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Andwari28

Thursday for Future

51 comments in this topic

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15 minutes ago, Fichtenmoped said:

Wir könnten gleichzeitig unseren Wohlstand schützen UND unsere selbstgesteckten (wahrlich nicht ehrgeizigen) Ziele erreichen.

Ehrgeizig sind die Ziele nicht unbedingt aber ihre Festlegung ist trotzdem sehr nicht sinnvoll begründet. Wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt kommt man schnell zu dem Schluss, dass man auch genauso gut einfach aus dem Bauch heraus was festlegen oder würfeln können.

19 minutes ago, Fichtenmoped said:

Aber lieber riskiert man mit Tricks *Hust*Dieselskandal*Hust* seine wirtschaftlichen Grundlagen, schützt lieber 20.000Arbeitsplätze, anstatt neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass bei der Elektromobilität sicher keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Fertigung ist zu einem wesentlich höheren Teil automatisiert als bei Verbrennungsmotoren (habe selbst ein paar Anlagen für beide Antriebsstränge konstruiert) und es gibt erheblich weniger Teile, die einzeln ausgetauscht werden können. Das wird sowohl in der Industrie die Fahrzeuge bzw. Teile dafür produziert als auch beim Handwerk, dass die Fahrzeuge später wartet zu massiven Stellenverlusten führen. Wo die ganzen "neuen Arbeitsplätze" entstehen sollen, die das auffangen sollen, hat mir noch keiner erklären können.

 

19 minutes ago, Dragoner84 said:

Es ist vollkommen egal was in Deutschland geschehen wird oder was nicht. Ob die Menschen hier alle wie anno 1700 leben werden oder alle 2km eine neue Fabrik gebaut wird. Guckt euch einfach mal ne Weltkarte an. Seht mal wie riesig die USA, Kanada, Brasilien, Rußland, China und Indien sind. Der Müll welcher dort Produziert wird und die Ressourcen die diese Länder jeden Tag benötigen kann Deutschland nicht mal in 10.000 Jahren erreichen.

Sehr richtig erkannt. Wenn wir die Welt verbessern wollen, dann müssen wir dafür sorgen, dass alle anderen uns nachmachen. Das erreicht man aber nur indem man zeigt, dass es anders viel besser geht, aber ganz sicher nicht durch Verbote (außer man hat die Macht sie überall durchzusetzen, was bisher noch nie jemand geschafft hat). Wir müssen also dafür sorgen, dass unser Ökoscheiß in allen Belangen besser als der umweltschädliche Dreck ist, dann kommen schon alle an und wollen ihn auch haben. Ein Auto, das weniger Reichweite hat und zudem teurer in der Anschaffung ist als die Konkurrenz kauft sich kaum jemand auch wenn es angeblich umweltschonender ist. Eines mit vergleichbarer Reichweite und Preis und als Sahnehäubchen noch umweltschonend und in der Garage aufladbar, das kauft man hingegen äußerst gerne.

 

20 minutes ago, Borndl said:

Kann ich auch

  Reveal hidden contents

Erst-wenn-der-letzte-Baum-gerodet-der-le

 

Das witzige ist, dass der Spruch nicht mal wirklich stimmt. Geld kann man sehr wohl essen. Banknoten bestehen hauptsächlich aus Baumwolle und Baumwolle ist verdaulich.

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46 minutes ago, Najxi said:

Das witzige ist, dass der Spruch nicht mal wirklich stimmt. Geld kann man sehr wohl essen. Banknoten bestehen hauptsächlich aus Baumwolle und Baumwolle ist verdaulich.

Ach, da sich das Geld immer mehr in eine digitale Form wandelt, stimmt der Spruch wieder:Smile_trollface:

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Der einzige Vorteil von E-Mobilität besteht darin, die Abgase aus den Städten heraus und in andere Bereiche zu verlagern, wo sie mit Glück nicht so schädlich sind. Dass E-Autos nicht nachhaltig sind, selbst, wenn sämtliche benötigte Energie aus regenerativen Quellen stammt, weil die für die Akkus benötigten Rohstoffe einfach nicht ausreichend vorhanden sind bzw. gewonnen werden können, wird hierzulande nicht gesagt. Die Chinesen hingegen haben das schon längst kapiert und rüsten derzeit massiv um... von E-Autos auf Wasserstoff bzw. künstliches Erdgas. Der Westen hinkt mal wieder jahrzehntelang hinterher. Die Fahrzeugtechnik für "Erdgas" und Wasserstoff ist vorhanden und erprobt, sogar Umrüstsätze für alte Autos existieren. Die Tank-Infrastruktur für Erdgas existiert und könnte ganz leicht und billig ausgebaut werden. Speicher sind massiv vorhanden und können sofort genutzt werden. Es kann nahezu verlustfrei durch das ganze Land transportiert werden, ohne neue Netzinfrastruktur. Die Herstellung kann an beliebiger Stelle und vollständig entkoppelt vom Verbrauch geschehen. Es würde uns quasi nebenher unabhängig(er) von Erdgasimporten machen. Nur die massive Investition in die entsprechenden H2 und CO2-Reaktoren fehlt. Aber vermutlich ist das Verfahren patentiert, also kann das frühestens in 20 Jahren kommen, wenn diese Fortschrittsbremse endlich abgelaufen ist. Die Chinesen sind da schlauer und werden uns demnächst auch umwelttechnisch die lange Nase zeigen, obwohl wir für die die "Langnasen" sind. Und warum? Weil hierzulande Lobbyisten regieren, was ja gestern erst in den Nachrichten kam.

