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Walther_K_Nehring

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Everything posted by Walther_K_Nehring

  1. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Daresalam, Juni 1929 Die Universität Daresalam und die Berliner Friedrich Wilhelms-Universität geben in einer gemeinsamen Kooperation bekannt, dass unter der Leitung Prof. Werner Janeschs eine weitere Ausgrabung in Tendaguru vorgenommen wird, die an die Erfolge der ersten Grabungsperiode von 1909-1913 anknüpfen soll. Man erhofft sich, so Prof. Janesch, neuere Erkenntnisse und weitere spektakuläre Funde, die dann der Universität Daresalam zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Grabungsmannschaft besteht neben Paläontologen auch aus Geologen und einer größeren Gruppe an Grabungshelfern- insgesamt 150 Personen, die sich aus beiden Universitäten rekrutieren.
  2. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Auch von meiner Seite aus- Frohe Osterm
  3. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Das deutsche Auswärtige Amt schickt ein Genesungstelegramm nach Madrid. Außerdem schickt es zwei Staatssekretäre nach Madrid und Barcelona, die sich mit den unterschiedlichen Führern der Lager treffen und deren politische Beziehungen und zukünftige mögliche Zusammenarbeit zu und mit Deutschland abklopfen. Anm.: Staatssekretäre, um in beiden Lagern kein Aufsehen zu erregen. Wenn der Reichsaußenminister auftaucht hat das nochmal ein anderes Gewicht. Und zum einen wollen wir weder die "Zweite Spanische Republik" anerkennen, noch signalisieren, dass wir den alten spanischen Weg für den Richtigen halten. Es sollen jeweils zwanglose Treffen werden.
  4. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Wohl noch kein Ballast drin- kommt unter den Besten vor. Tragisch für die Werftarbeiter. Hoffen wir mal, dass die heil gefunden werden irgendwo im Innern des Schiffes.
  5. Walther_K_Nehring

    Ketten am Bug?

    "Puglise" "Gesundheit"
  6. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Jupp. Anderes Beispiel- Schwarten oder auch Rangerzaunbretter (also die halbrunden, berindeten Abschnitte der Stämme), gabs anfangs zu meiner Lehrzeit noch hubweise für billig Geld, da mehr oder minder Abfall. Nach meiner Lehrzeit war damit dann Ruhe. Das wurde für Holzhackschnitzel zusammengekratzt und an die entsprechenden Industriezweige für teures Geld abgegeben. Heute ist es auch ganz normal, dass kleinere Sägewerker Privatkunden direkt beliefern. Das gab es vor 15-20 Jahren nicht. Da ging der Weg noch zu einem Großteil über den Fachhandel, einfach weil die sich keine Arbeit mit der Abladerei machen wollten. Heute liefern die direkt, weil sie die 3-fache Spanne am Kubikmeter haben, als beim Handel. Damals hatte es gerade angefangen, dass sie größere (meist traditionellere) Zimmereien direkt belieferten (die klassisch ihr Bauholz verschaffen wollten- heute muss fast alles in KVH und BSH ausgeführt sein; Kantholz geht fast ausschließlich für niedere Zwecke raus, oft sogar an Verpacker- da muss ich auch keine Schnittklassen mehr einhalten). Und Spänebunker beim Schreiner? Keine Ahnung wo es das überhaupt noch gibt. Ich kenne keinen unserer Kunden, die sowas noch haben (bzw. präziser ausgedrückt nutzen), weil fast alle nur noch Montagebetriebe sind- Fertigelemente reinbolzen und gut. Den klassischen Tischler findest du vielleicht alle 20-30Km Einen bei uns. Und Einer der richtig von der Pike auf mit Massivholz arbeitet, vielleicht alle 50Km. Fertigwerkstoffe müssen es heute sein. Selbst Multiplex kommt doch schon langsam aus der Mode als furnierte Platte. Die ist doch nur noch Träger für HPL-Beschichtungen- weil da der Kunde jedes achteckige Ei gelegt kriegt. Es ist krank, wie sich