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Walther_K_Nehring

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    Ich gehe kopfschüttelnd am Ausrüstungskai bei Blohm & Voss vorbei.

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  1. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Das ging mir zwischenzeitlich auch im Kopf rum Und der einzige der einigermaßen rational denkt, kriegt nen Schlaganfall in Washington
  2. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    So, ich habe da mal was zusammengesponnen: 1917 übernimmt Gyula Andrassy (der Jüngere) das Amt des ungarischen Ministerpräsidenten in einer konstitutionellen Monarchie, sein Außenminister wird Albert Nagyaponny. Beide werden 1922 und 1927 wiedergewählt, da sie sich gut gegen die Roten von Béla Kun und die Ultramonarchisten unter Miklos Horthy (wird 1922 als Großadmiral abgelöst) behaupten können. Letzterer hat jedoch starken Zuspruch in der Bevölkerung, da er das Großmagyarische Reich propagandiert und eheamlige Gebiete (Teile der Slowakei und Rumäniens) einfordert. Er geht das Königreich Kroatien zwar nicht offen an, vertritt aber die Ansicht, dass Kroatien als Vasallenkönigreich im Großmagyarischen Reich aufgehen soll. 1928 baut der Gesundheitszustand Andrassys ab und er legt sein Mandat nieder, was zu Neuwahlen führt. Neugewählter Ministerpräsident wird Mihály Károlyi. Albert Nagyaponny bleibt Außenminister. 1929 Károlyi macht sich für eine Staatsreform stark, hin zu einer Republik. Bela Kun unterstützt dies- sieht die Chance eines legalen kommunistischen Ungarns. Horthy sammelt Monarchisten, Nationalisten und Ultrarechte (Anti-Roma- und Anti-Juden-Propagandisten) um sich und gründet eine starke oppositionelle Front. 1930 die Reformpolitik Károlyis stößt auf immer mehr Gegenwehr, vor allem in der ländlichen Bevölkerung, die immer stärker dem rechten Flügel unter Horthy zulaufen 1931 für nach der Parlaments-Sommerpause ist eine Abstimmung angesetzt zur Umsetzung der Staatsreform; Károlyi wähnt sich im Vorteil, Horthy hat durch geschicktes Diplomatieren und Einschüchtern jedoch eine knappe Mehrheit unter der politischen Elite 12. August 1931: Horthy, der immer noch Einfluss bei der Flotte hat, kann erwirken lassen, dass beide Schlachtgeschwader nach Pula verlegt werden, wo die stärkste ungarische Garnison in der Adria liegt.Die Panzerkreuzer verlegen nach Korfu, in Zadar, Split und Dubrovnik liegen nur noch leichte Küstenverteidigungseinheiten und die Zerstörer. 21. August 1931: Károlyi wird in eine budapester Klinik mit Schnittverletzungen an Oberkörper und Armen eingewiesen, die er abends bereits wieder verlassen kann (Anm. er war Kartenspieler und hat hier einfach viel Geld verloren, das er nicht bereit war zu zahlen, weil er seinem Gegenüber Betrug vorgeworfen hat; tatsächlich war diese Kartenrunde über Mittelsmänner des rechten Flügels initiiert). Er nutzt einen Seiteneingang der Klinik und wird von Fotografen der rechten Presse abgepasst und in der nächsten Morgenausgabe der Tageszeitung macht das bereits die Runde. 23. August 1931: Horthy gibt ein Interview, indem er die Spielsucht des Premierministers offen anspricht und diesen vollends diskreditiert 24. August 1931: auf KMH Zagreb und KMH Split kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen rechten ungarischen Aufwieglern und Kroaten. Der Tumult wird von den kroatischen Kapitänen gewaltsam aufgelöst und die Rädelsführer in Pula ins Zuchthaus gesperrt und warten dort auf eine Urteilung- die Anklage lautet versuchte Meuterei. Das macht die Runde und wird von den Ungarn als Benachteiligung der ungarischen Besatzung und offener Anti-Magyarischer Haltung aufgefasst. Es kommt abends bereits zu vereinzelten Protestaktionen vor der Hafenkommandatur. 