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Tobnu

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Everything posted by Tobnu

  1. So richtige Abrüstungsbemühungen erkenne ich nicht. Nur Bemühungen, die Hochrüstung zu bremsen, bzw. wenigstens sichere Gebiete zu schaffen. England versteht die Konferenz nicht als Abrüstungskonferenz, sondern als Rüstungsstoppkonferenz (auch weil ich davon ausgehe, dass jeder bestrebt ist, für seine Nation möglichst nur auf obsolete Schiffe und Fehlkonstruktionen zu verzichten).
  2. Warum sollte es? Englands diplomatische Hauptziel war es, möglichst den Status Quo zu bewahren. England hatte außer der Planungen für die G3-Klasse nichts in Bau oder Planung, und den Verzicht auf die G3-Klasse (deren Bau England sich ohnehin nicht hätte leisten können) im Gegenzug auf einen Verzicht auf 16 Zoll-Schiffe der anderen Nationen hatte ich angeboten. Den Verkauf von der 15 zoll-Technologie hatte ich angeboten. Für den Verzicht auf Schiffe fand ich es zu früh: Die alten Schiffe waren ohnehin bald fällig zur Ausmusterung oder Generalüberholung, das wäre kein gutes Angebot gewesen. Und von den neueren Schiffen hätte ich (neben Gin Palace und Erin, deren Verzicht ich bereits bekannt gegeben hatte) auf die Furious und ihre Halbschwestern verzichten können - wenn da irgendein Entgegenkommen gewesen wäre. Solange jede Nation voll auf ihrem Neubauprogramm einschließlich größerer Kaliber als der der Royal Navy bestand, verzichtet England sicher nicht auf ein modernes Schiff.
  3. Ich finde die ahistorischen Bündnisse eher irritierend, weil da doch Interessen, die manche Nationen haben, sehr weit hintenan gestellt werden, obwohl sie gerade der Nation entgegen stehen, mit der man gerade kuschelt. Gescheitert ist die Konferenz aus meiner Sicht (sowohl in Rolle als auch außerhalb) bereits recht früh, als ein Beitrag kam, der unter Diplomaten als glatte Erpressung verstanden worden musste - und England ist nicht erpressbar. Ich konnte als England in keinem Punkt irgendwem entgegenkommen. Bei den Punkten, wo England nachzugeben bereit war, war niemand zum Entgegenkommen bereit. (Wobei ich einen Fehler zugeben muss: Ich hatte für Furious & Co 16 zoll Geschütze in Erinnerung, tatsächlich waren es 15 Zöller bzw. die 18 Zoll Einzeltürme auf der Furious (die praktisch nutzlos waren, da zu groß für das Schiff...)). Rollenspielerisch kann ich auf den verzichten: Der Versuch Italiens, Österreich und Ungarn auszuschließen, war eigentlich schon ein diplomatisches Fiasko, das er nicht schlimmer hätte hinlegen können...
  4. Tobnu

