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BullenkloeteGER

Stufe 9 oder 10 Schlachtschiff der britischen Marine / Super King George V.

38cm Vierling ausreichend für Stufe 9/10?  

46 members have voted

  1. 1. Wäre ein Schlachtschiff mit 38cm-Vierlingstürmen ebenbürtig auf Stufe 9/10?

    • 38cm ist zu klein als Kaliber. Vierlingstürme sind nicht gut.
      11
    • 38cm als Kaliber sind in Ordnung. Aber Vierlingstürme sind nicht gut.
      2
    • 38cm als Kaliber sind nicht gut. Aber Vierlingstürme sind in Ordnung.
      12
    • 38cm als Kaliber sind in Ordnung. Vierlingstürme sind in Ordnung.
      21
  2. 2. Wieviel Primärbatterie-Türme sollte ein Schlachtschiff bei gleichbleibenden Schadens-Output auf Stufe 10 haben?

    • 2.
      2
    • 3
      23
    • 4
      21
  3. 3. Ich mag als Turmkonzept der Primärbatterie/Hauptartillerie:

    • Zwillingstürme.
      8
    • Drillingstürme
      30
    • Vierlingstürme.
      8
  4. 4. Ich mag als Feuerprinzip auf Schlachtschiffen:

    • Hohe Feuerrate aber wenig Schaden pro Geschoss.
      27
    • Niedrige Feuerrate aber viel Schaden pro Geschoss.
      19

116 comments in this topic

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Hallo (See)Leute!

Ich hatte letztens im Spiel eine interessante Diskussion. Und zwar ist uns aufgefallen, dass die britische Marine sich gerne mit 38cm-Geschützen (HMS Vanguard) und Vierlingstürmen (HMS King George V) beschäftigt hat. Außerdem haben die britischen Streitkräfte eine lange und erfolgreiche Geschichte mit QF (Quick Firing / Schnellfeuer-) Kanonen.

 

Uns ist in den Sinn gekommen, dass es sicherlich Prototypen(pläne) für ein Schiff gab/gibt das dies Alles kombiniert. Deshalb hätte ich folgende Idee für ein britisches Schlachtschiff auf Stufe 9 oder 10:

 

I.  Verdrängung: 46.000-52.000 ts (breiter Rumpf -35m+?- zur Aufnahme der großen Barbetten der Hauptgeschütze)

II. Primärbatterie: 2x4 QF 15-inch Gun (381mm) (Vierlingstürme), je einer vor und achteraus des Aufbaus, Kadenz/Rate-of-Fire/RoF 3.0-4.5rpm (Schuss/min), unabhängige Rohraufhängung, hohe Genaugkeit

III. Sekundärbatterie: 8x2 QF 5.25-inch Gun (133mm)  (Zwillingtürme), je zwei seitlich in überhöhter Aufstellung seitlich der vier Hangars, mit mechanischem Ansetzer und Vorrichter - also erhöhter Kadenz

IV. Tertiärbatterie/schwere Flak: 8x8 QF 1.57-inch Gun (40mm) (teilgeschützte Doppelvierlingslafetten), je zwei überhöht auf einen der Hangars, bereits in der Lage HV-Munition zu verschießen, fernsteuerbar

V. Quintärbatterie/leichte FlaK: 4x4 0.5-inch (12.7mm) HB-MG (teilgeschützte Doppelzwillingslafetten), ähnlich M45 Quadmount, beidseitig auf Plattformen an den Schornsteinen

VI. Zusätzliche Flugabwehr: 4x 20-barrel 7-inch UP projector/Raketenwerfer,  nebeneinander auf den 38cm-Türmen + mehrere 7.62mm-Zwillings-MG im Bug- und Heckaufbau/Ausguck

VII. Leistung: 135.000-145.000 shp/wPS (12 Hochdruck-Kessel in 4 Dreiergruppen in 4 Maschinenräumen, 4 dreistufige Turbinen, 4 Wellen)

VIII. Hangars: 4, je einer beidseitig der beiden Schornsteine, jeweils auf das Katapult blickend

IX. Katapult: 1, mittschiffs querverlaufend zwischen den Schornsteinen/Hangars, beidseitig nutzbar, kurze Bestückungsdauer da fest verbaut

X. Geschwindigkeit: 28-31 kn (da bauchiger Rumpf aber viel spezifische Leistung)

XI. Wenderadius: 720-750m (da kompakter Rumpf mit lotrechtem Bug/Heck und nach innen geneigter Bordwand mit Seitenwülsten, gute Hydrodynamik)

XII. Feuerreichweite Primärbatterie (im Spiel): 20-22.5km 

XIII. Mündungsgeschwindigkeit Primärbatterie (im Spiel): 900-930m/s da Rohre mit hoher Kaliberlänge + Lafettierung mit großen Rohrrücklaufbremsen und dickwandigen Feuerkammern in den geräumigen Türmen

 

Wie sieht das Schiff aus?

Nun, im Prinzip genau wie eine (etwas größere) HMS King George V. Bloß das die Beiboote nun schräg beidseitig neben dem hinteren (Hilfs-)Führungsturm auf dem niedrigen Aufbau liegen und dafür auf den beiden achteren Hangars seitlich des achteren Schornsteins ebenfalls 40mm-Flak installiert ist.

 

Warum nicht mehr Mittelartillerie?

Die 133mm-Türme litten im Krieg unter etlichen Kinderkrankheiten die nach und nach behoben wurden. Dadurch erreichten sie irgendwann ihre Konstruktions-Feuerrate. Nach dem Krieg wurde der Ladevorgang immer weiter optimiert und mechanisiert. Dadurch erhöhte sich die Laderate und Ladezuverlässigkeit. Die Kadenz der Sekundärbatterie der HMS Queen Victoria -ähnlich HMS Vanguard- ist also deutlich (geschätzte 20-35%) höher als die der King George V. Der größere Rumpf erlaubt auch die Mitnahme von mehr Munition und diese gleichzeitig besser zu schützen. Die Munition wurde ebenfalls ständig verbessert. Somit besitzen beide Schiffe bei selber Rohrzahl unterschiedlich starke Mittleartillerie. Weitere Türme, gar mit anderen Kalibern würden das Hauptmerkmal der King George V -Klasse/ HMS Queen Victoria eliminieren: sehr gut verteilte Rohrwaffen mit optimalen Bestreichungswinkeln und exzellenter Gruppierung/Trennung der Feuereinheiten bei gleichzeitiger guter Angepasstheit (Matching) an die jeweiligen Zielarten!

 

Warum der Name HMS Queen Victoria?

