Interview mit Lesta's Papier Desgin Büro

 

Erzähle uns ein wenig über dich:

Ich arbeite bei Lesta am Designen von großen Überwasser Schiffen (Kreuzer und Schlachtschiffe).

Meinen Abschluß habe ich bei dem Leningrader Schiffsbau Institut gemacht mit einem Diplom für Schiffsbau. d.h. ich wurde im Bau von zivilen und militärischen Schiffen unterrichtet. Ich habe 2 Jahre lang in der Schiffsinstandhaltung gearbeitet, mich um Atom U-Boote gekümmert.
Ich mag alles an meiner jetzigen Arbeit - vom stöbern in Archiven bis zu dem Prozess ein Schiff wieder zu kreieren mit Entwürfen die manchmal nur sehr wenige Unterlagen haben.
Ich habe mich schon lange für Schiffe interessiert, von der 2. Klasse als ich das Buch "Buch der zukünftigen Admiräle" gelesen habe, außerdem hatten meine Eltern ein Abo eines Modellbau Magazins bei dem es auch eine Serie über Kreuzer gab. Für Schlachtschiffe musste ich mich durch verschiedene Büchereien wühlen.
 

Wann hast du angefangen bei Lesta zu arbeiten? Wie wurde dein Team zusammengestellt? Hast du im IT Bereich schon vorher gearbeitet?

 

Ich habe schon sehr lange mit Lesta gearbeitet, seit "Pacific Storm" wo ich mit dem Testen der Umgebung beteiligt war.

Später war ich dann noch stärker an der Entwicklung von "Pacific Storm: Allies" beteiligt, bei dem ich an einem Treffersystem gearbeitet habe, das für die inneren Module des Schiffes verantwortlich war: Panzerung, Abteilungen, Gefechtsstationen.

So fing ich Anfang auch bei WoWs an, aber dort habe ich schon Objekte im Inneren der Schiffe mit dem 3D Editor erstellt und Beschreibungen dafür angefertigt. Ich arbeite in der IT branche seit 1996.

 

Wie fängst du mit dem erstellen von Papierschiffen an bzw. wo fängst du da an?

 

"Papierschiff" hat entweder eine Erklärung - taktische und technische Elemente oder einen grafischen Teil - normalerweise eine Skizze, zu vereinfacht um ein detailiertes 3D Modell auf diesem Entwurf zu erstellen.

Aus diesem Grund sammeln wir Datenmaterial als eine Basis und beginnen mit einem vorläufigen Designprozess für das Schiff. Am Ende erhalten wir so eine theoretische Blaupause für den Schiffsrumpf, Brückenplan, Decks, Aufbauten, Schiffsabmessungen, Panzerungsschema, Anordnung der inneren Module, Antrieb, Munitionsmagazine für die verschiedenen Waffen, das Rudersystem.

 

Wie kommt ihr an Bezugsmaterial? Benutzt ihr Archive bei eurer Arbeit? Wenn ja - welche?

Archive sind eine Primärquelle für Bezugsmaterial weil sie vertrauenswürdig sind. Monografien, Bücher sind Sekundärquellen und sind des öfteren mit Ungenauigkeiten und Fehlern des Autors belastet.

Oft sind die Daten die in den Büchern stehen anders als die Daten aus den Archiven und brauchen deshalb eine Querüberprüfung mit anderen Datenquellen.

 

Was sind die Hauptschritte bei dem erstellen eines Papierschiffes?

 

Als erstes bestimmen wir die taktischen und technischen Elemente des Schiffes indem wir die verfügbaren Quellen nutzen,

Bestandteile die auch real gebaute Schiffe nutzen sowie mögliche Gegnerschiffe und die Schiffscharakteristika so real wie möglich zu gestalten. Spielbezogene Elemente werden ignoriert, wir erstellen ein richtiges Schiff.

Dann, wenn die Bestandteile festgelegt wurden suchen wir nach Prototypen die Real gebaut wurden und viele Archivierte Daten beherbergen. Den Prototypen als Basis benutzend rekalkulieren wir die gewünschten Parameter wie Länge, Schiffsbreite, Tiefgang und erhalten einen theoretischen Schiffsrumpfentwurf and bestimmen die verdränung um die Wasserlinie zu entwerfen.
Im Anschluß, gleichzeitig mit viele Berechnungen erstellen wir die Panzerungsanordnung. Dann bestimmen wir die Stabilität und den Abstand zwischen den Schiffssektionen, erstellen Schiffsentwürfe, Brückenpläne,Deckspläne, Aufbauten.

