Jump to content
Forum Shutdown 28/7/2023 Read more... ×

Oely001

Players
  • Content Сount

    3,015
  • Joined

  • Last visited

  • Battles

    7832

Everything posted by Oely001

  1. Falls das Thema noch aktuell ist: Am "gerechtesten" empfindet man wahrscheinlich, wenn die skills mit Exponent 1 einfach aufaddiert werden. Ein Exponent von etwa 1,5 wäre wahrscheinlich "realistischer" und würde gute Spieler mehr hervorheben. Meinem Empfinden nach hängt die subjektive Einschätzung von der Anzahl der Spieler je Team und von der Spannweite der skills ab, wobei ich einen größeren Einfluss guter Spieler umso wichtiger finde (Exponent größer), je größer das Team ist, weil gute Spieler dann mehr bewegen können (siehe Ronaldo im Fußball). Das Gegenextrem wäre Tischtennis, da kann ein Weltklassespieler nichts ausrichten, wenn sein Mitspieler ein totaler Anfänger ist.
  2. Schönspieler sind dafür die treueren und auch bezahlwilligeren Kunden... Mir ist schon klar, dass ein skill-basiertes MM (die RB sind in ihrer Idealform nichts anderes) bei Wargaming recht weit unten auf der Prioritätenliste steht. Was uns aber nicht davon abzuhalten braucht, über so ein System nachzudenken.
  3. Oely001

    Die britischen BBs kommen!

    Zum Radar nochmals eine grundsätzliche Anmerkung: Ich sehe darin das Problem, dass ein Schiff sowohl ohne als auch mit consumable ausbalanziert sein muss. Der gute Spieler nutzt das consumable wirksam, der schlechte Spieler nutzt es falsch oder gar nicht. Radar ist ein sehr mächtiges consumable, da wird das balancing extrem schwer. Bis auf die Missouri erkauft man sich bei allen derzeitigen Radar-Schiffen einen Nachteil, bei Kreuzern z. B. den der großen Empfindlichkeit. Bei der Edinburgh zum Beispiel muss man sich zwischen Radar und Rauch entscheiden; das finde ich sehr gut so. Bei BB besteht das Problem, dass sie kein consumable haben, das sie für Radar aufgeben können: Der heal ist zu wichtig, ein Katapultflugzeug zu unwichtig. Und was die Reichweite betrifft: Wenn die RN-BB mit einem Kurzreichweiten-Radar in den Supertest kommen, kann man bis drei zählen, und es wird nach einer größeren Reichweite gerufen, weil Radar mit kurzer Reichweite auf einem BB sinnlos ist. Einen Sinn würde ein Radar mit hoher Reichweite und sehr kurzer Dauer machen, wo wir wieder beim Problem des balancing wären. Zu den RN-BB allgemein noch: Zwischen Tier VII und Tier VIII wird es einen harten Übergang geben, die Schiffe auf hohen Tiers waren alle relativ klein und müssten somit recht wenig HP haben. Eine Kombination von wenig HP mit einem sehr starken heal wäre sehr interessant, vor allem bei Schiffen, die eher zum Nahkampf taugen als zum snipern. Das wäre ein ganz guter "flavour" für die Linie - scheinbar denkt WG schon in diese Richtung.
  4. Hier ein Fazit zu den Ranked Battles in World of Tanks. Die meisten Kritikpunkte kommen mir bekannt vor... Man sieht jedenfalls, dass WG hier mehr den Grinder bedienen will und nicht den "schönen Spieler". Zu den Serien: bin noch dabei. Das Thema ist also noch nicht gestorben!
  5. Oely001

    Die britischen BBs kommen!

