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Takemikazuchi_1121

Die Spähkreuzer der Kriegsmarine

16 comments in this topic

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Ahoi, liebe Mitspielerinnen und Mitspieler.   :Smile_honoring:

 

 

Leichte Kreuzer braucht das (Deutsch) Land! Oder so ähnlich... :Smile_unsure:

Naja, auf jeden Fall gibt es heute einen kleinen Thread über ein Schiff, welches zwar nie gebaut, aber immerhin auf Kiel gelegt worden ist, den Spähkreuzer.

 

b7bc10-1509530855.jpg

 

 

Geschichte

 

Planung und Entwicklung

Im Zuge der seit Herbst 1938 im Gang befindlichen Untersuchungen über die Formen eines künftig gegen Großbritannien zu führenden Seekrieges wurde auch die Forderung nach einem neuen Kreuzertyp erhoben,

als dessen Aufgaben festgelegt wurden:

 

-Die taktische Unterstützung der in der ozeanischen Seekriegführung eingesetzten großen Einheiten.

 

-Die Verwendung als Begleitfahrzeug für Verbände oder Einheiten, die bei einem ozeanischen Einsatz auf die Unterstützung - d.h. auf die Sicherung - durch derartige Einheiten angewiesen sind und für die der Einsatz der sonst mit dieser Aufgaben betrauten Schiffe - hauptsächlich Zerstörer - nicht in Betracht kommt.

 

-Schließlich der gelegenheitliche selbständige Einsatz in der Kreuzerkriegführung, namentlich in jenen Gebieten, in denen nicht mit dem Einsatz stärkerer und schnellerer feindlicher Seestreitkräfte gerechnet zu werden braucht. Auch diese Einsatzform sollte in der Regel nur im Zusammenwirken mit stärkeren Einheiten gewählt werden.

 

Die Geschwindigkeit dieser neuen Kreuzer wurde mit etwa 36 Knoten festgelegt, als Bewaffnung hielt man sechs 15cm-Geschütze und Torpedorohre für ausreichend. Von diesem Kreuzertyp versprach sich die Seekriegsleitung eine wesentliche Ergänzung der ozeanischen Handelskriegführung, weil dadurch der Einsatz der dazu bestimmten großen EInheiten nicht belastet wurde. Als Typbezeichnung vorgeschlagen wurde der seinerzeit nicht mehr verwendete Terminus "Kleiner Kreuzer" oder aber "Spähkreuzer". Die Entscheidung fiel auf "Spähkreuzer", obwohl diese Bezeichnung den wahren Aufgaben dieses Kreuzers keineswegs gerecht wurde: Der Begriff "Spähkreuzer" wäre eigentlich für einen Aufklärer angemessen gewesen, aber gerade das war der neue Typ seiner Aufgabenstellung nach ganz und gar nicht.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt waren im Konstruktionsamt die Planungen für einen großen Zerstörertyp gelaufen, der etwa mit den fränzösischen "Contretorpilleurs" der 30er Jahre vergleichbar war. Weil derart hochgezüchtete Zerstörer für eine ozeanische Seekriegführung weniger geeignet erschienen, liefen die weiteren Arbeiten von da ab weisungsgemäß in die Planung von solchen "Spähkreuzern" über. Nur von ihrer architektonsichen Gestaltung her boten sich diese in den einzelnen Entwürfen als Zerstörerabkömmlinge dar, aber vom Konstruktiv-technischen her hatte man es mit Kreuzern zu tun, wobei in einigen der recht zahlreichen Entwürfe auch Stilelemente der Kreuzer des M-Typs zutagetraten.

 

