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Dead_Head

Die deutsche Flotte

109 comments in this topic

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@luk569 1.ich bin ich nicht wütend sonder wenn du die ganzenpost mal verfolgst wurde ich angegriffen und 2. du zweifelst alles und jeden an sag mir welche quellen du den für glaubwürdig hälts die gebrüder grimm oder was ?

@demonicron das war eine sehr intilligente aussage vo dir sobald jemand nicht deiner meinung ist heisst es gleich such dir ein anders spiel aber auf meine frage bist du nicht eingegangen typisch Klugscheisser

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@demonicron das war eine selten dämliche aussage aber typisch für klugscheisser wie wäre es wenn du dir ein anderes spiel aussuchst und ausserdem wweichst du aus und liest meine post nicht richtig aber was soll man den auch erwarten typisch

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In Anwesenheit von Hitler lief das Schlachtschiff "Bismarck" am 14. Februar 1939 in der Hamburger Werft Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel. Aufgrund von Versorgungsschwierigkeiten war es aber erst im Frühjahr 1941 einsatzbereit.

 

1/12

Foto: picture alliance / dpa/Blohm_&_voss

Geschütze donnern. Tonnenschwere Granaten fliegen über den Nordatlantik. Einige detonieren im Wasser, andere treffen ihr Ziel. Vier große Kriegsschiffe befinden sich am 24. Mai 1941 in einem schweren Seegefecht, jeweils zwei auf beiden Seiten. In dieser Schlacht treffen das berühmteste Schiff der Royal Navy, der Schlachtkreuzer "Hood", und das neue Flaggschiff der deutschen Kriegsmarine aufeinander, die "Bismarck". Nur einer der beiden Giganten wird das Gefecht überstehen.

In Anwesenheit von Hitler war das deutsche Schlachtschiff am 14. Februar 1939 in der Hamburger Werft Blohm & Voss auf den Namen "Bismarck" getauft und vom Stapel gelassen worden. Das Schiff verdrängte offiziell 35.000 Tonnen; laut dem deutsch-britischen Flottenabkommen vom Juni 1935 die Obergrenze für deutsche Schlachtschiffe. Tatsächlich war die "Bismarck" aber um gut 10.000 Tonnen schwerer.

 

Die britischen Nachschubwege sollten gestört werden

 

Wegen des Kriegsbeginns 1939 musste das Schiff sehr schnell fertig gestellt werden. Einsatzbereit war die "Bismarck" im Frühjahr 1941. Nun sah die Kriegsmarine den Zeitpunkt gekommen, den Seekrieg mit Großbritannien zu intensivieren.

Den Schwerpunkt legte die Marineführung darauf, die britischen Nachschubwege über den Atlantik zu stören. Seit Frühjahr 1941 schickten die USA im Rahmen des "Leih- und Pachtgesetzes" kriegswichtige Materialien nach Großbritannien. Solange diese Versorgung funktionierte, war mit einer Kapitulation der Insel nicht zu rechnen. Um diesen Nachschub zu stören, plante die deutsche Admiralität das "Unternehmen Rheinübung".

 

Das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt

 

Die "Bismarck" galt zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung als das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt (die japanischen Superschlachtschiffe der "Yamato"-Klasse waren noch nicht einsatzbereit). Auf die deutsche Bevölkerung hatte sie eine besondere Strahlkraft, wirkte sie doch als Bestätigung technischer Überlegenheit. Die Begeisterung war Wasser auf die Mühlen der deutschen Propagandamaschinerie. Die Flucht von Rudolf Heß, Stellvertreter Hitlers, am 10. Mai 1941 nach England hatte massive Verunsicherung hinterlassen.

Am 18. Mai 1941 lief die "Bismarck" in Begleitung des schweren Kreuzers "Prinz Eugen" sowie von einigen kleineren Kampfschiffen aus Gdingen, damals Gotenhafen , aus. Flottenchef Admiral Günther Lütjens verfolgte auf der "Bismarck" die Operation persönlich, Kommandeur des Flaggschiffs war Kapitän zur See Ernst Lindemann. Über das Kattegat gelangte der Verband am 21. Mai in die Nordsee und nahm in der Nähe der norwegischen Hafenstadt Bergen Treibstoff auf. Dort wurden die Schiffe das erste Mal von den Briten gesichtet.

