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I_ma_HusTler

Yamato VS Iowa

59 comments in this topic

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Weekend Tester
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Moin, mich würde es mal interessieren wer von beiden eigentlich gewonnen hätte wenn sie in echt aufeinander getroffen wären, also ein wirkliches one vs one??? Ich behaupte mal die Iowa... Und wenn es noch die Montana gegeben hätte, würde die Yamato auch verlieren da sie einfach zu träge ist. UND ich sage, selbst die Bismarck hätte eine Chance gehabt. 

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Beta Tester
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Derjenige, der den Treffer landet, hätte gewonnen.

Bzw. wer mehr Glück, Schicksal, whatever hat.

Letztenendes war viel MAthematik im Spiel und schätzen.

Deswegen haben immer mehrere Personen auf Deck gestanden oder im Turm und haben geschaut wo

die Granaten runterkommen um dann entsprechend anzupassen.

 

Die Frage wer gewonnen hätte, kann man so nicht stellen.

Die Bismarck wurde auch stark beschädigt, aber hat man gegen sie gewonnen? Nein, da sie nicht im Kampf versenkt wurde.

Sie wurde jedoch aus dem Kampf geschossen, das heisst sie war grossteils Kampfunfähig.

Wie sie versenkt wurde ist ist auch nicht ganz klar.

Jedenfalls hatte sie nur 4 durchschüsse im Gürtelpanzer und es war nur 1 erfolgreicher torpedotreffer am Wrack zu erkennen.

Alll diese Treffer, haben jedoch nicht zum sinken geführt, weswegen man auch noch davon ausgeht, das sie von der Mannschaft eventuell versenkt wurde.

 

Was jedoch keiner sagen kann, ist der Zustand im inneren, ob die Struktur beschädigt ist oder nicht.

 

 

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Alpha Tester
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Das war auch die frage die die englische Presse dem entdecker des Bismarck-Wracks gestellt wurde..."haben wir sie versenkt oder sie sich selber"...das war das was die engländer interessiert hat als bekannt wurde das das Wrack der Bismarck entdeckt wurde..:teethhappy:

 

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Beta Tester
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Das war auch die frage die die englische Presse dem entdecker des Bismarck-Wracks gestellt wurde..."haben wir sie versenkt oder sie sich selber"...das war das was die engländer interessiert hat als bekannt wurde das das Wrack der Bismarck entdeckt wurde..:teethhappy:

 

Und ich glaube das wurde auch nie zu 100% beantwortet, oder? Laut Ballard gibt es da keine genauen Erkenntnisse, weil die Bereiche die es zeigen würden zu tief im Schlamm liegen. Ich persönlich vertrete aber die Theorie der Selbtversenkung. ;)

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[-I-N-]
Weekend Tester
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Nunja, die Amerikaner waren viel weiter in der Feuerleittechnik als die Japaner. Dazu möchte ich mal sagen, hätten die Amerikaner sicherlich viel früher Wind von der Yamato bekommen, wegen der Lufthoheit und dem dadurch resultierenden Aufklärungsvorteil.

Beide Besatzungen waren top geschult, so dass es wirklich davon abhängt, wer zuerst den entscheidenden Treffer landen kann. Hier hat die Iowa-Klasse etwas die Nase vorne, da sie häufiger und wahrscheinlich früher schießt. Alles was danach kommt ist dann nur noch Glück.

 

Ich tippe auf die Iowa-Klasse unter diesen Vorzeichen.

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Beta Tester
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Die Bismark war aber durch ihre Bauweiße ja extrem schwer zu versenken...... Ob nun die Bismark durch die Torpedo Treffer und den Massiven Beschuss aus kürzester Distanz versenkt wurde oder durch eigen Versenkung ist ja bis heute nicht geklärt. 

Hier bin ich aber der sicheren Meinung die Briten haben es versenkt. Ein so massiven Beschuss hätte die Bismark oder besser gesagt kein anderes Schlachtschiff stand gehalten. 

 

Im inneren... naja auf dem Deck giebt es so einige Durchschüsse zu sehen..... dazu kommt es das auch schon beim gefecht beim der Hood und Prince of Wales ein Treffer gab der die Panzerung (ja da war sie nicht so [edited]) durchschlagen hat und somit das Schicksal der Bismark besiegelte.

