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Walther_K_Nehring

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Everything posted by Walther_K_Nehring

  1. So, Nachtrag zum Diesel-DD: Es ist viel Rumprobiererei (vor allem weil die Motorengewichte nicht stimmen), um auf die Werte zu kommen und eindeutige Angaben gibt es nicht. Aber 33Kn sind machbar, sobald wir ungefähr 400t Sprit (vom Maximum) abgefahren haben. Somit hätten wir 2 Möglichkeiten: 1.) Wir laden für 3000Sm Sprit und verfahren dann genug (weitere 140t), um ab dem Einsatzgebiet genug Geschwindigkeit aufbauen zu können (Ostsee-Variante) 2.) Wir laden für die volle Distanz (4600Sm) und fahren eben 400t Sprit ab, bevor wir an die 33Kn ranstinken können (Norwegen-Variante) D.h. auch im Umkehrschluss, je länger wir sprinten müssen, desto schneller werden wir (sofern uns die Motoren nicht einbrechen), wo ein Dampfer normalerweise auf lange Distanz abbauen wird. Von daher, wäre ich für den Einbau von Dieseln.
  2. Lpp: 154,4m LüA: 151,46m Breite: 18,39m Mobilität: 2x 12 Zylinder M12Z 42/58, zwischen 18-19Kn Höchstgeschwindigkeit Bewaffnung: 8x 10,5cm L/45 C/32; 6x 40mm L/56 Flak 28 Bofors, 8x2 20mm L/65 C/30 Flak Luftrguppe: 6x Arado 196, bis zu 15x Fl 282 "Kolibri" Sensoren: FuMB 6 Palau, FuMO 24/25, Gruppenhorchgerät nA
  3. Das Problem ist, dass unsere Panzerschiffe ein so hohe Reichweite haben, selbst Diesel-DDs sau oft zum Nachtanken müssen. Je öfter wir tanken, desto höher ist die Gefahr dabei erkannt zu werden (Funkverkehr zwischen Milchkuh/Versorger und "Verbändchen"), was die Unternehmung gefährdet. Wenn wir es uns irgendwann leisten können, weil es die Kriegslage hergibt, können wir vielleicht einen Flottillenführer (die älteren mit 15ern vielleicht) mitgeben, der mit der ähnlichen Reichweite daherkommt.
  4. Der vordere "Hangar" ist der Bismarck nachempfunden. Dazu dachte ich, dass 4-6 Arados im Laderaum darunter Platz finden und via einem Aufzug nach oben in den Hangar transportiert werden können und dann nach draußen vor den Kran via einem Rollwagensystem gebracht werden. Der Hintere Hangar sollte schon ca. 15m breit sein und ca. 20m lang, ebenso mit einer Verbindung zum Laderaum darunter, der wahrscheinlich aber etwas abgespeckt werden muss wegen der neuen Diesel. Ich schätze mal, dass da 15 Kolibris locker Platz haben (oder 10 Kolibris + 2 Drachen- wobei ich die Drachen nur in Verbindung mit dem U-Jagd-LT einsetzen würde; solange die nicht gehen, lieber 4x 25Kg WaBos an die Bombenschlösser der Arados geschnallt). Ich setz mich nochmal an den Entwurf. Ich muss nur mal rumfummeln, wie ich die 260t Ersparnis dem Programm verkaufen kann. Evtl. lass ich den Sprit mal weg oder so.
  5. Unter der Annahme, dass bei verfahrenem Sprit oder mit weniger getankten Booten, eine Geschwindigkeit um 33Kn erreicht werden kann (Maxladung waren 31,78Kn), wäre ich dafür Diesel zu verbauen, auch auf die Gefahr hin diese Botte nur in zweiter Reihe einzusetzen. Beim ASW-Träger halte ich mich mal raus- es sollte lediglich aufzeigen was man machen könnte, wenn wir unsere Hubschrauber wir gewollt einsatzreif kriegen.
