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Generell: http://navsource.org/archives/01/pdf/016143m.pdf

 

Hier ein PDF mit Fotos von den Testfahrten der Iowa. Seite  19 zeigt den Entfernungsmesser im Turm.

Generell ist http://www.navsource.org/archives/01idx.htm eine gute Quelle, da ist die Funktionsweise der Türme bestimmt irgendwo hinterlegt. Muss leider heute arbeiten...

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On 2/6/2020 at 9:01 PM, DerNackteWahnsinn said:

Das verlinkte Video hat sehr geholfen.
Nun habe ich aber eine Frage, wie genau die die Munition vom Magazin in den Turm bekommen.

Ich meine, irgendwo muss ja ein Schott oder so sein, durch das man die Munition da rein bekommt.
Oder ist der Turm unten offen und innerhalb der Panzerung der Munitionskammern? Klingt irgendwie gefährlich...

 

Auf den Bildern sind die immer aufgeschnitten, aber da ist das nicht genau zu sehen :(

Siehe hier:

Turret3.thumb.png.dd7400a3d12519f9754507f1f702b28e.png

 

Edit: Also ich weiß dass es die gepanzerte Babette gibt, dann einen stationären Ring wo schon Munition gestapelt ist. Dann die Basis auf dem der Turm dreht.

Aber wie ist die Zufuhr vom stationären Ring zum drehbaren Turm geregelt?

 

Weil wenn sich der Turm dreht, muss ja dennoch eine Zufuhr von neuer Munition möglich sein...

schau dir den oben verlinkten Film an, dort wird alles erklärt und gezeigt wie es funktioniert und wie es aufgebaut ist, nimm das Shemata dazu und du wirst verstehen wie sich die Ringe drehen und wie das Geschoss und die Treibladung zum Rohr kommen.

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[PONYS]
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schau dir das mal an, hier sieht man nochmal shematisch wie die Ringe sich drehen die Munition zum Rohr kommt.

 

 

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Das ist sehr gut. Dann ist der Raum um den Turm herum auch nur für Treibladungen und nicht für Munition an sich, also die eigentlichen.

Super, danke :cap_win:

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Vor 3 Stunden, DerNackteWahnsinn sagte:

Das ist sehr gut. Dann ist der Raum um den Turm herum auch nur für Treibladungen und nicht für Munition an sich, also die eigentlichen.

Super, danke :cap_win:

Vorsicht, das trifft nur in diesem Fall zu. Die Anordnung der Mun-Kammern ist von Schiff zu Schiff, von Turm zu Turm unterschiedlich. Hängt halt immer von den räumlichen Gegebenheiten ab. Frühre Türme mussten bspw immer in eine spezielle Ladestellung gefahren werden, was natürlich Auswirkungen auf die Feuerrate hatte. Und natürlich entwickelte sich das ganze System kontinuierlich weiter, die 16" Türme der Iowa standen am Ende einer sehr langen Entwicklungsreihe beginnend mit dem "Monitor" von Ericson ( okay, ich weiß das man den Bogen noch sehr viel weiter spannen müsste)

  • Cool 1

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Naja, ich denke die deutschen Geschütze konnte man auch in der Schussstellung laden oder nicht? Mal schauen ob ich das hinbekomme^^

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Vor 3 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Naja, ich denke die deutschen Geschütze konnte man auch in der Schussstellung laden oder nicht? Mal schauen ob ich das hinbekomme^^

 

Nur der Seite nach, in der Höhe musste je nach Turm und Geschütz 2° bis - 3° angefahren werden.

 

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Hmm. Wäre es vorstellbar dass die Deutschen das bei Baubeginn (45) so weit hatten, dass der Turm entsprechend konstrutiert 

werden könnte? Bei kleineren Türmen haben die das doch hinbekommen hab ich mal gelesen.

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31 minutes ago, DerNackteWahnsinn said:

Naja, ich denke die deutschen Geschütze konnte man auch in der Schussstellung laden oder nicht? Mal schauen ob ich das hinbekomme^^

Das konnte, meines Wissens nach, kein Schlachtschiff der Welt (wenn du die Höhenrichtung meinst).

Die Rohre wurden immer abgesenkt und dann begann der Ladevorgang, nach abschluss des Ladevorganges geht das Rohr wieder in die Schussstellung und kann abgefeuert werden.

