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Onlinespiele: Eure Highlight's
Walther_K_Nehring replied to Eisenherzog's topic in Die Messe (Offtopic)
Oberkrass war die Gravitonforschung. Da hatte ich nen Tag die Flatter! Und dann Forschung an und gleich die Solarsats wegballern lassen und recyceln, damit kein toller Hecht kommt und sie wegschnappt. Das war hardcore! Zumal ich meine erste G-Forschung auf nem relativ kühlen Planet gemacht hatte und später einen 3er Planet genommen hatte, der gerade groß genug für meine Werften war und entsprechend heiß für die Sats. Da hatte ich über die Hälfte weniger gebraucht als damals bei der ersten Forschung. Und ja, ein Glück hatten wir damals im Geschäft einen einzigen Rechner mit funktionierendem Inet-Zugang für den ein oder anderen kleinen Raid Angefangen hatte ich damals auf Uni 6 (2002 oder so), allerdings als der Server schon ein paar Wochen lief- da hattest du keine Chance mehr auf ne Topplatzierung. Dann kam Schule und Prüfungen und ich hab den Acc gelöscht- nur um dann nach einem Umzug wieder anzufangen und ne gescheite Fleet hochzuziehen- da kamen dann gerade die Schlachtkreuzer und ich war der Erste bei uns im Clan, der 300 Schlachtkreuzer zusammengekratzt hatte und Schlachtschiffe heimsuchte^^ Vorher waren die ja unangefochten Nummer 1, da Zerris ja Deutfresser ohne Ende waren. Als ich dann fertig endgültig aufgehört hatte, haben sie das Overlay in so einem Teletubbyskin verwandelt und da habe ich dann zwei kleinere Fleets verloren, weil ich es nicht gleich gecheckt hatte mit dem Verzögern. Zu dem Zeitpunkt hatte ich 20 Rips, 500 Zerris, 1000 BC, 5000 BB, 1000 CA und ca. 20.000 leichte Jäger. Recycler hatte ich ca. 1000. Und das war nur ne relative Durchschnittsflotte. Da war einer bei uns auf dem Server der hatte mit 1000 Rips (Platz 1) und gehörigen Beifang den Platz 2 über mehrere Monate versucht abzufangen und hatte dann am Ende Mist gebaut und wurde auf dem Rückflug selbst gekascht. Wenn in einem Kampfbericht mal 20.000 BBs stehen, dann schüttelt man nur erfürchtig aber auch voller Unverständnis den Kopf (wie kann man so viel spielen?). -
Warum keinen Tier 6 Kreuzer "Leipzig" als Premium?
Walther_K_Nehring replied to Bratwurst_Bob's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Leute, lasst es sein euch den Kopf darüber zu zermartern- schaut mich an, was aus mir geworden ist -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Schade -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Gut, da bin ich nicht tief genug im Stoff drin um das beurteilen zu können. Da sollen halt die Russland-Experten ein Statement dazu abgeben. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Also ich sehe ehrlich gesagt das größte Potenzial in diesem zentraleuropäischen Bündnis, bestehend aus Deutschland, Ex-KuK, Polen, Deutschen-Baltenland, evtl. erweitert um Frankreich + Holland und Teilen Skandinaviens. Es gibt genug Politiker, die auf diese Konstelation hinarbeiten und was auch in die deutsche, derzeitige Außenpolitik hervorragend hineinpassen sollte (einfach genug Pufferländereien gegen einen russichen Einfall). Zusätzlich eben die Bemühung um das deutsch-französische Verhältnis. Es gibt keine Versailles-Reparationen, ergo auch nicht diese "Dolchstoßlegende" als Nährboden für allereli Nazis und Faschisten. 1916 ging es dem Reich noch verhältnismäßig gut, verglichen zu 1918. Matrosenaufstände und Räterepubliken haben weniger Nährboden. Moderate Sozialreformen und Schaffung von Arbeitsplätzen, gerade um ehemalige Soldaten und Matrosen wieder in Aufgaben zu packen, haben oberste Priorität und entziehen allen radikalen Strömungen jedwede Nahrung. Deshalb auch diese "PK" vor der Marineleitung- sofern sich der Kaiser noch an das Volk wendet und sich von Teilen seiner Badewannenspielzeugflotte verabschiedet, hat das dann auch die nötige Symbolkraft, die die gesellschaftliche Akzeptanz für dieses Bündnis bereiten kann. Wenn sich dann Teile der Gesellschaft öffnen, oder gar aktiv in dieses Bündnis und die Aussöhnung mit Frankreich knien, haben wir ein geeintes Europa, wie es noch nie da war und wie es eigentlich hätte sein sollen- 25-30 Jahre früher! Und die Politik dieser Zeit ist erheblich bedachter auf Selbstbestimmung und hat einen gesunden nationalistischen Grundgedanken, kombiniert mit einer gepflegten Diskussionskultur, so dass solche Lari-Fari-Dachentscheidungen wie heute aus Brüssel oder Straßburg nicht vorkommen werden. Was die Briten machen, ist ihr Ding. Sie sind recht herzlich eingeladen da mitzumachen. Wenn sie nicht wollen, sind sie kein Feindbild, aber zählen als Konkurrent im Welthandel und es wird keine Rücksicht genommen! Irland, Indien, Orient- da brodelt es dann so richtig und das Weltreich beginnt zu bröckeln. Und wie die Briten in ihren Kolonien vorgegangen sind, sogar noch nach dem 2. Wltkrieg (habe ich gestern per Zufall gehört), war unter aller Sau! Nicht dass die anderen Kolonialmächte da die weiße Weste tragen, aber es wäre etwas für das sich die USA einsetzen könnten und sich als Weltpolizei aufspielen. Der russische Bürgerkrieg ist halt recht undurchsichtig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Willi und Nicki sich auf ihre alte gute Freundschaft besinnen und dass es eine deutsche Intervention auf Seiten der Weißen geben könnte, um den Status Quo zu wahren, bzw die alten Herrschaftsverhältnisse wieder zu etablieren. Vielleicht moderater mit einer konstitutionellen Monarchie wie in England und auch Deutschland. Ich denke zumindest nicht, dass es so ausartet, wie historisch gesehen. Es gibt zwar ordentlich aufs Fressbrett bei Tannenberg 1914, mit der anschließenden Pattsituation im Osten, aber die ganz großen Niederlagen