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Walther_K_Nehring

Allgemeiner Diskussionsthread- Off Topic bezüglich Schiffe

176 comments in this topic

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Joa, 6 Motore für ein Schiff mit einer max. Verdränung von 1870 Tonnen ... und mit 6 Motore willst dann ein 10000t+ Schiff antreiben? Glaub mir, die Ingeneure haben sich damals schon was dabei gedacht ;) ... zumal man auch mal erwähnen muss, M9Z 65/95, V12Z 42/58 und V12Z 32/44 waren zu dem Zeitpunkt so oder so noch in der Prototypphase, der V12Z 32/44 ganz besonders. Daher sind M9Z 65/95 und V12Z 42/58 Motore mit denen man als Ingenuer hätte eher planen müssen ...

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Entweder verstehst du nicht den Kontext zwischen unseren Texten oder wir reden hier komplett aneinander vorbei.

 

ich:

Vor 4 Stunden, Dullman84 sagte:

Die Maschinenanlage (MI) der AGS bestand aus 8 Diesel + Hilfsmaschinen. Nehme ich die M9Z 65/95 und baue anstatt 8 nur 6 ein hätte ich 82.500PS.

Du:

Vor 2 Stunden, DeadMemories sagte:

Desweiteren, wie ich schrieb, bei den Motoren, die zur Verfügung standen brauchte es 12x M9Z 65/95 für genug Leistung und die haben so viel Platz weg genommen, das man das Schiff eben 230 Meter üA lang bauen musste ...

Ich:

Vor 1 Stunde, Dullman84 sagte:

 

Ich schrieb 6 nicht 12 -> hier baue ich 2 Motoren + die Hilfsmotoren nicht ein, im Vergleich zur originalen Anlage AGS. 12 Motoren wären für die 165.000 PS, brauch ich die?

 

Du:

Joa, 6 Motore für ein Schiff mit einer max. Verdränung von 1870 Tonnen ... und mit 6 Motore willst dann ein 10000t+ Schiff antreiben? Glaub mir, die Ingeneure haben sich damals schon was dabei gedacht ;) ... zumal man auch mal erwähnen muss, M9Z 65/95, V12Z 42/58 und V12Z 32/44 waren zu dem Zeitpunkt so oder so noch in der Prototypphase, der V12Z 32/44 ganz besonders. Daher sind M9Z 65/95 und V12Z 42/58 Motore mit denen man als Ingenuer hätte eher planen müssen ..

(sorry mein Handy wollte es nicht als Zitat einfügen)

 

So bringt es nichts. Sorry

Edited by Dullman84

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Jap, hab nicht mitbekommen, das du bei der Graf Spee warst. War drauf aus, das du von ... egal, habs gefressen, auf was du raus willst

Aber in dem Fall, wäre ich mit einem Ergebnis von vielleicht 31-32 Knoten trotdem noch nicht so glücklich. Mann sollte hier auf mindestens 33 Knoten oder mehr planen ... meine, man will ja auch durchaus den schweren französischen und britischen Kreuzern entkommen können ;) ... hat man ja mit 12x M9Z 65/95 erreicht, bei der P-Klasse (jedenfalls rechnerisch), wenn auch zu dem Nachteil, das sie groß gewurden wäre, zwecks Platzbedarf der Motore ...

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Vor 10 Stunden, DeadMemories sagte:

Aber in dem Fall, wäre ich mit einem Ergebnis von vielleicht 31-32 Knoten trotdem noch nicht so glücklich. Mann sollte hier auf mindestens 33 Knoten oder mehr planen ... meine, man will ja auch durchaus den schweren französischen und britischen Kreuzern entkommen können ;) .

Wäre natürlich wünschenswert, ist aber kaum umsetzbar.

Btw, ich glaube kaum, dass die englischen und erst recht nicht die überzüchteten französischen Kreuzer nach wochenlanger oder sogar monatenlanger Suche mit ihren ausgelutschten Turbinenanlagen lange die 30kn+ halten konnten. Zudem ist die Elastizität der Dieselanlage deutlich besser. Während die Dieselschiffe schon mit Volllast ablaufen, fahren die anderen gerade erst ihre Anlagen hoch. 