 

BTW, der Eingangspost ist trotzdem sehr lustig! :)

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8 hours ago, Dragoner84 said:

Es ist vollkommen egal was in Deutschland geschehen wird oder was nicht. Ob die Menschen hier alle wie anno 1700 leben werden oder alle 2km eine neue Fabrik gebaut wird. Guckt euch einfach mal ne Weltkarte an. Seht mal wie riesig die USA, Kanada, Brasilien, Rußland, China und Indien sind. Der Müll welcher dort Produziert wird und die Ressourcen die diese Länder jeden Tag benötigen kann Deutschland nicht mal in 10.000 Jahren erreichen.

Dieses ganze "wir retten jetzt die Umwelt und den Planeten" Geschwafel klingt für mich absolut Naiv von Menschen denen es viel zu gut geht und denen es an nichts fehlt.

Dort wo es wirklich Nötig ist den Finger zu heben traut sich keiner von denen hin. Dafür hat niemand die Eier. Es ist ja viel leichter im Internet auf Heiliger zu tun und sich auf die Schulter zu klatschen.  Da wird lieber hier auf dicke Hose gemacht und schon hat man ein gutes Gewissen.

Verwöhnte Sprösslinge aus einer Industrienation - darauf hat die Welt gewartet....

 

Was denn dann natürlich eine großartige Argumentation ist, um nichts zu unternehmen. Da bleibt einem ja nur der Sarkasmus, und die Hoffnung, dass durch die kommenden Geschehnisse unsere Wirtschaft weiterhin wachsen und Arbeitsplätze generieren wird, die anderen 8 Mrd. Ausländer weiterhin ferngehalten werden, und wir ansonsten weiterhin unseren degenerierten und dekadenten Lebensstil pfliegen werden dürfen.

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2 hours ago, Nemoria said:

Was denn dann natürlich eine großartige Argumentation ist, um nichts zu unternehmen. Da bleibt einem ja nur der Sarkasmus, und die Hoffnung, dass durch die kommenden Geschehnisse unsere Wirtschaft weiterhin wachsen und Arbeitsplätze generieren wird, die anderen 8 Mrd. Ausländer weiterhin ferngehalten werden, und wir ansonsten weiterhin unseren degenerierten und dekadenten Lebensstil pfliegen werden dürfen.

Die Wirtschaft kann nicht ins Unendliche wachsen. Irgendwann ist alles vorbei. Einen degenerierten und dekadenten Lebensstil pflege ich zum Glück nicht, ich brauche sogar kein Auto und fliege nicht um den Globus zum Urlaub machen. 

Dieses ständige Naive Gerede von "wir machen alles vor und alle anderen machen uns dann nach" lernt man schön im Kindergarten aber die Welt funktioniert nicht wie in einem Traum und die Weltwirtschaft kann niemand ändern nur weil man es wie ein trotziges Kind trotzdem will.

Das Leben ist kein Ponyhof.

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Vor 11 Stunden, Dragoner84 sagte:

Erst wenn die Big Player des Planeten auf Umweltschutz setzen wird sich etwas ändern. 

Dann weisst du ja auch sicherlich wer die sagen wir mal 5 größten Volkswirtschaften sind und die letzten 140Jahre alles in die Luft geblasen haben was heute verteufelt wird?

Oder was meinst du mit Big Player?

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1 hour ago, Shugal_1 said:

Dann weisst du ja auch sicherlich wer die sagen wir mal 5 größten Volkswirtschaften sind und die letzten 140Jahre alles in die Luft geblasen haben was heute verteufelt wird?

Oder was meinst du mit Big Player?

 

Die von mir genannten Länder sind garantiert nicht alle seit 140 Jahren mit dabei. Volkswirtschaften haben nichts mit Ländern zu tun die keinen Müll trennen und alles verbrennen oder in die Ozeane kippen. Nur weil zb. Japan ein Reiches Land ist verbraucht es nur ein Bruchteil an dem was in Lateinamerika genutzt wird.

