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Walther_K_Nehring

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Everything posted by Walther_K_Nehring

  1. Da mag das sicherlich sein. Die Bf 110 ist eigentlich sehr vielseitig, nur eben als Jäger im Dogfight kaum zu gebrauchen, weil der ehemals gedachte Geschwindigkeitsüberschuss und aus der Überhöhung heraus anzugreifen, nicht gestochen hat, oder nur sehr selten. Als Jabo, Nachtjäger, Fotoaufklärer oder Schnellbomber bin ich da aber voll dabei. Die ist nicht umsonst bis zuletzt gebaut worden. Und mein Favorit ist immer noch die C-6 mit der MK101 unterm Bauch! Und die Me 210/410 sind eben die logische Weiterentwicklung mit mehr PS, mehr Traglast und besserer Abwehrbewaffnung. Was die Fw 187 anbelangt. Das Ding ist klein, ja. Aber den DB601 kriegen wir sicherlich rein. Und gemessen am Jumo 210, den sie sonst genutzt hat, ist das eine erhebliche Leistungssteigerung. Ob sie noch so wendig sein wird (Testpiloten berichteten, dass sie die Bf 109 austeigen lassen konnten), weiß ich nicht- wenn die Motoren mehr ziehen, dann hat sie gleich eine andere Lastverteilung auf den Flächen. Das ist klar. Das mit der Bewaffnung sehe ich entschieden lockerer. Sie hat standardmäßig 2x20mm MG/FF und 4x7,92mm MG17. Die MG17 kann man gegen MG131 tauschen (passt platztechnisch- notfalls müssen Beulen her, was ich aber nicht glaube) und hat die Feuerkraft nahezu verdoppelt. Das reicht mMn aus. Für die Magazine ist dann neben dem Cockpit noch genug Platz, hinter den MGs. Ob man die MG/FF gegen MG151/20 tauschen kann, muss man dann sehen. Letzteres war dann doch schwerer und größer, wäre aber aus dem Bauch heraus eine Verdreifachung der Bewaffnung ggü. dem Urzustand. Und bei der Fw 187 würde ich den DB601 verbauen und nicht den verlängerten DB603 wie bei der Bf110. Diese 300-400PS mehr, sollten locker ausreichen die Fw stabil über die 600 Sachen zu bringen. Wenn sich das noch auf die Steigrate auswirkt, dann immer her damit. Das einzige Bedenken was ich bei dem Flieger habe ist tatsächlich die Robustheit. Sie schaut mir dann doch recht filigran aus und ist für ihren Typ recht klein und leicht. Wie sie sich als Torpedobomber macht, was ja eben ihre Rolle sein soll, muss man dann halt sehen. Ansonsten muss man halt zum Stuka zurückwechseln und nimmt die Fw 187 als Schnellbomber gegen leicht bewaffnete Einheiten wie DDs, Geleitschiffe und Frachter.
  2. Das sind manche Playboymodels auch, sind aber zu blöd zum Wasserkochen. Das gewinnt uns keinen Kriech!
  3. So in etwa hatte ich mir nen GK-Umbau für das Wilson-Szenario vorgestellt.
  4. Ich kann ja mal schauen, was sich machen lässt. Nur vom technischen Aspekt her, kann ich es nicht wirklich beurteilen, was es an Mehrwert bringt. Und einen Höchstausstoß brauchen wir bei der He 112 ja nicht. Wir können kontrolliert fertigen und auf Qualität achten, weil wir gleichzeitig schätzungsweise nie mehr als 200 Flugzeuge im Dienst haben dürften. Das sieht beim Standardjäger halt anders aus, wo man so viel wie irgend möglich an die Front bringen muss.
