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Tigrinhos

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  1. Ich seh das nicht so tragisch, da mir z.B. die Geschichte von U-47 bestens bekannt ist, ich davor aber noch nie davon gehört habe, dass ein russisches U-boot mal fast die Tirpitz versenkt hätte. Zumindest wurde ja ein 4er-Fächer aus 4 km Entfernung abgefeuert. Ob es übertrieben dargestellt wird oder nicht - prinzipiell sollte man ja sowieso nicht alles glauben und versuchen sich seine eigene Meinung zu bilden. Wie gesagt, ich kann es aus Sicht eines Spieleentwicklers nachvollziehen, da es für Tier IX und X bei den Russen einfach mehr Material gibt. Ob gebaut bzw. fertiggestellt oder nicht spielt dabei kaum eine Rolle, da es eben keine Simulation ist. Beispielsweise konnten die französischen Vierlinge oder die amerikanischen 152 mm Automatiktürme in der Realität höchstens halb so schnell feuern und umgekehrt waren die Geschütze und der Torpedoschutz bei den deutschen Schlachtschiffen sicher nicht schlechter als bei anderen Nationen. Entsprechend ist es auch egal, welche Eigenschaften die russischen Schlachtschiffe tatsächlich gehabt hätten, wenn sie gebaut worden wären, denn im Spiel funktioniert immer alles zuverlässig. Die Frage wie schlagkräftig sie in Wirklichkeit gewesen wären darf man natürlich trotzdem stellen, nur sollte man dabei keine voreiligen Schlüsse ziehen. Es heißt z.B. nicht automatisch, dass die sowjetische Marine schlecht war, nur weil es keine größeren Erfolge gibt. Ebenso kann man z.B. nicht pauschal sagen, dass die Sovetsky Soyuz so unzuverlässig wie die Leningrad gewesen wäre, den in 10 oder 20 Jahren kann sich einiges ändern. Siehe z.B. auch Panzer oder Flugzeuge, da fehlten genauso die Erfahrungen und T-34 oder Yak-9 sind ganz hervorragende Entwürfe. Ein Teil der immer wiederkehrenden Verzögerungen beim Schiffbau erklärt sich ja sogar dadurch, dass man immer wieder nachgebessert und eben nicht irgendwas Halbgares gebaut hat. Und so wie an Land oder in der Luft wäre man auch zu See früher oder später schlicht und einfach über Masse erfolgreich gewesen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Ziele vorrangig in der Ostsee und im Schwarzen Meer lagen, d.h. keine andere Nation hätte dort überhaupt 4 oder 8 Schlachtschiffe aufbieten können. Auf die weiteren Punkte werde ich nicht groß eingehen, da die Kriegseinsätze z.B. für den letzten Teil geplant sind. Denn früher oder später stellt sich natürlich die Frage, wo inbesondere die hunderte U-Boote und Zerstörer waren. Davor kommt aber noch ein Teil zu den Schlachtschiffen, wobei vieles wie z.B. auch der verbesserte Torpedoschutz beim Projekt 23bis bereits hier erwähnt wird: https://forum.worldofwarships.eu/topic/70238-vielleicht-der-neue-russ-schlachtschiffbaum/?page=2
  2. Ich finde das kann man so nicht sagen. Schau dir z.B. mal diesen Artikel von WG an: https://worldofwarships.eu/de/news/history/soviet-battleships/ Weder werden da die russichen Schlachtschiffe und ihre Leistungen im Krieg in den Himmel gelobt, noch ist von einer riesigen oder kriegsentscheidenden Flotte die Rede. Im Gegenteil, es heißt z.B. wörtlich, die Pläne, Schlachtschiffe mit 406-mm-Geschützen (oder mehr) zu bauen, blieben nicht mehr als Tinte auf Papier. Grundsätzlich ist es nur so, dass die Informationen von WG oft ungenau sind, das betrifft aber alle Nationen. Nehmen wir mal das deutsche Schlachtschiff auf Tier X: Die Entwürfe für Drillingstürme gab es wohl tatsächlich, nur kam man zu dem Schluss, dass Zwillingstürme zuverlässiger sind und taktische Vorteile bieten, da man auch nach Achtern zwei Türme einsetzen kann. Es steht bereits im Eröffnungspost: Ich halte es für plausibler, dass die Russen Drillinge mit 457 mm gebaut hätten, bevor die Deutschen von ihren Zwillingstürmen abrücken. Beispiel Montana: Es fehlt schlicht die Info, dass diese Schiffe genausowenig gebaut wurden wie die Kurfürst oder die Kreml. Und eine Sovetsky Soyuz war immerhin zu 20 % fertiggestellt, H-39 nicht einmal zu 10 %. Man kann das aber auch nicht pauschal davon abhängig machen, die Friedrich der Große hat z.B. auch Geschütze mit 42 cm und ist damit schlechter umgesetzt als die zu 0 % gebaute Montana mit 406 mm. Entsprechend finde ich kommen die russischen Schlachtschiffe auch zum richtigen Zeitpunkt nach Amerika, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Italien könnte man vielleicht noch diskutieren, aber nach der Littorio-Klasse auf Tier VIII kommt da (fast) nichts mehr, und wie man oben sieht, dürfte es auch bei Zerstörern und Kreuzern kaum mehr Material geben als bei den Russen. Es ist eben auch wichtiger, was eine Nation um 1945 gemacht hat, als das was die Jahrzehne davor bis 1900 bzw. von Tier I bis Tier IX passiert. Es ist immer noch ein Online-Shooter und da zählt eben Spielbarkeit inbesondere auf den hohen Stufen mehr als historische Genauigkeit oder maritime Vergangenheit. Mich interessiert allerdings beides gleichermaßen und daher beschäftige ich mich auch gerne damit. Man kommt dann ja zu so spanndene Fragen, z.B. ob eine Kreml mit 406 mm realistischer wäre. Da sage ich ganz klar ja, aber ich überlege eben auch, ob sie dann auch besser ins Spiel passen würde und auch dann noch Spaß macht, wenn man schon eine Montana hat? Ob das Alles hier beim Spielen hilft sei mal dahingestellt, aber mir macht es dann mehr Spaß aktuell die Tashkent oder die Kreml zu erforschen, wenn ich weiß dass das nicht nur irgendwelche IMBA-Hirngespinste sind. Oder zumindest nicht mehr als bei anderen Nationen.
  3. Tigrinhos