Großbritannien ist ein reiches Land aber dort wird weniger Müll produziert als in Indien das ist doch klar. In Indien und China leben alleine 2 Milliarden Menschen, selbst wenn man ganz Europa grün bepflanzt und alle Industrie abbaut ändert sich gar nichts an der Umwelt des Planeten.

Der Smog hält nicht an Ländergrenzen an und das Plastik im Wasser bleibt auch nicht stehen. Als ob die ersten Industrienationen des 19. Jahrhunderts schuld haben an den Problemen von heute. Das entbehrt jeglicher Logik. Schwellenländer und 3. Welt Länder machen den Großteil der Weltbevölkerung aus während die Industrienationen einen höheren Umweltschutzstandard anstreben. Das ist nur ein tropfen auf den heißen Stein.

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Darum schrieb ich ja das es für mich absolut Dekadent wirkt wenn Jugendliche hier bei uns vor Ort anfangen zu Demonstrieren. Die Schule schwänzen und vom Weltuntergang reden. Die müssen da hin wo es wirklich nötig ist. Hunderttausende müssten nach Asien oder Afrika reisen und dort Demonstrieren aber das machen die nicht weil sie Wissen das dort andere Gesetze herrschen und man da von der Polizei niedergeknüppelt wird.  

Zuhause vorm PC kann ich auch von ner besseren Welt träumen aber die Realität lässt sich dadurch auch nicht ändern.

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10 minutes ago, Dragoner84 said:

Darum schrieb ich ja das es für mich absolut Dekadent wirkt wenn Jugendliche hier bei uns vor Ort anfangen zu Demonstrieren. Die Schule schwänzen und vom Weltuntergang reden. Die müssen da hin wo es wirklich nötig ist. Hunderttausende müssten nach Asien oder Afrika reisen und dort Demonstrieren aber das machen die nicht weil sie Wissen das dort andere Gesetze herrschen und man da von der Polizei niedergeknüppelt wird.  

Zuhause vorm PC kann ich auch von ner besseren Welt träumen aber die Realität lässt sich dadurch auch nicht ändern.

Du kannst ja mal den Anfang machen und in China demonstrieren. (Für kleines Budget: Türkei) War schön Dich gekannt zu haben. :Smile_trollface:

 


Kleine Anekdote bei meiner Arbeitsstelle. Man hatte vor ein paar Jahren riesige Hoffnung gehabt, als Schwermetallhaltige Stabilisatoren im Kunststoff nach vielen Jahren in den USA und jetzt auch in China verboten worden. Wir stellen ein Produkt her, was diese Stabilisatoren ersetzt. Und was ist passiert? Fast nix, weil die Hersteller schon längst umgestellt haben - weil man sonst nicht in die EU exportieren durfte! Und warum zwei Formeln für ein Produkt anwenden? 
Das zeigt, dass sich schon etwas weltweit bewegen kann, wenn nur ein (wichtiger) Teil der Welt(wirtschaft) Bedingungen vorgibt und auch deren Einhaltung überwacht. 

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3 hours ago, Dragoner84 said:

 

Die von mir genannten Länder sind garantiert nicht alle seit 140 Jahren mit dabei. Volkswirtschaften haben nichts mit Ländern zu tun die keinen Müll trennen und alles verbrennen oder in die Ozeane kippen. Nur weil zb. Japan ein Reiches Land ist verbraucht es nur ein Bruchteil an dem was in Lateinamerika genutzt wird.

Großbritannien ist ein reiches Land aber dort wird weniger Müll produziert als in Indien das ist doch klar. In Indien und China leben alleine 2 Milliarden Menschen, selbst wenn man ganz Europa grün bepflanzt und alle Industrie abbaut ändert sich gar nichts an der Umwelt des Planeten.

Der Smog hält nicht an Ländergrenzen an und das Plastik im Wasser bleibt auch nicht stehen. Als ob die ersten Industrienationen des 19. Jahrhunderts schuld haben an den Problemen von heute. Das entbehrt jeglicher Logik. Schwellenländer und 3. Welt Länder machen den Großteil der Weltbevölkerung aus während die Industrienationen einen höheren Umweltschutzstandard anstreben. Das ist nur ein tropfen auf den heißen Stein.

Was tatsächlich entscheidend ist ist immer die Zahl pro Kopf.

Wieviel Plastik, wieviel CO2 produziert jedes Individuum.

Natürlich wird in China mehr CO2 produziert als in Deutschland. Natürlich wird in Lateinamerika mehr Plastik produziert als in Japan.

Entscheidend ist, was jeder einzeln Mensch auf diesem Planeten produziert. Denn das ist die direkte , konkrete Verantwortung eines jeden von uns.

