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_Propaganda_Panda_

Vielleicht der neue russ. Schlachtschiffbaum?

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Bei den Briten und Franzosen hab ich ja erst gemeckert, als die auf dem Testserver waren, daher versuche ich es hier mal früher. Bis Tier V kommt man ja mit realistischen Schiffen aus, von daher sehe ich da auch kein großes Problem. Tier VII und VIII sind Kronshtadt und Stalingrad, die ja bereits als Kreuzer im Spiel sind. Entsprechend sehe ich auch beim Tier VI Borodino Probleme: Im Verleich zur Bayern z.B. 4 x 356 mm statt 8 x 380 mm. Naja und Tier IX und X haben wir dann drei Drillinge mit 406 und 420 bzw. 457 mm - also ein Iowa-Klon und ein Schiff, dem im Gegensatz zur GK ein Turm fehlt, oder einen Yamato-Klon.

 

Tier VI würde sich die Archangelsk anbieten, könnte man gleich die Revenge als Briten-Premium verkaufen. Gibt es so in der Form meine ich auch noch nicht, beim Duo Nürnberg/Makarov ist ja das Schiff unter neuer Flagge der Premium. Ist aber sicher besser als ein Papierschiff schon auf Tier VI.

 

Tier VII könnte man die Kronshtadt bringen, jedoch den Entwurf von 1939 mit 3 x 2 x 38 cm statt den von 1954 mit 3 x 3 x 30 cm. Auch diese Variante gibt es noch nicht, also ein Premiumkreuzer auf Tier IX und das Pendant als Schlachtschiff auf Tier VII, allerdings wird sich in den knapp 15 Jahren schon ein bisschen mehr als nur die Bewaffnung geändert haben, wären also nicht unbedingt Zwillinge wie Scharnhorst und Genisenau.

 

Alternativ gab es von den Russen auch das Projekt 21 - mit 3 x 3 x 406 mm in Bugaufstellung und 35.500 t quasi eine Nelson. Allerdings ist der russische Entwurf von 1936, d.h. bei einer Umsetzung wäre das Schiff vielleicht um 1940 vom Stapel gelaufen und entsprechend moderner insbesondere auch mit Flak ausgestattet gewesen. Von daher wäre das vielleicht eher ein Tier VIII Premium.

 

Regulär auf Tier VIII könnte man den italienischen Entwurf U.P. 41 bringen, im Prinzip war das eine etwa 10% größere Roma mit 3 x 3 x 406 mm. Eventuell könnte man die 38 cm als A-Modul anbieten, auch wenn das so nicht vorgesehen war.

 

Tier IX und X passen eigentlich ja so weit, ich finde die halt nur wie oben erwähnt etwas langweilig. Zuviel künstlerische Freiheit sollte es aber auch nicht geben in einem Baum, ist jetzt eine Grundsatzfrage: Kronshtadt von 1939 wurde immerhin auf Kiel gelegt, ist also schon kein richtiges Papierschiff. U.P. 41 wurde zwar nie umgesetzt, wäre aber mit der Roma als Grundlage doch schon sehr konkret, muss man halt vielleicht die 90 mm OTO durch 100 mm B-34 ersetzen. Naja und wenn man Tier VII und VIII als recht konkret betrachtet, könnte man sich auf Tier IX und X etwas mehr austoben. Oder andersrum.

 

Eine Variante wäre jetzt U.P. 41 als Tier IX zu bringen. Erstens hat die Roma auf Tier VIII ja das kleinere Kaliber und zum Vergleich hat z.B. eine North Carolina 36.300 t, der Entwurf wäre so bei 42.000 - 43000 t, aber halt auch nur wegen der geltenden Flottenabkommen. Im Prinzip war das ja ein Vorentwurf für die Sovetsky Sojuz und die wäre so bei 60.000 - 65000 t gelandet. Legt man jeweils eine Schippe drauf, hätte man Tier IX und X - die Sovetsky Sojuz analog zu Conqueror und GK mit A- und B-Geschützmodul. Regulär auf Tier VIII wäre dann die Roma in anderem Gewand mit 38 cm.

 

Die andere Variante wäre es voll auf die Kacke zu hauen, wie man es von einer Nation erwarten kann, die 1954 noch mit dem Bau eines Kreuzers mit 30 cm Geschützen begonnen hat. WG hat zwar mal gesagt, dass die Geschütze der Yamato die größten im Spiel bleiben werden, allerdings im Zusammenhang mit der H-Klasse. Im gleichen Zuge wurden z.B. auch Zwillingsgeschütze auf Tier X ausgeschlossen, die jetzt mit der Conqueror im Spiel sind. Von daher denke ich da an so etwas wie die fiktionale K-1000 mit 510 mm Geschützen, aber ohne Lenkwaffen. Vielleicht sind ja aber auch ein paar Entwürfe für die 48 cm Geschütze der Deutschen nach Russland gelangt.

 

Naja und ansonsten halt die langweilige Variante, aber dann bitte mit einem neuem Verbrauchsmaterial statt Super-Heal oder Radar, was ja auch gut zu den Russen passen würde. Ich denke da an das schon mal angesprochene Konzept des Flaggschiffs, das WG ja auch schon in den Szenarien getestet hat. Also das alle eigene Schiffe im Umkreis von z.B. 10 km um das Schiff geheilt werden und/oder Bonus z.B. auf die Ladezeit erhalten. Und wenigstens beim Namen könnte man sich ja an der K-1000 orientieren, Lenin oder Sovietskaya Konstitutsia fände ich hier nicht schlecht.

  • Cool 2

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^^ Ein super Post, kaum einer setzt sich so mit sowjetischen Designs auseinander.

4 hours ago, Tigrinhos said:

Entsprechend sehe ich auch beim Tier VI Borodino Probleme: Im Verleich zur Bayern z.B. 4 x 356 mm statt 8 x 380 mm.

Es sind  12x356mm, insofern könnte Borodino ein Kandidat für Tier 7 sein.

 

 

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Quote

Es sind  12x356mm, insofern könnte Borodino ein Kandidat für Tier 7 sein.

 

Keine Ahnung welche Quelle ich da hatte. Anzahl der Geschütze vom alten Linienschiff, aber Kaliber vom Schlachtkreuzerentwurf. :cap_hmm:

 

Könnte dann also schon funktionieren, gäbe aber zusammen mit der Kronshtadt mitten im Baum einen ziemlichen Bruch. Wobei die neueren Entwürfe ja auch ziemlich schnell sein sollten und das zusammen mit guter Panzerung wohl nicht funktioniert hätte.

Und Moskwa & Co. sind ja auch ziemliche Monster und trotzdem fahrende Zitadellen.

