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Takemikazuchi_1121

Die Strasbourg - Schlachtschiff der französischen Marine

15 comments in this topic

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Ahoi, liebe Mitspielerinnen und Mitspieler.   

 

Nach langer Zeit hatte ich mal wieder Lust, einen kleinen Vorstellungs- und Implementierungs-Fed zu schreiben.

Schon lange genug auf meiner To-Do-Liste rumgeschwirrt, kann ich sie nun endlich vorstellen, die Strasbourg!

 

image.png.0e7383842d8c6d7564be7573e47688e3.png

 

Geschichte

 

 

Planung und Bau
Das französische Marineamt verbrachte die Dekade nach dem 1922 abgeschlossenen Washingtoner Flottenabkommen damit, nach einem befriedigendem Entwurf herzustellen, der es ermöglichen sollte, mehrere Schiffe im erlaubten 70.000ts-Limit zu bauen. Zuerst strebten die Franzosen einen Antwortbau auf die italienische Trento-Klasse von 1925 an, jedoch wurden alle Vorschläge abgelehnt. Ein 17.500ts-Kreuzer, welcher den Trentos überlegen gewesen wäre, wäre imer noch im Nachteil gegenüber den alten italienischen Schlachtschiffen, und ein 37.000ts-Schlachtkreuzerkonzept wäre vermutlich zu teuer gewesen und hätte spätere Limitierungsgespräche gefährdet. Diesen Versuchen folgte 1929 eine Zwischenlösung in Form eines 23.690ts-Geschützten Kreuzers, welcher mit 305mm-Geschützen bewaffnet und gegen 203mm-Geschütze geschützt sein sollte. Die geplante Höchstgeschwindigkeit sollte 29 Knoten betragen. Äußerlich besaß dieser Entwurf große Ähnlichkeit mit der späteren Dunkerque-Klasse.

1929 wurden die deutschen Panzerschiffe der Deutschland-Klasse der neue Fokus der französischen Marinearchitekten. Der neue Entwurf musste das Londoner Flottenabkommen von 1930 berücksichtigen, welches Frankreich zwei 23.333ts-Schiffe bis 1936 zugestand. Durch die Überarbeitung früherer Entwürfe entwickelte Frankreich ein 23.333ts-Schiff, welches mit 305mm-Geschützen bewaffnet und gegen die deutschen 28cm-Geschütze geschützt sein sollte. Die Geschwindigkeit sollte 30 Knoten betragen. Wie beim späteren Dunkerque-Design sollte auch bei diesem Entwurf die schwere Artillerie auf dem Vorschiff konzentriert sein. Der Entwurf wurde jedoch vom französischen Parlament im Juli 1931 abgelehnt und musste erneut überarbeitet werden.  Der finale Entwurf wuchs auf 26.500ts an, die 305mm-Bewaffnung wurde gegen 330mm-Geschützen getauscht und die Panzerung etwas verbessert, allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit. Die Zustimmung des Parlaments für das erste Schiff der Klasse erfolgte im Frühjahr 1932 und für die Strasbourg am 16. Juli 1934.

 

Am 25. November 1934 wurde das Schiff in der Werft Chantiers de Penhoët bei Saint-Nazaire auf Kiel gelegt, der Stapellauf erfolgte am 12. Dezember 1936 und die Indienststellung 24. April 1939.

Benannt war die Strasbourg nach der französischen Stadt Straßburg.

 

Bewaffnung
Die schwere Artillerie der Strasbourg bestand aus acht 330mm/50 Modèle 1931-Geschützen in zwei Vierlingstürmen, welche beide in überfeuernder Position auf dem Vorschiff aufgestellt waren. Ihre Mittelartillerie setzte sich aus sechzehn 130mm-Multifunktionsgeschützen zusammen, aufgestellt in drei Vierlings- und zwei Zwillingstürmen. Die Vierlingstürme waren achtern aufgestellt, die beiden Zwillinge mittschiffs an den Seiten. Die Nahbereichs-Flugabwehr bestand aus acht 37mm-Geschützen in Zwillingslafetten und zweiunddreißig 13,2mm-Maschinengewehren in Vierlingslafetten.

 

Panzerung

Die Panzerungswerte waren wie folgt:

Panzergürtel: 225mm; Deck: 115mm; Brücke: 270mm; Türme: 330mm

Antrieb und allgemeine Daten
Sechs Indret-Kessel versorgten vier Parsons-Turbinen und übertrugen rund 112.500 PS auf vier Propeller.

Dies sorgte für eine Höchstgeschwindigkeit von 29,5 Knoten.
 

