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  1. Hallo (See)Leute! Ich hatte letztens im Spiel eine interessante Diskussion. Und zwar ist uns aufgefallen, dass die britische Marine sich gerne mit 38cm-Geschützen (HMS Vanguard) und Vierlingstürmen (HMS King George V) beschäftigt hat. Außerdem haben die britischen Streitkräfte eine lange und erfolgreiche Geschichte mit QF (Quick Firing / Schnellfeuer-) Kanonen. Uns ist in den Sinn gekommen, dass es sicherlich Prototypen(pläne) für ein Schiff gab/gibt das dies Alles kombiniert. Deshalb hätte ich folgende Idee für ein britisches Schlachtschiff auf Stufe 9 oder 10: I. Verdrängung: 46.000-52.000 ts (breiter Rumpf -35m+?- zur Aufnahme der großen Barbetten der Hauptgeschütze) II. Primärbatterie: 2x4 QF 15-inch Gun (381mm) (Vierlingstürme), je einer vor und achteraus des Aufbaus, Kadenz/Rate-of-Fire/RoF 3.0-4.5rpm (Schuss/min), unabhängige Rohraufhängung, hohe Genaugkeit III. Sekundärbatterie: 8x2 QF 5.25-inch Gun (133mm) (Zwillingtürme), je zwei seitlich in überhöhter Aufstellung seitlich der vier Hangars, mit mechanischem Ansetzer und Vorrichter - also erhöhter Kadenz IV. Tertiärbatterie/schwere Flak: 8x8 QF 1.57-inch Gun (40mm) (teilgeschützte Doppelvierlingslafetten), je zwei überhöht auf einen der Hangars, bereits in der Lage HV-Munition zu verschießen, fernsteuerbar V. Quintärbatterie/leichte FlaK: 4x4 0.5-inch (12.7mm) HB-MG (teilgeschützte Doppelzwillingslafetten), ähnlich M45 Quadmount, beidseitig auf Plattformen an den Schornsteinen VI. Zusätzliche Flugabwehr: 4x 20-barrel 7-inch UP projector/Raketenwerfer, nebeneinander auf den 38cm-Türmen + mehrere 7.62mm-Zwillings-MG im Bug- und Heckaufbau/Ausguck VII. Leistung: 135.000-145.000 shp/wPS (12 Hochdruck-Kessel in 4 Dreiergruppen in 4 Maschinenräumen, 4 dreistufige Turbinen, 4 Wellen) VIII. Hangars: 4, je einer beidseitig der beiden Schornsteine, jeweils auf das Katapult blickend IX. Katapult: 1, mittschiffs querverlaufend zwischen den Schornsteinen/Hangars, beidseitig nutzbar, kurze Bestückungsdauer da fest verbaut X. Geschwindigkeit: 28-31 kn (da bauchiger Rumpf aber viel spezifische Leistung) XI. Wenderadius: 720-750m (da kompakter Rumpf mit lotrechtem Bug/Heck und nach innen geneigter Bordwand mit Seitenwülsten, gute Hydrodynamik) XII. Feuerreichweite Primärbatterie (im Spiel): 20-22.5km XIII. Mündungsgeschwindigkeit Primärbatterie (im Spiel): 900-930m/s da Rohre mit hoher Kaliberlänge + Lafettierung mit großen Rohrrücklaufbremsen und dickwandigen Feuerkammern in den geräumigen Türmen Wie sieht das Schiff aus? Nun, im Prinzip genau wie eine (etwas größere) HMS King George V. Bloß das die Beiboote nun schräg beidseitig neben dem hinteren (Hilfs-)Führungsturm auf dem niedrigen Aufbau liegen und dafür auf den beiden achteren Hangars seitlich des achteren Schornsteins ebenfalls 40mm-Flak installiert ist. Warum nicht mehr Mittelartillerie? Die 133mm-Türme litten im Krieg unter etlichen Kinderkrankheiten die nach und nach behoben wurden. Dadurch erreichten sie irgendwann ihre Konstruktions-Feuerrate. Nach dem Krieg wurde der Ladevorgang immer weiter optimiert und mechanisiert. Dadurch erhöhte sich die Laderate und Ladezuverlässigkeit. Die Kadenz der Sekundärbatterie der HMS Queen Victoria -ähnlich