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Praxics

Penetration not to Scale das Problem?

28 comments in this topic

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Hhmmm was denkt ihr?

 

Realistische Panzerung + realistische Penetration + Scale of Game = [edited]UP

 

Deutsche BBs sind quasi nicht in die Zitadelle zu treffen, weil Steilfeuer nicht so funktioniert wie in der Realität. Schiffe die gut gegen Steilfeuer aber schwach im Nahkampf sind wie US BBs werden immer das nachsehen haben obwohl sie in der Realität eigentlich überlegen gewesen wären.

 

Sind seine Annahmen überhaupt korrekt?

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[-SBG-]
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Nein. Die Reichweiten sind entsprechend verkuerzt. Geschosse haben in WoWs schon frueher steile Einschlagswinkel als in der Realitaet.

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[-I-N-]
Weekend Tester
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Es muss eine Mechanik her, die mehrschichtige Panzerungen, wie bei Iowa und Alabama, einfach verstärkt.

 

In der Realität wäre die Iowa standhaft gegen die Geschütze der North Carolina/South Dakota im Bereich 15-20Km gewesen! Da die 25mm-32mm Dekappier-Panzerung an der Außenhaut keine Funktion mit sich bringt, außer, dass Kreuzer hier Penetrationen schießen können, obwohl sie den Hauptpanzergürtel garnicht ankratzen, sind solche Panzerungslayouts einfach für den Hintern.

 

Außerdem liegt die Zitadelle der Iowa zu hoch, so dass man quasi die EInladung auf dem Silbertablett bekommt.

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Außerdem liegt die Zitadelle der Iowa zu hoch, so dass man quasi die EInladung auf dem Silbertablett bekommt.

 

Das wird sich ja ändern, solange es keinen negativen Einfluss auf die Balance hat.

 

Insgesamt gilt halt immer noch Balance>Realität. Allerdings ist WG durchaus bereit Änderungen bezüglich Realismus vorzunehmen, solange die Balance stimmt.

 

 

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Privateer
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Hab mal bissl reingehört. Ja, mag alles stimmen. Allerdings ist WoWS Arcade und keine Simulation. Die Reichweite und die Geschwindigkeit der Schiffe, sowie die Flugbahnen der Geschosse wurden angepasst. Wie Ichase selbst angemerkt hat würden ansonsten die meisten BB Gefechte jenseits der 20+++km stattfinden. Bei der Yamato wäre es übrigens so krass, dass se ohne spotting Aircraft nicht max Range schiessen könnte, da die maximale Reichweite jenseits des Horizonts ist :ohmy:

Edited by mcboernester

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Nein. Die Reichweiten sind entsprechend verkuerzt. Geschosse haben in WoWs schon frueher steile Einschlagswinkel als in der Realitaet.

 

Ist die Frage ob sie wirklich richtig skalieren.

Hat jemand im Trainingsraum schon einmal eine Iowa auf 71% max. Reichweite (~16,5km) mit den 16“ Kanonen von Iowa/NC/SD beschossen?

Laut echten Werten sollte das ja in der Immunitäts-Zone liegen.

Ich hab keine Mods drauf und das nicht getestet aber ich würde jetzt mal [edited]sagen das man durch kommt...

 

Außerdem liegt die Zitadelle der Iowa zu hoch, so dass man quasi die EInladung auf dem Silbertablett bekommt.

 

Na ja da spalten sich die Meinungen.

Afaik ist die Höhe des Hauptpanzergürtels korrekt. Was WG nicht modelliert hat ist das Splinterdeck welches die Zitadelle über der Wasserlinie abschneiden würde. Aber da gibt es die Argumentation das wenn ein Geschützt durch den Panzergürtel kommt dieses Splinterdeck aufgrund seiner lächerlichen stärke quasi keinerlei Schutz bieten würde. Also dennoch mit schweren Schäden an den Boilern bzw. dem Schiff etc. zu rechnen ist.

file.php?id=196&sid=3a2cc86f0941a342f74c

 

