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Walther_K_Nehring

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Everything posted by Walther_K_Nehring

  1. Grüß Gott Kameraden Hier entsteht so etwas wie eine neue (fiktive) "Schatten-Schiffsklasse" für WoWS (sprich ingame werden sie als Schlachtschiffe geführt, gelten aber als Schlachtkreuzer über markante Merkmale), die auch als Vorschlag dienen könnte. Ich versuche dabei im Rahmen des Praktikablen zu bleiben und diese balanziert zu integrieren, gerade gegenüber Schlachtschiffen und Kreuzern. Aufgaben des Schlachtkreuzers Hauptaufgabe des Schlachtkreuzers ist das Jagen und Stellen von Kreuzern und Niederkämpfen mit überlegener Bewaffnung. Zusätzlich, durch die meist erhöhte Geschwindigkeit (gemessen an Schlachtschiffen), Aufklärung, wo kleine/leichte Kreuzer zu gefährdet sind. Hierzu verfügt ein Schlachtkreuzer, gemessen an Kreuzern eine überlegene Panzerung und Bewaffnung bei ähnlicher Geschwindigkeit. In Ausnahmen, gibt es zu Gunsten der Geschwindigkeit, leichter gepanzerte Einheiten, oder zu Gunsten der Panzerung langsamere Einheiten. Hier kann man klassisch zwischen 3 Unterklassen unterscheiden: Britisches Vorbild: Eine ausgewogene Einheit aus Bewaffnung, Panzerung und Geschwindigkeit. Bewaffnung liegt meistens auf dem Level gleichaltriger Dreadnaughts. Panzerung so bemessen, dass sie weitestgehend Imunität gegen Kreuzerbewaffnung bietet. Geschwindigkeit derer schwerer kreuzer überlegen oder ebenbürtig, derer leichter Kreuzer leicht unterlegen. Bsp: HMS Tiger Deutsches Vorbild: Eine schwerer gepanzerte Einheit, auf Kosten der Geschwindigkeit mit dem Hintergrund am Liniengefecht teilnehmen zu können und somit standhaft genug zu sein, um Beschuss von Dreadnaughts aushalten zu können. Bsp: SMS Derfflinger Panzerschiff/Panzerkreuzer: Auf Kosten der Panzerung, schnelle Einheiten mit leichter Schlachtschiffbewaffnung. Panzerung meistens im Bereich schwerer Kreuzer, oder maximal Imunität gegen Bewaffnung von leichten oder schweren Kreuzern bietend. Bsp: Deutschland Eine klare Abgrenzung untereinander ist oft schwierig, da die Grenzen verschwimmen. Wobei man sagen kann, dass aus dem deutschen Vorbild die moderneren schnellen Schlachtschiffe abgeleitet werden (Bsp: HMS Hood) und eine Kreuzung aus Panzerkreuzer und Englischem Vorbild die Large Cruisers oder Super Type A Cruisers abgeleitet werden können (Bsp: USS Alaska, B-65 Cruiser, Schlachtschiff-O) Letztendlich ist die Aufgabe bei allen Typen und Abgrenzungen die Gleiche. Schlachtkreuzer und ihre Umsetzung im Spiel Welche Attribute verpassen wir also den Schlachtkreuzern ingame, dass sie Kreuzern überlegen sind, dabei aber nicht zu stark sind, um gleichwertig zu den Schlachtschiffen zu sein? Panzerung, Geschwindigkeit und die Geschütze sind feste Größen, an denen man nicht viel schrauben kann, sobald diese feste Größen eben auch feststehen. Es gibt Einheiten, da kann man einfacher balanzieren, weil sie in einem Punkt einen Schwachpunkt haben (Britische Schlachtkreuzer Panzerung). Es gibt aber auch Einheiten, da ist das Balanzieren recht schwer (Deutsche Schlachtkreuzer). Nehmen wir mal das Beispiel 30,5cm SK L/50 der kaiserlich deutschen Marine (das wahrscheinlich am häufigsten gebaute schwere Marinegeschütz der Deutschen). Der Schadenswert wurde bereits geleakt (9600 bei AP-Munition) und steht somit