das Thema klassischer Holzfachhandel gedreht hat. Nur reiner Großhandel können wir in unserer Größe garnicht mehr betreiben, wir brauchen den Privatkundenanteil, damit die Spanne etwas aufgehübscht wird (ist aber immer noch nicht genug Schmerzensgeld- bei weitem nicht!). Und arbeitest du mit Handwerkern, Architekten und Bauträgern zusammen, verkommt man zur Beratungsschlampe für die und kann das Fachliche teilweise dann auch noch durchkauen, was eigentlich deren Job sein sollte. Wenn ich so die klassische Doppelhaushälfte nehme mit Türen, Bisschen Designboden (ist ein Mittelwert) und evtl. noch den Balkonbelag, dann habe ich bis alles durchgekaut ist im Schnitt 10 Beratungsstunden (2 Samstage mit dem Bauherren und 1-2 Stunden mit dem Schreiner/Monteur), fahr den Schlonz noch für Umme auf die Baustelle, hänge in der Luft, obs der Monteur richtig verlegt und habe am Ende vielleicht 50-100 Euro Gewinn vor Steuer (wir reden nicht von Rohertrag). Nimmt der Bauherr Laminat und die billigste Standardtür, bleibt mit Sicherheit nichst hängen, außer die latschen rein und sagen "alles einmal Standard" und gehen nach 10 Minuten wieder. Dann rutsch dass lässig durch. Ich habe aber auch Parkettkunden, die 60-80 Euro den qm latzen, die kommen dann aber auch 4-5 Mal samstags oder nachmittags mit 2-4 Stunden Beratungszeit, weil sie noch trölfundelfzig Fliesenmuster unterm Arm haben und die Handtasche muss bei östlichem Lichteinfall so einen Schatten werfen, dass die Treppe optimal den Parkettboden beschattet, was aber kein Licht von der Gangfliese wegnehmen darf. Natürlich beim Ersten Mond der Sommersonnenwende geeschlagenes Holz mit ausgelassenem Jungfrauenfett geölt und von einem Medizinmann der Apachen gesegnet. Und wehe da ist ein Ast in einem Brett! Dann kannst du drauf gehen, dass der Verleger den mittig in den Raum legt, genau da wo der größte Lichteinfall ist und am Rand liegt das gute Zeug. Ich merke gerade, ich mach das schon zu lange mit
  7. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Jupp, kam grade im Radio. Es bewegt sich.
  8. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Nur dass damals in jeder BaWü-Auktion irgendwelche Chinesen saßen, jeden Preis für die Rosinen bezahlt haben und nach Deutschland kam nur der Scheißdreck. Ganz krass war das um 2008- da waren selbst die BSH-Lamellen wurmstichig und blau. Und ja, seit letztem Jahr ist es so, dass Kanada den amerikanischen Holzbedarf nicht mehr deckt, sich demnach die Amis bei uns bedienen und das richtig saftig und wir nix mehr haben- KVH, BSH, Hobelware, Holzdämmstoffe- alles tote Hose! Und- auch hier eine Preiserhöhung von Pre-Corona zu 19.04.21 (nächste Preiserhöhung für KVH/BSH angekündigt) von 67%! Wir haben beim KVH mit der Preiserhöhung von letzter Woche den Preis vom BSH geknackt zu meiner Lehrzeit. Das ist Wahnsinn! Und ich habe gerade eben telefoniert- Putzträgerplatten auf Holzfaserdämmung Lieferzeit Oktober avisiert Ich geh jetzt in den Wald und mach die Tür zu! Was soll ich denn noch verkaufen?
  9. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Für Holz gesprochen- europäische Werkstoffe (ausgenommen OSB und diverse Böden)- war fast alles ungefähr auf dem Stand Anfang der 2000er. Wir hatten um 2008 einmal so ein kurzes Aufflammen von preiserhöhungen für Schnittholz. Seitdem gingen die Preise nie signifikant nach oben. Das Einzige was immer Preisschwankungen unterlag, waren eben Terrassenhölzer aus Übersee. Und dda wurde es entweder auf steigende Transportkosten oder schwankende Dollarkurse geschoben. Nachtigall ick hör dir trapsen!
  10. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Da greift eins ins andere Vor zwei Jahren war es das Rheinniedrigwasser und seit 2020 ist es Corona und jetzt haben hier halt was Neues!
