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The_EURL_Guy

Das größte Wagnis der Kriegsmarine: Der Kanaldurchbruch

14 comments in this topic

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Schöner Artikel, allerdings mit Schwächen:

 

"Im Verlauf des Kanaldurchbruchs trafen sowohl die Scharnhorst als auch die Gneisenau auf Minen... "

Diese Minentreffer hatten zur Folge, dass die Gneisenau eindockt werden musste. Da die Treffer nicht allzu schwerwiegend waren, wurde eine nur kurze Liegezeit prognostiziert und darauf verzichtet, die Granaten zu entladen. Das hatte zur Folge, dass die Gneisenau bei einem Luftangriff Ende Februar 1942 einen Bombentriffer erhielt, welcher die Granaten zur Explosion brachte. Die Gneisenau war so schwer beschädigt, dass umfangreiche Reparaturen erforderlich waren und somit das Schiff im weiteren Seekriegsverlauf keine Rolle mehr spielte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gneisenau_(Schiff,_1936)#Das_Ende_der_Gneisenau

 

"Was eine vernichtende Niederlage hätte sein sollen, wurde letztendlich zu einem der bedeutendsten Triumphe der Kriegsmarine."

Nein, es war ein takischer Erfolg, aber eine strategische Niederlage. Deutsche Großkampfschiffe spielten im Handelskrieg endgültig keine Rolle mehr. Zudem konnte Großbritannien die eigenen Großkampfschiffe, die es bisher im Atlantik zurückhalten musste, um einem Ausbruch der deutschen Schiffe zu begegnen, bzw. die in der Konvoisicherung verwendet wurden, auf anderen Kriegsschauplätzen einsetzen. Die Nordsee und das Nordmeer waren mit weitaus weniger Aufwand zu überwachen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Cerberus

 

Diese Punkte sollten in der Gesamtbetrachtung berücksichtigt werden.

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Wie im Beitrag vorher gesagt war es zwar taktisch ein großer Erfolg, aber strategisch zumindest das Eingeständnis das man verloren hat.

Zum Bild:
Das Flugzeug im Vordergrund sieht irgendwie wie eine Me 109 E mit langen Tragflächen aus. Könnte also eine Me 109 T sein. Aber da fehlen die beiden Kanonen in den Tragflächen und der Rest passt auch nicht so ganz.
Eine Me 109 F oder FW 190 A hätte es ja eigentlich schon sein können, die wurden da immerhin eingesetzt. ;-)

EDIT:  Das große Schiff im Hintergrund:
Hat zwar drei Türme, aber Scharnhorst und Gneißenau hatten Drillinge. Passt auch nicht so ganz.

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Vor 11 Stunden, Woelfchen sagte:

EDIT:  Das große Schiff im Hintergrund:
Hat zwar drei Türme, aber Scharnhorst und Gneißenau hatten Drillinge. Passt auch nicht so ganz.

Das ist die Ingame Gneisenau. Passt auch nicht :cap_haloween:

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Leute, Leute, hört auf Erbsen zu zählen, WG will nur, das man Interesse dran zeigt und die Schiffe im Premium Shop kauft. So ne Art Werbung.


Dass das vorallem Werbung ist, ist mir bewusst.
Wenn man schon über historische Ereignisse berichtet, dann sollte dies aber auch korrekt sein. Manche Leute glauben was hier geschrieben wird. ;-)
(Ok, es gab schon viel schlimmeres hier. Beispielsweise Schiffe die als versenkt gemeldet wurden ohne das diese gesunken sind)

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Vor 14 Stunden, kyle_katarn99 sagte:

Schöner Artikel, allerdings mit Schwächen:

 

"Was eine vernichtende Niederlage hätte sein sollen, wurde letztendlich zu einem der bedeutendsten Triumphe der Kriegsmarine."