25. August 1931: Die Proteste in Pula halten an und fordern die Freilassung der Ungarn. Horthy reist nach Pula und wird von den Ungarn offen gefeiert. Er verhandelt mit dem kroatischen Hafenkommandanten und erwirkt die Freilassung aller Gefangenen (auch der Kroaten). Für das verlässt er abends die Stadt als Held beider Seiten. Károlyi in Budapest verfasst eine Stellungnahme für die Presse und lässt verkünden, dass er Opfer eines Betrügers wurde, der ihm beim wöchentlichen Herrenabend absichtlich nachgestellt hat. Er verteilt dabei Seitenhiebe an Kun und Horthy. 29. August 1931: die heiße Absimmungsphase wird eingeläutet, die am 4. September stattfinden soll. Diese Phase ist geprägt von viel politischem Geplänkel über den Rundfunk und die Presse. Horthy, Kun und Károlyi führen viele Gespräche mit einflussreichen Politikern 30. August 1931: kommunistische Ungarn gehen in Szeged, Pécs und Timisoara auf die Straße und protestieren gegen den rechten ultramonarchistischen Einfluss Horthys. In Pécs kommt es mit rechten Gegendemonstranten zu Straßenschlachten. Nachdem die ersten Schwerverletzten in die Klinik eingeliefert werden, rückt die Polizei aus. Da diese überfordert ist, ruft sie nach der Landwehr und der Aufstand wird abends blutig niedergeschlagen. Dabei werden 27 Kommunisten getötet und ettliche schwer verletzt. Die Rechten beklagen lediglich 2 Schwerverletzte (hauptsächlich Knochenbrüche). Die Landwehr verliert einen Soldaten, der durch Kommunisten angeschossen wurde und im Krankenhaus seinen Verletzungen erliegt (Anm. war ein Schulterdurchschuss; rechte Agenten vergiften ihn in der Klinik). Dies schürt den Rachegedanken unter den Kameraden. 31. August 1931: Die in Pécs verhängte Ausgangssperre wird von kommunistischen Gruppen missachtet, die offen Jagd auf Rechte und Polizisten machen. Die Landwehr rückt kurze Zeit später wieder aus und es wird erneut sehr blutig. Weitere 47 Kommunisten werden erschossen. 11 Landwehsoldaten werden erschossen oder erschlagen. 1. September 1931: Károlyi lässt Polizeieinheiten aus Budapest und die Armee nach Pécs verlegen, die Landwehr wird abgezogen. In Szeged und Timisoara flammen die Unruhen wieder auf. Auch hier kommt es zu blutigen Niederwerfungen. Diese Unruhen greifen auf Arad und das kroatische Osijek über, sind aber bereits am Nachmittag wieder beruhigt. 2. September 1931: Horthy fordert von Károlyi ein hartes Durchgreifen gegen Kuns Kommunisten- "solle dieser sich nicht in der Lage dazu sehen, werde er ein Misstrauensvotum noch vor der Abstimmung stellen!" Albert Nagyaponny, derzeit in Washington, telegrafiert nach Budapest und apelliert an die Vernunft. 3. September 1931: Pécs wird zur Frontstadt erklärt und das Kriegsrecht ausgerufen. Nachdem sich erste Verluste bei der Amree einstellen, kommt es zu Übergriffen in den Arbeitersiedlungen. Panzerwagen patroullieren in den Straßen und werden von Kummonisten mit Brandflaschen angegriffen- dabei werden 3 Panzerwagen vernichtet. Die Kommunisten erhalten Zulauf durch Versprengte aus Timisoara, Osijek und auch serbische Kommunisten reihen sich ein. Es ergeht ein Hilfegesuch an Budapest mit der Bitte um die Verlegung weiterer Militäreinheiten nach Pécs und das Umland. Die zuvor eingesetzte Landwehr wird reaktiviert und soll kurzfristig die Truppen verstärken. In erneuten Straßenschlachten kommt es verstärkt zu Verlusten bei dieser. 4. September 1931, frühmorgens: Horthy sucht das Parlamentsgebäude in Budapest auf und lässt dieses durch hörige Einheiten der Polizei und Armee besetzen. Der Zutritt wird verweigert. Die Polizei lässt Károlyi und Kun arrestieren. 2 Begleiter Kuns leisten Widerstand und werden auf der Stelle erschossen. Horthy richtet eine Rundfunkansprache an das Volk und ruft diese dazu auf sich den Ordnungsmächten nicht zu widersetzen, jedoch von Kun gelenkte und Károlyi unterstütze Kommunisten zu melden, damit diese verhaftet werden können. mittags: Zusammen mit weiteren Landwehreinheiten gelingt es der Armee in Pécs die Oberhand zu gewinnen. Dabei kommt es auch zu einem Pogrom in einer Romasiedlung. In Szeged kann ein kommunistischer Militärrat verhaftet werden und wird auf der Stelle standrechtlich erschossen. Unter den Toten sind zwei serbische Offiziere. abends: Horthy lässt die Nationalversammlung ohne