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Takemikazuchi_1121

Leichte Kreuzer der Ning Hai-Klasse

10 comments in this topic

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Die Ning Hai-Klasse

Leichte Kreuzer der Marine der Republik China

 

 

Die Ning Hai (friedvolle See) wurde in Japan für China gebaut, die Ping Hai (gütige See) wurde in China gebaut, allerdings mit Unterstützung von Japan.

 

 

Die Ning Hai - Namensschiff der Klasse

 

Die Kiellegung der Ning Hai fand am 20. Februar 1931 in den Harima Werften in Aioi, Hyogo, Japan, statt, der Stapellauf am 10. Oktober 1931.

Ihre Fertigstellung als Flaggschiff der Marine der Republik China erfolgte am 1. September 1931.

 

Hier die Schiffsdaten der Ning Hai:

 

Typ: Leichter Kreuzer
Verdrängung: 2,526 t
Länge: 110 m
Breite: 12 m
Tiefgang: 4.0 m
Antrieb: Dreiwellen Kolbenantrieb; 4 Kohle/Öl gefeuerte Heizkessel; 10,579 hp (7,889 kW)
Geschwindigkeit: 23.2 Knoten (43.0 km/h)
Reichweite: 9,300 km bei 12 kn
Besatzung: 361
Bewaffnung: 6 × 14 cm/50 3rd Year Type Marinegeschütze
6 × 8 cm/40 3rd Year Type Marinegeschütze
8x Vickers 2-pounder Fla-Geschütze
10 × Vickers Maschinengewehre
4 × 533 mm Torpedowerfer
9 × Wasserbombenwerfer
Panzerung: Gürtel: 25 bis 76 mm                                       
Panzerdeck: 19 to 25 mm
Turmpanzerung: 25 mm
Brückenturm: 25 mm
Flugzeuge: 2 × Wasserflugzeuge (Aichi AB-3)
   

 

Hier die Bewaffnung nach dem Umbau in ein Eskortschiff:

 

Bewaffnung:             2 × 12 cm (5 in)/45 10th Year Type  Multifunktionsgeschütze
                                5 × 3 25 mm (1 in)/60 Type 96 Flugabwehrgeschütze
                                      Mehrere Maschinengewehre
                                2 × Wasserbombenwerfer

 

 

Die Ning Hai basierte auf dem experimentellen japanischen leichten Kreuzer Yubari, welche eine geringe Größe mit einer schweren Bewaffnung kombinierte.

Wie die Yubari hatte die Ning Hai einen gebündelten Schornstein und einen, auf drei Stützen bauenden, Brückenmast. Ihre Bewaffnung war vergleichbar mit Schiffen größerer Verdrängung.

Desweiteren war die Ning Hai mit einem Hangar für zwei Wasserflugzeuge ausgerüstet. Eines der Flugzeuge wurde aus Japan geliefert, das andere wurde aus Einzelteilen in China gefertigt.

Den Flugzeugen stand kein Katapult zur Verfügung, sie waren stattdessen auf den Kran angewiesen.

Alle Schiffe ihrer Klasse waren stark untermotorisiert. Dies spiegelt sich in ihrer niedrigen Geschwindigkeit von nur maximal 23,2 Knoten wieder.

 

 

Als eine der stärkeren Überwassereinheiten der chinesischen Marine war die Ning Hai während der Schlacht um Shanghai eines der Hauptziele der kaiserlich japanischen Marine.

Jedoch geriet sie erst am 23. September, während des japanischen Angriffs auf die Festung Kiangyin, unter Beschuss japanischer Bomber.

Sie erhielt vier Bombentreffer, während die Ping Hai acht Bombentreffer bekam und sank. Die Ning Hai konnte vorerst entkommen, doch erzielten am 25. September japanische Yokosuka B3Y1

zwei direkte Torpedotreffer, worauf die Ning Hai im flachen Wasser sank. Diese Luftangriffe wurden sowohl von der Kaga, als auch von Flugfeldern aus gestartet, die innerhalb des von Japan okkupierten Shanghai lagen.

Die kaiserlich japanische Marine erbeutete das Wrack am 5. Dezember 1937.

 

Ein Versuch im April 1938, das Wrack der Ning Hai zu heben, schlug fehl. Zwei Bergungstaucher kamen dabei ums leben. Ein weiterer Versuch am 4. Mai 1938 war erfolgreich und die Ning Hai wurde nach Shanghai für Reparaturen geschleppt.