wahrscheinlich in der Höhe fest. Um jetzt z.Bsp. eine SMS Derfflinger (Schlachtkreuzer) nicht besser zu machen als eine SMS König (Schlachtschiff)- beide sehe ich auf einer Tierstufe- kann man via Geschützreichweite und RoF/Damageoutput Erstere etwas abschwächen, auch wenn sie nur über 4 Doppeltürme verfügt, während die König über 5 Doppeltürme verfügt. Eine reine Abschwächung über die Reichweite kann sie dennoch zu stark im Verhältniss zur König werden lassen und keiner will mehr König spielen. Man will ja aber keine tote Bäume ingame haben. Ich würde hier zudem immer so verfahren, dass die balanzierte Schwäche eine natürliche Stärke erfordert ausgespielt zu werden. Nehmen wir o.g. Beispiel: Die Derfflinger würde bei 8 Geschützen eine etwas geringere RoF und eine um 2-3Km verkürzte Reichweite verglichen zur König bekommen, hat aber für einen Schlachtkreuzer eine Panzerung auf Schlachtschiffniveau. Das würde Spieler zwingen eher in den Nahkampf zu gehen. Um Schlachtkreuzer hingegen wieder konkurrenzfähig (im Sinne der Beliebtheit) zu machen, brauchen sie aber irgendein Alleinstellungsmerkmal, der sie unterscheidet zum gewöhnlichen Schlachtschiff- und hier kämen Verbrauchsgüter ins Spiel. Verbrauchsgüter "Schlachtkreuzer-only" Genrell würde ich als weiteres Unterscheidungsmerkmal zum Schlachtschiff den Schlachtkreuzern konsequent 1 Ladung weniger der Damage Repair Party geben. Somit würden Schlachtschiffe über 3, Schlachtkreuzer über 2 und Hightierkreuzer über 1 verfügen. Dies würde automatisch die Standhaftigkeit ggü. Schlachtschiffen etwas einschränken. Um aber nach Geschmack der Spieler ihren Schlachtkreuzer personifizieren zu können, könnte man die Damage Repair Party gegen den Motorboost wie bei den Zerstörern eintauschen, um ihnen die Möglichkeit zu geben schnelle Manöver durchzuführen, sei es schnell zu verlegen, einen Kreuzer zu jagen oder sich schnell vor einem Schlachtschiff zurückzuziehen. Ich persönlich würde das für die leichter gepanzerten Britischen Schlachtkreuzer oder Panzerkreuzer für eine echte Alternative betrachten. Auch hier könnte man mit der Anzahl der Ladungen spielen und Schlachtkreuzern 2 Ladungen, statt 3/2 Ladungen bei den Zerstörern verpassen. Hinzu käme jetzt ein weiterer Slot mit dem oben angedeuteten Verbrauchsgut nur für Schlachtkreuzer. Und hier würde ich die Spieler vor die Wahl stellen- entweder sie gleichen eine Schwäche aus oder sie verstärken eine Stärke: Main Battery Firing Booster (MFB): Dauer 120 Sekunden, Cooldown 180/150 (Premium) Sekunden. Bewirkt für die Dauer der Aktivität eine um 20% erhöhte RoF. Setzt die Anfälligkeit des Munitionslagers um 10% herauf (Möglichkeit zu Detonation um 10% erleichtert). Ähnlich wie es das bei der Hatsuharu oder Kagero für deren Torps gibt. Battery Accuracy Booster (BAB): Dauer 180 Sekunden, Cooldown 240/210 Sekunden. Bewirkt für die Dauer der Aktivität eine um 20% erhöhte Geschützgenauigkeit (Haupt- und Sekundärgeschütze), büßt dabei allerdings 10% Reloadgeschwindigkeit ein. Von beiden Verbrauchsgütern würde ich standardmäßig 2 Ladungen gewähren (über Inspekteur dann 3, Premium 4) Somit hätte man z.Bsp. die Möglichkeit britische Schlachtkreuzer (RoF bei ca. 2) etwas historischer umzusetzen und ihnen eine etwas höhere RoF zu verpassen, was ihre Genauigkeit ein wenig beeinträchtigt (vgl. Skagerrakschlacht und das britische "Spray and