Hätte Langsdorff vor La Plata noch eine funktionierende Ar 196, hätte er gesehen was da auf ihn zu dampft und er wäre abgelaufen. Deswegen die mind. 4 Flieger + genügend Ersatzteile.

 

Die Zerstörer, die die Scheer auf der Rückkehr vor Norwegen empfingen, hatten Probleme mitzuhalten. Die Scheer lief, trotz ewig langer Kaperfahrt, 28kn. Auf dem Papier kein Problem für die Zerstörer, aber die Realität sah halt anders aus.

Die größte Stärke der Panzerschiffe war ihre hohe Marschfahrt und Dauerhöchstfahrt. Kein alliiertes Schiff konnte diese lange mithalten.

 

Deswegen halte ich 31-32kn Konstruktionsgeschwindigkeit für ausreichend.

 

 

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Hmpf, von der eigenen Überlegenheit aus zu gehen ist immer so eine Sachem da kann man sich schnell verschätzen. Daher, und das haben die deutschen Ingenuere gerne gemacht, auf Sicherheit bauen (gutes Beispiel ist die Größe der Schiffe - stabile Waffenplatform und das Panzerungslayout - Überlebensfähigkeit, was bei den deutschen ja "Überdurchschnittlich" war). Meine, muss nur, aus welchen Gründen auch immer, nicht die angestrebten 31+ Knoten erreicht werden und die Franzosen/Briten kommen auf Touren und kommen mit 32 Knoten hinterher ... rein aus Sicherheit würde ich hier auf 33+ Knoten planen

Und ja, das Problem ist halt, jetzt, im Nachhinein kann man viel planen und entwickeln, aber realistisch gesehen muss man bedenken, was dennen damals wirklich zur Verfügung stand. Da sind M9Z 65/95, V12Z 42/58 und V12Z 32/44 eben schon recht weit aus dem Fenster gelehnt, da die noch in der Protottypphase waren, zu diesem Zeitpunkt. Zumal der V12Z 32/44 noch weiter zurück war, als die zwei Anderen ... darauf wollt ich raus.

Was die Flugzeuge angeht, ja, natürlich. Aber hier muss man auch wieder den Platzbedarf berücksichtigen ...

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Vor 4 Stunden, DeadMemories sagte:

Meine, muss nur, aus welchen Gründen auch immer, nicht die angestrebten 31+ Knoten erreicht werden und die Franzosen/Briten kommen auf Touren und kommen mit 32 Knoten hinterher ... rein aus Sicherheit würde ich hier auf 33+ Knoten planen

Das kann natürlich immer passieren, nur ist der Verlust bei 5 CAs und 3 Panzerschiffen zu verkraften und kann ggf. relativ schnell ersetzt werden. 33kn+ würde ich nicht planen, da dies ja anscheinend nicht in die angepeilten 14.000ts passt und zu einem schwachsinnigen 25.500ts P-Kreuzer führen würde. Fast 26.000ts und nur 6x28cm? Die Dunkerque hat bei 26.500ts 8x33cm, das wäre hier die Messlatte. Wenn ich die Wahl hätte zwischen 2.-3 P-Kreuzern oder 5 Dieselhippern würde ich mich für die CAs enscheiden. Denn die P-Kreuzer würden Antwortbauten provozieren, die CAs haben es historisch nicht.

 

Welcher Motor es letztlich werden würde, kann ich nicht sagen, hier fehlt mir das Fachwissen. Aber wir scheinen uns ja einig zu seien, dass bei konsequenter Weiterentwicklung eine Motorisierung möglich gewesen wäre, die 1939/40 ein 14.000ts Schiff auf knapp 32kn hätte beschleunigen können.

 

Bei den Bordflugzeugen würde ich 2 flugfähig vorschlagen und 2-4 zerlegt als Ersatz. Reichen 2 einsatzbereite Maschinen für den Einsatzzweck?

