[COSTS] Kirowetz Players 497 posts 15,121 battles Report post #426 Posted July 10, 2017 54 minutes ago, Metzel_Tom said: Bei den ganzen Sowjet-Ubooten ist das ja schon fast wieder ne Popcornfrage "Im 20. Jahrhundert gehörten einem zivilen Unternehmen kurzzeitig etliche einsatztaugliche Kriegsschiffe, was es zumindesten auf dem Papier nach zu einer der "stärksten Marinestreitkräfte" der Welt gemacht hat. " Deine Antwort kann ich absolut gelten lassen. Ziviles Unternehmen, 40 U-Boote, passt alles. Soll ich meine "Geschichte" auflösen oder nächstes mal (etwas detaillierter) noch einmal stellen? Tom, du bist dran. Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #427 Posted July 10, 2017 Da ich mir eh noch ne gescheite Frage einfallen lassen muss löse doch ruhig mal auf Share this post Link to post Share on other sites
[COSTS] Kirowetz Players 497 posts 15,121 battles Report post #428 Posted July 10, 2017 Pepsi hatte seit 1972 einen Exklusivvertrag zur Belieferung der Sowjetunion mit Cola. Im Gegenzug erhielten sie dafür Wodka Stolichnaya-Lieferungen. 1989 ist der Vertrag ausgelaufen und sollte erneuert werden, da aber die Wodka-Lieferung nicht mehr ausreichte und der Rubel international nicht umtauschbar war, musste etwas anderes her. Was es in der Sowjetunion im Überfluss gab, waren alte Kriegsschiffe. Und so verkaufte die Sowjetunion 17 U-Boote, 1 Kreuzer, 1 Zerstörer, 1 Fregatte an Pepsi. Diese wurden kurze Zeit danach abgewrackt. 1990 wurden dann nochmal einige neuere Frachter und Tanker an Pepsi verkauft. Die sind weiterverkauft oder vermietet worden. http://www.redkalinka.com/Russian-Blog/78/_The-day-Pepsi-became-a-great-military-power/ Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #429 Posted July 14, 2017 On 10.07.2017 at 3:34 PM, Kirowetz said: Pepsi hatte seit 1972 einen Exklusivvertrag zur Belieferung der Sowjetunion mit Cola. Im Gegenzug erhielten sie dafür Wodka Stolichnaya-Lieferungen. 1989 ist der Vertrag ausgelaufen und sollte erneuert werden, da aber die Wodka-Lieferung nicht mehr ausreichte und der Rubel international nicht umtauschbar war, musste etwas anderes her. Was es in der Sowjetunion im Überfluss gab, waren alte Kriegsschiffe. Und so verkaufte die Sowjetunion 17 U-Boote, 1 Kreuzer, 1 Zerstörer, 1 Fregatte an Pepsi. Diese wurden kurze Zeit danach abgewrackt. 1990 wurden dann nochmal einige neuere Frachter und Tanker an Pepsi verkauft. Die sind weiterverkauft oder vermietet worden. http://www.redkalinka.com/Russian-Blog/78/_The-day-Pepsi-became-a-great-military-power/ Interessant, wo du sowas immer zutage förderst Nun zur neuen Behauptung: Obwohl die Versenkung der HMS Glorious und ihrer Begleitzerstörer einen militärischen Erfolg darstellte, welcher sogar in der Wochenschau ausgiebig zelebriert wurde, wurde das Unternehmen "Juno" selbst vom Oberbefehlshaber der Kriegsmarine als Misserfolg gewertet. Share this post Link to post Share on other sites
Systardis Players 81 posts 9,882 battles Report post #430 Posted July 14, 2017 Spoiler Korrekt. In einem kritischen Rückblick zum Einsatz der Schlachtschiffe und des Kreuzers „Hipper“ im ersten Kriegsjahr fand Großadmiral Raeder folgendes Urteil für das Unternehmen „Juno“: „Doch bin ich nicht der Ansicht, daß bei derartigen lange überlegten Operationen ein Abweichen von dem durchdachten und durchprüften Op.plan ohne zwingende operative Gründe richtig ist. Ein derartiges Verfahren läßt den Schluß zu, daß die betreffende Führungsstelle die Überlegungen vor der Operation nicht zum Abschluß gebracht hatte.