    WG Summer Sale 25.07.2019

    Das Angebot für die Kidd empfinde ich jetzt eher als noch schlechter. Normaler Ladenpreis ist 33,80 €, die Tier VIII liegen im Mittel bei etwa 40 € (zwischen 30,12 € bis 49,79 €), bei 75 € für das Paket zahlt man also quasi für zwei Schiffe den vollen Preis und bekommt ein drittes geschenkt oder auf alle drei Schiffe 33 % Nachlass. Davor gab es für 52 € die Duca für 32,13 € und zwei Tier VII mit im Mittel etwas unter 30 € (zwischen 19,22 € bis 36,12 €), d.h. annähernd drei Schiffe zum halben Preis oder um die 44 % Nachlass. Dazu ist das Risiko eine Niete zu ziehen größer, vor allem wenn man keinen Premium-CV hat und die auch nicht möchte. Persönlich war es mir aber auch schon davor zu riskant, bei zwei Containern ist die Wahrscheinlichkeit halt doch relativ hoch, dass man zumindest eines der Schiffe zieht, die man gar nicht möchte. Wie gesagt, da lohnt es sich eher auf die nächste Rabattaktion bei Dublonen zu warten, da gab es schon öfter 15 % bis 30 % (15 % ab 10.000 Dublonen, 5.500 Dublonen für 15 € statt 20 €, 4.000 Dublonen geschenkt ab 40 €, ...). Man kann also für 75 € auch 30.000 Dublonen im Wert von 100 € erhalten und davon direkt drei Tier VIII kaufen, die einem auch gefallen (Preise so zwischen 8.000 und 13.000 Dublonen).
  4. Tigrinhos

    WG Summer Sale 25.07.2019

    Ich finde den Ansatz ja eigentlich ganz gut, es funktioniert aber halt nur, wenn man jetzt aktuell die Duca degli Abruzzi noch nicht hat und möchte und noch Glück bei der Ziehung hat. Im schlimmsten Fall zieht man dann zweimal die rabattierte Duca und bekommt 10.414 Dublonen, die sonst 37,15 € kosten. Im besten Fall bekommt man die Duca und 17.000 Dublonen, wenn man zwei schon vorhandene Tier VII zieht. Ganz blödist es natürlich, wenn man z.B. die Flint und die Boise schon hat und dann die Atlanta und die Nueve de Julio zieht, da hätte man sich dann lieber die Duca direkt für 32 € gekauft und z.B. noch einen Tier VII Zerstörer für um die 20 €, mit dem man mehr anfangen kann als mit den quasi doppelten Schiffen. Alternativ bekommt man für 52 € auch direkt 15.000 Dublonen oder bei der nächsten Aktion mit z.B. wieder 4.000 Dublonen Extra bei einem Kauf ab 40 € sogar 19.000. Das reicht dann für zwei Tier VII in der Waffenkammer, die man sich aber selber aussuchen kann, und man hat um die 20 % gespart. Interessant wäre es für mich nur, wenn man für 52 € sogar drei Premiumcontainer bekommt und es für alle die volle Dublonenerstattung gibt. Das wäre dann zwar ein noch größeres Glücksspiel, entsprechend kann man aber auch mehr Glück haben und kaum weniger Pech, solange man nicht unbedingt die Duca oder ein anderes Schiff möchte. Naja und vielleicht hat man drei Schiffe, die man sonst nicht gekauft hätte, dafür gab es die dann aber fast zum halben Preis. Alternativ von mir aus ein Tier VII nach Wahl und dazu zwei Premiumcontainer. Dann würde ich die Hood holen und hätte ganz gute Chancen, von den 12 anderen Schiffen nicht ausgerechnet die Nueve de Julio zu ziehen, wobei ich Haida und Błyskawica wegen der Kapitäne auch nicht unbedingt bräuchte, aber für zusammen 20 € wäre auch das nicht so schlimm. Oder gleich drei beliebige Tier VII nach Wahl für 52 € statt maximal 107,02 € für Hood, Duke of York und Scharnhorst, also maximal bis etwa 50 % Rabatt. Klar wäre das verhältnismäßig viel, aber so gebe ich halt 0 € aus oder vielleicht irgendwann noch 36 € für die Hood, ansonsten wären es 52 € gewesen. Bei so einem Angebot würde es natürlich nicht z.B. 9.700 Dublonen für die Hood geben, aber halt auch nicht 50 % sondern z.B. 60 %. Dann bekäme man für etwa 60 € Dublonen, wenn man die drei teuersten Schiffe schon hat, oder quasi Dublonen mit etwa 15 % Rabatt. Allerdings ja nur, wenn man schon einmal über 100 € ausgegeben hat und das wäre doch nur fair gegenüber allen Spielern, die schon länger dabei sind und viele Schiffe gesammelt haben. Oder wie ich z.B. die Hood nur bei einem guten Angebot kaufen würden, das wäre dann die Hood für 16 € mehr, dafür aber Dublonen im Wert von etwa 40 € gratis dazu,
  5. Tigrinhos

