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1MajorKoenig

Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

4,117 comments in this topic

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Ups hab ich total vergessen, dass wir 2 auch haben :Smile_hiding:

Da gab es ja einen Gleichstand

 

Ich habe mich jetzt auf Hubschrauber beschränkt, aber wir können natürlich als 6. Kategorie ein kleines Flächen UAV aufnehmen, wobei ich sagen muss das eine TB-2 für mich da schon wieder zu groß ist, das ist für mich ganz klar Luftwaffe.

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On 3/24/2022 at 10:27 PM, 1MajorKoenig said:

Heavy Transport Helicopter: CH-53K (US Produktion)

a-ch-53k-king-stallion-prepares-to-take-off-at-marine-92afc9-1600.thumb.jpg.3fe3418eaa406561e0b89d0ff688947a.jpg

Schwerer Transporthelikopter, der aus den USA bezogen werden muss, da kein Europäisches Produkt verfügbar ist. Damit erreicht erstmals ein nicht-EU Produkt "Preferred Equipment". Als Entgegenkommen binden die US Unternehmen einige Europäische Firmen in die Versorgungskette mit ein. Die Maschinen werden ferner - abweichend vom normalen EUFOR-Ansatz auch nicht in den Mitgliedstaaten betrieben und an EUFOR entsendet sondern direkt von der EUFOR-Organisation angekauft und betrieben. Dazu wird unter dem EUFOR-Logistik-Kommando ein Lufttransport-Service als "Shared Service" installiert, der von allen EUFOR Nationen in Anspruch genommen werden kann.

CH-53K-Industrie-Team-scaled.thumb.jpg.e6ef0b5b2a346fa9b9d821ff9f5c97dc.jpg

UPDATE! Habe uns jetzt den CH-53K dazugefügt.

 

Ich muss diesen HTH-Shared Service morgen mal ins Orgchart malen - ich hänge den jetzt unter die Logistik des Kontinentalkommandos oder?

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2 hours ago, General_Gauder said:

Ich habe mich jetzt auf Hubschrauber beschränkt, aber wir können natürlich als 6. Kategorie ein kleines Flächen UAV aufnehmen, wobei ich sagen muss das eine TB-2 für mich da schon wieder zu groß ist, das ist für mich ganz klar Luftwaffe.

Also ganz klein sind die alle nicht. Das ist jetzt ein Stück weit auch eine Philosophie-Frage: wenn die LW alles macht, was die Größe eines Flugzeugs hat, dann wären diese Dinger (egal ob Heron oder sonstwas) bei der Luftwaffe. Damit würden die Heeresflieger aber ihre direkte Support-Komponente (bisher durch die Helis ausgefüllt) größtenteils einbüßen, weil diese "klassischen" Chopper-Aufgaben - zumindest in Teilen - genau auf diese mittleren Drohnen übergehen. Daher wäre es irgendwie nicht schlecht, wenn die Bodentruppen eine kleine/mittlere Flächendrohne mit zwei Brimstone oder Enforcer ATGM bekämen um sich bei dieser Aufgabe selbst zu helfen. 

 

Die LW/LSK kümmern sich dann z.B. eher um die "größeren" Sachen und nicht um einzelne Feindpanzer

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4 minutes ago, 1MajorKoenig said:

Also ganz klein sind die alle nicht. Das ist jetzt ein Stück weit auch eine Philosophie-Frage: wenn die LW alles macht, was die Größe eines Flugzeugs hat, dann wären diese Dinger (egal ob Heron oder sonstwas) bei der Luftwaffe. Damit würden die Heeresflieger aber ihre direkte Support-Komponente (bisher durch die Helis ausgefüllt) größtenteils einbüßen, weil diese "klassischen" Chopper-Aufgaben - zumindest in Teilen - genau auf diese mittleren Drohnen übergehen. Daher wäre es irgendwie nicht schlecht, wenn die Bodentruppen eine kleine/mittlere Flächendrohne mit zwei Brimstone oder Enforcer ATGM bekämen um sich bei dieser Aufgabe selbst zu helfen. 