Große und leistungsfähige Hauptkampfschiffe der Royal Navy wurden schon oft nach Regenten benannt. Eine der mächtigsten und bekanntesten Herrscherfiguren der britischen/englischen Geschichte war Königin Victoria. Meines Wissens nach existierte zwar ein Schiff namens HMS Victoria, aber keines mit dem wohlklingenden Namen HMS Queen Victoria. Da das Schiff konzeptionell auf der King George V basiert, bietet sich ein Königs-/Königinnenname außerdem an.

 

Warum 40mm-FlaK?

Die 40mm-DV-Lafette ist schlicht und ergreifend atemberaubend. Nicht nur das massive Feuervolumen (73 Sekunden Dauerfeuer mit insgesamt 1.120 Geschossen pro DV-Lafette am Ziel bis Magazinwechsel) und beeindruckende Dauerbreitseitengewicht (1.120 Projektile aus Dauerfeuer mit 820g Geschoßgewicht macht fast 1 Tonne pro Lafette! Also 3-5 Tonnen je nach Anordnung) sondern auch andere Eigenschaften bleiben im Gedächtnis. Die Mündungsgeschwindigkeit von 732m/s bei solch einem großen Projektil ist lobenswert. Ebenso die Reichweite von fast 5 Kilometern. Das die Lafetten letztendlich sogar ferngesteuert vom Radar gerichtet werden konnten mit erstaunlicher Drehrate (25-30°/s) machte sie nur noch gefährlicher. Da die Waffen nun viel genauer feuern, schneller richten und zuverlässiger arbeiten ist die schwere FlaK der Queen Victoria besser als die der King George. Die neue Anordnung erlaubt außerdem das Nutzen aller Waffen wärend des Feuerns/Richtens der Primärbatterie und die Nutzung bei schwereren Seegängen (Vor- und Achterdeck sind frei!).

 

Warum keine 20mm-FlaK und nur so wenig Rohre 12.7mm?

Die 20mm-FlaK fällt genau in die Lücke zwischen 40mm-FlaK und 12.7mm-Heavy-Barrel-MG. Meiner Meinung nach ist sie deshalb überflüßig und erschwert nur die Feuerführung im Kampf sowie insgesamt Wartung&Pflege/Versorgung&Nachschub. Die DZ-Lafette der 12.7mm- Maschinengewehre ist elektrisch gerichtet und dank diverser Zielhilfen erstaunlich genau. Dank der API-Munition (Armor Piercing Incendiary - Panzerbrechende Brandmunition) ist sie wirksam genug für die Nächstbereichs-Flugabwehr. Da Kamikaze und Tiefflieger oft in die Breitseite (größeres Ziel das weniger seine Querbewegung ändert) stoßen reicht die Massierung mittschiffs. Gegen eventuelle Nächstbereichs-Angriffe auf Bug und Heck reichen die Zwillings-MGs in den Aufbauten.

 

Was ist mit der Panzerung?

Da ich kein Schiffskonstrukteur bin kann ich nur Annahmen machen die ich ungern in Zahlen ausdrücke. Einsatzverdrängung und ungefähre Abmessungen des Schiffes stehen fest. Auch das Panzerungskonzept. Geschlossener Panzer der Zitadelle mit Vorpanzerung und Splitterfang, massive Barbetten mit zylindrischen Geschossbunkern bis knapp unter die Türme, Pulverkammern zwar unter den Bunkern aber in der Zitadelle. Gürtelpanzer, Dreifachboden, Krepierdeck und Torpedowülste je über 3/4 der Länge. Die Haupttürme/Barbetten und der Gürtel sollten der schwersten Primärbatterie der größten Gegnerschiffe widerstehen. Deshalb halte ich an diesen vitalen Stellen Panzerdicken von nicht unter 400mm gehärteten Stahls für notwendig.

 

Könnte sich das Schiff gegen die Montana oder Yamato behaupten?

Bei günstigem Gefechtsverlauf, ja. Der Vitalpanzer (Gürtel/Barbetten/Türme) sollte massiven Beschuß standhalten. Der Rest des Schiffes wird nach anhaltendem Kampf definitiv verwüstet sein. Aber weder sinkt das Schiff, noch stellt es das Feuer ein. Die sehr schnell und genau feuernde Primärbatterie beschädigt schwere Gegner signifikant und kontinuierlich. Er wird durch schieres Feuervolumen niedergekämpft. Mittlere und leichte Gegner werden durch Primär- und/oder Sekundärbatterie schnell und wirksam vernichtet.

 

Sollte es dieses oder ähnliches Konzept schon geben, warum wurde es nicht gebaut?

Vom Schlachtschiff-Aspekt her erfolgte kein Bau, weil die Briten sich von den Amerikanern das 406mm Hauptkaliber und 127mm Mittelkaliber für zukünftige Projekte sowie die Abkehr von Bord-Starrflüglern zu Hubschraubern haben aufzwingen/einreden lassen. Schließlich konnten diese Waffen schnell und in großen Zahlen gebaut werden (vor Allem in den USA).

Vom Kriegschiff-Aspekt her erfolgte kein Bau, weil damals und heute der meiner Meinung nach irrige Konsenz herrscht(e) schwere Hauptkampfschiffe sind unnötig und Flugzeugträger/Lenkwaffenkreuzer ausreichend Widerstands- und Durchsetzungsfähig. Allerdings haben weder Raketen, Lenkflugkörper noch Trägergestützte Kampflugzeuge die kurze Reaktionszeit, lange Bereitschaftsphase, Wartungsfreundlichkeit, ECM/ECCM-Härte, Beschußhärte oder Schadensskalierbarkeit von mittleren und schweren Kanonen. Komponenten wie (semi)intelligente Munition, Submunition, Reichweitengesteigerte Projektile, Halbaktive Geschoße und die Möglichkeit (Lenk)Flugkörper aus Kanonen zu verschießen, und das Alles seit den 1950/60ern, sprechen noch mehr für Rohrartillerie. Auch herrschte der Irrglaube Kompartimentierung/Redundanz in Verbindung mit Beweglichkeit ersetze Panzerung. Doch man führe sich vor Augen: wessen Schadenspotenzial sinkt schneller unter Beschuss, das des Lenkwaffenkreuzers oder das des reinrassigen Schlachtschiffes?

Vom militärischen Aspekt her erfolgte kein Bau, weil die Erringung der Lufthoheit und Versorgung der an Land kämpfenden Einheiten oberstes Ziel der (westlichen) Militärs war/ist. Dafür sind Flugzeugträger optimal. Und zwar weltweit. Doch was wenn der Gegner (luftab)wehrhaft ist? Oder ich ihn dauerhaft mit möglichst geringem Aufwand niederhalten muss (Thema Küsten/Inlandsbeschuss)? Nebenbei: auch Panzerungsmaterialien machten in den 50ern und bis heute eine Entwicklung. Man denke an Verbundkeramik, Funktionslegierungen oder (N)ERA-Panzerungen (Reaktivpanzerung). Jet und Atomsprengkopf dominierten die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Robuste Hauptkampfschiffe wurden vergessen...