 

Kleines Problem wäre auch noch der Entwurf U.P. 41: Mir war nicht klar, dass die Italiener den nicht nur für die Russen angedacht haben. Also würde der wohl besser in den italienischen Baum passen und da sieht es ja wie bei den meisten Nationen auch auf Tier IX und X schlecht aus mit viel Auswahl.

 

Es gab auch noch einen amerikanischen Entwurf von 1937 für einen Hybrid-Flugzeugträger. Bild und Text lassen sich etwas schwer zuordnen, aber der sollte wohl 4 x 2 x 457mm haben und 30 Flugzeuge bei 306 m Länge und Verdrängung um die 60.000 t. Könnte man etwas kompakter und ohne Flugzeuge als Tier X umsetzen.

 

Edit 1: Internet findet man manchmal auch mehr als in Büchern. Zahlen weichen aber ab (muss die Seite aus dem Buch mal bei Gelegenheit hochladen):

 

AnkerRUBBCV1A.jpg

 

  • 4 x 3 x 406 mm
  • 40 Flugzeuge
  • 74.000 t
  • Länge 306 m
  • 34 Knoten

 

http://www.steelnavy.com/1250AnkerOlsen.htm

 

Edit 2: Der Vergleich mit der Moskwa oben und der Hybrid hat mich noch auf eine Idee gebracht. Im anderen Beitrag zu dem Thema wird oft ja auch der Begriff "Todesstern" für den Tier X verwendet. Die Russen sind halt nicht unbedingt für zierliche Designs bekannt und man erwartet wie gesagt riesige Monster, allerdings wiegt z.B. auch der T34 oder der T90 jeweils ca. 30% weniger als ein Panther oder Leopard II. Naja und die Tendenz bei den Russen ging wie man oben sieht schon in Richtung Geschwindigkeit - Kronshtadt und Stalingrad hätte man auch im Schlachtschiffbaum unterbringen können.

 

Ein weiteres Beispiel wäre das Design TT3  - auch ein Vorentwurf für die Sovetsky Soyuz - der  3 x 3 x 457 mm vorsah und eine Geschwindigkeit von 36 Knoten, bei einer Verdrängung von knapp 10.000 t unter der einer Yamato und das geht halt nicht. Entweder wäre man da um die 10 Knoten langsamer gewesen, oder man hätte nur die halbe Panzerung und damit den größten Schlachtkreuzer aller Zeiten.

 

Außerdem haben die Russen viele ihrer Entwürfe tatsächlich nie aus den Augen verloren und später in abgewandelter Form gebaut:

 

  • Das Schlachtschiff mit Lenkwaffen? Erinnert doch sehr an die Kirov. Die ist zwar nur halb so groß wie die K-1000, aber immer noch doppelt so groß wie vergleichbare Kreuzer anderer Nationen.
  • Hybrid-Flugzeugträger? Da haben wir die Kiew-Klasse, die Moskwa-Klasse und die Admiral-Kusnezow-Klasse. Letztere sieht zwar relativ normal aus, verfügt aber eben auch über eine starke Bewaffnung in Form von 12 SS-N-19 Shipwreck. Nebenbei ist das Teil nur halb so groß wie die USS Enterprise und konventionell angetrieben, also im Vergleich eher klein und niedlich.

 

Insofern muss es auf Tier X auch nicht unbedingt das erwartete Monster sein bzw. das Monster könnte vielleicht etwas anders als erwartet aussehen. Ich denke da an ein Schiff mit den folgenden Eigenschaften:

 

  • Hauptbewaffnung 3 x 3 oder 4 x 2 x 457 mm
  • Verdrängung um die 70.000 t
  • Länge 296,2 m (exakt 1 m länger als die Midway)
  • Geschwindigkeit um die 33 Knoten

 

Das wäre dann das größte Schiff im Spiel in Bezug auf die Länge, das schnellste Schlachtschiff ohne Speed-Boost und hätte gleichzeitig die quasi größten Geschützen im Spiel. Damit sollte dem russischen Selbstvertrauen doch genüge getan sein. Bezüglich Panzergürtel dürfte man bei diesen Angaben mit max. 380 - 400 mm rauskommen, was angesichts der russischen Probleme bei der Fertigung dicker Panzerplatten auch ganz passend wäre.

 

Etwas extremer wäre eine Variante mit nur so 360 mm Panzerung im Bereich eines Tier VII Schlachtschiffs, dafür aber mit Kaliber 480 mm oder 510 mm. So ein Design würde sich zeitlich ja im Bereich der Stalingrad bewegen, also ca. 1950 - 1955. Da wären Lenkwaffen und Atomsprengköpfe in der Realität schon ein Thema gewesen, was sich halt kaum umsetzen lässt. Ich würde das daher einfach als fette Bewaffnung definieren, die im Spiel eben konventionell ist. 

 

Und auch wenn die Bewaffnung altmodisch ist, wird das Thema Panzerung aufgrund von modernen Waffen natürlich schon weniger wichtig. Beispiel dafür wäre die Michail Kutusow im Spiel auf Tier VIII: Dieser "leichte" Kreuzer aus den 50ern verdrängt mal eben fast doppelt so viel wie eine New Orleans aus den 30ern und hat max. 100 mm statt 130 mm Panzerung. Geht man noch 10 Jahre weiter, dann sind größere Kriegsschiffe als die Kutusov fast ausschließlich Flugzeugträger, Panzerung gibt es praktisch gar nicht mehr und die Standard-Bewaffnung hat Kaliber 127 bzw. 130 mm.

 

Edited by Tigrinhos

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Kleines Update: Abfotografieren aus Jane's Kriegsschiffe des 20. Jahrhunderts hat nicht wirklich gut geklappt. Wie erwähnt ist die Zuordnung von Text und Bild aber auch missverständlich und ich vermute außerdem Fehler bei der Übersetzung ins Deutsche. Grundsätzlich steht dort, dass die USSR sich an die amerikanische Firma Gibbs & Cox gewandt hat, und diese Ende 1937 drei Entwürfe für ein Hybrid-Schlachtschiff geliefert hat. Daneben werden dann U.P.41, Sowjetski Sojus und ein Entwurf für den Hybridcarrier gezeigt sowie die technischen Daten von vier Entwürfen.