Ürsprünglich planten die Japaner, die Ning Hai als Flaggschiff an die kollaboristische Marine, welche von der neuorganisierten Regierung der Republik China etabliert wurde, zu übergeben.

Stattdessen wurde sie in den Sasebo Marinedistrikt geschleppt und dort als Schul- und Küstenverteidigungsschiff Mikura in Dienst genommen.

Trotz der Neuklassifizierung fand die jetzige Mikura allerdings vom Juli 1938 bis Dezember 1943 hauptsächlich als Wohnhulk verwendung.

 

Im Dezember 1943, als der japanische Schiffsverkehr immer mehr unter dem Druck der alliierten U-Bootwaffe geriet, wurde die Mikura in die Harima Schiffswerft geschleppt, um dort in ein sogenanntes 'Kaibokan', ein Eskortschiff, umgebaut zu werden.

Der Umbau war am 1. Juni 1944 fertiggestellt und trat als Ioshima erneut in den Dienst der kaiserlich japanischen Marine.

Nach Übungen in der Seto-Inlandsee eskortierte sie vom 22. bis zum 31. Juli Konvois nach Iwo Jima. Dort entging sie am 26. Juli einem Torpedoangriff eines unbekannten U-Bootes.

Am 10. September verließ die Ioshima Yokosuka für eine zweite Eskortmission, wurde jedoch am 19. September, südlich von Omaezaki, von drei Torpedos des amerikanischen U-Bootes USS Shad (SS-235)

getroffen und sank. Sie wurde am 10. November 1944 aus dem Schiffsregister gestrichen.

 

 

 

Die Ping Hai - Ein ähnliches Schicksal

 

Die Kiellegung der Ping Hai fand am 28. Juni 1931 statt, der Stapellauf am 28. September 1935.

Die Fertigstellung erfolgte am 18. Juni 1936.

 

Die Ping Hai diente bis zum April 1937 als Flaggschiff der chinesischen Marine.

Wie ihr Schwester war sie eines der Hauptziele des japanischen Angriffs auf Shanghai. Sie wurde von acht Bomben von Flugzeugen vom Typ Yokosuka B3Y1 der Kaga getroffen und sank.

Im Jahr 1938 wurde das Wrack von den Japanern gehoben. Es stellte sich heraus, dass es durch das Süßwasser des Yangtse-Flusses, in dem es lag, nicht so sehr korridiert wurde, wie duch Salzwasser.

Ursprünglich sollte sie der kollaboristischen Marine, welche von der neuorganisierten Regierung der Republik China etabliert wurde, übergeben werden.

Stattdessen entschieden sich die Japaner, die Ping Hai zu behalten und schleppten sie nach Sasebo, wo sie als Wohnhulk Mishima diente.

Am 10. Juni 1944 trat sie als Eskortschiff Yasoshima in den Dienst der kaiserlich japanischen Marine.Ihr wurde ihre gesamte Hauptbewaffnung entfernt, wurde jedoch mit Radar sowie mehreren japanischen

Multifunktionsgeschützen und Flugabwehrgeschützen ausgesattet.

 

Die Yasoshima nahm an Kampfhandlungen am 25. September 1944 teil (See- und Luftschlacht im Golf von Leyte) und eskortierte Truppenkonvois.

Während sie am 25. November 1944 zwei Handelsschiffe westlich von Luzon eskortierte, wurde sie von Flugzeugen der US-Träger USS Ticonderoga und USS Langley entdeckt.

Alle drei Schiffe wurden durch die Flugzeuge versenkt.

 

 

 

Chinese_cruiser_NING-HAI_in_1932.jpg

Die Ning Hai im Jahre 1931.

 

ocvsgxdg.jpg

Die Ning Hai, gesunken im flachen Gewässer im Jahre 1937.

 

 

ship-pinghai.jpg

Die Ping Hai, das Schwesterschiff der Ning Hai.

 

 

Als kleine Anmerkung möchte ich noch sagen, dass diese Schiffsklasse ein sehr schönes Premiumschiff der kaiserlich japanischen Marine darstellen könnte.

 

 

MfG der Take   :honoring:

 

 

 

 

 

  • Cool 7

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Höchst interessant, vielen Dank für diesen Beitrag! :)

 

Das Bild ist nicht zu sehen:

62841_002snlc3.jpg

Die Ning Hai, gesunken im flachen Gewässer im Jahre 1937.