HMS Vanguard- ist also deutlich (geschätzte 20-35%) höher als die der King George V. Der größere Rumpf erlaubt auch die Mitnahme von mehr Munition und diese gleichzeitig besser zu schützen. Die Munition wurde ebenfalls ständig verbessert. Somit besitzen beide Schiffe bei selber Rohrzahl unterschiedlich starke Mittleartillerie. Weitere Türme, gar mit anderen Kalibern würden das Hauptmerkmal der King George V -Klasse/ HMS Queen Victoria eliminieren: sehr gut verteilte Rohrwaffen mit optimalen Bestreichungswinkeln und exzellenter Gruppierung/Trennung der Feuereinheiten bei gleichzeitiger guter Angepasstheit (Matching) an die jeweiligen Zielarten! Warum der Name HMS Queen Victoria? Große und leistungsfähige Hauptkampfschiffe der Royal Navy wurden schon oft nach Regenten benannt. Eine der mächtigsten und bekanntesten Herrscherfiguren der britischen/englischen Geschichte war Königin Victoria. Meines Wissens nach existierte zwar ein Schiff namens HMS Victoria, aber keines mit dem wohlklingenden Namen HMS Queen Victoria. Da das Schiff konzeptionell auf der King George V basiert, bietet sich ein Königs-/Königinnenname außerdem an. Warum 40mm-FlaK? Die 40mm-DV-Lafette ist schlicht und ergreifend atemberaubend. Nicht nur das massive Feuervolumen (73 Sekunden Dauerfeuer mit insgesamt 1.120 Geschossen pro DV-Lafette am Ziel bis Magazinwechsel) und beeindruckende Dauerbreitseitengewicht (1.120 Projektile aus Dauerfeuer mit 820g Geschoßgewicht macht fast 1 Tonne pro Lafette! Also 3-5 Tonnen je nach Anordnung) sondern auch andere Eigenschaften bleiben im Gedächtnis. Die Mündungsgeschwindigkeit von 732m/s bei solch einem großen Projektil ist lobenswert. Ebenso die Reichweite von fast 5 Kilometern. Das die Lafetten letztendlich sogar ferngesteuert vom Radar gerichtet werden konnten mit erstaunlicher Drehrate (25-30°/s) machte sie nur noch gefährlicher. Da die Waffen nun viel genauer feuern, schneller richten und zuverlässiger arbeiten ist die schwere FlaK der Queen Victoria besser als die der King George. Die neue Anordnung erlaubt außerdem das Nutzen aller Waffen wärend des Feuerns/Richtens der Primärbatterie und die Nutzung bei schwereren Seegängen (Vor- und Achterdeck sind frei!). Warum keine 20mm-FlaK und nur so wenig Rohre 12.7mm? Die 20mm-FlaK fällt genau in die Lücke zwischen 40mm-FlaK und 12.7mm-Heavy-Barrel-MG. Meiner Meinung nach ist sie deshalb überflüßig und erschwert nur die Feuerführung im Kampf sowie insgesamt Wartung&Pflege/Versorgung&Nachschub. Die DZ-Lafette der 12.7mm- Maschinengewehre ist elektrisch gerichtet und dank diverser Zielhilfen erstaunlich genau. Dank der API-Munition (Armor Piercing Incendiary - Panzerbrechende Brandmunition) ist sie wirksam genug für die Nächstbereichs-Flugabwehr. Da Kamikaze und Tiefflieger oft in die Breitseite (größeres Ziel das weniger seine Querbewegung ändert) stoßen reicht die Massierung mittschiffs. Gegen eventuelle Nächstbereichs-Angriffe auf Bug und Heck reichen die Zwillings-MGs in den Aufbauten. Was ist mit der Panzerung? Da ich kein Schiffskonstrukteur bin kann ich nur Annahmen machen die ich ungern in Zahlen ausdrücke. Einsatzverdrängung und ungefähre Abmessungen des Schiffes stehen fest. Auch das Panzerungskonzept. Geschlossener Panzer der Zitadelle mit