 Die Dimensionen des Schiffes waren bei Indienststellung wie folgt:

  • Länge über alles: 214.5 Meter
  • Breite: 31.08 Meter
  • Tiefgang: 8.70 Meter
  • Verdrängung maximal: 26,500 Tonnen

 

Die Besatzung umfasste 1,381–1,431 Mann.

  

Einsatzgeschichte
Nach ihrem Stapellauf 1936 wurde die Strasbourg an den Ausrüstungskai verlegt, wo sie ihre Bewaffnung, ihr Antriebssystem und sonstige Ausrüstung erhielt. Am 15. Juni 1938 verließ sie Saint-Nazaire und machte in Brest fest. Während der Fahrt wurden einige Geschwindigkeitstests unternommen. Am 16. Juni kam sie in Brest an und es wurde mit den offiziellen Testfahrten begonnen. Vom 22. bis zum 30. Juni wurde das Schiff einigen Modifikationen unterworfen, gefolt von weiteren Testfahrten bis in den August hinein. Schussübungen wurden am 24. und 25. August vor der Insel Ushant durchgeführt und am 15. September wurde die Strasbourg formell in Dienst gestellt. An jenem Tag wurde sie ins Trockendock gebracht, um ihr Antriebssystem nach den Testfahrten zu inspizieren. Am 15. Dezember stach sie erneut in See, um weitere Testfahrten (inklusive Waffentests) zu unternehmen.

Am 24. April 1939 war das Schiff endlich für den aktiven Dienst bereit und wurde offiziell in Dienst gestellt. Sie schloss sich der Atlantik-Flotte mit ihrem Schwesterschiff Dunkerque an, beide Schiffe bildeten die erste Schlachtschiff-Division. Die Schiffe wurden mit Identifikationsstreifen an ihren Schornsteinen versehen, einen für die Dunkerque als Divisionsführer und zwei für die Strasbourg. Am 1. Mai unternahmen die Strasbourg und ihre Schwester eine Fahrt nach Lissabon, Portugal, wo sie zwei Tage später ankamen und an der Jahresfeier der Entdeckung Brasiliens durch Pedro Álvares Cabral teilnahmen.Am 4. Mai verließen die beiden Schiffe Lissabon und erreichten drei Tage später Brest. Dort trafen sie auf eine britische Schwadron, welches zu dieser Zeit Brest besuchte.

Am 23. Mai liefen die beiden Dunkerque-Schwestern in Begleitung der 4. Kreuzer-Division und drei Zerstörer-Divisionen aus, um an Manövern vor der britischen Küste teilzunehmen. Anschließend besuchten die Dunkerque und die Strasbourg verschiedene britische Häfen, unter anderem Liverpool vom 25. bis zum 30. Mai, Oban vom 31. Mai bis zum 4. Juni, Staffa am 4. Juni, Loch Ewe vom 5. bis zum 7. Juni, Scapa Flow am 8. Juni und Rosyth vom 9. bis zum 14. Juni, bevor sie vom 16. bis zum 20. Juni halt in Le Havre einlegten. Am nächsten Tag kehrten sie nach Brest zurück.

 

Als sich im August die Lage mit Deutschland zusehends verschlechterte, diskutierten die britische und die französische Marine über eine gemeinsame Koordinierung im Falle eines Krieges mit Deutschland. Frankreich viel dabei die Sicherung alliierter Schiffe südlich des Ärmelkanals bis hin zum Golf von Guinea zu. Um die Schifffahrt vor deutschen Handelsstörern zu schützen schufen die Franzosen die Force de Raid, mit der Dunkerque und der Strasbourg als Mittelpunkt. Die Gruppe, unter dem Kommando von Vizeadmiral Marcel-Bruno Gensoul, bestand zudem aus drei leichten Kreuzern sowie acht großen Zerstörern und war in Brest stationiert. Britische Beobachter informierten die französische Marine, dass das deutsche Panzerschiff Deutschland im späten August in See stach und der Kontakt zu dem Schiff abgebrochen sei. Am 2. September, einen Tag nach der deutschen Invasion Polens, aber bevor Frankreich und England den Krieg erklärten, lief die Force de Raid aus um einen möglichen Angriff der Schiffe der Deutschland-Klasse abzuwehren. Nach Berichten, dass die deutschen Schiffe in der Nordsee gesichtet worden seien, befahl Gensoul seinen Schiffen zum Hafen zurückzukehren und das vor den Azoren getroffene Passagierschiff Flandre nach Brest zu eskortieren. Am 6. September trafen die Schiffe wieder in Brest ein.

