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Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ok dann lassen wir den Bosperus bei der Türkei und richten eine demilitarisierte Zone um den Bosperus herum ein. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ich sehe schon - Bosperus und Elsass sind hier noch Knackpunkte. Vorschlag: - Elsass-Lothringen wird selbständiger Pufferstaat ohne Militär - Bosperus wird unter Völkerbundverwaltung gestellt Wir können das Szenario gern noch fine-tunen Der Vertrag soll schon die Denke der „Kanonen-Monarchen“ reflektieren. Daher sind die Limits ziemlich hoch. Frage an alle: welchen Mechanismus wollen wir zur Begrenzung zum Grosskampfschiff Neubau einbauen? 1) Mindestalter für Einheiten die ersetzt werden sollen? 2) Obergrenze Neubauten pro Jahr? Eg. 1 Einheit pro Jahr für GB+US, eine Einheit pro zwei Jahren für DE+JP, eine Einheit alle drei Jahre für IT+FR? Was meint ihr? -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wieso nichts damit zu tun? Das ist ein offener Fred :-) Interessanter Gedanke. Das wäre aus Perspektive 1916/17 ziemlich extrem aber ich könnte auch mit so einem Szenario leben. Wichtig war mir, dass alle Seiten unangenehme Zugeständnisse machen. Der Vertrag sollte eigentlich 1922 geschlossen sein. Wenn ich das vergessen habe muss ich das ergänzen. In den Nachkriegsjahren drehen Japan und USA kräftig an der Rüstungsspirale was dann 1922 zum Vertrag führt. Da sind dann aber schon eine Reihe neuer Schiffe im Bau. Ich Check den Teil mal und baue noch etwas in Richtung Begrenzung von Ersatzbauten ein. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wobei die Amis 1922 jeweils sechs South Dakotas und Lexingtons bauen wollten. Wie weit sie wären, wäre der Krieg 1917 zu Ende gewesen ist schwer zu sagen aber die wollen sie garantiert nicht abbrechen. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ja zu den großen Einheiten könnte ich mir ähnliches vorstellen. Wobei das auch an den Ambitionen hängt - evtl wären Moltke und Seydlitz auch etwas - die waren schneller und als offensive Einheiten nützlicher (schneller). Aber die könnten sogar CVs werden, müsste man mal durchspielen Haha ja da kann man verschiedene Optionen durchspielen. Völkerbundflotte würde ich in diesem Szenario eher nicht sehen - ich denke eher, dass die Spannungen in den 1920er eher wieder steigen. Wg der Tonnage - einige Einheiten sind da sicher selbstgänger aber evtl wäre es interessant zu überlegen, welche Ziele die Flotten in den nächsten 10 Jahren hätten? Daran hinge ja maßgeblich, was mit den alten Rosteimern so passieren soll. Und in der Tat finde ich es reizvoll, evtl Reaktionen auf Pläne durchzuspielen :-) -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Erstmal vielen Dank Da hast du natürlich recht. Allerdings wollte ich die Kreativität für Neubauten möglichst nicht zu sehr einschränken. Aber da sollten wir wohl schon eine Beschränkung für Ersatzbauten einbauen... -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Seeschlachten: -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Eskalation (to be continued) -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
(Platzhalter) -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
"Minors"-Flotten 1) Baltische Herzogtümer Die Vereinigten Baltischen Herzogtümer gehen aus dem Wilson-Frieden als unabhängiger Staat zwischen Deutschland und der neuen UdSSR hervor. Sie haben eine Enge Verbindung zum Kaiserreich und werden von dort auch militärisch ausgestattet. Nach der Anerkennung des Staates in 1918 durch das Deutsche Kaiserreich und der internationalen Legitimierung im Zuge des Londoner Flottenabkommens, wurde ein Abkommen mit dem neuen Deutschen Reich getroffen, den Küstenschutz selbst zu übernehmen und dafür das Oberkommando im Verteidigungsfalle zu erhalten. Hierzu wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Ostseegeschwader der Reichsmarine und der Vereinten Baltischen Flotte vereinbahrt. Die strategische Ausrichtung der deutschen und baltischen Seestreitkräfte sieht die Abriegelung Kronstadts und Leningrads vor, dazu sollen starke Aufklärungskräfte den Gegner melden und das kombinierte Schlachtgeschwader den Gegner zur Entscheidungsschlacht stellen (im günstigsten Falle am Eingang des Finnischen Meeresbusens) und vernichten, nachdem er durch eine starke Torpedowaffe geschwächt wurde. Das Rückgrat der Flotte bilden ab 1920 die 4 von der Hochseeflotte übergebenen Einheiten der Kaiser-Klasse, SMS Kaiser, SMS Kaiserin, SMS Friedrich der Große und SMS König Albert. Ergänzt wird dieses Geschwader durch die zum Seeflugzeugtender umgebaute SMS Stuttgart, sowie SMS Kolberg und SMS Augsburg. S138-S144 (Großes Torpedoboot 1906), A26-A32 (Torpedoboot 1915/AII- bilden eine Reserveflottille) und A87-A98 (Torpedoboot 1916/AIII) bilden die Torpedowaffe der ersten Stunde. Kaiser-Klasse (4) Die vier Dreadnoughts der KAISER-Klasse werden von der Hochseeflotte an den Verbündeten an der Ostflanke übergeben. Die Schiffe werden 1927/28 auf Deutschen und Baltischen Werftanlagen modernisiert und erhalten eine moderne Feuerleitanlag und einen Röhrenmast ähnlich der Deutschen Tsingtao-Klasse. Die Verbesserungen erlauben eine deutliche Kampfwertsteigerung, da nun Ziele jenseits von 20km angegriffen werden können. Kreuzer-Gruppe Torpedowaffe AUSBLICK - Entwicklung ab den 1930er Jahren: 2) Türkische Republik MERKER: Ab 1928/29 (je nach Inkrafttreten des Vertrages): BC Yavuz Sultan Selim (ex-Goeben) BC Sultan Osman I. (ex-Moltke) CL Midilli (ex-Breslau) CL Hamidiye (ex. Lissa) CL Mediyie (ex Aspern) ??? x Großes Torpedoboot 1906 DD 12x Torpedoboot 1915/AII 3) Ukraine Die Ukrainische Volksmarine Die nach der Konferenz von Potsdam legitimierte Volksrepublik Ukraine gilt in der deutschen Einflusssphäre als einer der wichtigsten Anker der Vorneverteidigung gegen die Sowjets. Aus diesem Grund gibt es einen engen militärischen und technischen Austausch mit dem Deutschen Reich. Deutsche Rüstungsgüter unterliegen weniger Auflagen und bei den Sommermanövern der Volksmarine werden immer wieder deutsche Einheiten eingeladen und üben mit. Auf Grund dieser Wichtigkeit, werden die Bestimmungen zur Flottenregulierung des Vertrages von Potsdam auch weitestgehend ausgenutzt. Hier bleibt man aber trinational auch im Dialog mit den Sowjets und den Türken, gerade was die Großprojekte anbelangt, um so vertragsgerecht, aber nicht wettrüstend, die vorgeschriebenen Grenzen einzuhalten. Man sieht sich deshalb auch als Vorreiter in der Region und hat sich selbst den Anspruch auferlegt, ein stabilisierender Faktor im Schwarzen Meer zu sein. Finanziert wird das Ganze über einen ausgeglichenen Staatshaushalt und sehr lukrativen Geschäften mit Kohle und Eisenerzen ins Ausland. Ebenso können Überschüsse in der Landwirtschaft dazu genutzt werden die Nachbarstaaten mit zu versorgen. Gerade Rumänien, Bulgarien und Polen sind zu einem Teil auf ukrainische, landwirtschaftliche Erzeugnisse angewiesen. Darüber hinaus kommen ab Ende der 20er Jahre auch Werftaufträge in Nikolaew, sowie später vereinzelte Waffendeals, insbesondere mit den Staatlichen Flugwerke Ukraine, mit den Polen und Rumänen hinzu. In der Anfangszeit der Ukraine, bzw. der Gründungsphase steht das Deutsche Reich mit einer Grundausrüstung, bzw. Waffenlieferungen an der Seite. Mit sich zunehmender, entspannender Lage, werden diese dann jedoch heruntergefahren, bzw. werden eingestellt. Ich versuche das dieses Mal in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, damit man den Entwicklungsschritt etwas nachverfolgen kann. Hoffen wir mal, dass mir das gelingt. Situation bei der Staatsgründung 09.11.1920 Sämtliche Marineeinheiten (und auf die beziehe ich mich jetzt mal vorrangig), sind auf irgendeine Weise in Mitleidenschaft gezogen. An tatsächlich schwimmenden Einheiten, in betriebsfähigem Zustand (die jedoch umfassende Wartung benötigen würden) befinden sich lediglich eine Hand voll U-Boote, 3 Zerstörer und 2 Linienschiffe. Die 4 Kreuzer der Nakhimov-Klasse bedürfen noch umfangreicherer Baumaßnahmen am Ausrüstungskai und ein Baulos über 9 weitere Zerstörer befindet sich begonnen, aber unvollständig in Nikolaew in den Werften. Hinzu kommt die Imperator Nikolai I, die gut 18 Monate vor Vollendung steht. In einem Soforthilfeprogramm des Deutschen Reiches, werden die 9 Zerstörer (Kerch-Klasse) und die Imperator Nikolai I (fortan Soborna Ukraina) in ihren Baumaßnahmen forciert, was auf Kosten der 4 Kreuzer der Nakhimov-Klasse (fortan Sewastopol-Klasse) geht. Es fehlt jedoch an schweren Geschützen, da den Sowjets die beiden Schiffe der Imperatritsa Marija-Klasse zugestanden wurden und diese sich in relativ gutem Zustand befinden, deshalb wird die Fertigstellung der Soborna Ukraina forciert und ein Erweiterungsbau in Erwägung gezogen. In einem kurzfristigen Schnellumbau werden die beiden Linienschiffe der Evstafiy-Klasse mit einer einheitlichen und modernen 15cm Mittelartillerie ausgestattet, um der Volksmarine 2 Küstenschutzschiffe zur Seite zu stellen. Diesomit gewonnenen 20,3cm Geschütze werden an Land in befestigten Stellungen eingebaut. Die 3 Zerstörer der Fidonisy-Klasse (fortan Korfu-Klasse) gehen Anfang 1922 kurz in die Werft für kleinere Reparaturen und einer Überholung der Maschinenanlage. Technische Daten: 117,6 x 22,6 x 8,5m 12.940ts 10.600 wPS via 2 Wellen für 16Kn 2.100SM bei 10Kn Bewaffnung: 2x2 30,5cm L/40 Modell 1895 4x2 15cm L/45 SK in Kasematten 12x1 15cm L/45 SK in Kasematten 4x1 63,3mm L/38 Modell 1916 4x1 57mm L/50 Hotchkiss 2x1 45cm U-Torpedorohre Panzerung (Kc/ Krupp Zementit): Gürtel: 7-9" (178-229mm) Querschott: 7" (178mm) Deck: 1,37-2,75" (35-70mm) Barbetten: 10" (254mm) Kommandoturm: 8" (203mm) Geschütztürme: 10" (254mm) Technische Daten: 100,28 x 9,07 x 3,81m 1326ts 29.ooo wPS auf 2 Turbinen für 31Kn 1850SM bei 18Kn Bewaffnung: 4x1 102mm L/60 Model 1911 2x1 40mm L/39 Vickers Avtomat Model 1914 4x3 45cm Torpedowerfer 80 Seeminen Technische Daten: 67 x 4,5 x 3,9m 630ts aufgetaucht 500 wPS Diesel für 10,8Kn aufgetaucht 800wPS E-Maschinen für 8Kn getaucht Reichweite Diesel ca. 2500SM Bewaffnung: 1x 57mm L/50 4x 45cm Torpedrohre (2x Bug, 2x Heck) 8x 45cm Torpedos in Drzewiecki-Apparat Technische Daten: 68 x 4,6 x 4m 650ts aufgetaucht 2.640 wPS Diesel für 18Kn 900 wPS E-Maschinen für 9Kn Reichweite ca. 400SM Bewaffnung: 2× 63,3mm L/38 Modell 1916 4x 45cm Torpedrohre (2x Bug, 2x Heck) 8x 45cm Torpedos in Drzewiecki-Apparat Technische Daten: 92,02 x 9,05 x 3,24m 1284ts 29.ooo wPS auf 2 Turbinen für 31,6Kn 1760SM bei 18Kn Bewaffnung: 4x1 102mm L/60 Model 1911 1x1 76,2mm L/30 Model 1914 4x3 45cm Torpedowerfer 60 Seeminen Mit der Gründung der Volksmarine um die o.g. Einheiten, geht es dann um erste Vermehrungsbauten und Fertigstellungen. Um Geschützparität im Schwarzen Meer mit den Sowjets zu erreichen, wird der Entwurf der Soborna Ukraina modifiziert und 1923 eine zweite Einheit auf Kiel gelegt, sobald die Soborna Ukraina das Dock verlässt, die dann nach Fertigstellung die Ioann Zlatoust ablösen soll, deren Geschütze eingelagert werden. Das Schiff wird auf den Namen Demokratia getauft. Die Sewastopol-Klasse wird nach und nach bis 1925 in Dienst gestellt und ein erstes Baulos von Torpedobootzerstörern auf Basis der Korfu-Klasse wird geplant und verwirklicht. Es folgen 3 Einheiten dieser Kyiw-Klasse. Technische Daten: 182x29x9m 29.850ts 29.700 wPS, 21Kn, 3.500 SM/12Kn Bewaffnung: 4x3 12"/52 Modell 1907 10x1 15cm L/45 SK in Kasematten 8x1 64mm/38 Modell 1916 4x1 45cm U-Torpedorohre diverse Maxim MG Panzerung: Gürtel: 100-270mm Kasemattdeck: 100mm Torpedoschott: 25mm Schott querab: 300mm Deck + Böschungen: 35mm (63mm über Magazinen) Geschütztürme: 300/200/100mm Barbetten: 225-300mm Kommandoturm: 250-400mm 163,2 x 15,7 x 5,6m 7.600ts 55.000wPS via 4 Getriebeturbinen für 29,5Kn 1.200SM bei 14Kn Bewaffnung: 8x1 13cm L/55 Modell 1913 6x1 13cm L/55 Modell 1913 in Kasematten 4x1 63,3mm L/38 Modell 1916 diverse Maxim MG 2x1 45cm U-Torpedorohre 1 Beobachtungsflugzeug ohne Katapult Panzerung: Gürtel: 76mm Deck + Böschungen: 38mm Kommandoturm: 76mm Geschüzschilde: 25mm Technische Daten: 100,43 x 9,18 x 3,81 1.8oots 48.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 35Kn 1.900SM bei 18Kn Bewaffnung: 4x1 15cm L/45 SK C/06 Modell 1924 1x1 40mm L/39 Vickers Avtomat Model 1914 3x4 45cm Torpedowerfer 80 Seeminen Technische Daten: 184,7x29x9m 29.850ts 52.ooo wPS, 25,6Kn, 3.500 SM/12Kn Bewaffnung: 4x3 12"/52 Modell 1924 4x2 15cm L/45 SK in Kasematten 4x1 15cm L/45 SK in Kasematten 8x1 64mm/38 Modell 1916 4x3 Maxim MG Panzerung: Gürtel: 100-270mm Kasemattdeck: 100mm Torpedoschott: 25mm Schott querab: 270mm Deck: 44mm (63mm über Magazinen) Geschütztürme: 300/200/100mm Barbetten: 225-300mm Kommandoturm: 250-330mm Die 12"/52 Modell 1924 sind die ursprüngichen Geschütze, modifiziert um einen Krupp Keilverschluss, der den Nachladeprozess erheblich begünstigte. Bei Schießübungen konnte die eingespielte Geschützmannschaft des überhöhten Heckturmes handgestoppt eine durchschnittliche Nachladezeit von 26 Sekunden über 5 Minuten halten unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen. Nach der Fertigstellung der Demokratia in 1927, kehrt erst einmal relative Ruhe bei derVolksmarine ein. Es werden Einsatzkonzepte zusammen mit der deutschen Reichsmarine erarbeitet, Stammmannschaften geschult, die die Wehrdienstleistenden anlernen und auch erste Reisen im Schwarzen Meer unternommen- zur Völkerverständigung wird eine Umrundung des Schwarzen Meeres mit der Soborna Ukraina und der Odessa angestrebt. Beginnend auf der Krim, fährt man das Schwarze Meer im Uhrzeigersinn ab. Stationen sind zunächst Noworossisk, Sotschi und Batumi in der UdSSR, Trabzon, Samsun und Istanbul in der Türkei, dann Burgas in Bulgarien und Konstanza in Rumänien, ehe der kleine Verband in Nikolaew einläuft. Da sich jedoch 1931 die 20 jährige Nutzungsdauer der Evstafi dem Ende neigt, wird an einem Nachfolgeschiff designt. Ziel ist es abermals an die Grenzen der Restriktionen zu gehen und dem Schiff bei vollem Deplacement die maximale Bewaffnung von 2x2 30,5cm zu geben. Angestrebt ist ebenfalls eine hohe Geschwindigkeit, um sie dazu zu befähigen als schwerer Aufklärer und Kreuzerjäger zu dienen. 30 Knoten werden hier als Minimum erachtet. Außerdem soll sie so stark wie möglich gepanzert sein, um sich in die Schlachtlinie einreihen zu können. Der Baubeginn ist 1928 angestrebt und die Einheit soll Swoboda genannt werden. Die Geschütze der Evstafi werden zusammen mit den Geschützen der Ioann Zlatoust überholt und zu Eisenbahngeschützen umgebaut. Da ein Einzelschiff jedoch ein kostspieliges Unterfangen ist, wird auf Basis des gleichen Rumpfes eine Lösung für ein Flugzeugmutterschiff gesucht. Unter dem Eindruck der Albanien-Krise und der sich herausgestellten Nützlichkeit ausgiebiger Luftaufklärung auch im Seekrieg, wird diese Lösung forciert und auf ein Baubeginn nicht später 1929 gepocht. Hiermit erhofft man sich auch mit den Sowjets gleichzuziehen- deren zum kleinen Flugzeugträger umgebaute Sewastopol macht nach derzeitigem Stand noch den Unterschied aus. Man sucht deshalb den Dialog mit den Sowjets und Türken und eroiert die Lage und erfragt die geplanten Bauvorhaben im Bereich Träger. Beide Seiten versichern vorerst keinen Träger zu bauen und somit wird für die noch freie Tonnage ein Flugzeugtender gebaut, der in weiten Teilen der Swoboda ähnelt, sich jedoch in Sachen Aufbauten und Bewaffnung unterscheidet. Somit können die Kosten auf ein erträgliches Maß gesenkt werden. Diese Einheit wird Anfang 1929 auf Kiel gelegt und soll Pavel Petrovych Skoropadskyi (benannt nach dem ukrainischen Führer in den Unabhängigkeitskämpfen vor 1920), wird aber wegen Verzögerungen im Bau erst 1933 in Dienst gestellt. Für den Baubeginn 1930 wird noch die Kiellegung einer Klasse von Korvetten bzw. kleinen Torpedobooten für den Küstenschutz angestrebt. Sie sollen Dank eines relatviv geringen Tiefganges auch in küstennahen Gebieten operieren können. Geplant sind 8 Einheiten in 2 Baulosen zu 4 Booten gleichmäßig auf die Werften in Nikolaew und Odessa verteilt. In der Zwischenzeit kommt es beim Sommermanöver 1930 zu einem tragischen Zwischenfall. Wahrscheinlich auf Grund falscher Navigationsdaten, kollidieren die U-Boote Burevestnik und Orlan und sinken mit beiden Besatzungen vor Jalta. Man geht davon aus, dass sie in großen Tiefen in der Euxine Tiefseeebene liegen. Technische Daten: 199,95 x 21,65 x 7,90m 15.ooots 105.ooo wPS auf 3 Wellen via Getriebeturbinen 31,2 Kn; 5900SM bei 16Kn Bewaffnung: 2x2 30,5cm L/52 Modell 1924 2x3 15cm L/55 Modell 1924 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 37mm L/83 SK C/30 4x1 20mm L/65 MK C/30 2x3 45cm Torpedowerfer 1 Katapult für 1 Aufklärer Panzerung: Gürtel (v/m/h): 50/125/75mm Obergürtel: 75mm Torpedoschott: 35mm Deck/Böschung: 50-80/50mm Querschott: 50-125mm Geschütztürme (v/s/o): 200/100/80mm Barbetten: 100-150mm Kommandoturm: 150mm Technische Daten: 71,5 x 7,4 x 2,6m 457ts 7.200 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 26,5Kn Reichweite 1.500 SM bei 14Kn Bewaffnung: 2x1 102mm L/60 Model 1911 1x3 45cm Torpedowerfer 30-50 Seeminen Technische Daten: 199,95 x 21,65 x 7,90m 15.ooots 105.ooo wPS auf 3 Wellen via Getriebeturbinen 31,2 Kn; 5900SM bei 16Kn Bewaffnung: 3x3 15cm L/55 Modell 1924 6x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 37mm L/83 SK C/30 10x1 20mm L/65 MK C/30 2 Katapulte für 6 Aufklärer, 4 Jäger Panzerung: Gürtel (v/m/h): 50/125/75mm Obergürtel: 75mm Torpedoschott: 35mm Deck/Böschung: 50-80/50mm Querschott: 50-125mm Geschütztürme (v/s/o): 75/50/50mm Barbetten: 50-75mm Kommandoturm: 150mm Ebenso noch 1929 beschlossen und 1930 begonnen zu bauen, werden die 2 Kleinen Kreuzer der Dnipropetrowsk-Klasse. Diese sind stark angelehnt an ein Design der deutschen Schichau-Werke für einen leichten Panzerkreuzer und passend hervorragend in das Reglement des Vertrages von Potsdam. Man erwirbt die Baulizenz für 2 Einheiten mit einer Option auf 2 Weitere. Diese Bauoption wird schon 1931 gezogen und ein modifizierter Entwurf geht als Poltawa-Klasse in die Werft. Mit Zulauf der Poltawa-Klasse werden die 4 Kreuzer der Sewastopol-Klasse einer Modernisierung unterzogen. Hierbei werden die 13cm Geschütze getauscht und die Minenkapazität stark erhöht. Die 13cm Geschütze werden in Küstenstellungen eingesetzt. Ebenso noch 1931 begonnen werden 3 Einheiten eines neuen Zerstörers (Davati-Klasse), der als Testbett für neue Antriebe und auch einer verstärkten Bewaffnung dienen soll. Gleichzeitig ist dies der Vorentwurf für 4 neu zu bauende Großzerstörer (Orlan-Klasse). Da nur 4 Zerstörer mit 6"/15cm Geschützen erlaubt sind, wird die Kerch-Klasse auf kleinere Geschütze umgerüstet. Ein Teil der älteren Zerstörer wird dann in einen schnellreaktivierbaren Reservestatus versetzt. Nach dem Verlust der beiden U-Boote und den ohnehin unzureichenden Leistungsdaten der Burevestnik-Klasse in Bezug auf Reichweite, wird kurzerhand die Außerdienststellung dieser ab 1932 erörtert. Man hat hierbei ein Auge auf 2 Typen der deutschen Reichsmarine geworfen- den Typ UF II für ein Küstenboot im Küstenvorfeld und den Typ UG II für ein Boote mit mehr Reichweite. Die Verhandlungen über 4+4 Boote laufen 1935 noch. Der letzte U-Bootbau in Nikolaew liegt dann 20 Jahre zurück und deutsche Werften kommen für einen Bauauftrag zu dem Zeitpunkt nicht in Frage. Deshalb wird zuvor eine langfristige Lösung mit ukrainischen Arbeitern auf deutschen Werften angestrebt, die die Boote später in der VRP Ukraine selbst bauen sollen, zurechtgeschnitten auf die Bedürfnisse der Volksmarine (höhere Anzahl 45cm Torpedos). Technische Daten: 8000ts (170,2 x 20,4 x 5,95m) 90.ooo wPS via Getriebeturbinen auf 3 Wellen 33Kn, Reichweite bei 15Kn 6500SM Bewaffnung: 4x3 15cm L/55 Modell 1924 2x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 3,7cm L/83 FlaK halbautom. 4x1 20mm FlaK 30 2x3 45cm Torpedowerfer Panzerung: Gürtel: 75mm Torpedoschott: 25mm Deck + Böschung: 45mm Schott querab: 50mm Geschützschilde: 75mm Kommandoturm: 100mm Technische Daten: 125,7 x 11,8 x 4,25m 2.ooots 60.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen, 38Kn Reichweite 4300SM bei 17Kn Bewaffnung: 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 37mm L/83 Flak halbautomat. 6x1 20mm L/65 MK C/30 3x4 45cm Torpedowerfer 50 Seeminen Technische Daten: 128,32 x 12,22 x 4,27m 2.5oots 60.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 37Kn Reichweite 4250SM bei 17Kn Bewaffnung: 4x1 15cm L/45 SK C/06 Modell 1924 3x2 37mm L/83 Flak halbautomat. 6x1 20mm L/65 MK C/30 3x4 45cm Torpedowerfer 80 Seeminen Technische Daten: 100,43 x 9,18 x 3,81 1.775ts 48.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 35Kn 1.900SM bei 18Kn Bewaffnung: 2x2 10,2cm L/60 Modell 1929 1x2 37mm L/83 SK C/30 2x1 20mm L/65 MK C/30 80 Seeminen Technische Daten: 7950ts (168,55 x 20,4 x 5,95m) 90.ooo wPS via Getriebeturbinen auf 3 Wellen 33Kn, Reichweite bei 15Kn 6500SM Bewaffnung: 4x3 15cm L/55 Modell 1924 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 3,7cm L/83 FlaK halbautom. 4x1 20mm FlaK 30 2x3 45cm Torpedowerfer Panzerung: Gürtel: 75mm Torpedoschott: 25mm Deck + Böschung: 45mm Schott querab: 50mm Geschützschilde: 75mm Kommandoturm: 100mm Technische Daten: 163,2 x 15,7 x 5,6m 7.600ts 55.000wPS via 4 Getriebeturbinen für 29,5Kn 1.400SM bei 14Kn Bewaffnung: 2x2 15cm L/55 SK Modell 1935 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 3,7cm L/83 FlaK halbautom. 7x1 20mm FlaK 30 160 Seeminen Panzerung: Gürtel: 76mm Deck + Böschungen: 38mm Kommandoturm: 76mm Geschütztürme (v/s/o): 50/25/25mm Ab 1936 ist zunächst die Modernisierung der Soborna Ukraina geplant. Hierzu sollen die Feuerleitung und die Geschütze auf den Stand der Demokratia gebracht werden und eine neue Flugabwehrbewaffnung verbaut. Danach folgt neue Flugabwehr auf der Demokratia (hierzu gibt es noch keine überarbeiteten Bilder, da ich die Flakstärke den dann geltenden Anforderungen anpassen würde). Die alten Geschütze der Soborna Ukraina werden überholt und bei Nikolaew in zwei zuvor gebaute Türme nach Vorbild der Swoboda als Küstenbefestigungen verbaut. 8 Geschütze werden eingelagert. Allgemeines zur Technik: Es sticht vielleicht das 10,2cm Geschütz etwas hervor, das bei fast allen Einheiten verbaut ist oder später noch wird. Als Torpedobootbewaffnung ist das Ding eine Ansage mit knapp 20Km Reichweite. Modifiziert in einer Zwillingslafette mit mehr Rohrerhöhung wird das das erste manuelle DP-Geschütz in der Volksmarine und löst die älteren 63,3cm ab (die vereinzelt immer noch an Bord bleiben). Mehr Rohrerhöhung heißt hier vielleicht 45-50°, sprich unmittelbar vor dem Schiff müssen die mittleren Flakgeschütze alles regeln. Die 15cm L/45 SK ist das bewährte deutsche 15cm Geschütz und besticht mit vollkommen ausreichenden Daten. Es wird sowohl in Kasematten als Einzel- oder Doppellafette eingesetzt, als auch in Einzellafetten bei den Zerstörern später (das ist dann die deutsche Torpedobootlafette)- hier bräuchte man es vielleicht nicht unbedingt, weil das 10,2cm von der Reichweite mithalten kann, aber das Geschossgewicht im Ziel ist nochmal eine andere Nummer. Das 15cm L/55 SK ist das deutsche Geschütz eingeführt in kleinerer Zahl auf der Tsingtao-Klasse zur Reichweitensteigerung gegenüber der L/45 unter Verwendung der gleichen Munition. Bei der Reichsmarine nur eine Übergangslösung und nicht befriedigend, ist es in der Volksmarine gern gesehen und Basis für alle moderneren Einheiten mit 15cm Bewaffnung. Es wird dann zusammen mit Krupp ein Drillingsturm (ab der Swoboda eingesetzt) mit unterstützender Ladeeinrichtung (Munitionsaufzüge, Schwenkanlage, Ansetzer- Nachteil, die Rohre können nur bis maximal 2° Rohrerhöhung geladen werden), sowie später ein leichter Zwillingsturm (Sewastopol-Klasse) mit manueller Munitionszuführung entwickelt. Letzterer verfügt über eine Rohrerhöhung von 45° und kann mit Sprenggranaten mit Zeitzündern auch gegen Fliegerangriffe eingesetzt werden. Bei der mittleren Flak bedient man sich bei Rheinmetall und deren halbautomatischer 37mm Flak. Das Geschütz besticht durch verheerende Fla-Granaten als auch gute Schussweiten. Die niedrige Kadenz wird auf den Großeinheiten in sofern gesteigert, als dass immer die doppelte Anzahl Geschütze und in Doppellafetten verbaut wird. Als großer Vorteil wird angesehen, dass das Geschütz über Panzergranaten verfügt und auch im Nahbereich gegen leichtere Einheiten eingesetzt werden kann. Die störanfällige, 3-dimensional richtbare Lafette wird bald gegen eine Einfachere getauscht, was aber nicht vor der zweiten Hälfte der 1930er Jahre passieren wird. Ergänzend werden hier noch vereinzelt ältere 63,3mm Geschütze verbaut Bei der Nahbereichsflak setzt man zuerst auf verschiedene Kaliber- von älteren Maxim oder Vickers-Geschützen des Zarechreichs, bis hin zu Maxim MGs in Fla-Lafetten. Ab 1930 kauft man die Lizenz der deutschen 20mm L/65 C/30 und bringt erstmalig die Nahbereichsflak auf ein einheitliches Maß. Bis 1934 sind kaum mehr noch MGs und MKs älterer Bauart im Einsatz. Im Bereich der Torpedobewaffnung geht man mit dem Einheitskaliber 45cm einen altbewährten Weg und kann hierbei jeden Torpedo aus jedem Torpedorohr verschießen. Die Einsatzdoktrin der Torpedoeinheiten sieht hierbei einen "Sättigungsangriff" vor, sprich mit so vielen wie möglichen Torpedos versuchen mehrere Treffer zu landen und das Ziel damit schwer anzuschlagen oder versenken. Um die Sprengwirkung zu verstärken, orientiert man sich stark an den Sprengköpfen der deutschen LTs, die die Wikung gegenüber TNT-Sprengköpfen moderat steigern können. Ebenso werden die Antriebe immer weiter verbessert, wobei hier bei den U-Booten vermehrt elektrische Torpedos (keine veräterische Blasenspur) und bei den Überwassereinheiten vermehrt Kerosin-Wetheater eingesetzt, die eine Reichweite bis zu 8.000m haben. Bei den Minensprengköpfen orientiert man sich bei den Torpedosprengköpfen und modifiziert die Sprengstoffe um andere Substitutionen, die ihre Wirkung unter dem, oder seitlich des Schiff/es optimieren. Es gibt zum einen Ankertauminen basierend auf dem älteren Modell 1908 mit Kontaktzündern, oder auch Perkussionszündern für defensive Minenfelder, als auch eine kleinere Zahl an Treib- und Grundminen. Ganz klar wird hier die bisher bekannte Minenkriegsführung aus dem Zarenreich fortgeführt und die Minen auch ständig weiterentwickelt. Bei der Feuerleitung orientiert man sich an den gängigen Schießverfahren (hier wohl deutsch beeinflusst mit Leiterschießen) und nutzt ab der Soborna Ukraina eine zentrale, über die E-Messer gesteuerte Feuerleitung. Die Turm E-Messer dienen hier nur dem Messabgleich, bzw. der Modifikation der Schießdaten der Feuerleitzentrale. Ukrainische Optiken sind hier auf der Höhe der Zeit und werden ständig optimiert. Deutsche Technologie kommt hier weniger zum Einsatz, um deren Daten vor Spionage zu schützen. Im Bereich der elektronischen (DeTe-Geräte) und akustischen (Hydrophone, Echolot) Aufklärung, nutzt man deutsche Technologie. DeTe-Geräte kommen hierbei nicht zum Einsatz- man weiß zwar von diesen Geräten, aber die Reichsmarine hält sich hier noch bedeckt. In der Theorie hören sich solche Gerät interessant für die Ortung von Überwassereinheiten und Flugzeugen an, sofern deren Reichweite passt und so wird ein Wissenschaftsausschuss gebildet, der an Hand bekannter Daten ein eigenes Gerät entwickeln soll. Bei den Hydrophonen kommen diese bei allen U-Jägern für die passive Ortung in verschiedenen Ausführungen zum Einsatz, so auch auf den Zerstörern und den Kreuzern der Dnipropetrowsk- und Poltawa-Klasse. An einem "Horizontalen Echolot" wird gerade entwickelt, abseits deutscher Techniker und soll die aktive U-Jagd vereinfachen. Erste herkömmliche Echolotsysteme werden bereits für die Suche von Minen in Flachwasserregionen eingesetzt. Bei der Marinefliegerei nutzt man lange die 8 verbliebenen und an die VRP Ukraine übergebenen Friedrichshafen FF33 der ehemaligen Seeflugstation Pejnerdjik. Diese verrichten bis 1927 ihren Dinst, eher sie aus Mangel an Ersatzteilen nicht weiter betrieben werden können. Ergänzt werden die FF33 durch Hansa-Brandenburg W27 als Bordflugzeuge und W29 als Jagdflugzeuge. 