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Graf_Orlok

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Everything posted by Graf_Orlok

  1. Das finde ich eben etwas seltsam. Weil so die Bomben in den Hangar durchschlagen können. Das richtige Panzerdeck liegt ja darunter. Das halte ich in Anbetracht des Einsatzgebiets für gefährlich.
  2. Die Fulmar hat sich 1940/41 gar nicht so schlecht gegen die Emils geschlagen. Die T-Serie basiert ja auf diesen und dürfte sogar noch etwas schlechtere Leistungen haben. Wobei die Fulmar ja fast nur in Luftkämpfe verwickelt war, wenn sie Radargestützt von den Schiffen als CAP- und Abfangjäger eingesetzt wurde. Als Begleitjäger in einem Strike gegen Bf109 wird sie schlecht aussehen.
  3. Das mit der Ark Royal war wirklich ein dummer Konstruktionsfehler. Wobei sie bei umsichtigeren Handeln hätte gerettet werden können. Ein Schicksal, dass sie ja z.B. mit der Karlsruhe teilt. Wie wurde eigentlich die Panzerung für das Flugdeck berechnet? 45mm für das Flugdeck klingt nach wenig. Die Briten haben ja 3" benutzt und sind bei ihren Planungen die schließlich zur Eagle führten auf 4", also mehr als das doppelte gegangen. The deck was expected to resist a 500lb semi-armour piercing bomb dropped from below 7000ft and 250lb SAP bombs from below 11,500ft. It was calculated the deck could resist a 1000lb armour-piercing bomb only if it was dropped beneath 4500ft. [...] The 3in deck became vulnerable to plunging 6in shells beyond 23,000 yards. Mehr oder weniger beides: Vergleiche mal als Beispiel die Leistungen auf Reichweite ohne Außentanks und Waffenzuladung zwischen Wildcat, Hellcat und Corsair auf der einen und der Hawk-Serie und den verschiedenen Mustangs auf der anderen. Bei CV-Flugzeugen ist Reichweite verdammt wichtig. Nicht nur wegen der möglichen Entfernung zum Ziel, auch Patrouillen zur U-Jagd oder für das CAP können viel länger in der Luft bleiben und haben mehr Gefechtsreserven. Je länger die oben sind desto seltener muss man zum Beispiel in den Wind drehen, das wichtige Zeit kosten kann. Robustheit ist auch ein Punkt. Die Flugzelle muss die Beschleunigungen beim Katapultstart und bei der Landung am Fanghaken genauso abkönnen wie schwere Stöße bei der Landung wenn das Schiff in der See rollt. Die Bf109 konnte praktisch nichts davon. Die Stuka wahrscheinlich schon, aber die war ja aus anderen Gründen ab 1940 veraltet.
  4. Graf_Orlok

    Torpedos von Longjiang

    Dann müsstest Du den Zerstörern wieder etwas anderes geben, damit sie nicht zu Zuschauern und Beiwerk werden. Im Hightier ist man ja auch bei 2 Minuten und mehr Reload. Gebiete sperren und das gegnerische Vorrücken behindern und auf Treffer hoffen sind Kampftaktiken. Nicht nur hier im Spiel sondern auch in der Realität. Die Japaner haben nicht aus Spaß an der Freude so viele Torpedos wie möglich auf alles gepackt, auf dem es möglich und sinnvoll war. Im Spiel kommt noch hinzu, dass man Spieler so überhaupt zu einer Bewegung zwingen kann, was absolut notwendig ist. Die Logik erschließt sich ehrlich gesagt am besten, wenn Du viel Zufallsgefechte in höheren Stufen spielst. Die unteren Tierstufen im Zufallsgefecht und ganz besonders Coop sind eine Welt für sich.
  5. Graf_Orlok

    Aoba

    Ab der Ibuki kannst Du im sechsten Modulslot das Reichweiten-Modul für 16%-Extrareichweite verbauen. Alternativ gibt es auf der Zao stattdessen noch das legendäre Modul, das nur +8% gibt, dafür das Schiff aber wendiger und genauer macht. Bei allen anderen musst Du mit den Standardreichweiten vorlieb nehmen, wobei ich das bloß bei der Mogami im T10-Gefecht für problematisch halte.
  6. Graf_Orlok

    Aoba

    Du kannst nur die verbesserte Feuerleitung erforschen, um so auf 14,9km zu kommen.
  7. Graf_Orlok

    CV - Rework erfolgreich oder nicht?