Kun und Károlyi tagen und hält eine feurige Ansprache, in der er erneut ein Großmagyarisches Königreich fordert und an den Nationalismus apelliert. Inhaltlich werden auch die Zustände in Pécs angesprochen und gezielt mit Falschinformationen überspitzt dargestellt. Er fordert zur Abstimmung auf, ihn als Kormányzó (Reichsverweser) im Amt zu bestätigen und damit den Schritt zum Großmagyarischen Königreich zu ebnen. Die Abstimmung fällt mit 119 zu 141 Stimmen zu seinen Gunsten aus. Die konstitutionelle Monarchie Ungarn hört de facto auf zu existieren. Aus Washington kommt ein Telegramm "Graf Albert Nagyaponny nach Schlaganfall in Klinik STOP Zustand kritisch STOP" Im Folgenden verstirbt Albert Nagyaponny an den Folgen des Schlaganfalls in Washington D.C. und wird dort auch beigesetzt. Der kommunistische Aufstand in Pécs wird letztendlich blutig niedergeschlagen. Alle überlebenden Kommunisten werden inhaftiert, verhört und die die es überleben, anschließend erschossen. Mit den Verhörinformationen gibt es politische Säuberungen in Szeged, Timisoara, Arad und Osijek. In Debrezen und Slavonski Brod werden kommunistische Keimzellen ausgehoben. Der serbische Konsul wird darüber in Kenntnis gesetzt, dass unter den gefallenen Kommunisten serbische Offiziere waren und wird ermahnt, ansonsten sei mit Vergeltungsaktionen zu rechnen. Horthy nutzt diese Information und macht antiserbische Politik in Kroatien. Das versammelt die ländliche Bevölkerung um Osijek bis Zagreb und die Bevölkerung Istriens und Teilen Dalmatiens hinter ihm. Weiter werden die kommunistischen Übergriffe propagandistisch dazu genutzt gegen Juden und Roma zu hetzen, was vereinzelt zu Übergriffen auf Romasiedlungen und jüdische Geschäfte in Ungarn und Kroatien führt. Es gibt Untersuchungen im Militär und der Exekutiven und Kommunisten werden denunziert und ihrer Ämter enthoben. Bela Kun wird wegen Aufwiegelung und Hochverrat der Prozess gemacht. Er wird verurteilt und hingerichtet. Károlyi wird wegen Unterlassung im Amt und Kollaboration mit Staatsfeinden der Prozess gemacht, was auf Unterlassung im Amt, Sympathisieren mit staatsfeindlichen Organen und Spielsucht abgeändert wird und zu einer 30-jährigen Haftstrafe führt- Diese überlebt er nicht und stirbt 1933. Horthy ernennt István Bethlen zum Premierminister. Aus der Pécser Landwehreinheit wird eine paramilitärische Eliteeinheit gegründet, die fortan für die Ausbildung eines ideologisch volksnationalen Jugendkaders verantwortlich ist. Nachdem die Kommunisten und Sozialisten spürbar an Einfluss eingebüßt haben, werden immer häufiger Liberale denunziert und diskreditiert und verlieren ihre Ämter, sofern sie welche inne haben. Teilweise kommt es zu Gefängnisstrafen. In Kroatien wird eine Regierungsreform durchgesetzt und magyarisierte Marionettenbeamte kümmern sich fortan um die Staatsführung. Auch hier kommt es zu politischen Säuberungen gegen Kommunisten, Sozialisten und später Liberale. Wer sich offen gegen die Magyarisierung äußert, verschwindet spurlos oder erleidet einen Unfall. Die Schlachtflotte wird fortan in Pula und in Dubrovnik stationiert- beides Hafenstädte mit starkem magyarisiertem Hintergund. In der Außenpolitik nähert man sich den Amerikanern an und versucht Handelsbeziehungen zu etablieren (die im Bau befindlichen Großkampfschiffe erhalten amerikanische Geschütze). Gegenüber Österreich, Deutschland und Frankreich führt man weiterhin eine versöhnliche Politik. Für das ehemalige deutsche Kaiserreich wird offenkundig Verehrung bekundet- Horthy lädt das ein und andere Mal Wilhelm und/oder Eitel Friedrich von Preußen zu Staatsempfängen ein. Wird man auf die innenpolitische Lage angesprochen, wird beschwichtigt. Zu den italienischen Faschisten versucht man eine Beziehung aufzubauen und bemüht sich um Entspannung zu Österreich. Gegen Serbien und Rumänien fürht man eine Politik der harten Hand, befeuert durch die kommunistischen Aufstände im jeweiligen Grenzgebiet. Diese Umstürze sollten bis 1934 anhalten. Ab da mache ich bei Zeiten weiter.