Alles was nötig ist ein Schiff in 3D zu erstellen für eine zukünftige Implementierung der Panzerung und Module im Spiel.

Das Schiff ist läuft immer noch in der Vorläufigen Designstudie.

 

Wie werden Geschwindigkeit,Auftrieb und manövrierbarkeit eines Papierschiffes kalkuliert?

 

Die Geschwindigkeit wird durch den Prototyp oder einem vergleichbaren Schiff mit vergleichbarem Antrieb bestimmt. Tiefgang wird kalkuliert durch Hydrostatische und Theoretische Blaupausen. Dann können wir die Manövrierbarkeit kalkulieren, aber das wird dann auch eine der Eigenschaften die im Nachhinein aufgrund der Spielbalance geändert werden kann.

 

Leserfragen:

Was sind eure Pläne zur Alaska-Klasse und Stalingrad-Klasse?

Wir suchen in Archiven nach Datenquellen für die Stalingrad Klasse. Wir haben alles für die Alaska-Klasse zusammen. Über Planungen sie in das Spiel zu implementieren kann ich nichts sagen - ich weiß nichts darüber.

 

Was ist diese dubiose Schiff namens Buffalo das im Spielclient existiert? Wo kann ich Information darüber finden? Welches Projekt ist es?

 

Es ist ein schweres Kreuzer Projekt vom 16. September 1940. Name CA-B.

Informationen gibt es hier:

http://shipscribe.com/styles/S-511/images/s-file/s511-25c.htm

 

Warum wurde bei der Erstellung des klassischen IJN BB Baums die Ishizuchi nicht berücksichtigt, stattdessen diesen verrückten Myogi Entwurf? Soweit ich weiß werden doch einzigartige Schiffe mit einzigartiger Spielweise zu Premiumschiffen.

 

Weil wir die Pläne für die Ishizuchi viel später bekommen haben. Das ganze Entwicklungsdesign der Myogi war schon fertifgestellt. Es war eine große Hilfe das wir detailierte Kongou Pläne vor ihrer Modernisierung im Hiiragi Archiv finden konnten.

 

Warum ist die Großer Kurfürst ein Durcheinander von verschiedenen Entwürfen und nicht ein genaues Projekt von der H-40 bzw H-44? Wo habt ihr die Drillingstürme her?

 

Als erstes haben wir in Archiven nichts außer dem H-Klasse Projekt gefunden was auf Kiel gelegt, aber später abgebrochen wurde. Sie hat eine Menge grafische Details.

Wir haben keine Daten für andere Projekte in Archiven gefunden. Außerdem existieren keine Daten für das 420-mm Geschütz. Stattdessen haben wir Information das während der Militärtechnologischen Zusammenarbeit Deutschland angeboten hat die Marinegeschütze der UDSSR anzubieten. Besonders in russischen Archiven haben wir Material über Entfernungsmesser und Artilleriesysteme gefunden die zum Verkauf angeboten wurden. Und in diesem Datenmaterial haben wir eine Längschnittzeichnung eines Drillingsturmes und der Gewichtsangaben, Panzerung, Kanonen, Mechanik.


Weil ein Schiff mit 8 420-mm Geschützen (Parameter welche berechnet wurden) nichts gegen eine Yamato oder Montana ausrichten könnte entschieden wir uns für einen Entwurf basierend auf dem H-Klasse Schlachtschiff mit 4 Drillingstürmen. So entstand die Kurfürst. Während ihrer Entwicklung wurde Designmaterial von der H-Klasse und der Bismarck benutzt. Außerdem benutzten wir Datenmaterial für die entwickelten 55-mm Flakgeschütze und 128-mm DP Geschütze.

 

Warum haben Deutsche Zerstörer unterschiedliche Kaliber von 128 and 150 mm ?

 

Der Forschungszweig zeigt die komplette Entwicklung der Deutschen Zerstörer, wie sie dazu kamen die 150-mm Geschütze zu nutzen und wie sie in ihren späteren Zerstörer Entwicklungen wieder verwarfen. So können wir sagen der Deutsche Zerstörer Zweig basiert auf den historischen Designs.