Pray"). Andernfalls kann man Deutsche Schlachtkreuzer, bei denen eher etwas höhere Feuerraten zu erwarten sind, in der Genauigkeit zu boosten und diese somit etwas effizienter zu machen, bei gleichzeitig einem kleinen Nachteil. Zu erwartende Extreme über gezielte Maximierung werden eher selten (im Hightier) anzutreffen sein (solche Fälle wie RoF 2,3 + MFB + Skill: Last Chance + Verbesserung: Main Battery Mod. 3), bzw. nur in einem engen Rahmen (bei 10% Restlife) umsetzbar sein. Wer das dennoch erfolgreich auszumaxen weiß und damit gut ist (mal als Bsp. Motorboost, schnell Gefecht suchen, runterschießen "lassen", zurückboosten, über Entfernung mit hoher RoF wirken), der soll damit auch belohnt werden. Immerhin ist das ein schwieriger und sehr spezieller (bei den Skills) Weg. Andernfalls gibt es gerade bei den Skills bessere Alternativen, als Last Chance. Rebalanzierung vorhandener Schlachtkreuzer Um das Kapitel abzuschließen und vor allem abzurunden, stünde dann noch eine Rebalanzierung vorhandener Schlachtkreuzer an- wir sprechen hier über Myogi, Ishizuchi, Kongo und Amagi. Alle drei sind klassische Schlachtkreuzer nach britischem Vorbild, basieren u.A. auch auf britischen Entwürfen und/oder wurden z.T. in England gebaut (Amagi mal ausgenommen). Hier würde ich dann wie folgt ansetzen: Rumpfupgrades Nehmen wir mal die Kongo als Beipsiel. Sie ist ein klassischer Schlachtkreuzer, der durch Modernisierung zum schnellen Schlachtschiff umgebaut wurde. Ich würde mich demnach also auch zeitlich an der Schlachtkreuzerklasse und der schnellen Schlachtschiffklasse über Rümpfe orientieren. Der Stockrumpf ist ein Schlachtkreuzerrumpf und wird dann über einen B-Rumpf mit ein wenig Flak und besserer Reichweite zu einem verbesserten Schlachtkreuzer. Wer dann allerdings den C-Rumpf erforschen möchte, der die Kongo zu einem schnellen Schlachtschiff aufwertet, der wird mit nochmal mehr Reichweite und der Möglichkeit über mehr Ladungen Damage Repair Party belohnt, büßt dann allerdings die Möglichkeit für den zweiten Verbrauchsgutslot ein. Ähnlich würde ich bei der Amagi verfahren. Stockrumpf = Schlachtkreuzer, B-Rumpf ist verbesserter Schlachtkreuzer (mehr Flak und Reichweite, Schlachtkreuzer-Slot), C-Rumpf = Schnelles Schlachtschiff (nochmal mehr Reichweite, mehr Flak, +1 DMG Repair Party, Wegfall Schlachtkreuzer-Slot). Demnach könnte man bei strittigen Klassen auch zweigleisig fahren. Man führt sie im Baum als Schlachtschiff wie gewohnt und eröffnet dann dem Spieler die Möglichkeit zwischen Schlachtschiff oder Schlachtkreuzer zu wählen. Nehmen wir mal die Gneisenau als klassischen Streipunkt: Stockrumpf wird der Schlachtkreuzer mit 3x3 28cm Geschützen, B-Rumpf verbessert Flak und Reichweite, C-Rumpf konvertiert zum schnellen Schlachtschiff und gibt die Möglichkeit frei neue Haupttürme 3x2 38cm zu erforschen und zu verbauen. Demnach kann man dann einen Schlachtkreuzer mit 28cm, ein schnelles Schlachtschiff mit 28cm und ein schnelles Schlachtschiff mit 38cm spielen- je nach Gusto des Spielers mit allen Vor- und Nachteilen! Ich hoffe einigen gefällt mein Vorschlag und können damit auch was anfangen. Vor allem würde ich euch bitten meine Techtrees nach diesem Vorschlag neu zu bemessen, dann solltet ihr auch verstehen, warum wo und welches Schiff anzutreffen ist. Achso- ich bitte, wie gewohnt, um rege Diskussionsbeteiligung
  2. Walther_K_Nehring

