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Walther_K_Nehring

[Spielbericht] Rule the Waves - US Navy mit Nehring

346 comments in this topic

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Guten Morgen Allerseits :Smile_honoring:

 

Ihr kennt es vielleicht- WG-Titel ärgern einen zu weilen und man schaut sich etwas nach anderer spielerischer Kurzweil um. Da ich aktuell keinen Bock auf Arcadetitel oder Echtzeitstrategie hatte, bin ich rein aus Zufall auf Rule the Waves gestolpert in einer Facebookgruppe in der es um Schlachtschiffe geht^^

 

Im Grunde übernimmt man ab 1900 den Oberbefehl einer Marine (US, GB, FR, DE, IT, KuK, Russland, Japan), designt seine Schiffe und baut sie, plant seine Strategien und an Hand dieser, kann man sich in die Weltpolitische Lage einmischen, was unter den Großnationen Spannung verursacht und irgendwann unweigerlich zum Krieg führt. Diese Kriege kann man aktiv führen via Florttenverlegungen (oder auch nur einzelne Einheiten) und via aktiver Flottensteuerung im Gefecht. Dabei sind solche gern vergessenen Details wie Windrichtung, Imunitätszone, Geschwindigkeit, etc. entscheidend! Außerdem sollte man sich Gedanken über seine Flottenarchitektur machen- GB als Kolonialmacht benötigt sehr viele (leichte) Kreuzer, da man seine Kolonien auch besetzen muss, während Österreich-Ungarn eher auf schwere Einheiten (Schlachtschiffe und schwere Kreuzer) und auch Zerstörer setzen kann.

Wichtig ist auch die stetige Modernisierung der Flotte, da neue Forschungen und technische Durchbrüche die eigenen Einheiten schnell veralten lassen (wie damals auch das Erscheinen der HMS Dreadnought, als über Nacht alle Pre-Dreadnoughts kaum mehr Kampfwert hatten)- sehr hervorzuheben sind die Feuerleitung und verbesserte Geschütze (weniger im Kaliber, mehr jedoch in der Qualität). Neue Antriebe ermöglichen Gewichtsersparnis, mit deren Gewichtsbonus man evtl. die Geschwindigkeit steigern kann, oder evtl. verbesserte Turmpanzerung der Hauptgeschütze in Erwägung ziehen kann.

Diesen technischen Fortschritt erlangt man über Forschung, Spionage oder Technologieaustausch, bzw Technologiean- und Verkauf. Bei der eigenen Forschung priorisiert man einzelne Technologiefelder (Geschütze, Schiffsdesign, Turmlayouts, U-Bootwaffe, Torpedos, etc.) von wenig bis hoch und setzt ein monatliches prozentuales Budget vom Marinehaushalt (bis 10%)- den Rest machen dann die Wissenschaftler.

Spioneage kann man im Hauptinterface einstellen (none, light, medium, high) und dies ermöglicht uns u.U. Informationen über neue Technologien und neue Schiffsdesigns des Gegners (wobei die gerne mal im Detail variieren können).

 

Und jetzt spanne ich euch nicht länger auf die Folter- ich starte einfach mal meinen Spielbericht mit der US Navy. Wen das Players Manuel interessiert, der klicke einfach HIER (vorsicht english only).

 

 

BTW- ich denke mal das hier geht aus der Sicht WGs auch in Ordnung, da dieses Spiel absolut keine Konkurrenz ist und sich auf einen anderen Kundenstamm konzentriert. Zumal im WoT-Forum auch Warthunder vorgestellt wird und jede Neuerung bekanntgegeben.

 

 

  • Cool 10

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Also, Walther, Ich habe es mir mal angeschaut, und Ich denke nicht, das WG da einen Bösen Mitbewerber sieht.

Das Spiel ist Grafisch simpel gemacht, aber schon sehr detailreich.

Es ist wirklich einfach aufgebaut, aber dennoch mit einem sehr hohen Anspruch finde Ich. Also für Strategie Fans könnte das was sein.

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31px0YfQVXL.jpg

 

 

 

21.12.1899- Der Secretary of Defense gibt vor dem US Kongress in der letzten Jahresversammlung die Ernennung William S. Sims als Navy´s Inspector of Gunnery bekannt. Folglich wird Sims der nächste Oberbefehlshaber über die US Navy werden.

Eine erste Flotteninspektion ergibt einen Bestand folgender Schiffe:

 

4 Linienschiffe der Illinois-Klasse

3 Schwere Kreuzer der Olympia-Klasse

2 Leichte Kreuzer der Atlanta-Klasse

2 Leichte Kreuzer der Raleigh-Klasse

5 Zerstörer der Smith-Klasse

 

Die US-Werftkapazität ist mit 14.000ts in einem desolaten Zustand und der Ausbildungsstand der Besatzungen lässt stark zu wünschen übrig!

 

USS Illinois

 

BIllinois.png

 

Uff, 14.000ts Maximum-Displacement, das ist sehr dürftig (DE und GB fangen mWn mit 16.000ts an)! Ich konzentriere mich demnach auf die Bewaffnung, bei schwerst möglichem Schutz ohne Anspruch auf hohe Geschwindigkeit (18-19Kn sind eigentlich Standard).

Raus kommt obiger Entwurf- Belt- und Decksextention (Heck- und Bugbereich) werden so gepanzert, dass sie vor Nahtreffern schützen (das Deck ist hierzu aber zu dünn), Beschuss aber selbst ab 6" locker durchgehen wird (ein Schwachpunkt). Der Gürtel ist mir mit 10" minimum 1" zu dünn, aber ich kann nicht mehr rausholen. Das Deck muss auch mit 2" gepanzert sein, dass Splitter nicht durchgehen. Sagen wir, ich habe das Maximum rausgeholt, damit ich meine Minimalbewaffnung noch unterkriege.

Die ist mit 12" mit Quality -1 etwas schlechterer Standard, das einzige schwere kaliber mit Quality 0 wäre 10"- das ist zu schwach für ein Linienschiff. Die Sekundärbewaffnung wird mit 5" als Standardkaliber festgelegt und eine 8er Breitseite sollte ausreichen DDs abzuwehren.

Da diese Einheiten maximal 10 Jahre im Dienst bleiben, kann ich aber mit Kompromissen leben. Sie müssen 1 Krieg überstehen und werden 1x modernisiert und dann reicht das.

 

 

USS Olympia

 

CAOlympia.png

 

Hier standen 21Kn Geschwindigkeit im Vordergrund, bei bester Geschützqualität mittlerer Kaliber. Da meine 8" geringfügig besser abschneiden als die 9", werden diese genutzt. Den Gürtel kann ich mit 5" panzern, was quer durch die Bank den stabilsten Schutz ergibt. Die Türme sind auch sehr stabil und der Kommandoturm wird ausgemaxt. Hier benutze ich ebenso ein Sekundärkaliber von 5", da diese gegen DDs eine viel verheerendere Wirkung erzielen als 3" oder 4". Auf Torpedorohre verzichte ich, um Gewicht einzusparen. Größter Pluspunkt mMn ist, das geringe Displacement von unter 10.000ts, weshalb ich 3 statt 2 baue.

 

 

USS Atlanta

 

CLAtlanta.png

 

Kommen wir zu meinem Kolonial- und Handelskreuzer, die USS Atlanta. Hauptaugenmerk lag voll auf Geschwindigkeit und einer 6er Breitseite aus 5" Geschützen, bei lediglich Splitterschutz. Ziel ist es Gefechte zu vermeiden, wenn der Gegner besser ist. gegen DDs, 4"-Kreuzer und Handelsschiffe wird sie aber auftrumpfen können. In Flottengefechten werde ich sie als Aufklärer nehmen und sie auch schnell ins hintere Glied nehmen, wenn Kontakt besteht. Im Laufe des Designs hat sich ergeben, dass ich ein weiteres, halbes Zoll Turmschilde verbauen konnte- damit läuft sie weniger gefahr Flashfires gegen Kleinkaliber zu erhalten. Als Kolonialkreuzer hat sie ingame einen höheren Tonnagewert, wenn sie in den Kolonien eingesetzt wird (man muss prozentual Tonnage abstellen).

Dennoch muss ich nochmal Hand anlegen- ich habe nämlich gesehen, dass ich ihr verdammt wenig Granaten verpasst habe.

 

 

USS Raleigh

 

CLRaleigh.png

 

Die USS Raleigh wird mein Standardkreuzer für Aufklärung, Sicherung, DD-Abwehr, etc- einfach ein Arbeitspferd. Mit weiteren Upgrades werde ich versuchen die Geschwindigkeit zu erhöhen und die beiden hinteren Flügeltürme gegen einen Centerline-Turret zu tauschen- somit komme ich auf die gleiche Breitseite, spare aber Gewicht ein.

Wichtig war es ein billiges und leichtes Schiff zu haben, was viele Aufgaben übernimmt und dennoch Punch hat, dabei sich aber gut mit den CA ergänzt. Sollte es irgendwann passen, werde ich diesen Entwurf modifizieren und leicht vergrößern und dann A + Y-Turm in Doppeltürme tauschen, sowie die Geschütze auf 3" aufpanzern.

 

 

USS Smith

 

DDSmith.png

 

Ich machs kurz- 500ts-DD sind Kagge, ergo war die Prämisse 29Kn und 2 Torpedowerfer ins Getümmel werfen können. Ich hab auch nur 5 gebaut, damit ich schnell auf die 600ts Entwürfe setzen kann, die dann etwas besser bewaffnet werden können.

Die werden kurze Zeit nur Augen der Flotte und die inheit, die die ersten 5 Jahre überlebt, kriegt nen Ehrenplatz in der Küstenverteidigung zu Kriegszeiten und wird sonst eingemottet.

 

 

USS Annie F. Conlon

 

MSAnnieF.Conlon.png

 

Ein Minensucher u.a. auch für Küstenschutz und später U-Jagd. Die beiden 2" Sekundärgeschütze sind vielleicht etwas zu viel des Guten, aber vielleicht können die bei einem Küstenraid auch mal einen DD damit beschädigen, wer weiß. Im Grunde soll es ein billiges, schnell zu bauendes Schiff sein und mit grade mal 180ts, aber dennoch 20Kn, finde ich den Entwurf gelungen. Bei 16Kn hätte ich aber sicherlich noch Gewicht sparen können.

 

 

 

Aus den Memoiren William S. Sims:

 

"Eine erste Inspektion der Flotte ergab einen desolaten Zustand an Material und Mannschaften. Der Ausbildungsstand war mangelhaft! Weder waren Schießergebnisse befriedigend, noch war man taktisch auf der Höhe der Zeit. Unsere Schiffe, allem voran die Großeinheiten litten unter starken Nachteilen im Bereich Feuerkraft und Mobilität, die Panzerung konnte höchstens durchschnittlich genannt werden.

Hier galt es den Hebel anzusetzen, um die Navy in eine schlagkräftige und verlässliche Truppe zu verwandeln!"

 

 

Das Spiel beginnt!