Das "Unternehmen Rheinübung" sah vor, die britischen Inseln nördlich zu passieren und über die Dänemarkstraße, die Meerenge zwischen Island und Grönland, in den Atlantik vorzustoßen. Die britische Marineführung hielt einen solchen Plan für unwahrscheinlich und postierte an dieser Stelle nur zwei schwere Kreuzer, die "Suffolk" und die "Norfolk".

Entgegen den britischen Erwartungen sahen sich die beiden Kreuzer nun am 23. Mai mit dem deutschen Flottenverband konfrontiert. In realistischer Einschätzung ihrer Kampfkraft setzten sich die Schiffe ab und hielten lediglich Fühlung. Admiral John Tovey, Kommandant der Home Fleet und damit zuständig für die Verteidigung der britischen Heimatgewässer, führte einen eigenen Verband heran, um die deutschen Schiffe abzufangen. Dazu zählte neben sechs Zerstörern und dem brandneuen Schlachtschiff "Prince of Wales" auch der Schlachtkreuzer "Hood". In der Zwischenkriegszeit galt er als schnellstes und größtes Großkampfschiff der Welt.

 

Der Kapitän verlor die Geduld

 

In den Morgenstunden des 24. Mai sichtete der britische Verband die deutschen Schiffe und eröffnete kurz vor sechs Uhr das Feuer. Flottenchef Lütjens wollte den Angriff zunächst nicht erwidern, um die Operationsziele nicht zu gefährden. Doch nach den ersten Salven der Briten verlor Kapitän Lindemann die Geduld: "Ich lasse mir doch mein Schiff nicht unterm [edited] kaputt schießen. Feuer frei!"

Die "Bismarck" und die "Prinz Eugen" schossen zurück. Der "Bismarck" gelang es schneller, sich einzuschießen. Nach ein paar Minuten war die Schlacht vorüber. Eine 38-Zentimeter-Granate durchschlug das zu schwach gepanzerte Achterdeck der "Hood" und zündete in ihrer Munitionskammer. Das Schiff explodierte und sank mit seinen knapp 1500 Mann. Die "Prince of Wales" zog sich schwer beschädigt zurück.

 

Der Untergang der "Hood" schockte England

 

Während der Schlacht wurde aber auch die "Bismarck" beschädigt. Ein Brennstoffbunker war zerstört; sie verlor Öl und legte damit eine sichtbare Spur. Lütjens beschloss, einen französischen Hafen anzusteuern, um die notwendigen Reparaturen durchführen zu lassen. Die "Prinz Eugen" sollte auf eigene Faust operieren.

Die Versenkung der "Hood" führte in Großbritannien zu einem Schock, der sehr schnell in Wut überging. Premierminister Churchill machte den Vergeltungsschlag zur Chefsache und forderte von der Admiralität: "Die ,Bismarck' muss versenkt werden – um jeden Preis." Es begann ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Schiffen der Royal Navy und der "Bismarck".

 

Doppeldecker griffen aus der Luft an

 

Während die "Prince of Wales", die "Suffolk" und die "Norfolk" die "Bismarck" verfolgten, näherte sich eine größere Flotte unter der Führung der "King George V" dem deutschen Schlachtschiff. Von Gibraltar aus dampfte zusätzlich die Force H heran.

Trotz der Schäden war die "Bismarck" verhältnismäßig schnell, die Briten kamen kaum hinterher. Sie beschlossen, das Schlachtschiff aus der Luft zu torpedieren, um es an der Weiterfahrt zu hindern, bis der britische Flottenverband es stellen konnte.

 

Ein Funkspruch war der entscheidende Fehler

 

Am 26. Mai gegen 23.30 Uhr startete eine Staffel alter "Swordfish"-Doppeldecker vom Flugzeugträger "HMS Victorious" und flog einen ersten Angriff, der aber fehlschlug. Ihre Torpedos konnten das Ziel nicht entscheidend treffen. Die Flotte fuhr weiterhin nur hinterher.