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Man hätte vielleicht auf eine Fertigstellung des V12Z 32/44 bzw auf eine verbesserte Variante setzen können. Allerdings ist hier nicht wirklich mit 1939/40 zu denken und auch nicht mit einem fertigen Schiff vor Mitte der 1940'er ... aber man hätte deutlich an Platz und Gewicht sparen können und wharscheinlich auch ein 33+ Knoten Schiff hin bekommen (stellt sich höchstens noch die Frage der Rumpfgeschwindigkeit)

Vielleicht hätte man auch auf einen gemischten Antrieb setzen können, wie man es reell bei der O-Klasse dann getan hat. Sprich auf den äußeren Wellen Diesel für normale Marsch- und Kaberfahrt und zusätzlich noch eine Turbine auf der mittleren Welle für Höchstfahrt (Fluchtfahrten) ...

Bei der angestrebten Größe und der Einsatzaufgabe wäre es vermutlich besser 3 einsatzbereite Maschinen zu haben. Aus Platz- und Gewichtsgründen würde ich jedoch nur eine zerlegte Ersatzmaschine sagen und wenn es noch unter geht entsprechend Ersatzteile für die Flugzeuge.

   

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Da wir im fiktiven Kreuzer Thread schon wieder abgeglitten sind, versuche ich die Diskussion hierher zu verlagern.

@Walther_K_Nehring sagte:

Nein mal im Ernst- ich weiß, dass man sich da sehr in einer dunklen Grauzone bewegt. Aber ich denke mal mit dem Prisenrecht hat man dennoch die Möglichkeit genug Frachter aufzubringen und kriegswichtige Ressourcen für die europäischen Alliierten abzugreifen oder zu versenken, ohne dass man als Meuchelmörder über die See schippert. I.d.R. war es ja so, dass angemorste Frachter auch stehen blieben und sich durchsuchen ließen. Mit Funkstöreinrichtungen konnte man den Funkverkehr auch unterbrechen und fliehenden Einheiten hat man den Antrieb zerschossen.

Und gerade in den Anfangsjahren wäre auch ein Hilfskreuzernetzwerk sehr erfolgreich gewesen, weil es wenig bis garkeine Abwehr auf den Frachtschiffen gab und wenn, dann auch nur leichte Maschinenkanonen (Pom Poms/ 2pdr. waren recht häufig auf den Engländern vorzufinden).

Und mit einer Eigenbewaffnung von 2-3x1 15cm L/45 und 2x1 8,8cm/10,5cm und 4x1 TW + etwas leichter Flak (37mm und 20mm), hat man für alle Eventualitäten die passende Bewaffnung. Die Maschinenflak eignet sich hervorragend um gegnerische Abwehrstände auszuschalten. Die schwere Flak und die 15cm zum Stoppen und/oder zum Versenken. Die TW für den Fangschuss. Und meistens waren ja auch noch Minen mit an Bord.

Wenn man mal überlegt, was die 8 eingesetzten Hilfskreuzerchen aufgebracht haben und dabei Gegnereinheiten beschäftigt, dann ist das doch enorm. Und die haben sich ja häufig auch selbst versorgt. Jetzt noch ein passendes Seebetankungssystem entwickeln, dann hätte man an Kreuzer Betriebsstoffe übergeben können.

 

Da dies sehr gut mit der Handelsstörer Debatte hier passt, können wir hier doch weiter diskutieren. Vorausgesetzt, dass es für euch in Ordnung ist.

 

 

 

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Das ist der Punkt den ich meine, den Walther in seinem eigenen Z-Plan bis jetzt nicht behandelt hat. Er hat bis jetzt ein "optimales" konstrukt gemacht, dabei eben auch die "natürliche Entwicklung" einer Flotte beiseite geschoben ... und in diesem Fall will er es plötzlich. Warum hier nicht noch ein oder zwei Klassen von Schiffen entwickeln, die speziel für diesen Zweck konstruiert sind, anstelle eben auf ein paar wenige Einzelschiffe zu setzen?

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Ja ... hier könnte man ansetzen, mit der Dithmarschen Klasse ... trotzdem, wenn ich eben so auf die Schiffliste der KM gucke, viele Einzelschiffe, teils eben einfach nur requiriert und umgebaut aus Zivilen (Teils auch nur, weil der Krieg ausbrach) ... in dem Punkt besteht bei so einem Planungsspiel defintiv auch ein Augenmerk

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Also dazu als Anmerkung: Mitte der 80er wurde einiges an Versorgern ausgemustert/nicht ersetzt, weil die Planung im V-Fall dahingehend umgestellt wurde, einfach alles an Containerschiffen in die Flotte zu pressen und so im normalbetrieb Kosten für Material und Personal zu sparen. Wirkt bis heute, wo wir plötzlich vor Afrika rumschippern nach.

