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Das Wrack des Großen Kreuzers SMS Scharnhorst, Flaggschiff des ehemaligen Ostasiengeschwaders der kaiserlichen Marine, ist nahe den Falklands entdeckt worden. https://www.dailymail.co.uk/news/article-7758953/Wreckage-German-WWI-battlecruiser-discovered-Falkland-Islands.html https://en.mercopress.com/2019/12/05/discovery-of-ww1-german-battlecruiser-sms-scharnhorst-in-falklands-waters?fbclid=IwAR3ghpbJFKHCbO7WFQ8PqqCaF9kpM3dno4KK-1t2OqYibhzY7RWhdJ1iyGo https://en.mercopress.com/2019/12/05/suddenly-out-of-the-deep-sea-gloom-emerged-the-mighty-scharnhorst-with-her-great-guns-poking-in-every-direction
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SMS Scharnhorst - Wrack gefunden
togMOR replied to togMOR's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Rein vom technischen Standpunkt aus wären die Schiffe, die den hypothetischen Durchbruch geschafft und deutsche oder verbündete/neutrale Häfen erreicht hätten, selbstverständlich werftreif und für lange Zeit nicht einsetzbar. Unabhängig davon wäre in dem angenommenen Szenario aber der propagandistische Wert für beide Seiten enorm. Positiv für Deutschland und negativ für Großbritannien. Das darf man auch nicht außer Acht lassen. @General_Gauder Aus unserem heutigen Moralverständnis heraus wäre eine Internierung wegen der offensichtlich düsteren Zukunftsaussichten sicher eine valide Option gewesen und hätte viele Menschenleben gerettet. Damals galten aber noch andere Moral-, Traditions- und Ehrvorstellungen, die eine deratige Entscheidung wahrscheinlich garnicht zugelassen haben. Abgesehen davon haben Spees Schiffe bei Coronel keine substanziellen Gefechtsschäden davongetragen und waren so gesehen voll einsatzbereit. Auf dem Marsch um Kap Hoorn wurden die Kohlenvorräte aus gekaperten Schiffen aufgefüllt. Von dieser Warte aus hätte zu diesem Zeitpunkt ersteinmal nichts ein Aufgeben gerechtfertigt und einem Ausweichen in den (Süd)Atlantik stand nichts entgegen. Im Südatlantik waren die Schiffahrtslinien lange nicht so dicht wie auf der Nordhalbkugel und liefen zu großen Teilen längs der Küsten. Bei entsprechender Wahl der Route konnte das Entdeckungsrisiko durch die zivile Schiffahrt um einiges minimiert werden. Und selbst im Fall des Falles einer Sichtung durch normale Frachtschiffe konnten diese nicht immer sofort die Information weiterleiten, denn Funkanlagen mit ausreichender Sende- und Empfangsleistung waren in der Handelsschiffahrt zu dieser Zeit noch nicht so verbreitet und allenfalls auf größeren Linienfrachtern und Passagierschiffen zu finden. Aufklärende Kriegsschiffe, egal ob zufällig neutral oder feindlich, lasse ich mal außen vor. Dann ist über kurz oder lang sowieso der Film zu Ende. Selbstverständlich könnte der Gegner in dem Durchbruchszenario mögliche Routen oder Zielpunkte des Geschwaders mit einer gewissen Sicherheit vorausahnen, denn die grundsätzlichen Werte der Schiffe sind bekannt. Trotzdem müssen aber immer noch eine Menge Ressourcen aufgewendet werden. Und da kommt wieder die Diversion ins Spiel. -
SMS Scharnhorst - Wrack gefunden
togMOR replied to togMOR's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Als gezielte und entsprechend vorbereitete Aktion wäre das sicher ein valides Szenario. So aus einer Momententscheidung heraus dürfte das jedoch nicht wirklich durchfürbar sein. Die Versenkung eines großen Schiffes bewerkstelligt man nicht mal so eben im Handumdrehen. Es sei denn, man sprengt das vorgesehene Blockschiff direkt vor Ort. -
SMS Scharnhorst - Wrack gefunden
togMOR replied to togMOR's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Nach allem, was ich bisher über das Gefecht und die Geschichte drumherum gelesen habe, kann man wohl mit Fug und Recht davon ausgehen, daß Spee damals berechtigterweise einfach keine Schlachtkreuzer in Port Stanley erwarten mußte. Allerdings war dem Geschwader ja schon länger bekannt, daß sich die Canopus in den Gewässern aufhält. Mit deren Präsenz hätte die Kommandoebene zumindest rechnen können. So pauschal würde ich das nicht abtun. Das Geschwader hatte meines Wissens nach ausreichend Kohle an Bord, um unter Umgehung der Falklands den Marsch zumindest bis in den Nordatlantik bewältigen zu können. Vermutlich hätten sie sogar eine nicht unerhebliche Strecke unentdeckt zurücklegen können. 