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Tomohiko

Lernen LT oder HT?

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Servus zusammen,

 

 

 

ich frage bewusst nicht in meinem Clan, weil wir hier ja bereits schon nett diskutiert haben.

 

Es gibt anscheinend 2 Lager - die LT- und HT-Lernfreunde. Ich habe einiges durchgelesen und stelle fest, dass das meistens ideologisierte Ausssagen sind. Es gab auch irgendwo das Beispiel mit einem F1 Wagen, das nehme ich gleich mal dazu her.

 

Die Leute, die finden mal sollte gleich im HT lernen lasse ich mal aussen vor. 

 

Aber ich  möchte jetzt wirklich mal die Profis fragen was für eine schlüssige, logische und belastbare Aussage es dazu gibt, im LT zu lernen? Ich meine jetzt damit nicht Sachen wie "Du verdirbst anderen das Spiel" sondern technische, fundierte Argumente. Zum Beispiel mit Autofahren:

 

Ich gebe Euch natürlich sofort recht, dass man als Fahranfänger keine F1 Rennen fahren kann - darum spiele ich z.B. nicht ein einziges gewertetes Gefecht. Ein F1 Rennen ist nicht im Strassenverkehr zu fahren, es ist ein Wettbewerb wie eben die gewerteten Gefechte. Da werde ich mich noch sehr lange heraushalten.

 

Ansonsten, wenn ich den Führerschein machen will, wäre Eure Aussage, "Das Fahren kann man nicht auf einem 600er Benz (Ferrari oder was auch immer) lernen, da muss man mit einem Fiat 500 anfangen" Klar ist, dass es sicher leichter ist einen Fiat zu bewegen als den Benz. Aber - wenn ich hier im Spiel nur die Nettospielzeit rechne, also nicht die Anzahl der Gefechte sondern die reine Zeit in der ich am Leben bin und mein Schiff fahre, würde ich annehmen, dass ich bei sagen wir 100 Stunden reiner Spielzeit mit einem TX genauso viel gelernt habe als mit einem T4. Analog dazu, wenn ich als Fahranfänger den Benz nehme, werde ich den FS auch schaffen, warum auch nicht.

 

Jetzt wäre es schön, wenn mir einer wenigstens einen einzigen triftigen Grund nenne könnte, warum ich bei 100 Stunden TX weniger Lerneffekt haben soll als bei 100 Stunden T4 fahren? Nimmt man dann noch die Gimmicks dazu wie Radar usw, würde ich vermuten, dass ich sogar mit TX mehr gelernt habe als mit T4 - immer die gleiche Nettospielzeit gerechnet.

 

 

 

Das soll keine provokante Diskussion werden, mich würde wirklich interessieren ob es da überhaupt ein schlüssiges Argument gibt, oder ob das eine Aussage ohne belastbare Inhalte ist. Was mir dabei egal ist, ist WR, PR usw, das interessiert mich in dieser Frage nicht. Es geht mir nur um den reinen Lerneffekt.

 

Danke, legt los!

 

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[A-MD]
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T5-T6 ist für Grundkonzepte am besten geeignet, da dort alle Klassen vertreten sind (inkl. CV und U-Boot) und Schiffe auch mit verschiedenen Verbrauchsmaterialien aufwarten können, damit man sich damit vertraut machen kann. Sei es nun zielen mit Aufklärer, oder das Ausweichen bei einem CV. Aber auch das Wechseln zwischen AP und HE ist hier schon durchaus wichtig und macht, vor allem auf diesem Tier, einen großen Unterschied.

 

Wenn es um das „lernen“ von nationsspezifischen Spielweisen geht, wie die Sekundär Skillung deutscher BBs, oder Positionen für das Radar von US/UdSSR Schiffen, muss man schon T8 und aufwärts spielen. Aber vorher sollten eben wie gesagt die Grundlagen verstanden worden sein und das geht gefahrloser auf T5 und 6. Man trifft nicht auf 9er Schiffe wie z.B. auf T7. Dazu kommt, dass die Wartungskosten auf dem Tier zu vernachlässigen sind und dadurch auch Fehlschläge nicht ins Geld gehen. Auch ist das Verständnis auf dem Tier idR. Größer, da dort im allgemeinen unerfahrenere Spieler zu finden sind. 

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[JDFM]
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Danke Dir für die flotte Antwort.

 

Aber wie gesagt, es geht auch nicht um Geld oder andere Spieler - nur und ausschliesslich um meine eigene persönliche Lernkurve. Ich mach das auch nicht so, keine Sorge, aber wenn alles ausser dem Lerneffekt egal ist, wo liegt dann der Vorteil?

 

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[_HEL]
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Vor 13 Minuten, Tomohiko sagte:

aber wenn alles ausser dem Lerneffekt egal ist, wo liegt dann der Vorteil?

Bin nicht sicher, ob ich den Satz verstehe.

 

Ich kann aus meiner Vita sagen, dass es mich wirklich voran gebracht hat, wieder zurück zu gehen und ab T5 noch einmal anzufangen. Das ist immerhin ein Fakt.

