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Walther_K_Nehring

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  1. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Und wie darf die Reaktion der "nicht-regionalen" Mächte ausfallen? Dürfen Beisitzer zur Konferenz? Oder kann Herr Curtius seinen Urlaubsantrag einreichen? Das Aufklärungsgeschwader fährt dennoch weiter nach Oran und erhöht einfach die Präsenz im Mittelmeer. Letztendlich geht es auch darum Oran und El Agheila abzusichern, wenn es heiß werden sollte.
  2. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Na dann allez vite! SMS Gneisenau, SMS Scharnhorst, SMS Derfflinger und SMS Hindenburg (diese beiden unternehmen ihre erste große Fahrt nach ihrer Modernisierung), gefolgt von SMS Fürst Bismarck und SMS von der Tann, abgeschirmt von 11 kleinen Kreuzern (5x Berlin-Klasse, 6x Gazelle-Klasse) und 16 Torpedobooten sticht in See. Oberkommando hat Admiral Erich Raeder auf SMS Gneisenau, Stellvertreter ist Vizeadmiral Wolfgang Wegener auf SMS Derfflinger. Das Kommando über die Träger hat Konteradmiral Rudolf Lahs auf SMS Fürst Bismarck. Sobald Oran erreicht ist verteilt sich die Flotte und beginnt mit Übungen und dergleichen. Dafür werden französische Schiffe vor Ort gerne eingeladen (ich hoffe die Béarn liegt vor Ort und man kann in der großen Gruppe üben). Die 3. Zerstörerflottille wird als Vorauskommando nach El Agheila weiterbeordert. Auch wenn der Hafen noch nicht die Kapazität hat alle Boote aufzunehmen, kann eine Versorgung erfolgen und die Gruppe schneller in die Adria verlegen. Aus der Adria selbst hält sich der Verband aber fern. Alles wird natürlich mit der Royal Navy, der US Navy (man hat gehört, dass ein Trägerverband in der Ägäis erwartet wird) und der Regia Marina abgestimmt, dass es da nicht zu komischen Dingen kommt. Es herrscht Spannung genug, da muss man sich nicht noch über den Haufen fahren, oder jemand ungewollt in eine Übung platzen. Dieser Verband wäre sicherlich ein Anblick geworden Den Vorstoß der regionalen Mächte begrüßt das ungarische Kabinett und Horthy. Immerhin erhöht das den Druck auf Serbien und Rumänien, endlich Vernunft anzunehmen. Und wenn sie uns schon ablaufen lassen, am Verhandlungstisch vor den Augen der Welt, werden sie das nicht tun. Außenminister Karolyi wird Delegationsleiter- ich gehe nicht davon aus, dass es gern gesehen ist, wenn Horthy das zur Chefsache erklärt, auch wenn er es gerne tun würde.
  3. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Reaktionen auf das Attentat und die Generalmobilmachung Ungarn Offizielle Verlautbarung Horthys- zu allererst die tief empfundene Anteilnahme und eine baldige Genesung an den Thronerben. Dem folgt ein, blumiges und umschweifendes "wir hatten es ja gesagt" und die ungarischen Maßnahmen richteten sich nur gegen die Vermeidung solcher feiger Taten. Abschließend setzt er der ungarischen Aufforderung an Rumänien und Jugoslawien sich zu entschuldigen, noch Österreich hinzu. Er schnalzt aber mit der Zunge, als er von der Generalmobilmachung hört. Man kann diesen Schritt verstehen und er sei Österreichs gutes Recht, aber vor einem Krieg sollten wir alle zurückschrecken. Rumänien und Jugoslawien sollen endlich die Konsequenzen aus ihrem Handeln ziehen und sich entschuldigen und die Drahtzieher herausrücken. Andernfalls stehen Ungarn und Kroatien an der Seite Österreichs und Tschechiens- Viribus Unitis! Es ergeht eine landesweite Urlaubssperre für alle militärischen und paramilitärischen Kräfte. Die 3 mechanisierten Brigaden werden in Alarmbereitschaft versetzt. Es wird betont, das das keine Mobilmachung ist. Außenminister Karolyi führt bei seinen Amtsbesuchen das verübte Attentat als weiteren Beweis der rumänisch-jugoslawischen Schuld an, so schwer ihm das in der derzeitigen Situation auch fallen möge. Deutschland Admiral Nehring auf dem Treffen der Militärführungen Deutschlands und der Ukraine fällt der Löffel in seine Suppe, als er vom Attentat hört. Die Sitzung wird für Rücksprachen mit den Regierungen kurzzeitig unterbrochen. Danach macht man sich an Modifikationen der Mobilmachungspläne und arbeitet eine gemeinsame Interventionsstrategie aus. Die Marineleitung veranlasst, dass alle bereiten Einheiten des Aufklärungsgeschwaders, sowie SMS Fürst Bismarck und SMS von der Tann Dampf machen. In der Zwischenzeit wird in Oran angefragt, ob Platz sei. Wenn hier das Go von der französischen Hafenverwaltung kommt ( @quash), läuft der Verband aus und es ergehen Meldungen an die britische, spanische und portugisische Admiralitäten, dass sich ein deutscher Verband nähern wird und deren Gewässer passieren. Reichskanzler Marx befindet sich gerade mit Herr Trotzki im Bernsteinzimmer und begutachtet die Schönheit, als beide unterrichtet werden. Man bricht den Besuch ab und widmet sich dem geplanten Gespräch über die Balkanfrage. Marx vertritt hierbei ein klares Nein zum Krieg und hofft, dass die UdSSR als Bruderstaat der Jugoslawen hier mäßigend einwirken kann und uns alle vor einem weiteren Waffengang bewahren. Deutschland will auf dieser Konferenz sehen, was es tun kann. Dies ist dann auch das Stichwort und er bedauert es nun aufbrechen zu müssen, aber die Umstände erfordern dies. Die beiden geben sich für ein Foto die Hand und das war es dann- kürzer und knackiger als erwartet. Ich gehe schwer davon aus, dass man den Kaiser ernsthaft davon abhalten muss zum Mikrofon zu greifen. Da kann von "nicht schon wieder" bis "jetzt gilt´s" alles dabei sein. Zumal er sich einem Alter nähert, indem man in solchen Situationen würfeln kann, in welcher gemütslage er sich befindet. Reichskanzler Marx gibt hier vorausschauend Order aus, beschwichtigend und mäßigend auf den Kaiser einzuwirken, zumindest solange, bis er in Berlin ist. Baltikum Hier beschränkt man sich auf Genesungswünsche für den Kronprinzen und verurteilt das Attentat auf das Schärfste. Ukraine Wie oben auch- Genesungswünsche und Verurteilung des Attenats. Die Flotte wird in Nikolaew und Odessa in Alarmbereitschaft versetzt. 3 Schützendivisionen und 1 Kavalleriebrigade werden mobilisiert und an die Südwestgrenze verlegt (was als Teil des stattgefundenen Treffens aufgefasst werden kann). Das Ultimatum galt als Bedenkzeit für die dann in Kraft gesetzten Maßnahmen, in erster Linie eingefrohrene Guthaben, etc. Das macht man nicht einfach so. Also das weiß sogar ein Herr Horthy. Und dann liegt es immer noch an der Verhältnismäßigkeit. Es wurde kein einziger Soldat marschbereit gemacht seitens Ungarns (die Jagdflieger für den Luftschutz mal ausgenommen). Einzig Jugoslawien und Rumänien signalisiert gerade "Paar aufs Maul?"- das erinnert an so einen kleinen Verrecker, der dir den Stinkefinger zeigt, du ihn anbellst und der dir dann Schläge androht, weil du ihn angebellt hast. Aber macht ruhig so weiter. Dann gibts ne Backpfeife