1914 gab es noch keine Luftaufklärung in dem Sinne und keinerlei Radar/Funkmeß, mit dem man Seeziele über größere Entfernungen entdecken oder aufklären konnte. In diesem Fall hätte die Royal Navy weiterhin Jagd auf das Geschwader machen müßen, was eine Menge an Ressourcen gebunden hätte, die anderswo vielleicht nötiger gewesen wären. Damit hätten wir einen Diversionseffekt, ähnlich dem, was die Panzerschiffe 25 Jahre später verursacht haben. Ob ein Durchbruch in die Nordsee erfolgreich hätte sein können? Wenn die Kreuzer vom technischen Zustand her dann noch halbwegs funktionabel gewesen wären, sehe ich das durchaus als eine reelle Möglichkeit. Für reine Flottenoperationen a la Jütland waren diese Schiffe sicher nicht mehr uneingeschränkt brauchbar. Als Handelsstörer oder einfach als "Zecke am A*sch", die man mit Aufwand suchen und jagen muß, schon. -
SMS Scharnhorst - Wrack gefunden
togMOR replied to togMOR's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Zu der Zeit war Großbritannien mit seinem Empire eben immer noch irgendwie DIE Welt- und Wirtschaftsmacht, an der niemand vorbeikam. Und darauf fußte zu großen Teilen auch ihr Selbstverständnis. Neutralitäten wurden von solchen Großmächten dann im Zweifel als hinderlich angesehen. Der Zweck heiligt die Mittel. So wie auch der "Durchmarsch" durch das neutrale Belgien 1914 oder der Truppen- und Waffentransport durch das neutrale Schweden 1941-44 ... -
SMS Scharnhorst - Wrack gefunden
togMOR replied to togMOR's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Für das Gefecht bei den Falklands trifft "mit unterlegenen Schiffen" zu, für die vorausgegangene Begegnung bei Coronel allerdings nicht. Dort war das deutsche Ostasiengeschwader den britischen Kräften gegenüber taktisch in nahezu allen Belangen im Vorteil. Zum einen hatte Spee vor Coronel schon rein zahlenmäßig die Oberhand (mehr Schiffe und mehr Rohre mit homogeneren Kalibern) und weiterhin war er zur Gefechtseröffnung einfach in der besseren Position. Mit seinem taktischen Sieg ging jedoch auch ein strategischer Nachteil einher. Nämlich der erhebliche Munitionsverbrauch, den zu ersetzen es keine Möglichkeit gab. Wenn man der verfügbaren Literatur folgt, scheint das Geschwader nach Coronel durch Aufkohlung aus "diversen Quellen" genug Brennstoff vorrätig gehabt zu haben, um zumindest weiträumig in den Südatlantik ausweichen und evtl. sogar bis nach Europa laufen zu können. Deshalb wurde wohl auch damals schon Spees Entscheidung, Port Stanley anzugreifen, von einigen Seiten kritisch bewertet. Auch wenn sie nicht einer gewissen Logik entbehrt. Schlußendlich hat Spee wohl sicher nicht mit den beiden Schlachtkreuzern gerechnet, nur mit der alten Canopus und evtl. ebenbürtigen Panzerkreuzern. -
Die Sowjetische Marine 1925 - 1945
togMOR replied to Kaeptn_Pantau's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Soweit mir bekannt ist, wurden an den Schlachtschiffen H und J nach Kiellegung nur wenig Tonnage wirklich verbaut. Ich meine, es waren gerade einmal um die 1000t beim ersten Schiff und noch weniger beim Zweiten. Bei einem derart großen Kriegsschiff ist das kaum mehr als der Kiel und die Doppelbodenkonstruktion. Da der Bau schon relativ früh (um den Polenfeldzug herum?) unterbrochen und später dann erstmal unbestimmt ganz gestoppt wurde, wird sich daher auf der Helling bis zur Versenkung der Bismarck im Mai 41 nicht viel getan haben. Somit wäre auch schiffbaulich durchaus die Möglichkeit gegeben gewesen, entsprechende Änderungen ohne großartige Um- oder Rückbauten durchführen zu können. -
Der Auftrag ist beim Kauf Bestandteil des jeweiligen Schwarzschiffs-Pakets. So weit, so richtig ... Die Auftragsbedingungen (oder meinetwegen auch -einschränkungen ... nenn es wie du willst) sind aber genauso Bestandteil des Pakets. Und diese Bedingungen sind absolut klar, direkt und schnörkelfrei beschrieben. So gern, wie WG manchmal verschwurbelte Artikel- oder Missionsbeschreibungen auf die Kundschaft losläßt, kann man ihnen diesmal bei der Schwarzschiffsaktion keine Vorhaltungen machen.
