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Himbeerchen

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About Himbeerchen

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    Kekistan
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    too dark 4 you

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  1. Himbeerchen

    Gut gemacht Wargaming!

    Nun abgesehen davon, dass das RTS-Gameplay einfach zu unbeliebt war: In meinen Augen der größte Knackpunkt der alten CVs war, dass er "an mehreren Orten gleichzeitig" sein *konnte*. Das alleine ist schon ein Alleinstellungsmerkmal in World of Warships. Welches andere Schiff kann schon Teile von sich abtrennen, alle davon gleichzeitig steuern und z.B. bei 3 Caps gleichzeitig spotten? Jetzt könnte man natürlich sagen, dass die höhere Spotting-Range beim CV-Rework ein ähnliches Problem geschaffen hat - ganz ohne an mehreren Orten sein zu müssen... und das wäre ja auch richtig. Ein Grund mehr, warum ich das CV-Rework für gescheitert halte. Es hat nämlich die meiner Ansicht nach 2 Grundprobleme des CV-Gameplays nicht gelöst: 1) zu viel, oft map-weites spotting (nicht zuletzt dank der glorreichen Idee, 2 CVs pro Team zuzulassen) 2) zu effektiv gegen Zerstörer Ich war damals Befürworter des angekündigten CV-Reworks, diese Euphorie ist aber sehr schnell wieder verflogen - einfach weil Wargaming gar nicht weiß, in welche Richtung sie mit den CVs gehen wollen. Wollte mir die Graf Zeppelin holen, habe es dann doch gelassen und ich glaube, ich hab hier knapp 40€ Frust gespart. Wie gesagt: ich denke mittlerweile, dass man CVs niemals vernünftig in World of Warships einbinden kann, so dass sowohl CV-Spieler, die Überwasserschiffe, als auch (die finanzieren den Spaß hier halt) Wargaming zufrieden sein können. Und die kommenden Patch-Änderungen geben mir ja auch Recht, dass sich World of Warships hinsichtlich der Träger in einem ewigen Dilemma befinden wird. Und das hier wird auch ziemlich sicher nicht der letzte CV-Thread gewesen sein. Sollte der Tag doch kommen, an denen CVs balanced, fair und spaßig gemacht wurden, und demzufolge diese toxische Grundstimmung bei diesem Thema verschwunden ist, kaufe ich ALLE Premium-CVs auf einen Schlag und stelle ein Beweisvideo davon auf YouTube.
  2. Fletcher war schon immer der beste 9er DD imo, und das vor allem wegen ihrer Wendigkeit. Richtig eingesetzt kann sie es auch mit einer Gearing aufnehmen. Bei den deutschen DDs glänzen in meinen Augen nur die Z-52 und Maass. Die anderen sind oft zu unwendig, haben zu langsam feuernde und drehende Geschütze, werden aber gleichzeitig mit ihrem kurzen Hydro in selbstmörderische Nähe gelockt. Sie müssten entweder wendiger werden, oder mehr Hydro-Range bekommen, um wirklich mitzuhalten. Allerdings muss ich sagen, dass die Z-52 nach wie vor Königin beim Cap-Contesten ist. Aber auch nur wegen ihrem Gimmick (Hydro), nicht wegen ihren rohen Stats.
  3. Himbeerchen