    WG Summer Sale 25.07.2019

    Hmmm, das Paket hab ich mal genauer angeschaut, da ich fast alle verfügbaren Tier V hab. Wenn es gut läuft wären das um die 10.000 Dublonen mit 25 % Rabatt, wenn es schlecht läuft ziehe ich so was wie eine Marblehead Lima. Da macht es mehr Sinn gleich Dublonen zu kaufen und dafür das nächste Angebot abzuwarten.
  6. Zuletzt ging es ja hauptsächlich allgemein um die Ergebnisse bis 1937 sowie etwas genauer um die U-Boote, die Fortsetzung widmet sich wie angekündigt den weiteren Klassen. Dazu aber zunächst eine Erläuterung zum Ablauf und den Bezeichnungen. Bis 1925 landeten die Pläne der Marine auf dem Schreibtisch des Verteidigungsministers Voroshilov, der diese egal ob Flugzeugträger oder Torpedoboot ablehnt, bevor Stalin sie überhaupt zu Gesicht bekommen hat. Erst ab 1926 werden die ersten Neubauten beschlossen. 1928 wird wie schon erwähnt in einem Verteidigungsausschuss der Bedarf der Marine in einer größeren Runde diskutiert. Es bleibt im Prinzip bei den Plänen, jedoch sind jetzt 22 statt 12 Unterseeboote sowie 23 statt 18 Patrouillenboote vorgesehen (je nach geplanter Rolle auch als Begleit- oder Küstenwachschiffe bezeichnet). Die gemeinsam beschlossenen Neubauten wurden dann zusammen mit den bereits laufenden Programmen in den 5-Jahres-Plan aufgenommen. Entwickelt werden diese im Zentralen Konstruktionsbüro oder kurz TsKBS (Tsentral´noe Konstruktorskoe Byuro). Zunächst werden aber von einem Wissenschaftlich-technischen Komitee oder kurz NTK (Nauchno-Tekhnicheskii Komitet) Designvorgaben erstellt, die von einer Abteilung für taktische und technische Anforderungen oder kurz TTK (Taktio Technichesko Zadanie) geprüft werden. Danach erhält dann das Konstruktionsbüro einen Designauftrag und erstellt in der Regel mehrere Varianten. Die einzelnen Projekte werden dabei in absteigender Größe nach Werften und der geplanten Baureihenfolge nummeriert: Erster 5-Jahres-Plan: Projekt 1: 3 x Flottillenführer (3 x Leningrad-Klasse Serie 1) Projekt 2: 12 x Küstenwachboot (8 x Uragan-Klasse Serie 1, 4 x Serie 3) Projekt 3: Minenräumboot (Fugas-Klasse Serie 2) Projekt 4: 2 x Küstenwachboot (4 x Uragan-Klasse Serie 2) Projekt 5: Leichterschiff (Toplivo) Projekt 6: 6 x U-Boot (6 x D-Klasse/Dekabrist) Das russische Wort Nроект kann man sowohl mit Projekt als auch mit Design oder Entwurf übersetzen und je nachdem passt das eine oder andere besser. Jeweils in Klammern steht ja, was später aus einem Projekt geworden ist, zu dem Zeitpunkt gab es aber nur Anforderungen z.B. an eine bestimmte Geschwindigkeit, Größe oder Bewaffnung. Teilweise waren die Schiffe aber sogar schon im Bau und fast fertig. Die Nummer alleine lässt also keinerlei Rückschlüsse über Entwicklungsstand oder tatsächliche Baureihenfolge zu: Projekt 1 wurde 1929 unterbrochen, nachdem die Mittel der Marine gekürzt wurden. Baubeginn war 1932, das erste Schiff wurde 1936 in Dienst gestellt. Projekt 2 und Projekt 4 sind identisch, die zweite Serie sollte lediglich zu einem späteren Zeitpunkt auf einer anderen Werft gebaut werden. Tatsächlich war der Baubeginn der ersten Serie im August 1927 und der von der zweiten Serie praktisch zeitgleich im September 1927. Die dritte Serie wurde ab 1934 gebaut, die vierte Serie ab 1935 wurde als Projekt 39 bezeichnet. Projekt 3 wurde ab 1933 gebaut. Projekt 5 gibt es keine genaueren Informationen Projekt 6 wurde bereits 1926/27 begonnen und das erste Schiff schon am 3. November 1928 in Dienst gestellt, also nur einen Monat nach dem offiziellen Beginn des ersten 5-Jahres-Plans. Wie man sieht wäre manchmal auch vielleicht das Wort Maßnahme passender. Also z.B. Maßnahme 1: Bau von vier Schiffen ab nächstem Jahr in Werft A, Maßnahme 2: Vier Schiffe vom gleichen Typ ab übernächstem Jahr in Werft B. Und Stückzahlen sind zwar im 5-Jahres-Plan enthalten, aber bis ein Designauftrag vergeben wird, können mehrere Jahre vergehen, in denen sich die Rahmenbedingungen natürlich ändern. Im zweiten 5-Jahres-Plan setzt sich das zunächst fort: Zweiter 5-Jahresplan Projekt 7: 36 x Zerstörer (30 x Gnevny-Klasse ab 1935) Projekt 8: ??? Projekt 9: U-Boot (56 x S-Klasse/ Srednyaya ab 1929) Projekt 10 - 18: ??? Projekt 19: Küstenwachboot (nicht ausgeführt) Zusätzlich: Projekt 7U für Uluchshennyi = Verbessert): 18 x Zerstörer (18 x Storozhevoy-Klasse ab 1936), dafür sechs Einheiten weniger von Projekt 7. Eine klare Grenze lässt sich wieder nicht ziehen: Das Projekt 7 benötigt wird war ja schon vorher klar, insbesondere wenn man das Projekt 1 umsetzt. Der Designauftrag wurde jedoch erst jetzt genehmigt. Von der S-Klasse wurde bereits der erste Prototyp gebaut, ein Jahr nachdem der erste 5-Jahres-Plan in Kraft getreten ist oder vier Jahre vor dem Zweiten. Projekt 8 könnte ein leichter Kreuzer gewesen sein, von denen 1930 acht Einheiten gefordert wurden, nachdem die geplante Modernisierung der Svetlana-Klasse von 1910 mit 180 mm ja nicht durchgeführt wurde. Umgesetzt wurde ab 1935 das Projekt 26 auf Grundlage der italienischen Condottieri-Klasse mit 3 x 3 180 mm statt 3 x 2 180 mm. Möglicherweise haben sich also so große Änderungen ergeben, dass man eine neue Nummer vergeben hat. Projekt 10 – 18 sind keine Informationen bekannt, gebaut und nicht aufgelistet sind jedoch die U-Boote der Sh-Klasse (Shchuka, 88 x ab 1931/32), L-Klasse (Leninets, 25 x ab 1931), P-Klasse (Pravda, 4 x ab 1934) und K-Klasse (11 x ab 1936) , die ja jeweils auch aus mehreren Baugruppen bzw. Serien bestanden. Beispielsweise war eine verbesserte KU-Klasse mit 24 Einheiten geplant, wurde aber nicht umgesetzt. Möglich handelte es sich auch wieder um kleinere Einheiten wie Minenräumboote oder Leichter. Neue Schlachtschiffe waren bisher ja nicht enthalten, aber bekanntermaßen haben sich ab Anfang/Mitte der 30er Jahre einige Veränderungen insbesondere in Japan, Deutschland und Italien ergeben: Japan ist 1933 aus dem Völkerbund ausgetreten und steht nach der Invasion der Mandschurei kurz vor dem zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg. Nach dem ersten Japanisch-Chinesischen Krieg pachtete Russland 1898 Port Arthur für 25 Jahre als Marinebasis von China, das führte ab 1904 zum Russisch-Japanischen Krieg. In Deutschland kommt es 1933 