von 1916 und 1917 sollten doch eigentlich ausbleiben. Das deutsche Reich sieht sich nicht genötigt Lenin nach Russland zu schleusen und demnach fehlt es an geeigneten Agitatoren in Russland, die die Bolschewiki aufwiegeln könnten (Trotzki und Swerdlow mal abgesehen). In wiefern es dann zur Oktoberevolution kommt und der Abdankung Zar Nikolaus II und der anschließenden Ermordung, weiß ich nicht. Das müssen wir ausdiskutieren. Auf alle Fälle gibt es Spannungen und einem großen Teil des russischen Volkes geht es richtig dreckig, also wird sich was ändern, bzw etwas bewegen. Ich könnte mir z.Bsp. einen langen Bürgerkrieg vorstellen, der zur Abkapselung der Ukraine und zu einer finnischen Landnahme im Norden führen könnte. Die Roten und Weißen besorgen es sich dabei so richtig und am Ende gibt es ein internationales Expeditionskorps (Briten, Franzosen, Deutsche, Japaner) von Deutschland angestoßen, die den moderatesten Flügel unterstützen (ich würde mal sagen das o.g.- Zar Nikolaus II als Kaiser + eine gemäßigte Regierung) und das Blatt wenden. Die Roten sind besiegt, es gibt evtl. keinen Kommunismus. Lenin wird in der Schweiz aufgescheucht und durch Agenten erschossen, Trotzki geht ins Exil zurück nach New York, Swerdlow wird bei Kämpfen gefangen genommen und anschließend als Kriegsverbrecher hingerichtet. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser Krieg bis 1925/26 anhält, bis eine Seite die Oberhand gewinnt. Eine internationale Truppe kann es ja auch erst nach der Flottenverhandlung und den anschließenden Bündnisverhandlungen geben (wo dann Russland auf der Agenda stehen sollte)- also irgendwann geschätzt 1922/23. 1923 kommt die Weltwirtschaftskrise evtl. zum Tragen, ergo nur eine Alibitruppe um Geld zu sparen, 1924 kapseln sich die Japaner ab, um sich zusätzlich ihre Erdbebenwunden zu lecken. Potenzial ist da genug um ettliche Varianten zu spinnen. Und immer halt auch die anderen panslawistischen Staaten im Auge behalten- warum gehen die Rumänen nicht gegen die Ukraine vor, wenn diese sich abkapselt? Was macht Serbien und Montenegro? Evtl. ein serbisches Expeditionskorps auf Seiten der Roten? Und dann gehen wir einen kleinen Schritt weiter Anfang der 30er- was macht der pelzmützige Itaker? Kann Franko in Spanien Fuß fassen? Was passiert, wenn die rote Opposition gegen Franko fehlt? Was passiert wenn die hitlersche Unterstützung der Frankotruppen fehlt? Was passiert im Orient? Rebellieren sie im Irak evtl. früher gegen die Briten? Was passiert in den übrigen Kolonien? Warum nicht mal die Kameruner auch gegen die Franzosen aufbegehren lassen, weil sie merken, dass die es nicht besser als die Deutschen machen? Bzw. warum nicht die deutsche Handelsaußenposten vorbildlich führen mit Bau von Infrastruktur, einem gescheiten Bildungsystem und eben keine Ausbeutung des Volkes, während ein paar Ortschaften weiter unter französischer Administration das Elend herrscht? Das wären potenzielle innere Bündnisspannungen, die sehr interessant werden könnten. Was ist mit Namibia? Das ist noch eine richtig große Aufgabe, die wir bewältigen müssen, oder zumindest halt unser geschätzter @1MajorKoenig -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ohja, Russland Aber Spanien könnte tatsächlich interessant werden und wenn du deinen Hintern verkaufen willst, auch die USA. Dann kommt mal richtig Salz in die Suppe. Dann kriegt der Kaiser wahrscheinlich ein paar Mittelmeerstützpunkte mehr zur Verfügung -
Interessante Infos aus aller Welt - Diskussionen und Meinungen
Walther_K_Nehring replied to LilJumpa's topic in Allgemeine Diskussionen
Ade BB-Split -
US T7 Premium-Schlachtschiff für Premium-Shop
Walther_K_Nehring replied to Yosemite_Sam_67's topic in Schlachtschiffe
Mich kotzt die Art und Weise wie sie diese Klassen verwurschtelt haben, schlicht an! Man hätte so schön einen zweiten Baum mit US-BBs bauen können. Mit den beiden kommenden 9er/10er hat man sogar einen schönen Abschluss gefunden. Diesen Split hätte man schön ab T4 einfügen können und dann komplett parallel durchziehen können- hat man halt verpasst. Schade. Mit ein Grund mehr kein geld mehr auszugeben. -
Onlinespiele: Eure Highlight's
Walther_K_Nehring replied to Eisenherzog's topic in Die Messe (Offtopic)
Mein erstes Online PvP-Spiel war Ogame (kriege aktuell wieder Werbung auf FB, also gibts den Dreck immer noch^^), das war zeitintensiv! Man war eigentlich rund um die Uhr unter Spannung, ob deine Flotte save war. Dementsprechend litt auch die Freizeit und der Freundeskreis etwas darunter ("ich muss um 22:35 daheim sein, meine Flotte kommt 22:40h an"). Also irgendwann abgebrochen. Dann habe ich mehrere Browsergames probiert- am Ende war es immer Schema-F "pay to win", zumindest ab einem gewissen Punkt, um weiter fortschreiten zu können. Stellvertretend möchte ich hier Battleknight nennen, wo ich erst Platz 17 der Stats einnehmen konnte, als ich in Diamanten investiert hatte und mir dementsprechend geile Items kaufen konnte, um dann auch mal die Top-Ritter angreifen zu können. Dann kam lange nix und dann gleich WoT. Ich bin heil froh, dass ich WoW damals nicht angefangen hatte! -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ungarische Flottenkonzeption 1.) Strategische Ausrichtung Sicherung der Adria und das Ermöglichen eines etwaigen Blockadedurchbruchs; hierzu Errichtung eines Seefestung auf Korfu mit starker Küstenartillerie 38cm gekauft in Deutschland (öffnet einen Korridor von mindestens 20-25Km); ebenso der Ankauf der Helgoland-Klasse und Bildung von 2 Schlachtgeschwadern. Weiter unterstützende Operationen für Landtruppen, sofern in Reichweite der Flotte. Bündnisbeitrag ggü. Österreich 2.) Flottenkomposition Bildung und Aufrechterhaltung