 

Die drei Entwürfe für einen Hybridcarrier hatTzoli im englischen Forum schön zusammengefasst:

 

On 2.5.2015 at 4:31 PM, Tzoli said:

 

Name Project 1058 / Design A Project 1058.1 / Design B Project 1058.2 / Design C
Dimensions 304,8 x 38,4 x 10,46m 306,32 x 39,01 x 10,46m 257,55 x 35,96 x 10,16m
Displacement 69.142tons 75.187tons 57.764tons
Engine Power 300.000shp, 6 shafts 300.000shp, 6 shafts 400.000shp, 4 shafts
Maximum Speed 63km/h (34knots) 63km/h (34knots) 57km/h (31knots)
Maximum Range 53.700km (29.000nm) 53.700km (29.000nm) 29.600km (16.000nm)
Armour Belt 330mm (13inch) 330mm (13inch) 330mm (13inch)
Armour Deck 121mm (4,75inch) 121mm (4,75inch) 121mm (4,75inch)
Main Weaponry 4x2 457mm (18inch) 4x3 406mm (16inch) 1x4,2x3 406mm (16inch)
Secondary Weaponry 14x2 127mm (5inch) 14x2 127mm (5inch) 10x2 127mm (5inch)
AA Weaponry 6x4 28mm, 10x1 12,7mm (1,1inch, 0,5inch) 8x4 28mm, 12x1 12,7mm (1,1inch, 0,5inch) 8x4 28mm, 12x1 12,7mm (1,1inch, 0,5inch)
Aircraft 36 strike craft and/or fighters, 4 floatplanes 36 strike craft and/or fighters, 4 floatplanes 24 strike craft and/or fighters, 4 floatplanes

 

Ergänzend dazu kam man dann im Juni 1938 in Russland zu dem Schluss, dass ein solches Schiff nicht gebaut werden kann. Daraufhin hat Gibbs & Cox einen vierten Entwurf für ein konventionelles Schlachtschiff nachgereicht:

 

  • Hauptbewaffnung 2 x 3 406 mm und 2 x 2 406 mm (Ich meine das müsste beim Design C auch so sein statt 1 x 4 und 2 x 3)
  • Verdrängung 45.000 t
  • Geschwindigkeit 31 Knoten
  • Länge 275,5 m
  • Breite 34,6 m

 

Die Info und die Daten sind aus Stalin's Ocean-going Fleet: Soviet Naval Strategy and Shipbuilding Programs, 1935-53 und mit denen für das Design D aus Jane's ergänzt.

 

Zur Panzerung steht da nichts, bei A - C sind es ja jeweils nur 330 mm... Das käme allerdings auch hin, wenn man es mal mit der Montana vergleicht, die mit vier Türmen auf 58.000 t und 28 Knoten gekommen wäre. Noch deutlicher ist vielleicht der Vergleich zur Iowa: Das Design D hat 10 statt 9 Geschütze, 45.000 t und 31 Knoten sind gleich, dafür ist die Iowa  kürzer und mit bis zu 435 mm gepanzert. Ein nahezu idealer Kompromiss aus Kompaktheit, Geschwindigkeit Panzerung und Feuerkraft. 

 

Es gilt eigentlich das Gleiche, was ich auch bei der Conqueror und République bzw. damals noch France auch gesagt habe: Realistisch hätte wohl kaum eine Nation etwas anderes als drei Drillingstürme wie bei der Iowa oder Yamato umgesetzt, da alle anderen Varianten nur zu Nachteilen führen. Auch zwei Vierlinge z.B. wie bei Dunkerque und Richelieu, wenn man von hinten oder im Hafen angegriffen wird. Andererseits ist WOWS eben ein Spiel und soll Spaß machen und das ist sicher nicht der Fall, wenn alle Tier IX und X gleich aussehen.

 

 Zum Design D schaue ich mal noch, ob es da auch Zeichnungen gibt, sonst bastel ich bei Gelegenheit vielleicht mal was auf der Grundlage vom Design B.

Mehr Infos und Bilder dazu gibt es z.B. hier:

 

https://www.globalsecurity.org/military/world/russia/1058.htm

Projekt 1058.png

Edit:

 

Der Entwurf auf Seite 1 stammt ja von 2016, daher hab ich mich auch mal mit Tier II - VI beschäftigt. Mittlerweile ist ja die Oktyabrskaya Revolutsiya in modernisierter Form auf Tier V im Spiel. Denke mal da wird es A- und B-Rumpf geben, aber nicht zwei verschiedene Schiffe, daher hab ich die Gangut mal auf Tier V gesetzt.

 

Auch Tier IV ist etwas kompliziert, die Nikolai ist ja eine weiterentwickelte Imperatritsa Mariya, also eigentlich eine neue Klasse und nicht nur ein verbessertes Schiff. Gleichzeitig ist die Nikolai ja ein bisschen OP... Dann doch lieber den Sonderfall schaffen, dass der Premium besser ist, und die nicht verbesserte Imperatritsa Mariya nehmen. Haben wir z.B. ja auch bei Belfast und Fiji.

 

Auf Tier III lässt sich die Andrei Pervozvanny meiner Meinung nach nicht umsetzen. Die Hauptbewaffnung ist zu schwach, und wenn man die Nebenbewaffnung einbezieht, hat man zusätzlich 14!? Geschütze mit 203 mm...  Bessere Lösung ist vielleicht die Zarewitsch. Ebenfalls 2 x 2 305 mm, aber als Mittelartillerie "nur" 12 x 152 mm, etwa wie die St. Louis. Ich könnte mir hier eine Lösung vorstellen, bei der die Hauptgeschütze ausschließlich AP verschießen und die Mittelartillerie auscchließlich HE. Je nachdem welche Munitionsart man auswählt, bestimmt sich dann welche Geschütze man steuern kann. Die anderen würden solange nicht feuern, automatisch wäre nur die kleinen 75 und 47 mm.

 

Spoiler

1920px-Tsesarevich1907Portsmouth.jpg

 

Tier VI gäbe es auch noch ein Dutzend Entwürfe von 1914 - 1917, allerdings mit 406 mm. Siehe z.B. hier:

 

Entsprechend hätte man entweder den Bruch mit dem Kaliber im Baum, oder den Nelson- / Izumo-Verschnitt mit komischer Geschützaufstellung. Da diese bei den Franzosen offenbar auch nicht stört (und wechselt), ist das wohl das kleinere Übel.

 

Mit den Änderungen zusammengefasst:

 

  • Tier II: Petropawlowsk
  • Tier III: Zarewitsch
  • Tier IV: Imperatritsa Mariya
  • Tier V: Gangut
  • Tier VI: Borodino (Schlachtkreuzer, Baubeginn 1915, 4 x 3 356 mm)
  • Tier VII: Kronshtadt (Entwurf von 1938 mit 3 x 2 38 cm)
  • Tier VIII: Projekt 21 (Entwurf von 1936, 3 x 3 406 mm in Bugaufstellung)
  • Tier IX: Sowjetski Sojus (Projekt 23, 3 x 3 406 mm, Baubeginn 1938)

 

  • Tier X Variante 1: Project 1058.3 / Design D (Entwurf von 1938/39, 2 x 3 406 mm und 2 x 2 406 mm
  • Tier X Variante 2: Vorentwurf für die Sowjetski Sojus (1936, 3 x 3 457 mm)
  • Tier X Variante 3: Projekt 24/ K-1000/ (Entwurf von 1949/50, 2 x 3 510 mm + 2 Lenkwaffenstarter, im Spiel drei oder vier Drillinge)
  • Tier X Variante 4: Ein Mix aus Variante 1 - 3

 

  • Tier IV Premium: Nikolai (verbesserte Imperatritsa Mariya)
  • Tier V Premium: Oktyabrskaya Revolutsiya (Gangut-Klasse)
  • Tier VI Premium: Archangelsk (Ex HMS Royal Sovereign / Revenge-Klasse)

 

Und noch einmal zur Erläuterung:

 

Relaistisch, einfach und ebenso langweilig wären Sowjetski Sojus auf Tier IX (Iowa-Klon) und Super Sowjetski Sojus auf Tier X (Yamato-Klon). Ich fürchte eben WG wird so etwas in der Art umsetzten und dann versuchen die Linie  durch irgendwelche Gimmicks wie z.B. Radar spannend zu machen. Dann doch lieber ein spannendes Papierschiff ohne Gimmicks.

