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thebestfriend1

Der LETZTE Post gewinnt

46,101 comments in this topic

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Bei dem gedicht hab ich in der schule geheult.. das weiß ich heute noch. 

 

John Maynard war unser Steuermann, Aushielt er, bis er das Ufer gewann, Er hat uns gerettet, er trägt die Kron, Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.

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Da ich tippfaul bin... und ich düstere Werke mag.. auch R. Kippling... aber Goehte ist einfach düsterer.... mag ich seit der Schulzeit.

 

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot

  • Cool 1

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Vor 56 Minuten, GuydeLusignan sagte:

Da ich tippfaul bin... und ich düstere Werke mag.. auch R. Kippling... aber Goehte ist einfach düsterer.... mag ich seit der Schulzeit.

Ah ja, Erlkönig, finde das tatsächlich sogar ein recht gelungenes und eines seinere besten Werke.
Für den seltenen Fall dass es jemand hier noch nicht kennt/weiß, Rammstein  hat einen darauf basierenden Song
 

Spoiler

 

 

  • Cool 2

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Ich kenn bloß das :

 

wer torkelt so spät durch Nacht und Wind ,

es ist Godzilla , vom Rausch fast blind ,

Er hält es sicher ,

er hält es warm ,

das letzte Bier , in seinem Arm.

 

Prost , hab ich jetzt irgendwas Gewonnen ?

 

  • Cool 1
  • Funny 3

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Vor 1 Stunde, GuydeLusignan sagte:

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! 

Achja, die Vergewaltiger-Ballade. Der alte Goethe war aber auch ein versauter Hund. :Smile_ohmy:

Gut, lange nicht so schlimm wie Lord Byron, aber immerhin selbst gut dabei "frisch knospende Blumen außerhalb seines eigenen Gartens zu pflücken". :Smile_hiding:

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50 minutes ago, Horatio_Hornblaeser said:

Gut, lange nicht so schlimm wie Lord Byron, aber immerhin selbst gut dabei "frisch knospende Blumen außerhalb seines eigenen Gartens zu pflücken". :Smile_hiding:

Der olle Byron... ok.. wer machts vollständig:

 

What of the hunting, hunter bold?
Brother, the watch was long and cold.
What of the quarry ye went to kill?
Brother, he crops in the jungle still.

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Vor 4 Stunden, GuydeLusignan sagte:

Der olle Byron... ok.. wer machts vollständig:

 

What of the hunting, hunter bold?
Brother, the watch was long and cold.
What of the quarry ye went to kill?
Brother, he crops in the jungle still.

Passe. Muss sagen, persönlich habe ich es eher mit Keats als mit Byron, auch wenn der letztere zugegeben sehr wortgewandt ist.

Ich empfehle die inzwischen veröffentlichen Tagebücher von Percy Shelley hinsichtlich der Passagen am Genfer See bei Lord Byron zu lesen. Zwei kleine Perverse, die da viel zu viel ungestraften "Spaß" hatten. Die meisten Episoden wäre aus heutiger Sicht mittlere bis schwere (Sexual-)Straftaten.

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31 minutes ago, Horatio_Hornblaeser said:

Passe. Muss sagen, persönlich habe ich es eher mit Keats als mit Byron, auch wenn der letztere zugegeben sehr wortgewandt ist.

Ich empfehle die inzwischen veröffentlichen Tagebücher von Percy Shelley hinsichtlich der Passagen am Genfer See bei Lord Byron zu lesen. Zwei kleine Perverse, die da viel zu viel ungestraften "Spaß" hatten. Die meisten Episoden wäre aus heutiger Sicht mittlere bis schwere (Sexual-)Straftaten.

Tiger Tiger - R. Kippling

 

What of the hunting, hunter bold?
Brother, the watch was long and cold.
What of the quarry ye went to kill?
Brother, he crops in the jungle still.
Where is the power that made your pride?
Brother, it ebbs from my flank and side.
Where is the haste that ye hurry by?
Brother, I go to my lair to die!

  • Cool 1

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Vor 14 Minuten, GuydeLusignan sagte:

Tiger Tiger - R. Kippling

 

What of the hunting, hunter bold?
Brother, the watch was long and cold.
What of the quarry ye went to kill?
Brother, he crops in the jungle still.
Where is the power that made your pride?
Brother, it ebbs from my flank and side.
Where is the haste that ye hurry by?
Brother, I go to my lair to die!

Wusste gar nicht, dass Kippling auch gedichtet hatte, kenne nur Das Dschungelbuch und Der Mann, der König sein wollte und andere Kurzgeschichten, also Prosa, von ihm.

 

Tiger, Tiger, da kannte ich das hier:

 

Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Could frame thy fearful symmetry?

In what distant deeps or skies,
Burnt the fire of thine eyes?
On what wings dare he aspire?
What the hand, dare sieze the fire?

And what shoulder, & what art,
Could twist the sinews of thy heart?
And when thy heart began to beat,
What dread hand? & what dread feet?