 

Januar 1900

 

Da die ersten Feuerleitanlagen einfach grottig sind, habe ich sofort Flottentraining verordnet und übe (das geht 1 Jahr lang) "Gunnery + Nightfighting".

Außerdem baue ich 8 Minensucher/Kanonenboote für den Küstenschutz (werden nach einem Screenshot noch oben eingefügt).

Forschungsschwerpunkte setze ich in den Bereichen Geschütze, Schiffsdesign, Turmlayouts und Panzerung

 

Februar und März 1900

 

Keine Vorkommnisse (vergesse die Docks auszubauen); lediglich Geld wird angespart

 

April 1900

 

Ich lege 4 weiter Raleigh-Klasse CL auf

 

Mai 1900

 

Mir wird angeboten eine weitere Raleigh-Klasse für 10% Rabatt und in 16 Monaten Bauzeit aufzulegen- nehme ich sofort an.

Der Hafen von Puerto Rico wird ausgebaut und die USS Atlanta dort hinverlegt.

 

Juni 1900

 

Endlich fällt mir ein die Docks auszubauen.

 

Juli 1900

 

In einem südamerikanischen Land bricht eine Revolution aus und US Bürger sind bedroht- wir schicken ein Geschwader das die Hauptstadt beschießt und unsere Brger dort rausholt- sehr zum Missfallen Groß Britanniens, Deutschlands und Frankreichs.

Private Initiativen lassen die Dockkapazität um 1000ts anwachsen

 

August bis Oktober 1900

 

Erneut werden die Docks zwei Mal auf private Initiative ausgebaut, ergo 2000ts größere Schiffe

(hier überlege ich ein neues Linienschiff zu entwerfen, als ich aber nochmal meine Geschützauswahl sehe, lass ich den Spaß wieder- in mir reift jedoch der Gedanke ein leichtes Linienschiff zu entwerfen mit 21Kn Geschwindigkeit, dafür "nur" 10" Geschützen und 6-8" Panzerung- also eine Art früher Schlachtkreuzer)

 

November 1900

 

Groß Britannien schickt einen Abgesandten, der mit uns über eine Regelung der Marineausgaben verhandeln will, um die Spannungen beider Länder in den Griff zu kriegen- wir schicken ihn wieder heim, was natürlich die Spannung anheizt.

Daraufhin verlege ich eine Olympia-Klasse und 2 DDs in die Karibik. Wenn die Briten Krieg wollen, kriegen sie ihn (leider gehört denen Kanada, was in meinem Heimatbereich ist und ich muss aufpassen in Zukunft nicht unter Blockade zu stehen- hier setze ich auf das Kaiserreich und dass die auch mal Krieg mit GB anfangen, ergo Kräfte in Europa gebunden werden).

 

Dezember 1900

 

Das Jahreende verläuft recht ereignislos.

 

Januar 1901

 

Einer unserer Spione wird in Frankreich gefasst und hingerichtet- wir ernennen ihn zu einem Helden (wa die Spannungen erhöht)

Das Gunnery- und Nightfightingtraining ist fertig.

Die USS Chicago (Atlanta-Klasse) verlegt auch in die Karibik.

 

Februar 1901

 

Ein japanisches Fischerboot dringt in unsere Hoheitsgewässer ein und wird versenkt. Wir lassen den japanischen Premierinister wissen, dass es allein das Verschulden der Bootsbesatzung ist und sie in Zukunft aufpassen sollen, wo sie ihre Boote hinschicken (erhöht die Spannung, die bisher am Niedrigsten war)

 

März 1901

 

Gespräche mit Deutschland lassen die Spannung etwas senken (ich will nicht mit 2 Gegnern gleichzeitig Krieg führen und hoffe, dass ich vielleicht irgendwann europäische Verbündete kriege- am Liebsten die Deutschen, um von deren Schiffsbau zu profitieren)

 

April 1901

 

Keine Vorkommnisse

 

Mai 1901

 

Meine Schiffsbauingenieure haben es geschafft DDs mit 600ts Verdrängung zu entwickeln- mal schauen, ob ich nicht gleich ein Design entwerfe, das etwas kampfkräftiger ist

 

Juni 1901

 

Die Docksarbeiten sind fertig und eine erneute Privatinitiative lassen die Kapazität um 3000ts auf nun 20.000ts ansteigen- damit kann man arbeiten. Jetzt fehlt nur noch der dritte Centerlineturret und ich könnte theoretisch Dreadnoughts bauen.

Ich werde in einem Interview gefragt, wen ich als nächsten Gegner sehe und haue raus, dass Groß Britannien ein möglicher Zukunftsgegner wäre- bäm, Spannung auf 10 vor 12.

 

 

Ich werde mir jetzt Streit mit GB suchen und versuchen sie aus der Karibik zu prügeln, um da eine stärkere Ausgangslage für künftige Scharmützelkriege zu haben. Die Franzosen sitzen dort auch noch und irgendwann will ich Kanada angehen- wenn ich die Karibik und Kanada irgendwann unter US-Flagge haben sollte, dann wäre mein erstes Ziel erreicht.

Derzeit bin ich mit 1 CA, 2 CL und 2 DD in der Karibik am Stärksten besetzt. Ein Linienschiff und 3-4 Raleigh-Cl würde ich auch noch verlegen, warte aber mal noch ab, wie sich alles entwickelt- ich meine, verlegt sind die Schiffe gleich, ich will aber die Heimatgewässer nicht zu sehr schwächen.

  • Cool 2

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Danke dir Walther :Smile_honoring:

 

 

Ich habe ein let's Play gefunden auf Youtube. Ich habe zwar keine Ahnung ob das hilfreich ist bzw. ob der Typ wirklich Ahnung hat von was er da labert aber vielleicht ist es ja interessant.

 

 

Was ich aus der ersten Folge recht interessant fand war die Möglichkeit bei ausländischen Werften die ersten Schiffe zu bauen und dann da im Beispiel auch deren Technologien zu nutzen ohne sie selbst zu besitzen.

Der baut ja direkt Vor-Dreadnoughts mit 12" in GB obwohl er als Deutschland mit11" als größtes Kaliber beginnt.

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Habe mir das Spiel letztes Wochenende auch mal geholt und bin begeistert.

@Dunkelmark: Das mit den 12" B als Deutschland geht, wenn man seine Anfangsflotte selbst erstellt und diese im Ausland bauen lässt. Dann gehen sogar 13" allerdings mit Qualität -2. Dann hat men einen Reichweitennachteil von gut 1000 yards gegen die 12" Q-1. Bin ich bei meiner ersten Runde damit auf die Fresse gefallen. Die Franzmänner waren 2 Knoten schneller als meine Linienschiffe und konnten mich schön aus größerer Entfernung zusammenschießen. Hatte nämlich ziemlich dähmlich meine Deckspanzung etwas unterentwickelt gelassen. 1,5" reichen nicht. :Smile_hiding:

 

@Walther_K_Nehring: Tolles Projekt und danke für die Vorstellung des Spiels hier. Hätte ich sonst nicht entdeckt.

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Das ist Tortuga- dessen Kuk-Reihe habe ich zur Hälfte durch unddu musst mal sehen, wie er Schlachten kämpft. Sagenhaft! Und ich würde sagen, er hat schon eine gewisse Grundahnung vom Spiel, die einem definitiv weiterhilft.

Ich habe noch ein deutsches Let´s Play gefunden, der haut aber irgendwas raus und zischt einfach so in die Schlachten, ohne sich Gedanken über Wind und den Gegner zu machen- Crossing the T war für den ein Fremdwort.

 

 

Weiter im Text!

 

 

Juli 1901

 

Unsere Aufklärung hat ergeben, dass Groß Britannien die gesamte Flotte aktiv hat. Wir übersenden eine Note mit dem Vorschlag einen Teil der Flotte n die Reserve zu nehmen, um die Weltpolitische Spannung nicht anzuheizen. Das Pokerspiel geht auf, sie versetzen einen Teil ihrer Flotte nach einem Manöver in die Reserve.

Nach Überblicken der strategischen Lage in der Karibik, wird ein 6" Fort auf Guantanamo Bay gebaut. Da dort unten alles recht eng beieinander sitzt, sollte ich auch Nutzendaraus ziehenkönnen.

 

August 1901

 

Keine besonderen Vorkommnisse

 

September 1901

 

Die leichten Kreuzer Denver und Columbia werden fertiggestellt und unternehmen Ausbildungsfahrten. Der Entwurf der Zerstörer der Mahan-Klasse wird angefertigt und 5 Einheiten gebaut:

 

DDMahan.png

 

Da es bei den ersten Zerstörern mehr auf Geschütze ankommt, habe ich jetzt einfach mal einen DD mit 29Kn und 3 3" Geschützen Breitseite entwickelt. Die Reichweite ist nun auch medium, da ich darauf mehr Wert vor der GEschwindigkeit gelegt habe (1Kn mehr bringt nicht so viel).

 

Oktober 1901

 

Die leichten Kreuzer Cincinnati, San Francisco und Minneapolis werden fertig gestellt und unternehmen Ausbildungsfahrten

 

 

 

November 1901

 

Ein amerikanischer Würdenträger wird durch von Groß Britannien unterstützte Anarchisten ermordet. Wir senden ein Ultimatum an die Briten, dass diese ignorieren. Es ergeht die Generalmobilmachung!

 

KriegserklrungNov1901GB.png

 

Aus den Memoiren William S. Sims:

 

Ich befand mich gerade im Begriff zu gehen. Meine Aktentasche hatte ich schon in der Hand und ichstand vor meiner Bürotür, als Corporal Anderson mich vor im Büroflur abpasste und mir ein Telegramm aus Washington überreichte. Irgendein Geistlicher wurde ermordet und es stellte sich heraus, dass die Briten ihre Hände im Spiel hatten. Das bedeutete Überstunden! ...

 

...Es ist der 5. November 1901, 5 Minuten vor Ablauf des Ultimatums und noch kein Telegramm aus London. Der Secretary of Defense, Admiral Mahan und ich stehen im Oval Office und starren zusammen mit Präsident Roosevelt auf die Bürotür. 11:59h, der Sekundenzeiger wandert unaufhaltsam. Zuerst erreicht er die 3, immer noch besteht Hoffnung, einen Krieg abwenden zu können. Als er die 6 überschreitet, ist diese Hoffnung bereits im Keim erstickt. Nach Erreichen der 9 schauen Admiral Mahan und ich uns an und wissen, dass das Schicksal uns die Bürde auferlegen würde, unsere Männer in die Schlacht zu führen. 12:00 Uhr. Das Ultimatum ist abgelaufen. Alles was Präsident Roosevelt dazu sagt ist ein "Nun denn". Nach einer kurzen Bedenkpause von weiteren vielleicht 20 Sekunden fügt er hinzu: "Meine Herren, Sie wissen was zu tun ist. Die Augen unserer ganzen Nation sind auf Sie gerichtet. Möge Gott Sie beide und unsere Navy beschützen".