    Entwicklung seit 0.8.0 in Farbe und Bunt + eigene Erfahrungen

    Das wäre z.B. mein Grund, warum ich die CVs aktuell vermeide. Das alles wirkt noch immer wie eine einzige Beta-Phase und ich sehe z.B. nicht ein, 40€ für eine Graf Zeppelin (die ich schon eigentlich aus Sammlergründen gern hätte) auszugeben, wenn ich nicht mal weiß, ob mir das Gameplay am Ende auch gefällt.
  4. #420 ist die einzig legitime Gefechtszahl. @ topic Übrigens glaube ich, dass hier wieder mal alles verkompliziert wird. Es gibt ein Ereignis, dass meiner Meinung nach den ganzen Stein ins Rollen gebracht hat: Die Änderung der Silber-Ökonomie im High-Tier - genauer gesagt: Die permanenten Premiumtarnungen für die HT-Schiffe. Die haben sich viele Casuals geholt denen ein Premiumschiff vllt noch zu teuer war. Denn so eine Premiumtarnung für ein Schiff, dass sie schon kennen und wofür sie schon einen Kapitän haben, ist da für weniger Geld schneller gekauft. Seit dem kann man selbst als Tomate 24/7 im High Tier rumfahren. Ganz ehrlich, es hat doch gefühlt jeder Zweite so eine Tarnung drauf, dem man im Random Battle begegnet (logisch warum sollte man der einzige Dödel sein, der im High-Tier Verluste macht?). Ich kann mich echt nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt Minus im High-Tier gemacht hätte - selbst wenn ich YOLO in den Cap rushe oder ne Detonation kriege, hat das noch mindestens für ein bisschen Plus gereicht. Es scheint unmöglich noch Minus in WoWs zu machen, wenn man so eine Tarnung hat - egal wie sehr man im Gefecht failt. Früher musste man für Silbergewinn im High-Tier Uberskillz (und auch bisschen Glück) an den Tag legen, oder halt zum Ausgleich Mid-Tier fahren. Besonders zum Lernen der Mechaniken ist Mid-Tier viel besser geeignet, da hier alles unmittelbarer ist, Fehler nicht so hart bestraft werden, und noch nicht alles mit Gimmicks zugekleistert ist. Aber das hat man ja alles aufgegeben, damit xXx_random_rommel_xXx auch ja konstant seine Conqueror fahren kann. Ich bleibe dabei: Die Büchse der Pandora wurde mit der Einführung dieser Tarnungen geöffnet. Der Effekt (Verschlechterung des High-Tier-Niveaus) danach setzte nicht unmittelbar ein, sondern wurde zu einem sehr langen, eigentlich bis heute andauenden, schleichenden Prozess. Auch andere Resultate, wie der generelle Fokus auf High-Tier bei ranked, Premiumschiffen & co, oder die generelle Inflation der Silberwährung (deswegen gabs ja dann irgendwann auch neue Währungen), lässt sich imo auf diese Änderung zurückführen. Logisch, wenn jeder Dödel die dicksten Pötte konstant fahren kann (und will), dann lohnt sich Mid-Tier kaum noch. Da steckt man lieber zunehmend Ressourcen ins subventionierte High-Tier. Aus wirtschaftlicher Sicht hat es sich für Wargaming bestimmt gelohnt. Eigentlich ist die Silber-Ökonomie in World of Warships der beste beweis dafür, dass ein BGE nicht funktioniert - da einfach eine massige Inflation einsetzt ;)
  5. Himbeerchen

    Russen BB OP

    Nachdem ich nun einige Zeit mehr Erfahrung als Gegner der Russen-BBs sammeln konnte/durfte/musste, muss ich als Gesamtfazit sagen: das trifft zu 100% genau zu. Die Russen-BBs insgesamt sind... naja... aber die Wladivostok sticht wirklich heraus, besonders wenn man bedenkt, dass auf T8 noch nicht alle BBs mit 406mm Geschützen unterwegs sind (Bismarck/Tirpitz/Roma/Richelieu). Zitadellentreffern auf eine Wladi mit 380mm Geschützen sind vom Effekt auch eher mager, der HP-Hitpool ist einfach viel zu groß. Wie schon gesagt wurde, haben selbst einige T10er BBs damit Probleme. Was glaubt ihr wohl wie man sich in einer Bismarck oder Roma fühlt, eine fast perfekte 90 Grad Breitseite in eine Wladi reinzuhauen, und der verliert kaum ein drittel der HP? Also Wladivostok finde ich im aktuellen Zustand tatsächlich bissl zu stark.
  6. Himbeerchen

    Divisionen im Spiel

    Kleines Gedankenspiel: Als BB kassiert man bei falschem Positioning zwar gerne massig Schaden, aber in der Regel kommt man noch raus. Als Kreuzer wird es schwieriger, aber besonders wenn man genug Distanz gewahrt hat oder über Nebel verfügt, kommt man auch hier noch raus. Wirst du aber als DD beim Cappen von Radar aufgedeckt und verlierst die Hälfte deiner HP, kannst du einen Gegner-DD zu keinem 1v1 mehr herausfordern. Einen Zerstörer muss man nicht zwangsweise versenken um ihn an der Erfüllung seiner Aufgaben zu hindern, genau das unterscheidet den DD von allen anderen Klassen. Machen leider auch nicht alle. Viele gehen lieber Gruppenkuscheln an einem Cap, wovon dann oft auch mindestens einer von Torps gedevstriked wird... Nö aber ich würd dich als CA oder BB halt nicht unterstützen (wobei eigentlich auch?).
  7. Himbeerchen