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@ColonelPete Nein habe sie nicht, das Steilfeuer der North Carolina beginnt bei etwa 21,5km. Ab dieser Distanz ist der Einschlagwinkel größer als 24° (dank 6° Normalisierung ausreichend) insofern tritt kein Autobounce (bis 30° Einschalgwinkel (24°+6°)) sondern nur noch ein möglicher Bounce (zwischen 30-45° Einschlagwinkel) am Deck ein. Erst ab 30km könnte die North Carolina echtes Steilfeuer im Spiel schießen, denn dann wäre der Einschlagwinkel mit Normalisierung größer als 45° und es wird die rohe Penetrationsmechanik also Durchschlagskraft gegen Panzerstärke angewendet und sie würde wenn sie trifft reihenweise Zitadellen schießen.

 

Insofern ist es eher die Autobouncemechanik die verhindert, dass deutschen Schlachtschiffe vom Steilfeuer weniger betroffen sind. zumindest in dessen ursprünglicher Idee. Trotzdem fressen deutsche Schlachtschiffe auf größere Distanzen Schaden, weil sie massive Aufbauten und oft verstärkte Panzerung oberhalb des Hauptgürtels haben die dafür Sorgen das sie oft Penetrationen kassieren. Bei den Amerikanern gibt es zwischen Zitadelle und Überpenetration bei Schlachtschiffen nichts, gegen Kreuzer und vor allem DDs die nicht gneug Durchschlag zum überpenetrieren haben hagelt es dagegen Penetrationen ohne Ende. Jetzt kann man natürlich sagen Autobounce ist scheiße und gehört abgeshcafft aber am Ende verlassen sie die amerikanischen Schlachtschiffe mit am meisten auf diese Mechanik.

 

Was aber stimmt ist das die Flugbahnen vereinfacht im Spiel dargestellt werden und ansich nur aus einer Datei ausgelsen werden und erst kurz vor Ende der Flugbahn die Granaten ihre tatsächliche Flugbahn annehmen (der Knick in der Flugbahn kurz vor dem Einschlag).

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@ColonelPete Nein habe sie nicht, das Steilfeuer der North Carolina beginnt bei etwa 21,5km. Ab dieser Distanz ist der Einschlagwinkel größer als 24° (dank 6° Normalisierung ausreichend) insofern tritt kein Autobounce (bis 30° Einschalgwinkel (24°+6°)) sondern nur noch ein möglicher Bounce (zwischen 30-45° Einschlagwinkel) am Deck ein. Erst ab 30km könnte die North Carolina echtes Steilfeuer im Spiel schießen, denn dann wäre der Einschlagwinkel mit Normalisierung größer als 45° und es wird die rohe Penetrationsmechanik also Durchschlagskraft gegen Panzerstärke angewendet und sie würde wenn sie trifft reihenweise Zitadellen schießen.

 

...

 

Was aber stimmt ist das die Flugbahnen vereinfacht im Spiel dargestellt werden und ansich nur aus einer Datei ausgelsen werden und erst kurz vor Ende der Flugbahn die Granaten ihre tatsächliche Flugbahn annehmen (der Knick in der Flugbahn kurz vor dem Einschlag).

 

Wird die Normalisierung nicht erst nach dem Bounce-check, nur für die Penetration, angewandt?

 

Die Flugbahnen werden im Spiel optisch abgeflacht, um die Verfolgung zu vereinfachen, weil sonst alle Granaten in so hohen Bögen wie bei den US Zerstören fliegen würden.

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Wird die Normalisierung nicht erst nach dem Bounce-check, nur für die Penetration, angewandt?

 

Die Flugbahnen werden im Spiel optisch abgeflacht, um die Verfolgung zu vereinfachen, weil sonst alle Granaten in so hohen Bögen wie bei den US Zerstören fliegen würden.

Bin mir fast sicher das es auch so ist. Als die Normalisierung verallgemeinert wurde (Kaliber abhängig) kam diese Frage schonmal auf.

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Die Frage ist doch einfach: Ist die North Carolina, die Iowa oder die Montana im Moment UP? Nein.

