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Walther_K_Nehring

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Everything posted by Walther_K_Nehring

  1. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Das Problem sehe ich darin, dass das 30 Jahre lang gewachsene Strukturen sind, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. Das kippt man nicht so ohne Weiteres, auch nicht durch so ein Großereignis wie jetzt den Ukrainekrieg. Ich kenne genug, denen diese Situation immer noch nichts abverlangt und so leben können wie vorher. Die betrifft das weder finanziell, noch mental. Diese Leute leckt man gepflegt da, wo die Sonne nie hinscheint. Und diese Typen sitzen oftmals in Hebelpositionen, das ist das Schlimme! Und dann haben wir in der EU auch ein paar direkte Demokratien, die bei sowas auch gerne mal im Volk abstimmen lassen, nicht so wie bei uns, wo im Bundestag nur jedem eine Position schmackhaft gemacht werden muss, wo er mitziehen kann und schon springen alle auf das Pferd auf.
  2. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Können wir so machen. Womit fangen wir dann an?
  3. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Du kannst das aber gerade nicht als Maßstab nehmen. Gegen jeden anderen, halbwegs normal agierenden Gegner, würden die Ukrainer keinen Stich machen. Das muss man ganz klar sagen. Die russische Luftwaffe findet auch kaum statt. Ich hatte ja das Video in meinem ersten Beitrag verlinkt von Aviation History Visualized- da ist eine Übersicht drin wieviele Kampfeinsätze die Luftwaffe fliegt- das sind im Schnitt 200 täglich, Tendenz abnehmend. Das ist ein Witz bei dem großen Land und den großen Operationsgebieten (Kharkiv, Kyiv, Mariupol, Kherson, Donezk + Luhansk). Schon alleine vom finanziellen Aspekt her wäre das die beste Alternative. Aber solange die EU nicht weiter zusammengeschweißt ist, wird das nie umsetzbar sein. Vielleicht mal in 20 Jahren, wer weiß.
  4. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Ja, da fehlte ein "-Klasse" nach Alligator und auch jeweils bei den Anderen. Anosnten war mir das schon klar
  5. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Aktuelle Manpads scheiden gegen Drohnen schon mal ziemlich aus- die Kleinen sind zu klein, die Großen fliegen zu hoch. Rheinmetall [edited] kann je nach Munitionswahl aber gegen kleine Drohnen und auch die Bewaffnung der großen Drohnen wirken. Grundsätzlich ist das als CRAM einzustufen, sprich eine Marschkolonne kann auch vor Artillerie- und Mörserbeschuss bewahrt werden (oder zum einem Teil zumindest, den Rest können Hardkill-Systeme abholen). Nachteil ist die ABM und dass sie in Schussrichtung jedes Leben bedrohen kann, weil die Kügelchen genug Energie haben, beim Fallen jemanden zu verletzten (deshalb wird bei Mantis auch ein fixer feuerkorridor freigegeben). Das kann man mit Manpads nicht. Die Lösung liegt in einem Mix mMn.