Zu dieser Zeit waren die deutschen Handelsstörer bereits in den Atlantik durchgebrochen und so formten die britischen und französischen Flotten "Hunter-Groups" um sie zu jagen. Die Force de Raid wurde aufgeteilt, die Dunkerque und die Strasbourg operierten  nun unabhänging vonneiner als Force L und Force X. Die Dunkerque, zusammen mit dem Träger Béarn und drei leichten Kreuzern, verblieb in Brest, während die Strasbourg mit zwei französischen schweren Kreuzern und dem britischen Flugzeugträger HMS Hermes nach Dakar verlegt wurden. Vom 23. bis zum 29. Oktober patrouillierten sie im Atlantik, wo sie am 25. Oktober das deutsche Handelsschiff Santa Fe aufbrachten. Eine weitere Patrouille erfolgte vom 7. bis zum 13. November westlich von Kap Verde. Die Schiffe fanden vier Deutsche an Bord eines belgischen Schiffes und nahmen diese fest. Weitere Schiffe erreichten Dakar am 21. November um die Strasbourg abzulösen, welche zusammen mit dem Kreuzer Algérie und einer Eskorte von Torpedobooten Dakar verließ, um nach brest zurückzukehren. Da befürchtet wurde, dass deutsche Flugzeuge die Hafeneinfahrt vermint haben könnte, verzögerte sich die Rückkehr allerdings etwas.

Angesichts eines immer feindlicheren Auftretens der Italiener während des Frühlings 1940 wurde die Force de Raid am 2. April nach Mers-el-Kébir verlegt, wo die Dunkerque, die Strasbourg, zwei Kreuzer und fünf Zerstörer drei Tage später ankamen.

Nur ein paar Tage später wurde allerdings der dringende Befehl erteilt, nach Brest zurückzukehren, als Antwort auf die deutsche Invasion Norwegens am 9. April. Am 12. April erreichte die Force de Raid Brest mit der Beabsichtigung, alliierte Konvois zu schützen, welche die Truppen in Norwegen unterstützen sollten. Allerdings wog die Gefahr einer italienischen Intervention schwer auf dem französischen Kommando, welche den Befehl widerrufen und die Force de Raid erneut nach Mers-el-Kébir umleiteten. Am 10. Juni erklärte Italien Frankreich und Großbritannien den Krieg.

 

Zwei Tage später liefen die Dunkerque und die Strasbourg aus um deutsche und italienische Schiffe abzufangen, die irrtümlich in ihrem Seegebiet gesichtet worden seien. Die Franzosen erhielten falsche Berichte, laut deren die Deutschen versuchten, eine Gruppe von Schlachtschiffen durch die Straße von Gibraltar zu schicken, um die italienische Flotte zu verstärken. Nachdem die französische Flotte ausgelaufen war, sichteten Aufklärungsflugzeuge eine feindliche Flotte auf dem Weg nach Gibraltar. Davon ausgegehend, dass das Flugzeug die italienische Flotte gesichtet hätte, welche auf dem Weg war, die deutsche Flotte zu treffen, erhöhten die Franzoden ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf stellten die Franzosen fest, dass das Flugzeug ihre eigene Flotte gesichtet hatte. Daraufhin machte die französische Flotte kehrt. Am 22. Juni kapitulierte Frankreich. Die Bedingungen des Waffenstillstands sagten aus, dass die Dunkerque und die Strasbourg in Mers-el-Kébir zu verbleiben haben.

 

Die einzige Bewährungsprobe der Strasbourg in einem Gefecht ergab sich während der Schlacht von Mers-el-Kébir am 3. Juli. Die Briten, die die Bedingungen des Waffenstillstands misinterpretierten und davon ausgingen, dass den Deutschen der volle Zugang zur französischen Flotte gewährt wäre, fürchteten, dass die französischen Schiffe in deutsche Hände fielen, entgegen der französischen Zusicherungen einer Selbstversenkung, sollten die Deutschen die Schiffe zu übernehmen versuchen. Winston Churchill überzeugte das Kriegskabinett davon, dass die französische Flotte beutralisiert werden müsse oder aber dem Krieg auf Seiten der Briten fortsetzen müsse. Die britische Force H, kommandiert von Admiral James Sommerville erreichte Mers-el-Kébir und stellte den Franzosen ein Ultimatum, nach dem sie entweder iher Schiffe zu versenken hätten oder aber sich auf die Seite der Briten zu begeben hätten. Die Franzosen lehnten mit de Begründung, ein solcher Akt würde den Waffenstillstand mit Deutschland brechen, ab. Um sicher zu gehen, dass die französischen Schiffe nicht in deutsche Hände fielen, eröffneten die britischen Schiffe, unter ihnen die HMS Hood, die HMS Resolution und die HMSValiant, das Feuer auf die Franzosen. Da die Strasbourg mit dem Heck zur See am Kai festgemacht war, konnte sie das Feuer nicht erwidern.