zweier Schlachtgeschwader mit Operationsradius Mittelmeer und Schwarzes Meer. Eine mögliche Modernisierung könnte so ausschauen, dass aus 7 Einheiten 6 gemacht werden- 4 Schlachtschiffe und 2 Schlachtkreuzer. Die maximale Größe laut Vertragswerk muss hierbei nicht mal ausgenutzt werden. Die Quantität wäre hier wichtiger- perspektivisch gesehen. Bildung einer Aufklärungskreuzergruppe von 3-4 21cm-Kreuzern, sofern sich dieses Konzept durchzusetzen vermag (Pitzingers großer Rapidkreuzer könnte hier verwirklicht werden). Diese werden Arbeitstiere der Flotte und representieren auch nach außen. Kleine Rapidkreuzer werden eher schnelle, kurzatmige Sprinter für das eigene Küstenvorfeld, die Zerstörer führen, oder alleinstehend Sicherungsaufgaben wahrnehmen können. Es wird das Konzept des Großzerstörers verfolgt, der als Torpedobootführer agieren wird. Hier würde ich eine reine Groß-DD-Flottille auftsellen wollen und noch 2-3 weitere mit Torpedobooten. Es werden nur Küsten-U-Boote gebaut, die klein genug sind auch im Küstenvorfeld Istriens und Dalmatiens getaucht operieren zu können. Ein erstes Bauprogramm werden mal 10 Boote sein verteilt auf 3-4 Jahre. Es wird eine MBT-Abwehr geben, die sich zuerst aus den alten Kaiman-Booten zusammensetzen wird, später die Größe von Korvetten annehmen wird und selbst mit Maschinenkanonen bewaffnet effektiv MBTs abwehren kann, aber auch über 45cm Torpedos verfügen wird, um vor Dalmatien in den verinselten Gewässern operien kann, auch gegen größere Einheiten. Eigene MBTs werden wohl keine gebaut. Eine Marinefliegerei für Aufklärung und MBT-Jagd wird aufgestellt- Bordwaffenbeschuss sollte hierzu ausreichend sein, so dass es schwerere Jagdmaschinen geben wird, als auch zweimot. Aufklärer, evtl. Flugboote. 3.) Technologien Es wird einen Technologieaustausch über Skoda mit Krupp und Schneider geben, davon profitieren letztendlich die erste Zeit auch MAVAG und Manfred Weisz. Zum Thema Marinefliegerei werden wir Delegationen zu den Seegroßmächten versuchen zu schicken, um partielle Einsicht in den Trägerbau zu erhalten. Evtl. gibt es anschließend ein Kleinträgerbauprogramm (Sinn dahinter wird erläutert) Sofern Steyr im Bereich Dieselentwicklung Fortschritte erzielt, würden wir unsere Kleineinheiten und später auch die Kreuzer mit Dieseln ausstatten, um eine hochreaktionäre Flotte erhalten zu können, die Zeit erkaufen kann, bis die Schlachtflotte Dampf erzeugt hat und auslaufen kann 4.) Politik/Feinbilder Es gibt maritim gesehen nur eine realistische Bedrohung und das ist eine Blockade ausgehend von Italien. Deshalb werden alle Anstrengungen darauf ausgerichtet sein, eine erneute Blockade zu verhindern, bzw aufbrechen zu können, notfalls in einem Durchbruchsgefecht. Von Land her, geht die Bedrohung ganz klar von Rumänien und von den panslawistischen Serben aus. Aus diesem Grund wird es höhere Ausgaben für das Heer geben, sobald der Grundstock der Flotte aufgebaut ist, was nicht vor 15-20 Jahren der Fall sein dürfte. Um in einem etwaigen Krieg gegen Rumänien die Landstreitkräfte unterstützen zu können, wird es mit dem Osmanischen Reich (bzw. dem Nachfolgestaat) Verhandlungen über ein Durchfahrtsrecht durch die Dardanellen geben, so dass ungarische Schiffe in der Lage sein werden, die rumänische Schwarzmeerküste beschießen zu können, notfalls Truppen anlanden zu können. Dabei wäre Konstanza ein mögliches Beschussziel, bzw. Ploesti ein Luftschlagziel von See her, sofern kleine Flugzeugträger (bis 25 Flugzeuge) sich als brauchbar und machbar erweisen sollten. Zentraler Punkt gegen Serbien und auch Italien wird die geheimdienstmäßige Unterstützung albanischer royalistischer und/oder liberal-konservativer Kräfte mit dem Hintergrund sozialistische/kommunistische als auch faschistische Bewegungen unterdrücken zu können. Ein gemäßigt geführtes Albanien kann nur zu Stabilität in der Region führen, was dem ungarischen Trialismusgedanken unterstützend entgegenwirken sollte. Damit wäre ich bei der politischen Führung in Form eines ungarischen Ministerpräsidenten Gyula Andrássy (der Jüngere), der sich während des Krieges bereits für eine mitteleuropäische Zollunion stark macht (später seine Meinung allerdings revidiert- ich denke mal dem Kriegsausgang geschuldet). Das würde ich gerne aufgreifen. Gyula Andrássy würde ich als aussichtsreichen Kandidaten sehen, weil er aus einer angesehenen Adelsfamilie stammt (sein Vater war unter Kaiser Franz bereits in der Politik) und das vom politischen Programm auch in unsere Nachkriegszeit passt. Den angesprochen Trialismus (KuK-Monarchie mit Österreich, Ungarn und Polen) gibt es im ursprünglichen Sinne durch die Teilung der KuK-Monarchie zwar nicht, es treten aber an seine Stelle souveräne Staaten und mit Österreich und Ungarn als Rückhalt, sollte es ein Leichtes sein Polen als Nation aus der Taufe zu heben. Wenn sich hier Deutschland noch engagiert (was in deren Sinne gegen Russland wäre), haben wir das in etwa umgesetzt. Hier hätten wir dann noch unterstützend Graf Albert Nagyaponny, der ebenfalls ein starkes mitteleuropäisches Bündnis befürwortet. Diese beiden Politiker könnten ein effektives politisches Duo der ersten Stunde bedeuten, nachdem István Tisza (wäre bei Kriegsende ungarischer Ministerpräsident) wahrscheinlich vorzeitig von Kaiser Karl in die Wüste geschickt wird. Das könnte dann übrigens auch den Weg für die Staatenteilung bereiten. Interessant an Graf Albert Nagyaponny ist, dass er häufig in den Staaten war und hier auch mit Theodore Roosevelt zu tun hatte. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Russland ist Feind Nummer 1 und wir würden alles dafür tun Dominanz in der Ostsee aufbauen zu können (deshalb auch Beziehungen zum Herzogtum Deutsch Baltikum und Schweden, evtl. Finnland; zu Land Polen), sobald dies nötig sein sollte. USA als Nicht-Bestandteil des Bündnisses ist perspektivisch Feind Nummer 2, wird aber so behandelt, dass man mit der eigenen Hochseeflotte der Atlantic-Fleet Paroli bieten kann und Tsingtao und Deutsch Guinea vor amerikanischen Übergriffen schützen könnte. Argwöhnisch werden GB und Japan betrachtet- beide haben starke kolonialistische Ambitionen, bzw. hegen scheinbar einen Urgroll gegen Deutschland (was haben wir diesem Churchill getan?). Im Zuge des Bündnisses mit Österreich und Frankreich, wird Italien nicht vergessen und so wird zumindest versucht via Spionagearbeit auf dem aktuellen Stand zu bleiben, um nicht ins offene Messer zu laufen, wenn es kracht. Blanko-Vollmacht für Ö gibt es zwar keine mehr, aber im Falle einer italienischen Intervention in Albanien, wird es eine recht scharf verfasste Note aus Berlin geben, einhergehend mit einem Mittelmeermanöver zusammen mit Frankreich und evtl. GB (wenn sie möchten). Ansonsten haben wir das Mittelmeer als Ganzes im Auge, gerade Spanien, Türkei und Griechenland- in erster Linie um die Handelswege sichern zu können (ich denke mal die Nutzung des Suez Kanals wäre auch im Sinne der Briten) und, wenn gefordert, unserem Bündnisauftrag nachkommen zu können (wie oben beschrieben- ohne unnötige Gefahren für die Flotte eingehen zu müssen). Ob die Hochseeflotte das japanische Prinzip der Entscheidungsschlacht verfolgt, oder eher den Plan der ultimativen Diversion, da muss ich noch in mich gehen. Ich könnte mir auch vorstellen, die eigene Aufklärung und Spionage ausnutzend, eine Schwerpunktkriegsführung zu verfolgen- den Gegner da entschiedend schlagen, wo er am Schwächsten ist und ihn damit zermürben. Irgendwie liest sich das gerade richtig geil- ich glaube so wirds gemacht. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
-Sicherung der deutschen Bucht, der Ostsee und der Übersee-Besitzungen, sowie der Handelsmarine, demnach die Aufrechterhaltung der Zufuhrschifffahrt im Kriegsfall -Bündnisbeitrag Schlachtflotte ist schlagkräftig genug, in Diversionsoperationen Blockadebrechern den Durchbruch in die deutsche Bucht zu ermöglichen. Globale Sicherung übernimmt eine recht ansehnliche Flotte aus Kleinen Kreuzern. Im Bedrohungsfalle können schwerere Einheiten verlegt werden- als unmittelbare Feuerwehr die 21cm-Kreuzer, oder Teile des/das gesamte 1. Aufklärungsgeschwader/s. Verteidigung der deutschen Bucht und der Ostsee übernehmen Torpedoboote und U-Boote zur See, unterstützt durch Marineflieger aus der Luft. Stellt sich eine signifikante Schwächung des Gegners heraus, wird die eigene Schlachtflotte aktiv und versucht aus der deutschen Bucht auszubrechen. Sicherungskreuzer in Übersee, die keinen Sicherungsaufgaben nachkommen müssen, führen Zufuhrkrieg. Dem schließen sich die Kreuzer-U-Boote an. Im Falle der Bündnisverteidigung wird individuell beurteilt, wie geholfen werden kann. Das kann von der Bereitstellung von Seebasen bis hin zum aktiven Eingreifen der Schlachtflotte gehen. Die Tendenz sollte jedoch sein, dass die eigene Flotte wo möglich geschohnt wird, kann jedoch ein Gegner zu Entscheidungsschlacht gestellt werden, wird diese geschlagen. Das Ansehen Deutschlands als verlässlicher Bündnisparter muss hier im Vordergrund stehen. Das Szepter haben sie ja auch nicht abgegeben. Wir haben jedoch eine Art Stimmrecht an Hand des Flottenschlüssels ausgearbeitet. Geht da England als Beispiel voran und handelt im Sinne des Bündnisses, gehen die anderen auch mit. Ansonsten haben wir immer eine Art Balance of Power- die beiden Zweiten können den Stärksten überstimmen. Und keiner ist auf sich alleine gestellt in der Lage etwas durchzubringen, ergo wird alles ein Mehrheitsentscheid. Auch wenn das Diskussionsaufwand bedeutet, so kann immer im Sinne des Bündnisses entschieden werden. Kapselt sich jemand ab, geht das Bündnis sofort in Habacht-Stellung- ist doch ganz klar. Deinen letzten Satz verstehe ich jetzt nicht ganz- also loyaler als mit einer Blankovollmacht kann man seinen Verbündeten ggü. nicht auftreten, oder? Die Türken haben Support bekommen, KuK hat Support bekommen, wenn auch erst in Rumänien. Was noch? Dass der Kaiser ein poltriger Kauz ist mit zum Teil sonderbaren Vorstellungen von Hegemonie und Weltmachtstellung, das ist klar. Aber wir bauen den ganzen Apparat gerade um. Und ein Stresemann und eine gemäßigte liberal-konservative Regierung, die durch eine starke Sozialdemokratie oppositioniert wird, kann viel bewegen, gerade im Hinblick auf die äußeren Bedrohungen und wie man den eigenen Stall sauber halten kann. Ich denke mal Nationalsozialisten und Kommunisten haben bei einer solchen Konstelation kaum einen Nährboden. Klar muss jetzt erst mal die Weltwirtschaftskrise kommen, aber hier sind wir bei Weitem besser aufgestellt, als historisch die Weimarer Republik! Es gibt keine ruinierenden Reparationen, Arbeit kommt schrittweise auch für die Großindustrie wieder rein, Kolonialwarenhandel ist vorhanden, eine Aussöhnung mit dem "Erzfeind" ist machbar, der Waffengang gegen die Briten war dumm, hat aber bei weitem nicht die Opfer gekostet, wie nach 4 Jahren Krieg. Und es gibt einfach andere Bösewichte auf der Welt, die uns Deutschen in den Schatten stellen können und werden: Es ist gerade der Genozid an den Armeniern im Gange! Die Spanier machen sich daran einen Feldzug gegen Beduinenstämme zu führen, die Russen machen ihr Kommunismusding vor dem jeder Schiss hat (außer die Kommis), Rumänien und Ungarn sind so ein Pulverfass, das jeden Moment alles wieder zum Explodieren bringen kann (man bedenke, dass der rumänische Angriff gegen KuK nicht erfolgt ist und sich Rumänien, sofern