  6. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Oh, ich würde in Straßburg mit einer "Einer für Alle, Alle für Einen-Rede" auftrumpfen, dass denen die Glotzen ausm Kopf fallen! Danach würden die sich in die Sackotasche langen und den Stift rausziehen, um gleich unterschreiben zu können. Das ist doch das Problem, dass wir niemanden mit Eiern im EU-parlament haben, der sowas anstößt! Ich würde es mittlerweile der Annalena zwar zutrauen, aber die hat grade andere Sorgen auf dem großen Parkett. Also cih sehe den Punkt, auf den linkum hinaus will. Uns muss folgender Spagat gelingen: -keine Eskalation ggü. Russland (wobei das aktuell eine Pokerrunde ist- wie hoch blufft Putin und wie hoch sind wir bereit unser definitiv besseres Blatt auszureizen, auf Kosten zusätzlicher Spannung) -Stärkung des EU-Bündnisses -Wahrung der Landesinteressen/Beachtung älterer Verträge (so dämlich sie aus jetziger Sicht auch noch so zu scheinen mögen) Die Frage ist, wie geht man das außenpolitisch an? Ich will mal konkret ein Bild malen (aktuelle Situation halt im Kopf): Mit der russischen Aggression (einhergehend mit Lügen, Vertragsbruch und einem 100% Vertrauensverlust, dazu halt die ständigen Drohungen mit dem Nukleararsenal) hat sich Russland in eine diplomatisch ungünstige Position bugsiert. Die EU steht hingegen in einer diplomatisch starken/viel stärkeren Position (das ist das was ich meine, wir haben ein viel stärkeres Blatt beim Poker). Die EU hat aber eine eklatante Schwäche und das ist ihre Verteidigungsbereitschaft und ihr Abschreckungspotenzial (eigenes Militärpotenzial, Raketenabwehr, eigene Atomwaffen) ggü. Schurkenstaaten und Aggressoren, wie jetzt Russland. Wie weit ist man nun bereit diese Scharte auszuwetzen, auch auf Kosten zukünftiger Spannung. Moralisch kann es uns eigentlich scheißegal sein. Wobei ich sage, dass eine militärisch stärker aufgestellte EU, automatisch zu mehr Ruhe führen würde in den angrenzenden Regionen (Nordafrika, Kaukasus, evtl. noch Nahost), weil man mit einer EU-Intervention rechnen müsste, weil sie es mittlerweile bereitwillig tun würden, sofern ein EU-Mandat ausgesprochen wird. Ich persönlich würde jetzt dieses Blatt stärker ausreizen- europäischer Raketenabwehrschirm, tiefere Bündnisstruktur, die vor allem Finnland und Schweden involviert und diese auch auf militärischen Beistand ausweitet und nicht dieses Larifarigedöns, wie es derzeit ist- wenn jetzt ein Schlag gegen ein EU-Staat ausgeführt wird, kann jeder die humanitäre Hilfe-Karte zücken und ist fein raus. Da redet sich jeder raus am Ende des Tages! Wenn das Vertragswerk hier aber einen klaren Riegel vorschiebt, dann geht das nicht mehr. Dann weiß aber auch ein potenzieller Gegner, dass es aufs Maul gibt. Sprich, Russland greift nach Finnland oder Schweden- EU steht auf und boxt mit! Und das meine ich auch mit Blatt ausreizen- vor dem Hintergrund der ständigen Drohungen gegen Finnland und Schweden, würde ich da jetzt einen Furz drauf geben was Russland will. Ich würde sie vor vollendete Tatsachen stellen. Um ihnen aber ein Stück weit entgegen zu kommen, würde ich versuchen einen Vertrag anzubieten, der Massenvernichtungswaffen von Russland weg hält (was ja auch tatsächlich der Fall ist- östlichste Nato-Nukes sind in der Türkei und in Büchel).
  7. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Jupp, das wäre eine Variante. Zum einen auf Zugebene mit dem Anti-Drohnengewehr und die Skyranger-Sache (egal ob stationär- Mantis- oder mobil- auf GTK Boxer) zur Drohnenabwehr befähigen, via Airburst-Munitions. Wenn die Kalibersteigerung auf 35mm sein müsste, dann ist das halt so. In die Richtung wäre es auch irgendwo gegangen, wenn ich es vorgestellt hätte Also meine Variante 1. Da ändert sich halt nicht viel gegenüber jetzt. Also muss hier irgendwie EU-intern nachverhandelt werden, über mehr militärisches Engagement. Was ich mir auch vorstellen kann, dass ein EU-Fond gegründet wird, in