Der "Z-Plan" sah als "vorläufiges Endziel" allein 36 dieser Spähkreuzer vor, aber bis Kriegsende ist keiner davon in Bau gegeben worden. Während im September 1939 nahezu alle anderen begonnenen und sämtliche zur alsbaldigen Kiellegung vorbereiteten großen Einheiten stillgelegt oder annuliert wurden, erhielten diese Spähkreuzer eine Chance zur Verwirklichung: Nachdem am 19. September die Annullierung der im Juli zuvor an die Stettiner Oderwerke erteilten Bauaufträge für die dem neuen, aber kleinen Zerstörertyp 38 B angehörenden Zerstörer Z40 bis Z42 erfolgt war, erhielt die Germaniawerft Kiel am gleichen Tage den Auftrag für Z40, der jedoch als "Spähkreuzer 38" gebaut werden sollte. Am 13. Oktober folgten dann an die gleiche Werft die Aufträge für zwei weitere Schiffe, Z41 und Z42. Aber schon am 14. März 1940 - noch bevor auch nur eines von ihnen auf Kiel gelegt war - ist dann dieser Auftrag wieder annulliert worden, weil man aufgrund der bisherigen Kriegserfahrungen den vorliegenden Entwurf schon nicht mehr für ausreichend ansah. Nach Änderungen der Pläne erhielt die Germaniawerft am 17. Februar 1941 erneut die Aufträge für drei Spähkreuzer, diesmal mit der Bezeichnung SP1 bis SP3. Von ihnen ist nur noch SP1 auf Kiel gelegt worden, aber bereits 1942 verfiel er einem neuen Baustopp und der Annullierung, und 1943 wurden die begonnenen Teile auf der Helling abgetragen. Das war dann auch das Ende des Projekts "Spähkreuzer".

 

 

Spoiler

90e1c6-1509551909.jpg

Dieses bei der Germaniawerft Kiel gebaute Modell zeigt die Anordnung der beiden Torpedorohrsätze auf dem Mittelschiff. Rechts am Bildrand erkennt man Fragmente des vorderen Schornsteines mit den beiden seitlich übergreifenden

3,7cm-Waffenständen, links den hinteren Schornstein mit zwei Scheinwerferpodesten. Flankierend davon das Steuerbord-Patentdavit-Paar für ein V-Boot, dessen Ein- und Aussetzen ursprünglich mittels eines Ladebaumes vorgesehen war. Da jedoch wegen der Installierung eines Lagerkastens für zusätzliche Torpedos (beim Modell unterhalb des achteren Torpedorohrsatzes erkennbar) der Platz beengt wurde, sah man Patentdavits vor, wodurch die Beiboote platzsparend über dem Oberdeck gefahren werden konnten.

 

 

Zu den Kreuzer-Merkmalen der Spähkreuzer gehörte auch ein Panzerschutz. Zwar war dieser mäßig, aber er deckte die lebenswichtigen Einrichtungen ab und schützte diese wenigstens gegen die Wirkung von Geschosssplittern. Zur Anwendung kommen sollte durchweg "Wotan-hart"-Panzermaterial in Dicken bis zu 15mm für den Bereich des Schiffskörpers und bis zu 30mm bei den 15cm-Türmen. Für das Wallgangsschott war 15mm dickes "Wotan-weich"-Material vorgesehen.

 

 

Im Laufe der Entwurfsarbeiten wuchs - sicher zunächst entgegen den ursprünglichen Absichten - der "Spähkreuzer" zu einer Größe an, die jener der vorhandenen Leichten Kreuzer nahekam. Dies wird am Beispiel dieses Entwurfs sichtbar, bei dem Abmessungen und Verdrängung fast den Werten der K-Kreuzer entsprachen, Auch die Aufstellung der Hauptartillerie in zwei Türmen achtern und einem Turm vorn sowie die Stärke der Fla-Artillerie waren diesen adäquat. Typische Merkmale von "echten" Kreuzern waren weiter das vorhandensein einer Bordfluganlage, die Aufstellung der Torpedorohrsätze auf den Seitendecks und schließlich ein Seitenschutz durch einen 40mm dicken Wasserlinienpanzer aus Wh-Material. Bei der Hauptartillerie - und das gilt für alle Spähkreuzer-Entwürfe - handelte es sich übrigens um die neuen 15cm-Torpedobootskanonen C/36-L/50, die zu je zweien auf Drehscheibenlafetten C/38 mit einem rundum geschlossenen Turmschild gefahren wurden. Je einen solchen Turm haben später auch die Zerstörer 36 A erhalten, doch erwies sich dieser wegen seines hohen Gewichts von mehr als 62t für sie zu schwer. Für die Spähkreuzer wäre solches sicher nicht zu befürchten gewesen.