“Raeder verschweigt in diesem Schriftstück, welche Führungsstelle und welcher Plan gemeint sind. Die Gesamttendenz dieser Rückschau schließt jedoch aus, daß er das Marinegruppenkommando West, geschweige denn die Seekriegsleitung gemeint hatte. Der Vorwurf zielte auf den Flottenchef. Es kann an dieser Stelle nicht darüber geurteilt werden, ob die Entschlüsse Admiral Marschalls richtig oder falsch waren. Es sind aber eine Reihe von Faktoren festzustellen, die seine Entscheidungen beeinflußten und damit ursächlich zur vielfältigen und vorschnellen Kritik an seinem Handeln führten. Die Besorgnis, den Flottenchef zu sehr zu binden, veranlaßte Raeder, Marschall mit unklarem Auftrag auslaufen zu lassen, und verursachte die Unsicherheit bei der Durchführung des Unternehmens „Juno“. Marschalls Entschlußfähigkeit wurde durch den Operationsbefehl des Gruppenkommandos, welcher bindende Anweisungen für die Durchführung enthielt, darüber hinaus noch eingeschränkt. Einzelheiten der Operation waren bereits Tage vor dem Auslaufen weitgehend festgelegt und in den Feind hineingedacht worden, ohne daß für den Fall des Nicht-Eintretens angenommener Lagen Alternativen angeboten wurden. So geschah es, daß sich zumindest eine der beiden Führungsstellen an Land, das Marinegruppenkommando West, wie in einem „Fahrplan“ bewegte und nicht einsehen wollte, daß dieser von der Lageentwicklung in See überrollt wurde. Das Paradoxe an der Auftragserteilung war, daß das „Was“, das Ziel, mehrdeutig ohne Festlegung zeitlicher oder qualitativer Prioritäten bestimmt, das „Wie“, die Durchführung, jedoch, bezogen auf ein Ziel, eindeutig ohne Alternativen befohlen worden war.Seekriegsleitung und Gruppe West war es nicht gelungen, ihre Aufträge in einheitlicher Weise abzufassen, in der Wollen und Absicht unmißverständlich zum Ausdruck gebracht und doch dem Seebefehlshaber soviel Spielraum gelassen war, daß er lagegerecht hätte entscheiden und handeln können. Mängel in der Führungs- und Befehlstechnik waren bereits vom ersten Kriegsflottenchef der Kriegsmarine, Admiral Boehm, bemerkt worden. In seiner Denkschrift vom 17. November 1939 stellte er fest: „Es ist Sache der Ausbildung und des jedesmaligen O-Befehls, einheitliches Denken und Klarheit des Wollens und Zieles sicherzustellen.“ Gedankliche Übereinstimmung zwischen den Planenden und den Ausführenden, eine Voraussetzung für den Erfolg, waren beim Unternehmen „Juno“ nicht vorhanden.Vielleicht hätte diese Übereinstimmung eher erzielt werden können, wenn die Marine bei Kriegsausbruch nicht mit einer soeben neu eingeführten, für die größere Flotte sicher angemessenen Organisation hätte fertig werden müssen. Es fehlten aber zu diesem Zeitpunkt noch klare Vorstellungen, wie Aufgaben und Kompetenzen verteilt sein mußten, und andererseits die bei der besten Organisation notwendige Bereitschaft, über Kompetenzgrenzen hinweg je nach den Erfordernissen der Lage flexibel zusammenzuarbeiten. Vielmehr lösten Spannungen, die bei Kriegsbeginn entstanden waren, Auseinandersetzungen aus und störten den Kontakt zwischen der weisungserteilenden Seekriegsleitung und dem ausführenden Flottenkommando. Der spätere Schriftverkehr zwischen Großadmiral Raeder und Admiral Marschall bestätigt, wie wichtig bessere Zusammenarbeit für eine Abstimmung der Absichten gewesen wäre.Auseinandersetzungen um richtige oder falsche Entschlüsse des Flottenchefs, um unterschiedliche taktische Auffassungen und so weiter, treffen nicht das Kernproblem des Unternehmens „Juno“. Dieses lag vielmehr in Verstößen gegen Führungsgrundsätze.Während des Krieges untersagte der Oberbefehlshaber der Marine jede weitere Diskussion innerhalb der Abteilungen der Seekriegsleitung und schloß die Angelegenheit mit den Worten:„M. (Marschall) fehlte es an der Seelenstärke des großen Führers, die ich bei ihm anhand seines äußeren Auftretens stets vorausgesetzt hatte; ferner an der Großzügigkeit des Handelns innerhalb eines großen Plans. Daher ist seine Kdo-führung (Kommandoführung) im Ganzen eben ein Versager.“ Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #431 Posted July 14, 2017 Gereicht hätte mir schon ein: "Trotz des Erfolges, wurde das eigentliche Ziel des Operationsbefehls (die Entlastung Generalleutnant Dietls Truppen), welches in den Augen des Flottenchefs berechtigterweise durch die veränderte Lage seine Bedeutung verloren hatte, verfehlt. Über diesen Punkt kam es zwischen dem Flottenchef und dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine zu solchen Querelen, das Vizeadmiral Marschall schließlich als Flottenchef durch Vizeadmiral Lütjens erst vertreten und später abgelöst wurde" Du liegst mit deinem "Mehrzeiler" natürlich auch richtig ....das hast du dir jetzt aber nicht alles aus den Fingern gezogen oder? Gibt es dazu auch ne Quellenangabe? Ach so, du bist dran! Share this post Link to post Share on other sites
Systardis Players 81 posts 9,882 battles Report post #432 Posted July 14, 2017 Hier die Quelle, ist aber noch länger http://forum.schlachtschiff.com/pop_printer_friendly9b9f.html?TOPIC_ID=864 Share this post Link to post Share on other sites
Systardis Players 81 posts 9,882 battles Report post #433 Posted July 15, 2017 Hier die neue Frage: Seit dem zweiten Weltkrieg wurde in Kampfeinsätzen nur ein Schiff durch ein U-Boot versenkt. Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #434 Posted July 15, 2017 Interessanter Artikel den du da oben verlinkt hast Zu deiner Behauptung: Spoiler Falsch, ich wußte zwar dass die General Belgran im Falklandkrieg von einem U-Boot versenkt wurde, aber bereits in der Einleiitung steht, dass es insgesamt zwei Schiffe waren welche seite Ende des 2. Weltkiregs von U-Booten versenkt wurden: https://de.wikipedia.org/wiki/General_Belgrano_(Schiff,_1938) Share this post Link to post Share on other sites
[MGY] NabooN1 Players 1,436 posts 4,303 battles Report post #435 Posted July 15, 2017 Spoiler Das andere war die indische Fregatte Khukri, die von einen pakistanischen U-Boot versenkt wurde. Share this post Link to post Share on other sites
Systardis Players 81 posts 9,882 battles Report post #436 Posted July 15, 2017 Beide korrekt, ich würde sagen, der erste, der ne Frage hat, postet Share this post Link to post Share on other sites
[MGY] NabooN1 Players 1,436 posts 4,303 battles Report post #437 Posted July 15, 2017 Ich hab eine: Obwohl die Japaner von dem Manhattan-Projekt nichts wussten, haben sie es einmal angegriffen. Share this post Link to post Share on other sites
[BAZI] Fichtenmoped [BAZI] Beta Tester 6,171 posts 10,676 battles Report post #438 Posted July 16, 2017 Stimmt. https://de.wikipedia.org/wiki/Ballonbombe#Angriff Am 10. März 1945 verfing sich eine der letzten Ballonbomben in der Nähe der Hanford-Atomanlage, die dem Manhattan Project – dem Bau der amerikanischen Atombombe – diente, in einer Stromleitung. In der Anlage fiel kurzzeitig der Strom aus, bis ein Notaggregat ansprang. Share this post Link to post Share on other sites
[MGY] NabooN1 Players 1,436 posts 4,303 battles Report post #439 Posted July 16, 2017 Tja, korrekt. Du bist dran. Share this post Link to post Share on other sites
[BAZI] Fichtenmoped [BAZI] Beta Tester 6,171 posts 10,676 battles Report post #440 Posted July 16, 2017 Verlassen wir mal das Wasser und wenden uns etwas aktuellerem zu... Am 11.September 2001 hätte es beinahe durch einen Kommunikationsfehler noch mehr Todesopfer (ca. 200) gegeben. Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #441 Posted July 18, 2017 Bitte künftig wieder im Wasser bleiben, wir sind hier schließlich bei "Warships" Spoiler Stimmt, denn beinahe wäre an besagtem Tag Flug Delta Airlines 1989 abgeschossen worden: https://en.wikipedia.org/wiki/Delta_Air_Lines_Flight_1989 oder http://www.ksta.de/protokolle-der-luftueberwachung-vom-11--september-2001-13112084 Share this post Link to post Share on other sites
