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Everything posted by Walther_K_Nehring
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Es geht um das Wackeln bei leicht rauer See- die müssen relativ anfällig für Rollbewegungen gewesen sein.
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Deutscher Baum, Panzerschiffe
Walther_K_Nehring replied to x_scheer109_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Zu Erläuterung: Prinz Adalbert und Scharnhorst 1909 sind klassische Panzerkreuzer und balancen sich über Panzerung und Anzahl der 21cm Geschütze (teilweise mit kurzen Läufen) und passen analog zur St.Louis. Blücher ist so eine Grauzone- die müsste eigentlich das Bindeglied zur von der Tann sein und hat auch eher etwas mit den Großen Kreuzern gemein, statt mit einem eigentlichen CA. Aus fehlenden Alternativen und um den Baum überhaupt weiterführen zu können, kommt die auf T4 und hat die Querverbindung zum Panzerschiff-Entwurf 1/26- sozusagen der Prototyp der Deutschland-Klasse (langsamer mit 26Kn, 8,8cm Flak). Die Deutschland kommt dann auf den richtigen Platz, sofern man die 28er vom AP-Schaden wieder herunterbalanciert (siehe Scharnhorst). Das könnte aber auch bedeuten, dass die Graf Spee als Premium andere Werte behält, oder herabgestuft wird (ich würde sie einfach so lassen). Kreuzer P wird dann die besser gepanzerte und schnellere Graf Spee im Baum, einhergehend mit mehr Flak. Panzerschiff D/E bringt dann wieder mehr Panzerung und opfert etwas Geschwindigkeit. Schlachtkreuzer Zenker wäre dann so ein Kandidat, wo ich mittlerweile selbst wackle- ich würde den mittlerweile sogar auf T9 setzen, weil er 8 30,5er zu bieten hat. Der Handelsstörer auf T9 jedoch nur 6 28er/4 38er. Bei Letzterem würde ich den Rumpf vergrößern und 30,5cm L/56 Drillinge nutzen, dann baut das chronologisch auf. T10 ist ein vergrößertes Schlachtschiff O mit 30,5er Drillingen, ähnlich wie jetzt die angekündigte Odin, nur mit weniger Panzerung. Alternativ (mir persönlich lieber) nimmt man die "schwere O" mit 3x2 38cm und besserer Panzerung (also die letzte O-Variante, bevor sie dann richtige leichte Schlachtschiffe konzipiert haben) und passt de 38er Softstats an, dann ist es kein Fantasyschiff Marke WG, sondern wurde vom RMA selbst mal durchgerechnet (stehen neuen Schlachtschiff-Breyer drin, kann man nachlesen). -
Kriegt die Odin ein Kreuzer-Symbol? Man stelle sich auf T8 die Odin vor, gematched gegen eine North Carolina. Schau nur was Letztere alles overmatchen kann. Wenn die bei der Campermeta ihren Speed nicht in Positioning ummünzen kann und eine brauchbare Genauigkeit kriegt, liegen die Vorteile klar bei der NC. Da muss nicht mal ein guter Captain draufsitzen! Mehr ist dazu nicht zu sagen. Und was hat WG dir eigentlich in den Kaffee gekippt? Dein Fanboygetue wird langsam echt unerträglich. Und das sage ich nicht nur hier, sondern grundsätzlich bei jedem Thread, wo etwas gegen WG geschrieben wird. Was ist dein Problem? Rosarote Brille? Komm mal wieder runter. Man könnte glatt meinen, dass du einer der Devs bist und musst dich gegen alle verteidigen. edit: @Hargen_Tannhaus, @Dullman84 Schaut euch die "Meerschweinchen" aus dem 19. Jhd. an- da gab es auch eine Odin.