  11. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Ich halte euch einfach mal auf dem laufenden, was die asiatische Importware anbelangt, die ich so übers Jahr verkaufe. Ich warte ja schon stündlich auf "tut mir leid, der Container steck im Suez Kanal fest" oder "wegen der Ever Given hat sich alles rausgezögert" oder besser noch "wegen der Ever Given haben die die Preise angehoben". Das kommt irgendwann. Man darf gespannt sein. Es wird ein Fest! Großartig!
  12. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Da sich der chinesische Schauplatz als ernstes Pulverfass zu mausern droht, geben wir unseren französischen Freunden gerne Recht. Es muss regulierend eingegriffen werden. Zwar wollen wir uns nicht anmaßen, welche Konflikte China innerpolitisch ausfechten mag, aber es muss in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Und heimtückisches Giftgas gegen Zivilisten ist eine humanitäre Tragödie. Vor allem muss die Mandschurei-Frage geklärt werden.
  13. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Noch kann kein anderes Schiff passieren. Ich denke mal, dass sie den Koffer durchschleppen und nicht mit eigenem Antrieb fahren lassen.
  14. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Chinesische Ma-Ghi Wöörze- jawoll Solange die Japanr nicht in das Bohai-Meer mit größeren Kriegsschiffen reinfahren und meine Patrouillen Gefahr laufen evtl. als Chinesen beschossen zu werden, unternehme ich vorerst noch nichts, außer halt den Befehl zu geben Japaner unverzüglich zu melden, sollten sie auf See angetroffen werden. Danach ist sich abzusetzen, um ja keine Aggression darzustellen. Wir haben nichts mit den Japanern und so soll es bleiben.
  15. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Konkretes Beispiel, wie das in unserer Politiklandschaft funktioniert.
  16. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Jo, Kleinstaaterei- aber immer nur dann, wenn es nicht passt. Ansonsten muss die EU herhalten und die produziert dann einen Abfuck nach dem Anderen. Ich persönlich fände eine europäische Kernarmee, eine europäische Steuerung der Kernindustrie und somit auch der Energieversorgung unabdingbar. Aber so Sachen wie die aktuelle Impfstoffversorgung ist regional gesehen, einfach besser zu regeln. Überschüsse können ja immer noch weiterverteilt werden. Und da sind Schlagwörter wie Impfstoffnationalismus einfach weit hergeholter Sch.eiß! Und die Energiewende kann man nicht nur auf eine Säule stellen und das wird halt gerade so gemacht, oder uns so verkauft. Strom ist nicht alles. Wasserstoff und erneuerbare Energien Wind, Solar und Wasser müssen die Zukunft sein. Aber halt nicht so, dass man auf jeden Acker und Hügelhang, ein Windrad stellt, wie es bei mir in der Region gerade passiert, sondern mit Sinn und Verstand. Ich glaube da spricht auch niemand dagegen. Was das große Problem eben ist, ist, dass wir lokal gesehen (hier will ich es mal auf Europa beschränken, nicht unbedingt nur Deutschland) nicht den 100%igen Bedarf des Endverbrauchers günstig abdecken können und alles "geoutsourced" wird, weil man es da noch billiger kriegt- hier kommt Asien ins Spiel. Egal ob dann VW-Werke in China entstehen, oder jetzt Daimler-Motoren aus China kommen sollen. Klar geht es hier auch um den Weltmarkt, aber das ist doch alles krank. Wir produzieren von allem so viel, dass jeder alles im Überschuss haben könnte, dabei wird ein Haufen weggeschmissen und nicht alles recycelt. Wir haben eine Automobilindustrie in Deutschland die jährlich für den deutschen Markt so viele Automobile produziert, dass es kracht, aber die garnicht benötigt werden. Und dennoch zahlt der Deutsche mehr für das in Deutschland gebaute Auto, als jemand im europäischen Ausland, für die gleiche Qualität! Warum? Und nochmal zum Punkt alles haben können und vermittelt