  4. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Mal kurz OOR- warum schüchtert Ungarn Griechenland oder die Türkei ein? Das muss mir jetzt mal jemand erklären. Im Gegenteil, der Besuch der beiden Kreuzer sollte eigentlich die freundschaftlichen Absichten unterstreichen. Dazu vielleicht auch noch zur Erklärung- wirklich Truppen an die Grenze sind zunächst nicht verlegt worden. Es wurden zuerst grenznahe Truppenteile mit einem Urlaubsstop belegt und aktuell macht man sich daran die Ausrüstung auf Vordermann zu bringen. Das hat absolut keinen kriegerischen Hintergrund. Zumindest sind Stellungsbau und Mörser an die Grenze verlegen, schon mal eine ganz andere Hausnummer- so von der Verhältnismäßigkeit her. Auf diese Schritte hat und wird Ungarn verzichten. Wenn Albaner dann gegen Serben scharmützeln, dann kann Ungarn da primär nichts dafür, zeigt aber auf, dass es nicht stimmt vor Ort. Und wenn man in der Luft die Souveränität der eigenen Grenze schützt, dann dürfte das auch ein probates Mittel sein. Wir schießen ja nicht gleich auf alles was reinfliegt, sondern fragen immer noch ab, wer es ist und fordern auf den Luftraum wieder zu verlassen, wenn es nicht passt. Das würde heute in der BRD auch so passieren, nur dass heute Radar eine Rolle spielen. Einfach mal gucken, was QRA heute machen würde bis hin zum Schießbefehl. So in dieser Reihenfolge würde ich das auch handhaben. Und die Landwehr ist nichts anderes wie eine besser ausgerüstetete Polizei- da fehlt es komplett an schweren Waffen und Fahrzeugen. Die sind froh, wenn sie ein paar leichte Mörser haben und ein paar MG. Der Rest sind Karabiner und Maschinenpistolen auf ein paar älteren LKW. Niiiiiiichts vor dem man sich fürchten müsste Wenn das für eine Großoffensive gegen die Serben reicht, um bis nach Belgrad vorzustoßen, na dann kann Ungarn ja auch nichts dafür. Also ich weiß nicht, wie ihr jetzt auf einmal auf das schmale Brett kommt, dass ich hier den großen Kriegstreiber mache. Noch ist das auf den Busch klopfen. Also calmt verdammt nochmal alle down Ungarn Zur Klarstellung des aktuellen Sachverhaltes, werden die neu gewonnenen Erkenntnisse in Sachen Aufstände in Pécs (auf Geheimdienstebene gewonnene Berichte aus Ungarn, Österreich, Deutschland und neuerdings auch Groß Britannien) an Außenminister Karoliy nachgesendet und er kann diese bei seinen Auslandsbesuchen vorlegen. In der Türkei beschwichtigt er damit hoffentlich, dass es sich in keinster Weise um neoimperiale Absichten auf dem Balkan handelt und man ein stets gutes und freundschaftliches Verhältnis zum Osmanischen Reich und jetzt auch der Türkischen Republik hege. Das soll sich in Zukunft auch nicht ändern. Ähnlich wird das in den anderen Ländern laufen. Horthy wiederum lässt Noten an Washington und London schicken, dass die entsandten Flottenverbände hoffentlich keine bösartige Reaktion gegenüber Ungarn und Kroatien sind und man keinerlei böswillige Absichten auf dem Balkan hegt, sondern lediglich die Souveränität des eigenen Staates schützt. Dies werden auch die entsprechenden Botschafter nochmals unterstreichen (auch hier werden diese Beweise vorgelegt, die sich ja alle irgendwo decken werden). Man bedauert natürlich, zu solchen harten Mitteln greifen zu müssen, um der Lage Herr werden zu können. Aber man verspricht natürlich auch wieder eine Lockerung der Maßnahmen zum Ende des Monats, oder sofern die Gegenparteien einlenken. Es geht lediglich um eine Entschuldigung für das unterstützte Chaos in Ungarn, bei dem unschuldige Zivilisten ihr Leben verloren haben, indem kommunistische Umtriebler Anschläge verübt und Straßenschlachten angezettelt haben. Das möge man bitte beachten, wenn man zu solchen Schritten wie die Verlegung von Schlachtschiffen ins Mittelmeer greift. Deutschland Da man Berichte erhält, dass HMS Rodney und HMS Nelson der Homefleet auslaufen, ohne dass man vorher eine Benachrichtigung dafür bekommen hätte (seitens der britischen Admiralität) werden die vorgelagerten U-Boote der Küstenverteidigung in der Nordsee alarmiert und Aufklärungsflüge auf der Nordsee draußen werden intensiviert. Das Aufklärungsgeschwader wird in Alarmbereitschaft versetzt. Ich gehe mal davon aus, dass französische Aufklärer dann melden, dass beide BBs Richtung Kanal und Biskaya abdrehen und dann werden diese Schritte auch wieder zurückgenommen. Dem Treffen zwischen OHL und ukrainischem Armeeoberkommando, schließt sich auch eine Delegation um Admiral Nehring der Marineleitung an. Das wird auch nicht an die große Glocke gehängt. Das soll hier auch nur stehen, dass jeder weiß, dass auch das Deutsche Reich etwas vorbereitet, bzw. auf die Lage entsprechend reagiert und nicht nur zuschaut. Reichkanzler Marx, der sich gerade zu Gesprächen in Talinn befindet, nutzt die Nähe zu Leningrad und macht einen außerplanmäßigen Abstecher dorthin. Was er dort will, wird nicht näher benannt. Das auswärtige Amt begrüßt die amerikanische Initiative und sagt eine Teilnahme an besagter Konferenz zu (man müsste nur einen Termin finden, zu dem Reichskanzler Marx und Außenminister Curtius wieder im verfügbar wären- Letzterer hat ein recht stolzes Balkanprogramm vor sich). Man ist sich der Verantwortung gegenüber dem Balkan bewusst, scheut sich aber davor eine harte Gangart anzuschlagen- gebranntes Kind und so. Wir bevorzugen einen friedlichen Weg in Form von wirtschaftlichem Aufschwung in der Region. Als Beispiel würde man die deutsch-französische Verbrüderung anführen. Und man solle bitte, bei allen angelaufenen Maßnahmen, bedenken, dass innenpolitische Krisen in die Souveränität der Staaten fallen und wenn diese so offensichtlich von außen unterstützt werden, das einem Affront gleichkommt. Das Deutsche Reich kann die Position Ungarns verstehen, sieht manche Maßnahme allerdings als übertrieben und kontraproduktiv. Flüge vom Deutschen Reich nach Budapest würden in der kommenden Zeit im Preis steigen, da man den zusätzlichen Aufwand der Passagieranmeldung preislich umlegen muss. Kurzentschlossenes Reisen per Flugzeug sei sogar garnicht mehr möglich- dies beträfe vor allem Geschäftsreisen. Außenminister Curtius äußert sich eingeschränkt ungehalten, über die Äußerungen der Türken, die das neoimperialistische Schreckgespenst wieder heraufbeschwören. Er mahnt auch zur Mäßigung in Istanbul und Athen, dass man sich nicht gegenseitig provoziert und eine Verschärfung der Spannungen herbeiführt. Es geht um eine andere Sache aktuell und diese für eigene Zwecke auszunutzen, wäre unangebracht. Wir sollten alle weiter sein und mittlerweile eingesehen haben, dass Säbelrasseln und Kanonenbootpolitik, Relikte aus dem vergangenen Jahrhundert sind, was uns in einen großen Krieg gestürzt haben! Also bei aller Freundschaft, reißt euch am Riemen EDIT: Das Internet hat gesponnen, mir fehlen 3 Stunden Beiträge. Beim Verfassen dieses Beitrages, kannte ich das Attentat noch nicht.
