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Trigger_Happy_Dad

Seeschlacht bei den Falklandinseln am 8. Dezember 1914

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Schlacht bei den Falklandinseln

 

Es war klar, dass die Niederlage von Coronel die britische Admiralität zu äußersten Gegenmaßnahmen veranlassen würde. Das Geschwader hatte bisher Kohlen- und Lebensmittelvorräte - wenn auch unter Schwierigkeiten - dank vorzüglicher Vorbereitung des Etappenwesens durch den deutschen Admiralstab laufend ergänzen können. Stark vermindert war dagegen der Munitionsvorrat, der schwer zu ersetzen war und die Lebensdauer des Geschwaders bestimmen konnte. Graf Spee beschloss deshalb, über den Atlantischen Ozean den Durchbruch in die Heimat zu versuchen. Er trat mit dem Geschwader den Marsch nach Süden an, umschiffte die Südspitze Südamerikas und beschloss, am 8. Dezember einen Handstreich auf die Falkland-Inseln zu wagen.

 

Dieser Plan wurde ihm zum Verhängnis. Am Tage zuvor waren dort die zur Vernichtung des deutschen Kreuzergeschwaders entsandten britischen Schlachtkreuzer H.M.S. Invincible und H.M.S. Inflexible eingetroffen, die an Geschwindigkeit, Gefechtskraft und Geschützreichweite jedem deutschen Schiff derart überlegen waren, dass keine Aussicht für einen siegreichen Ausgang eines Kampfes verblieb. Die Haltung der deutschen Besatzungen in dem nun entbrennenden Kampf, der keine Hoffnungen bot, der unvergleichliche Heldenmut, mit dem sie kämpften und starben, war einzigartig und sollte auch heute noch denkwürdig bleiben. Graf Spee entließ zunächst die Kleinen Kreuzer, S.M.S. DresdenS.M.S. Leipzig und S.M.S. Nürnberg, mit dem Befehl, den Versuch zu machen, zu entkommen.

 

Mit S.M.S. Scharnhorst und S.M.S. Gneisenau drehte er dann auf, um die Schlacht aufzunehmen und möglichst viele der Gegner von der Verfolgung der Kleinen Kreuzer abzuhalten. Länger als drei Stunden gelang es, den Endkampf hinzuziehen. Kurz vor dem Ende drehte Graf Spee mit seinem Flaggschiff Scharnhorst auf den Gegner zu, um als letztes Kampfmittel die Torpedowaffe einzusetzen. Zu dieser Zeit lag das Schiff schon bis zu den Kasematten im Wasser. Als das Vorschiff nur noch zwei Meter aus dem Wasser ragte, feuerte der vordere Turm zum letzten Mal.

 

der_letzte_schussizuou.jpg

Der letzte Schuss (zeitgenössische Postkarte)

 

Dann ging das Schiff um 16.17 Uhr mit wehenden Flaggen und laufenden Maschinen rasch unter. Die englischen Schiffe konzentrierten sich nun auf den Panzerkreuzer Gneisenau. Nach anderthalb Stunden war der letzte Kampf auch dieses Schiffes zu Ende.S.M.S. Gneisenau kenterte um 17.45 Uhr und ging einige Minuten später unter. Inzwischen hatten die englischen Schiffe H.M.S. Glasgow, H.M.S. Cornwall und H.M.S. Kent, teils an Geschwindigkeit teils in der Artillerie den deutschen Kreuzern überlegen, deren Verfolgung aufgenommen. Nach viereinhalbstündigem Gefecht unter schwersten Verlusten und Beschädigungen hatte S.M.S. Leipzig um 19.10 Uhr die letzte Granate verfeuert. Trotzdem ergab sich das deutsche Schiff nicht, so dass um 19.50 Uhr Kapitän Luce von der Glasgow das Feuer auf die wehrlos an Deck stehenden und liegenden Leute wieder eröffnen ließ, wodurch die Überlebenden gruppenweise zerschmettert wurden. Erst um 20.00 Uhr, als S.M.S. Leipzig dicht vorm Kentern war, wurde ein Boot gesandt, um die letzten Überlebenden aufzunehmen. Der Kommandant, Fregattenkapitän Haun, lehnte es ab, sich retten zu lassen, bevor das Schiff untergegangen sei. Um 21.23 Uhr ging S.M.S. Leipzig mit wehenden Flaggen, ihren tapferen Kommandanten mit sich ziehend, in die Tiefe. Nur 18 von 303 Mann wurden gerettet. Währenddessen war um 17.00 Uhr der Kleine Kreuzer Nürnberg von dem Panzerkreuzer Kent eingeholt worden. Nach Ausfall sämtlicher Geschütze war S.M.S. Nürnberg um 18.30  Uhr  kampfunfähig. Obwohl ein Teil der deutschen Besatzung bereits das nicht mehr kampffähige Schiff verlassen hatte, setzte der Gegner das Feuer fort, weil die deutsche Kriegsflagge noch wehte.