    Renamed: CCs kehren WG den Rücken (vormals LWM thread)

    Mag alles sein. Das Problem, was ich darin sehe und schon immer sah- wenn es nur noch "I pley 4 Phun-Content" gibt, der Halb- oder Unwahrheiten verbreitet, wird die Spielerfahrung halt nicht besser. Ganz schlimm ist es, wenn pures Glück als Skill verkauft wird, weshalb ich bei Jingles Replays oftmals Probleme hatte. Und ab einem gewissen eigenen Skill sieht man grobe Fehler halt einfach. Hier geht es nicht um andere Entscheidungen- die können deinen Horizont durchaus erweitern. Es geht wirklich um grobe Fehler, die nicht bestraft werden und dann als Skill verkauft werden. Predige ich schon seit 5 Jahren, dass man differenziert sich Videos von Flamu, IChase, Flambass, etc. anschauen soll und für die seichte Berieselung vielleicht TK, Notser, etc. Sobald aber Fakten verkauft werden, einfach abschalten und die richtigen leute konsumieren. Und das ist dann eben das Thema, wo ich einfach ein weiteres Schippchen Grabesaushub in die Grube schaufel und noch ne Rose hinterher werfe. Ja, wir sind hier alle auf der Beerdigung von WoWS. Nur Einige merken es immer noch nicht. Die Aktion war der Sargnagel!
  3. Walther_K_Nehring

    Renamed: CCs kehren WG den Rücken (vormals LWM thread)

    @1MajorKoenig Siehst du jetzt, warum es ich einfach anwidert, dieses Spiel wieder zu installieren, nur um dann 5 Große Kreuzer in den Hafen zu stellen, die ich jeweils wohl nur eine Hand voll ausfahren würde? WG stinkt. Mehr muss man nicht wissen.
  4. Walther_K_Nehring

    Schlachtschiffkonzept

    Wilson-Thread/Hannover-Klasse Einfach mal die Immunität bereinigt um die Panzerungs- und Geschosseinfallswinkel. Ich habe großzügig hin zum Worst-Case gerundet. Alles an Hand der Daten von NavWeaps mit Winkelfunktionen umgerechnet. Ich möchte auf die Immunität des Gürtels verweisen (@BoneBene). Das ist ein hundsgewöhnlicher Turtleback mit Bug- und Heckgürtel und eine Kreppierdeck als Wetterdeck. Ein kompaktes Schiff mit starker HA und ausreichend Geschwindigkeit für schnelle Operationen.
  5. Walther_K_Nehring

    Schlachtschiffkonzept

    Nachteil ist, dass dir Kreuzer mit 15cm/6" das Schiff zusammenschießen können, weil es zu starken Wassereinbrüchen kommt. Als Raider denkbar ungünstig. Wollte ich nur mal angemerkt haben. Und das was du beschreibst ist ein Dekappierschott/-deck- das macht stärker als 50mm keinen Sinn mehr, weil dann die Splitterwirkung zu mehr Sekundärschäden führen kann. Ich glaube optimal sind sogar nur 38mm oder 44mm. Schau mal bei den South Dakotas und Iowas- die haben das gegen 40,6cm/16" mit Bravour gelöst. Oder auch die Franzosen haben das bei der Richelieu so in etwa gemacht. Die haben die Hohlräume dann allerdings ausgeschäumt.
  6. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn, ein Washington Schlachtschiff

    Und ab diesem Punkt, verabschiede ich mich aus der Diskussion. Nicht böse gemeint, aber entweder machen wir sowas aus historischen betrachtungswinkeln heraus und das schließt eben fehlende Erfahrungen aus Konflikten mit ein, oder wir machen ein Fantasyschiff, dann bin ich voll bei dir. Dann baue ich auch ein 3x3 mit nem schlanken Rumpf und investiere so viel wie möglich in Deckpanzerung und Geschwindigkeit. Kann man dann mit Metagaming gleichsetzen, weil wir wissen, auf was es im nächsten Konflikt drauf ankommt. Den ganzen technischen Firlefanz braucht mir auch niemand erklären, oder sagen wir zumindest kaum mehr was- ich weiß, dass 3x3 besser ist als 4x2 oder 2x4, vor allem wenn es darum geht ein Sparbrötchen zu bauen. Aber beim Drilling sind wir eben nicht annähernd. Bevor ds deutsche Reich einen Drilling baut, verzichtet es entweder auf einen Turm oder klotzt einen Vierling in den Rumpf. Um das geht es mir. Und das sind klare Erkenntnisse, wenn man sich historische Doktrinen und Designs der Folgejahre anschaut. Die werden auf einmal nicht anders, wegen 6-8 Wochen Sitzkrieg der Hochseeflotte in 1914.
  7. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Yeah! Wir haben wieder Container in Europa!
  8. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn, ein Washington Schlachtschiff