  5. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Ab dem Punkt an dem bekannt wird, dass die Serben und Rumänen Waffen an die Zivilbevölkerung heraus geben, werden alle Grenzübergänge nach Serbien und Rumänien komplett geschlossen. An allen anderen Grenzübergängen werden alle Personen überprüft. Schiffe, Zeppeline und Flugzeuge dürfen nur noch landen nach vorhergehenden Übermittlung einer Passagierliste. Serben und Rumänen werden ausnahmslos abgewiesen. Alle Anderen dürfen rein. Es herrscht aber verstärkte Kontrollen in den Großstädten. Wer keine Ausweispapiere dabei hat, kommt in Untersuchngshaft bis der Sachverhalt geklärt ist. Natürlich bedeutet das auch ein horrendes Bußgeld. Außenminister Károliy lässt eine Note für Belgrad und Bukarest verfassen, indem er vor weiteren eskalierenden Schritten Serbiens und Rumäniens abrät. Ungarn liegt es an keiner kriegerischen Auseinandersetzung. Man werde sich aber zu verteidigen wissen, wenn es erneut zu Übergriffen militanter Banden auf ungarischem oder kroatischen Boden kommen sollte. Seien Sie vernünftig, etc. PP. Alle Streitigkeiten ließen sich mit einer Entschuldigung beilegen. Anschließend bemüht er sich um Termine bei den Regierungen Albaniens, Griechenlands, Bulgariens, der Ukraine und der Türkei. Er versichert keinerlei kriegerische Absicht in der Region (es erging noch keine Mobilmachung irgendwelcher Streitkräfteteile; es wurden lediglich vereinzelte Einheiten neu arrangiert und der Luftschutz neu verteilt- die Marine liegt auch in Pula, Zadar und Dubrovnik) und legt bei der Gelegenheit die neusten Erkenntnisse in Bezug auf die Aufstände und ihre Unterstützer vor (die Quellen werden hierbei nicht genannt). Er beteuert bei allen, dass es sich rein um den Schutz Ungarns dreht und niemand zu Schaden kommen soll, es sei denn, es wolle jemand Ungarn oder Kroatien schaden. In allem sollen das gute Gespräche werden, auf freundschaftlicher Basis, ohne viel Tamtam. Wenn sich ein paar Wirtschaftsdeals vermitteln lassen, macht er das. Ansonsten geht es hier rein um die Klarstellung, dass Rumänien und vor allem Serbien die Bumänner sind, die mit eigenen Soldaten in die Aufstände eingegriffen haben. Und wer lässt sich das gerne bieten? Wie stünde Ungarn da, wenn sie keine klare rote Linie aufzeigten? Im Deutschen Reich tagt eine interne Sitzung des Reichstagskabinetts zum Thema Balkan. Essenz des Gespräches- das ist ein heikles Thema, dass wir nicht mal mit der Kneifzange anfassen würden. Aber dennoch müssen wir was tun. Man ist sich sicher, mit gezielten Geschäftsbeziehungen auf dem Gesamtbalkan einen stabilisierenden Faktor schaffen zu können. Da Budapest als Anbindung an das DELAG-Netz für Rumänen und Serben ausfällt, richtet man Zubringerflüge von Bukarest und Belgrad nach Kiew ein. Diese weitet man auf Tirana, Skopje und Sofia aus (Athen und Istanbul sollten eh schon angeschlossen sein)- das wird so eine Art Linienverkehr. Alle drei Städte werden untereinander angebunden und ab Sofia geht es wieder nach Kiew, oder ab Tirana nach Rom. Die Lufthansa arbeitet hier als Subunternehmen für die DELAG und stellt eigens dafür 6 Junkers G24 für den Personenverkehr und 3 neue Ju 52 (hier noch die 1-Mot) für den Frachtverkehr ab. Generell zeigt man sich etwas offener für Geschäftsbeziehungen auf dem Balkan, legt hier aber dennoch wieder sein Hauptaugenmerk auf Bulgarien, Griechenland und die Türkei- die sollen, abseits der Ungarn, die stabilisierenden Faktoren in der Region werden. Generell versucht man so auch auf freundliche Art und Weise Einfluss auf die Spannungen zu nehmen und diese so zu lösen. Wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, evtl. auf Kosten der ungarischen Beziehungen, aber das sollte erfolgversprechend sein, den Balkan zu befrieden. Immerhin haben fast alle bekommen was sie wollten ab 1920 und irgendwann ist auch mal gut. Dies soll auch mit Staatsbesuchen durch Außenminister Curtius und Wirtschaftsminister Moldenhauer unterstrichen werden. Den Rest erfährt man aus der Presse. Als Rückfallplan, trifft sich die Oberste Heeresleitung mit dem ukrainischen Armeeoberkommando und debattieren über mögliche Vorgehensweisen in der Region. Hier werden einfach ein paar What-If-Szenarien durchgegangen und welche Möglichkeiten man hätte. Hier geht es eher darum, auszuloten, wie weit man gehen würde und welche Aussichten man hätte. Also nichts Konkretes und absolut fern jeder Kriegsabsicht. Das ist eigentlich eine Art Routinebesuch mit der Agenda Balkan halt, damit man was in der Notfallschublade liegen hat.
  6. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Reichskanzler Marx ruft, bei allem Respekt, zu Mäßigung auf. Er verurteilt aber, auf Grund der offensichtlichen Beweislage, das Vorgehen fremder Nationen auf ungarischem Boden. Die Unversehrtheit des ungarischen Staates und des ungarischen Volkes stehe hier im Vordergrund und fremde Einflussnahme, in Form von Unterstützung revolutionärer Kräfte, ist ein schwerwiegender Verstoß gegen diese Unversehrtheit. Er ruft deshalb zum Einlenken Rumäniens und Jugoslawiens auf. Auf die Frage hin, worin der Unterschied zwischen Ungarn und China läge, entgegnet er, dass dies zwei grundverschiedene Situationen wären. Immerhin sei Ungarn und Kroatien eine zusammengewachsene Nation und China ein Gebilde verschiedener Provinzen mit unterschiedlicher Ansichten. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden, für eine gemeinschaftliche Rechtstaatlichkeit untereinander, sei die große außenpolitische Herausforderung in Ostasien der kommenden Jahre. Und die Vielstaatenlösung sei, angesichts der Lage, eine vortreffliche Variante, die auf Lange Sicht Frieden in die Region zu bringen. Auf dem Balkan haben wir bereits eine Vielstaatenlösung und die Rivalitäten untereinander flammen seit Beginn des jahrhunderts immer wieder auf, auf Grund Ressentiments und verklärtem Zugehörigkeitsdenken! Dazu schürt der internationale Kommunismus im Untergrund Hass und befeuert Ressentimens. Dagegen muss entschlossen vorgegangen werden, aber nicht auf Kosten Blutvergießens und Krieges! Er mahne ausdrücklich davor weitere Schritte zu gehen! Ebenso mahnt er die völlig überzogenen Wirtschaftssanktionen an, die nur weiter destabilisierend in der Region wirken werden. Für diese Worte erntet er sogar Anerkennung aus dem Lager der SPD
  7. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Nunja, wenn das so ist, dann wird 6 serbischen Gefangenen ein öffentlicher Prozess gemacht und sie werden zu Tode verurteilt. Das Erschießungskommando wird 5 Tage später (eine kleine Frist, sollte noch interveniert werden wollen) bestellt und das Urteil vollstreckt. Die ungarische Staatsbank friert sämtliche Vermögen jugoslawischer und rumänischer Staatsangehöriger ein, die in Ungarn hinterlegt sind. Es werden keine rumänische und jugoslawische Währungen getauscht. Dazu kommen gesteigerte Handelszölle für alle Ein- und Ausfuhrern von Waren aus und nach Rumänien und Jugoslawien. Außer Regierungsangehöriger wird Jugoslawen und Rumänen die Einreise nach Ungarn verwehrt. Hier kommt es auch zu verschärften Passkontrollen an allen Grenzen. Es herrscht ein Überflugsverbot für Flugzeuge und Zeppeline mit Verbindung nach oder von Belgrad und Bukarest. Der Linienverkehr von Budapest und Zagreb nach Belgrad und Bukarest wird eingestellt. Generell werden Flugzeuge aus Rumänien oder Serbien kommend angefunkt und danach mit Jagdmaschinen abgewiesen. Es ergehen auch Schießbefehle, sofern sich Flugzeuge nicht abweisen lassen wollen! Ungarische Diplomaten werden aus Rumänien und Jugoslawien abgezogen. Im Gegenzug werden alle Diplomaten Rumäniens und Jugoslawiens für mindestens 1 Monat ausgewiesen. Diplomatische Vorgänge müssen postalisch über die Grenzstationen vorgenommen werden. Alle Verdächtigen "Nicht-Ungarn", die eine Verbindung nach Rumänien oder Jugoslawien haben, werden entsprechend ausgewiesen. Dem fallen u.A. ein paar Sinthi und Roma zum Opfer, die nach Rumänien ausgewiesen werden, nachdem ihre Pässe beschlagnahmt und vernichtet wurden. Hier könnte es zu unschönen Szenen kommen. Auch werden alle Rumänen und Jugoslawen, die zu Besuch sind, öffentlich aufgefordert Ungarn zu verlassen. Es wird regelmäßige Passkontrollen auf den Straßen geben und wenn sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, wird es Ausweisungen geben, notfalls mit Gewalt. Jugoslawen und Rumänen, die die nächsten Tage strafauffällig werden, werden hart nach ungarischem Gesetz bestraft (politisch motivierte Straftäter, Mörder und Sexualstraftäter werden mit dem Tod bestraft). Dies soll für das restliche Jahr 1931 vollzogen werden. Nach Verstreichen des Ultimatums lässt Horthy verlauten, dass er diese Schritte bedauert, aber solche feigen Übergriffe gegen Ungarn Kosequenzen nach sich ziehen müssen. Von weiteren Schritten Bukarests oder Belgrads rät er ab. Ungarn sei entschlossen wie nie, weitere Übergriffe entsprechend zu vergelten! Militärische Befehle: -Grenzschutz verstärken (Jagdmaschinen werden weiter vor verlegt und Alarmrotten gebildet; die Landwehr übernimmt zusätzliche Straßen- und Schienenenkontrollen ab ca. 10-15Km von der Grenze weg; grenznahe Militäreinheiten haben Urlaubsstop und sollen ihre Ausrüstung auf Vordermann bringen) -die großen Rapidkreuzer Makarska und Cittanova unternehmen Ausbildungsfahrten ins Schwarze Meer und besuchen Odessa, Sewastopol und auf dem Rückweg Samsun und später Thessaloniki. Unterwegs wird vor Constanza langsame Fahrt gemacht edit: Ich kenne die kroatische Form von "nuts", die dürfte zum Serbischen keinen großen Unterschied machen. Das sagt man sich besser nicht ins Gesicht!