  5. Berichten ja auch alle Me-Piloten, dass das ausgewogenste Muster die Friedrich war. Die Gustav war zwar schneller, aber nicht mehr so wendig und weit zickiger. Mit der Friedrich konnte man noch eine Spit in manchen Lagen auskurven. Mit der Gustav ging das nicht mehr. Wenn wir im Vorkriegstakt bleiben, was die Standardjäger anbelangt, dann müsste ab 1940 eine neue Anforderung an die Industrie rausgehen, sprich wir hätten ca. 1944/45 erste neue Standard-Jäger in kleinerem Umfang. In wie weit das noch passiert wenn Tank die Fw bringt, die in allen Belangen eigentlich das passendere Flugmuster ist, muss man dann eben frisch definieren. Ich könnte mir vorstellen, dass die Fw Standardjäger wird und nur noch eine Ausschreibung für einen leichten Jäger für Höhen um 10.000m rausgegeben wird. Dann kann Willy mit seiner 109 eh abstinken, bzw. wird gezwungen sie so umzubauen, dass sie höhentauglich wird und nicht bei 7000m anfängt ganz gewaltig abzustinken ggü. der Konkurrenz. Aber Willy und seine Beziehungen nach ganz Oben müssen wir halt immer auf dem Schirm haben. Der wird immer seine Niesche finden, wo er sich breit machen kann. Was an sich nicht schlecht ist, weil er ja nicht nur Müll produziert hat, aber er hat nicht fair geboxt. Man erinnere sich an den Vergleich He 100 und Me 209- erstere flog mit 3 verbauten MG 17, die 209 flog unbewaffnet und mit diversen total frontuntauglichen Modifikationen. Die He 100 hält ihre ~725 Km/h Geschwindigkeitsrekord voll bewaffnet!
  6. Das und wie es linkum bereits schrieb- die Fw 190 war ein Baukasten. Die war sehr modular (die Bf 109 aber auch- die war ein Steckbausatz) und man hatte viel Aufrüstsätze, die sie schnell vom Abfangjäger zum Fotoaufklärer werden ließen oder eben zum Jabo- alles mit einer Zelle.
  7. Lieber nicht. Das bedeutet, dass wir das Fahrwerk umkonstruieren müssen. Die Spit lebte von ihrer großen Flügelfläche und dem dünnen Profil dieser. Wenn wir jetzt das Fahrwerk da reinpressen müssen, dann verlieren wir Vorteile. Außerdem ist der Standard-He 112-Flügel dem der Spit nicht so unähnlich. Außer dass er geknickt ist, was Rollrate bringt. Ähm...und was nennst du die D9 oder D12? Die Dinger waren Mustang-Konkurrenz und es gibt viele Mustangpiloten die im Nachhinein arge Bedenken gegen diese Versionen hatten und sehr froh waren, dass die nicht in ausreichend großen Stückzahlen als Abfangjäger bereit standen.
  8. 410 glaube ich noch nicht. Aber die 210 könnte machbar sein- leider. Das Ding war ein Alptraum. Und das könnte alleine schon passieren, weil die Fw 187 in Dienst gehen wird und nicht nur Prototypenstatus hat und unsere Piloten sich sehr positiv über das Teil äußern werden. Das wird beim Willy den Konkurrenzgedanken entfachen und er wird mit der Fw 187 konkurrieren wollen. Also ich sehe schon eine Begründung, warum die Bf 110 weiterentwickelt werden kann.
  9. Und ein kleiner Nachtrag, den ich schon mal gebracht habe- wir sollten uns nicht davor verschließen in Italien mal vorstellig zu werden was deren Material anbelangt. Italien galt als das Land mit der modernsten Bomberflotte 1939/40. Wenn man sich deren Entwürfe anschaut ist das auch (fast) alles ziemlich durchdacht. Die haben fast durchweg 3-Mots! D.h. die haben eine hohe Ausfallreserve und schaffen es irgendwie wieder heim, oder stürzen zumindest nicht unkontrolliert ab. Und meine beiden Favoriten als Marine-Kampfflugzeug für direkte Unterstützung sind entweder die Do 217 oder die Piaggio P.108- letztere mit einem anderen Geschütz, damit es zur deutschen Standardisierung passt.
  10. @linkum Ja, ich weiß. Das Ding war einfach nur verboten gut. Mit ein Grund, warum ich sie früher als Bordjäger haben wollte, aber Dank des hohen Flächendrucks eher ungeeignet. Und spätestens ab der Dora war sie eigentlich in allen Höhen konkurrenzfähig zu den alliierten Mustern. Mit dem kleinen Unterschied nicht nur 6 Cal.50 rumzufliegen, sondern 3-5x 20mm und noch 2x 7,92 oder 13mm MGs zu haben. Und der Vorteil an dem Ding- du konntest jeden Depp reinsetzen mit 20 Segelflugstunden, der hat das Ding fliegen können. Auf der Bf 109 E (und vor allem später) hätten die sich umgebracht. @DeadMemories 1940 noch nicht, klar. Das waren nur ne Hand voll. Wie du sagst Hurricanes haben England verteidigt und erste Lend Lease Vögel wie die P-40. Aber wir beginnen 5 Jahre später, da dürfte die Spit bereits Standardjäger sein und das in der Version Mk.II oder sogar eher Mk.V.