kriegen alles haben zu müssen- muss man LED-Lämpchen bei Amazon bestellen, die um den halben Erdball geflogen werden, weil sie da vielleicht 3 Euro billiger sind inkl. Versand, als beim Fachhändler vor Ort? Brauch ich eine Kunstlederjacke mit dubioser Größenangabe, die mich nötigt 3 Exemplare zu kaufen, bei Wish und von den 3 werden 2 weggeschmissen oder wieder weiterverschickt und verkimmelt, also wieder Transport auf der Straße, nur weil es dann vielleicht 10-20 Euro billiger ist, als wenn ich bei einem der einschlägigen Modehäuser das Ding anprobieren kann? Der Transport ist der Gleiche, es kommt wahrscheinlich beides aus Asien, aber es wird weniger Ausschuss und Weitertransport via Paketdienst verursacht. Schaut doch mal was da gerade bei DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS abgeht! Das ist brutal wie sich deren Kapazitäten die letzten 3 Jahre erhöht haben. Braucht man Agrarerzeugnisse und Fleisch aus dem Ausland, aber im eigenen Land muss es subventioniert werden und der Überschuss wird nach Afrika gekarrt? Für was braucht man Avocados, Chia-Samen, Kinoa, Mango und Papaya, wenn man daheim Vergleichbares mit Linsen und Obst von Streuwiesen hinkriegen könnte. Da krankt es doch- ich brauche keine Bananen, Mango, Kumquats, oder anderes Obst, Getier und Getreide, dessen Namen ich nicht mal schreiben kann, ohne nachzuschlagen. Was soll das? Wir haben doch alles daheim in der Region vor Ort, warum muss man auf jeden Trend aufspringen zum Thema Superfood, dabei ist es der größte, ausgemachte Scheißdreck? Und das zieht sich wie ein Faden durch alles. Und wie gesagt, was ich selbst an der Verkaufstheke erlebe- der Kunde ist stinkenfaul! Es muss immer bequem sein. Es braucht unbedingt eine Holzterrasse. Sie muss langlebig sein. Also kommen heimische Hölzer (Douglasie, Lärche) zum halben Preis nicht in Frage, weil man das in 10-15 Jahren neu macht. Es musss dann in Asien produzierter Kunststoff-Bambus-Dreck sein, oder Tropenhölzer aus asiatischen oder südamerikanischen Urwäldern! Damit das eigene Gewissen beruhigt wird, muss ein lückenloser Nachweis erbracht werden, woher das Holz stammt und es gibt so Sachen wie PEFC und FSC. Wenn ich mir die Herkunftsländer anschaue, weiß ich, dass ich darauf einen Dreck geben kann. Das sind keine Mitteleuropäer, das sind teilweise Bananenrepubliken erster Güte! Da ist es dann auch scheißegal, ob da für ein Baum ein halber Hektar Urwald platt gedrückt wird beim Fällen und irgendwelche Orang Utans, oder Brüllaffen vom Baum fallen- es sind ja die Zertifikate drauf, die mir ausweisen, dass das Holz wieder aufgeforstet wird. Alter, das sind Bäume die haben ettliche Jahrzehnte auf dem Buckel und sind wild gewachsen. Was will man da aufforsten? Schaut euch Brasilien und Columbien an! Da werden mitten im Urwald mobile Sägewerke aufgebaut, ein paar Stämme geschlagen, der Rest gerodet und das Holz dann in die Schlagquoten untergejubelt über dubiose Wege, einfach weil es die Leute vor Ort satt macht. Und wir europäischen Kolonialherren befeuern das noch durch unsere verfressene Sucht nach edlen Tropenhölzern! Ich krieg Pickel wenn ich daran denke! Und machen wir es nicht an der Verkaufstheke, verdienen wir auch kein Geld und werden maximal beklatscht für den Enthusiasmus- was das Klatschen bringt, hatten wir ja in 2020. Von Anerkennung werde ich nicht satt! Von mir aus kann der ganze sch.eiß Suezkanal für ein halbes Jahr ausfallen, dann kollabiert die ganze Kacke bei uns erst recht! Dann wird man gezwungen zumindest diese asiatische Drecksscheiße zu überdenken! Aber am Ende wird um Afrika rumgeballert und der dumme Kolonialherr zahlt lieber überteuerte Preise, die er sich damit erklären lasst. Es braucht wirklich mal zwei Ärsche, die mal so richtig alles zuscheißen, damit wir mal wieder etwas Erdung erfahren!