Spoiler

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Dieser Entwurf datierte aus dem Jahr 1939 und sah ein Schiff von 167,00m Länge über alles, 15,75m Breite und 5,25m Tiefgang vor. Seine Antriebsanlage sollte aus einem Getriebeturbinensatz und vier Kesseln einerseits und zwei Dieselmotoren andererseits bestehen. Als Bewaffnung waren sechs 15cm-Geschütze in drei Zwillingsturmlafetten [laut Skizze zwei vorne, einer achtern], sechs 8,8cm Flak in Doppellafetten, zwölf 3,7cm-Flak ebenfalls in Doppellafetten und drei 2cm-Flak in Einzellafetten sowie zehn Torpedorohre in Fünferrohrsätzen vorgesehen. Außerdem konnten Minen an Bord genommen werden. Darüber hinaus sollte ein Bordflugzeug mitgeführt werden können, für das jedoch eine Halle nicht vorgesehen war.

 

 

Aus dem Buch "Von der Emden bis zur Tirpitz" (Sonderausgabe)

von Siegfried Breyer und Gerhard Koop

Seite 113 bis 115

 

 

 

Verschiedene Entwurfsphasen laut Wikipedia

Spoiler

d5412a-1509558315.jpg

Laut Wiki entfielen bei der Variante mit Bordflugzeug (Entwurf 1939) die Torpedorohre, während sie laut Breyer weiterhin an Bord waren, nur halt nicht mehr Mittschiffs.

Die Aufstellung der Artillerie (zwei Türme vorne, einer achtern) beim Entwurf 1939 deckt sich mit der oben dargestellten Skizze (die allerdings erst 1979, vermutlich von einem der Autoren, erstellt wurde), allerdings widerspricht hier die Grafik vom englischen Wikipedia (unten, dritter Spoiler), welche das Schiff mit der anderen Aufstellung (ein Turm vorne, zwei achtern) und einem Bordflugzeug zeigt.

 

 

 

Anbei ein paar weitere Bilder des Schiffes:

 

Spoiler

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Spoiler

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Spoiler

SpahKruiser1940StbSideb2.blend.jpg

 

 

 

Mögliche Implementierung im Spiel

Die erste Schwierigkeit bei diesem Schiff, die sich mir stellte, war, eine vernünftige Tierstufe zu finden.

 

Die Tierstufe, wo ich am wenigsten Probleme sehen würde, wäre Tier IV (Premium- oder regulärer Kreuzer in einem zweiten Zweig).

Eine weitere möglichkeit, hier aber mit etwas sehr starken Bauchschmerzen, wäre Tier V (Premium- oder regulärer Kreuzer in einem zweiten Zweig).

Eine Unterbringung als Hightierzerstörer (auf einen der früheren Entwürfe bezogen!) wäre zwar auch sicher möglich, aber da gibt es erst mal genug andere Kandidaten.

 

Tier IV:

 

Auf Tier IV würde ich den "Entwurf 1939" bzw. ein daran angelehnte Version (wie die Wiki-Grafik) nehmen.

Sie wäre in etwa eine Mischung aus der französischen Duguay-Trourin sowie der japanischen Yubari.

 

Die HP würden ungefähr zwischen 22.000 und 23.000 liegen.

Ruderstellzeit und Wendekreis würde ich verbesserte Werte der Königsberg nehmen ( 7-8 Sekunden Ruderstellzeit und 580 bis 600 Meter Wendekreis). Den Tarnwert würde ich auf ca. 10 bis 11 Kilometer setzen.

 

Die Daten der Hauptbewaffnung, bestehend aus einem Turm vorne und zwei Türmen achtern, können 1 zu 1 von der Z-23 übernommen werden. Lediglich die Reichweite würde ich auf ca. 12 bis 13 Kilometer erhöhen.

Die Torpedobewaffnung würde entweder komplett entfallen, oder aber an den Seiten montiert (keine Aufstellung Mittschiffs). Man hätte entweder den Standart-G7 oder aber (da selbst dieser sehr stark ist), eine Tiefenläufer-Version.

Als Flugzeug stünde der Bordjäger zur Verfügung.

 

 

Besondere Verbrauchsmaterialien wären hier nicht unbedingt nötig.

Man könnte natürlich entweder mit einem kurzen Nebel oder aber dem Speedboost experimentieren.

 

 

Tier V:

 

Auf Tier V würde ich zum Entwurf 1940 tendieren (bei den Bildern der zweite Spoiler).