  11. Was der Udet mit unserer Bomberflotte anstellt ist mir eigentlich wurscht. Für unsere Marinefliegerei haben wir unser Material beisammen, außer passende Fernaufklärer. Und ich will nicht die Fw 200 als Standardmodell zwangsrequirieren müssen, weil wir uns mehrere Jahre nicht um das Thema kümmern. Wenn der GröFaZ seinen Uralbomber oder Amerikabomber will, haben wir schon lange Muster parat, die hohe Reichweiten besitzen und können dann ein syphisantes "wir haben es gleich gewusst" hinterher werfen. Und selbst hier ist die Ausgangslage eigentlich nicht hoffnungslos, wenn wir auf dem aufbauen was wir haben- sprich die Do 26 forcieren, B&V ihre Großschwimmflugzeuge als Aufklärer und Seetransporter bauen lassen und dann gezielt in die landgestütze Seefernaufklärung gehen, mit der Vorgabe einen Suchradius von 1500+Km abdecken zu können. Damit haben wir Reichweite um was Anfangen zu können. Und wir können hier in verschiedene Richtungen weiterentwickeln: Ju 52 zur Ju 252 oder Ju 352 Ju 90 zur Ju 290 Ju 89 zur Ju 189 für Höhenaufklärung, evtl. frühes AWACS? Da geht einiges. Und das sind Muster deren geistiger Gedanke noch vor dem krieg aus der Taufe gehoben wurde.
  12. So, habe grade gelesen, die Fw 187 wurde im Verlauf des Krieges auch mit dem BMW 801 getestet unter der Regie Kurt Tanks. Also definitiv eine machbare und valide Herangehensweise.
  13. Da hatte aber das feiste Luftwaffengenie auch ein gehöriges Wort mitzureden. Ansonsten bin ich voll bei dir- wenn die Phase 1 (RAF am Boden schlagen, Flugplätze angreifen, Infrarstruktur gegen Seelöwe stören) einfach durchgezogen hätten und moderat auf Phase 2 (Rüstungsindustrie) erweitert, dann wäre die RAF nach 2-3 weiteren Wochen kollabiert. Wie gesagt, weniger als 50 Maschinen war der niedrigste Stand und die haben alles zusammengekratzt was fliegen konnte! Das Problem bei deiner Sicht ist nur- noch haben wir keine Ausgangsbasis die Briten daheim auf ihren Flugplätzen anzugreifen. Wir haben Frankreich nicht besetzt und werden wahrscheinlich auch lange nicht dazu kommen. Ich glaube nicht, dass sich das so zutragen wird wie 1940, einfach weil der Krieg im Osten beginnen wird und dort schnell heiß wird (ich gehe von einem russischen Schlag gegen Polen aus und die Bedrohung von Königsberg und dem restlichen Ostpreußen durch die Russen- der Korridor wird dadurch einverleibt). Und unsere Jabos *räusper*Bf 110*räusper* werden es nicht mehr schaffen heim zu kommen- die werden vor Ort vom Himmel geschossen, weil sie den Spits hoffnungslos unterlegen sind, egal welche Entwicklungstufe. Was die Weiterentwicklungen anbelangt, so habe ich auch schon rumgedoktert. Ich denke mal der DB601 und DB603 von Daimler Benz und der BMW 801 und die Jumo 211 und 213 sind machbar vor unserem Krieg. Das sind alles Entwicklungen, die aufeinander aufbauen, bzw. logische Weiterentwicklungen sind. Ich sehe demnach bei kriegsausbruch die Bf 109F und eine analgoe Abwandlung unserer He 112 mit DB601 als Ausgangsjäger. Kurt Tank entwickelt eigenverantwortlich ja an seiner FW 190 rum und die wird das zweite Standbein für niedrige bis mittlere Höhen. Alle unsere Zerstörer kriegen den DB603 als Standardmotor- ergo Bf 110C und unsere Fw 187 ebenso mit dem Aggregat. Die Bomber erhalten alle den Jumo 211. Als Testversion habe ich auch mal über eine He 112 mit BMW 801 nachgedacht- wir erinnern uns: Sternmotor besser für Seeeinsatz, luftgekühlt und robuster, etc.- Leute ich sage euch, das Ding sieht geil aus! Und die He 112 wird immer die überlegeneren Flugeigenschaften bis mittlere Höhen haben als die Bf 109. Das hatte die Realität ja schon so ergeben (nur wurde mit der falschen Motorisierung vergleichsgeflogen und es wurde politisiert- Heinkel soll Bomber bauen). Der Jumo 213 wird Standardmotor für alle schweren Bomber und Fernaufklärer, die dann in der zweiten Generation sein dürften. Wie wir damit dann bei den Jägern verfahren, ist mir eigentlich wayne- das sind Luftwaffensachen, die gehen mich nix an. Interessant könnte nur werden, wenn wir den BMW 801 komplett in alle unsere seegestützten Flugzeuge verbaut kriegen- sprich Ju 81, FW 187 und eben auch die He 112. Da muss ich nochmal bei 2 Mustern bei. Ich muss aber erst gucken, welche Leistungsvorteile das bringen würde und welche Nachteile. Ein großer Vorteil ist, dass der BMW 801 als komplette Antriebseinheit hergestellt wurde, ergo auch diese Einheiten bevorratet werden können und wir somit schnelle Wartungen auch auf dem Träger vornehmen können. Damit könnte man beschädigte Motoren in einer separaten Werkstatt warten und einfach einen Neuen vom Lager einbauen.
