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Tigrinhos

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  1. Tigrinhos

    USA Captain Management

    Du kannst aber auch einfach z.B. einen französischen Zerstörerkapitän mit der Missouri ausbilden: Kapitän mit 19 Punkten drauf, dazu entsprechende Signale und ggf. noch Tarnung, gescheffelte Kapitäns-XP beliebig einsetzen. Macht auf jeden Fall mehr Sinn als auf einem Schiff mit geringerem Einkommen zu fahren, erst recht bei einem unerfahrenen Kapitän, der z.B. ohne Adrenalinrausch weniger Schaden macht und so auch weniger XP generiert.
  2. Kann es mir vorstellen, ich finde nur man sollte sich den Spott sparen, wenn die aktuellen Zustände bei der deutschen Marine noch schlechter sind. Die Kusnezow wurde immerhin vor kaum mehr als 10 Jahren generalüberholt und auch das Feuer brach bei Instandsetzungsarbeiten aus. Bei deutschen Schiffen wie den zuletzt nach und nach außer Dienst gestellten Fregatten der Bremen-Klasse hat die letzte Modernisierung 1990 stattgefunden bzw. seit Indienststellung gar keine. Und zuletzt hieß es, dass Wartungsarbeiten bis zu 18 Monate zurückgestellt werden müssen. Solange sind die Schiffe halt nicht einsatzbereit und danach dürfte dann auch ein etwas längerer Aufenthalt in der Werft erforderlich sein, der wegen Personalmangel sowieso schon länger als normal dauert. Noch schlimmer sieht es bei außerplanmäßigen Reparaturen aus, in dem Fall kann man dann gleich mehrere Jahre warten, bis erst mal alle planmäßigen Arbeiten abgeschlossen sind. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Flugzeuge verloren gehen würden, wenn unerfahrene Bundeswehrpiloten Kampfeinsätze von einem wartungs- bzw. reperaturbedürftigem Flugzeugträger aus fliegen müssten. Beim Einsatz der Admiral Kusnezow vor Syrien sind jedenfalls zwei Abstürze bekannt, keiner davon wegen menschlichem Versagen. Bei der Luftwaffe hieß es dagegen zuletzt, dass rund 40 % der Piloten die Mindestanforderung von 140 Flugstunden im Jahr nicht erreichen - Simulatorstunden ausgenommen. Russische Trägerpiloten fliegen oft mehrmals täglich und schaffen dieses Ziel in drei Monaten , wobei es natürlich auch weniger Abstürze gibt, wenn man das unterlässt. Davon abgesehen ist ein alter und störanfälliger Flugzeugträger immer noch der Einäugige unter den Blinden, das hatte ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Er hat jedenfalls ausgereicht, um tausende Zivilisten bei Luftangriffen zu töten, ich bin mir aber nicht sicher, ob auch das zu den neuen Hauptaufgaben der Bundeswehr gehört.