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[Spielbericht] Rule the Waves - US Navy mit Nehring
Walther_K_Nehring replied to Walther_K_Nehring's topic in Die Messe (Offtopic)
Interessant. Da ich aber aktuell an einem Spiel mit dem deutschen Kaiserreich sitze, das ich bei 1.05 noch angefangen hatte, da in Südwest-Afrika Öl habe und durch einen frühen Krieg gegen die Staaten Guantanamo und Panama habe + die Midways (die nichts kosteten), will ich da nicht abbrechen und patchen. Weil 1.06 ging noch, weil ich keine Flieger hatte, aber jetzt ist 1918 und ich trau mich nichts anzurühren, was irgendwie was Gravierendes ändern könnte, damit alles stabil bleibt. Ich will wenigstens ein Mal noch ein Playthrough ohne Fehlermeldungen schaffen! -
Ich wette da war Mr Stalingrad oder Mr Moskva am Werk, weil dieser 15cm Drillings-Tumor über Turm B noch rumschmarotzt! Das ist SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO undeutsch!
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Wenn die Yamato Wasserlinie zielt, ja. Da war mal ein Streifen mit 35 oder 40mm. Etwas höher gibt dann aber satte Pens.
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Das wäre aber der erste CL der ne Yamato frontal tankt- das darf nicht angehen und schon drei Mal nicht bei einem deutschen Schiff!
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Wenn den Spaguffen halt der Sprit ausgeht und sie sich einsch.eißen ihre Großkampfschiffe auch wirklich einsetzen zu wollen, kann sich die Kriegsmarine umsonst auf dem Atlantik Einen abzappeln. Aber das schreibe ich ja schon seit ein paar Monaten, bezüglich der Strategie der ultimativen Diversion. Und genau genommen hatten die Briten 3 Teiche zu "bespaßen", wenn wir Asien und ihr AGDA-Engagement mit hinzunehmen. Und spätestens als sie die Force Z eingebüßt hatten gegen ein paar Bomber, war da unten der Käse eigentlich gegessen. Und ich bin immer noch felsenfest davon überzeugt- die Deutschland/Lützow Ende 1940 im Atlantik, hätte den Briten das Genick gebrochen, bei gleichzeitigem Engagement der Italiener im Mittelmeer.
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Die Konstrukteure haben nicht gedacht, die Admiralität war das: Admiralität: "Können wir 30,5cm Drillingstürme in den Rumpf des modifizierten Panzerschiffs D verbauen?" Konstrukteure: "Nein, können wir nicht, wenn wir eine minimal ausreichende Schutzbreite des Unterwasserschutzes haben wollen. Der Abstand von barbette zu Torpedoschott ist viel zu gering." Admiralität: "Vielen Dank für die Auskunft. Weiter im Text"
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Aber zu all diesen 3x3 und 3x2 gibt es nichts weiter als theoretische Erörterungen. Du schreibst ja selbst "in Betracht gezogen". Selbst wenn man das umsetzt, dann macht man es einfach richtig und nicht so! Ein deutscher 30,5cm Drilling passt nicht in den Scharnhorstrumpf, das ist Fakt! Der passt wahrscheinlich nicht mal zwischen die Torpedoschotts.
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Und siehe da, WG kennt das FuMO 213 "Würzburg-D"- ihr Grasdackel!!! Wo sind die bei der Odin??????