  14. Irgendwie hätte ich voll Bock drauf, die zu spielen, wenn sie als Superlarge Cruiser auf Tier 7 oder so käme. Wäre brachial, glaube ich.
  15. Das sind Tie-Interceptors Nein, das soll eine großangelegte, vereinheitlichte Frachtschiff-Klasse werden, auf die sich jede Werft spezialisieren kann, die gerade Kapazitäten frei hat. Das kleine Frachtschiff sollte so sogar auf einem DD-Helgen aufgelegt werden können. Und wenn ich das so richtig gelesen habe, brauchten Frachtschiffe ohnehin nicht lange bis sie fertig gebaut waren. Das alles zielt ab in erster Linie Devisen ins Land zu spülen, was auch tatsächlich so gemacht wurde- deutsche Werften haben sogar noch 37 oder 38 britische Aufträge erhalten für Frachter! Darüber hinaus sollten wir uns, wie historisch auch geschehen, wieder um die Linienschifffahrt kümmern und da mit Luxusdampfern aufwarten. Bremen und Europa sind ja unsere Aushängeschilder. Potsdam, Gneisenau und Scharnhorst sollen bald aufgelegt werden oder sind es schon. Und wenn wir hier sogar noch in die Richtung Kombischiffe gehen, können wir Frachten und Passagiere auch auf Nebenrouten befördern, die sonst weniger lukrative für große Einheiten sind. Dementsprechend können unsere Reedereien auch höhere Beförderungspreise verlangen. Wichtiger sind aber die direkten Aufträge mit ausländischen Reedereien, weil die direkt Geld bringen. Russland zum Beispiel braucht Frachtschiffe. Die haben nahezu nichts. Die bestellen sogar 38/39 zwei Schiffe bei den Ungarn! Hier hätten wir Tauschware gegen deren Rohstoffe! Gleiches gilt für Schweden. Wir brauchen schwedisches und am Besten auch russisches Erz und auch etwas Öl wenn machbar. Warum nicht mit Frachtraum bezahlen? Ich würde die Teile auch sonst so billig wie möglich halten und nur so gut wie nötig. Und wenn am Ende, wenn der Konflikt heiß wird, noch ein paar im Auslandsauftrag gefertigte Frachter zu Wasser gelassen werden können, rüsten wir die als Handelsstörer aus, bzw. wir legen unmittelbar mehrere große Einheiten auf, rüsten diese mit dem M12Z aus und haben Plattformen für Hilfsträger und Schnellfrachter, die als Versorger und Blockadebrecher wieder raus können. Die kleineren Einheiten kann man immer wieder nachlegen, sofern wir Frachtraum für eigene Konvois brauchen sollten. Mal angenommen wir kämen in den Genuss Island einnehmen zu können, bräuchten wir schon einen laufenden Strom an Versorgungsgütern. Und so ein Hilfsträger kann auch als Flugzeugtransporter fungieren- das haben die Amis und Japaner im Pazifik gezeigt. Und Island als Fernaufklärerbasis und ultimative Diversionsbasis (am Besten noch mit Einheiten dort als Fleet in Being) wäre ein Trumpf [edited]im Ärmel! Docks sind in der Mache. Wir kommen ab 1941 ich glaube auf 8 große Docks, die zur Endausrüstung von Schlachtschiffen taugen. Unsere Hellgen sind eher das Problem (ich glaube es sind 4 oder 5, die groß genug sind Träger oder Schlachtschiffe aufzunehmen). Hier müsste man noch 1-2 bauen, am Besten in Danzig und Elbing, um etwas breiter gefächert aufgestellt zu sein. Ansonsten kommen wir gut hin mit unserem Zeug und haben auch Platz wenn alles gebaut ist um Reparaturen durchführen zu können. Wichtiger wären Schwimmdocks- da haben wir, wenn ich es gerade richtigim Kopf habe- nur 2! Und die sind für schnelle Reparaturen Gold wert!