Edited by Tigrinhos

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Weiteres Update:

 

Ich wollte ja mal für den Tier X Variante 4 was zeichnen. Auf der Suche nach einer guten Grundlage hat mich das Projekt 23 und 24 dann doch sehr verwirrt. Daher mal die Zusammenfassung so wie ich das verstanden habe:

  • 1936 wurde mit dem Entwurf für das Projekt 23 / Sowjetski Sojus begonnen, Baubeginn war dann 1938.
  • Von 1939 gibt es den Entwurf Projekt 23bis mit verbessertem Torpedoschutz (Projekt 23 hatte das italienische System...) und verbesserter Flak. Der Rumpf war etwa 16 m länger und 1 m breiter, die Verdrängung etwas größer, die Geschwindigkeit bei gleicher Leistung etwa 2 Kt höher und statt 4 waren nur 3 Bordflugzeuge vorhanden.  Der Entwurf wird oft auch als Reaktion auf die Bismarck von 1939 bezeichnet, eventuell daher auch die Bezeichnung Projekt 23bis.
  • Von 1941 stammt der ursprüngliche Entwurf für das Projekt 24. Auch dieser als Reaktion auf die Bismarck, aber eben nicht auf die Indienststellung, sondern eher auf die Versenkung im gleichen Jahr. Der Unterschied zum Projekt 23 besteht darin, dass mit dem Bau dieser Schiffe erst nach dem Krieg begonnen werden sollte und war daher wesentlich moderner. Für diesen Entwurf gibt es keine zuverlässigen Daten oder Zeichnungen, Torpedoschutz und Flak wird man sich aber auch hier genau angeschaut haben, denn das war ja ein Grund für den Verlust der Bismarck.
  • Von 1945 stammt der Entwurf Projekt 23NU, eine Variante mit verbesserter Flak (8 x 100 mm), aber auf dem bereits begonnene Rumpf von Projekt 23 - also ohne Änderung von Länge und Breite oder Torpedoschutz. Von diesem Entwurf gab es noch ein Dutzend Varianten, von denen wieder so gut wie nichts bekannt ist.
  • Ebenfalls 1945 hat man die Pläne für Projekt 24 aus der Schublade gezogen. Auch hiervon gab es in den folgenden Jahren ein Dutzend Varianten, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das die gleichen sind wie beim Projekt 23NU. Ein Entwurf hatte wohl  4 x 3 x 406 mm und 74.000 t, also eine Art Montana, aber von der Panzerung her eher auf dem Stand einer North-Carolina. 
  • Für eine Variante von Projekt 24 von 1950 gibt es Daten, siehe dazu die Tabelle unten. 70.000 PS mehr als Projekt 23bis und entsprechend größere Verdrängung bei gleicher Geschwindigkeit und Bewaffnung - bedingt durch wesentlich modernere Panzerung und genauere Berechnung der benötigten Antriebsleistung.
  • 1951 und 1952 wurde der Entwurf weiter entwickelt, auch diese Varianten sind in der Tabelle unten aufgeführt, quasi das Projekt 24NU. Stalin bevorzugte zu dem Zeitpunkt das Projekt 82 "Stalingrad", daher hat man kleinere Versionen zwischen 30.000 und 40.000 t als Alternative ausgearbeitet. 
  • Ebenfalls um 1951/52 entstanden die Gerüchte über K-1000. Offenbar hat man im Ausland mitbekommen, dass die Russen etwas planten, hatte aber so wie wir heute auch keine Ahnung, wie genau das aussehen könnte. Praktische alle Informationen und Zeichnungen dazu stammen also aus der ausländischen Presse und sind pure Spekulation, wobei nicht auszuschließen ist, dass einige davon zutreffend sind.
  • 1953 ist Stalin dann gestorben und alle Projekte wurden mit ihm beerdigt.

3dzgm5vm.jpg

 

Vorläufiges Fazit: Wie man sehen kann ist die Geschichte um Projekt23/24 äußerst kompliziert und wird daher in vielen Quellen falsch dargestellt, z.B. in dem man die Varianten von Projekt 23 mit Projekt 24 verwechselt oder vielleicht sogar bewusst falsche Zeichnungen verwendet, einfach weil es keine anderen gibt.

Von allem was über Projekt 24 im Umlauf ist, finde ich die nachfolgende Darstellung für den Entwurf von 1950 am plausibelsten, da z.B. der Bug und die Aufbauten auf mich sehr modern wirken, insbesondere im Vergleich zu der Zeichnung von Projekt 23 direkt darunter. Man erkennt meine ich recht gut, dass die Daten zwar ähnlich sind, es sich aber ansonsten um komplett unterschiedliche Schiffe handelt:

 

rh4nzk5j.png

 

bzqtssft.png

 

 

Die Zeichnung von Projekt 24 wurde z.B. auch schon hier gezeigt:

 

Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass WG tatsächlich Zeichnungen oder technische Daten von einer der stärkeren Varianten in irgendeinem Archiv findet. Am Einfachsten wäre es sicher den Entwurf oben zu nehmen und 3 x 3 457 mm umzusetzen. Damit sich die Spielweise von Yamato & Co. unterscheidet, gibt es ein neues Gimmick, passend fände ich hier das Konzept des Flaggschiffs: Also beim Einsetzen des Verbrauchsmaterials wird nicht nur das eigene Schiff geheilt, sondern auch alle Verbündeten im Umkreis von z.B. 10 km. Hatten wir ja erst wieder im Unternehmen Kirschblüte. Wenn man so will die klassische Variante.

 

Alternativ wäre sicher auch der Hybrid-Flugzeugträger denkbar, ich hab das oben aber gar nicht erwähnt, weil ich das WG kaum zutraue und die BB ja vor dem CV-Rework kommen sollen.