    @principat: Dass bestimmte Spieler mit bestimmten features nichts anfangen können, beweist gar nichts. Was ist Radar? Für einen DD oder RN-CL, der im smoke stehend von Radar erfasst wird, ist es ein Todesurteil. Klar, wer sich in Reichweite eines Schiffes mit Radar in seinen Rauch stellt, ist selbst schuld, man muss eben auf Abstand bleiben. Das Problem ist, dass man den Abstand immer halten muss, außer man weiß genau, dass das gegnerische Radar im cooldown ist. Bei zwei Gegnerschiffen mit Radar geht praktisch gar nichts mehr. Radar ist also ein ganzzeitiger area denial. Das macht das Spiel noch statischer. Wer hat schon mal eine Karte wie "Norden" mit mehreren Radarschiffen im Gegnerteam gespielt? Wenn es jetzt so ist, dass ich mir mit so einem starken Verbrauchsgut nicht einmal mehr einen Nachteil einhandle, dann wird das tool dominierend. Ein BB muss sich nicht hinter einer Insel verstecken wie ein Kreuzer. Und zu den Ranked Battles: die vorletzte Saison hat die Bismarck dominiert, wegen Hydro und 10 km secondaries. Letzte Saison war es die Belfast wegen der Kombination von Radar und Rauch. Wenn die übernächste Saison wieder T8 ist, wird das britische BB mit Radar dominieren, natürlich völlig überraschend. p.s.: Nur zwei heals passt perfekt zu Radar, man muss ohnehin Superintendent nehmen. War das jetzt eine genügend konstruktiv formulierte Kritik?
  6. Oely001

    Die britischen BBs kommen!

    Warum soll ich noch so eine Blechdose wie die New Orleans oder die Donskoi nehmen, wenn ich Radar mit >350 mm Gürtelpanzer haben kann?
  7. Oely001

    Die britischen BBs kommen!

    @Venom_Too: Radio Location ist ein Dreck, es gibt genügend Videos, die zeigen, wie broken dieser skill in bestimmten Situationen ist. Dieser Umstand wird nur dadurch verdeckt, dass offensichtlich nur wenige Spieler einen 14-Punkte-Kapitän auf ihrem DD sitzen haben (Camo Expert ist als erster 4er skill fast immer obligatorisch). Radar auf BB ist genauso ein Dreck, und nur weil viele BB-Tomaten so oder weiter als 10 km von einem Cap entfernt stehen, wird dieser Dreck deshalb nicht klüger. Oder was glaubst Du, welches BB in den nächsten Ranked Battles dominieren wird, wenn es eines mit Radar zu Auswahl gibt???
  8. Oely001

    Die britischen BBs kommen!

    Du kennst noch nicht die Werte der neuen britischen BB-HE-Granaten... @Praise_the_Lord: Finde ich klasse, wenn Caps noch schwerer einzunehmen sind. Ist ja nicht so, dass DD nicht schon jetzt oft dumm hinten rumhängen. Und bei der Missouri gilt der alte Satz: "Nur weil etwas selten ist, ist es deswegen nicht automatisch balanced."
  9. Oely001

    Die britischen BBs kommen!

    @Crysantos: Bitte lass es mich noch erleben, dass Wargaming eine Schnapsidee einkassiert, bevor sie es auf den life server schafft! Bitte!!! Radar hat auf Schlachtschiffen nichts zu suchen, das braucht man nicht einmal zu testen.
  10. Da Menschen keine Roboter sind, ist das wohl eher... unrealistisch.
  11. Oely001

    Die Illusion der persönlichen Einflusnahme

    Es gibt einen statistisch signifikanten Unterschied bei den winrates der verschiedenen Spieler. Es gibt weiterhin einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen den anderen statistischen Werten des Spielers, die man allgemein mit seinem Können in Zusammenhang bringt (Überlebensrate, Schaden, usw.), und seiner winrate. Damit ist die These des TE statistisch widerlegt. Wenn der TE mit seiner Spielweise zufrieden ist, dann ist das so. Vote for close.
  12. Oely001

    Die Illusion der persönlichen Einflusnahme

    Nochmal die Frage: Warum haben manche Spieler nach 2000 Gefechten 45% Siegquote und andere 55% Siegquote?
  13. Oely001