Also, was soll es, Balance geht hier vor Realität. Was da von iChase kommt, ist nur NA-typisches "USN Schiffe sind sooo benachteiligt"-Gelaber....

Kennen wir hier ja mit europäischen Schiffen zum Teil auch.

  • Cool 4

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Wobei ja die Zitadellen von Iowa/Missouri/Montana demnächst ein Stockwerk tiefer gelegt werden sollen.

 

 

Greetings

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Bin auch der Meinung, dass die Höhe der Zitadelle im Spiel bisher korrekt umgesetzt ist, da im Spiel Oberkante Zitadelle = Oberkante Panzerdeck, was bei der Iowa eben ein Deck über dem Maschinenraum ist, wie übrigens auch bei der Yamato. Bei der Bismarck z.B. ist dieser Bereich seitlich genauso gut gepanzert, liegt aber nicht unter dem Panzerdeck und zählt bei gleicher Nutzung daher nicht zur Zitadelle.

Im Prinzip war in der Realität ein größerer Bereich der Iowa gut geschützt; im Spiel wird das bestraft, weil dieser größere Bereich leichter zu treffen ist.

In der Realität waren gezielte Schüsse z.B. knapp über die Wasserlinie aber kaum möglich, aus dem Grund wäre auch kein Kapitän auf die Idee gekommen sein Schiff anzuwinkeln. Das Problem gibt es also eigentlich nur im Spiel und daher ist eine Anpassung aus Blancinggründen nachvollziehbar, auch wenn das bedeutet Balancing > Realität.


 

Das Splinterdeck hätte im Spiel kaum eine Bedeutung, da Steilfeuer sowieso durchgeht und Geschosse auf kürzere Distanz höchstwahrscheinlich entweder autobouncen oder zuerst den Panzergürtel treffen würden. Problematischer wird es mit dem Panzergürtel: Die 307 mm des oberen Panzergürtels der Iowa waren zum einen stark abgeschrägt, zum anderen sind es eigentlich 307 mm + 22 mm STS (Special Treatment Steel) auf der Innenseite als direkter Schutz gegen Durchschläge und vor Splittern. Und zwischen der eigentlichen Außenhaut mit 38 mm kommen noch 16 mm HTS (High Tensile Steel) und in Teilbereichen 50 mm Beton sowie Treibstoff- und Wasserbunker. Zugegeben - Bunker, Torpedoschutz und auch dünnere Panzerungen sind bei allen Schiffen nicht oder nur vereinfacht umgesetzt, aber bei der Iowa ist es  mit in Summe 38 mm hochfestem bzw. spezialgehärtetem Stahl an der sensibelsten Stelle schon ziemlich extrem.

Naja und die Außenhaut wird wie schon angesprochen von jeder Erbsenkanone penetriert, was in der Realität hauptsächlich die Optik des Schiffes verunstaltet und vielleicht noch den Luftwiderstand erhöht hätte. Statt die zusätzlichen Schichten aber zu modellieren oder jetzt die Zitadelle abzusenken fände ich es besser die fehlenden mm einfach auf die vorhandenen Panzerungen aufzuschlagen, ggf. auch mit einem Faktor für hochfesten Stahl.  
 

cupjhagh.png
 

 

 

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Nunja, ich finde das Hoch-/Runterskalieren der Penetrationsleistung im Verhältniss der reellen Reichweite zur Ingame-Reichweite wie es IChase vorschlagt, garnicht so verkehrt.

 

Vielleicht würde das schon Abhilfe schaffen.

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Nunja, ich finde das Hoch-/Runterskalieren der Penetrationsleistung im Verhältniss der reellen Reichweite zur Ingame-Reichweite wie es IChase vorschlagt, garnicht so verkehrt.

 

Vielleicht würde das schon Abhilfe schaffen.

 

Sorry, aber iChase hat wieder einmal keine drei Meter weit gedacht.

Erst einmal passiert das zu einem gewissen Grade sowieso schon, zweitens würde es Schlachtschiffe eine Immunitätszone auf hohen Reichweiten geben.