  16. Also die Frachtschiffliste hätte ich durch. Fehlen noch die Liste für Kombischiffe und Passagierschiffe Teilweise werden die aber auch übergreifend gelistet, was es nicht einfacher macht. Auf jeden Fall kann ich schon mal sagen, an geeigneten Frachtschiffen fehlt es uns nicht! Wir müssen eigentlich nur welche bauen, um Devisen zu generieren. Und um die Werftkapa braucht sich auch niemand Gedanken zu machen. Wir haben so viele Frachtschiffe noch 1937 und 1938 begonnen, wo SH+GN nochmal rein mussten zum Umbau oder zur Endausrüstung, die 5 Hippers waren aufgelegt, BS+TP werden unmittelbar begonnen, Graf Zeppelin verschwendet Platz und DDs wollen auch noch gebaut werden. Und darüber hinaus wurden ettliche zivile Schiffe als Tender eingezogen und umgebaut- oder ein paar Katapultschiffe.
  17. Da ist alles dabei- vom KüMo, über Betonschiffe, die Karl ist mit drin und auch modernes Grobzeuch. Ich filtere erst mal nach Baujahr und schaue dann was in Frage kommt. Drecksarbeit! Krass ist, wieviele Frachter aus dem WW1 als Reparation ins Ausland gingen und dann von WW2 U-Booten der KM versenkt^^
  18. Leute, ich bin grad noch daran alle Frachter deutscher Reedereien Stand 1935 herauszuschreiben. Ich habe noch 2 Wiki-Seiten vor mir Abartig wieviele Schiffe das sind! Ich komme am Ende sicherlich auf 150-200 Schiffe- außer die beiden letzten Seiten ergeben jetzt alles Doubletten oder sind Mehrfacheinträge wegen Mehrfachnamen.
  19. Das ist das erste Bild einer He 111 mit solchen massiven Schäden, das ich sehe.
  20. Nun gut, nimm mal die Anzahl aller hergestellten Bf109 und die Anzahl der Piloten, die sie geflogen haben und dann stell da mal noch die Verluste gegenüber. Jetzt mal noch mit einfließen lassen, dass sie als sehr anfängerunfreundlich galt und dass die meisten Asse aber auch eben auf der 109 geflogen sind. Dann lässt das auch sehr schnell den Schluss zu, das viele Flugmuster eigentlich Verbrauchsgüter waren. Und grade bei der B-17, die schon brutal viel Schaden aufsaugen konnte wundert mich das nicht. Wenn ich mir so ein paar Bilder anschaue, von Maschinen, die es wieder nach England geschafft haben- wie die das geschafft haben ist mir ein Rätsel- da muss man manchmal echt staunen. Weggeschossenes Seitenleitwerk, 2 Motoren kaputt und auf einem Rad gelandet- Besatzung mit ein paar Schrammen ausgebotet. Ich habe eine B-17 noch im Kopf mit einer weggeschossenen Flügelspitze- wie die landen konnte, fragt mich nicht. Oder wieviele B-17 haben den Heckstand weggeschossen bekommen. Bis die Luftwaffe die Angriffsstrategie geändert hat und von vorne oben angegriffen hat- dann war die Bugkanzel oftmals weg- aerodynamisch recht ungünstig würde ich mal behaupten.
