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Zenthon02

Das "Warships-wahr/falsch-Quiz"

2,517 comments in this topic

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54 minutes ago, Metzel_Tom said:

Bei den ganzen Sowjet-Ubooten ist das ja schon fast wieder ne Popcornfrage :Smile-_tongue:

"Im 20. Jahrhundert gehörten einem zivilen Unternehmen kurzzeitig etliche einsatztaugliche Kriegsschiffe, was es zumindesten auf dem Papier nach zu einer der "stärksten Marinestreitkräfte" der Welt gemacht hat. "

 

Deine Antwort kann ich absolut gelten lassen. Ziviles Unternehmen, 40 U-Boote, passt alles. Soll ich meine "Geschichte" auflösen oder nächstes mal (etwas detaillierter) noch einmal stellen?

 

Tom, du bist dran.

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Pepsi hatte seit 1972 einen Exklusivvertrag zur Belieferung der Sowjetunion mit Cola. Im Gegenzug erhielten sie dafür Wodka Stolichnaya-Lieferungen. 1989 ist der Vertrag ausgelaufen und sollte erneuert werden, da aber die Wodka-Lieferung nicht mehr ausreichte und der Rubel international nicht umtauschbar war, musste etwas anderes her. Was es in der Sowjetunion im Überfluss gab, waren alte Kriegsschiffe.

Und so verkaufte die Sowjetunion 17 U-Boote, 1 Kreuzer, 1 Zerstörer, 1 Fregatte an Pepsi. Diese wurden kurze Zeit danach abgewrackt. 1990 wurden dann nochmal einige neuere Frachter und Tanker an Pepsi verkauft. Die sind weiterverkauft oder vermietet worden.

 

http://www.redkalinka.com/Russian-Blog/78/_The-day-Pepsi-became-a-great-military-power/

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On ‎10‎.‎07‎.‎2017 at 3:34 PM, Kirowetz said:

Pepsi hatte seit 1972 einen Exklusivvertrag zur Belieferung der Sowjetunion mit Cola. Im Gegenzug erhielten sie dafür Wodka Stolichnaya-Lieferungen. 1989 ist der Vertrag ausgelaufen und sollte erneuert werden, da aber die Wodka-Lieferung nicht mehr ausreichte und der Rubel international nicht umtauschbar war, musste etwas anderes her. Was es in der Sowjetunion im Überfluss gab, waren alte Kriegsschiffe.

Und so verkaufte die Sowjetunion 17 U-Boote, 1 Kreuzer, 1 Zerstörer, 1 Fregatte an Pepsi. Diese wurden kurze Zeit danach abgewrackt. 1990 wurden dann nochmal einige neuere Frachter und Tanker an Pepsi verkauft. Die sind weiterverkauft oder vermietet worden.

 

http://www.redkalinka.com/Russian-Blog/78/_The-day-Pepsi-became-a-great-military-power/

Interessant, wo du sowas immer zutage förderst:cap_like:

 

Nun zur neuen Behauptung:

Obwohl die Versenkung der HMS Glorious  und ihrer Begleitzerstörer einen militärischen Erfolg darstellte, welcher sogar in der Wochenschau ausgiebig zelebriert wurde, wurde das Unternehmen "Juno" selbst vom Oberbefehlshaber der Kriegsmarine als Misserfolg gewertet.

 

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Korrekt.

In einem kritischen Rückblick zum Einsatz der Schlachtschiffe und des Kreuzers „Hipper“ im ersten Kriegsjahr fand Großadmiral Raeder folgendes Urteil für das Unternehmen „Juno“: „Doch bin ich nicht der Ansicht, daß bei derartigen lange überlegten Operationen ein Abweichen von dem durchdachten und durchprüften Op.plan ohne zwingende operative Gründe richtig ist. Ein derartiges Verfahren läßt den Schluß zu, daß die betreffende Führungsstelle die Überlegungen vor der Operation nicht zum Abschluß gebracht hatte.“
Raeder verschweigt in diesem Schriftstück, welche Führungsstelle und welcher Plan gemeint sind. Die Gesamttendenz dieser Rückschau schließt jedoch aus, daß er das Marinegruppenkommando West, geschweige denn die Seekriegsleitung gemeint hatte. Der Vorwurf zielte auf den Flottenchef. Es kann an dieser Stelle nicht darüber geurteilt werden, ob die Entschlüsse Admiral Marschalls richtig oder falsch waren. Es sind aber eine Reihe von Faktoren festzustellen, die seine Entscheidungen beeinflußten und damit ursächlich zur vielfältigen und vorschnellen Kritik an seinem Handeln führten.