    Izumo

    Man kann in der Izumo sehr wohl flüchten, sie ist relativ schnell, und der dritte Turm hat einen ganz guten Winkel nach hinten. Das Problem ist für mich einfach, dass die Izumo so schwer über Wasser zu halten ist, wenn es um HE-Beschuss, Feuer und Torpedos geht. Einerseits frisst sie durch die schwache Panzerung in der Fläche Schaden ohne Ende, andererseits ist sie vom Mond aus zu sehen und kann sich nicht verstecken, außer man spielt sie in entsprechender Entfernung zum Gegner. In der Gruppe mit Kreuzern und DD als Unterstützer ist das Schiff extrem stark, allein bist Du damit nur ein großer Berg Schinken. Und das ist im Random keine gute Eigenschaft.
  14. Ein Modell zur Vorhersage der Siegwahrscheinlichkeit kann man sehr wohl machen, nur was hast Du davon, wenn Dir der Computer am Anfang des Gefechtes sagt, dass Du es mit einer Wahrscheinlichkeit von 58% gewinnen wirst? Es geht, wenn ich den TE verstanden habe, mehr andersrum darum, einen idealen Zusammenhang zwischen Einzel-skill und Siegquote zu definieren, um damit ggf. ein Spiel so zu gestalten, dass sich tatsächlich dieser Zusammenhang einstellt. Man kann ja zum Beispiel der Meinung sein, dass es ungerecht wäre, wenn ein Team (mit hoher Wahrscheinlichkeit) gewinnt, nur weil ein Super-Unicum im Team ist, während die andere Seite sonst im Schnitt über die besseren Spieler verfügt.
  15. Oely001

    Die Illusion der persönlichen Einflusnahme

    Naja, um dem Thema eine positive Facette abzugewinnen: Gerade auf Kreuzern muss man eine Entwicklung durchlaufen, weg vom angeblich teamdienlichen Spiel (spotten, DD jagen, BB beschützen) hin zu einer überlebensorientierten und auf den ersten Blick egoistischen Spielweise. Ich musste mir auch den Satz anhören, dass ich einfach ein schlechter Kreuzer-Spieler bin, und zu der Zeit war der Satz auch absolut gerechtfertigt.
  16. Der Hinweis ist schon richtig: Wer hauptsächlich TX-CV spielt, kann eine andere winrate schaffen wie ein Spieler, der während des Bismarck-Events hauptsächlich auf T6-Kreuzern unterwegs ist. Das Schöne an der 35/35/30-Aussage ist ja, dass sie vieles sehr schön erklärt: Dass selbst ein 40%-Spieler einen Gutteil seiner Gefechte verliert, weil sein Team schlecht war (siehe Frusttherapie). Dass selbst ein sehr guter Spieler fast die Hälfte seiner gewonnenen Gefechte nur deshalb gewinnt, weil schlicht sein Team besser war als das Gegnerteam (siehe Aluhut-threads). Das erklärt, warum die winrate im Zusammenhang mit Random-Gefechten so frustrierend sein kann (siehe meinen thread im Offtopic).
  17. Oely001

    Die Illusion der persönlichen Einflusnahme

    Gegenfrage: Warum haben manche Spieler nach 2000 Gefechten 55% winrate und andere 45% winrate?
  18. Oely001