zur Machtübernahme durch Hitler und in der Folge zu einer massiven Aufrüstung aller Teilstreitkräfte. Im ersten Weltkrieg war Deutschland gegenüber Russland in der Ostsee überlegen und durch deren Blockade wurden Importe oder alliierte Hilfslieferungen fast komplett gestoppt. In Italien träum Mussolini davon das Römische Reich wiederauferstehen zulassen, beginnend ab 1935 mit dem Abessinienkrieg oder Italienisch-Äthiopischen Krieg. Ganz oder teilweise zum Römischen Reich gehörten u.A. Bulgarien, Rumänien, Moldawien, die Ukraine sowie Georgien, Armenien und die Türkei, also tatsächlich alle Anrainerstaaten des Schwarzen Meers mit Ausnahme von Russland. Zudem reicht es aus die Schwarzmeerengen zu blockieren, um den Nachschub abzuschneiden oder eine Intervention zu verhindern, d.h. eine starke italienische Flotte ist auch im Mittelmeer gefährlich. Russland ist mit seiner pazifischen, baltischen und Schwarzmeerflotte also ganz besonders betroffen. Spätestens nach der Londoner Konferenz von 1935 handelt es sich auch um nicht mehr um eine abstrakte Bedrohung, als ein Flottenwettrüsten zwischen Frankreich, Italien und Deutschland beginnt sowie zwischen Japan und den USA und Großbritannien irgendwo dazwischen. 1935 wird z.B. auch das Deutsch-Britische Flottenabkommen verabschiedet, was dazu führt, dass man im Falle eines Deutsch-Russischen Kriegs davon ausgeht, dass Großbritannien neutral bleibt und eher sogar Deutschland unterstützen würde, um einen Krieg zu vermeiden. 1937 wird außerdem Pyotr Smirnov erster Volkskommissar für die Marine oder Marineminister. Damit ist die oberste Marineführung nicht mehr dem Verteidigungsministerium, sondern Stalin direkt unterstellt. Das vereinfacht einige Dinge, führt aber auch zu neuen Problemen: Smirnov wird 1938 erschossen und Frinovsky wird neuer Marineminister, jedoch 1939 ebenfalls verhaftet und 1940 erschossen. Richtig Fahrt nehmen die Planungen daher erst mit Nikolay Kuznetsov auf, in den zwei Jahren bis Kriegsbeginn können jedoch die meisten Pläne nicht mehr verwirklicht werden. Nach dem Krieg fällt auch Kuznetsov 1947 bei Stalin in Ungnade und wird verhaftet, jedoch nicht eingesperrt oder erschossen, sondern vom Flottenadmiral um drei Ränge auf Vizeadmiral zurückgestuft und entlassen. Nur weil er sich gegen schwere Kreuzer ausgesprochen hat. 1951 wird er wieder Marineminister, jedoch ohne seinen alten Rang zurückzuerhalten. Das geschieht erst 1953 mit Stalins Tod, im gleichen Jahr wird Kuznetsov stellvertretender Verteidigungsminister. Streit über Budgetkürzungen führt zu einem Konflikt mit Georgy Konstantinovich Zhukov, der ihm die Schuld für den Verlust des Schlachtschiffs Novorossiysk (ehm. Giulio Cesare) in die Schuhe schiebt. Diese ist 1955 im Hafen von Sevastopol nach einer Explosion gekentert, was 608 Seeleute das Leben kostete. Die Ursache ist unbekannt, wahrscheinlich hat sich aber nur eine deutsche Grundmine aus dem 2. Weltkrieg gelöst oder ein Blindgänger ist detoniert. Kuznetsov wird wieder degradiert und jede Tätigkeit im Bezug zur Marine wird verboten. Erst 1988 oder 14 Jahre nach seinem Tod wird er rehabilitiert. Seine Bedeutung ist unbestritten, man sollte jedoch nicht vergessen, dass seine Vorgänger weder die Unterstützung noch die Mittel noch die Zeit hatten. Kuznetsov war insgesamt 11 Jahre im Amt, der Negativrekord liegt bei 5 Monaten. Dazu eine Übersicht der Oberbefehlshaber der Marine: Zof (Dezember 1924 bis August 1926) Muklevich (August 1926 bis Juli 1931) Orlov (Juli 1931 bis Juli 1937) Viktorov (August 1937 bis Januar 1938) Smirnov (Dezember 1937 bis August 1938) Frinovsky (September 1938 bis April 1939) Kuznetsov (April 1939 bis Januar 1947 und 1951 bis 1953) Kuznetsov war außerdem bei Amtsantritt mit 37 Jahren sehr jung und ist mit 15 Jahren zur Marine gegangen, also ein Offizier alter Schule, der sein Leben lang nichts anderes gemacht hat und am Ende seiner ersten Amtszeit bereits 30 Jahre Erfahrung hatte. Smirnov z.B. begann 1913 mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Schmid und schloss sich 1917 den Bolschewiken an. Er wurde Politkommissar und war aktiv an den Säuberungen unter Stalin beteiligt, dener er später selber zum Opfer fiel. Weiterhin wurde das dritte und größte Schiffsneubauprogramm bereits 1938 in den 5-Jahres-Plan bis 1942 bzw. den Zehn-Jahres-Plan bis 1947 aufgenommen, also bevor Kuznetsov ins Amt kam und die Pläne überarbeitet wurden. Aus dieser Zeit sind allerdings kaum Aufzeichnungen vorhanden, da Stalin kein Tagebuch oder etwas ähnliches geführt hat und eben viele seiner engsten Mitarbeiter nicht lange überlebten. Wer letztlich welchen Anteil hatte und wer welche Entscheidungen getroffen hat ist also nicht bekannt, jedenfalls sah der überarbeitete Plan vom August 1939 folgende Neubauten vor: 15 Schlachtschiffe (8 bis 1942, zwei bereits im Bau) 16 Schwere Kreuzer (5 bis 1942, Entwurf 1939 gestoppt) 32 Leichte Kreuzer (16 bis 1942, sechs im Bau, drei bereits vom Stapel gelassen) Der Bau der Schlachtschiffe wurde bereits im Herbst 1940 gestoppt und nach dem deutschen Angriff am 10. Juli 1941 komplett eingestellt. Begonnen hatte man noch zwei weitere, das letzte ab Juli 1940 war aber nur zu 0,07 % fertiggestellt. Realistisch hätte man als auch ohne den Krieg maximal ein oder zwei Stück mit ein oder zwei Jahren Verspätung fertigstellen können. Ursache für die Verzögerungen waren erneut der hohe Verschleiß an Führungskräften sowie fehlende Erfahrung bei der Herstellung von Panzerplatten über 400 mm. Zudem fließt neben den bereits erwähnten Panzerfahrzeugen und dem fliegende Panzer IL-2 aber auch ein großer Teil der Ressourcen in Jäger und Bomber. Von der Polikarpov I-15, I-15bis und I-153 entstanden 6.500 Stück, die teilweise aber auch z.B. in Finnland Dienst taten. Im Spanischen Bürgerkrieg waren diese auch wesentlich leistungsstärker als z.B. die deutsche Heinkel HE-51. Von der Ilyuschin DB-3 wurden immerhin 1.500 Einheiten gebaut. Die Marinevariante DB-3T hatte mit einem 45-12-AN-Torpedo einen Einsatzradius von 2.000 km. Sogar fast 9.000 Stück entstanden von der I-16, übrigens das weltweit erste in Serie gefertigte Jagdflugzeug mit Einziehfahrwerk. Auch hier kann man also nicht von rückständiger