  17. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Die hatte ich ja garnicht mehr auf dem Schirm Ich denke dann wird es Zeit für die Europa. Deutschland braucht ein Flaggschiff für die Transatlantikroute- aber dieses Mal ohne Brand am Ausrüstungskai. Da wir ja schon Sommer 1929 durch haben, ist der Sonderverband "Nord-Ostasien" unbehelligt in Tsingtao eingetroffen. Jeweils 1 Kreuzer und 3 Torpedoboote unternehmen Patrouillenfahrten an der Küste entlang. Besuchen auch mal Weihaiwei und bestellen schöne Grüße aus der Nachbarschaft ( @linkum), fahren weiter zum Bohai-Meer und fahren auch runter bis Shanghai. Die Ausonia bleibt vorerst im Hafen und "modernisiert" die Jägerstaffel für den Flugplatz Kiaotchou. Die 3 Frachter werden gelöscht und verbringen Hilfsgüter in die Region (es soll ein weiteres kleines Spital am Flugplatz entstehen, um bei Unfällen schneller reagieren zu können- das wird aber auch für die örtliche Bevölkerung feste Sprechzeiten einrichten, um die medizinische Versorgung zu verbessern), aber auch neue Bewaffnung, darunter Seezielgeschütze für zu bauende Küstenbefestigungen: 4x 17cm L/45 ausgebaut aus den alten Linienschiffen. 8x 15cm L/45 aus Altbeständen (ausgebaut aus diversen älteren Schiffen) 16x 8,8cm L/45 Flak (die sind eher für den Flugplatz und das Vorfeld der Stadt Tsingtao) 4x 21cm Mörser 16 modernisiert für die schwere Feuerunterstützungseinheit im Hinterland dazu Munition, weitere gepanzerte Spähwagen, LKW, Feldkanonen und Mörser, Ersatzteile und Baumaterialien, die nicht vor Ort gewonnen werden können Im Deutschen Reich gab es ein paar hitzig geführte Debatten im Reichstag. Stein des Anstoßes war das neue "Flottenmodernisierungsgesetz". Bis Ende der kommenden Legislaturperiode (also 1937) soll die Flotte auf Vordermann gebracht werden. Dies umfasst den Neubau (keine Vermehrungsbauten) von 4 Schlachtschiffen, 2 Trägern, 12 Kleinen Kreuzern und mehrerer Torpedoboote. An Vermehrungsbauten werden 8 Panzerkreuzer (nach Flottenabkommen) und mindestens 16 Zerstörer eingeplant. Dazu mehrere neue S-Boote und U-Boote zur Küstenverteidigung. Diese ersetzen zum Teil ältere Einheiten wie z.Bsp. die älteren Torpedoboote vom Typ AIII oder ältere Weltkriegs-UBoote. An Umbauten werden die SMS Fürst Bismarck (Träger), die 4 Schlachtschiffe der Bayern-Klasse, alle 6 großen Kreuzer und mehrere Kleine Kreuzer (die anschließend Reservegruppen zugeführt werden) eingeplant. Somit soll der ganze alte Muff von 1916 und älter aus dem Flottenregister verschwinden und durch Neues oder Modernisiertes ersetzt werden. Beginnend mit 1930 sind 7 Haushaltesjahre vollkommen ausreichnd. Und ja, ich habe die Werftkapazität vorher geprüft. Wenn ich die üblichen Verdächtigen nehme und wenn ich keine Änderungen am Unterwasserschiff vornehmen muss bei ein paar Einheiten (was ich glücklicherweise vorher bereits getan habe), komme ich locker hin und kann sogar noch die Handelsflotte modernisieren und 1-2 Luxusliner einplanen. Ich stehe sogar besser da, als Deutschland ab 1933, weil mir Schichau auch Großeinheiten bauen kann und nicht nur Torpedoboote (was aber dennoch vorrangige Arbeit bei denen wird). Am Ende habe ich eine gestraffte Personalstruktur, bei sogar erhöhter Kampfkraft, aber auf Kosten der Einheitenzahl (bzw. wir bleiben in etwa gleich- ich spare Torpedoboote und gewinne ein paar Zerstörer und CA). Hauptsächlich bei den Kreuzern und Torpedobooten wird das der Fall sein. Wenn der Cheffe tatsächlich in Urlaub geht nächste Woche und bei uns keine Corona-Langeweileeinkäufe gemacht werden, komme ich sogar an das neue Organigramm.
