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Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ähnlichkeiten zu den Prequels einer in der Zukunft ausgestrahlten fiktionalen Sternensaga, sind völlig aus der Luft gegriffen -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
05. September 1931, Pester Lloyd, Morgenausgabe ARMEE RÜCKT IN PÉCS VOR Am gestrigen Tag ist es Tankeinheiten gelungen die befestigten Stellungen nahe dem Zigeunerviertel Pécs auszuschalten. Der Aufstand dort wurde schnell niedergerungen, dabei wurden viele bewaffnete Anwohner getötet, die Widerstand leisteten. Armee und Landwehr konnten bis zum Abend alle besetzten Viertel als wieder eingenommen vermelden. Nun beginnt die systematische Aufklärung kommunistischer Kämpfer im Untergrund, mit anschließender Verhaftung und Aburteilung. Es gibt Hinweise, dass viele der Kommunisten aus Osijek und Timisoara stammen, aber auch serbische Kombatanten wurden identifiziert. MIKLÓS HORTHY AN DER MACHT Nachdem die Polizei Béla Kun wegen kommunistischer Machenschaften, die in den Zusammenhang mit den Vorgängen in Pécs gebracht werden und Mihály Károlyi, wegen Unterlassung im Amt und Kollaboration mit Staatsfeinden, verhaftet werden, tagt die Nationalversammlung im Parlament. Es kommt zu hitzigen Debatten über die Verhältnismäßigkeit des Armeeeinsatzes und die Verhaftungen, sowie Polizeipräsenz im Parlamentsgebäude, werden scharf angegangen. Nach einer Ansprache Miklós Horthys, in der er sich ebenfalls für eine Staatsreform stark macht- hin zum Magyar Királyság (Ungarisches Königreich- in Anlehnung an das Großmagyarische Königreich) mit ihm als Kormányzó, wurde diese Vorlage zur Abstimmung gebracht und mit 141 zu 119 Stimmen bestätigt. Die Stimmen Kuns und Károlyis wurden hierbei als Gegenstimmen gezählt. Horthy löste anschließend das Parlament für die Umstrukturierung auf und überträgt die Staatsgewalt übergangsweise auf seine Person, bis das neue Kabinett ernannt wurde. Wie der Redaktion gestern Abend noch mitgeteilt wurde, wird sich heute Miklós Horthy mit einer Radioansprache an das Volk wenden und die weiteren Schritte verkünden. In Budapest blieb es am gestrigen Abend relativ ruhig, was wahrscheinlich auf die starke Polizeipräsenz auf den Hauptstraßen zurückzuführen sein dürfte. ALBERT NAGYAPONNY SCHLAGANFALL IN WASHINGTON Außenminister Nagyaponny erlitt, laut einem Telegramm aus Washington, am gestrigen Abend einen Schlaganfall. Er befindet sich derzeit in klinischer Behandlung in Washington. Sein Zustand sei kritisch. 05. September 1931, Berliner Tageblatt STAATSSTREICH IN UNGARN Am gestrigen Abend kam es in Budapest zu einem polizeigestützten Putsch nationalistisch-konservativer Parteien um Miklós Horthy. Nach der Verhaftung der Oppositionsführer und der Besetzung des Parlaments, wurde dieser in einer Scheindebatte zum Reichsverweser eines neuen Ungarischen Königreichs ernannt. Das Parlament wurde aufgelöst und weite Teile der Stadt durch starke Polizeikräfte kontrolliert. Zu Aufständen wie in ungarischen Großstädten zuvor, kam es in Budapest nicht. In den Flottenstützpunkten an der Adriaküste kam es unter Ungarn und Kroaten zu Feierlichkeiten ob der neuen Staatsführung. Das Kabinett Marx trifft sich heute in einer geschlossenen Sondersitzung im Vorsaal des Reichstages und beratschlagt das weitere Vorgehen auf dem Balkan. Hierzu sollen auch Vertreter aus Wirtschaft und Militär gehört werden. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Die Nachrüstung und Überholung wäre eh gelaufen, um die Boote so herzustellen, wie ursprünglich bestellt. Auf Grund knackender Domlager, etwas lockerer Querlenker, 2 poröser Dichtungsgummis und abgeranzter Fußmatten, machen wir das mit den 15%- Hauptsache weg Ich muss mich mal mit den Osmanen unterhalten, wie das sonst so auf dem Gebrauchttorpedobootmarkt läuft -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ich muss da mal einen kleinen Fauxpas richtigstellen: Wegen der G101 Zerstörer für die Argentinische Marine- die wurden anscheinend bestellt, aber nicht ausgeliefert wegen des Krieges. Ich bin davon ausgegangen, dass die von Argentinien bezahlt wurden und von der Hochseeflotte beschlagnahmt. Die wurden aber auch erst 1915 in Dienst gestellt und ich habe für die Annahme der Bezahlung keine Bestätigung gefunden. Ergo stimmt so das Angebot nicht wirklich. Ich würde das jetzt so modifizieren, dass mindestens 4 Einheiten des 1500ts Zerstörers zu einem vergünstigten Preis (Ausgleich für die Beschlagnahmung) angeboten werden, mit der angebotenen Möglichkeit Werftarbeiter nach Deutschland zu schicken, die beim Bau beteiligt werden und somit Know How sammeln. Der Rest bleibt so wie gehabt. Ergänzend- was passiert mit den 4 Booten G101 bis G104? Mir sind die ehrlich gesagt durchgerutscht, weil sie in meiner Quelle für die Torpedoboote nicht aufgetaucht sind. Ich müsste jetzt auch erst schauen, wo sie noch reinpassen und müsste dann alles umklabustern. Darauf habe ich keinen Bock. Da alle 4 Boote den Krieg heil überstehen und sich in der Skagerrakschlacht sogar verfranzt haben, ergo kaum große Feindberührung hatten, würde ich diese nach Friedensschluss überholen, ihre konzeptionierten Marschdiesel einbauen und dann Argentinien wieder zum Kauf anbieten (zum Restpreis- ich nehme einfach mal 20 Dienstjahre an und ziehe 2 Jahre Nutzungsdauer durch die Hochseeflotte ab- ergo 10% Rabatt). Dieser Deal würde dann schon 1917 laufen müssen, oder wird hinfällig. Bitte um Entscheidung @1MajorKoenig, @Horatio_Hornblaeser Wenn nicht, werden die 4 Boote nach dem üblichen Procedere angeboten- Sateliten vor enge Verbündete vor Verbündete vor Rest der Welt. Und hey- es sind immerhin Schichau-Boote, das war in den 1910ern der absolut letzte Schrei! Sollte Argentinien die Boote wieder annehmen, könnte man das Angebot in sofern ausweiten, dass alle 8 argentinischen Zerstörer (4 Ältere wurden auch durch Deutschland noch vor dem Krieg geliefert) nach Deutschland überführt werden und grundüberholt und eine Modernisierung erfahren. Oder, was eigentlich sinniger wäre, wenn Argentinien den Deal annimmt und in Puerto Belgrano die Werften anschmeißt, dass die 8 Boote eingedockt werden und die deutschen Werftdlegationen die Modernisierung vor Ort beaufsichtigen, dann fährt man nicht noch tausende Seemeilen drauf. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
03. September 1931, Pester Lloyd, Abendausgabe KRIEG IN PÉCS Seit 5:00 Uhr heute morgen, sind Einheiten der Armee, der Landwehr und Polizie damit zu gange, die kommunistischen Aufständischen in Pécs niederzuringen. Es kam zu erbitterten Straßenschlachten mit hohen Todeszahlen auf beiden Seiten. Den Aufständischen ist es im Verlauf des Tages gelungen 3 Panzerwagen der Armee mit Brandflaschen kampfunfähig zu machen und 2 Feldgeschütze und mehrere MG der Landwehr zu erbeuten. In Folge dessen ist es der Armee nicht gelungen weiteren Boden gut zu machen und hat das Arbeiterviertel abgeriegelt. Durch den Sperrriegel um die Stadt wurden Kommunisten aus Timisoara und Osijek davon abgehalten sich den Aufständigen anzuschließen. Wie viele es letztendlich geschafft haben, ist nicht festzustellen. Die Armee geht von einer größeren Zahl neuer Kombatanten aus. Aus diesem Grund wurde Verstärkung angefordert, die bereits am morgigen Tag aus dem Raum Zagreb erwartet wird. Zusammen mit dieser soll der Durchbruch gelingen und die Stadt wieder zur Ruhe kommen. In wie fern sich die Unruhe auf die morgige Abstimmung auswirken wird, muss man abwarten. Seitens Ministerpräsident Karolyis wurde zur Mäßigung aufgerufen. Bela Kun verurteilt hingegen das harte Vorgehen der Armee und macht diese für die hohen Todeszahlen verantwortlich und spricht von unverhältnismäßiger Härte gegen die Bevölkerung. Seitens Miklos Horthy hat man verlautbaren lassen, dass man sich der Wurzel des Problems annehmen wird und dass man sich mit dem Polizeipräsident getroffen habe, weitere Schritte zu unternehmen. Der Ton in Horthys Lager ist jedoch bei weitem rauer- fordert man nicht weniger als die komplette Säuberung Pécs! -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Aus Budapest (Regierung Karolyi) wird Entwarnung gegeben. Man hat die Lage unter Kontrolle und es handelt sich lediglich um innenpolitische Spannungen, auf Grund der aufgeheizten Lage um die bald anstehende Abstimmung zur Staatsreform. Die sei immerhin nicht von allen gern gesehen. Von Seiten der ungarischen Marineführung (horthygetreu), hört man (auf dem kleineren Dienstweg) eher, dass es sich gezielt um kommunistische Aufstände aus dem Lager Bela Kun und den Serben finanziert handelt. Das Heer sei bereits alarmiert und habe Pécs bereits erreicht. Man rechne bald mit einer Niederschlagung der Aufstände, mit einer anschließenden Aburteilung der Verantwortlichen. Admiral Horthy wird morgen in Budapest erwartet, um die Sache politisch zu forcieren. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Badischer Beobachter, Karlsruhe, 2. September 1931 AUFSTÄNDE IN UNGARN Laut Korrespondenten des Auswärtigen Amtes in Budapest, kommt es seit dem 30. August in Fünfkirchen, Segedin und Temeschburg verstärkt zu Unruhen kommunistischer Aufständischer. Wie uns versichert wurde, ist die ungarische Landwehr und sogar das Militär nach Fünfkirchen entsandt worden, um der Lage Herr zu werden. Es soll zu mehreren Toten gekommen sein, es ist sogar von verhängtem Kriegsrecht die Rede. Seitens der Ungarischen Regierung konnten wir bisher keine offizielle Stellungnahme vernehmen. Die Unruhen fallen in eine Zeit des politischen Reformumbruchs in Ungarn und Kroatien, hin zu einer Republik, unmittelbar vor eine wichtige Abstimmung im Parlament. Es haben sich 3 große Lager gebildet- die Republikaner, unter der Führung Ministerpräsident Karolyis, die Kommunisten unter Bela Kun und das monarchistisch-konservative Lager unter dem ehemaligen ungarischen Flottenchef Miklos Horthy- die allesamt politisch um die Vorherrschaft streiten. Kuns Kommunisten scheinen nun jedoch einen Schritt weitergegangen zu sein und gehen mit der blanken Waffe auf die Straße, um die Reformen zu sabotieren. Das deutsche Auswärtige Amt rät derzeit von Reisen nach Ungarn und Kroatien, außerhalb der Hauptstädte ab. Es kann nicht für die Sicherheit garantiert werden und die Lage vor Ort scheint diffus. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Na dann passt es ja ungefähr. Ich sitze schon dran und hab schon rumgewurschtelt -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wann soll die gebaut werden? So Mitte der 20er? Dann muss das Ding teiloffen sein. Ich hätte gesagt, so von der vorderen zur hinteren Kasematte geschlossen und davor+dahinter dann offen. Dazwischen dann irgendwie die Schornsteine raus und dann ein Inselchen wie bei den Eskortträgern (Bogue, Commencement Bay, etc.). Da die Kasematten schon da sind, würde ich da auch die 13er drin lassen, damit sich das Ding verteidigen kann. Flak schau ich dann mal. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
OK, hau mal raus, wie ich die zusammenklabustern soll. Eher so eine Art Behelfslösung (Rumpf der Svetlana/Profintern + so eine Art Langley-Hangar), oder schon etwas mit ein Bisschen mehr Verstand (zumindest partiell geschlossene Seiten). Dazu mit Inselchen, ohne Inselchen und wie hättest du gerne die Schornsteinführung? -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Das war einzig und alleine meine Intention! Dass du Arbeit am Sonntag hast Ich habe es aber nicht übertrieben. Und dass geschaut wird, dass man Parität hat bei den schweren Geschützen, sollte klar sein. Sogar in Moskau So beim Bauen habe ich rumexperimentiert und dann gesehen, dass der Platz eigentlich für 3 Drillinge, statt nur 2 reichen sollte. Die sind jetzt zwar etwas hingequetscht und die werden sicherlich merken, dass sich die Türme beim Schießen wahrscheinlich beeinträchtigen werden, aber ist halt so. Dann schießen die halt zeitversetzt. Beim Rest schauen wir jetzt einfach mal, was sich noch ergibt. BTW- die Swetlana als CV- geistert die schon irgendwo rum? Oder müsste man die noch umbauen? -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Die Ukrainische Volksmarine Die nach der Konferenz von Potsdam legitimierte Volksrepublik Ukraine gilt in der deutschen Einflusssphäre als einer der wichtigsten Anker der Vorneverteidigung gegen die Sowjets. Aus diesem Grund gibt es einen engen militärischen und technischen Austausch mit dem Deutschen Reich. Deutsche Rüstungsgüter unterliegen weniger Auflagen und bei den Sommermanövern der Volksmarine werden immer wieder deutsche Einheiten eingeladen und üben mit. Auf Grund dieser Wichtigkeit, werden die Bestimmungen zur Flottenregulierung des Vertrages von Potsdam auch weitestgehend ausgenutzt. Hier bleibt man aber trinational auch im Dialog mit den Sowjets und den Türken, gerade was die Großprojekte anbelangt, um so vertragsgerecht, aber nicht wettrüstend, die vorgeschriebenen Grenzen einzuhalten. Man sieht sich deshalb auch als Vorreiter in der Region und hat sich selbst den Anspruch auferlegt, ein stabilisierender Faktor im Schwarzen Meer zu sein. Finanziert wird das Ganze über einen ausgeglichenen Staatshaushalt und sehr lukrativen Geschäften mit Kohle und Eisenerzen ins Ausland. Ebenso können Überschüsse in der Landwirtschaft dazu genutzt werden die Nachbarstaaten mit zu versorgen. Gerade Rumänien, Bulgarien und Polen sind zu einem Teil auf ukrainische, landwirtschaftliche Erzeugnisse angewiesen. Darüber hinaus kommen ab Ende der 20er Jahre auch Werftaufträge in Nikolaew, sowie später vereinzelte Waffendeals, insbesondere mit den Staatlichen Flugwerke Ukraine, mit den Polen und Rumänen hinzu. In der Anfangszeit der Ukraine, bzw. der Gründungsphase steht das Deutsche Reich mit einer Grundausrüstung, bzw. Waffenlieferungen an der Seite. Mit sich zunehmender, entspannender Lage, werden diese dann jedoch heruntergefahren, bzw. werden eingestellt. Ich versuche das dieses Mal in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, damit man den Entwicklungsschritt etwas nachverfolgen kann. Hoffen wir mal, dass mir das gelingt. Situation bei der Staatsgründung 09.11.1920 Sämtliche Marineeinheiten (und auf die beziehe ich mich jetzt mal vorrangig), sind auf irgendeine Weise in Mitleidenschaft gezogen. An tatsächlich schwimmenden Einheiten, in betriebsfähigem Zustand (die jedoch umfassende Wartung benötigen würden) befinden sich lediglich eine Hand voll U-Boote, 3 Zerstörer und 2 Linienschiffe. Die 4 Kreuzer der Nakhimov-Klasse bedürfen noch umfangreicherer Baumaßnahmen am Ausrüstungskai und ein Baulos über 9 weitere Zerstörer befindet sich begonnen, aber unvollständig in Nikolaew in den Werften. Hinzu kommt die Imperator Nikolai I, die gut 18 Monate vor Vollendung steht. In einem Soforthilfeprogramm des Deutschen Reiches, werden die 9 Zerstörer (Kerch-Klasse) und die Imperator Nikolai I (fortan Soborna Ukraina) in ihren Baumaßnahmen forciert, was auf Kosten der 4 Kreuzer der Nakhimov-Klasse (fortan Sewastopol-Klasse) geht. Es fehlt jedoch an schweren Geschützen, da den Sowjets die beiden Schiffe der Imperatritsa Marija-Klasse zugestanden wurden und diese sich in relativ gutem Zustand befinden, deshalb wird die Fertigstellung der Soborna Ukraina forciert und ein Erweiterungsbau in Erwägung gezogen. In einem kurzfristigen Schnellumbau werden die beiden Linienschiffe der Evstafiy-Klasse mit einer einheitlichen und modernen 15cm Mittelartillerie ausgestattet, um der Volksmarine 2 Küstenschutzschiffe zur Seite zu stellen. Diesomit gewonnenen 20,3cm Geschütze werden an Land in befestigten Stellungen eingebaut. Die 3 Zerstörer der Fidonisy-Klasse (fortan