 

Realistischer bzw. quasi die moderne Variante wäre wie oben schon angedeutet eine Art Super-Stalingrad, da man entgegen aller Vorurteile über die Russen zuletzt ja wieder kleinere Schiffe geplant hat. Ich fände das gäbe auch einen sehr stimmigen Baum, wenn man auf Tier VI  den Schlachtkreuzer Borodino hat, auf Tier VIII die Kronshtadt (aber mit Kaliber 38 cm) und als Tier X ein riesiges und schnelles Schiff mit eher bescheidener Panzerung und eher schwacher Bewaffnung, zumindest für 1950. Denkbar und von der Spielweise her bestimmt nicht schlecht wären hier tatsächlich sogar 3 x 406 mm, wenn man sich moderne Schnellfeuergeschütze mit an die 20 Sekunden Reload ausdenkt.

Oder eben wirklich drei oder vier Zwillingstürme mit 480 oder 510 mm, dafür eben kaum Panzerung.

 

Noch interessanter fände ich ein Konzept in Anlehnung an Projekt 24NU sowie die Hybrid-Flugzeugträger bzw. den Entwurf K-1000 mit Rohrartillerie und Lenkwaffen mit einem Schuss King George V: Turm A und Z wären dann Zwillingstürme mit 457 mm, Turm B und Y wären Drillinge von der Stalingrad mit 305 mm und würden statt dem Flugdeck bzw. der Lenkwaffenstarter eingebaut. Abfeuern aller Geschütze über die linke Maustaste, während die 457 mm nachladen kann man zwischendrin eben noch eine Salve nur mit den kleineren Geschützen abfeuern.

Oder auch hier Zwillingstürme mit Kaliber 480 oder 510 mm, aber eben nur zwei Stück und in Kombination mit zwei Drillingen von der Moskva mit 220 mm. Die Yamato hätte dann immer noch die stärkste Breitseite mit 9 x 460 mm im Vergleich zu 4 x 480 oder 510 mmm. Und das Gimmick zum Ausgleich sind dann eben die Kreuzertürme. Relaod wäre dann etwa 34 Sekunden für die großen Geschütze und 17 Sekunden für die kleinen.

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So, für den Fall das es jemanden interessiert:

 

m9e2s63h.png

 

Wie oben bereits angekündigt ist es ein Entwurf von mir in Anlehnung an Projekt 24NU. Die Umsetzung im Spiel könnte so funktionieren, dass man zur Eingewöhnung einen A-Rumpf mit 4 x 3 406 mm hat. Der B-Rumpf hätte dann die HA mit zwei verschiedenen Kalibern. Die Geschütze würde man ganz normal abfeuern - es hätten eben nur nicht alle die gleiche Nachladezeit ( ca. 34 und 17 Sekunden).

 

Die Zwillinge mit 510 mm sind Entwürfe für die H-44 und wahlweise im Rahmen des Deutsch-Sowjetischen Wirtschaftsvertrags nach Russland gelangt oder bei Kriegsende erbeutet worden. Ein wahres Monsterschiff, wie man es von den Russen erwartet, aber wie die russischen Kreuzer eben auch sehr anfällig.

Tatsächlich würde die Yamato auch die stärksten Geschütze im Spiel behalten, zumindest wenn man nicht nur das Kaliber der Rohre sondern auch deren Anzahl betrachtet.

 

Erwähnen sollte ich noch, dass der Anstoß für das Ganze die unrealistischen Entwürfe der Russen selbst waren: Ein Vorentwurf für die Sovetsky Soyuz sah 3 x 3 457 mm vor - also vergleichbar der Yamato, aber mit einer Geschwindigkeit von 36 statt 27 Knoten und knapp 10.000 t weniger Verdrängung.

 

Erwähnen sollte man dann erst recht, dass solche Kleinigkeiten WG nicht stören, siehe z.B. République: Die hat im Vergleich zur Montana 25% schnelleren Reload und 20% schnellere Turmdrehrate, obwohl das Kaliber größer ist und die Vierlinge wohl 30 - 40% schwerer als die Drillinge mit 406 mm gewesen sein dürften. Außerdem liegt die Panzerung etwa in der Mitte liegt zwischen Yamato und Montana - sie hat aber die wenigsten HP und läuft 30 Knoten.

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Beta Tester
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Tut mir leid, aber dieser Entwurf wäre selbst für ein russisches Archiv zu absurd und in seiner Ausführung ebenso krankes Wunschdenken wie die späte H-Klasse-Fantastereien.

Für so eine große Geschwindigkeit braucht es enorm viel Antriebsleistung. Die braucht richtig viel Platz und muss geschützt werden. Der Kahn müsste riesig und weich sein. Im Endeffekt ist es dummes schneller, größer, dicker ins absurde gezogen. Zusätzlich muss noch die schwere Artillerie gebalanced werden. Mikasa-Effekt oder Lol-Pens wie bei der Republique, nur noch eine Ecke schlimmer? Dazu noch gemischte Kaliber als völlig neue Mechanik. WG hatte zuletzt bei den Franzosen die Chance, sowas entspannt auf T3 zu testen. Aber statt einer Danton mit 30,5-24cm-Mischkaliber haben sie lieber eine Turenne gebastelt.

 

Am 13.7.2018 um 15:35, Tigrinhos sagte:
  • Ebenfalls um 1951/52 entstanden die Gerüchte über K-1000. Offenbar hat man im Ausland mitbekommen, dass die Russen etwas planten, hatte aber so wie wir heute auch keine Ahnung, wie genau das aussehen könnte. Praktische alle Informationen und Zeichnungen dazu stammen also aus der ausländischen Presse und sind pure Spekulation, wobei nicht auszuschließen ist, dass einige davon zutreffend sind.

Zu K-1000: Mein Stand dazu ist, dass es Fakes für die Geheimdienste waren, da sie laut Breyer zum Teil auch in sowjetischen Erkennungsbüchern auftauchten. Die Frage ist da sowieso, wie viel sich der Westen als Rechtfertigung eigener Rüstung dazu gedacht hat.

 

Am 13.7.2018 um 15:35, Tigrinhos sagte:

1953 ist Stalin dann gestorben und alle Projekte wurden mit ihm beerdigt.

Man könnte auch sagen, da kehrte wieder Vernunft ein. In den 50ern Artillerie-Kreuzer zu bauen, mag noch halbwegs sinnvoll in Anbetracht der Leistung damaliger Raketen gewesen sein, aber in den 50ern ernsthaft solche BB zu planen zeigt von Realitäts- und Notwendigkeitssinn gröfazigen Ausmaßes. 

 

Projekt 24 sieht vor allem auf der zweiten Skizze nach aus Italien und den USA zusammen geklaut aus. 

 

Am 13.7.2018 um 15:35, Tigrinhos sagte:

das Konzept des Flaggschiffs: Also beim Einsetzen des Verbrauchsmaterials wird nicht nur das eigene Schiff geheilt, sondern auch alle Verbündeten im Umkreis von z.B. 10 km. Hatten wir ja erst wieder im Unternehmen Kirschblüte. Wenn man so will die klassische Variante.