  3. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Ich würde ja Fairchild präferieren- zumindest eins ihrer letzten Produkte P.S.: Du bekommst bald eine neue PM. @1MajorKoenig Mir ist da eine nette Wendung für Ungarn eingefallen. Ich muss hier nur mal ein bisschen querlesen und mal so die gesellschafts-politischen Zustände etwas auffrischen und dann kriegst du deine Eskalation!
  4. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Bei der Junkers CL/S.1 und BMW VI muss ich mal schauen- das hat meine ich Junkers tatsächlich für die Russen gebaut und ist kläglich gescheitert. Ich bin aber grade etwas unsicher. Ich muss räschärschieren. Als kleines Zwischenupdate für die Ungarn/Kroaten- meine Ersatz-BBs sind fertig. Am ersten London-Kreuzer bin ich gerade daheim dran und dann kommen noch 2 BCs und ein kleiner Träger. Danach überlege ich mal, welche Schergerei ich damit anstellen kann.
  5. Walther_K_Nehring

    Mögliche Aufrüstung der SMS Derfflinger

    Wobei man bei den 4 GKs fast nichts machen braucht. Das kann ich dir aber mal bei Gelegenheit zeigen, wenn ich sie durch habe. Da ist es wirklich nur "Kleinzeug" das ergänzt wird- Feuerleitungsupgrade, neue Türme mit mehr Rohrerhöhung, schwere Flak, später dann DeTe-Geräte. Da muss man am Bug oder Heck nix mehr machen. Und bei den Ersatz-Yorcks, sehe ich halt, der Bauverzögerung geschuldet, bereits das Bugupgrade ähnlich zu den GK-Entwürfen von 1918. Wenn man die Dinger eh erst noch kiellegen muss, dann kann man gleich Modifikationen einfließen lassen. Bei der ersten Einheit, die ja als Träger herhalten werden muss, ist das was Anderes.
  6. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Nach den Schäden war das abzusehen.