    Detonation auf deutschen BB

    Und trotzdem spielen Menschen Lotto
  8. Himbeerchen

    Divisionen im Spiel

    Zerstörer haben mit die steilste Lernkurve und vieles ist Learning-By-Doing. Anwinkeln und vorhalten (BB/CA-Wissen) kann man gut aus einem Video nehmen, die komplexe Entscheidungsfindung als Zerstörer, das einfach nötige Gefechtsbewusstsein, kommt nur mit Erfahrung. Das fängt schon damit an zu entscheiden, ob und zu welchem Cap man fährt. Das kann man nicht in der Theorie lernen, dafür sind Random Battles viel zu... naja, random. Man kann nicht sagen "fahr immer zum nächsten Cap", dafür ist die Gefechtsrealität viel zu situativ. Obwohl immerhin könnte man mal die Kunde verbreiten, dass sich breitseitezeigend an den Caprand zu stellen und sich direkt ohne Feindkontakt einzusmoken, nur dann eine gute Taktik ist, wenn man sein grünes Icon auf der Minimap unbedingt schwarz färben will. Und weil DD-Fahren viel Erfahrung verlangt, rate ich auch jedem Anfänger in WoWs dringend davon ab, direkt mit DDs einzusteigen. Die haben das Situationsbewusstsein einfach noch gar nicht. Können sie auch gar nicht haben. Gilt auch umgekehrt. Gestern eine T-61 gehabt, die sich im Chat wüst über das "Camper-Team" ausgelassen hat. Wohlgemerkt ist er mit seinem Divi-Kollege (auch DD) zu Gefechtsbeginn afk gewesen, Team geht nach B/C (unser dritter und letzter DD war eine Kiev). Bis die zwei Schnarchnasen aufgewacht sind, war das Team die halbe Strecke schon gefahren - Kursänderung wäre absolut nachteilig und die zwei DDs hätten noch nach B fahren können. Was passierte? Die Kiev wurde logischerweise aus dem Cap (C) gedrängt, wir haben den dann an die Gegner verloren. B war völlig uncontested, ging gratis an den Gegner. T-61 und Kollege gehen natürlich zu A. Immerhin: Ne YOLO-Tirpitz (die schon ohne DD-Support von Anfang an drauf zugehalten hat) war auch mit dabei. Ich (unfreiwillig bei C) habe keine Vision und wusste längst, dass das Match gelaufen war. Und zwar nicht wegen dem "Camper-Team". Sondern wegen 2 DDs die erst fast 2 Minuten AFK sind bevor sie zu A YOLOen. Zu verlangen, hne Vision anzugreifen sollen, während der Gegner 3 DDs sonst wo umherschwirren hat und man im Cap von 2 Seiten ungeschützt BB-AP fressen kann, ist nichts anderes als ein Aufruf zum Selbstmord. Das hat "Mr. Ich weiß ja alles besser DD" aber nicht wirklich gerallt. Für mich gilt im BB oder CA: Wenn ein Zerstörer Unterstützung will, muss er auch für Vision sorgen. Ich spring für keinen DD in die Presche, der hinter einer Insel einen auf HE-Spammer macht, den Kartenrand knutscht, oder einer von der oben genannten "ich smoke mich im Cap direkt ein und nehm dem Team die Vision weil ich gern Torpedos esse"-Sorte ist. Unwissenheit und der damit verbundene Dunning-Kruger-Effekt in World of Warships ist universal und auf keine Schiffsklasse beschränkt. Doch, bei dem Potato-Niveau im Random reicht das. Soll ich dir in Zukunft meine DD-Scoreboard Ergebnisse posten, wenn du mir nicht glauben magst? ^^ Außerdem sagte ich ja: "obere Hälfte des Scoreboards". DD spielen mag objektiv zwar am forderndsten sein, aber wie gesagt: In der "Suppe", die sich Durchschnitts-DD nennt, oben auf schwimmen, ist einfacher denn je. Nichts anderes habe ich ja gesagt.
  9. Himbeerchen