    An die Hamburger unter euch

    Solange das nächste Topic nicht lautet "An die Mantaplatten unter euch"...
  5. Ich bin kein Experte für französische Kirchen, aber kunsthistorisch ist das bedeutendste an Notre-Dame gerettet, nämlich die beiden Haupttürme und die Außenwände, die ein frühes Beispiel (eventuell sogar das früheste) von gotischem Strebewerk sind. Innen war die Ausstattung aufgrund des Bildersturms in der Französischen Revolution größtenteils 19. Jh - wertvoll, aber nicht außergewöhnlich, und wichtige kleinere Objekte wie das Dornenkronenreliquiar (zu der Echtheit der aus der Plünderung Konstantinopels 1204 stammenden Reliquie sage ich ausdrücklich nichts) hat man wohl gerettet. Als Bilanz bleibt: 1 Schwerverletzter, ein unwiderbringlich verlorener Dachstuhl des 13. Jh, ein zerstörter Dachreiter (bzw. Vierungsturm) des 19. Jh, und ein schwer beschädigtes Weltkulturerbe - da wird für die Wiederherstellung reichlich Geld fließen.
  6. Ihr Kaiser mag an dem Spiel teilnehmen, aber für King George sagen wir dankend ab. In Zeiten der globalen Erwärmung halten wir eine Bedrohung durch irgendwelche Eiswesen auch für arg phantastisch! Sollten das nicht Raben sein? Wobei wir auf der Inseln auch Tauben bevorzugen - eine gut zubereitete Taube ist äußerst wohlschmeckend, während Rabe vermutlich recht zäh sein dürfte... SCNR (diesen Beitrag bitte nicht bierernst nehmen)
  7. Hierzu wird es von unserer Seite keine Zustimmung geben. Niemals. Das ist genau die Aufrüstung, die diese Zusammenkunft verhindern sollte. Das ist immerhin etwas. Weder die Vereinigten Staaten noch das Kaiserreich Japan haben das britische Empire zu schützen. Wir haben Kolonien und Kronländer , die ein Recht auf einen angemessenen Schutz haben. Während die Vereinigten Staaten nur Atlantik- und Pazifikküste zu schützen haben und das Kaiserreich Japan ausschließlich seine eigenen Küsten, muss die Royal Navy Präsenz im Atlantik, im Mittelmeer, im Indischen Ozean wie auch im Pazifik zeigen, und das nicht nur mit einzelnen Stationskreuzern. Wir haben die Notwendigkeit für diese Anzahl Schiffe.
  8. Wir halten den amerikanischen Vorschlag für nicht kompromißfähig. Es ist vorhersehbar, dass das Kaiserreich Japan in in diesem Fall auf den Weiterbau der Tosa, wie auch die Genehmigung einer identischen Anzahl Schiffe der Amagi oder Tosa-Klassen fordern wird. Mr. Churchill wie auch die britische Presse werden fordern, dass die Royal Navy mindestens dieselbe Anzahl Schiffe diesen Kalibers auf Kiel legt - auch wenn Sie zugleich jede Steuererhöhung, die dann notwendig wäre, kritisieren würden. Das deutsche Kaiserreich wird ebenfalls nicht zurückstehen wollen, und sicher auch nicht die Republik Frankreich. Unser Vorschlag ist daher: Was am Tag des Konferenzbeginns bereits im Dienst war, hat (innerhalb der noch festzulegenden Maximaltonnenbegrenzung der einzelnen Flotten) Bestandsschutz. Auf den Weiterbau aller Schiffe mit größerem Kaliber wird vollständig verzichtet, eine Fertigstellung angefangener Schiffe, auch solcher, die ursprünglich eine schwerere Bewaffnung tragen sollten, mit 15' Zoll oder kleineren Kalibern ist zulässig.
  9. Die britische Regierung ist weiterhin der Auffassung, dass trotz der Indienststellung eines Italienischen Schiffs mit 15 Zoll Bewaffnung keine Notwendigkeit für Schiffe mit 16 Zoll Bewaffnung im Mittelmeer gegeben ist. Wenn wir dieser Auffassung wären, würde in den nächsten Tagen die HMS Furious nach Gibraltar verlegen... aber die Völkergemeinschaft war sich eigentlich einig, dass solche Machtgesten Ausdruck einer überholten Politik sind, die das Elend des Großen Krieges nicht verhindert hat. Wir sind hier zusammen gekommen, um diesen Übertrumpfungswettstreit mit immer größeren Schiffen immer größeren Kalibers zu beenden und nicht, um uns gegenseitig mit dem Bau immer größerer und schwerer bewaffneter Schiffe zu bedrohen. Die britische Regierung hat sich bisher als einziges Land bereit erklärt, selbst bei Ersatzbauten für vorhandene Schiffe von 16 Zoll oder größer (OT: Man korrigiere mich, falls ich mich irre, aber 1920 finde ich nur die Furious mit 2 x 1 18 Zöllern, alles andere hatte 15 Zoll oder kleiner) zum kleineren 15 Zoll-Kaliber zurückzukehren, und damit dieser Hochrüstung entgegenzuwirken. Diese Bereitschaft erlischt, wenn sich die übrigen Nationen auf eine komplette Freigabe von 16 Zoll Geschützen verständigen, in diesem Fall würde das 16 Zoll Geschütz unser neues Standardgeschütz für alle Ersatz- und Erweiterungsbauten werden. Für den Fall einer Verständigung auf 16 Zoll Geschütze erwarten wir ferner eine ausdrückliche Beschlussfassung gegen die Entwicklung und Einbau größerer Geschütze. Auch wenn wir eine globale Einigung auf 15' bevorzugen würden und diese auch vernünftiger wäre, sollten wir uns mindestens darin einig werden, dass bei 16 Zoll Schluss sein muss!