 

Die LW/LSK kümmern sich dann z.B. eher um die "größeren" Sachen und nicht um einzelne Feindpanzer

 

Hmm also in der Rolle sehe ich tatsächlich den Firescout + einen dahinter fliegenden Missile-Truck Heli. Eine TB-2 ist dafür eigentlich relativ ungeeignet die Vorteile dieses Modells sind eine relativ hohe Ausdauer, aber die Feuerkraft ist doch recht begrenzt bei nur 2 Raketen/Bomben.

Diese Art Drohne sehe ich bei der Luftwaffe wie sie strategische Ziele im Hinterland wie Munitionsdepots oder Radaranlagen angreift, aber nicht so sehr wie sie über der Front kreist und dann Panzer jagt.

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3 hours ago, General_Gauder said:

 

Hmm also in der Rolle sehe ich tatsächlich den Firescout + einen dahinter fliegenden Missile-Truck Heli. Eine TB-2 ist dafür eigentlich relativ ungeeignet die Vorteile dieses Modells sind eine relativ hohe Ausdauer, aber die Feuerkraft ist doch recht begrenzt bei nur 2 Raketen/Bomben.

Diese Art Drohne sehe ich bei der Luftwaffe wie sie strategische Ziele im Hinterland wie Munitionsdepots oder Radaranlagen angreift, aber nicht so sehr wie sie über der Front kreist und dann Panzer jagt.

Wir können es auch etwas traditioneller handhaben - wie ihr wollt - und den Heeresfliegern nur Helis, UAV-Helis und Aufklärungs-UAVs à la KZO mitgeben (und damit im Umkehrschluss die UACV bei den LSK lassen)
 

Ist das die Meinung hier?

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3 hours ago, 1MajorKoenig said:

Wir können es auch etwas traditioneller handhaben - wie ihr wollt - und den Heeresfliegern nur Helis, UAV-Helis und Aufklärungs-UAVs à la KZO mitgeben (und damit im Umkehrschluss die UACV bei den LSK lassen)


Warum sollte man sich selbst so einschränken? Die Heeresflieger sollten das bekommen, was sie brauchen... nimmt man, zum Beispiel, die Amis, so haben dort die Heeresflieger auch Aufklährungsflugzeuge, eigene Schulflugzeuge, Transportflugzeuge, Kampfdrohnen... man sollte vielleicht nicht zu "deutsch" denken... bei den Amis haben die Heeresflieger, zum Beispiel, MQ-1 Grey Eagle als Drohnen und die sind definitiv größer als ne TB2...

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Ich sehe das auch so man sollte sich da nicht unnötig einschränken.

Aber bei der Aufklärungsdrohne für den Kampfhubschrauber macht es aus meiner Sicht Sinn das es eine Hubschrauberdrohne ist, da die unter umständen für den großen Bruder auch den Weg erkundet und vieles mehr.

Zum Thema Bell ja da gibt es gute Synergieeffekte bewährte Technik, aber die Amis verabschieden sich vom Teppichklopfer und gehen zu Eurocopter..

Die Frage ist benötigen wir einen leichten Aufklärungs-Kampfhubschrauber, wenn wir einen " richtigen" Kampfhubschrauber haben?

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1 hour ago, cleaner308 said:

Zum Thema Bell ja da gibt es gute Synergieeffekte bewährte Technik, aber die Amis verabschieden sich vom Teppichklopfer und gehen zu Eurocopter..

Die Frage ist benötigen wir einen leichten Aufklärungs-Kampfhubschrauber, wenn wir einen " richtigen" Kampfhubschrauber haben?

Die Bell-Modelle sind aber im Kern nur modernisierte 1960er Designs - industriepolitisch würde ich das Abmelken eines 60 Jahre alten US Designs nicht mehr mit EU Geld subventionieren ehrlich gesagt. Und dann sind die Dinger wieder nicht kompatibel mit unseren Waffen (vor allem Spike und Mistral)

 

Losgelöst vom nachher ausgewählten Modell: moderne Kampfhubschrauber sind eher Scout-Helis weil die Panzerung sich alle Irrweg gegen alles über Kalaschnikov-Größe erwiesen hat. Man kann ein so empfindliches Objekt eben nicht vernünftig vor Abwehrfeuer schützen (Handwaffen jetzt mal ein Stück weiter außen vor). 
 

Darum geht es jetzt mehr um Deckung gegen Entdeckung („Stealth“) was beim Kampfhubschrauber auch stark in Richtung Geräusch, IR-Signatur geht. 
 