Also soviel zur Versorgungsplanung...^^

 

Falls wir eine solche in einen Alternativ-Z-Plan aufnehmen wollen, bleibt eigentlich neben dem "Der Krieg ernährt sich selbst"-Konzept der Versorgung aus den Prisen wie zu Beginn des Krieges im Fall Spee nur der Aufbau einer Flotte von U-Deutschlands. Gerade im späteren Verlauf waren die Überwasser-Versorger zu stark exponiert, um bei einer höheren Anzahl und somit Schiffsdichte, wie sie dann benötigt würde, noch zu funktionieren. Und wenn man versuchen würde neutrale oder wohlgesonnene Staaten zu nutzen wären diese von den Alliierten sicher ausgeschaltet worden, entweder durch Drohpotenzial, Seeblockade oder direktem Angriff. Man kannte da wenig Hemmungen, siehe Angriff auf die Vichy-Flotte, geplante Besatzung Norwegens etc...

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Ich bin mal so frei, den Thread hier zu reanimieren.

Ich habe vor längerer Zeit einmal erwähnt, mir ein paar Gedanken zu einer möglichen Umgestaltung des deutschen Schlachtschiffbaumes zu machen und gleichsam die von WG gemachten Fehler zurechtzurücken - oder sagen wir, eine mögliche Korrektur der von WG eventuell womöglich irgendwann mal begangenen kleineren unbedeutenden Fauxpas (hust hust) vorzuschlagen.

Das möchte ich NICHT komplett hier ausdiskutieren, dafür mach ich dann nen eigenen Thread auf. Was ich aber ganz gerne ansprechen würde, ist der hypothetische Rang Xer, da mir für ihn mehrere Optionen einfallen und ich mich hier auch mit Abstand am Unsichersten fühle.

Folgende Optionen stünden mMn. für dieses hypothetische Rang X BB zur Verfügung:

 

Vorschlag Nr.1:

Die aufwandsärmste Möglichkeit, etwas halbwegs historisch vertretbares zu kreieren, wäre wohl, am derzeitigen Modell die Drillinge durch Zwillinge eines größeren Kalibers auszutauschen und das Katapult umzuplatzieren. Dabei stünden einige Optionen offen: Entweder geht man auf 45cm oder auf 48cm Zwillinge hoch, und es gibt naturgemäß mehrere viable Aufstellungsoptionen für das Katapult (die Variante von WG ist imho KEINE davon) - mir wäre spontan in den Sinn gekommen, einfach ein Drehkatapult einige Meter hinter dem Ende der Rohre von Dora zu platzieren. Sozusagen als vernünftige Variante der historischen Planungen. Eine Alternative wäre es auch, auf die Vorplanungen zur H-Klasse aufzugreifen ( s. Breyer, Siegfried: Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1921-1997, S.158, "Amtsentwurf 1937/38") und ein englisches Katapult an selbiger Stelle, also wieder hinter Dora, zu platzieren. Dazu kommen noch Schraubereien an der Mittelartillerie.

 

Vorschlag Nr.2:

Ausarbeitung eines "Maximalentwurfs" auf Basis der H-Studien. "Maximalentwurf" heißt hier nicht das Maximum dessen, was deutschen Konstrukteuren womöglich eingefallen wäre, sondern der stärkstmögliche aus deutscher Sicht praktikable Entwurf. Aus Gründen würde ich hierbei die Frage der Treibstoffknappheit außer Acht lassen (das hat ja schon bei der H-Klasse niemanden mehr interessiert), sondern mich auf die Minimierung der Entwicklungskosten (was haben wir an Geschützen, Motoren und bisherigen Entwürfen schon vorhanden?) und die Einsetzbarkeit in den fraglichen Gewässern (Beschränkung des Tiefgangs aufgrund geringer Tiefe der Nordsee; eventuell Passierbarkeit des Kaiser-Wilhelm-Kanals) beschränken. Für das Sinnigste würde ich es zudem halten, den für die deutsche Marinerüstung idealen Alternativlauf der Geschichte anzunehmen, heißt: Kein Krieg vor 1950. Stattdessen, wie lt. Breyer angepeilt, Vollendung der deutschen Hochrüstung. Diese Maximalentwürfe wären dann als Nachfolgebau zu den 6 Einheiten der H-Klasse zu betrachten.

