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Walther_K_Nehring

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Everything posted by Walther_K_Nehring

  1. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Die polnischen T-72 wurden stark abgebaut und dienen eher im zweiten Glied in der "Reserve" oder im Heimatschutz. Soviel ich mitbekommen habe, hat aber Polen einen Deal abgeschlossen mit einem eigenen oder tschechischen Hersteller zur Kampfwertsteigerung, der sie T-72 in die Nato integrieren soll (also ans GPS angliedern und so Zeug). Die Nato-Bereitschaft (QRF) machen die Leos die für den obligatorischen, symbolischen 1 Euro rüberverscherbelt wurden, genauso wie die natofizierten Mig 29 der NVA. Da langt man sich doch an den Kopf! Dass man neuen Mitgliedern eine kleine Finanzspritze oder ein Willkommensgeschenkt macht, ist ja kein Ding. Aber für 1 Euro hätte ich gerne 10 Leos genommen Und der nächste Sprung ist der A7V, da dieser die Motorisierung und Mobilität auf A4-Verhältnisse hebt, sprich der Leo 2A7V wird wieder spritziger und somit auch duellfähiger. Die obligatorische Technik wurde natürlich auch nachgerüstet. Ich persönlich würde jetzt den nächsten Schritt gehen und den A5-Turm gegen den A4 Evolution-Turm tauschen (also umbauen) und die Wannenfront ebenso. Und das würde ich bei allen 300-350 Leos machen. Ein Battaillon würde ich auf den Typ POS UrbOp umrüsten und die mir für Auslandseinsätze aufsparen.
  2. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    2A7V- aktuell nur Demonstratoren. Sollen aber für die BW kommen. Beim 2A4 ist es so eine Sache- die o.g. Zusatzpanzerung zum Leo 2A4 Evolution macht das Ding knüppelhart von vorne. Und die DM53/63 für die Rh120 L/44 reicht auch aus gegen das Gros der russischen Panzer. Und nein, ich unterschätze die Russen nicht. Sie sind Improvisationstalente und gerade die angesprochenen einfachen Lösungen für komplexe Probleme (Bleistift im All^^) machen sie unberechenbar, weil man vom eigenen technischen Ansatz ausgeht und dann vglb. russischem Gerät den eigenen Fortschritt nicht zutraut. Die Panzermuseumsbeiträge kenne ich zum Teil und muss mal wieder schauen und auch auffrischen. Was die Phoenix anbelangt, die AMRAAM kommt halt auf etwas über 50Km und somit weit mehr als die Sparrow, die als die medium range Waffe gesehen wird. Und mit der gesunkenen Bedrohung russischer Bomber, vor allem der Tu-95, bedarf es auch keiner FK mit dieser Reichweite, zumal die Raketenreichweite der SM3/6 von unten ergänzend wirkt. Wenn man der AMRAAM vielleicht ein Reichweitenpaket verpassen kann in absehbarer zukunft, braucht man keinen Phoenix-Nachfolger mehr. Und schau dir mal ne Phoenix an, die ist geschätz 3-4 Mal so groß wie Sparrow oder AMRAAM- ergo nehme ich lieber die kleinere Waffe mit. Dazu auch noch ein Funfact- die Tomcat hätte keine Zulassung zur Landung auf einem Träger erhalten, wenn sie nicht zumindest 2 Phoenix abgefeuert hätte, weil sie sonst zu schwer zur Landung gewesen wäre.