  8. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Beide Länder sollen zugeben, dass sie versucht haben, aktiv Ungarn mit verdeckten Operationen zu schaden, indem sie Aufständische eingeschleust haben, oder vorhandene Auftsändische unterstützt. Und Ungarn will eine offizielle Entschuldigung vorder europäischen Staatengemeinschaft hierfür. In diesem Fall würde Ungarn vor weiteren Konsequenzen absehen und die 4 Gefangenen, die die Auftsände überlebt haben, überführen.
  9. Walther_K_Nehring

    Comunity Projekt Bülow (ex Schlieffen)

    Vielleicht ist schlüssig auch das falsche Wort- vielleicht ist es auchnur mein innerer Monk, der die asymmetrische Flak nicht verknusern kann
  10. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    @1MajorKoenig Was machen wir jetzt mit Ungarn? Es stehen noch Sanktionen gegen Serbien und Rumänien ins Haus. Deadline ist heute uAwg
  11. Walther_K_Nehring

    Comunity Projekt Bülow (ex Schlieffen)

    Oder sogar eine Vierte hinzuballern, nebst 2x3 TW. Und man hat immer noch genug Platz für Beiboote und den Hangar. Also die Kriegsmarine hat viel Mist durchrechnen lassen, aber bei den meisten Handelsstörern war die Flugzeugeinrichtung auf Mittelachse. Aber macht einfach mal weiter. Vielleicht kann man es ja irgendwie "retten", dass es am Ende schlüssig ausschaut.
  12. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Nachtrag- jetzt habe ich gerade gesehen- die japanischen CV sind ja schon benannt worden, jedoch noch keine Bilder gemacht. Es gibt auch in etwa Vorlagen dafür. @Graf_Orlok, hattes du ungefähre Bauzeiträume (Hosho mal ausgenommen) schon ausgetüftelt? Vielleicht kann ich was auf die Husche zusammenbauen, ohne großen Aufwand zu betreiben?
  13. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Jo, aber mehr kriegst du halt für diese CV-Tonnage nicht herausgepresst. Und meine Herangehensweise war, völlig undeutsch wahrscheinlich, Luftgruppe vor Mobilität/Fahrbereich, vor Schutz. Hier findet ein Umdenken in der Einsatzdoktrin statt. Weg vom Support aus der hinteren Deckung hin zu Support aus dem Verborgenen. Man erkennt es schön, dass die 15cm Artillerie verschwindet. Und mit diesen 3 Schiffen kann ich eine Schlagkraft von 140-150 Angriffsflugzeugen aufbringen, die von 60-70 Jägern geschützt werden können. Baue ich größere Träger, dann werden die lediglich stärker gepanzert, aber die Luftgruppe wächst nicht wirklich Und ich denke, mir ist da noch so ein Mittelding aus Yorktown und Wasp (hat immerhin ~14.800ts standard) gelungen, mit dem deutschen "Einschlag" notwendiger Schutz (deshalb die 2 kleinen Splitterdecks über den Magazinen, in der Hoffnung, dass die als Dekappierdeck funktionieren und "nur" den oberen Hangar opfern, bzw. maximal den unteren Hangar bedrohen. Antriebsfähig sollte der Kahn bleiben- hoffentlich). Ich mache mir aber keine Hoffnungen, dass die schwere Schäden überleben können. Wie im Pazifikkrieg halt vorgelebt- die Interbellumträger waren allesamt halt ziemlich verwundbar auf allen Seiten. Da machen die Immelmänner keine Ausnahme und die Fürst Bismarck auch nicht wirklich, obwohl die noch eher Chancen hat. Ein paar unglückliche Umstände und 2-3 Bombentreffer schalten die aber auch aus. Ich denke das ist wie bei den Essex-Trägern- wenn die Besatzung gut geschult ist und weiß, worauf es ankommt, dann kann sie den träger trotz starken Schäden halten. Dazu brauch es aber wahrscheinlich ein paar Opfer, um die Lektion zu lernen. Diese Opfer werden wir alle bringen müssen, bevor das reibungslos klappt. Man kann nur Überlegungen aus dem Großkampfschiffbau mit einfließen lassen und neue Bedrohungsspektren einfließen lassen. Ein nächster Schritt wäre halt ein 20-25.000ts Träger mit einer Luftgruppe von ca. 90 Flugzeugen und Schutz vor 6"/15cm vertikal, dafür aber 500Kg AP-Bomben aus X Meter Höhe und starkem U-Schutz. Dazu halt eine typisch deutsche starke Segmentierung des Hangars mit Feuerschutz- und Lokalisierungsschotts. Das wäre eigentlich mein Wunschträger! Und es könnte sein, dass ein solcher Entwurf in die Eskalationsschublade wandert. Ich denke, das werde ich noch vorbereiten irgendwann. Ansonsten sehe ich halt auch exzessiven Gebrauch von Hilfsträgern für niedere Dienste- irgendwas mit einer starken Jagdgruppe und ein paar Aufklärern/Angreifern (hier vielleicht nur Stukas). So kann man die in den Kolonien einsetzen und als Eskortträger. Und hier kommt unsere "Umbauexpertise" zum Tragen- wenn es schwimmt und ein Hangar drauf passt und 1-2 Katapulte Platz haben, kann ich einen Träger bauen, egal wie schnell er ist.