    Ja die Optik ist ganz gut. Abseits von allgemeinen Balancing- und Sinnhaftigkeits-Einwänden bei den CVs habe ich ein riesiges Problem: Es fühlt sich nach nichts an! Weder erweckt das Gameplay bei mir den Eindruck, ein Schiff zu steuern, noch habe ich das Gefühl, es seien Flugzeuge, die ich da fliege. Es fühlt sich einfach nach nichts an. Es soll wohl eine 3D-Umsetzung der alten 2D-Top-Down-Shooter sein. Aber dafür fehlt es an Spielwitz, Abwechslung und Action. Dafür gibt es ein seltsames Flugmodell und eine Tretmühle aus langweiligen Anflug, Angriff(en) und manchmal noch F-Taste.
  8. Graf_Orlok

    1 Gefecht - 2 mal "erstes Blut" !?!

    Meine Vermutung sind 10s, wie sie auf für den Doppelschlag gelten.
  9. Graf_Orlok

    HMS Hawkins (Tier V)

    Eigentlich hat das Schiff eine verdammt gute Panzerung: Große Teile der Außenbeplankung sind über 50mm stark gepanzert. Die Bereiche mit 13mm, die von 19cm-Granaten und größer der CA overmatcht werden können, sind sehr klein. Man muss es nur schaffen, möglichst viel Granaten auf die stark gewinkelte Seite treffen zu lassen und schon ist man gegen jegliche AP geschützt. Wenn man aber nicht aufpasst oder noch schlimmer nicht in Bewegung ist, verwandelt sich die Panzerung aber in eine Granatenfalle. Die Furutaka ist als CA im Gesamtpaket besser, aber schlecht ist die Hawkins nicht. Die Kombi aus Panzerung und Heal lässt einen lange im Spiel bleiben, sodass man lange Einfluss generieren kann.
  10. Graf_Orlok

    Was ist das?

    So ein E-Messer vor dem Einbau:
  11. Die Frage ist, ob die restlichen Myokos noch kommen und man für die Nachi dann 20 Italiener oder 20 Pan-Asiaten versenken muss. Ich erwarte ja beides.
  12. Graf_Orlok

    HMS Surrey (Tier VII)

    Kann dir mit jedem T7-Kreuzer passieren.
  13. Graf_Orlok

    HMS Hawkins (Tier V)

    Mit 30kn etwas langsam, Geschütz 6 hat nach vorn ein sehr bescheidenes Schussfeld. Das Schiff selber fühlt sich ganz in Ordnung an, wirklich aussagekräftiges habe ich aber noch nicht erlebt. Die 19cm reichen übrigens, um die 13mm-Platings auf T4 und T5 zu overmatchen.
  14. Graf_Orlok

    Ägir

    Auch bei Phantasie-Dingen egal welcher Art geht es um eine gewisse Authentizität, Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit. Das unterscheidet guter von schlechter Fantasy oder Sci-Fi. Hier bei den Schiffsentwürfen geht es dabei um eine Gewisse Schlüssigkeit bzw. Logik bei Aussehen und Bewaffnung. Genau daran mangelt es regelmäßig bei den WG-Eigengewächsen. Bei den neuen RN-CA z.B. ist das 234mm-Kaliber halbwegs schlüssig, weil diese 9,2" bei den Briten lange Zeit verbreitet waren und es vorstellbar wäre, als Steigerung von 8" dahin zurück zu kehren. Bei 305mm-Geschützen für deutsche Schiffe klappt das so nicht. Bei der Bayard z.B. auch nicht. Warum hat die eine Brücke, die aussieht wie von einem britischen Vorkriegskreuzer?
  15. Graf_Orlok