 

heldentod_auf_hoher_st2u37.jpg

Nach britischen Beobachtungen und Berichten hielten auf der sinkenden "Nürnberg" eine Zeitlang vier Männer an einer Stange eine Bootsflagge hoch.

 

Nürnberg - das Ende

dasendedernrnberg2tue6.jpg

 

 

Als die Flagge später weggeschossen wurde, wurde am Kutterdavit eine neue ausgebracht, und schließlich hielten vier Mann die Flagge an einer Stange hoch, während das Schiff unter ihren Füßen in die Tiefe glitt. Der erste Offizier der Kent äußerte später: "Ich wollte, meine Leute würden so heldenhaft zu sterben wissen, wenn es mal zum letzten Augenblick käme." Nur 7 von 327 Mann wurden gerettet.

Als einziges Schiff vom Kreuzergeschwader entging der Kreuzer Dresden, der in einer Regenböe den Verfolgern außer Sicht kam, der Vernichtung. Alle anderen Schiffe, S.M.S. ScharnhorstS.M.S GneisenauS.M.S. LeipzigS.M.S Nürnberg und selbst die die Hilfsschiffe Baden und Santa Isabel, fanden ihr Grab in den eisigen Fluten des Südmeeres.

 

 

 

Seeschlacht bei den Falklandinseln

Die Verfolgung der "Nürnberg", die in ihrer Geschwindigkeit durch den schlechten Zustand der Maschinenanlage und Kessel behindert war, nahm der Panzerkreuzer Kent auf. Als sie infolge schwerer Treffer zu sinken begann, gab Kapitän zur See von Schönberg um 18:30 Uhr den Befehl zur Sprengung des Schiffes, das auf 53°28s/55°04w um 19:27 Uhr versank. 327 Mann fanden den Tod; nur 7 Mann konnten von den Briten gerettet werden. Nach britischen Beobachtungen und Berichten hielten auf dem sinkenden Schiff eine Zeitlang vier Männer an einer Stange eine Bootsflagge hoch, eine Szene, die in Unkenntnis des erst nach Kriegsende in Deutschland bekannt gewordenen Sachverhaltes von Prof. Bohrdt in dem Gemälde "Der letzte Mann" nicht zutreffend dargestellt wurde.

 

Mitteilung von Herrn Roger Kunert, 23.05.2004: Sie schreiben zur Seeschlacht bei den Falklandinseln am 8.12.1914 und speziell zum Untergang der "Nürnberg" auf Ihrer Homepage: "Nach britischen Beobachtungen und Berichten hielten auf dem sinkenden Schiff [der "Nürnberg"] eine Zeitlang vier Männer an einer Stange eine Bootsflagge hoch, eine Szene, die in Unkenntnis des erst nach Kriegsende in Deutschland bekannt gewordenen Sachverhaltes von Prof. Bohrdt in dem Gemälde "Der letzte Mann" nicht zutreffend dargestellt wurde." (http://www.deutsche-schutzgebiete.de/sms_nuernberg_1.htm)

Ich habe in dem von Vizeadmiral z. D. Hermann Kirchhoff bereits 1915 bei Hesse & Becker in Leipzig herausgegebenen Buch "Der Seekrieg 1914 – 1915" folgende Passagen gefunden:

  • S. 185: "Nach einem Bericht aus englischer Quelle teilt Konsul Stubenrauch noch folgende Episode von dem Untergang des kleinen Kreuzers "Leipzig" mit: Auf der "Leipzig" hatte sich die Mannschaft auf dem Vorderdeck aufgestellt und weigerte sich, der Aufforderung zur Übergabe nachzukommen. Als der Kreuzer schon gekentert war und einen Augenblick kieloben trieb, schwamm ein Matrose an das Schiff heran, kletterte hinauf, eine deutsche Fahne schwingend, und ging dann mit ihm unter."
  • S. 185f: "Die im allgemeinen nicht als deutschfreundlich bekannte griechische Zeitung "Hestia" brachte am 29. Dezember v. J. einen Leitartikel, worin sie ausführt, daß der gegenwärtige Krieg viele Beispiele von Aufopferung und Heldentum aufweise. Wir entnehmen dem Artikel folgendes: ... Aber am kräftigsten hat dieses schöne Bild der Aufopferung die Besatzung des deutschen "Gneisenau" gezeigt, die nach der Seeschlacht in den Meeren der südlichen Hemisphäre gesunken ist. Die Besatzung des deutschen Kreuzers konnte sich retten, wenn sie wollte, ohne eine moralische Einbuße zu erleiden. Sie kämpfte gegen einen stärkeren Feind und wurde besiegt. Ihr von Geschossen durchlöchertes Schiff versank in den kalten Armen des Meeres. Die tapferen Matrosen des "Gneisenau" weigerten sich stolz, sich auf ein englisches Schiff zu retten. Sie wollten ihr sinkendes Schiff nicht verlassen, und sie gingen unter mit ihm, indem sie sangen "Deutschland, Deutschland über alles". Die Meldung von ihrem heldenhaften Tode hat der englische Admiral Sturdee selbst den Völkern der Erde gebracht. Und Deutschland hat das Recht, stolz zu sein auf seine Söhne, die, nachdem sie ihre Pflicht erfüllt, indem sie bis zur Vernichtung ihres Schiffes kämpften, glaubten, daß sie nicht das Recht hätten, ihre Tätigkeit mit der Gefangenschaft einzustellen, sondern beschlossen, auf dem Höhepunkt einer höchsten Tätigkeit, der Vererbung einer goldenen Tradition an das Vaterland, welche die kommenden deutschen Geschlechter beseelen wird, zu sterben. – Die Bemannung des "Gneisenau" wußte, wie man handelnd, moralisch unbesiegt, stolz in den Tod geht. Es ist vielleicht interessant, den Beweggründen nachzuspüren, welche die deutschen Seeleute zu ihrem hohen Opfer veranlaßt haben. Es ist nicht schwer, sie zu erforschen. Die Einprägung der Idee und des Gefühls der Pflicht in ihr Denken und ihre Seele, ihr unerschütterlicher Glaube an ihren Kaiser, welcher in ihrer Auffassung das Vaterland repräsentiert, beseelte sie mit jenem höchsten Stolze, der zur unbedenklichen Selbstaufopferung führt."
  • S. 192: "Um 7 ½ Uhr sank die "Nürnberg"; die Kommandobrücke stand in Brand. Einige Männer standen auf Deck mit wehender Fahne."

Wie Sie den angeführten Zitaten entnehmen können, war der "Sachverhalt" des "letzten Mannes" durchaus bereits während des Krieges in Deutschland bekannt. Und auch die Darstellung durch Prof. Hans Bohrdt scheint zutreffend zu sein, bezieht sich aber auf den Untergang des kleinen Kreuzers "Leipzig" und nicht auf den der "Nürnberg", wie Sie es anführen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen mit diesen Ausführungen etwas gedient hätte.

Mit freundlichem Gruß

Roger Kunert

 

Unter den Gefallenen befanden sich der Geschwaderchef, Vizeadmiral Graf Spee, mit seinen beiden Söhnen, sämtliche Kommandanten und die gesamte Besatzung des Panzerkreuzers Scharnhorst. Lange Zeit nach der Schlacht wurde von dem Kreuzergeschwader ein letztes Zeichen aufgefunden. An der brasilianischen Küste trieb im August 1915 eine Kartuschbuchse an, an der der Leichnam eines der Getreuen vom Speeschen Geschwader gebunden war. Die vom Salzwasser zerfressene Hülse enthielt eine Kriegsflagge des Panzerkreuzers Scharnhorst. Mit anderen Gedenkstücken wurde sie im Museum für Meereskunde in Berlin aufbewahrt. Infolge der Kriegseinwirkungen wurde auch dieses letzte Erinnerungsstück im 2. Weltkrieg vernichtet.

falk2gu31.jpg

 

der_letzte_mann___marwougx.jpg

"Der letzte Mann" Gemälde von Prof. Bohrdt auf einer zeitgenössischen Postkarte

Das Gemälde selber gilt seit 1916 als verschollen.