Technik sprechen, höchstens von schlechtem Timing: Mitten in die Umstrukturierung kam hier die Bombardierung von Flugplätzen durch die deutsche Luftwaffe, wodurch ein Großteil der Flugzeuge am Boden zerstört wurde. Daraufhin wurden bis Dezember 1941 über 1.000 Produktionsbetriebe der Flugzeugindustrie abgebaut, hinter den Ural transportiert und neu aufgebaut. Bis 1943 konnte der Vorsprung der Luftwaffe wettgemacht werden und es entstanden u.A. z.B. fast 40.000 Stück allein von den Typen Yakovlev Yak-1, Yak-3, Yak-7 und Yak-9, dazu knapp 20.000 Lavotschkin La-1, La-3, La-5 und La-7 sowie etwas über 3.000 Mikojan-Gurevitsch MiG-1 und MiG-3. Die Gesamtzahl aller während des Krieges produzierten Flugzeuge lag bei an die 140.000 Stück. Das ganze trotz teilweise katastrophaler Produktionsbedingungen bei Minusgraden in halboffenen Hallen. Dennoch waren die neuen Typen den deutschen Me 109 und Fw190 ebenbürtig, wenn nicht sogar in einigen Belangen überlegen. Ein weiterer Beleg dafür ist Iwan Nikitovitsch Koschedub: Er war nicht nur der erfolgreichste sowjetische Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg, sondern der erfolgreichste alliierte Jagdflieger überhaupt, mit 62 bestätigten Luftsiegen, darunter auch eine Me 262. Zurück zu den Projektnummern geht die Auflistung wie folgt weiter: Dritter und Vierter 5-Jahresplan Projekt 20: 4 x Flottillenführer (1 x Tashkent-Klasse ab 1937) Projekt 21: Schlachtschiff 35.000 t (Lenin im Spiel) Projekt 22: Schwerer Kreuzer Projekt 23: 8 x Schlachtschiff 45.000 t (Sovetsky Soyuz-Klasse ab 1938) Projekt 24: Schlachtschiff 45.000 t (Weiterentwicklung von Projekt 23 ab 1941) Projekt 25: Schlachtschiff 30.000 t mit 305 mm Projekt 26: 6 x Leichter Kreuzer (2 x Kirov-Klasse ab 1935) Projekt 29 : 20 x Küstenwachboot (11 x Yastreb-Klasse ab 1939) Projekt 30: 24 x Zerstörer (11 x Ognevoy-Klasse ab 1938) Zusätzlich: Projekt 23bis: ca. 16 m länger mit verbessertem Torpedoschutz ab 1939 Projekt 23NU: Variante mit verbesserter Flak auf den bereits vorhandenen Rümpfen ab 1945 Projekt 26bis: 2 x verbesserte Kirov Klasse ab 1936 Projekt 26bis2: 2 x verbesserte Kirov Klasse ab 1938 Projekt 29K: 5 x Yastreb-Klasse, Fertigstellung nach dem Krieg Projekt 30K: Ognevoy-Klasse, Fertigstellung nach dem Krieg Projekt 30bis: Zerstörer (70 x Skoryy-Klasse ab 1949) Nach dem Krieg wird das System vereinfacht, große Schiffe haben dann eine Nummer ab 1.000, kleine Schiffe zwischen 100 und 200 und U-Boote zwischen 600 bis 900. In der Übergangszeit ist es jedoch noch verwirrender: Projekt 31: ??? Projekt 32: ??? Projekt 33: Modernisierte Voroshilov (Kirov-Klasse) mit Lenkwaffen Projekt 34: Modernisierte Skoryy-Klasse (Export?) Project 35: Lenkwaffenfregatte (Mirka-Klasse ab 1964) ... Project 38: Leningrad-Klasse Serie 2 (3 x ab 1934) mit ca. 100-200 t größeren Einheiten Projekt 39: Uragan-Klasse Serie 4 (ab 1935) ... Project 68: Chapayev-Klasse Project 68bis: Sverdlov-Klasse Project 69: Kronshtadt-Klasse Project 70E: Verbesserte Sverdlov-Klasse Project 71: Flugzeugträger (1940 gestoppt) ... Project 82: Stalingrad-Klasse Project 83: ehm. deutsche Lützow ... Project 96: U-Boote der M-Klasse (Malyutka, ab 1932) Man traut sich kaum zu spekulieren, aber Projekt 82 z.B. wurde ursprünglich mal ab 1941 als mittlerer Kreuzer zwischen Kirov und Chapayev geplant. Möglicherweise ist die Idee dafür deutlich älter und wurde daher schon bei den Projektnummern berücksichtigt, die erste Idee für einen mittleren Flugzeugträger wie Projekt 71 gab es ja auch schon Mitte der 20er Jahre. Dann hätte man später einfach nur vorhandene Lücken genutzt oder wirklich konsequent gesagt, dass aus den Plänen für ein Küstenwachboot in den 30er Jahren eine moderne Lenkwaffenfregatte geworden ist. Projekt 22 war ursprünglich ein schwerer Kreuzer mit 10.000 t und 203 mm entsprechend dem Washingtoner Flottenabkommen. Später wurde daraus ein Schlachtkreuzer mit 20.000 t und 3 x 3 254 mm. Die besser bewaffnete Scharnhorst, Dunkerque und Kongō führten dann zu einer Hauptbewaffnung von 305 mm, was als Projekt 69 bezeichnet wurde (im Spiel als Kronshtadt-Klasse). Durch Probleme mit diesen Geschützen entstand 1938 ein Entwurf mit den deutschen 380 mm, von denen Krupp noch 12 Stück auf Lager hatte (ursprünglich für Scharnhorst und Gneisenau vorgesehen). Bei den U-Booten ist es so, dass das Zentrale Konstruktionsbüro der Marine 1933 aufgeteilt wird in TsKBS-1 für Überwasserschiffe und TsKBS-2 für Unterseeboote. Das könnte vielleicht erklären, warum diese nicht aufgeführt sind, bzw. erst wieder die M-Klasse als Projekt 92. Genauer gab es auch noch ein Konstruktionsbüro rein für die baltische Werft (KB-4), welches z.B. am Projekt 21 arbeitete, während Projekt 22 vom TsKBS-1 bearbeitet wurde. Nachdem diese jeweils gestoppt wurden arbeiteten dann beide parallel am Projekt 23. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich so etwas später noch öfter wiederholt hat und dadurch die Nummern durcheinandergeraten sind. Oder man halt einfach Blöcke verteilt hat nach dem Motto ihr kriegt 30 – 59 und ihr 60 bis 89 und TsKBS-2 90 bis 99. Auch das System der Schiffsnamen war nicht immer gleich, während dem Krieg galt aber folgendes: Schlachtschiffe bekommen Namen mit Bezug zur Sowjetunion wie ganz offensichtlich die Sovetsky Soyuz (Sowjetische Union) Kreuzer heißen nach Kriegshelden wie z.B. die Kirov-Klasse nach Sergey Kirov Flotillenführer werden nach Städten benannt wie z.B. die Leningrad-Klasse Zerstörer heißen nach Adjektiven wie z.B. die Grozny (Schrecklich, im Sinne von Iwan der Schreckliche) Kleinere Einheiten heißen nach Waffen, Tieren oder Wetterereignissen (z.B. Uragan-Klasse, die deswegen auch als Schlechtwetterklasse bezeichnet, Uragan bedeutet z.B. Hurrikan, es gab in der gleichen Klasse aber auch noch eine Wirbelsturm und eine Tsunami) U-Boote bekommen politische Namen wie z.B. Dekabrist-Klasse (nach dem Dekabristenaufstand 1825), später auch Fischnamen oder einfach Nummern. Jetzt hab ich viel geschrieben und bin noch gar nicht zu den Besonderheiten der einzelnen Schiffen gekommen, dass hole ich aber im nächsten Teil nach. Im vielleicht letzten Teil geht es dann um die Rolle der Marine im 2. Weltkrieg.
  7. Tigrinhos