Sofort nachdem die Briten das Feuer eröffnet hatten, gab Gensoul den Befehl, das Feuer zu erwidern. Die Strasbourg, unter dem Kommando von Kapitän Collinet, war das erste große Schiff, welches ablegen und den Hafen verlassen konnte, gefolgt von vier Zerstörern. Fragmente von Beinahetreffern trafen die Schiffe und verursachten kleinere Löcher in ihrem Rumpf und entzündeten das Deck. Um 18:00 Uhr verfehlte eine Salve von 15-inch Granaten nur knapp die Strasbourg. Als die Schiffe den Pier verließen, fuhren zuerst die Zerstörer los, um britische Zerstörer vor der Hafeneinfahrt anzugreifen und nahmen anschließend Position an Strasbourgs Backbordseite ein, als sie nach Osten lief. Dichte Rauchschwaden, verursacht vom Schlachtschiff Bretagne, welches einen Magazintreffer erlitt, deckte die Flucht der Strasbourg und der Zerstörer. Sommerville war zuerst nicht bewusst, dass diese Schiffe seinem Angriff entgangen waren. Ein Bericht einer Fairey Swordfish ging ein, dass ein Schiff der Dunkerque-Klasse den Hafen verlassen hatte, aber er glaubte diesem Bericht nicht, da er glaubte, ein zuvor gelegtes Minenfeld würde so einen Fluchtversuch verhindern.

Während der Säuberung des Hafens legte der britische Zerstörer HMS Wrestler einen Rauchvorhang, um die Force H vor einem angeblichen Zerstörerabgriff zu schützen. Dies führte ebenso dazu, dass die Flucht der Strasbourg nicht bemerkt wurde, als sie ihre Geschwindigkeit von 15 auf 28 Knoten erhöhte. Die französischen Schiffe steuerten auf eine Lücke im Minenfeld zu, um sich in die Sicherheit einer 240mm-Küstenbatterie vor Kap Canastel zu begeben. Zu dieser Zeit hatten sich die Zerstörer Tigre und Lynx vor die Strasbourg gesetzt, während die Le Terrible und die Volta den hinteren Bereich deckten. Um 18:40 Uhr griffen die beiden führenden Zerstörer das britische U-Boot Proteus mit Wasserbomben an, was das U-Boot zum ausweichen zwang. Um 19:00 Uhr erreichten die Zerstörer Bordelais und Tromble sowie das Torpedoboot La Poursuivante die Strasbourg, um sie zu unterstützen.

 

Erst zu dieser Zeit realisierte Sommerville, dass die Strasbourg entkommen konnte und nahm die Verfolgung auf. Er befahl der HMS Ark Royal, einen Luftangriff zu starten, welcher die Strasbourg verlangsamen sollte, während er mit der Hood, zwei leichten Kreuzern und mehreren Zerstörern aufschließen wollte. Die erste Welle von Flugzeugen, sechs Bomber mit 110-Kg-Bomben, attackierten die Strasbourg um 19:45. Jedes Flugzeuge verfehlte sein Ziel und zwei wurden sogar vom schweren Flugabwehrfeuer der französischen Schiffe abgeschossen. Die Strasbourg stieß auf Grund einer im vorrangegangenem Beschuss erlittenen Beschädigung dicken schwarzen Rauch aus, was nur behoben werden konnte, wenn Kesselraum Nr. 2 abgeschaltet worden wäre. Dies hätte ihre Geschwindigkeit auf 20 Knoten begrenzt, was angesichts der sie verfolgenden Hood nicht erfolgte. Um 20:25 Uhr brach Sommerville die Verfolgung ab, aber eine zweite Angriffswelle der Ark Royal, diesmal Torpedobomber, attackierte die Strasbourg um 20:45 Uhr. Aber auch bei diesem Angriff wurden keine Treffer erzielt. Nachdem die Nacht hereingebrochen war, konnte endlich der Kesselraum abgeschaltet und Reperaturen begonnen werden. Nach einer Stunde konnte er wieder in Betrieb genommen werden. Collinet war sich zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob Sommerville die Verfolgung wirklich abgebrochen hatte, deswegen entschied er sich dazu, zum südlichen Sardinien zu fahren, anstatt direkt nach Toulon. Unter strikter Funkstille wartete Collinet, bis sich die Straßbourg etwa sechzig Seemeilen vor der Insel San Pietro befand, bevor er den Kurs auf Toulon befahl. Das Schiff erreichte den Hafen um 21:10 Uhr, ihre Crew nahm Aufstellung an Deck an während sie von den Beatzungen der anderen französischen Schiffe begrüßt wurde, während zugleich die Nationalhymne La Marseillaise gespielt wurde.