1932 kauft man 8 Maschinen der neu gegründeten Ernst Heinkel Flugzeugwerken (Nachfolger der Hansa-Brandenburg) vom Typ Heinkel HD60 für den Einsatz auf allen Schiffen mit Katapulten. Diese wird durch die Staatlichen Flugwerke fortan als HAU 60 in Lizenz gefertigt. Auf der Basis der HAU 60 wird ein bordgestützter Jagdeinsitzer mit Schwimmern entwickelt und gipfelt in der HAU 64 (verstärkte Zelle der HD 60, Sternmotor Siemens-Halske, modifiziertes Seitenleitwerk, 2 MG) -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Sowjetmarine - UdSSR Die UdSSR hat nach dem Bürgerkrieg zunächst Schwierigkeiten ihre rückständige Industrie zu modernisieren. Mehrere 5-Jahrespläne werden aufgestellt aber die gebeutelte Wirtschaft erholt sich nur schleppend. Dennoch versucht die UdSSR ab 1922 den Zustand der Flotte wenigstens nicht noch zu verschlechtern und baut an Konzepten die an in Richt Wiederaufbau der Sowjetischen Seekriegsflotte gehen. Die Sowjetmarine steht aber vor dem unüberwindbaren Problem, vier unabhängige Flotten in den verschiedenen Geographien zu unterhalten und damit in jedem denkbaren Szenario zahlenmäßig im Nachteil zu sein. 1922 ergeht die erste „Flottenreform“: Konsolidierung der Baltischen Flotte in Leningrad — der klassischen Hauptstreitmacht der Marine und Ausbau der Basis Kronstadt Ausbau der Luftstützpunkte im Ostseegebiet Neugründung der „Nordflotte“ (Nachfolge der Polarflotte) und Ausbau der Basis Murmansk. Die Bedeutung der Nordflotte wird stetig steigen Konsolidierung der Schwarzmeerflotte um zwei alte Imperatsia Dreadnoughts und Umzug der Flotte in die neue Basis in der Nähe von Sotschi Konsolidierung der wenigen Einheiten im Pazifik. Kreuzer: Zerstörer: BALTISCHE FLOTTE Die Baltikflotte ist das traditionelle Standbein der Russischen Flotte und ist in Kronstadt stationiert. Die Basis ist eine schwer gesicherte Festung und wird ständig ausgebaut. Die Schwierigkeiten der geografischen Lage traten bereits im Großen Krieg deutlich zu Tage als die Flotte größtenteils untätig den Golf von Finnland gegen die Deutschen abschirmte, die nie kamen. Mit dem Friedensschluss von Potsdam und der folgenden Bildung der Deutschen Satelliten im Baltikum und in Finnland hat sich die Ausgangslage der Flotte nochmals verschlechtert. Das Baltikum übernahm dazu eine Reihe alter Dreadnoughts, die etwa vergleichbar mit den Ganguts — dem Kernstück der Baltikflotte — sind. Auf Grund der geänderten Lage ist von einer Neuausrichtung der Streitmacht in den kommenden Jahren zu rechnen. BORODINO—Klasse (4) Daten: Einheiten: Ismail, Borodino, Kinburn, Navarin Verdrängung: 33.500 ts STD / Länge: 223,85m Breite: 30,5m Tiefgang: 8,8m Antrieb: 4 x Vulcan AG Turbine / ca. 80.000 PS Höchstgeschw.: 29kn Reichweite: unbek. Hauptartillerie: 4x3 35.6cm L/52 Model 1925 Sekundärartillerie: 6x2 13cm L/55 B7 Pattern 1913 Flugabwehr: 4 x 6.4cm L/38 AA Torpedos: keine Die vier Borodinos werden zwar während des Großen Krieges noch vom Stapel gelassen aber vom Zarenreich nicht mehr fertiggestellt. 1922 befinden sich die Einheiten wie alle Russischen Schiffe in schlechtem Zustand. Um aber die Werftindustrie wieder in Fahrt zu bringen, wird der Weiterbau der vier Rümpfe in Leningrad angegangen. Dazu müssen Teile des Panzerungsschemas komplett überarbeitet werden, weil die Konstruktion zu schwach war den Stoß von großkalibrigen Granaten abzuhalten. Zusätzlich werden die Erkenntnisse beim Lizenzbau der beiden Lissa/Komsomolez–Kreuzer dazu verwendet, neue Turbinen und Kessel für die Schiffe zu fertigen. Die Rohre der 35.6cm Kanonen werden ausgiebig an Land getestet und erhalten stärkere Rohre in der Folge. Sie werden danach als Modell 1925 bezeichnet. Die Kasematten werden komplett abgedichtet — stattdessen erhalten die Schiffe sechs Doppeltürme in der ungewöhnlichen Aufstellung in Ausbuchtungen auf Höhe des Kasemattdecks. Zuletzt erhalten die Schiffe einen stabilen Dreibein–Mast mit neuer — geheimer — Feuerleitung. Die Schiffe laufen ab 1927 der Baltikflotte zu. GANGUT-Klasse (3) Daten: Einheiten: Gangut, Petropavlovsk, Sevastopol, Poltava Verdrängung: 23.228 ts STD Länge: 181,2m Breite: 26,9m Tiefgang: 9m Antrieb: 4 x Turbines 52.000 shp Höchstgeschw.: 24,1kn Reichweite: 3.500nm @10kn Hauptartillerie: 4x3 30.5cm L/52 Pattern 1907 Sekundärartillerie: 16 x 12cm L/50 Pattern 1905 Flugabwehr: 1 x 7.6cm L/30 AA / diverse MKs Torpedos: 4 x 45cm Die vier Ganguts werden 1922 von der Sowjetmarine neu in Dienst gestellt und bilden fortan den Kern der Schlachtflotte. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre werden ihre Türme verbessert und die Schiffe erhalten stabile Dreibeinmasten mit neuer Feuerleitung. Mit diesen Verbesserungen sollen sie die Vorteile der relativ starken russischen 30.5cm Kanonen besser ausspielen können. Die Poltava wird 1919 bei einem Brand schwer beschädigt. Das Schiff wird zwar in die Werft zur Reparatur gebracht aber auf Grund anderer Prioritäten ist der Fortschritt bis 1930 nur bei etwa 50%. Ihr Schicksal ist ungewiss. ADMIRAL LAZAREV-Klasse (2) 180,9m x 18,2m x 6,40m/ 9080ts 88.ooo wPS = 32,9Kn, 8900SM bei 14Kn 4x2 18cm/57 B-1-P Modell 1932 4x2 10cm/47 Minizi 11x1 37mm oder 45mm Flak (was da ist) div. 12,7mm sMG 2x3 53,3cm TW Gürtel 70mm Deck 50mm Kommandoturm 100-150mm Türme 75/50/50mm Barbetten 50mm Panzerdeck über Ruderbox 25mm Die Admiral Lazarev Klasse wird erstmals 1930 von Britischen Spionen beim Bau in Leningrad entdeckt. Es handelt sich um die Folgeklasse der Butakovs und kommt wesentlich eleganter und schneller daher. Der Rumpf weist einen starken Italienischen Einfluss auf, die Artillerie wurde auf 18cm verstärkt. Designschwerpunkte waren neben der hohen Geschwindigkeit eine gute Reichweite und Seegängigkeit. BUTAKOV-Klasse (2) Einheiten Baltikflotte: Butakov, Nevelskoy 5.100ts, 28.000wPS, ca. 31Kn, ca. 5.000SM bei 15Kn 3x2 15,2cm L/50 M1908 4x1 10,0cm L/50 "Minizini" 2x2 53,3cm Torpedowerfer Gürtel 60mm Eisbrecher 30mm Deck 25mm Kommandoturm 60mm Türme 60/30/30mm Die Butakov ist die lokal in der UdSSR entwickelte Folgeklasse der in Lizenz gefertigten Lissa-Klasse. Sie sind kleiner und kompakter aber bieten genug Kampfkraft als Zerstörerführer und sind ein weiterer Schritt im Aufbau der heimischen Werftindustrie. Es sind sechs Einheiten bekannt, jeweils zwei für die Nordflotte, die Baltikflotte und die Pazifikflotte. BARS-Klasse (6) Als Grunstock der Ubootwaffe erhält die Baltische Flotte sechs Einheiten der Bars-Klasse. Die Veteranen des Großen Krieges werden modernisiert und einige der Nachteile können sogar beseitigt werden. Schulschiff AURORA Alle Russischen Flotten haben ab dem Zeitpunkt der Wiederbewaffnung der Seekriegsflotte einen hohen Bedarf an Training. Daher erhält jede Flotte ihr eigenes Schulschiff. Die Baltikflotte erhält den Kreuzer „Aurora“ wobei eher politische als technische Gründe ausschlaggebend gewesen sein dürften: SCHWARZMEERFLOTTE Die Schwarzmeerflotte ist traditionell die zweitgrößte Russiche Flotte. Mit dem Frieden von Potsdam 1920 und dem Verlust der Ukraine wird die Flotte allerdings geteilt und die Hälfe der Schiffe dem neuen Pufferstaat zugesprochen. Die Festung Sevastopol wird zwar weiter von der Sowjetunion genutzt aber sind weder schwere Waffen noch Truppen über 3000 Mann durch den Vertrag erlaubt. Die verbleibenden Einheiten werden daher konsolidiert und ziehen in die neue Basis Sotschi um. Die Schwarzmeerflotte wird im Kern und mit dem Potsdam–Vertrag zu einer kleinen Küstenstreitmacht um zwei alte Dreadnoughts der Imperatsia Klasse reduziert. Es existieren weitreichende Absprachen mit der Türkischen Republik und die Einheiten dürfen die Basis Izmir nutzen, wo auch der Großteil der Türkischen Flotte stationiert ist. IMPERATRITSA MARIYA-Klasse (2) Daten: Einheiten: Ekaterina Aleksandriyskaya, Aleksander Nevski (Schwarzes Meer) Verdrängung: 23.413 ts STD Länge: 168m Breite: 27,4m Tiefgang: 8,4m Antrieb: 4 x Turbines 33.000 shp Höchstgeschw.: 21kn Reichweite: 2.960nm @10kn Hauptartillerie: 4x3 30.5cm L/52 Pattern 1907 Sekundärartillerie: 20 x 13cm L/55 B7 Pattern 1913 Flugabwehr: Diverse MKs Torpedos: 4 x 45cm KOMSOMOLEZ-Klasse (2 / Lizenzbau Lissa) Einheiten: Komsolmolez (1926), +1 (1926) Dimensionen: 145,3 (Kwl) x 14,7 x 6,32m Deplacement: 4.500ts, 5.350t Einsatzverdärngung Panzerung: 44mm Deck, 63mm Gürtel, 51mm Turmschilde, 76mm Kommandostand Antrieb: 38.000wPS Ganz-Danubius Dampfturbinen auf 2 Wellen (AG Vulcan Turbinen Lizenzbau) + Skoda Kessel (Lizenzbau Wagner) Reichweite: 3.600nm bei 14Kn Geschwindigkeit: 29,2Kn bei Einsatzverdrängung (31Kn bei der Meilenfahrt) Bewaffnung: 3x2 15cm/50 Skoda K10 SK 4x1 9cm/45 (88mm) Skoda K16 BAG (Balonabwehrgeschütz) 2x1 37mm/43 L/43 C10 V Maschinenkanonen 4x2 53,3cm Torpedowerfer diverse Fla-MG 08/15 Ursprünglich wollte die UdSSR zwei Lissa-Klasse Kreuzer von Österreich erwerben, allerdings waren die Österreichischen Werften ausgelastet und hätten nicht zeitnah liefern können. Stattdessen kaufte die UdSSR die Lizenz zum Bau zweier Einheiten auf eigenen Werften mit Unterstützung von Skoda wenn nötig. Die Schiffe werden von lizensierten Vulcan AG Dampfturbinen angetrieben mit Skoda lizensierten Wagner-Kesseln - ein bedeutender Schritt vorwärts für die sonst rückständige Sowjetmarine. NARVAL-Klasse (3) Die Schwarzmeerflotte behält nach dem Vertrag von Potsdam lediglich drei alte Einheiten der Narval-Klasse. Die Boote werden jedoch wieder in Stand gesetzt und laufend modernisiert um wenigstens einen Grundstock einer Ubootstreitmacht im Schwarzen Meer unterhalten zu können. Schulschiff POTEMKIN Das obsolete Schlachtschiff Potemkin wurde aus ideologischen Gründen als Schulschiff der Schwarzmeerflotte bestimmt. Das Schiff ist in den 1920ern hoffnungslos veraltet aber durch seine Rolle in der Revolution in der ganzen UdSSR bekannt. NORDFLOTTE Die neue „Nordflotte“ ist die Nachfolgeformation der de–facto aufgelösten Polarflotte. Die neue Einheit wird in der eisfreien Basis MURMANSK stationiert und sowohl die Flotte als auch die Basis stetig ausgebaut. Der Nordflotte wird auf Grund der geänderten geopolitischen Lage in der Ostsee künftig eine wichtigere Rolle zufallen. SEVERODVINSK–Klasse (3) Die drei kleinen Kreuzer Berlin, Hamburg und Danzig werden mit dem Potsdam–Abkommen an die Sowjetunion übergeben. Die Schiffe werden vor der Übergabe an die Sowjets modernisiert und seefester für einen Einsatz im Nordmeer gemacht. Zusätzlich erhalten sie Sowjetische 102mm L/60 Geschütze an Stelle der kurzen deutschen 105mm. Diese drei Einheiten bilden zusammen mit 8 Zerstörern die Gründungseinheit der Nordflotte. RURIK (1) 1922 steht die Sowjetmarine vor einer großen Herausforderung: die einst stolze Flotte verrottet und droht international angehängt zu werden. Der Panzerkreuzer RURIK ist zwar einer der besten seiner Art aber in schlechtem Zustand und von der Entwicklung letztlich überholt. Manch einer würde das Schiff am liebsten verschrotten aber stattdessen entscheidet der neue Marinekommissar Leo Trotzki, das Schiff wieder seeklar zu machen und als Flaggschiff der neuen Nordflotte weiterzuverwenden. Geschwindigkeit: 21kn / 6.000nm bei 10kn Bewaffnung: 2x2 254mm / 4x2 203mm BOGATYR–Klasse (4) Im Zuge der Konsolidierung der Seekriegsflotte werden viele alte Einheiten verschrottet — die vier Bogaryr–Kreuzer werden allerdings noch einmal seeklar gemacht und bilden die zweite Kreuzereinheit der Nordflotte. Obwohl veraltet sind sie im Nordmeer noch einsetzbar, größtes Manko ist die relativ kurze Reichweite. Geschwindigkeit: 23kn / 2.100nm bei 12kn Bewaffnung: 14 x 130mm L/55 B7 Modell 1913 ADMIRAL LAZAREV-Klasse (4) 180,9m x 18,2m x 6,40m/ 9080ts 88.ooo wPS = 32,9Kn, 8900SM bei 14Kn 4x2 18cm/57 B-1-P Modell 1932 4x2 10cm/47 Minizi 11x1 37mm oder 45mm Flak (was da ist) div. 12,7mm sMG 2x3 53,3cm TW Gürtel 70mm Deck 50mm Kommandoturm 100-150mm Türme 75/50/50mm Barbetten 50mm Panzerdeck über Ruderbox 25mm Die Admiral Lazarev Klasse wird erstmals 1930 von Britischen Spionen beim Bau in Leningrad entdeckt. Weitere Einheiten werden in der Folge auch für die Nordflotte und die Pazifikflotte identifiziert. BUTAKOV-Klasse (2) Einheiten Nordflotte: Spiridov, Greig 5.100ts, 28.000wPS, ca. 31Kn, ca. 5.000SM bei 15Kn 3x2 15,2cm L/50 M1908 4x1 10,0cm L/50 "Minizini" 2x2 53,3cm Torpedowerfer Gürtel 60mm Eisbrecher 30mm Deck 25mm Kommandoturm 60mm Türme 60/30/30mm Die Butakov ist die lokal in der UdSSR entwickelte Folgeklasse der in Lizenz gefertigten Lissa-Klasse. Sie sind kleiner und kompakter aber bieten genug Kampfkraft als Zerstörerführer und sind ein weiterer Schritt im Aufbau der heimischen Werftindustrie. Es sind sechs Einheiten bekannt, jeweils zwei für die Nordflotte, die Baltikflotte und die Pazifikflotte. BARS-Klasse (6) Auch die Nordflotte erhält einen Grundstock von sechs Bars-Booten mit dem Ziel, Ubootkapazitäten innerhalb der Flotte auf- und auszubauen. Die Boote werden in den 1920ern auf heimischen Werften modernisiert. Schulschiff ASKOLD Auch die neue Nordflotte erhält ein eigenes Schulschiff. Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass das schnellste der obsoleten Schiffe für diesem Zweck ausgewählt wurde. PAZIFIKFLOTTE Die Pazifikflotte muss nach dem Bürgerkrieg von Grund auf neu aufgebaut werden. Als Gründungseinheiten werden zwei alte Kreuzer mit Zerstörereskorte nach Wladiwostok entsandt. BAYAN-Klasse (2) ca 7.700 ts, 21kn, 2 x 203mm und 8 x 152mm ADMIRAL LAZAREV-Klasse (2) 180,9m x 18,2m x 6,40m/ 9080ts 88.ooo wPS = 32,9Kn, 8900SM bei 14Kn 4x2 18cm/57 B-1-P Modell 1932 4x2 10cm/47 Minizi 11x1 37mm oder 45mm Flak (was da ist) div. 12,7mm sMG 2x3 53,3cm TW Gürtel 70mm Deck 50mm Kommandoturm 100-150mm Türme 75/50/50mm Barbetten 50mm Panzerdeck über Ruderbox 25mm Die Admiral Lazarev Klasse wird erstmals 1930 von Britischen Spionen beim Bau in Leningrad entdeckt. Weitere Einheiten werden in der Folge auch für die Nordflotte und die Pazifikflotte identifiziert. BUTAKOV-Klasse (2) Einheiten Pazifikflotte: Istomin, Kornilov 5.100ts, 28.000wPS, ca. 31Kn, ca. 5.000SM bei 15Kn 3x2 15,2cm L/50 M1908 4x1 10,0cm L/50 "Minizini" 2x2 53,3cm Torpedowerfer Gürtel 60mm Eisbrecher 30mm Deck 25mm Kommandoturm 60mm Türme 60/30/30mm Die Butakov ist die lokal in der UdSSR entwickelte Folgeklasse der in Lizenz gefertigten Lissa-Klasse. Sie sind kleiner und kompakter aber bieten genug Kampfkraft als Zerstörerführer und sind ein weiterer Schritt im Aufbau der heimischen Werftindustrie. Es sind sechs Einheiten bekannt, jeweils zwei für die Nordflotte, die Baltikflotte und die Pazifikflotte. WLADIWOSTOK-Klasse (4) 5.000 ts STD, 2x2 254mm / 4x2 130mm L/55 / 18kn (Turbinen + Kohlekessel) Daten: Zur Verteidigung Wladiwostoks und des Russischen Fernen Osten werden Mitte der 1920er Jahre vier Küstenpanzerschiffe gebaut, die ab 1927 zulaufen. Die Einheiten sind etwa 5.000 ts groß und verwenden eine modifizierte Version der 254mm (10") Kanonen der Rurik. Die Schiffe sind mit 18kn relativ langsam und klar defensiv ausgelegt. BARS-Klasse (6) Auch die PAZIFIKFLOTTE erhält sechs alte aber modernisierte Einheiten der Bars-Klasse als Grundstock für ihre Unterwasser-Komponente. Schulschiff DIANA Das Schwesterschiff der Aurora wird als Schulschiff für die neue PAZIFIKFLOTTE reaktiviert und in ihr altes Operationsgebiet zurückverlegt. Stationiert ist die Diana mit dem Rest der Flotte in Wladiwostok. -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Flotte Ungarns -> LINK Die Flotte Ungarns geht aus der Teilung Österreich-Ungarns hervor und übernimmt einen Teil der gemeinsamen Einheiten. Allerdings startet das Land in den 1920er Jahren ein ehrgeiziges eigenes Flottenprogramm. Revision und Abschluss ungarisches Flottenbauprogramm bis 1935: Großlinienschiffe: Corvin Mátyás Zrinyi Arpád Schlachtkreuzer: Duna Dráva Große Rapidkreuzer: Pula Sibenik Makarska Cittanora Zadar Split Dubrovnik Rijeka Rapidkreuzer: Szeged Székesfehérvár Debrecen Eszék Szigétvár Novara Saida Großzerstörer: Húszár Úlán Dragonyos Úszkók Korcula Krk Pag Brac Cres Hvar Torpedoboote: 12 Boote 250ts T-Klasse (T1-T12) 12 Boote Typ 1200ts/1920 (T13-T24) 12 Boote Typ 1200ts/1930 (T25-T36) Träger: Minerva Artemis Im Grunde hat sich nicht viel getan gegenüber der ursprünglichen Auslegung der Flotte. Die neuen BBs sollen das Rückgrat sein, die Schlachtkreuzer die Arbeitspferde, zusammen mit den großen Rapidkreuzern. Die Rapidkreuzer sind eigentlich bessere DD-Leader, bis auf die letzten Drei. Die Großzerstörer sollen auch zu zweit oder dritt in der Lage sein gegnerische Torpedoboote aufzumischen- oder sie fungieren als Leader für die Torpedoboote. Die 1200er Torpedoboote sind einfache leichte Zerstörer, die 250er sind Überbleibsel einer MAS-Abwehr gegen die Italiener, als es noch schlimmer aussah. Im Einzelnen sieht das dann so aus: Basiert noch vom Design her auf der Annahme, dass ein Krieg gegen Italien wahrscheinlich sein könnte. Die Erstentwürfe gehen ja noch vor 1928 zurück. Baubeginn war ja dann 1928- ich denke 4 Jahre Bauzeit sind OK. Wichtig war mir eine dichte Salve, deshalb eine Nummer kleiner (14" statt 15"), auch nur mittelschnell und dafür gegen die italienischen 15" eine gewisse Immunität. Fahrbereich ist auch eher mau, für das Mittelmeer bemessen. Da müssen die keine große Ausdauer haben. Letztendlich sind es leicht vergrößerte Ersatz Monarchen der KuK-Flotte, unter der Annahme, dass das Panzerungsmaterial geringfügig leichter wird, ergo die Panzerstärken beim Deck etwas verstärkt werden können und der Antrieb kompakter und leichter wird. Namensgebung basiert auf ungarischen Adeligen. Hier war mir Kalibereinheit wichtig, aber Geschwindigkeit vor Bewaffnung vor Schutz. Ein klassischer BC eben, der sich seine Sporen wohl erst noch verdienen muss. Ich denke mal durch die dichte Salve kann die gefährlich für eine Kongo-Klasse, oder auch für HMS Repair/Refit werden. An die deutschen Großen Kreuzer wird die nicht ranstinken können. Mir ging es auch darum ein "veraltetes" strategisches Element mit hinein zu bekommen, damit nicht alles glatt läuft. Wobei sie diese Einheiten auch wieder als Glücksfall abzeichnen könnten, wenn das Armsrace bei den Londonkreuzern einsetzen sollte. Bisher sind die ja noch ziemlich stiefkindlich behandelt (Japaner mal ausgenommen, dann hier die Ungarn und Deutschland + Österreich jeweils eine Hand voll- aber die große Masse, wie in der wirklichen Interbellum-Phase, fehlt). Namensgebung basiert auf Flüssen (Donau und Drau). Diese Klasse basiert ein Bisschen auf der historischen Trento-Klasse der Italiener. Ich hatte mir im Anforderungskatalog einen schnellen CA vorgestellt, der von der Panzerung nicht wirklich besser als die CL ist. In dem Moment, wo die Amis mit den Pensacolas vorlegen, ist dieser Entwurf auch legitim. Ansonsten ist die Story schnell erzählt- 35Kn, knapp 11.000ts (ein Glück, dass die Italiener beschissen hatten historisch), 4x2 20,3cm L/46,8 (das sind noch die gleichen Geschütze der Toldi-Klasse- ursrprünglich aufgebohrte 19er), 8x2 10cm L/50, ein paar 15mm sMG, 2x3 53,3cm TW, Panzerungs wie gesagt auf CL-Niveau Sinn dahinter ist, gegnerische CL niederkämpfen zu können und vor schwereren Einheiten davonfahren. Der Klassiker halt. Namensgebung basiert auf kroatischen Hafenstädten. Diese Klasse basiert auf der italienischen Zara-Klasse. Diese 4 Einheiten sollen als Backup für die Pula-Klasse dienen, wenn etwas mehr Panzerung benötigt wird. Dafür habe ich auch die Tonnagelimits verletzt. Es weiß ja aber niemand, wie stark die Panzerung wirklich ist. Im Grunde ist es fast 1 zu 1 die Zara mit neuen 20,3cm L/52 für mehr Reichweite, ansonsten wieder das Obligatorische. Ich habe einen Wulstbug spendiert und am Seitenschiff ein Bisschen was verändert. Namensgebung wie oben- kroatische Adriahäfen. Wer mich fragt, warum so viele CA- nunja, ich kann ja nichts Schwereres bauen, also baue ich das was ich bauen darf- CA! Das ist der Notfallauftrag, um Saida und Novara abzulösen und 2 Vermehrungsbauten zu haben. Orientiert habe ich mich an der Condottieri-I-Klasse (Alberto-di-Giussano/Cardona-Klasse). 4x2 14cm Geschütze, wenig Flak, TW und lediglich Splitterschutz. Das sind wirklich nur DD-Leader und schnelle Aufklärer (ich würde denen auch 36-37Kn geben), bzw. 1 zu 1 die Umsetzung der KuK-Hasenfußtaktik in der Adria 1914-18. Deshalb ist die Helgoland-Klasse ja auch so verschlissen bei mir, weil sie alt sind und ordentlich Seemeilen gefressen haben. Namensgebung basiert auf Verwaltungshauptstädten. Das ist im Grunde die Condottieri-III-Klasse (Duca Abruzzi-Klasse). Ein ausgeglichener Entwurf aus Bewaffnung, Geschwindigkeit und Schutz, ergo 10x 15,2cm L/50, 3x2 10cm/50, 15mm sMG, 2x3 TW, 32Kn, dafür ein vollwertiger CL-Panzerschutz. Namensgebung basiert auf älteren Kreuzern. Nehme ich jetzt alle 4 Klassen zusammen, dann ergeben sie einen lückenlosen Anforderungskatalog und jedes Schiff kann gegen einen bestimmten Gegner auftrumpfen, aber auch die Aufgaben der Klasse über ihr wahrnehmen. Das schafft Synergien und das gefällt mir. Fürchtet die ungarische Kreuzerdominaz im Mittelmeer- Mare Nostro war gestern!!! Wir wissen ja wo das enden wird- Kap Matapan und so^^ Diese 4 sind eher eine Behelfslösung aus einem vergrößerten Torpedobootentwurf (von 1200ts auf 1500ts), um 3 14cm Spritzen unterzukriegen. Dazu dann eben 2x2 53,3cm TW und 4x1 66mm BAGs. Geschwindigkeit stelle ich mir so bei um die 34-35Kn vor. Sollen klassische Adria-Krieger sein und sind dazu da selbstständig zu operieren, oder eben als Führer der Torpedoboote. Mit 14cm sollen sie dabei den Reichweitenvorteil gegenüber anderen Torpedobooten und DD mit 100-120mm Bewaffnung haben. Namensgebung basiert auf Kavallerieeinheiten. Das ist eigentlich fast 1 zu 1 die Dubrovnik der Jugoslaven. Hier hatte ich gedacht, dass die kroatischen Werften ihr Know How unter Beweis stellen und selbstständig eine Klasse bauen. Die Bewaffnung ist demnach auch historisch, bestehend aus 4x1 14cm, 1x2 83,5cm Flak, 15mm sMG, 2x3 53,3cm TW. Hohe Geschwindigkeit mit 37Kn. Meine kommen nur 2 Jahre später als historisch die Dubrovnik. Die Einsatzdoktrin ist die Gleiche, wie bei den 4 Vorgängern (die dann langsam ins zweite Glied rücken.) Namensgebung basiert auf kraotischen Adriainseln. Das ist ein Kleines Torpedoboot (ähnlich Kaimane der KuK Flotte), das ab 1919 gebaut wird und von dem 2 Flottillen bis 1921 aufgestellt werden, weil man von Gerüchten über kleine, torpedobewaffnete Motorboote der Italiener gehört hat. Mit leichten Geschützen 66mm BAG und eigener hoher Geschwindigkeit (32Kn) hofft man diese effektiv bekämpfen zu können. Abgerundet wird die Bewaffnung mit 2x1 53,3cm TW. Demnach sind das universell einsetzbare, leichte Einheiten, die sowohl Verbandsschutz als auch Jagdaufgaben übernehmen können. Namensgebung- T1 fortlaufend Basierend auf der verbesserten Tatra-Klasse, wird dieser Entwurf nochmal hochskaliert und ein artilleristisch stark bewaffnetes Torpedoboot geschaffen mit 4x1 10cm L/50, 4x1 66mm BAG, 2x2 53,3cm, Geschwindigkeit 33Kn. Die werden ab 1921 gebaut, um die alte Tatra-Klasse zuerst zu ergänzen und später abzulösen. Namensgebung- T13 fortlaufend Wieder ein 1200ts-Boot, diesmal basierend auf der Belgrad-Klasse, jedoch mit 10cm L/50 und 2x3 53,3cm TW. Hier wird Wert auf sehr hohe Geschwindigkeit gelegt- bis 39Kn bei den Meilenfahrten waren drin. Sie werden aber bis 36Kn gefahren. Die Differenz wird als Notfallreserve angesehen. Diese Boote sind Teil der Halbgeneration-übergreifenden Modernisierung der Torpedoboote (so dass die Entwürfe ca. 10 Jahre überbrücken- die nächsten Designs wären dann 1940). Namensgebung- T25 fortlaufend Und final die beiden älteren Großen Rapidkreuzer der Toldi-Klasse, die nach Vorbild der japanischen Hosho umgebaut werden. Novum- die Brücke ist vor den Hangar gebaut, so dass auf eine Insel verzichtet werden kann. Also die Flugzeuge starten sozusagen über die Brücke. Dafür hat man das Vorschiff gut im Sichtfeld. Im Grunde wurden die Aufbauten runter rasiert und ein Hangar draufgesetzt, der Platz für 20 Flugzeuge der Interbellum-Phase spendet (angedacht waren 12 Jäger, 8 Torpedobomber; oder wenn sich das Konzept des Stukas durchzusetzen beginnt, dann 6/6/6). Ebenso habe ich Wert auf eine relativ starke Bewaffnung gelegt mit 6x2 10cm L/50 Geschützen. Dazu dann wieder die 15mm sMG. Den Panzergürtel behalten sie mit 150mm. Damit gehören sie zu den am stärksten gepanzerten leichten Trägern. Das soll aber alles auch das Einsatzspektrum darstellen- vorgeschobener Support für Kreuzer und die Schlachtflotte. Also keine CV, die sich hinten rumdrücken, sondern, die etwas weiter vorne mit am Gegner, aber in der dritten Reihe sind. Außer Dienst gestellte oder verschrottete Einheiten: -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Flotte Österreich-Tschechiens Österreich Tschechien übernimmt Teile der ehemals Österreich-Ungarischen Flotte. In den steigenden Spannungen der zweiten Hälfte der 1920er Jahre wird allerdings ein ehrgeiziges Schiffbauprogramm bekanntgegeben: 1925 3 weitere adria Kreuzer (Gesamtzahl 9 in Dienst bis 19279 Moderne großzerstörer 1929 4 Kreuzer eines verbesserten Adria Typs (Erhöhung der Bewaffnung tonage etc um 4x3 15cm sk tragen zu können) 1931 ersatz Schlachtschiff Viribus Unitis durch ein Modernes 35000t Schlachtschiff mit 10 38cm Kanonen (2x3 + 2x2) 1932 Ersatz ex Erin und Ex Salamis ebenfalls durch Neubauten Großkampfschiffe: ERSATZ–VIRIBUS UNITIS-Klasse (in Planung) WIP Einheiten 1930: keine (1 in Planung) Verdrängung: Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Hauptbatterie: Sekundärartillerie: Flugabwehr: Torpedos: PRAHA-Klasse (1) - ex-Erin Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Praha (Flaggschiff) Verdrängung: 22.780 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 170,54m / XXXm Breite: 27,9m / XXM Tiefgang: 8,7m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbine Sets 26.500 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 5.300nm @10kn / XXX Hauptartillerie: 5x2 13.5"" (34.3cm) L/45 Mk VI / XXX Sekundärartillerie: 16 x BL 6" (15.2cm) L/50 Mk XVI / XXX Flugabwehr: 1 x 3" (7.62cm) QF AA / XXX Torpedos: 4 x 53cm / XXX VIRIBUS UNITIS-Klasse (1) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Viribus Unites Verdrängung: 19.684 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 152m / XXXm Breite: 27,9m / XXM Tiefgang: 8,7m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 27.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 20kn / XXkn Reichweite: 4.200nm @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x3 30.5cm L/45 Skoda K10 / XXX Sekundärartillerie: 12 x 15cm L/50 Skoda K10 / XXX Flugabwehr: 3 x 7cm L/50 Skoda K10 AA / XXX Torpedos: 4 x 53cm / XXX RADETZKY-Klasse (1) - ex-Salamis Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Radetzky Verdrängung: 19.500 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 173,7m / XXXm Breite: 25m / XXM Tiefgang: 7,6m / X.XXm Antrieb: 3 x Turbines 40.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 23kn / XXkn Reichweite: ???nm @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 35.6cm L/45 / XXX Sekundärartillerie: 12 x 15.2cm L/50 / XXX Flugabwehr: none / XXX Torpedos: 5 x 50cm / XXX Kreuzer: In einem Notbauprogramm, um die völlig veraltete Zenta-Klasse abzulösen und die beiden verbliebenen Rapidkreuzer zu ergänzen, wird die Lissa-Klasse auf Basis des Entwurfs des Großen Chinakreuzers von Franz Pitzinger gebaut. Statt der Einzelaufstellung bei den 15cm Geschützen, wird der Rumpf verlängert und eine reine Turmbewaffnung in 3x2 vorgesehen. Ziel ist es, gemäß den Erfahrungen des Krieges mit den Rapidkreuzern, einen kampfkräftigen Kreuzer als Arbeitspferd zu schaffen, der in der Adria und dem Mittelmeer operieren soll. Kiellegungen erfolgten Ende 1919/ Anfang 1920 mit Zulauf der Einheiten ab dem dritten Quartal 1922. Als wegweisender Entwurf im Kreuzerbau, hatte die Lissa-Klasse entscheidenden Einfluss auf den ausländischen Kreuzerbau und es wurden auch Lizenzen an ausländische Marinen verkauft. LISSA-Klasse (1) Einheiten: Duca de Austria (von den ursprünlich 3 Einheiten werden "Lissa" und "Aspern" 1928 an die Türkei abgegeben) Dimensionen: 145,3 (Kwl) x 14,7 x 6,32m Deplacement: 4.500ts, 5.350t Einsatzverdärngung Panzerung: 44mm Deck, 63mm Gürtel, 51mm Turmschilde, 76mm Kommandostand Antrieb: 38.000wPS Ganz-Danubius Dampfturbinen auf 2 Wellen Reichweite: 3.600nm bei 14Kn Geschwindigkeit: 29,2Kn bei Einsatzverdrängung (31Kn bei der Meilenfahrt) Bewaffnung: 3x2 15cm/50 Skoda K10 SK 4x1 9cm/45 (88mm) Skoda K16 BAG (Balonabwehrgeschütz) 2x1 37mm/43 L/43 C10 V Maschinenkanonen 4x2 53,3cm Torpedowerfer diverse Fla-MG 08/15 ERZHERHOG-FERDINAND-MAX-Klasse (9) Kurz nach der erfolgreich geltenden Lissa-Klasse, wurden im Marinetechnischen Komité ein Nachfolger der Admiral Spaun und der Saida in Auftrag gegeben. Um mit der rasanten Entwicklung im Kreuzerbau Schritt halten zu können und da sich die Vorteile der seegestützten Luftaufklärung zeigten, wurde ein längerer Rumpf gefordert um Platz für einen Hangar schaffen zu können und die Geschwindigkeit zu steigern. Es wurden neuste Erkenntnisse der Rumpfdesigns umgesetzt, so zum ersten Mal ein Spiegelheck auf einem österreichischen Schiff und ein erster Versuch eines Wulstbugs, jeweils zur Steigerung der Geschwindigkeit. Außerdem wurde ein Drillingsgeschützturm in Auftrag gegeben, den Skoda und Schneider in Frankreich gemeinsam entwickelten und ablieferten. Damit konnte weiterer Platz eingespart werden, bei gleicher Kampfkraft. Die Ersatz Spaun-Klasse (offizieller Arbeitstitel) wurde ab 1925 auf Kiel gelegt und das Führungsschiff wurde auf den Namen SMS Erzherzog Ferdinand Max getauft. Bis 1929 wurden 5 Einheiten gefertigt. Obwohl ein guter Entwurf zeigten sich bald Schwächen im Bereich der Bordfluganlage- die Seeflugzeuge mussten einzeln ausgesetzt werden, da es bei Indienststellung noch keine Katapulte gab. Hierzu musste ein voller Stop hingelegt werden. Dies wurde später modifiziert- der Hangar wurde später so umgebaut, dass ein Katapult darin Platz fand und die Hangarseiten aufklappbar waren, sodass ein Schwenken des Katapults möglich wurde. Zusätzlich werden vier weitere Einheiten für die UdSSR in Auftrag gegeben aber nach Fertigstellung nicht übergeben. Die Einheiten werden stattdessen als Vermehrungsbauten in die Österreich-Tschechische Flotte eingegegliedert. Einheiten: Erzherzog Ferdinand Max, Admiral Spaun, Novara, Saida, Zenta, sowie zusätzlich die für die UdSSR gebauten Lissa, Aspern, Schwarzenberg und Helgoland Dimensionen: 154,4 (Kwl) x 15,2 x 6,34m Deplacement: 5.990ts, 7.480t Einsatzverdärngung Panzerung: 51mm Deck, 76mm Gürtel, 51mm Turmschilde, 83mm Kommandostand Antrieb: 48.000wPS (8x MAN/Steyr Dieselmotoren) auf 2 Wellen Reichweite: 6.000nm bei 16Kn Geschwindigkeit: 31,8Kn bei Einsatzverdrängung (33,7Kn bei der Meilenfahrt) Bewaffnung: 2x3 15,5cm/50 Skoda K24/Schneider M1924 4x2 10cm/50 Skoda K11 4x1 37mm/43 L/43 C10 V Maschinenkanonen 8x1 15mm s.FlaMG Skoda 4x2 53,3cm Torpedowerfer ERZHERZOG-FRIEDRICH-Klasse (4) Der Entwurf geht auf das Jahr 1928 zurück, als beim MTK ein ausdauernder Kreuzer mit gesteigerter Feuerkraft gegenüber der Erzherzog Ferdinand Max-Klasse und einem Fluzeugkatapult gefordert wurde. Dies war eine unmittelbare Reaktion auf die Albanienkrise. Hierzu wurde der Rumpf auf 170m verlängert, ein neuer effizienterer Bug, ein zusätzlicher, überhöhter Heckturm, sowie eine Katapultanlage französischer Bauart eingebaut. Die Rumpfbreite wuchs auf 16,2m und das schuf Platz zum ersten Mal Vierlings-Torpedosätze zu verwenden. Erstmals kam eine neue Flugabwehrbewaffnung bestehend aus in Lizenz gefertigten 20mm Oerlikon MGs, sowie 40mm Bofors MK zum Einsatz, da die Werte des 15mm Fla-MG nicht befriedigten und die 37mm Maxim-MK langsam veraltete. Durch eine Neuentwicklung bei MAN im Bereich der Dieselmotoren konnte erstmals ein 9 Zylinder Reihendiesel mit 6750wPS je Motorblock eingesetzt werden, der die Leistung auf 54.000wPS anhob. Einheiten: Erzherzog Friedrich (1932), Erzherzogin Stefanie (1932), Erzherzog Rudolph (1933), Erzherzogin Sophia (1933) Dimensionen: 168,8 (Kwl) x 16,2 x 6,44m Deplacement: 8.325ts, 10.300t Einsatzverdrängung Panzerung: 51mm Deck, 83mm Gürtel, 51mm Turmschilde, 102mm Kommandostand Antrieb: 54.000wPS (8x 9 Zyl. MAN/Steyr Dieselmotoren) auf 2 Wellen Reichweite: 9.980nm bei 16Kn Geschwindigkeit: 31,8Kn bei Einsatzverdrängung (33,5Kn bei der Meilenfahrt) Bewaffnung: 3x3 15,5cm/50 Skoda K24/Schneider M1924 4x2 10cm/50 Skoda K11 4x1 40mm/56 Bofors MK 6x2 + 6x1 20mm/70 Oerlikon s.Fla-MG 2x4 53,3cm Torpedowerfer SANKT-GEORG-Klasse (2) Auf Anfrage der deutschen Reichsregierung nach einem schweren Kreuzer für die Auslandsstationen in den gepachteten Teilliegenschaften Tsingtao und Simpsonhafen, wurde der Entwurf der Erzherzog Friedrich-Klasse auf eine Bewaffnung von 3x2 20,3cm Geschütze aus deutscher Produktion (da man bisher keine Notwendigkeit dieses Kalibers sah) in einem leichten Turm modifiziert (ein Entwurf mit französischen Geschützen wurde fallen gelassen). Die Entwürfe wurden kurzerhand als Bauaufträge vergeben, da man den Forderungen schnell nachkommen wollte und zwei Auslandskreuzer dringend benötigt wurden. Zwei Einheiten wurden ab 1931 auf Kiel gelegt und 1934 nach einer Rekordbauzeit in Dienst gestellt. In Dienst gestellt, zeigten sich bald Schwächen. Zwar wurde mit einem höheren Buggewicht gerechnet und eine ausladende Deckskante auf der Back verbaut, um Seewasser seitlich zu verdrängen, doch war der Rumpf sichtlich zu klein für das höhere Gewicht, sodass die Geschwindigkeit der Erzherzog Friedrich-Klasse nicht erreicht werden konnte und die Back sehr nass war. Bei sehr schlechtem Wetter war das Heck ebenso relativ nass. Dafür waren sie für ihre Größe kampfkräftige Schiffe mit einem ruhigen Rollverhalten, was das Trefferbild positiv beeinflusste. Einheiten: Sankt Georg (1934), Kaiser Karl VI (1934) Dimensionen: 168,8 (Kwl) x 16,2 x 6,44m Deplacement: 8.650ts, 10.820t Einsatzverdrängung Panzerung: 51mm Deck, 83mm Gürtel, 76mm Turmschilde, 102mm Kommandostand Antrieb: 54.000wPS (8x 9 Zyl. MAN/Steyr Dieselmotoren) auf 2 Wellen Reichweite: 9.720nm bei 16Kn Geschwindigkeit: 30,6Kn bei Einsatzverdrängung (32,4Kn bei der Meilenfahrt) Bewaffnung: 3x2 20,3cm/60 SK C/31 Skoda (Lizenz SK C/29 Krupp) 4x2 10cm/50 Skoda K11 4x1 40mm/56 Bofors MK 6x2 + 6x1 20mm/70 Oerlikon s.Fla-MG 2x4 53,3cm Torpedowerfer -