Das Schiff (nicht CV) , was am weitesten weg vom Geschehen ist, für einen temporären Boost des eigenen Teams ohne Strafe Teamkillen wäre passender. Ich wüsste nicht, warum die Russen, die weder für schonenden Umgang mit Mensch und Material, noch für erfolgreiche Flaggschiffe in Seeschlachten und Führung bekannt sind, gerade dieses Verbrauchsgut bekommen sollten. Bisherige Probleme wie Camping auf einen Haufen oder Gefechtsverläufe im Taifun würden auch nur verstärkt werden.

 

Am Ende können wir sicher sein, dass WG schon dafür sorgt, dass sich die russische Community über ihre BB freuen wird und andere in die Röhre schauen bzw. sich mit neuen Baustellen und Problemen auseinandersetzen können.

 

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15 hours ago, Graf_Orlok said:

Tut mir leid, aber dieser Entwurf wäre selbst für ein russisches Archiv zu absurd und in seiner Ausführung ebenso krankes Wunschdenken wie die späte H-Klasse-Fantastereien.

Für so eine große Geschwindigkeit braucht es enorm viel Antriebsleistung. Die braucht richtig viel Platz und muss geschützt werden. Der Kahn müsste riesig und weich sein. Im Endeffekt ist es dummes schneller, größer, dicker ins absurde gezogen.

 

Zusätzlich muss noch die schwere Artillerie gebalanced werden. Mikasa-Effekt oder Lol-Pens wie bei der Republique, nur noch eine Ecke schlimmer? Dazu noch gemischte Kaliber als völlig neue Mechanik. WG hatte zuletzt bei den Franzosen die Chance, sowas entspannt auf T3 zu testen. Aber statt einer Danton mit 30,5-24cm-Mischkaliber haben sie lieber eine Turenne gebastelt.

Naja, die letzten echten Entwürfe sind halt die drei oben in der Tabelle aufgeführten Varianten vom Projekt 24. Da liegt die Verdrängung zwischen 30.000 und 40.000 t und die Hauptbewaffnung bestünde z.B. bei der Variante 1 nur aus einem Drilling mit 406 mm und einem Vierling mit 180 mm. Das mag realistisch sein, taugt aber eben nicht als Tier X BB im Spiel.

 

Ansonsten wären entsprechend älterer Entwürfe eben nur 3 x 3 457 mm quasi wie bei der Yamato oder 4 x 3 406 mm wie bei der Montana oder 4 x 2 457 mm wie bei der Conqueror möglich. Was grundsätzlich nicht schlecht sein muss, wenn es WG nicht wie bei der République versaut: Eine Iowa z.B. ist 13 m länger und hat damit eher Platz für zwei Kessel mehr, sie ist schlechter gepanzert und trotzdem nicht schneller bzw. unter Berücksichtigung von SpeedBoost sogar langsamer, vom trotz kleinerem Kaliber 10 Sekunden längeren Reload mit Modul auf der République ganz zu schweigen.

 

Insofern kann man meinen Entwurf gerne als absurd bezeichnen, das ist ja auch genau das was ich zeigen wollte. Zumindest mal ist er knapp 40 m länger als die République, schlechter gepanzert und liegt mit 33 Knoten ziemlich genau in der Mitte zwischen Iowa oder République und Stalingrad.

 

Quote

Zu K-1000: Mein Stand dazu ist, dass es Fakes für die Geheimdienste waren, da sie laut Breyer zum Teil auch in sowjetischen Erkennungsbüchern auftauchten. Die Frage ist da sowieso, wie viel sich der Westen als Rechtfertigung eigener Rüstung dazu gedacht hat.

Ich kenne da keine Abbildung, die nicht aus einer anderen Quelle stammt. Man muss auch dazusagen, dass im Jane's z.B. von 35.000 - 55.000 t und 406 mm oder 457 mm die Rede ist. Das entspricht ja ziemlich genau dem Projekt 24NU aus der Tabelle oben.

 

Quote

Man könnte auch sagen, da kehrte wieder Vernunft ein. In den 50ern Artillerie-Kreuzer zu bauen, mag noch halbwegs sinnvoll in Anbetracht der Leistung damaliger Raketen gewesen sein, aber in den 50ern ernsthaft solche BB zu planen zeigt von Realitäts- und Notwendigkeitssinn gröfazigen Ausmaßes. 

Das mag ja sein, es war aber bis 1950 Realität. Der Geschützmix bietet dann übrigens auch den Vorteil, dass man die kleineren Türme durch Lenkwaffenstarter ersetzen kann. Außerdem sein nochmal angemerkt, dass die Russen mit dem Projekt 1144 später tatsächlich einen 250 m langen Schlachtkreuzer gebaut haben. Oder mit dem Projekt 1123 einen Hybrid-Flugzeugträger.

Die Frage ist halt, wie die Entwürfe dazwischen ausgesehen haben.

 

Quote

Projekt 24 sieht vor allem auf der zweiten Skizze nach aus Italien und den USA zusammen geklaut aus. 

Da man Know-how in USA und Italien eingekauft hat, sicher kein Zufall. Die Frage ist nur, ob das der Autor der Zeichnung wusste, und Elemente übernommen hat, oder die Zeichnung aus einer anderen Quelle stammt.

 

Quote

Ich wüsste nicht, warum die Russen, die weder für schonenden Umgang mit Mensch und Material, noch für erfolgreiche Flaggschiffe in Seeschlachten und Führung bekannt sind, gerade dieses Verbrauchsgut bekommen sollten.

Hmmm, weil russische Matrosen ohne Rücksicht auf Verluste geopfert würden um z.B. einen Brand zu löschen?

Oder weil die russischen Schiffe so schadensanfällig sind, dass sich die Besatzung mit Reparaturen sehr gut auskennt?

Oder ganz einfach weil das Verbrauchsmaterial aktuell z.B. im Unternehmen Kirschblüte getestet wurde?

Ein anderes neues Gimmick im Test wäre noch der Relaod-Booster, ansonsten halt was klassisches wie Radar, was auf einem Schiff aus den 50ern ja auch kaum fehlen darf.

Jedenfalls wird WG einen langweiligen Entwurf sicher mit einem Gimmick aufpeppen.

 

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Vor 22 Stunden, Tigrinhos sagte:

Ansonsten wären entsprechend älterer Entwürfe eben nur 3 x 3 457 mm quasi wie bei der Yamato oder 4 x 3 406 mm wie bei der Montana oder 4 x 2 457 mm wie bei der Conqueror möglich.

Wären doch prima 10er und für das Spiel besser als die Schiffe mit Mischbewaffnungen.