Korfu-Klasse) gehen Anfang 1922 kurz in die Werft für kleinere Reparaturen und einer Überholung der Maschinenanlage. Technische Daten: 117,6 x 22,6 x 8,5m 12.940ts 10.600 wPS via 2 Wellen für 16Kn 2.100SM bei 10Kn Bewaffnung: 2x2 30,5cm L/40 Modell 1895 4x2 15cm L/45 SK in Kasematten 12x1 15cm L/45 SK in Kasematten 4x1 63,3mm L/38 Modell 1916 4x1 57mm L/50 Hotchkiss 2x1 45cm U-Torpedorohre Panzerung (Kc/ Krupp Zementit): Gürtel: 7-9" (178-229mm) Querschott: 7" (178mm) Deck: 1,37-2,75" (35-70mm) Barbetten: 10" (254mm) Kommandoturm: 8" (203mm) Geschütztürme: 10" (254mm) Technische Daten: 100,28 x 9,07 x 3,81m 1326ts 29.ooo wPS auf 2 Turbinen für 31Kn 1850SM bei 18Kn Bewaffnung: 4x1 102mm L/60 Model 1911 2x1 40mm L/39 Vickers Avtomat Model 1914 4x3 45cm Torpedowerfer 80 Seeminen Technische Daten: 67 x 4,5 x 3,9m 630ts aufgetaucht 500 wPS Diesel für 10,8Kn aufgetaucht 800wPS E-Maschinen für 8Kn getaucht Reichweite Diesel ca. 2500SM Bewaffnung: 1x 57mm L/50 4x 45cm Torpedrohre (2x Bug, 2x Heck) 8x 45cm Torpedos in Drzewiecki-Apparat Technische Daten: 68 x 4,6 x 4m 650ts aufgetaucht 2.640 wPS Diesel für 18Kn 900 wPS E-Maschinen für 9Kn Reichweite ca. 400SM Bewaffnung: 2× 63,3mm L/38 Modell 1916 4x 45cm Torpedrohre (2x Bug, 2x Heck) 8x 45cm Torpedos in Drzewiecki-Apparat Technische Daten: 92,02 x 9,05 x 3,24m 1284ts 29.ooo wPS auf 2 Turbinen für 31,6Kn 1760SM bei 18Kn Bewaffnung: 4x1 102mm L/60 Model 1911 1x1 76,2mm L/30 Model 1914 4x3 45cm Torpedowerfer 60 Seeminen Mit der Gründung der Volksmarine um die o.g. Einheiten, geht es dann um erste Vermehrungsbauten und Fertigstellungen. Um Geschützparität im Schwarzen Meer mit den Sowjets zu erreichen, wird der Entwurf der Soborna Ukraina modifiziert und 1923 eine zweite Einheit auf Kiel gelegt, sobald die Soborna Ukraina das Dock verlässt, die dann nach Fertigstellung die Ioann Zlatoust ablösen soll, deren Geschütze eingelagert werden. Das Schiff wird auf den Namen Demokratia getauft. Die Sewastopol-Klasse wird nach und nach bis 1925 in Dienst gestellt und ein erstes Baulos von Torpedobootzerstörern auf Basis der Korfu-Klasse wird geplant und verwirklicht. Es folgen 3 Einheiten dieser Kyiw-Klasse. Technische Daten: 182x29x9m 29.850ts 29.700 wPS, 21Kn, 3.500 SM/12Kn Bewaffnung: 4x3 12"/52 Modell 1907 10x1 15cm L/45 SK in Kasematten 8x1 64mm/38 Modell 1916 4x1 45cm U-Torpedorohre diverse Maxim MG Panzerung: Gürtel: 100-270mm Kasemattdeck: 100mm Torpedoschott: 25mm Schott querab: 300mm Deck + Böschungen: 35mm (63mm über Magazinen) Geschütztürme: 300/200/100mm Barbetten: 225-300mm Kommandoturm: 250-400mm 163,2 x 15,7 x 5,6m 7.600ts 55.000wPS via 4 Getriebeturbinen für 29,5Kn 1.200SM bei 14Kn Bewaffnung: 8x1 13cm L/55 Modell 1913 6x1 13cm L/55 Modell 1913 in Kasematten 4x1 63,3mm L/38 Modell 1916 diverse Maxim MG 2x1 45cm U-Torpedorohre 1 Beobachtungsflugzeug ohne Katapult Panzerung: Gürtel: 76mm Deck + Böschungen: 38mm Kommandoturm: 76mm Geschüzschilde: 25mm Technische Daten: 100,43 x 9,18 x 3,81 1.8oots 48.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 35Kn 1.900SM bei 18Kn Bewaffnung: 4x1 15cm L/45 SK C/06 Modell 1924 1x1 40mm L/39 Vickers Avtomat Model 1914 3x4 45cm Torpedowerfer 80 Seeminen Technische Daten: 184,7x29x9m 29.850ts 52.ooo wPS, 25,6Kn, 3.500 SM/12Kn Bewaffnung: 4x3 12"/52 Modell 1924 4x2 15cm L/45 SK in Kasematten 4x1 15cm L/45 SK in Kasematten 8x1 64mm/38 Modell 1916 4x3 Maxim MG Panzerung: Gürtel: 100-270mm Kasemattdeck: 100mm Torpedoschott: 25mm Schott querab: 270mm Deck: 44mm (63mm über Magazinen) Geschütztürme: 300/200/100mm Barbetten: 225-300mm Kommandoturm: 250-330mm Die 12"/52 Modell 1924 sind die ursprüngichen Geschütze, modifiziert um einen Krupp Keilverschluss, der den Nachladeprozess erheblich begünstigte. Bei Schießübungen konnte die eingespielte Geschützmannschaft des überhöhten Heckturmes handgestoppt eine durchschnittliche Nachladezeit von 26 Sekunden über 5 Minuten halten unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen. Nach der Fertigstellung der Demokratia in 1927, kehrt erst einmal relative Ruhe bei derVolksmarine ein. Es werden Einsatzkonzepte zusammen mit der deutschen Reichsmarine erarbeitet, Stammmannschaften geschult, die die Wehrdienstleistenden anlernen und auch erste Reisen im Schwarzen Meer unternommen- zur Völkerverständigung wird eine Umrundung des Schwarzen Meeres mit der Soborna Ukraina und der Odessa angestrebt. Beginnend auf der Krim, fährt man das Schwarze Meer im Uhrzeigersinn ab. Stationen sind zunächst Noworossisk, Sotschi und Batumi in der UdSSR, Trabzon, Samsun und Istanbul in der Türkei, dann Burgas in Bulgarien und Konstanza in Rumänien, ehe der kleine Verband in Nikolaew einläuft. Da sich jedoch 1931 die 20 jährige Nutzungsdauer der Evstafi dem Ende neigt, wird an einem Nachfolgeschiff designt. Ziel ist es abermals an die Grenzen der Restriktionen zu gehen und dem Schiff bei vollem Deplacement die maximale Bewaffnung von 2x2 30,5cm zu geben. Angestrebt ist ebenfalls eine hohe Geschwindigkeit, um sie dazu zu befähigen als schwerer Aufklärer und Kreuzerjäger zu dienen. 30 Knoten werden hier als Minimum erachtet. Außerdem soll sie so stark wie möglich gepanzert sein, um sich in die Schlachtlinie einreihen zu können. Der Baubeginn ist 1928 angestrebt und die Einheit soll Swoboda genannt werden. Die Geschütze der Evstafi werden zusammen mit den Geschützen der Ioann Zlatoust überholt und zu Eisenbahngeschützen umgebaut. Da ein Einzelschiff jedoch ein kostspieliges Unterfangen ist, wird auf Basis des gleichen Rumpfes eine Lösung für ein Flugzeugmutterschiff gesucht. Unter dem Eindruck der Albanien-Krise und der sich herausgestellten Nützlichkeit ausgiebiger Luftaufklärung auch im Seekrieg, wird diese Lösung forciert und auf ein Baubeginn nicht später 1929 gepocht. Hiermit erhofft man sich auch mit den Sowjets gleichzuziehen- deren zum kleinen Flugzeugträger umgebaute Sewastopol macht nach derzeitigem Stand noch den Unterschied aus. Man sucht deshalb den Dialog mit den Sowjets und Türken und eroiert die Lage und erfragt die geplanten Bauvorhaben im Bereich Träger. Beide Seiten versichern vorerst keinen Träger zu bauen und somit wird für die noch freie Tonnage ein Flugzeugtender gebaut, der in weiten Teilen der Swoboda ähnelt, sich jedoch in Sachen Aufbauten und Bewaffnung unterscheidet. Somit können die Kosten auf ein erträgliches Maß gesenkt werden. Diese Einheit wird Anfang 1929 auf Kiel gelegt und soll Pavel Petrovych Skoropadskyi (benannt nach dem ukrainischen Führer in den Unabhängigkeitskämpfen vor 1920), wird aber wegen Verzögerungen im Bau erst 1933 in Dienst gestellt. Für den Baubeginn 1930 wird noch die Kiellegung einer Klasse von Korvetten bzw. kleinen Torpedobooten für den Küstenschutz angestrebt. Sie sollen Dank eines relatviv geringen Tiefganges auch in küstennahen Gebieten operieren können. Geplant sind 8 Einheiten in 2 Baulosen zu 4 Booten gleichmäßig auf die Werften in Nikolaew und Odessa verteilt. In der Zwischenzeit kommt es beim Sommermanöver 1930 zu einem tragischen Zwischenfall. Wahrscheinlich auf Grund falscher Navigationsdaten, kollidieren die U-Boote Burevestnik und Orlan und sinken mit beiden Besatzungen vor Jalta. Man geht davon aus, dass sie in großen Tiefen in der Euxine Tiefseeebene liegen. Technische Daten: 199,95 x 21,65 x 7,90m 15.ooots 105.ooo wPS auf 3 Wellen via Getriebeturbinen 31,2 Kn; 5900SM bei 16Kn Bewaffnung: 2x2 30,5cm L/52 Modell 1924 2x3 15cm L/55 Modell 1924 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 37mm L/83 SK C/30 4x1 20mm L/65 MK C/30 2x3 45cm Torpedowerfer 1 Katapult für 1 Aufklärer Panzerung: Gürtel (v/m/h): 50/125/75mm Obergürtel: 75mm Torpedoschott: 35mm Deck/Böschung: 50-80/50mm Querschott: 50-125mm Geschütztürme (v/s/o): 200/100/80mm Barbetten: 100-150mm Kommandoturm: 150mm Technische Daten: 71,5 x 7,4 x 