  3. Nehmen wir an es werden neben der Hood und der Prince of Wales im Anschluss noch z.B. die King George V und die Rodney versenkt bzw. schwer beschädigt, und das Ganze am Besten in einer Situation wie im Sommer 1940, als die Luftschlacht um England noch aussichtsreich erschien, die Sowjetunion ein Verbündeter war und auch noch keine Kräfte ins Mittelmeer bzw. nach Afrika abgezogen wurden, dann wäre man in einer wesentlich besseren Position für Verhandlungen und Großbritannien vielleicht kompromissbereiter gewesen, mehr aber auch nicht. Denn setzt man das Ganze fort, reißt die Glückssträhne früher oder später oder die Erfolgsaussichten schwinden durch Ereignisse wie z.B. den Kriegseintritt der USA oder den Beginn des Russlands- bzw. Afrikafeldzugs. Eine Kapitulation Großbritanniens erscheint ohne eine erfolgreiche Invasion ausgeschlossen und daran darf man durchaus zweifeln, es erscheint aber auch nicht ganz unwahrscheinlich, wenn die überlegene Royal Navy schon eine empfindliche Niederlage erlitten hat und die Kriegsmarine auch noch aus der Luft unterstützt wird. Riskiert man so ein Unternehmen kann man alles gewinnen oder auch alles verlieren, ich sehe die Chancen halt besser allein das Momentum für Verhandlungen auszunutzen um zumindest einen kleinen Erfolg zu erzielen. Noch besser wäre es aus meiner Sicht gewesen gar nicht erst Schlachtschiffe zu bauen - eine Frage über die sich ja auch Dönitz und Reader nicht einig waren. Darüber kann man also ewig diskutieren, es gehört dann aber nicht nur eine Meinung sondern auch ein paar gute Argumente dazu. Mein erstes wäre, dass die britischen, schweren Einheiten auch so aus dem Spiel sind und nutzlos im Hafen rumliegen, sofern man sie nicht für die U-Boot-Jagd umbauen oder mit Rollen an Land schaffen kann. Weiterhin benötigt man für ein Schlachtschiff wie weiter vorne erwähnt ca. 1.500 t Kupfer und für einen Panzer im Schnitt nur 150 kg. Anders ausgedrückt kann man für jedes Schlachtschiff also 10.000 Panzer bauen oder vielleicht 1.000 Jagdflugzeuge oder auch 100 U-Boote. Um das zu bewerten braucht man neben einer Fragestellung und Argumenten als Drittes auch ein klares und möglichst realistisches Ziel. Beginnt man z.B. weder den Bau von Scharnhorst, Gneisenau und Bismarck, noch von Graf Zeppelin und H-39, hat man zu Kriegsbeginn vielleicht 400 anstatt 40 hochseetauglichen U-Booten. Auf Dauer ändert das dann gar nichts, außer dass ein paar hundert U-Boote mehr versenkt werden und vielleicht nur 90 % statt 99 % des Nachschubs ihr Ziel erreichen. Aber man hätte sicher über mehrere Monate mindestens den Rekord vom Juni 1942 mit 142 versenkten Handelsschiffen einstellen und Großbritannien ins Wanken bringen und anschließend K.O. schlagen oder zu Verhandlungen zwingen können. In der Realität gab ja auch ohne so ein Szenario schon Friedensangebote, allerdings unter der Bedingung alle besetzten Gebiete vollständig zu räumen und abzurüsten. Man muss also gar nicht 5.000 Frachter in 6 Jahren versenken, es reichen 500 Frachter in drei Monaten. Scheitert man, braucht man es auch gar nicht länger zu versuchen. Ich hoffe es ist klar geworden worauf ich hinaus will, die eine Frage ist, wie man einen Seekrieg hätte erfolgreicher gestalten können, die andere Frage wozu? Um Polen zu besetzen hat ein 30 Jahre altes Linienschiff gereicht, es wäre aber wohl auch ganz ohne die Kriegsmarine gegangen. Der Westfeldzug durch die Ardennen war dank der deutschen Panzer- und Luftwaffe erfolgreich. Danach sind unzählige Varianten denkbar, bleiben wir von mir aus mal bei "Operation Seelöwe", was wäre dafür erforderlich gewesen? An erster