  3. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Die Sache mit der FK-Dotierung hatte ich ja schon relativiert und ein "gezielt auf Luftabwehr ausgerüstet" vorangesetzt. Tomahawks und Harpoons braucht man mit der SM-6 nicht mehr unbedingt, bleiben lediglich ASROCS, da gebe ich dir Recht. Da denke ich aber einfach, nimmt man eine zusätzliche europäische Fregatte mit oder eine weitere Arleigh Burke und verteilt auf alle Schiffe ein paar ASROCS. 2 Ticos und 3 AB + 2 Subs und 1 CV im Kriegsfall mit Russland oder China kommen mir eh relativ wenig vor. Mir ging es in erster Linie auch nur darum, welchen Sinn es macht so eine Gruppe mit ballistischen Raketen anzugreifen- nämlich Keinen, weil man kaum durchkommen wird. Außer man wirft genug Dreck an die Wand, dann bleibt irgendwann auch mal was kleben. Und soviel Dreck haben weder China noch die Russen, ohne dass sie anschließend mit runtergelassenen Hosen dastehen. Beim T-90 und T-14 habe ich die leistungsgesteigerte 125mm schon auf dem Schirm. Die ist dennoch weit unter den Leistungsdaten der Rh120 L/55 und den vermuteten Daten der Rh130 auch, da sie eher im Bereich Präzission weiterentwickelt wurde (die kämen mit je nach Munitionstyp auf 800-900 RHA mit KE bei 1000m- gehen wir davon aus, dass ein Leo 2 A7V mit Strv.122 Zusatzpanzerung oder AMAP-B an der Wannenfront dagegengesetzt wird, dann käme die Strv.122 ja schon auf 780mm RHA gegen KE). Und ja, ich gehe beim T-72 auch von gut geschulten russischen Besatzungen mit entsprechender Technik aus, so dass das kein irakisches Fallobst wird. Das große Problem des T-72 ist und bleibt aber immer noch seine Raumaufteilung (weil er sch... klein ist) und der von Grund auf leichten Wannenpanzerung- selbst mit Kontakt-5 ist der nicht wirklich konkurrenzfähig. Das ist und bleibt ein Panzer für die zweite Reihe- ist halt ein Problem, wenn über die Hälfte der Panzerstreitmacht aus 2. Reihe-Panzern besteht. Das Drecksding hat ja nicht mal eine Chrom-Vanadium-Beschichtung für die Hauptwaffe- wahrscheinlich weil das Ding im Krieg eh wieder nur auf 30-40 Betriebstunden ausgelegt ist. Und die neuen längeren Wuchtgeschosse können von der T-72/80 Hauptwaffe nicht verschossen werden. Ich gehe mal davon aus, das lag daran, dass man nach Ausmusterung der F-14 keine Plattform mehr hatte, die Phoenix zu verschießen. Und die F/A-18 ist vglw. recht klein, sogar der Superhornet traue ich mit viel Wohlwollen gerade mal 2 Phoenix zu zu tragen. Deshalb wirkt die SM3 zum Beispiel außerhalb der Erdatmosphäre via Kill Vehiceln, auch mit mehreren Penetratoren. Die abzuschießende Rakete macht sich selbst kaputt, weil sie durch den Penetrator fliegt. Die SM3 legt diesen Penetrator in den Weg der Gegnerrakete und braucht dafür nicht mal Sprengstoff. Wegen der hohen Anfluggeschwindigkeit nehme ich aber auch nur überschlägig 50% Abschussquote an, wobei die ESSM schlechter treffen dürfte, während die SM3 in den hohen 80% liegen dürfte.
  4. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Nunja, den Vorteil der Phoenix besitzen die Amis nicht mehr- eine herbe Lücke meiner Meinung nach. Ansonsten ist die Frage, wann Harpoon spielte- hatten da die Ticos schon VLS oder noch die Doppelstarter? Das kann man kaum vergleichen. Und dann muss ich noch dazusagen (zu meinem vorherigen Beitrag), dass ich eine Seeschlacht in diesem Ausmaß maximal im Pazifik sehe. In Europa, z.Bsp. in der Island-Gap, ist ausgeschlossen. Das werden maximal U-Jagd-Szenarios, evtl. russische U-Bootrudel, die auf Carriergroups angesetzt werden und da versuchen das Beste draus zu machen. Eine Seeschlacht mit russischen Überwassereinheiten sehe ich eigentlich nur im Nordpazifik unter Beteiligung japanischer Einheiten. Und da bin ich auch sehr guter Dinge, dass das den Russen weniger gut bekommen könnte- ohne massive Luftunterstützung (Bomber Tu-22M + Tu-160 und Jäger Su-27 + Nachfolger/Weiterentwicklungen).