 

Kurze Zeit später kommt es zu einem ersten Kreuzergefecht in der Karibik. USS Rochester (Olympia-Klasse), USS Baltimore + USS Raleigh (beide Raleigh-Klasse) unterstützt durch 2 DD laufen aus Miami südlich aus und stoßen auf ein starkes britisches Kreuzergeschwader. Nach einem kurzen, aber heftigen Feuergefecht, laufen die Briten südlich und unser Geschwader wieder nördlich in den Heimathafen, die Sichtverhältnisse die Aufklärung erheblich erschweren (war leider kein schönes Gefecht, das zuzeigen wert gewesen wäre).

Da der Zerstörer USS Decatur schwer beschädigt wird, zählt das Gefecht als kleiner Sieg für die Briten. Ergibt aber kaum Punkte (51 zu 96).

 

Ich verlege die Linienschiffe USS New York und USS Montana, sowie den schweren Kreuzer USS Brooklyn in die Karibik, die USS North Dakota wird zur Pazific Fleet abkommandiert, und läuft im Verband mit ihren Schwesterschiffen- somit hätten wir kurzzeitig Gleichstand in der Karibik, was Linienschiffe anbelangt (die Briten haben 3).

 

Dezember 1901

 

Die Briten verweigern ein Kreuzergefecht. Sie erhalten jedoch 3 Siegpunkte, da sie u die Aleuten die Oberhand haben (da ist 1 DD!). Wir schicken der USS North Dakota noch 2 Leichte Kreuzer, die USS Denver und die USS Columbia hinterher.

Mein Entschluss eine Art frühen Schlachtkreuzer zu bauen ist weiter gereift. Ich nehme einen Linienschiffentwurf undändere Panzerung, etc. auf meine gewünschten Parameter ab und erhalte letztendlich einen CA (das Spiel muss da unterscheiden, damit keine Fehler in der Gefechtsbalance entstehen)

 

CAPittsburgh.png

 

Die Pittsburgh-Klasse ist verdammt schnell für ihre Größe und ich hoffe, dass sie nicht bereits veraltet ist, wenn sie in 2 Jahren in Dienst gestellt wird. Mein erstes Kreuzergefecht hat nämlich schon wieder gezeigt, dass 4x 8" auf Gegnerkreuzer etwas wenig Feuerkraft ist und nicht ausreicht, bei dem derzeitigen Stand der Feuerleitung, schnell einen Kreuzer zu stoppen und zu versenken. Ich hoffe, das da Treffer von 10" mehr ausrichten.

Die Panzerung reicht aus allem bis 8" zu widerstehen (wenn ich mir meineGeschützdaten so anschaue).

Ich baue 2 Einheiten der Pittsburgh-Klasse.

 

Januar 1902

 

Das Frühjahr beginnt vielversprechend. Zwar werden 2 Handelsschiffe vonden Briten aufgebracht und versenkt, doch der Störenfried, der schwere Kreuzer HMS Europa wird auf Grund Kohlemangels in einen neutralen Hafen interniert.

Die 6" Batterie bei Guantanamo Bay wird fertig gestellt und Feuerkorridore eingemessen und eingeschossen.

Die Briten lassen einen unserer Convoys unbehelligt passieren, manövrieren jedoch ihre Schlachtflotte so, dass sie auf unsere trifft. Es kommt zum Gefecht zwischen Kuba und Jamaica.

 

Die eigene Flotte umfasst USS New York (Flaggschiff) und USS Montana, sowie USS Chicago, USS Baltimore (je Raleigh-Klasse) und dem Zerstörer USS Barry in der Schlachtlinie. USS Columbia, USS Denver und USS Raleigh (je Raleigh-Klasse) screenen die Schlachtflotte und USS Rochester fährt Aufklärung vor der Flotte.

Als es zum Kontakt kommt, zieht der Kreuzerschirm zurück und bildet eine weitere Reihe in der Schlachtlinie, USS Rochester hält vorerst noch Fühlung, schießt dabei aber auf britische leichte Kreuzer. Als die britischen Schlachtschiffe ins Bild kommen, fällt diese in die Linie zurück und es beginnt ein heftiges Liniengefecht.

Die britischen Designs lassen mich aber kurz erschauern- 1 langsames Linienschiff der Howe-Klasse mit 9" Panzerung und 12" Geschützen, sowie starker 7" Sekundärbewaffnung und 2 schnelle Linienschiffe der Empress of India-Klasse mit 8" Panzerung und 13" Geschützen und ebenfalls starker 7" Sekundärbatterie-Letztere bereiten mir echt Sorge!

Die Sorge sollte sich jedoch als unbegründet herausstellen. Unsere Flotte schießt sich schnell auf die das britische Führungsschiff ein (EoI-Klasse) und erzielt erste schwere Treffer mit den 12" was die Gegnergeschwindigkeit auf 15Kn herabsetzt. Wir sind nun im Vorteil!

Ich überflügle die Gegnerflotte und versuche allmälich in ein Crossing the T zu kommen, lande dabei immer weitere Treffer auf beiden britischen Linienschiffen, bis das Führungsschiff abfällt und aus der Linie ausschert. Leider ist der DD-Schimer der Briten zu stark und eine Kehrtwende wäre fatal, da man Gefahr läuft Torpedotreffer abzukriegen. Also Zielwechsel auf die Howe-Klasse die günstiger steht.

Die Montana erhält jetzt eine Reihe mittlerer Treffer und schert nach einem 13"-Treffer mit einem Ruderklemmer aus der Reihe aus- schnelle Fahrtverringerung der Linie, lässt den Schaden aber beheben und wir sind nach kurzer Zeit wieder wohlgeordnet am Gegner dran- leider wird das mit dem Crossing the T nichts mehr. Der Vorsprung wurde vergeben und die Maximalgeschwindigkeit sinkt auf 16 Knoten. Da wir aber dadurch besseres Schussfeld auf die Howe-Klasse bekommen haben, schießt die ganze Flotte auf diese, die bald darauf abdreht und von mehreren DDs gescreent wird.

Das Ziel wird auf die letzte EoI-Klasse, nun Führungsschiff gewechselt und diese erhält schnell Treffer durch 12" und 8" der Rochester. Der Gegner trifft unterdessen nicht entscheidend, hat aber seinerseits die Rochester als Fokusziel auserkohren, da diese einen 13" Treffer einstecken am Bug einstecken muss, was ihr leichte Flutung einbringt. Gerade als uns schwerer Schaden auf der verbliebenen EoI-Klasse angezeigt wird (ist etwas blöd ingame gemacht- man sollte sich auf diese Info nie verlassen!), verschlechtert sich die Sicht und wir verlieren den Gegner aus der Sicht. Den Kreuzerschirm baue ich erst kurze Zeit später wieder auf und dampfe in Richtung der West Indies, da dies der nächste plausible Hafen auf dem Weg der britischen Flotte gewesen wäre. Leider deucht mir etwas zu spät, dass Jamaica etwas näher liegt und der Gegner mich, die schlechte Sicht ausnutzen, im Rücken umfahren könnte. So erhält die Flotte keinen Kontakt mehr und beide Linien ziehen sich zurück.

 

Schlachtverlauf

 

SchlachtinderKaribik.png

 

Alle Schlachtschiffe in der Begegnung werden leicht beschädigt und unsere Montana muss 1 Monat in die Werft für Raparaturen.  2 der 3 britischen Schlachtschiffe müssen allen Anschein nach in die Werft, da sie mir anschließend in der Karibik nicht mehr angezeigt werden. Kleiner Sieg für die US Navy!

Nach dem Gefecht sind die Besatzungen von USS Barry und zweier Leichter Kreuzer auf Elitestatus!

 

Februar 1902

 

Wir entwickeln unsere ersten Küsten U-Boote und bauen 6 davon. Auch wenn diese nicht sehr verlässlich sind, so können sie den Gegner entscheidend stören.

Die USS Olympia wird als Handelsstörer an die südamerikanische Ostküste gesandt.

 

Es kommt zu einem Kreuzergefecht vor Guantanamo Bay. Daran beteiligt: USS Raleigh und USS Baltimore, sowie USS Barry und USS Decatur.

 

Wir laufen in ein britisches Kreuzergeschwader bestehend aus 2 CL mit 5" Bewaffnung und 3 DD. Wir nehmen den Kampf auf und setzen kaum Treffer. Darüber hinaus haben wir kaum Reichweitenvorteil, so dass auch die eigenen Kreuzer getroffen werden, was nervt.

Ich ziehe den Gegner über ein kleines Minenfeld, ohne sichtbare Wirkung. Da sich erste Treffer auf meinen Kreuzern einstellen, ziehe ich mich in den Wirkungsbereich der 6" Küstenbatterie zurück und fahre unter Land Richtung Hafeneinfahrt von Guantanamo Bay, als eine weitere Kreuzergruppe der Briten in Sicht kommt (1 CL, 4 DD). Das wird hart!

Da aber noch kein schwerer Schaden aufgetreten ist und meine Kreuzer immer noch 20Kn laufen können, halte ich Kontakt, verwickle die größere Kreuzergruppe in ein Gefecht mit der Küstenbatterie (die sehr wenig trifft) und versuche die kleiner Kreuzergruppe der Briten zu versenken (dieser, so stellt sich heraus, hat nur 4" Bewaffnung). Es stellen sich zwar mehrere Treffer ein (wieder einmal wechselt die gegnerische Schadensanzeige von medium auf heavy auf light), aber ich kriege keinen richtigen Zugriff auf den Gefechtsverlauf. Ich manövriere wie ein junger Gott und kann den Gegner mehrmal kreuzen, um alle Geschütze in das Gefecht bringen zu können, aber die Geschützbedienungen haben keinen guten Tag (wobei man ihnen zu gute halten muss, dass sie mit dem Wind fahren und so durch die eigene Rauchfahne behindert werden).

Als die zweite Kreuzergruppe wieder in Sicht kommt, die Kleiner jedoch am Ablaufen ist, nehme ich nochmals einen Zielwechsel vor und versuche wieder die Landbatterie ins Spiel zu kriegen. Gerade als diese das Feuer eröffnen könnte, verschlechtert sich die Sicht und wir verlieren Kontakt. Ich hab die Schnauze voll und laufe in den Hafen.

Die Gefechtskarte ist ein blau-roter Blob und wenig Aufschlussreich- schaut aus wie das Gekritzel eines Kleinkindes (deshalb erspare ich euch das)^^

 

Am Ende versenke ich einen DD (wer auch immer das war- keine Ahnung; evtl. Wirkung des Mienenfelds?) und mir wird ein kleiner Sieg zugesprochen. Mein Punktekonto steigt auf über 1000SP, die Briten haben noch keine 400.

 

März 1902

 

England schickt einen Unterhändler und ist zu Friedensgesprächen bereit und bietet dabei sogar Kolonien als Reparation an. Ich verhandle hart! Ich will eine stark verbesserte strategische Lage im Atlantik nach diesem Krieg! Die Briten lenken ein!!!