    Divisionen im Spiel

    Aber dadurch, dass so viele eben *kein* DD-Spielen können, sticht man mit Skill als Zerstörer direkt weitaus mehr heraus als bei jeder anderen Schiffsklasse. Schon in den ersten 5 min keinen sinnlosen YOLO-Tod zu sterben oder am Kartenrand das Zerstörer-Gegenstück zum BB-Camper spielen, bringt dich garantiert in die obere Hälfte des Scoreboards. 1 SoloCap-Badge und 20k Schaden reichen tatsächlich oft aus. Traurig eigentlich, wenn man darüber nachdenkt.
  10. Himbeerchen

    Inkompetenz erreicht unerträgliches Maß

    Thema irgendwie verfehlt: Mehr Content liefern hat doch nichts mit "auf uns Eliten zugehen" zu tun. Problematik sind in einigen Fällen die Balance und eben das konstant sinkende durchschnittliche Spielerniveau. Ob die durchschnittliche Potato nun ein 9er Premiumschiff kauft oder sich zu einem T9 Silberschiff hochstirbt ist doch egal. Oder um deine Frage kurz zu beantworten: Nein, tun sie nicht. Der Knackpunkt liegt vielleicht hier: Vielspieler =/ "WoWs-Elite" Man kann auch 5.000 Gefechte spielen ohne was zu lernen. Real existierende Beispiele gibt es genug. Der Casual ist und bleibt Hauptzielgruppe in World of Warships (und halt PvP Gaming generell), und "Casual" definiert sich nicht wie fälschlicherweise oft behauptet, an der investierten Spielzeit sondern - ich sags nun schon zum dritten mal - an der grundlegenden Herangehensweise an das Spiel. Deswegen zieht auch die "aber ich hab Frau und Kind"-Keule nicht. Wenn ich jeden Tag in League of Legends 3 ARAMs spiele und da einfach nur rumtrolle bleibe ich auch ein Casual, während jemand, der in der in der ganzen Woche 3 Ranked Matches spielt und massig Ehrgeiz und Teamplay an den Tag legt und stets alle Patchnotes aktiv verfolgt, schon eher ein Coregamer in LoL wäre. (K)ein Casual zu sein hat nichts mit der Spielzeit zu tun.
  11. Himbeerchen

    WGC 19.3: Was gibt es Neues?

    Gibt es zufällig Pläne die Notifications vom Game Center an die native Mitteilungszentrale des jeweiligen Betriebsystems (Windows 10 / macOS) zu schicken? Das ist das einzige Feature, dass ich mir vom Game Center aktuell wirklich wünschen würde (die Notifications wären dann auch automatisch anpassbar und den Verlauf könnte man an einer systemweiten Stelle einsehen).
  12. Himbeerchen

    Verringerte Ladezeit zum Gefechtsbeginn

    Ja ich finde auch 10 Sekunden längere Wartezeit könnte nicht schaden. Für meine HDD ist die Ladezeit zu 100% passgenau, aber man sieht wirklich einige Leute, die nicht rechtzeitig laden. Sind aber halt auch selten mehr als 10 Sekunden.
  13. Himbeerchen

