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I_ma_HusTler

Yamato VS Iowa

59 comments in this topic

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  im gegensatz zu z.B. den Briten die so einige Konstruktionsfehler in ihren Schiffen hatten.

 

welche ? bisschen sehr pauschal

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Leider konnte die Britische Navy seit der Dreadnought nie mehr an alte Zeiten anknüpfen. Sie hatten viel mit Konstruktionsmängeln zu kämpfen aufgrund übereilter und teilweise nicht zeitgemäßer Konstruktionen.

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welche ? bisschen sehr pauschal

 

Ich wollte nicht unbedingt näher drauf eingehen aber schau dir einfach mal die Nelson Klasse an oder die Lion Klasse.

Die Aufstellung der Geschütze ist z.B. bei letzterer denkbar unglücklich.

Dann die 34,3cm Geschütze die nur eine geringfügig höhere Durchschlagskraft wie die Deutschen 30,5 hatten dazu die wirklich schlechte Munition die oft versagte.

Von den Schlachtkreuzern die schlicht ungenügend Gepanzert waren, will ich garnicht erst sprechen.

Edited by General_Gauder

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welche ? bisschen sehr pauschal

 

In erster Linie der Leitspruch der Royal Navy "Speed ist the Best Protection" Die britischen Schlachtschiffe waren immer etwas schneller als ihre Pendaten anderer Marinen. Dafür waren sie innen zu großräumig. Also schlecht unterteilt. Dann waren sie nicht stark genug gepanzert, weil sie durch eine dickere Panzerung zu schwer für die geforderte Geschwindigkeit waren. 

Dann waren die deutschen 28 cm den britschen 30.5ern überlegen weil die deutschen bessere Granaten (schon mit Bodenzünder, die Engländer verwendeten Kopfzünder) durch die Metallkartuschen eine bessere Reichweite  höhere Mündungsgeschwindigkeit (also bessere Durchschlagleistung) hatten als die englischen mit ihren Seidenbeuteln.Beim Vergleich der englischen 34.3 cm Geschützen mit den deutschen 30.5ern sah das ähnlich aus. 

Dann fällt mir da noch was ein das die deutsche Panzerung der englischen überlegen weil die Engländer bei der Stahlveredelung irgendwas mit zuviel Kohlenstoff verwendet haben. Wodurch die Oberfläche zwar härter, die Panzerung aber dazu neigte eher durchschlagen zu werden.

Bei der Skagerrakschlacht traten 9 englische Schlachtkreuzer (plus 4 schnelle Schlachtschiffe der Queen Elisabeth Klasse) gegen 5 deutsche Große Kreuzer an. Und 3 englische Schlachtkreuzer wurden dabei versenkt während die Deutschen in der Schlacht keinen ihrer Großen Kreuzer verloren haben. Gut, die SMS Lützow mußte von eigenen Torpedobooten versenkt werden damit sie den Engländern nicht in die Hände fiel,aber selbst da brauchten die noch 2 Torpedos bis die unterging.

Dazu kam das die Engländer bei weitem nicht so gut ausgebildet waren wie die Deutschen. 

 

 

 Die Aufstellung der Geschütze ist z.B. bei letzterer denkbar unglücklich.

 

Die war aber eigentlich bei allen gleich. Die HMS Dreadnought war das erste "all big gun one caliber battleship"  das über Flügeltürme verfügte. Flügeltürme auf dem selben Spant haben die Deutschen nicht verwendet,die nutzen dafür die "Hexagonal Aufstellung" (also so wie die japanische  Kawashi die mehr oder weniger eine Kopie der Nassau/Helgoland Klasse ist) Mit der Neptune gingen die Engländer dann dazu über die achteren Türme zu überhöhen und die Mitteltürme in der Diagonalaufstellung auszustellen. Diese Aufstellung  haben die deutschen dann mit der Kaiser Klasse auch genutzt. Also die Engländer dann mit der "alten King George V"Klasse zum 34.3 cm Geschütz wechselten gingen sie auch zu der Aufstellung von 5 Türmen in Mitschiffsline über. Was die Deutschen dann mit der König Klasse auch nachbauten. Nur das die immer noch 30.5 cm Geschütze verwendeten weil sie wußten das sie jeden britischen Panzer damit durchschlagen konnten. Der letzte Wechsel war dann mit der Queen Elisabeth Klasse auf die überhöhte Endaufstellung und 38.1 cm Geschützen. Da zogen die Deutschen dann mit der Bayern Klasse und 38 cm nach.

 

Edited by BfGCorsi

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Ich hatte vermutet, dass es um - zumindest Probleme der Kriegsschiffe im 2. Weltkrieg geht - wenn schon nicht eng um Yamato und Iowa tangierende Themen diskutiert wird.

hinsichtlich der Schlacht vor dem Skagerak empfehle ich folgende Dienstschrift der Marine

MDV 352 Heft 04 Lehren der Taktik und Waffenverwendung in der Schlacht vor dem Skagerrak

https://drive.google.com/file/d/0B12aaMD-x_k_Y3JnNnAzUGQ4QUk/view?usp=sharing

  • Cool 1

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In erster Linie der Leitspruch der Royal Navy "Speed ist the Best Protection" Die britischen Schlachtschiffe waren immer etwas schneller als ihre Pendaten anderer Marinen. Dafür waren sie innen zu großräumig. Also schlecht unterteilt. Dann waren sie nicht stark genug gepanzert, weil sie durch eine dickere Panzerung zu schwer für die geforderte Geschwindigkeit waren. 