 

FriedenMrz1902GB.png

 

Es kommt zum Waffenstillstand und wir erhalten die Kolonien Bermuda, Gran Bahama, New Providence und die Falkland Inseln (jeweils 1 Punkt wert, 4 hatte ich). Ich hätte zwar Neufundland kriegen können, dann hätte die Briten aber immer noch 2 Basen an der kanadischen Atlantikküste und 1 Basis an der Pazifikküste. Die Karibik gehört jetzt bis auf Jamaika und Haiti mir! Darüber hinaus habe ich den Briten ihre einzige Südamerika-Basis auf den Falklandinseln genommen- eine Sorge weniger, um die ich mir Gedanken machen muss und zukünftige Raider haben für dort unten einen langen Anmarsch aus Europa oder Westafrika!

 

Ich versetze die Minensucher in die Reserve, verlege die 3 verbliebenen DD der Atlantikflotte zur Pazifikflotte (was jetzt geht, weil sie auf den Falklands aufkohlen können- der Panamakanal ist noch nicht fertig! Außerdem stoßen in kurzer Zeit die 5 DD der Mahan-Klasse zur Atlantik-Flotte), die USS New York wieder zur Atlantik Flotte und die USS Chicago wird Stationsschiff auf den Falklands.

 

Da nun größere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und ich trotz Frieden einen sehr ausgeglichenen Haushalt habe, designe ich eine neue Linienschiff-Klasse, weil ich auf diesem Sektor zahlenmäßig weit unterlegen bin! Und da sich keine Entwicklung in Richtung Dreadnought abzeichnet, werde ich wohl oder Übel nochmal Linienschiffe bauen müssen.

 

Es entsteht die Utah-Klasse

 

BUtah.png

 

Endlich ein Linienschiff, wie ich es will! Da meine zukünftige Schlachtflotte 21Kn schnell sein soll, lege ich neben Panzerung eben auch Wert auf mindestens 20Kn Geschwindigkeit und bin erstaunt, dass ich nur geringfügig über 17.000ts. Verdrängung hinaus komme. Ich erhöhe die Feuerkraft der Sekundärgeschütze auf eine 10er Breitseite und verbessere die Turmdecken auf 4", was sie für die Zukunft etwas widerstandsfähiger werden lässt (wobei ich die Türme im Nachhinein anpassen kann).

Ich denke, ich habe so ein für spätere Zeiten zweite Reihe Schiff für z.Bsp. die Karibik geschaffen, wenn es dort erneut zu Kämpfen kommen sollte. Vor allem die 20Kn gefallen mir sehr gut! Sobald ich Ölbefeuerung habe (Öl besitze ich bereits), kann ich einen Komplettumbau vornehmen und sicherlich auf 21Kn steigern und dazu die Geschütze und die Feuerleitung modernisieren. Mir gefällt das Design!

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12 hours ago, Walther_K_Nehring said:

Das ist Tortuga- dessen Kuk-Reihe habe ich zur Hälfte durch unddu musst mal sehen, wie er Schlachten kämpft. Sagenhaft! Und ich würde sagen, er hat schon eine gewisse Grundahnung vom Spiel, die einem definitiv weiterhilft.

Ich habe noch ein deutsches Let´s Play gefunden, der haut aber irgendwas raus und zischt einfach so in die Schlachten, ohne sich Gedanken über Wind und den Gegner zu machen- Crossing the T war für den ein Fremdwort.

 

 

Weiter im Text!

 

 

Juli 1901

 

Unsere Aufklärung hat ergeben, dass Groß Britannien die gesamte Flotte aktiv hat. Wir übersenden eine Note mit dem Vorschlag einen Teil der Flotte n die Reserve zu nehmen, um die Weltpolitische Spannung nicht anzuheizen. Das Pokerspiel geht auf, sie versetzen einen Teil ihrer Flotte nach einem Manöver in die Reserve.

Nach Überblicken der strategischen Lage in der Karibik, wird ein 6" Fort auf Guantanamo Bay gebaut. Da dort unten alles recht eng beieinander sitzt, sollte ich auch Nutzendaraus ziehenkönnen.

 

August 1901

 

Keine besonderen Vorkommnisse

 

September 1901

 

Die leichten Kreuzer Denver und Columbia werden fertiggestellt und unternehmen Ausbildungsfahrten. Der Entwurf der Zerstörer der Mahan-Klasse wird angefertigt und 5 Einheiten gebaut:

 

DDMahan.png

 

Da es bei den ersten Zerstörern mehr auf Geschütze ankommt, habe ich jetzt einfach mal einen DD mit 29Kn und 3 3" Geschützen Breitseite entwickelt. Die Reichweite ist nun auch medium, da ich darauf mehr Wert vor der GEschwindigkeit gelegt habe (1Kn mehr bringt nicht so viel).

 

Oktober 1901

 

Die leichten Kreuzer Cincinnati, San Francisco und Minneapolis werden fertig gestellt und unternehmen Ausbildungsfahrten

 

 

 

November 1901

 

Ein amerikanischer Würdenträger wird durch von Groß Britannien unterstützte Anarchisten ermordet. Wir senden ein Ultimatum an die Briten, dass diese ignorieren. Es ergeht die Generalmobilmachung!

 

KriegserklrungNov1901GB.png

 

Aus den Memoiren William S. Sims:

 

Ich befand mich gerade im Begriff zu gehen. Meine Aktentasche hatte ich schon in der Hand und ichstand vor meiner Bürotür, als Corporal Anderson mich vor im Büroflur abpasste und mir ein Telegramm aus Washington überreichte. Irgendein Geistlicher wurde ermordet und es stellte sich heraus, dass die Briten ihre Hände im Spiel hatten. Das bedeutete Überstunden! ...

 

...Es ist der 5. November 1901, 5 Minuten vor Ablauf des Ultimatums und noch kein Telegramm aus London. Der Secretary of Defense, Admiral Mahan und ich stehen im Oval Office und starren zusammen mit Präsident Roosevelt auf die Bürotür. 11:59h, der Sekundenzeiger wandert unaufhaltsam. Zuerst erreicht er die 3, immer noch besteht Hoffnung, einen Krieg abwenden zu können. Als er die 6 überschreitet, ist diese Hoffnung bereits im Keim erstickt. Nach Erreichen der 9 schauen Admiral Mahan und ich uns an und wissen, dass das Schicksal uns die Bürde auferlegen würde, unsere Männer in die Schlacht zu führen. 12:00 Uhr. Das Ultimatum ist abgelaufen. Alles was Präsident Roosevelt dazu sagt ist ein "Nun denn". Nach einer kurzen Bedenkpause von weiteren vielleicht 20 Sekunden fügt er hinzu: "Meine Herren, Sie wissen was zu tun ist. Die Augen unserer ganzen Nation sind auf Sie gerichtet. Möge Gott Sie beide und unsere Navy beschützen".

 

Kurze Zeit später kommt es zu einem ersten Kreuzergefecht in der Karibik. USS Rochester (Olympia-Klasse), USS Baltimore + USS Raleigh (beide Raleigh-Klasse) unterstützt durch 2 DD laufen aus Miami südlich aus und stoßen auf ein starkes britisches Kreuzergeschwader. Nach einem kurzen, aber heftigen Feuergefecht, laufen die Briten südlich und unser Geschwader wieder nördlich in den Heimathafen, die Sichtverhältnisse die Aufklärung erheblich erschweren (war leider kein schönes Gefecht, das zuzeigen wert gewesen wäre).

Da der Zerstörer USS Decatur schwer beschädigt wird, zählt das Gefecht als kleiner Sieg für die Briten. Ergibt aber kaum Punkte (51 zu 96).

 

Ich verlege die Linienschiffe USS New York und USS Montana, sowie den schweren Kreuzer USS Brooklyn in die Karibik, die USS North Dakota wird zur Pazific Fleet abkommandiert, und läuft im Verband mit ihren Schwesterschiffen- somit hätten wir kurzzeitig Gleichstand in der Karibik, was Linienschiffe anbelangt (die Briten haben 3).

 

Dezember 1901

 

Die Briten verweigern ein Kreuzergefecht. Sie erhalten jedoch 3 Siegpunkte, da sie u die Aleuten die Oberhand haben (da ist 1 DD!). Wir schicken der USS North Dakota noch 2 Leichte Kreuzer, die USS Denver und die USS Columbia hinterher.

Mein Entschluss eine Art frühen Schlachtkreuzer zu bauen ist weiter gereift. Ich nehme einen Linienschiffentwurf undändere Panzerung, etc. auf meine gewünschten Parameter ab und erhalte letztendlich einen CA (das Spiel muss da unterscheiden, damit keine Fehler in der Gefechtsbalance entstehen)

 

CAPittsburgh.png

 

Die Pittsburgh-Klasse ist verdammt schnell für ihre Größe und ich hoffe, dass sie nicht bereits veraltet ist, wenn sie in 2 Jahren in Dienst gestellt wird. Mein erstes Kreuzergefecht hat nämlich schon wieder gezeigt, dass 4x 8" auf Gegnerkreuzer etwas wenig Feuerkraft ist und nicht ausreicht, bei dem derzeitigen Stand der Feuerleitung, schnell einen Kreuzer zu stoppen und zu versenken. Ich hoffe, das da Treffer von 10" mehr ausrichten.

Die Panzerung reicht aus allem bis 8" zu widerstehen (wenn ich mir meineGeschützdaten so anschaue).

Ich baue 2 Einheiten der Pittsburgh-Klasse.

 

Januar 1902

 

Das Frühjahr beginnt vielversprechend. Zwar werden 2 Handelsschiffe vonden Briten aufgebracht und versenkt, doch der Störenfried, der schwere Kreuzer HMS Europa wird auf Grund Kohlemangels in einen neutralen Hafen interniert.

Die 6" Batterie bei Guantanamo Bay wird fertig gestellt und Feuerkorridore eingemessen und eingeschossen.

Die Briten lassen einen unserer Convoys unbehelligt passieren, manövrieren jedoch ihre Schlachtflotte so, dass sie auf unsere trifft. Es kommt zum Gefecht zwischen Kuba und Jamaica.

 

Die eigene Flotte umfasst USS New York (Flaggschiff) und USS Montana, sowie USS Chicago, USS Baltimore (je Raleigh-Klasse) und dem Zerstörer USS Barry in der Schlachtlinie. USS Columbia, USS Denver und USS Raleigh (je Raleigh-Klasse) screenen die Schlachtflotte und USS Rochester fährt Aufklärung vor der Flotte.

Als es zum Kontakt kommt, zieht der Kreuzerschirm zurück und bildet eine weitere Reihe in der Schlachtlinie, USS Rochester hält vorerst noch Fühlung, schießt dabei aber auf britische leichte Kreuzer. Als die britischen Schlachtschiffe ins Bild kommen, fällt diese in die Linie zurück und es beginnt ein heftiges Liniengefecht.