den jedes Land einen Obolus einzahlt, aus dem Großanschaffungen (vorrangig Material für Kampfeinsätze) mit finanziert werden. Wenn z.Bsp. F+D+ESP jetzt das FCAS angehen, kriegen sie, nach der Verständigung auf ein Design aus diesem Topf zusätzliches Geld für die Entwicklung. Wie dieser Topf gespeist wird, keine Ahnung. Aber es wäre z.Bsp. eine Möglichekit kleinen Ländern wie Luxemburg, Liechtenstein und Andorra eine Möglichkeit an die Hand zu geben, ihren Beitrag zu leisten. Ich würde diesen Beitrag auch an das "Nato-Ziel" 2% BIP anrechnen und dieses Ziel auch auf dieses EVB anwenden wollen. Ich habe mir mal die Zahlen angeschaut- bis 2017 waren es lediglich ein paar Staaten im Osten, die annähernd die 2% eingehalten haben. Ansonsten hat kein Nato-EU-Land sich an das Ziel gehalten- aber alle hacken auf Deutschland rum (liegen halt aber nur im Mittelfeld)! https://de.wikipedia.org/wiki/NATO (bis Verteidigungsausgaben scrollen und dann kann man die Tabelle nach Jahreszahlen sortieren)
  8. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    So, mal Spaß bei Seite. Blau sind EU-Mitgliedstaaten, Gelb sind die die um die Aufnahme verhandeln, oder Anträge gestellt haben (Bosnien, Moldau und Kosovo waren ja erst vor Kurzem im Gespräch). Relevant sind noch die Nato-Nicht-EU-Staaten Groß Britanien, Norwegen und Türkei. Wir haben also de facto die Situation, dass wenn wir eine europäische Armeestruktur aufbauen, die auch darin involviert sind. Also stellt sich erst nicht die Frage nach Ja, nein, vielleicht, sondern lediglich der Sonderfall- was passiert mit dem Art. 5 der Nato? Ich sehe 2 Möglichkeiten: 1.) Wir lassen es so, wie es gerade geregelt ist, jeder kann einspringen, wie er es für richtig hält (es zählt hier dann die Landeshoheit), ohne militärische Beistandspflicht, wie es z.Bsp. die Nato vorsieht- sprich die Maßnahmen sind jedem Land selbst überlassen (also von wirtschaftlichen bis militärischen Hilfen, ist alles dabei). Die EU-Staaten in der Nato, sind dann aber dieser verpflichtet und umgekehrt. 2.) Wir weiten das eben aus auf ein europäisches Verteidigungsbündnis, nach Vorbild der Nato und die EU als Ganzes aus (EU-Hoheit). Als vorerst Zugeständnis ggü. Russland wahren Österreich und Finnland die Verteidigungsneutralität, um älteren Verträgen zu entsprechen. Je nach Eskalation und je nachdem, wie sie möchten, treten diese dem EU-Bündnis bei, verpflichten sich aber auch ihren Beitrag zu leisten. Da Variante 2 in die Nato verschachtelt ist und die EU als Nato-Partner gesehen wird, würde bei der Verletzung eines EU-Landes, automatisch der Nato Art. 5 greifen (also im Falle eines Angriffes auf Finnland, ist Österreich dabei). Umgekehrt, bei einem Nicht-EU-Land, kann man die Neutralen heraushalten (sagen wir mal, die Türkei wird angegriffen, dann können Österreich und Finnland wählen), so sie dann noch wollen. Der Rest steht zur Nato. Den Neutralen sollte als Ausgleich dann aber eine verstärkte wirtschaftliche, humanitäre oder auch militärische Unterstützung des EU-Gebiets (Heimatschutz) im Krisenfall auferlegt werden. Das ist schlicht solidarisch. Von den Kommandobereichen her, sehe ich territorial 5 Regionen, die besetzt gehören: Nordeuropa (Dänemark, Schweden, Finnland) Zentral+Osteuropa (Deutschland, Lettland, Estland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei) Südosteuropa (Österreich, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Slowenien, Bulgarien) Westeuropa (BeNeLux, Franreich, Irland, Portugal) Mittelmeer (Spanien, Italien, Malta, Griechenland, Zypern) Diese Regionen bilden Verteidigungszonen zu Land und zur Luft. Zur See sehe ich, wie zuvor schon mal genannt, 5 Seezonen: Ostsee (Schweden, Finnland, Polen, Baltikum) Nordatlantik (Dänemark, Deutschland) Mittelatlantik (Belgien, Niederlande, Irland, Frankreich, Portugal) West-Mittelmeer (Spanien, Italien) Ost-Mittelmeer (Italien, Kroatien, Griechenland, Malta, Zypern) Besitzungen weiter