 

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Beta Tester
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Auf Stufe 9 kommt höchstwahrscheinlich die 1939 geplante Lion Klasse.

 

HMS_Lion.gif

 

https://en.wikipedia.org/wiki/Lion-class_battleship

 

 

Wenn Wargaming wirklich einen seperaten Schlachtkreuzer Zweig einbringt fängt er dort schon mit einer HMS Lion an und ich hoffe das dann der 9er den klangvollen Namen HMS Temeraire bekommt.

 

Des weiteren gibt es im Schiffsbereich dieses Forums einen sehr guten Beitrag von Nehring zu einem möglichen britischen Forschungsbaum in dem über alle Schiffe diskutiert wird. :)

Schau doch mal rein.

 

http://forum.worldofwarships.eu/index.php?/topic/47605-moeglicher-royal-navy-baum/

  • Cool 2

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Danke für deine Antwort Dunkelmark!

Die HMS Lion kenne ich. Halte sie aber für eine unglückliche Verschmelzung der HMS King George V und USS Iowa. Die 406mm-Hauptgeschütze überzeugen mich von ihren Eigenschaften einfach nicht. Ich hoffe und bete das die Lion nicht T9 sondern T8-Premium-Schiff wird (schwächere Iowa). Sollte sie doch T9 werden, befürchte ich nämlich für T10 einen Montana-Klon! HMS Temeraire klingt aber wirklich gut :).

 

Den Link zum Topic habe ich mir angeschaut, sehr interessant. Aber die Vermutung des Erstellers für das T10 BB halte ich für falsch.

 

Mir ist vorhin aufgefallen das die CA/CLs der Briten ihre Hauptbewaffnung bis weit in die hohen Tiers beibehalten. Ähnliches wünsche/vermute ich für die Schlachtschiffe.

 

Wie fandest du den Poll/die Abstimmung in diesem Topic?

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Beta Tester
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Ich finde es etwas merkwürdig, die heutige Abkehr von den schweren Kampfschiffen als irrig zu bezeichnen. Mit den heutigen Möglichkeiten wird es einfach nicht möglich sein, ein Kampfschiff sicher zu panzern. Außerdem verursacht der Betrieb solcher Schiffe enorme Kosten, das wurde hier komplett außer Acht gelassen. Mal Hand auf's Herz, denkst Du wirklich, sämtliche Marinen der Welt wären zu doof um zu merken, dass schwere Kampfschiffe die Waffen von heute und morgen sind!?

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Beta Tester
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Die Geschütze eines Kalibers unterscheiden sich im Spiel von Nation zu Nation. Die 406mm der Briten werden sich von den 406mm der US Navy unterscheiden.

Die 380mm Geschütze der Warspite sind auch anders als die 380mm der Bismarck zum Beispiel.

 

Was Wargaming letztendlich macht bleibt natürlich reine Spekulation.

Es hieß lange Zeit das der deutsche T10 die H41 wird und es ist ein H42 Rumpf mit Drillingstürmen aus russischen Archiven geworden.

 

Es macht zwar immer wieder Spaß zu spekulieren was ins Spiel kommt aber letztendlich überascht uns WG wieder mit etwas unkonventionellen Entwürfen.

Wenn du in Walthers Topic weiterliest siehst du das da auch schon über den T10 eine rege Diskussion entstanden ist bezüglich der L3 Klasse anstelle der N3 Klasse.

 

Das der kommende britische Kreuzerbaum durchweg sein Kaliber behält liegt an der Tatsache das es der erste durchgehende leichte Kreuzerbaum im Spiel werden wird.

Wargaming will die bestehenden Kreuzerbäume auch dahin überarbeiten und die bestehenden dann in leichte und schwere Kreuzerbäume aufteilen.

Informationen über den Forschungsbaum der schweren Britischen Kreuzer wurden von Wargaming noch nicht veröffentlicht.

Bis auf einige magere Infos darüber das in Zukunft die Cleveland dann wahrscheinlich auf T8 kommt und Baltimore z.b. auf T8 rutscht ist noch nicht viel bekannt außer das sie halt diese Aufteilung machen möchten.

 

An der Abstimmung habe ich ehrlich gesagt nicht teilgenommen. :)

Welches Kaliber in welcher Turmanordnung besser ist, bleibt imho Geschmackssache und hängt davon ab was Wargaming daraus macht.

Das beste Beispiel ist die Scharnhorst oder die Dunkerque. Im Vergleich zu ihren Gegenstücken auf der Stufe haben sie ein deutlich kleineres Kaliber trotzdem kann ich z.B. mit der Scharnhorst auch 10.000er Salven mit AP in eine FDG drücken.

Wargaming hat sehr viele Möglichkeiten über RoF, Turmdrehrate und andere Softskills ein kleineres Kaliber auszugleichen das es auch wieder Wettbewerbsfähig zu größeren Kalibern wird.

Ich gebe dir aber Recht das wir nicht einen weiteren Montana Klon im Spiel brauchen.

Abwechslungsreiche Schiffe erhöhen für mich den Spielspaß und ich denke das geht den meisten so.

Was Wargaming letztendlich daraus macht... nunja sagen wir mal so lassen wir uns überaschen.

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Weekend Tester
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Also einen Fantasy-9/10er braucht es bei den ganzen fast realisierten Schiffen und den Entwürfen eigentlich nicht. Als 9er könnte man wirklich die Lion integrieren, die mit 16" eine höhere RoF bekommen könnte und als 10er BB haben wir noch die Entwürfe N3 mit 3x3 18".

 

Zu deinen grundsätzlichen Überlegungen:

 

Angenommen man geht von den 15"/42 Geschützen weg und verpasst ihnen ein längeres kaliber, bei gleichbleibendem Geschossgewicht, dann kriegen wir auf kurze Distanz eine höhere Penetration zu Stande und sie mögen vielleicht weiter schießen, aber die Penetration auf eben diese lange Reichweite wird nicht unbedingt besser. Hier muss ein schweres Geschoss her, um Penetration zu erwirken. Ergo ein verbessertes 16" Geschütz (die 16" von Rodney/Nelson waren nicht der Bringer- zu leicht und ggü. den 15"/42 nicht ab der mittleren Reichweite), oder man setzt gleich auf das 18" Geschütz. Das verhindert aber wahrscheinlich den Bau eines Vierlingsturmes.