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Regia Marina - Italien CARACCIOLO-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Francesco Caracciolo (Flaggschiff), Marcantonio Colonna Verdrängung: 30.900 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 212m / XXXm Breite: 29,6m / XXM Tiefgang: 9,5m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 105.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 28kn / XXkn Reichweite: 8.000nm @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 38cm L/40 / XXX Sekundärartillerie: 12 x 15.2cm SK L/45 / XXX Flugabwehr: 8 x 10.2cm L/45 AA / XXX Torpedos: 8 x 45cm / XXX ANDREA DORIA-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Andrea Doria, Caio Duilio Verdrängung: 22.956 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 176m / XXXm Breite: 28m / XXM Tiefgang: 9,4m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 32.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 4.800nm @10kn / XXX Hauptartillerie: 2x3 + 2x2 30.5cm L/46 Model 1909 / XXX Sekundärartillerie: 16 x 15.2cm L/45 Modello 1911 / XXX Flugabwehr: none / XXX Torpedos: 3 x 45cm / XXX CONTE DI CAVOUR-Klasse (LINK) Von einer gewissen internationalen Neugier begleitet wurde hier inbesondere das gestrige Einlaufen des frisch modernisierten italienischen Schlachtschiffes Giulio Cesare mit seiner Kreuzer- und Zerstörer-Eskorte. Die Cesare und ihr Schwesterschiff waren seit 1929 diversen Umbaumaßnahmen unterzogen worden (die Wiederindienststellung der Conte di Cavour, an der zurzeit noch kleinere Arbeiten durch Ansaldo durchgeführt werden, wird für Ende November erwartet). Nachdem aber bereits zuvor einige Details durchgesickert waren, gab Italiens Führung anlässlich der öffentlichen Vorführung der Cesare die Kerncharakteristika des Umbaus nun offiziell bekannt: Ausbohren der 13 alten 305mm L/46 Geschütze auf 320 mm Entfernen der alten 120mm Mittelartillerie und Dichtschweißen der Kasematten, stattdessen Einbau von zwölf 120 mm-Geschützen (Modell 1926) in Zwillingstürmen Ersatz der bisherigen 76 mm Flak durch 4x2 100 mm, 5x2 37 mm und 4x2 13,2 mm Flak Einbau eines modernen Feuerleitsystems, infolgedessen auch Umbau des Kommandoturms. Ersatz der 20 alten Blechhynden-Kessel durch 8 moderne Yarrow-Hochdruck-Kessel und der 4 Parsons-Turbinen durch 2 Belluzzo-Turbinen auf 2 Wellen mit 60.000 PSW für 25,0 kn neue, geneigte Schornsteinkappen Ausbau der drei Unterwassertorpedorohre; der übrige Rumpf blieb ansonsten praktisch unverändert Die Conte di Cavour erfuhr dieselbe Umgestaltung, allerdings wurde wegen Lieferverzögerungen bei den neuen 120 mm-Türmen aufgrund eines schweren Werksunfalls kurzfristig auf den Ersatz ihrer alten Kasematt-Mittelartillerie verzichtet. Zwecks Gewichts- und Raumersparnis wurden lediglich die jeweils vordersten und achtersten Lafetten von Bord gegeben, vorrangig um mehr Raum für die Munitionszuführung der darüber liegenden 100mm Flak zu schaffen. Von diesem markantesten Detail abgesehen, werden sich die beiden Schwesterschiffe nach dem Umbau äußerlich nur in minimalen Details unterscheiden: so sind bei Cavour die Positionen einer 13,2 mm- und einer 37mm Flak-Doppellafette in den Galerien seitlich des Kommandoturms vertauscht die zwei 37 mm-Doppellafetten auf dem Achterschiff konnten (da anders als bei der Cesare hier keine neuen Sekundärgeschütztürme Raum einforderten) etwas weiter mittschiffs installiert werden der obere Kommandoleitstand wurde auf Cavour mit etwas breiteren, niedrigeren und dafür weniger Fenstern ausgestattet als Hauptkran erhielt die Cavour ein moderneres, freistehendes Modell Exkurs: "la grande modernizzazione, la fase una" - das Modernisierungsprogramm der Schlachtflotte der Regia Marina (Phase 1, 1928-1931) Die ursprüngliche Planung Mitte der 1920er Jahre unter dem damaligen Chefdesigner der Regia Marina, G. Versace, hatte den teilweise weit umfassenderen Umbau aller sechs in Dienst befindlichen Schlachtschiffe der Regia Marina vorgesehen. Budgetprobleme und stetige zeitgemäße Konzeptanpassungen hatten den Beginn von Phase 1 jedoch immer wieder verzögert. 1928 waren dann nach hitzigen Parlamentsdebatten die Mittel zugunsten der geplanten Neubauten der RM drastisch zusammengestrichen worden. Die jüngste Iteration der Planungen, ehe Versace des Konstruktionsamt verließ, hatte u.a. vorgesehen, die vier Schlachtschiffe der Cavour- und Andrea Doria-Klasse auf sechs 381 mm / L40 Geschützen in Doppeltürmen umzurüsten, wie sie auch die jüngsten italienischen Schlachtschiffe führen. Diese Pläne waren jedoch bereits ab 1926 ob ihres Kosten/Nutzen-Aufwandes zunehmend als ineffizient kritisiert worden. Die Gegner argumentierten, das kurzrohrige Geschütz-Modell von 1914 entspräche absehbar nicht mehr den Anforderungen der Zukunft, Kampfwertsteigerung und Nachhaltigkeit stünden daher in keiner Relation zu Kosten und Aufwand der Umrüstung. Aufgrund dieser Anfang 1927 umso berechtigteren Gegenargumente und der Mittelkürzungen entschied der Leiter des Konstruktionsbüros, Admiral Mario Girotti, als erstes, anstelle alle sechs Schiffe halbherzig zu modernisieren, die ohnehin als letzte Stufe vorgesehene Modernisierung der noch hochkompetitiven Schiffe der Caracciolo-Klasse bis auf weiteres zu verwerfen. Als nächstes ließ er seinen Projektleiter Kapitän zur See Buonarroti auf Basis eines älteren Entwurfs Versaces einen zeitgemäßen, aber relativ konservativen Umbauplan entwerfen, unter dem die beiden Cavours dann 1929 in die Werft gingen. Das Gros der Mittel soll sich dann in einem Radikalumbau der beiden Schiffe der Andrea Doria-Klasse ab 1932/33 konzentrieren, wofür ebenfalls Buonarroti unter Einbeziehung der jüngsten technischen Entwicklungen die letzten Entwürfe massiv überarbeitete.* * Dazu gehörte insbesondere auch der Verzicht auf den Einbau eines neuartigen Unterwasserschutzsystems - eine Innovation des Generaldirektors des Marinekonstruktionsamts Umberto Pugliese, unter dessen Namen es auch bekannt wurde. Das patentierte Pugliese-System hatte zwar nach diversen Testbauten eine grundsätzliche Wirksamkeit bewiesen, Buonarroti misstraute jedoch der generellen Übertragbarkeit der Ergebnisse und hielt es nach eigenen Berechnungen insbesondere für den Einbau in größeren und entsprechend teuren Schiffen für zu riskant. Es gelang ihm, Admiral Girotti von seinen Bedenken zu überzeugen, der daraufhin den Einsatz des Systems für sämtliche militärischen Um- und Neubauten bis auf Weiteres untersagte. -
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Marine National - Frankreich Französische Flotte, 1930 - Grobplanung: Träger - Baustelle Bearn (28.900t historisch, entweder muss hier die Feile ran um auf 27.000t zu kommen was einiges an Holz ist oder wir müssen komplett neu planen und bauen) 23.000t Luft für zweiten Träger. Historisch gebaut wurde die Commandant Teste 12.123t, Seeflugzeugträger, Baubeginn 1927, fertig 1932. Diesen Bau halte ich in unserer Geschichtsvariante für fast ausgeschlossen, das Schiff wurde komplett so ausgelegt das es nicht gegen die realen Flottenverträge verstößt^^ GASCOGNE-Klasse (2) Daten: Einheiten: Gascogne (Flaggschiff), Alsace Verdrängung: 37.000 STD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Hauptartillerie: 3x3 38cm L/45 Krupp/Skoda Sekundärartillerie: 3x4 13cm DP Flugabwehr: 8 x 10.2cm L/45 AA / XXX Torpedos: 8 x 45cm / XXX NICE-Klasse (2) - ex-Caracciolo Daten: Einheiten 1930: Savoie, Côte d'Azur Verdrängung: 33.000 ts STD Länge: 212m Breite: 29,6m Tiefgang: 9,8m Antrieb: 4 x New French Turbines Höchstgeschw.: 29,4kn Reichweite: 8.000nm @14kn Hauptartillerie: 4x2 38cm L/40 Sekundärartillerie: 8x2 13cm semi–DP Flugabwehr: 37mm MKs Torpedos: entfernt CHARLEMAGNE-Klasse (2) - ex-Mackensen Daten: Einheiten 1930: Charlemagne, L'Alliance Verdrängung: 33.000 ts STD Länge: 223m Breite: 30,4m Tiefgang: 9,6m Antrieb: 4 x Geared Turbines Höchstgeschw.: 30,8kn Reichweite: 9.000nm @14kn Hauptartillerie: 4x2 34cm Typ C Sekundärartillerie: 14 x 13cm / 4x2 13cm semi–DP Flugabwehr: 37mm MK Torpedos: entfernt BRETAGNE-Klasse (3) Daten: Einheiten 1930: Bretagne, Lorraine, Provence Verdrängung: 24.000 ts STD Länge: 166m Breite: 26,9m Tiefgang: 9,8m Antrieb: 4 x Turbines 29.000 shp Höchstgeschw.: 20kn Reichweite: 4.600nm @10kn Hauptartillerie: 5x2 34cm L/45 Modèle 1912 Sekundärartillerie: 22 x 13.8cm Modèle 1910 Flugabwehr: 37mm MKs Torpedos: entfernt COURBET-Klasse (2) Daten: Einheiten 1930: Courbet, Jean Bart Verdrängung: 23.000 ts STD Länge: 166m Breite: 27m Tiefgang: 9m Antrieb: 2 x Turbine Sets 28.000 shp Höchstgeschw.: 21kn Reichweite: 4.200nm @10kn Hauptartillerie: 6x2 30.5cm L/45 Modèle 1906 Sekundärartillerie: 22 x 13.8cm Modèle 1910 / XXX Flugabwehr: 37mm Torpedos: entfernt Kreuzer (immer mit Baujahr) Alte geschützte Kreuzer 1930: Maximal 5 noch 2 von 4 x Gloire (9.996t - 1900) dürften als koloniale Präsenzschiffe bzw. Eskorten vielleicht noch begrenzten Nutzen haben, nähern sich aber rasant der Ausmusterung noch 2 von 5 x Leon Gambetta (12.550t 1902-1906) dürften als koloniale Präsenzschiffe bzw. Eskorten vielleicht noch begrenzten Nutzen haben, nähern sich aber rasant der Ausmusterung noch 1 von 2 Edgar Quinet (13.847t) 1907/1908 dürften als koloniale Präsenzschiffe bzw. Eskorten vielleicht noch begrenzten Nutzen haben, nähern sich aber rasant der Ausmusterung Leichte Kreuzer 8 x "Adria-Kreuzer" Mod Francaise (4 x Import Österreich, 4 x Lizenzbau, aber Artillerie direkt von Skoda) 4 x Duguay Trouin (7.249t, 8x155mm) im Dienst ab 1926 (historisch 3 Stück, aber wir haben mehr Luft!) Im Bau 5 x La Galissioniere (7600t, 9x155mm) im Dienst in der Realität ab 1937 Schwere Kreuzer 2 x Duquesne (10.000t, 8*203mm) im Dienst ab 1928 4 x Suffren (11.000t, 8*203mm) im Dienst ab 1930 2 x Algerie (11.000t, 8*203mm) im Bau, fertig ab 1932 Zerstörer Nach dem ersten Weltkrieg wurden jede Menge französische Zerstörer in der Realittät verschrottet. Da in unserem Szenario kein großes Abrüsten stattfindet halte ich es für Folgerichtig ein paar mehr der der älteren Einheiten in Reserve zu halten. Reserve = kursiv 10 x Arquebuse (1902) 8 x Claymore (1905) 8 x Braniebas (1907) 6 x Spahi (1908) 2 x Voltigeur (1908) 8 x Bouclier (1910) 5 x Bisson (1912) 4 x Aventurier (1914) 2 x Enseigne Roux (1915) 6 x Chacal (1926) 6 x Guepard (ab 1929) 6 x Aigle (im Bau) 6 x Vauquelin (in Planung) VERSCHROTTETE EINHEITEN: -
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Kaiserliche Marine - Japan Übersicht Großkampfschiffe -> Link KAGA-Klasse (Nagato Kai / 2) Einheiten: Kaga, Tosa Verdrängung: 35.000 ts STD Länge: 225m LüA Breite: Tiefgang: Antrieb: 90.000 PS Höchstgeschw.: 27kn / 26kn nach Refit 1935 Reichweite: Hauptartillerie: 4x2 38cm L/48 Type 90 Sekundärartillerie: 20 x 14cm L/50 Type 3 Flugabwehr: (8 x 3" (8cm) L/40 3rd Year Type AA), nach Refit: 6x2 127mm/50 DP, 22 x 40mm Type 5 Bofors, 16x2 13mm Type 93 Torpedos: none NAGATO-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Nagato, Mutsu Verdrängung: 32.200 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 215,8m / XXXm Breite: 29m / XXM Tiefgang: 9m / X.XXm Antrieb: 4 x Geared Turbines 80.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 25kn / XXkn Reichweite: 8.650nm @16kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 41cm L/45 3rd Year Type / XXX Sekundärartillerie: 20 x 14cm L/50 3rd Year Type / XXX Flugabwehr: 4 x 3" (8cm) L/40 3rd Year Type AA / XXX Torpedos: 8 x 53cm / XXX KONGO-Klasse (4) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Kongo, Kirishima, Hiei, Haruna Verdrängung: 26.952 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 214,6m / XXXm Breite: 28m / XXM Tiefgang: 8,2m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 64.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 27,5kn / XXkn Reichweite: 8.000nm @14kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 14" (35.6cm) L/45 / XXX Sekundärartillerie: 16 x 15.2cm L/50 41st Year Type / XXX Flugabwehr: 4 x 3" (8cm) L/40 3rd Year Type AA / XXX Torpedos: 8 x 53cm / XXX ISE-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Ise, Hyuga Verdrängung: 31.260 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 208,2m / XXXm Breite: 28,7m / XXM Tiefgang: 8,9m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 45.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 23kn / XXkn Reichweite: 9.680nm @14kn / XXX Hauptartillerie: 6x2 14" (35.6cm) L/45 / XXX Sekundärartillerie: 20 x 14cm L/50 3rd Year Type / XXX Flugabwehr: 4 x 3" (8cm) L/40 3rd Year Type AA / XXX Torpedos: 6 x 53cm / XXX FUSO-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Fuso, Yamashiro Verdrängung: 29.330 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 202,7m / XXXm Breite: 28,7m / XXM Tiefgang: 8,7m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 40.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 23kn / XXkn Reichweite: 8.000nm @14kn / XXX Hauptartillerie: 6x2 14" (35.6cm) L/45 / XXX Sekundärartillerie: 16 x 15.2cm L/50 41st Year Type / XXX Flugabwehr: 4 x 3" (8cm) L/40 3rd Year Type AA / XXX Torpedos: 6 x 53cm / XXX SORYU-Klasse (2) - BILD - Einheiten 1930: Soryu, Unryu Verdrängung: 16.000 ts STD Länge: 227,5m Breite: 21,3m Tiefgang: 7,6m Antrieb: 4 x Geared Turbines 152.000 shp Höchstgeschw.: 34kn Reichweite: 7.750nm @18kn Flugdeck: 63 + 9 Reserve Sekundärartillerie: 6x2 12.7cm Type 89 DP Flugabwehr: 25x2 2.5cm Type 96 (Hotchkiss) AA ZUIHO-Klasse (2) - BILD - Einheiten 1930: Zuiho, Shoho Verdrängung: 10.000 ts STD Länge: 205,5m Breite: 18,2m Tiefgang: 6,58m Antrieb: 2 x Geared Turbines 58.000 shp Höchstgeschw.: 28kn Reichweite: 7.800nm @18kn Flugdeck: 30 Reserve Sekundärartillerie: 4x2 12.7cm Type 89 DP Flugabwehr: 4x2 2.5cm Type 96 (Hotchkiss) AA HOSHO-Klasse (1) - BILD - Einheiten 1930: Hosho Verdrängung: 7.500 ts STD Länge: 168,25m Breite: 17,98m Tiefgang: 6,17m Antrieb: 2 x Geared Turbines 30.000 shp Höchstgeschw.: 25kn Reichweite: 8.680nm @12kn Flugdeck: 15 Sekundärartillerie: 4 x 14cm L/50 3rd Year Type / XXX Flugabwehr: 2 x 3" (8cm) L/40 3rd Year Type AA / XXX Kreuzer: Übersicht Leichte Kreuzer -> Link NIYODO-Klasse (4 in Planung) Einheiten: Niyodo, Oyodo, Tone, Chikuma Verdrängung: 7.700 ts STD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Hauptartillerie: 4x2 152mm L/50 Type 41 — 4x2 152mm L/60 Type 3 (ab Tone) Flugabwehr: 4 x 76mm L/60 Type 98, 6x2 13mm L/76 Torpedos: 2 x 4 61cm Type 93 "Long Lance" (16 Torpedos) OTANASE-Klasse (5) Einheiten: Otanase, Minase, Ayase, Tenryu, Tatsuta (ab 1931, Refit 1937) Verdrängung: 6.500 ts STD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: 36kn Reichweite: 6.000nm @18kn Hauptartillerie: 4x2 14cm L/50 3rd Year Type Flugabwehr: 4 x 8cm L/40 3rd Year Type AA / 2x2 76mm L/60 Type 98, 6 x 40mm Type 5 Bofors, 8x2 13mm Type 93 Torpedos: 2 x 4 61cm Type 93 "Long Lance" (16 Torpedos) KAKO-Klasse (4) Einheiten: Kako, Naka, Sendai, Jintsu (ab 1927) Verdrängung: 6.000 ts STD / 6.100 ts nach Refit 1936 Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: 36kn Reichweite: 6.000nm @18kn Hauptartillerie: 3x2 14cm L/50 3rd Year Type Flugabwehr: 3 x 8cm L/40 3rd Year Type AA / 3x2 76mm L/60, 6 x 40mm Type 5 Bofors, 6x2 13mm Type 93 nach Refit Torpedos: 2 x 4 61cm Type 93 "Long Lance" (16 Torpedos) YUBARI-Klasse (1) Einheiten: Yubari Verdrängung: 2.900 ts STD Länge: 138m Breite: 12,4m Tiefgang: 3,58m Antrieb: 3 x Geared Turbines 58.000 shp Höchstgeschw.: 35,5kn / 35kn nach Refit 1935 Reichweite: 5.000nm @14kn Hauptartillerie: 2x2 + 2x1 14cm L/50 3rd Year Type / 4x2 127mm Type 89 nach Refit Flugabwehr: 1 x 8cm L/40 3rd Year Type AA / ersetzt durch 6 x 40mm Type 5 Bofors + 6x2 13mm Type 93 nach Refit Torpedos: 2 x 2 61cm Type 93 "Long Lance" (8 Torpedos) / ersetzt durch 1x3 533mm TR (Type 94) NAGARA-Klasse (6) Einheiten 1930: Nagara, Isuzu, Kinu, Yura, Natori, Abukuma Verdrängung: 5.500 ts STD Länge: 162,1m Breite: 14,2m Tiefgang: 4,8m Antrieb: 4 x Geared Turbines 90.000 shp Höchstgeschw.: 36kn Reichweite: 6.000nm @16kn Hauptartillerie: 7 x 14cm L/50 3rd Year Type Flugabwehr: 2 x 8cm L/40 3rd Year Type AA Torpedos: 4 x 2 61cm Type 93 "Long Lance" (16 Torpedos) KUMA-Klasse (5) Einheiten 1930: Kuma, Tama, Kiso, Kitakami, Oi Verdrängung: 5.500 ts STD Länge: 162,1m Breite: 14,2m Tiefgang: 4,8m Antrieb: 4 x Geared Turbines 90.000 shp Höchstgeschw.: 36kn Reichweite: 6.000nm @16kn Hauptartillerie: 7 x 14cm L/50 3rd Year Type Flugabwehr: 2 x 8cm L/40 3rd Year Type AA Torpedos: 4 x 2 53cm (16 Torpedos) IV. Flotte 1930: Zerstörer Die japanischen Zerstörer sind in Sentais zu je 4 Schiffen organisiert. Bei größeren Operationen dient ein CL als Flaggschiff für zwei Sentais. Die Zerstörer besitzen eine starke Torpedobewaffnung um jede Schlacht-Flotte, die es wagt japanische Gewässer zu bedrohen, in nächtlichen Torpedoangriffen zu zermürben. Um gegen die quantitativ stark überlegenen westlichen Zerstörer-Flotten bestehen zu können, besitzen die neueren Zerstörer eine starke Geschützbewaffnung. Die Zerstörer-Flotte ist in 3 Gruppen eingeteilt. Der eingemottete Teil besteht aus einem Sammelsurium von alten Schiffen aus der Zeit des großen Krieges. Sie werden mit relativ geringer Priorität nach und nach für Aufgaben wie die U-Boot-Jagd und die Minenkriegsführung ausgerüstet um Kriegsfall ein letztes mal von Nutzen zu sein. Kurzübersicht: 2 Umikaze (1911) 1000t 2 Sakura (1912) 550t 10 Kaba (1915) 670t 12 Kaba ehem. für Frankreich (1917) 670t 4 Momo (1916) 850t 6 Enoki (1918) 850t 34 Momi/Wakatake (1919) 850t) = 70 für Minen-, Geleit- und Patrolliendienste Die zweite Gruppe besteht aus moderneren und größeren Schiffen, deren Kampfkraft für Einsätze in zweiter Reihe ausreicht. Dabei handelt es sich um 3 technisch verwandte Klassen. ISOKAZE-Klasse (4) 4x1 12cm, 2x1 7,7mm AA-MG, 3x2 533mm TR; 1.250t 34kn KAWAKAZE-Klasse (2) 3x1 12cm, 2x1 7,7mm AA-MG, 2x3 533mm TR; 1.300t 37,5kn MINEKAZE / KAMIKAZE-Klasse (24) 4x1 12cm, 2x1 7,7mm AA-MG, 3x2 533mm TR; 1.300t 37kn Damit stehen 30 Zerstörer für Zweite-Reihe-Dienste bereit. Für die Zusammenarbeit mit der Flotte stehen die modernsten Zerstörer zur Verfügung. MUTSUKI-Klasse (12) 4x1 12cm, 2x1 7,7mm AA-MG, 2x3 610mm TR; 1.350t 37kn Die Mutsuki-Klasse ist ein Übergangsentwurf. Im Grunde noch eine Minekaze, aber schon mit den 610mm-Torpedos ausgerüstet. In Friedenszeiten dienen sie vornehmlich zur Ausbildung, in Kriegszeiten wird ihr Einsatz dort erfolgen, wo nicht mit starken gegnerischen Zerstörer-Verbänden zu rechnen ist. Spezial–Typ „FUBUKI“ (24) 38kn ~2.000t 3x 127mm/50 Type3 Mod-B Zwilling 2x 40mm/62 "HI" Type91 Zwilling 3x 610mmm Type8 Tripple Mit dem Spezial-Typ übernimmt Japan die Technologie-Führerschaft im Zerstörer-Bau. Diese Schiffe können es mit jedem Zerstörer der Welt aufnehmen und auch alte CL müssen sich vor ihnen in Acht nehmen. Die Klasse litt Anfangs noch unter Kinderkrankheiten, die nach und nach beseitigt werden konnten. Spezial–Typ KAI „HATSUHARU“ (16) 38kn ~2.100t 3x 127mm/50 Type3 Mod-B Zwilling 2x 40mm/62 "HI" Type91 Zwilling 3x 610mmm Type90 Mod-2 Tripple Nach den 24 Zerstörern des Spezial-Typs in verschiedenen Baulosen, auch bekannt als Fubuki-, Ayanami- bzw. Akatsuki-Klasse, war eine Verbesserung der Konstruktion nötig. Neben Änderungen zur Begrenzung der Topplastigkeit und weiterer Verbesserung der Antriebsanlage werden Torpedo-Technologien aus dem Kreuzer-Bau übernommen. Kleiner Geleitzerstörer „OTORI“–Klasse (20) 28kn ~800t 2x 120mm/45 Type11 Mod-M Einzel 1x 76mm Type98 Mod-A Zwilling 3x 13mm Type93 Zwilling 1x 533mmm Type94 Tripple Ein modernes Geleitschiff, dass in frontnahen Gebieten die teuren und wichtigen Flottenzerstörer entlasten und Nachschub bzw. Tross-Schiffe vor allem gegen U-Boote sichern soll. „URAKAZE“-Klasse (2) 30kn 900t Die beiden Schiffe sind aus offensichtlichen Gründen eigentlich kein direkter Teil der aktiven Flotte. Aber da sie von den alten Schiffen mit die größten sind und im Gegensatz zur Umikaze-Klasse einen zuverlässigen Antrieb besitzen, dienen sie ähnlich wie die Yubari bei den CL als Versuchsschiffe für diverse Systeme und Technologien. Für direkte Flottenoperation stehen damit 52 moderne Zerstörer zu Verfügung. Zur Deckung von Nachschub- und Trossschiffen direkt an der Front sind 20 neue Schiffe vorhanden. Gegen Ende des Jahrzehnts ist der Ersatz der alten Zerstörer-Klassen egal ob eingemottet oder in Reserve geplant. 32 Neuer Spezial-Typ "Kagero" (1939) 2200t 40 großer Geleitzerstörer "Matsu" (----) 1300t -- großer Flottenzerstörer (----) 2500t -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Hochseeflotte - Deutsches Reich Nach dem Krieg wird die Hochseeflotte für die Friedenszeit verkleinert und modernisiert. Die Erste Große Flottenreform erfolgt 1926 (LINK): Staatsyacht "Hohenzollern III" (1926) Basierend auf den Schnelldampfern der Kaiser-Klasse, wurde bei der AG Vulcan in Stettin die Hohenzollern III als Staatsyacht in Auftrag gegeben und zusammen mit Kaiser Wilhelm II in den Details entworfen. So wurde anders als noch bei der Kaiser-Klasse der Antrieb durch Marschturbinen ermöglicht, was ein platzsparenderes Arrangement des gesamten Maschinenraumes zuließ. Die hauptsächlich kohlebefeuerten Boiler, werden durch 4 weitere, ölbefeuerte Boiler ergänzt, die zur Geschwindigkeitssteigerung zugeschaltet werden können. Ca. 54.000 wPS leistend, erreicht die Hohenzollern eine Geschwindigkeit von 26,2Kn. Des weiteren stehen den Reisenden mehrere große Unterkünfte in der höchsten Ausstattung zur Verfügung, dazu ein großes Promenadendeck mit beheiztem Wintergarten und der Möglichkeit eines Grillierplatzes nebst Rauchabzug. Im Dienst der Reichsmarine stehend, ist sie das erste Schiff der Flotte und erhielt 2 x 5,2cm Torpedobootkanonen, sowie mehrere MG 08/15 zur Selbstverteidigung. Flugzeugträger -> LINK SMSS Ausonia Die Ausonia war ursprünglich ein Passagierschiff, dass bis 1916 nicht fertig gestellt wurde und dann geplant wurde als Hilfskreuzer oder Träger umzubauen. Kurz vor dem Waffenstillstand entschied man sich einen Träger zu bauen. Die Bauarbeiten begannen Anfang 1918 und waren Ende 1919 abgeschlossen. Man entschied sich von Anfang an das Schiff als Schulschiff in Dienst zu stellen, um erste Erfahrungen sammeln zu können, die dann in weitere Einheiten fließen sollten und zu einem einheitlichen Einsatzkonzept zu kommen. Auf den Rumpf wurde ein Hangarkasten mit zwei Decks für Radflugzeuge und 1 Deck für Schwimmerflugzeuge gesetzt. Eingeplant wurden so bis zu 10 Jagdeinsitzer und bis zu 16 Schwimmerflugzeuge (20 bei eingeklappten Flügeln, was dann sehr eng wurde). Mit dieser Fluggruppe wurden erste Versuche unternommen, die Mitte 1921 abgeschlossen wurden. Es stellte sich heraus, dass das Startdeck aus dem oberen Hangar nicht praktikabel war und zu mehreren Unfällen führte. Durch die Gischt war das hölzerne Teakdeck in diesem Bereich immer spiegelglatt und gewährte den Flugzeugreifen nicht immer optimale Haftung, was nicht selten zum Ausbrechen zur Seite führte, oder den Maschinen nicht erlaubte genug Fahrt aufzunehmen. Aus diesem Grund wurde eine erste Modifikation des vorderen Hangarbereiches erwogen und im Oktober 1921 umgesetzt. Das Startdeck entfiel und an seiner Stelle kamen zusätzliche Unterkünfte. Der obere und mittlere Hangar wurden durch einen einfachen manuellen Aufzug verbunden, um das Bestücken des Flugdecks mit den Jagdmaschinen zu beschleunigen. So konnten jetzt beide Kräne Maschinen aus den seitlichen Entladebuchten entnehmen und oben aufsetzen, während mit dem Aufzug weitere Maschinen nach oben befördert werden konnten. Die Erfahrungen mit diesem Ausbau flossen final noch in den Umbau von SMS von der Tann mit ein- so befriedigte die Lösung mit dem Aufzug so sehr, dass zur Bestückung des Flugdecks von SMS von der Tann 2 motorisierte Aufzüge und ein manueller Behelfsaufzug eingerüstet wurden. Der etwas größere Hangar ermöglichte jetzt die Unterbringung von 12 Siemens-Schuckert D.VI, die in sich etwas kompakter gebaut war, als die Vorgängermodelle und erprobungshalber auch Klappflächen bekam, was sich nicht bewährte. Mit 2 Flugzeugträgern in Dienst und dem immer größer werdenden Erfahrungsschatz, wurde die Ausonia 1925 abermals in die Werft zu einem Umbau geschickt. Das Konzept der Angriffsgruppe bestehend aus Schwimmerflugzeugen, bewährte sich im Vergleich zu SMS von der Tann, die auf Radflugzeuge setzte, nicht. Aus diesem Grund wurde der Platz des Schwimmerflugzeughangars zu Gunsten zweier durchgezogener Hangardecks für Radflugzeuge geopfert, was die Kapazität auf bis zu 30 Jagdflugzeuge, oder 8 Jagdflugzeuge und 16 Angriffsflugzeuge verbesserte. Des weiteren wurden 2 motorisierte Decksaufzüge und 2 interne, manuelle Aufzüge verbaut, die eine schnelle Abfertigung bewerkstelligen sollten. Weiter trug man den weltweit aufkeimenden Spannungen Rechnung und rüstete ein richtiges Brückenhaus ein, das auch über einen Stabsraum verfügen konnte. Die Bewaffnung wurde modernisiert (von 4x 8,8cm Flak in 4x 10,5cm Flak, sowie 1 3,7cm MK und 2 MG 08/15 Doppellafetten) und ein Gefechtsmast mit Entfernungsmesser eingerüstet, der auch die Beobachtung des Flugbetriebes auf dem Flugdeck aus der Vogelperspektive gewährleistete. SMSS Ausonia wurde zeitgleich mit SMS Fürst Bismarck fertiggestellt und beide Träger wurden am selben Tag in Dienst gestellt. 