Natürlich, wir brauchen noch mehr Schlachtschiffe, die auf 18km+ campen. Das hilft dem Spiel!

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Beta Tester
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Auch wenn ich iChase mag und seine Meinung schätze, muss ich sie hier einfach ablehnen.

 

Zum einen vergleicht iChase Detonationen in der Geschichte mit einfachen Zitadellentreffern, zum anderen ist ein Zitadellentreffer erst mal nichts anderes als ein Treffer, der 3x so viel Schaden anrichtet, wie ein normaler Treffer.

Was die Granate da im echten Leben ausgerichtet hätte spielt keine Rolle,

 

WoWs ist nun mal keine Simulation, die Schadens- und HP-Werte haben quasi keinerlei Bezug zur Realität, sondern einen Bezug zur Balance des Spiels.

Die Schadensberechnung ist so designed, dass die kleveren Konstruktionen der Realität keinen negativen Einluss auf das Spiel haben - eine Iowa, die ab 16+km immun gegen Zitadellentreffer wird, nur weil eben so konstruiert wurde, würde zum einen das Campen weiter fördern und zum anderen das Schiff viel zu stark machen.

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Bekommen die DE BBs dafür präzisere Kanonen? Sehe es da so wie Earl. Das Video beklagt rein nationale (US) Interessen.

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Bekommen die DE BBs dafür präzisere Kanonen? Sehe es da so wie Earl. Das Video beklagt rein nationale (US) Interessen.

 

Genau - wen interessieren schon Winkel und so'n Quatsch, wenn man mit einem deutschen BB auf 10 km nichtmal einen Bergtroll trifft.. :sceptic:

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Beta Tester
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Genau - wen interessieren schon Winkel und so'n Quatsch, wenn man mit einem deutschen BB auf 10 km nichtmal einen Bergtroll trifft.. :sceptic:

 

Also habe heute mit der König Albert auf einen Gegner in 4km Entfernung geschossen. Resultat : Zweii tote Königspinguine auf den Falklandinseln, eine Galapagos Schildkröte, ein Schweizer Computerspieler in seiner Wohnung, zwei Möven und einen versenkten Gegner durch die Secondary
  • Cool 1

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Sorry, aber iChase hat wieder einmal keine drei Meter weit gedacht.

Erst einmal passiert das zu einem gewissen Grade sowieso schon, zweitens würde es Schlachtschiffe eine Immunitätszone auf hohen Reichweiten geben.

Natürlich, wir brauchen noch mehr Schlachtschiffe, die auf 18km+ campen. Das hilft dem Spiel!

 

Auch wenn ich iChase mag und seine Meinung schätze, muss ich sie hier einfach ablehnen.

 

Zum einen vergleicht iChase Detonationen in der Geschichte mit einfachen Zitadellentreffern, zum anderen ist ein Zitadellentreffer erst mal nichts anderes als ein Treffer, der 3x so viel Schaden anrichtet, wie ein normaler Treffer.

Was die Granate da im echten Leben ausgerichtet hätte spielt keine Rolle,

 

WoWs ist nun mal keine Simulation, die Schadens- und HP-Werte haben quasi keinerlei Bezug zur Realität, sondern einen Bezug zur Balance des Spiels.

Die Schadensberechnung ist so designed, dass die kleveren Konstruktionen der Realität keinen negativen Einluss auf das Spiel haben - eine Iowa, die ab 16+km immun gegen Zitadellentreffer wird, nur weil eben so konstruiert wurde, würde zum einen das Campen weiter fördern und zum anderen das Schiff viel zu stark machen.

 

Bekommen die DE BBs dafür präzisere Kanonen? Sehe es da so wie Earl. Das Video beklagt rein nationale (US) Interessen.

 

Dann bringt doch mal einen eigenen Verbesserungsvorschlag mit Hand und Fuß.