 

:honoring:

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Ich weiß net, hab so meine Probleme mit Produkten mit dem Aufdruck "Made in China" :hiding:

 

Das ist ja das tolle an der Ning Hai. "Made in Japan for China" :P

 

 

@ Trigger

 

Stimmt, das Bild ist verschwunden. Werde es mal versuchen zu richten.

 

PS: Habe jetzt die Ping Hai ergänzt.

Edited by Takemikazuchi_1121

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An welches Tier hast den gedacht?

 

Schwierig.

 

Da es wahrscheinlich in WoS, im Gegensatz zu WoT, keine chinesen geben wird, wäre es schade, diese Klasse wegfallen zu lassen.

 

Man könnte die Ioshima (ex-Ning Hai) nun als mögliches Premiumschiff in japanischen Baum integrieren, oder aber als reguläres Schiff in einem möglichen zweiten Kreuzerbaum.

Man müsste sich nur für eine der beiden Bewaffnungen entscheiden. Entweder die ursprüngliche Variante oder die Eskortschiff-Variante.

 

-Mit der ursprünglichen Bewaffnung wäre sie durchaus ein netter kleiner leichter Kreuzer, quasi eine sehr langsame Yubari mit einer leicht stärkeren Hauptartillerie.

 Hinzu kommt eine sehr gute Flugabwehr und Torpedos.

 

-Die umgerüstete Ioshima dagegen wäre von der Hauptbewaffnung nur noch auf Zerstörerniveau und durch ihre geringe Geschwindigkeit ziemlich benachteiligt (langsam, kaum Reichweite/Schaden).

 Ihre Torpedos entfallen auch.

 

So gesehen würde ich zur ersteren variante tendieren.

Da die Yubari ja als Vorbesteller-Schiffchen erst einmal entfällt, hätte man mit der Ning Hai / Ioshima eine gute Alternative als Tier IV Premiumkreuzer, den sich jeder holen kann....wenn er Geld ausgeben will.... :hiding:

 

 

Aber Hauptsache, ich konnte euch diese Schiffsklasse näherbringen. Ob sie nun ihren Weg ins Spiel findet oder nicht. :honoring:

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[CROTX]
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Schwierig.

 

Da es wahrscheinlich in WoS, im Gegensatz zu WoT, keine chinesen geben wird, wäre es schade, diese Klasse wegfallen zu lassen.

 

Man könnte die Ioshima (ex-Ning Hai) nun als mögliches Premiumschiff in japanischen Baum integrieren, oder aber als reguläres Schiff in einem möglichen zweiten Kreuzerbaum.

Man müsste sich nur für eine der beiden Bewaffnungen entscheiden. Entweder die ursprüngliche Variante oder die Eskortschiff-Variante.

 

-Mit der ursprünglichen Bewaffnung wäre sie durchaus ein netter kleiner leichter Kreuzer, quasi eine sehr langsame Yubari mit einer leicht stärkeren Hauptartillerie.

 Hinzu kommt eine sehr gute Flugabwehr und Torpedos.

 

-Die umgerüstete Ioshima dagegen wäre von der Hauptbewaffnung nur noch auf Zerstörerniveau und durch ihre geringe Geschwindigkeit ziemlich benachteiligt (langsam, kaum Reichweite/Schaden).

 Ihre Torpedos entfallen auch.

 

So gesehen würde ich zur ersteren variante tendieren.

Da die Yubari ja als Vorbesteller-Schiffchen erst einmal entfällt, hätte man mit der Ning Hai / Ioshima eine gute Alternative als Tier IV Premiumkreuzer, den sich jeder holen kann....wenn er Geld ausgeben will.... :hiding:

 

 

Aber Hauptsache, ich konnte euch diese Schiffsklasse näherbringen. Ob sie nun ihren Weg ins Spiel findet oder nicht. :honoring:

 

 

Gute Idee, aber ich denke die passen besser auf Tier 3. Die Geschwindigkeit bei nicht wesentlich besserer Bewaffnung sieht die neben der Yubatri doch recht alt aussehen.

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Gute Idee, aber ich denke die passen besser auf Tier 3. Die Geschwindigkeit bei nicht wesentlich besserer Bewaffnung sieht die neben der Yubatri doch recht alt aussehen.

 

Stimmt eigentlich.

Dann wohl eher auf eine Stufe mit der Chikuma (Tier II) oder der Tenryuu (Tier III).

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