Stelle stehen da wohl ein paar hundert zusätzliche Begleitjäger für die Bomberflotte mit einer Reichweite von über 1.000 km ähnlich z.B. der P-51 Mustang. An zweiter Stelle die Flotte von ein paar tausend Landungsbooten. Erst an dritter Stelle kann man mal anfangen zu überlegen, ob zusätzliche Schlachtschiffe oder Kreuzer einen größeren Vorteil gebracht hätten, als z.B. hunderte Schnellboote oder auch für Nachtangriffe geeignete Bomber mit einer größeren Reichweite als die He-111. Da die Home Fleet in Scapa Flow ankert und einen Tag braucht um zu reagieren und anzudampfen wohl eher nicht... Groß taktieren ist auch nicht, bei einer Invasion würde sie wohl schnellstmöglich auslaufen und den kürzesten Weg nehmen - ideal also um auf diesem Minensperren auszulegen und mehrfach aus der Luft und aus dem Hinterhalt anzugreifen. Es schadet natürlich auch nicht, wenn die halbe Flotte anderweitig beschäftigt ist, dafür war man aber eigentlich ganz gut aufgestellt, nur nicht konsequent genug: Für den Zweck ist doch beispielsweise egal, wie viele U-Boote, Panzerschiffe und Schlachtschiffe man hat und wo die liegen, es müsste trotzdem jeder Konvoi geschützt werden. Es kommt vielmehr auf die Zeit an, denn je länger diese Schiffe irgendwo unterwegs sind, desto mehr gehen auch verloren. Entscheidend ist also, wie viele bei der Invasion noch übrig sind und wie viele man dafür benötigt. Glück oder Pech spielt da weniger eine Rolle, das zeigt sich auch am Beispiel der Gneisenau, die insgesamt sieben Mal schwer beschädigt wurde: Nach Treffer der Renown, nach Torpedotreffer durch das U-Boot Clyde, nach Sturmschäden beim Versuch in den Atlantik auszulaufen, nach Torpedotreffer in Brest, nach Bombentreffern dort im Trockendock, nach Minentreffer im Ärmelkanal und nach Bombenangriff in Kiel. Fast alle dieser Ereignisse fanden zwischen April 1940 und April 1941 statt, wobei sie danach ein Jahr bis Januar 1942 in der Werft lag und es nur einen Monat später im Februar 1942 zum mehr oder weniger Totalschaden kam. Ich würde mal sagen da kann man eher von Glück sprechen, dass die Gneisenau nicht sofort beim ersten Gefecht mit der Renown oder eben zwei Monate später vor Norwegen versenkt wurde. Man hätte aber wesentlich bessere Karten gehabt, wenn Scharnhorst und Gneisenau mit vernünftiger Hauptbewaffnung auf die Renown getroffen wären. Oder wenn vor Norwegen mehr Zerstörer zur U-Boot-Abwehr vorhanden gewesen wären. Oder wenn man sich das hin- und her verlegen gespart hätte bzw. besserer Jagdschutz über Brest oder Kiel vorhanden gewesen wäre.
  4. Ich verstehe das schon, nur bringt es eben nichts, weil du diesen Plan nicht über mehrere Jahre durchziehen kannst, realistischerweise ja nicht mal über ein paar Monate! Bleiben wir mal bei den echten Zahlen, dann gibt es bei Kriegsbeginn ja sogar nur die drei Panzerschiffe und die Admiral Hipper, da die leichten Kreuzer allesamt nicht für den Handelskrieg geeignet sind. Die Graf Spee sinkt dreieinhalb Monate später am 17. Dezember und damit fehlt bei diesen Handelsstörern schon mal 25 % der Kapazität, während die Briten kaum geschwächt sind: Die Exeter musste halt für ein Jahr in die Werft. Und wäre die Spee nicht gesunken, dann hätte es halt ein paar Monate später z.B. die zwischenzeitlich in Dienst gestellte Blücher erwischt, die bis dahin vielleicht wie die Spee so im Schnitt drei Frachter im Monat versenkt hätte, während den U-Booten in sechs Jahren über 5.000 Schiffe zum Opfer fielen oder etwa 70 im Monat. Auch das nebenbei bemerkt eben nicht wirklich viel, wenn man es mal auf die über 1.000 gebauten U-Boote umrechnet... Das ganze wie auf