  5. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Zur Stabilität neuer Schiffe- Kofferdämme machen es mittlerweile möglich, dass selbst ein Kielbrecher nicht zu 100% durchkommt bei kleinen Einheiten wie Korvetten oder Zerstörern. Ansonsten besitzen Kriegsschiffe keine oder kaum Panzerung- meistens sind die Brücken gegen Splitter und bis 12,7mm gepanzert! Panzerung ist normal eher ein Problem, weil sie Projektile und FK verlangsamt, die dann im Inneren des Schiffes detonieren, anstatt evtl. hindurchzufliegen und wieder draußen zu detonieren. Was das Thema 1MT Atomsprengkopf in der Nähe einer Flotte betrifft- das ist Utopie. Keine Streitmacht der Welt hat das Potenzial eine Carriergroup zu vernicht und dann immer noch genug Stärke, um so einen Angriff erneut durchzuführen. Und Nuklearwaffen sind kostspielig. Und damit ein solcher Sprengkopf durchkommt, muss er erst mal den Schirm von hunderten SM3 durchbrechen, wird dann noch mit nahezu 1000 ESSM konfrontiert, hat dann noch Rohrwaffenbeschuss auszuhalten (76mm bis 127mm) und je nach Annäherung noch die CIWS. Wieviele Sprengköpfe wollt ihr schicken? Selbst kleinere kT-Sprengköpfe, von denen man mehrere schicken kann, müssen schon in Massen eingesetzt werden. Selbst eine mögliche Taktik, eine Carriergroup via Interkontinentalraketen einzugabeln, die Druckwelle zu nutzen um die Elektronik zu verkrüppeln, um für kleinere Waffen den Weg freizumachen funktioniert so nicht, weil die SM3 in der Lage ist orbital eingesetzt zu werden (und die SM6 ist gerade in der Entwicklung/evtl. Erprobung, die immer noch in der Atmosphäre gegen ballistische Raketen eingesetzt werden kann)- wollt ihr einen orbitalen Sättigungsangriff starten, um AEGIS + SM zu überlisten, nur um dann später in der Medium-Sphäre hängen zu bleiben- wie gesagt, ich schätze mal den Bestand an ESSM jeder Carriergroup auf locker 1000 Raketen (voll bestück vorausgesetzt- in Friedenszeiten sieht das bestimmt anders aus)- eine Arleigh Burke hat knapp 100 VLS-Zellen (90-96 lt. Wiki), eine Tico hat 122 VLS-Zellen- gesetzt die werden gezielt auf Luftabwehr ausgerüstet (also keine Tomahawks bei den Ticos- könnte man auch über die SM6 kompensieren), kommen wir bei 2 Ticos und 3 Arleigh Burkes auf maximal 532 VLS-Zellen, dazu kommen die ESSM-Starter des CV und evtl. eine eingeschränkte Kapazität bei den beiden U-Booten (ich schätze mal 25% AA-FK)- was aber vorraussetzt, dass die Carriergroups nicht umstrukturiert werden- bei einer Dotierung von 50% SM und 50% ESSM auf potenziell 266 SM3/6 und 1104 ESSM bei der Standardzusammensetzung. Kommt da auch nur eine weitere Arleigh Burke dazu, oder eben noch europäischer Firlefanz, vervielfacht sich die Anzahl an SM und ESSM. Sagen wir mal AEGIS + seine ganze Bewaffnung erreicht 50% Abschussquote, müsste man mit mehr als 685 Kernwaffen angreifen (für eine Carriergroup- dann folgen noch mindestens 8 + 3 europäische), um einen einzigen Treffer zu erzielen. Da sind dann aber die Rohrwaffen noch nicht eingerechnet, die sicherlich auch noch ein paar Raketen beschädigen oder abschießen, so dass sie unschädlich gemacht werden und einfach nur ins Meer stürzen. Und dann bin ich überzeugt, dass die CAP auch noch ein paar FK auf dem Gewissen haben wird. Wieviele Kernwaffen soll Russland bitte schön besitzen, dass sich das rentiert? Da opfern die Russen locker 10% des ballistischen Nuklearwaffenarsenals + seine komplette Bomberflotte + das ein oder andere U-Boot. Die wären danach für einen gleichwertigen Schlag nicht mehr in der Lage und opfert darüber hinaus Potenzial um ballistische Kernwaffen der Nato zu kontern (Erstschlag gegen Raketensilos). So dumm wären die Russen nicht! Das wäre vergleichbar mit einem Schwergewichtsboxkampf, wo der leichtere Techniker auf einmal anfängt die Deckung hängen zu lassen und wilde Schwinger verteilt, die in der Deckung des schwereren Straßenschlägers hängen bleibt. Dazu sind die Russen