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Belustigungspanda

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Everything posted by Belustigungspanda

  1. Belustigungspanda

    Sammlung der Loser

    Ich stecke momentan auch mitten in einer Niederlagenserie, und das nun so richtig seit etwa zwei Wochen. Stagniert hat meine Siegrate schon seit Anfang März, aber in den letzten zwei Wochen ist sie um 0,25 Prozentpunkte regelrecht abgesackt (und das bei einer Basis von über 4000 Gefechten sowie weiter zunehmendem/r Durchschnittsschaden / -XP). Niederlagenserien von sechs oder acht Partien in Folge sind an manchen Tagen leider die Regel geworden. Teilweise geht diese Entwicklung sicherlich aufs Konto der Schiffe, die ich momentan fahre. Ich habe diverse Pötte, in denen ich gefühlt einen großen Einfluss aufs Spiel ausüben konnte, seit kurzem ausgelevelt, beispielsweise meine herzallerliebste ;) Amagi. Im Gegenzug fahre ich nun verstärkt Schiffe, die ich bisher etwas stiefmütterlich behandelt habe, weil sie mir ganz offensichtlich nicht liegen oder nicht gefallen (Ognevoi, T-22). Allerdings bin ich in ihnen nun wiederum nicht kontinuierlich so schlecht, dass dies rechtfertigen würde, wie viele Niederlagen ich mit ihnen neuerdings einfahre. In der Tat resultiert z.B. meine 32%-Siegquote auf der Ognevoi v.a. aus drei langen Niederlagenserien, die mehrere verschenkte oder unglücklich verlorene, eigentlich sicher geglaubte Siege beinhalteten. Zerstörer mögen mir von allen Schiffstypen am wenigsten liegen, aber meine Werte in den Kämpfen selbst sind noch weit davon entfernt wirklich unterirdisch schlecht zu sein. Viel häufiger kommt es vor, dass mein Verhalten und das des Teams einfach nicht zueinander passen. Ich bin - außer mit einigen wenigen Schiffen, bei denen ich schmerzliche Erfahrungen gemacht habe - eigentlich tendenziell eher zu aggressiv als zu zurückhaltend. Gerne führe ich Vorstöße an und wage mich auch mit vielleicht nicht ganz geeigneten Schiffen am Spielbeginn in Caps. Was ich überhaupt nicht gerne mache, das ist Snipen auf Maximaldistanz und Nebelcampen. Letzteres auch gerade deshalb, weil es mein größter Spaß ist, Belfasts o.ä. aus ihren Nebeln zu torpedieren... *g* Ich schätze nun, dass immer dann, wenn ich auf Teams treffe, in denen die Leute ähnlich ticken oder sich zumindest mitziehen lassen, es wie von selbst läuft. Treffe ich hingegen auf passiv veranlagte Spieler, die auch noch unkommunikativ sind und Versuche zur Absprache ignorieren, dann finde ich mich schnell alleine und verlassen in vorderster Linie vor. Im besten Fall schaffe ich dann angeschlagen den Rückzug und das Spiel geht nach Punkten verloren, weil kein Push mehr zustande kommt. Im schlimmsten Fall bin ich dank Fokusfeuer ohne viel Einfluss aufs Spiel schnell weg UND das Restteam kommt nicht in die Gänge. Und tja...vermutlich treffe ich neuerdings v.a. eher auf passiv veranlagte Teams und erkenne das nicht schnell genug. Ob das nun wieder reiner Zufall ist, sich der Matchmaker gegen mich verschworen hat oder ich einfach mit meinen aktuellen Pötten nicht gut genug klarkomme, um flexibel reagieren zu können...das weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es mich nervt. Und zwar kolossal. Das musste mal raus. Danke für den Thread.
  2. Belustigungspanda

    Neues Event: Kampf der Elemente (Battle of Elements)

    Der Designfehler von dem ich rede ist, dass das Event dem Spiel als Produkt nicht dienlich ist. Events wie Projekt R, GNB oder eben nun CoE sind letztlich Werbemaßnahmen, deren Ziel es eigentlich sein müsste, Spielern neue Motivation zu geben, Zeit und Geld auf das Produkt zu verwenden. Genau hierbei versagt CoE aber.
  3. Belustigungspanda

    Neues Event: Kampf der Elemente (Battle of Elements)

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber wenn ich (wie vor zwei Seiten geschehen) beschreibe, wieso ich dieses Event für misslungen halte, dann geschieht das definitiv nicht weil ich eine "Mimimi, ich will Alles sofort kostenlos und ohne Anstrengung!"-Haltung hätte, sondern weil ich hier so unglaublich viel vergeudetes Potential sehe. Da macht sich WG den Aufwand für ein weltweites Event...und begeht dann so schwere Designfehler, dass die Auswirkungen kaum positiv, sondern sogar eher negativ sind: - Spieler die vor Beginn nachrechnen (und einen halbwegs normalen Tagesablauf haben) sind vermutlich in der Mehrzahl noch vor der ersten Runde desillusioniert ob des enormen Zeitaufwands, der für das Erreichen der einzigartigen Belohnungen nötig ist, und haben einen eindeutigen Anreiz, einfach weiterzuspielen, ganz als ob das Event gar nicht vorhanden wäre, und einfach nur die kleinen Boni mitzunehmen. Für sie hätte das Event auch genauso gut gar nicht stattfinden müssen. Es beeinflusst ihre Spielmotivation nicht und verbessert v.a. auch nicht ihre Meinung vom Spiel. Im Gegenteil dürfte es sogar Enttäuschung geben über den fehlenden Spielanreiz. Die Freude über eine Handvoll unbedeutender Freebies, die man für 0 Zusatzaufwand abgreifen kann, verblasst schnell im Vergleich zur Ernüchterung über von vornherein quasi unerreichbare Maximalbelohnungen. Hier greift nicht die Logik, mit Event mehr zu erhalten als ohne, sondern die Psychologie und der Blick darauf, was einem entgeht bzw. in der eigenen Wahrnehmung vorenthalten wird. Das ist ein altbekannter Effekt, wenn es um die Untersuchung von Verteilungsgerechtigkeit geht. - Spieler die sich ohne Blick auf die Zahlen hoffnungsvoll einfach ins Getümmel stürzen und losspielen, in der Hoffnung auf Kamikaze oder Dublonen, werden wahrscheinlich mehrheitlich nach der ersten Woche frustriert sein, weil sie bemerken, dass ihr Wunschziel von vornherein quasi unerreichbar war und sie sich umsonst angestrengt haben. Für sie ist das Event also nur ein motivatorisches Strohfeuer mit anschließender Enttäuschung. Auch nicht wirklich das, was man als Spieldesigner haben möchte. - Obendrauf kommt der aufgesetzte Team-Aspekt, der individuelle Belohnungen von den Leistungen des restlichen roten oder blauen Teams abhängig macht, sich aber im Spiel selbst überhaupt nicht widerspiegelt. Man kann nicht gezielt einem Spieler aus dem eigenen Team helfen oder einem aus dem Gegnerteam zusetzen, weil diese nicht deckungsgleich mit den Verbündeten und Gegnern in den Gefechten sind. Im Extremfall freut man sich darüber, dass man für z.B. Rot einen Sieg eingefahren hat, hat aber zugleich Blau zu 11 weiteren Siegpunkten verholfen, weil man der einzige Feuer-Spieler in der Runde war. Da man das aber eben nicht weiß und von einem statistischen Ausgleich über die diversen Runden hinweg ausgehen muss, ist der Team-Aspekt des Events letztlich aufgesetzt, künstlich und für die Spielermotivation komplett sinnfrei. (Nachtrag: Zumindest ist sich WG dieser Tatsache offensichtlich bewusst und vergibt nur wenige Belohungen abhängig von der Teamzugehörigkeit. Das allerdings entwertet wiederum diesen "Wettbewerb", der ja immerhin Namensgeber für das Event hätte sein sollen...) Es ist ein Pseudo-Wettbewerb, den sich WG genauso gut hätte sparen können. Gerade weil ich mir als Modder auch Gedanken über die Spielermotivation machen muss, finde ich solche Designfehler, die der Reputation des Spiels eher schaden als nützen, schlicht unerklärlich.
  4. Belustigungspanda