    Inkompetenz erreicht unerträgliches Maß

    Da war ich aber nicht beteiligt (war zu der Zeit auch gar nicht online). Bin abgesehen davon auch kein fan der Stat-Keule (außer es wird nach einen Nerf für Feuer von einem BB-only-Spieler gefordert ) Aber dieser Effekt existiert wirklich. Der eigene Skill wird immer irrelevanter. Selbst wenn man der beste Spieler in dem ganzen Match ist, steht man plötzlich alleine 6 Full-Life-Schiffen gegenüber, weil sich das eigene Team an der Flanke direkt weggeschmissen hat, kann man auch mit Uber-Skillz nicht mehr gewinnen. Man kann nur noch versuchen, so viele Rote wie möglich mit zum Meeresgrund zu reißen. Die Flanke ist da trotzdem verloren, und das obwohl man als einziger keinen Fehler gemacht hat. Gut erfasst. Und genau deshalb wird sich auch nie was ändern. Simple Mathematik. Wobei ich persönlich sagen würde: Wenn man seitens Wargaming mal aktiv versucht auf uns "alte Eliten" zuzugehen, würde sich eventuell auch mein Geldbeutel wieder öffnen. Kann ich nur bestätigen. Mittendrin war es sogar so schlimm, dass ich die Schiffe mit den besonders guten Stats (z.B. Prinz Eugen oder Abruzzi) gar nicht mehr getraut habe, zu fahren - weil ich genau wusste, dass die Winrate trotz gleicher Leistung in den Keller rutschen wird. Da ist mir erst so wirklich bewusst geworden, wie ungesund es eigentlich ist, wenn man sogar seine eigenen Lieblingsschiffe nicht mehr spielen mag. Ich würde ja gern die Erhebung von eigenen Stats komplett abschalten können (auch und vor allem für sich selber). Es frustet doch nur und Anfänger interessiert es eh nicht bzw können sie halt nicht auswerten. Ist aber auch der Grund, warum ich kaum noch Radarkreuzer spiele: Man geht irgendwo in Deckung, schmeißt das Radar an, deckt 2 DDs auf und es passiert: Nichts. Die 20km entfernte Tirpitz mit HE zukleistern ist ja wichtiger. Leider gilt: Was man nicht selber macht, macht kein anderer. Wie ich schon sagte: Das ist einer der Gründe, warum ich fast nur noch BB spiele. An sich hätte ich viel mehr Lust auf Kreuzer, aber die meisten Kreuzer sind Unterstützungsschiffe. Und sich in random Battles auf so eine Rolle festzulegen ist der schnellste Weg zu chronischem Bluthochdruck. Egoismus ist leider der einzig verbleibende Weg in WoWs random Battles. Wer sich aufs Team verlässt, ist verlassen.
  14. Muss man nicht, kann man aber (Wüsste eigentlich auch mal gern seit wann "elitär" als was negatives gilt. Elite ist eigentlich ein Kompliment.) Weil die Casuals ALLES dominieren. Das alles wäre mir so egal wenn die zahlenmäßig nicht so überlegen wären und fast jeder Mainstream-Titel (vor allem eben PvP) auf sie - und nur sie - zugeschnitten wird. Zum Beispiel: Den Casuals ist es zu verdanken, dass wir DLCs und Lootboxen haben. Nenn es von mir aus Nostalgiebrille, ich nenne es ein gesundes Verhältnis zum Konsum: Ein Spieleentwickler, der in den 90ern oder frühen 2000ern mit so einer Praktik angekommen wäre (selbst wenn es damals technisch möglich gewesen wäre), hätte die Spielerschaft aber sowas von zum Teufel gejagt. Heute gehen auf Steam Messer-Skins für Counter-Strike für dreistellige Beträge die Besitzer wechseln. Sorry, da bin ich lieber ein Nostalgiker, als mir diesen unsäglichen Trend, den Casuals ermöglicht (und in gewisser Weise gewollt haben) haben auch noch schönzureden: Ein Spiel nicht für dessen eigentliches Gameplay und Lernkurven wertschätzen, sondern immer und konstant mehr Content haben wollen. Und die Entwickler liefern: Statt in die Tiefe, geht man in die Breite. Tausend Features, Skins und Gimmicks - aber das Spiel ist flacher als die Niederlande. Trugschluss: Die (inoffizielle) Hauptzielgruppe sind 13 jährige Kiddies, denn dort liegt unabhängig des Gesamt-Altersdurchschnittes