Zahlen von Ländern und Regionen sagen wenig aus und werden leider zu oft als Nebelkerzen mißbraucht und von der eigenen, persönlichen Verantwortung abzulenken.

 

Um bei einem Beispiel zu bleiben:

Wenn in Japan 100 Millionen Menschen 100 Millionen Tonnen Plastik produzieren, dann bedeutet das 1 Tonne Pro individuellem Japaner

Wenn in Lateinamerika 250 Millionen Menschen 200 Millionen Tonnen Plastik produzieren dann bedeutet das 800 Kg pro individuellem Lateinamerikaner.

 

Und nun kommt der part den alle Relativierer ungern hören und ausblenden wollen. Jeder Japaner hat individuell die Möglichkeit weniger Plastik zu produzieren wenn er sich einschränkt.

Und Lateinamerika zu sagen sie sollten mehr machen ist eine Farce. Das darf der Japaner dann, wenn er es geschafft hat den proKopf Verbauch auf 800Kg zu senken.

Dann darf er anderen was vorwerfen nicht eher.

 

Und nun können sich alle mal die Arbeit machen und schauen wieviel Plastik, wieviel Co2, wieviel Methan ein Deutscher proKopf verbraucht und wo er da im Weltvergleich liegt.

Und wenn wir dann alle redlich und ehrlich sind brauchen wir keinen Chinesen, keinen Indern und keinen Lateinamerikaner sagen was sie zu machen haben.

Wir sollten erstmal vor unserer Haustüre kehren und wenn wir so wenig pro Kopf verbrauchen wie andere Länder, dann können wir denen was vorschreiben.

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7 hours ago, Dragoner84 said:

Die Wirtschaft kann nicht ins Unendliche wachsen. Irgendwann ist alles vorbei. ....

Nö, kann sie natürlich nicht. Sie kann sich jedoch stets neue Geschäftsfelder erschließen, um so zumindestens ein gewisses Level zu erhalten. Und wie wir ja durch die letzten Unwetterkapriolen in Deutschland gelernt haben, wo es zumeist massenhaft Flutopfer gegeben hat und die Zerstörungen wieder aufgebaut und die Not der Opfer gelindert werden mußten, bin ich mir bezüglich der Erschließung neuer Geschäftsfelder und -ideen sehr sicher, dass das klappen wird. Das das selbstverständlich ein ziemlich schmerzhafter Weg werden dürfte, führen einem die tränenüberströmten Gesichter der Opfer anschaulich vor Augen. Aber, ich denke mal, auch die sentimentalen Momente werden die Zukunft und den Fortschritt nicht aufhalten. Wir bekommen eben genau das, worum wir so inständig gebettelt haben.:cap_like:

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9 hours ago, Fichtenmoped said:


Kleine Anekdote bei meiner Arbeitsstelle. Man hatte vor ein paar Jahren riesige Hoffnung gehabt, als Schwermetallhaltige Stabilisatoren im Kunststoff nach vielen Jahren in den USA und jetzt auch in China verboten worden. Wir stellen ein Produkt her, was diese Stabilisatoren ersetzt. Und was ist passiert? Fast nix, weil die Hersteller schon längst umgestellt haben - weil man sonst nicht in die EU exportieren durfte! Und warum zwei Formeln für ein Produkt anwenden? 
Das zeigt, dass sich schon etwas weltweit bewegen kann, wenn nur ein (wichtiger) Teil der Welt(wirtschaft) Bedingungen vorgibt und auch deren Einhaltung überwacht. 

 

Ich komme aus der Lebensmittelindustrie. Du glaubst gar nicht was wir in unserem Betrieb für Tonnen von Plastik schon weggeschreddert haben und wo das alles gelandet ist. Wie viele tausende Liter reinen Trinkwassers wir verschwendet haben in all den Jahren während in anderen Teilen der Welt Menschen sterben weil sie keinen Liter Trinkwasser haben.

Und da kommen die Kids und erzählen mir was von Friday for Future? Wie können die es wagen wenn sie überhaupt noch nichts im Leben erlebt haben? Was tun sie denn?

SIe schwänzen die Schule dabei sollten sie umso mehr die Schule besuchen um Politiker zu werden und um die Welt zu verändern. Für die ist das nur Spaß und Party. Da geht mir der Hut hoch. Die meinen das gar nicht ernst, das ist nur eine Phase in deren Leben. Die Welt ist Grausam und fast niemand in Deutschland kann es sich vorstellen in einem Land zu leben wo man nicht täglich warmes Wasser und Strom hat.

 

Die sagen das sie alles ändern wollen aber was sehe ich? Gar nichts, nur heiße Luft. Ich bin einfach nur Realist und wenn jemand mit klugen Sprüchen kommt mache ich eben meinen Mund auf und sage wie ich die Dinge sehe. 