 

Vor 22 Stunden, Tigrinhos sagte:

Außerdem sein nochmal angemerkt, dass die Russen mit dem Projekt 1144 später tatsächlich einen 250 m langen Schlachtkreuzer gebaut haben. Oder mit dem Projekt 1123 einen Hybrid-Flugzeugträger.

Die haben aber nichts damit zu tun. Die Hybrid-Träger sind außerdem auch nicht gerade als erfolgreiches Design bekannt.

 

Vor 22 Stunden, Tigrinhos sagte:

Oder ganz einfach weil das Verbrauchsmaterial aktuell z.B. im Unternehmen Kirschblüte getestet wurde?

Und schon da zu Problemen führt.

 

Vor 22 Stunden, Tigrinhos sagte:

Jedenfalls wird WG einen langweiligen Entwurf sicher mit einem Gimmick aufpeppen.

Muss ja leider. Koste es, was es wolle.

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5 hours ago, Graf_Orlok said:

Wären doch prima 10er und für das Spiel besser als die Schiffe mit Mischbewaffnungen.

Die Meinungen gehen da sicher auseinander, ich fände es jedenfalls nicht sehr spannend und wenn dann so was wie die Conqueror oder République rauskommt auch nicht wirklich plausibel.

Balancing ist das eine, bei den Franzosen springt man halt von Tier IX auf X im Kaliber mal eben von 380 auf 431 mm, sonst wäre das eine schöne Reihe mit konsequent Vierlingen ab Tier VI.

Zur Yamato macht man zwar auch einen Schritt von 50 mm, aber es bleibt zumindest bei Drillingstürmen. Und auf der Amagi hat man die gleichen Geschütze wie auf der Izumo nur in einem Zwillingsturm. Das ist dann ja auch eine stimmige Entwicklung: Erst mehr Rohre, dann größeres Kaliber, nicht alles auf einmal und nicht zu viele Rohre in einen zu kleinen Turm...

 

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mein Entwurf dann auch nicht wirklich gut in die Reihe passt, das würde bei dem Mix mit 457 mm und 305 mm aber schon besser aussehen.

Und man kann ja wie bei den Briten einen B-Turm mit 420 mm auf Tier IX bringen und den als A-Turm auf Tier X verwenden, um den Übergang etwas abzumildern. Noch besser wäre natürlich ein Schlachtkreuzer-Zweig mit Borodino, Kronshtadt und Stalingrad, das Kind ist aber schon in den Brunnen gefallen...

 

Ich erwähne auch die Variante mit 3 x 3 406 mm auf Tier X nochmal: Warum nicht mit modernen, schnellfeuernden Phantasie-Türmen, man bewegt sich ja in den 1950er-Jahren.

 

Quote

Die haben aber nichts damit zu tun. Die Hybrid-Träger sind außerdem auch nicht gerade als erfolgreiches Design bekannt.

Die sind vermutlich nicht direkt verwandt, ein Schiff wird teilweise über Jahrzehnte entwickelt, wer weiß schon wie viele Varianten es dazwischen gab. Es ging aber auch nur darum, dass die gezeigten Entwürfe nicht nur irgendwelche Hirngespinste waren, sondern schon sehr konkret, weil man etwas ähnliches wie das Schlachtschiff mit Lenkwaffen oder den Hybridcarrier später tatsächlich gebaut hat. Ob es zu der Zeit sinnvoller war sei mal dahingestellt.

 

Quote

Und schon da zu Problemen führt.

Weil alle in dem Bereich campen, schon klar. Im Random würde aber kein Bot am Ruder sitzen und könnte an sinnvollere Positionen fahren. 

 

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Muss ja leider. Koste es, was es wolle.

Was zu der Frage führt, was du dir wünschen würdest?

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Vor 1 Stunde, Tigrinhos sagte:

Weil alle in dem Bereich campen, schon klar. Im Random würde aber kein Bot am Ruder sitzen und könnte an sinnvollere Positionen fahren. 

 

Da gibt es die andere Art von "Bots".

 

Vor 1 Stunde, Tigrinhos sagte:

Warum nicht mit modernen, schnellfeuernden Phantasie-Türmen, man bewegt sich ja in den 19050er-Jahren.

Weil moderne schnellfeuernde Geschütze wieder ihre ganz eigenen Probleme mitbringen. Und ein BB mit massig solcher Kanonen wäre wieder ein riesiges Problem fürs Balancing.

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1 hour ago, Graf_Orlok said:

Da gibt es die andere Art von "Bots".

Die hat man immer, da kann man auch Geschütze mit 15 km Reichweite machen, die bleiben trotzdem 20 km vom Gegner weg.

 

Quote

Weil moderne schnellfeuernde Geschütze wieder ihre ganz eigenen Probleme mitbringen. Und ein BB mit massig solcher Kanonen wäre wieder ein riesiges Problem fürs Balancing.

Also ob das WG interessiert, wie oft muss ich eigentlich noch die 20 Sekunden der République erwähnen? Die 406 mm müssen ja gar nicht schneller feuern, dafür hat man vorne 6 Rohre statt 4. Und die Montana hat zwar vier Türme, aber dafür auch 30 Sekunden. Ebenso bewegt sich z.B. auch meine Kronshtadt mit 305 mm und Adrenalinrausch um die 15 Sekunden, wobei das kleinere Kaliber oft sogar ein Vorteil ist und zuverlässiger als die 406 mm Zitadellen statt Overpens produziert.

 

Wie gesagt gibt ja auch nicht nur diese Möglichkeit, die Diskussion ist aber müßig, solange du alles außer Klonen von bereits vorhandenen Schiffen ablehnst. Ich dagegen will alles nur keine Yamato mit Radar. Oder eine Lion mit geplanten 47.600 t auf Tier IX und dann ein Phantasieschiff wie die Conqueror auf Tier X, die mit 4 x 2 457 mm wohl um die 80.000 t und 290 m haben müsste. Das ist dann wie Tiger II zu E100 ohne den E75 dazwischen und außerdem selbst für ein Arcade-Game offensichtlich falsch. 

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Vor 59 Minuten, Tigrinhos sagte:

Also ob das WG interessiert, wie oft muss ich eigentlich noch die 20 Sekunden der République erwähnen?

Siehst Du? Du sagst doch selbst, dass das ein Problem ist. Und total bescheuert ist WG auch nicht. Sie geben sich zwar Mühe im so sein, aber ein bisschen denken sie schon mit.

 

An Schiffe mit gemischter Hauptbewaffnung glaube ich erst, wenn WG solche Premiums bringt. Und außerhalb der Sowjetunion der 50er gab es so etwas eigentlich nur kurz vor der Dreadnought.

 

Vor 1 Stunde, Tigrinhos sagte:

Wie gesagt gibt ja auch nicht nur diese Möglichkeit, die Diskussion ist aber müßig, solange du alles außer Klonen von bereits vorhandenen Schiffen ablehnst.

