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kelchor

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  1. Da mich das jetzt selbst brennend interessiert und ich mir auch nicht ganz sicher bin, da ich aus der Handfeuerwaffenbranche stamme habe ich das anhand der Primär und Sekundärbewaffnung der Bismarck mal überprüft Wikipedia gibt folgendes preis: 38 cm S.K. C/34 Ballistische Daten (für C/34 e)[Bearbeiten] Projektilgewicht: 800 kg (= 14,6 d³) Mündungsgeschwindigkeit: 820 m/s Treibladung: 210 kg getrennt (Hauptkartusche 108 kg, Vorkartusche 102 kg) für Pulverart C/32 Ladungsdichte: Lebensdauer Rohr (für 10 % Vo Verlust): 242 Schuss Geschoßweg im Rohr: 16.175 mm Laufzeit im Rohr: 33,3 ms Feuergeschwindigkeit: ~ 2 Schuss/Minute Schussfolge in Ladestellung 2,0°: 24 s Schussfolge bei 15° Rohrerhöhung: 30 s Schussfolge bei 30° Rohrerhöhung: 35 s Schussweite bei 30° Rohrerhöhung: 35,6 km für Luftgewicht 1,245 kg/m³ Maximaldruck (15°C): 3200 kg/cm² Maximaldruck (35°C): 3520 kg/cm² mittlerer Druck: 1675 kg/cm² kritischer Druck: 3700 kg/cm³ Wirkungsgrad: 0,877 15-cm-SK C/28 L/55 Die 15-cm-SK C/28 verschoss bei einer Mündungsgeschwindigkeit von 875 m/s 45,3 kg schwere Geschosse auf eine maximale Entfernung von 23.000 m. Dabei standen unterschiedliche Munitionstypen zur Verfügung: Panzerbrechende Granaten L/4,5 und Explosivgeschosse L/4,6 wahlweise mit Kopf- oder Bodenzünder. Man erkennt hierbei, dass die Mündungsgeschwindigkeiten durchaus vergleichbar waren. Die geringere Reichweite liegt also nicht an der Mündungsgeschwindigkeit, sondern an dem schnelleren Geschwindigkeitsverlust der kleineren Granate. Die Große Granate hat bei gleicher Geschwindigkeit also mehr Energie, wird langsamer abgebremst, fliegt weiter und macht bei der Maximalreichweite der kleinen Granate noch nicht so eine Bogenlampe.
  2. Die Nachlassende Geschwindigkeit aufgrund des Luftwiderstandes wird in der Physik nicht, oder zumindest nicht korrekt, implementiert sein. Die Verzögerung findet ja nicht linear statt.
  3. Zerstörer sind in der Realität keine Opfer, sondern hoch effektiv. Schließlich haben die sich im Gegensatz zu den Schlachtschiffen bis in die Neuzeit durchgesetzt.
  4. Also es ist zwar so, dass größere Kaliber mehr Treibladung haben, jedoch ist die Flugbahn keineswegs flacher. Die V0 eines großen Kalibers ist bis auf wenige Ausnahmen immer langsamer als die von kleinen. Man kann ein schweres Geschoß auch nicht beliebig beschleunigen. Je mehr Druck man im Rohr erzeugt umso dicker muss die Wandstärke werden. Der Verschluß muss auch diese Kräfte aufnehmen können. Ein gutes Indiz für die V0 ist auch das Verhältnis von Kaliber zu Lauflänge. Je länger der Lauf im Verhältnis zum Kaliber umso länger die Beschleunigungsphase. Hochgeschwindigkeitsgeschosse haben immer ein kleines Kaliber. Ganz einfach, weil die hohen Kräfte die bei der Explosion erzeugt werden am Material nicht zu lange anliegen dürfen.
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