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Walther_K_Nehring

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  1. Walther_K_Nehring

    Modellbau

    Die ist von BlueBrixx oder? Bei denen hat sich schon Einiges bei der Qualität getan. Und normalerweise ist es auch so, dass sich die Qualität der Sets im Laufe der Zeit verbessert. Nicht so wie bei Lego, wo es dann andersrum ist (siehe UCS A-Wing mit 48 verschiedneen Rottönen aus 50 möglichen roten Teilen + verkratzter Cockpitscheibe).
  2. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Also ich bin schon davon überzeugt, dass wir keine klassische "Vorne-Verteidigungslinie" brauchen. Nur der Gegner sollte damit rechnen müssen, dass wir es können. Damit wird die Luftabwehr halt nicht billig, aber stellt den Gegner vor eine Herausforderung- nämlich selbst bei untergeordneten Zielen mit einer gewissen Grundstärke antreten zu müssen, damit er sicher zum Erfolg kommt. Das ist ja mein Anliegen. Wo dann die Raketenbatterien tatsächlich später stehen, ist mir Wumpe. Aber der Gegner muss wissen, dass irgendwo in seiner Einflugschneise potenziell 100-200 SAMs warten, die seine Bomber in Empfang nehmen, zzgl. der Abfangjäger. Damit werden irgendwelche Arschlochsangriffe gegen die Hinz & Kunz GmbH schon mal recht aufwendig- weil entsprechend viele Cruise Missiles oder Piloten geopfert werden müssen. Nicht so wie in der Ukraine jetzt, wo dann mal einfach Busdepots, oder Europas größtes Werk für Parkett-Decklamellen angegriffen werden, Hauptsache man hat es kaputt gemacht, obwohl es keinen militärischen Nutzen hat. Das ist dann nämlich auch eine Form von Bevölkerungsschutz. Wie sich das jetzt verteilen soll- ich bin überfragt, was da wirklich gut und probat ist. Ich sehe halt nur das Problem, wenn wir es teilen, dass es Zuständigkeitsgerangel geben könnte- siehe das Beispiel mit dem Learjet und den diversen Alarmrotten, die aufsteigen mussten, weil das Ding verschiedene Lufträume verletzt hat. Das muss dann reibungsloser laufen. Bei der Technik bin ich dann wiederum am Start- da kenne ich mich zumindest bei den SAMs etwas besser aus^^
  3. Walther_K_Nehring