What the hammer? what the chain,
In what furnace was thy brain?
What the anvil? what dread grasp,
Dare its deadly terrors clasp!

When the stars threw down their spears
And water'd heaven with their tears:
Did he smile his work to see?
Did he who made the Lamb make thee?

Tyger Tyger burning bright,
In the forests of the night:
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

 

The Tyger - William Blake

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13 minutes ago, Horatio_Hornblaeser said:

The Tyger - William Blake

Auich nicht schlecht.

 

Dann leg ich die latte mal höher^^ ich hattemal  nen angagierten geschichtslehrer^^

 

Quote

Ich bin, musikjalisch aber auch mächtig geschädigt^^ das höre ich beim spielen^^ u.A.

 

 

 

Allerêrst lebe ich mir
werde sît mîn sündic ouge siht
daz reine lant und ouch die erde
der man sô vil êren giht.
Mirst geschehen des ich ie bat,
ich bin kommen an die stat
da got menischlîchen trat.

Schoeniu lant rîch undre hêre,
swaz ich der noch hân gesehen,
sô bist duz ir aller êre.
Waz ist wunders hie geschehen!
Daz ein magt ein kint gebar
hêre übr aller engel schar.
Waz daz niht ein wunder gar?

Hie liez er sich reine toufen,
daz der mensche reine sî.
Sît liez er sich hie verkoufen,
daz wir eigen wurden frî.
Anders waeren wir verlorn.
Wol dir, sper, kriuz unde dorn!
Wê dir, heiden! deist dir zorn.

Do er sich wolte übr uns erbarmen,
hie leit er den grimmen tôt,
er vil rîche durch uns armen,
daz wir komen ûz der nôt.
Daz in dô des niht verdrôz,
dast ein wunder alze grôz,
aller wunder übergnôz.

Hinnen fuor der sun zer helle
von dem grabe da'r inne lac.
Des was ie der vater geselle.
Und der geist, den niemen mac
sunder scheiden: êst al ein,
sleht und ebner danne ein zein,
als er Abrahâme erschien.

Do er den tievel dô geschande,
daz nie keiser baz gestreit,
dô fuor er her wider ze lande.
Dô huob sich der juden leit,
daz er hêrre ir huote brach,
und man in sît lebendic sach,
den ir hant sluoc unde stach.

Dar nâch was er in dem lande
vierzic tage: dô fuor er dar
dannen in sîn vater sande,
sînen geist, der uns bewar,
den sant er hin wider zehant.
Heilic ist daz selbe lant:
Sîn name ist vor gote erkant.

In diz lant hât er gesprochen
einen angeslîchen tac,
dâ diu witwe wird gesprochen
und der weise klagen mac
und der arme den gewalt
der dâ wirt an ime gestalt.
Wol im dort, der hie vergalt!

Unser lantrehtaere tihten
fristet dâ niemannes klage:
Wan er wil zestunt dâ rihten,
so ez ist an dem lesten tage:
Swer deheine schult hie lât
unverebnet, wie der stât
dort da er pfant noch bürgen hât!

Nû lât iuch des niht verdriezen
daz ich noch gesprochen hân.
Ich wil iu die rede entsliezen
kurzlîch und iuch wizzen lân,
swaz got mit dem menschen ie
wunders in der werlt begie,
daz huob sich und endet hie.

Kristen, juden und die heiden
jehent daz diz erbe sî:
Got müez ez ze rehte scheiden
durch die sîne namen drî.
Al diu welt diu strîtet her:
Wir sîn an der rehten ger:
Reht ist daz er uns gewer.

 

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Vor 1 Stunde, GuydeLusignan sagte:

Allerêrst lebe ich mir
werde sît mîn sündic ouge siht
daz reine lant und ouch die erde
der man sô vil êren giht.
Mirst geschehen des ich ie bat,
ich bin kommen an die stat
da got menischlîchen trat.

Schoeniu lant rîch undre hêre,
swaz ich der noch hân gesehen,
sô bist duz ir aller êre.
Waz ist wunders hie geschehen!
Daz ein magt ein kint gebar
hêre übr aller engel schar.
Waz daz niht ein wunder gar?

Hie liez er sich reine toufen,
daz der mensche reine sî.
Sît liez er sich hie verkoufen,
daz wir eigen wurden frî.
Anders waeren wir verlorn.
Wol dir, sper, kriuz unde dorn!
Wê dir, heiden! deist dir zorn.

Do er sich wolte übr uns erbarmen,
hie leit er den grimmen tôt,
er vil rîche durch uns armen,
daz wir komen ûz der nôt.
Daz in dô des niht verdrôz,
dast ein wunder alze grôz,
aller wunder übergnôz.

Hinnen fuor der sun zer helle
von dem grabe da'r inne lac.
Des was ie der vater geselle.
Und der geist, den niemen mac
sunder scheiden: êst al ein,
sleht und ebner danne ein zein,
als er Abrahâme erschien.

Do er den tievel dô geschande,
daz nie keiser baz gestreit,
dô fuor er her wider ze lande.
Dô huob sich der juden leit,
daz er hêrre ir huote brach,
und man in sît lebendic sach,
den ir hant sluoc unde stach.