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Wenn du die Meldungen in Twitch nach Erhalt nicht bestätigst bzw. löscht, summieren sich die Container und Missionen mit jedem weiteren Drop auf. Das irritiert dann schon mal. Klick mal auf die Notification-Glocke und lösche / bestätige die Meldungen über das kleine Kreuz.
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matchmaker Matchmaking in der Kritik
togMOR replied to Frighty1975's topic in Allgemeine Diskussionen
Ganz einfach ... die fahren in einer Division mit Premiumschiffen und Premiumnutzern ^_^ -
Interessante Infos aus aller Welt - Diskussionen und Meinungen
togMOR replied to LilJumpa's topic in Allgemeine Diskussionen
Ja, ist es. Die in diesem Kontext passende Bedeutung findest du in dem von dir verlinkten Artikel ganz unten ... Es lebe das Denglisch ^^ -
Bis zur Westküste hätte man sich wahrscheinlich nicht zurückgezogen. Hawaii wäre allein aus naheliegenden symbolisch-propagandistischen Gründen so schnell nicht aufgegeben worden. Allerdings hätte eine eindeutige amerikanische Niederlage (in Form deines worst case scenarios) bei Midway den Japanern den Weg in den Südost-Pazifik, zumindest kurz- bzw. mittelfristig, geöffnet. Die Offensiven nach Neu-Guinea, Neukaledonien, Guadalcanal, Fiji, Samoa usw. wären für Japan dann vermutlich erfolgreich(er) gelaufen bzw. überhaupt erst nach Plan durchgeführt worden. Somit hätte die reale Möglichkeit bestanden, daß man die Versorgungsrouten von und nach Australien erheblich gestört, wenn nicht sogar zeitweilig ganz unterbrochen hätte. Japan hätte somit erstmal eine zeitlang "den Rücken frei" und könnte seine Peripherie konsolidieren und sich mit den neu eroberten Rohstoffquellen wieder dem eigentlichen Kriegsziel China zuwenden. Bis die USN wieder eine ausreichende Zahl an fronttauglichen Flottenträgern ins Feld führen kann, vergehen nach Midway mindestens 6-8 Monate. In diesem Zeitraum wären allenfalls Geleitträger verfügbar gewesen. Eine weitere Frage wäre noch, welche Auswirkungen eine solche hypothetische amerikanische Niederlage im Pazifik auf die Europe first Doktrin gehabt hätte.
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Die letztendliche Dominanz insbesondere der Flugzeugträger war aber nicht das Resultat einer gezielten Strategie. Die grundlegende Marinestrategie der Japaner war bis nach 1944 hinein immer noch die Decisive Battle Doktrin und zu großen Teilen um die Schlachtflotte herum definiert. Auch in der USN gab es noch genug Verfechter der Schlachtschiff-Navy, die in den Trägern lediglich beigeordnete Hilfs- oder Unterstützungskräfte sahen. Nach der Überwindung des Trägerlochs 1942/43 (man mußte sich zwischenzeitlich sogar einen Träger von den Briten ausleihen ... USS Robin) hat man dann jedoch schon eher begonnen, den Fokus auf um Flottenträger herum aufgestellte Kampfgruppen zu legen.