Also ja - wir brauchen einen modernen leichten Scout-Kampfhubschrauber meiner Meinung nach (und nein, keinen „Teppichklopfer“)

  • Cool 2

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So, Kinners. Auch bei Bell ist die Zeit vorangeschritten. Das Ursprungsdesign mag ja irgendwo noch an die Oldschool Huey angelehnt sein, aber beides sind fast völlige Neukonstruktionen. Entgegen des Vorhabens "H1 Upgrade" wurden die Dinger von Grund auf neu kosntruiert- bis auf die Hülle. Wobei selbst die UH-1Y einen 53cm längeren Rumpf hat, um mehr Platz zu schaffen. Und dann kommen geräuschärmere, beschussfeste Rotorblätter (4 statt 2- ergo kein Teppichklopfen mehr), reduzierte IR-Sig, neuer elektronischer Firlefanz und Schutzsysteme dazu.

 

Ich verstehe auch nicht, warum man bei Helis immer ein fass aufmacht und wenn der Leo 2 als 70er Design dann neue Panzerungs Add-Ons, neue Knifte und Elektrik bekommt und dann Panther heißt, ist alles in Ordnung.

 

Ich sehe den Punkt mit Spike und Mistral, wobei die Zeit aktuell nicht besser sein kann neue Waffen zertifizieren zu lassen. Und wenn man bei US Firmen bestellt, machen die idR auch nicht rum, neue Waffen zertifizieren zu lassen, wobei Spike auch aus Israel kommt und wir hier vielleicht noch eine bessere Verbindung hätten.

Ansonsten nutzen wir Altbestände von Sidewinders, die können auf der Viper genutzt werden.

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Vor 23 Minuten, 1MajorKoenig sagte:

Die Bell-Modelle sind aber im Kern nur modernisierte 1960er Designs - industriepolitisch würde ich das Abmelken eines 60 Jahre alten US Designs nicht mehr mit EU Geld subventionieren ehrlich gesagt. Und dann sind die Dinger wieder nicht kompatibel mit unseren Waffen (vor allem Spike und Mistral)

 

Losgelöst vom nachher ausgewählten Modell: moderne Kampfhubschrauber sind eher Scout-Helis weil die Panzerung sich alle Irrweg gegen alles über Kalaschnikov-Größe erwiesen hat. Man kann ein so empfindliches Objekt eben nicht vernünftig vor Abwehrfeuer schützen (Handwaffen jetzt mal ein Stück weiter außen vor). 
 

Darum geht es jetzt mehr um Deckung gegen Entdeckung („Stealth“) was beim Kampfhubschrauber auch stark in Richtung Geräusch, IR-Signatur geht. 
 

Also ja - wir brauchen einen modernen leichten Scout-Kampfhubschrauber meiner Meinung nach (und nein, keinen „Teppichklopfer“)

Sag ich ja bewährte Technik, aber usw., halt bißchen Modellgepflegt.

Wenn wir den Kampfhubschrauber als Waffenplattform sehen die dementsprechend zuschlagen, dann müßen sie auch dementsprechend was mitnehmen können, vergleichbar CH 64.

Den leichten Aufklärungs-Kampfhubschrauber geht halt schnell die Puste ( Munition aus).

Aber klar klein und leichter zu verstecken..

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Vor 36 Minuten, Walther_K_Nehring sagte:

So, Kinners. Auch bei Bell ist die Zeit vorangeschritten. Das Ursprungsdesign mag ja irgendwo noch an die Oldschool Huey angelehnt sein, aber beides sind fast völlige Neukonstruktionen. Entgegen des Vorhabens "H1 Upgrade" wurden die Dinger von Grund auf neu kosntruiert- bis auf die Hülle. Wobei selbst die UH-1Y einen 53cm längeren Rumpf hat, um mehr Platz zu schaffen. Und dann kommen geräuschärmere, beschussfeste Rotorblätter (4 statt 2- ergo kein Teppichklopfen mehr), reduzierte IR-Sig, neuer elektronischer Firlefanz und Schutzsysteme dazu.

 

Ich verstehe auch nicht, warum man bei Helis immer ein fass aufmacht und wenn der Leo 2 als 70er Design dann neue Panzerungs Add-Ons, neue Knifte und Elektrik bekommt und dann Panther heißt, ist alles in Ordnung.