Der "Bismarck" gelang es in einem spektakulären Wendemanöver, die britischen Schiffe abzuschütteln, sie verschwand vom Radar. Allerdings war Lütjens immer noch überzeugt, dass die Briten sein Schiff orten könnten und unterbrach die Funkstille mit der Heimat. Eine folgenreiche Fehlentscheidung: Nur aufgrund dieser Signale gelang es der Home Fleet, die "Bismarck" wiederzufinden. Wenig später sichtete ein Aufklärungsflugzeug das Schiff. Wieder machten sich Torpedo-Flieger auf den Weg. Einem gelang es, die Ruderanlage der "Bismarck" zu treffen und sie fast manövrierunfähig zu machen.

 

"Wir kämpfen bis zur letzten Patrone"

 

Durch das eingeklemmte Ruder konnte die "Bismarck" ihren Weg in das französische Saint-Nazaire nicht fortsetzen. Vielmehr driftete sie in Richtung des britischen Flottenverbandes. Kapitän Lindemann funkte an das Hauptquartier "Schiff manövrierunfähig. Wir werden bis zur letzten Patrone kämpfen."

Am Morgen des 27. Mai entdeckte der britische Verband das deutsche Schlachtschiff und nahm es unter Feuer. Mehr als 90 Minuten dauerte der Kampf, dann erzielte die "King George V" ein schwerer Treffer. Nun schoss die "Dorsetshire" mit Torpedos. Daraufhin begann die "Bismarck" zu kentern und sank wenig später. Von den 2092 Besatzungsmitgliedern konnten nur 115 geborgen werden, Lütjens und Lindemann versanken mit ihrem Schiff. Die Überlebenden berichteten , dass sie die Flutventile geöffnet hatten.

 

Der Flugzeugträger wird zum Herrn der Meere

 

Bereits kurz darauf wurde der Untergang der "Bismarck" von der deutschen Propaganda uminterpretiert, das Schlachtschiff zum Mythos stilisiert und die Mannschaft zu Helden verklärt, die bis zum letzten Mann standhaft gekämpft hätten. Dabei passte Goebbels auch die Version der Selbstversenkung gut, wäre doch die "Bismarck" im Kampfe unbesiegt geblieben.

Mehr als 48 Jahre lang lag die "Bismarck" unberührt in den Tiefen, existierte nur noch als Chimäre in den Köpfen von Überlebenden und Historikern. Dann, am 8. Juni 1989, wurde das Wrack von dem US-amerikanischen Meeresforscher Robert Ballard in fast 4800 Metern gefunden. Ballard, der bereits 1985 die "Titanic" entdeckt hatte, legte mit seinem Fund den Grundstein für weitere Expeditionen zum Wrack. Die Frage, wer nun entscheidend zum Untergang des Schlachtschiffes beitrug, die Mannschaft oder die Torpedos, ließ sich jedoch nie aufklären.

Der Untergang der "Bismarck" markiert eine Zäsur, waren es doch vor allem Flugzeuge gewesen, die dem Giganten den Garaus gemacht hatten. Spätestens nach dem Überfall der japanischen Trägerflugzeuge auf die US-Schlachtschiffe im Hafen von Pearl Harbor im Dezember 1941 wurde klar, dass die Ära der kanonenbewehrten Festungen endgültig zu Ende gegangen war. Flugzeugträger waren die neuen Herren der Meere. Sie sind es bis auf den heutigen Tag gebliebe

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Naja. das sie kein Seifenblasenschubser war ist ja schon allen klar. Ich glaub viele stört die verallgemeinerte Aussage, das sie das stärkste Schiff des II.WK war. Zur Indienststellung war sie sicherlich für einen kurzen Moment das modernste Schlachtschiff Ihrer Zeit - geh ich zumindest mal von aus, der Einfachheit halber.

Aber, da finde ich ist das Beispiel ganz gut, nimm ne aktuelle Grafikkarte. Die Beste die es derzeit gibt, die schlägt und verbrät ALLES was aufm Markt is.

N Jahr später gibts die im Sonderangebot, weil sie nur zwar solide ist, aber dennoch nur halb so flott ist wie die aktuelle Generation.