 

Am 6. Juli wurde Gensoul nach Toulon beordert, wo er beim Eintreffen seine Flagge auf der Strasbourg hisste. Die Beschädigungen an der Strasbourg wurden schnell repariert und im August wurde die Flotte neu organisiert. Die Vorkriegs-Einheiten wurden  zwischen dem 8. und 12. August außer Dienst gestellt, zu dieser Zeit hatte gensoul die Strasbourrg wieder verlassen. Am 14. August wurde sie der 3. Schwadron zugeteilt und in die Werft gebracht, um den Schutz der Flugabwehr-besatzungen zu verbessern. Am 11. September verließ sie die Werft und zwei Wochen später wurde sie unter Admiral Jean de Laborde zum Flaggschiff der neu aufgestellten Forces de haute mer. Zu dieser Flotte gehörten auch die schweren Kreuzer Algérie, Foch und Dupleix sowie die leichten Kreuzer Marseillaise und La Galissonniére.

Am 5. November liefen die Schiffe, mit Ausnahme der Algérie aus, um sich mit dem Schlachtschiff Provence zu teffen, welches nach dem Angriff auf Mers-el-Kébir repariert worden war. Das Schlachtschiff wurde von einer Gruppe von fünf Zerstörern eskortiert und traf in der Nähe der Balearen auf die Strasbourg und erreichte Toulon am 8. November. Die nächsten zwei Jahre verliefen Ereignislos, hauptsächlich wegen der Beschränkungen des Waffenstillstandes mit Deutschland. Manöver waren auf zwei pro Monat beschränkt und die Kreuzer wechselten immer wieder zwischen aktiven Dienst und Reservestatus mit Rumpfbesatzungen. Vom 15. April bis zum 3. Mai 1941 ging die Strasbourg für Wartungsarbeiten ins Trockendock und im Dezember besuchte sie für vier Tage Marseille. Am 31. Januar ging sie erneut ins Trockendock, diesmal für eine umfangreichere Modernisierung. So erhielt sie ein Radar und iher Flugabwehr wurde verbessert. Die Arbeiten waren am 25. April abgeschlossen und sie kehrte am 27. januar in den aktiven Dienst zurück.

 

Nach der Operation Torch, der alliierten Invasion Nordafrikas am 8. November startete Deutschland als Antwort Unternehmen Anton, die Besetzung der unbesetzten Gebiete Frankreichs. Früh am 27. November, erreichten Elemente der deutschen 7. Panzerdivision Toulon mit dem Befehl, die Schiffe der Force de haute mer zu sichern.

Lieutenant de vaisseau Georges Fay, der einen der 130-mm-Geschütztürme des Schlachtschiffes befehligte, schwenkte den Turm in Position, um die Panzer IV bekämpfen zu können, die auf den Liegeplatz vorrückten. Beim anschließenden Schusswechsel zwischen einem Panzer, dem Turm Nummer 5 und mehreren Maschinengewehren der Strasbourg wurde Fay nach dem Treffer einer Panzergranate von Splittern tödlich verwundet. Trotz seiner Verletzungen überwachte Fay weiter das Anbringen von Sprengladungen, mit denen der Turm Minuten später unbrauchbar gemacht wurde.Etwa 10 Minuten wurden durch die Schießerei für die Sabotageaktion gewonnen. Um 6:00 Uhr Ortszeit erteilte de Laborde den Befehl, die französische Flagge auf allen Schiffen zu setzen. Um 6:05 wurde die Funkausrüstung unbrauchbar gemacht, und 250 Seeleute der Strasbourg begannen mit Schneidladungen und Schweißbrennern, Turbinen im Maschinenraum und Verschlüsse von Geschützen zu zerstören, wasserdichte Türen im offenen Zustand zu verkeilen und Sprengladungen zu legen. Das Maschinenpersonal entzündete die Kessel, kappte jedoch die Kühlwasserversorgung, was zu einer Überhitzung und anschließenden Explosion der Kessel führte. Die Um 06:20 Uhr erteilte de Laborde den Sabotageteams den Befehl, vorher angebrachte Sprengladungen zu zünden, welche verhindern sollten, dass die Strasbourg einfach wieder gehoben und seetüchtig gemacht werden konnte.