2,6m 457ts 7.200 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 26,5Kn Reichweite 1.500 SM bei 14Kn Bewaffnung: 2x1 102mm L/60 Model 1911 1x3 45cm Torpedowerfer 30-50 Seeminen Technische Daten: 199,95 x 21,65 x 7,90m 15.ooots 105.ooo wPS auf 3 Wellen via Getriebeturbinen 31,2 Kn; 5900SM bei 16Kn Bewaffnung: 3x3 15cm L/55 Modell 1924 6x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 37mm L/83 SK C/30 10x1 20mm L/65 MK C/30 2 Katapulte für 6 Aufklärer, 4 Jäger Panzerung: Gürtel (v/m/h): 50/125/75mm Obergürtel: 75mm Torpedoschott: 35mm Deck/Böschung: 50-80/50mm Querschott: 50-125mm Geschütztürme (v/s/o): 75/50/50mm Barbetten: 50-75mm Kommandoturm: 150mm Ebenso noch 1929 beschlossen und 1930 begonnen zu bauen, werden die 2 Kleinen Kreuzer der Dnipropetrowsk-Klasse. Diese sind stark angelehnt an ein Design der deutschen Schichau-Werke für einen leichten Panzerkreuzer und passend hervorragend in das Reglement des Vertrages von Potsdam. Man erwirbt die Baulizenz für 2 Einheiten mit einer Option auf 2 Weitere. Diese Bauoption wird schon 1931 gezogen und ein modifizierter Entwurf geht als Poltawa-Klasse in die Werft. Mit Zulauf der Poltawa-Klasse werden die 4 Kreuzer der Sewastopol-Klasse einer Modernisierung unterzogen. Hierbei werden die 13cm Geschütze getauscht und die Minenkapazität stark erhöht. Die 13cm Geschütze werden in Küstenstellungen eingesetzt. Ebenso noch 1931 begonnen werden 3 Einheiten eines neuen Zerstörers (Davati-Klasse), der als Testbett für neue Antriebe und auch einer verstärkten Bewaffnung dienen soll. Gleichzeitig ist dies der Vorentwurf für 4 neu zu bauende Großzerstörer (Orlan-Klasse). Da nur 4 Zerstörer mit 6"/15cm Geschützen erlaubt sind, wird die Kerch-Klasse auf kleinere Geschütze umgerüstet. Ein Teil der älteren Zerstörer wird dann in einen schnellreaktivierbaren Reservestatus versetzt. Nach dem Verlust der beiden U-Boote und den ohnehin unzureichenden Leistungsdaten der Burevestnik-Klasse in Bezug auf Reichweite, wird kurzerhand die Außerdienststellung dieser ab 1932 erörtert. Man hat hierbei ein Auge auf 2 Typen der deutschen Reichsmarine geworfen- den Typ UF II für ein Küstenboot im Küstenvorfeld und den Typ UG II für ein Boote mit mehr Reichweite. Die Verhandlungen über 4+4 Boote laufen 1935 noch. Der letzte U-Bootbau in Nikolaew liegt dann 20 Jahre zurück und deutsche Werften kommen für einen Bauauftrag zu dem Zeitpunkt nicht in Frage. Deshalb wird zuvor eine langfristige Lösung mit ukrainischen Arbeitern auf deutschen Werften angestrebt, die die Boote später in der VRP Ukraine selbst bauen sollen, zurechtgeschnitten auf die Bedürfnisse der Volksmarine (höhere Anzahl 45cm Torpedos). Technische Daten: 8000ts (170,2 x 20,4 x 5,95m) 90.ooo wPS via Getriebeturbinen auf 3 Wellen 33Kn, Reichweite bei 15Kn 6500SM Bewaffnung: 4x3 15cm L/55 Modell 1924 2x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 3,7cm L/83 FlaK halbautom. 4x1 20mm FlaK 30 2x3 45cm Torpedowerfer Panzerung: Gürtel: 75mm Torpedoschott: 25mm Deck + Böschung: 45mm Schott querab: 50mm Geschützschilde: 75mm Kommandoturm: 100mm Technische Daten: 125,7 x 11,8 x 4,25m 2.ooots 60.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen, 38Kn Reichweite 4300SM bei 17Kn Bewaffnung: 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 37mm L/83 Flak halbautomat. 6x1 20mm L/65 MK C/30 3x4 45cm Torpedowerfer 50 Seeminen Technische Daten: 128,32 x 12,22 x 4,27m 2.5oots 60.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 37Kn Reichweite 4250SM bei 17Kn Bewaffnung: 4x1 15cm L/45 SK C/06 Modell 1924 3x2 37mm L/83 Flak halbautomat. 6x1 20mm L/65 MK C/30 3x4 45cm Torpedowerfer 80 Seeminen Technische Daten: 100,43 x 9,18 x 3,81 1.775ts 48.000 wPS auf 2 Getriebeturbinen für 35Kn 1.900SM bei 18Kn Bewaffnung: 2x2 10,2cm L/60 Modell 1929 1x2 37mm L/83 SK C/30 2x1 20mm L/65 MK C/30 80 Seeminen Technische Daten: 7950ts (168,55 x 20,4 x 5,95m) 90.ooo wPS via Getriebeturbinen auf 3 Wellen 33Kn, Reichweite bei 15Kn 6500SM Bewaffnung: 4x3 15cm L/55 Modell 1924 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 3,7cm L/83 FlaK halbautom. 4x1 20mm FlaK 30 2x3 45cm Torpedowerfer Panzerung: Gürtel: 75mm Torpedoschott: 25mm Deck + Böschung: 45mm Schott querab: 50mm Geschützschilde: 75mm Kommandoturm: 100mm Technische Daten: 163,2 x 15,7 x 5,6m 7.600ts 55.000wPS via 4 Getriebeturbinen für 29,5Kn 1.400SM bei 14Kn Bewaffnung: 2x2 15cm L/55 SK Modell 1935 4x2 10,2cm L/60 Modell 1929 4x2 3,7cm L/83 FlaK halbautom. 7x1 20mm FlaK 30 160 Seeminen Panzerung: Gürtel: 76mm Deck + Böschungen: 38mm Kommandoturm: 76mm Geschütztürme (v/s/o): 50/25/25mm Ab 1936 ist zunächst die Modernisierung der Soborna Ukraina geplant. Hierzu sollen die Feuerleitung und die Geschütze auf den Stand der Demokratia gebracht werden und eine neue Flugabwehrbewaffnung verbaut. Danach folgt neue Flugabwehr auf der Demokratia (hierzu gibt es noch keine überarbeiteten Bilder, da ich die Flakstärke den dann geltenden Anforderungen anpassen würde). Die alten Geschütze der Soborna Ukraina werden überholt und bei Nikolaew in zwei zuvor gebaute Türme nach Vorbild der Swoboda als Küstenbefestigungen verbaut. 8 Geschütze werden eingelagert. Allgemeines zur Technik: Es sticht vielleicht das 10,2cm Geschütz etwas hervor, das bei fast allen Einheiten verbaut ist oder später noch wird. Als Torpedobootbewaffnung ist das Ding eine Ansage mit knapp 20Km Reichweite. Modifiziert in einer Zwillingslafette mit mehr Rohrerhöhung wird das das erste manuelle DP-Geschütz in der Volksmarine und löst die älteren 63,3cm ab (die vereinzelt immer noch an Bord bleiben). Mehr Rohrerhöhung heißt hier vielleicht 45-50°, sprich unmittelbar vor dem Schiff müssen die mittleren Flakgeschütze alles regeln. Die 15cm L/45 SK ist das bewährte deutsche 15cm Geschütz und besticht mit vollkommen ausreichenden Daten. Es wird sowohl in Kasematten als Einzel- oder Doppellafette eingesetzt, als auch in Einzellafetten bei den Zerstörern später (das ist dann die deutsche Torpedobootlafette)- hier bräuchte man es vielleicht nicht unbedingt, weil das 10,2cm von der Reichweite mithalten kann, aber das Geschossgewicht im Ziel ist nochmal eine andere Nummer. Das 15cm L/55 SK ist das deutsche Geschütz eingeführt in kleinerer Zahl auf der Tsingtao-Klasse zur Reichweitensteigerung gegenüber der L/45 unter Verwendung der gleichen Munition. Bei der Reichsmarine nur eine Übergangslösung und nicht befriedigend, ist es in der Volksmarine gern gesehen und Basis für alle moderneren Einheiten mit 15cm Bewaffnung. Es wird dann zusammen mit Krupp ein Drillingsturm (ab der Swoboda eingesetzt) mit unterstützender Ladeeinrichtung (Munitionsaufzüge, Schwenkanlage, Ansetzer- Nachteil, die Rohre können nur bis maximal 2° Rohrerhöhung geladen werden), sowie später ein leichter Zwillingsturm (Sewastopol-Klasse) mit manueller Munitionszuführung entwickelt. Letzterer verfügt über eine Rohrerhöhung von 45° und kann mit Sprenggranaten mit Zeitzündern auch gegen Fliegerangriffe eingesetzt werden. Bei der mittleren Flak bedient man sich bei Rheinmetall und deren halbautomatischer 37mm Flak. Das Geschütz besticht durch verheerende Fla-Granaten als auch gute Schussweiten. Die niedrige Kadenz wird auf den Großeinheiten in sofern gesteigert, als dass immer die doppelte Anzahl Geschütze und in Doppellafetten verbaut wird. Als großer Vorteil wird angesehen, dass das Geschütz über Panzergranaten verfügt und auch im Nahbereich gegen leichtere Einheiten eingesetzt werden kann. Die störanfällige, 3-dimensional richtbare Lafette wird bald gegen eine Einfachere getauscht, was aber nicht vor der zweiten Hälfte der 1930er Jahre passieren wird. Ergänzend werden hier noch vereinzelt ältere 63,3mm Geschütze verbaut Bei der Nahbereichsflak setzt man zuerst auf verschiedene Kaliber- von älteren Maxim oder Vickers-Geschützen des