Ingame haben wir dann ein ähnliches Disaster- sieht man doch schön an Tirpitz und Bismarck. Beschieße damit mal eine Montana oder Yamato, die beide über recht gute horizontale Panzer besitzen- wenn man Glück hat, schießt man mal auf der Heck- oder Bugsektion Penetrationen. Die Big Points via Zitadellen bleiben aus. Also wäre ein Schiff mit langen 15" Geschützen und hoher RoF ein Brawler.

Jetzt muss das aber noch ins Kreuzerbalancing passen- ein 15"-Geschütz gegen Kreuzer ist eklig! Schwach genug Überpenetrationen zu verhindern, aber stark genug derbe Löcher in die Panzergürtel zu schießen. Ergo werden Kreuzer unter schwerem Schaden leiden, der dann auch mit hoher RoF auf sie einprasselt. Die Chance, dass 9/10er CA dadurch aus dem Wettbewerb gedrängt werden, ist dadurch hoch. Und es gibt ohnehin schon zu wenig Kreuzer.

 

Dann liegst du leider einem Irrtum auf- QF (quick firing) bedeutet nur, im englischen Terminus, dass das Geschütz via automatischer Ladehilfe öfter wie 1x die Minute schießen kann. Demnach sind eigentlich alle Schiffsgeschütze ab 1905 (HMS Dreadnought) QF-Geschütze. Im Grunde könnte ein 15" Vierling eine RoF von 1,8 haben und als QF-Geschütz durchgehen.

 

So sehr ich deine Arbeit schätze und respektiere, desto mehr muss ich leider sagen, dass so ein Schiff nicht umsetzbar wäre als Hightier-BB, da die Gefahr bestünde, die Balance komplett zu kippen. Einen AP-Spammer-Kreuzerkiller braucht es nicht wirklich. Und wenn dieser dann noch zusätzlich das Potenzial hat die 10er BBs auf kurze Distanz derbe zu löchern, dann ist das schon sehr derbe.

  • Cool 1

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Beta Tester
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Die Lion-Klasse war doch genauso wie die Iowa als Gegenstück zur Tirpitz gebaut worden ... dürfte also höchst vermutlich ebenfalls auf Tier 9 landen.

 

Wie steht es eigentlich um die HMS Vanguard ... war immerhin das letzte gebaute Schlachtschiff weltweit? Das auf T10 wäre doch der Perfekte Abschluss :hiding:

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Hi agentelrond!

Irrig find ich nicht merkwürdig. Ich meinte ja nicht "irre". Nur (un)bewusst für das Falsche entschieden. Ich hab schon oft (auch mit Marine-Angehörigen) das Thema Hauptkampfschiff besprochen. Bitte berücksichtige: meine Aussagen im Artikel beziehen sich auf ein Tier 10 Schiff in World of Warships. Also einem Schiff aus den späten 1950ern/frühen 1960ern!

 

Zum Thema Streitkräfte der Welt: Ein Amerikaner hat es mir mal so erklärt:

Das britische und französische Militär möchte das was die Amerikaner haben, nur etwas zugeschnitten auf ihre Bedürfnisse. Die Chinesen kopieren die Amerikaner, aber mit Beratung der Russen. Die Russen werden noch bis in die 2050er ex-sowjetische Projekte der 1980/90er verfolgen. Das US-Militär bekommt was der Senat bestimmt. Der Senat möchte das was die US-Industrie für gut hält. Die US-Industrie hält das für gut, wofür sie am meisten Geld bekommt von der Regierung, Das wären (gesponsort zum Großteil von DARPA und US DoD): Computerchips, Raketentreibstoff/Triebwerke, Aluminiumlegierungen, Faserverbundwerkstoffe, Software.

 

Warum denkst du das man ein Kampfschiff nicht panzern kann? Es wurde seid über 50 Jahren nicht wirklich versucht. Und die Panzerungsmaterialien haben erst seit der Jahrtausendwende riesige Sprünge gemacht. Als aktuelles Beispiel kann ich dir die norwegische Skjold-Klasse nennen. In ihrem Verbundstoff-Rumpf sind Keramik- und Titanelemente integriert. Als PANZERUNG.

 

Rein hypothetisch:

Woher weißt du was ein Schlachtschiff Baujahr 2016 für Kosten verursacht? Die Iowas haben vor ihrer Außerdienststellung gigantische Summen verschlungen. Weil sie extrem viel Personal, Sonderteile für den Antrieb/Bewaffnung und enormen Aufwand an Wartung/Instandhaltung benötigten. Weil es Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg sind/waren! Ein modernes Hauptkampfschiff hat 3 Aufgaben: Show of Forces (Präsenz zeigen), gelegentliche Feuerunterstützung auf Landziele und im Fall des großen Krieges nicht jämmerlich überholt zu sein. Das könnte ein modernes Schlachtschiff alles besser. Es soll nicht unsinkbar und gigantisch sein. Nur sehr Widerstands- und Durchsetzungsfähig. Und das gegen einen wehrahften Gegner und ohne eigene Lufthoheit!

 

Bitte informiere dich darüber, warum die US-Luftwaffe die Angriffe auf Belgrad eingestellt hat, nachdem die Serben ein Radar-Upgrade aus Russland erhielten, Stealthflugzeuge sind wertlos wenn sie nicht mehr unsichtbar sind!

 

Und Lenkwaffen sind nutzlos wenn der Gegner über C-RAM (Counter Rocket, Artillery and Mortar) und Hard-Kill-Technik (beides wird JETZT erst eingeführt!) verfügt. Bitte beschäftige dich deshalb auch mit dem AGS (Advanced Gun System) der Zumwalt-Klasse. Sobald eine der Großmächte in einen MODERNEN und SYMETRISCHEN Konflikt gerät, wird sich zeigen das Lufthoheit in den 1940ern cool war, aber 20xx ein Märchen ist. Und Überwasserkampfeinheiten stabile Plattformen für fortgeschrittene Rohrartillerie sein müssen, die gegnerischen Beschuss zumindest eine Zeit lang standhalten können.

 

Stell dir ein modernes Schlachtschiff einfach als größere CGN Kirov vor. Nur statt des Nuklearantriebes ein moderner Multi-Fuel-Hybrid-Antrieb und statt der Unzahl an Lenkflugkörpern 4 große AGS, CIWS und Hardkill/MUSS. Und weil das Schiff Wert auf Feuerkraft UND Schutz/Panzerung (vor gegnerischen AGS) legt ist es eben kein Kreuzer mehr, sondern ein Schlachtschiff ;).