 

Italien erlangte die Kontrolle über die meisten Wracks und entschied sich dazu, so viele der Schiffe zu reparieren wie möglich und sie in italienische Dienste zu stellen. Alle nichtreparierbaren Wracks sollten verschrottet werden. Die Strasbourg wurde als Totalverlust angesehen, nachdem sie am 17. Juli gehoben wurde. Daraufhin wurde mit dem Abbruch des Schiffes begonnen. Der Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten stoppte diese Arbeiten und das Schiff geriet unter deutsche Kontrolle, welche die Strasbourg am 1. April 1944 wieder an die Vichy-Regierung übergab. Ihr Wrack wurde anschließend in die Bucht von Lazaret geschleppt, wo sie erst einmal verblieb. Sie wurde während der Operation Dragoon, die alliierte Invasion Südfrankreichs,  am 18. August vom Schlachtschiff USS Nevada beschossen und sank erneut. Am 1. Oktober 1944 wurde sie ein zweites mal gehoben und als Testobjekt für Unterwasserexplosionen genutzt, bevor sie am 22. März 1955 in Q45 umbenannt wurde und zum verschrotten verkauft wurde.

 

 

Anbei ein paar Bilder des Schiffes:

 

Spoiler

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Spoiler

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Spoiler

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Mögliche Implementierung im Spiel

Zwei Möglichkeiten fielen mit ein, die Strasbourg ins Spiel zu bringen.


Zum einen wäre da Möglichkeit 1):

In anbetracht der Tatsache, dass WG es anscheinend mag, französische Schwesterschiffe mit einem Haufen Gimmicks jeweils eine Tierstufe höher zu packen, würde sich eine Implementierung als Tier VII-Premiumschlachtschiff anbieten.

Neben kleineren Änderungen an Werten wie HP, Reichweite, Nachladezeit, Genauigkeit, Geschwindigkeit, etc. pp, kämen hier, wie im Falle z.B. der Richelieu/Jean Bart der SpoodBeest und der Nachladebeschleuniger ins Spiel.

 

Desweiteren würde ich auch zu einem "what-if-Refit" greifen, einer (fiktiven) Modernisierung, wie sie so einige französische Schiffe erhielten. Sprich es wird einfach jede freie Stelle mit 40mm-Bofors zugeflastert. :cap_rambo::Smile_teethhappy:

Hier mal eine shipbucket-Zeichnung einer solch modifizierten Strasbourg, welche ich mal gefunden habe:

 

Spoiler

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Auf diesem Tier und mit diesen Verbesserungen dürfte sich die Strasbourg vermutlich (mehr oder weniger) wie ein waschechter englischer Schlachtkreuzer spielen, der mit hoher Geschwindigkeit und nicht ganz so guter Panzerung jagd auf feindliche Kreuzer macht.

 

 

Dann wäre da noch Möglichkeit 2), bei der ich aber selber nicht sicher bin, ob die so gut ist. :Smile_unsure:

 

Und zwar die Implementierung als Tier IX/X Hightier-"Superkreuzer".

Eigentlich würde ich auch in diesem Fall die oben genannten Änderungen vornehmen, nur würde sich halt die Klasse und die Tierstufe ändern.

 

 

 

So, waren ja echt mal ziemlich kurze Ideen... :Smile_hiding:

Ich hoffe, euch hat dennoch diese kleine Vorstellung bzw. der Vorschlag gefallen. Für Feedback bin ich immer offen.

 

MfG, der Take  

 

 

 

 

 

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Ich hatte damals eigentlich darauf gehofft das sie in den Techtree kommt.

Mal sehen was WG mit Ihr macht. Dein Plan wäre auch jeden Fall eine Alternative. Oder WG schafft auch für die Franzosen einen BC Zweig, wobei ich keine Ahnung habe ob es da genug Entwürfe gibt.

  • Cool 4

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Vor 9 Minuten, ColonelPete sagte:

Ich hatte damals eigentlich darauf gehofft das sie in den Techtree kommt.

Daran hofften Cardi und ich damals auch.

 

Vor 9 Minuten, ColonelPete sagte:

Oder WG schafft auch für die Franzosen einen BC Zweig, wobei ich keine Ahnung habe ob es da genug Entwürfe gibt.

Also ich glaube so um die drei, vier Entwürfe müsste es da auf jeden Fall geben, muss ich aber noch mal nachlesen.

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Sehr gute Vorstellung. Ich hatte damals auch gehofft das die Strasbourg in den Techtree kommt.

 

39 minutes ago, Takemikazuchi_1121 said:

Dann wäre da noch Möglichkeit 2), bei der ich aber selber nicht sicher bin, ob die so gut ist. :Smile_unsure:

 

Und zwar die Implementierung als Tier IX/X Hightier-"Superkreuzer".

Wäre eher schwierig umzusetzen da die Strasbourg gegenüber der Dunkerque wesentlich besser gepanzert war und sich deshalb die Dunkerque wohl eher dafür angeboten hätte.