 

 

 

 

falklands-1g6uei.jpg

 

Von Spee gives Battle - the Battle of the Falkland Islands  c.1450 HRS, 8 December 1914falklands-2z6ure.jpg

 

Quellen:

+ www

+ Duel - Coronel and Falklands 1914

+ http://www.deutsche-schutzgebiete.de/seeschlacht_bei_den_falklandinseln.htm

 

siehe auch:

 

Unserer Auslandskreuzer Ruhm und Ende 1914 nach Berichten und Briefen von Augenzeugen 

 

Kapitel 6 - "Die Falle bei den Falkland-Inseln"

Bild 42 (Seite 40)

Bild 43 (Seite 41)

Bild 44 (Seite 42)

Bild 45 (Seite 43)

Bild 46 (Seite 44)

 

00000043usjiz.jpg

 

 

 

:honoring:

 

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sie auch:  Battle of the Falkland Islands

 

Opening stage of the Battle of the Falkland Islands on 8th December 1914 as the British ships leave Port Stanley in pursuit of the German squadron. The action is foreshortened; the German ships in the distance far right; Invincible and Inflexible centre; Glasgow left and Cornwall centre left.

31-opening-stages-of-pussf.jpg

 

HMS Inflexible, the second British battle cruiser at the Battle of the Falkland Islands on 8th December 1914

4-hms-inflexible-open9ksgg.png

 

SMS Scharnhorst sinking (foreground) and SMS Gneisenau at the end of the Battle of the Falkland Islands on 8th December 1914: picture by Lionel Wyllie. 

40-sinking-of-scharnhswssi.jpg

 

SMS Scharnhorst sinking at the Battle of the Falkland Islands 8th December 1914: picture by Claus Bergen

sms-scharnhorst-sinkiolsqp.jpg

 

SMS Leipzig sinking at the end of the Battle of the Falkland Islands on 8th December 1914: picture by Lionel Wyllie.

6-leipzig-sinking0usay.jpg

 

SMS Scharnhorst

13-sms-scharnhorst-3nasc8.jpg

 

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​Slowly Nürnberg began to settle by the bows and, as she did so, one of the
German sailors climbed onto a stanchion waving an Imperial Battle Ensign
fixed to a spar of wood.

 Quelle:  Duel - Coronel and Falklands 1914

 

derletztemannt7lk2.jpg

Quelle: http://www.europeana1914-1918.eu/de/europeana/record/2048043/ProvidedCHO_Universit_t_Osnabr_ck___Historische_Bildpostkarten_2086#prettyPhoto

 

....

 

The three pursuing British ships now followed two Germans: Glasgow and Cornwall pursued Leipzig to the south, while Kent went after Nürnberg to the east. Cornwall began hitting Leipzig with her fourteen 6-inch guns, while Leipzig gamely hit back at Cornwall with her ten 4.1-inch guns. Cornwall, shielded by her armor, thrust on without hesitation to give and take punishment. Using Sturdee’s tactics, she closed the enemy at full speed, firing her forward guns, then, as soon as Leipzig began to hit back, turned sharply to starboard to bring her broadside to bear. And while Cornwall was drawing Leipzig’s fire, Glasgow closed in from a different direction to hammer the enemy with her own 6-inch and 4-inch batteries. For nearly an hour, these tactics continued. Leipzig, hit time after time, was doomed, but her gunfire remained expert. She fired rapidly, hitting Glasgow three times and Cornwall ten.

At 6:00 p.m., with the range down to 7,000 yards, Cornwall began firing special high-explosive shells. The effect was immediate. A large fire broke out forward on Leipzig and her gunfire became sporadic. Nevertheless, the German light cruiser continued to fire back until 7:05 p.m., by which point her mainmast and two of her funnels were gone and she had become an inferno of flashes and dark smoke. At this point, Cornwall ceased fire, expecting the enemy to strike her colors. Leipzig did not strike. Accordingly, Cornwall closed to 5,000 yards and fired more salvos. When the two British cruisers drew in to see whether she had struck, she was seen to be a wreck, but her flag was still flying on the remains of her foremast. Luce waited. He was about to signal, “Am anxious to save life. Do you surrender?” when Leipzig fired another—and as it turned out, final—shot.