 

man sieht das auf Videos von der Beschießung Normandie, Okinawa, IwoJima, etc. Ein Rohr schießt, das zweite ist in absenkung zum nachladen und das dritte ist geladen und fährt wieder in Schusstellung, so wurden die Türme meistens abgefeuert

 

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Ist ja auch die Frage von was für Türmen der SA man spricht. Fast alle Drillingstürme haben eine niedrigere Kandenz als ein Zwillingsturm gleichen Kalibers. Ich spreche hier natürlich von der schweren Ari. Das beste System für Drillingstürme hatte die KM bei den Schiffen der Deutschland- und der Scharnhorst-Klasse. Sie hatten einfach die beste Lösung für die Munitionsversorgung des mittleren Rohres. 

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Vor 16 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Hmm. Wäre es vorstellbar dass die Deutschen das bei Baubeginn (45) so weit hatten, dass der Turm entsprechend konstrutiert 

werden könnte? Bei kleineren Türmen haben die das doch hinbekommen hab ich mal gelesen.

Das Problem dabei ist das Gewicht! Jedes bissel zählt. Klar könnte man einen Ansetzter konstruieren, welcher bei jeder beliebigen Rohrerhöhung laden konnte. Bloß um 900 kg oder mehr zu bwegen brauchst du Kraft. Und Kraft bedeutet groß und schwer. Das 3 x pro Turm..... je schwerer der Turm desto mehr Kraft brauchst du um ihn zu bewegen, auch noch bei Seegang. Also wieder noch größer und noch schwerer! Du hast für die Arty nur eine begrenzte Tonnage zur Verfügung, da sind ja noch Maschinen, Panzerung etc. Bei kleineren Kalibern, sagen wir mal bis 15 cm mag das noch beherrschbar sein, alles darüber hinaus wird einfach zu schwer. Vor dem gleichen Problem stehen Schiffskonstrukteure auch heute noch, bei den heutigen Anforderungen brauchst du ein vollautomatisches Geschütz hoher Kadenz, das geht halt nur bis 13 cm

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Okay, dann muss es halt so gehen. Wäre es alternativ möglich einen Ansetzer zu konstruieren der bei 5° oder so nachladen könnte? Spart alles Zeit. oder 0°.
Oder muss es gleich -3° wie oben erwähnt sein? Also wegen dem Gewicht...

 

Kaliber ist 507mm...

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Vor 7 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Und wie wurde das gelöst?

in dem man einen umlaufenden Wagen für das mittlere Rohr einführte. Damit war die Zufuhr bei jeder Seitenlage möglich

Vor 2 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Okay, dann muss es halt so gehen. Wäre es alternativ möglich einen Ansetzer zu konstruieren der bei 5° oder so nachladen könnte? Spart alles Zeit. oder 0°.
Oder muss es gleich -3° wie oben erwähnt sein? Also wegen dem Gewicht...

 

Kaliber ist 507mm...

bei der Bismarck-Klasse war die Ladestellung + 2° https://de.wikipedia.org/wiki/38_cm_S.K._C/34

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Vor 14 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Und wie wurde das gelöst?

Kann man bei Paul Schmalenbach nachlesen. An dem Ringwagen, welcher die äusseren Rohre versorgte wurde ein Wagen nur für das mittlere Rohr eingebaut. 

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Okay. Eine weitere Frage:

 

Da wo Roller Path (links) steht, ich dachte das ist damit sich der Turm drehen kann.

Aber dreht sich nicht der ganze Turm? Also ich meine nicht die Babette sondern bis ganz nach unten?
Sonst wäre doch die Zufuhr für die Munition verschoben? Und unten sind doch drehbare Ringe?

Aber wenn sich der ganze Turm dreht, wozu sind dann diese Laufrollen in der Mitte?

Verstehe ich nicht so ganz^^

Turret3.png

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Auf den Kugel dreht sich der Turm wie auf einem grossen Kugellager. Der Ringwagen dreht sich unabhängig davon.

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Vor 17 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Okay. Eine weitere Frage:

 

Da wo Roller Path (links) steht, ich dachte das ist damit sich der Turm drehen kann.

Aber dreht sich nicht der ganze Turm? Also ich meine nicht die Babette sondern bis ganz nach unten?
Sonst wäre doch die Zufuhr für die Munition verschoben? Und unten sind doch drehbare Ringe?

Aber wenn sich der ganze Turm dreht, wozu sind dann diese Laufrollen in der Mitte?

Verstehe ich nicht so ganz^^

Turret3.png

Der Rollerpath ist das Tragekugellager ( es sind aber keine Kugeln sondern Rollen) der drehbare Teil des Turmes reicht bis fast zum Schiffsboden, allerdings wird der Durchmesser immer kleiner. Ist auf dieser Zeichnung ein wenig schlecht dargestellt. Der Teil wo die grün eingezeichneten Granaten stehen ist bspw fest stehend.