Das Schiff hat halt dadurch das es die Hood so schnell versenkt hatte viel Aufmerksamkeit bekommen. Neben bei einer kleiner Fakt, das Gefecht war das letzte Schlachtschiff Gefecht wo Schlachtschiffe sich direkt bekämpft haben.

 

Was mich bis heute wundert das die Schrauben und die Wellen kaum bis garkein schaden durch den Torpedo treffer bekommen haben

Edited by Die_Schildkroete

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Weekend Tester
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In dem Duell würde die Iowa Klasse als Sieger hervorstechen, das Schiff ist als Counter zur Yamato gebaut worden. Somit moderner und weiter entwickelt. Das geht in Kriegsjahren ja recht schnell.

Somit wäre die Bismark zu dem Zeitpunkt steinalt gewesen und hätte hier den Mangel an Kaliber und Reichweite gehabt, zumal die Iowa schon in der Lage war hinter dem Horizont effektiv zu kämpfen.

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Weekend Tester
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Die Bismark war aber durch ihre Bauweiße ja extrem schwer zu versenken...... Ob nun die Bismark durch die Torpedo Treffer und den Massiven Beschuss aus kürzester Distanz versenkt wurde oder durch eigen Versenkung ist ja bis heute nicht geklärt. 

Hier bin ich aber der sicheren Meinung die Briten haben es versenkt. Ein so massiven Beschuss hätte die Bismark oder besser gesagt kein anderes Schlachtschiff stand gehalten. 

 

Im inneren... naja auf dem Deck giebt es so einige Durchschüsse zu sehen..... dazu kommt es das auch schon beim gefecht beim der Hood und Prince of Wales ein Treffer gab der die Panzerung (ja da war sie nicht so [edited]) durchschlagen hat und somit das Schicksal der Bismark besiegelte.

Das Schiff hat halt dadurch das es die Hood so schnell versenkt hatte viel Aufmerksamkeit bekommen. Neben bei einer kleiner Fakt, das Gefecht war das letzte Schlachtschiff Gefecht wo Schlachtschiffe sich direkt bekämpft haben.

 

Was mich bis heute wundert das die Schrauben und die Wellen kaum bis garkein schaden durch den Torpedo treffer bekommen haben

 

Wobei man hier auch sagen muss, das a: die Hood "nur" ein veralteter Schlachtkreuzer (Glaskanone) und b. die PoW nicht 100% einsatzfähig war (Probleme mit den Hauptbatterien

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Beta Tester
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Wobei man hier auch sagen muss, das a: die Hood "nur" ein veralteter Schlachtkreuzer (Glaskanone) und b. die PoW nicht 100% einsatzfähig war (Probleme mit den Hauptbatterien

 

Yep auf der Prince of Wales waren ja auch noch Techniker anbord, so neu war das Schiff und der Kampf musste ja abgebrochen werden da mehrere Türme sich nicht mehr drehen lassen haben..... 

 

Die Hood total veraltet und das Schiff hat der Bismark auf Distanz nichts zu bieten.... nur ein paar Monate später sollte die Horizontale Panzerung verbessert werden....... 

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http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=763.0

 

Bill Jurens hat das mal durchgerechnet. Ergebnis: Yamato sollte gewinnen, bzw. mehr  Treffer erzielen unter den gegebenen Bedingungen.

Da Yamato zum einen viel größer ist als Iowa und andererseits wesentlich potentere Geschosse verschießt (Panztung s.u.), überrascht mich das nicht.

 

Die Iowa war auch eher auf Speed ausgelegt (ich vermeide das Wort Schlachtkreuzer hier) als die Yamato, weshalb ihr Seitenpanzer wesentlich dünner war (ca. 20% geneigt für beide, 310mm Iowa / 410mm Yamato). Gemessen an dem Grundsatz, daß der Seitenpanzer eines Schiffes dem Kaliber seiner Hauptartillerie entsprechen sollte, war die Iowa "etwas zu schwach gepanzert".

Dafür ging sie eben 33kn.

  • Cool 1

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In dem Duell würde die Iowa Klasse als Sieger hervorstechen, das Schiff ist als Counter zur Yamato gebaut worden.

 

Als sie die Yamato versenkt hatten, dachten sie immer noch, sie hätte 35.000t (oder etwas mehr). Daß sie 72.000t hatte, davon haben die Amerikaner nicht mal geträumt. Wer baut schon eine "57.000t Antwort" auf ein 72.000t Schiff?