1930 ging die Ausonia für einen kurzen Aufenthalt wieder in die Werft, um sie für den Einsatz als Flaggschiff im "Sonderverband Nordostasien" auszurüsten. Hierfür wurden weitere 3,7cm MKs und MG 08/15 eingerüstet, sowie die Notfalleinrichtungen (Leckwehr, Brandwehr und Rettungseinrichtungen) verbessert. Mit den gewonnenen Eindrücken, des fast ein dreiviertel Jahr andauernden Einsatzes, brachen 2 sehr geschäftige Jahre als Ausbildungsschiff an, nachdem sie für kleinere Reparaturen einen kurzen Werftaufenthalt hatte. Alle Marineflieger, die für den Einsatz auf SMS von der Tann oder SMS Fürst Bismarck vorgesehen waren, hatten ein Ausbildungsprogramm auf SMSS Ausonia bewältigt. Sie war bei den Piloten und den Besatzungen ein gern gefahrenes Schiff, was nicht zuletzt in ihren gutmütigen Seeeigenschaften lag, die auch Starts- und Landungen vereinfachten. Einzig bei Landungen war sie bei Anfängern unbeliebt, der Tatsache geschuldet, dass sie eine reine Kohlefeuerung besaß. 1933 sollte sie ein letztes Mal in die Werft gehen, um eins der neu entwickelten Flugzeugkatapulte von Heinkel einzubauen. Mit Hilfe von Pressluft wurde ein kleiner Startwagen mit dem aufgesetzten Flugzeug angetrieben, der eine Startgeschwindigkeit von 100-130 Km/h je nach Größe und Gewicht des Flugzeugtyps gewährleistete. Das Verfahren mit dem Startwagen (musste umständlich zurückgeholt werden und das Flugzeug auf diesen zuvor abgefertigt werden und an Deck verbracht) stellte sich für Massenstarts jedoch als hinderlich dar (so wurden nur Alarmrotten damit gestartet), so dass an diesem Katapult weiter entwickelt wurde und eine Variante enstand, die mit einem kleineren Schlitten auskam, der auch den Laufenden Einsatz gewährleistete. Dies war die letzte Modernisierungsstufe und so wurde sie 1936 außer Dienst gestellt und 1937 aus dem Flottenregister gestrichen. Nach dem Ausbau aller flugtechnischen Einrichtungen und der Bewaffnung, ging sie Ende 1937 in ein Trockendock und wartete auf den Abbruch. Technische Daten: 158 x 18,8 x 7,43m Deplacement 11.200ts bis 11.950ts 2 B&V-Marschturbinen mit 14.000 wPS für 20Kn SMS von der Tann (LINK) SMS von der Tann geht Anfang 1930 für wenige Wochen wieder an den Ausrüstungskai und bekommt eine geänderte Bugsektion (bei schwerer See war sie sehr nass auf der Back und die vorderen Flakgeschütze waren schwer zu bedienen), sowie geringfügige Änderungen am Brückenhaus, um einen neuen Haupt-Entfernungsmesser aufnehmen zu können. Die 8,8cm Flak wird gegen 10,5cm Flak getauscht, sowie ein paar der neuen 20mm Fla-MG werden eingebaut und ersetzen die MG 08/15. SMS von der Tann wird Ende 1936 außer Dienst gestellt, nachdem ein Verkauf zuvor verworfen wurde. Ihre Flugzeugkapazität und Geschwindigkeit genügt den modernen Anforderungen dann nicht mehr. Sie wird mit Indienststellung der SMS Oswald Boelcke aus dem Flottenregister gestrichen. Nach dem Ausbau der Waffen und flugtechnischen Einrichtungen, sowie der Turbinen (die überholt werden und eingelagert), wird auch sie an Land eingedockt und wartet auf den Abbruch. SMS Fürst Bismarck Nach der Flottenkonferenz von London 1920, konnten alle 3 begonnenen Rümpfe der Ersatz Yorck-Klasse gerettet werden. 2 wurden als Große Kreuzer fertiggestellt und kurzfristig wurde umdisponiert und der erste Rumpf für den Weiterbau zum Flugzeugträger ausgewählt (man wollte verhindern, dass die neuen Großen Kreuzer über Schwachstellen im Unterwasserschiff verfügten, in Form der Torpedorohre. Diese waren bei den zwei wenger vorangeschrittenen Einheiten noch nicht verbaut). Man ließ sich für den Umbau insgesamt 5 Jahre Zeit und ließ immer wieder neue Erkenntnisse aus dem Betrieb von SMSS Ausonia und SMS von der Tann einfließen. So wurde von Anfang an auf eine reine Ölfeuerung gesetzt, was zu weniger Rauchbelästigung im Flugbetrieb führte. Es wurde auf eine ausreichende Lüftungseinrichtung des Abfertigungshangars Wert gelegt. Von Anfang an war sie als Flaggschiff ausgelegt, was in zusätzlichen Räumen im Brückenhaus resultierte, die aber bald durch das fliegerische Personal benutzt wurden. Es wurde ein Dreibeinmast eingebaut, der Beobachtung des Flugdecksbetriebes und der Feuerleitung der 15cm Artillerie vereinfachen sollte. Der Hangar wurde auf Höhe des Kasemattdecks eingebaut und zweistöckig ausgeführt. Die untere Ebene diente für Reparaturen unter Panzerschutz, während die obere Ebene als Abfertigungshangar fungierte und lediglich über 2 Splitterschotts verfügte, das zuvor bei Beschusstests auf SMS Ostfriesland gegen Sprengranaten bis Kaliber 15cm als ausreichend getestet wurde. Insgesamt war somit Platz für eine Luftgruppe bestehend aus 54 Flugzeugen. Bei maximaler Auslastung und teilmontierten Flugzeugen im Reparaturhangar, konnte die Kapazität aber auf 60 erhöht werden. Die Panzerung des Kasemattdecks wurde mit 120mm vorgenommen, der Hauptpanzergürtel verfügte über 200mm Stärke. Ein Torpedoschott mit 35mm mit zusätzlichem Expansionsraum vor und hinter dem Schott wurde als ausreichend erachtet. Das Panzerdeck war über den beiden Bomben- und Torpedomagazinen bis zu 90mm stark, über dem Maschinenraum immer noch 60mm. Das Ruderhaus hatte ein geschüztes Deck von 30mm Stärke. Der Boden des Abfertigungshangar war ein eingezogenes 20mm Splitterfangdeck, das den Ausfall des Reparaturdecks verhindern sollte und zumindest einen behelfsmäßigen Flugbetrieb auch bei Gefechtsschäden aufrechterhalten. Die Brücke war mit 200mm gepanzert. 4 Getriebeturbinen mit zusammen 90.000 wPS brachten die Fürst Bismarck auf eine Spitzengeschwindigkeit bei Meilenfahrten von 31,4Kn. Im Einsatz wurden immerhin 30Kn erreicht. Neu vermessen brachte sie 29.000ts an Deplacement (gegenüber den 33.000ts ihrer Halbschwestern). Nach der Indienststellung der SMS Max Immelmann 1936, wurde die Modernisierung der SMS Fürst Bismarck in Auftrag gegeben und binnen 2 Jahren beschleunigt (an Hand gut vorbereiteter Umbaupläne, mit straffem Zeitplan) durchgeführt. Erfahrungen im Einsatz aller Flugzeugträger hatten gezeigt, dass bei hohen Fahrtstufen und schwerer See die Back immer nass wurde. Deshalb wurde zum ersten Mal ein komplett geschlossener Bug verbaut. Der Hangarbereich wurde stellenweise verbreitert und verlängert und bekam auf der ganzen Länge einen einheilichen Schutz von 25mm äußerer und 50mm innerer Panzerung. Dafür entfiel das Kasemattdeck mit samt Bewaffnung und Panzerung. Einzig der Panzergürtel wurde hier beibehalten. Im Bereich der Magazine wurde das Dach des Abfertigungshangars zusätzlich mit 20mm gehärtetem Panzerstahl gepanzert, was dem Umstand geschuldet war, dass man im Bereich der Sturzflugtaktik auf eine Verwundbarkeit von Flugzeugträgern schloss. Bewaffnet wurde die SMS Fürst Bismarck mit neuer handgeladener 12,7cm Mehrzweckartillerie mit Munitionsaufzügen in angebauten Geschützerkern. Neuartig war im Hangarheck ein seitlicher Aufzug, wie er bereits bei der Immelmann-Klasse eingebaut wurde und die Bestückung des Flugdecks bei Massenstarts zusätzlich beschleunigte. Ebenso wurden zwei neue Pressluftkatapulte eingebaut, die Schnellstarts für Alarmrotten ermöglichen sollten. Eine neue Brücke mit Dreibein und neuer Feuerleitung (inklusiver neuer DeTe-Geräte- sowohl ein Messgerät, als auch ein Peilgerät wurden eingebaut) und einer Erhöhung des Schornsteins rundeten die Umbaumaßnahmen ab. Durch die Vergrößerung des Hangars, konnte die Flugzeugkapazität auf 72 Maschinen erhöht werden (24 Jäger, 24 Torpedobomber, 24 Stukas- Dank einklappbarer Flächen). Eine neue Vermessung ergab 250ts mehr Deplacement, da man viele Gewichte über das eingesparte Kasemattdeck gewinnen konnte. Lediglich die zusätzliche Hangarpanzerung schlug hier zum Teil zu Buche, sonst wäre die SMS Fürst Bismarck leichter geworden. Max Immelmann-Klasse 1933 ergingen die beiden Bauaufträge für Ersatz-Ausonia und Ersatz-von der Tann. Mit der noch freien und dann frei werdenden Tonnage, konnte man 2 Einheiten von 15.500ts bauen. Man entschloss sich eine moderat geschütze Einheit mit hoher Geschwindigkeit und großer Luftgruppe (von mindestens 60 Flugzeugen- erreicht wurden bei Ausreizung des Platzes sogar 70 Maschinen) für die Größe zu bauen. Ebenso wurde Wert auf einen hohen Fahrbereich gelegt und Marschdiesel verbaut. Auf eine reine Seezielartillerie wurde verzichtet, stattdessen sollten die neuen handgeladenen 12,7cm Mehrzweckgeschütze zum Einsatz kommen. Neue 40mm MK und 20mm Fla-MG rundeten die Fla-Bewaffnung ab. Der Hangar war zweistöckig ausgelegt und führte das Konzept der Fürst Bismarck weiter. Er verfügte über einen seitlichen Aufzug am Heck und über ein weiteres Paar Rolläden an der Bugseite des Hangars. Damit war eine schnelle Be- und Entlüftung des Schiffes gewährleistet. Die Rolläden bestanden aus splittersicherem Panzermaterial. Die festen Hangarseiten bestanden aus einem 25mm Panzerschott, im Bereich zusätzlicher Aufbauten war die Außenhaut ebenfalls mit 20mm Panzerstahl gepanzert. Das Hauptpanzerdeck (auf das der Hangar aufgesetzt war) bestand aus 50mm über dem Antrieb und 75mm über den beiden Magazinen/Flugbenzintanks. Der Boden des Abfertigungsdecks bestand aus 20mm Panzerstahl und das Dach, im Bereich der Magazine, ebenfalls aus 20mm. Der Hauptpanzergürtel schütze lediglich den Antrieb und die Magazine mit einer Stärke von 120mm. Technische Daten: 224x24x6,8m Deplacement 15.500ts 88.000 wPS ca. 32,5Kn (2x Diesel Mittelwelle mit 13.500 wPS, 2 Turbinen Außenwellen mit je 37.250 wPS) Reichweite ca. 10.300SM bei 15,8Kn Großkampfschiffe: HANNOVER-Klasse (4) -> LINK Daten: Einheiten: Hannover (neues Flaggschiff / 1937), Braunschweig (1937), Hessen (1938), Westfalen (1938) Verdrängung: 33.000 ts Länge: 242,55m Breite: 31m Tiefgang: 9,35m Antrieb: 2 x Turbinen je 50.000 wPS / 2 x MAN Marschdiesel M9Z 42/58 auf der mittleren Welle (13.500 wPS) Höchstgeschw.: 28,75kn Reichweite: 9.300nm @15kn Hauptartillerie: 4x2 38cm SK C/28 L/50 Sekundärartillerie: 8x2 12.8cm SK C/34 L/55 (semi-DP) Flugabwehr: 8 x 4cm Bofors AA / 16 x 2cm L/65 Flak 30 BADEN-Klasse (4) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Baden (Flaggschiff), Bayern, Sachsen, Würtemberg Verdrängung: 28.080 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 180m / XXXm Breite: 30m / XXM Tiefgang: 9,39m / X.XXm Antrieb: 3 x Turbinen 55.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 22kn / XXkn Reichweite: 5.000nm @12kn, 2.390nm @21,5kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 38cm SK L/45 / XXX Sekundärartillerie: 16 x 15cm SK L/45 / XXX Flugabwehr: 2 x 8.8cm L/45 AA / XXX Torpedos: 5 x 60cm / XXX Deutsche Große Kreuzer 1918-1938- das deutsche Aufklärungsgeschwader -> LINK SMS von der Tann Nach der Skagerrakschlacht kam es bei SMS von der Tann zu einem schleichenden Turbinenschaden, der im Zuge der Reparaturarbeiten nicht entdeckt und behoben werden konnte. Im November kommt es dann zum Zusammenbruch der Turbine und SMS von der Tann geht ins Trockendock, wo die Schäden vermeintlich behoben werden. Einen Monat später bei einer Verlegefahrt bricht besagte Turbine abermals zusammen und SMS von der Tann geht abermals ins Trockendock zu einer geplanten Generalsüberholung der Maschinenanlage. Soweit sollte es aber nicht mehr kommen. Als Reaktion auf die Flottenkonferenz 1920, wird das Schiff zum Flugzeugträger umgebaut und steht dem Aufklärungsgeschwader somit nicht mehr zur Verfügung. SMS Moltke SMS Moltke bleibt bis 1920 Teil des Aufklärungsgeschwaders und bildet zusammen mit SMS Seydlitz und SMS von der Tann zunächst die 2. Gruppe. Die Umgestaltung der Hochseeflotte ab 1920 zwingen das Deutsche Reich seine Großkampfschifftonnage zu reduzieren und so wird SMS Moltke, nach Fertigstellung der Einheiten der Mackensen-Klasse an die Türkei verkauft, wo sie zusammen mit ihrem Schwesternschiff SMS Goeben (die bereits im Großen Krieg an die Türken als Yavuz Sultan Selim gegangen ist), den Kern der neuen Türkischen Marine bilden werden. Die Wahl fiel, trotz des verglichen zu SMS Seydlitz erheblich besseren Zustandes, auf SMS Moltke, da ihre Seeeigenschaften in der Nordsee zu einigen Problemen geführt haben. Da erwies sich bisher die erhöhte Back von SMS Seydlitz als konstruktiv besseres Merkmal. SMS Seydlitz Nach Behebung der schweren Schäden, die sie in der Skagerrakschlacht erlitten hat, ging SMS Seydlitz wieder zum Aufklärungsgeschwader und wurde Führungsschiff der fortan 2. Gruppe zusammen mit SMS von der Tann und SMS Moltke. Während der Umbauarbeiten wurden einige wichtige Verbesserungen eingebracht- zum einen wurden die Torpedonetze demontiert und zum anderen wurden die Geschütztürme auf eine höhere Rohrerhöhung umgebaut. Mit nunmehr 22,5° war eine Schussentfernung von über 21.000m möglich, bei einem durchschnittlichen Nachladeintervall von 20 Sekunden. Sie sollte somit für lange Zeit das Großkampfschiff mit der höchsten Feuerrate in der Deutschen Marine bleiben. 1926 erfährt SMS Seydlitz eine moderate Modernisierung. Hauptaugenmerk wurde auf die Feuerleitung gelegt, sowie Erhöhungen und Umgestaltungen der Schornsteinkappen, um die Rauchbelästigung des Gefechtsmastes zu reduzieren. Ebenso kamen leichte Flagabwehrwaffen an Bord. Die U-Torpedorohre wurden ausgebaut und abgedichtet, die ihr einst fast zum Verhängnis geworden wären. In diesem Zustand blieb sie bis zum 31. Mai 1932, dem Tag ihrer Außerdienststellung. Sie ging danach zu optischen Umbaumaßnahmen erneut ins Trockendoch und erhielt im Großen und Ganzen ihren Zustand wie zur Skagerrakschlacht. In ihrer Dientzeit war sie bei Freund und Feind als das "unsinkbare Schiff" oder als "Eiserner Hund" gefürchtet und geliebt. SMS Derfflinger und SMS Hindenburg Beide Schiffe wurden nach der Skagerrakschlacht repariert und überholt. Beide gaben ihre Torpedonetze von Bord. SMS Derfflinger bekam einen Dreibeinmast nach Vorbild der SMS Hindenburg. Um die Schiffe wieder schnell klar zu bekommen, wurde von weiteren Maßnahmen abgesehen. SMS Derfflinger und SMS Hindenburg bildeten die 1. Gruppe des Aufklärungsgeschwaders, wobei SMS Derfflinger Geschwader- und auch Gruppenflaggschiff war. Mit den Ergebnissen der Flottenkonferenz von 1920 und da man für einen weiteren Zeitraum keine neuen Kampfhandlungen mehr erwartete, kamen beide Schiffe 1920 für eine Überholung der Maschinenanlage und Modernisierung der Feuerleitanlagen und Hauptgeschütze in die Werft. Neue Entfernungsmesser mit 7m Messbasis und eine Rohrerhöhung werteten beide Schiffe stark in Kampfkraft auf- die Kampfentfernung stieg auf über 23.000m. Die Achillesferse in Form der U-Torpedorohre, wurde beseitigt. Noch vor dem Beschluss des Flottenmodernisierungsgesetzes, wurde in der Marineleitung die Forderung nach einerm Komplettumbau beider Schiffe laut. Nicht nur hat man gegenüber allen ausländischen Einheiten, vergleichbaren Typs das kleinste Kaliber, sondern auch eine in der Praxis schlecht einsetzbare Sekundärbewaffnung- die 15cm Mittelartillerie in den Kasematten war bei schwerer See und hohen Fahrstufen kaum zu gebrauchen. Ebenso war man mit der Geschwindigkeit von nicht ganz 28 Knoten und der Reichweite nicht zufrieden für diesen Schiffstyp. Krupp hatte einen überarbeiteten Turm für die Hauptartillerie entwickelt mit integrierten Entfernungsmessern. Darüber wurden neue Geschosse entwickelt, die die Reichweite und Penetrationsleistung etwas erhöhen konnten. Zusammen mit einer weiter gesteigerten Rohrerhöhung auf nunmehr 24°, war nun eine Kampfentfernung von knapp 26.000m möglich. Das gesamte Vorschiff wurde abgenommen und ein Neues angesetzt, das bessere Strömungseigenschaften versprach. Das Kasemattdeck wurde komplett überarbeitet und auf die Breite des Freibords gebracht. Die Panzerungsstärke wurde hier reduziert, so dass eine deutliche Gewichtsersparnis verbucht werden konnte Die Kasematten selbst wurden ausgebaut. Das Wetterdeck wurde neu gestalten und bis auf die Back durchgezogen. Damit ergab sich eine Erhöung des Freibords um die Höhe des ehemaligen Kasemattdecks. Achtern, ab Turm Ceasar, wurde somit ein Decksprung gestaltet. Das eigentliche Hasemattdeck wurde mit einem durchgezogenen 25mm Panzerschott versehen, um die Reduzierung der Freibordpanzerung auszugleichen. Beides verhielt sich in etwa gewichtsneutral. Als Mittelartillerie und gleichzeitig schwere Flak, wurde die 15cm L/45 Flak 18 eingebaut, die auf SMSS Prinzregent Luitpold vielversprechende Ergebnisse erbrachte. Hiervon konnten allerdings nur 4 Geschütze je Seite eingebaut werden. Die zwei Schornsteine wurden zu einem Großen zusammengefasst, was letztendlich dadurch gelang, dass neue rein ölbefeuerte Kessel und neue Marschturbinen eingebaut wurden, die den Platz deutlich reduzierten, da zwei Kessel eingespart werden konnten. Die daduch erzielte Leistungstseigerung, ergaben bei Meilenfahrten eine neue Geschwindigkeit von knapp 31 Knoten für beide Schiffe. Das komplette Brückenhaus wurde umgebaut und mit einem hohen Röhrenmast versehen, der fortan den Hauptentfernungsmesser aufnehmen sollte. Neue Funkanlagen und Maschinenflak rundeten den Umbau ab. Nach Abschluss der Umbauarbeiten, liefen beide Schiffe wieder dem Aufklärungsgeschwader zu und bildeten die 3. Gruppe, zusammen mit SMS Seydlitz bis zumindest 1932. Da sich die 15cm L/45 Flak 18 als nicht zufriedenstellend herausstellte- unter verschärften Manöverbedingungen waren die Geschütze schwierig zu laden und im Einsatz gegen Schleppziele zu langsam in der Feuerrate- wurden zwischenzeitlich die Geschütze gegen das neue 12,7cm L/45 getauscht. Die Lafette blieb dabei die Gleiche. Die Feuerrate konnte somit gesteigert werden, jedoch auf Kosten der Kampfentfernung und der Torpedobootabwehr. Nach Beendigung der Umbauarbeiten an SMS Mackensen und SMS Prinz Eitel Friedrich, wurde 1937 zuerst SMS Derfflinger einer erneuten Modernisierung unterzogen. Hierbei wurde der achtere Mast durch einen Neuen ersetzt, die Mittelartillerie wurde gegen 10,5cm Mehrweckgeschütze in Doppellafetten getauscht und es wurden neue 10,5cm Entfernungsmesser und ein DeTe-Gerät eingerüstet. Kleinere Neuerungen betrafen hauptsächlich die Maschinenflak (eine der neuen Vierlingslafetten der 20mm Flak wurde am Röhrenmast angebracht) und neue Beiboote. SMS Hindernburg befindet sich zum Umbau, nach ähnlichem Schema, 1938 noch in der Werft. SMS Mackensen und SMS Prinz Eitel Friedrich Die ursprünglich mit 4 Einheiten gebaute Mackensen-Klasse wurde nach der Flottenkonferenz von 1920 auf 2 Einheiten halbiert, wobei die ersten beiden Einheiten (ursrpünglich SMS Mackensen und SMS Prinz Eitel Friedrich) als Reparation an Frankreich gingen und dort als Charlemagne und L´Alliance in Dienst gestellt wurden. Diese beiden wurden beim Bau auch priorisiert und die ursprünglichen SMS Graf von Spee und SMS Fürst von Bismarck umbenannt in SMS Mackensen und SMS Prinz Eitel Friedrich. Durch die Bauverzögerung konnten gleich ein paar Neuerugen im Bereich der Feuerleitung und des Antriebes berücksichtigt werden. Eine Fertigstellung mit 38cm Geschützen wurde verworfen, da die 35cm Geschütze bereits gefertigt waren und man, da Frankreich eigene 34cm Geschütze in seine Einheiten einbaute, über die doppelte Anzahl Reserverohre verfügte. SMS Mackensen und SMS Prinz Eitel Friedrich bildeten ab 1922 die 2. Gruppe des Aufklärungsgeschwaders. 1924 gingen beide Schiffe für einen kurzen Aufenthalt in die Werft, um neue schwere Flak (10,5cm) und neue 7m Entfernungsmesser aufzunehmen. Auf Grund einer bewegenden Einsatzhistorie Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre, musste ein geplanter Umbau mehrmals verschoben werden. Von äußerster Dringlichkeit wurde dieser aber, als ihre Konterparts HMS Lion und HMS Princess Royal ab 1932 umgebaut wurden und auf britische 15" Geschütze umgerüstet wurden. Da sich zu dieser Zeit bereits die Planungen der neuen Hannover-Klasse und zweier neuer Flugzeugträger dem Ende neigten und der Werftbelegungsplan keine Umbauarbeiten zuließ, wurden SMS Mackensen und SMS Prinz Eitel Friedrich als letzte Großkampfschiffe der Reichsmarine umgebaut, beginnend ab 1936. Ähnlich anderer Großkampfschiffe wurde das Brückenhaus überarbeitet und auf ein Gefechtsturm geändert mit neuen 10,5m Entfernungsmessern und DeTe-Geräten- Neuerung war hier bei SMS Mackensen der erstmalige Einbau von 2 Geräten unterschiedlicher Bauart (ähnlich FuMO 21 mit 4m und 6m Matratze). Die schwere Flak wurde gegen neue 10,5cm Geschütze getauscht. Die 35cm Hauptartillerie modifiziert und zum Verschuss neuer Geschosse vorbereitet. Neue effizientere Kessel, schufen mehr Platz im Maschinenraum und ermöglichten kleinere Leistungsreserven, so dass die Turbinen für kurze Sprints übersteuert werden konnten und kurzzeitig Leistung für 32 Knoten lieferten. Hierdurch war es auch möglich die beiden Schornsteine zu einem größeren zu vereinen und an Deck ein neues Arrangement der Aufbauten vorzunehmen. Das Erscheinungsbild konnte somit auch an die Einheiten der Gneisenau-Klasse angepasst werden. SMS Gneisenau und SMS Scharnhorst Die drei Einheiten der Ersatz Yorck-Klasse wurden als Letze der neuen Großen kreuzer fertiggestellt. Nachdem die erste Einheit (geplant SMS Yorck) zum Bau als Flugzeugträger SMS Fürst Bismarck vorgesehen wurde, wurden SMS Gneisenau und SMS Scharnhorst an Hand der ursprünglichen Pläne, geringfügig modifiziert fertiggestellt. Diese Modifikationen umfassten den sofortigen Einbau von 7m Entfernungsmessern und einer verbesserten Rohrerhöhung für die Hauptartillerie. Ebenso wurden sofort 10,5cm Flak, an Stelle der 8,8cm Flak verbaut. Wichtig war das Weglassen der U-Torpedorohre und die damit wegbleibenden konstruktiven Schwächungen des Vorschiffes und des seitlichen Unterwasserschiffes. Beide Einheiten bildeten die 1. Gruppe des Aufklärungsgeschwaders, wobei SMS Gneisenau Geschwader- und Gruppenflaggschiff wurde. Nach der Modernisierung der Bayern-Klasse und dem Freiwerden entsprechender Trockendocks, wurde der Umbau, wie im Flottenmodernisierungsgesetz vorgesehen, durchgeführt. Hierzu wurde das Brückenhaus umgebaut und ein Gefechtsturm ergänzt. Die Hauptartillerie auf die neuen Krupp-Türme mit E-Messer modifiziert, als auch die Verschlüsse geändert, zum Verschuss neuer Geschosse. Die 10,5cm Flak wurde getauscht und neue Maschnenflak ergänzt. Eine Überholung der Maschinenanlage ergab keine ersichtlichen Mängel und einen tadellosen Zustand, was nicht zuletzt an den eher spärlichen Einsätzen lag (bis auf diverse Manöver, hatten die beiden Einheiten nur einen scharfen Einsatz bei der Balkan-Krise 1932). Alle Maßnahmen zum Einbau von neuen DeTe-Geräten wurden bereits, wo möglich, vorbereitet. Zusätzliche Stromgeneratoren wurden bereits eingebaut und auch Kabelschächte für elektrische Leitungen unter Splitterschutz gezogen. Außer Dienst gestellt / verschrottet: Kreuzer: --> LINK BLÜCHER-Klasse (4) –> LINK Einheiten: Blücher (1932), Yorck (1932), Moltke (1932), Roon (1932) Verdrängung: 11.600 ts Länge: 201,18m Breite: 20,6m Tiefgang: 7,2m Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Hauptartillerie: 3x2 20.3cm L/60 Flugabwehr: 8x 10.5cm L/45 / 6x 4cm Bofors / 8x2 2cm L/65 Torpedos: 2x2 60cm TSINGTAO-Klasse (4) Einheiten: Tsingtao, Daressalam, Simpsonhafen, Apia Verdrängung: 6.000 ts STD Länge: 155,1m Breite: 14,2m Tiefgang: 5,3m Antrieb: 2 x Turbines 46.500 shp Höchstgeschw.: 30kn Reichweite: 6.700nm @15kn Hauptartillerie: 4x2 15cm SK L/45 (man) Flugabwehr: 3 x 8.8cm L/45 AA Torpedos: 4x1 60cm H8 BERLIN-Klasse (10) Einheiten: Berlin, Bremen, Danzig, Hamburg, Kolberg, München, Lübeck, Stettin, Stuttgart, Augsburg Verdrängung: 5.600 ts STD Länge: 155,9m Breite: 14,2m Tiefgang: 6,0m Antrieb: 2 x Turbines 31.000 shp Höchstgeschw.: 31kn Reichweite: 5.400nm @12kn Hauptartillerie: 8 x 15cm SK L/45 (man) Flugabwehr: 3 x 8.8cm L/45 AA Torpedos: 4x1 60cm H8 CÖLN (II)-Klasse (10) Einheiten: Cöln, Wiesbaden, Dresden, Magdeburg, Leipzig, Rostock, Mainz, Mannheim, Pillau, Elbing Verdrängung: 5.600 ts STD Länge: 155,5m Breite: 14,2m Tiefgang: 6,0m Antrieb: 2 x Turbines 31.000 shp Höchstgeschw.: 31kn Reichweite: 5.400nm @12kn Hauptartillerie: 8 x 15cm SK L/45 (man) Flugabwehr: 3 x 8.8cm L/45 AA Torpedos: 4x1 60cm H8 GAZELLE-Klasse (10) Einheiten: Gazelle, Niobe, Nymphe, Thetis, Aridne, Amazone, Medusa, Frauenlob, Arcona, Undine Verdrängung: 4.850 ts STD Länge: 136m Breite: 12,4m Tiefgang: 4,6m Antrieb: 2 x Turbines 52.000 shp Höchstgeschw.: 33kn Reichweite: 2.800nm @17kn Hauptartillerie: 5 x 15cm SK L/45 (man) Flugabwehr: 2 x 8.8cm L/45 AA Torpedos: 4x1 60cm H8 Ostsee-Geschwader (5) Einheiten 1930: Königsberg, Emden, Karlsruhe, Nürnberg, Frankfurt Ostsee-Minengeschwader (5) Einheiten 1930: Brummer, Bremse, Albatros, Nautilus Auslands-Kreuzergeschwader (5) Einheiten 1930: Graudenz, Regensburg, Breslau, Stralsund, Straßburg U–Boote -> LINK Organisation der deutschen U-Waffe 1926: Wie man unschwer erkennen kann, hat Deutschland über die Hälfte der Boote entweder in Reserve oder eingemottet (oder sogar Boote außer Dienst gestellt), um Kosten zu sparen. Gerade unser Kreuzerbauprogramm Anfang der 20er kostet Geld und ist zu wichtig, als dass ich darauf verzichten könnte. Im Detail- es fehlen die Typen UB I und UC I. Die UB I Boote gehen sofort in die Reserve und werden außer Dienst gestellt, sobald die neuen UF I gebaut sind. Diese werden dann an eng verbündete Flotten günstig verkauft (so wie es ausschaut kriegen die Balten 4 Boote und Ungarn im Zuge des Helgoland-Deals die übrigen 6 Boote). Bei den 5 UC I Booten bin ich mir noch unschlüssig, aber ich denke, die Einzigen, die mit den Dingern noch was anfangen können, sind die Finnen. Ich schaue mir das nochmal genauer an und werde das separat dann bei deren Flottenschauen präsentieren. Zu den einzelnen Typen: Küstenboote Ein Einhüllen-Küstenboot mit nur einer Schraube, was sie anfällig für Antriebsschäden machte. Eher aus der Not heraus entwickelt, wurden diese gebaut, um schnell an Boote für den Küsteneinsatz zu kommen. Wegen der geringen Größe sind sie bahnverladbar, was aber auf Grund der Umständlichkeit wenig, oder garnicht umgesetzt wurde. Bewaffnet mit nur 2 Torpedorohren 45cm und einer sehr geringen Geschwindigkeit von 6,5 Knoten, wird ihnen nur noch geringer Kampfwert zugeschrieben und werden günstig verkauft, sobald Ersatz da ist. Als Schulboote tun sie aber noch ein paar Jahre guten Dienst. Weiterentwicklung, vorrangig Vergrößerung des Typ UB I mit mehr Reichweite, 2 Antriebswellen und einer stärkeren Bewaffnung in Form von 2 Torpedorohren 50cm und 1 Deckgeschütz 5cm, später 8,8cm. Nach dem Krieg wurde mit einer wasserfesten MK 3,7cm experimentiert, um sich Seeaufklärern erwehren zu können. Diese Versuche erzielten nicht die erwünschten Ergebnisse. Sehr potentes Küstenboot und bis zur Einführung des Typs UF II Rückgrat der Küstenflottillen. Ursprünglich für den Einsatz im Englischen Kanal entworfen, wurde diesem Typ auch gute Eigenschaften für die Ostsee attestiert, so dass mit Aufflammen der Unruhen in Russland ein Baulos von 12 Booten in Auftrag gegeben wurde, um die älteren Boote vom Typ UB I zu beerben. Für die Größe besitzt das Boot eine schwere Bewaffnung von 5 Torpedorohren 50cm und einem 8,8cm Decksgeschütz. Die Geschwindigkeit reicht zwar nicht an die größerer Boote heran, wird aber für das Aufgabengebiet als vollkommen ausreichend erachtet. Gegenüber dem Typ UB II eine starke Verbesserung. Minenboote Zeitgleich mit dem Typ UB I entwickeltes reines Minenboot mit einer Kapazität von 12 Minen in senkrechten Magazinschächten. Weder Reichweite, noch Geschwindigkeit überzeugten im Kriegseinsatz, sodass die hohe Verlustrate niemanden in der Marineleitung überraschte. Aus diesem Grund wurde schnell ein größeres Boot in Entwicklungsauftrag gegeben. Mit Ende des Krieges werden die 5 verbliebenen Boote (da ist ein Fehler in der Beschriftung- es fehlen noch UC11 und UC14) mit sofortiger Wirkung außer Dienst gestellt und günstig an befreundete Flotten als Schulboote abgegeben. UC8, das von den Holländern erbeutet wurde, wird nicht wieder gefordert. Mehr noch bietet man hier ein zweites Boot als Wiedergutmachung für die Unannehmlichkeiten im Krieg an. Auf Grund der unzureichenden Leistungen im Einsatz auf dem offenen Meer des Typs UC I, wurde alsbald ein größerer Typ in Entwicklungsauftrag gegeben. Dieser verfügt über eine größere Minenkapazität, zusätzlich zu 2 Torpedorohren 50cm und 1 Decksgeschütz 8,8cm oder 10,5cm. Der Kriegslage 1915 geschuldet, wurde von Großadmiral Tirpitz ein Großauftrag platziert, so dass Ende des Krieges 60 Boote bereit stehen. Da diese im Unterhalt zu teuer sind, wird ein Großteil in den Reservestatus versetzt. Auf Grund nicht befriedigender Taucheigenschaften und mehrerer Mängel des Typs UC II, wurde ein verbesserter Typ in Auftrag gegeben, von dem 1917 12 Boote in Auftrag gegeben wurden. Da sich die Lage im Deutschen Reich zuspitzte und innenpolitische Unruhen in den Großstädten an der Tagesordnung waren, wurde der Bauauftrag nach nur 12 Tagen wieder storniert und das Geld dem Haushalt wieder zugefürht als Reserve für sozialpolitische Reformen. Im Reichsmarineamt ist man unter älteren Offizieren der Überzeugung, dass so größeres Übel abgewehrt werden konnte. Bis 1926 diente dieser Typ als Mobilmachungsentwurf in den geheimen Planungen. Um den Booten des Typs UC I einen Typ mit mehr Reichweite und höherer Minenkapazität mit einer Trockenlagerung zur Seite zu stellen, erging noch 1914 der Entwicklungsauftrag für diesen Typ, der vor allen Dingen auch schnell zu bauen sein sollte. Hierzu wurden zum Teil nicht benötigte Generatoren-Diesel von SMS Württemberg und SMS Sachsen eingeplant und bei den ersten 4 Booten verbaut. Die restlichen 6 Boote verfügten über Maschinen mit höherer Leistung. Neben einer Minenkapazität von 34 Minen, verfügen die Boote über 2 Torpedorohre 50cm (1x Heck, 1x Bug) zur Selbstverteidigung und 1 Decksgeschütz 8,8cm, später 10,5cm. Die relativ toplastigen Boote, werden trotz ihrer Mängel wegen ihrer hohen Minenkapazität geschätzt und verbleiben im aktiven Dienst zur Ausbildung. Auf Grund der Mängel des Typs UE I und der nicht ausreichenden Kapazität des Typs UC II, wurde noch 1916 der Entwicklungsauftrag für diesen Typ (auch "Großes Minenboot" genannt) erteilt. Man griff das Konzept des Zweihüllenbootes auf und verfügte somit über ausreichend Platz für Minenkapazität und größere Tanks und stärkere Maschinen. Die Minenkapazität lag bei 42 Minen. Als Bewaffnung wurden 4 Bug-Torpedorohre 50cm und ein Decksgeschütz 15cm verbaut. In externen, druckfesten Staukästen konnten entweder 30 weitere Minen, oder 10 Torpedos mitgeführt werden. Nach Ende des Krieges wurde unter Hochdruck an diesen Booten gearbeitet, um den Bauauftrag von 10 Booten abarbeiten zu können. Diese Boote gelten als modernste Boote der Minenflottillen und werden deshalb auch als Mobilmachungstyp geführt und ständig technisch verbessert. Hochseeboote Weiterentwicklung der Boote des Typs UA mit Petroleumantrieben mit deutlich besseren Leistungen. Sie gelten als erste echte Flottenboote. Nach der Neuausrichtung der U-Flottillen, wird dieser Typ fortan als Typ UA I geführt (trotz unterschiedlicher Daten, auf Grund diverser Baulose) und wurde zunächst der Reserve zugefürht und seit 1921 eingedockt als Rückfallreserve. Sie werden durch den neuen Typ UG II abgelöst und außer Dienst gestellt. Basierend auf den Entwürfen des Bauloses ab U31, wurden ein weiterentwickelter Typ als Mobilmachungstyp in mehreren Bauaufträgen bis U65 fortan als Typ UA II gebaut. Weitere, noch laufende Bauaufträge wurden bei Kriegsende gestoppt. Ggü dem Typ UA I konnte durch immer stärkere Dieselmotoren die Fahrleistung und auch Reichweite verbessert werden. Die Bewaffnung besstand aus 4 Torpedorohren 50cm (2x Bug, 2x Heck) und einer uneinheitlichen Ausrüstung von 1-2 Decksgeschützen im Kaliber 8,8cm oder 10,5cm. Die verbliebenen Boote U52 bis U55 zählen mit zu den schnellsten Booten der Flotte. Aus dem Typ UC II abgeleiteter Typ mit stärkeren Maschinen, 5 Torpedorohren 50cm und bis zu 2 Decksgeschützen 10,5cm, sollte dieser Typ ein mittleres, schnell zu bauendes Boot mit hoher Kampfkraft und guten Seeeigenschaften sein. Durch die geringe Größe konnte die Tauchzeit erheblich verbessert werden. Für den Einsatz in der Nordsee sehr tüchtiger Typ und wird als zweites Standbein der Hochseeflottillen angesehen. Eine Flottille steht ständig im aktiven Ausbildungsbetrieb, um künftiger U-Bootfahrer für die offene See auszubilden. Weitere Mobilmachungsbauten auf verbesserter Basis der Typen UA I und UA II. Durch mehrere Bauaufträge und verschiedener Motorisierung und Bewaffnung (vorrangig bei den Decksgeschützen), kommt es doch zu starken Unterschieden bei den Booten. Ab U87 wurden erstmalig 6 Torpedorohre 50cm verbaut, was den Booten eine noch nie dagewesene Kampfkraft bringt. Sie sind Rückgrat der deutschen Hochseeflottillen und so werden 4 Flottillen aktiv oder semiaktiv gehalten, um schnell auf Konflikte reagieren zu können. Kreuzerboote Erste Serie von U-Kreuzern, die mit starker Torpedobewaffnung (4x Bugrohre, 2 Heckrohre, je 50cm mit bis zu 24 Torpedos an Bord), 2 15cm Decksgeschützen und einem Prisenkommando an Bord, um speziell Handelskrieg zu führen. 