Nein, es war ein takischer Erfolg, aber eine strategische Niederlage. Deutsche Großkampfschiffe spielten im Handelskrieg endgültig keine Rolle mehr. Zudem konnte Großbritannien die eigenen Großkampfschiffe, die es bisher im Atlantik zurückhalten musste, um einem Ausbruch der deutschen Schiffe zu begegnen, bzw. die in der Konvoisicherung verwendet wurden, auf anderen Kriegsschauplätzen einsetzen. Die Nordsee und das Nordmeer waren mit weitaus weniger Aufwand zu überwachen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Cerberus

 

Diese Punkte sollten in der Gesamtbetrachtung berücksichtigt werden.

 

Ich bleibe mal bewusst beim Bezug auf Cerberus. Alle restlichen Großkampfschiffe, insbesondere TP (Tirpitz), SH (Scharnhorst), LW (Lützow, ex Deutschland), PE (Prinz Eugen) und AS (Admiral Scheer) banden durch ihre Anwesenheit in Norwegen weiterhin erhebliche britische Kräfte. Die Norweger bekamen das in Form stärkerer Britischer Luftangriffe zu spüren.

 

Die wenigen Angriffe auf Eismeerkonvois brachten dafür nicht allzuviel. Ja es gab einzelne Achtungserfolge. Doch der „Preis“ war ziemlich hoch. Siehe Schlacht im Eismeer: https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article171857028/Schlachtschiffe-Die-Scharnhorst-kaempft-bis-zur-letzten-Granate.html

 

Erst 1945 waren die letzten Großkampfschiffe in der Ostsee eingesperrt. Das lag jedoch am Vorrücken der Ostfront und der sich daraus ergebenden Aufgaben der letzten Großkampfschiffe. 

 

Für die Lützow (Ex-Deutschland) endete der Krieg im April 1945 in Swinemünde. Dort erwischten sie die Dam-Busters mit ihren Tall-Boys. Da sie auf Grund saß, wurden in den letzten Kriegstag aus Turm Bruno noch die letzten Granaten verschossen.

 

Die Scheer wurde in Kiel versenkt, als man noch im März 1945 die Geschützrohre wechseln wollte. Bis dahin hatte sie, wie alle anderen den Landstreitkräften mit ihren Geschützen Feuerunterstützung gegeben und auch Flüchtlinge aus Ostpreußen geholt. Das Wrack ist heute sozusagen Bestandteil des Werftgeländes der TKMS.

 

Die Prinz Eugen lag seit dem 20.04.1945 ohne Brennstoff in Kopenhagen. Und ihr Ende bei den Atombombenabwürfentests dürfte bekannt sein. Wer sich in Wikipedia informiert stellt zwar fest, das ein Propeller in Kiel steht, von dem zweiten vor dem Deutschen Museum in München ist jedoch nix erwähnt.

 

Die Briten waren also bis Ende 1944 gezwungen einige Kampfgruppen in Reserve zu halten, für den Fall das auch die letzten Kampfschiffe ein Himmelfahrtskommando antreten.

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18 hours ago, Woelfchen said:

Wie im Beitrag vorher gesagt war es zwar taktisch ein großer Erfolg, aber strategisch zumindest das Eingeständnis das man verloren hat.

Zum Bild:
Das Flugzeug im Vordergrund sieht irgendwie wie eine Me 109 E mit langen Tragflächen aus. Könnte also eine Me 109 T sein. Aber da fehlen die beiden Kanonen in den Tragflächen und der Rest passt auch nicht so ganz.
Eine Me 109 F oder FW 190 A hätte es ja eigentlich schon sein können, die wurden da immerhin eingesetzt. ;-)

EDIT:  Das große Schiff im Hintergrund:
Hat zwar drei Türme, aber Scharnhorst und Gneißenau hatten Drillinge. Passt auch nicht so ganz.

Die Schiffe haben doch aber Drillingsgeschütze auf dem Bild. Wo liegt da das Problem? Die Bilder sind aus dem Bundesarchiv und nicht verändert.

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Jetzt hört aber auf. WG will nur hier und da mal ein wenig Hintergrundwissen an den Mann/Frau bringen. Historische Korrektheit tun wir da mal nicht erwarten. Aber der kern ist ja soweit richtig. Rest kann man auch mal in nem Buch nachlesen. Wie in der Schule : War stets bemüht. Also krieg euch wieder ein.