Darum is die GraKa ja nich schlecht - aber sie is ja nich der weisheit letzter Schluss und für alle Ewigkeiten die geilste die wo gab =)

Cheers


 

Edited by Ammboz
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@ rupesh

 

Und das soll jetzt was aussagen?

 

Kurzfassung:

 

"Guck ma', wir hab'n neues Schiff!"

 

Die Menge: "Ooooooohhhhh.........:ohmy:."

 

"Da fährt unser tolles neues Schiff!"

 

Die Menge: "Ooooooohhhhh.........:ohmy:."

 

"Da kämpft unser neues tolles Schiff!"

 

Die Menge: "Ooooooohhhhh.........:ohmy:."

 

"Da sinkt unser neues tolles Schiff!......Verzeihung!......Da kämpfte unser allem anderen überlegenes Schiff heldenhaft bis zur letzten Granate und starb den Heldentod mit fehender Fahne für "GröFaZ", Volk und Vaterland!"

 

Die Menge: "Ooooooohhhhh.........:ohmy:."

 

 

@ Ammboz

 

Nimm eine Grafikkarte.

Stilisiere sie durch Propaganda und "heldenhaftem Grafikeinsatz" gegen andere Grafikkarten hoch.

Nun nimm eine neue Grafikkarte, aber dein Nachbar hat noch die alte "super hammer" Grafikkarte und denkt immer noch, dass seine deine locker unter den Tisch performt, dafür verweist er auf Quellen, die er seinem Kaffeesatz gelesen hat.

 

 

Es geht ja auch nicht darum, dass die Bismarck (-Klasse) partout schlecht war (das war sie keineswegs), allerdings gehen vielen hier die Heldenverehrung und Propagandaprediger ziemlich auf den Keks.

 

 

 

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alos wenn du die welt als unseriös und ihre quellen bezweifelst dann sag es der welt

 

 

Nein, ich sag es Dir, weil Du die Quelle anführst.. ;)

Und grundsätzlich zweifel ich erstmal jede Quelle an, selbst Primärquellen. Das gehört einfach zum allgemeinen Handwerkszeug,

wenn man in irgendeiner Form wissenschaftlich arbeitet, egal ob naturwissenschaft oder eher geistige...

Sonst würde ja Caesar als Beweis gelten, das in germanischen Wäldern Einhörner leb(t)en, er hat im bello gallico welche beschrieben...^^

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Es geht ja auch nicht darum, dass die Bismarck (-Klasse) partout schlecht war (das war sie keineswegs), allerdings gehen vielen hier die Heldenverehrung und Propagandaprediger ziemlich auf den Keks.

 

Gott grütze dich:honoring::medal:

Mit dieser Aussage, hast du voll ins schwarze getroffen:)

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der meinung bin ich ja auch aber man soll sie ja auch nicht schlechter machen als sie ist das war es auch schon

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und ich verehre sie weder noch stilierisiere sie hoch bin selber kein deutscher

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Das ist eine falsche Angabe in der Dänemarkstraße war das erste Opfer der Bismarck ein Zerstörer der nach zwei Treffern sank. allerdings wurde dies nach dem Verlust der Hood total ausgeblendet. Von dem Zerstörer überlebten ganze 9 Matrosen. ....

 

Dann nenn mir doch bitte mal den Namen dieses Zerstörers, kann ihn nicht finden.

...

 

Hab eigentlich immer drauf gewartet, daß dieser interessante "Geisterzerstörer" nochmals in der Diskussion auftaucht, von dem ich in meinem ganzen Leben in dem Zusammenhang noch nie was gehört habe.

Hat sich das damit erledigt ? Keine neuen Erkenntnisse über einen versenkten Zerstörer ? 

 

Nur ne Frage ... :hiding:

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Hab eigentlich immer drauf gewartet, daß dieser interessante "Geisterzerstörer" nochmals in der Diskussion auftaucht, von dem ich in meinem ganzen Leben in dem Zusammenhang noch nie was gehört habe.

Hat sich das damit erledigt ? Keine neuen Erkenntnisse über einen versenkten Zerstörer ? 