    Neues Event: Kampf der Elemente (Battle of Elements)

    Natürlich. Du hast es voll erfasst. Ich habe natürlich nur genau an Dich geschrieben, und das nur weil ich exakt Dir auf die Nerven gehen wollte. Mein böser Plan wurde entlarvt. Und dabei habe ich mir soviel Mühe gegeben, meine wahre Intention zu verbergen, indem ich wahlweise Wargaming oder mich als Referenz genannt habe, während ich vorgab, meine persönliche Meinung zu äußern, diese zu begründen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Aber natürlich...wie konnte es anders sein...hast Du enttarnt, dass ich eigentlich nur Dir und Dir allein auf die Nerven gehen wollte. Ich hätte wissen müssen, dass ich gegen solch Scharfsinn keine Chance habe. Oh, nun hast Du sogar jene Worte und Gedanken erkannt, die ich noch gar nicht hatte, geschweige denn dass ich sie niedergeschrieben hätte! Und hast sie auch in einen argumentativ wie logisch völlig unstreitbaren Zusammenhang gebracht! Ich hatte wirklich von Anfang an keine Chance...
  5. Belustigungspanda

    Neues Event: Kampf der Elemente (Battle of Elements)

    Tja Wargaming, das war wohl nix. *seufz* Dieses Event ist Euch motivatorisch einfach nur misslungen. Die beiden großen Belohnungen (Kamikaze und Dublonen) gibt's nur bei sozial und psychologisch überaus grenzwertigem Spielverhalten über drei Wochen hinweg. Und unterhalb dieser Spitzenbelohnungen gibt es nur Gewinne, die zwar allesamt nett sind, aber keine besonderen Anstrengungen rechtfertigen. Gut, Fans bestimmter Schiffe können sich n Spezialupgrade sichern ohne auf Pech Glück bei Supercontainern hoffen zu müssen...und wenn man sich das Team-Tarnungspaket mehrfach holen kann, ist das auch ne schöne Grind-Hilfe. Aber den ganzen Rest kann man sich einfacher und entspannter auch über Container und Spielerfolge holen...und die richtig wertvollen Papa Papa - Signale (Missouri...) gibt es natürlich überhaupt nicht. Es fehlen schlicht die zugleich einzigartigen und mittelpreisigen Belohnungen. Dabei denke ich etwa an T2-/T3-Premiumschiffe (für vielleicht 350 bzw. 500 Münzen?) oder kleine Dublonenpakete. Auch kaufbare Supercontainer wären halbwegs spannend gewesen: Von sinnlosem Upgrade bis hin zur Nikolai hätte da Alles drin sein können. So aber gibt es lange Zeit über quasi Nichts...und in der weiten Ferne baumelt ein schier unerreichbares Ziel...welches ich darüber hinaus entweder für erheblich weniger Aufwand käuflich erwerben könnte (2000 Dublonen) oder schon aus dem Projekt R - Event besitze. Und ich schätze, dass es insbesondere Vielspielern ähnlich geht. Somit ist für mich die Motivation für dieses Event von vornherein gleich Null. Folglich tritt Plan B in Kraft: Anmelden, ganz normal weiterspielen und höchstens kurz vor Wochenwechsel mal jeweils reinschauen, ob man irgendwo kurz vor nem Meilenstein ist, den man mit Minimalaufwand noch mitnehmen könnte. Am Ende dann die persönlich wertvollsten Belohnungen kaufen. Währenddessen schulterzuckend und kopfschüttelnd der Frage nachgehen, wieso uns nach den wirklich gut ausbalancierten Weihnachsfeldzügen ein derart fehlkonzeptioniertes Event vorgesetzt wird, das nur die ohnehin anfälligen bzw. süchtigen Spieler zu vollem Einsatz motiviert und dem Rest im Grunde am Allerwertesten vorbeigeht.
  6. Belustigungspanda