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WG bzw Lesta wird euch eh wider nen Strich durch de Rechnung machen.:tea_cap: Bis jetzt hatt WG uns immer wider überrascht, vorallen mit TX . Ich glaube das wird hier nicht anders werden. :coin:

 

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Die Lion-Klasse war doch genauso wie die Iowa als Gegenstück zur Tirpitz gebaut worden ... dürfte also höchst vermutlich ebenfalls auf Tier 9 landen.

 

Wie steht es eigentlich um die HMS Vanguard ... war immerhin das letzte gebaute Schlachtschiff weltweit? Das auf T10 wäre doch der Perfekte Abschluss :hiding:

 

Vangard ist ein Lion Rumpf mit Warspite guns..

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Die Lion-Klasse war doch genauso wie die Iowa als Gegenstück zur Tirpitz gebaut worden ... dürfte also höchst vermutlich ebenfalls auf Tier 9 landen.

 

Wie steht es eigentlich um die HMS Vanguard ... war immerhin das letzte gebaute Schlachtschiff weltweit? Das auf T10 wäre doch der Perfekte Abschluss :hiding:

 

Das Problem der Vanguard ist die Bewaffnung, die stammt aus dem ersten Weltkrieg. Müsste das gleiche Geschütz sein wie auf der Warspite.

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Hallo Walther_K_Nehring!

Danke für deine Antwort :)! Hier mein Reply:

 

Also ein Fantasy-Schiff wäre die Super KGV/ HMS Queen Victoria nicht. Da ich eben erfahren habe das für die Lion und deren Nachfolger Konzepte existieren mit 15" und sogar Vierlingen (wie vermutet, *lach*) .

 

Zielbalistik hängt ja glücklicherweise nicht nur vom Kaliber der Waffe ab (einiges hast du ja erwähnt, und gut erklärt). Durch Geschossgeometrie und -Zusammensetzung, Mündungsgeschwindigkeit und Projektil-Trajektorie lässt sich das Verhalten des Geschosses am Ziel beinflussen. Du kannst zum Beispiel höheren Kammer-Druck/brisantere Treibladung/Laborierung verwenden (Super Charge), oder schwerere Geschosse (Heavy Load), Beides machen die Schweizer bei ihren Sturmgewehren und die Russen bei ihrer Artillerie (immernoch?). Die Wirkladung der Sprenggranate ist bei größeren Kaliber und ähnlicher Geschossgeometrie natürlich größer. Was aber durch die höhere Kadenz der Waffe ausgeglichen werden kann. Die zielbalistische Wirkung von Wuchtgeschossen ist bei selber Entfernung, unterschiedlichem Gewicht aber auch unterschiedlicher Geschwindigkeit vergleichbar (vgl. Sabot). Mit dem "verrecken" auf maximale Schussdistanz (die aber höher ist) hast du natürlich recht.

 

Der Schutz der Kreuzer im Spiel vor Schlachtschiff-Primärbatterien ist ja der Durchschlag/Over-Penetration. Und das man nicht so oft Zitadellen-Treffer mit den langen Schnellfeuer-38ern macht, aber eben konstanter normalen Schaden meinte ich übrigens mit der Formulierung "signifikante und kontinuierliche Beschädigung schwerer Gegner" :).

 

Ich hab mal gehört das sich die Definition von "Quick Firing" und "Rapid Reload" öfter mal ändert. Ebenso wie "High Velocity".

 

Ich finde deinen Beitrag aufrecht, interessant und er regt zum Nachdenken an. Glaubst du das man mit Blancing das Schiff bringen könnte? Keine Ahnung, zum Beispiel über die Höhe des möglichen Schadens am Ziel pro Geschoss.

Edited by BullenkloeteGER

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Das Problem der Vanguard ist die Bewaffnung, die stammt aus dem ersten Weltkrieg. Müsste das gleiche Geschütz sein wie auf der Warspite.

 

Die Vanguard ist quasi die Yorck in BB. Alte Weltrkiegsgeschütze auf einem "modernen" Rumpf. Und man sieht ja wie das bei der Mehrheit der Spieler ankommt. Und wer will schon mit der traurigen Warspite-Reichweite in höhere Tier? 

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Die Vanguard ist quasi die Yorck in BB. Alte Weltrkiegsgeschütze auf einem "modernen" Rumpf. Und man sieht ja wie das bei der Mehrheit der Spieler ankommt. Und wer will schon mit der traurigen Warspite-Reichweite in höhere Tier? 

 

das hat nicht mit der Reichweite zu tun die hängt nämlich von den Entfernungsmessern ab

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Hallo Walther_K_Nehring!

Danke für deine Antwort :)! Hier mein Reply:

 

Also ein Fantasy-Schiff wäre die Super KGV/ HMS Queen Victoria nicht. Da ich eben erfahren habe das für die Lion und deren Nachfolger Konzepte existieren mit 15" und sogar Vierlingen (wie vermutet, *lach*) .

 

Zielbalistik hängt ja glücklicherweise nicht nur vom Kaliber der Waffe ab (einiges hast du ja erwähnt, und gut erklärt). Durch Geschossgeometrie und -Zusammensetzung, Mündungsgeschwindigkeit und Projektil-Trajektorie lässt sich das Verhalten des Geschosses am Ziel beinflussen. Du kannst zum Beispiel höheren Kammer-Druck/brisantere Treibladung/Laborierung verwenden (Super Charge), oder schwerere Geschosse (Heavy Load), Beides machen die Schweizer bei ihren Sturmgewehren und die Russen bei ihrer Artillerie (immernoch?). Die Wirkladung der Sprenggranate ist bei größeren Kaliber und ähnlicher Geschossgeometrie natürlich größer. Was aber durch die höhere Kadenz der Waffe ausgeglichen werden kann. Die zielbalistische Wirkung von Wuchtgeschossen ist bei selber Entfernung, unterschiedlichem Gewicht aber auch unterschiedlicher Geschwindigkeit vergleichbar (vgl. Sabot). Mit dem "verrecken" auf maximale Schussdistanz (die aber höher ist) hast du natürlich recht.

 

Der Schutz der Kreuzer im Spiel vor Schlachtschiff-Primärbatterien ist ja der Durchschlag/Over-Penetration. Und das man nicht so oft Zitadellen-Treffer mit den langen Schnellfeuer-38ern macht, aber eben konstanter normalen Schaden meinte ich übrigens mit der Formulierung "signifikante und kontinuierliche Beschädigung schwerer Gegner" :).

 

Ich hab mal gehört das sich die Definition von "Quick Firing" und "Rapid Reload" öfter mal ändert. Ebenso wie "High Velocity".