 

Erst einmal, auch wenn einige das Gegenteil behaupten, je höher die Stufe, desto erfahrener und besser die Spieler. Ich habe mir das, über eine lange Zeit mit notiert und es ist tatsächlich so.

 

Matchmaking +- 2. Im 5er kannst Du gegen 7er gematcht werden. Im 7er gegen 9er usw.  Als Anfänger wollte ich nicht unbedingt im 8er oder 9er gegen 10er antreten müssen.

 

Die Schiffe werden, von Stufe zu Stufe komplexer. Es kommen neue Gadgets dazu, härtere Salven, höhere Reichweiten usw. Kein Spaß, da ins kalte Wasser springen zu wollen.

 

Die Gefechtstaktiken ändern sich von Tier zu Tier. Wo T5/6 noch eine lustige Kneipenschlägerei ist, haben wir auf T10 ein relativ statisches Taktieren, bei dem jeder Fehler übel bestraft wird. Da Anfänger da noch recht viele Fehler machen, haben sie allzu oft eine aufregende, aber sehr kurze Zeit im Match.

 

Ganz wichtig: Wer gut werden will, muss auch seine Gegner kennen. Welches Schiff kann was, welche Panzerung hat es, welche Gadgets. Das kommt nur mit Erfahrung und es ist ein Unterschied, ob Du 2 Stufen oder gleich 5 kennen musst.

 

Im Moment bist Du auf dem Stand es erst einmal zu schaffen, nicht in 4 von 5 Matches vorzeitig auszuscheiden. Sollte eine Baustelle mit Priorität sein.

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[JDFM]
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Vor 1 Minute, Firefly0367 sagte:

Bin nicht sicher, ob ich den Satz verstehe.

 

Ich kann aus meiner Vita sagen, dass es mich wirklich voran gebracht hat, wieder zurück zu gehen und ab T5 noch einmal anzufangen. Das ist immerhin ein Fakt.

 

Erst einmal, auch wenn einige das Gegenteil behaupten, je höher die Stufe, desto erfahrener und besser die Spieler. Ich habe mir das, über eine lange Zeit mit notiert und es ist tatsächlich so.

 

Matchmaking +- 2. Im 5er kannst Du gegen 7er gematcht werden. Im 7er gegen 9er usw.  Als Anfänger wollte ich nicht unbedingt im 8er oder 9er gegen 10er antreten müssen.

 

Die Schiffe werden, von Stufe zu Stufe komplexer. Es kommen neue Gadgets dazu, härtere Salven, höhere Reichweiten usw. Kein Spaß, da ins kalte Wasser springen zu wollen.

 

Die Gefechtstaktiken ändern sich von Tier zu Tier. Wo T5/6 noch eine lustige Kneipenschlägerei ist, haben wir auf T10 ein relativ statisches Taktieren, bei dem jeder Fehler übel bestraft wird. Da Anfänger da noch recht viele Fehler machen, haben sie allzu oft eine aufregende, aber sehr kurze Zeit im Match.

 

Ganz wichtig: Wer gut werden will, muss auch seine Gegner kennen. Welches Schiff kann was, welche Panzerung hat es, welche Gadgets. Das kommt nur mit Erfahrung und es ist ein Unterschied, ob Du 2 Stufen oder gleich 5 kennen musst.

 

Im Moment bist Du auf dem Stand es erst einmal zu schaffen, nicht in 4 von 5 Matches vorzeitig auszuscheiden. Sollte eine Baustelle mit Priorität sein.

 

Danke auch Dir für die Antwort.

 

Vielleicht kann ich es nicht gut erklären. Ich versuchs nochmal.

 

Es ist eigentlich eine eher akademische Frage. Ich spiel ja nicht so, ich hätte gar kein TX Schiff zur Hand. Ich spiel sogar ganz gerne mal T4-T6, das macht schon Spass. Das beste ist vermutlich das Führerschein-Beispiel.

 

Also mal so herum gefragt - Warum sollte es besser sein auf einem Fiat das fahren zu lernen, und nicht auf einem Ferrari? Klar hat der Fiat weniger Gimmicks und es geht schneller überhaupt erstmal das Ding in Gang zu bringen, aber bei 100 Fahrstunden Fiat und 100 Fahrstunden Ferrari würde ich schon erwarten, dass der Ferrari-Lerner es am Ende sogar besser kann?

 

 

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Die Grundlagen des Spiels (grundlegende Bedienung der Schiffe, Unterschieder der Klassen) lernt man am besten auf Tier I bis IV. Dafür sind die 200 Gefechte im Anfängerschutz geeignet. Man braucht zwar sehr viel weniger Gefechte über Tier IV hinaus zu kommen, dennoch sollte man sie nutzen um in andere Klassen und Nationen zu schnuppern.

 

Auf Tier V und VI lernt man taktische Grundlagen. Wie deute ich den Gefechtsverlauf? Was sind gute Positionen?

 

Auf Tier VII und VIII werden alle Verbrauchsgüter freigeschaltet und die Komplexität und der Anspruch an das Spiel nehmen noch einmal signifikant zu. Gegnerische Schiffskapitäne haben hier sehr häufig 10+ Punkte. Die Eigenheiten der einzelnen Linien stechen hervor.