Was hätte man für Optionen bezüglich der Ausgestaltung?

 

- Dieselantrieb und wahrscheinlich 30kn sehe ich als gegeben an. Ich weiß, das ist es nicht, aber wir wollen es einfach mal als gegeben betrachten. Wenn es mit diesen Vorraussetzungen Probleme gibt, kann man beides ja nochmal über den Haufen werfen.)

 

- Schwere Artillerie: 4 Doppeltürme, alternativ 3 Doppeltürme (siehe H40a und O-Klasse).

Verfügbare Geschütze: 40,6cm L/52 C/34, (42cm), weiterhin ab 1942 (s. Breyer a.a.O., S.174): 45cm C/42, 50 cm C/42.

Ich würde 4 Doppeltürme mit 45cm C/42 für das Optimum halten.

 

- Mittelartillerie / Schwere Flak: 12 oder 16 Rohre MA in Zwillings- oder Drillingstürmen; 12 Rohre s.Flak in Zwillingen.

Optionen für Mittelartillerie: 15cm L/55 C/34; 15cm L/60 C/25 (?); 15cm L/48 KC /36 (???).

Optionen für s.Flak (alle 12,8cm Geschütze auch als Ersatz für Mittelartillerie): 12,8cm L/61 C/40; 12,8cm L/45 C/41; 10,5cm L/65 C/33

Ich halte 6 Zwillinge mit 15cm L/55 C/34 + 6 Zwillinge mit 10,5cm L/65 C/33 für die mit Abstand realistischste Lösung.

 

- Panzerung:

300mm+ Gürtelpanzerung (Ideal: 350 - 380mm)

100mm+ Böschung (Ideal: 120 - 150mm)

ca. 140 - 200mm "Kasemattpanzer" (dt. Bezeichnung Zitadellpanzer)

ca. 60 - 80mm Oberdeck

ca. 100 - 150mm Hauptpanzerdeck

evtl. weitere Zwischendecks und vertikale Schotts aus Wh

Bug- und Heckgürtel (Panzerdicke?)

 

Bezüglich der Maximalen Schiffsmaße/Verdrängung habe ich die Vorraussetzungen oben bereits genannt, ich selbst habe da viel zu wenig Ahnung, um irgendwelche Einschränkungen vorzugeben.

 

Dazu kommt natürlich ebenfalls wieder z.B. die Frage nach dem Katapult.

 

So, jetzt bin ich gespannt, was ihr zu dem Ganzen sagt. Legt Los!

  • Cool 1

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Ui, das ist wieder so eine Geschichte...  30Knts, check...  4x2 SA, Check.. Trennung von MA und schwerer Flak, hmm… War ja immer das bevorzugte deutsche Konzept, aber wenn wir einen Entwicklungsfaden spinnen, der zwar die technischen/taktischen Entwicklungen der Kriegsjahre, meinetwegen durch einen reinen Pazifikkrieg, beinhaltet denke ich die 12,8 als Vielzweckwaffe wäre gesetzt. Katapult. Meine Idee bei einer fortgesetzten Entwicklung, gar kein Katapult, sondern Ersatz durch Hubschrauber. Spieltechnisch durch reinen Aufklärer, keine Option als Abfangjäger darzustellen (Ist eh IMHO einer der Logikfehler von WG, die Bordflieger als Jäger zu setzen) Kalibergröße sehe ich bei maximal 45cm. Deutschland hatte traditionell immer kleinere Kaliber als üblich, und wir haben ja auch die Yamato als Maximalbeschränkung gesetzt.