    Die KuK-Drillinge waren die Hölle zu bedienen, weil sie sehr schlecht gelüftet waren und umständlich zu laden. Ich habe mal eine Nachladezeit gelesen bei 10 Schuss von knapp 40 Sekunden und da war die erste Ladung schon im Rohr. Und länger als ne viertel Stunde hätten es die Besatzungen nicht ausgehalten. Das sind die Erfahrungen, die man dann machen würde. Jetzt kann man natürlich sagen, dass krupp den Skoda-Entwurf einer Revision unterwirft und diesen verbessert- OK. Dann bleibt aber immer noch die Abneigung gegenüber Drillingen. Wie gesagt- dann eher der Vierling mit paarweise angeordneten Geschützgruppen und Mittelschott- also sozusagen zwei Zwillinge in einem Turm. Das war wenigstens schon im Gespräch und aus Gewichtseinsparungsgründen kann ich mir das eher vorstellen, als den Drilling. Oder es bleibt beim 4x2- wenn die Nagato und die Colorado Modell steht, dann wird man von seiner eingeschlagenen Doktrin wohl nicht abrücken. Du musst deutsche Daten nehmen, weil unsere Rohre eine ganz andere geometrie haben und ganz anders aufgebaut sind und von Grund auf schwerer. Mir ging es da eher auch nur um ein Verhältnis zwischen 38cm und 40,6cm an Hand der Daten die man halt hat. Du kannst aber auch 38cm L/45 und 42cm L/45 versuchen zu vergleichen. Irgendwelche Daten werden schon auftauchen. Wenn nicht mal im Forum Marinearchiv suchen. Da wird man beiläufig immer mal fündig. Die Nagato hat aber auch nur knapp 300mm Panzerung am Gürtel, bedeutend weniger Obergürtel und lächerliche Panzerungsstärken am Vorschiff und Heck. Und das Panzerdeck wurde auch erst beim Umbau verstärkt. Und das Bisschen länger, bedeutet, dass sie weniger Leistung benötigt, um auf Geschwindigkeit zu kommen. "Länge läuft" ist der Grundsatz- 50.000wPS aus 200m holen weniger Geschwindigkeit, als 50.000wPS aus 225m, selbst wenn die 225m leicht schwerer werden. Das macht am Ende gleich mal ein Bisschen Designgeschwindigkeit aus. Und dann kommt noch die Hydrodynamik ins Spiel. Da ist zum Glück das deutsche Reich schon ganz gut dabei. Unter dem Strich würde ich mich an der Rumpfform der L20/L24 Entwürfe orientieren (halt eben auch unterwasser T-Rohre- Skagerrak ist eher ein Begriff für ein Seegebiet und nicht für eine Schlacht), entweder 4x2 oder halt eben 2x4 40.6cm L/45 verbauen, 14 oder 16 15cm L/45 und 2-4x 8,8cm L/45 DP. Die Variante mit dem Vierling hat für sich etwas, weil deutsche Schiffe dazu neigen, etwas wenig Freibord zu haben und Wasser auf dem Vorschiff. Wenn der Turm dann weiter hinten sitz, aber auf Deckshöhe, dann haben wir weniger Toplast und weniger Gefahr, dass der Turm ausfällt durch Wasserschäden bei schwerer See. Wegen der Gefechtsschäden am Turm, die sehe ich bei einem ausreichend dicken Schott zwischen den Geschützräumen eigentlich nicht (man kann theoretisch ein Schott einbauen, dass doppelt so stark ist, als die normale Seitenwand des Turms und ist "gewichtsneutral". Lediglich der Decksausschnitt ist da relativ groß und das dürfte immer noch das meiste Unbehagen bereiten. Die Frage ist, ob man dann nicht mit 2 Magazinen je Turm arbeitet, die sich auf die Turmhälften aufspalten, oder mit einem großen Magazin mit 2 Aufzügen (je Turmhälfte einer).
  9. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn, ein Washington Schlachtschiff