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Das Ding nehme ich WG langsam krumm! Auf Tier 10, mit einer etwas besseren Schlachtschiff O-Panzerung, hatte ich so einen Entwurf in meinem Panzerschiffbaum! Sie machen jetzt ein Schlachtschiff mit 32cm Gürtel daraus. Da Capo! Ansonsten ist das Ding eine komplette Missgeburt! Es gab theoretische Überlegungen die Panzerschiffe D+E (Projektnamen für Scharnhorst und Gneisenau) mit größeren Kalibern auszustatten, nachdem man sich entschlossen hatte, sie als Schlachtschiffe zu bauen und nicht als Panzerschiffe. Laut Führerweisung blieb es dann bei 28cm, um die Briten nicht zu verärgern- dazu gibt es einen Haufen Literatur, sofern man als Dev gewillt ist, sie auch zu lesen und sich nicht auf seine sch.eiß Schreibtischschubladen konzetriert! Zu diesen Überlegungen gibt es nicht einmal Designstudien, geschweigedenn Konzeptskizzen oder irgendwelche Preliminary Designs, die durchgerechnet wurden! Es gibt die Panzerschiffe D+E mit 2x3 28cm, dann gibt es 3x3 28cm mit schwerer Kreuzerpanzerung und dann gibt es 3x3 28cm mit Schlachtschiffpanzerung! Andere Details waren die Anzahl der Flugzeugkatapulte und der Sekundärartillerie. Dieses Ding ist komplett bei den Haaren herbeigezogen und hat nicht mal ansatzweise etwas mit einem deutschen Design zu tun, denn: Wir reden hier über ein Design aus 1933/34! Doppelt überhöhte Türme wurden und wären bei deutschen Schiffen nie verwendet worden, alleine schon aus Stabilitätsgründen, ergo ist der 15er Drilling auf der (vorderen) C-Position völliger Schwachsinn! Vgl. hierzu den Zenker-Schlachtkreuzer von 1928- am Heck hat man einen über-überhöhten 15er Drilling positioniert und das auch nur, weil dieser auf Höhe des vorderen Turmes B liegt, weil man einen Decksprung vorgesehen hat, ergo der hintere Heckturm ein Deck niedriger liegt. Also wenn WG sowas machen will, dann haltet euch gefälligst an deutsche Schiffsarchitektur, ihr Banausen! Kommen wir zu den 15er Drillingen an sich- die wären da schon nicht mehr verbaut worden! Mit dem 15cm L/55 C/28 Doppelturm hatte man bereits einen leichteren, dennoch besser geschützten und moderneren Turm als der C/25 Drilling. Warum hier nicht an der Scharnhorstaufstellung orientieren? Oder meinetwegen 4x2 15cm L/55 C/28 + 6x2 10,5cm L/65 C/31 und ersetzt dann alles durch 12,8cm L/45 C/41 DPs? Kommen wir zur Feuerleitung: wo sind die FuMO 213 "Würzburg-D" auf den Wackeltöpfen für die 12,8cm? (vor allem wenn wir 55mm Flak haben, dann sind wir zeitlich auch so weit) wo ist der dritte E-Messer für die HA? Alle deutschen Großkampfschiffe haben 3 E-Messer in Drehhauben für die HA + die Turm-E-Messer! wo ist der zweite E-Messer für die 15cm, wenn es keine Turm-E-Messer gibt? Bei den restlichen FuMO/FuMB gehe ich halbwegs konform- das war eh immer ein Mischmasch aus allen möglichen Geräten (wir bewegen uns hier aber in einem Altersbereich von 6-7 Jahren Unterschied zwischen den Geräten!). Die HA haben sie augenscheinlich ordentlich hochskaliert (Rohrabstände scheinen zu stimmen, Größe des Turms), aber wie in Gottes Namen wollt ihr einen größeren Decksdurchbruch bei Turm Anton rechtfertigen, wenn ihr den schlanken Scharnhorst-Rumpf nutzt? Der effektive U-Schutzbreite war hier bei der Scharnhorst schon so stark runterskaliert worden, dass es gerade so als ausreichend angesehen wurde und ihr pappt einen 30,5er Drilling drauf. Tolle Wurst! Welche Kaliberlänge kriegen wir? Billiges Copy-Paste der WW1 L/50 oder hat sich jemand Gedanken zu den projektierten L/56 gemacht? Warum Drillinge? Es gibt einsehbare Dokumente, wo 4x2 oder 2x4 vor 3x3 der Vorzug gegeben wurde, alleine schon wegen dem Einschießverfahren und der koordinierten Feuerleitung. Erste Wahl wäre immer 4x2 gewesen. Bei der Scharnhorst hat man 3x3 auch nur genommen, weil man mit dem 28cm Drilling ein halbwegs fertiges Geschütz in einem passenden Turm hatte. Und um eine Gegnerklasse von Schiffen zu kontern, nimmt man normalerweise eine Kombination aus schwererem Kaliber und Konterpanzerung. 