Allerdings empfinde ich Tier V schon ziemlich schwierig, da der Spähkreuzer in fast allen Belangen der Königsberg unterlegen ist. Sie wäre hier eher ein schwerbewaffneter Zerstörer mit Zitadelle.

 

Die Hp würde ich hier leicht erhöhen, auf 23.000 bis 24.000 HP.

Die Ruderstellzeit, der Wendekreis und der Tanwert wären eigentlich wie oben genannt.

 

Auch die Hauptbewaffnung wäre wie oben, lediglich mit einer leichten Reichweitenerhöhung auf maximal 13 Kilometer.

Die Torpedobewaffnung (auf Tier V unbedingt notwendig; mit Mittschiffs-Aufstellung) würde entweder aus dem Standart-6km-G7 oder aber dem 8km-Steinbutt bestehen.

 

 

Allerdings würde ich auf Tier V entweder den Nebel oder den Speedboost als Pflichtverbrauchsmaterial ansehen, da ich die Überlebensfähigkeit des Kreuzers (besonders in Tier VI und VII Gefechten) als eher schlecht ansehe.

 

 

 

 

Da auch die Stärke der Fla-Artillerie von Entwurf zu Entwurf variiert, gibt es hier verschiedene Werte.

Von der schwächsten Variante (1x2 88mm = 8 DpS auf 4km, 6x2 37mm = 15 DpS auf 3,5km, 2x1 20mm = 6 DpS auf 2km) bis hin zur stärksten Variante (3x2 88mm = 23 DpS auf 4km, 6x2 37mm = 15 DpS auf 3,5km, 8x1 20mm = 24 DpS auf 2km)

gibt es weitere Balancemöglichkeiten. So würde zum Beispiel der Spähkreuzer auf Tier IV mit der stärkeren Fla-Variante und dem Bordflugzeug ein durchaus gutes Schiff zur Flugabwehr (wenn geskillt) und wäre eine nette Ergänzung zur Yubari.

Zudem könnte dies gut die evtl. entfallenen Torpedos ausgleichen.

 

 

Als Namen könnte man entweder auf die Namenstradition für Zerstörer oder aber auf die Namnestradition für leichte Kreuzer zurückgreifen.

Mir persönlich würde ein Name der alten Gazelle-Klasse gefallen, wie z.B. Amazone oder Nymphe...denn mal ehrlich, nur SP1 oder Spähkreuzer klingt ja irgendwie doof...zumindest für einen Kreuzer. :Smile_child:

 

 

 

 

Ich hoffe, euch hat diese kleine Vorstellung bzw. der Vorschlag gefallen. Für Feedback bin ich immer offen.

 

MfG, der Take   :Smile_honoring:

 

  • Cool 9

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Eigentlich wäre es sinnvoll, wenn WG die Klasse der Zerstörerführer ins Spiel bringen würde. Da könnte man zu große DD und zu kleine CL unterbringen und könnte sie besser balancen.

Die Spähkreuzer wären ein Kandidat dafür, andere wären Khaba, Capitani Romani, Mogador, Arethusa (Huang He Premium) und Agano.

  • Cool 5

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Beim Spähkreuzer, würde ich sagen, sollte man sich an der Yūbari (Tier 4 Promo-Premium) orientieren, um eine Einstufung zu finden ... ich tendiere hier klar zu Tier 5

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Klasse Arbeit Take :Smile_great:

 

Schau mal, was WG gerade aus der Huan He bastelt und diese mit Gewalt auf Tier 6 prügelt (was ich als Fehler erachte). Die Arethusa und der 1940er SP sind sich so unähnlich nicht mehr. Dennoch kann man den Zweck angleichen und die ansehnliche Flak eben dazu verwenden einen Kreuzer mit Def-AA zu bringen. Deshalb den 1940er mt Def-AA und evtl. dem deutschen Smoke auf Tier 5. Die Tarnung darf da auch gerne unter 10Km fallen (inkl. CE). Damit hätte man dann auch eine Unterscheidung zur Königsberg, weil, warum soll man den Spähkreuzer fahren, wenn man eine Königsberg mit 50% mehr Bewaffnung haben kann? Andernfalls wird es schwierig mit einer Emile Bertin zu konkurrieren, die zum einen an die Königsberg (und die gebuffte Kirov) ranstinken kann, aber dabei den Rest voll in die Tasche steckt.