  7. Walther_K_Nehring

    Mögliche Aufrüstung der SMS Derfflinger

    Da muss ich dem Hasso Recht geben- auf dem vorderen Schornstein kommt sicherlich eine Kappe oder ein Leitblech hin. Der Mast davor ist zu hoch, um nicht von den Abgasen beeinträchtigt zu werden, selbst bei reiner Ölfeuerung mit weniger Rauchentwicklung. Dafür bleibt die Hitzeentwicklung. Und was ich nicht verstehe- du als alter Wackeltopffetischist, packst die auf einmal drauf, anstatt die SL2/SL4 der Panzerschiffe zu nehmen. Die wären, denke ich, stimmiger. Das Katapult sehe ich auch recht schwierig umsetzbar- oder meinst du, dass als größte Einheit der Weimarer Flotte, Herr Zenker oder Herr Raeder mit einer Jolle segeln wollen? Da muss ein 13m Chefboot drauf und dafür ist da kein Platz mehr. Als Raider ist ein Fliger natürlich wichtig, aber die Frage ist, ob dieser Zweck überhaupt Sinn macht, weil man die gute Derfflinger nicht einfach mal so auf 10.000SM Reichweite geprügelt kriegt. Selbst mit einem Marschdieselchen nicht. Und beim Heckmast kannst du überlegen, ob du den wegnimmst und durch eine Antenne auf dem E-Messer komplett ersetzt. Oben schaut das sonst etwas doppel-gemoppelt aus. Ansonsten kennst du ja meinen Komplettumbau zum Wilson-thread. Ich habe da lange überlegt was man machen kann und was Sinn macht. Zu ihrem Modernisierungsstand kam da etwas ganz Eigenes raus. Das Problem ist halt wieder, dass sie nur geringfügig größer als ein 8" Kreuzer ist und halt von Anfang an ziemlich verbaut für WW2-Verhältnisse. Schon alleine mit dem Heckarrangement der Türme verliert man schon wieder 10m Platz, die man dringend bräuchte. Und dann bleibt bei ihr halt immer das Problem mit dem niedrigen Freibord- als Raider sicherlich nicht unproblematisch, wenn man mal in Schietwetter kommt. Deshalb habe ich sie ein halbes Deck erhöht und die Kasematten geschlossen, um Freibord zu generieren. Ist sicherlich ein ungewohnter Anblick, aber um ihre Seeeigenschaften zu verbessern und sie wirklich zu modernisieren, ein nötiger Schritt.
  8. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Beim Irlandkonflikt bin ich nicht drin, sorry. Aber mit den USA kann das sicherlich Spannung aufbauen, zumal viele irische AUswanderer entsprechend Stimmung gegen GB machen dürften. Wenn die sich noch die Unterstützung der deutschen Siedler dazuholen, haben die gleich mal eine gewichtige Stimmgewalt. Wenn da noch ein paar Kongressabgeordnete oder Senatoren dabei sind, haben die ein gewichtiges Wörtchen mitzureden und sie haben alle Gehör beim Präsidenten. Und von einer liebeshochzeit GB+UdSSR spricht niemand, das ist mir schon klar. Ich glaube, eher hackt sich Churchill ein Bein ab, anstatt mit den Sowjets zu sehr gemeinsame Sache zu machen. Maximal so, dass der Feind besiegt ist und dann versuchen noch so in eine Stellung zu kommen, die dem eigenen Vorteil gereicht. Aber wer sagt, dass die Briten sich nicht die Japaner als Raufbrüder im Pazifik ins Haus holen und diese scharf machen auf die Philipinen und diese nach Hawaii schielen lassen und wenn die Zeit reif ist, lassen sie ihren Bluthund von der Leine? Das wäre mal eine interessante Variante!
  9. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Als Insider, ohne dass ich es von Anfang an wollte, sehe ich das als die wahrscheinlichste der Varianten an. Wider Erwarten konnte sich das deutsche Reich ein paar stabile wirtschaftliche Standbeine schaffen (bisher ohne Öl- das Feld kommt sicherlich noch), wovon die Zeppelingesellschaft eine Art Exklusivrecht hat und wir bauen diese Verbindungen schrittweise aus und erschließen gerade den ganzen Globus. Und wenn ich sage ganz, dann meine ich das auch so (und das ist schon zu viel verraten). Und wie gesagt, zum Öl im Nahen Osten habe ich mir noch garkeine großen Gedanken gemacht, bzw. nur ein grobes Gerüst an Hebelpunkten überlegt, die sicherlich auch so umsetzbar sein werden- Dank der britischen Kolonialpolitik. Den einzigen Knackpunkt hier sehe ich im Zusammenrücken GB+UdSSR- hier bedürfte es eines erz-oportunistischen Herrn Churchill, der die Geschicke wieder übernimmt. Und der kam historisch nur an die Macht, weil die Nazis an der Insel vorsichtig angeklopft haben und es keinen Anderen mehr gab. In unserem Szenario, wenn es keine Agrression F/D ggü. GB gibt, halte ich eine britische Intervention als eher fragwürdig. Hier sehe ich sogar eher einen neutralen Standpunkt, sich die gegnerischen Parteien abnutzen lassen, um dann anschließend über den