 

Ich sehe den Punkt mit Spike und Mistral, wobei die Zeit aktuell nicht besser sein kann neue Waffen zertifizieren zu lassen. Und wenn man bei US Firmen bestellt, machen die idR auch nicht rum, neue Waffen zertifizieren zu lassen, wobei Spike auch aus Israel kommt und wir hier vielleicht noch eine bessere Verbindung hätten.

Ansonsten nutzen wir Altbestände von Sidewinders, die können auf der Viper genutzt werden.

Bei der Viper habe ich das mit dem 4Blattrotor gewußt, aber macht natürlich Sinn das durch zu ziehen.

Aber ich dachte wir wollten uns bißchen von den Amis abnabeln.

Ich glaube im übrigen auch nicht das die amerikanischen Hersteller rumzicken würden bei andere Waffen zu zertifizieren, die wollen verkaufen.

Ansonsten finde ich auch den südafrikanischen Kampfhubschrauber interessant.

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Nunja eigentlich wollen wir Kerntechnologien in EU Stärken aber im Einzelnen kann man natürlich abweichen wie beim CH-53K für den es einfach kein domestic Product gibt. 
 

Und WENN wir Produkte außerhalb der EU subventionieren (was eigentlich grundsätzlich nicht richtig wäre) sollten wir Minimum darauf achten, dass die Lieferketten auch im Kriegsfall funktionieren (siehe Schweiz).

 

EDIT: was ich mich aber gerade frage - die meisten Helis, die wir gerade anschauen, sind um und bei 7-Tonnen, da ist der Unterschied jetzt nicht so riesig zu unserem 10-Tonner.

 

Dass Länder sowas anschaffen ist kein Problem aber ob wir das zum Preferred machen müssen ist schon eine Frage 

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Kerntechnologie in der EU wäre ich ja auch gerne dabei- sofort.

 

Nur haben wir es in 30 Jahren nicht gebacken bekommen 1.) einen gescheiten Attack-Chopper zu bauen, der alle klassischen Kapazitäten abdecken kann, der dann 2.) noch auf einem bewährten UH/TH basiert. Das käme jetzt erst mit erheblich Vorlaufzeit bei AW149/249. Hier waren wir einfach zu bräsig und das Bisschen was ein Tiger kann, war für Afghanistan mäßig ausreichend und für Mali allemal gut genug (mit bekannten Abstrichen).

 

Und ich sehe halt die Probleme beim Tiger auf uns zurollen und dass wir bald ohne Kampfhubschrauber in der EU da stehen. Da habe ich ausnahmsweise schnellen und bewährten Ersatz, der im Konzept dann aber auch das ausgereiftere Duo darstellt. Wie gesagt, 84% Synergie. Und wenn man die Ersatzteilgeschichte auf mehrere Firmen in der EU verteilt (Hensoldt, Diehl, MTU, etc. PP), dann gibt das auch kein Problem.

 

Ich sehe halt aktuell auch das Problem, dass wir vor einer 50-50-Entscheidung stehen, was das Thema Attack-Chopper betrifft. Alles was jetzt nicht unmittelbar gebaut werden kann, läuft erhebliche Gefahr, dass es vor seiner Nutzungsdauer obsolet wird, einfach weil viele UAV/UACV dem Chopper den Rang ablaufen. Also sollte man sich gut überlegen, wie man das für die Zukunft angeht. Und lieber kaufe ich jetzt etwas von der Stange, das vielleicht nur 90-95% Erwartungen erfüllt, anstatt auf 100% zu hoffen, die dann lange Zeit (Kinderkrankheiten, etc.) wieder nicht erfüllt werden können und bis diese 100% erreicht sind, wird die Karre obsolet (die AW249 ist aktuell eine völlige Blackbox). Da sehe ich echt die Gefahr. Wir sind in vielen Bereichen am Punkt Flottenrüstung Ende 19. Jhd.- der erste der die Dreadnought zieht, macht allen anderen das Leben schwer. Wer weiß, ob FCAS oder MGCS so funktionieren, wie es jetzt konzeptioniert wird? Man setzt wieder auf den eher schweren Ketten-MBT, was aber bereits in 10 Jahren schon bedeuten kann, dass die Vorserien bereits volle Grütze sind (hypersonic ATGM werden den Ausschlag geben). FCAS sehe ich da sogar noch etwas sicherer im Konzept- wenn nicht irgendwer einen neuen Mix aus Baumaterial und ECM auf den Tisch zaubert, sehe ich da weniger Probleme.