    Chapayev

    Auf IFHE setze ich auch meine Hoffnungen. In einigen tausend XP ist es soweit und ich kann es skillen. Das ändert zwar nix an der Anfälligkeit, aber immerhin vielleicht am Schadenspotential. Das mit dem Manövrieren versuche ich natürlich auch nach allen Regeln der Kunst, zumindest nach jenen welche ich beherrsche. Mit anderen Kreuzern bringe ich viele BB-Kapitäne auch regelmäßig zur Verzweiflung, weil ich ihren Schüssen recht zuverlässig ausweichen kann. Nur geht das mit der Chapayev eben nicht sonderlich gut. Selbst wenn ich vor dem Schuss unentdeckt bin, schon das Ruder einschlage und erst im Drehen auf fast Maximaldistanz feuere, werde ich umgehend von mehreren Gegnern fokussiert und i.d.R. auch schwer getroffen. Im Gegensatz etwa zur Hipper mit ihrer ansatzweisen Turtleback-Panzerung wird bei der Chapayev aus AP-Streifschüssen, die sich dank Streuung dann doch auf den Deckrand verirren, leicht ein Zitadellentreffer. Und das weiß der Gegner auch. Wenn ich in einem BB sitze, sind auch die russischen Kreuzer meine liebsten Ziele... Insofern kann ich es den Gegnern natürlich nicht übel nehmen, dass sie in großer Zahl sofort auf mich umschwenken, aber es macht das von Dir genannte Ausweichmanöver mit Geschwindigkeitsreduktion quasi automatisch zu vergebener Liebesmühe, weil man nach Wegnahme der Geschwindigkeit für die zweite Salve (von Kreuzern oder zeitversetzt feuernden BBs) noch anfälliger ist als für die erste. Im 1 vs 1 mag es noch halbwegs funktionieren, aber IMHO kaum in der Anfangsphase einer Runde. Zu Inseln habe ich ja bereits geschrieben. Volldeckung hinter einer Insel ist schwer zu realisieren und Teildeckung sorgt letztlich für niedrige Geschwindigkeit und damit für Anfälligkeit. Es funktioniert situativ leidlich, ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das Radar ist leider meiner Erfahrung nach eher ein Zusatzgrund für den Gegner, mich in ner Capayev zu fokussieren, als dass es im Spiel tatsächlich nützt. Selbst wenn man mal ein kompetentes und aufmerksames Team hat, muss man noch immer auf 10km an den DD ran, und da ist man eben auch meist recht nah an den gegnerischen Kreuzern und auch nicht gerade auf Wohlfühldistanz zu den BBs. Wie schon oben geschrieben, wird die Lage später im Spiel mit weniger Schiffen tendenziell besser, aber man kann ja schlecht die ersten 10 Minuten einfach nur reglos hinten sitzen und nichts tun, bis sich die Reihen gelichtet haben...Somit kommt man in die frühen Cap-Gefechte und ist dort ziemlich anfällig. Und Teamunterstützung...tja...es wäre schön, wenn man auch außerhalb von Divisionen damit rechnen könnte. Geht aber leider nicht. Gestern habe ich ein T10-Spiel als einziger T8 im Match wirklich gewonnen und überlebt, weil mir unsere DDs Nebelhilfe gegeben haben und ich davor im Rückwärtsgang hinter eine schützende Insel knapp am Entdeckungsradius der pushenden Gegner-BBs entlanggeschrammt bin...Und meine Radar-Spots wurden auch gut genutzt. Nur leider passiert es genauso oft, dass das (angekündigte) Radar sinnlos verpufft und dass sich das Team nicht um einen schert... Versteh mich da bitte nicht falsch: SF bei der Chapayev war/ist für mich nie die dominierende Vorgehensweise, alleine schon weil es (siehe letzter Post) oft nicht funktioniert und man trotzdem aufgeht. SF war vielmehr das Chapayev-Gegenstück zum Nebel der Kutuzov: Eine Option, dem Gegner weiterhin zusetzen zu können, wenn der offene Kampf auf mittlere oder nahe Distanz zu riskant wäre oder man kaum noch HP hat. Dafür bezahlte man bislang mit geringerer Trefferquote (außer auf langsamen/stationären BBs). Auch ich mag die Kanonen der Chapayev und verteile gerne Zitadellentreffer auf Kreuzern damit. Abgesehen von Überraschungsaktionen hält man das aber leider nicht lange durch, weil der Gegner in der Regel auch zurückschießt und man darauf empfindlich reagiert. Abgesehen von den letzten paar Spieltagen war ich auch immer wieder gefühlt viel zu aggressiv und zu weit vorne mit dem Kahn. Da war es gut, sich angeschlagen auf Distanz zurückfallen lassen und mit SF noch irgendwas machen zu können. Nun wird das sehr viel schwieriger. Ich hoffe, dass das auch meine Erfahrung sein wird. -------------- @McKormak: Die Feuerleitanlage möchte ich eher ungern wieder zurückbauen. Grund siehe erster Beitrag. Im Fall der Fälle ist Distanz zum Gegner der letzte Schutz, wenn man schon ziemlich runtergeschossen ist.
  7. Belustigungspanda