 

Ich finde deinen Beitrag aufrecht, interessant und er regt zum Nachdenken an. Glaubst du das man mit Blancing das Schiff bringen könnte? Keine Ahnung, zum Beispiel über die Höhe des möglichen Schadens am Ziel pro Geschoss.

 

Klar kann man das irgendwie balancen.

 

Gebt den 15" ein fiktives APC-HC (high capacity) Geschoss, mit höherem Schaden als bei der Warspite. Dazu dann vielleicht 4 Vierlingstürme mit einer 2,1-2,3er RoF (kann durch Gun-Mod. zusätzlich verstärkt werden) und guter Pen im Infight, dafür aber eine langsame Turmdrehung (50 Sekunden und mehr), dann können Kreuzer über ihre Mobilität dem Beschuss entgehen (BB muss ewig nachrichten auf kürzere Distanzen oder CA kann ausweichen auf lange Distanz) und auf lange Reichweite ist der Penetrationsverlust groß genug, um nicht derbe Löcher auf BBs zu schlagen. Man kann aber über HE immer noch spammen und Schaden machen- ähnlich Scharnhorst z.Bsp.

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Bullenkloete, Du siehst das ganze von einem sehr theoretischen Standpunkt. Selbst wenn wir mal außen vor lassen, dass man für die Kosten eines großen Kampfschiffes viel mehr Kampfkraft in kleineren Einheiten erhält, die flexibler und verteilter eingesetzt werden können, wird allein die Panzerung unsagbar teuer. Gehen wir einfach mal von einem 250m Schiff aus, das komplett mir irgendwelchen Verbundwerkstoffen gepanzert werden soll. Und selbst dann wird's wohl problematisch, wenn sie Dir eine Art Bunkerknacker aufs Deck fallen lassen. Außerdem müssen auch alle Abwehrsysteme auch tatsächlich funktionieren. Und wenn's hart auf hart kommt, würde ich nicht ausschließen wollen, dass taktische Nuklearwaffen eingesetzt werden. Und was soll man machen, wenn in 5 Jahren neue Waffen zur Verfügung stehen, welche die Panzerung oder Dein Schiffskonzept im gesamten obsolet machen?

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Es war schon im 2.WK selbst unmöglich, Schlachtschiffe so gut zu panzern, dass sie wirklich gegen alles gerüstet sind.
Simple Philosophie:
Werden die Panzerungen dicker, werden es auch die Granaten.

Siehe das Schicksal der Tirpitz oder Roma. Die wurden relativ risikofrei bombardiert und quasi geonehittet.

Schau mal der Grund warum Schlachtschiffe verschwunden sind, ist nicht die Tatsache, dass sie ihren Job nicht gemacht hätten. Es ist die, dass ihr Job von anderen Waffensystem ebenso gut aber gleichzeitig vieeeel risikofreier, billiger und effektiver erfüllt werden können.

Schlachtschiffe wurden gebaut, um die große Feuerkraft in Form von Artillerei zu tragen. Ein Schlachtschiff wird völlig um dessen Bewaffnung gebaut. Heute kann man die Feuerkraft, die damals in große Kanonen gesteckt werden musste, mit Raketen und anderen Waffen erfüllen. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, große Kanonen mit aufwändigen Mechanismen auf Schiffen zu bauen.

Dazu kommt das absolut ungerechtfertigte Preis-Leistungs-Verhältnis. Dank Raketen und modernen Torpedos, kann das, was früher nur ein Schlachtschiff konnte, heute von einem U-Boot oder Zerstörer ausgeführt werden (moderne Zerstörer sind eher Allrounder-Hybriden als die Zerstörer des WW2).

Schau dir mal das Naval Legends über die Yamato an. 8 Milliarden Dollar (waren es doch? ahh mein Gedächtnis xD) hat der Bau des Schiffes gekostet, NUR der Bau da ist Aufmunitionierung, Wartung und Besatzung noch nicht mit inbegriffen - und am Ende von 200 Flugzeugen zerstört, die allesamt immernoch billiger waren, als die Yamato.

Moderne Schlachtschiffe müssten NOCH stärker gepanzert sein (entweder durch wirklich mehr Panzerung oder noch teureres Material) und könnten trotzdem nicht zuverlässig gegen alles geschützt werden.

Dazu kommt, dass im 2.WK und vorallem davor, es nur optische Aufklärung gab. Heute im Zeitalter von Satelliten & co wäre es praktisch unmöglich, ein Schlachtschiff unauffälig irgendwohin zu bewegen.

Schlachtschiffe haben in der modernen Kriegsführung einfach keinen Platz. Sie könnten nichts, was andere Waffensysteme nicht auch könnten, wären dabei nur teurer und risikoreicher.

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Bullenkloete, Du siehst das ganze von einem sehr theoretischen Standpunkt. Selbst wenn wir mal außen vor lassen, dass man für die Kosten eines großen Kampfschiffes viel mehr Kampfkraft in kleineren Einheiten erhält, die flexibler und verteilter eingesetzt werden können, wird allein die Panzerung unsagbar teuer. Gehen wir einfach mal von einem 250m Schiff aus, das komplett mir irgendwelchen Verbundwerkstoffen gepanzert werden soll. Und selbst dann wird's wohl problematisch, wenn sie Dir eine Art Bunkerknacker aufs Deck fallen lassen. Außerdem müssen auch alle Abwehrsysteme auch tatsächlich funktionieren. Und wenn's hart auf hart kommt, würde ich nicht ausschließen wollen, dass taktische Nuklearwaffen eingesetzt werden. Und was soll man machen, wenn in 5 Jahren neue Waffen zur Verfügung stehen, welche die Panzerung oder Dein Schiffskonzept im gesamten obsolet machen?

 

Der Standpunkt ist theoretisch, ja. Aber neuere Entwicklungen sprechen ja wieder für große Hauptkampfschiffe. Ähnlich im Panzerbau: bis vor einigen Jahren dachte man das schnelle und günstige Jagdpanzer auf Rädern die Zukunft sind. Bis modulare Verbundpanzerungen und Hard-Kill-Maßnahmen das Schutzniveau drastisch erhöht haben und gleichzeitig klar wurde was "Dumb Ammunitions" (RPG-Spam) und IED an Fahrzeugen ohne Durchhaltefähigkeit anrichten. Ab sofort gilt eben nicht mehr "Rakete raus -> Panzer tot". Selbiges im Schiffbau: wie an den Modernisierungen der russischen Kirov-Kreuzer, dem amerikanischen CG(X)-Programm (wenn auch gecancelt) und dem ominösen chinesischen Super-Fregatten zu sehen ist wird Größe wieder zum akzeptierten Faktor. Und die AGS-Technologie wird dazu führen das Überwasserkampeinheiten in Zukunft Treffer einstecken MÜSSEN.