Die Japaner hatten die Yamato genau deshalb so groß gemacht, daß eine angemessene "Antwort" nicht mehr durch den Panamakanal gepaßt hätte.

Von den 18" Geschützen wußten sie ebenfalls nichts.

  • Cool 3

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Weekend Tester
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... und wieder was dazugelernt.... meine Bibliotek zur Schlachtschiffen ist etwas schwach auf der Brust.... dafür ein +

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[ENUF]
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@Thiem Völlig richtig mit dem Panama Kanal. Was man aber noch erwähnen sollte die Yamato wurde um ihre Hauptbewaffnung gebaut. D.h zuerst stand die 46 cm Hauptbewaffnung fest und dann ham die Japaner festgestellt... mist das Schiff muss so groß werden um diese überhaupt zu tragen

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Und ich würde noch ergänzen, dass die Yamato(42km) eine etwas höhere Reichweite als die Iowa(39km) hatte, bis die in Reichweite wäre, wär die erste Salve schon unterwegs(entsprechende Aufklärung vorrausgesetzt). Allerdings habe ich keine Ahnung von der Feuergeschwindigkeit der Iowa. Die Yamato hingegen konnte 1x pro Minute die 18"er abfeuern(Ja, im Spiel doppelt so viel^^)

 

Desweiteren bin ich der Überzeugung, dass die Bismarck es mit keinem der beidem es hätte aufnehmen können, da sie einfach zu modern waren. Ich meine auch mal irgendwo gelesen zu haben, dass ein Schiff der Iowa-Klasse in den Atlantik geschickt wurde, um die Tirpitz zu jagen, wurde aber noch erfolgloser Suche wieder in den Pazifik geordert

Edited by Luk569

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[BAZI]
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Und ich würde noch ergänzen, dass die Yamato(42km) eine etwas höhere Reichweite als die Iowa(39km) hatte, bis die in Reichweite wäre, wär die erste Salve schon unterwegs(entsprechende Aufklärung vorrausgesetzt). Allerdings habe ich keine Ahnung von der Feuergeschwindigkeit der Iowa. Die Yamato hingegen konnte 1x pro Minute die 18"er abfeuern(Ja, im Spiel doppelt so viel^^)

 

Desweiteren bin ich der Überzeugung, dass die Bismarck es mit keinem der beidem es hätte aufnehmen können, da sie einfach zu modern waren. Ich meine auch mal irgendwo gelesen zu haben, dass ein Schiff der Iowa-Klasse in den Atlantik geschickt wurde, um die Tirpitz zu jagen, wurde aber noch erfolgloser Suche wieder in den Pazifik geordert

 

Die Iowa konnte 2 Schuss/Minute abgeben. Allerdings hatten die Iowas auch einen anderen Zweck wie die Yamatos - sie sollten mit den Flugzeugträgern unterwegs sein und diese vor schweren Überwassereinheiten schützen und gleichzeitig als FlaK-Plattform dienen. 

Der beste Schutz für Flugzeugträger war ein Schlachtschiff (der Iowa-Klasse), was seitlich versetzt hinter den Flugzeugträgern fuhr...

 

Die Bismarck ist ein weiterentwickelter Entwurf aus dem 1.WK, was sich bei der unzureichenden Flugabwehr gerächt hat. 

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Weekend Tester
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Ich würde auf die Yamato tippen, auch wenn die Iowas durchaus in der Lage gewesen wären die Yamato zu zerstören, so dass es wohl davon abgehangen hätte ob die Amerikaner das nötige Glück gehabt hätten schnell kritische Treffer zu landen.

Wäre die Frage Yamato oder Montana gewesen, dann wäre dies deutlich spannender geworden, da die Montana als Counter für die Yamato geplant war.

 

Und zur Bismarck: Ob die Engländer die Bismarck nun versenkt haben oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Fakt ist sie hatten sie zum Zeitpunkt, wo die Bismarck schließlich sank, komplett zu Brei geschossen, so dass außer einer Hülle nicht mehr viel von der Bismarck übrig war.

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[R_N_G]
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Ich hätte auf die Iowa gesetzt!