einfach zu clever! Was FlaRak-Stellungen anbelangt, so werden die durch Wild Weasel-Einsätze in Verbindung mit der AGM-88E AARGM so ziemlich sicher aus dem Spiel genommen! Was hieß es denn im Kosovo-Krieg über die serbische Luftverteidigung? Eine der Stärksten weltweit, modernstes russisches Material und abgeschossen wurden 4 oder 5 Flugzeuge bei hunderten Einsätzen, wovon sicherlich noch die Hälfte auf das Konto der Rohrwaffen ging (die abgeschossene F-117 soll durch Rohrwaffen abgeschossen worden sein)! Da reicht ein Uralt-Tornado ECR in der Luft mit 4 AARGM und den Raketenstellungen im Umkreis von 150Km geht der Stift. Und mittlerweile können auch F/A18 E/F und F-22 diesen FK nutzen, die beide über gute Stealth-Eigenschaften verfügen, ergo müssen die Bodenstellungen lange aktiv suchen, um die Chance auf Ziele zu haben und dann kommt der Gegenschlag, bevor die eigene SAM gestartet ist und schaltet das Feuerleitradar aus(wenn das Radar nicht gerade auf einem LKW steht und nach der Aktivsuche schnell wegfährt, kriegt sie aufs Dach!). Und selbst Deutschland hat den FK bestellt und die F/A18 E/F ist ja im Gespräch als Tornado-Ersatz. Unter dem Strich will ich nicht sagen, dass Russland oder China Luftpumpen sind und nix auf dem Kasten haben, aber die Nato ist definitiv (noch) das stärkere Bündnis mit der besseren Bewaffnung. So einfach wie ihr das zum Teil seht, ist es definitiv nicht, nicht mal für China. Wenn die sich nicht in die Nato-Systeme hacken können, kriegen die ordentlich auf die Schnauze bevor die erste Erfolge erzielen können. Gleiches gilt für Russland. Klar sind die nicht mehr so finanziell angeschlagen wie in den 80/90ern und die können sicherlich schnell auf Kriegswirtschaft umstellen, aber danach muss es schnell gehen mit dem Krieggewinnen, sonst bringt denen der Sieg nichts, weil das Land auf lange Sicht finanziell ruiniert ist. Die Einzigen die sich einen längeren Krieg (halbes bis ganzes Jahr- länger dauert sowas eh nicht) überhaupt leisten können sind die Amis und die Chinesen, wobei die Amis sehr auf Pump leben und darauf angewiesen wären, dass die Nato fleißig Kriegsgüter kauft, um Devisen reinzukriegen, um eine Balance herstellen zu können. Und in einem Bodenkrieg sehe ich die Nato definitiv auch vorne. Schaut euch die Masse der russischen und chinesischen Panzer an. Aus einem T-72 wird nie ein guter Panzer werden! Selbst wenn er mit Hardkill und Softkillsystemen vollgeplastert wird, dazu noch vollgehängt mit ERA, reicht eine 120mm APFSDS aus der Rheinmetall, dass das Ding platzt und der kommt dabei nicht mal selbst in effektive Waffenreichweite! Die erste Garnitur Nato-Panzer trifft auf 2500m verlässlich und schaltet den Gegner aus (die lange Rh120 sogar über 3000m) und kann selbst erst auf ca. unter 1500m bedroht werden. 1000m unterfahren ist viel Holz in der heutigen Zeit! Und ich würde nicht so viel vom T-14 halten an eurer Stelle. Da wurde zwar wegweisend entwickelt, aber bevor der nicht seine 152mm Knifte mit einem funktionierenden Ladeautomaten bekommt, bin ich da noch garnicht beeindruckt! Und glaubt ja nicht, dass die Nato nicht schon entsprechende Konter in der Tasche hat. Es gab schon Anfang der 2000er einen deutschen Technologieträger mit 3 Mann-Besatzung in der Wanne + scheitellafettiertem Turm geplant mit 140mm BK. Die auf der Eurosatory neu vorgestellte 130mm von Rheinmetall wird dieses Geschütz sogar bei Weitem übertreffen und passt mit Modifikationen sogar in die Leo A5-Türme (wahrscheinlich zwar mit Leistungseinbußen bei Munitionsdotierung und Feuerrate- aber hey, egal! Ich habe die Silverbullet gegen alles was der Gegner schicken kann, ohne auch nur selbst in Gefahr zu kommen). Und notfalls werden die Natopanzer auf die Rh120 L/55 aufgerüstet und verschießen US APFSDS-DU gegen den T-14- ich tippe mal auf 900-1000mm RHA Durchschlag mit KE-Munition! Da hat noch niemand eine nutzbare Panzerung im Sack dagegen.