Und gerade beim Chopper kann gerade niemand sagen, wo die Reise hin gehen wird. Jeder Armchair-General orakelt zwar gerade, dass deren Zeit vorbei ist und es sieht zwar Vieles danach aus, aber ich persönlich erkenne viele Lücken, wo sie noch gebraucht werden, selbst solche schweren Dinger wie ein AH-64 (und schaut euch mal die Überlebensrate der KA-52-Piloten in der Ukraine an, die kann sich sehen lassen, obwohl die irgendwelche Manpads abgekriegt haben! Ich möchte nur an den Ersten gleich an Tag 2-3 erinnern- kriegt eine Stinger in die Seite und die Piloten landen locker flockig und lassen sich gefangen nehmen´- mit einer Magusta oder Tiger machst du das nicht!). Und ja, es sieht Vieles nach vorgeschobener Waffenplattform aus- 16x X Spike NLOS (X = Einheitengröße), mit 1-2 vorgeschobenen Aufklärern vernichtet ein ganzes Panzerbataillon fast zeitgleich! Und das hängt man eben an AH-64 oder AH-1 locker ran, beim Tiger streikt die Karre schon wieder und wie es mit der neuen Maguste aussieht, weiß ich dann auch nicht! Das Einzige was dem Tiger da nicht mehr zum Verhängnis wird, ist die fehlende Kinn-Spritze. Die braucht es 10Km hinter der Front eher weniger.

 

Also das Feld Chopper, wo es krass um Soldatenleben geht, würde ich echt sehr offen behandeln wollen. Und da würde ich NATO-intern ausweiten wollen.

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Vor 2 Stunden, Walther_K_Nehring sagte:

Kerntechnologie in der EU wäre ich ja auch gerne dabei- sofort.

 

Nur haben wir es in 30 Jahren nicht gebacken bekommen 1.) einen gescheiten Attack-Chopper zu bauen, der alle klassischen Kapazitäten abdecken kann, der dann 2.) noch auf einem bewährten UH/TH basiert. Das käme jetzt erst mit erheblich Vorlaufzeit bei AW149/249. Hier waren wir einfach zu bräsig und das Bisschen was ein Tiger kann, war für Afghanistan mäßig ausreichend und für Mali allemal gut genug (mit bekannten Abstrichen).

 

Und ich sehe halt die Probleme beim Tiger auf uns zurollen und dass wir bald ohne Kampfhubschrauber in der EU da stehen. Da habe ich ausnahmsweise schnellen und bewährten Ersatz, der im Konzept dann aber auch das ausgereiftere Duo darstellt. Wie gesagt, 84% Synergie. Und wenn man die Ersatzteilgeschichte auf mehrere Firmen in der EU verteilt (Hensoldt, Diehl, MTU, etc. PP), dann gibt das auch kein Problem.

 

Ich sehe halt aktuell auch das Problem, dass wir vor einer 50-50-Entscheidung stehen, was das Thema Attack-Chopper betrifft. Alles was jetzt nicht unmittelbar gebaut werden kann, läuft erhebliche Gefahr, dass es vor seiner Nutzungsdauer obsolet wird, einfach weil viele UAV/UACV dem Chopper den Rang ablaufen. Also sollte man sich gut überlegen, wie man das für die Zukunft angeht. Und lieber kaufe ich jetzt etwas von der Stange, das vielleicht nur 90-95% Erwartungen erfüllt, anstatt auf 100% zu hoffen, die dann lange Zeit (Kinderkrankheiten, etc.) wieder nicht erfüllt werden können und bis diese 100% erreicht sind, wird die Karre obsolet (die AW249 ist aktuell eine völlige Blackbox). Da sehe ich echt die Gefahr. Wir sind in vielen Bereichen am Punkt Flottenrüstung Ende 19. Jhd.- der erste der die Dreadnought zieht, macht allen anderen das Leben schwer. Wer weiß, ob FCAS oder MGCS so funktionieren, wie es jetzt konzeptioniert wird? Man setzt wieder auf den eher schweren Ketten-MBT, was aber bereits in 10 Jahren schon bedeuten kann, dass die Vorserien bereits volle Grütze sind (hypersonic ATGM werden den Ausschlag geben). FCAS sehe ich da sogar noch etwas sicherer im Konzept- wenn nicht irgendwer einen neuen Mix aus Baumaterial und ECM auf den Tisch zaubert, sehe ich da weniger Probleme.