Weniger wegen der Bewaffnung oder der Panzerung sondern wegen der Besatzung. Die Japaner waren in Punkto Schiffssicherung um Längen den Amis hinterher(vlt wegen ihrer Einstellung zum Wert eines Menschenlebens). Bei den Amis sind Schiffe kampffähig geblieben oder schwer beschädigt zurück in die Häfen gekrochen, wo gleichartige japanische Schiffe bei gleicher Schwere der Schäden bereits auf dem Meeresgrund lagen. Das zum Versenken der Yamato so viel Munition nötig war, lag einzig und allein an der schieren Größe.

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Ich hätte auf die Iowa gesetzt!

Weniger wegen der Bewaffnung oder der Panzerung sondern wegen der Besatzung. Die Japaner waren in Punkto Schiffssicherung um Längen den Amis hinterher(vlt wegen ihrer Einstellung zum Wert eines Menschenlebens). Bei den Amis sind Schiffe kampffähig geblieben oder schwer beschädigt zurück in die Häfen gekrochen, wo gleichartige japanische Schiffe bei gleicher Schwere der Schäden bereits auf dem Meeresgrund lagen. Das zum Versenken der Yamato so viel Munition nötig war, lag einzig und allein an der schieren Größe.

 

Da hast du in gewisser weise schon recht. Wenn man bedenkt, wie schnell die Amis auch die Yorktown nach der Schlacht im Korallenmeer wieder Einsatzbereit gemacht haben...

Ja, dass lag in erster Linie an der mentalität der Japaner, die sind in die Schlacht gezogen ohne damit zu rechnen getroffen zu werden. Hat vllt. auch was mit deren alten Weg des Kriegers(der Samurai) zu tun, dem Bushido.

Entweder siegen oder sterben

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Alpha Tester
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Ausschlagebend wären wohl die Feuerleitsysteme gewesen.

Die amerikanischen gelten da als weiterentwickelt.

So hätte die Iowa die Feuerleitung mit Radar gemacht, die Yamato wenn mit Radar dann nur unzureichend, eigentlich nur optisch. Das heißt es gab auch keine effektive Kopplung der Systeme bei der Yamato.

Bei der Bismarck hätte es ähnlich ausgesehen wie bei der Yamato.

Bei schlechtem Wetter, bei Nacht oder beim Einnebeln hätte die optische Feuerleitung der Yamato/Bismarck nochmehr Boden verloren.

 

Bestes Beispiel wie es wohl ausgegangen wäre dürfte die Kirishima zeigen.

 

Glückstreffer können das Blatt natürlich wenden.

Die Engländer haben die Bismarck auch nicht im fairen Kampf besiegt. Ohne Ruder hatte diese keine Möglikeiten mehr für Taktiken und Manöver.

 

Edited by ElDefunes

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Ausschlagebend wären wohl die Feuerleitsysteme gewesen.

Die amerikanischen gelten da als weiterentwickelt.

So hätte die Iowa die Feuerleitung mit Radar gemacht, die Yamato wenn mit Radar dann nur unzureichend, eigentlich nur optisch. Das heißt es gab auch keine effektive Kopplung der Systeme bei der Yamato.

Bei der Bismarck hätte es ähnlich ausgesehen wie bei der Yamato.

Bei schlechtem Wetter, bei Nacht oder beim Einnebeln hätte die optische Feuerleitung der Yamato/Bismarck nochmehr Boden verloren.

 

Bestes Beispiel wie es wohl ausgegangen wäre dürfte die Kirishima zeigen.

 

Glückstreffer können das Blatt natürlich wenden.

Die Engländer haben die Bismarck auch nicht im fairen Kampf besiegt. Ohne Ruder hatte diese keine Möglikeiten mehr für Taktiken und Manöver.

 

 

Hatte die Bismarck nicht auch eine Feuerleitung mit Radar oder bring ich was durcheinander? Ich glaube damit gab es allerdings auch ein Problem abgesehen davon, dass das deutsche System weniger effizient war als das englische System.

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Alpha Tester
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Die Bismarck hatte kein Feuerleitradar. Sie hatte das FuMo 23, so gesehen einen einfachen Entfernungsmesser.

Dessen Daten konnten im besten Fall durch sehr erfahrene Bediener, auf komplizierten Wege in die Feuerleitlösung mit einbezogen werden. Was Zeitaufwendig gewesen wäre.

Bei der Iowa war das ein gekoppeltes System mit Feuerleitrechnern.