    Was habt ihr heute geschafft?

    Schon ein bisschen her aber erst jetzt gesehen:
  8. Tigrinhos

    Hat World of Warships ein grundlegendes Problem? (Re-Grind)

    Ich finde man kann nicht von einem grundlegenden Problem sprechen, da es wie schon ganz am Anfang erwähnt unterschiedliche Typen von Spielern gibt. Der eine holt sich mit FreeXP gleich Tier X und grindet legendäre Module, der andere spielt ohne FreeXP hauptsächlich Tier VIII und Tier IX, da dort der Grind am längsten dauert. Wieder jemand anders verbringt vielleicht ohne Premium, Signale und Tarnungen viel mehr Zeit auf Tier V bis VII oder spielt lieber eine SMS Bayern statt einer HMS Papership. Also kann man zwar versuchen z.B. Mid Tier attraktiver zu machen, das betrifft dann aber alle Spieler nicht, die diese Stufe sowieso immer überspringen oder sowieso schon regelmäßig spielen. Die Frage ist also nicht, wie man diesen Bereich attraktiver machen kann, sondern warum es überhaupt erforderlich ist. Sonst läuft es doch darauf hinaus, dass sich am Ende alle Gruppen ärgern: Die einen weil sie lieber Tier X spielen wollen und in die niedrigeren Stufen gezwungen werden, die anderen, weil sie keine Chance gegen erfahrene Spieler haben, wieder andere, weil sie in dem ganzen Chaos keinen Spaß mehr mit ihren Lieblingsschiffen haben. Entsprechend würde ich auch nicht mit riesengroßen Änderungen alles umschmeißen, sondern einfach mal was kleines und feines ausprobieren. Im Mai war z.B. Jahrestag der Seeschlacht bei Tsushima, man hätte dazu doch eine oder mehrere konkrete Missionen machen können: Versenke ein russisches/japanisches Schlachtschiff, Bedingung Zufallsgefecht max. Tier III, Belohnung irgendwas Uninteressantes wie z.B. Credits. Man kann es also getrost ignorieren, aber vielleicht hat ja der eine oder andere Spaß daran. Pre-Dreadnoughts wie die Mikasa oder die Knyaz Suvorov sind ja eigentlich auch wirklich spannende Schiffe. Wenn so etwas gut läuft, macht man beim nächsten Mal ein kleines Event z.B. zur kaiserlichen Marine und haut eine Marinekriegsflagge raus oder eine SMS Von der Tann oder Wilhelm II als Kapitän. Das ist dann sicher auch für erfahrene Spieler interessanter, entsprechend leicht muss es aber sein, damit auch Anfänger eine Chance haben, sobald die Profis durch sind. Sind die meisten Teilnehmer begeistert, kann man auch über permanente Änderungen nachdenken. Z.B. könnte Tier IV soviel kosten wie aktuell Tier V, also ca. 30.000 XP statt 10.000 XP. Im Gegenzug kostet Tier X z.B. 260.000 XP statt 280.000 XP. Man würde also etwas mehr Zeit auf Tier III Verbringen und etwas weniger Zeit auf Tier IX. Alternativ könnte man statt Credits auch Mark, Dollar oder Pfund erhalten. Ich stelle mir das so vor, dass Credits universell einsetzbar bleiben, ähnlich wie FreeXP, nur verdient man mit deutschen Schiffen nur noch Mark. Eine Kurfürst kann man weiterhin für 20.600.000 Credits kaufen oder eben für 10.300.000 Mark. Fährt man Missouri braucht man für die gleiche Summe zur Umwandlung in Credits 41.200.000 Dollar. Heißt mit einer Tier VIII Prinz Eugen kann man die Summe etwa doppelt so schnell erspielen wie mit einer Tier IX Missouri. Mit einer Tier VI Graf Spee würde es etwa gleich lange dauern und mit einer Tier III Emden wieder deutlich länger, da kämen dann aber nationale Missionen und Events ins Spiel: Statt der bisher eher unbedeutenden Credits gäbe es z.B. 1.000.000 Yen oder Rubel zu erspielen, allerdings nur bis maximal Tier V. Silberschiffe wären weiterhin irgendwo dazwischen, d.h. mit einer Admiral Hipper könnte man genau so gut Mark farmen wie mit einer Missouri, letztere hätte ja aber immer noch den Vorteil mehr Free- und Kapitäns-XP einzufahren. Vielleicht ist das alles aber auch zu kompliziert und man muss im Gegenteil weit weg von den ganzen Währungen kommen. Ich hab jetzt bald doppelt so viele Gefechte in der Missouri wie mit Kronshtadt, Musashi, Jean Bart, Alaska, Black und Yoshino zusammen, einfach weil es nur noch um Einkommen geht. Lieber würde ich aber ganz andere und viel mehr verschiedene Schiffe fahren, nicht nur bei Events. Es könnte z.B. so sein, dass Kapitäns-XP unabhängig ist vom Schiffseinkommen, d.h. man bekommt diese z.B. pro Gefecht oder pro Sieg und kann die dann auf Tier III als erfahrener Spieler sogar einfacher und schneller sammeln. FreeXP ist so wie Stahl oder Kohle ja auch nur durch die besonderen Schiffe attraktiv, d.h. entweder man bringt stattdessen wirklich z.B. die Siegfried für 100.000.000 Mark raus, oder es gibt die als Belohnung für einen Feldzug, für den man dann aber beliebig Zeit hat und nicht z.B. auf deutsche Schiffe ab Tier VIII beschränkt ist. Naja oder zumindest mal das man das Tempo rausnimmt und sich nicht sorgen muss, dass ein Schiff in einem halben Jahr nicht mehr erhältlich ist.
  9. Tigrinhos