    Buff der YueYang

    Alternativ nur nach historischen Interesse oder interessantem Gameplay grinden. Das hat bei mir schon in WoT ganz gut funktioniert und klappt hier auch. Das hat auch den Vorteil, dass nicht das Ende der Linie von Belang ist, sondern irgendwas mittendrin.
  16. Ich wusste gar nicht, dass die Serie weiter ging. Also okay, der berühmte, neuerdings bei WG als Designer beschäftigte, Schiff-Historiker Frank N. Steyn hat dieses "historische Dokument" als Inspiration für diese Arashi benutzt. Eine direkte Collab wird es nicht sein, denn im Gegensatz zu Harekaze und Okikaze gab es wirklich ein Schiff der Kagero-Klasse namens Arashi. Sie war bei Midway dabei und hat unfreiwillig die US-DB für den entscheidenden Schlag in Richtung der IJN-CV gelotst. Gesunken ist sie 1943 in Schlacht im Vella-Golf. Ausstattungsmäßig war sie aber eine normale Kagero.
  17. Das ist die normale Harekaze mit dem letzten Rumpf und damit 127mm-Kanonen der Midway.
  18. Graf_Orlok

    Arashi Stufe 8

    Ich sehe, der berühmte Schiff-Historiker Frank N. Steyn hat bei WG als Designer angefangen. Anders lässt sich dieses Promenaden-Mischung aus Teilen vom Schiffsfriedhof nicht erklären. Das Rumpf der 1943 versenkten Arashi geborgen, vor Montevideo Kanonen der Graf Spee vom deutschen Verbündeten geliehen und im Iron-Button-Sund von amerikanische Schiffswracks die Feuerleitanlage gelootet. Das wäre ja nachträglicher böser Einfluss der Briten gewesen, nach 152mm und 155m noch 150mm als Geschütz einzuführen. Das Schiff selber ist ja auch totaler Quatsch. Japan ist Mitte der 20er mit den Planungen für die Fubuki aus guten Grund von den offenen Lafetten für Flotten-DD weg und WG zaubert die hier wieder hervor. Außerdem bieten nur 3 15cm-Kanonen keinen Vorteil gegenüber 6 12,7-cm-Kanonen. Weder sind sie DP-fähig, was ein Fortschritt wäre, noch erhöhen sie die Kampfkraft gegenüber Schiffen. Die Feuerleitanlage schreit auch noch nach Topplastigkeit. So große Kanonen kann ich mir höchstens in einer 3x2-Anordnung auf einem Harugumo-Rumpf oder einer Shimakaze unter Verlust eines Torpedowerfers, also quasi einer Hayate, vorstellen. Aber auch dann stellt sich die Sinnfrage, weil die Grenze zu den CL wie Agano und Super-Agano verschwimmt. Beide währen bessere Plattformen für Kaliber um 15cm.
  19. Graf_Orlok