 

Nur ne Frage ... :hiding:

 

Von dem Zerstörer habe ich auch noch nie was gehört.

Die ersten Schiffe, die auf die Bismarck gestoßen sind waren doch die HMS Norfolk und die HMS Suffolk, welche auch kurz ohne einen Treffer erhalten zu haben unter beschuss gekommen sind. Dabei hat sich die Bismarck ihr Radar zerlegt^^

Die Prince of Wales und die Hood hatten Begleidzerstörer, aber diese sind zurück gefallen und wurden garnicht in das Gefecht verwickelt.

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Hab eigentlich immer drauf gewartet, daß dieser interessante "Geisterzerstörer" nochmals in der Diskussion auftaucht, von dem ich in meinem ganzen Leben in dem Zusammenhang noch nie was gehört habe.

Hat sich das damit erledigt ? Keine neuen Erkenntnisse über einen versenkten Zerstörer ? 

 

Nur ne Frage ... :hiding:

 

Also gibt es doch Geisterzerstörer?! :ohmy:  Lass das ja nicht Mirco hören!

 

Vielleicht war es ja der fliegende Hollländer.... :trollface:

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Wartet erstmal ab bis NC, Iowa, Amagi und Konsorten richtig auf Tirpitz und Bismarck treffen, dann wird das geflame groß^^, da kannste sicher sein :trollface: 

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Boah...wenn ich den Scheiß von der Bismarck lese wird mir übel. Immer dieses Helden-Gedudel.

Die Bismarck liegt auf dem Meeresgrund macht sie das zu einem Superschiff? Nein.

War sie ein Superschiff? Nein.

Warum?

Ihre Bewaffnung 8x38cm war Standard und nix bewegendes. Eher sogar zu low. Die Einstellung der deutschen Entwickler war Standkraft vor Feuerkraft. Also sind die 38 cm Geschütze nur als Standard zu bewerten.

Die Sekundärbewaffnung war Standard.

Die technische Entwicklung der Bismarck war auf der Höhe der Zeit, aber nichts weltbewegendes. Bei ihrer Ausfahrt war sie schon "überholt".

Die schlechte Flakbewaffnung floß bei der Fertigstellung der Tirpitz ein, die dort verbessert war.

Die Panzerung der Bismarck war gut, das Schottsystem sehr gut. Allerdings zeigten die Treffer der Price of Wales, das wenige Treffer reichen um Schaden anzurichten. Dieser Schaden wird sich noch auswirken.

Das Radar der Bismarck kann als durchschnittlich bezeichnet werden. Beim Kampt gegen den Verband der Hood fiel es aber schon nach den ersten Salven aus und zeigte das typisch "deutsche" Problem, alles filigran aber nicht halt- und brauchbar zu gestalten (siehe Tiger Panzer und Panther).

Das einzig wirklich bewegende war die Geschwindigkeit der Bismarck. Sie war in der Lage jedem englischem Schlachtschiff davon zu fahren und darin lag die Gefahr für die Briten.

Selbstverständlich musste die Versenkung der Hood von der Goebbels Prograganda "hochsterilisiert" (extra so geschrieben) werden.

Deutschland brauchte ja auch Helden. Das dumme daran, die dämliche Propaganda hat sich bis heute in den Köpfen eingenistet.

Die schnelle Versenkung der Hood war ein absoluter Glückstreffer. Mehr aber auch nicht. Durch Zufall wurde das entscheidende A4 Blatt auf hoher See getroffen, das die Hood mit einem Schlag vernichtete. Zufall eben, kein können.

Die Hood selbst war ein Schlachtkreuzer aus dem ersten Weltkrieg, also ein alter Äppelkahn der mehr Bedrohungspotential als notwendige Kampfkraft für die Zeiten besaß. Die Panzerung der Hood entsprach nicht mehr den Anforderungen der damaligen Seegefechte. Das Begleitschiff der Hood, die Prince of Wales, war alles andere als einsatzbereit und wurde nur aus der Not geboren mit der Hood auf die Bismarck gehetzt. Warum?

Weil die Bismarck mit der Prinz Eugen zum Konvoikrieg ausgelaufen waren. Die britische Spoinage wußte davon.