    Da musst du die deutschen Gewichte mal vergleichen- wir haben ja das 38cm L/52 der Bismarck-Klasse und die 40,6cm L/schlagmichtot- da hättest du beim Zwilling eher den Vergleich, inkl. der ganzen Ladeeinrichtungen, etc. Gegen den Drilling bin ich entschieden, weil der zu der Zeit (Anfang 20er) sicherlich keinen Einzug gehalten hätte, schon garnicht nach den desaströsen Erfahrungen, die die KuK-Flotte mit ihren VU-Einheiten gemacht hat. Da wären Vierlinge mit einer paarweisen Anordnung im Turm mit einem Mittelschott realistischer. Zwar immer noch ein drastischer Schritt, aber der wäre machbar auf Grund drastischer Vorgaben. Und dabei muss berücksichtigt werden, dass ein Großlinienschiff sich bei der Panzerung der Bayern einpendeln müsste. Darunter gehen die nie im Leben. Rumpfgröße, etc. bin ich noch überfragt. Aber ich denke mal, dass man sich bei 200-210m einpendeln wird und da sind dann, wegen des Gewichts und der Bewaffnung wohl Abstriche beim Antrieb hinzunehmen- für ein Schiff eingesetzt in der Nordsee dann auch kein Problem. Ich denke mal wir dürften so 23-25Kn rausholen, bei Reichweiten analog zur Bayern-Klasse mit reinem Dampfantrieb.
  10. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn, ein Washington Schlachtschiff

    Ich mache es kurz- ohne jetzt auf die politische Entwicklung zu gucken (Fichte hat da in vielen Punkten Recht)- wenn man ab dem Wunschpunkt einsetzt, herrscht noch die strickte Trennung zwischen Großlinienschiff und Großer Kreuzer und Erstere müssen das größere Kaliber haben. Ergo bauen wir ein Großlinienschiff. 40,6cm Ballermänner bei 34k ts? Das schaut mir nach 3x2, oder evtl. 2x4 aus. Drillinge kann ich mir kaum vorstellen. Den Rest kennen wir.
  11. Walther_K_Nehring

    Schlachtschiffkonzept

    Jo. Mit Midway meinte ich aber vorrangig die Zielgenauigkeit und wie gut die Schiffe ausweichen konnten. Vor allem schau dir mal die Angriffe der Amerikaner durch die landgestützten Kräfte an- unterirdisch. 0% Trefferquote. Und selbst die vielgelobten Japaner hatten ihre Probleme. Wobei man hier auch sagen muss, dass sie bereits 1-2 Einsätze in den Knochen hatten, während die landgestützten Piloten den ersten Einsatz geflogen sind. Und was es schön gezeigt hat- Horizontalbomben macht keinen Sinn. Und ja, die Trefferquote von BBs war auch nicht so dolle. Aber alle 30 Sekunden schießt man frisch. Der Vogel schmeißt seine Ladung und fliegt dann wieder zurück. Trifft die Ladung nicht, ist sie vergeudet und das Wideraufnehmen des Kampfes braucht viel länger. Und zudem sind Wirkung und Leistung von Geschossen ab 15" jeder Bombe überlegen. Im Krieg war die Masse an abgeworfenen Bomben per Stuka gegen Schiffsziele wohl maximal 500Kg groß. Da sind wir grob im Bereich 12-13" AP.
  12. Walther_K_Nehring

    Schlachtschiffkonzept

    In weiten teilen hast du Recht. Aber das ist zu überspitzt. Ich würde sasgen, ihre Dominaz war da zu Ende, wo es Flugzeugen möglich wurde 250Kilo im Sturz abzuschmeißen, sprich die Treffgenauigkeit dann langsam vorhanden war. Torpedobomber waren zu Beginn noch unzuverlässig wie Hölle. Das zeigen auch gerade die Angriffe auf Tarent und Pearl. Es gibt immer Irrläufer und selbst die saugut ausgebildeten Piloten der Kido Butai hatten Probleme mit der Treffgenauigkeit. Zusätzlich kommen dann noch schlechte Zielidentifikation und daraus resultierend eine mäßige Zielauswahl. Auf hoher See, bei voller Seetüchtigkeit, das zeigt dann schön die Bismarck, oder auch Midway, bleibt dem Schiff immer noch eine gewisse Restchance zum Ausweichen. Um die Trefferquote zu erhöhen, muss man mit mehr Wellen angreifen und dann sind wir bei den Massenangriffen auf Musashi und Yamato- vom Personaleinsatz, bei ausgewogenen Kräfteverhältnissen, nichts was ein klar denkender Befehlshaber befehlen würde! Ohne uneingeschränkte Lufthoheit, mit ein paar ausgebildetetn Abfangpiloten, hätten die Amis mal ordentlich in die Fresse bekommen, statt ein Trainingsschießen unter verschärften Bedingungen zu bewältigen!
  13. Walther_K_Nehring