der vorhergehende Seite erwähnt, während 99 % des Nachschubs über den Atlantik oder fast 350.000 Schiffsladungen erfolgreich ihr Ziel erreichten oder bei 5.000 bis 6.000 t pro Schiff etwa 2 Milliarden Tonnen Material! Ein bisschen mehr Glück oder ein paar mehr Schiffe hätten daran wie gesagt nicht viel geändert. Ich hatte das ja schon öfter geschrieben, gegen eine Übermacht braucht man eine andere Strategie, so einen Abnutzungskrieg kann man nie gewinnen bzw. lange führen, da man dabei selber immer schwächer wird. Eine andere Strategie könnte z.B. ähnlich dem Guerillakrieg egal ob in Vietnam oder Afghanistan aussehen, also lauter fiese, kleine Stiche, die eben in Summe doch wehtun. Würde bedeuten mit möglichst wenig Aufwand möglichst große Erfolge zu erzielen, also z.B. mit einer Stinger einen Kampfjet abzuschießen oder eben mit Minen oder einem U-Boot ein größeres Kriegsschiff zu versenken und gar keine Schlachtschiffe oder schweren Kreuzer zu bauen, Stichwort Moskitoflotte. Man kann das natürlich mit Handelsstörern kombinieren, aber wie man sieht hätten 10 oder 20 U-Boote statt der Graf Spee wohl mehr Erfolg gehabt und vielleicht 50 oder 100 Frachter versenkt. Gleichzeitig hätten die Briten natürlich auch statt Schlachtschiffen oder Kreuzern ein paar hundert mehr Zerstörer und Korvetten bauen können, da kommen wir zum Haken an der Sache: Es klappt eigentlich nur zur Verteidigung, wenn der Gegner tausende Kilometer Weg zurücklegen muss, und man selber keinen einzigen, mitten auf dem Atlantik ist also keine Seite im Vorteil. Erwähnt sei außerdem, dass unter anderem aus diesem Grund in Afghanistan nur etwa 100.000 sowjetische Soldaten mehr als doppelt so vielen Mudschahedin gegenüberstanden, von denen jeweils etwa die Hälfte getötet wurde. Dazu kommen aber noch etwa 10 Millionen Afghanen, die vertrieben, verwundet oder getötet wurden, plus weitere Millionen in dem anschließenden Bürgerkrieg und dem Krieg in Afghanistan seit 2001. Ich würde das zum einen nicht wirklich als Erfolg bezeichnen, zum anderen ist es eben nicht nur eine Frage der Ausrüstung, da bei 100.000 sowjetische Soldaten gegen 50.000 Mudschahedin nicht unbedingt der gleiche Ausgang zu erwarten gewesen wäre. Das genaue Gegenteil ist auch möglich, also All In zu gehen, wenn man das beste Blatt hat, und dann am besten sofort aufzuhören. Als Beispiel sei mal die Schlacht bei den Thermopylen genannt: Die Perser waren so im Verhältnis 1:25 unterlegen, konnten aufgrund des für sie günstigen Geländes aber siegen. Dafür haben die Griechen die nächsten beiden Schlachten bei Salamis und Plataiai und so auch den Krieg gewonnen. Pearl Harbor geht auch in diese Richtung, hat ja allerdings genau den gegenteiligen Erfolg gehabt und erst recht zum amerikanischen Kriegseintritt geführt. Hier hätte man noch eine dritte oder gar eine vierte Angriffswelle fliegen und am besten auch noch Schlachtschiffe einsetzen müssen, bis der ganze Stützpunkt in Schutt und Asche liegt. Die USA wären dann ein halbes oder ein ganzes Jahr nicht in der Lage gewesen auch nur irgendetwas zu unternehmen und die Japaner hätten in aller Ruhe die Philippinen besetzen und nach Verhandlungen vielleicht auch behalten können. Besser als nichts. Im schlimmsten Fall wäre halt die halbe japanische Flotte vor Hawaii gesunken und der Krieg nach einem Tag vorbei - immer noch besser als die ganze Flotte zu verlieren und ein paar Millionen Menschen. So ein What/If finde ich dann doch wesentlich realistischer, nicht was die Wahrscheinlichkeit dafür angeht, aber eben die Chancen auf Erfolg. Das ist vielleicht genau der Unterschied bei der Denkweise.