Die britischen Designs lassen mich aber kurz erschauern- 1 langsames Linienschiff der Howe-Klasse mit 9" Panzerung und 12" Geschützen, sowie starker 7" Sekundärbewaffnung und 2 schnelle Linienschiffe der Empress of India-Klasse mit 8" Panzerung und 13" Geschützen und ebenfalls starker 7" Sekundärbatterie-Letztere bereiten mir echt Sorge!

Die Sorge sollte sich jedoch als unbegründet herausstellen. Unsere Flotte schießt sich schnell auf die das britische Führungsschiff ein (EoI-Klasse) und erzielt erste schwere Treffer mit den 12" was die Gegnergeschwindigkeit auf 15Kn herabsetzt. Wir sind nun im Vorteil!

Ich überflügle die Gegnerflotte und versuche allmälich in ein Crossing the T zu kommen, lande dabei immer weitere Treffer auf beiden britischen Linienschiffen, bis das Führungsschiff abfällt und aus der Linie ausschert. Leider ist der DD-Schimer der Briten zu stark und eine Kehrtwende wäre fatal, da man Gefahr läuft Torpedotreffer abzukriegen. Also Zielwechsel auf die Howe-Klasse die günstiger steht.

Die Montana erhält jetzt eine Reihe mittlerer Treffer und schert nach einem 13"-Treffer mit einem Ruderklemmer aus der Reihe aus- schnelle Fahrtverringerung der Linie, lässt den Schaden aber beheben und wir sind nach kurzer Zeit wieder wohlgeordnet am Gegner dran- leider wird das mit dem Crossing the T nichts mehr. Der Vorsprung wurde vergeben und die Maximalgeschwindigkeit sinkt auf 16 Knoten. Da wir aber dadurch besseres Schussfeld auf die Howe-Klasse bekommen haben, schießt die ganze Flotte auf diese, die bald darauf abdreht und von mehreren DDs gescreent wird.

Das Ziel wird auf die letzte EoI-Klasse, nun Führungsschiff gewechselt und diese erhält schnell Treffer durch 12" und 8" der Rochester. Der Gegner trifft unterdessen nicht entscheidend, hat aber seinerseits die Rochester als Fokusziel auserkohren, da diese einen 13" Treffer einstecken am Bug einstecken muss, was ihr leichte Flutung einbringt. Gerade als uns schwerer Schaden auf der verbliebenen EoI-Klasse angezeigt wird (ist etwas blöd ingame gemacht- man sollte sich auf diese Info nie verlassen!), verschlechtert sich die Sicht und wir verlieren den Gegner aus der Sicht. Den Kreuzerschirm baue ich erst kurze Zeit später wieder auf und dampfe in Richtung der West Indies, da dies der nächste plausible Hafen auf dem Weg der britischen Flotte gewesen wäre. Leider deucht mir etwas zu spät, dass Jamaica etwas näher liegt und der Gegner mich, die schlechte Sicht ausnutzen, im Rücken umfahren könnte. So erhält die Flotte keinen Kontakt mehr und beide Linien ziehen sich zurück.

 

Schlachtverlauf

 

SchlachtinderKaribik.png

 

Alle Schlachtschiffe in der Begegnung werden leicht beschädigt und unsere Montana muss 1 Monat in die Werft für Raparaturen.  2 der 3 britischen Schlachtschiffe müssen allen Anschein nach in die Werft, da sie mir anschließend in der Karibik nicht mehr angezeigt werden. Kleiner Sieg für die US Navy!

Nach dem Gefecht sind die Besatzungen von USS Barry und zweier Leichter Kreuzer auf Elitestatus!

 

Februar 1902

 

Wir entwickeln unsere ersten Küsten U-Boote und bauen 6 davon. Auch wenn diese nicht sehr verlässlich sind, so können sie den Gegner entscheidend stören.

Die USS Olympia wird als Handelsstörer an die südamerikanische Ostküste gesandt.

 

Es kommt zu einem Kreuzergefecht vor Guantanamo Bay. Daran beteiligt: USS Raleigh und USS Baltimore, sowie USS Barry und USS Decatur.

 

Wir laufen in ein britisches Kreuzergeschwader bestehend aus 2 CL mit 5" Bewaffnung und 3 DD. Wir nehmen den Kampf auf und setzen kaum Treffer. Darüber hinaus haben wir kaum Reichweitenvorteil, so dass auch die eigenen Kreuzer getroffen werden, was nervt.

Ich ziehe den Gegner über ein kleines Minenfeld, ohne sichtbare Wirkung. Da sich erste Treffer auf meinen Kreuzern einstellen, ziehe ich mich in den Wirkungsbereich der 6" Küstenbatterie zurück und fahre unter Land Richtung Hafeneinfahrt von Guantanamo Bay, als eine weitere Kreuzergruppe der Briten in Sicht kommt (1 CL, 4 DD). Das wird hart!

Da aber noch kein schwerer Schaden aufgetreten ist und meine Kreuzer immer noch 20Kn laufen können, halte ich Kontakt, verwickle die größere Kreuzergruppe in ein Gefecht mit der Küstenbatterie (die sehr wenig trifft) und versuche die kleiner Kreuzergruppe der Briten zu versenken (dieser, so stellt sich heraus, hat nur 4" Bewaffnung). Es stellen sich zwar mehrere Treffer ein (wieder einmal wechselt die gegnerische Schadensanzeige von medium auf heavy auf light), aber ich kriege keinen richtigen Zugriff auf den Gefechtsverlauf. Ich manövriere wie ein junger Gott und kann den Gegner mehrmal kreuzen, um alle Geschütze in das Gefecht bringen zu können, aber die Geschützbedienungen haben keinen guten Tag (wobei man ihnen zu gute halten muss, dass sie mit dem Wind fahren und so durch die eigene Rauchfahne behindert werden).

Als die zweite Kreuzergruppe wieder in Sicht kommt, die Kleiner jedoch am Ablaufen ist, nehme ich nochmals einen Zielwechsel vor und versuche wieder die Landbatterie ins Spiel zu kriegen. Gerade als diese das Feuer eröffnen könnte, verschlechtert sich die Sicht und wir verlieren Kontakt. Ich hab die Schnauze voll und laufe in den Hafen.

Die Gefechtskarte ist ein blau-roter Blob und wenig Aufschlussreich- schaut aus wie das Gekritzel eines Kleinkindes (deshalb erspare ich euch das)^^

 

Am Ende versenke ich einen DD (wer auch immer das war- keine Ahnung; evtl. Wirkung des Mienenfelds?) und mir wird ein kleiner Sieg zugesprochen. Mein Punktekonto steigt auf über 1000SP, die Briten haben noch keine 400.

 

März 1902

 

England schickt einen Unterhändler und ist zu Friedensgesprächen bereit und bietet dabei sogar Kolonien als Reparation an. Ich verhandle hart! Ich will eine stark verbesserte strategische Lage im Atlantik nach diesem Krieg! Die Briten lenken ein!!!

 

FriedenMrz1902GB.png

 

Es kommt zum Waffenstillstand und wir erhalten die Kolonien Bermuda, Gran Bahama, New Providence und die Falkland Inseln (jeweils 1 Punkt wert, 4 hatte ich). Ich hätte zwar Neufundland kriegen können, dann hätte die Briten aber immer noch 2 Basen an der kanadischen Atlantikküste und 1 Basis an der Pazifikküste. Die Karibik gehört jetzt bis auf Jamaika und Haiti mir! Darüber hinaus habe ich den Briten ihre einzige Südamerika-Basis auf den Falklandinseln genommen- eine Sorge weniger, um die ich mir Gedanken machen muss und zukünftige Raider haben für dort unten einen langen Anmarsch aus Europa oder Westafrika!

 

Ich versetze die Mienensucher in die Reserve, verlege die 3 verbliebenen DD der Atlantikflotte zur Pazifikflotte (was jetzt geht, weil sie auf den Falklands aufkohlen können- der Panamakanal ist noch nicht fertig! Außerdem stoßen in kurzer Zeit die 5 DD der Mahan-Klasse zur Atlantik-Flotte), die USS New York wieder zur Atlantik Flotte und die USS Chicago wird Stationsschiff auf den Falklands.

 

Da nun größere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und ich trotz Frieden einen sehr ausgeglichenen Haushalt habe, designe ich eine neue Linienschiff-Klasse, weil ich auf diesem Sektor zahlenmäßig weit unterlegen bin! Und da sich keine Entwicklung in Richtung Dreadnought abzeichnet, werde ich wohl oder Übel nochmal Linienschiffe bauen müssen.

 

Es entsteht die Utah-Klasse

 

BUtah.png

 

Endlich ein Linienschiff, wie ich es will! Da meine zukünftige Schlachtflotte 21Kn schnell sein soll, lege ich neben Panzerung eben auch Wert auf mindestens 20Kn Geschwindigkeit und bin erstaunt, dass ich nur geringfügig über 17.000ts. Verdrängung hinaus komme. Ich erhöhe die Feuerkraft der Sekundärgeschütze auf eine 10er Breitseite und verbessere die Turmdecken auf 4", was sie für die Zukunft etwas widerstandsfähiger werden lässt (wobei ich die Türme im Nachhinein anpassen kann).

Ich denke, ich habe so ein für spätere Zeiten zweite Reihe Schiff für z.Bsp. die Karibik geschaffen, wenn es dort erneut zu Kämpfen kommen sollte. Vor allem die 20Kn gefallen mir sehr gut! Sobald ich Ölbefeuerung habe (Öl besitze ich bereits), kann ich einen Komplettumbau vornehmen und sicherlich auf 21Kn steigern und dazu die Geschütze und die Feuerleitung modernisieren. Mir gefällt das Design!

Also ich hab mir das Mal angesehen finde vom Design und Spielidee hoch spannend.

Was ich nicht erkenne ist der Zeitaufwand für dieses Spiel und die Kosten im Spiel. Download kostet wohl 25 oder ?Da es nur in Englisch ist

Hab ich da als Alter Sack etwas einen Nachteil also brauche länger wegen der 

Übersetzung.

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Und aktuell kostet es nur noch 24,99$. Anfang KW11 war es noch bei 34,99$. Es ist aber auch ein Nachfolger, bzw. zweiter Teil in der Mache und da sollen dann auch CV mit dabei sein.

 

Später geht es dann weiter- muss nur warten bis der Chef weg ist :Smile_hiding:

  • Funny 1

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Vor allem die Unberechenbarkeit bei der Gefechtserstellung ist heftig... 

Ein Konvoiangriff am Abend entpuppte sich als Flottenschlacht und entwickelte sich durch starken Regen und Dunkelheit zu einer Wirtshausschlägerrei.

 

Dafür darf man dann mit einem kleinen DD-Geschwader auf Küstenangriff gehen, weil die BB und CA sich am anderen Ende der Adria tummeln.

 

Auch die KI-Geschwader sorgen manchmal für Frust - man steht mit 2 CA und 3DD zwei gegnerischen BB gegenüber, während ein eigenes KI-gesteuertes BB-Geschwader in Sichtweite mit 3x Wahnsinnige abhaut.