Und gerade beim Chopper kann gerade niemand sagen, wo die Reise hin gehen wird. Jeder Armchair-General orakelt zwar gerade, dass deren Zeit vorbei ist und es sieht zwar Vieles danach aus, aber ich persönlich erkenne viele Lücken, wo sie noch gebraucht werden, selbst solche schweren Dinger wie ein AH-64 (und schaut euch mal die Überlebensrate der KA-52-Piloten in der Ukraine an, die kann sich sehen lassen, obwohl die irgendwelche Manpads abgekriegt haben! Ich möchte nur an den Ersten gleich an Tag 2-3 erinnern- kriegt eine Stinger in die Seite und die Piloten landen locker flockig und lassen sich gefangen nehmen´- mit einer Magusta oder Tiger machst du das nicht!). Und ja, es sieht Vieles nach vorgeschobener Waffenplattform aus- 16x X Spike NLOS (X = Einheitengröße), mit 1-2 vorgeschobenen Aufklärern vernichtet ein ganzes Panzerbataillon fast zeitgleich! Und das hängt man eben an AH-64 oder AH-1 locker ran, beim Tiger streikt die Karre schon wieder und wie es mit der neuen Maguste aussieht, weiß ich dann auch nicht! Das Einzige was dem Tiger da nicht mehr zum Verhängnis wird, ist die fehlende Kinn-Spritze. Die braucht es 10Km hinter der Front eher weniger.

 

Also das Feld Chopper, wo es krass um Soldatenleben geht, würde ich echt sehr offen behandeln wollen. Und da würde ich NATO-intern ausweiten wollen.

Du hast sicher in vielen Punkten Recht vom Grundsatz machen wir eh einen großen Fehler.

Wir müßten erst mal definieren was der können soll und dann schauen gibt es sowas auf dem Markt oder läßt es sich an unsere Bedürnisse anpassen.

Wir sollten uns durchaus auch noch die Neuausschreibung der US Army für leichte Angriffs- und Aufklärungshubschrauber anschauen.

Die haben die Konzeption auch eher konservativ gestaltet und auf Geschwindigkeit getrimmt.

Was wurde nicht alles schon Tot gesagt die Panzerwaffe nach jedem Krieg einschließlich kalten Krieg. Die Fallschirmjäger, warum also nicht auch die Hubschrauber.

Ich muß sagen ich bin da grundsätzlich konservativer eingestellt, das heißt nicht das ich mich dem neuen verschließe, aber es muß sich halt erst bewähren bevor das andere abgeschafft wird. 

 

P.S.:

Irgendjemand hatte doch das Video von dem KA-52 gelinkt.

Der Einsatz sah mehr aus wie bei einem Schlachtflugzeug. Ich stelle mir eher einen anderen Einsatz der Kampfhubschrauber vor.

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43 minutes ago, cleaner308 said:

P.S.:

Irgendjemand hatte doch das Video von dem KA-52 gelinkt.

Der Einsatz sah mehr aus wie bei einem Schlachtflugzeug. Ich stelle mir eher einen anderen Einsatz der Kampfhubschrauber vor.

 

Nein, das ist die alte "Dran-Drauf-Drüber"-Raidtaktik Marke Vietnam. Die Russen kennen nur Dampfhammer. Wenn die Deckung genutzt hätten (da sind ja ein paar Baumreihen)m wäre das wohl so nicht ausgegangen. Aber die ganzen ersten 2 Wochen waren ja sehr hastig und stümperhaft, da wundert mich das auch nicht.

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Vor 3 Stunden, Walther_K_Nehring sagte:

Und wenn man die Ersatzteilgeschichte auf mehrere Firmen in der EU verteilt (Hensoldt, Diehl, MTU, etc. PP), dann gibt das auch kein Problem.