Dann waren die deutschen 28 cm den britschen 30.5ern überlegen weil die deutschen bessere Granaten (schon mit Bodenzünder, die Engländer verwendeten Kopfzünder) durch die Metallkartuschen eine bessere Reichweite  höhere Mündungsgeschwindigkeit (also bessere Durchschlagleistung) hatten als die englischen mit ihren Seidenbeuteln.Beim Vergleich der englischen 34.3 cm Geschützen mit den deutschen 30.5ern sah das ähnlich aus. 

Dann fällt mir da noch was ein das die deutsche Panzerung der englischen überlegen weil die Engländer bei der Stahlveredelung irgendwas mit zuviel Kohlenstoff verwendet haben. Wodurch die Oberfläche zwar härter, die Panzerung aber dazu neigte eher durchschlagen zu werden.

Bei der Skagerrakschlacht traten 9 englische Schlachtkreuzer (plus 4 schnelle Schlachtschiffe der Queen Elisabeth Klasse) gegen 5 deutsche Große Kreuzer an. Und 3 englische Schlachtkreuzer wurden dabei versenkt während die Deutschen in der Schlacht keinen ihrer Großen Kreuzer verloren haben. Gut, die SMS Lützow mußte von eigenen Torpedobooten versenkt werden damit sie den Engländern nicht in die Hände fiel,aber selbst da brauchten die noch 2 Torpedos bis die unterging.

Dazu kam das die Engländer bei weitem nicht so gut ausgebildet waren wie die Deutschen. 

 

 

 

Die war aber eigentlich bei allen gleich. Die HMS Dreadnought war das erste "all big gun one caliber battleship"  das über Flügeltürme verfügte. Flügeltürme auf dem selben Spant haben die Deutschen nicht verwendet,die nutzen dafür die "Hexagonal Aufstellung" (also so wie die japanische  Kawashi die mehr oder weniger eine Kopie der Nassau/Helgoland Klasse ist) Mit der Neptune gingen die Engländer dann dazu über die achteren Türme zu überhöhen und die Mitteltürme in der Diagonalaufstellung auszustellen. Diese Aufstellung  haben die deutschen dann mit der Kaiser Klasse auch genutzt. Also die Engländer dann mit der "alten King George V"Klasse zum 34.3 cm Geschütz wechselten gingen sie auch zu der Aufstellung von 5 Türmen in Mitschiffsline über. Was die Deutschen dann mit der König Klasse auch nachbauten. Nur das die immer noch 30.5 cm Geschütze verwendeten weil sie wußten das sie jeden britischen Panzer damit durchschlagen konnten. Der letzte Wechsel war dann mit der Queen Elisabeth Klasse auf die überhöhte Endaufstellung und 38.1 cm Geschützen. Da zogen die Deutschen dann mit der Bayern Klasse und 38 cm nach.

 

 

Ich spreche von der Lion Klasse, wo die Aufstellung der Geschütztürme unglücklich ist.

1, Hatte der mitlere Turm Q dadurch ein eingeschränktes Schussfeld 

2. Konnte man die Magazine der hinteren beiden Türme nicht zusammen legen.

zusätzlich zu der schwachen Panzerung machte dies diese Schiffe sehr verwundbar.

 

Und übrigens hatte die orion Klasse auch schon 34,3cm Geschütze

 

 

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Und übrigens hatte die orion Klasse auch schon 34,3cm Geschütze

 

Und die war auch die erste Klasse wo die 5 Türme in Mittschiffsline aufgestellt wurden. Mein Fehler, da ich die HMS Orion zur alten KGV Klasse gezählt hatte.

 

Und das mit dem mittelturm der Lion Klasse hatten aber viele Schiffe der damaligen Zeit. Quasi alle die über Flügeltürme oder den Mittelturm verfügten.

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In erster Linie der Leitspruch der Royal Navy "Speed ist the Best Protection" Die britischen Schlachtschiffe waren immer etwas schneller als ihre Pendaten anderer Marinen. Dafür waren sie innen zu großräumig. Also schlecht unterteilt. Dann waren sie nicht stark genug gepanzert, weil sie durch eine dickere Panzerung zu schwer für die geforderte Geschwindigkeit waren.

Dann waren die deutschen 28 cm den britschen 30.5ern überlegen weil die deutschen bessere Granaten (schon mit Bodenzünder, die Engländer verwendeten Kopfzünder) durch die Metallkartuschen eine bessere Reichweite  höhere Mündungsgeschwindigkeit (also bessere Durchschlagleistung) hatten als die englischen mit ihren Seidenbeuteln.Beim Vergleich der englischen 34.3 cm Geschützen mit den deutschen 30.5ern sah das ähnlich aus.