 

Ab Tier IX kommt all das Gelernte zu Tragen, wobei Fehler noch weniger im Spielverlauf toleriert werden, da die Schiffe noch mehr Feuerkraft und Reichweite haben und es mehr Spieler gibt, die Fehler anderer Spieler in Feuerreichweite erkennen und dies ausnutzen, was einen sehr viel schneller in den Hafen schickt. Wer also hier noch häufig Fehler macht, hat ein sehr frustrierendes Spielerlebnis, weil er ständig in den Hafen geschickt wird, was das Lernen eher erschwert.

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3 minutes ago, Tomohiko said:

Warum sollte es besser sein auf einem Fiat das fahren zu lernen, und nicht auf einem Ferrari?

Du schaltest in einem Ferrari einmal falsch oder gibst im falschen Moment Gas und das Getriebe oder der Motor nehmen teuren Schaden oder du bist sofort tot, weil du die Kiste vor die Wand setzt. Frag mal in Bikerkreisen, ob es ratsam ist als erstes Bike (sprich mit Lappen und etwas Erfahrung) gleich eine Hayabusa zu fahren. Je schneller, besser und teurer das Gefährt, desto höher die Lernkurve und desto teurer bzw. schmerzhafter sind auch die Fehler. Im Low-Tier kannst du immer irgendwo herumdümpeln, Schaden farmen und Einfluss nehmen. In den hohen Tiers nimmst du schon damit Einfluss auf die Runde, wieviel Fahrt du aufnimmst und ob du initial auf eine potente Position steuerst oder eben nicht und damit dem Team schon in Minute 1 Momentum nimmst.

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[FAME]
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Vor 7 Minuten, Tomohiko sagte:

Klar hat der Fiat weniger Gimmicks und es geht schneller überhaupt erstmal das Ding in Gang zu bringen, aber bei 100 Fahrstunden Fiat und 100 Fahrstunden Ferrari würde ich schon erwarten, dass der Ferrari-Lerner es am Ende sogar besser kann?

Wo wird denn gefahren?

Nürburgring oder Paris?

Die Frage die man sich stellen kann ist, ob jemand der Einparkhilfe und Automatik gewohnt ist mit einem Mietwagen ohne diese Sachen, also den Basics, klarkommt.

 

 

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[_HEL]
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Vor 58 Minuten, Tomohiko sagte:

Jetzt wäre es schön, wenn mir einer wenigstens einen einzigen triftigen Grund nenne könnte, warum ich bei 100 Stunden TX weniger Lerneffekt haben soll als bei 100 Stunden T4 fahren? Nimmt man dann noch die Gimmicks dazu wie Radar usw, würde ich vermuten, dass ich sogar mit TX mehr gelernt habe als mit T4 - immer die gleiche Nettospielzeit gerechnet.

Ich habe den anderen Thread mit Interesse gelesen. Ich war ja auch mal bei CIAK, wir beide sind ungefähr gleich alt (ok, bin drei Jahre jünger), wir beide haben keinen Bock, Schiffsdaten von hunderten von Fahrzeugen zu pauken und ich sehe mich noch nicht als Profi, nur ein kleines Stück weiter. ich hab übrigens einen Break gemacht und nach 500 Gefechten bei T1 wieder angefangen.

 

Du wirst bei 100 Stunden TX einiges lernen. Aber nur das, was auf T X los ist. Und das ist aus meiner Sicht ziemlich statisch. Die Lernkurve flacht ab. 100 Stunden T IV wirst du einiges erlernen, die Gefechte sind schneller, rüpelhafter, aber verzeihen auch mehr. ich halte den 100-Stunden-Vergleich nicht für angebracht. Kann ja auch nach 50 Stunden reichen, Ergebnisse passen und dann ab nach T5. und dann vielleicht 75 Stunden und nach T6. Der Vorteil: Du lernst langsam die Karten, Situationen und Gegnerschiffe (ohne zu pauken!) viel intensiver kennen, als Du es in TX könntest. Und du bist ja aktuell noch im Welpenschutz oder?

 

Die guten Spieler auf T10 haben sich hocharbeiten müssten (Na, ich schätze mal die meisten, gibt ja vielleicht Naturtalente). Die kommen mit der Erfahrung aus allen vorherigen Stufen ins TX, die Dir dann abgeht. Du würdest nur TX kennen. Ich behaupte mal ganz frech: einer der sich hochgearbeitet hat, viel mehr Erfahrung hat und es gewohnt ist, LT zu sein, nimmt Dich in einem TX-Dampfer auseinander. Mich übrigens auch.

 

ich habe ein paar Mal TX aus Neugier gespielt... ich lass es erstmal. Ich hab ja schon einige von den Dingern, aber nicht alle haben ein Random-Gefecht gesehen. Ich versuche gerade, mich auf T VII zu etablieren (lerne dabei auch schon mal die T IX -Schiffe als Gegner kennen) und gucke mal, was so kommt. Für mich gibt es einen triftigen Grund, TX nicht zu spielen: Ich kann es nicht gut, ich kann es aber in den unteren Stufen besser (nicht toll, aber besser).  TX will ich irgendwann spielen, aber ich hetze mich nicht. So ist viel geiler und abwechslungsreicher. Die Steuerung ist schnell erlernt, was nicht schnell geht, ist Erfahrung sammeln. Und offensichtlich entscheidet die am Ende über den Erfolg.