2 Einheiten stehen in semiaktivem Dienst, bereit innerhalb weniger Tage auszulaufen. Die dritte Einheit (zusammen mit U142) steht in Reserve. Das Boot basiert auf dem Entwurf U139, jedoch mit verstärkter Maschinenanlage und 2 zusätzlichen 8,8cm Geschützen. Zusammen mit U141 liegt das Boot in Reserve, beide werden allerdings ständig gewartet durch eine feste Maschinistenbesatzung, was die Reaktivierung verkürzen soll. Zunächst als Handels-Uboote entworfen, die die britische Blockade umgehen sollten, wurden diese Boote nach Vordbild U155, zuvor U-Deutschland zu U-Kreuzern umgebaut, weil ein Neubau von weiteren U-Kreuzern durch das Londoner Flottenabkommen untersagt war. Hierfür wurden 2 Bugtorpedorohre 50cm, sowie 2 Decksgeschütze 15cm und 2 Decksgeschütze 8,8cm eingebaut. Das Kriegsende kam einem Einsatz zuvor. U151 bis U154 werden in Reserve gehalten, während U155 und U156+U157 ab 1926 zu experimentellen U-Versorgern umgebaut werden. Hierfür werden die Kasematten mit einem Aufbau versehen, der an große Dieselbunker angeschlossen ist, um andere Boote mit Treibstoff versorgen zu können. Ebenso wurde ein Teil des Oberdecks genutzt Ersatztorpedos mitzuführen. Einziges Boot des U151-Bauloses, das als Handelsboot zwei Reisen unternahm und dadurch wichtige Rohstoffe beschaffte. Anfang 1917 wurde der Auftrag zum Umbau zum U-Kreuzer erteilt, was innerhalb weniger Tage abgeschlossen war. Ausgerüstet war sie zunächst mit 6 seitlichen Torpedorohren 50cm und 2 Decksgeschützen 15cm. Ziel war es bei einem Wiederaufflammen des Krieges eine schlagkräftige U-Kreuzerflotte bereit zu haben, die die britische Zufuhr auch auf hoher See empfindlich schwächen konnte. Auf Grund der dann doch zu niedrigen Geschwindigkeit, wurde nach der Unterschrift des Flottenabkommens von einem weiteren aktiven Betrieb des Bootes abgesehen und es wurde in die Reserve geschickt. Auf experimenteller Basis wird sie seit 1926 zum U-Versorger umgebaut. Hierfür werden 4 der Torpedorohre und die Decksbewaffnung ausgebaut, um Platz für eine Betankungsanlage zu schaffen. Die Fertigstellung wird, auf Grund großer Sorgfalt und genauer Planung, erst ab dem 2. Halbjahr 1927 erwartet. Ein 1917/18 projektierter U-Kreuzer (Projekt 50) mit Turbinenantrieb für hohe Geschwindigkeiten, schwerer Artillerie und 8 Torpedorohren 50cm mit zusammen 24 Torpedos. Der erste Bauauftrag wurde im November 1918 vergeben, gefolgt von 3 weiteren in 1919. Die Bauarbeiten von U172 und U173 zogen sich wegen verschiedener Schwierigkeiten etwas dahin. Bei U174 und U175 kamen sie nach der Kiellegung zum Erliegen. Da jedoch das Material gesammelt verfügbar war, wurde der Bau forciert, als sich in der Flottenkonferenz abzeichnete, dass laufende Bauaufträge Bestandsschutz haben, damit ein guter Fortschritt bei einer etwaigen Inspektion zu sehen wäre. Diese Inspektion gab es jedoch nie und so wurden diese beiden Boote Ende 1921 fertig. Alle 4 Boote sind in aktivem Dienst und liegen in Daressalam und Tsingtao und werden nur für Überholungen in die Heimat verlegt, sofern sie nicht in den Schutzgebieten vorgenommen werden können. Dies stellt den vorerst finalen Stand der deutschen U-Bootwaffe dar, sofern sich weltpolitisch nichts Größeres ergeben sollte. Ziel hier ist es die Zahl der Boote zu verringern, ohne Kampfkraft einzubüßen, was sich als schwieriges Unterfangen herausstellt, da die Restriktionen des Londoner Flottenabkommens noch nachhängen. NEUE TYPEN - Küstenboote: Um die in die Jahre gekommenen Boote des Typs UB II abzulösen, wurde ein vereinfachter Entwurf auf Basis des Typs UF I ausgearbeitet. Die Torpedorohre wurden wieder auf 2 reduziert, um Gewicht und Bauzeit einsparen zu können. Ziel ist es einen schnell zu bauenden Typ zu haben, der in wenigen Wochen gebaut werden kann und einsatzbereit ist. Ebenso ist dieser Typ wieder in einem Bereich wo er in Einzelgruppen demontiert, bahnverladbar ist. Ab 1930 werden 36 Boote gebaut und lösen die 24 Boote des Typs UB II, sowie 14 Boote des Typs UC II. Es werden demnach 2 Flottillen Küstenboote mehr aufgestellt. Das Boot zeichnet sich durch extrem kurze Tauchzeit und hohe Manövrierbarkeit aus. Hochseeboote Als unmittelbare Folge des Londoner Flottenabkommens, wurde der noch 1918 entwickelte Typ UG I einer Revision unterzogen und auf eine Tonnage von 665ts aufgetaucht geändert. Hierzu wurde standardmäßig ein 10,5cm Decksgeschütz eingebaut, sowie eine 3,7cm MK. 6 Torpedorohre 50cm (4x Bug, 2x Heck, mit insgessamt 12 Torpedos) bilden die starke Torpedobewaffnung. Neuste Diesel bringen die Boote im Einsatz auf mindestens 17 Knoten mit einer Reichweite von ca. 5500SM/10Kn. Die Boote sind für den Angriff auf Konvois ausgelegt und die erste Waffe zur Unterbindung der Warenzufuhr. Deshalb wird ständig eine Flottille für Ausbildungszwecke aktiv gehalten und eine Flottille ist binnen weniger Tage reaktivierbar. Dieser Entwurf gilt als Mobilmachungstyp, was als offenes Geheimnis gilt. Die 18 Boote lösen 3 Flottillen mit älteren Booten der Typen UA I und UA II ab. Durch das zunehmende Alter der bisherigen Flottenboote der Typen UA II und der Mobilmachungsboote, wurde der Typ UG II abermals einer Revision unterzogen und auf die geforderte Obergrenze von 500ts aufgetaucht verkleinert. Haupteinsatzgebiet sieht die Nordsee vor, demnach wurden Abstriche bei der Reichweite in Kauf genommen. Ebenso wurde eine etwas kleinere, aber deutlich leichtere Maschinenanlage als noch beim Typ UG II verbaut, was die Geschwindigkeit auf etwas über 15Kn bringt. Die Bewaffnung sieht 5 Torpedorohre 50cm (4x Bug, 1x Heck- zusammen 11 Torpedos), sowie 1 Decksgeschütz 10,5cm und 1 20mm Flak vor. Neuste Erkenntnisse in der Hydrodynamik konnten die Tauchzeit gegenüber dem Typ UG II noch einmal etwas verkürzen, sowie die Reichweite günstig beeinflussen. Kreuzerboote U155 nach ihrem Umbau zum U-Versorger 1927. Bei Manövern hat sich das Konzept bewährt und fortan bilden alle ehemaligen Handelsboote 2 Versorgunsflottillen, von denen 1 auf Auslandsstation ist. U151 bis U157 (ohne U155), nach ihrem Umbau zu U-Versorgern. Unterschied zu U155 sind die fest verbauten Torpedorohre im Bug, sowie die beiden Decksgeschütze 8,8cm. Außerdem wurde eine doppelte Tankanlage eingebaut, auf Kosten der Torpedokapazität und weiterer Decksgeschütze, was die Betankung von 2 Booten gleichzeitig, oder die schnellere Betankung eines Bootes ermöglicht. In der Umgangssprache der U-Bootfahrer heißen diese Boote "Milchkühe" und U-Boote tanken nicht, sondern sie "melken". Schnellboote der Kaiserlichen Hcohseeflotte und Deutschen Reichsmarine (1917 bis 1938) -> LINK Vor 1926 LM 1 bis LM 6 Die Ursprünge der deutschen Schnellbootwaffe gehen auf die Forderung der Netzarbeitsboote in Flandern zurück, die ein Sicherungsboot zur Seite gestellt sehen wollten, die die gegnerischen Sicherungseinheiten der Netzsperren angehen konnten. Hierzu wurden 6 Boote (LM 1 bis LM 6) bestellt, die erst 1917 in Dienst gestellt wurden. LM 1 bis LM 4 waren lediglich mit einer 37mm Maschinenkanone bewaffnet, während LM 5 und LM 6 über einen Bugtorpedo 45cm L52 verfügten, der noch bei einer Geschwindigkeit von 20Kn verschossen werden konnte. Ein MG bildete die Nahverteidigung. Über 3 Wellen durch je einen 210PS Maybach CX 6 Zylinder Luftschiff Otto-Motor angetrieben, erreichten diese 14,57m bis 15m langen Boote 30 Kn bei einer Reichweite von 150-200SM. LM 7 bis LM 12 Als Ergänzung der vorangegangenen Boote und um erste Einsatzverfahren herauszuarbeiten, wurden 6 weitere Einheiten bei der Lürssenwerft bestellt. Die Länge wurde auf 16m vergrößert, was einen etwas stärkeren Antrieb durch 3 240PS Maybach Motoren gewährleistete, was den Booten eine kurzfristige Spitzengeschwindigkeit von 31Kn einbrachte. Die Bewaffnung von einem 45cm Torpedo und einem MG wurde beibehalten. Zusammen mit den vorangegangenen Booten, bildeten sie die Schnellbootversuchsflottille unter dem Kommando von Vizeadmiral Adolf von Trotha. Einsatzgebiet sollten die flachen Gewässer der Nord- und Ostsee werden, in denen selbst die flachgehenden Torpedoboote der Typen AII und AIII nicht operieren konnten. Nach Motorbränden bei LM 1 und LM 2 1919 und 1920, die zum Totalverlust der Boote führten, ergingen Entwicklungsgesuche an die Industrie über hochtourige Dieselmotoren, die erst ab 1927 beantwortet werden konnten. Ab 1918 entstanden bei Lürssen, Abeking & Rasmussen und der Caspar-Werft die Versuchsboote VL1, VL2, sowie VA1 und VC1. Ziel war es die Bewaffnung auf 2 Torpedorohre zu erhöhen und die Geschwindigkeit zu steigern. Dabei stellte sich heraus, dass die Rundspanten-Verdrängerrümpfe von Lürssen erheblich bessere Fahreigenschaften auch bei schwerem Seegang, als die Gleiter- und Halbgleiter Wellenbinderrümpfe von Abeking & Rasmussen und Caspar hatten. Fortan gal als festes Konstruktiosnmerkmal der kommenden Boote der Rundspanten-Verdrängerrumpf, sowie eine Frontal-Torpedobewaffnung, um den Einsatz der Hauptwaffe beim verräterischen Abdrehen nicht zu verraten. VL1 (1918) VL2 (1923) VA1 (1922) VC2 (1924) Technische Daten Abmessung Gewicht Geschwindigkeit Bewaffnung VL1 32Kn unbewaffnet VL2 21x3,6x1,28m 21t 33Kn 2x 45cm Front, 1 MG VA1 17,4x3,48x1,16m 16t 40Kn (26Kn ab Seegang S2) 2x 45cm Heck, 1 MG VC1 21,3x4,06x0,9m 26,4t 34,8Kn 2x 45cm Heck, 1 MG S1-Klasse Auf Basis des Versuchsbootes VL2 wurde eine Bestellung von zwei Flottille (1. Schnellbootflottille und 2. Schnellbootflottille), bestehend aus je 8 Booten ausgelöst. Dabei wurde eine schwerere Offensivbewaffnung von 2 Torpedos 50cm G7 gefordert. Als Sekundärbewaffnung wurde ein MG 08/15 Zwilling eingebaut, der auch eingeschränkt gegen Flieger eingesetzt werden konnte. Lürssen überarbeitete seinen Entwurf und heraus kam ab 1925 ein Boot von 51,6t, das mit 3 Daimler-Benz 12 Zylinder Otto-Motoren 34,2Kn erreichte, das auch bei Seegang 5-6 einsatzfähig blieb. S9-Klasse Die Klasse S9 bildete lediglich eine Unterklasse zur Klasse S1, die etwas länger wurden und eine etwas gesteigertere Geschwindigkeit von 34,7Kn aufwiesen. Ansonsten waren Bewaffnung und Motorisierung baugleich zur Klasse S1. Sie liefen 1926 zur 2. Schnellbootflottille. Beide Klassen erhielten ab 1931 anstelle des MG-Zwillings eine 20mm Flak 30, sowie gerade Torpedorohre mit Deckeln. Beide Flottillen wurden in Travemünde stationiert und dienten rein der Küstenverteidigung. nach 1926 Klasse S17MAN/DB Ab 1927 konnten MAN und danach Daimler-Benz erste Dieselmotoren liefern. Der MAN L7 Viertakt-Reihendiesel lieferte eine Leistung von 960PS Dauerlast (1320PS Volllast) und der spätere Daimler-Benz MB502 16 Zyl. Viertakt-V-Diesel eine Dauerlast von 900PS (1320PS Volllast). Letzterer zeichnete sich durch eine niedrigere Einbauhöhe aus. Beide Varianten brachten die Boote nur auf 32Kn bzw. 33,8Kn was als nicht ausreichend erachtet wurde. 1929 bestellte man zur Ablöse der älteren LM-Boote zwei Baulose a 4 Boote mit jeweils den unterschiedlichen Dieselmotoren. Diese liefen ab 1930 der Reichsmarine zu. Die Sekundärbewaffnung wurde gleich auf die neue 20mm Flak 30 geändert. Da die Geschwindigkeit nicht befriedigte, wurden diese 1934 mit Zulauf der Klasse S25 nach Daressalam (DB-Boote) und Tsingtao (MAN-Boote) überführt. Klasse S25 Nach der unbefriedigenden Klasse S17, wurde alsbald eine Ersatzklasse gefordert, mit mindestens 35Kn Dauergeschwindigkeit, die mit dem Daimler-Benz MB502 angetrieben werden sollten (der zuvor als neuer Standardmotor aller Front-Schnellboote ernannt wurde). Lürssen hatte bereits einen neuen Rumpfprototypen mit geknickten Spanten im Vorschiff im Strömungskanal testen lassen und einen ersten Prototypen gebaut, der werksintern "Lieselotte" getauft wurde und Vizeadmiral von Trotha vorgeführt. Lieselotte erreichte die geforderten 35 Knoten Dauerleistung und erreichte kurzzeitig sogar 36,5Kn. Bewaffnet war das Boot mit 2 G7 Torpedos, 1 20mm Flak 30, sowie einem luftgekühltem MG34. Auf Basis der Lieselotte entstand die Klasse S25 mit zusammen 32, die zwischen 1934 und 1937 die älteren Boote der 1. und 2. Schnellbootflottille ablöste und die neue 3. und 4. Schnellbootflottille bildeten. Die alten Boote mit Otto-Motoren wurden an das Baltikum, Finnland, den Nordchinsischen Bund und die Türkei verkauft. Klasse S57 Daimler Benz lieferte ab 1938 den verbesserten MB501 mit 2000PS Spitzenleistung, was Lürssen dazu veranlasste einen neuen Prototyp zu bauen, den sie Lieschen nannten. Das Boot wurde etwas größer und zeichnete sich durch eine erhöhte Back aus, in die die Torpedorohre eingelassen wurden. Erstmalig war Platz für 2 Reservetorpedos. Ebenso wurde ein Zwillings-MG auf der Back verbaut, als auch eine 20mm Flak 38 in Zwillings-Sockellafette, was die Feuerkraft gegenüber den Vorgängern verdoppelte. Ebenso war es Möglich Minenablaufschienen einzubauen, auf Kosten der Reservetorpedos. Erstmalig wurde standardmäßig die Mitnahme von Wasserbomben ermöglicht und das Boot um einen Horchraum für ein Horch-Peilgerät erweitert, das bis Seegang 2 bis 20 Knoten eingesetzt werden konnte. So wurde das Boot im September 1938 Vizeadmiral von Trotha vorgeführt, der dieses als Basis für alle kommenden Boote festlegte und einen Auftrag für 8 Boote für die Schnellbootversuchsflottille genehmigte. Die letzten 4 Boote wurden dabei um ein DeTe-Gerät (auf Kosten des Horch-Peilgerätes) modifiziert und in einer Nachtkampf-Halbflottille zusammengefasst. Dank der neuen DB-Motoren, lief die Klasse S57 36 Knoten. Folgeklasse Aktuell (1939) befindet sich eine verbesserte S57-Klasse im Versuchstadium bei Lürssen. Wer auf der Spionagetabelle sehr gut würfelt, kriegt ein paar Eckdaten- so viel sei verraten: Daimler-Benz konnte die Leistung des MB501 nochmals erhöhen. Schnellboottender In den Anfängen wurden zuerst Minenboote und andere Einheiten den S-Booten zur Seite gestellt. Ab 1931 erging jedoch ein Entwurfsauftrag an Blohm & Voss zum Bau eines S-Boot-Tenders bestehend aus 4 Einheiten (für jede Frontflottille 1 Tender). Die entstandene Helgoland-Klasse lief in 4 Einheiten ab 1933 zu den Flottillen. Sie läuft 17,5Kn bei 1980t Konstruktionsverdrängung und ist mit 2x 8,8cm L/45 Flak 18 und 4x 20mm Flak 30 bewaffnet. Hauptaufgabe der Boote ist die Versorgung der Boote und Ruhepausen der S-Boot-Besatzungen. Handelsmarine --> LINK Im Zuge des Reichsflottenmodernisierungsgesetzes, ergehen staatliche Ausschreibungen an Werften über moderne Frachtschiffe. Attribute sind: hochseefähig, Dieselantrieb, 14+ Kn Marschgeschwindigkeit/18+ Kn Höchstgeschwindigkeit, ab 10.000 BRT. Ziel ist es ab 1935 flächendeckend neue Tanker und Stückgutfrachter in Dienst zu stellen, die die weltweite Versorgung deutscher Gebiete und deren Handel aufrechterhalten soll. Am aussichtsreichsten sieht ein Entwurf der Bremer Vulcan Werft aus, über ein Einheitsfrachtschiff das in der Schiffslänge modular aufgebaut ist, indem der vordere Frachtraum über zusätzliche Segmente erweitert weden kann. NDL, Hapag, DDG Hansa und HBAL zeigen großes Interesse und signalisierten eine allgemeine Kaufbereitschaft. Die erst kürzlich gegründete CFG (chinesische Frachttransport Gesellschaft mbH) zeigt ebenso Investitionsbereitschaft. Auch die Reichsmarine zeigt sich interessiert an den Tankschiffen und signalisiert Bereitschaft zwei Einheiten als Flottenversorger in Dienst zu stellen. Geplant ist hier 1935. Die Burgen-Klasse nach Design der Bremer Vulcan-Werft mit Zulauf ab 1933. I. Burgen-Klasse ("Stein-Klasse") Umfangreichste Klasse an Motor-Frachtschiffen für die auch Lizenzen an ausländische Werften vergeben wurden (Ungarn, Deutsch Ostafrika/Tansania und Deutsch-Guinea). Günstig im Unterhalt, da einfach zu warten und günstig in der Anschaffung, bei geringer Bauzeit. Technische Daten Maße: 153,75x24x8,35m Verdrängung: 10.701 BRT Motorisierung: 1x Diesel zu 6750 wPS via Getriebe auf 1 Welle (wahlweise 2 Diesel bis 13.500 wPS Höchstgeschwindigkeit: 14,8Kn (oder 17,6Kn) II. Burgen-Klasse ("Fels-Klasse") Verlängerter Rumpf für mehr Geschwindigkeit und Frachtraum. Eingesetzt auf den Amerika-Routen nach New York und Buenos Aires ab 1934. Technische Daten Maße: 169,75x24x8,35m Verdrängung: 11.815 BRT Motorisierung: 2 Diesel zu 6750 wPS via Getriebe auf 1 Welle Höchstgeschwindigkeit: 18Kn III. Burgen-Klasse ("Eck-Klasse") Tankschiff auf Basis des nochmals verlängerten Rumpfes. Brückenhaus und Maschinenraum wandern nach achtern. Tanksystem ähnlich der C.O. Stillman mit 27.568m³ Tankvolumen Obwohl länger und breiter als C.O. Stillman, bringen diese Schiffe vergleichsweise weniger BRT. Dürch stärkere Motorisierung sind diese jedoch erheblich schneller. Die ersten beiden Einheiten gehen als Flottentanker an die Deutsche Reichsmarine als SMS Horneck und SMS Lahneck. Vier weitere Einheiten binden Libyen, China und den Nahen Osten an. Diese Tankschiffe werden durch die Deutsche Reichsmarine mit finanziert und werden in Krisenzeiten als Hilfsschiffe requiriert. Technische Daten Maße: 180x24x8,35m Verdrängung: 12.806 BRT Motorisierung: 2x Diesel je 6750 wPS via Getriebe auf 1 Welle Höchstgeschwindigkeit: 18,6Kn Bewaffnung: in Krisenzeiten 2-3x 10,5cm L/45 SK C/32 in MPL C/33; 2-3x 40mm L/56 Flak 28 C/32; 4-6x 20mm L/65 MK C/30 auf SL C/30 Aerial Torpedoes: LLTs (trägergestützte Flugzeuge): C35/25 LLTI- Decalin Wetheater, 600m/32Kn, 45Kg TNT oder Hexanit-Gefechtskopf C35/28 LLTII- Decalin Wetheater, 840m/32Kn, 45Kg Amatol-Gefechtskopf (sollte unterwasser mehr Wirkung haben)- Amatol entwickeln wir aus Schneiderit (Frankreich) mit Hilfe der BASF C35/30 LLTIII- Kerosin Wetheater, 1200m/35Kn, 45Kg Amatol-Gefechtskopf (weitere Überlegungen Sprengkraft unter Wasser zu erhöhen- geht dann in die Richtung Minol oder Torpex- je nach Substitution von TNT mit Ammoniumnitrat und Aluminium) SLTs (landgestützte, mehrmot-Flugzeuge): C45/25 SLTI- Decalin Wetheater, 600m/33Kn; 1400m/27Kn, 197Kg TNT oder Hexanit C45/30 SLTII- Kerosin Wetheater, 1200m/38Kn; 2400m 33Kn, 205Kg Amatol Annex: verschrottete und verkaufte Einheiten -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
US Navy - Vereinigte Staaten von Amerika Aufstellung der US Schlachtflotte: BatDiv1: BB45 Colorado, BB46 Maryland, BB47 Washington, BB48 West Virginia BatDiv2: BB40 New Mexico, BB41 Mississippi, BB43 Tennessee, BB44 California BatDiv3: BB42 Idaho, BB38 Pennsylvania, BB39 Arizona, BB35 Texas BatDiv4: BB36 Nevada, BB34 New York, BB33 Arkansas, BB37 Oklahoma BatDiv5: BB32 Wyoming, BB30 Florida, BB31 Utah, BB28 Delaware BatDiv 1&2 werden die 1. Battlesquadron bilden, Heimathafen San Diego BatDiv 3&4 werden die 2. Battlesquadron bilden, Heimathafen Norfolk BatDiv 5 ist die Reserve- und Ausbildungsdivision, Heimathafen Pensacola COLORADO-Klasse (4) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Colorado, Maryland, Washington, West Virginia Verdrängung: 32.600 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 190,27m / XXXm Breite: 29,67m / XXM Tiefgang: 9,3m / X.XXm Antrieb: Turbo-Electric 28.900 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 8.000 @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 16" (40.6cm) L/45 Mk 1 / XXX Sekundärartillerie: 14 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 4 x 3" /23 (7.6cm) AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX TENNESSEE-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Tennessee, California Verdrängung: 33.190 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 190m / XXXm Breite: 29,69m / XXM Tiefgang: 9,19m / X.XXm Antrieb: Turbo-Electric 26.800 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 8.000 @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x3 14" (35.6cm) L/50 Mk IV / XXX Sekundärartillerie: 14 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 4 x 3" /50 (7.6cm) Mk X AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX NEW MEXICO-Klasse (3) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: New Mexico, Mississippi, Idaho Verdrängung: 32.000 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 190m / XXXm Breite: 29,7m / XXM Tiefgang: 9,1m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 27.500 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 8.000 @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x3 14" (35.6cm) L/50 Mk IV / XXX Sekundärartillerie: 14 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 4 x 3" /50 (7.6cm) Mk X AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX PENNSYLVANIA-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Pennsylvania, Arizona Verdrängung: 29.158 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 185,3m / XXXm Breite: 29,72m / XXM Tiefgang: 8,9m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 31.500 shp / XXX Höchstgeschw.: 21,38kn / XXkn Reichweite: 6.070 @12kn / XXX Hauptartillerie: 4x3 14" (35.6cm) L/45 / XXX Sekundärartillerie: 22 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 4 x 3" /50 (7.6cm) Mk X AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX NEVADA-Klasse (2) Daten: Einheiten 1930: Nevada, Oklahoma Verdrängung: 27.500 ts STD Länge: 177,7m Breite: 26,1m Tiefgang: 8,7m Antrieb: 4 x Turbines 24.800 shp Höchstgeschw.: 20,5kn Reichweite: 8.000 @10kn Hauptartillerie: 2x3 + 2x2 14" (35.6cm) L/45 / XXX Sekundärartillerie: 12 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 2 x 3" /50 (7.6cm) Mk X AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX NEW YORK-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: New York, Texas Verdrängung: 27.000 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 175m / XXXm Breite: 29m / XXM Tiefgang: 9m / X.XXm Antrieb: 2 x Triple-Expansion Dampfmaschinen 28.100 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 7.060 @10kn / XXX Hauptartillerie: 5x2 14" (35.6cm) L/45 / XXX Sekundärartillerie: 16 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 2 x 3" /50 (7.6cm) Mk X AA / XXX Torpedos: 4 x 21" (53cm) / XXX WYOMING-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Wyoming, Arkansas Verdrängung: 26.000 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 171m / XXXm Breite: 28,42m / XXM Tiefgang: 9m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 28.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 20,5kn / XXkn Reichweite: 8.000 @10kn / XXX Hauptartillerie: 6x2 12" (30.5cm) L/50 Mk 7 / XXX Sekundärartillerie: 21 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: none / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX FLORIDA-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Florida, Utah Verdrängung: 21.825 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 159m / XXXm Breite: 26,9m / XXM Tiefgang: 8,7m / X.XXm Antrieb: 4 x Turbines 28.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 5.776 @10kn / XXX Hauptartillerie: 5x2 12" (30.5cm) L/45 Mk 5 / XXX Sekundärartillerie: 16 x 5" /51 caliber (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 2 x 3" (7.6cm) L/23 AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX DELAWARE-Klasse (1) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Delaware Verdrängung: 20.380 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 158m / XXXm Breite: 26m / XXM Tiefgang: 8m / X.XXm Antrieb: 2 x Sets Triple-Extension Dampfmaschine 25.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 21kn / XXkn Reichweite: 6.000 @10kn / XXX Hauptartillerie: 5x2 12" (30.5cm) L/45 Mk 5 / XXX Sekundärartillerie: 14 x 5" /50 caliber Mk 6 (12.7cm) / XXX Flugabwehr: 2 x 3" (7.6cm) L/50 Mk 11 AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX Kreuzer: Ziel 24 neue London Kreuzer bis 1930 und zusätzlich 12 leichte Kreuzer als Ersatz für die Chesters und Denvers. Die London Kreuzer mit 11.000t und 8" Geschützen. Wobei die erste Gruppe wohl eine 4 x 2 Hauptbatterie, in A,B,X,Y, bekommen wird. Bei fast 2.000t mehr Verdrägung und 2 Rohren weniger als die Pepsi wird dabei wohl ein etwas brauchbarer und besser gepanzerter Entwurf bei rauskommen. Ich denke nach den ersten 8 Schiffen wird dann das klassische 3 x 3 in A,B,Y kommen. Wobei ich die Schiffe in Klassen von 4 Schiffen bauen lassen werde. Bei der Bordflugeinrichtung würde ich mich an der Omaha Klasse orinentieren. Die neuen Peace Crusier, sollten als Zweitfunktion ebenfalls als Führungsschiffe für Zerstörerflottillen fungiern können. Die erste Gruppe wird daher wohl 4 x 2 5" Geschütze und Torpedos bekommen. Panzerung gegen Zerstörergeschütze ausgelegt. Zusätzlich 1 Bordflugzeug mit Hangar. Mal sehen, ob man das in 4.000 - 5.000t unterbringen kann. Die zweite und dritte Gruppe würde ich mit einem verbesserten Entwurf der 6" Geschützetürmen der Omaha Klasse ausrüsten. Und eine verkleinerte Version der ersten London Kreuzer Klasse bauen. OMAHA–Klasse (10) Einheiten: Omaha, Milwaukee, Cincinnati, Raleigh, Detroit, Richmond, Concord, Trenton, Marblehead, Mempphis Verdrängung: 7.000 ts Länge: 169,62m Breite: 16,87, Tiefgang: 6,1m Antrieb: 90.000 PS / 4 Schrauben Höchstgeschw.: 35kn Reichweite: 9.000sm / 10kn Hauptartillerie: 2x2 + 8 x 6“ (15.2cm L/53) Sekundärartillerie: — Flugabwehr: 3 x 3“ AA (7.6cm L/50) Torpedos: 2x3 53.3cm TR U–Boote: –> LINK N–Klasse (7) BILD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Bewaffnung: O–Klasse (16) BILD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Bewaffnung: R–Klasse (27) BILD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Bewaffnung: S–Klasse (51) BILD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Bewaffnung: T–Klasse (2) BILD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Bewaffnung: U–Klasse (Neu) BILD Länge: Breite: Tiefgang: Antrieb: Höchstgeschw.: Reichweite: Bewaffnung: -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Royal Navy - Großbritannien ADMIRAL-Klasse / HOOD (1) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Hood (Flaggschiff) Verdrängung: 41.200 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 262,3m / XXXm Breite: 31,8m / XXM Tiefgang: 9,8m / X.XXm Antrieb: 4 x Geared Turbines 150.