32cm Gürtelpanzerung reicht gegen die französischen 38cm (siehe Bismarck) bei weitem aus, aber warum dann 30,5cm? Dann lieber 33cm oder 35cm und die dann in 4x2. Die kommen wenigstens auf kleinere Decksdurchbrüche, ergo schlankere und evtl. kürzere Schiffe. Oder man belässt es bei der Länge und holt mehr Geschwindigkeit heraus! Solche Banalitäten wie 2 kleine Schornsteine will ich jetzt nicht runterbuttern, aber es wirkt eher exotisch auf einem deutschen Großkampfschiff der 30er Jahre. Selbst ein Mischantrieb (wenn sie das im Sinn gehabt haben) wäre eher mit dem großen Schornstein der Scharnhorst ausgekommen. Der vorderste 55mm Flakturm lebt recht gefährlich, wegen dem 12,8cm Turm direkt daneben. Also derjenige, der sich zu diesem Schiff "Gedanken gemacht hat", hat sein Ziel absolut verfehlt. Sorry, setzen 6! Vor allem warum bringt man hier jetzt einen Bruch zum bisherigen Vorgehen? Das wird wieder ein Balancing-Exot Ich komme da nicht mehr mit, sorry! Vor allem weil es genug Vorlagen gibt, wenn man sich mit einschlägiger Literatur befasst. Dann hätte man auch eine Vorstufe der Bismarck nehmen können mit 4x2 33cm oder 4x2 35cm, oder von mir aus die schwere O mit 30cm Gürtel + schweres Deck mit 4x2 38cm oder 3x2 38cm.
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Die Sowjetische Marine 1925 - 1945
Walther_K_Nehring replied to Kaeptn_Pantau's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
OK, ist einleuchtend. Aber dann sind wir wieder bei der Zweckmäßigkeit- wenn die Getriebe werkseitig erst garnicht gescheit eingestellt werden und das auf einen neuen Fahrer trifft, dann wird halt auch auf dem Getriebe rumgehackt, oder nicht? Und ich beziehe mich nicht unbedingt nur auf die Beute-T-34, sondern kenne auch Russen und Jugoslawen, die über den T-34 kein gutes Wort verloren haben in Bezug auf das Getriebe. Wenn man natürlich eine Friedensarmee hat, wie die NVA und da jedes Getriebe gehegt und gepflegt wird, evtl. auch Modifikationen vorgenommen werden, dann läuft das Ding sicherlich und schnurrt wie ein Kätzchen. Und nochmal, ich sage nicht, dass der T-34 ein Scheißpanzer ist (das war der Sherman vor dem Easy 8). Er war zweckmäßig und dadurch erfolgreich, weil er massig an die Front rollen konnte. Ein Pz IV war ab der Version F2/G auch erfolgreich, vor allem auf die Abschusszahlen bezogen. Aber hervorragend? Dazu gehören andere Atribute! Auf den WW2 bezogen, würde ich sagen, gibt es nur ganz wenige hervorragende Panzer und Panzerfahrzeuge weltweit- Stug III G (robust, für deutsche Standards einfache Technik, hohe Abschusszahlen), PzKfw V Ausf. G "Panther" (weil man es erst dort allmälig verstand die Kinderkrankheiten auszumerzen- leider waren hier die meisten geschulten Panzerbesatzungen schon verheizt). Evtl. würde ich mich breitschlagen lassen und die Endproduktion/Nachkriegsproduktion des T-34/85 mit aufnehmen. -
Die Sowjetische Marine 1925 - 1945