 

Sind aber nur meine Gedanken dazu und wofür ich mich entschieden habe. Du darfst es natürlich gerne so machen, wie Du möchtest. 

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Vor 40 Minuten, ColonelPete sagte:

Die Grundlagen des Spiels (grundlegende Bedienung der Schiffe, Unterschieder der Klassen) lernt man am besten auf Tier I bis IV. Dafür sind die 200 Gefechte im Anfängerschutz geeignet. Man braucht zwar sehr viel weniger Gefechte über Tier IV hinaus zu kommen, dennoch sollte man sie nutzen um in andere Klassen und Nationen zu schnuppern.

 

Auf Tier V und VI lernt man taktische Grundlagen. Wie deute ich den Gefechtsverlauf? Was sind gute Positionen?

 

Auf Tier VII und VIII werden alle Verbrauchsgüter freigeschaltet und die Komplexität und der Anspruch an das Spiel nehmen noch einmal signifikant zu. Gegnerische Schiffskapitäne haben hier sehr häufig 10+ Punkte. Die Eigenheiten der einzelnen Linien stechen hervor.

 

Ab Tier IX kommt all das gelernte zu Tragen, wobei Fehler noch weniger im Spielverlauf toleriert werden, da die Schiffe noch mehr Feuerkraft und Reichweite haben und es mehr Spieler gibt, die Fehler anderer Spieler in Feuerreichweite erkennen und dies ausnutzen, was einen sehr viel schneller in den Hafen schickt. Wer also hier noch häufig Fehler macht, hat ein sehr frustrierendes Spielerlebnis, weil er ständig in den Hafen geschickt wird, was das Lernen eher erschwert.

Jede Einzelheit, die du zu den verschiedenen Tiers beschrieben hast, kann man auch im High Tier lernen.

 

Zum Beispiel ist Überwachungsradar im High Tier viel öfter im Spiel und kann hin und wieder eine Wendung des Spielverlaufs zur Folge haben. Das spricht für das Lernen im High Tier, da man diesen Effekt im Low viel seltener hat.

 

Im Low Tier trifft man öfter unerfahrene Spieler. Ich sehe das als Nachteil. Von einem erfahrenem Team kann man wesentlich effizienter lernen. 

 

Vielleicht werden im High Tier Fehler härter geahndet. Daraus lernt man ja auch zB im nächsten Gefecht etwas vorsichtiger zu sein oder sich passender zu positionieren. Aber es stellt sich hier ja nicht die Frage, wie hart das Lernen sein kann.

 

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12 minutes ago, Werftmeister said:

Jede Einzelheit, die du zu den verschiedenen Tiers beschrieben hast, kann man auch im High Tier lernen.

 

Zum Beispiel ist Überwachungsradar im High Tier viel öfter im Spiel und kann hin und wieder eine Wendung des Spielverlaufs zur Folge haben. Das spricht für das Lernen im High Tier, da man diesen Effekt im Low viel seltener hat.

 

Im Low Tier trifft man öfter unerfahrene Spieler. Ich sehe das als Nachteil. Von einem erfahrenem Team kann man wesentlich effizienter lernen. 

 

Vielleicht werden im High Tier Fehler härter geahndet. Daraus lernt man ja auch zB im nächsten Gefecht etwas vorsichtiger zu sein oder sich passender zu positionieren. Aber es stellt sich hier ja nicht die Frage, wie hart das Lernen sein kann.

 

Klar kann man das, ist nur schwieriger.

Es hat seinen Grund wieso man unter den schlechten Spielern soviele sieht, die schnell ins High Tier gekommen sind.

 

Wer ständig auf dem Weg in den Hafen ist, kommt auf weniger Spielzeit im Gefecht. An den Kommentaren hier im Forum ("der kam aus dem Nichts", "der war unsichtbar", "der schieißt doppelt so schnell", "ich war nicht sichtbar", "alles Cheater") sieht man sehr deutlich das viele Spieler nicht mal verstehen wieso sie versenkt werden. Wie sollen die was lernen?

 

Des Wegen soll man im Low Tier auch nur seine 200 Gefechte machen und dann ins Mid Tier gehen...

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Vor 24 Minuten, Werftmeister sagte:

Jede Einzelheit, die du zu den verschiedenen Tiers beschrieben hast, kann man auch im High Tier lernen.