    Chapayev

    Ich habe so das Gefühl, dass die Chapayev das Schiff sein könnte, welches am meisten unter dem Wegfall von Stealth Fire leiden wird. Alle Welt konzentriert sich auf Zerstörer und einige Zao/Ibuki-Kapitäne melden Bedenken an, aber ich denke, dass dieser russische Kreuzer die schlechtesten Ausgangsbedingungen hat. Und das sind seine Wendigkeit und seine Panzerung. Beides ist schlicht und ergreifend unterdurchschnittlich. Hat man "nur" den Standard an Upgrades verbaut, also Tarnung und Ruderstellzeit 1, dann hat man zwar "nur" 7.7 Sekunden Ruderstellzeit (was immerhin weniger ist als bei einer Hipper), aber eben noch immer einen Wendekreis, der einem Schlachtschiff oder Träger Konkurrenz macht. Hinzu kommt dann die extreme Zitadellenanfälligkeit der Kiste. Man wird bei Sichtung quasi automatisch zum Lieblingsziel von BBs...und wehe man trifft auf T10, dann kann man selbst auf Höchstreichweite von etwas über 17km feuern, schon vorher einen neuen Kurs eingeschlagen haben und die gegnerischen BBs treffen trotzdem noch regelmäßig und heftig. Im Gegensatz zum Schwesterschiff Kutuzov fehlt der Nebelwerfer, um sich halbwegs vor Beschuss zu schützen. Inseln die einen zugleich verbergen und ein Darüberschießen erlauben gibt es auch nicht allzu häufig...und wenn, dann verbringt man gefühlte Ewigkeiten damit sich zu positionieren, eben weil die Chapayev alles andere als wendig ist. Danach bringt man eine Handvoll Salven raus und der Gegner dreht in einen Winkel, den man aus der aktuellen Position heraus nicht mehr beschießen kann. Somit war bislang Stealth Fire die Möglichkeit, sich trotzdem noch am Kampf zu beteiligen. Einfach war das trotzdem nicht, denn oft genug war ein DD/Kreuzer/Flugzeug im Weg und man war dann doch sichtbar. Oder man musste stark manövrieren um unsichtbar zu bleiben, was gerade bei sich näherndem Gegner schnell mit Inseln oder dem Kartenrand kollidieren konnte. Was bleibt nun mit 0.6.3? Die Reichweite reduzieren will man nicht wirklich, denn die Chapayev ist höchstens gegen T6 noch ein leidlich passabler Nahkämpfer. Also vielleicht zum Stil der sowjetischen DDs übergehen und Unsichtbarkeit gegen Wendigkeit tauschen? Auch das erscheint wenig sinnvoll, da man zwar die Ruderstellzeit auf unter 5 Sekunden bekommt, aber noch immer über 900 Meter Wendekreis hat und auch bei weitem nicht klein und schnell genug ist, damit der Gegner zuverlässig danebenschießt. Hinzu kommt, dass man weder etwas über 1 km Unsichtbarkeit opfern möchte noch den neuen Streuungseffekt, den das Tarnmodul mit 0.6.3 bekommt. Man steckt also irgendwo noch mehr in ner Zwickmühle als bisher schon. Das Radar und die Kanonen schrien schon in der Vergangenheit "Du bist ein Zerstörerjäger, geh nah ran!". Wendekreis und Panzerung legten aber dann sofort Protest ein und verlangten "Bleib bloß auf Distanz, sonst bist Du schneller weg als Du Borschtsch sagen kannst!". Mit dem neuen Patch wird das noch schlimmer werden. Und dabei mag ich dieses Schiff schon jetzt nicht wirklich. Glaskanonen sind ja schön und gut, aber bei dieser hier kämpfe ich gefühlt häufiger gegen sie und ihre schlechte Wendigkeit als gegen den Gegner...
  8. Also mal wieder die EU-Übersetzungstruppe am Werk? Das wäre echt peinlich, gerade in einem so wichtigen Punkt der Patchnotes.
  9. Belustigungspanda

    Der Anfang vom Ende der Flugzeugträger?

    Nicht ganz, denn man hätte mehr Staffeln, die an verschiedenen Punkten der Karte operieren könnten. Außerdem wäre die Nachladezeit an Bord des Trägers kürzer als bei den großen Staffeln bisher.
  10. Jo, echt n Meisterstück. Ohne T10-Schiffe kann man von maximal ausgelobten 150k XP nur 40k erhalten, mithin also genug für vier 19er Reskills statt deren fünfzehn. Es ist schon etwas verwegen anzunehmen, dass ein Spieler mit T9-Schiffen so erheblich weniger Bedarf an einem Reskill haben soll als einer mit T10... Und auch auf T7 kann ein Spieler für seinen DD theoretisch schon AFT geskillt haben. Der guckt vollends in die Röhre...
  11. Belustigungspanda

    Der Anfang vom Ende der Flugzeugträger?

    @Mad_Skunky: Mein Denkansatz zu den Ranger-Setups wäre, nicht nur die Staffelzahl zu variieren, sondern auch ihre Größe. Das würde mehr Variabilität bringen. Ich könnte mir beispielweise zwei verschiedene 2-1-2 Setups vorstellen, mal mit größenreduzierten Jägern (Strike-Setup) und mal mit größenreduzierten DB (AS-Setup). Orientierungswert für die Staffelgröße wäre die Saipan, also 3(+1 mit T4-Skill). Die genannten Werte sind nur aus dem Bauch heraus entstanden. Also bitte nicht daran aufhängen. Mir geht es um die grundsätzliche Idee, auch die Staffelgröße zu variieren.
  12. Belustigungspanda

    Vorschlag zur Verbesserung der Minimap

    Wo wir grad beim großen Wunschkonzert sind, schließe ich mich auch mal an: Ich würde gerne die gerade erst hinzugefügte Anzeige der Schiffsnamen auf der Minimap editieren können. Nach einem ersten Test habe ich die nämlich wieder abgeschaltet, weil ich die Fahrtrichtung der Schiffe auf der Minimap nicht mehr gut genug erkennen konnte...
  13. Weiterer Lösungsansatz: Ich konnte neulich erst erfolgreich Module verkaufen, als ich das betreffende Schiff nicht mehr im Hafen ausgewählt hatte. Kann natürlich auch sein, dass zufällig das Inventar vorher nicht korrekt geladen hatte und es danach eben klappte, aber "Versuch macht kluch".
  14. Belustigungspanda

    CV Einkommen | CV Economy Picture Thread

    Gerade im Vorschaumodus versucht...hat leider nichts verändert, selbst mit ner halben Seite Platz dazwischen. Auch das Entfernen des Spoilers hat nix verändert. Ich nehme an, dass sich das Forum am ~original - Zusatz stört, ohne den es bei Photobucket leider nicht mehr zu gehen scheint. Die Links funktionieren allerdings einwandfrei. Mit Klick kann man sich die Bilder also ansehen. Ich hab sie auch alle schön zurechtgestutzt für kurze Ladezeit. ;) noch n EDIT: Wenn ich den Link über die "Image"-Schaltfläche einfügen will, dann zeigt er mir das Bild zwar in der Vorschau korrekt an, aber beim Versuch zu posten kommt die Meldung, dass die benutzte Dateieindung nicht erlaubt sei. Und das ist eben das bewusste "~original". Ohne das bekommt man nur ne grässlich runtergerechnete Version zu sehen.
  15. Belustigungspanda

    CV Einkommen | CV Economy Picture Thread

    6 Versenkungen mit Ranger im 1-1-1 Großen Dank an dieser Stelle an das restliche Team. Ich hatte das Spiel schon abgeschrieben gehabt, als zweimal hintereinander meine Strafes danebengegangen waren (Zumindest einmal völlig durch nen falschen Zug meinerseits...) und ich somit der gegnerischen Hiryu die Luftüberlegenheit lassen musste. Unsere Kreuzer haben zuerst in meiner Nähe Flakhilfe gegeben (wobei es nie einen Snipeversuch gab) und dann nach etwa 10 Minuten Spielzeit die Hiryu leicht unterhalb der Kartenmitte, also völlig außer Position, versenkt. Danach hatte ich freie Bahn und nutzte diese, um das Match noch rumzureißen. Als die Hiryu sank, stand der Gegner schon mit einem DD in unserem Cap und drei oder vier weitere Schiffe dampften gerade nach... Definitiv nicht mein schönstes Spiel mit dem Pott, aber vermutlich mein glücklichstes. Bonuserkenntnis: Die Runde hat zwar - wie erhofft - für die vorletzte Stufe der Wochenmission gereicht, aber sie hätte nicht für die letzte genügt. Ich hatte zwar nen Kraken, aber nicht mindestens 2000XP. EDIT: Aus irgendeinem Grund funktioniert der IMG-Code nicht. Wenn ich diesen Beitrag kopiere und in ein anderes Forum poste, erscheinen die Bilder problemlos. Seltsam. EDIT2: Falls sich jemand wundert: Die Division, in der ich mich auf dem Teambildschirm befinde, wurde erst in der Runde spontan angelegt.
  16. Belustigungspanda