Die Besorgnis, den Flottenchef zu sehr zu binden, veranlaßte Raeder, Marschall mit unklarem Auftrag auslaufen zu lassen, und verursachte die Unsicherheit bei der Durchführung des Unternehmens „Juno“. Marschalls Entschlußfähigkeit wurde durch den Operationsbefehl des Gruppenkommandos, welcher bindende Anweisungen für die Durchführung enthielt, darüber hinaus noch eingeschränkt. Einzelheiten der Operation waren bereits Tage vor dem Auslaufen weitgehend festgelegt und in den Feind hineingedacht worden, ohne daß für den Fall des Nicht-Eintretens angenommener Lagen Alternativen angeboten wurden. So geschah es, daß sich zumindest eine der beiden Führungsstellen an Land, das Marinegruppenkommando West, wie in einem „Fahrplan“ bewegte und nicht einsehen wollte, daß dieser von der Lageentwicklung in See überrollt wurde. Das Paradoxe an der Auftragserteilung war, daß das „Was“, das Ziel, mehrdeutig ohne Festlegung zeitlicher oder qualitativer Prioritäten bestimmt, das „Wie“, die Durchführung, jedoch, bezogen auf ein Ziel, eindeutig ohne Alternativen befohlen worden war.
Seekriegsleitung und Gruppe West war es nicht gelungen, ihre Aufträge in einheitlicher Weise abzufassen, in der Wollen und Absicht unmißverständlich zum Ausdruck gebracht und doch dem Seebefehlshaber soviel Spielraum gelassen war, daß er lagegerecht hätte entscheiden und handeln können. Mängel in der Führungs- und Befehlstechnik waren bereits vom ersten Kriegsflottenchef der Kriegsmarine, Admiral Boehm, bemerkt worden. In seiner Denkschrift vom 17. November 1939 stellte er fest: „Es ist Sache der Ausbildung und des jedesmaligen O-Befehls, einheitliches Denken und Klarheit des Wollens und Zieles sicherzustellen.“ Gedankliche Übereinstimmung zwischen den Planenden und den Ausführenden, eine Voraussetzung für den Erfolg, waren beim Unternehmen „Juno“ nicht vorhanden.
Vielleicht hätte diese Übereinstimmung eher erzielt werden können, wenn die Marine bei Kriegsausbruch nicht mit einer soeben neu eingeführten, für die größere Flotte sicher angemessenen Organisation hätte fertig werden müssen. Es fehlten aber zu diesem Zeitpunkt noch klare Vorstellungen, wie Aufgaben und Kompetenzen verteilt sein mußten, und andererseits die bei der besten Organisation notwendige Bereitschaft, über Kompetenzgrenzen hinweg je nach den Erfordernissen der Lage flexibel zusammenzuarbeiten. Vielmehr lösten Spannungen, die bei Kriegsbeginn entstanden waren, Auseinandersetzungen aus und störten den Kontakt zwischen der weisungserteilenden Seekriegsleitung und dem ausführenden Flottenkommando. Der spätere Schriftverkehr zwischen Großadmiral Raeder und Admiral Marschall bestätigt, wie wichtig bessere Zusammenarbeit für eine Abstimmung der Absichten gewesen wäre.
Auseinandersetzungen um richtige oder falsche Entschlüsse des Flottenchefs, um unterschiedliche taktische Auffassungen und so weiter, treffen nicht das Kernproblem des Unternehmens „Juno“. Dieses lag vielmehr in Verstößen gegen Führungsgrundsätze.

Während des Krieges untersagte der Oberbefehlshaber der Marine jede weitere Diskussion innerhalb der Abteilungen der Seekriegsleitung und schloß die Angelegenheit mit den Worten:
„M. (Marschall) fehlte es an der Seelenstärke des großen Führers, die ich bei ihm anhand seines äußeren Auftretens stets vorausgesetzt hatte; ferner an der Großzügigkeit des Handelns innerhalb eines großen Plans. Daher ist seine Kdo-führung (Kommandoführung) im Ganzen eben ein Versager.“
 

 

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Gereicht hätte mir  schon ein:

"Trotz des Erfolges, wurde das eigentliche Ziel des Operationsbefehls (die Entlastung Generalleutnant Dietls Truppen), welches in den Augen des Flottenchefs berechtigterweise durch die veränderte Lage seine Bedeutung verloren hatte, verfehlt. Über diesen Punkt kam es zwischen dem Flottenchef und dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine zu solchen Querelen, das Vizeadmiral Marschall schließlich als Flottenchef durch Vizeadmiral Lütjens erst vertreten und später abgelöst wurde"

 

Du liegst mit deinem "Mehrzeiler" natürlich auch richtig :cap_like:

....das hast du dir jetzt aber nicht alles aus den Fingern gezogen oder?