Meine Lieblingsidee wären schnell feuernde 42er oder etwas langsamere, aber immer noch schneller als die Drillinge feuernde 45er aus Balancegründen, die hohe Pen in nahen bis mittleren Entfernungen hat. Die Panzerung würde ich übrigens komplett von WGs Entwurf übernehmen, aus einem einzigen Grund: Balance. Die passt so ganz gut, finde ich, ist sehr gut, ohne OP zu sein.

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@HaLordLe

Da brauch man garnicht so hypotetisch gehen ... laut letzter Auflage von Breyer's "Die deutsche Kriegsmarine 1935-1945" sprechen die Unterlagen von Krupp davon, das sich 45cm SK L/50 als Schiffartillerie in Entwicklung befanden. Daher kann man die bei Wikipedia & Co angegebenen 48cm Geschütze für die H42 (was die Große Kurfürst nunmal ist) in die Tonne treten. Wäre auch unterhalb dieser 458mm Grenze von Wargaming ;)

  • Cool 1

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Es gäbe auch einen einfachen Weg 450-457mm Kanonen nützlich zu machen in dem man die Beplattung von 32mm auf 31mm reduziert, denn dann wären all Kanonen ab 444mm in ver Lage zu overmatchen.

 

Ansonsten stimme ich @DeadMemories zu bei der Mittelartillerie wäre eine reine 128mm Ausstattung zu bevorzugen.

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5 minutes ago, 0ddys said:

bei der Mittelartillerie wäre eine reine 128mm Ausstattung zu bevorzugen.


Wobei das hier grade bei den Deutschen eher fraglich ist. Die haben bei ihren H-Konzepten bis zulätzt an getrennter MA und sFla festgehalten ...

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2 hours ago, DeadMemories said:

@HaLordLe

Da brauch man garnicht so hypotetisch gehen ... laut letzter Auflage von Breyer's "Die deutsche Kriegsmarine 1935-1945" sprechen die Unterlagen von Krupp davon, das sich 45cm SK L/50 als Schiffartillerie in Entwicklung befanden. Daher kann man die bei Wikipedia & Co angegebenen 48cm Geschütze für die H42 (was die Große Kurfürst nunmal ist) in die Tonne treten. Wäre auch unterhalb dieser 458mm Grenze von Wargaming ;)

Jup. Die 45cm-Option habe ich ja auch schon angegeben, allerdings mit Verweis auf den Breyer 1921-1997 - einfach weil ich die Geschütze daher kenne ^^

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3 hours ago, Meltion said:

Katapult. Meine Idee bei einer fortgesetzten Entwicklung, gar kein Katapult, sondern Ersatz durch Hubschrauber. Spieltechnisch durch reinen Aufklärer, keine Option als Abfangjäger darzustellen (Ist eh IMHO einer der Logikfehler von WG, die Bordflieger als Jäger zu setzen) 

Das wäre tatsächlich ne Idee.

Eigentlich würde ich jetzt dagegenhalten, dass WG keine Hubschrauber implementiert hat und das ne Riesenarbeit wäre und sonstnochwas, ABER: WG hat der Republique, der Entwicklung zumindest in diesem Punkt Rechnung tragend (das Teil soll ja Stand 1955 sein), nen Helilandeplatz verpasst. Es könnte sein, dass der nur Deko sein soll, ich habe aber eher die Theorie, dass WG der Republique irgendwann mal nen Hubschrauber verpassen will und der noch in der Entwicklung ist. Die Grundlagen hat man halt schonmal im Modell angelegt (siehe ja z.B. auch König und Lyon mit Turmkatapulten). Das könnte man auch bei Schlachtschiff R (wäre in dieser alternativen Zeitlinie, wenn ich richtig gezählt habe, der Name des Projekts) so machen, wobei ich gar nicht weiß, ob die KM überhaupt jemals für Großkampfschiffe Helis geplant hatte. Im Breyer 1921-1997 steht davon glaub ich nichts. 

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Hui, genau mein Ding :Smile_trollface:

 

4x2 45cm L/50 wäre genau meins! Und die überhöhte Endaufstellung mit 4x2 balanciert sich schon selbst, weil man in vielen Fällen lediglich die beiden Fronttürme nutzen wird.