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8 hours ago, Katysha44 said:

 

Die Briten waren also bis Ende 1944 gezwungen einige Kampfgruppen in Reserve zu halten, für den Fall das auch die letzten Kampfschiffe ein Himmelfahrtskommando antreten.

Eben, einige Kampfgruppen. Aber der Überwachungsaufwand für Nordsee/Ostesee war doch geringer als für den Atlantik. Die freigewordenen Kriegsschiffe waren auf anderen Seekriegsschauplätzen (z.B. Mittelmeer) sehr willkommen.

 

2 hours ago, Godzilla1702 said:

Jetzt hört aber auf. WG will nur hier und da mal ein wenig Hintergrundwissen an den Mann/Frau bringen. Historische Korrektheit tun wir da mal nicht erwarten. Aber der kern ist ja soweit richtig. Rest kann man auch mal in nem Buch nachlesen. Wie in der Schule : War stets bemüht. Also krieg euch wieder ein.

 

10 hours ago, Caysee said:

Leute, Leute, hört auf Erbsen zu zählen, WG will nur, das man Interesse dran zeigt und die Schiffe im Premium Shop kauft. So ne Art Werbung.

Wer historische Korrektheit erwartet, sollte sich diesen Schmöker kaufen https://www.amazon.de/Durchbruch-John-Deane-Potter/dp/3548239315

 

schöne Arbeitswoche ^^ mähhh

 

 

Was spricht dagegen, WG höflich auf Unstimmigkeiten aufmerksam zu machen, damit sie das nächste Mal besser recherchieren? Ich habe auch nichts dagegen und begrüße es, wenn mich jemand auf einen Fehler in meinem Kommentar aufmerksam macht.

 

BTW, nicht jeder historische interessierte hat die Lust oder Zeit, sich einen dicken Schmöker durchzulesen, so dass ein korrekter Artikel schon zu bevorzugen ist.

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Die Schiffe haben doch aber Drillingsgeschütze auf dem Bild. Wo liegt da das Problem? Die Bilder sind aus dem Bundesarchiv und nicht verändert.

Die drei Fotos sind nicht gemeint, die zeigen die korrekten Schiffe.

Gemeint ist das Bild (Grafik) das die Überschrift enthält. Etwas größer dann weiter unten nochmals zu sehen.

Zum Grund warum ich so "rumnörgle":
Die Erfahrung zeigt das wenn historisch korrekte Dinge mit nicht korrekten gemischt werden wird hinterher alles als "Wahrheit" weitergegeben. Überprüfen was stimmt und was nicht machen ja die wenigsten.
 

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Vor 53 Minuten, Woelfchen sagte:

Zum Grund warum ich so "rumnörgle":
Die Erfahrung zeigt das wenn historisch korrekte Dinge mit nicht korrekten gemischt werden wird hinterher alles als "Wahrheit" weitergegeben. Überprüfen was stimmt und was nicht machen ja die wenigsten.

Genau. Der Artikel ist ja das beste Beispiel: Da steht drin Gneisenau und Scharnhorst. Ingame gibt es den falschen Gneisenau Umbau. Also denkt der Verfasser oder Grafiker, da kann ich ja die Ingame Gneisenau reinpacken. Meeep Einfach falsch. Das kann Guido Knopp oder irgendeine N24 Doku machen, aber ein Spiel, mit einem hohen Nerdanteil in der Spielerschaft, sollte es besser machen. Denn sonst meckern die sinnlos das Forum voll. :cap_viking::cat_bubble::cap_tea:

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Mein Großvater war bei dem Unternehmen dabei. Auf einem kleinen Minensucher. Und die "durften" noch Stunden vor der eigentlichen Flotte als erste durch den Kanal, um einen Korridor für die nachfolgende Flotte zu klären.  Und das ganze ohne weiteren Schutz … ging ja wie im Artikel beschrieben nochmal gut.

 

@Wargaming. Wollt ihr nicht mit den Minensuchern eine neue Schiffsklasse einführen? Ich weiß, ist irgendwie dämlich weil gar kein vernünftiges Gameplay möglich. Aber ihr habt ja auch die Radpanzer bei WOT eingeführt ;)

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