Zarechreichs, bis hin zu Maxim MGs in Fla-Lafetten. Ab 1930 kauft man die Lizenz der deutschen 20mm L/65 C/30 und bringt erstmalig die Nahbereichsflak auf ein einheitliches Maß. Bis 1934 sind kaum mehr noch MGs und MKs älterer Bauart im Einsatz. Im Bereich der Torpedobewaffnung geht man mit dem Einheitskaliber 45cm einen altbewährten Weg und kann hierbei jeden Torpedo aus jedem Torpedorohr verschießen. Die Einsatzdoktrin der Torpedoeinheiten sieht hierbei einen "Sättigungsangriff" vor, sprich mit so vielen wie möglichen Torpedos versuchen mehrere Treffer zu landen und das Ziel damit schwer anzuschlagen oder versenken. Um die Sprengwirkung zu verstärken, orientiert man sich stark an den Sprengköpfen der deutschen LTs, die die Wikung gegenüber TNT-Sprengköpfen moderat steigern können. Ebenso werden die Antriebe immer weiter verbessert, wobei hier bei den U-Booten vermehrt elektrische Torpedos (keine veräterische Blasenspur) und bei den Überwassereinheiten vermehrt Kerosin-Wetheater eingesetzt, die eine Reichweite bis zu 8.000m haben. Bei den Minensprengköpfen orientiert man sich bei den Torpedosprengköpfen und modifiziert die Sprengstoffe um andere Substitutionen, die ihre Wirkung unter dem, oder seitlich des Schiff/es optimieren. Es gibt zum einen Ankertauminen basierend auf dem älteren Modell 1908 mit Kontaktzündern, oder auch Perkussionszündern für defensive Minenfelder, als auch eine kleinere Zahl an Treib- und Grundminen. Ganz klar wird hier die bisher bekannte Minenkriegsführung aus dem Zarenreich fortgeführt und die Minen auch ständig weiterentwickelt. Bei der Feuerleitung orientiert man sich an den gängigen Schießverfahren (hier wohl deutsch beeinflusst mit Leiterschießen) und nutzt ab der Soborna Ukraina eine zentrale, über die E-Messer gesteuerte Feuerleitung. Die Turm E-Messer dienen hier nur dem Messabgleich, bzw. der Modifikation der Schießdaten der Feuerleitzentrale. Ukrainische Optiken sind hier auf der Höhe der Zeit und werden ständig optimiert. Deutsche Technologie kommt hier weniger zum Einsatz, um deren Daten vor Spionage zu schützen. Im Bereich der elektronischen (DeTe-Geräte) und akustischen (Hydrophone, Echolot) Aufklärung, nutzt man deutsche Technologie. DeTe-Geräte kommen hierbei nicht zum Einsatz- man weiß zwar von diesen Geräten, aber die Reichsmarine hält sich hier noch bedeckt. In der Theorie hören sich solche Gerät interessant für die Ortung von Überwassereinheiten und Flugzeugen an, sofern deren Reichweite passt und so wird ein Wissenschaftsausschuss gebildet, der an Hand bekannter Daten ein eigenes Gerät entwickeln soll. Bei den Hydrophonen kommen diese bei allen U-Jägern für die passive Ortung in verschiedenen Ausführungen zum Einsatz, so auch auf den Zerstörern und den Kreuzern der Dnipropetrowsk- und Poltawa-Klasse. An einem "Horizontalen Echolot" wird gerade entwickelt, abseits deutscher Techniker und soll die aktive U-Jagd vereinfachen. Erste herkömmliche Echolotsysteme werden bereits für die Suche von Minen in Flachwasserregionen eingesetzt. Bei der Marinefliegerei nutzt man lange die 8 verbliebenen und an die VRP Ukraine übergebenen Friedrichshafen FF33 der ehemaligen Seeflugstation Pejnerdjik. Diese verrichten bis 1927 ihren Dinst, eher sie aus Mangel an Ersatzteilen nicht weiter betrieben werden können. Ergänzt werden die FF33 durch Hansa-Brandenburg W27 als Bordflugzeuge und W29 als Jagdflugzeuge. 1932 kauft man 8 Maschinen der neu gegründeten Ernst Heinkel Flugzeugwerken (Nachfolger der Hansa-Brandenburg) vom Typ Heinkel HD60 für den Einsatz auf allen Schiffen mit Katapulten. Diese wird durch die Staatlichen Flugwerke fortan als HAU 60 in Lizenz gefertigt. Auf der Basis der HAU 60 wird ein bordgestützter Jagdeinsitzer mit Schwimmern entwickelt und gipfelt in der HAU 64 (verstärkte Zelle der HD 60, Sternmotor Siemens-Halske, modifiziertes Seitenleitwerk, 2 MG) Was eine einsetzende Eskalation mit sich bringt, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das ist vorrangig abhängig vom Zeitpunkt und wie sich die Zustände geopolitisch in Südosteuropa entwickeln. -
comunity Comunity Projekt Bülow (ex Schlieffen)
Walther_K_Nehring replied to Parasitkaffee's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Jupp- Hipper- oder Scharnhorsthangar mit integriertem Katapult und die Platzprobleme sind passé. Wir schenken hier über 10m Schiffslänge her, damit die Arado querab starten kann, was die wenigsten Piloten gerne machen, außer man startet bei langsamer Fahrt. Dann würde ich die beiden Werfer zwischen den 10,5er parken.- 294 replies
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Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Deutsch-Österreichische Himalaya-Erkundungsexpedition 1932 Anfang Juni 1932 bessert sich das Wetter wieder schlagartig am Nanga Parbat. Willy Merkl und seine Expedition beratschlagen sich, wie man den Berg systematisch ersteigen kann. Er ist überzeugt den Aufstieg über den Rakhiotgletscher bis zum Rakhiot-Peak vorzunehmen und dann am Ostgrat entlang über den Südostgipfel, Silberzacken und die beiden Nordgipfel zum Nanga Parbat zu gelangen. Systematisch arbeitet sich die Expedition höher, um weitere Lager zu erreichten und diese vom Basislager aus zu versorgen. Dabei gelingt der Seilschaft Peter Aschenbrenner und Hugo Hamberger am 14.06.32 der Erstaufstieg zum Chongra auf 6830m, ein östlicherer Ausleger des Grats. Ziel hierbei war es eine alternative Aufstiegsroute erkennen zu können. (Kurz vor dem Aufbruch zum Chongra) Am 16.06.1932 gelingt der Seilschaft Peter Aschenbrenner und Herbert Kunigk der Aufstieg zum Gipfel des Rakhiot auf 7070m. Das erste Ziel der erweiterten Expedition wäre somit erreicht. Im weiteren Verlauf wird der Berich für künftige Missionen kartographiert und ein letztes Lager (VII) unterhalb des Rakhiots auf einer Höhe von 6950m am 29.07.1932 errichtet. Sollte sich das Wetter nicht verschlechtern, würde man von hier aus noch eine Erkundung bis zum Silbersattel vornehmen. Der baldige Monsun gebietet jedoch zur Eile. Dieser setzt jedoch nach ein paar Tagen mit zum Teil starken Schneestürmen ein, so dass sich Willy Merkl gezwungen sieht etwas unterhalb des Silbersattels am Mohrenkopf die Expedition abzubrechen. Die Vorräte sind erschöpft und der beschwerliche Abstieg steht ebenfalls noch an. Mit Schneestürmen im Rücken, erreichen sie am 20. August wieder die Märchenwiese, unter Zurücklassung aller entbehrlichen und haltbaren Vorräte in den Lagern IV und VII. Wegen der doch beachtlichen Erfolge (immerhin wurde ein 7000er bestiegen) und weil alle Männer heim gekehrt sind, genießt die 1932er Expedition in der Heimat einen ausgezeichneten Ruf und die Männer werden am Müncher Hauptbahnhof von einer größeren Menschenmenge am Bahnsteig feiernd in Empfang genommen. Auf der Tagung am Folgetag wird eine weitere, größer angelegte Expedition, wieder unter Leitung Merkls, für das Jahr 1934 ins Auge gefasst. Dies soll genug Zeit für die nötigen Vorbereitungen gewährleisten. Außerdem soll dies genug Zeit gewähren, ausreichend Sherpas für diese Expedition zu rekrutieren. Ein später erscheinender kleiner Bildband über die Epxedition zeigt spektakuläre Bilder. Alleine deshalb ist die Unterstützung der 1934er Expedition immenz. Sponsoren aus dem ganzen Reich, engagieren sich mit Geld- und Sachspenden. Gebirsgjäger arbeiten Pläne aus, wie man Lager IV und das Basislager mit einer Funkverbindung verbinden kann, ebenso wie man größere Vorräte ins Basislager schaffen kann. Man erörtert sogar die Mitnahme eines Lastenzuges mit Maultieren und würde die Tiere bereits 1933 nach Pakistan verbringen, um sie an die Umgebung zu gewöhnen. Man ist deshalb guter Dinge bereits 1934 den Nanga Parbat angreifen zu können. -
Warum nimmst du das WoWS-Logo? Nimm doch einen einfachen Anker und vlt. das Schiffswappen. Das wäre knorke.