Gibt es dazu auch ne Quellenangabe?

 

Ach so, du bist dran!

 

 

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Hier die neue Frage:

Seit dem zweiten Weltkrieg wurde in Kampfeinsätzen nur ein Schiff durch ein U-Boot versenkt.

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Interessanter Artikel den du da oben verlinkt hast:fish_book:

Zu deiner Behauptung:

Spoiler

Falsch, ich wußte zwar dass die General Belgran im Falklandkrieg von einem U-Boot versenkt wurde, aber bereits in der Einleiitung steht, dass es insgesamt zwei Schiffe waren welche seite Ende des 2. Weltkiregs von U-Booten versenkt wurden:

https://de.wikipedia.org/wiki/General_Belgrano_(Schiff,_1938)

 

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Das andere war die indische Fregatte Khukri, die von einen pakistanischen U-Boot versenkt wurde.

 

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Ich hab eine:

Obwohl die Japaner von dem Manhattan-Projekt nichts wussten, haben sie es einmal angegriffen.

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Am 10. März 1945 verfing sich eine der letzten Ballonbomben in der Nähe der Hanford-Atomanlage, die dem Manhattan Project – dem Bau der amerikanischen Atombombe – diente, in einer Stromleitung. In der Anlage fiel kurzzeitig der Strom aus, bis ein Notaggregat ansprang.

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Verlassen wir mal das Wasser und wenden uns etwas aktuellerem zu... Am 11.September 2001 hätte es beinahe durch einen Kommunikationsfehler noch mehr Todesopfer (ca. 200) gegeben.

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Bitte künftig wieder im Wasser bleiben, wir sind hier schließlich bei "Warships" :Smile_glasses:

 

Spoiler

Stimmt, denn beinahe wäre an besagtem Tag Flug Delta Airlines 1989 abgeschossen worden:

https://en.wikipedia.org/wiki/Delta_Air_Lines_Flight_1989

oder

http://www.ksta.de/protokolle-der-luftueberwachung-vom-11--september-2001-13112084

 

 

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13 minutes ago, Metzel_Tom said:

Bitte künftig wieder im Wasser bleiben, wir sind hier schließlich bei "Warships" :Smile_glasses:

 

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Stimmt, denn beinahe wäre an besagtem Tag Flug Delta Airlines 1989 abgeschossen worden:

https://en.wikipedia.org/wiki/Delta_Air_Lines_Flight_1989

oder

http://www.ksta.de/protokolle-der-luftueberwachung-vom-11--september-2001-13112084

 

 

Ähmm... Nö! Im gesuchtem Fall erlaubte sogar der kanadische Premierminister den Abschuss des Flugzeuges.

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8 minutes ago, Fichtenmoped said:

Ähmm... Nö! Im gesuchtem Fall erlaubte sogar der kanadische Premierminister den Abschuss des Flugzeuges.

Sorry, du stellst eine Behauptung auf: "Am 11.September 2001 hätte es beinahe durch einen Kommunikationsfehler noch mehr Todesopfer (ca. 200) gegeben. "

Ich sage die Behauptung stimmt und liefere einen Beleg dazu, was heißt es hier dann "nö"? Kann ja sein, dass es noch einen zweiten Fall gab, das spielt aber eigentlich keine Rolle, oder?

 

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32 minutes ago, Metzel_Tom said:

Sorry, du stellst eine Behauptung auf: "Am 11.September 2001 hätte es beinahe durch einen Kommunikationsfehler noch mehr Todesopfer (ca. 200) gegeben. "

Ich sage die Behauptung stimmt und liefere einen Beleg dazu, was heißt es hier dann "nö"? Kann ja sein, dass es noch einen zweiten Fall gab, das spielt aber eigentlich keine Rolle, oder?

 

Jetzt stimmts. Delta Airlines 1989 hatte keine Eskorte mit F-15 (oder sonstigen Kampfjets), die den Befehl hatten das Flugzeug abzuschießen. 

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Stimmt.

auf Midway wird das Wasser knapp.

Benutzt um die Insel im japanischen Code zu identifizieren 

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18 minutes ago, NabooN1 said:

Gut.

Japan hat im Zweiten Weltkrieg Teile eines US-Bundesstaates eingenommen.



Falsch!

 

Zwar wurde Dutch Harbour angegriffen und die Inseln Kiska und Attu erobert, die zu Alaska gehören.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_die_Aleuten

Aber Alaska wurde erst am 03. Januar 1959 US-Bundesstaat, vorher war es "nur" ein Territorium.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alaska

https://de.wikipedia.org/wiki/Territorium_(Vereinigte_Staaten)

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Korrekt, du bist nicht in meine Falle getappt. Euch kann man auch gar nichts vormachen.

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