  14. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Das war auch der Versuch einer eigenen Handschrift- Trägerumbauten und aus deren Erfahrungen den Bau der Immelmänner. Und man muss bedenken, die Immelmänner sind die ersten Träger, die auch als solche gebaut wurden. Man könnte jetzt sagen, Deutschland besitzt eine Expertise im Umbau von Schiffen zum Träger. In der Summe unterschiedlicher Schiffe, hat das kein anderes Land (1x Passagierschiff, 1x Alt-GK inkl. Rückbau und 1x Neu-GK/Großkampfschiff). Amagi-Klasse und Lexington-Klasse wurden erst 1920/21 auf Kiel gelegt. Die Ersatz Yorcks irgendwann Ende 1916/Anfang 1917 (zum Glück). Ansonsten können da nur die Briten (HMS Argus, HMS Eagle, HMS Furious) mitreden und als CV entworfenes Schiff die HMS Hermes und eben evtl. die Franzosen mit der Bearn. Der Rest kommt eigentlich erst später, bzw. das Flottenabkommen grätscht dazwischen, sprich die US Navy hat lediglich ihren Umbau USS Langley und die Kido-Butai hat ihre Hosho (jeweils nach dem Flottanbakommen), um jeweils Erfahrungen zu sammeln. Und die Immelmänner sind eigentlich eine Art Adaption der USS Wasp, die ja eigentlich eine Art ungepanzerter Lückenfüller war. Das sind die Immelmänner letztendlich auch. Meine Herangehensweise war, die Fürst Bismarck als gesetzte Größe zu nehmen und die Ausonia und von der Tann als Lückenfüller. Wenn diese ausscheiden, wird Tonnage frei. Ich hatte jetzt die Variante 1- 2 unterschiedlich große Träger (20k + 11k) oder Variante 2- 2 gleichgroße Träger. Da ich, man mag es kaum glauben, versuche Geld für den Marinehaushalt zu sparen, habe ich mich für 2 gleiche Schiffe entschieden (Entwurfskosten verteilen sich auf mehrere Einheiten). Rein vom Einsatzkonzept und den internationalen Verpflichtungen wären mir aber 2 Flottenträger und 1 kleiner Träger lieber gewesen. Es geht aber auch so. Die Frage, die sich jetzt mir stellt, was machen die Amis und die Japaner? Ich kenne einen Haufen 1920er Entwürfe der Amerikaner für CVs https://www.shipscribe.com/styles/S-584/albums/s584-cv.htm Aber bei den Japanern eben nicht- bis auf die Hosho und dann die BC-Umbauten. Ich weiß nicht, was da die Initialzündung für die Kido Butai war. Wenn das wirklich erst mit der Hosho passierte, dann gehe ich fast davon aus, dass Japan auf Grund der Flottenkonferenz sich darin bestärkt fühlte CV zu bauen, da weitere BB/BC nicht gingen.
  15. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    So, da mich das schon die ganze Zeit juckt und ich jetzt an einem Punkt bin, wo die deutschen träger ziemlich abgeschlossn sind (bis auf die Immelmann sind die schon seit der Präsentation der von der Tann fertig), haue ich die jetzt einfach mal rein SMSS Ausonia Die Ausonia war ursprünglich ein Passagierschiff, dass bis 1916 nicht fertig gestellt wurde und dann geplant wurde als Hilfskreuzer oder Träger umzubauen. Kurz vor dem Waffenstillstand entschied man sich einen Träger zu bauen. Die Bauarbeiten begannen Anfang 1918 und waren Ende 1919 abgeschlossen. Man entschied sich von Anfang an das Schiff als Schulschiff in Dienst zu stellen, um erste Erfahrungen sammeln zu können, die dann in weitere Einheiten fließen sollten und zu einem einheitlichen Einsatzkonzept zu kommen. Auf den Rumpf wurde ein Hangarkasten mit zwei Decks für Radflugzeuge und 1 Deck für Schwimmerflugzeuge gesetzt. Eingeplant wurden so bis zu 10 Jagdeinsitzer und bis zu 16 Schwimmerflugzeuge (20 bei eingeklappten Flügeln, was dann sehr eng wurde). Mit dieser Fluggruppe wurden erste Versuche unternommen, die Mitte 1921 abgeschlossen wurden. Es stellte sich heraus, dass das Startdeck aus dem oberen Hangar nicht praktikabel war und zu mehreren Unfällen führte. Durch die Gischt war das hölzerne Teakdeck in diesem Bereich immer spiegelglatt und gewährte den Flugzeugreifen nicht immer optimale Haftung, was nicht selten zum Ausbrechen zur Seite führte, oder den Maschinen nicht erlaubte genug Fahrt aufzunehmen. Aus diesem Grund wurde eine erste Modifikation des vorderen Hangarbereiches erwogen und im Oktober 1921 umgesetzt. Das Startdeck entfiel und an seiner Stelle kamen zusätzliche Unterkünfte. Der obere und mittlere Hangar wurden durch einen einfachen manuellen Aufzug verbunden, um das Bestücken des Flugdecks mit den Jagdmaschinen zu beschleunigen. So konnten jetzt beide Kräne Maschinen aus den seitlichen Entladebuchten entnehmen und oben aufsetzen, während mit dem Aufzug weitere Maschinen nach oben befördert werden konnten. Die Erfahrungen mit diesem Ausbau flossen final noch in den Umbau von SMS von der Tann mit ein- so befriedigte die Lösung mit dem Aufzug so sehr, dass zur Bestückung des Flugdecks von SMS von der Tann 2 motorisierte Aufzüge und ein manueller Behelfsaufzug eingerüstet wurden. Der etwas größere Hangar ermöglichte jetzt die Unterbringung von 12 Siemens-Schuckert D.VI, die in sich etwas kompakter gebaut war, als die Vorgängermodelle und erprobungshalber auch Klappflächen bekam, was sich nicht bewährte. Mit 2 Flugzeugträgern in Dienst und dem immer größer werdenden Erfahrungsschatz, wurde die Ausonia 1925 abermals in die Werft zu einem Umbau geschickt. Das Konzept der Angriffsgruppe bestehend aus Schwimmerflugzeugen, bewährte sich im Vergleich zu SMS von der Tann, die auf Radflugzeuge setzte, nicht. Aus diesem Grund wurde der Platz des Schwimmerflugzeughangars zu Gunsten zweier durchgezogener Hangardecks für Radflugzeuge geopfert, was die Kapazität auf bis zu 30 Jagdflugzeuge, oder 8 Jagdflugzeuge und 16 Angriffsflugzeuge verbesserte. Des weiteren wurden 2 motorisierte Decksaufzüge und 2 interne, manuelle Aufzüge verbaut, die eine schnelle Abfertigung bewerkstelligen sollten. Weiter trug man den weltweit aufkeimenden Spannungen Rechnung und rüstete ein richtiges Brückenhaus ein, das auch über einen Stabsraum verfügen konnte. Die Bewaffnung wurde modernisiert (von 4x 8,8cm Flak in 4x 10,5cm Flak, sowie 1 3,7cm MK und 2 MG 08/15 Doppellafetten) und ein Gefechtsmast mit Entfernungsmesser eingerüstet, der auch die Beobachtung des Flugbetriebes auf dem Flugdeck aus der Vogelperspektive gewährleistete. SMSS Ausonia wurde zeitgleich mit SMS Fürst Bismarck fertiggestellt und beide Träger wurden am selben Tag in Dienst gestellt. 