Ebenso bin ich voll der Meinung, dass als Stockgeschütz die 42er genommen werden sollten, die dann eine abartige RoF bekommen (ähnlich Republique) und die 45er wären dann das overmatchende Gegenstück mit erhöhter RoF ggü. den 4x3er BBs oder den beiden 18" BBs. Wenn man für die 45er einen Reload von 27-28 Sekunden annimmt und dann noch die DPM-Hauptbewaffnungsmod verbaut, dann wird das bereits eine eklige kleine Geschichte, vor allem wenn dann Adrenalinrausch triggert.

Die Charakteristik sollte dann schon im Nah- und Mittelbereich sehr penstark sein, auf lange Reichweite dann etwas stärker einsetzender Drag.

 

Mittelartillerie würde ich mit 6x2 15cm L/55 annehmen und 8x2 128mm L/45, dazu 55mm mittelschwere Flak und die 37mm M43 Flak.

 

Geschwindigkeit bei 30Kn ist auch OK.

 

Panzerung definitiv ein Turtleback wie jetzt, mit der Änderung, dass das Wetterdeck ein 50mm Kreppierdeck wird mit 20mm Splitterfänger und 150mm Hauptpanzerdeck- genau so wurde es für spätere H-Entwürfe auch vorgesehen und man wusste bereits recht früh um die Dekappierwirkung von Panzerung und welche Min-Max-Stärke man brauchte! 80 + 120mm wie so häufig gezeigt ist völliger Bu.llshit in diesem Zusammenhang, da es durch die Splitterwirkung der 80mm Panzerung zu weit mehr Wirkung im Zwischenraum kommt, als durch die 50mm. Trudeln und intern abprallen wird ein Geschoss bei beiden Varianten.

Und ich würde Unterwasserschutz buffen- unter 30% ist ein No Go auf dem Tier! Ich sehe das auch weniger als Gefahr vor DDs, sondern eher vor Lufttorpedos, die weit mehr Schaden verursachen, vor allem weil man dreht wie ein Klotz.

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Vor 4 Stunden, HaLordLe sagte:

Das wäre tatsächlich ne Idee.

Eigentlich würde ich jetzt dagegenhalten, dass WG keine Hubschrauber implementiert hat und das ne Riesenarbeit wäre und sonstnochwas, ABER: WG hat der Republique, der Entwicklung zumindest in diesem Punkt Rechnung tragend (das Teil soll ja Stand 1955 sein), nen Helilandeplatz verpasst. Es könnte sein, dass der nur Deko sein soll, ich habe aber eher die Theorie, dass WG der Republique irgendwann mal nen Hubschrauber verpassen will und der noch in der Entwicklung ist. Die Grundlagen hat man halt schonmal im Modell angelegt (siehe ja z.B. auch König und Lyon mit Turmkatapulten). Das könnte man auch bei Schlachtschiff R (wäre in dieser alternativen Zeitlinie, wenn ich richtig gezählt habe, der Name des Projekts) so machen, wobei ich gar nicht weiß, ob die KM überhaupt jemals für Großkampfschiffe Helis geplant hatte. Im Breyer 1921-1997 steht davon glaub ich nichts. 

Schau mal hier, wenn wir die kriegsbedingte Bremse rausnehmen sollten die Nachfolgemodelle zu dem Zeitpunkt einsatzklar gewesen sein.

http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/4401-bilder/hubschrauber.htm

 

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6 hours ago, HaLordLe said:

Jup. Die 45cm-Option habe ich ja auch schon angegeben, allerdings mit Verweis auf den Breyer 1921-1997 - einfach weil ich die Geschütze daher kenne ^^


Den mein ich ja ^^ ... mich wundert das so oder so ein wenig. Wirkt fast, als wenn die Wargaming-Mitarbeiter einfach nur bei Wikipedia geguckt haben und die Angabe mit 48cm Geschützen gesehen haben ...

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Womöglich, muss aber nicht sein. Im "alten" Breyer stehen auch die 42cm als Planung für H-irgendwas und danach die 48cm. Vielleicht haben sie also auch da reingeschaut, könnte auch sein ^^

 

1 hour ago, Meltion said:

Schau mal hier, wenn wir die kriegsbedingte Bremse rausnehmen sollten die Nachfolgemodelle zu dem Zeitpunkt einsatzklar gewesen sein.

http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/4401-bilder/hubschrauber.htm

 

Danke für den Link. Hubschrauber sind definitiv ne Option, allerdings wären die bei Indienststellung auf der H-Klasse glaub ich noch nicht vorhanden gewesen. Heißt, man muss sich zumindest für den A-Rumpf von Friedrich dem Großen was überlegen.