  6. OK, ich lass mal die Katze aus dem Sack: Ein recht minimalistischer Umbau der genannten 3 Motorfrachter der NDL. Die Laderäume werden für Hangare inkl. Aufzüge genutzt. Auf das Wetterdeck werden 2 Abfertigungshangars gesetzt; achtern ein Start- und Landedeck für die Kolibris und Drachen. Vorne eine Katapultanlage um Arados zu schicken (die vor dem Wiederaufnehmen wassern). Arados und Drachen beißen sich etwas- da beide die gleiche Bewaffnung tragen können, aber es soll jetzt einfach mal eine Sammlung aller möglichen ASW-Flugzeuge sein. Die Bewaffnung ist eher konservativ und besteht aus 8 10,5cm L/45 C/32 DP-Geschützen (verwerten dann irgendwelche übrigen Geschütze, die woanders ausgebaut werden mussten), 6 40mm L/56 Bofors in Einzellafetten und 16 20mm L/65 C/30 in Doppellafetten. Mit einem Motorupdate auf 2 M12Z 42/58 (16000 Max-PS) und einer moderneren Schraube sind um die 18-19Kn drin, was vollkommen ausreicht und auch zur allgemeinen Verbandsgeschwindigkeit passt. An Sensorik würde ich ein GHG einbauen (ist nicht eingezeichnet, weil ich noch nicht sicher bin, ob ich es seitlich und via Balkongerät am Bug verbauen würde, oder nur eine der beiden Varianten), sowie ein FuMO 24/25 und ein FuMB 6 Palau. Das reicht mMn Verbände zu sichern, oder einfach auf gut Glück die Ost- und Nordsee zu durchkämmen, zusammen mit einem Rudel aus Flottenbegleitbooten. Dann werde ich wohl erneut rechnen müssen, um zu sehen was dabei rum kommt.
  7. Wenn ich den Grundentwurf verkleinere (Konstruktionstonnage etwas runter), um die Gewichtsersparnis des Antriebes, dann kann ich noch ein Bisschen Geschwindigkeit herausholen, auf Kosten der Verbände und weniger Kompatibilität des Rumpfes mit dem späteren Eskalationsentwurf. Ich denke mal bei der Rumpfgröße kriege schon fast die DP-Türme unter- vielleicht 5m länger und ein paar 100t mehr Konstruktionsverdrängung.
  8. Und nochmal die 11 1500er DDs- die laufen auch auf Dampf. Das sollte dann genug Test sein, um zu erkennen, dass es nix bringt. Die Sprintausdauer ist dann natürlich auch höher, da wir ~50% mehr Sprit an Bord haben. Da wir beim Anmarsch ins Operationsgebiet bereits Sprit verfahren, sind wir auch leichter und dürften dann auch etwas schneller sein, wenn es drauf ankommt. UND- wir können ggü. dem 1934er allen Sprit verfahren, ohne auf Balast tief unten angewiesen zu sein, damit uns der Bock nicht umkippt. Dullmanns DD basiert halt auf dem Z1934 und die waren, egal ob Grundversion oder "verbesserte" A Version einfach nicht gut, da beißt die Maus keinen Faden ab. Es ist halt die Frage, in wie weit die vom Rumpf her modifiziert werden, um mehr Seetüchtigkeit zu erlangen und gleichzeitig die Leistung in Geschwindigkeit aufs Wasser zu kriegen. Die Geschützaufstellung wird ja wieder auf AB/Q/XY in Einzeltürmen hinauslaufen, wie bei den 1934ern- damit fiele das Doppelturm-Testbett flach. Außer man ginge auf eine Shiratsuyu-Aufstellung 2/1/2 zurück- hätte auch den Vorteil, dass wir nicht 3 überhöhte Türme hätten. Aber hierzu sollte Dullmann etwas sagen, da will ich mich nicht einmischen. Bei meinem Entwurf würde ich auf eine A/XY-Aufstellung gehen, da wir dann bessere Sichtverhältnisse für die Brücke haben und auch die Back verkürzen können. Bei Rückzugsgefechten haben wir mehr Feuerkraft und ansonsten versuchen wir ja unsere Torpedos ins Gefecht zu werfen und da können wir sowieso mit allen Türmen wirken.