Walther_K_Nehring replied to Kaeptn_Pantau's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Sorry, aber das ist absoluter Humbug. Der T-34 war höchstens zweckmäßig- ein fahrender Panzerkasten mit drehbarem Geschütz unter Panzerschutz. Mehr nicht. Es wurde aber auch nicht mehr von dem Ding verlangt. Nahezu alle Verschleißteile sind auf eine recht geringe Kilometerleistung ausgelegt, weil man eh von einer begrenzten Nutzungsdauer ausgeht. Das Getriebe ist so bockig, dass man Gänge mit dem Hammer reinhauen musste. Dafür war der Motor klasse- bei entsprechender Haltbarkeit, wahrscheinlich einer der besten Motoren seiner Zeit. Man konnte ihn aufwerten über die längere 76mm und später 85mm Kanone und eben auch neue Türme, später auch mit Funkausstattung. Aber im Kern blieb er eigentlich immer nur das erfolgreiche Turnierpferd, das nur so hoch springt, wie es gerade muss. Also wenn du schreibst erfolgreich, gehe ich konform. Hervorragend ist aber was Anderes! Wenn du einen hervorragenden Panzer aus russischer Produktion suchst, dann nimm den T-54/55. Der war zu seiner Zeit führend und da wäre kein M26/46/47 mitgekommen, der Centurion war zu langsam. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Die deutsche Reichsregierung erkennt diesen Nansen-Pass als Übergangspapier an und ermöglicht russischen Flüchtlingen die Einreise in das Auffanglager Arys, das auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes errichtet wird (es wird versucht eine Kapazität für 2000 Flüchtlinge zu schaffen), nachdem sie in Polen oder dem Vereinigten Baltischen Herzogtum eingereist sind. Hierzu werden feste Fluchtkorridore versucht zu übermitteln, um die Flüchtlingsströme zu kanalisieren. Ein möglicher Bahntransport wird gerade geprüft. Nach der Registrierung und dem Anlegen eines Führungszeugnisses, werden die Ankömmlinge auf ihre Barracken verteilt und können sich dort einrichten. Jede Barracke wird an das Wassernetz angeschlossen, oder wird kurze Wege zu Brunnen haben. Darüber hinaus wird es eine kleine Agrarfläche ("Gemüsegärtchen") zur Selbstversorgung geben. Die Einreisenden verpflichten sich einen entlohnten Arbeitsdienst zu verrichten, der in der Landwirtschaft (Erntehelfer) oder im unterstützenden Handwerk auf dem Truppenübungsplatz oder umliegenden Fabriken oder Manufakturen verrichtet werden kann. Ab 21:00h gilt eine strickte Ausgangssperre. 20:30h ist Lagerappell. Unentschuldigtes Fernbleiben des Appells wird mit Arrest bestraft und kann bei mehrmaligem Vorkommen mit der Ausweisung bestraft werden. Nach der eindeutigen Herkunftsklärung (sofern möglich, Abgleich mit russischen Dokumenten), einer festen Lagerzeit von 120 Tagen und dem Erbringen eines "Nachweis zur Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift", wird die Weiterreise ins Reichsgebiet gestattet. Dies erfolgt nur nach Vorlage einer Arbeits- und Wohnsitzbescheinigung. Das Ostsee-Kreuzergeschwader wird um ein Lazarettschiff und 2 Kreuzfahrtschiffe ergänzt und operiert vor der Narwa-Mündung. Sich dort einfindende Flüchtlinge werden an Bord der Schiffe geholt und versorgt und dann nach Tallinn verbracht (mit anschließender Registrierung und Ausstellen des Nansen-Passes). Die DDG "Hansa" und die CKG stellen Frachter zur Verfügung, mit denen Hilfsgüter von Tsingtao nach Wladiwostok gebracht werden können. Wir rechnen mit der Aufnahme der Lieferungen ab Ende September. Früher wird angestrebt, kann aber auf Grund von Schiffstransfers und Wartungsarbeiten nicht garantiert werden. Im Armeeoberkommando 11 werden Vorkehrungen getroffen, wie man den Einsatz in Russland reibungslos bewerkstelligen kann. Oberste Priorität hat die defensive Kampfweise und es werden Evakuierungsvorstöße geübt. Erstmalig unter der Verwendung von Tanks und gepanzerten Transportwagen. Hauptaugenmerk wird auf die möglichen Fluchtkorridore (s.o.) gelegt. Vorgabe ist Kampfhandlungen wo möglich zu vermeiden, wo es sich allerdings nicht vermeiden lässt, den Gegner vernichtend zu schlagen. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Nach dem was gerade anrollt, locker 3 Jahre Du hast gerade das Nutzungsrecht für Tsingtao erhalten und schon laufen Schiffe vom Habsburger Lloyd aus, um Wladiwostok zu versorgen. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Aber so richtig den Frack voll von Deutschland mit zehntausenden Hungertoten auf dem Rückmarsch der Überlebenden, den gab es eben nicht. Und die Soldaten kamen eher heim auf ihre Höfe, was u.U. in weniger Nährboden für die Bolschewiki bedeuten könnte. Die sehe ich stärker in den Arbeitervierteln der Großstädte. Die ländlich russische Bevölkerung ist normalweise sehr gläubig und zu der Zeit auch eher zarentreu. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Nunja, eine Quasi-Mobilmachung ist das nicht. Es sind nur die in Frage kommenden Einheiten marschbereit- nenne es deutsche Gründlichkeit und Organisation. Die Erschießungen sind deutsche Innenpolitik und ersetzen den Tod durch den Strang. Dies betrifft eigentlich vorrangig Hochverräter, bzw. rote Redelsführer, die sich durch schwere Straftaten schuldig gemacht haben. Kann auch passieren, dass manche "auf der Flucht erschossen werden". Was die Intervention betrifft, so wird das mit der Weißen Regierung abgestimmt und es müssen eben Aufmarschkorridore vereinbahrt werden. Für eine großangelegte Offensive habe ich persönlich auch keine Lust, vielmehr kann so ein Expeditionskorp das wieder gesicherte Territorium besetzten und verteidigen. Die aktive Kriegsführung dürfen die Weißen gerne selbst übernehmen. Für diesen Fall würden wir Pillau oder Danzig zur Verfügung stellen. Aber auch hier böte sich an mit dem Vereinigten Baltischen Herzogtum in Verbindung zu treten und nach den Häfen Riga oder Tallinn, evtl. auch Libau zu fragen, die lägen weit näher am potenziellen Operationsgebiet. Andersrum wäre es tatsächlich von Vorteil, wenn sich Japan und die USA um Sibiren kümmern könnten, während der Rest sich um die europäischen Bereiche kümmert. Sollten uns Nachrichten ereilen, dass nicht-russische Staatsbürger über den Seeweg vor dem Bürgerkrieg zu fliehen gedenken, werden wir Beistand leisten und uns an Evakuierungen beteiligen. Notfalls unter Deckungsfeuer der Kreuzergeschütze, sollte das Feuer auf deutsche Schiffe oder Zivilisten eröffnet werden. -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Rote Versammlungen in Deutschland werden verboten und es drohen empfindliche Zuchthausstrafen. Rote Banden sind verboten und werden als paramilitärische/terroristische Vereinigungen aktiv verfolgt und bei schwerwiegendem Tatbestand kommt es zu Erschießungen. In den Großstädten mit erhöhter roter Bedrohung (Berlin, München, Hamburg, Köln) kommt es zu nächtlichen Ausgangssperren, teilweise mit Massenfestnahmen. Es wird eine geheime Reichspolizei geben, die die Aufgabe hat kommunistische und faschistische Gruppen aufzuspüren. Sie arbeiten eng mit der Grenzpolizei zusammen, um die Ausreise von solchen Individuen nach Russland (oder generell in den Osten; Agenten sitzen im Ausland- vor allem in Serbien und Montenegro, die die Ausreise über Drittländer versuchen zu verhindern) verhindern zu können, die die Absicht haben die Roten Truppen zu verstärken. Verdächtige Individuen werden mit strengen Ausreisesperren belegt. Grundsätzlich ist die Destination Russland bei Ausreisen nur Handlungsreisenden und Diplomaten gestattet mit entsprechenden Papieren (bei