[BAZI] Fichtenmoped [BAZI] Beta Tester 6,171 posts 10,676 battles Report post #442 Posted July 18, 2017 13 minutes ago, Metzel_Tom said: Bitte künftig wieder im Wasser bleiben, wir sind hier schließlich bei "Warships" Hide contents Stimmt, denn beinahe wäre an besagtem Tag Flug Delta Airlines 1989 abgeschossen worden: https://en.wikipedia.org/wiki/Delta_Air_Lines_Flight_1989 oder http://www.ksta.de/protokolle-der-luftueberwachung-vom-11--september-2001-13112084 Ähmm... Nö! Im gesuchtem Fall erlaubte sogar der kanadische Premierminister den Abschuss des Flugzeuges. Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #443 Posted July 18, 2017 8 minutes ago, Fichtenmoped said: Ähmm... Nö! Im gesuchtem Fall erlaubte sogar der kanadische Premierminister den Abschuss des Flugzeuges. Sorry, du stellst eine Behauptung auf: "Am 11.September 2001 hätte es beinahe durch einen Kommunikationsfehler noch mehr Todesopfer (ca. 200) gegeben. " Ich sage die Behauptung stimmt und liefere einen Beleg dazu, was heißt es hier dann "nö"? Kann ja sein, dass es noch einen zweiten Fall gab, das spielt aber eigentlich keine Rolle, oder? Spoiler https://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Air-Flug_85 Share this post Link to post Share on other sites
[BAZI] Fichtenmoped [BAZI] Beta Tester 6,171 posts 10,676 battles Report post #444 Posted July 18, 2017 32 minutes ago, Metzel_Tom said: Sorry, du stellst eine Behauptung auf: "Am 11.September 2001 hätte es beinahe durch einen Kommunikationsfehler noch mehr Todesopfer (ca. 200) gegeben. " Ich sage die Behauptung stimmt und liefere einen Beleg dazu, was heißt es hier dann "nö"? Kann ja sein, dass es noch einen zweiten Fall gab, das spielt aber eigentlich keine Rolle, oder? Hide contents https://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Air-Flug_85 Jetzt stimmts. Delta Airlines 1989 hatte keine Eskorte mit F-15 (oder sonstigen Kampfjets), die den Befehl hatten das Flugzeug abzuschießen. Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #445 Posted July 19, 2017 Der Pazifikkrieg wurde mithilfe einer Nachricht zur Trinkwasserversorgung vorentschieden. Share this post Link to post Share on other sites
[MGY] NabooN1 Players 1,436 posts 4,303 battles Report post #446 Posted July 19, 2017 Stimmt. auf Midway wird das Wasser knapp. Benutzt um die Insel im japanischen Code zu identifizieren Share this post Link to post Share on other sites
[CORN] Metzel_Tom Players 1,014 posts 17,938 battles Report post #447 Posted July 19, 2017 1 hour ago, NabooN1 said: Stimmt. auf Midway wird das Wasser knapp. Benutzt um die Insel im japanischen Code zu identifizieren Korrekt! https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Midway#Funkaufkl.C3.A4rung Du bist dran Share this post Link to post Share on other sites
[MGY] NabooN1 Players 1,436 posts 4,303 battles Report post #448 Posted July 19, 2017 Gut. Japan hat im Zweiten Weltkrieg Teile eines US-Bundesstaates eingenommen. Share this post Link to post Share on other sites
[BAZI] Fichtenmoped [BAZI] Beta Tester 6,171 posts 10,676 battles Report post #449 Posted July 19, 2017 18 minutes ago, NabooN1 said: Gut. Japan hat im Zweiten Weltkrieg Teile eines US-Bundesstaates eingenommen. Falsch! Zwar wurde Dutch Harbour angegriffen und die Inseln Kiska und Attu erobert, die zu Alaska gehören. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_die_Aleuten Aber Alaska wurde erst am 03. Januar 1959 US-Bundesstaat, vorher war es "nur" ein Territorium. https://de.wikipedia.org/wiki/Alaska https://de.wikipedia.org/wiki/Territorium_(Vereinigte_Staaten) Share this post Link to post Share on other sites
[MGY] NabooN1 Players 1,436 posts 4,303 battles Report post #450 Posted July 19, 2017 Korrekt, du bist nicht in meine Falle getappt. Euch kann man auch gar nichts vormachen. Share this post Link to post Share on other sites