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Also dieses herumreiten auf den angeblich so bösen Chinesen und deren ebenso angeblich nicht vorhandenen Umweltschutz finde ich äußerst einseitig argumentiert. Bitte besser informieren.

https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/china/probleme-und-potenziale/

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/china-klimaengel-statt-umweltsuender-100.html

 

Sind die Chinesen Engel im Umweltschutz? Sicherlich nicht.

Sie sind aber ganz sicher auch nicht die Bösen da drüben die erstmal anfangen sollen. Die haben das nämlich längst getan wärend wir noch immer debattieren.

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11 hours ago, Dragoner84 said:

 

Ich komme aus der Lebensmittelindustrie. Du glaubst gar nicht was wir in unserem Betrieb für Tonnen von Plastik schon weggeschreddert haben und wo das alles gelandet ist. Wie viele tausende Liter reinen Trinkwassers wir verschwendet haben in all den Jahren während in anderen Teilen der Welt Menschen sterben weil sie keinen Liter Trinkwasser haben.

Und da kommen die Kids und erzählen mir was von Friday for Future? Wie können die es wagen wenn sie überhaupt noch nichts im Leben erlebt haben? Was tun sie denn?

SIe schwänzen die Schule dabei sollten sie umso mehr die Schule besuchen um Politiker zu werden und um die Welt zu verändern. Für die ist das nur Spaß und Party. Da geht mir der Hut hoch. Die meinen das gar nicht ernst, das ist nur eine Phase in deren Leben. Die Welt ist Grausam und fast niemand in Deutschland kann es sich vorstellen in einem Land zu leben wo man nicht täglich warmes Wasser und Strom hat.

 

Die sagen das sie alles ändern wollen aber was sehe ich? Gar nichts, nur heiße Luft. Ich bin einfach nur Realist und wenn jemand mit klugen Sprüchen kommt mache ich eben meinen Mund auf und sage wie ich die Dinge sehe. 

Wohl wahr, wohl wahr. Und wenn sich dann noch die Ikone der Bewegung hinstellt, und behauptet, dass sie aufgrund der Umweltfrevel um ihre Kindheit betrogen worden ist, kann man eigentlich nur noch kotzen. Wäre es doch wenigstens eine Göre, welche schon als 8-jährige, irgendwo auf dem Globus, 12 Stunden tagtäglich hätte arbeiten müssen. Stattdessen taucht da irgend so eine Lifestyle-Tussie auf, welche ein eigentlich richtiges und wichtiges Thema dazu nutzt, um sich selber zu produzieren, um damit dem Thema mehr zu schaden als zu nutzen.

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Vor 16 Minuten, Nemoria sagte:

Wohl wahr, wohl wahr. Und wenn sich dann noch die Ikone der Bewegung hinstellt, und behauptet, dass sie aufgrund der Umweltfrevel um ihre Kindheit betrogen worden ist, kann man eigentlich nur noch kotzen. Wäre es doch wenigstens eine Göre, welche schon als 8-jährige, irgendwo auf dem Globus, 12 Stunden tagtäglich hätte arbeiten müssen. Stattdessen taucht da irgend so eine Lifestyle-Tussie auf, welche ein eigentlich richtiges und wichtiges Thema dazu nutzt, um sich selber zu produzieren, um damit dem Thema mehr zu schaden als zu nutzen.

… und zeigt allen Kiddis der Welt, dass die Schule längst überflüssig geworden ist!

Ich sehe es schon kommen, das nächste Kind steht schon auf dem Treppchen mit einem Thema, was allen Menschen so richtig ans Herz geht... Vielleicht Tierschutz? :cap_yes:

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6 hours ago, Nemoria said:

Wohl wahr, wohl wahr. Und wenn sich dann noch die Ikone der Bewegung hinstellt, und behauptet, dass sie aufgrund der Umweltfrevel um ihre Kindheit betrogen worden ist, kann man eigentlich nur noch kotzen. Wäre es doch wenigstens eine Göre, welche schon als 8-jährige, irgendwo auf dem Globus, 12 Stunden tagtäglich hätte arbeiten müssen. Stattdessen taucht da irgend so eine Lifestyle-Tussie auf, welche ein eigentlich richtiges und wichtiges Thema dazu nutzt, um sich selber zu produzieren, um damit dem Thema mehr zu schaden als zu nutzen.

Ich finde es faszinierend, wie man ein Mädchen aus Schweden immer gleich als "Göre" bezeichnen muß.