1929 ging die Ausonia für einen kurzen Aufenthalt wieder in die Werft, um sie für den Einsatz als Flaggschiff im "Sonderverband Nordostasien" auszurüsten. Hierfür wurden weitere 3,7cm MKs und MG 08/15 eingerüstet, sowie die Notfalleinrichtungen (Leckwehr, Brandwehr und Rettungseinrichtungen) verbessert. Mit den gewonnenen Eindrücken, des fast ein dreiviertel Jahr andauernden Einsatzes, brachen 2 sehr geschäftige Jahre als Ausbildungsschiff an, nachdem sie für kleinere Reparaturen einen kurzen Werftaufenthalt hatte. Alle Marineflieger, die für den Einsatz auf SMS von der Tann oder SMS Fürst Bismarck vorgesehen waren, hatten ein Ausbildungsprogramm auf SMSS Ausonia bewältigt. Sie war bei den Piloten und den Besatzungen ein gern gefahrenes Schiff, was nicht zuletzt in ihren gutmütigen Seeeigenschaften lag, die auch Starts- und Landungen vereinfachten. Einzig bei Landungen war sie bei Anfängern unbeliebt, der Tatsache geschuldet, dass sie eine reine Kohlefeuerung besaß. 1933 sollte sie ein letztes Mal in die Werft gehen, um eins der neu entwickelten Flugzeugkatapulte von Heinkel einzubauen. Mit Hilfe von Pressluft wurde ein kleiner Startwagen mit dem aufgesetzten Flugzeug angetrieben, der eine Startgeschwindigkeit von 100-130 Km/h je nach Größe und Gewicht des Flugzeugtyps gewährleistete. Das Verfahren mit dem Startwagen (musste umständlich zurückgeholt werden und das Flugzeug auf diesen zuvor abgefertigt werden und an Deck verbracht) stellte sich für Massenstarts jedoch als hinderlich dar (so wurden nur Alarmrotten damit gestartet), so dass an diesem Katapult weiter entwickelt wurde und eine Variante enstand, die mit einem kleineren Schlitten auskam, der auch den Laufenden Einsatz gewährleistete. Dies war die letzte Modernisierungsstufe und so wurde sie 1936 außer Dienst gestellt und 1937 aus dem Flottenregister gestrichen. Nach dem Ausbau aller flugtechnischen Einrichtungen und der Bewaffnung, ging sie Ende 1937 in ein Trockendock und wartete auf den Abbruch. Technische Daten: 158 x 18,8 x 7,43m Deplacement 11.200ts bis 11.950ts 2 B&V-Marschturbinen mit 14.000 wPS für 20Kn SMS von der Tann Teil 1 SMS von der Tann geht Anfang 1930 für wenige Wochen wieder an den Ausrüstungskai und bekommt eine geänderte Bugsektion (bei schwerer See war sie sehr nass auf der Back und die vorderen Flakgeschütze waren schwer zu bedienen), sowie geringfügige Änderungen am Brückenhaus, um einen neuen Haupt-Entfernungsmesser aufnehmen zu können. Die 8,8cm Flak wird gegen 10,5cm Flak getauscht, sowie ein paar der neuen 20mm Fla-MG werden eingebaut und ersetzen die MG 08/15. SMS von der Tann wird Ende 1936 außer Dienst gestellt, nachdem ein Verkauf zuvor verworfen wurde. Ihre Flugzeugkapazität und Geschwindigkeit genügt den modernen Anforderungen dann nicht mehr. Sie wird mit Indienststellung der SMS Oswald Boelcke aus dem Flottenregister gestrichen. Nach dem Ausbau der Waffen und flugtechnischen Einrichtungen, sowie der Turbinen (die überholt werden und eingelagert), wird auch sie an Land eingedockt und wartet auf den Abbruch. SMS Fürst Bismarck Nach der Flottenkonferenz von London 1920, konnten alle 3 begonnenen Rümpfe der Ersatz Yorck-Klasse gerettet werden. 2 wurden als Große Kreuzer fertiggestellt und kurzfristig wurde umdisponiert und der erste Rumpf für den Weiterbau zum Flugzeugträger ausgewählt (man wollte verhindern, dass die neuen Großen Kreuzer über Schwachstellen im Unterwasserschiff verfügten, in Form der Torpedorohre. Diese waren bei den zwei wenger vorangeschrittenen Einheiten noch nicht verbaut). Man ließ sich für den Umbau insgesamt 5 Jahre Zeit und ließ immer wieder neue Erkenntnisse aus dem Betrieb von SMSS Ausonia und SMS von der Tann einfließen. So wurde von Anfang an auf eine reine Ölfeuerung gesetzt, was zu weniger Rauchbelästigung im Flugbetrieb führte. Es wurde auf eine ausreichende Lüftungseinrichtung des Abfertigungshangars Wert gelegt. Von Anfang an war sie als Flaggschiff ausgelegt, was in zusätzlichen Räumen im Brückenhaus resultierte, die aber bald durch das fliegerische Personal benutzt wurden. Es wurde ein Dreibeinmast eingebaut, der Beobachtung des Flugdecksbetriebes und der Feuerleitung der 15cm Artillerie vereinfachen sollte. Der Hangar wurde auf Höhe des Kasemattdecks eingebaut und zweistöckig ausgeführt. Die untere Ebene diente für Reparaturen unter Panzerschutz, während die obere Ebene als Abfertigungshangar fungierte und lediglich über 2 Splitterschotts verfügte, das zuvor bei Beschusstests auf SMS Ostfriesland gegen Sprengranaten bis Kaliber 15cm als ausreichend getestet wurde. Insgesamt war somit Platz für eine Luftgruppe bestehend aus 54 Flugzeugen. Bei maximaler Auslastung und teilmontierten Flugzeugen im Reparaturhangar, konnte die Kapazität aber auf 60 erhöht werden. Die Panzerung des Kasemattdecks wurde mit 120mm vorgenommen, der Hauptpanzergürtel verfügte über 200mm Stärke. Ein Torpedoschott mit 35mm mit zusätzlichem Expansionsraum vor und hinter dem Schott wurde als ausreichend erachtet. Das Panzerdeck war über den beiden Bomben- und Torpedomagazinen bis zu 90mm stark, über dem Maschinenraum immer noch 60mm. Das Ruderhaus hatte ein geschüztes Deck von 30mm Stärke. Der Boden des Abfertigungshangar war ein eingezogenes 20mm Splitterfangdeck, das den Ausfall des Reparaturdecks verhindern sollte und zumindest einen behelfsmäßigen Flugbetrieb auch bei Gefechtsschäden aufrechterhalten. Die Brücke war mit 200mm gepanzert. 