es durch ein russisches Bündnis gedeckt wäre, sicherlich stark genug wähnt, Siebenbürgen zu besetzen- in Lauerstellung hätten wir dann noch Serbien und Montenegro) und als ob das nicht genug ist, zündelt Mussolini gehörig an der Lunte rum. Ein Besetzen Albaniens wird es mit Ungarn in der jetzigen Form nicht geben! Und auch wenn es einen ungarisch-kroatischen Ausgleich gegeben hat und eine gemeinsame Staatengründung, es gibt Volksgruppen in Kroatien, die nicht gut auf die Ungarn zu sprechen sind, auch wenn diese weit in der Unterzahl sein dürften. Griechenland-Türkei ist ein schwelendes Pulverfass, was durch den US-Stützpunkt + Dreadnoughts und die österreichisch-ungarische Basis entzünden könnte, wähnen sich die Griechen im Vorteil. Aus dem Grund bin ich als Deutschland schon dafür SMS Moltke zu seiner Schwester zu schicken, um zumindest Parität schaffen zu können, gegen die beiden South Carolinas. Und sollte sich Japan wirklich aufspielen, das Bündnis verlassen und dann Richtung Indonesien, China oder Guinea zu schielen, wird es ohnehin ganz schnell heiß im Pazifik- hier kommt aber 1924 erst mal noch das Kanton-Erdbeben dazwischen, was uns etwas Zeit erkaufen sollte. In der Zwischenzeit bauen die Amis fleisig Schiffchen und befestigen die Philipinen, was mir auch nicht schmeckt, weil sie damit den Handel unterbrechen können, bzw. ein fettes schwarzes Loch im Pazifik hinterlassen, wo man kaum handeln wird. Nach dem Auftreten während der Konferenz hat doch kaum noch einer Bock auf die Amis. Und ich glaube nicht, dass sich Holland und Spanien zusammen mit England einlassen- dazu sind die Handelskolonien zu stark beieinander- Spanien in der Karibik und Holland in Indonesien- da hocken auch die Briten und machen Konkurrenz, wie seit hunderten von Jahren. Die Deutschen oder Franzosen spüren die da weniger, was diese eher in "unsere" Hände treiben könnte. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ich habe ja im Vorfeld schon reiflich überlegt, wie man die Hochseeflotte konkurrenzgfähig aufstellen kann und gleichzeitig bei einem erneuten Waffengang mit England etwas an der hand hat, das denen richtig Probleme bereiten kann (nicht dass ich es will, aber die Eventualität muss abgedeckt sein): 1.) Schlachtflotte Die wird schrittweise modernisiert. Die EInheiten der Bayern-Klasse bilden das 1. Schlachtgeschwader; Könige das 2. Schlachtgeschwader, alle Großen Kreuzer (2x Derfflinger, 2x Mackensen, 2x Ersatz Yorck) bilden das 1. Aufklärungsgeschwader. Ich würde da vor Ende der nutzungsdauer der Könige auch nichts dran ändern. Sobald diese ersetzt werden können, würde ich die freie und frei werdende Tonnage nutzen und einen schnelle Einheitstyp mit 4x2 38cm bauen, unter Verwendung eines moderneren 38cm-Geschützes. In der Zwischenzeit werden neue Geschosse entwickelt, um die Nutzungsdauer der alten Geschütze verlängern zu können. Für die Schlachtreihe wird aber halt die König-Klasse irgendwann nix mehr. Wenn ich richtig gerechnet habe, sollte es machbar sein, 4 Könige + Rest + 2 Kaisers so recyceln zu können, dass ich 4 neue Schiffe a 35000ts hinkriegen müsste. Diese kriegen dann auch endlich den Marschdiesel. Die Derfflingers würde ich maximal so umbauen, dass sie etwas trockener werden, evtl. neuer, längerer Bug mit hochgezogener Back, reine Ölfeuerung mit Marschturbinen für längere Touren; nasse Kasematten abdichten und an Deck durch Einzel-DP-15er ersetzen (ja an dem Turm wurde schon gebastelt); eine Verstärkung der Panzerung würde ich nicht vornehmen; U-T-Rohre raus und abdichten- Sinn der Derfflingers wird sein eine schnelle Eingreiftruppe zu haben, die mit den neuen 21cm/8"-Kreuzern den Boden aufwischen kann. Demnach sollten die Derfflingers auch locker ihre 30-40 Jahre Dienstzeit voll kriegen können, wenn sie entsprechend gepflegt werden. Mackensens und Ersatz Yorck sind aktuell State of the Art und die kriegen die obligatorischen Upgrades. Sinn, bzw. Aufgabe der Schlachtflotte ist einfach der Rückhalt der übrigen Flotte, wobei sie schrittweise schneller aufgestellt wird, mit der Möglichkeit weitere Distanzen zurücklegen zu können, um eben auch in die Schutzgebiete verlegen zu können (wobei unsere Versorgungsbasen unterwegs sich nahezu verdreifacht haben). Dabei wird immer noch dem Schutz die höchste Priorität zugesprochen, um eben auch Schäden absorbieren zu können. Hauptgegner wird zwar nicht mehr England angenommen, sondern Russland, aber die Konzeption der Schiffe muss einen Waffengang gegen England oder die USA ermöglichen können. 2.) Marinefliegerei Den Wert der Aufklärung zur See hat man noch rechtzeitig erkannt- immerhin wären SMS Stuttgart und SMS Roon noch zu Flugzeugtendern umgebaut worden, die Ausonia wäre noch gebaut worden. Diese würde ich schlussendlich auch als die erste Einheit "Flugzeugmutterschiff" ansehen und diese vollendet in das deutsche Flottenregister einfügen wollen. von der Tann wird dann nach ersten Erfahrungen umgebaut, der dritte Rumpf der Ersatz Yorck-Klasse wird dann zum Träger umfunktioniert. Mit diesen 3 Einheiten ist dann genug Marinefliegerpotenzial bis Ende der 30er vorhanden. Wobei die Ausonia dann Schulträger wird, von der Tann ich mir regelmäßig in Dar-Es-Saalam und Tsingtao vorstellen kann und die Ersatz-Yorck-Einheit dann Unterstützungsträger für das Aufklärungsgeschwader wird. Da ja Teile der Nassau-Klasse als Zielschiffe herhalten müssen, würde ich eine Einheit (wie ehemals SMS Ostfriesland für die USA) als Zielschiff für Flugzeugangriffe hernehmen. Hier dann auch konsequent mit unterschiedlichen Bewaffnungen testen- leichte Bomben, mittelschwere Bomben, Brandbomben, Gasbomben, Bordwaffenangriff u.A. mit Brandmunition, etc. Daraus ableitend wird das Ergebnis