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Es geht weiter ( @Fichtenmoped- aufpassen jetzt)

 

 

 

April 1902

 

Ein friedlicher Monat ohne Vorkommnisse

 

Mai 1902

 

Die USS Dale (DD der Mahan-Klasse) stößt zur Flotte

 

Juni 1902

 

Die USS McDonough (Mahan-Klasse) stößt zur Flotte

 

Juli 1902

 

Die zerstörer USS Lawrence, USS Hopkins und USS Mahan stoßen zur Flotte

Die Pittsburgh-Klasse wird gestopt

 

August 1902

 

Die Presse nötigt uns eine Aussage zu wieder aufgeflammten Kämpfen auf dem Balkan zu tätigen. Wenn ich ehrlich bin, kann man diese Kämpfe dort nicht endgültig stoppen. (dies verursacht Spannung)

 

September 1902

 

Erneut ein ruhiger Monat

 

Oktober 1902

 

Unsere Ingenieure scheinen verstanden zu haben, wie man Konstruktionen mit 3 Mitteltürmen anfertigen kann. Jetzt hoffen wir, dass eine Designstudie angefertigt und auf HErz und Nieren geprüft. Dann stünde dem Bau der ersten Dreadnought-Klasse nichts im Weg!

 

November und Dezember 1902

 

Beides ruhige Monate ohne Vorkommnisse

 

Januar 1903

 

Wir erhöhen die Spionageausgaben und schicken zusätzliche Spione nach Deutschland, Frankreich und Groß Britannien

 

Februar 1903

 

Keine Vorkommnisse

 

März 1903

 

Wir bauen die Pittsburgh-Klasse weiter

 

April 1903

 

Die Küsten U-Boote SSC-1 bis SSC-6 werden fertig gestellt und eingefahren

 

Mai 1903

 

Präsident Roosevelt äußert sich abfällig über Russland, womit er vollkommen Recht hat! Den Russen schmeckt das natürlich garnicht. Dafür stockt uns der Kongress das Marinebudget auf und wir haben beim Präsidenten ein Stein im Brett.

 

Juni 1903

 

Die Stahlindustrie fordert eine stärkere Navy (natürlich nicht ohne Eigennutzen). Wir stellen das zusätzlich gewonnene Vertrauen beim Präsidenten auf die Probe und erwähnen beiläufig bei einem Besuch des Weißen Hauses, dass eine stärkere Navy sehr zum Nutzen der Stahlindustrie und somit der ganzen Nation sei. Wir erhalten zusätzliche Finanzmittel um die Stahlindustrie subventionieren zu können.

Wir ziehen die zusätzlichen Spione aus Frankreich wieder ab und setzen sie auf Russland an.

 

Juli 1903

 

Die Linienschiffe Utah und Arizona werden im Bau gestopt

 

August 1903

 

In Italien wird einer unserer Spione verhaftet und zum Tode verurteilt. Wir verleihen ihm den Silver Star.

Der Bau der Arizona wird wieder aufgenommen.

Unsere Ingenieure haben ein neues Feuerleitverfahren entwickelt, welches die Genauigkeit im erheblichen Maß steigern wird.

 

September 1903

 

Die Russen sind an unseren neusten Antrieben interessiert und würden uns die Baupläne abkaufen wollen. Sie bieten uns nicht genug Geld, dass wir bereit wäre solch kriegswichtige Technologie zu verkaufen!

 

Oktober 1903

 

In Irland bricht eine Revolution aus, die die Briten nicht unter Kontrolle kriegen.

 

November 1903

 

Wegen freier Werftkapazitäten wird eins angeboten ein weiteres Schiff der Utah-Klasse mit 10% Rabatt zu bauen. Da dies das derzeitige Budget bei Weitem übersteigt, müssen wir das sehr gute Angebot ausschlagen.

In einer kleinen südamerikansichen Republik bricht eine Revolution aus und US Bürger werden festgehalten. Wir schicken ein Kreuzergeschwader und stellen der Übergangsregierung ein Ultimatum zur Freilassung unserer Bürger. Als sie diesem nicht nachkommen, eröffnen wir das Feuer und beschießen küstennahe Waffenfabriken. Die Briten und Russen isistieren vehement.

 

Dezember 1903

 

Zu Weihnachten kehrt nochmals Ruhe ein, auch wenn diese trügerisch ist.

 

Januar 1904

 

In Irland wird der Aufstand blutig niedergeschlagen.

Der Weiterbau der Pittsburgh-Klasse wird abermals gestopt.

Wir arbeiten ein Trainingskonzept zur Verbesserung der Schießleistungen und der Torpedokriegsführung aus und erstellen ein neues Leitheft. Alle Schiffsbesatzungen sind nun angehalten sich an dieses Leitheft zu halten.

 

Februar 1904

 

Ohne besondere Vorkommnisse.

 

März 1904

 

Die Republikaner pressen vor dem Kongress eine Erhöhung des Navybudgets durch. Vor dem Hintergrund der weltpolitischen Spannungen ein logischer Schritt.

 

April 1904

 

In Südamerika kommt es abermals zum Krieg und wir unterstützen die Kriegsparteien mit Waffenlieferungen. Wir benötigen dringende Einnahmen, um den Bau unserer Großeinheiten zu finanzieren. Russland, Deutschland und Großbritannien schicken ihre Gesandten nach Washington und bringen ihre Empörung zum Ausdruck. Dem britischen Botschafter sagt man unter vorgehaltener Hand nach, dass er sich vor Roosevelt etwas im Ton vergriffeb haben soll.

 

Mai 1904

 

Die Waffenlieferungen nach Südamerika und unser Schiffsbauprogramm kurbeln die Wirtschaft weiter an.

Unsere Spionageabwehr vermutet einen italienischen Spion. Wir schicken eine scharfe Note nach Rom, dies zu unterlassen.

Der Bau der USS Pittsburgh wird wieder aufgenommen.

 

Juni 1904

 

Der Fauxpas des britischen Botschafters scheint doch höhere Wellen zu schlagen, als zuerst gedacht. Die diplomatischen Spannungen haben sich die letzten Wochen so aufgebauscht, dass wir am Rande eines Krieges stehen. Wir verfassen eine Note an London mit dem Inhalt, dass wir für einen Krieg bereit seien, wenn Groß Britannien kämpfen wolle. Nur 3 Stunden nach der Überbringung der Nachricht erreicht das Weiße Haus ein Telegramm mit einer Kriegserklärung Groß Britanniens!

 

KriegserklrungJuni1904GB.png

 

 

Aus den Memoiren William S. Sims:

 

"Ich wurde oft gefragt, ob dieser Krieg vermeidbar gewesen wäre. Sicherlich ja, wenn sich beide Seiten etwas vernünftiger verhalten hätten und die Briten nicht vehemnt die Konfrontation gesucht! Scheinbar verkrafteten sie die Schmach der Niederlage in den Unabhängigkeitskriegen nicht und die empfindlichen Gebietsabtretungen in der Karibik nach der Niederlage im Krieg 1902 kratzen an ihrem nationalen Ego. Immerhin begann das Weltreich Groß Britannien zu bröckeln und wir klopften als neue große Seemacht an die weltpolotische Pforte."

 

 

Die Briten schicken in das Gebiet vor New York ein Geschwader, um die Schifffahrt zu stören (Enemy Coastal Raid- sehr häufig nur Kreuzerbegegnungen). Wir schicken die North Atlantic Fleet unter dem Flottenflaggschiff USS Illinois, begleitet durch die USS New York, deren Besatzung besonders motiviert ist, den Briten einen Schlag zu versetzen.

 

Die Hauptlinie bilden USS Illinois an der Spitze, gefolgt von USS New York. In deren Schatten fährt die Zerstörerflottille um die neuen Einheiten der Mahan-Klasse. USS Cincinnati und USS San Francisco bilden einen Schirm vor der Hauptlinie, USS Minneapolis fährt Aufklärung (alle 3 Raleigh-Klasse). Aus New York auslaufend stößt die USS Brooklyn (CA) zur Flotte.

 

Da sich kein Gegner in Bereich der USS Brooklyn befindet (die außerhalb NY steht), drehen wir nach Norden Richtung Boston ab auf der Suche der Briten, als kurze Zeit später Geschützdonner aus Richtung der Küste vor NY zu vernehmen ist. Wir drehen auf die Küste ein und gehen auf Maximalgeschwindigkeit.

 

Die britische Flotte kommt in Sicht und wir nehmen die leichten Kreuzer in die Linie zurück und stellen uns dem Gegner, angeführt von der HMS Rodney. Die Briten haben alles geschickt (wie Fichte es angedeutet hatte)!

 

Wir nähern uns auf Geschützreichweite der Linienschiffe und USS Illinois signalisiert "Feuer konzentrieren auf britisches Linienschiff". Die Kreuzer nehmen angreifende Torpedoboote unter Feuer, die eigenen Zerstörer werden in Reserve gehalten.

Die Geschützmannschaften arbeiten gut und es stellen sich schnell erste Treffer auf der HMS Rodney ein. Aber auch die USS Illinois wird schwer im Maschinenraum getroffen und so sinkt die Geschwindigkeit auf nur noch 15 Knoten, was ausreichend ist, am Gegner zu bleiben, da dieser ebenfalls einen Maschinentreffer erhalten zu haben schien.

Nach mehreren erfolgreich abgewehrten Versuchen seine Torpedoboote in Angriffsposition zu bringen, u.a. wurden zwei volle Kehren gefahren, um die Distanz aufrechtzuerhalten, dampften die Briten nach Norden um zu fliehen. Ein weiterer Maschinentreffer auf USS Illinois ließ die Geschwindigkeit auf 11 Knoten sinken, was eine Verfolgung nahezu unmöglich machte.

Wir ließen aber nicht locker und sahen die Chance gekommen, die Briten empfindlich zu schwächen. USS Brooklyn nahm sofort die Verfolgung auf und nutze jede sich bietende Chance auf die HMS Rodney zu feuern, wurde dabei aber mehrere Male durch einen britischen schweren Kreuzer abgewiesen.

Die Briten nahmen Kurs auf den Vineyards Sound und diese Chance nutzten wir aus, ihen den Weg bei Nantucket abzuschneiden. Als USS Brooklyn jedoch signalisierte, dass sie in die Buzzards Bay einliefen, saßen sie in der Falle.

Als beobachtet werden konnte, wie die HMS Rodney stopte und Schlagseite bekam, zuvor 2 britische Torpedoboote gestopt wurden und der Wetterbericht einen schweren Sturm vorhersagte, wurde die Verfolgung abgebrochen (die Verfolgung endete einfach, weil ich die Gegnerflotte längere Zeit nicht mehr aufgeklärt hatte, dabei saßen sie voll in der Falle und ich hätte alles zusammenschießen können!).