    ST - Verstärkter Luftabwehrsektor

    Ich finde das aktuelle System zwar ziemlich unsinnig und drei oder vier Sektoren wären besser, von der Bedienung her geht es aber kaum einfacher. Die Flak macht ihren Job und man muss nicht ständig in den Himmel gucken und Flieger beobachten und das nach der Abklingzeit wiederholen. Kompromiss wäre vielleicht den Sektor auf der Minimap festzulegen, da werden die Flieger ja auch angezeigt. Oder man legt im Hafen Sektoren für jedes Geschütz fest und kann im Gefecht nichts daran ändern. Also nicht jedes MG, aber z.B. die 40 mm auf der Cleveland. DP-Geschütze könnte man bei der Gelegenheit auch anpassen, z.B. dass die nur mit T-Virus feuern, dafür hat man solange keine HA zur Verfügung.
  10. Ich sehe einfach nur die Problem woanders als du, dazu noch einmal die vier Punkte: IFHE ist bisher auf den meisten Schiffen nutzlos Einige wenige Schiffe machen mit Schnellfeuergeschützen und IFHE absurden Schaden Zum Schaden durch die Anzahl der Treffer kommen noch die Brände Man schafft völlig neue Probleme, wenn man statt der Skills die Panzerungen verändert Ergo sollte man doch zunächst damit anfangen IFHE für andere Schiffe wie z.B. Kreuzer mit 203 mm attraktiver zu machen. Alternativ kann man ihn auch ganz abschaffen und Schiffe mit kleinen Geschützen bekommen halt serienmäßig 1/4 oder 1/5 Pen. Oder man sorgt endlich mal dafür, dass Skills wie IFHE nicht nur ausggraut werden, sondern auf einigen Schiffen wie z.B. der Henry oder dem Kurfürst gar nicht ausgewählt werden können. Nicht weil er da nicht effektiv wäre, sondern weil er dafür meiner Meinung nach nicht gedacht sind. Dann würde ich den Trade-off sogar noch viel extremer gestalten und dem Sprengmeister z.B. -20 % Pen verpassen. Mit einer Harugumo z.B. kann man sich dann aussuchen, ob man aus der Ferne Schlachtschiffe anzünden will und nur noch 20 mm durchschlägt, oder ob man wie gehabt gegen alle Klassen ordentlich austeilen kann, aber halt mit wesentlich weniger Bränden. Naja und so etwas wie 13 mm oder 16 mm Bugpanzerung durchschlagen selbst 100 mm mit 1/5 oder 1/6 Pen ohne IFHE, wenn man das auch noch ändert, kriegt man es erst Recht nicht so schnell gebalanced. Ich mein die Harugumo ist jetzt seit einem Jahr im Spiel ohne das man da eine Lösung für gefunden hat... Momentan werden 100 mm und 127 mm/130 mm doch gar nicht erwähnt, Colbert und Smolensk sollten als Tier X mit IFHE aber doch mindestens die 27 mm auf Tier VIII und IX durchschlagen können und werden daher sicher nicht bei 1/6 Pen bleiben. Ich meine es wäre ja nicht schlimm, wenn die Pen von 27 mm auf 25 mm reduziert wird, aber gleichzeitig wird ja auch die Panzerung auf bis zu 30 mm erhöht und Kreuzer mit 152 mm kommen da sogar ohne IFHE durch. Den zweiten Teil des Konzepts hab ich tatsächlich missverstanden, weil mit Stufe eben nicht nur Tier VIII oder Tier X sondern Tier VIII bis Tier X gemeint ist. Da wäre aber doch viel sinnvoller, wenn man unbedingt unterschiedliche Panzerstärken will: Bis Tier VII kommen 152 mm ohne IFHE wie bisher nicht durch 25 mm, mit wären es dann neu 27 mm. Tier VIII durchschlägt ohne IFHE nur 25 mm und mit 30 mm. Tier IX durchlägt ohne IFHE 27 mm und mit 30 mm. Tier X durchschlägt ohne IFHE 30 mm und mit 32 mm Alternativ immer 25 mm und 30 mm und dafür steigt die Panzerung von 27 bis 32 mm an. Weil so wie geplant braucht man den Skill eigentlich gar nicht mehr, vor allem wenn auch die Brandchance reduziert wird. Der einzige Charme ist, dass Tier VIII gegenüber Tier X nicht benachteiligt ist (dafür halt Tier VII gegenüber Tier VIII). Andersrum hätte jede Tierstufe nur ohne IFHE einen Nachteil und spätestens auf Tier X muss man sich dann entscheiden, ob man den Fokus z.B. auf die DD-Jagd legt und auf die 32 mm verzichten kann. Oder ob sogar 27 mm reichen und dafür legt man mit Sprengmeister mehr Brände. Dann kann man auch die Kreuzer mit größerem Kaliber einbeziehen: 180 mm entspricht 152 mm mit IFHE 203 mm kommt auf Tier X mit Sprengmeister nicht mehr durch 32 mm. ...
  11. Tigrinhos