  21. Das denke ich auch. Wir brauchen das Mammut aber auch nicht zwingend, wenn wir uns auf unsere Würzburg und Freyas stützen und denen glauben, was sie uns sagen. Nehmen wir mal den Angriff auf Regensburg bei Operation Double Strike- 12:24h ergeht Fliegeralarm, aber die Werkschutzgruppe startet erst um 12:31h. Um 12:42h fallen die Bomben. Die eingesetzten Bf 109 G-6 brauchen schon alleine um die 5-6 Minuten bis 5000m Höhe (das sind bei B-17, die sicherlich um die 400 Sachen im Zielanflug hat/ rund 6,5 Kilometer pro Minute- gerade mal 2 Anflüge- bei 6 Maschinen, im Optimalfall 12 Abschüsse- was die niemals erreicht hätten!) Über dem Zielgebiet brauchen die Jäger nicht operieren, weil die Flak schießt! Wir helten uns einfach mal vor Augen, dass das einer der erfolgreichsten Abwehreinsätze der Luftwaffe gilt! Zurück gerechnet: Von Alarm bis Bomben fallen vergehen 18 Minuten- bei 400 Sachen sind das sicherlich weniger als 100Km vor dem Ziel (wir müssen die Beschleunigung der B-17 von 300 Sachen Marschgeschwindigkeit auf Angriffsgeschwindigkeit berücksichtigen). Wenn wir einen Eintritt in den Reichsluftraum im Bereich Trier-Aachen rechnen, sind das immer noch 350Km Strecke über Reichsgebiet, bevor der Fliegeralarm ergeht. Was ist da alles passiert? Selbst gesetzt die Amis fliegen Haken und Ablenkungsmanöver, setzen ein paar Ablenkungsangriffe auf Nebenziele um die Abfangjäger zu zersplitten, ist da genug Zeit um den Jägereinsatz zu massieren, vor allem schwere Jäger in die Luft zu kriegen! Was passierte in den 7 Minuten zwischen Fliegeralarm und Alarmstart? Haben sich die Piloten den Quirl langgezogen? Wir reden hier von den Messerschmitt-Werken. Wenn irgendwas in den Süden fliegt, müssen die Piloten schon in ihren Maschinen sitzen, um schnell reagieren zu können! Das waren mindestens 2 zusätzliche Angriffe, die ausgeblieben sind! Und dass die Amis kommen ist sicherlich noch zusätzliche 100-150Km vor der Reichsgrenze zu sehen, sogar über dem Kanal, wenn in Frankreich auch ein paar Funkmessstationen platziert sind. Lass hier die Zielvorgabe noch sehr vage sein, aber für das Reichsgebiet sollte hier schon eine Warnung parat sein- sagen wir zumindest die Jägerleitoffiziere werden alarmiert und die Flakstellungen werden besetzt. Wenn der Bomberpulk Richtung Aachen-Trier fliegt sind es Amis, wenn die raus auf die Nordsee fliegen und über Norddeutschland reinkommen sind es Briten- so grob waren die Einflugkorridore, was auch erste Rückschlüsse auf das Zielgebiet zulassen. Da Ersteres der Fall war, ergeht sofort die nächste Alarmstufe an die Flugabwehr im süddeutschen Raum- alles südlich Kassel von mir aus. Wenn dann jeder schwere Jäger aufsteigt, der verfügbar ist und diese einen Korridor abfliegen, die die Messungenauigkeit der Funkmessstationen berücksichtigen, sind die Jäger bald am Ziel! Und eine Bf110 hat genug Munition an Bord um 4+ Anflüge zu schaffen. Dazu kommen noch die leichteren Jäger. Hier wurde massiv Zeit verplempert! Dazu kommen dann Flakbatterien die ihre Messgeräte zur Überholung bei Nachbarbatterien haben und somit nur Sperrfeuer schießen können. Dann die angedeuteten fehlenden Aufschlagzünder bei den Flakgranaten, usw. Somit wurde über Regensburg 1 (in Worten EINE) Maschine von der Flak abgeschossen. Zwar einige mehr beschädigt, die auch Totalverluste wurden, aber wir verhindern den Angriff halt nicht mit 1 Abschuss. Und bei den Amis ist zudem auch einiges schief gelaufen- Double Strike wäre ein Doppelangriff auf Schweinfurt und Regensburg geworden mit zwei großen Pulks in ein paar Minuten Abstand. Tatsächlich wurden es 3 Stunden zwischen den Startzeiten, was den Jägern wieder Auffrischungszeit ermöglichte. Die begleitenden Thunderbolts mussten noch vor der Reichsgrenze abdrehen aus Spritmangel. Ich gehe davon aus, dass eine Reihe von Funkmessstationen nicht in Betrieb waren und Fliegermeldungen an die Jägerleitoffiziere ausblieben. Sonst wäre über RLP und BaWü der Anflug zum Spießrutenlauf geworden. Ansonsten ist hier ein ganz gravierender Schwachpunkt im System der Reichsluftverteidigung zu erkennen! Man vergleiche mal das Ganze mit der Jägerleitung der Briten in der Luftschlacht um England! Die hatten zeitweise weniger als 50 Jäger aktiv und konnten damit ihre Abschusszahlen relativ konstant oben halten, um genug deutsche Bomber abzunutzen. Die haben sich auf ihr Radar verlassen und die Jägergruppen wurden zentral an neuralgische Punkte geleitet, um dann den Einsatz zu maximieren. Man kannte das System, bzw. konnte sich das herleiten, warum ist da 3 Jahre später daraus noch nicht gelernt worden? Ich verwette meinen Hintern, dass das feiste Schwein wieder Sprüche geklopft hat und alles boykottierte von hinten bis vorne! Und noch mal betont- das war die erfolgreichste Abwehroperation der Luftwaffe. Wie lief das sonst ab? Hatten wir nix oder was? 1943 war die Luftwaffe wieder weitestgehend intakt im Bereich Jäger. Man war sogar noch einigermaßen auf Augenhöhe beim Material. Und in Summe eingesetzte 670 Bomber in 2 Wellen war zwar viel, aber nichts mit dem man nicht fertig werden konnte. Wenn 1000 Bomber auf einmal ein Ziel angreifen mag das was Anderes sein. Also klärt mich mal auf.