 

Zum Beispiel ist Überwachungsradar im High Tier viel öfter im Spiel und kann hin und wieder eine Wendung des Spielverlaufs zur Folge haben. Das spricht für das Lernen im High Tier, da man diesen Effekt im Low viel seltener hat.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das es ebend nicht so ist. Die Leute fahren mit Ihrem DD´s in die Caps ohne zu überlegen, werden dann sofort Radart, sobald sie sehen das ein Cap erobert werden und sind nach kurzer Zeit im Hafen. im nächsten Spiel genau das gleiche. Wo setzt dort ein Lerneffekt ein? Die Leute ziehen ja dann sogar Neben, weil Sie denken der schützt Sie davor, was er ebend nicht  tut. Ein DM Radar von 50 sekunden kannst du im HT auch einfach nicht so leicht aussietzen wie im Mid Tier. Fehler werden gnadenlos bestraft auf T10 und Anfänger wissen meistens nicht mal was Sie falsch machen, folglich kann auch kein lerneffekt einsetzen.

 

Es ist ja auch kein Zufall das meistens die Leute mit weniger als 500 oder 1000 Games oft ganz unten stehen in der Auswertung.

 

der Yotuber mouzakrobat hat sich diesem Thema vor einiger Zeit bei Wot mal angenommen und das auch sehr gut erklärt im AnfängerGuide.In diesem Punkt sind World Of Tanks und Warships ziemlich gleich und dor gibt es ähnliche Probleme.

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Vor 1 Stunde, Tomohiko sagte:

Also mal so herum gefragt - Warum sollte es besser sein auf einem Fiat das fahren zu lernen, und nicht auf einem Ferrari? Klar hat der Fiat weniger Gimmicks und es geht schneller überhaupt erstmal das Ding in Gang zu bringen, aber bei 100 Fahrstunden Fiat und 100 Fahrstunden Ferrari würde ich schon erwarten, dass der Ferrari-Lerner es am Ende sogar besser kann?

Ich dachte das ausführlich beantwortet zu haben und gerne noch einmal...im Moment hast Du andere Schwerpunkte...solltest Du jedenfalls haben. Das größte Problem ist deine Überlebensrate oder besser Sterberate in Kombination mit einer (für einen Anfänger) recht guten Trefferquote, aber wenig Schaden. Das bedeutet, dass Du höchstwahrscheinlich zu forsch, zu nah und zu unvorsichtig spielst. Rein und Tot. Versuch mal etwas zurückhaltender zu spielen und dauerhaft wenigstens 4 von 10 Gefechten zu überleben. Das mag Deiner Trefferquote erst einmal nicht gut tun, aber Dein Durchschnittsschaden dürfte auffallend steigen und damit auch Dein Impact im Match. Als nächsten Schritt könnte man das Aiming angehen.

 

So arbeitet man sich Schritt für Schritt vor. Ergebnisse sieht man dabei recht fix. Wenn Du dazu Fragen hast, klopf gerne (auch per PN) an.

 

 

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Vor 40 Minuten, Werftmeister sagte:

Jede Einzelheit, die du zu den verschiedenen Tiers beschrieben hast, kann man auch im High Tier lernen.

Ich hasse es eigentlich, die Stats-Keule auszupacken, aber bevor hier Neustarter was falsches aufschnappen...

Hast Du Dir jemals Deine eigene Lernkurve angeschaut? Freier Fall. Ich bins klassisch angegangen. Du bist gerne eingeladen, Dir meine anzuschauen.

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Vor 7 Minuten, VortexPaladin sagte:

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das es ebend nicht so ist. Die Leute fahren mit Ihrem DD´s in die Caps ohne zu überlegen, werden dann sofort Radart, sobald sie sehen das ein Cap erobert werden und sind nach kurzer Zeit im Hafen. im nächsten Spiel genau das gleiche. Wo setzt dort ein Lerneffekt ein? Die Leute ziehen ja dann sogar Neben, weil Sie denken der schützt Sie davor, was er ebend nicht  tut. Ein DM Radar von 50 sekunden kannst du im HT auch einfach nicht so leicht aussietzen wie im Mid Tier. Fehler werden gnadenlos bestraft auf T10 und Anfänger wissen meistens nicht mal was Sie falsch machen, folglich kann auch kein lerneffekt einsetzen.

 

Es ist ja auch kein Zufall das meistens die Leute mit weniger als 500 oder 1000 Games oft ganz unten stehen in der Auswertung.

 

der Yotuber mouzakrobat hat sich diesem Thema vor einiger Zeit bei Wot mal angenommen und das auch sehr gut erklärt im AnfängerGuide.In diesem Punkt sind World Of Tanks und Warships ziemlich gleich und dor gibt es ähnliche Probleme.

Der von dir genannte DD Fahrer lernt eben erst später. Wenn er 10mal den selben Fehler macht, tut er das doch im Low Tier ebenfalls.

 

Nicht zu wissen, was man falsch macht ist im Low Tier viel schädlicher. Dort ist doch die Chance, auf seinen Fehler hingewiesen zu werden wegen der höheren Anzahl an unerfahrenen Spielern viel geringer.

 

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Ich möchte allen Beteiligten wirklich für die Antworten danken.

 

Leider beantwortet das aber nicht meine eigentliche Frage.

 

Wie immer suche ich aber nicht das Problem bei Euch sondern ich schaffe es anscheinend nicht, meine Frage richtig zu formulieren.