 

...

 

What happened next was the result of a grim misunderstanding. Leipzig had fired her last shot. Captain Haun was ready to abandon and scuttle his ship; her seacocks had been opened and Haun had ordered all hands on deck with their lifesaving gear. A hundred and fifty men gathered amidships, hoping to be saved. But the German ensign was flying. Luce, for his part, was ready to accept Leipzig’s surrender, but with the flag still flying she was considered an active enemy. The difficulty was that the fires burning around the base of the mast where the flag was flying prevented anyone from lowering it. Haun already had told his men, “If anyone can reach the ensign, they can haul it down, for we shall sink now”; one sailor had made a dash through the inferno and collapsed, burning, before he reached the mast. The British waited for a reply that did not come, and at 7:25 p.m., Luce ordered both Glasgow and Cornwall to resume firing. The effect on the groups of men gathered on Leipzig’s open deck was appalling. The shells burst in the middle of the groups; a few minutes earlier, when the light cruiser had fired its last shot, there had been 150 men left. Now fifty remained.

 

Meanwhile, Nürnberg was on fire, her funnels were torn and twisted, her mainmast was gone, and only two guns on the port side were firing. Still, she refused to surrender. By 6:25 p.m., she was dead in the water; after 6:35, she fired no more shots. Kent then ceased fire and stood off awaiting surrender, but the German colors remained flying. The British fired again and at 6:57 p.m., the colors were hauled down. Nürnberg, now a burning wreck, lowered wounded men into her one surviving boat, which promptly sank. Kent closed in through the mist and saw the flames dancing above the light cruiser’s deck and shooting out from portholes and jagged holes in the hull. The rain pattering on the decks and hissing into the fires had little effect because it was accompanied by gusts of wind that fanned the flames more than the rain quenched them. As Kent launched two hurriedly patched boats, Nürnberg’s captain gathered the survivors, thanked them, called for three cheers for the fatherland, then marched to his conning tower to await the end. With Nürnberg settling by the bow, Kent’s searchlight picked up a German seaman, standing high in the air on her upraised stern, waving a German ensign lashed to a pole. At 7:27 p.m., Nürnberg turned on her side and sank. Those on Kent’s deck heard faint cries from the water and the British ship steamed slowly toward them, throwing ropes over the side and using searchlights to assist the searching boat crews. The sea was growing rougher, the water was intensely cold, and albatrosses arrived to attack the living and dead floating in their life jackets. Nevertheless, until 9:00 p.m. Kent’s boats continued to search. Of 400 men in Nürnberg’s crew, twelve were picked up alive; five of these later died. Otto von Spee was never found and became the third member of his family to die that day.

 Quelle:  Castles of Steel -  Britain, Germany, and the Winning of the Great War at Sea

 

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Ich möchte mich hier einfach mal für deine Arbeit bedanken, die du hier erledigst, nur um uns zu informieren.

Ich lese deine Threads in der Sektion immer gerne und frage mich immer woher du die Zeit nimmst, um das alles immer rauszusuchen.

Du bekommst ein dicken grünen Farbbeutel und mach weiter so in Zukunft. Vielleicht könntest du ja mal was zu den bekannten Schlachten des Pazifikkriegs raussuchen, also Gualdacanal, Leyte usw. oder vielleicht mal was zu moderneren Schlachten wie dem Falklandkrieg. :)

Mfg Eberhardt

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Ich habe zur Zeit viel Freizeit, war lange krank wegen Bandscheiben-Problematik, hatte vor 2 Wochen OP, geht nun wieder bergauf aber ich bin noch ein paar Wochen zu Hause, in 10 Tagen geht die ambulante Reha los..... ;)

 

Bei Gelegenheit suche ich auch mal was zu Guadalcanal, Leyte usw. raus! :)

 

:honoring: 

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Ich habe zur Zeit viel Freizeit, war lange krank wegen Bandscheiben-Problematik, hatte vor 2 Wochen OP, geht nun wieder bergauf aber ich bin noch ein paar Wochen zu Hause, in 10 Tagen geht die ambulante Reha los..... ;)

 

Bei Gelegenheit suche ich auch mal was zu Guadalcanal, Leyte usw. raus! :)

 

:honoring: 

Das würde mich sehr freuen.

Gute Besserung dir noch! Bandscheiben sind nicht lustig. :(

Mfg Eberhardt

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