  22. Weil kein einziges Rädchen gescheit ineinander gegriffen hat, oder man es unnötig verkompliziert hat. Soweit ich es weiß, hat man sich nicht komplett auf die FuM-Daten verlssen, sondern hat nochmal Sichtbestätigungen abgewartet- jeder Reichsbürger war angehalten Sichtmeldungen an entsprechende Meldestellen weiterzugeben. Dazu kamen noch akustische Ortungsstellen (die soviel ich weiß allerdings bei nacht entscheidender waren). Wenn ich doch sehe, dass sich ein gegnerischer Verband nähert, dann lasse ich doch sofort alle Piloten aufsitzen und die Motoren warmlaufen (wenn das nicht eh schon passiert). Wenn ich dann den finalen Kurs kenne (mit 1-2° Abweichung), dann heißt es rauf mit Mann und Maus. Da muss ich doch nicht noch warten, dass kurz vor dem Ziel Frau Schulz bei der Meldestelle angerufen hat und Flugzeuge meldet. Wenn ich einen Suchkorridor einrichte, der die Messgenauigkeit des Funkmessgeräts abdeckt, dann kann ich meine Kräfte bereits weit vor dem Endanflug massieren. Da wo es einigermaßen gepasst hat, haben die Alliierten gleich richtig Machinen und Besatzungen eingebüßt (vor allem 1943- siehe Double Strike und Ploesti- ca. 33% Totalverluste an Maschinen, bei ca. 25% Verlust an Besatzungen). Wobei das vorrangig auf den fehlenden Geleitschutz zurückzuführen sein dürfte. Ab 1944 mit begleitenden Mustangs war es dann viel schwerer für deutsche Jäger, vor allem weil deren Volldruckhöhe günstiger lag als die der deutschen Jäger, allen voran der FW 190, so dass bald nur noch Me 109 eingesetzt wurden- und da fehlten ca. 100 Km/h Geschwindigkeit. Man musste sich demnach auf die deutsche Flak verlassen und wenn dann Aufschlagzünder fehlen, dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Abschusszahlen ausbleiben. Ich sehe aber 70-80% als machbar, wenn wir früh genug gewarnt werden, entsprechend reagieren und Jägerverbände einsetzen (leichte Jäger als Abfangjäger und auf dem Rückflug dann wieder rauf und Resteficken; schwere Jäger in laufenden Einsätzen), die Flak mit Aufschlagzündern ihre Abschusszahlen verdoppeln können (von 1% auf 2%^^) und vor allem 2-Mots angreifen, statt 4-Mots, oder sowas wie Short Stirling, die relativ wenig Abwehrbewaffnung haben. Ein 2-Mot hält sich bei einem ausgefallenen Motor nicht mehr lange in der Luft. Und vor allem geht es nicht nur um die aktiven Abschusszahlen, sondern auch die anschließenden Unfallzahlen und wachsenden Totalverluste durch Kampfschäden. Ausgefallene Hydraulikleitungen oder gerissene Seilzüge bedeuten erheblich eingeschränkte Steuerung im Landeanflug und einer erhöhten Unfallgefahr. Bauchlandungen sind i.d.R. auch mit einem Totalausfall gleichbedeutend (meist sind die laufenden Motoren dann fatze, weil die Welle ausschlägt durch den Aufprall; die ganze Bauchsektion muss getauscht werden; diverse Klappen, Antennen, etc. verbiegen oder brechen ab, etc.). Vor allem, je größer eine Bomberformation und je dichter sie fliegt, desto dichter das Abwehrfeuer und desto schwerer wird es Abschüsse zu erzielen. Deshalb sehe ich es günstiger an, zu unserem Kriegsbeginn gegen die britischen (historischen) Early-War-Krücken mit deren .303 MGs bessere Abschusszahlen zu erzielen, als gegen spätere Großverbände, die dann Vierlingstürme oder bereits cal 50 MGs oder evtl. 20mm Kanonen haben. Dem gegenüber muss man sagen, haben wir zu Kriegsbeginn einen kleinen Vorteil- unsere Jäger besitzen mit dem MG/FF über Kanonen, mit entsprechender