Eine schnelle Bismarck und die Prinz Eugen im Konviokrieg wären verheerend für die britische Versorgung gewesen, da sie schnell zuschlagen und wieder verschwunden sein konnte, ohne das sie gestellt wird. Hier lag die Angst der Briten. Dafür wurde die Hood und Prince of Wales in den Kampf geschickt.

Die Fehler auf der britischen Seite sind hier ganz klar Fehleinschätzung oder Bauernopfer um den Kriegswillen der Briten weiter anzufachen. Propaganda eben.

Das die Bismarck deswegen von vielen Schiffen verfolgt und versenkt werden musste ist Unsinn und Wahrheit zu gleich.

Unsinn deshalb weil zwei drei britische Schlachtschiffe die Bismarck trotzdem auf den Meeresgrund geschickt hätten, aber das werden wir nie erfahren. Unsinn auch, weil die Briten ja  nicht gegen die Bismarck mobil machten, sondern gegen den "Verband Bismarck-Prinz Eugen", also gegen zwei Schiffe. Das wird gern vergessen wenn es um das Thema geht.

Wahrheit. Um diese beiden schnellen Schiffe, deren Kurs nach dem Gefecht mit der Hood nicht klar und nach Verlust der Fühlerhaltung durch Suffolk und Norfolk, auch deren Position nicht bekannt war, zu stellen, mussten die Briten alles aufwenden und in See stechen lassen was verfügbar war.

Die Home Fleet mit Kurs West bzw WSW und die Force H mit Kurs Süd Nord.

Deren Auftrag war nicht zuerst die Bismarck zu versenken sonder nur zu "Stellen" und zu warten bis Verstärkungskräfte herangeführt und der Verband dann gemeinsam versenkt werden konnte.

Einen weiteren Schiffsverlust konnten und wollten sich die Briten nicht leisten.

Nochmal die Briten jagdten zwei Schiffe und nicht die Bismarck alleine. Der Verband konnte schneller fahren als jeder britische Verband es je gekonnt hätte.

 

Ab hier entwickelt sich das eigentliche Drama um die Bismarck. Denn Lütjens und die deutsche SKL haben absolut dumm gehandelt. Sie hatten weder Plan A noch Plan B.

Was war geschehen?

Beim Gefecht mit Hood/Prince of Wales erhielt die Bismarck mehrere Treffer, unter anderem in Höhe der Wasserlinie mit Wassereinbruch. (Schon das zeigt, das die Bismarck kein SUPER-Schiff war)

Auch wenn der Wassereinbruch gestoppt werden konnte musste die Geschwindigkeit verringert werden, wenn auch nur um wenige Knoten.

Auf See war das nicht zu reparieren. Trotzdem hätte die Fahrt fortgesetzt werden können. Hier beginnt Lütjens erster Fehler.

Anstatt nach Hood Kurs Süd-West oder Süd-Süd-West zu laufen, der wäre auf Grund seiner Informationslage sicher gewesen, entschied er sich für Kurs auf Brest.

Brest war aber als möglicher Kurs durch die Royal Navi angesehen worden und damit der Kurs der Force H.

So handelt kein erfahrener Admiral, sondern ein Tropedoheini, da wo Lütjens eigentlich zu Hause war.

Wäre er nach SW SSW gefahren und nach Tagen auf Brest zu gelaufen, nichts wäre geschehen (Diesen Kurs nahm übrigens die Prinz Eugen und lief unbehelligt in Brest ein).

Fehler zwei. Lütjens entleß die Prinz Eugen. Es gab keinen Grund die Prinz Eugen zu entlassen. Ein angeschlagenes Schlachtschiff, das davon ausgehen muss, das es gejagt wird, entläst seinen Begleitschutz nicht! Lütjens wußte vom Auslaufen der Home-Fleet und der Force H. Er konnte sich ausrechnen das er gejagd wird. In einer solchen Situation den begleitenden Kreuzer zu entlassen ist Niveau "Seekadett". Hier hört ganz klar die "Legende Bismarck" auf. Unfähige überhebliche Führung.

Fehler der Seekriegsleitung.