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Schöne Vorstellung- vor allem der Geschichtsteil :Smile_great:

 

Die Sache mit dem 7er BB mit Spoodbeast und evtl. Reloadboost hätte was. 14 40mm Quad-Bofors sind jetzt auch nicht mehr so megastark- wenn dich ein Träger kriegen will, schafft er das. Einzig die 130er könnten vielleicht, gekoppelt mit US AA-directors eine etwas höhere Trefferwahrscheinlichkeit kriegen. Die 13,2mm würde ich gegen Oerlikons tauschen, das rundet das Ganze ab.

Wäre dann das kleine Schwesterchen der Jean Beart.

 

Mich hat schon immer interessiert, wie sich die gekaperte Strasbourg (+ ein paar Kreuzer und DDs) auf das Kräfteverhältnis im Mittelmeer ausgewirkt hätte. Die Briten waren ja schon stark überdehnt was ihre Kräfte anbelangt. Und als die QEs in Alexandria angesprengt wurden, sah es mal kurz zappenduster aus. Glück für die Briten hatten die Italiener kaum brauchbaren Sprit für die Schiffe- was sich auch bei der Strasbourg in deutschen Diensten hätte negativ auswirken können.

 

Was die BC betrifft, so sind es tatsächlich 5 Entwürfe, wobei 2 je als Vorentwürfe zur Dunkerque-Klasse und zur Richelieu-Klasse zählen könnten. Ergo eher schnelle BBs wären. Es gibt aber auch noch einen BC mit 16" Geschützen. Das wäre ein geeigneter Toptier-Kandidat.

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Vor 2 Minuten, Walther_K_Nehring sagte:

Schöne Vorstellung- vor allem der Geschichtsteil :Smile_great:

Bedank dich bei Wiki. :Smile_trollface:

 

Vor 3 Minuten, Walther_K_Nehring sagte:

Die Sache mit dem 7er BB mit Spoodbeast und evtl. Reloadboost hätte was. 14 40mm Quad-Bofors sind jetzt auch nicht mehr so megastark- wenn dich ein Träger kriegen will, schafft er das. Einzig die 130er könnten vielleicht, gekoppelt mit US AA-directors eine etwas höhere Trefferwahrscheinlichkeit kriegen. Die 13,2mm würde ich gegen Oerlikons tauschen, das rundet das Ganze ab.

Wäre dann das kleine Schwesterchen der Jean Beart.

Naja, die shipbucket-Modernisierung soll ja auch nur grob als Orientierung dienen, da bekommt man sicher mehr als nur 14x4 Bofors unter. :cap_haloween:

Ebenso die Frage ob die Flugzeugeinrichtung erhalten bleiben soll oder nicht. Die Oerlikons würde ich natürlich auch draufpacken. :cap_rambo:

 

Vor 5 Minuten, Walther_K_Nehring sagte:

Was die BC betrifft, so sind es tatsächlich 5 Entwürfe, wobei 2 je als Vorentwürfe zur Dunkerque-Klasse und zur Richelieu-Klasse zählen könnten. Ergo eher schnelle BBs wären. Es gibt aber auch noch einen BC mit 16" Geschützen. Das wäre ein geeigneter Toptier-Kandidat.

Mh...also laut Breyer schon mal den Entwurf 1913 von M. Gille und die beiden Entwürfe von Durand-Viel.

Dann der eine oben im Text genannte Vorentwurf zur Dunkerque-Klasse und evtl. könnte man für's Hightier einen oder zwei Richelieu-Vorentwürfe verwenden.

 

Das Projekt 5-bis (teurer Breyer Seite 218, unten) gibt es dann als Premium! :cap_haloween:

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1 hour ago, Takemikazuchi_1121 said:

Das Projekt 5-bis (teurer Breyer Seite 218, unten) gibt es dann als Premium!

 

Du kranker Mann! :Smile_ohmy:

 

Ich hab auf dem Geschäftsrechner einen Link zu einer Onlinevorstellung eines Buches über französische Großkampfschiffe- da sind alle Schätzchen drin. Wenn ich morgen dran denke, poste ich das mal.

 

Und btw- warst du das oder Cardi, der den Breyer so vollkommen überteuert gekauft hat? Meinen konnte ich für unter 40 EUR + Versand ergattern (vor gut 2 Jahren bei einem Bücher-Antiquariat). Also ich verstehe die Aussage "teurer Breyer" nicht :Smile_trollface:

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Vor 8 Minuten, Walther_K_Nehring sagte:

Und btw- warst du das oder Cardi, der den Breyer so vollkommen überteuert gekauft hat? Meinen konnte ich für unter 40 EUR + Versand ergattern (vor gut 2 Jahren bei einem Bücher-Antiquariat). Also ich verstehe die Aussage "teurer Breyer" nicht :Smile_trollface:

Nicht sooooo teuer.