sein, dass der Bombenwurf nur als unterstützende Maßnahme angesehen wird, was wiederum die Entwicklung eines abwerfbaren 35-45cm-Torpedos begünstigen sollte (35cm war mal ein Uralt-Torpedokaliber Ende des 19. Jhd.). Ergo bin ich da auch guter Dinge, dass es irgendwann eine potente Torpedofliegerei geben wird. Vor allem dann, wenn Junkers seine F13 baut und auf deren Basis vielleicht ein erster mittlerer Bomber entstehen könnte, so dass auch landgestützte Marineflieger in die Kämpfe eingreifen können. Nächste Stütze wären dann Flugboote, die ja auch gerade schwer im Kommen sind und die Langstreckenaufklärung ergänzen werden- leider ist die Zeppelin-Lobby recht stark. Wobei ich hier die Erfahrungen des Krieges heranziehen würde und komplett auf die Schütte-Lanz-Luftschiffe setzen. Das Starrluftschiff hat sich als zu anfällig erwiesen gegen Bordwaffenbeschuss und FlaK. 3.) Kreuzerflotte Hier werden alle alten Einheiten abgebrochen die noch mit 10,5cm ausgestattet waren und/oder als Protected Cruiser (nur Böschung, kein Gürtel) konzeptioniert. Der Rest wird modernisiert (hauptsächlich Feuerleitung und Antrieb). Demnach ergibt sich folgende Überlegung in der Gliederung der Kreuzerflotte: Nordsee 1. Schlachtgeschwader: Cöln, Wiesbaden, Dresden, Magdeburg, Leipzig (alle Cöln-Klasse II) 2. Schlachtgeschwader: Rostock, Frauenlob, Ersatz-Cöln, Ersatz-Emden, Ersatz-Karlsruhe 2 Gruppen Kl.Kreuzer für 1. Aufklärungsgeschwader zu je 5 Kl.Kreuzer (5x1 15cm Breitseite vor schnell vor Schutz) Ostsee 1. Kreuzergeschwader: Königerberg II, Emden II, Karlsruhe II, Nürnberg II, Pillau, Frankfurt 2. Kreuzergeschwader M: Brummer, Bremse, 2 Minenkreuzer-Neubauten Evtl werden für beide Meere noch um die 10 Flottillenführer gebaut, die auf dem FK1916 basieren und lediglich über 4x1 15cm verfügen, dafür schnell sind und nur eine beschränke Reichweite haben- diese sollen Zerstörer-Flottillen anführern Tsingtao Graudenz, Regensburg, 1 Kl.Kreuzer Neubau (Reichweite) Deutsch-Ostafrika Breslau, Stralsund, Straßburg Deutsch-Südsee 3 Kl.Kreuzer-Neubauten (wie Typ Tsingtao) Darüber hinaus würde ich ein Auslands-Kreuzergeschwader a 4 21cm-Kreuzer bauen wollen (Vorrang Schutz + Reichweite vor Geschwindigkeit vor Bewaffnung- mir schweben Immunität gegen 15cm, 30Kn, 7500SM Reichweite, 3x2 21cm vor), das in 2 Halbgruppen gegliedert wird. Heimathäfen werden Tsingtao und irgendwas in Deutsch-Guinnea. Dar-Es-Salam ist einfach zu nah an der Heimat, dass es keinen Sinn macht dort schwere Einheiten zu stationieren, da z.Bsp die beiden Derfflingers recht schnell verlegen können. 4.) Torpedoboote/Zerstörer Hier habt ihr euch selbst einen Bärendienst erwiesen. Sowohl Japan als auch Deutschland sind jetzt in der Lage unreglementierte Zerstörer zu bauen, die Ende des Krieges bereits zum Besten gehörten, was es auf der Welt gab. Das wird sich mittelfristig auch nicht ändern. Hier würde ich ganz klar 3 Säulen bauen wollen- Küstentorpedoboote nach Schema Klasse A-III + später einmal S-Boote; Torpedobootzerstörer für aggressivere Aufgaben (Flottenscreaning, Küstenraids, etc.) + Minenlegen und Torpedoboote für den eigentlichen Torpedokampf. Zerstörer kriegen Kleine kreuzer als Führer, Torpedoboote kriegen große Zerstörer mit 15cm Bewaffnung zur Seite gestellt. Evtl. später mal das 12,7cm Kaliber. Verteilt werden die gleichmäßig auf Nord- und Ostsee, die Schutzgebiete und auch die neu gewonnenen Marinebasen im/am Mittelmeer. 5.) U-Boote Und auch hier- ich habe es mehrmals eindringlich versucht- ihr wolltet nicht. Die zustehenden15 großen Boote werden Langstrecken-Kreuzerboote für den Kolonialeinsatz. Ansonsten werden ein paar Küstenboote für die Ostsee gebaut und eben Boote, die bis in den Atlantik wirken können und um die britischen Inseln operieren können- groß genug wurde ja reglementiert, dass das machbar sein wird. Wenn die Skagerrak-Schlacht eins gezeigt hat, dann dass die Überwasserflotte nur schwer gegen die geballte britische Flotte bestehen kann, wobei die jetzigen Aussichten besser stehen würden. Dennoch würde ich die U-Bootwaffe als Lebensversicherung ansehen. 6.) Technologien -neue, schnellere Feuerleitverfahren, um die eher schnell ladenden deutschen Geschütze entsprechend bedienen zu können -neue Generation L/50+ Geschütze (wobei das 30,5cm so bestehen bleibt und maximal kleineren Modifikationen unterliegen wird)- Weiteres s.u. -Weiterentwicklung des Telemobiloskops zur Führung des nächtlichen/schlechtwetter Torpedoangriffs -Mischantrieb via Marschdieseln -Marinefliegerei, demnach auch Weiterentwicklung der Flugabwehrbewaffnung (vorerst 08/15-MGs, 37mm Maxim-Maschinenkanonen, 88mm L/45 und/oder 150mm L/45)- sofern Krupp dann Hauptanteilseigner bei Bofors wird und Krupp ja [edited] mit Willi ist, sollten sich geeignete Fla-Geschütze irgendwann einstellen, vor allem dann, wenn Rheinmetall auf den Plan tritt und Krupp im Kanonenbereich schwere Konkurenz liefert. Außerdem wird es eine Kooperation mit Skoda (Österreich und Ungarn) und Schneider (Frankreich) geben. Neue Panzerungsmaterialien und verbessertes Schiffsdesign kommt dann von alleine. Hier waren wir schon immer führend. Auch wenn das Wettrüsten mit England sicherlich der entscheidend-befruchtende Faktor war, so ist man sicherlich nicht gewillt ins Hintertreffen zu geraten. Und die verschiedenen Gewichtslimits sind eigentlich Ansporn genug sich hier auch weiterzuentwickeln und gewichtssparendere Panzermaterialien und -layouts zu nutzen. 