das meiste potenzielle Geld. Auch bei Spielen die offiziell eigentlich ab 16 oder gar 18 sind. Da frage ich mich: Was unterscheidet eigentlich die aktuelle "Gamerkiddie"-Generation von den früheren? Warum lassen die sich den Lootboxen-Kram in einem so großen Ausmaß gefallen, dass an vielen Stellen (z.B. in Belgien) nun schon der Gesetzgeber eingreifen muss? Da ist übrigens fast immer von "Jugendschutz" die Rede, weil man ganz genau weiß, dass es vor allem die Minderjährigen sind, die auf diesen Kram reinfallen. "Ab 18" fällt in diesen Diskussionen immer wieder. Aber ja, muss an den alten Generationen liegen Da ist es wieder, die "aber ich hab doch Frau und Kind"-Keule. Wurde schon an anderer Stelle erläutert, warum das Quark ist. Man muss kein E-Sportler ohne Leben sein, um seine 5 Gehirnzellen anzuwerfen und mal im Chat mit dem Team zu kommunizieren. Es ist einfach eine faule Ausrede, dass Casuals einfach nur "Leute mit real Life" sind, und alle guten Spieler Tryhards ohne Leben. Das ist übrigens auch eine Art abwertend zu werden, ohne die Unterstellung konkret in den Mund zu nehmen. Niemand erwartet 100% Uberpro Skillz von jedem der nur 1 Stunde in der Woche zockt. Es ist die Mentalität, die Herangehensweise an das Spiel und der fehlende Respekt für die Mitspieler, die den Casual so massiv negativ herausstechen lassen. Er will ja nur seinen phun, völlig egal wer oder was dabei auf der Strecke bleibt. Ich behaupte einfach: Wenn die Leute es wenigstens versuchen würden und eine Lernbereitschaft an den Tag legen würden, gäbe es die meisten Beschwerden über die average Potatoes nicht. Aber solange die "lul don't care, just play 4 phun"-Mentalität dominiert, wird es auch immer (berechtigten) Frust geben. Die Gewinne und Möglichkeiten der Entwickler sind aber noch viel massiver angestiegen, das wird ganz gern vergessen. Die Publisher drängen meist nur auf "noch mehr Gewinn" und setzen teils unrealistisch kurze Zeitlimits für die Entwickler. Die Aktionäre wollen schließlich auch Gewinn haben, und das geht nicht wenn man mit spezifischen Spielen was riskiert, sondern in dem konstant Ware für die Masse rausgehauen wird. Von den technischen und finanziellen Möglichkeiten her, hat Gaming als ganzes eigentlich das größte Potenzial aller Zeiten. Wird halt nur nicht genutzt, weil (sicherer) Gewinn > alles andere. Lange kein Rainbow Six mehr gespielt, was?
  15. Okay du möchtest unbedingt dieses Fass aufmachen :D Aber okay, dann lass es mich so sagen: Die goldene Ära des Gamings ist vorbei, seit dem die Casuals übernommen haben. Alles soll möglichst einfach & mit Tausend Gimmicks vollgestopft sein. Bloß keine steile Lernkurve, kein langsames Gameplay, keine Geduld verlangen. Teamplay und Lernbereitschaft gehen auch gar nicht. Und wenn doch, dann muss es was zum kaufen geben, um das alles zu überspringen. Es ist traurig, wie sich eines meiner Lieblingshobbies (wie gesagt, Online-Gaming allgemein, nicht nur WoWs) zu einer so furchtbaren... Mittelmäßigkeit entwickelt hat. Es ist wahrlich nicht nur WoWs das sich so entwickelt hat, ich würde sogar sagen, dass WoWs im Vergleich zu anderen Spielen trotz Allem noch im Mittelfeld liegt. Schwer zu sagen, ob es da einen Anfang gab oder ob das kein langsamer, fließender Prozess war, allerdings glaube ich dass die Call of Duty Reihe den anderen Spieleentwicklern gezeigt hat wie sehr es sich rechnet, statt auf eine kleine, dedizierte Zielgruppe auf die Masse zu setzen. Schau dir nur mal die Rainbow Six Serie an. Angefangen als Taktik-Shooter mit eben so einer dedizierten Zielgruppe, ist der jüngste Teil nur noch ein Call-of-Duty mit bissl Gadgets und son bissl interaktiver Umgebung. Taktik gibt es kaum noch, nicht mal Verhaftungen sind in dem