    Prinz Heinrich T VII Schlachtkreuzer

    Was war das? Versuchst du mich gerade abzuwimmeln?
  14. Walther_K_Nehring

    Prinz Heinrich T VII Schlachtkreuzer

    Red´s dir ja noch schön
  15. Alles Gute. Offensichtlich wird ja schon ordentlich gefeiert
  16. Wenn ich mir die Handelsstörer, Panzerschiffe, etc. alle so anschaue, dann hat lediglich der Kreuzer P einen dünneren Turmmast, der Rest hat eher einen Röhrenturm. Ich gehe davon aus, dass das an den Topgewichten liegt. Und ch persönlich (das mag jeder anders sehen) finde das ein hübsches Merkmal diese Schiffe, als zu den Kreuzern dazugehörig zu markieren.
  17. Ich bin nicht [edited]! Nur [edited] angezogen Eigentlich nicht. Es ist eine logische Weiterentwicklung der Deutschland-Klasse, um ein stärkeres Schiff zu erhalten, dabei aber nicht die Briten und Franzosen zu provozieren. Wenn man es so nimmt, ist es ein komplett anderes Konzept zu Panzerschiff D/E, mit dem Hintergedanken Washingtonkreuzer zu drangsalieren und das künftige Einsatzkonzept Premium-Handelsstörer, bzw. Kavalleriekreuzer auszuarbeiten. Diese Einheiten sollten ja im Verbund der Konvoi-Angriffsverbände den schnellen flankierenden Überfall führen, während die schweren Einheiten den Kampf mit der Überwassersicherung suchen. Dabei können sie mit 28cm Washingtonkreuzer ganz gut bekämpfen (die sich untereinander ja schon gut bekämpfen konnten) und mit der Geschwindigkeit die Begegnung diktieren- evtl. auch ausweichen, den Konvoi angreifen und sich wieder zrückziehen. Eigentlich ein Hit and Run-Kreuzer mit richtig Biss.
  18. Walther_K_Nehring

    Sie kommen! 0.10.7 -Uboote

    Wenn ich die Zeit hätte, würde ich es glatt tun. Ich müsste mir nur ne kleine Story überlegen. Leider fehlen mir halt mittlerweile essenzielle Balancing-Hintergründe (wenn man halt fast 1 Jahr nicht mehr gespielt hat, passiert das schnell) und wenn, soll es halt auch ein Bisschen satirisch und realkritisch rüberkommen. Aber man soll immer noch lachen können.
  19. Walther_K_Nehring