  10. Du verpasst nichts. Gar nichts. Ich spiele, weil Random unerträglich ist, derzeit fast nur Coop. Die Bots verkloppen ist gut zum Stressabbau, die tun ihre Pflicht und betteln immer um noch mehr Dresche...
  11. Wir sind weiterhin bereit, alle vorhandenen Schiffe mit größeren Kalibern bei der Home Fleet zu stationieren. Solange keine Schlachtschiffe mit größeren Kalibern dauerhaft im Mittelmeer stationiert sind, wird die Mittelmeerflotte der Royal Navy dort auch keine Schiffe mit größeren Kalibern als 15 Zoll benötigen. Über eine zahlenmäßige Begrenzung der Schlachtschiffe in der Mittelmeerflotte können wir gesondert verhandeln - Ihre Interessen bezüglich der Sicherung der freien Durchfahrt durch den Suezkanals decken sich vermutlich mit unseren, allerdings sind wir durch die Konvention von Konstantinopel zum Schutz des Kanals verpflichtet. Die Britische Regierung hält eine solcher Regelung für unnötig und unpraktikabel. Das Mittelmeer ist zu groß, um Schiffe, die eingefahren sind, aber entgegen der Anmeldung nicht hinausfahren, zum Verlassen zu zwingen. Eine Anmeldepflicht vor dem Durchfahren des Suezkanals würde zudem gegen die Regeln der Konvention von Konstantinopel verstoßen. Wie bereits der US-Regierung erläutert, ist der Hafen von London kein Marinehafen. Das Außenministerium Seiner Majestät kann Ihre Bitte daher nur an die zivile Hafenverwaltung weiterleiten, die Liegegebühren erheben wird. Außenministerium und Admiralität können der österreichischen Marine einen Liegeplatz wahlweise in den Marinehäfen von Portsmouth oder Harwich anbieten, nebst einem Transport der Gegenstände per Eisenbahn entsprechend den international üblichen Regeln für Diplomatengepäck vom gewählten Hafen nach London.
  12. Wenn die hohen vertragsschließenden Parteien sich darauf verständigen, wird dieses geschehen - insbesondere, wenn man bestimmte Kaliber gar nicht erst baut und vorhandene Schiffe dieser Kaliber nicht mehr ersetzt werden. Wir sind uns hoffentlich alle einig, dass es zu keinem neuen Krieg kommt. Es gibt durchaus Gründe, Schlachtschiffe zu verlegen, etwa um ganzen Besatzungen Urlaub zu geben oder befreundete Nationen zu besuchen. Lieber französischer Kollege, wir haben im Mittelmeer die Basen in Alexandria, Malta und Gibraltar, und nutzen selbstverständlich den von Ihrem Landsmann Lesseps gebauten Suezkanal. Das Mittelmeer ist für uns der Seeweg zu zahlreichen Kolonien, den wir unter allen Umständen offen halten müssen. Unsere Präsenz dort dient ausschließlich diesem Zweck.
  13. Die britische Regierung erklärt, dass sie derzeit keine Pläne verfolgt, 18 Zoll Geschütze in Schiffen zu verbauen, und gerne bereit ist, darauf auch in Zukunft zu verzichten. Im Fall einer Einigung auf 15 Zoll ist die Royal Navy bereit, die bereits vorhandenen Schiffe mit 16 Zoll Hauptartillerie in Friedenszeiten, die hoffentlich ewig währen, ausschließlich bei der Home Fleet zu stationieren. Nachbauten für diese würden ebenso 15 Zoll erhalten, für diese fiele dann die Beschränkung auf die Home Fleet weg.
  14. Der Standpunkt der Britischen Regierung ist unverändert: Obergrenze für alle Neu- und Ersatzbauten 15 Zoll, ausnahmslos. Die britische Regierung hat sich bereit erklärt, Gastgeber dieser Konferenz zu werden, um den Weltfrieden durch einen Stop des Rüstungskarussels zu sichern. Die Verhandlungstaktik einiger Nationen scheint hingegen eher das Ziel zu haben, sich Vorteile für einen neuen Krieg zu verschaffen.
  15. Schiffe mit 16 Zoll im Bau kann man auf die Nutzung von 15 Zoll umkonstruieren. Sofern sich die betreffenden Nationen nicht dazu in der Lage sehen (was uns höchst überrachen würde), wäre die britische Admiralität bereit, dabei Hilfe zu leisten. Die notwendigen 15 Zoll Geschütze würde die britische Industrie den betreffenden Nationen zu reduzierten Preisen anbieten.
  16. Es wird von britischer Seite keine Zustimmung zu 16 Zoll geben.
  17. Stimmt, den hätten wir fast vergessen (das liegt daran, dass der Verhandlungsführer keinen Gin mag). Eine Pause ist natürlich jeden Nachmittag um fünf Uhr.
  18. Grün! Ich benutze grundsätzlich meine eigene Feder. Wo England sitzt, ist oben! Ich denke, das haben wir vorher geklärt. Für das abendliche gesellschaftliche Beisammensein stellt die Admiralität Rum und Port.
  19. Tobnu