 

Fakt ist, dass die Amis in Sachen Panzerung weitaus am schlechtesten performen. Zeigst du in einer NC auch nur etwas mehr als 45°, öffnest somit die Breitseite bist du locker flockig ne 15-20k los. Was ich schon aus unmöglichen Winkeln an Iowas Zitadellen geschossen habe- mit den 38ern der Tirpitz, grenzt schon fast an unverschämtem Glück. Und Highlight gestern war mit der Hipper bei 3 Pens und 1 Overpen eine ~6,5k AP-Salve auf einer Alabama ca. auf Wasserlinie (wollte es testen) bei 8Km- das darf nie sein! Meine Granaten schlagen in einem völlig unproblematischen Bereich des Schiffes ein und detonieren da.

 

Und da ist mMn das Penetrationssystem einfach Scheißdreck!

 

Wenn wir schon nicht hoch-runterskalieren, dann müssen Panzerschotts endlich eine Funktion bekommen. Für jedes Schott muss die Penetrationsleistung eines Geschosses abnehmen, egal ob overmatched wird oder nicht! Und das ist halt einfach nicht der Fall. In der Theorie bleibt das US 16" APC der Iowa/Montana an 29mm Bugpanzerung hängen, obwohl es mehr Penetrationsleistung hatte als das 46cm der Yamato, das etwas weniger Penetrationsleistung hatte.

Von mir aus sollen sie den Penetrationsverlust von schwereren Granaten weniger abnehmen lassen, als bei Leichteren.

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Dann bringt doch mal einen eigenen Verbesserungsvorschlag mit Hand und Fuß.

 

Wer sagt denn, das irgendwas verbessert werden muss?

 

Soweit ich weiß wird die Zitadelle der Iowa schon tiefer gelegt. Damit könnte sie (wieder) zum besten t9 BB werden (von der Missouri mal abgesehen).

North Carolina ist auch nicht das schlechteste t8 BB und die Montana ist bei uns nur wegen des BB-Metas so schlecht. In Asien gibt es ein CA-Meta, und dort performt die Montana besser als die Yamato.

 

Ich sehe also keinen Grund, irgendwas an der Spielmechanik an sich zu ändern und die komplette Balance über den Haufen zu werfen. Wenn ein Schiff (unbeabsichtigt) zu schlecht ist, dann ändert man eben etwas an diesem speziellen Schiff.

Edited by Sidian42

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Edit: Forum hat einen teil meines posts gefressen, mom >.>

North Carolina ist auch nicht das schlechteste t8 BB und die Montana ist bei uns nur wegen des BB-Metas so schlecht. In Asien gibt es ein CA-Meta, und dort performt die Montana besser als die Yamato.

 

Ich wechsel nach Asien und spiele den Kurfürst mit 12x 40,6cm und die Montana :sceptic:

 

Aber das tut auch nichts zur Sache- Fakt ist, dass das Penetrationsmodell für den Hintern ist!

 

Als die US BBs mal in der Closed Beta kamen, hieß es, dass sie ab der NC klassiche Long-Range-BBs seien, wegen ihrer guten Deckpanzerung- davon merkt man halt nix. Wenn ich nicht gerade mit 38er Klickern auf ne Montana oder Yamato auf Longrange wirke, dann macht da alles derbe Schaden. 41er Japaner oder 16" aus der NC, performen beide zu gut gegen die Toptiers. Und im Infight halt sowieso.

Aus diesem Grund spiele ich die Yamato halt auch mehr aus 13-16Km, weil man dann nicht mehr gezielt auf die Wasserlinie kommen kann und der Winkel gegen das Deck noch nicht so steil ist. Außerdem ist da die Genauigkeit der Gegner auch "schlecht genug".

 

Theoretisch müssen alle Schiff mit All-or-nothing aus dem Mittelfeld gespielt werden und ja nicht näher ran, um den Gürtel zu schützen. Nur frisst man dann immer noch Penetrationen an den Kreppierdecks/-schotts.

 

Die Frage ist, ob man nicht einfach die komplette Penetration umkrempelt. Steilfeuer muss durch das Hauptpanzerdeck schlagen, um als Penetration zu gelten (ist dann halt ein Zitadellentreffer) und Flachfeuer muss durch den Hauptpanzergürtel um als Penetration (auch Zitadelle) zu gelten. Der Rest ergibt partielle Penetration oder Overpens. Als Ausgleich hebt man den Schaden bei den letzten Beiden auf 25% des Maxschadens an.

