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NabooN1

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  1. Auf einen gepanzerten Geländewagen zu verzichten, halte ich für gemeingefährlich. Der Boxer ist ohne jeden zweifel ein gutes Fahrzeug, aber er ist groß und sperrig. Ein 4x4-Fahrzeug kommt an Orte, an denen ein Boxer nicht hinkommt, außerdem ist der Ausfal eines kleinen Fahrzeuges weniger gravierend als der Ausfall eines größeren Fahrzeugs.
  2. Bie Atomwaffen geht es nur um die Grundsätzliche Fähigkeit. Wir wollen hier keinen neuen kalten Krieg beginnen. Schaut euch mal die Verteilung der Atomwaffen an: Es geht nur darum, dass der Gegner weiß, dass er bei einem Angriff ganz böse auf die Fresse bekommen kann. So einen Overkill wie Russland oder USA braucht mann nicht. Die Atomstreitkräfte können dann bei einer intensivierten Zusammenarbeit auch EU-weit verteilt werden.
  3. Strategische Abschreckung ist ganz klar Frankreich. Sie sind die einzigen mit eigenen Atomwaffen in der EU und haben daher als Einzige echte Erfahrung damit.
  4. Wenn sich ein Soldat an einem Standort eine Villa mit eigenem Golfplatz leisten kann, während es bei nem anderen gerade so für ne Zwei-Zimmer-Wohnung reicht ist auch nicht besser.
  5. Problem ist, dass Geld in der EU nicht überall gleich viel Wert ist. Kennt man ja z.B. von Leuten, die in Deutschland wohnen und in Dänemark arbeiten. Die machen so einen richtigen Reibach. Gerade bei unterschiedlichen Währungen ein nicht zu vernachlässigendes Problem. Vlt. sollte man eher "Kaufkraft" als Faktor wählen.
  6. Wollte dir gerade ne PN senden, scheinbar geht das bei dir nicht.
  7. Ja. Zumindest die aktuell eingesetze Version sind nur Restbestände.
  8. Das stimmt. Aber EUROFOR klingt imo noch besser.
  9. Problem der Stinger ist halt, dass sie schon 40 Jahre auf dem Buckel hat und nicht mehr hergestellt wird.
  10. Natürlich kippt man das nicht so ohne weiteres. Aber es ist der erste Schritt auf einem neuen Weg. Die Ewiggestrigen werden irgendwann an Bedeutung verlieren, weil ihnen niemand mehr zuhört.
  11. Das Problem, das wir in den letzen 30 Jahren hatten, war, dass es keine echte Bedrohung von außen gab. Der Ostblock ist zusammengebrochen und Russland galt als schwach. China ist weit weg und wird auch nicht als Gefahr für Europa betrachtet. Umzingelt von Freunden, wie man so schön sagt. Das führt dazu, dass die Menschen, die Politiker sich nur auf innere Probleme stürzten und sich zerzanken. Und wenn es keine Probleme gibt, werden welche gefunden, um sich zu zanken. Aber jetzt haben wir wieder eine Bedrohung von Außen. Das schweißt die Menschen zusammen und lässt sie sich auf das Fokusieren, was wirklich wichtig ist. Von daher sehe ich im Moment so gute Chancen für eine gesammteuropäische Armee wie noch nie zuvor. Klingt nach einen sehr guten Vorschlag.
  12. Auf jeden Fall. Ich habe ja gesagt, dass der Boxer mit Mantisturm nicht schlecht ist. Aber er reicht alleine nicht. Es ist die Stinger, die den Russen im Bezug auf die Lufthoheit gerade das Leben schwer macht. Aber Besonders aktuell ist die halt nicht mehr. Eine neue Version mit beserer Zielerfassung und mehr Reichweite ist vlt. möglich. Ich würde vorschlagen, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und direkt eine https://de.wikipedia.org/wiki/Europaarmee aufzustellen. Dabei muss viel Ausrüstung europaweit standardisiert werden. Weniger Panzertypen, weniger Flugzeugtypen und vor allem weniger unterschiedliche Schiffstypen. Jede Nation übernimmt das Ruder bei einem Projekt in einer Sparte, in der es viel Erfahrung hat (Deutschland z.B: U-Boote und Panzer, Frankreich Jagdflugzeuge, Atomwaffen und Träger). Einzelne, nationale Kampfverbände werden dabei nach und nach einer Gesamteuropäischen Führung unterstellt, sodass sich das Fähigkeitsspektrum mit der Zeit erweitert.
  13. Ein Boxer mit Mantis-Turm ist eine wirklich schöne Sache. Aber am besten ist ein MANPADS. Ein Boxer ist groß, sperrig, zu schwer für manche Brücken, hinterlässt leicht aufklärbare Spuren und kann zerstört werden. MANPADS sind klein, flexibel, unsichtbar und benutzen eine Wegwerfwaffe. Problem ist nur, die aktuellsten Systeme sind alles andere als Up on time.
  14. NabooN1

    Ritterlichkeit im Krieg

    @SEESCHAKALIch stelle fest, eine weitere Diskussion mit dir zu dem Thema ist sinnlos. Ich bezweifle stark, dass du immer noch so große Töne schwingen würdest, wenn du gerade selbst in der Situaton wärst. Viel Meinung, wenig Ahnung sage ich da immer. Ich bin sicher nicht die "hellste Kirsche auf der Torte", aber wenigstens bin ich nicht so naiv, das ich irgendwelche Leute in für ihre Handlungen in Ausnahmesituationen verurteile. Nachdem Franz Stigler die Geschichte öffentlich gemacht hat, hat er viele Anrufe vom Menschen bekommen, die ähnlich gedacht haben wie du. Amerikaner haben bie ihn angerufen und ihn beschimpft, weil er Bomber abgeschossen hat. Deutsche haben bei ihm angerufen und ihn beschimpft, weil er den Bomber nicht abgeschossen hat. Ich sage nur, wenn du nicht dabei warst, hast du kein Recht darüber zu urteilen.
  15. NabooN1

    Ritterlichkeit im Krieg

    Deine Meinung zu dem Thema ist sehr oberflächlich. Denk doch mal darüber nach, wie du in der Situation gehandelt hättest. Dein ganzes Land befindet sich im Krieg. Du hast ihn nicht angefangen, must aber trotzdem damit klar kommen. Du siehst jeden Tag, wie deine Landsleute, deine Kameraden, deine Freunde getötet werden. Du riskierst jeden Tag dein Leben, weil es dein Job ist es, diese Menschen zu beschützen. Und dann siehst du so einen feindlichen Bomber, der jeder Möglichkeit der Gegenwehr verloren hat und du realisierst, dass es den Jungs an Bord dieser Maschine genauso geht wie dir. Die wollen dich nicht töten und deine Freunde wollen sie auch nicht töten. Sie riskieren ihr Leben, weil sie einen verdammten Job zu erledigen haben und wollen eigentlich nur nach Hause. Wenn du in so einer Situation den Abzug drückst, wirst du zum Mörder. Damit verlierst du alles, was dich zum Menschen macht. Genau aus diesem Grund hat Franz Stigler den Abzug nicht gedrückt. Das wird in dem Buch "Eine höhere Pflicht" auch sehr gut erklärt. Eine Lektüre würden deinen Horizont ziemlich sicher erweitern.
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