  5. Tigrinhos

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    Da dürfte allein schon der Rumpf schwierig oder sehr teuer werden. Dein Druckanbieter rechnet das ja offenbar über Oberfläche bzw. Volumen oder Gewicht, aber nicht exakt, d.h. wenn ich den Turm mal doppelt so groß einstelle, dann kostet er mit 163,58 € statt 36,97 € etwa das 4,5 fache, müsste mit 1.200 g statt 150 g aber das achtfache wiegen. Zum Vergleich wiegt ein gekaufter GFK-Rumpf für ein RC-Boot in dieser Größe ca. 2,5 kg bei 1,5 mm Wandstärke, wenn man selber laminiert wird es je nach Talent auch mal doppelt so [edited] und schwer. Das klingt im ersten Moment vielleicht nicht so extrem, aber jetzt überleg dir mal das Deck ist auch nur 1,5 mm [edited] und da kommt ein Kilo Gewicht drauf. Entweder müssen Decksträger darunter oder das ganze muss wesentlich dicker z.B. mit 3 mm Stärke oder auch massiv gebaut werden. Variante 1 geht wahrscheinlich mindesten einmal schief, bis du das Optimum aus Stabilität und Gewicht gefunden hast, und ist außerdem ein Haufen Aufwand. Variante 2 wiegt und kostet von Haus aus schon mal doppelt so viel und Variante 3 dürfte nur im kleinen Maßstab bezahlbar sein, bei z.B. ca. 5% hätte der Turm 200 x 200 x 100 mm ohne die Rohre und kostet 487.66 €. Jetzt rechne mal zehn solcher Türme für das geplante Volumen deines Schiffs und du bist bei fast 5.000 €... Naja, der ist z.B. auf Schmuck spezialisiert, ich denke selbst wenn der größere Bauteile fertigen könnte, wäre das vielleicht zehnmal so teuer wie der Kunststoffdruck. Für den Einstieg ist so ein Projekt wahrscheinlich viel zu komplex, es sei denn du fängst wie schon vorgeschlagen sehr klein an. Die Auflösung geht bei den modernen Geräten runter bis 10 μm oder 0,01 mm, d.h. es stellt sich eher die Frage was du mit bloßem Auge noch erkennen kannst, und nicht was sich noch drucken lässt. Schwierig sind dann nur die Geschützrohre, das Kaliber würde ja 1 mm in 1:500 oder 0,5 mm in 1:1000 entsprechen, das lässt sich aber ja nachträglich wie ebenfalls schon erwähnt mit Draht der selben Stärke lösen. Ist auf jeden Fall weniger Aufwand als mehrere große Bauteile sauber zu verbinden, wobei das natürlich den Charme hätte, mal einen Rumpfabschnitt zum Test drucken zu lassen, bei dem man sogar noch jedes Deck darstellen könnte, was auch für mehr Stabilität sorgen würde. Die Größe des Abschnitts würde sich dann danach richten, wieviel Geld du bereit bist im Zweifelsfall auch mehrmals in die Tonne zu schmeißen. Andererseits ginge das aber auch mit einem ganzen Modell, wenn es halt nur 100 € oder so kostet.
  6. Auch als Beschäftigungstherapie ist und bleibt das ein aussichtsloses Unterfangen, weil man früher oder später doch Verluste hat. Selbst wenn z.B. die Graf Spee alle drei gegnerischen Kreuzer versenkt hätte und ohne eine Schramme davongekommen wäre, dann hätte sie eben das nächste Duell gegen eine feindliche Übermacht verloren. Auf der einen Seite sind dann immer noch um die 50 Schiffe übrig und auf der anderen Seite 11 (zwei Panzerschiffe, drei schwere- und sechs leichte Kreuzer). Nehmen wir an so etwas passiert jedes Jahr zwei Mal, dann haben die Deutschen nach 5 Jahren noch genau einen Kreuzer übrig und die Briten weiterhin 50, weil sie in der Realität im Gegensatz zur Kriegsmarine zwischen 1939 und 1945 insgesamt 32 neue gebaut haben. Klar kann man die Zahlen noch ein bisschen hin- und herschieben, aber um eine Chance zu haben müsste man eigentlich jedes Jahr mindestens seine Verluste ausgleichen - also drei neue Kreuzer bauen - und noch deutlich mehr Schiffe versenken bzw. Neubauten anderweitig z.B. durch Luft- oder U-Boot-Krieg verhindern. Beides zusammen ist aber absolut unrealistisch, da beim Neubau von Überwasserschiffen weniger U-Boote und Flugzeuge gebaut werden können und gleichzeitig alle deutschen Kreuzer zusammen lediglich zwei Zerstörer und einen Hilfskreuzer versenken konnten.