Das ist halt auch wieder ein Buff für BBs und ein Panzerungsnerf für DD und CA/CL, aber diese machen dafür auch wieder mehr Schaden.

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Aber das tut auch nichts zur Sache- Fakt ist, dass das Penetrationsmodell für den Hintern ist!

 

Wer definiert denn diesen Fakt?

 

Fakt ist, das "Penetrationsmodell" funktioniert so, wie die Entwickler es programmiert haben.

Ob es gut oder schlecht ist hat nichts mit Fakten zu tun, sondern mit der persönlichen Meinung.

 

Das Spiel funktioniert gut mit der Mechanik. Eine Änderung würde die komplette Balance und das Spielverhalten umwerfen, deshalb muss man sich die Frage stellen, WARUM es geändert werden sollte.

Weil es nicht realistisch ist, so wie Capzonen, Torpedotreffer, Feuer, Verbrauchsgüter und 100 andere Dinge am Spiel? Weil dadurch bestimmte Schiffe zu stark und andere Schiffe zu schwach sind? Weil es keinen Spaß macht?

 

Also, was ist der Grund, der eine Änderung an der Spielmechanik notwendig macht?

Edited by Sidian42

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Wer definiert denn diesen Fakt?

 

Fakt ist, das "Penetrationsmodell" funktioniert so, wie die Entwickler es programmiert haben.

Ob es gut oder schlecht ist hat nichts mit Fakten zu tun, sondern mit der persönlichen Meinung.

 

Das Spiel funktioniert gut mit der Mechanik. Eine Änderung würde die komplette Balance und das Spielverhalten umwerfen, deshalb muss man sich die Frage stellen, WARUM es geändert werden sollte.

Weil es nicht realistisch ist, so wie Capzonen, Torpedotreffer, Feuer, Verbrauchsgüter und 100 andere Dinge am Spiel? Weil dadurch bestimmte Schiffe zu stark und andere Schiffe zu schwach sind? Weil es keinen Spaß macht?

 

Also, was ist der Grund, der eine Änderung an der Spielmechanik notwendig macht?

 

So ziemlich jeder gute Spieler definiert diesen Fakt.

 

Das hat auch nichts mit Realismus zu tun, sondern dass bestimmte Panzerungsanordnungen (komischerweise die Moderneren) einfach unterperformen und die Antiquitäten (Turtleback, oder die deutsche Abwandlung) im Infight fast unknackbar sind und auf Longrange fast genauso gut funktionieren wie All-or-Nothing. Ebenso birgt diese unnötige Overmatchfunktion, dass diverse Panzerschotts oder ganze Bugsektionen überwunden werden, die die Penetration beeinflussen sollten.

Iowa und South Dakota hatten sicherlich nicht die Überpanzerung, aber sie waren weit stabiler gegen so Crapzeuch, wie jetzt auf sie ballert und derbe Schaden drückt. Um das geht es.

Ich kann verstehen, wenn da die US-Fanboys auf die Barrikaden gehen.

 

Und den Grund habe ich damit geliefert- oder nochmal- findest du es in Ordnung, dass popelige 8" auf 8Km auf Wasserlinie bei 3 Pens und 1 Overpen aus meiner Hipper (die kann ich nicht erklären- wahrscheinlich sogar ein Anzeigefehler) auf eine Alabama mal schlappe ~6,5k Schaden machen? Wo sie historisch total immun dagegen gewesen wäre? Wir reden von der Wasserlinie, nicht den Obergürtel oder die Aufbauten!

Oder findest du es in Ordnung, dass ich mit der Mahan auf 6Km am Obergürtel einer Izumo knappe 5k Schaden ziehe?