Wenn die Bismarck ausläuft sendet der normale Menschenverstand doch zumindest die U-Boote mit aus. Das geschah nicht.

Wenn die Bismarck dem Risiko des Beschädigung ausgesetzt ist, dann mobilisiert man in Brest alles und schickt ihr Zerstörer und die Scharnhorst und Gneisenau entgegen.

Immerhin hatte Force H auch ihre Zerstörer-Gruppe dabei!

Nach der Beschädigung der Bismarck hätte sie wenn schon nicht SW oder SSW dann Kurs Süd oder SSO fahren können und sich dann mit Scharnhorst und Gneisenau vereinigen können.

Force H wäre unter solchen Umständen Geschichte gewesen.

Aber nichts davon geschah.

Zusammenfassung.

Die Bismarck war kein Super-Schiff. Die Führung unfähig. Aus diesem Grund liegt sie da, wo sie jetzt ist.

Der Rest ist unnütze Helden-Propaganda, die sich bis heute hält.

Es verhält sich am Ende wie beim Tiger Panzer bzw Königstiger, die als die besten der Zeit gern dargestellt wurden.

Waren Sie aber nicht. Sie waren gut aber anfällig und vor allem zu wenig. Die Russen und Amis haben mit Masse und Nullachtfuffzehn-Panzern ordentlich dagegen gehalten.

 

Also hört bitte auf nach der deutschen Flotte zu krähen. Sie taugte nicht viel. Wenn ihr schon kräht, dann nach den deutschen U-Booten. Die waren lange Zeit gefürchtet bis die Ortungssysteme kamen. Dann waren sie auch nur noch Geschichte.

 

Schlussakord: Die Bismarck und Prinz Eugen in den Konvoi Krieg zu schicken ist kein Ruhmesblatt, sondern Ausdruck des Menschenverachtenden Systems seiner Zeit. Die wahren Helden waren die Konvoifahrer, die trotz des extremen Risikos, immer wieder auf die "Kähne" stiegen.

 

eventuelle Schreib- oder Ausdrucksfehler bitte ich zu entschuldigen

 

PS: Egal was hier dazu geschrieben, gegoogelt oder aus Büchern gekramt wird, es werden immer nur bestimmte Darstellungen von Leuten sein, die ein spezielles Ziel oder eine spezielle Darstellung der Geschichte wünschen. Das hat oft nichts mit Realitäten zu tun, sondern mit dem "Was will ich damit erreichen"-Ziel. Wenn ich mir ein Dönitz-Buch holen würde, Herr Gott wie viel Scheiß wird da wohl drinne stehen...

 

Edited by Palomino
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.....

 

Also hört bitte auf nach der deutschen Flotte zu krähen. Sie taugte nicht viel...................

 

...

 

 

Nun, die Hochseeflotte hat verhältnismäßig schon einiges gerissen. Warum darf man nicht danach "krähen"?

 

Vielen geht es hier halt nur um die Schiffe selber, nicht um das, was sie geleistet bzw. nicht geleistet haben.

 

Demzufolge braucht auch niemand die amerikanischen Schlachtschiffe bis zur North Carolina, die haben auch nicht viel getaugt. Ebenso deren Kreuzer.

Oder die gesamte russische Flotte, die taugte noch viel weniger als die deutsche.

 

Die Bismarck hat nicht viel gerissen, ist aber dennoch ein schönes Schiff. Die Deutschland-Klasse ist einfach ein interessantes Design, wo sich bereits jeder fragt, wie WG diese Klasse umsetzen will.

Die SMS Emden, sehr viele warten auf sie, weil sie sowohl eine wahre Berühmtheit ist und zeitgleich sehr erfolgreich operiert hat.

 

Oder die Graf Zeppelin, als einziger (fast fertiggestellter) deutscher Träger.

 

Es gibt also genug Gründe, nach den deutschen Schiffen zu krähen, nicht nur die alberne Heldenverehrung.

 

 

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Es gibt also genug Gründe, nach den deutschen Schiffen zu krähen, nicht nur die alberne Heldenverehrung.

 

 

Da geb ich dir auf jeden Fall recht. Mir geht nur dieses "Die-Bismarck" das Überschiffgetue von einigen hier auf den Geist.