 

Wie lange dauert es ein Schiff zu designen von der Idee bis zu dem fertigen Modell?

 

Das Design kann 1-2 Monate dauern. Es ist abhängig von der Qualität des Datenmaterials des Projekts sowie des Prototyps. Manchmal müssen wir ein Design ganz von vorne entwickeln. Beginnend mit den Waffensystemen - manchmal haben wir wiedersprüchliche Informationen über sie und müssen die Designs und Kalkulationen überprüfen. Für das 3D Modell ist die Zeit abhängig davon wieviele Programmierer daran arbeiten.

 

Kannst du vorhersagen wo die Tücken in einem Forschungszweig lauern während du an ihm arbeitest?

 

Es gibt viele Tücken deshalb können wir sie nicht vorhersagen.

 

Zu dem Sowjetischen Schlachtschiffzweig - was sind die Hauptprobleme für ihre Fertigstellung?

 

Das Hauptproblem ist die Verfügbarkeit von Archivmaterial. Blaupausen, Unterlagen. Die Arbeit geht voran der Forschungszweig stellt sich als sehr interessant heraus. (Datenmaterial nach 1941 ist immer noch Geheim)

 

Wenn du uns sagen könntest was das Hauptmerkmal sein wird?

 

Wenn man es von einem realistischen Punkt betrachtet - russischen/sowjetische Artillerie (ohne Zielauswahl und Feuerkontrolle, sondern nur die Geschütze selbst sind die besten ihrer Zeit. Aber sie sind spezialisiert für die Ostsee und den Nordatlantik. Viel Material haben sie mit Deutschen und Franzosen gemeinsam. (Man kann eine gute Ballistik erwarten, aber nichts wird die Adamantium Geschütze der Izumo übertreffen)

 

Denkst du nicht das König und Bayern unter dem Gewicht ihrer modernisierten Rümpfe sinken würden?

 

Nein, denken wir nicht. Für diese Behauptung müsstest du uns deine Gewichts- und Verdrängungsberechnungen für diese Schiffe zeigen. Wir haben unsere angefertigt und sind von ihnen überzugt.

 

Die Gneisenau mit 11 128mm DP Geschützen sollte aufgrund des Gewichts auf den Meeresboden sinken.

 

Wir erstellten das Schiff anhand von Deutschen Modernisierungsplänen. Die Schiffslänge wurde um 11,3m erhöht bei den vorderen Hauptgeschützen. Die Verdrängung erhöht sich um 1500 Tonnen. Angesichts der bekannten Zuladung der Scharnhorst erzielten wir eine Verringerung der Überladung um 300 Tonnen. Deshalb ist die Gneisenau weniger überladen wenn du die Rumpfverlängerung berücksichtigst als bei der realen Scharnhorst deren Rumpf wir während der Berechnungen überprüft haben.

 

Warum hast du das Flugzeugkatapult auf Deutschen Schlachtschiffen der Stufe 9-10 zwischen den achteren Türmen platziert, während es auf bekannten Zeichnungen hinter den achteren Türmen ist?

 

Weil es eine Anforderung der Spielmechaniken war. Im Projekt wurde das Flugzeug mithilfe des Hauptgeschützturmes auf das Katapult geladen der als Kran genutzt wurde.

Darüber hinaus würde beim Start des Flugzeuges der Turm der Spielerkontrolle entgleiten. Deshalb wurden die beiden Katapulte zwischen den achteren Türmen plaziert um den Spieler nicht während des Starts zu behindern. Alles in allem stellte sich diese Entscheidung als besser heraus als die Deutsche.

 

Danae's Bug sollte eine Erhöhung haben das ist ein Merkmal der dritten Untergruppe dieser Schiffsklasse.

 

Danae ist ein gesammeltes Abbild der ganzen Klasse. Es wurde schon häufig im offiziellen Forum gesagt.

Chapaev's Bug sollte geneigt sein. Und Chapaev sollte keine Torpedos haben.

 

Wir haben die Chapaev anhand der Werftpläne erstellt. Insbesondere den Bug. Torpedoes sind vom ersten Rumpf übernommen.

 

Fünfach Torpedowerfer würden einfach nicht in das Heck der Zao passen. Überprüfe es selbst. Ebennso sollte das Heck abbrechen.