ersteren nach einer gründlichen Prüfung). Eine Sondererlaubnis ist nur in Einzelfällen und nur sehr schwer zu kriegen. Das Ostsee-Kreuzergeschwader wird in Alarmbereitschaft versetzt und operiert eng an der Küste des Vereinigten Baltischen Herzogtums, um dessen Hoheit, gerade im finnischen Meerbusen gewährleisten zu können. Die britischen Kreuzer sind hier sehr willkommen und es wird wohlwollend als Zeichen der Verbundenheit aufgenommen. Sollten schwere russische Einheiten auslaufen, wird das 1. Aufklärungsgeschwader in die Ostsee verlegt. Im Reichstag wird, angestoßen von den konservativen und liberalen Parteien, über einen Einsatz von Bodentruppen in Russland debattiert. Mit einer Dreiviertelmehrheit wird für ein militärisches Engagement auf Seiten der Weißen Armee abgestimmt und es wird Außenminister von Brockdorff-Rantzau nach Paris, London, Wien und Budapest geschickt, um ein gemeinsames Engagement zu erörtern. Mit Tokio wird via Telegramm Verbindung aufgenommen und eine japanische Delegation wird nach Deutschland eingeladen, um die Angelegenheit zu besprechen (natürlich betonen wir, dass dies keine Respektlosigkeit gegenüber den Japanern ist, dass wir nicht persönlich vorbeikommen, sondern einfach der Dringlichkeit und der Entfernung geschuldet ist). In diesem Atemzug wird es auch ein Telegramm nach Washington geben, der den Sachverhalt schildert und nach einem amerikanischen Expeditionskorps anfragt. Generalfeldmarschall August von Mackensen übernimmt erneut den Befehl über das Armeeoberkommando 11. Dieser versetzt das III. Armee-Korps in Marschbereitschaft (ein Novum wird die neu aufgestellte 5. Kavallerie-Brigade sein, die die neuen LK II-Tanks ins Feld führen soll). Die Reserve-Korps IV und X erhalten bis auf Weiteres Ausgangssperren und werden ebenfalls schrittweise remobilisiert. OOR: Wie steht es um die Romanows? Gehe ich richtig in der Annahme, dass die in Ganina Jama schon vor sich hinsafteln? Und wenn die Ermordung Willis (Ur-)Großnichte publik werden sollte, dann gehe ich fest davon aus, dass eine deutsche Expedition auch schnell zur Chefsache erklärt werden könnte (wenn die Briten schon die bucklige Verwandtschaft heimholen wollen). -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wie wäre es dieses Gesuch an das Vereinigte Baltische Herzogtum zu richten, damit stünden Riga oder sogar Tallinn offen. Ansonten könnten wir nur Pillau bereitstellen und damit sparen sie nur etwa die Hälfte an Weg von Skapa bis Kronstadt oder St. Petersburg. -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Gehe ich richtig in der Annahme, dass wir sowieso noch untereinander ein Bündnisvertragswerk ausarbeiten müssen, bei dem eine Art Eskalationsklausel vereinbahrt werden könnte? Darin könnte man etwaige Fälle als Eskalation deklarieren (u.a. einseitige Aufkündigung des Vertrages oder nachträgliche Nichtratifizierung des Londoner Flottenabkommens). Ich denke, ich werde mal Eildepechen auf den Weg bringen -
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Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
In diesem Falle gäbe es ein "Gegenmanöver". Deutschland würde darauf drängen eine multinationale Flotte (DE/FR/GB) vor der ehemaligen Otranto-Speere kreuzen zu lassen und Schießübungen durchzuführen. Köstlich Bei der Gelegehneit sollten wir vielleicht tatsächlich darüber nachverhandeln (in 5 Jahren), ob es nicht sinnvoll wäre Sperrforts (wie Fort Drum) auch zu reglementieren. Theoretisch könnte man auf jeder stabileren Sandbank oder jedem Felsen solch ein Monster bauen und stark befestigen und armieren. edit: Stellt euch mal Helgoland als riesigen Betonklotz vor -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ihr büßt das ja nicht ein, stimmt. -