 

Es geht nicht um mich, es geht nicht um Geld es geht nicht um das Spiel an sich, es geht nicht um wer was wie lernt.

 

Das beste was ich anzubieten hatte war der Fahrschulvergleich.

 

Tut mir leid, wenn das wieder eine sinnbefreite Diskussion lostritt, davon gibt es ja reichlich hier. Es war eine akademische Frage, die nichts mit dem Spiel oder irgendeiner Realität zu tun hat.

 

 

 

Aber in jedem Fall danke für Eure Mühen!

 

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5 minutes ago, Tomohiko said:

Tut mir leid, wenn das wieder eine sinnbefreite Diskussion lostritt, davon gibt es ja reichlich hier. Es war eine akademische Frage, die nichts mit dem Spiel oder irgendeiner Realität zu tun hat.

Womit hat es dann zu tun?

Wenn es nichts mit dem Spiel und/oder der Realität zu tun, ist es kein Wunder das keiner Deine Frage zu Deiner Zufriedenheit beantworten kann. Du musst uns dann schon sagen worum es wirklich geht.

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Vor 1 Stunde, Von_Pruss sagte:

Frag mal in Bikerkreisen, ob es ratsam ist als erstes Bike (sprich mit Lappen und etwas Erfahrung) gleich eine Hayabusa zu fahren. Je schneller, besser und teurer das Gefährt, desto höher die Lernkurve und desto teurer bzw. schmerzhafter sind auch die Fehler.

 

Das hat jetzt auch nichts mit meiner eigentlichen Frage zu tun, aber ich erzähls Dir einfach mal ;)

 

Als ich 86 meinen 1er gemacht habe, habe ich mir vorher ne CBX 750 gekauft und bin mit der in die Fahrschule. Ich kannte den Fahrlehrer privat und der hat mir erlaubt, damit meine 8 Pflichstunden ab zu gondeln. Dann Prüfung, bestanden und ich bin mit der herumgefahren - ohne Stürze, Unfälle o.ä.

 

Aber wie gesagt, das nur als Schwank am Rande.

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Vor 5 Minuten, ColonelPete sagte:

Womit hat es dann zu tun?

Wenn es nichts mit dem Spiel und/oder der Realität zu tun, ist es kein Wunder das keiner Deine Frage zu Deiner Zufriedenheit beantworten kann. Du musst uns dann schon sagen worum es wirklich geht.

 

Das habe ich ja versucht.

 

Ohne Kosten, ohne Automatik, ohne Einparkhilfe:

 

Fiat 500 oder Ferrari zum lernen?

 

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2 minutes ago, Tomohiko said:

 

Das habe ich ja versucht.

 

Ohne Kosten, ohne Automatik, ohne Einparkhilfe:

 

Fiat 500 oder Ferrari zum lernen?

 

Das hat was mit der Realität zu tun, soll es aber angeblich nicht...

 

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Vor 2 Minuten, ColonelPete sagte:

Das hat was mit der Realität zu tun, soll es aber angeblich nicht...

 

 

Ja, danke auch Dir für die Antwort........

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2 hours ago, Tomohiko said:

Also mal so herum gefragt - Warum sollte es besser sein auf einem Fiat das fahren zu lernen, und nicht auf einem Ferrari? Klar hat der Fiat weniger Gimmicks und es geht schneller überhaupt erstmal das Ding in Gang zu bringen, aber bei 100 Fahrstunden Fiat und 100 Fahrstunden Ferrari würde ich schon erwarten, dass der Ferrari-Lerner es am Ende sogar besser kann?

 

 

Ich versuch es mal. Die Gimmicks sind nicht entscheidend. So viel mehr hat der Ferrari auch garnicht (wenn Du jetzt Blingbling meinst). Was er aber hat, er hält "Probleme" für den Fahranfänger bereit, die erstmal garnichts mit dem Erlernen des Autofahrens zu tun haben (sollten). Von den 100 Stunden hat der Fahrschüler einiges an Zeit für die Lösung dieser Probleme aufzuwenden. Danach ist er aber dem Autofahren noch kein Stück näher. Probleme, die das Autofahren erlernen behindern sind z.B. die Unübersichtlichkeit (Spurhalten/wechseln auf Mehrspurigen Straßen, Einparken, Rückwärts fahren etc.), die Kupplung treten...das geht nur mit einem recht hohen Kraftaufwand, schalten...warum eigentlich? den zweiten Gang braucht der Schüler eigentlich erst auf der Autobahn. Nach einhundert Stunden kann der Fahrschüler so einigermaßen bis gut den Ferrari bewegen und sogar einparken. Der Fiatfahrer hat in seinen 100 Stunden Zeit gehabt, sich mit den Besonderheiten des Straßenverkehrs auseinanderzusetzen. Er konnte (wahrscheinlich) nach wenigen Stunden die normalen Abläufe wie Blinken, Schalten, Spur wechseln intuitiv ohne darüber nachdenken zu müssen. Den Rest der 100 Stunden hatte er für das Erlernen/Erlangen anwendbarer Fahrpraxis übrig. Unser Ferrarischüler dagegen kriecht zu der Zeit noch mit 30 km/h durchs Wohnviertel, weil er nichts anrempeln will, beim nächsten Abbiegen nicht doch ausversehen schneiden mag, spielende Kinder und Radfahrer beim Einbiegen noch garnicht auf dem Schirm hat...aber er weiß, dass er im ersten bis über 100 km/h kommt....also schalten? nee, kann ich später lernen. Um das mal weiter zu führen. Setzt Du nach 100 Stunden den Fiatschüler in den Ferrari und den Ferrarischüler in den Fiat....na? ; ) Fiatschüler muss sich krass umgewöhnen...hat aber die "Tücken" des Autofahrens schon intuitiv drauf. Ferrarischüler im Fiat...muss sich krass umgewöhnen und lernt schonmal das Schalten...intuitiv ist da wahrscheinlich noch garnichts. 