Niemand hat das Recht andere zu beleidigen nur weil man eine andere Meinung hat. Und niemand weiß, ob sich das Mädchen"produuzieren" will wie manche es Ihr böswilling attestieren oder ob es Ihr tatsächlich eine Herzensangelegenheit ist. Bist Du Telepath und kennst daher ihre Beweggründe? Nö. Aber Hauptsache erstmal das Schlechteste angenommen.

 

Tatsache ist, daß Sie in einem recht hat. Ob Göre oder nicht. Ob produziert oder nicht. Wenn die Menschheit, in Sachen Verbrauch und Umweltzerstörung angeführt von der sogenannten "ersten" Welt so weitermacht wie bisher zerstören wir unser aller Lebensgrundlage. Uns so banal es klingt: Wir haben keinen zweiten Planeten im Schrank. Aber es gibt ja einige sehr technikgläubige hier: Wir haben in 50 Jahren gaaaaaanz bestimmt die technischen Möglichkeiten den Mars zu terraformen und die Transportkapazitäten zu bauen um dann 10 Milliarden Menschen dahizunfliegen.

Wird schon klappen, man muß nur denjenigen vertrauen die in den letzten 30 Jahren zur Genüge bewiesen haben, daß Ihnen das Wohl der Menschheit wichtiger ist als monetäres Wachstum um jeden Preis.

Und es ist nun mal so, daß die Folgen die heute 16jährigen stärker zu süren bekommen werden als die heute 70jährigen.

Denn letztere werden die Folgen nicht mehr so lange erleben, denn das Ende des irdischen Daseins ist bei Senioren statistisch deutlich näher als bei Schulkindern.

 

Ob es von Ihr klug war in NewYork zu sagen man stehle ihre Kindheit kann man diskutieren. Sicherlich wir ein 16 jähriges Mädchen im Slum von Lagos nocht mehr Ihrer KIndheit beraubt als die in Wohlstand aufwachsende Greta.

 

Aber unter dem Strich bleibt: Ihr Bemühen ist sinnvoll und die Welt muß sich ändern.

 

Zu häufig habe ich das Gefühl, daß die Diskussionen darüber ob sie gesteuert ist, ob sie die richtigen Worte findet, ob sie Asperger hat, ob sie (böse, böse) Toast aus Plastikverpackungen ißt oder nicht alle nur zwei Ziele haben.

Nämlich Menschen die auf unangenehme Dinge hinweisen zu diskreditieren, denn wenn man solche Menschen schlecht macht hat man ja "Gründe" nicht über das Grundproblrm nachdenken und reden zu müssen und (wie schlimm wäre das denn...) das eigene Verhalten mal zu überdenken.

 

Wie bei Dingen hier ingame: Wieso soll ich über mich nachdenken und Selbstreflexion betreiben, wenn ich wahlweise WG, die BB Kevins, die OP-HE Munition und andere Dinge beschimpfen kann.

Dann brauche ich ja nicht darüber nachzudenken daß meine Spielergebnisse schlecht sind, weil bei mir vielleicht Verbesserungspotenzial liegt.

 

Also schön weiter über die "Göre" schimpfen, dann kann die Karawane ja weiterziehen.

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Ich schimpfe nicht über die Göre, sondern habe festgestellt, dass sie sich einer richtigen und wichtigen Sache angenommen hat, um sich selber zu produzieren. Sie schadet langfristig der Sache mehr als daß sie ihr nutzt. So nebenbei stelle ich immer wieder fasziniert fest, welche Wirkung doch die neuen Medien, hier das Internet, global entfalten können.

 

Ansonsten ist den lieben Mitmenschen weitestgehend pupsegal, wie und was mit der Umwelt geschieht. Wichtig ist nur, dass der monetäre Level auf dem Konto stimmt, der soziale Status zur Schau gestellt werden kann, und auch ansonsten alles mögliche unternommen werden kann, um dem eigenen Lifstyle gerecht werden zu können. So wird dann weiterhin nach Malle gejettet um Kaffee zu trinken oder Schnapps zu saufen, irgendwelche grotesk anmutenden Riesen-PKW's gekauft, alles unternommen, um auch die dreckigsten Arbeitsplätze zu erhalten, ordentlich überflüssiger Müll produziert und natürlich erfolgreich verhindert, dass der Ausbau regenrativer Energieträger, hier: Windräder, weitestgehend ins stocken kommt. Selbstverständlich ist man sich dabei nicht zu Schade dazu, andere Länder zu verurteilen, wenn sich diese umweltfeindlich verhalten. Dabei verfolgen diese genau die gleichen hehren Ziele wie unsere großartige Gesellschaft. Niemand fackelt den Amazonas ab, weil ihm langweilig ist, sondern weil das die für ihn einzige Möglichkeit ist, um Agrarflächen, und damit Umsatz und Arbeitsplätze zu schaffen. Dieses wäre im übrigen nicht nötig, wenn bei uns die Agrarflächen nicht zu einem Großteil genutzt würden, um unsere Benzinsäufer mit Treibstoffen zu versorgen.