    Die Sowjetische Marine 1925 - 1945

    Im ersten Gefecht haben 5 schlechtere britische DD gegen 10 deutsche ein Unentschieden, wenn nicht sogar einen Sieg, geholt. Die Warspite wurde von 9 DD, davon 4 Tribal begleitet. Die Warspite war hilfreich, ohne sie wäre es aber auch gegangen. Ist bei den Torpedoversagern eigentlich gesichert, dass sie auch wirklich alle getroffen hätten? Denn die Versager 1:1 in Treffer umzurechnen halte ich für sehr optimistisch. Der Torpedotreffer auf Gneisenau war, als die Scharnhorst im Fjord ihren Torpedoschaden von Acasta reparierte, während das Gefecht ja am zweiten Tag von Weserübung stattfand. Ansonsten war das Wetter saumäßg und beide Schwestern konnten den A-Turm praktisch gar nicht, den B-Turm nur teilweise nutzen. Gneisenaus Feuerleitung war nach Treffer ausgefallen, das Radar der Scharnhorst funktionierte schon vorher nicht. Es standen also 6x15" gegen bestenfalls 12x11". Dieses Gefecht abzubrechen war die einzig sinnvolle Entscheidung. Nach deutschen Wissensstand, dass da mehr sein muss, hätte alles andere in der Katastrophe enden können. Zumindest waren Zerstörer in diesen Gewässern bekannt, in diesem Seegebiet wurde am Vortag ja Glowworm versenkt, die da bestimmt nicht alleine war. Sie war der Herde abhanden gekommen und wurde von der ihrerseits verlorenen Bernd von Arnim gefunden. Die Japaner hatten ein knappes halbes Jahr erfolg, bevor es zu Midway und danach zum Verdun auf und um Guadalcanal kam. Die ABDA-Flotte hat nicht mal so lange durchgehalten. Problem ist nur, dass die Japaner schon bei Midway auf Verschleiß fuhren und weder Flugzeugverluste ersetzen noch die CV, die seit November 1941 quasi permanent im Einsatz waren, in die Werft schicken konnten. Das war schon der Abnutzungskrieg bei Entfernungen von der Heimat, die die Logistik beim besten Willen kaum noch abdecken konnte. Selbst bei einem Sieg wären die Japaner in einer Situation gewesen, in der sie kaum weiter konnten, weil sie eigentlich selber regenerieren mussten. Die Überraschung war nicht, was kam, sondern wie schnell an wie vielen Punkten es kam. Das zuerst die Philippinen und Hongkong angegriffen werden, damit wird man gerechnet haben, aber das sie innerhalb von zwei Thailand erobern und auf Borneo landen und dann noch im Januar auf Neuguinea landen und auf Singapur marschieren, dürfte niemand so geahnt haben. Paar Kreuzer und Zerstörer mehr hätten da im Pazifik keinen Unterschied gemacht, wohingegen ihr Fehlen im Atlantik oder Mittelmeer schon aufgefallen wäre. Einen Vorstoß in den indischen Ozean hat man ja gemacht, die Prioritäten aber schnell wieder Richtung Pazifik verschoben. Imho sinnvoll, denn da lag die Entscheidung. Ceylon zu erobern wäre das eine, es zu halten und versorgen etwas ganz anderes gewesen. https://en.wikipedia.org/wiki/Indian_Ocean_raid Auch wenn die Briten verloren haben, hätte es hier mit dem berühmten Glück/Pech auch ganz anders ausgehen können. Nagumo hat die gleichen Fehler wie kurze Zeit später vor Midway begangen, nur konnte der übermütige Somerville das nicht nutzen. Die Japaner waren nämlich auf nur 200km entdeckt, ohne dass ihnen bewusst war, das Formidable und Indomitable überhaupt auf See waren. Prinzipiell waren die Briten dazu in der Lage, bei Abenddämmerung den Angriff zu fliegen und bei Nacht auf ihren CV zu landen. Das hätte wahrscheinlich auch die Hermes gerettet. Veraltete Blenheim-Bomber konnten auch die Akagi angreifen, ohne abgefangen zu werden. Insgesamt hatten hier die Japaner den Dusel, der ihnen schon danach im Korallenmeer langsam abhanden kam.
  20. Graf_Orlok