 

Muss nicht jeder Teilen, aber so schaut es aus meiner Sicht aus. 

Das Hayabusa-Beispiel einer meiner Vorredner sagt eigentlich genau das aus. Hayabusa ist echt ein Kotzbrocken...am Anfang. ; )

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Vor 4 Minuten, potatotomato_toshiro sagte:

Ich versuch es mal. Die Gimmicks sind nicht entscheidend. So viel mehr hat der Ferrari auch garnicht. Was er aber hat, er hält "Probleme" für den Fahranfänger bereit, die erstmal garnichts mit dem Erlenen des Autofahrens zu tun haben (sollten). Von den 100 Stunden hat der Fahrschüler einiges an Zeit für die Lösung dieser Probleme aufzuwenden. Danach ist er aber dem Autofahren noch kein Stück näher. Probleme, die das Autofahren erlernen behindern sind z.B. die Unübersichtlichkeit (Spurhalten/wechseln auf Mehrspurigen Straßen, Einparken, Rückwärts fahren etc.), die Kupplung treten...das geht nur mit einem recht hohen Kraftaufwand, schalten...warum eigentlich? den zweiten Gang braucht der Schüler eigentlich erst auf der Autobahn. Nach einhundert Stunden kann der Fahschüler so einigermaßen bis gut den Ferrari bewegen und sogar einparken. Der Fiatfahrer hat in seinen 100 Stunden Zeit gehabt, sich mit den Besonderheiten des Straßenverkehrs auseinanderzusetzen. Er konnte (wahrscheinlich) nach wenigen Stunden die normalen Abläufe wie Blinken, Schalten, Spur wechseln intuitiv ohne darüber nachdenken zu müssen. Den Rest der 100 Stunden hatte er für anwendbare Fahrpraxis übrig. Unser Ferrarischüler dagegen kriecht zu der Zeit noch mit 30 km/h durchs Wohnviertel, weil er nichts anrempeln will, beim nächsten Abbiegen nicht doch ausversehen schneiden mag, spielende Kinder und Radfahrer beim Einbiegen noch garnicht auf dem Schirm hat...aber er weiß, dass er im ersten bis über 100 km/h kommt....also schalten? nee, später. Um das mal weiter zu führen. Setzt Du nach 100 Stunden den Fiatschüler in den Ferrari und den Ferrarischüler in den Fiat....na? ; ) Fiatschüler muss sich krass umgewöhnen...hat aber die "Tücken" des Autofahrens schon intuitiv drauf. Ferrarischüler im Fiat...muss sich krass umgewöhnen und lernt schonmal das Schalten...intuitiv ist da wahrscheinlich noch garnichts. 

 

Muss nicht jeder Teilen, aber so schaut es aus meiner Sicht aus. 

Das Hayabua-Beispiel einer meiner Vorredner sagt eigentlich genau das aus. Hayabusa ist echt ein Kotzbrocken...am Anfang. ; )

 

Vielen Dank, das ist die Antwort, die meiner Frage am Nächsten kommt. :Smile_great:

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Um was gings hier gleich wieder? Lernen im LT oder HT oder über Fahrschulen??? Warum nur hab ich den Eindruck dass sich der Thread wieder in die gleiche Richtung entwickelt wie schon etliche davor??? :cap_hmm:

 

P.S. die Wertung der Antworten ist kontraproduktiv. Oft liest man die Antworten früher als die vorangegangen Posts... sehr übersichtlich.

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11 minutes ago, Tomohiko said:

 

Ja, danke auch Dir für die Antwort........

Daher ist es wichtig sich zu überlegen was man schreibt. Mit solchen Äußerungen fährt man so einen Thread gegen die Wand.

Eine Frage zu WoWs zu stellen und dann zu behaupten das die Frage nichts mit dem Spiel und/oder der Realität zu tun, sondern mit irgendwas anderen, führt zu nichts.

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Vor 3 Stunden, Tomohiko sagte:

Servus zusammen,

 

 

 

ich frage bewusst nicht in meinem Clan, weil wir hier ja bereits schon nett diskutiert haben.

 

Es gibt anscheinend 2 Lager - die LT- und HT-Lernfreunde. Ich habe einiges durchgelesen und stelle fest, dass das meistens ideologisierte Ausssagen sind. Es gab auch irgendwo das Beispiel mit einem F1 Wagen, das nehme ich gleich mal dazu her.