 

Die Bismarck setzte komplett auf optische Feuerleitung.

Die Kriegsmarine hat auch nach der Bismarck die gesamte Entwicklung von Feuerleitradar verschlafen, verschleppt, falsch eingeschätzt und ignoriert.

Es gab auch keine Standarts, Handbücher, Ausbildung usw.

Zudem war die Marine nach der Bismarck bedeutungslos geworden und keiner machte sich mehr die Mühe das Machbare umzusetzen.

 

Erst gegen Ende des Krieges hätte man ein Feuerleitradar gehabt, von der Lufwaffe abgeleitet.

Die Tirpitz ab Sommer 1944 hatte dies, nutze es aber wohl nur für die Flak.

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FuMo heißt doch Funkmessortung, oder nicht? Und Funkmessortung war doch die deutsche Bezeichnung für Radar, oder bin ich jetzt auf dem Holzweg?

 

Und bei der Bismarck war definitiv die Flak über Radaranlagen gesteuert, weil diese Probleme hatte 1.) die langsamen Swordfish richtig zu erfassen und 2.) noch ein altes System verbaut wurde, welches mit den 105mm-Doppellafetten nicht klar kam. Demzufolge traf die schwere Bismarck-Flak kaum einen Swordfish, obwohl diese schon weit außerhalb der Torpedoabwurfweite das Feuer eröffnen konnte.

 

Was die Mittel- und Hauptartillerie betrifft, weiß ich es nicht wirklich. Ich war nur immer in der Annahme, dass die Graf Spee bereits über eine Radaranlage verfügte, die zur Feuerleitung genutzt werden konnte. Warum das nicht auf der Bismarck verbaut wurde, ist mir dann echt schleierhaft.

Edited by Walther_K_Nehring

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Alpha Tester
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FuMO war die alleinige Bezeichnung der Marine für Funkmessgeräte.

Der Bezeichnung gibt aber auch wunderbar wieder wozu die Marine diese eingesetzt hat.

Es ging anfangs einzig und allein um die Ortung von Gegnern, nicht darum Daten zu liefern.

Dazu kam dann erst später die Entfernungsmessung und auch Peilung

Verwendungen als Zielradar waren nebensächlich für die Marine.

Und so hatte die Bismark kein Radar mit dem sie die Feuerlösung speißen konnte.

Zur Zeit der Bismarck war das eh noch nicht Stand der Technik.

Ein einfaches Radar alleine macht noch keine Radarfeuerleitung

Was das Radar der Bismarck konnte war die Entfernung zu messen und die Peilung natürlich.. Diese konnte dann zur Abgleichung der optischen Daten herangezogen werden. Was über die Feuerleitcrew laufen mußte. Umständlich über mehrere Stationen, und zeitverzögert.

 

Echte Zielradare waren technisch erst 1942 mit dem Würzburg Radar möglich.

Die Kriegmarine hatte aber erst 1944 solche Anlagen.

Das ganze ist komplizierter als man denkt. Zielradare waren an Rechner angeschlossen.

Das war ein geschlossenes System und ermittelte die Stellung der Geschütze automtisch.

 

Die Bismarck hatte übrigens genau drei Radargeräte. Alles FuMo 23.

Reichweite 25km.

Und so hatte die Bismarck auch für die schwere Flak keine Radarfeuerleitung.

Die leichte sowieso nicht.

Die Feuerleitung war somit optisch.

Für die vordere 105mm Flak saß diese in diesen runden Knubbeltürmen die sicher jeder kennt.

 

Die Probleme der Bismarck dabei waren das die Feuerleitung auf neue schwere Flakgeschütze geeicht war, aber es nicht genug davon gab und man bei der Bismarck, um sie einsatzfähig zu bekommen, teilweise alte Modelle verwendete. Diese waren aber nicht wirklich kompatibel zur Feuerleitung.

Zudem kam die Tatsache das die Swordfish Torpedobomber für die leichte Flak mit ihrer Stoffbespannung nicht abzuschießen war, da die Geschoße die Stoffbespannung einfach durchschlugen.

Später verwendete man emfpfindlichere Zünder und Munition.

So wurden beim "Kanaldurchbruch" auch besagte Swordfish reichlich abgeschossen ohne irgendwas zu erreichen

Edited by ElDefunes

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