 

3 hours ago, Walther_K_Nehring said:

Hui, genau mein Ding :Smile_trollface:

 

4x2 45cm L/50 wäre genau meins! Und die überhöhte Endaufstellung mit 4x2 balanciert sich schon selbst, weil man in vielen Fällen lediglich die beiden Fronttürme nutzen wird.

Ebenso bin ich voll der Meinung, dass als Stockgeschütz die 42er genommen werden sollten, die dann eine abartige RoF bekommen (ähnlich Republique) und die 45er wären dann das overmatchende Gegenstück mit erhöhter RoF ggü. den 4x3er BBs oder den beiden 18" BBs. Wenn man für die 45er einen Reload von 27-28 Sekunden annimmt und dann noch die DPM-Hauptbewaffnungsmod verbaut, dann wird das bereits eine eklige kleine Geschichte, vor allem wenn dann Adrenalinrausch triggert.

Die Charakteristik sollte dann schon im Nah- und Mittelbereich sehr penstark sein, auf lange Reichweite dann etwas stärker einsetzender Drag.

Das sehe ich ehrlich gesagt ein bisschen kritisch mit den 42cm. Erstens war das lt. Breyer (neu) nur ein Experiment von Krupp mit nur einem einzigen gebauten Versuchsrohr (naja ok die 45cm sind da wahrscheinlich nicht viel besser).

Und Zweitens: Ich habe starke Zweifel daran, dass man von 42cm auf 45cm hochrüsten könnte. Wenn man das mal vergleicht - das 45cm Geschütz hatte ne Rohrlänge von L/60 (Was zur Hölle!!! Das ist ein Schlachtschiff und kein Russenkreuzer!), eine Mündungsgeschwindigkeit von 880m/s und ein Granatengewicht von 1330kg.Ladungsgewicht war 460kg. Das ist so viel heftiger als die 40,6cm L/52 mit ihren popeligen 1030kg Geschossgewicht und 810m/s Mündungsgeschwindigkeit.

Dazu kommt noch, dass die 45cm L/60 schlappe 50% schwerer geworden wäre als die 40,6cm L/52 (auf der die 42cm ja beruht, deswegen ziehe ich hier sie die ganze Zeit zum Vergleich heran). Und obendrein hätte die Barbette höchstwahrscheinlich nicht mehr gepasst (zu klein).

 

Die Conqueror hat ja eine Wahlmöglichkeit in einem ähnlichen Bereich, nur mit dem Wechsel von Drillingen auf Zwillinge, und ich glaube, dass das wesentlich besser hinhaut.

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3 hours ago, Walther_K_Nehring said:

Panzerung definitiv ein Turtleback wie jetzt, mit der Änderung, dass das Wetterdeck ein 50mm Kreppierdeck wird mit 20mm Splitterfänger und 150mm Hauptpanzerdeck- genau so wurde es für spätere H-Entwürfe auch vorgesehen und man wusste bereits recht früh um die Dekappierwirkung von Panzerung und welche Min-Max-Stärke man brauchte! 80 + 120mm wie so häufig gezeigt ist völliger Bu.llshit in diesem Zusammenhang, da es durch die Splitterwirkung der 80mm Panzerung zu weit mehr Wirkung im Zwischenraum kommt, als durch die 50mm. Trudeln und intern abprallen wird ein Geschoss bei beiden Varianten.

Und ich würde Unterwasserschutz buffen- unter 30% ist ein No Go auf dem Tier! Ich sehe das auch weniger als Gefahr vor DDs, sondern eher vor Lufttorpedos, die weit mehr Schaden verursachen, vor allem weil man dreht wie ein Klotz.

Einige der Alternativentwürfe haben tatsächlich 80+100mm, da sind wir dann allerdings noch im Jahr 1940. Torpedoschutz ist absolut richtig.

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