Und "nur" auf Tier 4 macht das Ganze halt wieder langweilig, findest du nicht? Und vor allem hat man dann das Problem- warum soll man die Karlsruhe spielen, wenn man den Spähkreuzer fahren kann?

 

Den Z 1938A/Ac und den 1938er Spähkreuzer (der ja der Übergang vom schweren Zerstörer zum "kleinen" Spähkreuzer ist) kann man locker als 9er und 10er in einem Flottillenführerzweig bringen. Die Idee von Graf_Orlok finde ich da auch nicht schlecht, wobei man da auch aufpassen muss, dass diese in der falschen Tierstufe nicht schnell zu mächtig werden, siehe Leander (die sicherlich nicht OP ist, aber schon recht stark für ihr Tier), oder auch die Friant, die gravierend generft wurde, im Vergleich zum Ursprungsentwurf auf Tier 3 im Supertest (da hattet ihr ja auch die Finger drauf und konntet das life miterleben). Und wer will schon einen leichten CL fahren, der sich anfühlt, als führe man eine Hipper/Eugen?

Die Frage ist, wie man die Flottillenführer/Contre Torpeilleurs ins Spiel integriert- mit oder ohne Zitadelle. Ohne Zitadelle müssen sie wohl oder Übel in die höheren Tiers (7 aufwärts). Mit Zitadelle klappt das auch im Midtier. Die genaue Klassifizierung spielt da auch keine Rolle und kann als DD (Khaba) oder auch CL (Yubari/Arethusa) erfolgen, ist aber immer etwas schwieriger und artet gerne in Haarspalterei aus bei solchen Hybridklassen.

Was bei einer Neuklassifizierung halt ein schöner Nebeneffekt wäre- man kann solche Kracher wie den Z 1945 oder die britische Battle-Class (wobei halt QF 4" Mk XVI schon wieder etwas schwächlich sein könnten) als Gegenpol zur Khaba mit reinbringen und hätte endlich ein feineres Balancing, weil die Khaba automatisch nicht mehr die einzige Einheit in ihrer Niesche wäre. Oder es gibt ja auch noch eine US Forrest Sherman-Klasse, die die neuen 5"/54 Mk. 42 (siehe Harekaze) nutzt, die mehr Geschossoutput haben, als das 5"/38 Mk. 38 (siehe Atlanta/Gearing).

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2 hours ago, Walther_K_Nehring said:

Schau mal, was WG gerade aus der Huan He bastelt und diese mit Gewalt auf Tier 6 prügelt (was ich als Fehler erachte).

 

Deswegen habe ich Tier VI kategorisch ausgeschlossen.  :Smile_trollface:

 

 

 

Zu Tier V:

Klar, kann so funktionieren, wie du schreibst.    :cap_yes:

Eigene DDs mit den Geschützen und Fla unterstützen und dann mit der doch sehr starken Torpedowaffe zurückschlagen...so sähe wohl der ideale Aufgabenbereich aus. :cap_hmm:

 

 

 

 

2 hours ago, Walther_K_Nehring said:

Und "nur" auf Tier 4 macht das Ganze halt wieder langweilig, findest du nicht?

 

Jein.

Hier habe ich mich, wie Dead auch schon schrieb, an der Yubari orientiert und mit ihr verglichen. Der Spähkreuzer (Entwurf ohne Torpedos) hätte mehr Artillerie, dafür keine Torpedos. Also vier 140er mit hoher Genauigkeit und Reichweite bei der Yubari gegen sechs 150er mit "normaler" Genauigkeit und lediglich durchschnittlicher Reichweite. Fla-technisch hätten sie in etwa die selbe Rolle (wobei ich hier den SP als etwas stärker ansehe), ebenso bei der DD-Jagd. Nur hat halt die Yubari noch die (eingeschränkte) Möglichkeit, gut gegen Dickschiffe vorzugehen, was dem Spähkreuzer verwehrt bliebe.

 

Das hier die Karlsruhe zu kurz kommt...dieses Problem hatte ich ja schon bei der Emden III.

 

 

 

Mir persönlich würde vom Spielstil die TIV-Variante etwas mehr Spaß machen, aber das ist halt Geschmackssache. Würde mir das Schiff auch auf Tier V sofort holen. :cap_money::Smile-_tongue:

 

 

 

2 hours ago, Walther_K_Nehring said:

Den Z 1938A/Ac und den 1938er Spähkreuzer (der ja der Übergang vom schweren Zerstörer zum "kleinen" Spähkreuzer ist) kann man locker als 9er und 10er in einem Flottillenführerzweig bringen.