Das ist wohl nicht so einfach, das jedes Teil eines US Systems von einem hiesigen Hersteller auch einzeln von den US Behörden zertifiziert werden muß. Ansonsten kann man nichts produzieren und an andere Nutzer des Fluggeräts verkaufen. Und das dauert wohl im größeren Zeitbereichen.

 

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54 minutes ago, 2_Genyosha said:

Das ist wohl nicht so einfach, das jedes Teil eines US Systems von einem hiesigen Hersteller auch einzeln von den US Behörden zertifiziert werden muß. Ansonsten kann man nichts produzieren und an andere Nutzer des Fluggeräts verkaufen. Und das dauert wohl im größeren Zeitbereichen.

 

 

Und was ist dann das? :Smile_unsure:

 

CH-53K-Industrie-Team-scaled.thumb.jpg.e

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Vor 2 Stunden, Walther_K_Nehring sagte:

 

Und was ist dann das? :Smile_unsure:

 

CH-53K-Industrie-Team-scaled.thumb.jpg.e

Ich habe das von jemandem aus dem Bereich. Dann sind das nette Bilder aus dem Marketingbereich. Hinter den Kulissen ist es dann nicht ganz so einfach.

Dann denke ich mal, werden da noch aus der Vergangenheit verschiedene Zertifizierungen über sein. Denn alles Neu kommt da bestimmt nicht.

 

 

  • Cool 1

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Also ich gebe zu, diese Heeresflieger sind nicht ganz einfach. Egal..

 

Vorschlag: wir haben jetzt einen Heavy TH und zwei Medium THs. Am besten machen wir jetzt erstmal den Light Utility Helicopter, sowas können wir in jedem Fall gebrauchen, z.B. für:

  • Spezialeinheiten
  • Kleinere Verbindungs- und Transportaufgaben
  • Support Aufgaben (z.B. ein Rocketpod, MG oder ATGM dranschnallen)

 

Ich kenne dazu vor allem den AS565 Panther und den H145M - wobei der letztere den Charme hat, dass er bereits bewiesen hat, dass er Spike-ATGMs abfeuern kann und das modernere Gerät ist. Der AS565 ist dagegen bewährt. Alternativ könnte man noch den AW169 heranziehen.

 

b8411aa09dfb2b6ae3732634396bb2af.jpg.c795838ef23113c78bba82a472536974.jpg

AS 565 Panther

 

 

H145M-2.thumb.jpg.fc8a364d7ea9a2cf351aeb9f57cc93f9.jpg

H145M

 

 

1543289671_AW169_banner_finale(1).jpg.781b57a9c538b03d5b556122969ec573.jpg

AW169

 

 

 

Gibt es noch weitere interessante Modelle (außer den deutlich größeren)?


 

 

EDIT: den AW139M könnte man evtl noch nehmen (obwohl der für „Light Utility“ eigentlich schon wieder zu groß ist):

EE702251-00DD-43DC-AF26-0B34EE3EFA13.jpeg

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Für mich ist der H145M über jeden Zweifel erhaben.

 

1.) Er kann das was wir suchen, sprich alle Kampf- und Transportaufgaben, Verbindung, SAR in Friedenszeiten

2.) Er ist ein recht kleiner Schritt vom H135 T1/3 Trainer auf den H145M, obwohl ich gehört habe, dass er nur ein kleines Fenster hat für Autorotations-Notlandungen, deshalb zählt der H135 bereits als etwas anspruchsvoller

3.) Er ist bereits in mehreren EU-Ländern im Zulauf und wäre auch sehr interessant für Polizei- und Zollkräfte, sollten sie eine Nummer größer als den H135 benötigen

4.) Sehr gute Geräuschsignatur

5.) volle Sicht nach vorne, da voll verkanzelt

 

 

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Ok, dann lassen wir die Meute mal frei :-)

 

Gesucht wird ein „EUFOR Light Utility Helicopter“: er sollte für Spezialeinheiten geeignet sein und auch mit ein paar Waffen zur Kampfunterstützung ausrüstbar sein. Er sollte klein, wendig und flexibel sein.

 

Diese Abstimmung läuft bis Montag 22.08.2022 / 22:00 CET

 

Happy Voting !
 

 

@Walther_K_Nehring / @linkum / @x_Hasso_von_Manteuffel_x / @General_Gauder / @stinkmorchel / @NabooN1@x_scheer109_x / @2_Genyosha / @Prien_13

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