  6. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Was wollt ihr eigentlich immer mit euren Nukes? Damit versenkt ihr, wenn überhaupt, nur die Begleitschiffe zu einem Teil (Prinz Eugen hat 3! Nukleartests überstanden und ist nur durch fehlende Leckwehr gesunken!). Evtl. verstrahlt ihr die Besatzungen, wenn sie nicht unter ABC-Schutz arbeiten sollten. Aber einen US-CV, außer bei einem direkten Treffer, macht es sicherlich nichts aus, ob da eine Nuklearrakete/-bombe irgendwo in 2+ KM Entfernung platz. Alles darunter fangen die CIWS ab. Und je größer der Sprengkopf, desto weniger FK/Bomben greifen an, ergo größere Chance für CIWS und Co. Und einen stattlichen Anteil seines Nukleararsenals aufzuwenden um 1 von aktuell 10?, in Kriegszeiten sicherlich 15-20 CV evtl. nicht mal zu versenken, das ist dann doch eher unzweckmäßig. Und fliegt der erste Nuklearsprengkopf, kommt die Antwort. Ich glaube einfach nicht, dass in Zeiten von AEGIS und ESSM + CIWS (Vulcan + RAM) ein erfolgreicher Angriff durchkommen kann. Das sind bei 32 VLS-Zellen (was gerade mal 4x8 Container sind, was Peanuts sind- also deutscher Standard) 128 ESSM, die in kurzer Folge abgefeuert werden können und das lediglich von einem Zerstörer oder einer Fregatte! Zuvor sind schon SM3+4 aufgestiegen und haben aufgeräumt. Ist da eine Ticonderoga dabei, dann kommt da ein Vielfaches im Schirm an! Und AEGIS kann hunderte Ziele gleichzeitig erfassen und bekämpfen, da können sogar die schiffseigenen Sensoren ausgefallen sein, wenn der Comlink steht zu AEGIS, kann geschossen werden. Also kein einziger FK würde verschwendet. Dann doch lieber zumindest die ganzen Luftabwehrraketen umgehen und mit Geschossen angreifen, die Bombletts freisetzen- auch wenn die nicht versenken, so beschädigen oder zerstören sie wichtige Sensoren und dann hat man hinterher leichteress Spiel für seaskimming FK, wovon ein Teil top-down angreift. Es ist wie immer die Kombination verschiedener Waffen, die den Sieg erringt und nicht nur eine Einzige.
  7. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    THIS! Das Einzige was das Teil für mich sympathisch macht, ist die 127er Spritze. Beim Rest gebe ich dir Recht, ist es eher ein Kolonialkanonenboot mit Wechselbesatzung. Man hat es hier einfach verpasst daraus ein gescheites Kriegsschiff zu bauen! VLS? NADA! Dann die uralten Harpoon wieder genommen, anstatt gleich auf die RBS15 zu gehen (lieber lasse ich die Waffenintegration soweit aus, bis der FK verfügbar ist und gehe dann wieder für ein paar Wochen in die Werft- die Schiffe waren jetzt nicht gerade dringendst benötigt!), die dann auch Landziele beschießen kann. Lediglich 27-28 Knoten Geschwindigkeit. Wenn die K130er mehr Bumms gegen Schiffe haben, als die Fregatte, dann stimmt was nicht! Und mit dem Konzept der Seeraumüberwachung gegen Piraten udgl. hätte es auch eine vergrößerte K130 getan, mit Zusatzräumen für Prisenkommandos und Kerker + mehr Sprit für die Ausdauer. Ich hoffe ja wirklich, dass sie beim MKS180 etwas Gescheites zaubern, mit einer gewissen Grundkampfkraft und einem Grundwaffenspektrum, das dem modernsten Arsenal entspricht und nicht wieder Altsysteme recycelt werden! Ansonsten sollen sie lieber noch 4-6 K130er bauen, die sind im Kampf gegen Schiffe zur Zeit das kampfstärkste was wir haben- Dank der RBS15