 

Ach so, ja, bezüglich des Klimawandels ist es meiner Meinung nach nicht 5 vor 12, sondern eher halb 1. Gründe dafür sind vielfältig, schließlich haben z. B. alleine durch das Auftauen von Permafrostböden, und damit dem Freisetzen gigantischer Mengen an Treibhausgasen, schon längst sich selbstverstärkende Mechanismen gegriffen, welche sich durch die Klimamodelle alleine nicht mehr richtig berechnen lassen. Die Atmosphäre stellt selbstverständlich eine gigantische Masse dar, und man weiß einfach nicht, wann diese Masse mit genügend Schadstoffen gesättigt ist, um vollends umzukippen. Man muß sich dabei darüber im klaren sein, dass es sich dabei um Gase und Bestandteile handelt, welche zu Zeiten der Dinosaurier in der Atmosphäre waren. Säugetiere, dazu gehört auch der Mensch, spielten damals eine ziemlich bedeutungslose Rolle. Aber, ich gehe mal davon aus, dass die Menschheit überheblich genug ist, und davon ausgehen wird, auch diese Situation meistern zu können.

 

Von daher gesehen, genieße dein Dasein, lasse den Saulus raushängen und den Tag einen lieben Herrgott sein.

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Was mal als eher lustiger Thread gedacht war, entwickelt sich immer mehr in einen Themenbereich was hier nichts zu suchen hat
Entweder Ihr besinnt Euch alle auf den eher "lustigen" Eingangstext oder Ihr besucht die Foren die sich mit der Problematik befassen, Stichwort environmental policy, in denen es hier in den letzten Posts gegangen ist
Ansonsten wird hier geschlossen

Danke

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21 hours ago, _Propaganda_Panda_ said:

Was mal als eher lustiger Thread gedacht war, entwickelt sich immer mehr in einen Themenbereich was hier nichts zu suchen hat
Entweder Ihr besinnt Euch alle auf den eher "lustigen" Eingangstext oder Ihr besucht die Foren die sich mit der Problematik befassen, Stichwort environmental policy, in denen es hier in den letzten Posts gegangen ist
Ansonsten wird hier geschlossen

Danke

Ja, mach mal zu. Der kleingeistige Schmock der Probleme mit wissenschaftlicher Evidenz hat, belagert bereits zu Genüge Kommentarspalten in FB und Youtube, sobald das Wort "Klima" auftaucht.

  • Bad 1

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On 10/24/2019 at 6:31 PM, Hargen_Tannhaus said:

Komisch. Mir wird nur meine Intelligenz abgesprochen. Sonst holen diese Klimafanatiker doch gleich die Nazikäule raus. :cap_hmm:

 

 

Da liegt kein Widerspruch. Zumal bereits die Verwendung von Termini wie "Klimafanatiker" mehr über deinen IQ aussagt, als du bereit bist zuzugrunzen.

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21 hours ago, _Propaganda_Panda_ said:

Was mal als eher lustiger Thread gedacht war, entwickelt sich immer mehr in einen Themenbereich was hier nichts zu suchen hat
Entweder Ihr besinnt Euch alle auf den eher "lustigen" Eingangstext oder Ihr besucht die Foren die sich mit der Problematik befassen, Stichwort environmental policy, in denen es hier in den letzten Posts gegangen ist
Ansonsten wird hier geschlossen

Danke

... was ja auch daran liegen könnte, dass das kein ganz so lustiges Thema ist. Aber, egal, schließen wir diesen Strang, und bedienen wir uns weiterhin dem allgegenwärtigen Nihilismus, dann passt das schon.

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2 minutes ago, Nemoria said:

... was ja auch daran liegen könnte, dass das kein ganz so lustiges Thema ist. Aber, egal, schließen wir diesen Strang, und bedienen wir uns weiterhin dem allgegenwärtigen Nihilismus, dann passt das schon.

Ja, das Thema ist alles andere als lustig. Aber jetzt kommt die entscheidende Frage: Ist das hier das richtige Forum? Oder soziale Medien im Allgemeinen? Eine rationale Debatte wird von der Wissenschaft seit Jahrzehnten angestrebt, siehe etwa hier. Aber am Ende triffst eben auf Horst et al., welche Irgendwas im Internet lesen.

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17 minutes ago, Peter_Lanisch said:

Ja, das Thema ist alles andere als lustig. Aber jetzt kommt die entscheidende Frage: Ist das hier das richtige Forum? Oder soziale Medien im Allgemeinen? Eine rationale Debatte wird von der Wissenschaft seit Jahrzehnten angestrebt, siehe etwa hier. Aber am Ende triffst eben auf Horst et al., welche Irgendwas im Internet lesen.