 

Die Option habe ich mir auch schön offen gelassen. :Smile_coin:

 

 

 

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Also für den 1940er Entwurf mit Flieger wäre ich da mittlerweile davon abgekommen. Den 1938er Entwurf kann man da super als 10er bringen.

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On 3.11.2017 at 7:11 PM, DimitriBjoernkovic1917 said:

ich wäre ja immer noch für die Einstufung als T IX oder X Zerstörer


Nunja, ich würde das Schiffchen als "deutsche Yūbari" bevorzugen ... als Tier 9 Zerstörer seh ich immernoch den Zerstörer 1944 (ingame aktuell Tier 10) und als Tier 10 seh ich den Zerstörer 1945 ...

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Würde eher T4 sagen.

Auf T5 mit 3x2 gegen die Königsberg mit ihren 3x3 und den durchschwenkenden Hecktürmen konkurieren? Sehe ich eher nicht.

 

Wobei ich die Königsberg eigentlich nicht mehr spiele. Ich hasse Türme die nicht schnell genug drehen um zumindest das Ziel zu halten bei vollem Ruderausschlag.

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1 hour ago, DimitriBjoernkovic1917 said:

 

wie kannst du nur? :Smile_ohmy::Smile_ohmy::Smile_ohmy: 

Ganz einfach, ich hab mich auf die Nürnberg eingespielt und die ist um Meilen besser:Smile-_tongue:

 

..... wobei ich grade festgestellt habe warum die Türme nicht mitkommen: kein passender Käp´n drauf.

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Apropos Königsberg.

 

Ich könnte da evtl. mal einen kleinen über die ursprünglich geplante "schwere" Königsberg-Klasse schreiben.

Gäbe da zwar nicht unglaublich viele Infos darüber (u.a. ein Geschütz, welches hätte erst noch geplant werden müssen), aber ist dennoch sicherlich interessant.

 

Allerdings hat WG ja keine Probleme, sich für Fantasie-Geschütze eigene Daten auszudenken... :Smile_child:

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8 hours ago, DeadMemories said:


Nunja, ich würde das Schiffchen als "deutsche Yūbari" bevorzugen ... als Tier 9 Zerstörer seh ich immernoch den Zerstörer 1944 (ingame aktuell Tier 10) und als Tier 10 seh ich den Zerstörer 1945 ...

Wenn man bei den deutschen Zerstörern auch einen split in Torpedo- und Artilleriezerstörer durchführt, könnte man die Z23 in den neuen Baum auf Tier 8 schieben. Auf Tier 9 und 10 dann die verschiedenen Spähkreuzervarianten. Z46 und Z52 rutschen dann auf Stufe 8 und 9 und der Zerstörer 1945 wird dann der neue Tier 10er.

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5 minutes ago, x_steffen_x said:

Wenn man bei den deutschen Zerstörern auch einen split in Torpedo- und Artilleriezerstörer durchführt, könnte man die Z23 in den neuen Baum auf Tier 8 schieben. Auf Tier 9 und 10 dann die verschiedenen Spähkreuzervarianten. Z46 und Z52 rutschen dann auf Stufe 8 und 9 und der Zerstörer 1945 wird dann der neue Tier 10er.

 

So würde ich es auf jeden Fall machen.

 

Dann evtl. noch einen dritten "Kleinst-Zweig" mit der Zerstörer 1 und der Hamburg-Klasse.

Allerdings kann man die aber auch (wäre wahrscheinlich einfacher) als Premiumzerstörer bringen.

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2 hours ago, x_steffen_x said:

Wenn man bei den deutschen Zerstörern auch einen split in Torpedo- und Artilleriezerstörer durchführt, könnte man die Z23 in den neuen Baum auf Tier 8 schieben. Auf Tier 9 und 10 dann die verschiedenen Spähkreuzervarianten. Z46 und Z52 rutschen dann auf Stufe 8 und 9 und der Zerstörer 1945 wird dann der neue Tier 10er.


Meine Lösung sah so aus (alter Fanmade):

ccdahz5t.png

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