    0.6.3 Public Test Patchnotes (englisch)

    Ich gehe sogar noch weiter und werfe mal die These in den Raum, dass von Amis, Deutschen und Japanern, also von den nicht nur auf Kanonen fokussierten DDs, die japanischen Zerstörer - abgesehen von den wenigen Kanonenbooten unter dem Sonnenbanner - tendenziell von der Änderung am Bloom noch am meisten profitieren bzw. am wenigsten unter ihr leiden dürften. Ihr Hauptfokus sind die Torpedos, und die können (und müssen) weiterhin sehr nah am Gegner abgesetzt werden, um die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Die Kanonen benutzt man mit den meisten IJN-DDs doch vor allem dann, wenn man ohnehin aufgedeckt wurde oder in Kürze mit Aufdeckung rechnet. In diesen Lagen macht die neue Regelung nur dann einen Unterschied, wenn der nahe Gegner schnell sinkt und man so schnell wie möglich wieder unsichtbar werden will. Ansonsten ist man ohnehin unter dem Druck sich mit den Kanonen zur Wehr zu setzen, weil man insbesondere vor Kanonenbooten kaum wegrennen kann. Und die wiederum haben ebenfalls mit erhöhter Sichtbarkeit zu kämpfen, was sie zurückhaltender beim Kanoneneinsatz machen könnte bzw. dazu führen könnte, dass man sie seltener im Spiel antrifft. Was riskanter wird, das ist der selektive Kanoneneinsatz um Feuer zu legen, ein extrem anfälliges Ziel rauszunehmen oder Decaps zu holen, insbesondere dann wenn man künftig auf bessere Feuerkontrolle und AFT verzichtet und somit sehr nah am Gegner sein muss, um diese taktischen Gelegenheiten zu nutzen. Ich sehe hier vor allem ein Problem im Lategame, wenn man als einsamer DD z.B. versucht den Cap der eigenen Basis zu verhindern, während die überlebenden Teamkollegen auf der anderen Seite beim Gegner cappen... Deutsche DDs folgen direkt hinter den Japanern, denn IMHO spielen sie sich dank ihrer sehr unsichtbaren Torpedos ziemlich vergleichbar. Am meisten sehe ich die US-Zerstörer bis einschließlich T7 (erstes Torpedo-Set) leiden, denn diese können nicht unsichtbar torpedieren und gehen nun also nur noch dann nicht auf, wenn sie Nebel und Inseln nutzen.
  17. Belustigungspanda

    6. Saison - Realität

    @Mad_Skunky: Wenn Du in 6 Wochen gewerteter Gefechte 703 Spiele absolviert hast, reden wir von über 16 Spielen am Tag. Vermutlich waren es eher über 20, weil ja noch ein paar Tage offen sind. Selbst wenn wir nur von 10 Minuten Dauer pro Runde ausgehen, resultiert das in einem Zeitaufwand von 160 bis 200 Minuten täglich. Die muss man erst mal haben und dazu muss man sich erst mal aufraffen können. Mir persönlich wäre das viel zuviel Aufwand für den mich erwartenden Effekt, auch in Relation zu meinen bisher absolvierten rund 4000 Zufallsgefechten seit Release. @Nekrodamus: Ich sehe mich als Kosten-Nutzen-Maximierer in WoWs. Bezogen auf Ranked nehme ich die Belohnungen mit, welche ich mit überschaubar geringem Aufwand erreichen kann. Das variiert natürlich je nach Lage. Sind die Belohnungen auch in hohen Rängen für mich "gut", dann investiere ich vermutlich mehr Zeit. Laufen parallel andere Missionen, die mir mehr bedeuten und die ich im Zufallsgefecht (nur oder besser) erfüllen kann, dann spiele ich weniger Ranked. Und habe ich eine ausreichend große Anzahl und Auswahl an Schiffen auf der Ranked-Stufe, die sich im finalen Grind befinden, dann wiederum spiele ich mehr Ranked, weil ich mir die Tagessiege schlicht in einem anderen Spielmodus hole und mehr Effekt aus der einzelnen Runde herausquetschen kann. Dublonen, Tarnungen, Flint und Black hängen zwar als sehr lecker aussehende Karotten stets vor meiner Nase, aber der Aufwand für den Weg dorthin ist wahlweise zu diffus oder erscheint mir im Schnitt als zu groß. Somit wirken diese Belohnungen auch letztlich kaum als Motivationshilfe. Schließlich und letztendlich ziehe ich auch keine gesteigerte Motivation aus dem Ranked-Gameplay, wie es mancher hier tut und deshalb auch liebend gerne hunderte Runden absolviert, ohne dass es ihn stört oder langweilt. Ich im Gegenteil empfinde Ranked gerade aufgrund der eigentlich nötigen, aber zu oft nicht funktionierenden Koordination als frustrierender im Vergleich zu Zufallsgefechten. Das können auch einige Sternstunden nicht rausreißen.
  18. Belustigungspanda

    Zeigt eure Super Container !