angeblichen Polizei-Shooter möglich. Aber leider geht die Rechnung ja auf: Rainbow Six Siege hat mehr Spieler angelockt als die Vorgänger. Es hat zwar nur die Seele der Spielereihe gekostet, aber scheinbar schlägt Geld alles. Ich spiele seit den späten 90ern, und seit den frühen 2000ern auch online. Ja, früher™ war "die Spielekultur" wirklich besser. Noobs gab es immer (ebenso wie Sh1t-Talking), aber damals gehörte es noch zum allgemeinen Ehrgeiz gescheit zu kommunizieren und von den guten Spielern zu lernen. Selbst bei mangelndem Spielskill kann man durch gute Teamarbeit noch vieles ausgleichen. Es herrschte eine ganz andere Mentalität. Lag vielleicht auch mit daran, dass es generell weniger Online-Spieler gab - und damit die Wahrscheinlichkeit, auf jemanden wieder zu treffen, wesentlich höher war. Heutzutage kommt da eher die "i just play 4 phun"-Keule, das auch gerne gesagte "aber ich hab Frau und Kind" (indirekte, subtile Beleidigung, dass alle "guten" Spieler NoLifer sind) - oder auch sehr beliebt: es kommt eine Beleidigung. Am häufigsten aber wird gar nicht reagiert, und das obwohl ich denke, dass heutzutage im EU-Raum mehr Menschen Englisch können, als noch in den frühen 2000ern. Die Fähigkeit ist da, es scheitert zu oft einfach am Willen. Chat nutzen? Mit dem Team kommunizieren? Taktisch zusammenarbeiten? Kritik umsetzen? Sowas *will* der Casual gar nicht. Er will das Spiel starten, seine Tirpitz fahren, Torps raushauen und das wars. Und bezüglich "vermeintlich falsche Richtung": Kommerziell ist die Taktik sich den Casuals anzubiedern sicher ein Erfolg. Aber viel bleibt auf der Strecke. Um noch mal Rainbow Six bzw besser gesagt das Genre aufzugreifen: Das Genre des Taktik-Shooter z.B. ist vollkommen ausgestorben. Der letzte wahre Taktik-Shooter war SWAT 4 aus dem Jahre 2005, mit einer Erweiterung aus dem Jahr 2007. Das ist jetzt 12 Jahre her. Und von den großen Spielefirmen wird auch nie wieder jemand so ein Spiel entwickeln, da es sich einfach mehr lohnt, ein massetaugliches Spiel für 40€ an 1 Million Casuals zu verkaufen, als ein spezielles Spiel für nur 100.000 Genre-Fans - denn da müsste das Spiel schon für 400€ verkauft werden müssen, um mit den Casuals mitzuhalten. Besonders da die größten Spiele-Entwickler, die zwar die besten Möglichkeiten hätten, aber seitens Publisher und Aktionären unter enormen Leistungs- und Gewinndruck stehen. Der kommerzielle Erfolg des Gamings ist gleichzeitig seine kreative Niederlage. Natürlich gibt es auch immer noch gute Spiele - aber die sind mittlerweile ziemlich oft Einzelspieler-Spiele. Perlen bezüglich PvP findet man ab und an noch im Indie-Bereich, leider mangelt es dort an Qualität oder an Spielerzahl. Die gammeln ja lieber alle in Fortnite rum. Also wenn dieser Fokus auf die Masse für dich die "richtige" Entwicklung ist, dann hast du die goldene Ära des Gamings nie selbst erlebt. Und um deine Kernfrage aus meiner persönlichen Sicht zu beantworten: Ja, Casuals haben sowohl World of Warships, als auch Gaming als ganzes, in die falsche Richtung getrieben. Als ich noch Facebook hatte hab ich mir die WoWs-Seite und die Kommentare dort angesehen... da merkt man erst mal, wie wenig selbst absolutes Basiswissen vorhanden ist. Nach BB-Buffs schreien (mit 3 Rechtschreibfehlern pro Zeile), dass können sie aber natürlich. Jeder kann sich auf der FB Seite selbst davon überzeugen, wie fundamental sich deren Herangehensweise an das Spiel mit der dieses Forums unterscheidet. Da spreche ich noch gar nicht von Unicums. Der Casual ist einfach ein völlig anderer Spieltyp. Er will sich nicht dem Spiel anpassen - das Spiel soll sich IHM anpassen. Das ist der große Casus Cnacktus. Ich habe fertig.
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