    Frust Therapie

    gerade Jutland gefahren. Midway im Gegnerteam - mein Gefecht endete mit 0 (!), in Worten (0) Bändern. 146 xp. Großartiges CV-Rework. Wer das durchgewunken hat, soll sich eine 155mm Granate quer in den Hintern schieben und die dann zünden.
  20. Tobnu

    Forumbekanntschaften!

    Ich Depp habe das blöderweise versäumtSorry für die Granaten, die ich auf Dich gefeuert habe, die Streuung wollte irgendwie nicht, dass ich die Reste Deines Schiffs versenke. Allerdings hatte ich ja meinen Moment schon mit Eurer Minotaur...
  21. Das Britische Empire stimmt dem zu.
  22. Für die anwesenden Diplomaten sicher. Dennoch sollten wir vorsichtig sein und solche Punkte im Vertragswerk schriftlich fixieren, nicht dass irgendwelche sozialistischen Journalisten oder Anstreicher (Gott verhüte, dass jemals solche Umstürzler in hohe politische Ämter kommen) aus der Differenz von 1 mm Vertragsbrüche konstruieren.
  23. Die britische Position zur Schlachtschifftonnage für Neu- und Ersatzbauten, einschließlich in Bau befindlicher Einheiten, ist bekannt. Wir bitten klar zu stellen, dass mit 38 cm 15 inch gemeint sind, wir werden uns nicht dem metrischen System unterwerfen! Mit einer Begrenzung auf 15 inch für Neu- und Ersatzbauten besteht Einverständnis. Zu einer Verhandlung bezüglich Kreuzern sind wir erst nach Einigung in der Schlachtschiffrage bereit.
  24. Ich schlage vor, dass wir uns auf die Verschrottung aller begonnenen Bauten, die das noch abzustimmende Limit überschreiten, verständigen, um die zahlreichen allfälligen Einzelfalldiskussionen zu vermeiden, ob ein Schiff wirklich kurz vor der Fertigstellung ist.
  25. Das britische Empire fragt zurück, ob die Schlachtschiffbegrenzung für alle Schiffe oder nur für Neubauten gelten soll? Ersteres würden wir ablehnen, letzteres würden wir begrüßen.
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