 

Als die Flotte angeführt von USS Brooklyn unter den wachsamen Augen der Statue of Liberty in die Lower Bay einlief, wussten die Besatzungen, dass sie an jenem Tag eine große Schlacht geschlagen hatten! An den Kaimauern standen die Leute und jubelten ihren erfolgreichen Matrosen frenetisch zu.

 

SchlachtvorNewYork.png

 

Eigene Verluste war ein Handelsdampfer und ein Küstenwachschiff (wurde als Minensucher angezeigt, aber es sind noch alle da, wo sie sein sollen- waren noch in Reserve, weil ich keinen Befehl erteilen konnte- deren Bewegung seht ihr ganz links vor New York). Die USS Illinois muss 1 Monat in die Werft und ansonsten wurden vorrangig USS Brooklyn und USS Cincinnati nur leicht beschädigt.

Die Briten haben die HMS Rodney und 2 Zerstörer eingebüßt, 2 weitere Zerstörer und 1 Leichter Kreuzer wurden leicht beschädigt, ein schwerer Kreuzer wurde in Brand geschossen (Dank USS Brooklyn, als sie alleine mit Unterstützung der USS Cincinnati die Verfolgung aufgenommen hat und versuchte Fühlung zu halten) und dürfte ebenso einen 1-2 Monate ausfallen (wurde in Brand mit medium damage angezeigt- was ja nichts zu sagen hat, wie wir mittlerweile wissen^^).

Gewertet wurde das als großer Sieg und brachte ~6500 Siegpunkte ein- wenn ich hätte Fühlung hätte halten können (es wurde dann zwischenzeitlich etwas bedeckter und mit 11Kn kam ich mit der Masse nicht mehr hinterher und die Brooklyn musste Ausweichekurs fahren, um nicht unverhofft torpediert zu werden), dann hätte ich die ganze Flotte zusammengeschossen und ich finde das persönlich auch ziemlich Mist, dass das Spiel da vehement abbricht und nicht erkennt, dass der Gegner sich in einer ausweglosen Situation befindet.

 

Wenn es am Schönsten ist, sollte man dann natürlich aufhören und ich habe eine Pause eingelegt. Weitere Flottenbewegungen waren für Juni nicht zu verzeichnen. Mal schauen, was uns der Juli bringt. Ich vermute mal die Briten kommen schneller an den Verhandlungstisch als ihnen lieb ist, was ich nicht möchte. Erst mal müssen Utah-Klasse und Pittsburgh-Klasse fertig gebaut werden und dann können wir über die Einstellung der Kampfhandlungen sprechen. In der Karibik steht es 1 zu 1 im Kräfteverhältnis (habe 1 DD und 1 CA mehr dort unten und dort könnten sie es auch wissen wollen). Außerdem habe ich an der Westküste auch ein Linienschiff, einen leichten kreuzer und 3 Zerstörer, gegen einen britischen Zerstörer. Mal schauen, ob wir den da wegkriegen.

Vielleicht verlegen sie ja auch aus Europa weitere Schiffe und dann dauert es definitiv länger und hoffe dann, dass ich die Briten stärker schwächen kann. Immerhin kommen dann beide Utahs in Dienst (müsste ca. Oktober werden) und dann habe ich die überlegeneren Schiffe im Gebiet. Einzig die Empress of India-Klasse bereitet mir gegen die Illinois-Klasse etwas Kopfschmerzen, der Rest der Briten hat 12" Geschütze und 8-9" Panzergürtel. Dafür oft eine 7" Sekundärbewaffnung, was gegen die Kreuzer hart ist.

 

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Sehr interessanter Spielbericht. Weiter so. Ob ich es selber mal anspiele weiß ich nicht. Die knappe Zeit die ich zum spielen habe, geht gerade für WoWs drauf. Aber ich lese gern bei anderen mit. :cap_like:

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Klingt sehr interessant, aber kaufen kann ich es nicht, da der Anbieter keine Bezahlmethode anbietet, die für mich akzeptabel ist.

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16 hours ago, F0rs3ti said:

Sehr interessanter Spielbericht. Weiter so. Ob ich es selber mal anspiele weiß ich nicht. Die knappe Zeit die ich zum spielen habe, geht gerade für WoWs drauf. Aber ich lese gern bei anderen mit. :cap_like:

 

Danke. Du kannst dir die Zeit recht gut einteilen, wenn du deine Sucht danach im Griff hast^^ Du kannst immer nur 1 Monat spielen (was von 10 Sekunden bis zu einer halben Stunde dauern kann- je nachdem ob du in Friedenszeiten ohne Ereignis oder Kriegszeiten mit einer großen Flottenbegegnung bist), oder auch mal durchsuchten. Ich spiele i.d.R. so 1-2 Stunden. Außer samstags, da kann es mal ausarten und ich ziehe einen kompletten Krieg durch mit mehreren Großgefechten (dann bleibt man gedanklich auch im Kriegsmodus und hat seine Strategie im Hinterkopf).

Was ich persönlich etwas krass empfand- vorletztes Wochenende bin ich totmüde ins Bett und dann gingen mir noch 2 Schiffsdesigns durch den Kopf und ich bin erst ne halbe Stunde später eingepennt :Smile_teethhappy:

 

15 hours ago, Tobnu said:

Klingt sehr interessant, aber kaufen kann ich es nicht, da der Anbieter keine Bezahlmethode anbietet, die für mich akzeptabel ist.

 

Also ich habs via Creditcard bezahlt und hatte nach 10 Minuten meinen Aktivierungscode für die Installation. Wenn die eine Sicherheitsabfrage gehabt hätten, dann hätte unser Anbieter auch nicht die Bezahlung blockiert und es wäre wahrscheinlich schneller gegangen (wir mussten erst beim Support anrufen und die Zahlung freigeben- Verzögerung durch Warteschleife, etc).

 

14 hours ago, Hargen_Tannhaus said:

Nur mal gefragt, mit welcher Flottengröße spielst du die Runde? Und mit historischem oder gebalancedem Budget?

 

Ich spiele medium size mit gebalanctem Budget (außer ich hab mich verclickt). Außerdem habe ich die Development Ratio auf 80 gesetzt, damit mir Zeit bleibt Schiffe zu bauen, ohne dass sie gleich wieder obsolet sind- hat mich mit den Deutschen so genervt. Da baust 30 Monate an deinem ersten Superdreadnought und mit Indienststellung ist das Teil bereits fürn Pobbes.

 

 

Weil die frage aufkam wegen dem Panzerungsschema- ich habe eine Erklärung gefunden:

 

Belt = Wasserliniengürtel von Turm A nach Turm Y

Belt extended = Bug, Heck und Freibord

Deck = Panzerdeck auf Höhe des Belts

Deck extended = Deck über Bug + Heck

Conningtower = der komplette Aufbau des Kommandoturms

Turrets = Barbette, Turmfront, -seite und -heck

Turrettop = Turmdecke

Secondaries = Turmpanzerung der Sekundärartillerie, oder Verkleidung der Kasematten (letztere sind scheinbar nicht im Kasemattdeck eingebaut, sondern in den Aufbauten)

 

Dementsprechend werde ich meine zukünftigen Entwürfe wieder ändern- Belt extended wird mindestens 3" stark, da ich nicht will, dass das Freibord von 4" oder 5" durchschossen werden kann. Das Deck extended bleibt so bestehen.

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1 hour ago, Walther_K_Nehring said:

 

Also ich habs via Creditcard bezahlt und hatte nach 10 Minuten meinen Aktivierungscode für die Installation. Wenn die eine Sicherheitsabfrage gehabt hätten, dann hätte unser Anbieter auch nicht die Bezahlung blockiert und es wäre wahrscheinlich schneller gegangen (wir mussten erst beim Support anrufen und die Zahlung freigeben- Verzögerung durch Warteschleife, etc).

*grins* Ich habe nicht eine Kreditkarte - ich kann schlecht als Schuldnerberater den Leuten erklären, dass diese wunderbaren Verfügungsrahmen mit die teuersten Wege sind, Kredite zu nehmen (also Schulden zu machen) und dann selbst welche haben. Eine Sache der Glaubwürdigkeit. PayPal-Konto habe ich keins (wozu?) und will ich auch nicht nur wegen eines Spiels anmelden.

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Es geht weiter...

 

 

Juli 1904

 

Mir ist irgendein Fehler unterlaufen- auf jeden Fall fehlt mir der Juli und ich habe garkeine Ereignisse diesbezüglich. Vielleicht hat der Speicherstand einen Monat geschluckt- keine Ahnung.

 

August 1904

 

Der Raider USS Chicago versenkt ein Handelsschiff

Die USS Arizona wird mit verbesserter Feuerleitung ausgestattet und der Bau verlängert sich um 1 Monat

In der Karibik verweigern wir einen Küstenraid gegen 7 britische Linienschiffe.

USS Illinois und USS New York verlegen in die Karibik

 

September 1904

 

Die drückende Überlegenheit vor Kanada ausnutzend, können wir die Pläne der Marines umsetzen und auf Neufundland anlanden. Es entbrennen harte und blutige Kämpfe.

Die USS Utah wird ebenfalls mit verbesserter feuerleitung ausgestattet und verzögert sich um einen Monat

Die USS Chicago versenkt weitere 3 Handelsschiffe

Die Briten lassen vor New York einen unserer Konvois passieren.

Vor Nassau taucht eine britische Flotte um das Linienschiff HMS Anson und wird durch die karibische Flotte abgefangen:

 

Schlachtlinie: USS Montana, USS New York, USS Illinois unterstützt durch USS Barry und USS Decatur.

Aufklärungsschirm: USS Raleigh und USS Baltimore

 

Gegnerische Flotte: HMS Anson (2x2 12", 8" Belt, 18Kn), unterstützt durch 1 CA Argonaut-Klasse (2x2 10", 4" Belt, 23Kn), 1 CA Andromeda-Klasse (4x2 7", 3,5" Belt, 22Kn) und 4 DD

 

Wir fangen den Gegner nördlich zwischen Bahamas und New Providence aus Miami auslaufend ab und stellen ihn zur Schlacht. Fokusfeuer wird sofort auf HMS Anson signalisiert und 12x 12" prasseln beständig auf das einzelne britische Linienschiff ein, das bald schwer getroffen liegen bleibt und westlich von New Providence sinkt. Da wir die britischen Kreuzer aufsplitten konnten, steht nur noch die Andromeda-Klasse (ein ekliger Entwurf, die muss weg, weil sie meinen leichten Kreuzern richtig gefährlich werden kann) mit ihrem Zerstörerschirm. Wir drängen sie Richtung Bahamas ab, haben alsbald aber die Argonaut-Klasse im Rücken, die auf unsere Zerstörer und leichten kreuzer schießt (was mit 10" auch schmerzen kann). Wir lassen USS Illinois etwas abfallen und die Argonaut-Klasse beschießen. Als die Andromeda auf 10Kn Geschwindigkeit sinkt und zu brennen beginnt (medium Damage, on fire), wechseln wir komplett das Feuer auf die Bedrohung im Rücken und weisen diese schwer beschädigt ab. Wir holen zum finalen Schlag gegen die Andromeda-Klasse aus (mit nur noch ~20% Munition), als die Zerstörersicherung aggressiv gegen unsere Schlachtflotte drängt und wir diese beschießen müssen. Ein Zerstörer sinkt, einer bleibt gestopt liegen, zwei ziehen sich zurück.