    Die Sowjetische Marine 1925 - 1945

    Die RN hatte zwei Probleme: Frankreich war aus dem Rennen und wie für die Kriegsmarine auch kam der Kriegsbeginn zu früh. Denn in Europa hat sie im Kern genau den Krieg geführt, auf den sie sich im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten vorbereitet hat. Man hatte die Kreuzer für den Schutz der Handelsrouten, man hatte die Schiffe für Hilfskreuzer, man hatte ab 1940 die CV für den Einsatz in Randmeeren, man hatte die DD und die CL zur Begleitung, nur die passenden BB/BC fehlten bis auf Renown. Und dennoch haben sie es geschafft, ihr Ding mittelfristig durch zu ziehen, obwohl ihr Verbündeter und der eigentlich verantwortliche für das Mittelmeer weg war. Das man in Asien gegen Japan ohne fremde Hilfe keine Chance hat, war in der RN auch jedem klar. Man hat ja auch nicht passend gerüstet, weil die Prioritäten auf Europa lagen und absehbar war, dass Japan zwangsweise die USA auf den Plan rufen würde. Wenn es nach der Admiralität gegangen wäre, hätte man PoW und Repulse nie bis nach Singapore geschickt. Wie der Rest auf Ceylon warten war angedacht. Wie gesagt, im Pazifik war von Anfang an "Warten auf den großen Bruder" angesagt. Die große Überraschung war nur, wie schnell, groß und vor allem erfolgreich die japanische Offensive war. 1939 brauchte man die auch nirgendwo anders, die Dunkerque ging sogar ihrer direkten Aufgabe nach. Die beiden deutschen BB waren in Kiel fest gefroren und die Home Fleet hatte genug Schiffe. Die Briten waren auch ohne die Warspite im zweiten Gefecht krass überlegen. Ohne sie hätte man vielleicht selber auch DDs verloren, die deutschen DD wären dennoch alle versenkt wurden. Beide waren unbeschädigt, als sie auf die Renown trafen. Die landete einen zugegeben glücklichen Treffer auf den Vormars der Gneisenau, der den Artillerie-Leitstand ausknockte, aber bei der schweren See war sie auch die bessere Artillerie-Plattform. Für beide Seiten bestand die Gefahr, nach einem Sieg als zweiter Verlierer vom Platz zu gehen, weil man selber schon beschädigt noch von U-Booten angegriffen und versenkt wird. Aus deutscher Sicht gab es noch das Problem, dass man damit rechnen musste, dass hinter Renown noch mehr Schiffe auftauchen könnten. Von daher war es vernünftig nichts zu riskieren und trotz der schweren See schneller zu sein und abzulaufen. Renown war auf der Suche nach der Tags zuvor versenkten Glowworm, die mit anderen DDs zu ihrer Eskorte gehörte, die aber im Sturm den Kontakt verloren hatten. Repulse mit Eskorte war auch unterwegs. So viel zum Thema Glück. Zum Beispiel wurden Couragious und Barham unglücklich erwischt, als die Eskorten mit Tanken beschäftigt waren. Hast Du Beispiele für glückliche Rettungen, bei denen andere Schiffe im Vergleich sanken? Die RN mag gerade am Anfang auch oft in Bedrängnis gewesen sein, aber sie war nie in einer Situation, in der gar nichts mehr ging. Sie war nur in welchen, in denen sie Prioritäten setzen musste. Hipper kam bis Höhe Gibraltar, dafür aber nicht weit in den Westen. Alle Hipper hatten neben den allgemeinen Motorproblemen darauf zu achten, immer genug Bunkerreserven zu haben, damit sie im Notfall bei längerer Höchstfahrt nicht liegen blieben. Prinz Eugen musste nach ihren Entkommen bei Rheinübung einen Tanker anlaufen, weil sie nicht mehr viele Reserven hatte. Tanker, auf die die RN bald darauf erfolgreich Jagd gemacht hat.
  21. Graf_Orlok

    Die Sowjetische Marine 1925 - 1945

    Der Unterschied ist, dass Deutschland in einem Gefecht Schiffe ohne selber beschädigt zu werden versenken muss um zu gewinnen, Großbritannien muss nur paar glückliche Treffer hinbekommen. Und genau das zieht sich durch die Gefechte im Atlantik und zum Teil im Mittelmeer: Ein oder zwei Treffer und eine Seite muss sich zurück ziehen, weil die Kampfkraft zu sehr reduziert ist. Nur kann sich kein deutscher Handelsstörer jenseits der Nordsee mal schnell zurück ziehen. Ein Softkill führt fast unweigerlich zum Hardkill. In dieser Situation werden sich die Briten im Mittelmeer damit begnügen müssen Gibraltar, Alexandria und den Suezkanal zu sichern, damit die Italiener darin gefangen bleiben. Das ist natürlich schlecht für Malta, da man es viel früher als in der Realität nur noch mit der Brechstange versorgen kann. In Fernost würde sich imho gar nichts ändern, da man nicht nur die komplette japanische Marineführung, sondern auch Strategie und Mentalität austauschen müsste, damit die ihre CA als Handelsstörer einsetzen. Wie in Echt würde man ganz lange kein britisches Schiff östlich Ceylons bzw. nördlich von Australien zu Gesicht bekommen. Mit etwas Glück würden die Briten wegen der Lage in Europa nicht Prince of Wales und Repulse auf Suizid-Mission nach Fernost schicken. Die Schwierigkeit liegt darin, möglichst schnell auf ein Konvoi-System umzustellen. Das ist nervig und kostet Zeit, aber kein Ding der Unmöglichkeit. Und da kann man auch schön nach Aufklärungsstand und Schiffsfähigkeiten staffeln. Eine Hipper wird zum Beispiel nur im Nordatlantik operieren. Außerdem muss man bedenken, dass für jeden gestellten Einzelfahrer wesentlich mehr entkommen. Der Organisations-Aufwand wäre hoch gewesen, der Plan wäre nur kurzfristig aufgegangen. Massen an Hilfskreuzern losschicken und wild abertausende Minen entlang der Handelsrouten verteilen, das schafft Probleme. Echte Kriegsschiffe hingegen verschwenden die knappen deutschen Ressourcen auch nur. Noch nicht fertig...
  22. Graf_Orlok