Sicher ist es interessant den deutschen Baum zu sehen. Gerade die Hipper Klasse interessiert mich schon. Allerdings habe ich schon Angst das am Anfang mehr Hilfskreuzer auftrauchen die hier nix verlorden haben.

Selbst die Emden oder Leipzig mit ihren 10,5er Kanonen...weiß nicht wo die hier eingestuft werden sollten Tier 2 vlt. aber mehr kanns kaum werden,

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Da geb ich dir auf jeden Fall recht. Mir geht nur dieses "Die-Bismarck" das Überschiffgetue von einigen hier auf den Geist.

Sicher ist es interessant den deutschen Baum zu sehen. Gerade die Hipper Klasse interessiert mich schon. Allerdings habe ich schon Angst das am Anfang mehr Hilfskreuzer auftrauchen die hier nix verlorden haben.

Selbst die Emden oder Leipzig mit ihren 10,5er Kanonen...weiß nicht wo die hier eingestuft werden sollten Tier 2 vlt. aber mehr kanns kaum werden,

 

Keine Sorge, dieser "Bismarck-Hype" geht hier vielen auf den Keks. :P

 

Die Hipper-Klasse sehe ich sogar eher so lala.......interessante Geschichte, nettes Aussehen, aber "nur" ein 08/15-Washington-Kreuzer. Mal sehen, was aus ihr wird.

 

Und Hilfskreuzer waren die SMS Emden und die Leipzig bei weitem nicht. Beides waren leichte bzw. kleine Kreuzer. Die SMS Emden kann möglicher weise auf Tier II oder III Premium ihren Platz finden.

Ihre Schwester SMS Dresden kommt auf Tier II im regulären Baum. 

 

Hier mal ein sehr guter Thread über die SMS Emden, auch mit Gameplay-Videos zur SMS Dresden. Da kannst du mal sehen, was die 10,5er so alles anrichten können. :playing:

 

http://forum.worldofwarships.eu/index.php?/topic/15910-sms-emden-des-kaisers-piraten/

 

 

 

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Hallo,

 

also bis zum Unternehmen Rheinübung haben die deutschen Schlachtschiffe (Scharnhorst, Gneisenau) oder auch die Panzerschiffer sehr wohl erfolgreich im Atlantik operiert.

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Ich schreib jetzt auch mal schnell was zum Thema ,da es echt langsam nervt. Wenn ihr die Deutsche Nation liebt dann gesteht euch auch eines mal ein ,wir waren gut aus dem grund das es vieles aus den Wargaming Titeln in wirklichkeit nicht gab. Dieses Spiel wurde entwickelt um Leuten spaß zu machen und alle die Wot spielen oder gespielt haben müssten auch wissen  dass ein 15 Tiger vs 15 IS Match eigentlich immer ein Sieg für die Deutschen ist. Die Schiffe stehen gerade erst am anfang ihrer Laufbahn und werden bestimmt noch genervt oder gepusht. Aber weint nicht gleich wegen irgentwelcher Daten. In jeden Titel gibt es auf irgendeiner Tier Stufe ein Panzer,Flugzeug oder Schiff ,was den anderen irgendwie überlegen ist , aber das wesentliche wird einfach mal blind links liegen gelassen.Es ist ein Multiplayer und kein "ich bin der beste mit hier und da das stärkste" 2 Schnelle Schiffe mit Torps und ne Yamato ist im Nahkampf auch Geschichte. ;) Mal so das "angeblich stäkste" Schiff

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Die deutsche Flotte...

 

sinkt nicht, sie taucht unter.

 

geht nicht ins Gefecht, sie geht Schiffe versenken.

 

kämpft nicht, sie gewinnt.

 

braucht keinen Diesel oder Öl, sie benutzt als Treibstoff sie Tränen englischer Witwen.

 

benötigt keinen Heimathafen, zur Not wird einer eingenommenen.

 

 

 

Das ist einfach nur geil +1 von mir dafür hat meinen Tag gerettet.

 

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achja dann sag mir mal wer es mit der is 7 aufnehmen kann

 

Ziemlich jeder. Außer dem IS-4 vielleicht....

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