  8. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Nunja, die F125er haben ja eigentlich Zerstörergröße. Und ich meine mich zu erinnern, dass sie international eher als Zerstörer gesehen werden, sie aber politisch als Fregatte gelten, damit Deutschland nicht mit zu großen Kriegsschiffen dasteht. Bei der Zumwalt sind es ungefähr 800.000 Dollar pro Schuss
  9. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Ich glaube, dass das russische Problem einfach ist, dass sie wegen monetärer Probleme ab Mitte der 80er, bei gleichzeitigem Bau der Kirovs und zweier CV (wobei das ja eigentlich keine vollwertige CV sind), den Anschluss in der Qualität und Quantität an die amerikanischen Träger verpasst haben, um denen zumindest schwerpunktmäßig Paroli bieten zu können (ich denke, eine 4-6 Träger Flotte + entsprechenden Support wäre notwendig um die US-Träger fordern zu können). Ich finde den Ansatz mit den Kirovs nicht so verkehrt und ich denke, wenn die nicht lange Jahre stillgelegt worden wären, wären die mittlerweile auch stark umgebaut und an neue Bedrohungslagen angepasst. Die Russen sind ja nicht blöd! Die wären sicherlich mit Rohrwaffen und Midrange-Missiles in der Lage in einem Verband einem US Trägerangriff widerstehen zu können. Wenn es aber an Geldmitteln fehlt und die politische Landschaft für 10-15 Jahre recht dubios ist, mit einem geführten Landkrieg dazwischen, dann bleiben solche Projekte einfach auf der Strecke. Ich hatte ja mal einen Ansatz eines europäischen "Schlachtkreuzers", der darauf spezialisiert ist über das "Euro-Aegis" (mir ist der Name jetzt entfallen- die F124er haben das drauf und die F125er sollen das auch kriegen) starke Luftangriffe (ESSM + SM4 in VLS) abwehren zu können, unterstützt durch Rohrwaffen (28mm MLG, 76/62 Compact LW, 127er, besser noch 155er mit Schrapnellmunition), die dann gleichzeitig wieder als Firesupport gegen Landziele einsetzbar sind. Das wäre die vorrangige Aufgabe- als Beitrag für z.Bsp. eine CV-Trägergruppe um die Charles de Gaulle oder die QE oder PoW. Ergänzend, einhergehend mit der Hauptbewaffnung (127er/155er), würde ich Seeziele via Vulcano-Geschosse mit Submunition verkrüppeln und mit FK (RBS15 Mk3, später Mk4) versenken. Wenn man die Feuerschlag-Taktik der PzH2000 anwendbar machen kann (3 Schuss in 10 Sek, 12 Schuss in 1 Min. oder so, die alle gleichzeitig im Zielgebiet einschlagen), so dass bei zwei Türmen, simultan 24 Geschosse in der Luft sind, die jeweils 3-4 Subprojektile freisetzen, will ich mal die gegnerische CIWS in Aktion sehen! Solche Sachen sind machbar, wenn auch kostspielig (als Schiff selbst). Aber de facto fehlt es der Nato an schwerem Firesupport (ausgenommen die Zumwalts und da werden wohl nicht mehr als 4-6 Einheiten gebaut) und deshalb würde ich schon schauen, dass man da ein 155mm Geschütz klar kriegt. Den Lademechanismus der PzH2000 z.Bsp. in einen entsprechenden Turm zu setzen, sollte doch machbar sein. Umgemünzt auf die Kirovs- sowas wie die Vulcano-Munition für die AK130, alternativ (da die AK130 eine recht hohe Kadenz haben können) die Reichweite über Unterkalibergeschosse steigern, die im Ziel zerlegend sind und vorrangig die Elektronik und Subsysteme lahmlegen. Der Finish kommt über FK. Und eine Reichweite von 100-120Km reicht aus, um genug Vorwarnzeit zu haben gegen einen Gegenschlag.
  10. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Der berliner Polizeipräsident bietet gerne eine Kooperation im Bereich Erfahrungsaustausch mit dem Sturm von Barrikaden an. Er empfiehlt von den neuen Tanks einzusetzen, die das Abwehrfeuer auf sich ziehen können und dann mit Maschinengewehren die Abwehr niederringen.