    Ich hatte gestern einen ziemlich mittelmäßigen Abend v.a. mit meiner levelnden Iowa. Und mit der komme ich wirklich nicht sonderlich gut zurecht, was ich teilweise dem A-Rumpf und seiner noch mieseren Beweglichkeit zuschreibe. Jedenfalls waren nicht wirklich viele motivierende Runden dabei. Umso erfreuter war ich, als der letzte Container der Nacht dann wirklich ein Supercontainer war. Inhalt: 1000 Dublonen. Damit konnte ich dann doch halbwegs zufrieden schlafen gehen.
  19. Belustigungspanda

    6. Saison - Realität

    Mich persönlich haben ja v.a. zwei Faktoren an der laufenden Saison gestört und von allzu vielen Spielen abgehalten: 1) Mangelnde Belohnungen: Bisher habe ich oft versucht, mich auch über Rang 10 hinaus zu kämpfen, einfach weil es da pro erreichter Stufe genug Signale und Tarnungen für dutzende Gefechte abzustauben gab. Nun wartet bis Rang 1 ein riesiges "Belohnungsloch" mit den "besonderen" Upgrades, deren Wert und allgemeine Auswirkungen auf das Spiel (Stichwort "Berechenbarkeit des Gegners") ich mit gemischten Gefühlen sehe. Da war einfach ab den (netten) 250 Dublonen auf Rang 11 für mich keine große Motivation mehr. Hätte ich früher angefangen und würde ich aktuell soviel WoWs spielen wie zu Jahresbeginn, hätte ich noch Rang 10 und die dortige "-10% - Fahne" priorisiert, aber mehr auch nicht. 2) Schiffsauswahl auf T7: Hier mischt sich das latente Fehlen effektiver Anti-Nebel-Maßnahmen mit der Premiumschiff-Schwemme auf dieser Stufe. Zunächst zum Nebel...Hier ist das Problem, dass es auf T7 nur Premiumschiffe mit Radar gibt, z.B. die Indianapolis und die Belfast, während auf T8 auch aus dem Techtree Schiffe wie die New Orleans und Chapayev zur Verfügung stehen. Sonar z.B. auf Fiji, Yorck und deutschen DDs ist verglichen damit nur eine geringe Kompensation, weil die geringe Reichweite ein hohes Risiko bedeutet und von den genannten Schiffen faktisch nur die Fiji in großer Anzahl anzutreffen ist. Die aber hat auch nur Kurzreichweitensonar und nutzt es oft zur Selbstverteidigung gegen Torpedos, die auf den eigenen Nebel zulaufen. Ergo sieht man gefühlt diese Saison oft minutenlang kaum was vom Gegner, was doch recht frustrierend sein kann, gerade wenn die eigenen Zerstörer nicht so teamdienlich agieren wie die des Gegners (= Team nicht einnebeln bzw. nicht aufklären) bzw. hierfür vom Team nicht ausreichend unterstützt werden. Ergebnis: Großer Bedeutungsunterschied der verschiedenen Schiffe, der frustrieren kann wenn man im falschen Kahn sitzt...und dies besonders dann, wenn sich der Gegner einfach Vorteile wie Radar durch Premiumschiffe erkauft hat, auf die man selbst auch nur mit dem Geldbeutel Zugriff hat. Die Premiumschiffe bringen sodann noch einen weiteren Nachteil mit sich: Sie können beliebige Kapitäne der Nation beherbergen. Dies führt im Extremfall dazu, dass ein T10-Spieler seinen Erfahrungsvorteil gegenüber einem noch levelnden T7 noch dadurch weiter verstärken kann, dass er in seinem Premium-Pott einen hochstufigen Kapitän fahren lässt, der dem Gegner diverse Skills voraus hat. Zum Glück wurde neulich der Zugang zu den vergrößerten Staffeln für CVs auf einen 4er Skill gesetzt, den man auf T7 normalerweise gerade erreicht hat, sonst wäre der Effekt noch größer (wie damals bei der letzten T7 ranked season). Dasselbe gilt für Concealment Expert auf DDs und Kreuzern. Aber auch so kann man sich noch auf den Premiumschiffen diversen Skillpunkt-Luxus gegenüber einem levelnden Kapitän verschaffen. Und dieser Effekt ist auf T7 nun mal naturgemäß größer als auf T8, und zwar um etwa 3 bis 4 Skillpunkte, je nach Fortschritt beim Grind. Zusammengefasst sehe ich auf T7 also ggü. T8 eine weniger gut aufeinander abgestimmte Verbrauchsmaterial-Situation, welche letztlich die Bedeutung von Nebel und nebelfähigen Schiffen stark erhöht. Dies gilt insbesondere für die in dieser Hinsicht auf T7 bevorzugten Premiumschiffe, die ohnehin bereits mit einem potentiell größeren Skillvorteil als auf T8 antreten. Im Effekt fühlen sich manche Spieler unfairen Vorteilen für Premiumschiff-Käufer ausgesetzt, was wiederum ein "Pay to Win"-Gefühl aufkommen lässt, insbesondere wenn das eigene Team im Kontrast zum Gegner gar nicht über die Möglichkeit verfügt, ähnlich effektiv gegen die Nebel-Meta vorzugehen. Hinzu kommt für mich persönlich aber immer noch mein Standard-Anti-Ranked-Argument: 3) Unberechenbarer Fortschritt: Im Gegensatz zu allen anderen Aufgaben im Spiel erfordern die gewerteten Gefechte einen vorher kaum abschätzbaren Aufwand an Zeit und Nerven zum Erreichen eines hohen Ranges. Ich kann grob abschätzen, wie viele Zitadellentreffer ich im Schnitt pro Match mit einem bestimmten Schiff mache und weiß folglich, wie lange ich in etwa brauche, um eine "Treffe x Zitadellen"-Mission abzuschließen. Beim Rangaufstieg in gewerteten Runden funktioniert das nicht, weil sich auch eine positive Siegquote in langen Sieges- und Verlustserien äußern kann. Zudem geht es bei ner Runde ohne Treffer nicht wieder rückwärts, ganz im Gegensatz zu Ranked. Beides ist für mich persönlich extrem demotivierend. Ich will nicht in eine Runde gehen mit dem Wissen, mich mit ihr verschlechtern zu können wenn sie verloren geht, egal ob selbstverschuldet oder nicht. In den letzten Saisonen habe ich irgendwann aufgehört zu spielen, weil ich meinen erreichten Rang und damit die Ausgangsposition in der folgenden Saison nicht gefährden wollte. Generell gehe ich immer mit einem Gefühl des Widerwillens in gewertete Runden, da ich ohnehin so gestrickt bin dass ich ungern verliere und mir eine Niederlage in den gewerteten Gefechten schlicht dreifach wehtut. Nicht nur habe ich keinen Fortschritt erzielt, sondern ich muss mich nun sogar wieder dorthin zurückkämpfen wo ich bereits einmal war UND dann einen erneuten Anlauf zum Vorankommen unternehmen. Und das alles ohne abschätzen zu können, ob ich das finale Ziel jemals erreiche. Darauf habe ich schlicht keine Lust. Ich fahre die gewerteten Gefechte daher nur mit Pötten, die ohnehin gerade (fertig ausgebaut sind und) leveln. Damit kann ich mir immerhin einreden, dass ich noch einen Fortschritt beim Grind aus den Runden ziehe, selbst wenn es ne Niederlage wird. Extrarunden drehe ich aber definitiv nicht mehr. Die Endbelohnung ist zwar toll, aber der potentielle Frust auf dem Weg dahin ist sie mir einfach nicht wert. Deshalb bleibt es wohl nach 14 Runden in dieser Saison bei Rang 11. Viel mehr wird bis Ende bei mir nicht mehr kommen.
  20. Belustigungspanda

    Wegfall Stealthschießen..Reskill Verbilligung ?!