  9. Ergebnis Rekalkulation: Bei 32600PS kriegen wir folgende verschiedene Ergebnisse hin: Mit der Motorenleistung erreichen wir gerade mal 31,78Kn (rechnerisch; bei gleichem Rumpf und gleicher Tonnage) Der Antrieb mit Wellen wird allerdings mit 907t angegeben (was zu viel ist, müsste bei 640t liegen) Stecken wir die Differenz (gerundet 260t) in mehr Sprit, ergibt sich ein neuer Fahrbereich von 4660 Meilen- sagenhaft für so ein kleines Boot! Mehr noch als das, verbessern sich die Seeeigenschaften exorbitant (1,46/1 = good Seaboat) bei einer unangepassten Trimmung (50%) und ergibt ebenso eine "good gunplatform". D.h. wir können auch annähernd mit Max-Speed bei schwerer See rumdampfen, während vergleichbare Einheiten wahrscheinlich Probleme bekommen. Das ist aber auch alles was ich positiv daran sehe- weil knapp 32Kn sind einfach viel zu wenig! Was tun sprach Zeus? Eigentlich waren die Teile als Art Flottillenführer und Prototyp zum Eskalations-DD gedacht. Sie können zwar global operieren (unabhängig vom Wetter betrachtet), laufen aber Gefahr bei gutem Wetter keinem Kreuzer mehr davonfahren zu können, was sehr gefährlich ist (und frei nach dem Motto: "ich bin zu fett zum fliehen, ich kämpfe", fehlt es eigentlich an Punch und Standfestigkeit). Wenn wir aber einen Eskalations-Diesel-DD wollen, müssen wir diesen Schritt gehen, oder wir bauen anderweitige Testschiffe für den M10Z 42/33 um zum V12Z 42/33 zu kommen. Dafür erhalten wir sehr ausdauernde Schiffe mit annehmbarer Geschwindigkeit (später). Wenn wir die Heißdampf-Hochdruck-Geschichte forcieren, haben wir gute Sprinter, denen aber irgendwann die Puste ausgeht, weil der Sprit fehlt. Die Frage ist- können wir es uns leisten 3 probate Einheiten unseres 1500ts DDs zu opfern, an deren Stelle wir 2 Versuchskarnickel bauen, von denen wir nicht wissen, ob sie für die Zukunft den gewünschten Erfolg bringen. Mein Eindruck: Mit dem Wissen, dass wir den V12Z hinkriegen und er funktionieren wird und unter der Voraussetzung, dass wir die neuen Motoren in ausreichender Stückzahl produziert kriegen (MAN alleine kommt bei so vielen Dieseln langsam an die Kapazitätsgrenze- vor allem bei 2 verschiedenen Zylindergrößen), würde ich tatsächlich die 32Kn in Kauf nehmen und verfrachte diese beiden Einheiten zu den kleinen (1916 mod.) Torpedobooten als deren Flottillenführer, wenn die Tender nicht benötigt werden sollten (Ostsee, Nordsee, Kanal, Operationen bis Bergen), dann operieren beide Einheiten mit vergleichbaren Geschwindigkeiten. Falls jemand weitere Gründe gegen den M10Z-Diesel vorbringt, habe ich jedoch ein offenes Ohr. Ich bin nicht zu 100% überzeugt davon.
  10. Hab was gefunden (aus dem Nehringschen Z-Plan von @Don71): Das Ding aus dem Marinearchiv finde ich ums Verrecken nicht. Da wir die Eskalationsbauten ja aber ohnehin erst um 1940 bauen, sollten wir da nicht gleich mit dem V12Z rechnen? Den jetzt zur Abstimmung stehenden Vorläufer plane ich einfach mal mit dem M10Z 42/33 (sollte dann aber nur 32600PS bringen) oder ich nehme mal einen M12Z 42/33 an, der mehr Raum als bei der Bremse einnimmt. Oder geht das in der Größe garnicht (ich meine aber von einem M12Z 42/33 im Marinearchiv gelesen zu haben- den ich ja suche, weil mir mein verdammter Zettel fehlt^^). BTW- die 2x3+1x2 Bismarck habe ich gefunden- es war auch Don: Klickedi Klickson Ich denke ich habe da auch unser Eskalations-BB gefunden (Variante Orginal-Bismarck mit 2x3 + 1x2 40,6cm und Mischantrieb) EDIT Warum sagt mir keiner, dass ich das 3 Seiten vorher schon mal gepostet hatte und da die Werte stehen :(
  11. Eigentlich schon. Aus Mangel an Hochleistungsdieseln mit einem guten Wirkungsgrad sehe ich derzeit aber noch den Hochdruckheißdampf (sofern wir den stabil hin kriegen) vorne. Ich habe zwar etwas von einem aufgeladenen M12Z 42/33 gelesen der ca. 15-20% mehr Leistung bringen sollte, aber ich weiß nicht wie das genau funktioniert (Turbolader? Kompressor? und wie funktioniert das auf einem Schiff?). Der steht auf einem meiner Zettel, die im Geschäft sind^^ Ich denke der große Wurf kommt dann erst wenn wir den V12Z 42/33 auf die Platte kriegen. Um Erfahrungen zu sammeln, müssen wir aber auch erst mal den M12Z 42/33 verbaut und erprobt haben. Ich schau mal, ob ich die Werte nochmal im Marinearchiv finde und dann rechne ich meinen DD nochmal nach. In der Zwischenzeit kann sich ja vielleicht jemand über diese ominöse Aufladung auslassen, was da baulich am Motor verändert wird (Platzbedarf/Gewicht) und ob das so überhaupt funktioniert (Aufladung = mehr Leistung = evtl. mehr Verbrauch?)