 

Oder wir krempeln einfach die Hitboxen um. Nennen wir es Vitalis (hier sind Zitadellentreffer nach Überwinden der Hauptpanzerung möglich), Arbeitsbereich (hier sind Penetrationen möglich, in Bereichen die wichtig sind, aber nicht das Überleben des Schiffes gefärhden) und Nonvitalis (unwichtige Bereiche- Betonfüllungen, Holzhinterfütterung, Knautschzonen, leere Sektionen, Treibstoff-/Kohlebunker, etc. die meist außerhalb der Hauptpanzerung liegen und da sind, um einschlagende Granaten zu neutralisieren- hier ergo gerne nur 10% vom Maxschaden).

Wenn man DDs die Zitadelle nehmen kann (eine Hitbox weglassen), warum dann nicht unwichtige Hitboxen ergänzen, die eine andere Schadensberechnung haben. Das würde auch Kreuzer buffen, da diese teilweise auch unwichtige Bereiche haben, wo man vollen Penschaden anbringen kann, der da garkeinen Sinn macht!

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So ziemlich jeder gute Spieler definiert diesen Fakt.

 

Abgesehen davon, dass das trotzdem eine Meinung bleibt, sehe ich das nicht. iChase sagt das, und... hm... du. Wer noch? Wo sind die ganzen guten Spieler, die das genauso sehen? Woher nimmst du dir raus zu sagen, dass das so ziemlich jeder gute Spieler so sieht?

 

Iowa und South Dakota hatten sicherlich nicht die Überpanzerung, aber sie waren weit stabiler gegen so Crapzeuch, wie jetzt auf sie ballert und derbe Schaden drückt. Um das geht es.

Ich kann verstehen, wenn da die US-Fanboys auf die Barrikaden gehen.

 

Das ist der Punkt. Es geht um Balance. Und zum Teil auch um Nationalstolz, weil die Schiffer einer bestimmten Nation im Spiel nicht die stärksten sind, obwohl sie es in der Realität vielleicht waren.

Die Balance kann man aber mit entsprechenden Änderungen an den Schiffen ändern. Iowa zu schwach, hält zu wenig aus? Einfach mal die Zitadelle tiefer legen und schauen, was sich ändert.

Da ist keinerlei Änderung an den grundlegenden Mechaniken nötig. Vor allem nicht, wenn die angebliche Notwendigkeit mit Nationalstolz einher geht.

 

Gib uns ingame Statistiken, dass bestimmte Schiffe derzeit viel zu schwach sind, erläutere, wie sich eine Änderung der Mechanik positiv auf das Gameplay und die Balance auswirken würde (wenn die US BBs auf Entfernung mehr aushalten und deshalb weiter hinten bleiben ist das übrigens mMn keine positive Änderung) und zeige auf, warum eine Änderung notwendig sei.

 

Und den Grund habe ich damit geliefert- oder nochmal- findest du es in Ordnung, dass popelige 8" auf 8Km auf Wasserlinie bei 3 Pens und 1 Overpen aus meiner Hipper (die kann ich nicht erklären- wahrscheinlich sogar ein Anzeigefehler) auf eine Alabama mal schlappe ~6,5k Schaden machen? Wo sie historisch total immun dagegen gewesen wäre?

 

Also doch wieder die Realismus Debatte. Findest du es in Ordnung, dass Schlachtschiffe eine Trefferrate von 30% haben, obwohl der wert historisch bei 3% lag?

 

Ja klar finde ich es okay. Weil mir "historisch" total egal ist. Ich spiele ein Spiel, keine Simulation. Historisch gesehen hatten CVs Dutzende von Flugzeugen gleichzeitig in der Luft und nicht nur 4-6 Staffeln, historisch gesehen waren Kreuzer und Zerstörer nichts weiter als Begleitschiffe, historisch gesehen konnte ein Schiff nach einem oder sogar mehreren Torpedotreffern nicht einfach mit full speed weiter fahren, historisch gesehen müssten wir jegliche Punkte und Caps abschaffen, historisch gesehen müssten die Seeschlachten mehrere Stunden statt höchstens 20 Minuten dauern.

 

WoWs ist ein Spiel, keine historisch korrekte Simulation.

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