    Ursprünglicher Zweck von Zerstörern war die Bekämpfung von Torpedobooten, woher auch ihr Name kommt, der eine Kurzform von "Torpedobootszerstörer" ist. Das war in etwa zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Später dann erst wurden die Zerstörer zu den Multifunktions-Flottenbegleitern (mit variierendem Schwerpunkt), die wir aus dem Zweiten Weltkrieg und der Frühphase des Kalten Krieges kennen. Bei der Defensivfähigkeit von Schlachtschiffen gegen solch kleine Ziele muss man immer die Zielgenauigkeit der damaligen Systeme berücksichtigen. Eine Trefferquote der Schiffsartillerie von 2% etwa galt noch Anfang des Zweiten Weltkriegs als grober Erwartungswert. Hinzu kommt, dass Zerstörer für gewöhnlich nicht 1 vs. 1 gegen ein Schlachtschiff antraten, sondern im Flottenverband, was auf ein ganz anderes Kampfszenario hinausläuft. Trafen BBs und DDs doch mal im Verhältnis 1:1 aufeinander, verlief das i.d.R. verheerend für die DDs, wie man am Unternehmen Juno sehen kann. Wenn vermeidbar, hätte aber kaum ein DD-Kapitän bewusst eine solche Konfrontation gesucht. WoWs bildet diese Verhältnisse über den Verlauf einer Partie nun leider nicht wirklich historisch ab. Am Anfang kann man noch, gerade im Low Tier, die historische Begleiter- bzw. Torpedobootsrolle ausfüllen, selbst wenn man durchgehend aufgedeckt ist. Die Masse an Schiffen und damit auch Ablenkungen ist einfach noch da. Später aber kommt es dann zu den 1 vs. 1 - oder gar Unterzahl - Situationen wie im o.g. Video. Hier muss ein Spieleentwickler nun die Abwägung vornehmen, welche Chancen er dem DD-Fahrer noch einräumen möchte, wo er in der Realität eigentlich kaum noch welche gehabt hätte. Es soll für beide Seiten motivierend bleiben, gerade weil man in diese Lage kommen kann, ohne selbst darauf großen Einfluss gehabt zu haben. Im Video sieht man nun einen Spieler, der seinen Vorteil konsequent ausspielt. Er schlägt zu wenn möglich und hält sich zurück wenn nötig. Dazu kommt, dass die Gegnerseite ihre bis zuletzt vorhandene Aufklärungsmöglichkeit (Träger) nicht gegen ihn nutzt. Die will ich aber mal aus der Betrachtung rauslassen, denn CV-Hilfe steht nicht immer zur Verfügung. Was bleibt, das sind zwei Fragen. 1) Wäre einem genauso fähigen Gegner in einem BB (nicht Missouri mit Radar) ein Konter möglich gewesen? Dies würde ich für die meisten Situationen verneinen: Wenn der DD dauerhaft seine Geschwindigkeit und Wendigkeit ausspielen kann, kann ein einsamer BB-Fahrer nur blind feuern und hoffen. In die Ecke bzw. den Nahkampf drängen funktioniert leider nicht immer, abhängig von der Kartenlage. Das Gefühl von Wehrlosigkeit entsteht, und das ist definitiv nicht gut für Spielmotivation und Zahlungsmoral des BB-Fahrers. 2) Sollte einem einsamen BB-Spieler ein Konter möglich sein? Hier wird es diffiziler, weil einerseits ein Schiffsunterschied abgebildet werden soll, andererseits aber jeder Spieler das Gefühl haben soll, etwas bewirken zu können. Es sollte also eine Nische für jedes Schiff gegen jedes andere geben, zumindest eine kleine. Balancingtechnisch ist das die Quadratur des Kreises. Das aktuelle Gerücht bzgl. Entdeckungsdistanz = Feuerreichweite repräsentiert hierzu einen Lösungsansatz nach dem Prinzip "Gordischer Knoten", ohne allerdings das Problem in seiner Gänze zu lösen. Es wird nur eine BB-Frustursache von mehreren möglichen gestrichen. Ich persönlich fände es zielführender, das gesamte Sichtbarkeitssystem zu überarbeiten, nämlich auf Basis von Wahrscheinlichkeiten. Je näher man am Gegner ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit zur Entdeckung, und je weiter weg, desto größer die Chance zum Verlieren der Ortung. Keine absolute Grenze "Bis hierher sichtbar...und einen Meter weiter nicht!" mehr, sondern ein kontinuierlicher Übergang, wobei die Chance gesteigert würde durch Kanoneneinsatz. So bestünde auch auf Maximaldistanz noch die Chance darauf, dass ein DD alle paar Salven aufploppt und beschossen werden kann, und genauso hätte der DD weiterhin einen Vorteil von guter Tarnung bzw. hoher Waffenreichweite. Stealth Fire wäre weiterhin möglich, aber keine sichere Sache mehr, und außerdem der steten Abwägung unterworfen, wie nah man am Gegner sein möchte. Trefferwahrscheinlichkeit würde gegen Entdeckungschance abgewogen werden müssen.
  21. Belustigungspanda

    Wegfall Stealthschießen..Reskill Verbilligung ?!