    Die Sowjetische Marine 1925 - 1945

    Entweder hätten die Kanadier mehr Korvetten bauen müssen oder Roosevelt und Churchill hätten sich was einfallen lassen, um mehr alte Vierschornsteiner gegen Dinge tauschen zu können. Mehr deutsche Großkampfschiffe und deren Einsätze hätten auch die U-Boote behindert, da für sie weniger Ressourcen und Mannschaften übrig bleiben
  23. Graf_Orlok

    Die Sowjetische Marine 1925 - 1945

    Die Briten haben 1940 16 CA zur Verfügung. Dazu kommen fast 40 CL. Town, Crown Colony und Dido sind da noch nicht drin. Im Nordatlantik reichen die CL gegen die Blücher , da die eh nicht weiter kommt und je weiter weg es geht, desto mehr kann man auf Hilfskreuzer setzen, punktuell nach bekannten Infos zur Lützow-Position durch CA verstärkt. Die zwei Schiffe kosten in erster Linie das Öl der Kreuzer, die Zeit der Konvois und die Nerven der Admiralität. Paar Dutzend Hilfskreuzer würden 1940 ein Problem darstellen, zwei Schiffe nicht. Dann hätte sie vor dem Waffenstillstand nie nach Afrika verlegen dürfen. Denn die Briten hätten garantiert mit allen Mitteln verhindert, dass die Schiffe wieder Europa erreichen. Die reale Operation Catapult wäre ein Kindergeburtstag dagegen. Wenn die Franzosen überhaupt den Rückweg angetreten hätten, eine Auslieferung an D hätte viele Kapitäne bei ihrer Ehre gepackt. Selbst wenn die Flotte noch in Europa gewesen wäre, halte ich ein vorgezogenes Toulon für wahrscheinlicher. Dann wäre sie früher oder später ohne Munition und Sprit irgendwo liegen geblieben, natürlich nur, wenn ihr das Glück eine Begegnung mit Force K oder der Force de Raid erspart hätte. Glück hatten sie dennoch. Auf den Weg nach Norwegen hat sie Heck und Ruder verloren, danach kam sie so sogar zurück nach D.
  24. Graf_Orlok

    Die Sowjetische Marine 1925 - 1945

    Naja: Leipzig hat das Kriegsende erlebt Nürnberg hat das Kriegsende erlebt Hipper hatte mehrfach Glück, der Angriff 1941 gegen den Konvoi WS5-A hätte schief gehen können, 1942 im Nordmeer hätte auch Schluss sein können Prinz Eugen hat es nach Norwegen und wieder zurück geschafft, Köln und Nürnberg auch. der Kanaldurchbruch lief auch erschreckend gut
  25. Graf_Orlok

    Feedback Stufe 11/12 BB Projekt

    Wenn Du die echten geschlossenen 128mm-Türme nicht magst, würde ich vorschlagen, dass Du dir selber welche ausdenkst. Offene Lafetten auf Großkampfschiffen sind nicht mehr Stand der Technik.
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