  11. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Also ich tippe ja auf japanische Kollaborateure, die in Wladiwostok dem Kommunismus anheim gefallen sind
  12. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    Das denke ich mittlerweile auch- und die Drohnenträger kommen mit einem Bruchteil der jetzigen Besatzungen aus, mit einem sehr hohen Grad an Automatisierung. Wahrscheinlich auch im Schichtbetrieb, so wie es jetzt bei den deutschen Fregatten udn Korvetten umgesetzt wird- 3 Besatzungen, die sich abwechseln, um hohe Einsatzzeiten zu haben. Ich denke aber auch, dass es Kleinst-U-Boote oder U-Drohen geben wird, die ähnlich leise sind, oder besser, wie die jetzigen Boote und ganz klar für defensive Zwecke oder als Jagd-Boote eingesetzt werden. Bewaffnung werden dann Kleinsttorpedos- evtl Revival of 325mm Kaliber (U-Jagd-Torpedos) oder später irgendetwas Projektilartiges ohne gefährliche Stoffe als Antriebsmittel, evtl. mit Pressluft oder E-Magnet. Die sind dann so klein, dass sie in den "Infight" gehen können und wendig genug sind, dass es U-Dogfights geben wird. Dann braucht man auch keine kilometerweite Reichweiten für Torpedos mehr.
  13. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    So erging es mir in der Speyerer LaBi, genauer die Abteilungen Geschichte, Reisen + Kultur- dass da nicht noch ein handverfasster Reisebericht von Marco Polo dazwischen war, wundert mich^^ Da waren teilweise alte ledergebundene Schinken in Sütterlin dazwischen, die von der Ausleihe ausgeschlossen sind! Da könnte ich ca. 2 Wochen Urlaub machen Und zum Thema japanisch aussehende Reisende... was zum Geier spinnt ihr euch da gerade zusammen?
  14. Walther_K_Nehring

    Sind Flugzeugträger veraltet?

    U-24 (Typ 206 Boot) hat die USS Enterprise wahrscheinlich versenkt- hat nen kompletten simulierten Fächer abgefeuert und danach ein Bild übers Periskop geschossen.
  15. senile Bettflucht Meine Kids haben mich um 4:50h auch wieder gefordert- und bin erst kurz vor 0:00h ins Bett gekommen. 6:35h klingelt der Wecker- dürften also zusammen ~5 Stunden Schlaf gewesen sein. Hab zwar versucht nochmal in den Schlaf zu kommen für ne knappe Stunde, aber das waren vielleicht 10-15 Minuten und bin von mir selbst wach geworden- irgendwo lief da ne Kettensäge Ansonsten- Weidmanns Heil ihr Schergen
  16. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Ja, der Nationalismus ist die alles treibende Kraft. Nur wenn man das alles versucht neutral zu betrachten und die Bemühungen abwägt, die die Kolonialreiche unternommen haben (Kamerun hatte z.Bsp. mehr Einfuhren als Ausfuhren), um Infrastruktur aufzubauen, etc., dann muss man sagen, dass die Deutschen das recht schnell (wir reden hier von 10-20 Jahren) und sprunghaft mit sichtbaren Unterschieden bewerkstelligt haben, wo andere Kolonialmächte teilweise 40-50 Jahre gebraucht haben. Und wer mMn komplett versagt hat in seinen Kolonien waren die Spanier und die Portugiesen. Ohne denen zu nahe treten zu wollen, aber die sind doch im 15./16, Jhd. hängen geblieben und haben ihre Kolonien sukzessive ausgebeutet. Bis in die 50er/60er noch Plantagensklaven benutzt und schaut euch heute teilweise die Länder an- mitunter findet man die bettelärmsten Landstriche dieser Erde auf ehemligem spanisch/portugiesischem Kolonialgebiet. In den deutschen Schutzgebieten ist vom "deutschen Wesen" scheinbar noch ein klein wenig was hängen geblieben (ich habe einen Kunden, der eine Ranch in Tansania hat, der berichtet, dass die Leute in Teilen dort einfach ein ganz anderer Schlag sind, als in Kenia oder im Kongo).