4 Getriebeturbinen mit zusammen 90.000 wPS brachten die Fürst Bismarck auf eine Spitzengeschwindigkeit bei Meilenfahrten von 31,4Kn. Im Einsatz wurden immerhin 30Kn erreicht. Neu vermessen brachte sie 29.000ts an Deplacement (gegenüber den 33.000ts ihrer Halbschwestern). Nach der Indienststellung der SMS Max Immelmann 1936, wurde die Modernisierung der SMS Fürst Bismarck in Auftrag gegeben und binnen 2 Jahren beschleunigt (an Hand gut vorbereiteter Umbaupläne, mit straffem Zeitplan) durchgeführt. Erfahrungen im Einsatz aller Flugzeugträger hatten gezeigt, dass bei hohen Fahrtstufen und schwerer See die Back immer nass wurde. Deshalb wurde zum ersten Mal ein komplett geschlossener Bug verbaut. Der Hangarbereich wurde stellenweise verbreitert und verlängert und bekam auf der ganzen Länge einen einheilichen Schutz von 25mm äußerer und 50mm innerer Panzerung. Dafür entfiel das Kasemattdeck mit samt Bewaffnung und Panzerung. Einzig der Panzergürtel wurde hier beibehalten. Im Bereich der Magazine wurde das Dach des Abfertigungshangars zusätzlich mit 20mm gehärtetem Panzerstahl gepanzert, was dem Umstand geschuldet war, dass man im Bereich der Sturzflugtaktik auf eine Verwundbarkeit von Flugzeugträgern schloss. Bewaffnet wurde die SMS Fürst Bismarck mit neuer handgeladener 12,7cm Mehrzweckartillerie mit Munitionsaufzügen in angebauten Geschützerkern. Neuartig war im Hangarheck ein seitlicher Aufzug, wie er bereits bei der Immelmann-Klasse eingebaut wurde und die Bestückung des Flugdecks bei Massenstarts zusätzlich beschleunigte. Ebenso wurden zwei neue Pressluftkatapulte eingebaut, die Schnellstarts für Alarmrotten ermöglichen sollten. Eine neue Brücke mit Dreibein und neuer Feuerleitung (inklusiver neuer DeTe-Geräte- sowohl ein Messgerät, als auch ein Peilgerät wurden eingebaut) und einer Erhöhung des Schornsteins rundeten die Umbaumaßnahmen ab. Durch die Vergrößerung des Hangars, konnte die Flugzeugkapazität auf 72 Maschinen erhöht werden (24 Jäger, 24 Torpedobomber, 24 Stukas- Dank einklappbarer Flächen). Eine neue Vermessung ergab 250ts mehr Deplacement, da man viele Gewichte über das eingesparte Kasemattdeck gewinnen konnte. Lediglich die zusätzliche Hangarpanzerung schlug hier zum Teil zu Buche, sonst wäre die SMS Fürst Bismarck leichter geworden. Max Immelmann-Klasse 1933 ergingen die beiden Bauaufträge für Ersatz-Ausonia und Ersatz-von der Tann. Mit der noch freien und dann frei werdenden Tonnage, konnte man 2 Einheiten von 15.500ts bauen. Man entschloss sich eine moderat geschütze Einheit mit hoher Geschwindigkeit und großer Luftgruppe (von mindestens 60 Flugzeugen- erreicht wurden bei Ausreizung des Platzes sogar 70 Maschinen) für die Größe zu bauen. Ebenso wurde Wert auf einen hohen Fahrbereich gelegt und Marschdiesel verbaut. Auf eine reine Seezielartillerie wurde verzichtet, stattdessen sollten die neuen handgeladenen 12,7cm Mehrzweckgeschütze zum Einsatz kommen. Neue 40mm MK und 20mm Fla-MG rundeten die Fla-Bewaffnung ab. Der Hangar war zweistöckig ausgelegt und führte das Konzept der Fürst Bismarck weiter. Er verfügte über einen seitlichen Aufzug am Heck und über ein weiteres Paar Rolläden an der Bugseite des Hangars. Damit war eine schnelle Be- und Entlüftung des Schiffes gewährleistet. Die Rolläden bestanden aus splittersicherem Panzermaterial. Die festen Hangarseiten bestanden aus einem 25mm Panzerschott, im Bereich zusätzlicher Aufbauten war die Außenhaut ebenfalls mit 20mm Panzerstahl gepanzert. Das Hauptpanzerdeck (auf das der Hangar aufgesetzt war) bestand aus 50mm über dem Antrieb und 75mm über den beiden Magazinen/Flugbenzintanks. Der Boden des Abfertigungsdecks bestand aus 20mm Panzerstahl und das Dach, im Bereich der Magazine, ebenfalls aus 20mm. Der Hauptpanzergürtel schütze lediglich den Antrieb und die Magazine mit einer Stärke von 120mm. Technische Daten: 224x24x6,8m Deplacement 15.500ts 88.000 wPS ca. 32,5Kn (2x Diesel Mittelwelle mit 13.500 wPS, 2 Turbinen Außenwellen mit je 37.250 wPS) Reichweite ca. 10.300SM bei 15,8Kn
  16. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Und wenn den Schlitten jemand aus nächster Nähe sehen möchte- wir hätten noch Periskopbilder Die Aufnahmen stammen von U170 vor Seskar 1933. Kapitänleutnant Korbmacher ist sich bis heute nicht sicher, wie er es so nahe hat an das Schiff schaffen können, ohne aufgeklärt worden zu sein. Nachdem er die Vorpostenkette auf Höhe Goglands bei kleiner Fahrt untertauchte, ging er zu Schleichfahrt über, als die ersten U-Jäger ausgemacht wurden. Dann blieb das Boot auf Position abseits der Fahrrinne nach Kronshtadt rein bis in die Nacht. Zum Glück war es bedeckt. Korbmacher befahl auftauchen und durchlüften. Man verbrachte 1 knappe Stunde an der Oberfläche bei kleiner Fahrt, eher man wieder tauchen musste, weil frühmorgens ein Fischerboot die Position kreuzte. Um 6 Uhr befahl Korbmacher auf Seerohrtiefe gehen und sackte langsam Richtung Kronshtadt rein. Vor Seskar verschaffte er sich nochmals einen Überblick und nachdem ein portugisischer Frachter 2000m querab die Position passierte, folgte 5 Minuten später der Kreuzer in langsamer Fahrt, der Das Boot keine 200m passierte. Mit Schleichfahrt konnte man langsam die Distanz vergrößern. Ein weiterer Vorstoß nach Kronshtadt war jedoch unmöglich. Für dieses Bild bekam Korbmacher vom OBdU das Eiserne Kreuz 2. Klasse und die gesamte Besatzung 3 Tage Sonderurlaub. Unter U-Bootfahrern wird seitdem eine interne Statistik geführt für die meisten Versenkungen, ohne aufgklärt worden zu sein. Als Beweis zählen die Periskopbilder. Hierbei sind spektakuläre Aufnahmen entstanden.
  17. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Mon Dieu! Also Brasilien hat ein paar kleine Torpedoboote (8?), 1 DD (Admiral K-Klasse), 2 Scoutcruiser und ihre beiden BBs Chile hat einen Haufen alten Schrott von Anfang des Jahrhunderts (ich glaube 2 Panzerkreuzer mit 2 203mm Geschützen und 3 geschütze Kreuzer- ich muss nochmal schauen), dann mindestens 1 BB (wenn die Briten HMS Eagle nicht bauen, dann 2), 1 altes Linienschiff (Capitan Prat) und ein paar relativ moderne DDs (Almirante Lynch-Klasse). Argentinien hat 2 BBs und 8 relativ moderne Torpedoboote Wenn Quash Courbets verkauft hat, würde ich fast sagen, kommt es auf die Timeline an- ist das der Fall, dürfte Chile auf die Almirante Cochraine bestehen und Argentinien würde sogar früher aktiv werden bei ihrer Flotte (die Torpedoboote dürften zwar alle chilenischen geschützten Kreuzer aufwiegen, aber das ist die kleinste Flotte). Brasilien hat dann 2+x BBs- die größte BB-Flotte vor Ort, auch wenn die von zweifelhaftem Kampfwert sein dürften- für Chile und Argentinien würde es reichen. Sicher, dass das Brasilien war? Das würde die Balance komplett kippen da unten?