draußen (Azoren, Kanaren), bzw. frz. Kolonien in der Südsee, werden von den jeweiligen Hauptstaaten selbst militärisch verwaltet Die obere Kommandostruktur, bzw. das Highcommand würde ich in Deutschland, Belgien oder Frankreich ansiedeln- in Belgien läge die Nähe zum Nato-SACEUR, in Deutschland die Nähe zum Gegner und Frankreich halt weil sie zweitgrößte Volkswirtschaft und militärischer Eckpfeiler in der EU- sie hatten ja aber schon das Nato-Highcommand abgegeben, vielleicht haben sie auch keine Lust^^ Diese 15 Kommandobereiche (5 je zu Land, Wasser, Luft) sind jetzt rein defensive Bereiche. Hier müssen alle Länder zum einen die militärische Infrastruktur (Kasernen, Häfen, Flugplätze), die eigene Landesverteidigung (ausreichend Luftverteidigung, mechanisierte Infanterie, leichte Artillerie, Küstenverteidigung) und Versorgungsstruktur (Straßennetz, Depots, Schienennetz) bereitstellen. Darüber hinaus werden mehrere Battlegroups aufgestellt- Hauptsächlich mit spezialisierteren Kräften, die dann entweder kleineren Staaten zur Hilfe eilen können und dort in die Verteidigung eingegliedert. Ich würde aber auch ganz klar offensive Battlegroups aufstellen, die um einen erheblichen Anteil mechanisierte Infanterie, Panzer, schwere Artillerie und angegliederte Luftunterstützung gebildet werden. Diese sind befähigt massive Gegenschläge auszuführen, oder selbst Offensiven zu führen- evtl. auch im Sinne von UN-Mandaten, oder als Nato-Stütze. Bei der Marine würde ich das Ganze zum einen um Carrier bilden, zum anderen um Landungsschiffe, bzw. Helicarrier. Und dann eben spezialisierte TFs für z.Bsp. Luftraumsicherung/Verstärkung der territorialen Luftabwehr (ginge z.Bsp. prima in der Ostsee oder dem Schwarzen Meer), oder eben JFS. Das ist jetzt mal grob, was ich so im Schädel dazu habe, etwas geordnet.
  9. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Gehe ich mit. Ich sehe das pragmatisch- Schweden wäre für mich die Stütze im Norden mit Kommandogewalt, gestützt durch Dänemark und Norwegen. Österreich hängt halt in der Luft und ich schätze sie so ein, dass sie selbst nicht wissen was sie wollen- ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren (auch bitte nicht als Beleidigung auffassen- es ist so ein gefühl, das ich habe). Und bei Finnland habe ich persönlich die lange finnische Grenze im Hinterkopf- wie will man die verteidigen bei einem so dünn besiedelten Land? Natürlich ist da viel unwegsames Gelände dabei, aber eben Raum, indem sich ein gegner aus dem osten entfalten könnte. Außerdem birgt Finnland das größte Spannungspotenzial. Wenn man nicht plausibel machen kann, dass ein Nato Art.5 nicht gleich den Kriegseintritt Finnlands gegen Russland bedeutet, dann schauen die da nie und nimmer zu. Andernfalls- wie geschrieben- mittlerweile wäre es mir wurscht. In der derzeitigen Situation kann Russland einer solchen Reform nichts entgegensetzen. Und da es keine Aggression nach außen hin bedeutet und das würde jedes UN-Referendum bestätigen, kann man das auch als Druckmittel nehmen und eine weitere Grenze aufzeigen, wie weit man gestattet zu gehen. Das wäre eine klare Kante und ein Faustschlag auf den Tisch, der vielleicht für Ruhe sorgen könnte im Nordabschnitt.
  10. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Also auf die Ukraine und Russland bezogen, habe ich das schon verstanden. Nur was hat das jetzt mit Österreich und Deutschland zu tun? Oder war das das Beispiel auf den Satz "was Russland von Verträgen hält"? Es geht aber nicht nur um das. Es wurden ja auch andere verträge noch einseitig aufgekündigt und andere Verträge gebrochen, bzw. man unterstellt der Nato Vertragsbruch und benimmt sich wie ein elender Regelficker und Winkeladvokat. edit: Ich will es aber nicht in eine politische Diskussion ausarten lassen. Also kann man den letzten Absatz gerne ignorieren.
  11. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Ich kann dir da grade nicht folgen.