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 32kn / XXkn Reichweite: 7.500nm @14kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 15" (38cm) L/42 Mk I / XXX Sekundärartillerie: 12 x 5.5"" L/50 / XXX Flugabwehr: 4 x QF 4" Mk V AA / XXX Torpedos: 6 x 21" (53cm) / XXX QUEEN ELIZABETH-Klasse (5) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Queen Elizabeth, Warspite, Valiant, Barham, Malaya Verdrängung: 27.500 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 196,2m / XXXm Breite: 27,6m / XXM Tiefgang: 10,2m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 75.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 23kn / XXkn Reichweite: 5.000nm @14kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 15" (38cm) L/42 Mk I / XXX Sekundärartillerie: 16 x BL-6" Mk XII (15.2cm) L/45 / XXX Flugabwehr: 2 x QF 3" Mk V (7.6cm) AA / XXX Torpedos: 4 x 21" (53cm) / XXX ROYAL SOVEREIGN-Klasse (5) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Royal Sovereign, Revenge, Ramilles, Royal Oak, Resolution Verdrängung: 29.150 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 189,2m / XXXm Breite: 27m / XXM Tiefgang: 10,2m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 40.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 21,9kn / XXkn Reichweite: 7.000nm @10kn / XXX Hauptartillerie: 4x2 15" (38cm) L/42 Mk I / XXX Sekundärartillerie: 14 x BL-6" Mk XII (15.2cm) L/45 / XXX Flugabwehr: 4 x QF 3" Mk V (7.6cm) AA / XXX Torpedos: 4 x 21" (53cm) / XXX RENOWN-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Renown, Repulse Verdrängung: 27.200 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 228,7m / XXXm Breite: 27,5m / XXM Tiefgang: 8,2m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 126.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 32kn / XXkn Reichweite: 4.000nm @18kn / XXX Hauptartillerie: 3x2 15" (38cm) L/42 Mk I / XXX Sekundärartillerie: 5x3 + 2x1 x BL-4" Mk I (10.2cm) L/45 / XXX Flugabwehr: 2 x QF 3" (7.6cm) AA / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX TIGER-Klasse (1) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Renown, Repulse Verdrängung: 28.500 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 214,6m / XXXm Breite: 27,6m / XXM Tiefgang: 9,9m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 105.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 28kn / XXkn Reichweite: ? / XXX Hauptartillerie: 4x2 13.5" (34.3cm) L/45 Mk V (H) / XXX Sekundärartillerie: 12 x BL-6" Mk VII (15.2cm) L/45 / XXX Flugabwehr: 2 x QF 3" (7.6cm) AA / XXX Torpedos: 4 x 21" (53cm) / XXX LION-Klasse (2) Daten: Outfit 1920 / Outfit 1930 Einheiten 1930: Lion, Princess Royal Verdrängung: 26.270 ts STD / XXXXX ts STD Länge: 213,4m / XXXm Breite: 27,0m / XXM Tiefgang: 9,9m / X.XXm Antrieb: 2 x Turbine Sets 76.000 shp / XXX Höchstgeschw.: 27,5kn / XXkn Reichweite: ? / XXX Hauptartillerie: 4x2 13.5" (34.3cm) L/45 Mk V (H) / XXX Sekundärartillerie: 16 x BL-4" Mk I (10.2cm) L/50 / XXX Flugabwehr: none / XXX Torpedos: 2 x 21" (53cm) / XXX Kreuzer: Die Danae-Klasse wird um 4 Einheiten verstärkt ( somit dann 12 Einheiten) die Emerald-Klasse wird um 6 Einheiten auf 8 verstärkt. Die County-Klasse wird auf insgesamt 18 Einheiten verstärkt, die York-Klasse auf 6 Einheiten. Die Kosten werden zum Teil von den Commonwealth-Staaten getragen, wo sie auch zum großen Teil gebaut werden, entsprechend langsam ist zu Beginn das Bautempo. ( ich knobel gerade noch an der Verteilung einzelner Schiffe an die Commonwealth-Staaten) YORK-Klasse (4+2 Kanada/Australien) Einheiten: York, Exeter, Bath, Cards +2 x Canada/Australia Verdrängung: 8250 ts Länge: 175/160m Breite: 17m Tiefgang: 5,2m Antrieb: 80.000 sHP / Geared Steam Turbines Höchstgeschw.: 32,25kn Reichweite: 10.000 sm / 14kn Hauptartillerie: 3x2 BL 8 Inch Mk. VIII (20.3cm L/50) Sekundärartillerie: 4 x QF 4 Inch Mk. V (10.2cm L/45) Flugabwehr: Torpedos: COUNTY-Klasse (14 + 2+ 2) Einheiten: Berwick, Cumberland, Suffolk, Kent, Cornwall, Australia, Canberra, London, Devonshire, Sussex, Shropshire, Norfolk, Dorsetshire, Carlisle. +2 x RCN, +2x RAN Verdrängung: 10.400 ts Länge: 190m Breite: 21m Tiefgang: 5,26m Antrieb: 80.000 PS / 4 Schrauben Höchstgeschw.: 31,5kn Reichweite: 8.000sm / 10kn Hauptartillerie: 4x2 BL 8“ MK. VII (20.3cm L/50) Sekundärartillerie: 4 x QF 4“ MK. V (10.2cm L/45) Flugabwehr: 8 x QF 2“ Mk. III (4cm L/39) Torpedos: 2x4 53.3cm TR LEANDER-Klasse (12 + 6 in Australien im Bau) Einheiten: Leander, Orion, Neptune, Ajax, Achilles, Amphion, Apollo, Phaeton, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 Verdrängung: 7.390 ts Länge: 169,1m Breite: 17,1m Tiefgang: 5,8m Antrieb: 72.000 HP / 4 Schrauben Höchstgeschw.: 32,5kn Reichweite: 5.730sm / 13kn Hauptartillerie: 4x2 BL 6“ (15.2cm) Sekundärartillerie: 4 x QF 4“ (10.2cm) Flugabwehr: AA MGs Torpedos: 2x4 53.3cm TR EMERALD-Klasse (2) Einheiten: Emerald, Enterprise Verdrängung: 7.580 ts Länge: 173,7m Breite: 16,6m Tiefgang: 5,0m Antrieb: 80.000 PS / 4 Schrauben Höchstgeschw.: 33kn Reichweite: 8.000sm / 15kn Hauptartillerie: 7 x BL 6“ Mk. XII (15.2cm L/45) Sekundärartillerie: — Flugabwehr: 3 x QF 4“ (10.2cm L/45) AA, 2 x QF 2“ Mk. II (4cm L/39) Torpedos: 4x4 53.3cm TR DANAE-Klasse (12) Einheiten: Danae, Dauntless, Dragon, Delhi, Dunedin, Durban, Despatch, Diomede, Daedalus, Daring, Desparate, Dryad Verdrängung: 4.850 ts Länge: 144m Breite: 14,2m Tiefgang: 4,4m Antrieb: 40.000 PS / 2 Schrauben Höchstgeschw.: 29kn Reichweite: 2.300sm / 27kn Hauptartillerie: 6 x BL 6“ Mk. XII (15.2cm L/45) Sekundärartillerie: — Flugabwehr: 2 x QF 3“ (7.62cm L/45) AA, 2 x QF 2“ Mk. II (4cm L/39) Torpedos: 4x3 53.3cm TR C-Klasse (28) Einheiten: Verdrängung: 4.290 ts Länge: 138m Breite: 13,3m Tiefgang: 4,3m Antrieb: 40.000 PS / 2 Schrauben Höchstgeschw.: 29,5kn Reichweite: 5.900sm / 10kn Hauptartillerie: 5 x BL 6“ Mk. XII (15.2cm) Sekundärartillerie: — Flugabwehr: 2 x QF 3“ (7.62cm L/45) AA, 2 x QF 2“ Mk. II (4cm L/39) Torpedos: 4x2 53.3cm TR ANNEX: Verschrottete Einheiten -
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Wichtige Ereignisse 06/1920 - 08/1920 - Abrüstungskonferenz in London USA, England, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und Rest-KuK verhandeln eine Begrenzung der Maritimen Rüstung Schlüssel 5:5:3:3:2,5:1,75:1,75 und qualitatives Limit von 35.000 ts STD und 15" Ari beschlossen 12/1916 - 11/1920 - Bürgerkrieg in Russland 1905 - die Russische Revolution beginnt: der junge aber untalentierte Zar Nikolaus II. führt den autokratrischen Stil seines Vaters weiter, obwohl das rückständige Riesenreich nichts mehr bräuchte als Reformen. Katastrophale Fehlentscheidungen und eine verheerende Niederlage gegen Japan im Krieg - zuletzt in der entscheidenden Seeschlacht bei Tsushima lassen die Stimmung im Land vollends kippen. Was als Einigung im Innern gegen einen gemeinsamen Feind von außen gedacht war verkehrt sich auf fatale Weise ins Gegenteil. Der Zar versucht die Aufstände mit Gewalt zu beenden, was die Situation aber nur noch weiter verschlechtert. Schließlich genehmigt der Zar die Aufstellung einer "DUMA" (Parlament) um seine Macht zu retten. Dennoch ist seine Stellung stark geschwächt 1906 - der angebliche Wunderheiler Grigori Rasputin gewinnt schnell an Einfluss bei der Zarin Alixandra. Er vermag angeblich die Blutungen des an der Bluterkrankheit leidenden Thronfolgers zu behandeln. Rasputin wird seinen Einfluss eigennützig einsetzen, um seine Stellung am Hof zu sichern. Dies wird immer wieder fatale Konsequenzen haben und den Graben zwischen den Romanows und dem Volk unüberbrückbar vertiefen 1906 - 1914 - in Russland kommt es zu einem Schattenkrieg zwischen der Zaristischen Geheimpolizei und unorganisierten Aufständischen - häufig aus den Schichten der intellektuellen Elite, die einen Umsturz herbeiführen wollen. Die Zahl der Opfer ist nicht bekannt aber hoch 1914 - Russland schlittert wie der Rest der Europäischen Staaten in den Ersten Weltkrieg - zunächst ist die Kriegsbegeisterung groß. Eine neue Einigkeit geht für kurze Zeit durch das Land. Allerdings werden die Russen bereits im Sommer verheerend bei Tannenberg geschlagen - der Krieg läuft katastrophal 1915 - Entgegen besserer Ratschläge übernimmt der Zar im September selbst den Oberbefehl über die Truppen. Damit lässt er die Hauptstadt Petrograd allein und seiner Frau Alix die Regierungsgeschäfte. Diese trifft viele falsche Entscheidungen - größtenteils unter dem Einfluss von Rasputin und verhindert mit vielen Ministerwechseln eine effektive Regierungsarbeit. Der Zar stellt sich als Oberbefehlshaber zudem als völlig ungeeignet heraus. Die Moral der Truppen ist am Boden. Ganze Bataillone werden aufgerieben oder desertieren. 1916 - Rasputin wird ermordet - jedoch ändert sich an der grundsätzlichen Situation nichts. Als die Friedensverhandlungen beginnen brechen offene Feindseligkeiten in Petrograd aus. Der Zar muss mitten in den Verhandlungen abdanken und Alexander Kerenski, der sowohl in der Duma als auch im Petrograder Sowjet sitzt übernimmt eine Übergangsregierung. Er lässt die Zarenfamilie internieren und nimmt Wilson's Frieden an. Russland muss dabei schmerzhafte Gebietsabtretungen machen. 1917 - da Kerenski weder eine versöhnliche Lösung für den Großen Krieg gefunden hat noch sich die katastrophale Lage der Zivilbevölkerung schnell bessern lässt schwindet dessen Einfluss schnell. Die Bolschewiki gewinnen mit ihren radikalen Forderungen rasch an Einfluss, Kerenski flieht nach England. Anschlie0end flammen überall im Land bürgerkriegsähnliche Zustände auf. Die Roten erhalten gewaltigen Zulauf, gemäßigte Sozialisten, ehemalige Monarchisten und gemäßigte Liberale schließen sich zu den sogenannten "Weißen" zusammen. 1918 - die Idee, eine Rote Armee als Miliz mit gewählten Offizieren aufzubauen scheitert. Die so aufgestellten Verbände können den Deutschen Truppen nichts entgegensetzen und werden überrollt. Daraufhin wird mit Hilfe ehemaliger Zaristischer Offiziere eine Rote Armee nach klassischem Aufbau gebildet. Geführt wird die Armee von Leo Trotzski. Die neue Strategie zeigt Wirkung, die Roten verzeichnen große Gewinne. Die Zarenfamilie wurde zwischenzeitlich nach Jekaterinburg verlegt und steht dort unter Hausarrest der Bolschewiki. Als es so aussieht, dass Weiße Truppen die Stadt nehmen könnten (die Weißen Truppen werden von verschiedenen ausländischen Mächten unterstützt) ermorden die Bolschewiki den Zaren und seine gesamte Familie. Da selbst die Kommunisten wissen, dass es ihrem Ansehen schaden würde, wenn die Welt erfährt, dass sie Kinder ermorden, wird die Gräueltat vertuscht. Dies wird in den kommenden Jahren immer wieder zu Gerüchten führen, der Zar käme zurück, das Russische Reich erneut zu einen. 1918 - 1920 - Deutsche Truppen besetzen Teile von Westrussland, der Ukraine , etc. Der Zuspruch der Roten nimmt in den besetzten Gebieten zwar stark ab, nimmt aber im Rest Russlands stark zu. Die Roten schlagen die Weißen mehrmals empfindlich - trotz starker Unterstützung aus dem Ausland. Der Rückhalt in der einfachen Landbevölkerung ist eine unschätzbare Stärke für die Roten. Archangels, Murmansk sowie Wladiwostok und Teile des Russischen fernen Ostens sind zwar von Japan, England und den Westmächten besetzt, die Roten schaffen es aber immer wieder, alternative Versorgungsrouten zu finden. 1920 Vorgänge: die Weißen Truppen in Nordrussland stehen vor dem Kollaps. Viele Mitglieder der verbliebenen - sich auflösenden - Gruppen bitten England um Evakuierung über Arkhangelsk und Murmansk soweit Asyl im Vereinigten Königreich @linkum Auf dem von Deutschland besetzten Gebiet werden Pufferstaaten aufgebaut. Ukraine, Polen, Litauen. Die Baltischen Staaten sind direkt unter Deutscher Kontrolle (gemäß Wilson Frieden) die Roten kontrollieren fast das ganze ehemalige Russische Staatsgebiet mit Ausnahme der im Westen von Deutschland besetzten Gebiete und der von Japan und USA gehaltenen Gebiete um Wladiwostok herum Hochburgen der Weißen existieren vor allem noch im Ural, wo die Kommunisten keine wirkliche Basis in der Bevölkerung haben und in Südrussland in den Kosakengebieten Auswirkungen auf Mittel- und Westeuropa: durch die in Russland eingesetzten Einheiten sickern Rote Ideologien nach Westeuropa ein. in Deutschland und Frankreich ist der Effekt relativ klein, da beide Länder diesen Kampf bereits 1916-1918/19 ausgefochten haben. Dennoch werden auf Französischen Kriegsschiffen fernab der Heimat Rote Flaggen beobachtet. Das Risiko eines radikal Roten Erwachens steigt mit zunehmender Kriegsdauer in England kommt es in den Arbeitergebieten zu einem explosionsartigen Anstieg der Kommunistischen Aktivitäten. Größtenteils speist sich dieser Effekt aus den Einheiten, die in Russland eingesetzt werden in Österreich kommt es zu Streiks und öffentlichen Erhebungen, die das Land fast komplett lahmlegen. Die Rote Revolution droht in den noch bei weitem nicht gefestigten neuen Staat überzuschwappen. Erste Kommunisten sprechen bereits von der Weltrevolution in den USA und Japan haben die Vorhänge keinen signifikanten Einfluss Italien muss gerade seinen eigenen Kampf ausfechten. Die Revolution in Russland beflügelt Linke Revolutionäre aber Mussolini arbeitet zielstrebig ab seiner Machtübernahme. Die Ereignisse in Russland können ihn nicht stoppen Friedensverhandlungen ab Ende 1920 - Lenin fragt über das Deutsche Reich die Bedingungen für einen Frieden anfragen - die Antwort / Bedingungen: Vorbedingungen des Deutschen Reiches für die Aufnahme von Friedensverhandlungen: Friedensvertrag von Potsdam: Unterzeichner (LINK): UdSSR Volksrepublik Ukraine (Neugründung) Deutschland Großbritannien Türkei Rumänien Bulgarien Vereinigte Baltische Herzogtümer (Neugründung) Polen (Neugründung) Finnland (Neugründung) –> damit wird die Sowjetunion formal anerkannt 1917– 1920 - Bürgerkrieg in Finnland –> LINK Nach der Russischen Revolution entbrennt auch in Finnland, das bis dahin Russsiche Provinz ist, die Unabhängigkeitsfrage die Finnsichen Roten haben zwar die Rückendeckung Lenins und seine Unterstützung für eine Unabhängigkeit aber die Russen greifen aus Sorge um ihren eigenen Friedensprozess mit Deutschland nicht aktiv in den Bürgerkrieg ein Die Finnischen Weißen können den Ausbildungsstand ihrer Truppen merklich steigern und nehmen schließlich die Hilfe der Deutschen in Anspruch 1918 erobern deutsche Truppen Helsinki die Finnen wählen Friedrich Karl von Hessen zu ihrem neuen König im Zuge der Umgestaltung des Deutschen Reiches zu einer konstitutionellen Monarchie folgt Finnland diesem Beispiel und bleibt dem Deutschen Reich eng verbunden Friedrich Karl von Hessen — neuer König von Finnland 1915/1916 - 10/1920 - Türkei-Krise 05/1915 - Note der Entente, die die Morde an Armeniern im Osmanischen Reich scharf Verurteilen 09/1920 - Zeitungsberich in der New York Times verleihen dem Thema neue Aktualität --> LINK 10/1920 - die "Allianz der Willigen" (LINK) unter Führung der USA beginnen den Druck nach einem Österreichische Untersuchungsbericht über weitere Gräueltaten auf die neue demokratische Republik zu steigern: Verhaftung des Türkischen Botschafters in Wien die USA verweisen türkische Diplomaten des Landes Das Deutsche Reich entsendet Beobachter und Zeppeline um die Lage zu klären die Ölversorgung West- und Mitteleuropas kommt durch die steigenden Spannungen größtenteils zum Erliegen 10/1920 - Erklärung des Türkischen Botschafters in Berlin. Die Türkei bietet an, diese "Vereinzelten Übergriffe" durch eine türkische Untersuchung vor türkischen Gerichten abzuurteilen --> LINK 10/1920 - Frankreich, England und USA lehnen weitere Diplomatie ab und intervenieren militärisch in zahlreichen Gebieten außerhalb des türkischen Kernlands. Die Weltöffentlichkeit ist schockiert und spricht vom "Neo-Imperialismus". Das Ansehen der Großmächte leidet unter der Türkeikrise 1924/25 — Machtkampf in der Sowjetunion nach Lenins Tod & Machtübernahme Leo Trotzkis —> LINK 1924 stirbt Lenin. Zu diesem Zeitpunkt hat er es geschafft die diffuse Machtlandschaft in der UdSSR kompromisslos hinter sich zu vereinen - was in gewisser Weise ein Kunststück für sich ist. Er ist aber auch paranoid und gnadenlos hinter echten wie angenommen Feinden hinterher - er hinterlässt einen Blueprint des Terrors. Bespitzelung, Geheimpolizei und gezieltes Ausschalten vermeintlicher Gegner sind Handwerkszeuges des neuen Arbeiter- und Bauernstaates International hat er es geschafft das katastrophale Ende des Großen Krieges noch dem Zaren und der Übergangsregierung anzuhängen und die Sowjetunion als ersten Kommunistischen Staat der Welt international bei der Potsdam Konferenz 1920 anerkennen zu lassen - ebenfalls eine Leistung in seinem Testament positioniert er sich gegen Stalin - es kommt zum Machtkampf zwischen Stalin und Trotzki Stalins Getreue hindern diesen an seinem Rücktritt, Trotzki hat in seiner Stellung viel Rückhalt im Militär und seit neuestem auch in der Marine deren Führung er 1922 übernimmt 1925 wird Stalin von 48 Kugeln durchsiebt in der Moskwa treibend aufgefunden. Die Umstände seines Todes werden nie geklärt anschließend veröffentlicht Trotzki Lenins Testament im ganzen Land (welches Stalin historisch verschwinden ließ). Das Testament kann mit etwas gutem Willen durchaus als Rechtfertigung eines Sieges Trotzkis über Stalin gelesen werden - so zumindest der Plan Trotzkis Trotzki baut die existierenden Mechanismen Lenins aus um die Kontrolle im Riesenreich zu sichern. Sein Fokus wird neben der straffen Organisation der Kommunistischen Wirtschaft und Armee die Weltrevolution sein Leo Trotzki — Sieger im Machtkampf mit Stalin und neuer Staatschef der UdSSR 1927 — Albanien-Krise & „Adria–Konferenz“ in München 08/1927 - Vorrücken eines Italienischen Flottenverbands unter Führung von zwei Dreadnoughts an die albanische Küste. Österreich–Tschechien und Ungarn reagieren direkt mit einem eigenen Flottenaufgebot –> LINK Auftauchen Sowjetischer Schiffe setzt eine Kette internationaler Verhandlungen und das In–Marsch–Setzen der USN in Richtung Griechenland in Gang auf dem Österreichischen Schlachtschiff „Praha“ kommt es zu einer Explosion. Das Schiff kann schwer beschädigt gerettet werden Österreich beschuldigt Italienische Kampfschwimmer den Angriff durchgeführt zu haben und erwirkt ein Geständnis von einem Italienischen Gefangenen. Italien bestreitet die Darstellung 15/09/1927: Österreich-Tschechien stellt Italien auf Grund des Geständnisses ein Ultimatum für 24h und mobilisiert seine Armee an der Grenze sowie für ein Landungsunternehmen nach Venedig Italien reagiert in gleicher Weise, zieht seine Schiffe aber aus Albanischen Gewässern zurück In der Nacht vor Ablauf des Ultimatums kommt es zu zahlreichen Zwischenfällen in Italienischen Kasernen. Im Französischen Flottenstützpunkt Toulon ereignet sich eine Explosion Frankreich erklärt am Folgetag dass Kommunistische Kräfte aus Italien und Frankreich für den Zwischenfall der Praha verantwortlich sind und dass in der Nacht einen weiteren Vorfall in Toulon sowie interne Kämpfe in Italienischen Kasernen gegeben hat. Gemeinsam gelingt es Italienischen und Französischen regulären Truppen die Revolte niederzuschlagen. Mussolini zieht derweil seine Flotte aus Albanien zurück - auf Initiative Deutschlands und Frankreichs wird eine Albanien-Konferenz in München anberaumt. die Lage an der Grenze entspannt sich zwar aber die Situation aus unvollständigen Informationen, Halbwahrheiten, Politischem Getrommel und großen Ambitionen hinterlässt eine gewisse Spannung im Mittelmeer Das Britische Empire tritt während der Krise nicht aktiv in Erscheinung, die Weltpresse unkt bereits vom Abgesang der Britischen Dominanz auf den Weltmeeren im München wird auf der sogenannten „ADRIA–KONFERENZ“ ein historischer Ausgleich zwischen Österreich und Italien erreicht. Der Französischen Konferenzleitung @quash gelingt die Sensation und beide Seiten Garantieren die geltenden Grenzen. Italien erhält die Insel „UNIJE“ von Österreich und beide Länder vereinbaren eine gemeinsame Sonderwirtschaftszone in der Adria. der Vertrag im Einzelnen: Oben: die schwer beschädigte „PRAHA“ wird nach der schweren Detonation im Bugbereich in Schlepp genommen 05/1928 - Weitere Auswirkungen der Adria-Krise -> LINK Deutschland und Italien gehen für Libyen eine strategische Partnerschaft ein Italien verpachtet den Deutschen den Hafen El-Agheila, die sich umgehend an den Ausbau des Areals inklusive Garnison, Flugfeld mit Jagdmaschinen und Anbindung an das Eisenbahnnetz Die Italiener versprechen sich von der Zusammenarbeit eine Entwicklung ihrer brachliegenden Kolonie während Deutschland eine stabile Erdölversorgung anstrebt als weitere Folge werden die Häfen Triest im Österreichischen Teil und Genua im Italienischen Teil als redundante Ölumschlaghäfen ausgebaut. Sie sollen das Öl aus Libyen über Pipelines auf Italien, Deutschland, Frankreich und Österreich–Tschechien verteilen –> LINK mit dieser neuen Kooperation wird das Mittelmeer zur Haupt–Öl–Ader für alle Europäischen Großmächte 1928 - Machtwechsel in Frankreich —> LINK 1928 ist es in Frankreich an der Zeit für eine neue Regierung. Aristide Briand hat das unmögliche erreicht und mit seinem Freund Stresemann die Erzfeinde Deutschland und Frankreich ausgesöhnt. In den folgenden 10 Jahren bildete sich aus diesem Experiment einer der stärksten Machtblöcke der 1920er — der Europäische Kontinentalblock, dem später auch Österreich–Tschechien beitritt. Obwohl Briand auf eine beachtliche Bilanz zurückblicken kann gewinnt im Wahlkampf der schrille François Darlan erheblichen Zuspruch. Mit Großmannsparolen und Englandfeindlichen Äußerungen trifft der Junge Darlan einen Nerv in Frankreich. Für einen kalkulierten Eklat sorgt er mit einem Interview, in dem er England als eine Randerscheinung, von der er „...auch gehört habe“ abkanzelt. Das komplette Interview lesen sie HIER. Bei der Wahl im Herbst erlangt er eine komfortable Mehrheit und wird neuer Regierungschef. Darlan — neuer Französischer Regierungschef ab 1928 ( @quash ) 1916–1928 — Irische Unabhängikeitsfrage bis zur Teilung 1916 kommt es zum "Osteraufstand" - noch bevor Woodrow Wilson seinen Frieden vermitteln kann in den kommenden Jahren schwelt die Unabhängigkeitsfrage, ein richtiger Bürgerkrieg bleibt aber (noch) aus. Die Zeit ist von Protesten, Ausschreitungen und Attentaten einerseits und strengen Vergeltungsmaßnahmen andererseits gekennzeichnet Eine vereinte Irische Unabhängigkeit scheitert an der harten Haltung Englands --> LINK 1928 erfolgt die Teilung Irlands. Der Nordteil verbleibt im Vereinigten Königreich, der Südteil erhält als Dominion weitestgehende Eigenständigkeit die Unabhängigkeitsfrage ist damit zwar vorerst geregelt aber nicht abschließend geklärt 11/1928 - Zweite Türkei-Krise und Vertrag von Istanbul —> LINK auf Initiative der Österreicher senden mehrere Europäische Großmächte Protestnoten und Drohungen an die Türkische Republik nachdem weitere Gräueltaten gegen die Armenischen Minderheiten im Land öffentlich werden die Großmächte verlegen Marineeinheiten und bauen eine Drohkulisse auf die Türkei ist auf massiven Druck seiner ehemaligen Verbündeten aus Deutschland gezwungen den Kompromissvorschlag der Franzosen, Deutschen und Österreicher anzunehmen. Er sieht vor, die Armenier in ein dünn besiedeltes Gebiet in den Vereinigten Baltischen Herzogtümern umzusiedeln -> LINK Damit endet formal die zweite Türkeikrise - sie lässt die junge Türkische Republik aber mit einem schweren internen Konflikt zurück. Ohnmacht gegenüber den „Neo-Imperialismus“ und gefühlter Verrat der ehemaligen Verbündeten stellen die Republik auf eine harte Zerreißprobe starkes öffentliches Werben der Franzosen unter Darlan führt aber schließlich zur Konferenz von Istanbul und zu einem Vertrag, der die Türkei erheblich näher an Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich–Tschechien bindet — zum Unmut der Briten Vertrag von Istanbul 26/11/1928 - Vereitelter Putschversuch in München –> LINK In der Nacht des 26/11/1928 findet im Hotel Vier Jahreszeiten in München eine massive Polizeiaktion mit Unterstützung der Reichswehr statt die Aktion sich gegen eine geplante Untergrundverschwörung der militanten Rechten Szene — prominent der verbotenen NSDAP bei der Aktion werden weitgehende Umsturzpläne aufgedeckt und das Netzwerk wirksam zerschlagen die Rädelsführer des Umsturzes werden mit aller Härte vor den Deutschen Gerichten abgeurteilt. Es ergehen wegen Hochverrats Todesurteile gegen: von Sebottendorf, Dietrich Eckart, Adolf Hitler, Alfred Ernst Rosenberg, Max Amann, Rudolf Heß, Ernst Röhm, Heinrich Himmler, Otto und Gregor Strasser, Erich Ludendorff, Franz Ritter von Epp, Otto von Lossow, Gustav von kahr, Alfred Hugenberg, sowie die Brüder Walterspiel und Traugott von Jagow. das harte Durchgreifen — wie 1919/20 gegen die Kommunisten — findet international Zustimmung und der Kaiser rühmt den wehrhaften Staat in einer seiner (von seinen Beratern und den Deutschen Politiker äußert gefürchteten) Reden. Paul von Hindenburg — immer noch Liebling des Volkes ist zwar oberflächlich verstrickt aber wird vom Kaiser begnadigt. Auch eine Anklage gegen Tyssen wird direkt fallengelassen Hotel Vier Jahreszeiten in München: Der Putsch scheitert bevor er angefangen hat 1929 — Machtwechsel in Deutschland —> LINK 1929 ist es auch in Frankreich an der Zeit für eine neue Regierung. Gustav Stresemann scheidet altersbedingt aus der Politik aus. Der „Kanzler der Aussöhnung“ wurde bis weit in die 1920er Jahre teils massiv angefeindet für seine Annäherung an den Erbfeind Frankreich. Letztlich gab die Geschichte ihm aber recht — 1929 geht es dem Reich so gut wie nie. Die Wirtschaft brummt, das Militär ist stark und Deutschland befindet sich in einer sehr vorteilhaften Bündniskonstellation im Herzen Europas. Stresemann hinterlässt riesige Fußspuren und wird mit höchsten Ehren vom Kaiser persönlich in den Ruhestand entlassen. Der pragmatische Wilhelm Marx (gespielt von @Walther_K_Nehring ) folgt auf den Überkanzler — er gehört der Zentrumspartei an und steht für Pragmatismus und Konstanz. 1929 — Personenverkehr am Himmel - die DELAG und ihre Zeppeline -> LINK Deutschland baut ein erstklassiges Zeppelin-Passagiernetzwerk auf. Hierbei erhofft man sich die Non-Stop-Verbindung Dublin-New York als beliebteste Reisealternative über den Atlantik mit einem nie dagewesenen Luxus zu etablieren- so ein Pressesprecher der DELAG. Hierzu wird D-LZ-128 einen Pendeldienst einrichten. D-LZ-129 ist für den Südamerika-Verkehr vorgesehen- Gespräche mit Buenos Aires laufen auf Hochtouren- und D-LZ-130 soll Afrika anbinden. 