 

Anhand des Projekts hatte sie vierfach Torpedowerfer. Um die fünfach Werfer einzupassen mussten wir die Anzahl der Reservetorpedos verringern. ( Er spricht über das reale Schiff und nicht das im Spiel). Das Gewicht  von 4 fünfachwerfern ist gering - Die Schiffsaufbauten und die Ruderanlage sowie die Panzerung wiegen bedeutend mehr.

 

Dmitriy Donskoi's Aufbauten sind so hoch wie das Empire State Building -  Ist die Anzahl der Decks nicht zuviel?

65's Projekt IRL kam nicht über die taktische und technische Planung hinaus. Als wir eine Sammlung von mehr als 40 Varianten erstellt haben von denen viele nicht mal in Russischen Büchern zu finden sind wurde entschieden sie als Vorläufer Entwurf des  Projekt 66 Kreuzers zu erstellen, im Spiel Moskva genannt. Ihre Aufbauten haben weniger Decks als die Moskva während beide Schiffe sich in ihren Abmessungen ähneln, außer das die Aufbauten der Dmitriy Donskoi ungepanzert ist bis auf die Komandobrücke.

 

Auf was basiert eigentlich die Minotaur? Ist sie eine Super Tiger?

 

Es gibt Quellen in Friedman's Buch über Britische Kreuzer. Das Minotaur Projekt wurde von den Briten als eine Alternative zur Amerikanischen CL-144 Worcester Klasse angesehen. Aber als Ergebnis der Entwicklung für britische Waffensysteme stellte sich das Projekt als zu kostspielig heraus und wurde nicht weitergeführt, außerdem waren die Eigenschaften nicht besser als ihr amerikanischer Gegenpart. Die Mark XXV Türme waren genau für dieses Projekt bestimmt. Nach der Stornierung der Minotaur wurde die Tiger als günstige Alternative entwickelt.

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Was ist mit den DP Geschützen der Neptune? Und der Anzahl ihrer Torpedowerfer?

 

Dieses Projekt ist ebenfalls aus Friedman's Buch. War als Weiterentwicklung der Town Klasse gedacht. Wurde auch nicht weitergeführt.

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Warum habt ihr die Nikolai so wie sie ist ins Spiel gebracht? Mit Vorderdeck und 300mm Panzergürtel. Real war sie viel einfacher.

 

Nikolai's Panzergürtel ist 270 mm stark, wie in den Werftunterlagen. Das Vorderdeck war gedacht als eine Maßnahme um einen überspülten Bug zu vermeiden. es wurde im Realen nicht umgesetzt aufgrund von mangelndem Stahl und Verlängerung der Bauzeit. Um  das Schiff im Baustil etwas anders zu gestalten (Sewastopol) haben wir uns dafür entschieden.

 

Was ist deine Meinung zu den Entwürfen des Japanischen Schiffskonstrukteurs Yuzuru Hiraga?

Einer der größten Ingenieure seiner Zeit, er hat ein umfangreiches Archiv hinterlassen. Einige seiner Entwürfe waren sehr fortschrittlich für ihre Zeit.

 

Wie habt ihr die Zao entworfen?

 

Wir mussten die Geschütze von Grund auf neu entwickeln weil es keine 203 L 55 Geschütze in Japan gab.  Interne Ballistik berechnen und Druck prüfen. Als einen Prototyp haben wir die Tone genommen, um genau zu sein ihre theoretische Blaupause und Panzerungsansatz.

 

Sollten wir Schiffe von denen alle Blaupausen existieren aber nie gebaut wurden "Paierschiffe" nennen?

 

Korrekter sollten sie als "nicht realisiert" genannt werden denn diese sind sehr entwickelte und sorgfältig geplante Projekte.  Vom Datenmaterial her gesehen sind sie manchmal besser als ein reales Schiff (das ins Spiel implementiert wird), aber das sind Ausnahmen.

 

Hast du dich im Modellbau versucht? Für wie lange? Welche Schiffe hast du in deiner "Heimatwerft" zusammengeklebt?

 

Ich mache das schon eine sehr lange Zeit, seit der Schule. ich habe die North Carolina, die Hood und Yamato. im Bau sind die richelieu und die King George V. Ich habe eine russische Meisterschaft mit meinem Yamato Modell gewonnen.

 

Wie erklärst du dir die Pagoden Aufbauten auf Japanischen Schiffen aus der Sicht eines Schiffskontrukteurs?