  17. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    100% Spionagetätigkeiten gegen Japan! Wegen deiner DDs- darf ich deiner Westküsten-Flottille nahelegen, einen großen Bogen um Honda-Point zu machen Ich denke mal, wenn man den Kolonien (nachdem man ihnen für einen Klicker und nen Knopf das Land abgeluchst hat) ein Bisschen Mitbestimmungsrecht gegeben hätte und diese mit einbezogen, dann hätten wir heute viele Probleme nicht. Ich habe mir grade neulich eine Serie zum Thema deutsche Schutzgebiete durchgelesen und was da angestellt wurde- und wir Deutsche waren da ja noch Chorknaben im Vorgehen gegen die Einheimischen- das war teilweise unter aller Sau. Im Umkerhschluss muss ich sagen, waren es gerade die deutschen Schutzgebiete, die teilweise echt vorbildlich geführt wurden, mit ganz anderen Ansätzen, wie in den "Konkurrenzkolonien"- einheimische Beamte als "Vermittler", die Schutzpolizei war oftmals einheimisch (oder eingesetzte "Askaris"), Schulen und Krankenhäuser wurden gebaut. Das hat mich echt überrascht. Teilweise wurden aus den Schutzgebieten die Eliten ins Reich zum Studieren geschickt. Deshalb verwundert es mich, dass man sich dazu hat breitschlagen lassen, für die kolonialen Handelsorganisationen Schutztruppen zu entsenden, die dann ganze Stämme ausgerottet haben. Da wäre so viel mehr machbar gewesen. Einfach mal die Situation auf 1914 gemünzt- wenn man in Kamerun das Volk hätte auf seine Seite ziehen können, hätte man keinen Guerilliakrieg mit ein paar 100 Mann der Schutztruppe führen müssen. Und in Kamerun gab es Stammesführer, die den Deutschen nicht abgeneigt waren.
  18. Also die Zutaten waren auch alle super und alle Steaks am Tisch wie gewünscht. Aber ich sagte ja, es ist Touriabfertigung, nur eben etwas mehr als Wurstsalat mit Pommes, Saumagen oder SchniPoSa.
  19. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Das Projekt stand ja mal vorrangig für Kamerun, in das wir wieder zurückkehren dürfen. An sich ist das auch alles super. Nur 2x Deutschsprachige auf dem gleichen Fleckchen Erde, die auch noch mit dem gleichen Zeug handeln, das wird blöd. Und in Tsingtao verdienen wir halt über die zu entrichtenden Zölle und Steuern, da ist es eigentlich egal wer verkauft, Hauptsache es wird verkauft (aus administrativer Sicht). Natürlich werden die deutschen handelskontore versuchen den Gewinn zu maximieren und das bringt dann hoffentlich einen gesunden Konkurrenzgedanken mit sich.
  20. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Potzblitz! Kolonialer Ausverkauf! Da ist sie dahin, die von Frankreich versprochene Exklusivität! Wir legen Österreich nahe, sich nordafrikanische Kolonien zu suchen, um dem deutschen Kolonialwarenhandel nicht dazwischenzufunken! edit: Unter vorgehaltener Hand sprechen die Deutschnationalen von einem Handels-Dolchstoß!
  21. Ich schätze auch, dass es Mango war. War auch gelb Nein, es gab nur 300gr und 200gr Ladies Cut. Bei 320gr hätte ich aber schon streiken müssen. Ich habe das halbe Gemüse und einen Teil Bratkartoffeln liegen lassen. Ging nix mehr^^ Die Portion Büffelmozzarella war einfach einen Hauch zu groß/viel.
  22. Meinst du ich kippe das drauf? Ich hatte ein extra Pfännchen mit Sauce, so wie sich das gehört! Normal mach ich auch Salz + Pfeffer selbst gewürzt + Kräuterbutter oder Schmorzwiebelchen (meistens aber bei Rumpsteak), aber ich wollte das gestern mal einfach ausprobieren. Ich habs ja nicht zahlen müssen, ergo ärgert es mich dann auch weniger, wenn es nicht so schmeckt Nein, ist eigentlich eine Touri-Abfertigungs-Bude direkt an der Rheinpromenade (eine von zwei), aber macht halt auf nobel und kriegt es langsam auch hin (am Anfang hat man da nix Gutes gehört). Da gibt es alles von Fleisch, Fisch, Pfälzer Zeugs und leichte Kost. Fairerweise muss ich sagen, war ich nach dem Büffelgedicht schon eigentlich satt. Das Filet war eigentlich Völlerei
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