Welthandel die Regeln versuchen zu diktieren, vor allem dann, wenn die USA mitmischen sollten. Im Pazifik-Theater mag das wiederum anders ausschauen. Hier gibt es aus britischer Sicht zu viele Interessen zu vertreten und hier kann ich mir ein aktives Engagement gegen die Japaner oder eine russische Expansion, vor allem wenn Hong Kong oder Shanghai bedroht sein sollte, ganz gut vorstellen. Dann sehe ich sogar eine deutsch-britische Kooperation, in Form von Durchfahrts-/Marschrechten, Transport- und Versorgungsdiesntleistungen zu vergünstigten Preisen, bis hin zu einem pazifischen Bündnis. Es ist schon ziemlich tricky das Ganze. Ich denke wir müssen einfach mal schauen, wie es sich weiter entwickelt. Und vor allem, da die Italiener ja weiterhin sticheln müssen gegen die Österreicher und jetzt auch Japan mit hineinziehen. Und mein innerstes Ich sagt mir, dass meine Ungarn auch noch was im Schilde führen (ich bin gerade an deren Flotte dran, zumindest mal bis Anfang 1930)
  10. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Going out in style Nur so am Rande, falls das falsch verstanden wurde- die einzelnen Mobilmachungsstufen sind zunächst zur Vorbereitung und zur Abschreckung, um zu signalisieren, dass wir es ernst meinen. Dann werden die Ultimaten gestellt. Wenn die verstreichen sollten, haben wir genug getan! Und zuvor ging immer eine Aggression von den Russen aus. Wie gesagt, Ukraine, Polen und Baltikum sind rote Linien, die man besser nicht überschreitet. Alles Andere wird zwar auch sehr kritisch beäugt, aber alles zuvor beschriebene passiert mit angezogener Handbremse. Ich denke mal, dass wir zumindest rudimentär aus dem Abenteuer Blankovollmacht 1914 gelernt haben und nicht so schnell wieder einen großen Krieg vom Zaun brechen. Zumindest wird unsere Politik darauf bedacht sein, eher mit einer Weißen Weste dazustehen.
  11. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Also, ab 1928 der BMW Hornet, was ein 1:1 Nachbau des P+W R-1690 Hornet A ist. ab 1933 der BMW 132, der eine Weiterentwicklung zum BMW Hornet ist jeweils Sternmotoren ab 1926 der BMW V und der BMW VI jeweils Reihenmotoren ab 1924 der Junkers L 2 ab 1925 der Junkers L 5 jeweils Reihenmotoren und Nachbauten von BMW-Motoren Daimler Benz hat eine riesige Lücke bis in die 30er, bis sie mit dem DB600 wieder anfangen, gleiches bei Junkers- die machen dann erst mit dem Jumo 210 weiter.
  12. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Denke ich auch. Da war der 600PS BMW Ende der 20er/Anfang 30er schon eine Ansage.
  13. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Was ich so rausgelesen hatte, waren die deutschen Anfänge der Sternmotoren weitestgehend Kopien von US-Typen. Ich lese das aber nochmal nach und geb dann Laut
  14. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn...? Wilson's Warplan

    Genau, die D.VI als ersten Marinejäger, weil er ein Schulterdecker mit relativ guter Sicht nach unten ist und ich irgendwo gelesen habe, dass Unterflügelstationen im Spiel waren. https://en.wikipedia.org/wiki/Siemens-Schuckert_D.VI Junkers: https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_CL.I https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Ju_20 https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_K_39 https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_K_47 https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_K_37 Heinkel: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_HE_5 https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_59 https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_60 https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_50 Arado: https://de.wikipedia.org/wiki/Arado_Ar_64 https://de.wikipedia.org/wiki/Arado_Ar_65 Dornier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Rs_II https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Rs_III Das sind die Typen, auf die ich ein genaueres Auge geworfen hatte. Sind teilweise ein Bisschen chronologisch durchgewürfelt. Aber da sind Entwicklungen, auch vor den Nazis dabei, die vielversprechend sind. Und der Hauptmotor war bei den Großflugzeugen dann doch oftmals der kommerzielle Erfolg im Bereich Fracht- und Passagierflugzeug. Also ich habe fast so die Befürchtung, dass so langsam die Flugzeugentwicklung dann auch nicht voran geschritten wäre. Ich würde mal sagen, die Entwicklung hinkt vielleicht 5-6 Jahre hinterher, mehr nicht.
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