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Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Total! Je mehr ich recherchiere über die 8000er, desto interessanter wird es. Und gerade der Nanga Parbat ist nochmal ne Nummer für sich. Das geht in den 30ern los und endet dann in der 1970er Expedition mit den Messner-Brüdern. Genau das! Österreich ist berühmt für seine renomierten Bankhäuser. Mit etwas Glück, handeln diese auch mit Rial, dann haben die Brasilianer gute Chancen dort anschreiben zu lassen Andernfalls dürfte so ein Auftrag die Werftkapazität Österreichs komplett übersteigen. Ich würde mir da ein ausgeklügeltes System an Subunternehmen ausdenken, das dann bis nach Brasilien reicht- so ähnlich wie das dann bei der Bundesmarine läuft. Damen Werft baut das MKS 180, aber bei Thyssen-Krupp Naval Defence als Subler- herrlich! Kannst du dir nicht ausdenken. Real liegt in der spanischen Hauptstadt. In Brasilien ist Rial -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Deutsch-Österreichische Himalaya-Erkundungsexpedition 1932 Unter der Leitung Willy Merkls, bricht am 04.05.1932 eine gemischte Erkundungsmission zum Berg auf. Ziel ist es eine geeignete Fläche für ein Basislager zu finden und dort Vorräte zu hinterlegen für die folgende Erstbesteigung. Auf einer Höhe von 3967m, etwas unterhalb des Rakhiot-Gletschers, wird man fündig. Eine weitere Erkundung für die nächsten Tage muss wegen Wetterkapriolen abgesagt werden. Merkl ist sich jedoch sicher, der Weg auf den Gipfel führt an diesem Gletscher entlang. Man entschließt sich auf eine unterhalb liegende Wiese abzusteigen und dort besseres Wetter abzuwarten. Dort angekommen, zeigt sich ein atemberaubendes Bild auf den Nanga Parbat, inmitten einer idyllischen Wiese- fortan unter Alpinisten als Märchenwiese bekannt. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Mehr muss ich zu meiner geistigen Verfassung wohl nicht schreiben -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Du weißt aber schon, dass ich Deutschland und nicht Russland vertrete- da musst du dann schon den Major fragen, ob er Arbeiter braucht, die der Muttersprache mächtig sind. Und ich dachte erst das wäre ne Anspielung auf den Verwandtheitsgrad von Wilhelm und Georg- die waren ja auch Cousins edit: Oder meinst du das andersrum? Dass Vickers & Co mit den Scheinen winken und die russische Verwandschaft nach Godd Old England holt? -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Hä? Also ich hab jetzt ne Stunde Ahnentafeln gebüffelt und checke nicht auf was du hinaus willst. Hau mal das Bild raus, vielleicht komme ich dann drauf. Ansonsten läuft es arbeitermäßig spitze bei uns. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wo? In meinem Büro? Das kriege ich selbst hin. Und wir kennen jeden Kiesel im finnischen Meerbusen und alles was darin schwimmt! Da brauchen wir auch keine Hilfe -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Dann ist wohl auch davon auszugehen, dass Skoda bald mit den gemeinsam mit Krupp entwickelten Geschützdaten hausieren geht? Die Marineleitung wird ein internes Gespräch mit Krupp führen müssen und eine klare Linie aufzeigen, bis wie weit ab sofort mit Skoda kooperiert wird. Ist das den Herren auf Villa Hügel nicht genehm, schauen wir uns mal Geschütze der Firma Rheinmetall an. Den Herren dürfte auch nicht entgangen sein, dass Rheinmetall mit dem neuen Geschützentwurf 38cm L/50 für die Ersatz König-Klasse bereits vorgelegt hat, während Krupp noch auf sich warten lässt. Die Zeit drängt langsam meine Herren. Das dürfte so ungefähr der Wortlaut des Monologes werden, bevor ich die Herren bitte mein Büro wieder zu verlassen. Und auch die nächsten Treffen mit der österreichischen Marineleitung werden wohl etwas kühler ausfallen als sonst. Zumindest muss eine Erklärung auf den Tisch, wie das sein kann, dass Skoda in gottverdammtnochmal Leningrad (bewusst nicht St.Petersburg ausgesprochen) Kreuzer baut. Und die Frage ist, warum wir das nicht aus erster Hand erfahren, sondern via unserer Luftaufklärung und Periskopbildern. Na? Weiß es jemand? Weiß es niemand? Also es wird etwas salzig demnächst im kompletten Flügel wo mein Büro liegt -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Kenne deinen Feind Die waren nur scharf auf die Falklands! Nein, mal im Ernst, da muss ich Kaffee Recht geben. Ich denke mal es liegt am Kriegsausgang 1918. Ich wette auch, wenn sie es sich hätten aussuchen können, dann hätten sie wo anders bauen lassen. DIe Briten hatten das was man günstige Schiffe nennt. Vickers hat billig Schlachtschiffe in die Runde geworfen. Bei den Kreuzern war es eh nicht so doll da unten und nur bei den kleinen Einheiten hat man sich international bedient. Noch vor dem WW1 waren Schichau-Boote der letzte Schrei im Torpedobootbereich. Und diesen Ruf nutze ich jetzt natürlich aus. Natürlich wird sich intern abfällig über dieses Anbiedern der Royal Navy geäußert. Der "London-Kreuzer" (interessant- County-Klasse, London-Subklasse, nach Vorgabe der Londonkonferenz- mehrdeutiger geht es ja nicht^^) ist Bauernfängerei und mit den alten Schinken der D-Klasse gewinnt man nichts mehr! Weniger Aussagekraft kann ein Angebot nicht haben. Vielleicht soll es aber auch nur die Erwartungshaltung soweit herabsenken, dass diese Leander-Klasse alle Anforderungen weit übertrifft? Wer weiß? Bei der diesjährigen Flottentagung in Lausanne (eine Institution die ins Leben gerufen wurde für fachlichen Austausch- eher sowas wie ein schlecht frequentierter, internationaler Kameradschaftsabend auf höchster Ebene auf neutralem Boden- Deutschland schickt jeds zweite Jahr eine Delegation junger Stabsoffiziere der Marineleitung hin) werden seitens der deutschen Abordnung zwei interessante Luftbilder von St.Petersburg/Leningrad präsentiert. In diesem bIld sind ganz klar die baulichen Veränderungen an der Newa zu erkennen und auch die größer gewordenen Hafenanlagen. In diesem Bild der Baltischen Werke an der Newamündung sind zwei Objekte aufgefallen, die ihrer Größe nach durchaus im Bereich eines Kleinen Kreuzers oder Großzerstörers (5) und eines Panzerkreuzers (2) anzusiedeln sind. Weitere Details hierzu konnten bisher über die Luftaufklärung nicht herausgefunden werden. Ein Abgleich älterer Aufnahmen hat jedoch ergeben, dass es keine Übereinstimmung gegeben hat. Nummer 2 ist demnach definitiv ein Neubau. Bei Nummer 5 gehen wir sogar davon aus, dass es sich um einen älteren Kreuzer handelt, der zu Reparaturen eingedockt wurde. Bei den restlichen durchnummerierten Einheiten handelt es sich um diverse zivile Schiffe und festgemachte Torpedoboote älterer Bauart. Meine Herren, wir dürfen also gespannt sein, was uns die Sowjets in den nächsten Monaten präsentieren werden. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Revision und Abschluss ungarisches Flottenbauprogramm bis 1935 Ich bin vorhin mal meine Unterlagen nochmal durchgegangen (wegen der Werftkapazität) und habe mit Entsetzen festgestellt, dass ich eigentlich alles zusammen hatte- bis auf U-Boote mal wieder Das werden aber ein paar Küstenboote- ich denke mal so 8-12 Stück ähnlich des deutschen Typs UBIII oder UF. Ich habe bei der Gelegenheit auch die BBs um eine Einheit reduziert, damit die Österreicher ihre Großeinheiten bauen können. Demnach erhalte ich 1935 folgende Flottenliste: Großlinienschiffe Corvin Mátyás Zrinyi Arpád Schlachtkreuzer Duna Dráva Große Rapidkreuzer Pula Sibenik Makarska Cittanora Zadar Split Dubrovnik Rijeka Rapidkreuzer Szeged Székesfehérvár Debrecen Eszék Szigétvár Novara Saida Großzerstörer Húszár Úlán Dragonyos Úszkók Korcula Krk Pag Brac Cres Hvar Torpedoboote 12 Boote 250ts T-Klasse (T1-T12) 12 Boote Typ 1200ts/1920 (T13-T24) 12 Boote Typ 1200ts/1930 (T25-T36) Träger Minerva Artemis Im Grunde hat sich nicht viel getan gegenüber der ursprünglichen Auslegung der Flotte. Die neuen BBs sollen das Rückgrat sein, die Schlachtkreuzer die Arbeitspferde, zusammen mit den großen Rapidkreuzern. Die Rapidkreuzer sind eigentlich bessere DD-Leader, bis auf die letzten Drei. Die Großzerstörer sollen auch zu zweit oder dritt in der Lage sein gegnerische Torpedoboote aufzumischen- oder sie fungieren als Leader für die Torpedoboote. Die 1200er Torpedoboote sind einfache leichte Zerstörer, die 250er sind Überbleibsel einer MAS-Abwehr gegen die Italiener, als es noch schlimmer aussah. Im Einzelnen sieht das dann so aus: Basiert noch vom Design her auf der Annahme, dass ein Krieg gegen Italien wahrscheinlich sein könnte. Die Erstentwürfe gehen ja noch vor 1928 zurück. Baubeginn war ja dann 1928- ich denke 4 Jahre Bauzeit sind OK. Wichtig war mir eine dichte Salve, deshalb eine Nummer kleiner (14" statt 15"), auch nur mittelschnell und dafür gegen die italienischen 15" eine gewisse Immunität. Fahrbereich ist auch eher mau, für das Mittelmeer bemessen. Da müssen die keine große Ausdauer haben. Letztendlich sind es leicht vergrößerte Ersatz Monarchen der KuK-Flotte, unter der Annahme, dass das Panzerungsmaterial geringfügig leichter wird, ergo die Panzerstärken beim Deck etwas verstärkt werden können und der Antrieb kompakter und leichter wird. Namensgebung basiert auf ungarischen Adeligen. Hier war mir Kalibereinheit wichtig, aber Geschwindigkeit vor Bewaffnung vor Schutz. Ein klassischer BC eben, der sich seine Sporen wohl erst noch verdienen muss. Ich denke mal durch die dichte Salve kann die gefährlich für eine Kongo-Klasse, oder auch für HMS Repair/Refit werden. An die deutschen Großen Kreuzer wird die nicht ranstinken können. Mir ging es auch darum ein "veraltetes" strategisches Element mit hinein zu bekommen, damit nicht alles glatt läuft. Wobei sie diese Einheiten auch wieder als Glücksfall abzeichnen könnten, wenn das Armsrace bei den Londonkreuzern einsetzen sollte. Bisher sind die ja noch ziemlich stiefkindlich behandelt (Japaner mal ausgenommen, dann hier die Ungarn und Deutschland + Österreich jeweils eine Hand voll- aber die große Masse, wie in der wirklichen Interbellum-Phase, fehlt). Namensgebung basiert auf Flüssen (Donau und Drau). Diese Klasse basiert ein Bisschen auf der historischen Trento-Klasse der Italiener. Ich hatte mir im Anforderungskatalog einen schnellen CA vorgestellt, der von der Panzerung nicht wirklich besser als die CL ist. In dem Moment, wo die Amis mit den Pensacolas vorlegen, ist dieser Entwurf auch legitim. Ansonsten ist die Story schnell erzählt- 35Kn, knapp 11.000ts (ein Glück, dass die Italiener beschissen hatten historisch), 4x2 20,3cm L/46,8 (das sind noch die gleichen Geschütze der Toldi-Klasse- ursrprünglich aufgebohrte 19er), 8x2 10cm L/50, ein paar 15mm sMG, 2x3 53,3cm TW, Panzerungs wie gesagt auf CL-Niveau Sinn dahinter ist, gegnerische CL niederkämpfen zu können und vor schwereren Einheiten davonfahren. Der Klassiker halt. Namensgebung basiert auf kroatischen Hafenstädten. Diese Klasse basiert auf der italienischen Zara-Klasse. Diese 4 Einheiten sollen als Backup für die Pula-Klasse dienen, wenn etwas mehr Panzerung benötigt wird. Dafür habe ich auch die Tonnagelimits verletzt. Es weiß ja aber niemand, wie stark die Panzerung wirklich ist. Im Grunde ist es fast 1 zu 1 die Zara mit neuen 20,3cm L/52 für mehr Reichweite, ansonsten wieder das Obligatorische. Ich habe einen Wulstbug spendiert und am Seitenschiff ein Bisschen was verändert. Namensgebung wie oben- kroatische Adriahäfen. Wer mich fragt, warum so viele CA- nunja, ich kann ja nichts Schwereres bauen, also baue ich das was ich bauen darf- CA! Das ist der Notfallauftrag, um Saida und Novara abzulösen und 2 Vermehrungsbauten zu haben. Orientiert habe ich mich an der Condottieri-I-Klasse (Alberto-di-Giussano/Cardona-Klasse). 4x2 14cm Geschütze, wenig Flak, TW und lediglich Splitterschutz. Das sind wirklich nur DD-Leader und schnelle Aufklärer (ich würde denen auch 36-37Kn geben), bzw. 1 zu 1 die Umsetzung der KuK-Hasenfußtaktik in der Adria 1914-18. Deshalb ist die Helgoland-Klasse ja auch so verschlissen bei mir, weil sie alt sind und ordentlich Seemeilen gefressen haben. Namensgebung basiert auf Verwaltungshauptstädten. Das ist im Grunde die Condottieri-III-Klasse (Duca Abruzzi-Klasse). Ein ausgeglichener Entwurf aus Bewaffnung, Geschwindigkeit und Schutz, ergo 10x 15,2cm L/50, 3x2 10cm/50, 15mm sMG, 2x3 TW, 32Kn, dafür ein vollwertiger CL-Panzerschutz. Namensgebung basiert auf älteren Kreuzern. Nehme ich jetzt alle 4 Klassen zusammen, dann ergeben sie einen lückenlosen Anforderungskatalog und jedes Schiff kann gegen einen bestimmten Gegner auftrumpfen, aber auch die Aufgaben der Klasse über ihr wahrnehmen. Das schafft Synergien und das gefällt mir. Fürchtet die ungarische Kreuzerdominaz im Mittelmeer- Mare Nostro war gestern!!! Wir wissen ja wo das enden wird- Kap Matapan und so^^ Diese 4 sind eher eine Behelfslösung aus einem vergrößerten Torpedobootentwurf (von 1200ts auf 1500ts), um 3 14cm Spritzen unterzukriegen. Dazu dann eben 2x2 53,3cm TW und 4x1 66mm BAGs. Geschwindigkeit stelle ich mir so bei um die 34-35Kn vor. Sollen klassische Adria-Krieger sein und sind dazu da selbstständig zu operieren, oder eben als Führer der Torpedoboote. Mit 14cm sollen sie dabei den Reichweitenvorteil gegenüber anderen Torpedobooten und DD mit 100-120mm Bewaffnung haben. Namensgebung basiert auf Kavallerieeinheiten. Das ist eigentlich fast 1 zu 1 die Dubrovnik der Jugoslaven. Hier hatte ich gedacht, dass die kroatischen Werften ihr Know How unter Beweis stellen und selbstständig eine Klasse bauen. Die Bewaffnung ist demnach auch historisch, bestehend aus 4x1 14cm, 1x2 83,5cm Flak, 15mm sMG, 2x3 53,3cm TW. Hohe Geschwindigkeit mit 37Kn. Meine kommen nur 2 Jahre später als historisch die Dubrovnik. Die Einsatzdoktrin ist die Gleiche, wie bei den 4 Vorgängern (die dann langsam ins zweite Glied rücken.) Namensgebung basiert auf kraotischen Adriainseln. Das ist ein Kleines Torpedoboot (ähnlich Kaimane der KuK Flotte), das ab 1919 gebaut wird und von dem 2 Flottillen bis 1921 aufgestellt werden, weil man von Gerüchten über kleine, torpedobewaffnete Motorboote der Italiener gehört hat. Mit leichten Geschützen 66mm BAG und eigener hoher Geschwindigkeit (32Kn) hofft man diese effektiv bekämpfen zu können. Abgerundet wird die Bewaffnung mit 2x1 53,3cm TW. Demnach sind das universell einsetzbare, leichte Einheiten, die sowohl Verbandsschutz als auch Jagdaufgaben übernehmen können. Namensgebung- T1 fortlaufend Basierend auf der verbesserten Tatra-Klasse, wird dieser Entwurf nochmal hochskaliert und ein artilleristisch stark bewaffnetes Torpedoboot