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Im Großen und Ganzen läuft das Update bei mir fehlerfrei. Den Haupt-Lautstärkeregler mußte ich einen Tacken zurücknehmen, ansonsten passen die Einstellungen vom vorherigen Patch. Leider immer noch vorhanden ist das Problem mit dem "Uralt-Chatverlauf" im Clanchat.
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According to the patch notes there were certain changes done to the (dynamic) crosshairs within the update. So my guess is that those crosshair mods were removed from the modpack temporarily in order to adjust to those changes. Once the respective modder adapted their crosshairs to the changed "mechanics" those mods will surely reappear in the modpack.
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Italienische Kreuzer (SAP) - Ein Griff ins Klo WG
togMOR replied to Halz's topic in Allgemeine Diskussionen
Also wirst du in Zukunft keine neu ins Spiel kommende Linie spielen, zu der du keinen Vorabzugang bekommen hast? Interessante Logik ... ^^ -
Das Argument zählt nur bedingt, denn die drei "geschenkten" Plätze der Halloween-Einstiegsschiffe sind erst im Laufe des ganzen Whoop-whoop als Trostpflaster, Kompensation oder wie auch immer man das nun bezeichnen möchte, vorgesehen worden. Deshalb sollten temporäre Eventschiffe, egal über welchen Weg diese letztendlich erforscht, erworben oder erspielt werden, ganz simpel generell mit einem ebenso temporären Hafenplatz daherkommen. Somit gäbe es in Zukunft eine klare Linie.
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Vielleicht wäre ein Hinweis auf diese "Besonderheit" des aktuellen Events in den Portalartikeln und Eventbeschreibungen dazu ganz hilfreich gewesen. Die "Lösung" gibt es doch bereits. So wie z.B. jedes Premiumschiff (und CW-Leihschiffe?) seinen Stellplatz mitbringt, läßt sich das doch sicher auch auf die Eventschiffe anwenden.
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Die Genova ist kein Vorabschiff aus dem kommenden Forschungsbaum, sondern ein ganz reguläres Premiumschiff. Alternativ auch im Premiumshop normal käuflich. Edit: Ok, das "Vorabschiff" bezog sich in dem Zusammenhang wohl eher auf die Aufträge aus den für Marken erwerbbaren normalen Pizzacontainern.
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Geschieht das aus "Gleichgültigkeit" oder gar aus Absicht, werden diese Individuen das vermutlich häufiger machen und bei entsprechender Anzahl der Vorfälle durch Spiegelschaden selbst versenkt oder bekommen die rote (orange) Karte gezeigt. Klar kann man bei ausreichend guter Kenntnis der Mechanik damit auch trollen. Sie ist eben auch nicht perfekt.
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Ein entsprechendes Ticket eröffnest du über Player Support (oben in der Leiste neben dem Premiumshop-Link) - WoWS - Meine Tickets - Support kontaktieren (ganz runterscrollen - oranger Button) - Regelverstoß - Meldung eines Spielers - entsprechende Rubrik auswählen - usw. usw. https://eu.wargaming.net/support/de/products/wows/help/8634/8635/ Naja, wo er recht hat, hat er recht ^^
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Die Frage bezieht sich auf die maximal 22 "Losboxen" in der Armory, die gegen die italienischen Marken eintauschbar sind. In einer davon ist der T5 Premium Kreuzer Genova.
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Glückszahl 13 ^^
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So können im Zweifel ungenutzte Dublonenguthaben quasi "durch die Hintertür" in den Kreislauf zurückgeführt werden. Ich glaube nicht, daß es sich hier um einen "Fehler" handelt, ganz im Gegenteil. In dem Falle wäre nämlich der bislang standardmäßig mitgelieferte (Event-)Stellplatz in der Eventbeschreibung, wie bisher üblich, erwähnt worden. Da die Beschreibung aber eben keinen Stellplatz erwähnt, ist das Ganze ein "Feature" ... ^^ Die Spieler sind in Bezug auf das Halloweenevent aus der Vergangenheit heraus so auf darauf eingestellt, daß die dazugehörigen Eventschiffe als temporäre Schiffe immer mit Kapitän und Hafenplatz daherkamen, so daß die diesjährige Veränderung in Form eines "regulären" Eventforschungsbaumes (und damit einhergehend des nötigen Hafenstellplatzes) in den entsprechenden Artikeln nicht wirklich wahrgenommen wurde.
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Bielefeld greift um sich ...