  12. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Nein, brauchen wir nicht zwingend. Ich erklärs euch noch später. Lasst mal das Grundgerüst und die Politik durchkauen.
  13. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Letztendlich kann im V-Fall/Art.5 jedes Natoland entscheiden, wie es unterstützt. Dies muss nicht zwingend militärisch sein. Wenn man das vertraglich regelt, dass Österreich nicht in einen Art.5 hineingezogen wird, ist doch alles gut. Oder wenn Österreich will, kippt man diese Neutralität (war eh nur Zugeständnis für Russland), denn was die von Verträgen halten, sehen wir ja. Genauso würde ich Schweden mittlerweile dazuholen, wenn sie wollen. Finnland nicht gleich, weil es Grenzland ist. Je nach Ende der geschichte, sch.eiße ich da aber auch drauf!
  14. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Also anscheinend wurde die Alligator versenkt und die beiden Rapuchas beschädigt (1x schwer, 1x leicht). Eingesetzt soll ein Marschflugkörper der Ukrainer worden sein (OTR-21 Tochka). Wenn das stimmt, war es ein brutaler Glückstreffer. Die Genauigkeit ist mit 160m CEP nicht die höchste.
  15. Farblich muss man es an die Klimazone anpassen. Ansonsten muss es einen Dazzle-Effekt haben. Alles andere ist mir ziemlich wurscht
  16. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Ganz im Gegenteil. Österreich ist Teilstaat der EU und wäre somit verpflichtet seinen Beitrag zu leisten. Man kann hier zwar auf die Bedürfnisse Österreichs eingehen und sie vlt. nur ein Gebirgsjägerkontingent stellen lassen. Aber sie sollten schon ihren Beitrag zur EU-Verteidigung beisteuern. Sollte es zum Art. 5 V-Fall der Nato kommen, bleiben sie weiterhin neutral. Ist ja kein Problem. Und ehrlich- man kann sich, gerade in der jetzigen Zeit, nicht immer hinter Neutralität verstecken und so tun, als ginge das Alles einem nichts an. Vor allem hört es auf, wenn man mit dieser Neutralität Tür und Tor für solche Schweinereien wie gerade in Russland, etc. öffnet- siehe den Rohstoffhandel in der Schweiz. Und das soll unseren Diletantismus mit der Rohstoffabhängigkeit in keiner Weise schmälern- das ist das Gleiche nur in grün.
  17. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Weltherrschaft Ansonsten das was du geschrieben hast. Sollte mir noch was einfallen, würde ich es ergänzen.
  18. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Da gibt es noch viel mehr Möglichkeiten und ein viel tiefergehendes System, das ich noch ansprechen würde. Ich würde mal sagen, dass das gerade so ein Bisschen ein Steckenpferd geworden ist, zumindest mal in dem bereich was Rheinmetall und Oerlikon uns auf den Markt schmeißen. Ich würde jetzt gerne erst mal die Grundstrukturen geklärt wissen und dann können wir in die Ausrüstungsdetails gehen. Nur soviel sei gesagt, Mantis (oder sagen wir das 35mm ABM von Oerlikon) ist bei mir eine feste Größe. Man kann das aber nicht einfach willenlos überall einsetzen. Das erkläre ich aber noch später. Vorerst, zum Thema Luftabwehr, möchte ich auf meinen ersten post in diesem Thread verweisen. Da werde ich eine Sammlung von Videos anlegen und ab einer gewissen Größe die auch in verschiedene Felder unterteilen. Das 1. Video setzt aber gute Englischkenntnisse voraus- es ist aber sehr informativ und bringt schon mal grundlegende Funktionsweisen der AA näher.
  19. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Ich würde hier auch nach Kornkompetenz Überwachung und Selfdefense gehen und das regional machen. Die Battle Groups/Task Forces verstärken dann die entsprechende Region. Und hier ganz klar Nordatlantik (Nordsee bis Barentssee), Ostsee, westl Mittelmeer (alles westlich Malta), östl. Mittelmeer (alles östlich matla) und Mittelatlantik (Kanarische Inseln bis Nordsee).