geschaffen mit 4x1 10cm L/50, 4x1 66mm BAG, 2x2 53,3cm, Geschwindigkeit 33Kn. Die werden ab 1921 gebaut, um die alte Tatra-Klasse zuerst zu ergänzen und später abzulösen. Namensgebung- T13 fortlaufend Wieder ein 1200ts-Boot, diesmal basierend auf der Belgrad-Klasse, jedoch mit 10cm L/50 und 2x3 53,3cm TW. Hier wird Wert auf sehr hohe Geschwindigkeit gelegt- bis 39Kn bei den Meilenfahrten waren drin. Sie werden aber bis 36Kn gefahren. Die Differenz wird als Notfallreserve angesehen. Diese Boote sind Teil der Halbgeneration-übergreifenden Modernisierung der Torpedoboote (so dass die Entwürfe ca. 10 Jahre überbrücken- die nächsten Designs wären dann 1940). Namensgebung- T25 fortlaufend Und final die beiden älteren Großen Rapidkreuzer der Toldi-Klasse, die nach Vorbild der japanischen Hosho umgebaut werden. Novum- die Brücke ist vor den Hangar gebaut, so dass auf eine Insel verzichtet werden kann. Also die Flugzeuge starten sozusagen über die Brücke. Dafür hat man das Vorschiff gut im Sichtfeld. Im Grunde wurden die Aufbauten runter rasiert und ein Hangar draufgesetzt, der Platz für 20 Flugzeuge der Interbellum-Phase spendet (angedacht waren 12 Jäger, 8 Torpedobomber; oder wenn sich das Konzept des Stukas durchzusetzen beginnt, dann 6/6/6). Ebenso habe ich Wert auf eine relativ starke Bewaffnung gelegt mit 6x2 10cm L/50 Geschützen. Dazu dann wieder die 15mm sMG. Den Panzergürtel behalten sie mit 150mm. Damit gehören sie zu den am stärksten gepanzerten leichten Trägern. Das soll aber alles auch das Einsatzspektrum darstellen- vorgeschobener Support für Kreuzer und die Schlachtflotte. Also keine CV, die sich hinten rumdrücken, sondern, die etwas weiter vorne mit am Gegner, aber in der dritten Reihe sind. Wie gesagt, die paar U-Boote kann man sich glaube ich schenken. Die machen jetzt kaum einen Unterschied mehr aus. Sie können aber auf heimischen Werften gebaut werden, da es tatsächlich die Ungarische Unterseebootbau AG gibt- kein Shice! Und ich habe auch eine Klasse, den Typ 1916 S1 ausgespechtet, der diese Lücke füllen soll. Das wäre bei uns ein in 3 Einheiten noch gebautes Küsten-Boot (kriegt dann wohl Kaffe) mit ca. 428ts aufgetaucht, 1x 10cm, 1x 8mm MG, 5x 45cm TR (4x Bug, 1x Heck). Das soll starke Ähnlichkeiten zum deutschen Typ UB III gehabt haben. Von der Tonnage her passt es ja auch ziemlich. Ich würde den Entwurf etwas durchmodernisieren und schauen, ob ich evtl. noch ein zweites Heckrohr reinkriegen kann. Dann wäre ich voll zufrieden. Und ich denke 8 Boote würden reichen, um die Adria und das Vorfeld von Korfu unsicher zu machen. Den ganzen alten Kram habe ich jetzt weggelassen. Die Helgolands gehen in die Resteverwertung sobald die Corvin Mátyás-Klasse kommt. Die 30,5cm L/50 Geschütze werden ausgebaut und eingelagert, so wie sie noch gut sind. Die 15er werden für Küstenstellungen recycelt. Der Rest wird verwertet für künftige Schiffe. Die Szent István-Klasse geht außer Dienst, wenn die Duna-Klasse kommt. Einziger Unterschied, deren 30,5er ergänzen die Küstenartillerie, bzw. es wird was in Richtung schwere Eisenbahnartillerie geben. Die Sekundärgeschütze werden auch eingelagert für schlechte Zeiten. Die 66mm BAGs werden an die beiden Küstenschutzflottillen gehen, damit dort die kleinen Torpedoboote versorgt bleiben können. Saida und Novara haben bis 1931 keine Fahrten mehr und geben ihre Bewaffnung noch vor der Außerdienstsellung ab und werden Wohnschiffe in Pula, bzw. Stabsunterkünfte der DD-Flottillen. Spätestens 1934 werden sie aber abgebrochen und haben sich das dann auch verdient nach der langen Zeit und den vielen Einsätzen (die Laufleistung würde mich mal wirklich interessieren- da kann mancher Kleiner Kreuzer der Royal Navy oder Hochseeflotte nur erfurchtsvoll erstarren, nach dem was die kleinen Boote geleistet haben). Die 5 Tatra-Boote bleiben bis 1925 in aktivem Dienst, danach gehen sie in die Reserve und werden eher Schulungsboote im Bereich Wartung und antiker Technik. Mit Indienststellung der 1930er Torpedobooten gehen die zum Schneidbrenner. Damit hätte ich jetzt einen großen Block endlich aus dem Kreuz und kann mich jetzt auf die Politik Ungarns stürzen. Die Flotte wird sich bis 1935 eh nicht verändern können, weil das was 1934/35 zuläuft, sind eh Einheiten, die Horthy in den Kram passen sollten, von daher nichts was man unbedingt umkrempeln muss. Und was nach 1935 kommt, das sehen wir dann. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Na wollen wir mal hoffen, dass deine Marineprominenz dann ihre Griffel bei sich lässt Ungarn Ganz Danubius, stellvertretend für die ungarische Werftkapazität, bedankt sich bei den ABC-Staaten für die Anfrage und lässt höflichst ausrichten, dass man niemandem ein Angebot unterbreiten wird. Derzeit verfügt man über keine Werftkapazität. Beim Herbstmanöver werden indes die neuen Kreuzer der Pula-Klasse schmerzlich vermisst, da man erstmals seit 8 Jahren keinen einzigen Rapidkreuzer einsetzen kann, da sich die Toldi-Klasse zum Umbau in der Werft befindet und der Zustand der Rapidkreuzer Saida und Novara denkbar schlecht ist (Nach beiden Turbinenschäden, hat man diese nur notdürftig repariert. Novara fährt seit der letzten Fahrt auf 2 Boilern weniger). Das Herbstmanöver wird kurzerhand nach einem Übungsschießen für die Schlachtschiffe nach nur 2 Tagen beendet, was lautstarke Häme aus Richtung der Horthy-Getreuen einbringt. Man fordert mindestens die Absetzung des Kriegsministers und ein umgehendes Misstrauensvotum gegen Mihály Károlyi. Die Kommandeure, der am Manöver beteiligten, aber unverrichteter Dinge wieder heimgekehrten 1. Zerstörerflottille, sowie 2. Torpedobootflottille bekunden ihren Unmut in einem Schreiben an den Kriegsminister. Jahrelanges Sparen und Festhalten veralteter Einsatzdoktrinen, hat die Marine in einem maroden Zustand hinterlassen. Darüber täuschen auch 8 neue Kreuzer in den nächsten beiden Jahren nicht hinweg. Es ist ihre Offizierspflicht dies beim zuständigen Ministerium zu reklamieren. Die Einheiten der Zerstörer- und Torpedobootflottillen sind das Einzige was Ungarn wirklich nach außen repräsentieren kann. Die in die Jahre gekommenen Schlachtschiffe mit ihren kleinen Kalibern können die Adria nicht verteidigen. Auf dubiose Wege gelangt dieser Brief in die Hände von Politikern des rechten Flügels unter Horthy, der sogleich eine Pressekampagne ins Laufen bringt. "Die königlich ungarisch-kroatische Marine macht sich zum Gespött im Mittelmeer"- so lautet der O-Ton Nationalistischer Zeitungen. "Horthy steht zu seiner Marinetradition und verspricht die Flotte wieder in einen tadellosen Zustand zu versetzen". Deutschland Die SPD hat mal wieder etwas gegen die Kriegstreiberei der aktuelle Regierung. Sie befeuert die Schreiberlinge ihrer pazifistischen Hetzblätter und lässt mit folgender Überschrift "Hier zeigt sich das deutsche Wesen- Kreuzer für Südamerika! Kommt ein neues Wettrüsten?" verkünden, was sie von der aktuellen Reichsregierung Marx hält. Dieser nimmt das hingegen gelassen und die etablierten Zeitungen feuern sich schnell auf die roten Hetzblätter ein. "SPD jetzt schon auf Stimmenfang bei KPD-Anhängern! Weitere Kurve in der Abwärtsspirale um die Gunst der Wähler erfolgreich genommen" war nur eine der Schlagzeilen (die es ziemlich gut trifft).