    Naval Training Center - Ideen & Vorschläge

    Statt einer neuen Währung zwischen Stahl und Kohle kann man doch einfach dabei bleiben. Reset und bis Tier VI gibt es Kohle, danach Stahl. Ich finde es nicht sehr motivierend mit viel Aufwand etwas zu erspielen, aber wenn das Zeug eh schon rumliegt, mir nur z.B. ein paar tausend bzw. zehntausend Einheiten fehlen und ein neues Schiff veröffentlicht wird, wäre das etwas Anderes. Wie ich immer sage sollte im Zweifelsfall einfach berücksichtigt werden, wieviele Spieler von einer Änderung profitieren. Da die wenigsten alle Stahl- und Kohleschiffe haben dürften, sind das eben diejenigen, die auf das erste, zweite oder dritte Schiff sparen. Naja und der Rest kann sich von mir aus ne goldene Tarnung oder ne riesige Flagge für jedes Schiff erspielen, die dann 100.000 Stahl oder 1.000.000 Kohle kostet.
  12. Ich glaube nicht das so etwas passiert, wenn es abartig teuer ist, also z.B. eine Million FreeXP oder 20.000 Stahl um einen Tier X auf Stufe 1 zu bekommen (beide Währungen werden ja bisher nicht erwähnt). Wer 10 Millionen rumliegen hat, kann dann vielleicht ein oder zwei Schiffe auf Stufe 3 bringen, dann ist das ganze virtuelle Vermögen endlich mal weg und er hat immer noch genug zu tun, um seine anderen Schiffe zu leveln. Wer sich 10 Millionen FreeXP kaufen will für 400.000 Dublonen oder an die 1.500 € darf das gerne tun, es soll aber nicht Sinn und Zweck der Aktion sein. Zumal es ja sowieso ein Limit gibt und man nicht alle Zweige auf einmal resetten kann. Das finde ich dann auch nicht unfair, wenn Spieler viel spielen oder viel Geld ausgeben und dadurch einen großen Vorteil auf ein oder zwei Schiffen haben. Das hat man mit der Stalingrad gegenüber normalen Tier X auch schon und den fehlenden Stahl konnte man indirekt auf sehr teurem Wege kaufen. Ich finde es zwar nicht gut, aber es würde die Balance nicht groß stören, weil man nicht jedes Gefecht auf so ein Schiff trifft. Je günstiger es wird, desto unfairer wird das ganze aber, denn dann hat ein Vielspieler relativ schnell mehr als ein oder zwei Schiffe auf Stufe 3 und der Gelegenheitsspieler immer noch keins, aber jedes Gefecht mindestens eins als Gegner. Das gleiche gilt auch, wenn man Stufe 3 in 100 Gefechten erreicht und es nicht 1.000 oder 10.000 Gefechte dauert, denn dann braucht Spieler A vielleicht 2 Tage und Spieler B ein halbes Jahr. Alternativ macht man halt z.B. -1% Ladezeit statt -10 % Ladezeit draus, dann ist es erst recht egal wie man da ran kommt. Von mir aus könnten es dann auch 0,1% sein und 100 Millionen FreeXp kosten, es ist dann wirklich nur ein Müllschlucker für überschüssige Währung oder komplett Wahnsinnige, die diesen kleinen Vorteil unbedingt wollen, weil sie alles andere schon haben. Otto Normalspieler hat damit dann nichts zu tun, der hat vielleicht nicht einmal zwei Tier X oder ein FreeXP-Schiff im Hafen und damit doch erst mal genug zu tun. Und wer so in der Mitte liegt mit vielleicht zwei bis zehn Tier X und 200.000 bis 1.000.000 FreeXP auf dem Konto, für den sollte zumindest ein Schiff machbar sein für Wettbewerbe und dergleichen.
  13. Das ist mal wieder typisch WG: Erst hat man mit IFHE einen neuen Skill eingefügt, der auf den meisten Schiffen gar keinen Nutzen bringt. Dann hat man neue Schiffe wie die US-CL entwickelt, die mit Schnellfeuergeschützen und IFHE absurd Schaden machen können. Irgendwann stellt man fest, dass es wohl nicht so gut für die Balance ist, was in meinen Augen nicht einmal stimmt! Es macht nur keinen Spaß als Schlachtschifffahrer alle 10 Sekunden in Brand gesteckt zu werden UND bei jedem Treffer noch 1.000 oder mehr HP abgezogen zu bekommen. Umgekehrt ist es aber absolut okay, wenn ich einem leichten Kreuzer mit einer Salve 40.000 HP abziehe. Jetzt ist die Lösung nicht etwa bei Punkt 1, 2 oder 3 anzusetzen und z.B. IFHE nur auf einigen Schiffen anzupassen oder den Pen-Wert mit Sprengmeister. Nein, man macht etwas völlig Neues und pfuscht an den Panzerungen rum. Bis das auf allen Schiffen funktioniert ist ein halbes Jahr rum und dann braucht man nochmal ein Jahr um die Folgeschäden der Aktion zu beseitigen, z.B. weil leichte Kreuzer mit 13 mm am Bug Zitadellentreffer wie blöd aus lustigen Winkeln fressen dürfen oder weil man danach IFHE haben muss, weil man sonst als Tier VIII CL einen Tier X Kreuzer nicht mehr ankratzen kann. Das wiederum freut dann natürlich die Tier VI DD, gegen die man im nächsten Gefecht kämpft. BB kommen am besten weg, weil man nicht z.B. IFHE für 203 mm attraktiver macht, indem man die Pen auf das Niveau von 220 oder 240 mm bringt. Wie gesagt, das Problem ist nicht IFHE, sondern dass es komplett nutzlos ist, außer auf einigen Schiffe, die damit aber viel zu stark werden. Warum kann man das auf einem CA überhaupt skillen, wenn es nur auf der Henri etwas bringt, man damit aber leider durch 50 mm kommt? Und warum soll ich es danach noch skillen, wenn das mit 20% eben nicht mehr klappt? Das ist ein Buff ausschließlich für Tier X mit 100 - 152 mm, alle anderen Schiffe profitieren weniger oder gar nicht davon. Welche Schiffe bringt WG demnächst raus? Tier X Kreuzer mit 127 mm bzw, 130 mm wie die Colbert und die Smolensk! Das wird bestimmt super! Ich seh da höchstens einen Sinn, wenn es genau andersrum funktioniert (Tier X CL kann Tier VIII CL ohne IFHE nicht durchschlagen).
  14. Wenn man sich das einfach für Geld oder FreeXP holen kann, gibt es auch keine Langzeitmotivation. Es ist doch gerade für die Spieler gedacht, die eine halbe Milliarde Credits und 10 Millionen FreeXP haben, also nichts mehr zu erforschen. Es soll Monate oder Jahre brauchen, um nur ein paar Schiffe auf Stufe 3 zu bekommen, und nicht mit ein paar Mausklicks in ein paar Minuten erledigt sein.
  15. Tigrinhos

    Die U Boote kommen!

    Das Spielprinzip basiert doch im Moment auf Klassen und wenn die gleichwertig sind, ist es doch egal, ob eine dazukommt oder wegfällt oder ob das Flugzeugträger, Schlachtkreuzer, leichte Kreuzer oder U-Boote sind. In der Realität waren die Klassen natürlich nicht gleichwertig und für ein Schlachtschiff hat man grob fünf schwere Kreuzer bekommen, zehn leichte Kreuzer, zwanzig bis fünfzig Zerstörer und hundert oder zweihundert U-Boote. Je kleiner die Klasse wird, desto unrealistischer wird das ganze also, die Frage ist aber nur wie realistisch man es haben möchte und wie man das umsetzen kann, nicht ob es umsetzbar ist! In den Szenarien gab es ja auch schon z.B. Schnellboote, die man auch ganz leicht und einigermaßen realistisch integrieren kann, wenn der Spieler ähnlich wie die Staffeln beim CV mehr als eins steuert und mehr als ein Leben hat. Bei U-Booten würde wohl eins von beiden reichen, oder man hat halt Arcadeflitzer wie im Halloween-Event mit z.B. noch einer Reparaturmannschaft, die nicht 0.5% der maximalen Trefferpunkte pro Sekunde wiederherstellt sondern vielleicht 5%.
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