1927–1930 — Bürgerkrieg in China 1927 sind die Fronten in China geklärt: Generalissimus Tschian Kai–Shek sieht sich als rechtmäßiger Herrscher Chinas. Mit seinem Nationalistischen Kaomintang (KMT) errichtet er eine Regierung in NANJING. Die abgespalteten Kommunisten werden unter Mao Tse–Dong vereinigt und errichten in der Provinz Jiangxi eine Chinesische Sowjetrepublik der Kommunistische Feldzug beginnt mit einem Aufstand in Gouangzhou, der allerdings von den KMT blutig niedergeschlagen wird. Es gibt tausende Tote die KMT führen Feldzüge gegen die verschiedenen Warlords im Land — und zeitgleich gegen die Kommunisten. Die unterworfenen Warlords sind der Zentralregierung in Nanjing allerdings keinesfalls loyal. Dies führt zu finanziellen Engpässen bei den KMT. 1928 bauen die Deutschen Tsingtao deutlich aus, die Franzosen verstärken ihre Grenze zu China. England beschränkt sich auf die Sicherung Hong Kongs und Shanghais. Trotzkis UdSSR unterstützt Mao und seine Truppen 1929 / Frühjahr: die erste KMT Großoffensive gegen die Sowjetrepublik Jiangxi scheitert Sommer 1929: die KMT fahren über Monate eine zweite Großoffensive gegen Jiangxi. Dabei kommt mindestens bei drei großen Vorstößen Senfgas zum Einsatz. Die Effekte im relativ unprofessionell geführten Krieg sind verheerend, besonders unter der Zivilbevölkerung, bringen aber keinen dauerhaften Durchbruch "Heinkel-Affäre" 1929: über KMT Gebiet wird eine Heinkel HD17 der Rotchinesen runtergebracht. Das Auftauchen Deutscher Flugzeuge in den Händen der Kommunisten führt zu schweren Verstimmungen zwischen Deutschland und Frankreich. Der einflussreiche Marineattaché @quash wird zwangsversetzt und Darlan's Kabinett umgebildet. In der Folge dieser politischen Wirren in Frankreich kommt es im Raum Paris zu schweren Unruhen, bei denen über 50 Demonstranten und Innenminister Maurice Duboix getötet werden. Nach dem brutalen Anschlag schafft es Darlan, die Ordnung mit besonnenem Handeln wieder herzustellen September 1929: Auf die Südmanschurische Eisenbahn wird ein Anschlag verübt, der den KMT zugeschrieben wird. Es kommt zu Feuergefechten mit der Kwantung-Armee, die anschließend ausrückt und die Manschurai zügig unter Kontrolle bringt Es folgt die Gründung des neuen Staates "Manschukou", der jedoch von Japan abhängig bleibt, vergleichbar mit den Deutschen Satellitenstaaten in Osteuropa. Herrscher wird "Puyi", der formal der letzte Kaiser Chinas war Die Situation in China stellt sich Ende 1929 verfahren und unübersichtlich dar: das Ringen geht weiter — letztlich kommt es zu einer Internationalen Konferenz und das Chinesische Staatsgebiet wird aufgeteilt: Manschouko bleibt bestehen und bleibt unter starkem Japanischen Einfluss die Sowjetrepublik Südchina unter Mao Tse-Tung wird als neuer souveräner Staat im Süden etabliert aber nicht von allen Ländern - vor allem den USA - nicht anerkannt die Republik China unter Führung der Kaomintang (KMT) behält ihre Hauptstadt Nanjing aber wird in ihrer Größe beschnitten. Die USA unterstützen Kai-Scheck weiterhin der Nordchinesische Bund unter den Warlords Feng Yuxiang, Yan Xishan, Bai Chrongxi, Li Zongren sucht die Nähe zum Euroblock um seine Unabhängigkeit gegen seine direkten Nachbarn zu garantieren England bleibt in Hongkong 1930 - Gründung des "Nordchinesischen Bunds" aus den Wirren des Bürgerkriegs entsteht im Norden ein Zusammenschluss ehemaliger Warlords Regierungschef wird "Yan Xishan" der Nordchinesische Bund wird direkt nach der Gründung vom Euroblock als Partner umworben es folgen Kooperationen mit dem Deutschen Reich 1928–xxxx — Irische Unabhängigkeitsbewegung nach der Teilung nach der Teilung ist es nach wie vor das Ziel vieler Iren die Insel unter einem komplett unabhängigen Staat wiederzuvereinen Weihnachten 1928 - um die politisch unpopuläre Teilung etwas abzusichern hält die neue Irische Führung ein Referendum um Weihnachten 1928 herum ab 1930 — Arms Race in Südamerika 09/1930 - in Südamerika setzt ein neues Wettrüsten ein (LINK) - Argentinien, Chile und Brasilien platzieren Aufträge für neue Kreuzer! Brasilien bestellt: 6 x IL-1931-AM CL in Italien und 3 x Leander-2 CA in England (LINK) IL-1931-AM Design: 09/1931 — Hortys Machtübernahme in Ungarn und "Zweite Balkankrise" Unruhen in Ungarn (LINK) - die Armee geht massiv gegen Aufständische in Pécs vor. International begegnet man Ungarn mit Solidarität (besonders Österreich-Tschechien) Im Zuge der Unruhen kommt Miklos Horthy an die Macht. Er installiert ein nationalistisches Regime in Ungarn (LINK) Im Nachgang der Niederschlagung der Aufstände in Ungarn erhebt die neue Führung in Budapest schwere Vorwürfe gegen ihre Nachbarn Serbien und Rumänien. Ihnen wird eine Unterstützung der Aufständischen vorgeworfen und eine Auslieferung der Verdächtigen und vor allem eine offizielle Entschuldigung gefordert. (LINK) Sowohl Serbien als auch Rumänien lassen das Ultimatum für die Ungarischen Forderungen verstreichen (LINK) Die Krise droht militärisch zu eskalieren nachdem die Serben und Rumänen militärische Einheiten an die Grenze beordern und die Zivilbevölkerung bewaffnen (LINK) Die Eskalation ruft die Türkei auf den Plan, die eine Expansion Ungarns fürchtet und mit schrillen Tönen Budapest verbal attackiert. Die Türkei sieht sich trotz der neuen politischen Realitäten als Regionale Führungsmacht (LINK) ATTENTAT auf den Österreichischen Kronprinzen in Pula! (LINK). Der Verdacht gegen den einflussreichen Rumänischen Politiker Codreanu erhärten sich nicht, dennoch bringt das Attentat die Region an den Rand eines Krieges Die Serben und Rumänen präsentieren im Gegenzug den Österreichischen Oberst Gerhard Friedle als Drahtzieher des Attentats. Der Englische Geheimdienst bringt etwas überraschend eine Verbindung des Obersts mit den Sowjets ins Spiel (LINK) und legt sogar nochmal nach (LINK) Zur Beilegung der Krise initiieren die Türken gemeinsam mit den Griechen eine Friedenskonferenz zur Beilegung der Krise. Die Initiative der ehemaligen Feinde kommt überraschend aber wird positiv aufgenommen (LINK) Hektische Diplomatische Verhandlungen setzen überall in Europa ein, Reichskanzler Marx trifft Sowjetführer Trotzki Griechenland eröffnet die Friedenskonferenz, die Verhandlungen werden aber stur und in weiten Teilen provozierend oder gar polemisch geführt (LINK). Ungarn erläutert detailliert seine Vorwürfe. Die Rumänen und Serben weisen diese zurück. (LINK) Krieg liegt in der Luft! Während der laufenden Verhandlungen kommt es zu Luftraumsverletzungen und Provokationen der Luftwaffen der Kontrahenten. Die Franzosen errichten mit ihren Partnern daraufhin eine Flugverbotszone um die Situation zu entschärfen Die Sowjets nutzen die Beteiligung an der Friedensmission dazu, schnell Luftwaffeneinheiten und einen Militärkonvoi über Albanien nach Serbien zu bringen. Nebenbei verstärken sie die Grenze Serbiens gegen einen erwarteten Ungarischen Angriff. Die Albaner kooperieren bei der Verlegung der Russen was deren Unterstützer aus Österreich nachhaltig verärgert. Die größtenteils korrupten Eliten in Albanien agieren offenbar weit opportunistischer als erhofft (LINK) Deutschland und die UdSSR setzen schließlich Ungarn und Serbien massiv unter Druck und vermitteln damit gemeinsam ein Ende der Krise! Die Welt atmet nochmal auf (dieses Mal) -> LINK 1931–xxxx — Zweite Spanische Republik 1929 ist die Militärdiktatur von Primo de Rivera am Ende und die Monarchie ebenfalls. Das Land organisiert sich in der "zweiten Spanischen Republik" neu und bekommt eine linksgerichtete demokratische Führung 1931 schielen Teile des Spanischen Militärs auf die Entwicklung in Ungarn. Man ist angetan! (LINK) -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Entwicklung der Fliegerei in den Jahren nach dem Großen Krieg Ohne die Impulse der letzten beiden Kriegsjahre entwickelt sich die Fliegerei in der Interbellum-Epoche langsamer als in der realen Zeitschiene. Doppeldecker mit relativ niedriger Geschwindigkeit und Reichweite sind nach wie vor das Mittel der Wahl für die Erreichung der Luftüberlegenheit. Bomber sind groß und träge und verfügen nur über mittlere Reichweiten. Für den Passagierverkehr und Langstreckenaufklärung ist der Zeppelin nach wie vor das Mittel der Wahl. Deutscher Marinezeppelin um 1925 Alle Großmächte verbessern die Muster, mit denen sie 1916 erfolgreich gekämpft haben aber größere Innovationen sind spärlich. Der verspannte Doppeldecker, bewaffnet mit Maschinengewehren, bleibt das vorherrschende Prinzip. Die Motoren werden stärker und die Maschinen schneller aber der Druck für große Veränderungen bleibt aus. Hinzu kommt, dass knappe Friedensbudgets nur geringe Stückzahlen der neuen Modelle und eine entsprechend langsame Weiterentwicklung zulassen. Es verwundert daher nicht, dass in den meisten Luftstreitkräften der Welt ein recht bunter Mix an verschiedenen Mustern vorherrscht. Besonders die RAF verwendet in der Interbellum-Epoche eine Vielzahl verschiedener Jäger. Die Typen unterscheiden sich aber leistungsmäßig meist nur in Nuancen. Deutsche Jagdstaffel mit Fokker D. XIII (dem Standardjäger der Luftstreitkräfte) auf einem Aerodrom um 1927 - daneben: Britische Jagdstaffel mit Bristol Bulldogs Ende der 1920er Jahre Seit dem Großen Krieg wird allerdings auch mit dem Eindecker experimentiert. In den Augen der meisten Strategen und Konstrukteure überwiegen zwar die Vorteile des Doppeldeckers im Kurvenkampf, jedoch werden auch immer wieder Eindeckerkonstruktionen, vor allem in Frankreich in Dienst gestellt. Japanischer Type 91 Eindeckerjäger nach dem "Parasol"-Prinzip Anfang der 1930er Jahre Der Bomber als Waffe konnte im großen Krieg seinen Nutzen nur begrenzt beweisen. Dennoch gibt es zahlreiche Theoretiker, die dieser Waffengattung eine kriegsentscheidende Rolle zutrauen und diverse theoretische Einsatzkonzepte erarbeiten. Besonders in den USA und in Japan wird intensiv an dieser neuen Waffengattung geforscht. Es werden leichte und mittlere Bomber erprobt und gebaut, die meisten großen Nationen experimentieren auch mit dem Abwurf von Torpedos von Flugzeugen aus. Typischer Interbellum-Bomber: die Amerikanische Keystone Noch fehlt den Bombern allerdings die Reichweite und Traglast um wirklich zu einer entscheidenden Waffe zu werden. Zur Zeit des Übergangs von den 1920er zu den 1930er Jahren kommen vereinzelt auch Eindecker-Bomber auf. Sie versprechen höhere Geschwindigkeiten und Traglasten. Zum Wechsel ins neue Jahrzehnt kommen auch Eindecker-Bomber auf wie die Deutsche Do 23 und die Amerikanische B-9 Jagdmaschinen des „Second Great War“: FOKKER D.13F Einsatz: Luftstreitkräfte Verfügbarkeit 1930: hoch (Standardjäger) Spannweite / Länge: 11,53m / 7,3m Motor: 550 PS Geschw.: 270 km/h Gipfelhöhe: 8.000 m Reichweite: Bewaffnung: 2 x 7.92mm MG FOKKER D.17 Einsatz: Luftstreitkräfte Verfügbarkeit 1930: gering / Zulauf (Neuer Standardjäger) Spannweite / Länge: 9,60m / 7,2m Motor: Jumo 210 (750 PS) Geschw.: 360 km/h Gipfelhöhe: 9.400 m Reichweite: Bewaffnung: 2 x 7.92mm MG BRISTOL BULLDOG Einsatz: Royal Air Force Verfügbarkeit 1930: hoch (Standardjäger) Spannweite / Länge: 10,3m / 7,67m Motor: Bristol Jupiter - 440 PS Geschw.: 290 km/h Gipfelhöhe: 9.000 m Reichweite: Bewaffnung: 2 x 7.7mm Vickers MG Gloster Gauntlet Einsatz: Royal Air Force Verfügbarkeit 1930: gering / Zulauf Spannweite / Länge: 10m / 8,05m Motor: Bristol Mercury VI - 645 PS Geschw.: 370 km/h Gipfelhöhe: 10.000 m Reichweite: 740 km Bewaffnung: 2 x 7.7mm Vickers MG NIEUPORT-DELAGE NiD 62 Einsatz: Armée de l'Air Verfügbarkeit 1930: hoch (Standardjäger) Spannweite / Länge: 12m / 7,63m Motor: Hispano-Suiza 12hb - 500 PS Geschw.: 270 km/h Gipfelhöhe: 7.700 m Reichweite: 900 km Bewaffnung: 2 x 7.7mm MG DEWOITINE D.371 Einsatz: Armée de l'Air Verfügbarkeit 1930: gering / nächster Hochleistungsjäger Spannweite / Länge: 11,79m / 7,44m Motor: Gnôme-Rhône Kds 14 (800 PS) Geschw.: 400 km/h Gipfelhöhe: 11.000 m Reichweite: 1.150 km Bewaffnung: 2 x 7.7mm MG CURTISS P-6 "HAWK" Einsatz: United States Army Air Corps (USAAC) Verfügbarkeit 1930: hoch (Standardjäger) Spannweite / Länge: 9,6m / 6,88m Motor: Curtiss V-1750C Conqueror - 700 PS Geschw.: 311 km/h Gipfelhöhe: 7.300 m Reichweite: 393 km Bewaffnung: 2 x 7.6mm MG BOEING P-12 Einsatz: United States Army Air Corps (USAAC) Verfügbarkeit 1930: gering / nächster Standardjäger Spannweite / Länge: 9,1m / 6,2m Motor: Pratt & Whitney Wasp - 500 PS Geschw.: 320 km/h Gipfelhöhe: 8.000 m Reichweite: 920 km Bewaffnung: 2 x 7.6mm Browning MG NAKAJIMA TYPE-91 Einsatz: Imperial Japanese Army Verfügbarkeit 1930: gering / im Zulauf Spannweite / Länge: 11m / 7,27m Motor: Nakajima Jupiter VII - 450 - 520 PS Geschw.: 300 km/h Gipfelhöhe: 9.000 m Reichweite: Bewaffnung: 2 x 7.7mm MG Bomber Anfang des „Second Great War“: VICKERS VIRGINIA Einsatz: Royal Air Force Verfügbarkeit 1930: hoch (Standardbomber) Spannweite / Länge: 26,72m / 18,97m Motor: 2 x Napier Lion V - 2 x 505 PS max. / 2 x 475 PS Dauerleistung Geschw.: 174 km/h Gipfelhöhe: 4.250 m Reichweite: 1.585 km Bewaffnung: 1.500 k g Bomben / 3 x 7.7mm MG KEYSTONE B-3/4/5/6 Einsatz: United States Army Air Corps (USAAC) Verfügbarkeit 1930: hoch (Standardbomber) Spannweite / Länge: 22,8m / 14,9m Motor: 2 x Pratt & Whitney R-1860-7 - 575 PS Geschw.: 210 km/h Gipfelhöhe: 4.300 m Reichweite: 1.400 km Bewaffnung: 1.100 kg Bomben oder 1 x Torpedo / 3 x .30 Browning MG BOEING B-9 Einsatz: United States Army Air Corps (USAAC) Verfügbarkeit 1930: gering (im Zulauf) Spannweite / Länge: 23,42m / 15,85m Motor: 2 x Pratt & Whitney R-1860-11 Hornet B - 600 PS Geschw.: 265 km/h Gipfelhöhe: 6.325 m Reichweite: 869 km Bewaffnung: 1.000 kg Bomben oder 1 x Torpedo / 2 x .30 Browning MG Note: Die B-9, die in der alternativen Geschichte in Serie geht, hat ein festes Fahrwerk Dornier G.23 Einsatz: Luftstreitkräfte Verfügbarkeit 1930: gering / Zulauf (Neuer Standardbomber) Spannweite / Länge: 25,60m / 18,80m Motor: 2 x BMW VI - 750 PS Geschw.: 260 km/h Gipfelhöhe: 4.200 m Reichweite: 1.350 km Bewaffnung: 1.000 kg Bomben oder 1 Torpedo / 3 x .7.92mm MG JUNKERS G.38 Einsatz: Luftstreitkräfte Verfügbarkeit 1930: gering Spannweite / Länge: 44m / 23,21m Motor: 4 x BMW VI - 750 PS Geschw.: 200 km/h Gipfelhöhe: 4.000 m Reichweite: 3.500 km Bewaffnung: 5.000 kg Bomben / 5 x .7.92mm MG MITSUBISHI KI-1 Einsatz: Imperial Japanese Army Verfügbarkeit 1930: mittel Spannweite / Länge: 26,5m / 14,8m Motor: 2 x Mitsubushi Ha2-II - 701 PS Geschw.: 220 km/h Gipfelhöhe: 5.000 m Reichweite: xxx km Bewaffnung: 1.500 kg Bomben oder 1 x Torpedo / 3 x 7.7mm MG MITSUBISHI KI-2 Einsatz: Imperial Japanese Army Verfügbarkeit 1930: gering (im Zulauf) Spannweite / Länge: 19,9m / 12,6m Motor: 2 x Nakajima Kotobuki - 435 PS Geschw.: 225 km/h Gipfelhöhe: 7.000 m Reichweite: 900 km Bewaffnung: 500 kg Bomben / 2 x 7.7mm MG See-Aufklärer & Wasserflugzeuge des „Second Great War“: DOUGLAS T2D Einsatz: United States Navy (USN) Verfügbarkeit 1930: mittel Spannweite / Länge: 17m / 13,51m Motor: 2 x Wright R-1750 Cyclone - 525 PS Geschw.: 200 km/h Gipfelhöhe: 3.500 m Reichweite: 618 km Bewaffnung: 1 x Torpedo / 2 x .30 Browning MG Trägerflugzeuge des „Second Great War“: SIEMENS–SCHUCKERT D.6 Einsatz: Kaiserliche Marineflieger / Jäger Verfügbarkeit: Standard Trägerjäger bis 1927 Spannweite / Länge: 9,37m / 6,5m Motor: Siemens-Halske Sh. IIIa (160 PS) Masse: 540/710kg Geschw.: 220 km/h Gipfelhöhe: 6.000m Bewaffnung: 2 x 7.92mm MG HEINKEL D.23 Einsatz: Kaiserliche Marineflieger / Jäger Verfügbarkeit: ab 1927 Standardjäger Spannweite / Länge: 10,8m / 7,55m Motor: BMW VI (750 PS) Geschw.: 260 km/h Gipfelhöhe: 7.900m Bewaffnung: 2 x 7.92mm MG FAIREY FLYCATCHER Einsatz: Fleet Air Arm / Jäger Verfügbarkeit 1930: hoch Spannweite / Länge: 8,84m / 7,07m Motor: Jaguar IV (400 PS) Geschw.: 214 km/h Gipfelhöhe: 5.800m Bewaffnung: 2 x 7.7mm MG LÉVY-BICHE L.B.2 Einsatz: Marine Nationale / Seifenkiste Jäger Verfügbarkeit: ab 1929 Spannweite / Länge: 10,4m / 7,5m Motor: Hispano Suiza 9Fe (330 PS) Geschw.: 219 km/h Gipfelhöhe: 5.000m Bewaffnung: 2 x 7.7mm Vickers MG LEVASSEUR PL.4 Einsatz: Marine Nationale / Aufklärer & Leichter Bomber Verfügbarkeit: ab 1929 Spannweite / Länge: 14,6m / 9,7m Motor: Lorraine-Dietrich 12Eb (450 PS) Geschw.: 175 km/h Gipfelhöhe: 5.000m Bewaffnung: 1 x Defensives MG NAKAJIMA A2N Einsatz: Imperial Japanese Navy / Jäger Verfügbarkeit 1930: hoch Spannweite / Länge: 9,37m / 6,2m Motor: 580 PS Geschw.: 300 km/h Gipfelhöhe: 9.000m Bewaffnung: 2 x 7.7mm MG YOKUSAKA B4Y („Jean“) Einsatz: Imperial Japaner Navy / Torpedobomber Verfügbarkeit 1930: gering / im Zulauf Spannweite / Länge: 15m / 10,15m Motor: 700 PS Geschw.: 278 km/h Gipfelhöhe: 6.000m Bewaffnung: 1 x defensives 7.7mm MG / 1 x 800 kg Torpedo PKZ-2 Einsatz: KuK Marine / Experimental-Aufklärer Verfügbarkeit: 1924 Spannweite / Länge: ??? Motor: ??? Geschw.: ??? km/h Gipfelhöhe: ??? m Bewaffnung: keine PKZ-7 Einsatz: KuK Marine / Experimental-Aufklärer Verfügbarkeit: 1929 Spannweite / Länge: ??? Motor: ??? Geschw.: ??? km/h Gipfelhöhe: ??? m Bewaffnung: keine Die zivile Luftschifffahrt im Deutschen Reich 1921 bis heute (by: @Walther_K_Nehring ) -> LINK Einleitung Als 1916 die Waffen schwiegen, dachte man noch nicht an eine zivile Nutzung des Zeppelins, sei es für den Passagierverkehr, oder für den Frachtverkehr. Die letzten militärischen Luftschifftypen (Typen V und W) zeichneten sich durch immer mehr Nutzlasten, höhere Reichweiten und größere Einsatzhöhen aus- 16.000Km bei 51.000 Kg Nutzlast und Gipfelhöhen von knapp 8.000m- Attribute, die es für den zivilen Verkehr innerhalb des Reiches nicht bedurfte. 1917 und 1918 wurde die Zahl der aktiven Militärluftschiffe drastisch reduziert und zulaufende Neubauten abgebrochen und deren Materialien eingelagert (fertige Motoren, Aluminiumgestänge, Stoffbahnen). An Stelle einer großen Flotte, legte man nun eher Wert auf eine spezialisierte Luftschiffflotte- Fernzeppeline für Versorgungsfahrten der Schutzgebiete, schnelle Aufklärungszeppeline für die Nord- und Ostsee und Höhenzeppeline für Angriffsfahrten gegen militärische Hinterlandziele. Für die zivile Nutzung des Zeppelins wurde ab 1919 der Typ Y interessant, der als kleinerer, schneller Typ reine Aufklärungsaufgaben über der Nord- und Ostsee wahrnehmen sollte und mit einer kleinen Rumpfbessatzung auskommen konnte. Die DELAG fragte nach Bekanntwerden der Spezifikationen nach, ob es möglich wäre einen Versuchszeppelin daraus umzurüsten, der zuerst auf der Route Frankfurt am Main - Berlin-Johannisthal eingesetzt werden sollte. Dies führte zum ersten Passagierzeppelin seit dem LZ-17 "Sachsen". (Anm.: Anders als historisch setze ich die Entwicklung der Zeppeline nicht mit dem historischen Typ X, sondern mit dem Typ Y fort. Es wird später aber noch einen Typ X geben, der dann natürlich nichts mit dem historischen Typ zu tun haben wird. Zur Nummerierung der Zeppeline halte ich mich bei den zivilen Luftschiffen an die LZ-Nummerierung, die nach Baunummer geht, bei den später folgenden Militäreinheiten an die taktische Kennung via L-Nummerierung.) LZ-117-Klasse, der modifizierte Typ Y Nach dem Bau der 8 Typ Y Zeppeline, wurde ein weiterer Zeppelin in Auftrag gegeben und die Kosten hierfür von der DELAG übernommen. Auf ersten Passagierfahrten sollte die Tauglichkeit des Typs geprüft werden und als Kalkulationsgrundlage für 4 innerdeutsche Hauptrouten, als auch mehrere Nebenrouten dienen. Heraus kam LZ-117, das auf den Namen "Bodensee" getauft wurde und zuerst auf 3 Fahrten zwischen Frankfurt am Main und Berlin-Johannisthal eingesetzt. LZ-117 "Bodensee" bewährte sich so gut, dass eine Kaufoption über 3 weitere Luftschiffe gezogen wurde, die jedoch um eine weitere Gaszelle erweitert wurden, was ihre Nutzlast vergrößerte, um mehr Postfrachten transportieren zu können. Ein glücklicer Umstand für die DELAG war Anfang der 1920er Jahre der desolate Zustand der Reichsbahn, die aufgrund von Kriegsverlusten und -schäden und Reparationen an die westlichen Nachbarn, große Anbindungslücken auf ihren Strecken aufzuweisen hatte. Speziell fehlte es an geeigneten Schnellzugloks und waren diese vorhanden, fehlte es nicht selten an ausreichend Eisenbahnern in den Bahnhöfen, die für die Bekohlung und das Rangieren zuständig waren, was zu langen Aufenthalten führte. So waren die Zeppelinverbindungen oftmals schneller, da sich LZ-117 "Bodensee" durch eine bisher nie dagewesene Geschwindigkeit von 132 Km/h auszeichnete. Nach Zulauf der Luftschiffe LZ-118, LZ-119 und LZ-120, wurde LZ-117 ebenfalls um eine weitere Gaszelle modifiziert. Alle 4 Einheiten wurden ausschließlich innerdeutsch eingesetzt. Technische Daten: Baujahre: 1920-23 Länge: 120,8m (130,8m*) Größter Durchmesser: 18,71m Nenngasinhalt (95%): 20.000cbm (22.550cbm*) Prallgasinhalt: 21.050cbm (23.736cbm*) Gaszellen: 12 (13*) Antrieb: 4x Reihen-6-Zyl. Maybach Mb IVa zu je 240PS Höchstgeschwindigkeit: 132,5 Km/h Marschgeschwindigkeit: 94 Km/h (bei 2 Motoren) Leermasse: 13.646 Kg (14.700 Kg*) Nutzlast: 9.593 Kg (11.500 Kg*) (Wasserstoff) Passagiere: maximal 30+1 Besatzung: 2 Offiziere, 10 Mannschaften Reichweite: 1.700 km * = nach Umbau (und ab LZ-118) LZ-121-Klasse- Wiederaufleben der Riesenzeppeline Der sich sofort anbahnende finanzielle Erfolg, nicht nur im Passagierdienst, sondern auch im Frachtdienst, brachte die DELAG zu einer weiteren Order. Auch dieses Mal stand ein militärischer Typ Modell- der Typ Z, ein Langstreckenzeppelin ausgelegt für hohe Nutzlasten, der sowohl als Transporter oder Bomber genutzt werden konnte. Bestellt wurden 6 Luftschiffe, wobei 2 als Fracht- und 4 als Passagierluftschiffe eingesetzt werden sollten. Mit den Frachtern versuchte man zum einen die transatlantische Postverbidnung zu verbessern, als auch Anschluss an Daressalam und Kiaotchou zu ermöglichen (beide Schutzgebiete beteiligten sich zu einem Großteil an den Baukosten). Bei diesen Frachtfahrten, wurde hauptsächlich Post und kleinere Stückgüter versandt. Die Passagierluftschiffe banden Berlin oder Frankfurt am Main, mit den europäischen Großstädten an und schufen eine Konkurrenz zu den ersten Passagierflugzeugen der Lufthansa. Hier etablierte sich fortan der Zeppelin für die komfortable Luftreise, während das Flugzeug eher der Schnellverbindung, oder als Zubringer zu den Zeppelinhäfen diente. Im internationalen Dienst, wurde die obere Heckflosse mit einer schwarz-rot-goldenen Kennung bemalt. 1926 gelang LZ-122 unter Kapitän Hugo Eckener der Rekordflug nonstop von Berlin-Johannisthal nach Rabaul/Simpsonhafen (13.450Km) mit einer Wasserstofffüllung. Hierzu wurde zu Gunsten von mehreren Zusatztanks auf einen Teil der Frachtzuladung verzichtet. Die längste Fahrt mit einer Heliumfüllung auf LZ-121 gelang über 10.634 Kilometer von Berlin-Johannisburg nach Los Angeles. Technische Daten: Baujahre: 1921-25 Länge: 200,7m Größter Durchmesser: 27,64m Nenngasinhalt (95%): 70.000cbm Prallgasinhalt: 73.680cbm Gaszellen: 14 Antrieb: 5x 12 Zyl. Maybach VL I à 420PS Höchstgeschwindigkeit: 120 Km/h Marschgeschwindigkeit: 89 Km/h Leermasse: 39.690 kg Nutzlast: 30.375 Kg (Wasserstoff), 27.945 Kg (Helium) Passagiere: maximal 30 Besatzung: 10 Offiziere, 20 bis 33 Mannschaften Reichweite: 13.450Km (Wasserstoff)/10.690 km (Helium) LZ-127-Klasse- Der Wunderzeppelin 1925 wandte sich die DELAG das erste Mal an die Luftschiffbau Zeppelin GmbH und ließ ein Fernluftschiff höchster Flugkomfortklassen anfragen. Ziel war es jeden Kontinent anfliegen zu können und dabei höchsten Komfort zu bieten, um zahlungskräftiges Klientel anzulocken. 1926 wurden zunächst 2 Einheiten- LZ-127 und LZ-128 geordert, nach dem Rekordjahr 1926, wurde diese Bestellung um 2 weitere Einheiten LZ-128 und LZ-129 erweitert. Im Laufe des Jahres 1929 konnten alle 4 Einheiten in Dienst gestellt werden. LZ-127 wurde als Flottenflaggschiff der DELAG auf den Namen "Graf Zeppelin" getauft, als Andenken an dessen Vermächtnis. Es wurde vorrangig auf Verbindungen in die Vereinigten Staaten eingesetzt. LZ-128 "Fürst Bismarck" fuhr Destinationen in Asien an. LZ-129 "Generalfeldmarschall Mackensen" bereiste Südamerika und LZ-130 "Reichskanzler Stresemann" Afrika und den Orient. Der Entwurf überzeugten in allen Details und auf keiner der Fahrten kam es zu größeren technischen Zwischenfällen. Die Motoren galten als robust und zuverlässig, das Traggerüst als stabil und die Gaszellen als äußerst sicher. Bei LZ-130 wurde auf Grund der kürzeren Entfernungen erwogen eine Füllung mit Helium vorzunehmen, worauf letztendlich zu Gunsten späterer Luftschiffe verzichtet wurde. Technische Daten: Baujahre: 1926-29 Länge: 236,6m Durchmesser: 30,5m Traggasvolumen: 105.000 cbm Leistung: 2850 PS (5x 12 Zyl. V-Motoren Maybach VL 2 zu je 570 PS) Höchstgeschwindigkeit: 128 Km/h Reisegeschwindigkeit: 115 Km/h Reichweite: 12.000 Km Besatzung: 45-50 Mann Passagiere: maximal 25 Personen bei höchstem Komfort LZ-131-Klasse- Die Heliumriesen Ende 1929 bahnten sich bei LZ-121 und LZ-122 Ermüdungserscheinungen der Motoren und des Traggerüstes an und auch ein Großteil der Gaszellen bedurfte der Erneuerung, sodass kurzerhand die Außerdiesnstellung Anfang 1930 beschlossen wurde und bei der Zeppelin GmbH Ersatz für beider Luftschiffe angefragt. Gefordert wurde ein Luftschiff höchster Reichweite mit einer Passagierkapazität von 70 Personen, verteilt auf 2 Decks. Neue, leichtere, aber auch haltbarere Legierungen für das Traggerüst, sowie neue Motoren mit verbesserter Balastwassergewinnung und neue Verbundmaterialien, ließen die Größe, aber auch die Reichweite stark anwachsen. Vor allem der Durchmesser wurde gegenüber der Graf Zeppelin-Klasse um 10m vergrößert. Erstmals wurde hier eine reine Befüllung mit Helium als Traggas gefordert. Es konnte aber auch mit Wasserstoff gefahren werden, was weitaus günstiger war und höhere Nutzlasten zuließ. Eingesetzt wurden diese beiden LZ-131 "Admiral Tirpitz" und LZ-132 "Generalfeldmarschall Hindenburg" getauften Luftschiffe weltweit auf Sonderfahrten. Der Komfort konnte gegenüber der Graf Zeppelin nochmals gesteigert werden und stellte ihre Vorgänger in allen Belangen in den Schatten. Die Bauzeit betrug bei beiden Luftschiffen 30 Monate. Technische Daten: Baujahre: 1931-34 Länge: 246,7m Durchmesser: 41,2cm Nenngasinhalt: 190.000 cbm Prallgasinhalt: 200.000 cbm Leistung: 3996 PS (4x 16 Zyl. V-Dieselmotoren Daimler-Benz LOF 6/DB602 zu je 799/999 PS) Höchstgeschwindigkeit: 130 Km/h Reisegeschwindigkeit: 120 Km/h Reichweite: 16.000 Km Besatzung: 61 Mann Passagiere: maximal 72 Personen (bei Wasserstofffüllung); maximal 68 Personen (bei Heliumfüllung) Nutzlast: 11.000 Kg (Wasserstoff)/10.100 Kg (Helium) für Post, Fracht und Gepäck (zusätzlich zu den Passagieren) LZ-133-Klasse- die Giganten der Lüfte Ende 1930 wurden alle Einheiten der LZ-121-Klasse einer Revision unterzogen und auf Mängel untersucht. Es stellten sich, wie bei ihren beiden Schwesternschiffen ähnliche Ermüdungserscheinungen heraus und somit wurde beschlossen sie ab Ende 1932 aus dem Ferndienst abzuziehen und lediglich LZ-123 "August von Parseval"und LZ-125 "Georg Baumgarten" sollten kürzere innerdeutsche Verbindungen, bzw. für die Strecken Berlin-Johannisburg nach Reval, Warschau, oder Kiew eingesetzt werden. Im Gegensatz zur älteren Bodensee-Klasse, die tapfer ihren innderdeutschen Dienst verrichtete, stellte sich letztendlich die LZ-121-Klasse als nicht langlebiges Pendant heraus. Als Ausgleich zu den zwei außer Dienst gestellten Luftschiffen, wurden zwei weitere Luftschiffe auf Basis einer modifizierten Tirpitz-Klasse im Abstand von einem Jahr bestellt. Hierbei wurde eine zusätzliche Gaszelle eingefügt und das Passagierdeck etwas verlängert. Die Nutzlast erhöhte sich somit nochmals, gegenüber der Tirpitz-Klasse, bei gleichbleibender Reichweite, aber etwas geringerer Geschwindigkeit. LZ-133 wurde auf den Namen "Deutschland" getauft- frei nach dem Motto "aller guten Dinge sind drei" ("Deutschland I" und "Deutschland II" verunfallten jeweils bei innerdeutschen Flügen in den Anfängen der Passagierluftschifferei) und LZ-134 wurde nach Bekanntwerden des Zuschlags für die Olympischen Spiele 1936 kurzerhand in "Olympia" getauft. Hier wurde auch ein Indienststellungsdatum Anfang 1936 gefordert, um noch erste Fahrten mit dem Luftschiff vor den Sommerspielen unternehmen zu können- u.a. hat die DELAG 2 Transatlantikfahrten (USA und Argentinien) und 1 Asienfahrt (Kiaotchou) angestrebt, um Olympioniken gesammelt nach Berlin zu bringen. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele verdunkelte LZ-134 "Olympia" den Himmel über dem Olympiapark und präsentierte ihre Ringe dem Publikum. Nach den Sommerspielen 1936 wurde die Graf Zeppelin-Klasse vom Interkontinentalverkehr abgezogen und dort nur noch die Großzeppeline der LZ-131- und LZ-133-Klasse eingesetzt, denen vorrangig Heliumfüllungen vorbehalten blieben,. Die Graf Zeppelin-Klasse wurde fortan innereuropäisch und nach Russland und selten nach Afrika eingesetzt- meistens nur bis zu ihrer halben Maximalreichweite. Technische Daten: Baujahre: 1932-36 Länge: 263m Durchmesser: 41,2cm Nenngasinhalt: 211.850 cbm Prallgasinhalt: 223.000 cbm Leistung: 3996 PS (4x 16 Zyl. V-Dieselmotoren Daimler-Benz LOF 6/DB602 zu je 799/999 PS) Höchstgeschwindigkeit: 126 Km/h Reisegeschwindigkeit: 118 Km/h Reichweite: 16.000 Km Besatzung: 65 Mann Passagiere: maximal 84 Personen Nutzlast: 12.265 Kg (wasserstoff)/ 11.280Kg (Helium) Wasserstoff und Helium Wir alle kennen die verheerenden Bilder des historischen LZ-129 Hindenburg in Lakehurst, das in Sekundenschnelle in Flammen aufgegangen ist und vielen Menschen das Leben gekostet hat. Mitauslöser der Tragödie war natürlich die Wasserstofffüllung der Gaszellen. Mit Helium wäre das nicht passiert. Zum Glück funkt das deutsche Reich hier mit den Amerikanern im Bereich Luftschiffe auf einer Wellenlänge und beide Länder profitieren hier stark- deutsche Expertise im Luftschiffbau, was der Good Year Zeppelin Corporation extrem weiterhelfen sollte (hier muss aber @Hargen_Tannhaus entcheiden was er macht- die LZ-121-Klasse könntest du z.Bsp. kennen- schau mal unter ZR-3 USS Los Angeles) und die amerikanische Vormachtstellung in der Heliumgewinnung (fast das gesamte Helium wird da noch bei den aAmerikanern hergestellt). Nur kurz- Helium wird scheinbar dadurch gewonnen, dass der Heliumanteil in Erdgas verflüssigt wird und dem Erdgas entnommen. Deutsche Geologen werden also auch den Auftrag bekommen sich nach Erdgasvorkommen umzuschauen. Vielleicht werden sie z.Bsp. in Polen oder der Ukraine fündig. Auf jeden Fall werden die großen, neueren Zeppeline fast ausschließlich auf Helium benutzt, während die Kleineren, Älteren auf Wasserstoff oder Helium benutzt werden- was halt gerade da ist. Wasserstoff hat ja die Eigenschaft, dass er sich mit der Zeit verflüchtigt, bzw. sich selbst verunreinigt und daher abgelassen werden muss. Helium ist da bei weitem stabiler. Das kann man auch für kürzere Wartungsintervalle nutzen, indem man Wasserstoff für 2-3 kürzere Fahrten nutzt, danach eine kleinere Wartung einsetzt und dann wieder mit Helium befüllt für eine längere Periode. Ob und wie es 1937/38 zu einem Zeppelinunfall kommt, da lasse ich mich gerne überraschen, bzw. überlege ich mir noch, in welchem Ausmaß das passieren wird. Auf jeden Fall ist, was das kofortable Reisen anbelangt, der Zeppelin bis Anfang der 40er normal die unangefochtene Nummer 1 am Himmel. Wenn ich nicht falsch informiert bin, dann schaffte erst die FW 200 den ersten nonstop Transatlantikflug und das via Schweineklasse, ohne dass man sich frei hätte bewegen können. Also immerhin ein Pluspunkt für die Daseinsberechtigung der Zeppeline. Abschließend- wann ich mit den Militärluftschiffen fertig werde, steht in den Sternen. Da muss ich mich erst noch durch den Wust von 1916/17 kämpfen und ein paar Typen ergänzen (und genau diese Typen fliegen eh gleich wieder raus- ich will es aber komplett haben!). Wie es ab den 1920ern ausschaut, habe ich im Grundgerüst fertig. Den kleien Aufklärer kennt ihr, wie auch den Fernaufklärer und Frachter. Fehlt mir nur noch der Nachtbomber. Und dieses Einsatzkonzept werde ich klar weiter verfolgen. Der Erfolg bis 1916 sollte mir Recht geben, wenn auch DeTe und stärkere Flak sich bestimmt freuen werden Auf alle Fälle sind die neuen Materialien der LZ-131-Klasse mit neuen Motoren etwas auf das ich mich freue. Was die Bilder der Bodensee-Klasse als auch der Graf Zeppelin-Klasse betrifft, die sind von mir persönlich und sollten zu 99,5% den historischen Vorgaben entsprechen. Die Bodensee wahrscheinlich sogar noch mehr. Bis auf den Namensschriftzug (den kriege ich einfach nicht richtig hin- entweder, wie jetzt zu fett, oder viel zu dünn), sollte da eigentlich alles stimmen. Also wer die nutzen möchte, auch für Shipbucket, darf das gerne tun, soll mich dann aber bitte nennen. Funfact am Rande- der Geschwindigkeitsrekord der Bodensee wurde erst vom Zeppelin NT geknackt -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Strategien der Seemächte Großbritannien - Royal Navy Konsolidierung der Britischen Wirtschaft und Sicherung des Commonwealth haben oberste Priorität Daher ist flottenstrategisch die Sicherung der Seewege das Hauptziel der Überlegungen Dazu gehört, geeignete Taktiken und Strategien zu entwickeln, Bedrohungen der Seewege abwehren zu können (Weiterentwicklung von Asdic, des Seefliegerwesens und der Kommunikation auf See, etc.) daneben müssen wir natürlich in der Welt Stärke demonstrieren, dazu werden wechselnde Flottenverbände Weltreisen unternehmen. -> "Show the Flag" Wenn der Krieg eines gezeigt hat, dann die Schwäche bisheriger Schiffsentwürfe, hier wird schnellst möglich Abhilfe geschaffen werden müssen. Für den Umbau der in Dienst bleibenden Großkampfschiffe waren ursprünglich 5 Jahre geplant, aus finanziellen Gründen wird das Programm auf 10 Jahre gestreckt. Der Kreuzerbau wird darauf ausgerichtet, mögliche Raider schnell und effektiv zu jagen und zur Strecke zu bringen. Dazu werden die Test mit den Flugzeugträgern weiter gehen, um sowohl Taktiken als auch schiffbaulich das jeweils Bestmögliche zu entwickeln. Vereinigte Staaten von Amerika - US Navy Konsolidierung der Flotte für Globale Einsätze (z.B. Entwicklung eines modernen 15" Geschützes, Aufbau von Aufklärungskräften, etc.) Ausbau starker Basen auf Globalem Level mit schwerster Artillerie (16"), unter anderem Phillipinen, Hawaii, Panamakanal, etc. Priorität auf Ausbau der Marineflieger und Flugdeckfliegerei Deutsches Reich - Hochseeflotte Sicherung der deutschen Bucht, der Ostsee und der Übersee-Besitzungen, sowie der Handelsmarine, demnach die Aufrechterhaltung der Zufuhrschifffahrt im Kriegsfall -Bündnisbeitrag Schlachtflotte ist schlagkräftig genug, in Diversionsoperationen Blockadebrechern den Durchbruch in die deutsche Bucht zu ermöglichen. Globale Sicherung übernimmt eine recht ansehnliche Flotte aus Kleinen Kreuzern. Im Bedrohungsfalle können schwerere Einheiten verlegt werden- als unmittelbare Feuerwehr die 21cm-Kreuzer, oder Teile des/das gesamte 1. Aufklärungsgeschwader/s. Verteidigung der deutschen Bucht und der Ostsee übernehmen Torpedoboote und U-Boote zur See, unterstützt durch Marineflieger aus der Luft. Stellt sich eine signifikante Schwächung des Gegners heraus, wird die eigene Schlachtflotte aktiv und versucht aus der deutschen Bucht auszubrechen. Sicherungskreuzer in Übersee, die keinen Sicherungsaufgaben nachkommen müssen, führen Zufuhrkrieg. Dem schließen sich die Kreuzer-U-Boote an. Im Falle der Bündnisverteidigung wird individuell beurteilt, wie geholfen werden kann. Das kann von der Bereitstellung von Seebasen bis hin zum aktiven Eingreifen der Schlachtflotte gehen. Die Tendenz sollte jedoch sein, dass die eigene Flotte wo möglich geschohnt wird, kann jedoch ein Gegner zu Entscheidungsschlacht gestellt werden, wird diese geschlagen. Das Ansehen Deutschlands als verlässlicher Bündnisparter muss hier im Vordergrund stehen. Kaiserreich Japan - Kaiserlich Japanische Marine Unterstützung der Bestrebungen des Kaiserreichs Expansionen vor allem in China und Sibirien voranzutreiben Vorsichtiges / opportunistisches Beobachten der Europäischen und Globalen Bündnissituationen Eindämmung der US-Amerikanischen Hegemonialbestrebungen im Pazifikraum Ausrichtung der Flotte auf die Entscheidungsschlacht ("Kantai Kessen") um die Vorherrschaft im Pazifik Konsequente Nutzung von neuen Technologien (wie Funkortung) zum Gewinnen jedes möglichen qualitativen Vorteils Frankreich - Marine Nationale Priorität: Konflikt vermeiden / Konsolidierung Fähigkeit, im Mittelmeer Dominanz ausüben zu können sekundärer Fokus auf Schutz Atlantischer Routen, vorzugsweise in Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern Schrittweiser Aufbau einer Fähigkeit, im Bedarfsfall Taskforces in die Kolonien entsenden zu können Italien - Reggia Marina Sicherung des Status als Regionale Mittelmeermacht ausbauen der Küstenbefestigungen + Flugplatz um Otranto mit Tarent, als wichtigsten Stützpunkt zu erweitern Ausbau der Marineflieger und deren Flugplätze an allen wichtigen Orten (Sizilien, Sardinien, Dodekanes etc.) / Verzicht auf CVs da die Flugplätze als ausreichend angesehen werden, außerdem fehlt das Geld Ersatzbauten erstmal nur im Bereich der CL, DD, DE und SS (CA evt. erst als Reaktion sobald die ersten CA von KuK und Frankreich im Mittelmeer schwimmen) Bestands BB werden wie angekündigt konsequent modernisiert Österreich Schwerpunkt: Bildung einer mobilen und modernen Regionalen Mittelmeermacht mit mobilen modernen Kreuzern Auf- und Ausbau einer Festung aif Korfu Ungarn Sicherung der Adria und das Ermöglichen eines etwaigen Blockadedurchbruchs hierzu Errichtung eines Seefestung auf Korfu mit starker Küstenartillerie 38cm gekauft in Deutschland (öffnet einen Korridor von mindestens 20-25Km); Aufbau einer eigenen kleinen Schlachtflotte durch Ankauf der Helgoland-Klasse und Bildung von 2 Schlachtgeschwadern. Weiter unterstützende Operationen für Landtruppen, sofern in Reichweite der Flotte. Bündnisbeitrag ggü. Österreich Russland / Sowjetunion erstmal den Bürgerkrieg hinter sich bringen -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Der Flottenvertrag von London 1920 Der Sonderfrieden löst erst einmal nicht die politischen Spannungen in Europa auf – dennoch scheuen die Großmächte ein den 1920er Jahren einen neuen Waffengang. Nach dem Ende des Weltkrieges bahnt sich ein neues Wettrüsten zur See an, angefeuert durch die massiven Bauprogramme der Amerikaner und Japaner. Weder Großbritannien noch Deutschland können nach den Entbehrungen der letzten Kriegsjahre an diesem Wettlauf teilnehmen. Dennoch will Churchill wenigstens den Status Quo seiner einstigen Seemacht retten. Er lässt zwei gigantische neue Schiffsklassen projektieren, den G3 Schlachtkreuzer und das monströse N3 Schlachtschiff mit 9 x 457mm Kanonen. Diese beiden Klassen würden auf einen Schlag einen Großteil der existierenden Dreadnought Flotten entwerten. Das klamme Königreich hat zwar keinerlei Möglichkeiten, die N3s tatsächlich zu bauen aber der Bluff verfehlt seine Wirkung nicht: 1920 startet in London auf Britische Initiative eine Flottenkonferenz. START DER KONFERENZ (<- Click here). Die Ziele der Konferenz werden wie folgt definiert: Allgemein gültige Definition der Schiffsklassen Verteilungsschlüssel Tonnage zwischen den Teilnehmenden Nationen Regelung für Neubauten und Ersatzbauten (vor allem der Großkampfschiffe) Wenn nötig Einzelfallklärung Abschlusserklärung FLOTTENVERTRAG VON LONDON 1920 (ERGEBNIS): Berechnungsgrundlage ist die Englische Tonne (ts) - entspricht 1,016 metrischen Tonnen - dabei ist die Standardverdrängung maßgeblich Tonnageschlüssel der Mächte (zulässige Großkampfschifftonnage in ts) Faktor 5 (700.000 ts) Großbritannien USA Faktor 3 (420.000 ts) Deutschland Japan Faktor 2,5 (350.000 ts) Frankreich Faktor 1,75 (245.000 ts) Italien Nachfolge Österreich-Ungarn Methode zur Berechnung der Grosskampfschifftonnage: T = a x b x 35.000 ts T = Tonnagelimit a = Nationaler Faktor (z.B. 5 für GB) b = Faktor 4 -> LINK Bau von Großkampfschiffen --> LINK Ein Großkampfschiff ist ein Kriegschiff von über 11.000 ts STD Verdrängung oder über 21cm Armierung alle Neu- und Ersatzbauten dürfen eine maximale Standardverdrängung von 35.000 ts und eine Armierung von 15" / 38cm nicht überschreiten Großkampfschiffe dürfen erst nach 20 Dienstjahren ersetzt werden Semi-Dreadnoughts dürfen davon abweichend bereits nach 15 Dienstjahren ersetzt werden (Amendment). Semi-Dreadnoughts im Sinne dieses Vertrages sind bereits existierende Einheiten mit einer Hauptkaliber von min. 11" und einem Zwischenkaliber in Flügeltürmen unter 11" bis minimal 7". Vor-Dreadnougths (also Schiffe, die auf der Konferenzliste nicht erwähnt sind) dürfen direkt verschrottet und ersetzt werden. Wenn das nicht erfolgt müssen diese in die neue Tonnageliste mit aufgenommen werden Baustopp und Abriss aller Einheiten, die das gesetzte Limit überschreiten Ausnahmen US: behalten alle 4 Colorados Ausnahmen GB: behalten Hood und bekommen das Recht, 2 Einheiten zu 35.000 ts / 16" zu bauen Ausnahmen Japan: behalten 2 Nagatos Ausnahmen Deutschland: erhalten das Recht, 4 Einheiten vorzeitig zu ersetzen und die freiwerdende Tonnage mit Einheiten bis 15" / 35.000 ts STD zu füllen Ausnahmen Frankreich: erhalten das Recht, 3 Einheiten vorzeitig zu ersetzen und die freiwerdende Tonnage mit Einheiten bis 15" / 35.000 ts STD zu füllen Ausnahmen Italien & Ö-U (Ö und U zusammen): erhalten das Recht, 2 Einheiten vorzeitig zu ersetzen und die freiwerdende Tonnage mit Einheiten bis 15" / 35.000 ts STD zu füllen Bau und Unterhalt von Kreuzern eine kumulierte allgemeine Tonnagebegrenzung für Kreuzer wird von den Konferenzteilnehmern nicht gewünscht --> LINK Definition der Untergrenze für Schlachtschiffe (und damit Obergrenze für Kreuzer) bei 11.000 ts STD sowie 21 cm Artillerie --> LINK Vorerst keine Limitierungen für Kreuzer, weder Baustop, noch quantitative Obergrenzen Einrichtung eines 5-Jahres-Zyklus zur Einrichtung von Folgekonferenzen zur Rüstungskontrolle Wie die Initialkonferenz sind die Folgekonferenzen berechtigt, quantitative und qualitative Limitierungen für Kreuzer zu setzen und diese mit 2/3-Mehrheit entsprechend der Verteilungsschlüssel für die restliche Vertragsdauer zu beschließen Basis für eventuell einzuführende Limitierungen in der Tonnage von einzelnen Schiffsklassen sollte zunächst immer der Verteilungsschlüssel für Schlachtschiffe sein, d.h. wenn z.B. eine Limitierung für 21cm-Kreuzer eingeführt wäre würde diese nach dem Muster Schlüssel*Tonnage wie bei den Schlachtschiffen gestaltet werden Sollten einzelne Nationen bei einzelnen Klassen einen höheren Bedarf haben als der Schlüssel vorsieht kann dieser Bedarf begründet werden und eine Änderung wiederum mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden Ein herabsetzen des Schlüssels einzelner Nationen ist gegen den Willen der betreffenden Nationen auf keinen Fall möglich (nur falls jemand fürchtet bei solchen Regelungen sein Spielzeug zu verlieren...) Bau und Unterhalt von Flugdeckschiffen, Flugboottendern, etc. (in der Folge allgmein als "Flugzeugträger" bezeichnet) Ausnahme vom Großkampfschiff bildet die neue Kategorie der "Flugzeugträger", unter der Flugboottender, Flugzeugmutterschiffe und Flugdeckkreuzer zusammengefasst werden Ihr primärer Einsatzzweck muss der Transport und der Einsatz (also Start und Landung) von Flugzeugen und Luftschiffen sein Diese Schiffe dürfen maximal 27.000 ts STD verdrängen und eine Armierung von höchstens 15cm / 6" tragen --> LINK Zulässige Tonnagengrenzen: Tonnage für Flugzeugträger = Nationenfaktor* x 20.000 ts STD + Option bis zu 35.000 ts STD aus der Großkampfschifftonnage zu übertragen --> LINK USA + Großbritannien: 100.000 ts STD (+ max 35.000) Deutschland + Japan: 60.000 ts STD (+ max 35.000) Frankreich: 50.000 ts STD (+ max 35.000) Italien + Rest Österreich-Ungarn: 35.000 ts STD (+ max 35.000) Bau und Unterhalt von Ubooten: Die Konferenz beschließt, Uboote lediglich qualitativ zu beschränken --> LINK Uboote bis 500ts ("Küstenuboote") aufgetaucht unterliegen keinen weiteren Beschränkungen (wie in der Vorabstimmung grundsätzlich entschieden) --> LINK Es besteht Bestandschutz für alle aktiven Boote, die aus diesem Limit herausfallen, sowie für diejenigen, deren Kiel zum Konferenzbeginn (01-Jun-1920) bereits gelegt sind und sich damit nachprüfbar im Bau befinden. Zusätzlich wird den am Vertrag teilnehmenden Nationen eine Gesamttonnage für Boote bis 800ts ("Hochseeuboote") aufgetaucht zugestanden. Diese Tonnage an 800ts Booten berechnet sich folgendermaßen: Flotten-Tonnage = Nationenschlüssel x 800ts x 5 Umbau von Großskampfschiffen zu Schulschiffen: Der Bau neuer Schulschiffe unterliegt den Kreuzerbaubestimmungen Jeder Flotte wird aber die Möglichkeit zugesprochen, ein zur Verschrottung vorgesehenes Großkampfschiff stattdessen zum Schulschiff umzubauen, und es so weiter zu nutzen dazu müssen folgende Kriterien erfüllt sein es darf nur ein trainingsüblicher Munitionsvorrat an Bord verstaubar sein der Gürtelpanzer ist zu demontieren die Maschinenanlage muss derart abgerüstet werden, dass eine Höchstgeschwindigkeit von 18kn nicht überschritten wird es dürfen höchsten 6 (sechs) schwere Geschütze über 8" / 21cm an Bord sein Stützpunktabsprachen: USA: Auftankstützpunkt in Piräus (Griechenland) Österreich + Ungarn: Marinebasis auf Korfu (Griechenland) Flottenliste nach Teilnehmerland: Siehe Annex "Mittelmeer-Passus": Die Seemächte dieser Konferenz verpflichten sich, keine Schiffe mit größerer Bewaffnung als 15“ im Mittelmeer zu dulden oder selbst dort zu stationieren oder einzusetzen. Nur Seenotfälle seien davon ausgenommen. (gestrichen auf Antrag Frankreichs) -> LINK Abschlusserklärung: --> LINK Die Vertreter der Großmächte verhandelten hart aber konstruktiv - sie alle einte die Vision, den kommenden Generationen ein weiteres Blutvergießen wie jenes während des Großen Krieges zu ersparen. Mit der Maßgabe "The only way to disarm - is to disarm" gingen alle Unterhändler bis an die Grenze dessen, was gute Politik und Augenmaß ihrer Länder zuließen, um eine Begrenzung der aktuellen und kommenden Seerüstung zu erreichen. Immer stand dabei die Beschränkung von Dreadnoughts im Zentrum der Bemühungen. Es konnte sowohl eine Begrenzung der Gesamttonnagen der Flotten als auch eine qualitative wie auch eine sehr strenge quantitative Begrenzung von Neubauten erreicht werden. Die Welt hielt mehr als Zwei Monate den Atem an während die Mächtigen dieser Welt über das Schicksal der nächsten Dekaden entschieden. Am Ende waren sich alle Delegationen der historischen Bedeutung dieses Treffens bewusst und die erzielte Einigung kann als beispiellos in der Geschichte der Moderne angesehen werden! Zur Abschlussparade sandten die Schiffe der gastgebenden Britischen Royal Navy den anderen Konferenzteilnehmern noch folgende Nachricht per Signallampe: "FRIENDS TODAY - FRIENDS IN FUTURE - FRIENDS FOREVER" An diesem historischen Abend des 10-Aug-1920 schien die untergehende Sonne die ganze Welt in Blut zu tauchen. Annex 1 - Flottenliste nach Abschluss der Konferenz: Royal Navy - Großbritannien US Navy - Vereinigte Staaten von Amerika Hochseeflotte - Deutsches Reich Kaiserlich Japanische Marine - Kaisereich Japan Marine Nationale - Frankreich Reggia Marina - Italien Nachfolgestaaten der KuK Monarchie Annex 2 - Fortschrittsbericht der Konferenzleitung: 1. Verhandlungsrunde - Plenum: 2. Verhandlungsrunde - Separate Hinterzimmergespräche: 3. Verhandlungsrunde - Mehrheitsentscheidungen nach Stimmrechten: Flottenregister "Großkampfschiffe" zu Konferenzbeginn: US Navy / Royal Navy / Hochseeflotte / Kaiserlich Japanische Marine: Marine Nationale / Regia Marina / Ex-K-u-K Marine: -
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1MajorKoenig replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Hintergründe - Politik & Länder DEUTSCHLAND: In Deutschland wird das Ergebnis des Wilson-Friedens mit größter Enttäuschung aufgenommen. Der Bevölkerung ist nicht vermittelbar, warum das Deutsche Heer nach Jahren der Entbehrungen und in aussichtsreicher Position stehend zurückgezogen wird und auch noch Reparationen an Frankreich zu entrichten sind. Es herrscht Katerstimmung und Wut, die sich über das Frühjahr 1917 in bürgerkriegsähnliche Zustände steigert. Wut auf die eigene Führung, die schwierige Versorgungslage und das verletzte Ehrgefühl, dass aller Einsatz und alle Opfer der letzten Jahre umsonst gewesen waren. Der Kaiser reagiert zunächst langsam auf die instabile Situation und versucht anfangs noch, die Situation mit Hilfe des Militärs unter Kontrolle zu bringen. Dies verschlimmert die Lage jedoch nur noch weiter und das Land droht in unkontrolliertes Chaos abzurutschen. Im Mai startet Gustav Stresemann einen Versuch eine übergreifende Koalition zu schmieden unter Einbindung der Liberalen, Konservativen und Sozialdemokraten. Mit Verhandlungsgeschick und weitreichenden Zugeständnissen des Kaisers gelingt schließlich im Sommer eine Einigung. Deutschland wird konstitutionelle Monarchie unter Kanzler Stresemann und der Kaiser kann – zumindest formal – Staatsoberhaupt bleiben. Die nächsten Jahre wird Kanzler Stresemann vor allem die Narben innerhalb der Gesellschaft heilen müssen und die vom Krieg gebeutelte Wirtschaft wieder in Fahrt bringen. Zudem müssen Massen von traumatisierten und versehrten Kriegsheimkehrern wieder in die Gesellschaft integriert werden. Sein größtes Projekt jedoch wird der Versuch der Aussöhnung mit dem “Erbfeind” Frankreich werden. Hüben wie drüben herrscht Hass auf den großen Nachbarn und alle Nöte und Ängste werden auf ihn projiziert. Diesen fatalen Kreis will Stresemann gegen alle Widerstände im eigenen Land durchbrechen. Auf Französischer Seite findet er mit Aristide Briand einen ebenbürtigen Mitstreiter – beide Männer verbindet das Freimaurertum. Deutschlands Politik der kommenden Jahre wird größtenteils auf das eigene Land und auf seine Sicherung innerhalb Europas fokussiert sein – wobei der Anbahnung eines Bündnisses mit Frankreich eine besondere Stellung zukommt. GROSSBRITANNIEN: Das Inselreich begann den “Großen Krieg” in uneingeschränkter Hegemoniestellung und mit dem Ziel, diese zu halten sowie ein weiteres Erstarken des Deutschen Kaiserreichs zu unterbinden. Die Royal Navy beherrschte zu der Zeit uneingeschränkt die Ozeane und konnte somit den Seehandel diktieren. Da alle modernen Industrienationen zu ca. 80% auf den Seehandel angewiesen sind, war Großbritannien vor dem Krieg in einer beispiellos mächtigen Situation. Um die Kriegsanstrengungen zu finanzieren musste sich das Königreich jedoch in ebenso beispielloser Weise bei Großbanken in den USA verschulden. Das Ergebnis des Wilson-Friedens ist für England eine Katastrophe, da das Land neben dem verfehlten Kriegsziel einen neuen potentiellen Feind mit den USA hat, der unverhohlen das Ende der Britischen Dominanz proklamiert. Wilson düpiert die Engländer sogar ganz öffentlich, als er ankündigt, eine “Fleet – Second to None” zu bauen. Nur auf massiven Druck der Amerikaner unterzeichnet die klamme Britische Regierung schließlich den Wilson-Frieden. Wie auf dem Kontinent kommt es auch im Inselreich anschließend zu Unruhen. Die innerlich zerstrittenen Liberalen von Lloyd George verlieren deutlich bei den Wahlen 1918 und Austen Chamberlain wird mit seinem Kriegsminister Winston Churchill Premier. Chamberlains strenge Steuerpolitik bringt ihm jedoch viele einflussreiche Gegner ein was schon nach kurzer Zeit dazu führt, dass der noch rechtzeitig zu den Konservativen gewechselte Churchill neuer Premierminister werden kann - nachdem Chamberlain als Premier mitten in der Londoner Friedenskonferenz zurücktritt. Churchills Ziele werden die Eindämmung des Deutschen Reiches, eine Verteidigung der Englischen Vormachtstellung und die Wahrung des Empires ein. Er tritt mit dem Versprechen an, das Vereinigte Königreich wieder groß(artig) zu machen. USA: Die USA lebten nach einer Phase der aggressiven Imperialistischen Expansion in einer Phase der Abgeschiedenheit als der Krieg in Europa die Nation aufrüttelt. Die zunehmende Verschuldung des Englischen Königreichs bei den amerikanischen Banken führte jedoch zu einem starken Interesse, England wenigstens nicht als Verlierer des Waffengangs zu sehen, da dies eine Rückzahlung der Kredite unmöglich machen würde und die amerikanische Finanzindustrie in eine unvorhersehbare Krise stürzen würde. Die Bevölkerung ist zu dieser Zeit jedoch gespalten, es gibt sowohl ein pro-deutsches als auch ein pro-englisches Lager. Präsident Wilson gilt vielen als weltfremder Idealist und wird dafür im eigenen Land belächelt. Seinen Wahlerfolg verdankt er dem Versprechen, die USA aus dem Weltkrieg herauszuhalten, jedoch macht das Risiko der massiven Kriegskrediten eine neutrale Haltung zunehmend unmöglich. Mit dem Wilson-Frieden Ende 1916 gelingt dem Präsidenten jedoch eine Sensation und bringt ihm den Status einer Globalen Moralischen Instanz ein. Präsident Wilson hat jedoch Ambitionen, die weit über den Frieden in Europa hinausgehen. Ihm schwebt ein Globaler Völkerbund vor mit den USA als eine Art Weltpolizei. Öffentlich erklärt er, eine „Fleet second to none“ bauen zu wollen, eine klare Absage an die Englischen Flottendominanz. Wilson weiß, dass das klamme England ein Wettrüsten mit den USA nur verlieren kann und er weiß auch, dass das Vereinigte Königreich einen Krieg mit den USA niemals gewinnen könnte. Wilson ist 1917 auf dem Höhepunkt seiner Macht und er weiß, wie zerbrechlich der Frieden in Europa sein wird. Er lässt daher als erstes eine Reihe von Kriegssplänen gegen alle verbliebenen Großmächte ausarbeiten, farbcodiert nach Gegnerländern: RED (England), ORANGE (Japan), BLACK (Deutschland), GOLD (Frankreich).Die Politik der USA wird in den Jahren auf verstärkte Aufrüstung – basierend auf den Warplans – mit dem Ziel der Absicherung einer Wirtschaftlichen Hegemonie sowohl im Pazifik als auch im Atlantik zielen. JAPAN: Das Japanische Kaiserreich ist vom Weltkrieg relativ wenig gebeutelt. Das Prestige, mit Russland eine „Europäische“ Nation bei Tsushima vernichtend geschlagen zu haben strahlt auch 20 Jahre später nach. Die Hegemonialbestrebungen des Kaiserreichs über den Pazifischen Raum müssen jedoch früher oder später zum Bruch mit Großbritannien und den aufstrebenden USA führen. Japans Beziehungen zu den Bündnispartnern des Weltkriegs kühlen nach 1917 sehr schnell ab und das Land bereitet eine aggressive Marineexpansion vor. Japan ist offen für neue revolutionäre Ideen der Seekriegsführung, wie das Flugzeug, und treibt seine Aufrüstung kompromisslos voran. RUSSLAND: Russland ist neben Frankreich und Deutschland eines der am stärksten vom Krieg gezeichneten Länder. Der katastrophale Kriegsverlauf, die hohen Verluste und die schlechte Versorgungslage fördern unüberbrückbare Konflikte innerhalb der Russischen Gesellschaft zu Tage. Auch ohne die teilweisen Zusammenbrüche des Kriegsjahrs 1917 kommt es in Russland zu einer Reihe von revolutionären Umstürzen aus denen Lenin letztlich als neuer Herrscher hervorgeht. Das Land isoliert sich vom Rest der Welt und errichtet den ersten Kommunistischen Staat. Ein Bürgerkrieg und Jahre der Misswirtschaft und Hungersnot sind die Folge. Für die Rote Marine brechen schwere Zeiten an, die wenigen operativen Einheiten rosten in den Häfen vor sich hin – an Neubauten ist vorerst nicht zu denken. Erst nach dem endgültigen Sieg der Roten kommt das Land Mitte der 1920er Jahre langsam zur Ruhe. Doch die Rache der Roten ist ebenso gründlich wie blutig. Der Bürgerkrieg und die folgenden Säuberungen werden Millionen Opfer fordern, die Zarenfamilie wird eines der letzten sein. FRANKREICH: Frankreich hat neben Deutschland und Russland am stärksten unter den Folgen des großen Krieges gelitten. Die wirtschaftlich wichtigsten Landstriche sind verwüstet und ganze Generationen junger Männer gefallen. Die Moral der Armee ist nach dem enttäuschenden Krieg am Boden und in den Fabriken und Manufakturen geht das Rote Gespenst der Revolution um. Wie kein anderer schafft es der Sozialist Aristide Briand die Sorgen und Nöte der Menschen aufzunehmen und wird französischer Ministerpräsident. Seine Priorität ist der Aufbau der größtenteils zerstörten Französischen Wirtschaft. Mit dem neuen deutschen Kanzler Gustav Stresemann wagt Briand das Experiment der Deutsch-Französischen Aussöhnung, was in den 1920er Jahren sogar zum Bündnis zwischen den einst so tief verfeindeten Nationen führen wird. ITALIEN: Italien hat im 19 Jahrhundert eine beispiellose Auswanderungswelle erlebt. Das Land hat Schwierigkeiten, die Rückständigkeit der Wirtschaft zu überwinden. Obwohl Italien mit Deutschland und Österreich-Ungarn im Dreibund verbündet war bleibt es im Weltkrieg erstmal neutral und wechselt 1915 sogar die Seiten und tritt für die Entente in den Krieg ein. Innenpolitisch ist das Land tief gespalten über die Kriegsfrage. Als der Krieg Ende 1916 zu Ende geht hat Italien außer blutigen Verlusten kaum Gewinne vorzuweisen. Benito Mussolini kann die Zerrissenheit der Gesellschaft und die Großmachtsphantasien des Bürgertums geschickt für sich nutzen und erlangt 1922 mit seinem Sternmarsch auf Rom die Macht im Staat. Er installiert eine Diktatur unter seiner Führung und richtet sein Land auf Expansion aus. Mussolini träumt von einem neuen Römischen Reich und gibt seinen Militärs den Auftrag, Möglichkeiten zur Modernisierung der Streitkräfte zu prüfen. Italien erhebt ganz öffentlich Anspruch auf Trentino und Südtirol und Mussolini schürt die Enttäuschung über den Friedensschluss, bei dem Italien seiner Meinung nach leer ausgegangen ist. ÖSTERREICH-UNGARN & OSMANISCHES REICH: auf Druck Wilsons werden in Teilen beider Ländern Unabhängigkeitsreferenden durchgeführt. Österreich-Ungarn zerfällt ohnehin in dieser Zeit auf Grund der Unabhängigkeitsbestrebungen Ungarns. Beide Staaten müssen eine Vielzahl von Provinzen in die Selbstbestimmung entlassen. Die Flotte Österreich-Ungarns wird zwischen den Folgestaaten geteilt, die Türkische Flotte ist nach dem Krieg ohnehin in beklagenswertem Zustand und verbleibt als regionale Küstenverteidigung der neuen Türkischen Republik. Die Politische Karte 1920 (powered by @Walther_K_Nehring ) -
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1916 – Wilson’s Frieden Im Jahre 1916 ist der Krieg in Europa ebenso offen wie festgefahren. Auf den Schlachtfeldern in Frankreich sterben täglich Hunderte Soldaten, ohne dass eine Seite nennenswerte Durchbrüche erzielen kann. Der Deutsche Vormarsch ist zum Erliegen gekommen und die Europäischen Massenheere liegen einander in einem erbarmungslosen Stellungskrieg gegenüber. Im Sommer diesen Jahres kam es in der Nordsee zum ersten und einzigen Zusammenstoß der gigantischen Schlachtflotten des Deutschen und des Englischen Reiches. Entgegen der Erwartungen entscheidet diese Schlacht jedoch nicht über den Ausgang des Krieges. Obwohl die Deutsche Hochseeflotte einen Taktischen Sieg erringen kann und mehrere moderne Großkampfschiffe des Gegners versenken kann, muss sie sich vor der Englischen Übermacht zurückziehen und entkommt nur mit Glück größeren eigenen Verlusten. Das Ergebnis der Schlacht ändert zudem letztlich nichts an der Situation in der Nordsee und die Britische Blockade mit allen ihren Auswirkungen bleibt bestehen. In diese verfahrene Situation herein stößt US-Präsident Woodrow Wilson mit einer Friedensinitiative. Er fordert die Konfliktparteien auf, ihre Kriegsziele zu formulieren und offenzulegen um einen ausgleichenden Frieden zu vermitteln. Zu dieser Zeit ist die amerikanische Bevölkerung noch gespalten in ein pro-deutsches und ein pro-englisches Lager. Allerdings ist das Vereinigte Königreich derartig tief bei amerikanischen Großbanken verschuldet (Anmerkung: wer’s nicht glaubt sollte das mal recherchieren – ist ein wenig bekannter aber sehr interessanter Zusammenhang), dass eine Niederlage Englands auch die USA in Schwierigkeiten bringen würde. In Wirklichkeit reagierte keine der beteiligten Großmächte ernsthaft auf diese Initiative, da beide Seiten nach wie vor von ihrem Sieg überzeugt waren (die deutsche Armee stand tief in Frankreich). Doch was wäre wenn die Akteure dieser Zeit anders entschieden hätten…? BEGINN ALTERNATIVE STORYLINE: Im Winter 1916 kommen die Konfliktparteien zu Sondierungen zusammen. Deutschland führt die Verhandlungen für die Mittelmächte, England und Frankreich für die Entente. Die Gespräche laufen schleppend und zäh, da zunächst keine der Parteien Zugeständnisse machen möchte und sich in aussichtsreicher Position wähnt. Schließlich jedoch siegt die Vernunft und alle Seiten stimmen schmerzlichen Kompromissen zu: Deutschland muss sich aus den besetzten Gebieten zurückziehen Die Deutschen Kolonien in Afrika gehen als Reparation für entstandene Verwüstungen in Nordfrankreich an FR Belgien und die Niederlande werden Ausgleichzahlungen zugebilligt Deutschland erlangt den besetzten Stützpunkt Tsingtoa von Japan zurück, die kleineren Inseln werden zwischen Japan und Deutschland aufgeteilt DE erhält Ostafrika zurück DE erhält zudem als Ausgleich die Baltischen Ostseeprovinzen von Russland zugebilligt um den Bosperus wird wird eine demilitarierte Zone eingerichtet Elsass-Lothringen wird nach einer Volksabstimmung in einen Deutschen und einen Französischen Teil geteilt --> LINK Für die Menschen der Vielvölkerstaaten des Osmanische Reiches und Österreich-Ungarn wird auf Druck von Präsident Wilson ein Unabhängigkeits-Referendum organisiert. Letztlich fühlen sich aber alle Beteiligten am Ende als Verlierer, der Kompromiss kann keine Seite komplett zufriedenstellen. Dennoch ist der Druck – auch durch aufflammende Unruhen in vielen Europäischen Großstädten – groß genug, als dass die Konfliktparteien das Abkommen unterschreiben. Weihnachten 1916 schweigen schließlich in ganz Europa die Waffen.