  18. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    I am a simple man- I see the Held der Steine, I click like
  19. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    4-5 Haupthäfen (oder sagen wir für jeden Kontinent einen Großhafen), die direkt von diesen Riesenfrachtern angesteuert werden (bzw. dazwischen pendeln die Riesenviecher), ohne durch Kanäle oder Engstellen zu müssen. Von da aus wird umgeladen auf kleinere Schiffe und weiterverteilt, oder bei kürzeren Strecken (also im Falle von Rotterdam, kann man locker BeNeLux und Norddeutschland noch so anbinden), auf die Bahn verladen, die dann elektrisch fährt. LKW, fallen vollkommen flach- außer wir verfallen hier auch in die Gigantomanie. Auf nen 40t geht 1 Container, dann ist da Schluss. Und ein LKW mit Container ist sowas von ungeeignet, um eine Direktlieferung zur Enddestination der Ware vorzunehmen- es fehlt schlicht an der seitlichen Ablademöglichkeit für einen Stapler. Leider kommt man um den Container nicht rum. Oder man müsste ihn so umkonstruieren, dass das Stückgut darin seitlich oder von oben entnommen werden kann. Solange das nicht öglich ist, machen Direktanlieferungen vom Schiff runter zur Enddestination keinen Sinn. Und wieviel Zeit zwischen Hafenanfahrt, Löschen, Verzollung, Einlagerung, Auslagerung, Verladung, Zustellung vergeht, erlebe ich meistens im Sommer, wenn wir Terrassenhölzer bekommen und ich Ware verkauft habe, die noch schwimmt. Am Liebsten war mir bislang die Angabe "das Schiff hat Recife (oder andere Hafenstadt eurer Wahl) gerade verlassen" und ich weiß, dass ich vor 5-6 Wochen nicht mit der Ankunft rechnen brauche! Und da sind wir wieder bei der Globalisierung und dem Kaufverhalten der Endkunden. Solange jeder potenziell alles haben können muss, ändert sich daran nichts. Solange jeder Shice für 3,80 bei Wish bestellt wird, solange man Tropenhölzer aus Brasilien oder Columbien braucht, anstatt auf heimische, auch haltbare Hölzer zu setzen, solange man im Ausland günstiger ein KFZ bestellen kann, als im eigenen Land, trotz Einfhrsteuer und Zöllen, geht Vieles gehörig schief. Und entweder wir denken da ganz massiv um, oder uns fliegt diese ganze Sch.eiße hier irgendwann massiv um die Ohren. Wenn es wir nicht mehr mitkriegen, dann unsere Kinder oder spätestens die Enkel. Es geht nicht darum sein Gemüse in Papiertüten zu verpacken und einmal im Jahr das Licht für eine Stunde abzustellen, hier geht es um eine strukturelle Veränderung, die die Industrie und die Konzerne erst aufgreifen werden, wenn sie dazu vom Kunden aufgefordert werden. Und die Kunden sind am Ende wir!
  20. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Das verringert halt nur den ungleichen Druck auf den Rumpf. Wenn die Strömung aber asymmetrisch auf den Rumpf wirkt, dann hilft das ja auch nix. Und wenn der Bock mal seitlich steht, greift der Wind diese halt an. Schwierig das Ganze. Ich könnte mir vorstellen, dass man da in Zukunft nur mit Schleppern arbeitet, die jeweils an den Einfahrten die ganz großen Kähne abholen und durchmanövrieren. Oder zumindest in den hardcore-Engstellen. Ansonsten kann das theoretisch bei jeder Durchfahrt passieren.
  21. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Nachfrage- hat sich der Stromausfall vor dem Unfall als Ente bewahrheitet? Oder warum spricht das niemand von euch an?
  22. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Ist sie ja auch- ich habe sie 5 Monate verzögert, damit es mit März 1929 übereinstimmt- die wäre real im Oktober 1928 fertig geworden.
  23. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Deshalb wäre es wirklich besser, wenn jemand mit was Neuem kommt, dass wir einfach Daten reinschreiben. edit: Oder zumindest verstecken, so wie ich mit der LZ-127 (woher kommen sonst die 5 Monate längere Bauzeit?)
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