7.) Politische Überlegungen Sofern die Ausgleichsphase überstanden ist, Stresemann den derzeitigen Stand gefestigt hat und sich erste Erfolge in den Beziehungen mit Frankreich und England einstellen, würde ich die Beziehungen intensivieren. Gemeinsame Manöver mit Franzosen und Engländern im Mittelmeer, vor allem dann, wenn die ganzen Kleinmächte mal wieder mit den Hufen scharren. Einen simulierten Fliegerangriff auf Malta, medienwirksam zur Schau gestellt, wenn Italien mal wieder frech wird, kann ich mir auch gut vorstellen. Ansonsten würde ich die Beziehungen zu Schweden und Polen intensivieren. Schweden als zusätzlichen Erzlieferant und evtl. Hilfe in der Ostsee, Polen als potenzielle Puffer-Landmacht gegen die Russen. Sofern die ausgemusterten Kaisers tatsächlich im Herzogtum Deutsch-Baltikum aufgenommen werden, haben wir hier zusätzlich ein kleines Marionettengeschwader. Auch hier würde ich die Beziehungen intensivieren und ein 3er Bündnis mit Polen zusammen anstreben. Das wiederum freut Ungarn (Unterstützung des Trialismus- Weiteres später, wenn ich Ungarn mache) und wir können hier die Spannung gegen die Rumänen rausnehmen. Ansonsten würde ich persönlich eine "Keine weiteren Zugeständnisse-Politik" gegenüber den USA fahren (lieber fresse ich die Kröte Churchill, als dass ich eine amerikanische Hegemonie in Indonesien oder evtl. im Mittelmeer erdulde) und auch eine eher harte Linie gegenüber den Japanern fahren, sobald diese frech werden sollten und gegen China lostreten oder den Seeraum Richtung Guinea anschielen. Hierzu würde ich dann zu gegebener Zeit einfach die Niederländer mit ins Boot nehmen. Gibt es eine einseitige Aufkündigung des Defensivbündnisses der Japaner, werden Deutsch Guinea und Tsingtao (über das unten angeführte Maß) verstärkt- hierzu wären die Derfflingers und die von der Tann gleich verlegt. Als Absicherung Tsingtaos werden engere Beziehungen zu China aufgebaut. Evtl. sind diese interessiert daran ein paar Kreuzer zu kaufen, oder in Deutschland bauen zu lassen. 8.) Marinebasen Vorrangig werden Dar-Es-Salam, Tsingtao und Simpsonhafen ausgebaut. Hier wird es Magazine, Öl- und Kohlebunker, als auch Docks geben, die zumindest in der Lage sein werden Schiffe bis zur Größe der Derfflingers aufzunehmen (Tsingtao und Dar-Es-Salam kann man sogar größer ausbauen)- damit wären Eckpfeiler der deutschen Überseepolitik geschaffen und wir öffnen diese Häfen für die Handelsschifffahrt und auch für verbündete Kriegsschiffe. Darüber hinaus wird es einen Marinekai geben, der in der Lage sein wird die stationierten Einheiten zu beherbergen und zusätzlich mehrere größere Einheiten (wie z.Bsp. die 21cm-Kreuzer oder eben die Derfflingers). Im Umland wird es darüber hinaus Militärflugplätze geben, die mit der Luftsicherung und Aufklärung betraut werden, aber auch ein eingeschränktes Offensivspektrum aufweisen werden können- ich denke hier mittelfristig an ein paar Torpedo- und Horizontalbomber. Darüber hinaus haben wir das Nutzungsrecht für Agadir von den Franzosen bekommen und werden dort einen Versorgungstützpunkt aufbauen und eine Zerstörerflottille stationieren. Ebenso haben uns die Franzosen eingeladen Oran als Stützpunkt mit zu nutzen. Hierzu gibt es Überlegungen eine multinationale Flottille aufzubauen. Der deutsche Anteil wären dann auch Zerstörer und evtl. ein Kleiner Kreuzer. Regelmäßige Besuche von Großeinheiten würden dann natürlich auch anstehen, um die Freundschaft zu intensivieren. Im Falle von Tsingtao wird es so sein, dass Österreich einen Teil des Hafens zur eigenen Nutzung zur Verfügung gestellt bekommt, um seine eigene Handelsmarine nebst Sicherungseinheiten stationieren zu können, gebunden an die Auflage, dass ein verringerter Zollsatz für Ausfuhren an die deutsche Administration zu entrichten ist (gewusst wie Männer! )- damit lassen sich die Militärausgaben für den Hafen decken. 9.) Sonstiges Fällt mir gerade nix wirklich ein. Ich denke aber mal, dass dies ein Punkt für die 5 Jahres-Nachverhandlung bei den Kreuzern sein könnte. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Rapport vor dem Reichmarineamt 24. August 1920 Nachdem nach Bekanntwerden des Abrüstungsvertrages sich die Gemüter im deutschen Reich erhitzen, eine spannunggeladene Diskussion selbst über die Presse geführt wird und es weitläufig zu Demonstrationen gekommen ist, wird Nehring zum Rapport zum Reichsmarineamt gebeten. Ein Novum ist, dass ausgewählte Vertreter der Presse zugegen sind und Bericht erstatten dürfen. Unangemeldet erscheint auch der Kaiser Nach der Präsentation des Vertragswerkes ergreift Nehring das Wort. "Eure Majestät, werte Herren Admiräle und Redaktuere. Mit Bedauern habe ich die Entwicklung der letzten 14 Tage im Reich zur Kenntnis genommen. Vielen mag nach den Zugeständnissen von 1916 die Reduzierung der Hochseeflotte übertrieben vorkommen. Sie war global gesehen allerdings mehr als nötig! Und so sehe ich es mehr als schändlich, das Bild der entblößten Brust hochzustilisieren, sei es durch Teile der Marineführung, oder gar durch Teile der auch hier anwesenden Presse! Unser Haushalt ist angespannt, Geld für die Hochseeflotte wachst nicht auf Bäumen! Ein Abstoßen der veralteten Teile- allen voran der alten Linienschiffe- war nicht weniger als logisch. Und mit dem Verkauf einiger unserer Großlinienschiffe, einhergehend mit den gleichzeitigen Bauaufträgen für unsere Werften für eigene und ausländische Neubauten, wurde von Verhandlungsseite aus versucht das Beste für Marine und Wirtschaft zu erzielen! Das schafft Arbeit und wir halten technischen Anschluss an die Großen in der Welt! *macht eine kurze stilistische Pause, um den Zuhörern die Möglichkeit zu geben sich Gedanken zu machen* Was Vielen von Ihnen wahrscheinlich noch nicht zu Ohren gekommen sein dürfte, ist die Tatsache, dass sich Deutschland aktuell in einem europäischen Militärbündnis befindet, zusammen mit Frankreich- zu dem wir eine enge freundschaftliche Bindung aufnehmen konnten, sehr zum