  7. Hätte wohl auch nichts geändert, die USA haben allein 1943 über 2.500 Kriegsschiffe hergestellt oder mehr als doppelt so viele wie im Deutschland im gesamten Zeitraum von 1933 bis 1945. England alleine kommt zwar insgesamt kaum auf höhere Produktionszahlen, hatte aber insbesondere von den größeren Einheiten deutlich mehr, so steht es bei Kriegsbeginn 1939 bei den Schlachtschiffen z.B. 15 : 2 und bei den Flugzeugträgern 7 : 0. Da hätte man sechs Schlachtschiffe und ebenso viele Träger versenken können und die Briten hätten immer noch mehr davon gehabt, mal abgesehen davon, dass genau so viele Schiffe neu gebaut wurden und sich das Verhältnis sogar noch weiter verschlechter hätte, da es wohl auch deutsche Verluste gegeben hätte die nicht zu ersetzen waren.
  8. Tigrinhos

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    Was die Kosten angeht wäre vielleicht auch ein eigener 3D-Drucker zu überlegen, mittlerweile gehen die ja schon unter 200 € los, allerdings ist man dann halt bei den Abmessungen so auf ca. 20 x 20 x 20 cm beschränkt. Als Kompromiss könntest du auch den Rumpf fertigen lassen und kleinere Teile wie z.B. die Türme selber herstellen. Oder klassisch den Rumpf aus Styrodur modellieren und in GFK abformen. Wenn du unbedingt das 3D-Modell nutzen willst, gibt es für den RC-Bau Anbieter, die dir die Negativform oder gleich den Rumpf herstellen, ist dann aber auch nicht ganz billig: Material kann man zwar fast vernachlässigen ebenso wie den Verschleiß, aber eine CNC-Fräse muss halt beaufsichtigt werden. Mal als Beispiel: https://www.cnc-step.de/rapid-prototyping-hartschaum-styropor-styrodur-fraesen/ 190 Minuten für ca. 1.000 mm x 500 mm bzw. da es sich um zwei Rumpfeile handelt jeweils 95 Minuten für ca. 1.000 x 250 x 220 mm oder 142,50 € bei 1,50 € pro Minute. Bis zu 3 m Länge sind möglich, ansonsten könntest du die Form auch aus zwei Teilen bauen, ich würde das aber nicht empfehlen. Zu beachten ist nämlich, dass eine doppelt so große Form nicht doppelt so lange dauert, sondern vier mal so lange, da der Fräskopf in der Fläche herumfährt und entsprechend größere Wege zurücklegen muss. Bei zwei Metern Länge und 0,50 m Meter Breite bzw. 1 m² wäre man also nicht bei 285 € sondern schon bei 570 €. Naja und dann muss das Ganze ja auch noch irgendwie zu dir kommen, das solltest du dir fast zuerst überlegen: Sperrgut geht so ab 50 bis 60 € los, die meisten Anbieter berechen aber noch einmal das gleiche für Überlänge ab ca. 2,50 m. Und so große Verpackungen gibt es auch nicht umsonst, da kann man nochmal 25 € für rechnen. Bei zwei derart großen Paketen können also nur für den Versand nochmal um die 300 € dazu kommen... Allein deshalb würde ich entweder versuchen einteilig und unter 2,50 m zu bleiben, oder einen Anbieter in der Nähe suchen und es selber abhohlen, wobei auch dann mehr als 2,50 m Länge kaum in den Kofferraum passen dürften, geschweige denn gleich zwei solcher Pakete. Mal ganz abgesehen von der Frage, wo man so ein Trumm zusammenbaut und aufstellt. Sonst fällt mir nur noch die Serienfertigung wie beim richtigen Schiffsbau ein, also dass die mittleren Sektionen identisch sind und mit der gleichen Form hergestellt werden können. Dann hätte man z.B. ein Bug- und Heckteil mit je 100 cm Länge