  12. Danke für die Aufklärung. Schönwetterboote wollte ich nun nicht gerade :/
  13. Na klar. Ich denke die sind dann bei deutschen Booten auch obligatorisch, wenn sie kaum Gewicht bedeuten. Und ob ich dann Fässer runterschmeiße oder Wägelchen mit Minen, spielt dann auch keine Rolle mehr. Im Bereich des Mittelaufbaus haben wir auch genug Platz, so dass nicht alle Wabos unter freiem Himmel gelagert werden müssen, anders wie bei den Minen. Tu das. Was mir persönlich etwas zu wenig zur Geltung kommt, ist mein Ansatz den zum Halbgleiter zu konstruieren und einen "dreieckigen" Riss im Heckbereich hinzukriegen- zumindest zeichnerisch. Ich habs über eine Schattierung versucht, aber das kommt so nicht rüber, wie ich es gerne hätte.
  14. So, ferdsch! Dem geneigten Zuschauer wird wahrscheinlich auffallen, dass ich bei der Hauptbewaffnung die auf 12,7cm aufgebohrten 10,5er der Raubtier-Boote nehme, das ist aber nur aus optischen Gründen geschehen (die gefallen mir einfach besser). Der ganze Kahn ist zu 99% im Shipbucket-Maßstab (1 Ft = 2 Pixel). Dabei ist mir aufgefallen, dass wir noch Unmengen Platz haben für ein zweites Paar Bofors (entweder eine Überarbeitung der achteren Schornstein-Insel, oder am Heckleitstand) und sogar auf 20mm Vierlinge gehen könnten. Wabo-Werfer habe ich mal weggelassen, da ich mich noch nicht an die 15cm Nebelwerfer traue (das kommt aber noch irgendwann). Ohne mich jetzt loben zu wollen, aber ich finde den DD schnuckelig. Nicht so gestreckt wie die 1934er und 1936er und ohne den brutalen Atlantiksteven sehen die auch nicht so aggressiv aus. Ob das mit der Namensgebung der Klasse passt, müssen wir später mal schauen, wenn wir die Bauten in die Haushaltsjahre eingliedern. Notfalls ist es gleich geändert auf eine andere Jahreszahl. Wo ich allerdings gerne bleiben würde, wäre die Namensvergabe der einzelnen Einheiten, um einen näheren Bezug zur Kriegsmarine zu bekommen. Und nun legt los. Ich hoffe euch gefällt er
  15. Das ist ein Punkt der scheinbar nur halbherzig (oder garnicht) von Springsharp berücksichtigt wird. Du kannst zwar mit dem Freibord und dem Tiefgang die Stabilität beeinflussen, aber eben keinen Spantenriss bestimmen, der ja maßgeblich für die Rumpfgeschwindigkeit verantwortlich ist- wie sonst packt eine Yamato 28Kn bei gleichen Maschinen wie die Bismarck, bei schlechterem Längen-Breiten-Koeffizient und 50% mehr Konstruktionsverdrängung. Und das was wir hier ja machen sind ja nur die theoretischen Werte- wie oft kam es vor, dass gerechnet wurde und kaum liefen die Boote zu den Meilenfahrten aus, waren sie langsamer oder schneller? Da ist eben jeder Rumpf anders. So und jetzt mach ich mal den Typ 1937 DD fertig- sollte in 1-2 Stunden fertig zur Präsentation sein
  16. Walther_K_Nehring

    Warum

    BESCHDE!!!!
  17. Würde Sinn machen, oder? Ursprünglich hatte ich sie mal mit 165000PS durchgerechnet (weil das eine gängige Größe für deutsche Großkampfschiffe war und weil ich noch die H-Klasse Dieselanlage im Kopf hatte). Wir wären aber schön blöd, wenn wir nicht 174000PS einbauen. Die werden aber nicht so viel bringen wie erwünscht. Vielleicht 31Kn, mehr nicht. Ich meine Im Hinterkopf zu haben, dass wir für 34Kn (war ja mal die Grundforderung wegen dem CV) 220000PS bräuchten. Für die 174000PS hätten wir aber definitiv Platz.