Ich bin Realist genug, um zu verstehen, dass das Thema nirgends richtig aufgehoben ist. Dazu gehören selbstverständlich auch jene Foren, welche sich intensiver mit dieser Thematik befassen. Schließlich wäre die Lösung der Probleme, dass wir freiwillig auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichten, die Wirtschaft und das Gesellschaftsleben umstrukturieren, was Arbeitsplätze und Freizeitaktivitäten kostet. Dazu sind ja noch nicht mal die Umweltaktivisten bereit, welche in der Mehrheit eh nur Veränderungen nach dem Sankt Florians Prinzip einfordern. Und wir hier, im Forum, werden an diesen Tatsachen mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit auch nichts ändern. Die Diskussion ist also sinnbefreit, und dient bestenfalls sowas wie einem Meinungsaustausch. Sie wird sich also früher oder später totlaufen.

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1 minute ago, Nemoria said:

Ich bin Realist genug, um zu verstehen, dass das Thema nirgends richtig aufgehoben ist.

Es ist zuallerst in der Wissenschaft richtig aufgehoben. D.h. (primär) in der peer-reviewten Literatur. Dann folgt die politische und zivilgesellschaftliche Debatte. Diese sollte aber eben an der wissenschaftlichen Basis anlehnen. Und bereits hier scheitert der "Diskurs" vielfach. Allein zentrale ökonomische Begriffe wie "externe Effekte" sind unbekannt, Statistiken werden falsch gelesen ("Deutschlands Anteil am globalen CO2 liegt nur bei 2.3%" - völliger Quark) und seit Jahrzehnten von der Wissenschaft beschriebene psychologische Effekte verursachen einen Bias bei der Bewertung von Risiken (etwa hier), Falschinformationen kursieren ohne Ende etc. Alles Dinge, die man ändern könnte, sogar recht problemlos, beispielsweise durch eine Verankerung der Thematik in die Schulbildung - warum lernen Kinder die Evolutionstheorie (zu Recht), nicht aber den Klimawandel? Zumal beide Paradigmen auf der gleichen Evidenzstufe stehen.

 

1 minute ago, Nemoria said:

Schließlich wäre die Lösung der Probleme, dass wir freiwillig auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichten, die Wirtschaft und das Gesellschaftsleben umstrukturieren, was Arbeitsplätze und Freizeitaktivitäten kostet. Dazu sind ja noch nicht mal die Umweltaktivisten bereit, welche in der Mehrheit eh nur Veränderungen nach dem Sankt Florians Prinzip einfordern.

 

Ach, es würde reichen wenn wir nicht länger fossile Energiegewinnung und -verarbeitung und somit indirekt die daraus entstehende Konsumpraxis staatlich subventionieren. Anders gesagt: Einfach mal die Kosten in der Bilanz aufführen.

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19 minutes ago, Peter_Lanisch said:

Es ist zuallerst in der Wissenschaft richtig aufgehoben. ....

Sicherlich. Problem dabei ist nur, dass die Thematik sowas von komplex und kompliziert ist, sodass sie bis heute noch kein Programm entwickeln konnten, welches dazu in der Lage ist, alle Faktoren mit einzurechnen. Sie können sicherlich die Temperaturentwicklung relativ genau vorhersagen, und daraus ableiten, wie sich wohl die Meerespegel verhalten werden. Problem dabei: Die Temperaturmodelle werden ca. alle 6 Monate revidiert. Sie können eben nicht die sich selbstverstärkenden Faktoren mit einbeziehen, und so sind schon die Temperaturmodelle eigentlich eher ein Schuß ins Blaue. Man weiß z. B., dass Bäume einen Teil des CO2 einsammeln und behalten. Aber wie groß dieser Effekt ist, kann man aufgrund der grassierenden unkontrollierten Abholzungen und natürlich auch den nachwachsenden Bäumen einfach nicht exakt darstellen. Und diese Problematik findet sich leider auch bei vielen anderen Faktoren, welche Einfluß auf das Weltklima nehmen können. Dementsprechend ist auch in der Wissenschaft keine einstimmige Meinung vorhanden, und eine solide und glaubwürdige Diskussionsgrundlage zu schaffen. Die Wissenschaft wird dieses erst dann schaffen, wenn es schon viel zu spät ist. Ich kenne ehrlich gesagt auch keine Wissenschaftsdisziplin, welche vollumfängliche Zukunftsprognosen abgegeben hat, welche später bestätigt worden sind. Sie konnten immerhin dann wortgewaltig erklären, warum die Prognosen nicht funktioniert haben.

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