Auf Klone und Mischungen läuft es aber hinaus. Es gibt einfach nicht unendliche Vielfalt. In WoT gibt es auch massig Panzer, die sich z.B. bei den vielen sowjetischen T10-Mediums oft nur durch die Betonung unterschiedlicher Stärken unterscheiden.

Ist das Klonen und Mischen schlecht? Nein. Nehmen wir die Franzosen-BB: Imho sind sie ab T8 eine Fortsetzung des Iowa-Spielstils mit noch mehr Betonung auf Geschwindigkeit. Dadurch haben sie insgesamt mehr für die Variabilität im BB-Gameplay getan als die ganzen Brawler. Warum bei den Sowjet-BB nicht auch versuchen, irgendeinen Aspekt der BB mehr zu betonen? Das wird vom Design her schwierig, aber ich finde das besser, als krampfhaft etwas komplett neues zu bringen. Oder mal wieder eine klassischen All-Rounder bringen? Die Eigenschaften dafür haben sie ja.

 

Zusätzlich willst Du einfach mal gleich mehrere mehr oder weniger komplett neue Sachen auf einmal auf ein Schiff bringen. Natürlich sehe ich so etwas kritisch. Damit z.B. die gemische Hauptbewaffnung überhaupt sinnvoll nutzbar ist, muss auch noch die Möglichkeit der unterschiedlichen Munitionswahl für die verschiedenen Kaliber rein. Dann muss man noch testen, ob so die Balance nicht zu sehr über Bord geht. Dann musst Du auch Streuung, Reload, Sigma, Drehzeit usw. für beide Kaliber einzeln balancen und zusätzlich noch im Gesamtpaket testen.

Auch praktisch ist der Kaliber-Mischmasch Käse. Das sind völlig verschiedene Ballistiken, die deswegen beide eine eigene Feuerleitung. Es hat schon seinen Grund, warum sich niemand mehr damit beschäftigt hat.

Im Spiel setzt sich das Problem fort. Auf hoher Entfernung bist Du ein riesiges BB mit 4 relevanten großen Geschützen, im Nahkampf bist Du ein überdimensionierter Kreuzer mit 6 relevanten Kanonen. Da sind wir wieder beim Aufwand des Balancings, damit es überhaupt funktioniert.

 

Imho bedenkst Du nicht, was für ein Aufwand beim Lösen der Probleme, die eine gemischte Bewaffnung mit sich bringen, notwendig ist. Und das nur für Stalins feuchte BB-Träume, die irgendwo auf dem Niveau später H-Entwürfe rangieren.

 

Vor 1 Stunde, Tigrinhos sagte:

Das ist dann wie Tiger II zu E100 ohne den E75 dazwischen und außerdem selbst für ein Arcade-Game offensichtlich falsch. 

Man kommt vom Jagdpanther zum Ferdinand/Elephant. Das ist auch Quatsch. Die Soße dazu ist vom Alecto zur AT-Serie. Nur so als Beispiele.

 

Vor 5 Stunden, Tigrinhos sagte:

Was zu der Frage führt, was du dir wünschen würdest?

Einfach gutes Gameplay, dass keine Gimmicks braucht. Hat bei den alten Linien ja auch funktioniert und die BB lassen sich ja auch jetzt noch gut spielen. Persönlich interessieren mich die BB der Russen/Sowjets jetzt erstmal nicht, aber wenn sie einfach mehr oder weniger elegant in allen Situationen zu spielen sind, da aber gegen jeweils angepasstere BB im Nachteil sind, bin ich zufrieden.

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:cap_haloween::cap_haloween::cap_haloween:

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Quote

Which Soviet Battleship are you looking forward to? Why?
 

VI Sinop: A battleship project developed by the Naval Shipyard in 1917 for the Mediterranean squadron.
 

VIII Vladivostok: A ship based upon the project of an A-type battleship of CB-4 of the Baltic Shipyard, dated 1936.
 

IX Sovetsky Soyuz: A battleship of Project 23. The ship was in the process of being laid down before World War II, but her construction was stopped at the outbreak of war. In the game, she will be featured as built and modernized in the mid-40s.
 

X Kreml (No picture available): A battleship of Project 24. She is armored with three triple 406 mm or 457 mm (optional) turrets. The ship is slightly smaller than Großer Kurfürst but has a larger water displacement.

 

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Am ‎19‎.‎01‎.‎2019 um 19:21, 1MajorKoenig sagte:

Ich tippe auf 1. April

Du Schelm. :Smile_veryhappy:

Ich würde ja auf den 9. Mai tippen - den Jahrestag des Sieges der glorreichen Sowjetflotte.
Wobei natürlich der 14./27. Mai (1905) in Sachen bescheidenem Realismus besser passen würde... :Smile_trollface:

Angesichts einer Flottentradition, die in beiden Weltkriegen so entscheidende Rollen gespielt hat, an gebauten BBs nie über 305mm-light-BBs hinaus kam und deren mächtigster Exponent folgerichtig die geleaste alte Royal Sovereign/Archangelsk war, kann man da gar nicht hoch genug greifen.

Allein die KuK-Flotte käme dem Level vllt noch gerade so nahe.


Falls das Balancing aber "zufällig" auch bei den Russen-BBs nicht ohne spezielle neue Gimmicks auskäme, hätte ich schon ein paar heiße Ideen für echt authentisch-sowjetische Consumables:

  • "Rasputins Rache": wird ein sowjetisches BB versenkt (schon ne Blasphemie an sich), hinterlässt es eine kontaminierte Strahlungszone mit einem Radius von 1-2 km, die sich nur langsam in der Strömung auflöst und auf passierende Schiffe dieselbe Wirkung hat wie der "Schmutz" in den Halloween-Maps.
  • "Befehl des Politbüros": auf stronke Order vom Kreml hin werden alle im Cooldown befindlichen Consumables sowie alle beschädigten/zerstörten Module sofort wieder verfügbar - arbeiten dann aber mit 33%iger Wahrscheinlichkeit fehlerhaft. Oder explodieren. :cap_haloween:

Auch sicher sehr reizvoll und eine Erwägung wert:

  • "Stalins Telepathen": ermöglicht einem zeitweilig die völlige Parallel-Kontrolle über ein beliebiges feindliches Schiff.


 

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August für die Gamescom wie immer.

 

Letztes Jahr waren es die Britischen DD.

 

Davor waren es die Britischen BB, davor die Deutschen BB.. etc.

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Vor 1 Stunde, Qu1ck_Silver sagte:
  • "Stalins Telepathen": ermöglicht einem zeitweilig die völlige Parallel-Kontrolle über ein beliebiges feindliches Schiff.

 

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Ihr habt gerufen?

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