  18. Also ich hab mir jetzt mal die deutschen Boote so zu Gemüte geführt- es wird ein eigener Rumpf beeinflusst vom Z1936 und vom FTB1940- soviel kann ich schon mal sagen. Da ich aber die Rumpfgröße und das Freibord komplett umbauen muss, dauert das ein Bisschen. Das Gute ist- der Chef ist morgen nicht da
  19. Ich gehe da dann ran. Ich spechte täglich auf Shipbucket, ob die deutschen DDs ergänzt wurden. Auf Basis der Klasse 1936 (ist die einzige Vorlage, die ich daheim gespeichert habe) wolte ich jetzt nicht loslegen.
  20. Also ich spinne jetzt mal (ich muss da erst mal recherchieren, ob das tatsächlich so ist): Die Scharnhorst hat bei 55000PS (Hochdruckheißdampf) pro Welle 4,8m Durchmesser. Die Bismarck hatte bei 46000PS pro Welle 4,7m Schraubendurchmesser. Die Prinz Eugen hat bei 45800PS lediglich 4,1m Schraubendurchmesser (ist aber auch das kleinere Schiff). Mir fehlt jetzt nur noch eine Angabe zu den U/Min für die jeweilige Schraubengröße für alle Schiffe (Bismarck lief auf 265U/Min bei Volllast). Zum Prinz kann ich das daheim aber nachlesen. Wenn die Leistung je Welle Rückschlüsse auf den Schraubendurchmesser zulässt, dann sollte es machbar sein, außen auf Dampf große Schrauben zu nehmen (4,8m) und innen auf Diesel Kleinere (~3,7-4,2m), sofern beide ähnliche Umdrehungszahlen liefern. Ich würde zusätzlich, sofern es der Platz in der Mitte des Rumpfes zulässt, auf die Ruderanlage der Derfflingers zurückgreifen- Haupt- und Hilfsruder auf der Mittellinie, was bei der Yamato einen brutal engen Wendekreis ergeben hat für die Schiffsgröße (allerdings bei einem Längen-Breiter-Koeffizient von 6,6:1; wir haben 8,04:1, reagieren ergo von Haus aus schon träger auf das Ruder). Zu den einzelnen Punkten: 1.) Also nach allem was ich bisher gelesen habe, ist es eine Sache der Kesselgröße und -anzahl. Hochdruckheißdampf war lediglich raumeffizienter, sprich kleinere Kessel für gleiche Leistung, oder gleiche Kessel mit mehr Leistung (ich denke mal es ging der KM eher um die Platzeinsparung). Also, wenn wir keine eingeschränkten Platzbedürfnisse haben (wie z.Bsp. auf den DDs), sehe ich auch kein Problem im Hochdruckheißdampf, zumal unser BC stabiler und ruhiger im Wasser liegt, ergo die Belastung auf den Rumpf, wie bei der Scharnhorst-Klasse (die am Anfang auch Probleme hatte mit der Anlage), geringer ausfällt, was Spannungen im Maschinenraum verursachen kann. Wo wir zum nächsten Punkt kommen (was in Punkt 2 reingreift)- die Marschgeschwindigkeit kriegen wir mit 2 bis 4 Dieseln bereits hin (der Wert steht nicht im Bericht, aber ich weiß noch dass es fast genau auf einen 8000PS-Schritt passte), sprich, wir können bereits auf den Dieseln über 20Kn "sprinten" (die Rumpfgeschwindigkeit von 27,17Kn erreichen wir mit ~97440PS). Also wir brauchen den Großteil des Dampfes lediglich für die Hardcore-Sprints um 30Kn und mehr. Wir brauchen die Turbine also nicht ständig und wir können sie optimieren für die Sprintsessions. 2.) Ja, mit Leichtigkeit 3.) Da wir Getriebe verwenden, sollte sich das garnicht auf die Geschwindigkeit auswirken, sprich die Diesel bringen ihre Kraft und der Dampf bringt seine Kraft und wir wirken weitestgehend otimal auf die Schrauben, bzw. können die Drehzahlen regulieren, ohne dass es zu Interferrenzen kommen sollte.
  21. Also selbst mit den 174k PS gemischt wurden mir ein "adequater" Maschinenraum angezeigt. Ich sage jetzt mal ins Blaue- ja, sollte gehen, weil: Schlachtschiff O wird mit 176000PS angegeben, allerdings auf 3 Wellen (außen Diesel, innen Turbine). Die Diesel sind allerdings 24 Zylinder-Motoren mit 14500PS (lt. Breyer). Wenn wir also die M12Z annehmen, dürften die nur geringfügig mehr als die Hälfte Raum einnehmen und die Kesselanlage wird ungefähr doppelt so groß- ergo müsste das passen.
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