Onlinespiele: Eure Highlight's
Walther_K_Nehring replied to Eisenherzog's topic in Die Messe (Offtopic)
Waren wir über den unanständigen Punkt nicht schon längst hinaus -
Was wäre wenn...? Wilson's Warplan
Walther_K_Nehring replied to 1MajorKoenig's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Da fällt mir gerade ein netter Schlussakt für die japanische Expansion in Asien ein: Japan holt sich Chabarowsk, Wladiwostok und besetzt große Gebiete Sachalins und Kamtchatkas. Da schauen alle gerne zu, weiil man sich nicht die Pfoten verbrennen will. Außerdem ist es kalt in Sibirien. Doch plötzlich *Spannungsbogen aufbauen*... ...greifen sie nach China- Port Arthur muss es sein! GB und D fühlen ihre großen Handelshäfen bedroht und schmieden das Bündnis aus Elben und Menschen. Tenno Sauron wird ein Ultimatum gestellt, das dieser ignoriert. Aus Shanghai lauft die britische Flotte unter Admiral Gil-Galad und aus Tsingtao die deutsche Flotte unter Vizeadmiral Elendil und seinem Sohn Konteradmiral Isildur. An den Hängen des Schicksalsberges kommt es dann zur alles entscheidenden Schlacht. Mal ohne blöd jetzt- die Japaner können sich ungestraft wirklich nur Russland holen und vielleicht das ein oder andere unbesiedelte Eiland in der Südsee, vielleicht grade groß genug für ein Flugfeld oder eine Zerstörerbasis. Problem ist, außer Kokosnüsse und evtl. ein Bisschen Kautschuk haben sie keine Handelswaren. Sobald es an die schmackhaften Brocken geht- Indonesien, Philipinen, China, Indochina, Guinea- holen sie sich blutige Nasen. Und da arbeitet auch jeder zusammen. Die Briten und Amis haben auch mit Russland zusammengearbeitet, obwohl man Churchill nachsagt er hätte Stalin abgrundtief gehasst. Von daher kann ich mir auch eine große Koalition gegen ein zu sehr expandierendes Japan ganz gut vorstellen. Was die deutschen Ambitionen anbelangt- ich denke mal der Kaiser kann ganz gut einschätzen, dass man mit einem blauen Auge davongekommen ist und dass man jetzt lieber den Ball flachhalten sollte. Mit einem treu verbundenen Österreich und damit Ungarn im Schlepptau, dazu Polen als abgesicherten Verbündeten, wenn nicht sogar Marionettenstaat und das Herzogtum Deutsch-Baltikum definitiv als Marionettenstaat, hat man so viel Einfluss in der Ostsee und Kontinentaleuropa gewonnen, dass man trotz ein paar verlorener Kolonien, stärker dastehen sollte als vorher. Wenn dann das Bündnis mit Frankreich tatsächlich Früchte tragen sollte, wovon ich überzeugt bin, weil viel zur Zusammenarbeit angestoßen wurde, dann gibt es eigentlich auch keine Ambitionen mehr. Eine europäische Landnahme durch Deutschland wird es höchstens über politischen Einfluss geben- und hier kann ich mir höchstens noch die Ukraine vorstellen (ich möchte hier den Frieden von Brest-Litowsk ins gedächtnis rufen). Ich denke mal die Finnen sind da autark genug, sich nicht von Deutschland vereinnahmen zu lassen und wenn die es schlau anstellen, kriegen die in den Wirren des russischen Bürgerkrieges ein Stück vom Kuchen ab. Warum nicht versuchen Murmansk sich unter den Nagel zu reißen oder Karelien? Unterm Strich heißt das einfach, dass sich der Herr Major einfach Gedanken machen muss, welchen Weg der Entgleisung er einschlagen möchte. Alles hat seinen eigenen Charme. Und es gibt 5 potenzielle böse Buben, denen man auf die Finger kloppen kann: Russland, bzw. Sowjetunion, Italien unter Mussolini, die Osmanen, die Japaner und die Ungarn oder Rumänien.