 

Entwicklung der Zielerfassung und der Feuerkontrollsysteme.

 

Warum haben die Amerikaner Gittermasten für ihre ersten Dreadnoughts und Super Dreadnoughts benutzt? Warum wurden sie später aufgegeben?

 

Weil Feuerkontrollmechanismen und Flak (Brownings, um genau  zu sein) hoch oben platziert wurden. Kombiniert haben sie eine beträchtliche Masse (und Gittermasten erlauben, Gewicht zu sparen). Auch wollten sie Masten machen, die für feindliches Feuer weniger anfällig waren. Auch wurde davon ausgegangen, dass sie Vibrationen vom Rumpf reduzieren werden. Immerhin zeigten sie ein kompliziertes Konstrukt und die Wahl wurde gemacht, um hohe Aufbauten zu machen, die es erlaubten, mehr Plattformen zu platzieren (z.B. für Flak) und waren stabiler und schützten die Besatzung besser.

 

Mit welchen Archiven ist es am schwersten zu arbeiten? Amerikanischen, deutschen, britischen, russischen? Gibt es irgendwelche Besonderheiten bei der Arbeit mit Archiven in verschiedenen Ländern?

 

Wie die Zeit gezeigt hat - haben alle Archive ihre besonderheiten. Kollegen von historischen Marinearchiven arbeiten mit uns zusammen.

 

Welches Archivmateriel interessiert sich am meisten? Blaupausen? Photos?

 

Blaupausen, Schemata, Fotos, diverse Textdokumente - alles hat eine Menge notwendiges und wichtiges Sachen für die Arbeit (um damit zu arbeiten).

 

Wie sind Projekt- und Baupläne unterschiedlich?

Der Detaillierungsgrad ist anders. Baupläne zeigen, aus welchen Materialen die Schiffe hergestellt werden. Technische Projekt-Blaupausen zeigen allgemeine Vorstellung von ihnen. Ein Vorentwurf zeigt Schiffe im Allgemeinen.

 

Wie werden Konflikte in den Datenquellen gehandhabt? Zum Beispiel wenn eine Blaupause und ein Bild nicht zusammenpassen.

 

Papierschiffe haben normalerweise nicht solche Probleme, weil keine Bilder von ihnen existieren. Normalerweise gibt es Bilder von demontierten und nicht fertiggestellten Schiffen.

 

hast du andere Historiker während deiner Arbeit kontaktiert? Veteranen? Militärexperten?

 

Ich habe einige Historiker über Briefe kontaktiert Aber persönlich treffe ich sie sehr selten.

 

Es wurde viel Arbeit geleistet, um Referenzdaten zu sammeln, vor allem bei nicht realisierten Projekten. Willst du kein Buch oder eine Reihe von Artikeln schreiben?

 

Wenn ein solches Buch gefragt ist - warum nicht?

 

Welcher Schiffswerdegang ist für dich am denkwürdigsten?

Schlachtschiff Marat

 

Sammelst du Datenmaterial für FlugzeugträgerLuftfahrt so akribisch wie du es für Schiffe machst?

 

Andere Leute arbeiten an der Flugzeugträger Luftfahrt.

 

Im Gespräch mit Entwicklern lernst du eine Menge einzigartiger Personen kennen, die man weder in der Fachliteratur noch in wissenschaftlichen Publikationen für nautische Themen widmen kann. Was denkst du - Warum haben keine Leute vor dir so gründlich nach technischen informationen über verschiedene Projekte gesucht? 

 

Marine themen sind in unserem land nicht so beliebt wie sie sein sollten. In der Tat ist unsere Marinegeschichte nicht richtig beschrieben.

 

Spielst du selber Spiele? Wenn ja, welche?

 

Ich habe selten zeit Spiele zu spielen. Aber die Schiffe die wir für Wows machen sehe ich mir gerne in Aktion an.

 

Wo beginnt die Suche nach Archivmaterial?

 

Bei der Festlegung in welchem Archiv man suchen muss.

 

Gab es irgendwelche Fälle in denen du Unterlagen für ein Schiff suchen musstest und es existierten überhaupt keine? Was machst du dann?

 

Die gab es. Aber wir haben Schiffstheorien, Materialstärken, externe und intere Ballistik Lehrbücher und eine Menge realer prototyp Schiffe. es ist nie langweilig."