  18. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Wir hängen noch einen Eichenkranz an jeden Mast. Und es gibt Kuchen
  19. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Beschiszen ist geprahlt 06. September 1931 Nach der Radioansprache Horthys am Vorabend, in der er sein Volk auf die neuen Aufgaben einschwört und nochmals ein großungarisches Königsreich schmackhaft macht, ernennt er am 6. September István Bethlen zum Ministerpräsidenten, ein bekannter Antikommunist und längerer Bekannter Horthys. Das übrige Kabinett wird mit Antikommunisten und Konservativen besetzt, was zuvor auf einer kleinen Sitzung der Nationalversammlung unter den Horthy-Wählern im Parlamentsgebäude besprochen wird. 07. September 1931 Kriegsminister Gyula Gömbös übernimmt die persönliche Führung der Armee in Pécs, nachdem es am Vortag zu keinen Fortschritten gekommen ist. Er befiehlt das schonungslose Vorgehen von Haus zu Haus und die Verhaftung aller Nichtungarn und Kommunisten. Diese wird als "Pécser Gömbössäuberung" in die ungarische Umgangssprache eingehen. Nach erfolgter Ermittlungen, kehrt nur ein Teil dieser Bewohner wieder in ihre Häuser zurück (wobei unbescholtene Bürger hier auch eine Entschädigungszahlung bekommen). Der Rest kommt in Großgefängnisse, aus denen niemand mehr heraus kommen wird. Systematische Vehöre und Folterung erschöpfen die Menschen und wer als schuldig erklärt wird, bekommt ein Schnellgericht und wird erschossen oder erhängt- Letzteres eher bei offensichtlichen Kommunisten, die des "Terrors" angeschuldigt werden und zu "Staatsfeind" mit "Tod durch den Strang" verurteilt. Der Rest stirbt an Erschöpfung. Unter diesen Menschen sind auch viele Sinthi und Roma, aber auch vereinzelt Juden. Gömbös ist es auch, der die Pécser Landwehreinheit aus dem Einsatz herauslöst und "auf Grund vorbildlichem Einsatz gegen die Feinde Ungarns" nach deren Vorbild neue Landwehrkader aufstellen lässt, die zudem durch politisch engagierte Ofiiziere geleitet werden. Ein junger Major namens Ferenc Szálasi macht sich hier einen Namen. Innenminister Pál Teleki und Gyula Gömbös vereinbahren auch die Gründung einer politischen Jugendorganisation, die sich aus ungarischen Pfadfindervereinigungen rekrutieren soll und Grundstock der neuen plitischen Elite werden. Herausragende Individuen sollen mit Stipendien für die Universität in Budapest belohnt werden. Finanzminister Béla Imrédy, Handelsminister Lajos Walko, das Landwirtschfts- und Wirtschaftsministerium (hier muss ich erst noch suchen) nehmen ihre Arbeit auf und erlassen eine Hand Gesetze, durch die Vermögen und Konten von zweilichtigen Personen zunächst eingefrohren und dann beschlagnahmt werden. Dies trifft in erster Linie Kommunisten, Sinthi und Roma, aber auch einige Juden. Ein Großteil dieser Gelder wird direkt in den Wehretat, oder den Polizeietat geleitet. Grundsätzlich versucht man die eigene Landwirtschaft zu stärken, gerade die kleineren bis mittleren Betriebe, um die Grundversorgung Ungarns ohne äußere Hilfe bewerkstelligen zu können. Der Handelssektor wird so aufgestellt, dass ungarische Erzeugnisse als qualitativ hochwertige Spezialitäten vermarktet werden sollen (speziell Kolbasz und Tokaj als landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Alleinstellungsmerkmal, sowie generell Fleischhandel und der Handel mit Hölzern- Robinie und Eiche) und als erster Schritt in Europa, später weltweit angefragt werden. Darüber hinaus werden der Flugzeug-, Eisenbahn- und Schiffbau unterstützt. Die Regionen Istrien, Veszprém und Somogy sollen fortan stark touristisch vermarktet werden. Der Balaton soll als "Ungarisches Meer" viele internationale Sommerurlauber anziehen. Nach dem Tod Nagyaponnys in Washington wird Gyula Károlyi (Cousin des ehemaligen Ministerpräsidenten- dies soll nach außen Normalität suggerieren, so das Kalkül Horthys- außerdem ist Gyula Károlyi überzeugter Antikommunist) zum Außenminister, der bestrebt ist, nach außen ein normales Ungarn zu vertreten. Grundsätzlich werden die Beziehungen auch beibehalten und man ist auch weiterhin Teil von internationalen Konferenzen zu denen man eingeladen wird, vor allem im zentraleuropäischen Block. Auf der Weltbühne versucht man die Handelsbeziehungen mit Amerika und Deutschland weiter auszubauen. Ebenso sucht man eine engere Zusammenarbeit mit den Italienern. Der Sowjetunion steht man abneigend gegenüber und die chinesische kommunistische Teilrepublik erkennt man nicht als legitimen Staat an und verweigert die Entsendung von Botschaftern. In Albanien unterstützt man die Bestrebungen der konservativen Politiker. Gegenüber Rumänien und Serbien fährt man allerdings einen härteren Kurs. ... 09. September 1931 ...Erster Spannungspunkt wird die Vorlage von Beweisen (Ausweisdokumente, deutsch verfasste Dossiers) bei der Jugolsawischen Regierung, die die Teilnahme serbischer Soldaten, auch Offiziere bei den Aufständen in Osijek und Pécs belegen. Man ist bereit, gegen eine Entschuldigung vor der europäischen Staatengemeinschaft, 4 Gefangene nach Belgrad zu überführen Ansonsten geht es konkret um 2 Offiziere, 3 Unteroffiziere und 17 Mannschaftsdienstgrade, die sich dem "Roten Frontverband Pécs" angeschlossen hätten und bewaffnet gegen ungarische Armee- und Landwehreinheiten vorgegangen wären. Erfolgt diese Entschuldigung nicht, werden die 4 Gefangenen nach ungarischen Gesetzen und Gerichten verurteilt und das Vorgehen dieser Kombatanten wird als Vorsatz der jugoslawischen Regierung gewertet. 11. September 1931 Einen ähnlich harschen Ton schlägt man in Bukarest an. Hier sind es jedoch keine Soldaten, sondern rumänischstämmige Ungarn aus Timisoara, die als Beweis angeführt werden (auch hier Ausweisdokumente), dass Rumänien die Unruhen von außen unterstützt hätte (Geständnisse hat man den Leuten schon herausgepresst). Eine Entschuldigung fordert man aber dennoch. In beiden Fällen ergeht ein Ultimatum bis 30. September 1931, sonst beschränkt man die politischen Kontakte auf ein Minimum und zieht die Botschafter aus den Ländern ab. Ebenso würde wirtschaftliche Schritte gegen jugoslawische und rumänische Staatsbürger in Ungarn einleiten (hier wäre eine Abstimmung dann wohl angebracht). Auf persönliches Intervenieren von Miklos Horthy, wird im Kabinett ein Beschluss ausgearbeitet, der den Bau von 3 weiteren Rapidkreuzern (später die Szigétvár-Klasse) für die Marine legitimieren soll. Hiermit löst er ein Versprechen an Marineoffiziere ein, das er vor ein paar Wochen in Pula gegeben hatte. Außerdem ist er selbst davon überzeugt, dass die Kreuzerflotte recht einseitig aufgestellt ist (er ist kein Freund dieser London-Kreuzer und wird sich fortan gegen den Neubau dieser stark machen). Das Gesetz ist das erste von einigen Militärgesetzen und umfasst den Wert von 1 Milliarde Pengös, die letztendlich dem gesamten Militär für eine Modernisierung zugeteilt werden. 13. September 1931 In weiten Teilen des Landes verschwinden vereinzelt kommunistische und horthykritische Politiker. Ein paar kommen bei einer Flugzeugkollision (2 Linienmaschinen, die sich bei schlechter Sicht touchieren- eine stürzt unkontrolliert ab, die andere kann mehr schlecht als recht notwassern- deren Pilot ist der einzige Überlebende) über der Adria um, ein Kommunist aus Dalmatien hat einen Badeunfall am Meer, bei einer Messerstecherei zwischen zweier verfeindeter Romaclans, sterben 8 Menschen in Szeged, darunter auch ein kommunistischer Lokalpolitiker. Diese Ereignisse häufen sich fortlaufend. In Biatorbágy, ein Vorort von Budapest, wird eine Brücke gesprengt, als sich ihr ein Zug nähert. 9 der 11 Wagons stürzen in 30m Tiefe. 22 Personen sterben, 120 weitere werden verletzt, 17 darunter schwer. Man ermittelt in alle Richtungen. Man sucht eine Verbindung zu 3 ähnlichen Vorkommnissen in Österreich und dem Deutschen Reich. Weiter will ich mal noch nicht machen.
  20. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    OK, dann ist es halt so. Dann wird es halt ein kleinwenig Stückwerk ab nächster Woche. Mal schauen, wie ich durchkomme. Vielleicht bereite ich einfach alles vor und lösche hinterher Bei den anderen beidn gehe ich davon aus, dass die wieder einiges um die Ohren haben. Linkum hatte ja definitiv mitgekriegt, dass die Ausschreibung offen ist.
  21. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Gibt es jetzt noch Beiträge für die Ausschreibung Argentiniens? @Hargen_Tannhaus, @linkum Wenn nicht würde ich bitten zu einer Entscheidung zu kommen. Ich habe diese Woche noch Urlaub und würde mich bereit erklären die Schiffe der ABC-Staaten in eine Form zu bringen. Ansonsten dauert das wieder länger
  22. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Mach dir kein Stress, wir springen doch schon die ganze Zeit. China ging auch bis ca. 1931. Solange die Daten dabei sind, kann man relativ leicht 1-2 Jahre springen. Ich will jetzt halt Ungarn voran bringen und bin nach 1931 gehüpft. Aus diesem Grund plädiere ich ja die ganze Zeit darauf immer ein Datum dazuzuschreiben, dann kann man alles besser einordnen.
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