  20. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Ich würde garnicht viel korrigieren wollen, weil wir das garnicht absehen können, wo wir dann landen. Eine kleine Korrektur z.Bsp. ab 2014, mit einer schnellen und entschlossenen Forcierung einer EU-Battlegroup analog zur VJTF (mit entsprechender Ausrüstung und Aufstockung von Truppenteilen), könnte Putin schon davon abhalten gleich mit der Ukraine zu beginnen, sondern mischt erst mal im Kaukasus rum. Angenommen wir fahren politisch eine 0-Tolleranz-Schiene und intervenieren bereits im Bergkarabach-Konflikt, nimmt das komplett andere Richtungen. Ich weiß aber auf was du hinaus willst- du willst den Enhanced MAKO unbedingt sehen. Das wäre zum Glück so ein Teil, das nicht viele Auswirkungen auf auf die geopolitische Lage hätte. Ich sehe den eher als Konkurrenzprodukt zur Gripen, sprich Ungarn bestellt vielleicht den Enh-MAKO, statt die Gripen. Österreich verkleinert seine EF2000-Flotte zu Gunsten des Enh-Mako, etc. Ebenso sehe ich Möglichkeiten, dass man die F125-Kolonialkanonenboote noch in was Brauchbares, zur Landesverteidigung Beisteuerndes, umwandeln oder refitzen kann, ohne dass das Putin zu sehr triggert. Das klingt gut, setzt aber voraus, dass denen in Brüssel mal langsam Eier wachsen. Also sehe ich da vorerst keine Chance. Und die USA lässt sich auch die militärische Vormachtstellung im Westen nicht streitig machen, schon garnicht unter dem selbstgebräunten Dummbabbler! Ansonsten klingt das Battlegoup-Konzept im Bereich Heer und Marine natürlich als beste Alternative. Im Bereich LW würde ich das in Territoriale Luftverteidigungszonen einteilen, in die jeder seine Gruppen und AA-Geschwader einteilen muss. Ausrüstung käme dann eh später. @cleaner308 So in etwa würde ich das auch angehen. Vorrangig kümmert sich jeder um seine Basics und je nach Befähigung und Budget, kriegt er Sonderaufgaben überstellt- z.Bsp. die Alpenländer stellen eine Gebirgstruppen-Battlegroup, etc.
  21. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    @1MajorKoenig Du bist vollkommen wahnsinnig! Und das nicht mal im positiven Sinn! Das ist ein Vollprojekt, noch größer als Wilson, wenn man das richtig machen will. Vor allem müssen wir technisch erst mal eine gewisse Basis schaffen bei allen. Ich sehe schon im Beschaffungsthread, dass ein paar von vollkommen falschen Annahmen ausgehen- zugegeben, es ist auch sackschwer da alles zu wissen und auch zu kennen. Und ich bin z,Bsp. jemand, der sich fast nur im Heer und rudimentär bei der Marine- und LW-bewaffnung auskennt, bei Radar und dem EloKa-Schnick-Schnack hört es aber bereits ziemlich auf! Vielleicht noch was zur Klärung vorab- setzen wir mit der Bundestagsdebatte und Kanzler Scholz´ Ansprache ein, oder willst du vorher ansetzen? Und dann schlage ich vor, dass wir alle gemeinsam ein europäisches Lastenheft im Sinne der Bündnisverteidigung erstellen und dann nochmal nationale Lastenhefte für Großnationen (D,F,IT,ESP, PL- die, die fähig sind große Truppenkontingente zu stellen und zu befehligen) und Kleinnationen (der Rest mit Ergänzungstruppen). Und was ist mit den Briten? Videosammlung (wird ständig erweitert) Linkssammlung Herstellerhomepages: https://www.kmweg.de/ https://www.rheinmetall-defence.com/de/rheinmetall_defence/index.php https://www.thyssenkrupp-marinesystems.com/en https://www.diehl.com/defence/de/ https://nvl.de/index.html https://www.mbda-deutschland.de/ https://www.airbus.com/en/products-services/defence https://www.airbus.com/en/products-services/helicopters https://dn-defence.com/
  22. Walther_K_Nehring

    Die Aufrüstung der Bundesmarine