und zwei identische Mittelteile mit 50 cm Länge und könnte immerhin ein Viertel der Kosten sparen, hat aber natürlich auch mehr Aufwand beim Bau. Falls du in Hochschulnähe wohnst kannst du auch da mal dein Glück probieren, ich hab zu Studienzeiten mal was in der Metallbauwerkstatt aus einem Alublock fräsen lasen und bei 10 Stunden Fräszeit nur etwa 15 € pro kg Material bezahlt plus einen Fräskopf für ebenfalls etwa 15 €. Die Mitarbeiter sind dort ja fest angestellt und so oder so anwesend. Für private Zwecke oder als Externer zahlt man natürlich auch die Arbeitszeit, aber da kein Gewinn erzielt werden muss, sind das heute vielleicht 45 € pro Stunde. In Alu dürfte jedenfalls auch ein sehr kleines Modell mit vielleicht 30 cm Länge möglich sein, filigrane Details wie Geschützrohre oder Antennen müsste man allerdings von Hand ergänzen, und von der Dauer und damit den Kosten dürfte das dann in Richtung meines Studienprojekts gehen. 3D-Pulverdruck wäre wohl auch möglich, dürfte preislich so bei der Hälfte liegen, ebenso wie das Fräsen aus einem Kunststoffblock, ob einem das gefällt ist die andere Frage, komplett schwarz oder grau lackieren wäre aber sicher möglich. Persönlich würde bei dem Detailgrad aber wohl eher digital bleiben, das braucht dann auch nicht viel Platz. Alternativ vielleicht wirklich nur eine Sektion so in 1:50 bauen oder vielleicht auch nur die verschiedenen Geschütztürme schön in eine Vitrine mit einem ausgedruckten Bild vom kompletten Schiff als Hintergrund. Ob mit dem 3D-Drucker oder im klassischen Modellbau, da kannst du dann wirklich jede Niete darstellen. Apropos Nieten: Aufgrund der Fortschritte bei der Schweißtechnik dürfte es die anders als bei deinen Texturen wohl kaum noch geben.
  9. Ich hab es mir noch einmal angeschaut: Neben der Bismarck werden in "Battleships: Axis and Neutral Battleships in World War II" auch die Erfahrungen mit der Scharnhorst-Klasse während des Krieges erwähnt. Hier kann eigentlich nur der Kanaldurchbruch gemeint sein, bei dem beide Schiffe mehrfach auf Minen gelaufen sind, wobei der erste Minentreffer auf der Scharnhorst zu einem vorübergehendem Totalausfall des Antriebs führte. Zum einen reden wir hier also nicht vom Mai 1941, sondern sogar schon vom Februar 1942. Zum anderen ist es so zu verstehen, dass man die Lehren zwar schon während dem Bau von H-39 zog, die Verbesserungen aber erst für H-41 umsetzten wollte. Die erwähnten Verbesserungen am Unterwasserschutz wie z.B. die größere Breite bezieht sich also auch auf die 39 m von H-41 im Vergleich zu den 37 m von H-39, wobei ein Teil davon auch dem größeren Kaliber von 42 cm geschuldet sein dürfte. Weiterhin sah H-41 z.B. auch ein verstärktes Panzerdeck vor, ebenfalls aufgrund der Erfahrungen mit der Scharnhorst-Klasse bzw. der Gneisenau, die ja etwa zwei Wochen nach dem Kanaldurchbruch und dem Eindocken in Kiel zur Reparatur der Schäden Ende Februar 1942 einen schweren Bombentreffer erhielt. Wobei auch der Teil missverständlich sein könnte, da die Bombe eigentlich wie gewünscht oberhalb des Panzerdecks detonierte, dummerweise jedoch in der Nähe der Belüftung für die Magazine. Ein verstärktes Panzerdeck würde daran aber nichts ändern, zur Verbesserung könnte man höchstens das Oberdeck oder die Belüftung ändern.