 

Die Leute, die finden mal sollte gleich im HT lernen lasse ich mal aussen vor. 

 

Aber ich  möchte jetzt wirklich mal die Profis fragen was für eine schlüssige, logische und belastbare Aussage es dazu gibt, im LT zu lernen? Ich meine jetzt damit nicht Sachen wie "Du verdirbst anderen das Spiel" sondern technische, fundierte Argumente. Zum Beispiel mit Autofahren:

 

Ich gebe Euch natürlich sofort recht, dass man als Fahranfänger keine F1 Rennen fahren kann - darum spiele ich z.B. nicht ein einziges gewertetes Gefecht. Ein F1 Rennen ist nicht im Strassenverkehr zu fahren, es ist ein Wettbewerb wie eben die gewerteten Gefechte. Da werde ich mich noch sehr lange heraushalten.

 

Ansonsten, wenn ich den Führerschein machen will, wäre Eure Aussage, "Das Fahren kann man nicht auf einem 600er Benz (Ferrari oder was auch immer) lernen, da muss man mit einem Fiat 500 anfangen" Klar ist, dass es sicher leichter ist einen Fiat zu bewegen als den Benz. Aber - wenn ich hier im Spiel nur die Nettospielzeit rechne, also nicht die Anzahl der Gefechte sondern die reine Zeit in der ich am Leben bin und mein Schiff fahre, würde ich annehmen, dass ich bei sagen wir 100 Stunden reiner Spielzeit mit einem TX genauso viel gelernt habe als mit einem T4. Analog dazu, wenn ich als Fahranfänger den Benz nehme, werde ich den FS auch schaffen, warum auch nicht.

 

Jetzt wäre es schön, wenn mir einer wenigstens einen einzigen triftigen Grund nenne könnte, warum ich bei 100 Stunden TX weniger Lerneffekt haben soll als bei 100 Stunden T4 fahren? Nimmt man dann noch die Gimmicks dazu wie Radar usw, würde ich vermuten, dass ich sogar mit TX mehr gelernt habe als mit T4 - immer die gleiche Nettospielzeit gerechnet.

 

 

 

Das soll keine provokante Diskussion werden, mich würde wirklich interessieren ob es da überhaupt ein schlüssiges Argument gibt, oder ob das eine Aussage ohne belastbare Inhalte ist. Was mir dabei egal ist, ist WR, PR usw, das interessiert mich in dieser Frage nicht. Es geht mir nur um den reinen Lerneffekt.

 

Danke, legt los!

 

 

Vor 1 Stunde, Werftmeister sagte:

Jede Einzelheit, die du zu den verschiedenen Tiers beschrieben hast, kann man auch im High Tier lernen.

 

Zum Beispiel ist Überwachungsradar im High Tier viel öfter im Spiel und kann hin und wieder eine Wendung des Spielverlaufs zur Folge haben. Das spricht für das Lernen im High Tier, da man diesen Effekt im Low viel seltener hat.

 

Im Low Tier trifft man öfter unerfahrene Spieler. Ich sehe das als Nachteil. Von einem erfahrenem Team kann man wesentlich effizienter lernen. 

 

Vielleicht werden im High Tier Fehler härter geahndet. Daraus lernt man ja auch zB im nächsten Gefecht etwas vorsichtiger zu sein oder sich passender zu positionieren. Aber es stellt sich hier ja nicht die Frage, wie hart das Lernen sein kann.

 

Und genau deshalb machen in jedem mir bekannten Umfeld die Anfänger die schwierigsten Arbeiten??????

 

Warum sollte etwas, das sich millionenfach im täglichen Leben bewährt hat und bewährt, in einem Computerspiel auf einmal nicht mehr zutreffen?

In den meisten Computerspielen gibt es, wie auch immer geartete Levelsysteme, wo du erst nach erfolgreichem Nachweis deiner Fähigkeiten das nächste Level betreten kannst.

 

Bis zu einem gewissen Grad kann man mit guten Divimates auch als Neuling im Hightier was lernen, aber oftmals bleibt dem Neuling der Grund für diese oder jene Handlung, Position etc einfach verborgen, wenn er es denn nicht erklärt bekommt.

Und da haben wir gleich die nächste Crux, was jene Forderung "jeder erfahrene Spieler sollte Neulingen helfen" ad absurdum führt. Das gute Beherschen eines Spieles, einer Tätigkeit oder was auch immer, bedeutet nicht automatisch, daß derjenige, der es kann, es auch erklären und weitergeben kann. Ich hatte an Bord 'nen 30er-Gasten, der hat mit der Visiersäule alles getroffen, egal auf welche Entfernung, egal welches Ziel, egal welches Wetter. Spätestens der zwote Feurstoß saß. Aber er konnte nicht sinnvoll erklären wie er es machte.

 

 

Tante Edith meint, ich hab vergessen die Frage zu beantworten: Wenn dann im Fiat, weil im Falle eines Falles der Besitzer eines Fiats vermutlich etwas gnädiger ist als der  des Ferrari....:cap_haloween:

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