Dar nâch was er in dem lande
vierzic tage: dô fuor er dar
dannen in sîn vater sande,
sînen geist, der uns bewar,
den sant er hin wider zehant.
Heilic ist daz selbe lant:
Sîn name ist vor gote erkant.

In diz lant hât er gesprochen
einen angeslîchen tac,
dâ diu witwe wird gesprochen
und der weise klagen mac
und der arme den gewalt
der dâ wirt an ime gestalt.
Wol im dort, der hie vergalt!

Unser lantrehtaere tihten
fristet dâ niemannes klage:
Wan er wil zestunt dâ rihten,
so ez ist an dem lesten tage:
Swer deheine schult hie lât
unverebnet, wie der stât
dort da er pfant noch bürgen hât!

Nû lât iuch des niht verdriezen
daz ich noch gesprochen hân.
Ich wil iu die rede entsliezen
kurzlîch und iuch wizzen lân,
swaz got mit dem menschen ie
wunders in der werlt begie,
daz huob sich und endet hie.

Kristen, juden und die heiden
jehent daz diz erbe sî:
Got müez ez ze rehte scheiden
durch die sîne namen drî.
Al diu welt diu strîtet her:
Wir sîn an der rehten ger:
Reht ist daz er uns gewer.

 

Das kenne ich vom guten Dr. Keupp, dessen Vorlesung ich genießen durfte, bevor er Heidelberg verließ.

Das Palästina-Lied von Walther von der Vogelweide:

 

 

Kennst das?

 

 

 

Zitat
E trouz ar gêr ma'z on bac'het
Ma mouezh a oar sevel bepred
E trouz ar gêr ma'z on bac'het
Ma mouezh a oar sevel bepred

Ma mouezh a oar sevel bepred
N'eus ket un deiz na ganfe ket
'Tra all d'am dizoanian er bed
N'eus ket un deiz na ganfe ket
'Tra all d'am dizoanian er bed

Netra all nann d'am dizoanian
Pa 'deus 'r bed-mañ laeret din pep tra
Netra all nann d'am dizoanian
Pa 'deus 'r bed-mañ laeret din pep tra

Pa 'deus 'r bed-mañ laeret din pep tra
Laeret din skeud an avel
Kan ar c'houmoul, tan an dremwel
Laeret din skeud an avel
Kan ar c'houmoul, tan an dremwel

Laeret din loarioù an de(iz)
War ar c'hleuziou koroll ar gwe(z)
Laeret din loarioù an de(iz)
War ar c'hleuziou koroll ar gwe(z)
 
War ar c'hleuziou koroll ar gwe(z)
Me 'glev ur son en avel foll
Hag hi ken nerzhus hag an heol
Me 'glev ur son en avel foll
Hag hi ken nerzhus hag an heol

Hag hi ken splann hag al loar
Hag hi ken taer ha tan an douar
Hag hi ken splann hag al loar
Hag hi ken taer ha tan an douar

Ma muzelloù a glask ar son
Ha se a ra din kalz a aon
Ma muzelloù a glask ar son
Ha se a ra din kalz a aon

Ha se a ra din kalz a aon
Ha se ra din kalz a aon
Ha memes tro joa em c'halon
Ha se ra din kalz a aon
Ha memes tro joa em c'halon

Bretonisch ist schon eine seltsame Sprache, aber ich finde es schön. Bin selbst etwas geschädigt, fürchte ich^^

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56 minutes ago, Horatio_Hornblaeser said:

 

 

Bretonisch ist schon eine seltsame Sprache, aber ich finde es schön. Bin selbst etwas geschädigt, fürchte ich^^

Vesteh zwar 0,0 aber klingt hübsch. 

Versuchs damit

 

Carles, li Reis, nostre emperere magnes,
Set anz tuz pleins ad estet en Espaigne:
Tresqu’en la mer cunquist la terre altaigne.
N’i ad castel ki devant lui remaignet;
Murs ne citet n’i est remés à fraindre
Fors Saraguce, k’est en une muntaigne.
Li reis Marsilies la tient, ki Deu nen aimet;
Mahummet sert e Apollin reclaimet:
Ne s’poet guarder que mals ne li ataignet

 

Ach ja... Letzter Beitrag.. Gewonnen. 

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Vor 40 Minuten, GuydeLusignan sagte:

Carles, li Reis, nostre emperere magnes,
Set anz tuz pleins ad estet en Espaigne:
Tresqu’en la mer cunquist la terre altaigne.
N’i ad castel ki devant lui remaignet;
Murs ne citet n’i est remés à fraindre
Fors Saraguce, k’est en une muntaigne.
Li reis Marsilies la tient, ki Deu nen aimet;
Mahummet sert e Apollin reclaimet:
Ne s’poet guarder que mals ne li ataignet

Katalan?

 

Irgendwas über Karl den Großen und seinen Zug nach Saragoza. Und dann Rückzug nach Marseille und Mohammed erobert Apollonia zurück?

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