    Was ich bei deinen Forderungen herauslese, ist definitiv noch alte Kalter Krieg-Doktrin. Ähnlich wie es die Russen jetzt noch umgekehrt betreiben. Die hat ausgedient. Du brauchst erst dann wieder eine große territoriale Verteidigungsmacht, wenn wir zum Grenzland werden. Perspektivisch sollte man das jedoch im Kopf behalten und ein Bisschen vorbauen. Aber eine panzerflotte von 1500 Einheiten auf Kette, ist nur unnötig teuer. Dann geht der Klarstand nie rauf. Lieber gucken, dass bei den 350-400 Leos auch ca. 90% laufen, da haben wir mehr von, als von 500 mindestens 100 rumstehen zu haben- außer man hat bereits perspektivisch das Ausschlachten im Sinn^^ Gerade bei den Panzern, sieht man jetzt schön, dass ein gutes IFV in der Lage sein wird, die Hauptlast des kampfes zu tragen, während der MBT nur noch Schwerpunkte bilden wird- sei es im Angriff, oder in der Verteidigung. Und wenn der Puma noch ein Hardkill-System kriegt, dann ist das das beste IFV auf dem Markt. Ja, teuer ohne Ende, aber dafür haben wir Qualität im Feld, die sich auch niederschlagen wird. Ob der einfachere, günstigere Lynx das in dem Maß auch kann, wage ich zu bezweifeln. Der Lynx sieht mir eher wie ein modernerer Marder (oder Warrior oder Bradley) aus. Der Puma und der CV9040 sind für mich die besten IFV am Markt und bilden mittlerweile eine eigene Klasse für mich.
  23. Walther_K_Nehring

    Die Aufrüstung der Bundesmarine

    Leute, ihr wisst aber schon, dass hier viel gefährliches Halbwissen am Start ist? Zum Thema CH47/CH53 in den neusten Versionen- die haben, bis auf die Typenbezeichnugen, jeweils absolut nichts mehr mit dem Ursprungsmodell gemeinsam. Da erinnert maximal noch die Form rudimentär an das alte Modell. Das sind von grundauf neue Teile und auch neu gebaut. Gleiches gilt für den Leo- die werden bei KMWeg komplett entkernt- da bleiben maximal die Wannen übrig, durchleuchtet und der Rest wird frisch aufgebaut, bevor die als A6M, oder A7V wieder an die Truppe gehen. Zum Thema A400M- der Einsatz in Kabul hat gezeigt, was er kann und C-130-Piloten der Amis haben sich sehr positiv über den A400M geäußert. Natürlich passt da kein Puma mehr ab der mittleren Schutzstufe rein (die ohnehin gecancelt wurde) und es war ein ewiges Hick-Hack (man erinnere sich alleine an die Motoren) bis das Ding zugelaufen ist. Aber jetzt ist es ein richtig guter Transporter. Zum Vergabeverfahren- ich verstehe folgenden Sachverhalt nicht- wenn ich für den Staat Angebote abgeben muss und das geht über eine gewisse Grenze (weit unterhalb eines Panzers, Flugzeugs, oder Schiffes), werden diese europaweit ausgeschrieben, auch wenn dieses Amt/ diese Liegenschaft bei uns im Ort ist. Und da werden Tanker, Fregatten, etc. nur bundesintern ausgeschrieben. Das stinkt zum Himmel! Natürlich haben sich Konzerne wie Airbus Hintertürchen geöffnet, indem sie ausländische Anbieter geschluckt haben und die dann erst garnicht abgeben, oder den Preis höher kalkulieren. Aber da muss halt der Gesetzgeber reingrätschen. Und was ich auch nicht verstehe- gebe ich ein Angebot ab, muss ich den Preis halten, koste es was es wolle. Es gibt Hintertrürchen, die mir 25% Spielraum zuließen, aber die Karte spielt man nur 1 Mal, dann gibt man nie mehr ein Angebot ab. Und hier versagt man Hoffnungslos bei Stuttgart-21, BER und z.Bsp. den Großbeschaffungen der BW. Aber scheinbar hat man es jetzt langsam kapiert, dass TKMS und Lürssen zwei Verbrecherbanden sind, sonst hätte Damen nicht den Zuschlag bekommen für die F126.
  24. Ich hatte es ja heute schon von Spiegeln- dann mach halt ne Discokugel-Optik draus
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