 

Und viele kleine/billige Einheiten sind besser als wenige große ist der selbe Wahn der dem Irak die Niederlage in Dessert Storm (-zum Teil) und den Mongolen das Ende in Europa (gegen schwere Panzerreiterei) beschehrt hat. Natürlich können kleine Einheiten die selbe Feuerkraft wie große Einheiten haben (übrigens aber nicht die eines Schlachtschiffes). Aber Feuerkraft ist nicht gleich Kampfkraft! Du vergisst definitiv das Konzept der Durchhaltefähigkeit. Kleine Einheiten verkraften sehr viel weniger Schaden und ihre Kampfkraft nimmt im Laufe des Gefechtes rapide ab.

 

Und Panzerung war immer schon unsagbar teuer, oder glaubst du im Zweiten Weltkrieg ist zementierter, gehärteter Panzerstahl auf Bäumen gewachsen? Die Kosten sind definitiv vergleichbar.

 

Wer soll den bitteschön die Bunkerknacker aufs Dach fallen lassen? Flugabwehr war auch bei modernen Schlachtschiffen im Zweiten Weltkrieg elementarer Bestandteil des Konzeptes. Und gegen Riesenbomben und Megaraketen wurde heutzutage CIWS und Hard-Kill ja entwickelt! Bitte lies dich in moderne (Jahr 2010+) Flugabwehr und aktive Gegenmaßnahmen ein.

 

"Außerdem müssen auch alle Abwehrsysteme funktionieren"...Und wenn nicht sind sie komplett wertlos? Was ist das für ein Argument?

 

Was denkst du was taktische Nuklearwaffen mit deinem Korvetten-Flöttchen anrichten? Selbst WK1-Schiffe wurden von Atombomben nicht garantiert versenkt. Siehe Durchhaltefähigkeit/Widerstandsfähigkeit. Und außerdem siehe Hard-Kill.

 

Panzerung ist niemals obsolet durch neue Waffen. Nur weniger wirksam. Ich verstehe deinen Gedankengang, glaub mir. Aber der Fortschritt hat den Vorteil der Lenkwaffen und Flieger eben kürzlich wieder zunichte gemacht. Und AGS sowie Smart/Dumb Ammunition die "Obsolenz"/Überflüßigkeit (die es nie gab) der Panzerung beendet!

 

Das Schlachtschiff wurde nicht vom Flugzeug/Flugzeugträger abgelöst. Als es sich gerade angepasst hat war der Krieg nur halt zu Ende und alle berauscht von den neuen Technologien. Außerdem wurden Schlachtschiffe zu deiner Information auch weiterhin erfolgreich eingesetzt. Die US-Navy darf übrigens nur wegen AGS die Iowas überhaupt erst ausmustern! Außerdem gehörten die Iowas und die Jean Bart nach Meinung der US Navy zu den Schiffen, welche Treffer mit Harpoon-SSM aller Wahrscheinlichkeit nach überlebt hätten.

 

Stell dir doch bitte vor wie ein modernes Schlachtschiff die Täuschkörper-speienden Marineflieger des Gegners mithilfe der bordeigenen Flak vom Himmel holt, deren Air-to-Sea-Missiles mit CIWS und ECM abwehrt, die Trägerbegleitschiffe wegpustet und anschließend den Flottenträger versenkt. Wärend es massig Treffer einstecken kann. Danach geht es zur Instandsetzung und zurück an die Front.

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Flugzeuge (und Träger), U-Boote, und kleine Kriegsschiffe sind die Trägerwaffen der Zukunft. Alles andere ist praktisch nicht sinnvoll. Flugzeuge sind flexibler was ihre Einsatzfähigkeit angeht, als auch ihr Einsatzort. Gegen taktische Nuklearwaffen kann ein Schlachtschiff nichts machen, gar nichts. Gegen einen B-2 Spirit Bomber, der taktische Kernwaffen mitsich führt, oder ein U-Boot mit entsprechendem Arsenal kann ein Schlachtschiff nur die Waffen strecken. Wird es nicht sofort zerstört, geht die Mannschaft vor die Hunde. Sowohl U-Boote, als auch Tarnkappenbomber, oder entsprechend Überschallbomber können von Boden (von See) praktisch nicht bekämpft werden. Zukünftige moderne U-Boote sollen gar nicht mehr zu orten sein, wenn sie abtauchen.

Was willst du da mit einer riesigen fahrenden waffenstarren Zielscheibe ?

Edited by Flottensachverstaendiger

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Ich denke agentelrond hat da schon Recht.

 

Ich habe mir diesbezüglich auch shon ausführlich Gedanken gemacht und auch mal Planspielchen dazu durchdacht. Unterm Strich mag ein modernes BB gegen alles was die modernen Arsenale hervorbringen mögen standhaft gemacht werden können. Aber der Bedrohung durch Unterseeboote kann man nicht Herr werden. Und mit gebrochenem Kiel schwimmt es sich nicht mehr allzulange.

 

Man kann Raketenspam abwehren, vor allem im Verband- Aegis, diverse CIWS, etc. sind dazu in der Lage. Man kann Panzerungen gegen alle bekannten Rohrwaffen dieser Welt entwickeln, die auch funktionieren und standhalten mögen. Aber es gibt keinen wirklich wirksamen Schutz gegen einen "Kielbrecher".

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Der Standpunkt ist theoretisch, ja. Aber neuere Entwicklungen sprechen ja wieder für große Hauptkampfschiffe. Ähnlich im Panzerbau: bis vor einigen Jahren dachte man das schnelle und günstige Jagdpanzer auf Rädern die Zukunft sind. Bis modulare Verbundpanzerungen und Hard-Kill-Maßnahmen das Schutzniveau drastisch erhöht haben und gleichzeitig klar wurde was "Dumb Ammunitions" (RPG-Spam) und IED an Fahrzeugen ohne Durchhaltefähigkeit anrichten. Ab sofort gilt eben nicht mehr "Rakete raus -> Panzer tot". Selbiges im Schiffbau: wie an den Modernisierungen der russischen Kirov-Kreuzer, dem amerikanischen CG(X)-Programm (wenn auch gecancelt) und dem ominösen chinesischen Super-Fregatten zu sehen ist wird Größe wieder zum akzeptierten Faktor. Und die AGS-Technologie wird dazu führen das Überwasserkampeinheiten in Zukunft Treffer einstecken MÜSSEN.