Vorpanzerung und Splitterfang, massive Barbetten mit zylindrischen Geschossbunkern bis knapp unter die Türme, Pulverkammern zwar unter den Bunkern aber in der Zitadelle. Gürtelpanzer, Dreifachboden, Krepierdeck und Torpedowülste je über 3/4 der Länge. Die Haupttürme/Barbetten und der Gürtel sollten der schwersten Primärbatterie der größten Gegnerschiffe widerstehen. Deshalb halte ich an diesen vitalen Stellen Panzerdicken von nicht unter 400mm gehärteten Stahls für notwendig. Könnte sich das Schiff gegen die Montana oder Yamato behaupten? Bei günstigem Gefechtsverlauf, ja. Der Vitalpanzer (Gürtel/Barbetten/Türme) sollte massiven Beschuß standhalten. Der Rest des Schiffes wird nach anhaltendem Kampf definitiv verwüstet sein. Aber weder sinkt das Schiff, noch stellt es das Feuer ein. Die sehr schnell und genau feuernde Primärbatterie beschädigt schwere Gegner signifikant und kontinuierlich. Er wird durch schieres Feuervolumen niedergekämpft. Mittlere und leichte Gegner werden durch Primär- und/oder Sekundärbatterie schnell und wirksam vernichtet. Sollte es dieses oder ähnliches Konzept schon geben, warum wurde es nicht gebaut? Vom Schlachtschiff-Aspekt her erfolgte kein Bau, weil die Briten sich von den Amerikanern das 406mm Hauptkaliber und 127mm Mittelkaliber für zukünftige Projekte sowie die Abkehr von Bord-Starrflüglern zu Hubschraubern haben aufzwingen/einreden lassen. Schließlich konnten diese Waffen schnell und in großen Zahlen gebaut werden (vor Allem in den USA). Vom Kriegschiff-Aspekt her erfolgte kein Bau, weil damals und heute der meiner Meinung nach irrige Konsenz herrscht(e) schwere Hauptkampfschiffe sind unnötig und Flugzeugträger/Lenkwaffenkreuzer ausreichend Widerstands- und Durchsetzungsfähig. Allerdings haben weder Raketen, Lenkflugkörper noch Trägergestützte Kampflugzeuge die kurze Reaktionszeit, lange Bereitschaftsphase, Wartungsfreundlichkeit, ECM/ECCM-Härte, Beschußhärte oder Schadensskalierbarkeit von mittleren und schweren Kanonen. Komponenten wie (semi)intelligente Munition, Submunition, Reichweitengesteigerte Projektile, Halbaktive Geschoße und die Möglichkeit (Lenk)Flugkörper aus Kanonen zu verschießen, und das Alles seit den 1950/60ern, sprechen noch mehr für Rohrartillerie. Auch herrschte der Irrglaube Kompartimentierung/Redundanz in Verbindung mit Beweglichkeit ersetze Panzerung. Doch man führe sich vor Augen: wessen Schadenspotenzial sinkt schneller unter Beschuss, das des Lenkwaffenkreuzers oder das des reinrassigen Schlachtschiffes? Vom militärischen Aspekt her erfolgte kein Bau, weil die Erringung der Lufthoheit und Versorgung der an Land kämpfenden Einheiten oberstes Ziel der (westlichen) Militärs war/ist. Dafür sind Flugzeugträger optimal. Und zwar weltweit. Doch was wenn der Gegner (luftab)wehrhaft ist? Oder ich ihn dauerhaft mit möglichst geringem Aufwand niederhalten muss (Thema Küsten/Inlandsbeschuss)? Nebenbei: auch Panzerungsmaterialien machten in den 50ern und bis heute eine Entwicklung. Man denke an Verbundkeramik, Funktionslegierungen oder (N)ERA-Panzerungen (Reaktivpanzerung). Jet und Atomsprengkopf dominierten die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Robuste Hauptkampfschiffe wurden vergessen...
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