  10. So leicht ist es nicht, da es WG kein Geld kostet die ganzen Puerto Ricos zu produzieren. Das Angebot kann man also unbegrenzt erhöhen und man müsste eigentlich schauen, möglichst viele davon zu verkaufen. Ob es dann tausend für 200 € sind oder zehntausend für 20 € oder zwanzigtausend für 10 € kommt aber aufs Gleiche raus. Naja und die Nachfrage ist auch nur da, weil das Schiff durch die Art des Angebots eben was besonderes ist. Wäre die PR ein normaler Tier X und kostenlos zu haben, würde sie sich doch auch nicht jeder erspielen. Und entsprechend würden noch weniger selbst 10 € dafür ausgeben. Es bliebe also nur eine kleine Zahl von Spielern übrig, denen das Schiff gefällt und die bereit wären dafür zu bezahlen, statt es sich kostenlos zu holen. Im Zweifelsfall eben auch sehr viel. Positiver Nebeneffekt dabei ist halt, dass man indirekt Geld ausgibt, als Beispiel sei mal das Premiumkonto genannt, ohne das es wirklich unmöglich sein dürfte sich die PR zu erspielen.
  11. Das wäre ja eine Verarsche von allen die tatsächlich Geld dafür ausgeben haben. Ebenso übrigens auch, wenn das Schiff z.B. für 2,5 Mio. FreeXP verfügbar gemacht wird. Abgesehen davon spiel ich jetzt den restlichen Urlaub nur noch mit Lenkrad.
  12. Könnte vielleicht auch im Coop einigermaßen schnell klappen, da hat man meistens drei oder vier Zerstörer, deren Torpedos man gut ausweichen kann. Ich bin jetzt durch mit Direktive 3 und werde Phase 24 erreichen, damit ist dann auch Schluss. Für Direktive 4 würde ich so 150 Gefechte kalkulieren und die nächste interessante Belohnung sind dann erst wieder 2.000 Stahl für Phase 35. Davor gibt es jeweils 10 Fähnchen oder 5.000 Kohle, das ist den Aufwand echt nicht wert.
  13. Tigrinhos

    Bonus Codes

    Vielen Dank! Müssten drei Weihnachtsgeschenke gewesen sein.
  14. Tigrinhos

    Puerto Rico Booster Aktivierung - Zeitplan?

    Hast du zumindest nicht mehr bezahlt als für die Alaska. Und die halte ich persönlich auch für einen guten Deal, zumindest wenn man noch kein derartiges Schiff hat. Ist eine einmalige Ausgabe und dann gehören Sorgen über Credits oder FreeXP der Vergangenheit an. Wobei die Puerto Rico vom Einkommen her ja eher einem Tier VIII Premium entspricht, also glaube ich auch das man da auf Dauer mehr Spaß z.B. mit einer Massachusetts hat. Und noch 20 € gespart plus X Stunden für die vier Direktiven. Aber immer noch besser als 200 € dafür auszugeben, andererseits ballern viele diese Summe für Premium und Container raus, manche vielleicht zusätzlich zur PR.
  15. Also ich hab bei Direktive 3 mit den 4.800 Sekundär-Treffern im Coop angefangen. Die sind jetzt nach etwa vier Stunden erledigt und nebenbei auch die 70 irgendwas Kills sowie die Kapitäns-XP. Basis-XP ist es nur die Hälfte, d.h. es würde noch einmal etwa vier Stunden dauern. Das mach ich dann aber morgen in Zufallsgefechten, nicht weil es schneller geht, aber weil es mehr Spaß macht und man mit diversen Schiffen den Tagessieg Bonus abholen kann. Bringt zwar nichts für die Mission, aber für den normalen Fortschritt im Spiel.
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