 

Und viele kleine/billige Einheiten sind besser als wenige große ist der selbe Wahn der dem Irak die Niederlage in Dessert Storm (-zum Teil) und den Mongolen das Ende in Europa (gegen schwere Panzerreiterei) beschehrt hat. Natürlich können kleine Einheiten die selbe Feuerkraft wie große Einheiten haben (übrigens aber nicht die eines Schlachtschiffes). Aber Feuerkraft ist nicht gleich Kampfkraft! Du vergisst definitiv das Konzept der Durchhaltefähigkeit. Kleine Einheiten verkraften sehr viel weniger Schaden und ihre Kampfkraft nimmt im Laufe des Gefechtes rapide ab.

Mir ging es eher darum, dass kleinere Einheiten verteilt werden können und daher auch die Bekämpfung schwieriger machen. Unter dem Kostenaspekt bekommst Du auf Deinem Schlachtschiff sogar am wenigstens Feuerkraft für Dein Geld.

 

Und Panzerung war immer schon unsagbar teuer, oder glaubst du im Zweiten Weltkrieg ist zementierter, gehärteter Panzerstahl auf Bäumen gewachsen? Die Kosten sind definitiv vergleichbar.

Das scheint mir ein etwas dünnes Argument zu sein, da Verbundwerkstoffe aufwändiger hergestellt werden müssen. Nebenbei wurde Stand heute noch nicht so großflächig mit derartiger Panzerung gearbeitet. Um hier eine Einsatzreife zu erlangen, müsste wohl auch noch intensiv entwickelt und getestet werden.

 

Wer soll den bitteschön die Bunkerknacker aufs Dach fallen lassen? Flugabwehr war auch bei modernen Schlachtschiffen im Zweiten Weltkrieg elementarer Bestandteil des Konzeptes. Und gegen Riesenbomben und Megaraketen wurde heutzutage C-RAM und Hard-Kill ja entwickelt! Bitte lies dich in moderne (Jahr 2010+) Flugabwehr und aktive Gegenmaßnahmen ein.

Dann erkläre mir mal, was ein Abwehrsystem bspw. gegen ein paar simple gesteuerte tonnenschwere Stahlbetonklötze ausrichten kann, die aus 10.000m Höhe abgeworfen werden könnten?

 

"Außerdem müssen auch alle Abwehrsysteme funktionieren"...Und wenn nicht sind sie komplett wertlos? Was ist das für ein Argument?

Konkretes Beispiel: Bismarck Gut, dort hat die Flak zwar funktioniert, war aber nicht für den tatsächlich angreifenden Gegner geeignet. Worum es mir geht, schon ein einfaches Versagen kann hier ein immenses Risiko, nämlich den Totalverlust bedeuten.

 

Was denkst du was taktische Nuklearwaffen mit deinem Korvetten-Flöttchen anrichten? Selbst WK1-Schiffe wurden von Atombomben nicht garantiert versenkt. Siehe Durchhaltefähigkeit/Widerstandsfähigkeit.

 

Die Korvetten sind weiträumig verteilt, die sind gar nicht durch eine einzelne Abwehrmaßnahme zu bekämpfen. Und ein Schiff muss nicht versenkt werden, um Schrott zu sein, siehe auch hier die Bismarck. Und außerdem siehe C-RAM.

 

Panzerung ist niemals obsolet durch neue Waffen. Nur weniger wirksam.

Die Panzer, die den aufkommenden HEAT-Geschossen ausgesetzt waren, sahen das anders. 

Ich verstehe deinen Gedankengang, glaub mir. Aber der Fortschritt hat den Vorteil der Lenkwaffen und Flieger eben kürzlich wieder zunichte gemacht. Und AGS sowie Smart/Dumb Ammunition die "Obsolenz"/Überflüßigkeit (die es nie gab) der Panzerung beendet!

 

Das Schlachtschiff wurde nicht vom Flugzeug/Flugzeugträger abgelöst. Als es sich gerade angepasst hat war der Krieg nur halt zu Ende und alle berauscht von den neuen Technologien. Außerdem wurden Schlachtschiffe zu deiner Information auch weiterhin erfolgreich eingesetzt. Die US-Navy darf übrigens nur wegen AGS die Iowas überhaupt erst ausmustern! Außerdem gehörten die Iowas und die Jean Bart nach Meinung der US Navy zu den Schiffen, welche Treffer mit Harpoon-SSM aller Wahrscheinlichkeit nach überlebt hätten.

 

Stell dir doch bitte vor wie ein modernes Schlachtschiff die Täuschkörper-speienden Marineflieger des Gegners mithilfe der bordeigenen Flak vom Himmel holt, deren Air-to-Sea-Missiles mit CIWS, C-RAM und ECM abwehrt, die Trägerbegleitschiffe wegpustet und anschließend den Flottenträger versenkt. Wärend es massig Treffer einstecken kann. Danach geht es zur Instandsetzung und zurück an die Front.

So stellst Du es Dir vor, ich denke in der Realität sähe es anders aus. Aber ich bin bereit, meinen Irrtum einzugestehen, falls Du Recht hast. Wir werden sehen, ob in den nächsten Jahren die nächsten Schlachtschiffe auf Kiel gelegt werden.

 

Edited by agentelrond

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Ich denke agentelrond hat da schon Recht.

 

Ich habe mir diesbezüglich auch shon ausführlich Gedanken gemacht und auch mal Planspielchen dazu durchdacht. Unterm Strich mag ein modernes BB gegen alles was die modernen Arsenale hervorbringen mögen standhaft gemacht werden können. Aber der Bedrohung durch Unterseeboote kann man nicht Herr werden. Und mit gebrochenem Kiel schwimmt es sich nicht mehr allzulange.

 

Man kann Raketenspam abwehren, vor allem im Verband- Aegis, diverse CIWS, etc. sind dazu in der Lage. Man kann Panzerungen gegen alle bekannten Rohrwaffen dieser Welt entwickeln, die auch funktionieren und standhalten mögen. Aber es gibt keinen wirklich wirksamen Schutz gegen einen "Kielbrecher".

 

Ich bin mir unsicher, was die sichere Raketenabwehr angeht. ich habe mal einen Roman von Tom Clancy gelesen (ja ja...), "Im Sturm" war's glaube ich. Darin wurden die Abwehrsysteme eines Flugzeugträgers einfach durch die schiere Masse an anfliegenden Raketen überfordert. Ich bin mir daher nicht sicher, ob man so eine Überwassereinheit so komplett gegen Überwasserangriffe schützen kann.

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Ich würde einen superkavitierenden Unterwasserlaufkörper zur Schiffsbekämpfung nehmen...

Da nützen die ganzen die Raketen und Schnellfeuerkanonen nichts.

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