 

Animated_gun_turret_with_labels.gif

 

 

Das was hier blau gezeichnet ist, ist der drehbare Teil des Turms (Quelle Wiki)

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Okay, doch wenn sich der drehbare Teil des Turms bis (fast) zum Schiffsboden erstreckt, wieso sind dann da oben auch noch Rollen?
Ich meine wenn sich der drehbare Turm in einem Stück dreht, dann müssten die Rollen doch unnötig sein? :cap_book:

 

Stehe etwas auf dem Schlauch...

 

Für mich würde das nur Sinn machen, wenn sich der Turm in zwei Teilen dreht...

Quatsch was red ich da? Die sind deshalb weil der Turmdurchmesser viel größer wird oder? :cap_yes:

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Vor 50 Minuten, linkum sagte:

Das Problem dabei ist das Gewicht! Jedes bissel zählt. Klar könnte man einen Ansetzter konstruieren, welcher bei jeder beliebigen Rohrerhöhung laden konnte. Bloß um 900 kg oder mehr zu bwegen brauchst du Kraft. Und Kraft bedeutet groß und schwer. Das 3 x pro Turm..... je schwerer der Turm desto mehr Kraft brauchst du um ihn zu bewegen, auch noch bei Seegang. Also wieder noch größer und noch schwerer! Du hast für die Arty nur eine begrenzte Tonnage zur Verfügung, da sind ja noch Maschinen, Panzerung etc. Bei kleineren Kalibern, sagen wir mal bis 15 cm mag das noch beherrschbar sein, alles darüber hinaus wird einfach zu schwer. Vor dem gleichen Problem stehen Schiffskonstrukteure auch heute noch, bei den heutigen Anforderungen brauchst du ein vollautomatisches Geschütz hoher Kadenz, das geht halt nur bis 13 cm

Ich denke eher das der Winkel das Problem ist. Bei zwanzig Grad Rohrerhöhung müsste der Ansetzer ja auch zwanzig Grad nach unten mitschwengen. Das ganze würde viel Raum beanspruchen.

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Vor 3 Minuten, DerNackteWahnsinn sagte:

Okay, doch wenn sich der drehbare Teil des Turms bis (fast) zum Schiffsboden erstreckt, wieso sind dann da oben auch noch Rollen?
Ich meine wenn sich der drehbare Turm in einem Stück dreht, dann müssten die Rollen doch unnötig sein? :cap_book:

 

Stehe etwas auf dem Schlauch...

 

Für mich würde das nur Sinn machen, wenn sich der Turm in zwei Teilen dreht...

Quatsch was red ich da? Die sind deshalb weil der Turmdurchmesser viel größer wird oder? :cap_yes:

Der ganze Turm lastet auf diesen Rollen mit allem was unten dran hängt. Das ganze funktioniert wie ein Rollenlager. Sonst wäre es ja eine Art Gleitlager und der Turm könnte nur sehr schwer gedreht werden. Der Turm wird nur durch sein Eigengewicht in Position gehalten. Beim Durchkentern fällt er komplett aus der Barbette raus, siehe Bismarck.

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Vor 2 Minuten, Frank_Bill sagte:

Der ganze Turm lastet auf diesen Rollen mit allem was unten dran hängt. Das ganze funktioniert wie ein Rollenlager. Sonst wäre es ja eine Art Gleitlager und der Turm könnte nur sehr schwer gedreht werden. Der Turm wird nur durch sein Eigengewicht in Position gehalten. Beim Durchkentern fällt er komplett aus der Barbette raus, siehe Bismarck.

Oder er springt bei Detonationen hoch und verklemmt sich, ist der Tripitz in Norwegen passiert.

 

Und ja, auch der Raum den der Ansetzer benötigt spielt eine Rolle, mehr Raum, mehr Fläche die gepanzert werden muss also auch hier wieder mehr Gewicht...:cap_like:

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Ich bin sicher ihr findet 1001 Dinge die falsch sind oder fehlen. Schlecht oder gar nicht sichtbare Bereiche muss ich aber auch nicht modellieren ;)

Letzten Endes muss ich es irgendwann auch mal fertig bekommen^^
Die "Babette sind vorne etwas seltsam aus, das ist aber nur das innere. Die äußere Wand ist komplett rund.

Und die Details fehlen natürlich noch, dass sind erstmal nur die Grundformen...

Im oberen Raum lagern die Treibladungen im unteren die Munition.

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404.thumb.PNG.ce852720e8376ffa554f45e8356f104f.PNG

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