Dann fällt mir da noch was ein das die deutsche Panzerung der englischen überlegen weil die Engländer bei der Stahlveredelung irgendwas mit zuviel Kohlenstoff verwendet haben. Wodurch die Oberfläche zwar härter, die Panzerung aber dazu neigte eher durchschlagen zu werden.

Bei der Skagerrakschlacht traten 9 englische Schlachtkreuzer (plus 4 schnelle Schlachtschiffe der Queen Elisabeth Klasse) gegen 5 deutsche Große Kreuzer an. Und 3 englische Schlachtkreuzer wurden dabei versenkt während die Deutschen in der Schlacht keinen ihrer Großen Kreuzer verloren haben. Gut, die SMS Lützow mußte von eigenen Torpedobooten versenkt werden damit sie den Engländern nicht in die Hände fiel,aber selbst da brauchten die noch 2 Torpedos bis die unterging.

Dazu kam das die Engländer bei weitem nicht so gut ausgebildet waren wie die Deutschen.

 

 

 

Die war aber eigentlich bei allen gleich. Die HMS Dreadnought war das erste "all big gun one caliber battleship"  das über Flügeltürme verfügte. Flügeltürme auf dem selben Spant haben die Deutschen nicht verwendet,die nutzen dafür die "Hexagonal Aufstellung" (also so wie die japanische  Kawashi die mehr oder weniger eine Kopie der Nassau/Helgoland Klasse ist) Mit der Neptune gingen die Engländer dann dazu über die achteren Türme zu überhöhen und die Mitteltürme in der Diagonalaufstellung auszustellen. Diese Aufstellung  haben die deutschen dann mit der Kaiser Klasse auch genutzt. Also die Engländer dann mit der "alten King George V"Klasse zum 34.3 cm Geschütz wechselten gingen sie auch zu der Aufstellung von 5 Türmen in Mitschiffsline über. Was die Deutschen dann mit der König Klasse auch nachbauten. Nur das die immer noch 30.5 cm Geschütze verwendeten weil sie wußten das sie jeden britischen Panzer damit durchschlagen konnten. Der letzte Wechsel war dann mit der Queen Elisabeth Klasse auf die überhöhte Endaufstellung und 38.1 cm Geschützen. Da zogen die Deutschen dann mit der Bayern Klasse und 38 cm nach.

 

 

 

Nicht Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer durcheinander bringen.....

 

Die Schlachtschiffe der Royal Navy waren i.d.R. gut gepanzert, wiesen aber zumindestens im 1. WK einen erheblichen Konstruktionsmangel auf (zusammen mit den Schlachtkreuzern). Durch fehlende Schotts konnte ein Turmtreffer die Munition zur Explosion bringen... mit entsprechenden fatalen Folgen. Dies musste die Royal Navy schmerzhaft bei der Skagerrak-Schlacht erfahren, bei der drei Schlachtkreuzer auf diese Art versenkt wurden.

 

Die Kaiserliche Marine hatte ursprünglich übrigens auch diesen Konstruktionsmangel bei ihren Schiffen, nach der Schlacht an der Doggerbank (wo die Seydlitz ebenfalls einen Turmtreffer erhielt und die Explosion nur durch ein schnelles Fluten der Muni-Kammer verhindert werden konnte) wurde aber bei der KM dieser Fehler identifiziert und es wurden nachträglich bei allen Großkampfschiffen hier zusätzliche Schotts eingebaut.

 

Grundsätzlich war aber die Panzerung der britischen Schlachtschiffe durchaus beachtenswert. Die der Schlachtkreuzer war mangelhaft (hier wurde tatsächlich Panzerung gegen Geschwindigkeit getauscht) und war nicht dazu gedacht, gegen anderen Schlachtschiffe zu bestehen (was eigentlich auch gar nicht die Aufgabe der Schlachtkreuzer war, allerdings war die Feuerkraft der Schlachtkreuzer einfach zu verlockend......)

 

 

Zurück zum Topic: im Gedankenspiel Yamato vs. Iowa...... mal alle Aspekte wie Ausbildungsstand der Matrosen usw. unberücksichtigt..... meine Einschätzung: die Iowa würde mit wehenden Fahnen untergehen. Ich mag mir nicht vorstellen, was ein Volltreffer der riesigen Yamatao-Geschütze anrichten würden..

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Und die war auch die erste Klasse wo die 5 Türme in Mittschiffsline aufgestellt wurden. Mein Fehler, da ich die HMS Orion zur alten KGV Klasse gezählt hatte.

 

Und das mit dem mittelturm der Lion Klasse hatten aber viele Schiffe der damaligen Zeit. Quasi alle die über Flügeltürme oder den Mittelturm verfügten.

 

Macht es das besser?

Und wie es besser gegangen wäre hat man dan ja bei der Kongo gesehen ....

 

€ Die höhere Geschwindigkeit der Britischen Schlachtschiffe kam daher das sie bis zur Revenger Klasse über keine Torpedowülste verfügten und gleichzeitig wesentlich früher eine Öl zusatz Feuerung hatten die auf Deutschen Schiffen erst später eingeführt wurde + das die von Anfang an mit Turbinen ausgestatet waren.

Edited by General_Gauder

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