    Es ging neulich das Gerücht um, es werde mit 0.6.3 kommen. Eine offizielle Ankündigung gab es aber IMHO nicht. Jedenfalls ist das ganze Gerede ausschlaggebend für mich gewesen, einige meiner Kapitäne nach dem großen Skill-Reset noch nicht wieder komplett neu zu skillen. V.a. meine Japaner für die DDs sitzen noch auf freien Punkten. Aber...wenn ich das jetzt mal versuche zu überblicken...dann sind das auch schon so ziemlich die einzigen offenen Entscheidungen diesbezüglich. Auf allen meinen Kreuzern ist Concealment Expert ohnehin der erste 4er Skill und die Reichweitensteigerung dort erfolgt über Upgrades statt Skills. Die russischen DDs baue ich eh so auf, dass Stealth Fire nur ein netter Bonus in Extremlagen ist. Deutsche DDs haben eh den massiven Bloom. Und US-Zerstörer haben derart ungeeignete Trajektorie, dass ich dort ohnehin nicht mit AFT kalkuliert habe. Es bleiben eigentlich nur die Japaner...Und da v.a. der Seitenpfad, denn auch mit der recht schussstarken Yugumo sehe ich Stealth Fire nicht als Hauptfaktor.
  22. Belustigungspanda

    Werden die Boni und Rabatte immer weiter gedrosselt?

    Ich persönlich bin gar nicht mal so unzufrieden damit, dass aktuell keine allzu großen Missionsbelohnungen aufgefahren werden. Einerseits liegt das am Split des russischen DD-Baums, denn dafür gab es doch ziemlich nennenswerte Kompensationen (5 Kapitäne, 2 Hafenslots, über 25 Mio. Credits und damit faktisch zwei T9 kostenlos) und ich habe sehr viele Runden auf der alten Tashkent an den Tagen davor absolviert, um T9 freischalten und den maximalen Effekt erzielen zu können. Zusammen mit dem Spee-Marathon Anfang Januar hat das doch für eine gewisse (Über)sättigung gesorgt. Deshalb finde ich die momentane "Pause" doch relativ entspannend. Andererseits sehe ich mich aber auch nicht akut unterversorgt mit Spielzielen. Klar, mehr geht immer, aber aktuell arbeite ich mich schrittweise in Richtung Shinonome vor und spare in der sehr langen Frist freie XP für die Missouri (aktuell ca. 45%). Das genügt zumindest, damit ich mich zu einer Handvoll Runden alle paar Tage aufraffen kann. Ich hoffe, dass genau dann wieder eine gute Aktion mit lohnendem Gewinn angesetzt wird, wenn ich wieder Lust und Laune nach ner Ausfahrt verspüre. ;) Die zurückgefahrenen "Standard-Belohnungen", v.a. Signale, werde ich aber in spätestens einigen Wochen dann doch schmerzhaft bemerken dürfen. Schon jetzt ist mein Lagerbestand bei einigen davon in der Nähe meiner selbst gesetzten gewünschten Reserve angelangt. Bleibt hier die Flaute bestehen, wird es spätestens ab Sommer doch mehr und mehr zu Sparrunden kommen müssen.
  23. Belustigungspanda

    How much Credits you have?

    I'm at about 46mil right now, having mostly T7 to T9 ships in port (+ several T6 keepers) on all lines. As a f2p player, i was nearly broke when i went from T7 to T8, but since i switched to only purchasing when there's a sale, using signals + camos...and got lucky with several 5mil supercontainers...i'm sitting on enough money to afford most modules or ships as soon as i unlock them. Also - apart from my CVs - i profited from the economy rework some months ago.
  24. Belustigungspanda

    Was tun um CVs zu fixen?

    @God_of_Thunde667: Die Setupwahl bei der Ranger ist meiner Meinung nach auch stark abhängig vom eigenen Charakter. Ich persönlich tue mir einfach schwer in dem Wissen, dass ich keinerlei eigene Jäger besitze um mich gegen einen Snipe zu verteidigen. Ich fühle mich mit einem Strike-Setup ohne Jäger zu einem eigenen Snipe genötigt und wenn der schiefgeht oder langsamer/schlechter erfolgt als der gegnerische, dann ist das Spiel schnell gelaufen. Dafür wird man aber mit freier Bahn und hoher Schlagkraft belohnt, wenn man Erfolg hat. Ich habe das schon im Thread zur Ranger geschrieben: Diese Alles-oder-Nichts-Spielweise ist einfach nicht meine. Deshalb bevorzuge ich in der Regel das Mischsetup. Gegen Noob-CVs kann man auch damit die Lüfte beherrschen (mein Rekord liegt bei 50 Abschüssen mit der einen Staffel...das war gegen eine Strike-Ranger) und zugleich weiterhin passabel Schaden über Zeit anrichten. Gegen halbwegs fähige Gegner fehlt einem sowohl Luftkampf-, als auch Offensivkraft, aber man kann sich zumindest in der Regel noch irgendwie durchschlagen. Das AS-Setup würde ich persönlich in Zufallsgefechten wegen des geringen Schadenspotentials gegen andere Schiffe nicht wählen wollen, obwohl es mir die größte Sicherheit vor dem anderen Träger gäbe. Deshalb bleibe ich wohl auf absehbare Zeit dabei, dass ich im Mischsetup fahre wenn ich alleine unterwegs bin und ab und an auf Strike wechsle, wenn ich in Division fahre und auf Flakhilfe bauen kann. Andere Spieler können mit dem "Alles oder Nichts" besser zurechtkommen. Für die ist Strike eine annehmbare Wahl, weil sie bereit sind, die Rückschläge gegen gute Abwehr hinzunehmen. Oder man will das Risiko komplett dominiert zu werden minimieren und nimmt dann eben AS im Austausch gegen Schadenspotential.
  25. Belustigungspanda

    Katori kostenlos auf NA

    Ganz vergleichen kann man die Voraussetzungen für's Erspielen der Katori leider nicht. Der NA-Spieler hat einen Monat Zeit, um rund 40k XP zu erspielen, und bekommt dann Schiff und Kapitän dafür sicher. Bei den GNB damals ging es durch einen Missionsmarathon mit Zufallskomponente...und am Ende musste/durfte man sich dann entscheiden, welche Belohnungen man erhalten konnte. Für alle ausgeschriebenen Belohnungsschiffe reichte die Diamantzahl nur, wenn man über Sonderevents z.B. im Forum oder von youtubern Zusatzpunkte abgriff. Aber gut...dafür hatten wir das Schiff ein Jahr früher. Will ich mal gelten lassen. Die Katori selbst habe ich nach anfänglichem Zögern durchaus ins Herz geschlossen. Sie bietet das, was ein Premiumschiff für mich interessant macht, nämlich eine ganz eigene Spielweise. Ich bin froh, mich damals für sie entschieden zu haben.
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