    Schlachtschiffkonzept

    Jupp. Da gibt es genug Beispiele- Missionkill ist tötlich- vor allem je weiter weg man von zu Hause ist. Deshalb bin ich jemand, der versucht bei den Raidern die möglichen Gefahren zu minimieren, indem ich kein All-or-Nothing nutze, die Vitalis so stark wie möglich, aber Vorschiff und Heck so stark wie nötig panzere. Sprich, die Wasserlinie muss so sicher sein, dass sie vor Kreuzerkalibern geschützt ist, ohne die Seetüchtigkeit zu beeinflussen. Das ist mein persönlicher Ansatz. Ist zwar wahrscheinlich völlige Spinnerei, weil es komplett an den damaligen Vorgehensweisen vorbei geht, aber es macht uas logischer Sicht Sinn.
  20. Der Siegfriedrumpf ist mir schei.ßegal, wenn das Schiff es ingame schafft. Da sind die Abweichungen so minimal, dass das als Modernisierung locker durchgeht. Aber die Aufbauten sind mir eben nicht egal. Da hatte Take damals sicherlich einen Grund, warum er das so gebaut hat. Und mein Entwurf hatte auch einen Sinn und warum was wo und wofür überhaupt ausgerüstet wurde. Zumal das Ding schwimmfähig ist und auch nach maritimen Lehren konzipiert. Und dann soll das bitte auch so bleiben. Am Ende fordern die doch 30,5er Spritzen und dann sind wir wieder beim Barbettendurchmesser- so wie immer. Auf so einen Shice habe ich keinen Bock! Genauso auf Copy-Paste-FuMOs an unmöglichen Stellen, Feuerleitung irgendwo, kaputte Proportionen und irgendwelche Arrangements, die mit deutschem Schiffsbau nix am Hut haben. Wenn nicht soll WG das handhaben wie sie wollen, kein Ding. Das ist auch kein Vorwurf an dich persönlich- als mögliche Modernisierung den Ursprungsentwurf zu nehmen und abzuändern, oder als Schwesternschiff partielle Änderungen an den Aufbauten vorzunehmen, ist mir eigentlich wurscht. Aber jetzt nimmt das so Fahrt auf, dass es später ein Stand Mitt-Kriegs-Schiff wird, dass aber Mitte der 30er entstanden ist. Da baut man mal eben nicht die ganzen Aufbauten ab, um dass dann wieder frisch aufzubauen, weil höhere Kräfte es so wollen. Das ist doch völliger Blödsinn! Und unter dem Strich geht es um Anerkennung- weniger für mich, sondern um die ganzen Forenkaper hier, die sich jahrelang ihren Ar.sch aufreißen, recht brauchbaren Content liefern und man jetzt so ein kleines Stück zurückgeben könnte. So wie es ist, ohne Alternative. Wenn das heißt, dass man da etwas Arbeit reinvestieren muss, dann ist das halt so. Oder sind die 0,001% verursachte Kosten dann zu viel? Ob der Designer da jetzt an dem Ding rumspielt (bei dem er sicherlich auf Vorlagen zurückgreifen kann), oder im Team an irgendeinem anderen Schiff (wohl gemerkt- es gehen uns eh langsam die historischen Schiffe aus- es kommen noch ein paar britische BC und dann ist eh Essig mit historischen Schiffen), das ist doch wohl bumsegal! Dieses ganze Projekt WoWS kotzt nur noch dermaßen an, wie es komplett an die Wand gebrettert wurde, wie man Zeit und Herzblut seit den ersten Stunden investiert hat und es wurde angenommen- zum Dank gab es ein orangenes oder rotes Fähnchen (die Alphas kriegen wenigstens einen verschwindend geringen Bonus)! Hier standen Projekte und Vorschläge- allesamt historisch, oder auf historischen Entwürfen basierend- Stats durchbalanciert, Bildmaterial gesucht, Hintergrund erstellt, alles Pi Pa Po- WG hat darauf geschi.ssen! Jetzt wäre die Möglichkeit da was zurückzugeben! Und wenn sie einen Ar.sch in der Hose hätten, würden sie jedem der schon einen Techtree oder ein mögliches Premiumschiff gepostet hat, so ein Ding gratis in den Hafen stellen! Aber selbst das verlange ich nicht mal- bringt das Ding hintergrundgemäß und zeigt Anerkennung!
  21. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Feierliche Außerdienststellung des Großen Kreuzers SMS Seydlitz Nach fast 20-jähriger Dienstzeit wird die SMS Seydlitz zum 31. Mai 1932 (zum Jahrestag der Skagerrak-Schlacht) aus dem aktiven Dienst der Deutschen Reichsmarine entlassen und soll nach Konservierungs- und partiellen Rückbauarbeiten (auf den Stand der Skagerrak-Schlacht) ihren Dienst als Museumsschiff antreten. Sie nimmt einen Platz in einem eigens errichteten Trockendock ein und dient fortan als Kernstück des "Deutschen Marinegeschichtlichen Museums" in Wilhelmshaven. Eine ständige Ausstellung und Bordrundgänge zur Skagerrak-Schlacht sollen über die Umstände und Hintergründe der Schlacht aufklären. Da dieser Tag feierlich begangen werden soll, ergehen Einladungen an die Veteranen der Schlacht und auch die britische Admiralität erhält die feierliche Einladung Veteranen der Schlacht nach Wilhelmshaven zu schicken. Über hochrangigen Besuch würde man sich natürlich besonders freuen (und spielen hier auf keine Geringeren wie die Admiräle Jellicoe und Beatty an). An Bord sollen auch Ausstellungsräumlichkeiten entstehen, die den britischen Seeleuten gewidmet sind. Der deutschen Reichsmarineleitung ist natürlich bewusst, dass sich die SMS Seydlitz in einem mehr oder minder kampfbereiten Zustand befindet, möchte aber an den Guten Willen der internationalen Admiralitäten plädieren, dass es hier um einen Akt der seemännischen Brauchtumspflege, um Andenken der Gefallenen und um Mahnung kommender Generationen geht. Wobei man zugeben muss, dass SMS Seydlitz bereits jetzt schon als technisch überholt und veraltet gilt. Ein Rückbau verschlimmert diesen Zustand. Das bitten wir zu bedenken. Sehen Sie das als weiteres Beispiel analog zu HMS Victory, USS Olympia und Mikasa.
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