 

Ich hatte den mal auf Amazon für 5€ (FÜNF!!!! EURO!!!!) gesehen...den hat Cardi (wie geht es dem eigentlich? :Smile_ohmy:) sich dann geschnappt.

Der Nächstbeste wäre dann für ~100 Öcken zu haben gewesen. Irgendwann habe ich den aber auch mal für ~50€ gesehen und dann sofort zugeschlagen. So günstig habe ich den dann aber auch nicht mehr gesehen. :Smile_unsure:

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10 minutes ago, Walther_K_Nehring said:

Also ich verstehe die Aussage "teurer Breyer" nicht :Smile_trollface:

Also wenn man zu viel Geld hat kann man für dieses Buch gebraucht gerne 90€ und mehr ausgeben (z.b. Amazon). Ich habe für meinen 2016 Neuwertig knapp 60€ bei Amazon bezahlt.

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3 hours ago, Takemikazuchi_1121 said:

Und zwar die Implementierung als Tier IX/X Hightier-"Superkreuzer".


Das scheidert aber an Wargamings Implementierungsmethoden. Die Schiffe kommen als das, was die jeweilige Nation sie klassifiziert haben... und soviel ich weiß, war die Strasbourg ein Schlachtschiff und kein Kreuzer :cap_hmm: ... trotzdem Hoffe ich, das sie noch, egal in welcher Form, ins Spiel kommt

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9 minutes ago, Takemikazuchi_1121 said:

Nicht sooooo teuer.

 

Ich hatte den mal auf Amazon für 5€ (FÜNF!!!! EURO!!!!) gesehen...den hat Cardi (wie geht es dem eigentlich? :Smile_ohmy:) sich dann geschnappt.

Der Nächstbeste wäre dann für ~100 Öcken zu haben gewesen. Irgendwann habe ich den aber auch mal für ~50€ gesehen und dann sofort zugeschlagen. So günstig habe ich den dann aber auch nicht mehr gesehen. :Smile_unsure:

 

Nach meinem letzten Stand- gestern- ist er noch in der Lage WhatsApp zu bedienen :Smile_hiding: Ansonsten halt Cronastress- wie alle systemrelevanten Arbeiter dieses Landes.

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Vor 2 Minuten, Walther_K_Nehring sagte:

 

Nach meinem letzten Stand- gestern- ist er noch in der Lage WhatsApp zu bedienen :Smile_hiding: Ansonsten halt Cronastress- wie alle systemrelevanten Arbeiter dieses Landes.

Schreib ihm mal bitte, dass ihn Take vermisst (und dieser seine Nummer auf Grund neuem Handy vertrödelt hat... :Smile_hiding:). :Smile_Default:

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2 minutes ago, Takemikazuchi_1121 said:

Schreib ihm mal bitte, dass ihn Take vermisst (und dieser seine Nummer auf Grund neuem Handy vertrödelt hat... :Smile_hiding:). :Smile_Default:

 

eledig :Smile_honoring:

  • Cool 1

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47 minutes ago, DeadMemories said:


Das scheidert aber an Wargamings Implementierungsmethoden. Die Schiffe kommen als das, was die jeweilige Nation sie klassifiziert haben... und soviel ich weiß, war die Strasbourg ein Schlachtschiff und kein Kreuzer :cap_hmm: ... trotzdem Hoffe ich, das sie noch, egal in welcher Form, ins Spiel kommt

Darauf würde ich mich jetzt nicht festlegen. Die O-Klasse kommt ja auch als Kreuzer ins Spiel und nicht als Schlachtschiff... :cap_yes:

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20 minutes ago, x_scheer109_x said:

Darauf würde ich mich jetzt nicht festlegen. Die O-Klasse kommt ja auch als Kreuzer ins Spiel und nicht als Schlachtschiff... :cap_yes:


Dort hatten sie die Wahl, ursprünglich wurde das Projekt als "Kreuzer O" geführt, erst später in "Schlachtschiff O" geändert ;)

Gleiche Möglichkeiten haben sie auch zum Beispiel bei der italienischen Capitani Romani Klasse. Die wurden ursprünglich als Esploratori Oceanici klassifiziert, was wörtlich soviel wie Ozeanischer Aufklährer heist, also sich mit Spähkreuzer übersetzen lässt und nach dem Krieg wurden die verbleibenden 2 Schiffe als Caccia Conduttori klassifiziert, was Flotillenführer heißt, also defakto als Großer Zerstörer gewehrtet werden kann...

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