    Die Illusion der persönlichen Einflusnahme

    Man muss die Statistik eben auch verstehen. "35% der Spiele sind eh verloren" ergibt sich schlicht aus dem Fakt, dass selbst Top-Spieler nur 65% ihrer Gefechte gewinnen. Welche die anderen 35% sind, weiß man immer erst nach dem Gefecht. Es gibt nicht ohne Grund die Auszeichnung "Solo Warrior". Und, um es nochmal klarzustellen: teamdienlich = siegorientiert! Jemand mit 44% winrate spielt nicht teamdienlich, er spielt schlicht schlecht. Punkt. Und WoWs ist kein einfaches Spiel. Ich meine damit nicht die Steuerung, die ist relativ simpel. Es geht um Situationsbewusstsein, map control, kluge Spielweise. Das ist wie der Unterschied zwischen Bundesliga und Champions League: Für CL muss man einfach schlau genug sein, da reicht es nicht, den Ball fehlerfrei hin und her spielen zu können. In WoWs ist es das gleiche: Wenn man 2:1 Caps und eine Punktevorsprung hat, muss man eben auch mal in der Lage sein, unfallfrei die Führung über die Zeit zu bringen. Da sind Heroen in ihren deutschen BB, die sich opferwillig dem Feind entgegen werfen, so hilfreich wie ein Pickel am Hintern.
  19. Gneisenau war in den letzte RB häufig vertreten, bin sie auch gefahren, aber sie war gegenüber der Scharnhorst die schlechtere Wahl. Ihr DPM ist einfach zu niedrig, dafür ist sie höllisch schnell, hat die besten secondaries, und ist mit Abstand das robusteste BB. Gneisenau hatte also durchaus ihre positiven Seiten. Bei der Bayern sehe ich nur die 380 mm, die aber unterirdische Penetrationswerte haben (hatte das mal rausgesucht: meine NewMex ist 45° angewinkelt bis 9 km zitadellensicher gegen die Bayern!). Und der Torpedoschutz der Bayern ist Mist. Deshalb sehe ich eigentlich alle anderen BB vor der Bayern, außer vielleicht die Dunkerque. Die Fuso hat ihre Daseinsberechtigung als Schlachtschiff in der zweiten Reihe, wie die Nagato in den vergangenen RB; die Mutsu ist halt vielleicht hier die noch bessere Wahl.
  20. Es ging darum, ob man die Hydro der Gaede offensiv nutzen könnte, was ich nicht sehe. Hydro hat insgesamt eine ziemlich kurze Reichweite, weshalb ich die offensive Nutzung nur in Ausnahmefällen sehe. Die defensive Nutzung ist durchaus wichtig, aber gerade ein DD sollte sich nicht im Rauch von einer Torpedosalve erwischen lassen.
  21. Das Hydro der Gaede hat die gleiche Reichweite wie das Hydro aller nicht-deutschen Kreuzer. Wenn Du mit der Gaede in einen gegnerischen Rauch pushst, und drin steht eine Leander mit aktivem Hydro, seht Ihr Euch zur gleichen Zeit, und er äschert Dich mit zwei Salven ein. Steht eine Graf Spee drin, bist Du tot, bevor Du den Gegner gesehen hast. Edit: Bei diesen Ranked Battles könnten die Katapultflugzeuge in der Tat wichtig werden.
  22. Could you explain to me what you were looking for at 3 km distance to a cruiser with torpedos??? IMHO it's not a good idea to simplify a game until really everyone understands the rules...
  23. Oely001

    Die Illusion der persönlichen Einflusnahme

    Das Problem ist, dass man eine gewisse Erfahrung braucht, um zu erkennen, was Flamu alles richtig macht.
  24. Die Yorck hat doch jetzt schon mit die beste Reichweite!? Ihre HE ist ok, nur die AP ist Grütze und hätte einen buff verdient. Zumal die deutschen Kreuzer eher Nahkampfschweine sind und keine Sniper.
  25. Denkt mal mehr daran, wie die letzte Saison gelaufen ist. Top-BB waren Nagato und Scharnhorst, die erste als Schiff in der zweiten Reihe, zweite als brawler und Kreuzer-Killer. Auf T6 übertragen sind das Fuso/Mutsu und NewMex/Arizona/Warspite. Bayern hat meiner Meinung nach einfach zu wenig Granaten in der Luft und zuviel Probleme mit Torpedos. Bei den Kreuzern das gleiche: letzte Saison Belfast, Fiji und ein wenig noch Myoko. Macht auf T6 Leander, von der Feuerkraft her Cleveland, und ganz vielleicht noch Nürnberg, wobei dieses Schiff schon extrem aggressiv gefahren werden muss. Bei der Graf Spee sehe ich einfach keinen wirklichen Vorteil gegenüber einem richtigen BB.
×