USS Montana und USS New York sind jetzt aber komplett verschossen, USS Illinois hat nur noch wenige Granaten für den Heckturm. Wir machen einen weiteren Run auf die Andromeda-Klasse und hoffen, dass USS Illinois den finalen Schlag setzen kann, bzw. die Zerstörer in Torpedoreichweite kommen. Leider haben die Besatzungen Schwierigkeiten mit den Signalen (tatsächlich übersehen die ein Signal und machen was sie wollen, danach gehen sie einfach nicht zum Angriff über) und kommen nicht mehr zum Torpedoangriff. USS Illinois trifft nicht, lediglich die 5" Sekundärartillerie setzt wenige Treffer. Da die Andromeda-Klasse schwer beschädigt mit 5Kn und brennend eher davondriftet, als fahren, lassen wir von ihr ab und riskieren selbst keine Schäden durch Torpedotreffer.

 

Am Ende wird es ein großartiger Sieg! Lediglich USS Montana muss wegen leichter Schäden für 1 Monat in die Wert, die restlichen Einheiten sind sofort wieder einsatzbereit. HMS Anson, sowie einer der Zerstörer sind gesunken. Die Andromeda-Klasse, die Argonaut-Klasse und ein weiterer Zerstörer sind schwer beschädigt und müssen in die Werft. Lediglich zwei der Zerstörer haben das Gefecht unbeschadet überstanden.

 

SchlachtvorNassau.png

 

(Nachtrag: Das Gefecht kotzt mich wieder mal an! 2 eigene DD mit Elite-Besatzungen bei bestem Wetter verkacken es mehrere Mal in Aktion zu treten- einmal missverstandene Signale und danach Hosen voll- anders kann ich es nicht interpretieren- ich habe via Befehlskette alles versucht, sogar mit manueller Steuerung der Gruppe- NIX! Die Andromeda-Klasse musste versenkt werden und alles was ich noch hatte, was nahezu unbeschadet einen Angriff hätte überstehen können, waren die beiden DD. Zum Teufel mit den Pützen! Die leichten Kreuzer hätten sich böse Schellen durch die immer noch intakten 6 7" Geschütze abgeholt).

 

Oktober 1904

 

Da die Briten in der Karibik keine große Flotte mehr besitzen und wir dort haushoch überlegen sind, können die Marines auf Trinidad anlanden. Auch hier entbrennen schwere Gefechte.

Vor Neufundland kreuz die USS San Francisco und sucht nach gegnerischen Schiffen und trifft dabei auf einen britischen leichten Kreuzer mit 2 Zerstörern als Unterstützung. Sie versenkt den Kreuzer, sowie einen Zerstörer, kann den zweiten Zerstörer schwer beschädigen, muss das Gefecht nach einem Torpedotreffer jedoch abbrechen und schleppt sich mit 3Kn Fahrt zurück nach New York (uff! Da dachte ich sie sinkt. Ich habe sofort einen Vollstop hingelegt, die Besatzung die Flutung stoppen lassen und dann ganz vorsichtig eroiert, wie schnell ich sie heim schicken kann).

Die San Francisco muss nicht mal in die Werft, trotz mittlerem Schaden!

 

November 1904

 

Die Kämpfe auf Trinidad und Neufundland dauern an.

Die USS Arizona wird in Dienst gestellt und unterläuft Erprobungs- und Trainingsfahrten.

Unsere Ingenieure haben ihre Entwürfe mit drei Mitteltürmen auf Großkampfschiffen ausgiebig prüfen können und geben diese frei.

USS Minneapolis und USS San Francisco kreuzen vor Neufundland und versenken ein Handelsschiff. Die gegnerische Kreuzerflotte kommt nicht in Sicht und schlechte Sichtverhältnisse verhindern eine weitere Oparation, so dass der Raid abgebrochen wird.

 

Dezember 1904

 

Die USS Pittsburgh verzögert sich um einen Monat, da verbesserte feuerleitung installiert wird.

Groß Britannien versucht über neutrale Staaten vorzufühlen, ob wir gewillt sind einem Frieden zuzustimmen. Wir lassen sie verstehen, dass wir nur harte Bedingungen akzeptieren! Britische Hardliner torpedieren die Gespräche und der Krieg geht weiter.

Da Groß Britannien mehrere Schlachtschiffe an die kanadische Küste verlegt, können sie eine Seeblockade gegen die Ostküste aufbauen. Wir halten dagegen, indem wir USS Illinois und USS New York aus der Karibik in die Heimatgewässer abziehen. Da USS Utah und USS Arizona bald Einsatzstatus haben, können wir dort den Schlagabtausch suchen!

Die USS Chicago versenkt 2 Handelsschiffe.

Unsere ausgelaufene Schlachtflotte vor Trinidad wird nicht abgefangen.

Einer unserer Versorgungskonvois für New York wird nicht geschützt, da wir nicht Gefahr laufen wollen unsere spärlichen Kräfte zu verlieren, bis die Schlachtflotte verlegt hat.

Die Briten versuchen die Kämpfe um Trinidad von See her zu unterstützen, werden aber von unserer Flotte abgefangen und sie ziehen sich zurück.

Vor Hawaii wird ein britischer Kreuzer gesichtet, stellt sich aber nicht.

(4 verweigerte Gefechte- hört sich wichtiger an, wie es tatsächlich war^^)

 

Januar 1905

 

Die neuen Leitfäden der Besatzungsschulung zeigen erste Früchte und es werden durch die Bank bessere Leistungen erzielt.

USS Utah ist fertiggestellt und wird ins Erprobungs- und Schulungsverhältnis übernommen.

Vor der Küste Kanadas verlieren wir ein U-Boot.

Vor den Falklandinseln taucht ein britischer Kreuzer auf, wird aber abgewiesen und verweigert das Gefecht.

Da USS New Yorck und USS Illinois wieder in den Heimatgewässern sind, können die Briten ihre Seeblockade nicht länger aufrecht erhalten.

 

Februar 1905

 

Die Kämpfe um Neufundland nehmen an Intensität zu.

Die USS Arizona wird feierlich in den Flottendienst übernommen und wird neues Flottenflaggschiff der Atlantic Fleet.

Die USS Chicago versenkt zwei Handelsschiffe.

Wir laufen mit einer Kreuzergruppe nach Nefundland aus, die Briten ziehen sich jedoch zurück.

 

März 1905

 

USS Pittsburgh wird fertiggestellt, erprobt und die Besatzung geschult.

USS Frederick (Pittsburgh-Klasse) verzögert sich um einen Monat, da verbesserte Feuerleitsysteme nachgerüstet werden.

USS Chicago versenkt zwei Handelsschiffe.

Die Docks werden ausgebaut.

Die Briten stoßen mit einem Kreuzergeschwader in die Gewässer vor New York vor, werden aber angefangen und sie ziehen sich sofort zurück.

Unsere Schlachtflotte läuft nach Neufundland aus für einen Schlagabtausch, die Briten ziehen sich jedoch zurück.

(jetzt fängt dieser Sch.eiß wieder an- wie mit den Deutschen gegen die Russen- man holt einen satten Vorsprung an Siegpunkten und dann hat man kaum mehr Action. Dabei haben die Briten zwischenzeitlich 7! Linienschiffe vor Neufundland und ich erst 3, ab April/Mai 4. Ich will aber die USS Montana aus der Karibik und die USS North Dakota aus dem Pazifik nicht abziehen. Letztere verweigert sozusagen den kompletten Pazifik und die Briten müssen dort ebenso Präsenz zeigen, was Druck vom Atlantik nimmt- Diversion am Paradebeispiel. Theoretisch müssen die Briten, um überlegen, zu sein 2 Schlachtschiffe abstellen in jedem Seegebiet, wo ich mit nur einem Schlachtschiff vertreten bin. Die beiden Pittsburghs werde ich dann im Norden halten und mal schauen, ob ich eine anhaltende Hoheit im Seegebiet dort etablieren kann- dazu bräuchte es eben einen finalen Schlagabtausch und mindestens 2 britische versenkte Schlachtschiffe bei leichten eigenen Verlusten.)

 

Nachtrag:

 

Ich hab jetzt 3 Centerline Turrets, jedoch nur in der A/XY-Konfiguration, die ich so nicht umsetzen werde! Auch wenn ich jetzt eine Durststrecke haben sollte, werde ich vorerst noch kein Dreadnought designen und bauen. 3x2 12" mit -1 Qualität ist es nicht wert. Vielleicht verbessern sich die Geschütze, oder ich entwickle sogar 13" und ich komme auf AB/XY in der Zwischenzeit, dann werde ich ein BB ähnlich der historischen South Carolina bauen. Hätte ich Drillingstürme, wäre das schon wieder etwas anderes.

Hauptsächlich geht es mir darum, dass 6 Geschütze für künftige Konfrontationen einfach viel zu wenig sind und vor allem mit den kleineren Kalibern. Somit hätte ich lediglich ein BB für 5 Jahre Frontdienst und müsste das dann schon wieder ins zweite Glied zurück nehmen, das mach ich nicht. Auch wenn meine Industrieressourcen langsam ins Unermessliche steigen werden (da dürfte ab 1910 hart einsetzen), plane ich dennoch kosten-nutzen-effizient!

  • Cool 3

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Vielen Dank für die interessanten Berichte. Es macht Spaß sie zu lesen :fish_book:

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:fish_book: Psst - dein derzeitiger Präsident, Theodore Roosevelt, möchte gewiss nach seiner Amtszeit im Auftrag des Smithsonian Institution eine Grosswild-Safari machen, nennen wir es mal "Smithsonian–Roosevelt African Expedition" er würde sich gewiss freuen dies teilweise in der eigenen Kolonie "amerikanisch Ost-Afrika" bzw. dem "US-Bundesstaat Kenia" statt in einer verfeindeten britischen Kolonie durchzuführen, hierzu währe natürlich aus Logistikgründen (die Gegend liegt recht fern deiner Küsten und die zukünftigen Ausstellungsstücke sollten ja im Museum ankommen) ein oder zwei CLs bzw. Kolonialkreuzer erforderlich.

Anschliesend möchte er vermutlich mit Franz Joseph I. in Wien bei Kaffee und Kuchen etwas quatschen.

:Smile_Default: Bin jedenfalls gespannt wie es weiter geht.

 

:Smile_honoring: Blaubeeren

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Eine Karikatur aus 1904 sieht Präsident Roosevelt eher so.

 

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  • Funny 1

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Melde gehorsamst:

 

Von Russland auf die Nuss bekommen, dafür grad Italien am vertrimmen :)

 

Mein Gott Walther...... lass doch mal die armen Ängländääääääääär in ruhäääääää :Smile-_tongue:

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