Vorteil beider Seiten- Großbritannien, Österreich, sowie das vereinte Ungarn- Kroatien und Slowenien. Darüber hinaus weitet sich dieses Bündniss global gesehen auf Japan aus! Dies sichert uns zum einen die Heimatgewässer, als auch die überseeischen Gewässer ab und das mit einer weit geschrumpfteren Hochseeflotte, als wir sie vorher benötigten! Ohne dieses Bündnis wäre ein deutscher Fortschritt auf dem Globus nicht möglich gewesen! Im Zuge dieses Bündnisses haben wir Zugang zum Mittelmeer und den Mittelatlantik erhalten. Wir erhalten Versorgungsbasen in Südostasien, Westafrika und Zusätzliche in Ostafrika ergänzend zu Dar-Es-Salaam. Weiterhin ermöglicht uns Frankreich den vergünstigten Handel mit Westafrikanischen Kolonialwaren unter deutscher Schirmherrschaft! Österreich investiert in Handelskontore in Tsingtao. Darüber hinaus gibt es breit gefächerte Anfragen nach Bauaufträgen für Schiffe und Schiffsgeschütze, sowie Anfragen zur gemeinsamen Technologieentwicklung seitens der Verbündeten. Dieses Bündnis lässt uns bei weitem finanzstärker hervortreten, als noch vor den Vertragverhandlungen! Und zu welchen Kosten? Einiger völlig veralteter Linienschiffe und vom Stand der Technik überholter Großlinienschiffe und Panzerkreuzer? Wirkliche Opfer bringen wir lediglich mit den beiden Panzerkreuzern der Mackensen-Klasse, die Frankreich zugesagt wurden, ebenso mit den Einheiten der Kaiser-Klasse, die gewinnbringend an die Nachfolger abgetreten werden, sofern sie nicht noch genutzt werden. Ein mehr als überschaubares Opfer! Und wenn ich nicht völlig im Unbilde bin, waren es gerade die Linienschiffe die uns im Skagerrak das Heft des Handelns aus der Hand gegeben haben, weil sie nicht mit den schnellen Teilen der Hochseeflotte Schritt halten konnten! *an die Admiräle gerichtet* Also sollte Umbau und Modernisierung die Devise sein! Und diese Chance bietet sich uns jetzt! Und in den entscheidenden Teilen der Flotte sind wird unreglementiert geblieben! *an die Redakteure gerichtet* Und die Finanzierung dieses Umbaus, sollte mit den uns nun gegebenen Handelsmöglichkeiten, ein Leichtes sein. Sehr zum Wohle des Reiches und dem deutschen Volke! *abermalige Pause* Also hinterfragen Sie sich, ob Sie diese einmalige Chance auf Frieden und Wohlstand für Deutschland gerade nicht verkennen! *wieder Pause* Damit wäre ich am Ende meiner Ausführungen und würde Sie bitten, im Anschluss zielgerichtete Fragen zu stellen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit." -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
*spricht zur drallen Barkeeperin* Ich wäre gerührt, wenn Sie mir Einen schütteln würden -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Darauf einen Wodka Martini! -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
@1MajorKoenig Hast du bei deinen Angaben von metrisch auf standard umgerechnet? Ich will das jetzt nicht prüfen bin aber gerade am wurschteln, was ich mir für die vorzeitigen Ersatzbauten aus den Rippen schneiden kann. edit: SMS König Albert und SMS Kaiserin bitte der Vollständigkeit halber aufnehmen als Verkaufskandidaten. -
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Walther_K_Nehring replied to Neisch's topic in Die Messe (Offtopic)
Da muss ich passen- so gern ich es machen würde (einfach weil der Spaß vorprogrammiert wäre), mir fehlt einfach die Zeit. -
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Walther_K_Nehring replied to Neisch's topic in Die Messe (Offtopic)
@ all Ist ein Panzerfahrer und kein Reroll/2nd Account. -
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Walther_K_Nehring replied to Neisch's topic in Die Messe (Offtopic)
ACH DU SCH:EISSE!!! Wer hat den hier reingelassen? Tip am Rande- wenn du den Pz IV in WoWS suchst- viel Glück. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Das Oberkommando der Weh.....*räusper*...die deutsche Delegation gibt bekannt Wir freuen uns, dass zumindest der Vorschlag mit den 6 Geschützen angenommen wurde und werden nach entsprechender Umrüstung der Prinzregent Luitpold den Trainingsbetrieb aufnehmen. Weiterführend werden wir die Aufstellung mit 3 Türmen/ 6 Geschützen nutzen, ein neues Einschießverfahren für asymmetrische Aufstellungen zu testen. Gemäß dem italienischen Vorschlag, werden wir ähnlich verfahren und Teile der Schlachtflotte in der Reserve halten, wie genau und in welchem Rythmus, das werden wir noch sehen. oor: Am Besten spielen sich die Italiener jetzt noch als Friedensstifter auf- seine Schlachtflotte in der Reserve zu halten ist ganz normal Usus, um Geld zu sparen! Also babbel net! -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Im Sinne der Abrüstung ja- als Deutschland hätte ich lieber den 8"/203mm Gürtel genommen (wegen der Schiffstabilität), aber ich beuge mich der Allgemeinheit. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ich bitte folgende Stimmen für Ex-KuK zu werten: Danke bitte. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ich würde hier gerne die Nutzungsabsichten der Schiffe etwas revidieren. Prinzregent Luitpold wird Schulschiff (hat schon Mischbefeuerung und die Mittelwelle ist für einen Dieselantrieb vorbereitet- und da wir eh Kessel ausbauen müssen, können wir auch am Diesel weiterbasteln und bei Verfügbarkeit diesen verbauen), Kaiser und Friedrich der Große werden genutzt und dann an das VBH weitergegeben, König Albert und Kaiserin werden verkauft. Prinzregent Luitpold wird dann aber ein komplett neues Schiff. Je nachdem wie sich die Bewaffnung zusammensetzen wird, verliert das Schiff geschätzt 20% Gewicht und der Schwerpunkt wandert weit nach oben! Mir persönlich schmeckt das ganricht!!! -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Achso, na dann ist alles gut