Wirkung im Ziel. Sowohl Me Bf109 (ich denke hier mal an die Emil) als auch He 112 haben je 2 an Bord (wobei ich unsere Marinejäger nicht in der Rolle des Abfangjägers sehe). Die Me Bf110 hat ebenso 2 in der Nasenspitze und noch 4 zusätzliche MG- evtl. kommt das Mg 151/20 noch rechtzeitig, dann wird aus der Bf110 eine ernste Bomberbedrohung. Das alles fehlt den Briten, die stur auf Spray and Pray setzten und erst zögerlich auf 20mm Hispano Suiza setzten (zu einem Zeitpunkt wo wir bereits wieder auf eine Motorkanone setzten mit besserem Durchschlag und höherer Reichweite). Wenn wir rechtzeitig das Mg 131 fertig kriegen, wovon ich überzeugt bin, haben wir das beste schwere MG des Krieges und könnten das als Hauptbewaffnung für alle Jäger einsetzen, anstatt ewig auf diesen Mg 15 oder Mg 17 rumzureiten. Und das kommt noch dazu. Wenn wir ständig 15-20% halten können und unsere Jägerpiloten am Leben bleiben, selbst wenn die Maschinen vielleicht als Totalverlust zählen, haben wir irgendwann die Defensivoberhand. Bestes Beispiel Luftschlacht um England nur umgekehrt. Da hat die britische Frühwarnung beispielhaft funktioniert. Ettliche Gruppen waren auf verschiedene behelfsflugplätze aufgeteilt, jeder Pilot musste Jäger fliegen und Radar wurde entsprechend ausgewertet und die Gruppen zum Ziel geleitet und örtliche Jägerschwerpunkte gesetzt. Deutsche Geleitjäger- Bf 110- waren dann selbst Opfer, oder hatten keine Einsatzdauer im Zielgebiet- Bf 109. Ende vom Lied kennen wir (vor allem wenn der Gefreiter und sein Fettsack Herrmann Meier dann noch großspurig tönen London auszuradieren). Da waren die Verlustzahlen für kriegsunwichtige Ziele einfach auf Dauer zu hoch. Dennoch braucht es vereinzelte Schläge gegen den Angreifer mit extrem hohen Verlusten, die unseren Piloten auch mal wieder eine pause verschaffen. Nach einem Bomberraid mit mehr als der Hälfte Verluste, passiert mal 2-3 Tage oder noch länger nix mehr.
  23. Walther_K_Nehring

    Impero

    Das ist noch das einzig Gute daran. Aber mal abwarten- wofür gibt es Powerkreep? Und wenn sie nur die Sigma-Kurve für kurze Distanzen anpassen und man auf 10Km genauer wird. Und gepaart mit dem Smoke wird das dann richtig eklig!
  24. Doch, Mammut kannte ich- vom Namen her. Wusste aber nicht was das kann. PROTAL! Da kann das britische Radar einpacken! Die konnten nicht sehen, wenn unsere Bomber starteten. Wir könnten das mit dem Gerät! Und da sind wir wieder bei der Frühwarnung- man überlege sich einfach mal, wir sehen im Vorfeld wieviel von wo reingeflogen kommt und ziehen dann mehrere Staffeln zusammen. Die leichten Jäger klar in ihrer entsprechenden Reichweite, aber schwere Jäger kann man von überall her abziehen! Die hätten auch Zeit die Motoren warm laufen zu lassen und langsam auf Höhe zu klettern. Und zu Beginn denkt noch niemand an 1000 Bomber-Angriffe. Wenn da mal ein Großangriff mit 100 Bombern zu 70-80% abgefangen und abgeschossen wird, dann müssen die Briten ihre Luftstrategie komplett umstellen, oder sie verlieren jede Menge geschultes Personal!
  25. Walther_K_Nehring

    Impero

    SAP auf BBs- genau das wovor ich von Anfang an gewarnt hatte! Lasst euch überraschen, die wird die gleiche neverending Story bis sie eingefügt ist, wie Odin/Ägir/whatever. Bin mal gespannt, was passiert, wenn die ersten DDs und CL wieder regelmäßiger von Imperos geoneshottet werden.
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