    Modellbau

    Mach wie früher- alles auf ein Haufen und suchen Bauabschnitte ist was für die Nutellageneration!
  4. Ich hätte da was, inspiriert von Battlestar Galactica Ein Kata-/Trimaran-Entwurf in Größe eines Supercarriers. Landedeck + Startdeck + Abfertigungsdeck über den seitlichen Kielen. Den Mittelteil bilden Antrieb, Hauptbewaffnung (irgendwas Dickes- mindestens 18" darunter ist Pippifax!), Unterkünfte, etc. Das Geile ist- die Piloten und die Artilleristen werden es danken, weil die Karre kaum schaukelt. Und man kann die Innenseiten der Flugdecks panzern und nochmal im Hauptteil ein innenliegendes Panzerungslayout wählen. Die Außenseite der Flugdecks panzert man gegen Kreuzerbeschuss. Damit ist das Ding eigentlich unsinkbar, solange man es nicht von 2 Seiten mit Torpedos vollprügelt und das Gewicht des eintretenden Wassers alles nach unten zieht. @Takemikazuchi_1121 übernehmen Sie
  5. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Und dazu hatte ich einen ganz interessanten Bericht gelesen- daas wird er nur dann befehlen, wenn er sich sicher sein kann, dass die stark reduzierten Fördermengen später noch ausreichen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, reduziert sich die Fördermenge bei einer Wiederöffnung eines zuvor versiegelten Loches um ca. 50%. Woran das genau liegt, übersteigt meinen technischen Horizont, bzw. ich kann es mir aus dem Stehgreif nicht herleiten. Aber wenn dem so ist, werden sie sich das 3x überlegen. Also fackeln sie Gas lieber ab. Was dieses Force Majeur-Manöver beträfe- soweit habe ich noch garnicht gedacht und könnte sogar ziehen (vor allem wenn das mit den Bots bestätigt werden kann). Vor allem habe ich auch gelesen, dass die Reparatur vergleichsweise schnell gehen sollte (von einfach stand da mal nix), sprich man könnte jetzt eine Katastrophe draus machen, es jemanden in die Schuhe schieben, Gazprom & Co den Kopf aus der Schlinge ziehen lassen und sollten sich die Wogen irgendwann geglättet haben, kann man sagen "man konnte ja nix dafür". Egal wie, ich wollte die als Handelspartner nicht mehr haben. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!" Da können die das Gas herschenken, wollte ich es nicht haben!
  6. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Höggschd interessant. Ist die in Betrieb?
  7. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Hm, vielleicht sollten wir, um das zu entzerren und die EUFOR-Ausgaben zu reduzieren, einfach mal unterscheiden in militärische und zivile Ziele? Für militärische Ziele ist EUFOR zuständig, für ziviele Ziele sind die Landesstreitkräfte selbst verantwortlich. Ich denke militärische Ziele sind klar. Zivile Ziele sollten wir notfalls klar definieren- z.Bsp. "alles was nicht klar einem militärischen Nutzen dient, oder dienen kann", sprich Objektschutz für Industriezentren, Häfen, Verkehrsknotenpunkte, etc. dienen eigentlich militärischen Zwecken (ohne Schiene oder Hafen kein Nachschub an die Front, ohne Strom- keine Produktoion- keine Waffen an der Front, etc.), der Bevölkerungsschutz, also der Schutz von Großstädten, der obliegt dann wiederum den Landesstreitkräften (hier schiele ich z.Bsp. auf ARROW-3). Beide Zuständigkeiten haben dann aber klar die Aufgabe sich um alle Bedrohungen zu kümmern- nicht dass es dann später heißt, EUFOR spart seine SAM gegen eine Cruise Missile weil sie sicher nicht das AKW, sondern 5Km weiter ein Industriegebiet trifft, wo keine kriegswichtige Produktion stattfindet, ergo ist es Sache z.Bsp. der Bundeswehr. Es liegt eine Bedrohungslage vor, dann muss diese auch neutralisiert werden. Und diese Vorgehensweise würde die Regierungen auch unter Druck setzen, eigenen Bevölkerungsschutz aufzubauen, weil wenn ich als Bürger weiß, dass sich meine Regierung wenig um meinen Schutz schert, weil überall gespart wird, dann mache ich mir da zuerst Gedanken und in letzter Instanz würde ich mal meinen Mund aufmachen und notfalls da hinziehen, wo mir weniger passiert- also aufs Land. Und das will aktuell niemand, weil das wieder einen gesellschaftlichen Wandel nach sich zöge. Und hier greift dann der Vergleich mit der Hundeshow. Und dann hätten wir die Möglichkeit im Grunde nach 3 Säulen zu agieren- flexible EUFOR-Einheiten für den vorderen Fronteinsatz, eher stationäre/vorbereitete EUFOR-Einheiten für den rückwärtigen Raum und den Heimat-/Bevölkerungsschutz- letzterer ergänzt dann die Kapazitäten zusätzlich. Vor allem kann man an das Gerät für den rückwärtigen Raum wieder andere Ansprüche stellen, als das was vorne gebraucht wird. Hinten ist eher die Abwehr gegen ICBM und Cruise Missiles vakant (also selbst der klassische Bomber packt sich ja heute eher ein paar Cruise Missiles unter den Bauch und startet die knapp außerhalb der gegnerischen Abwehr) und vorne muss ich breiter auffächern, was die Fähigkeiten betrifft. Ich sag mal von den Fähigkeiten her, braucht es hinten eher eine SHORAD die sicher trifft, vielleicht als Notfallreserve dann noch automatisierte Rohrfla- ergo z.Bsp. IRIS-T SLS + Mantis. Und vorne dann einfach alles und vor allem gelayert.
  8. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    Richtig. Alleine die WW2-Sprengstoffe reduzieren das Äquivalent bereits auf 800-750Kg. Und da haben die nur mit unterschiedlcihen Mischverhältnissen rumgemacht. Wie das heute ausschaut mit synthetischen Materialien, weiß ich nicht mal. Ich schätze aber, dass man für 1kT Sprengkraft heute maximal zwischen 100-200Kg tatsächliche Nutzlast mitnehmen muss. Und wir hatten auch in Deutschland schon Garagenfunde über 100Kg- so gefühlt 2016/17 war das im Zuge der Gefärder-Hoppsnehmerei. Da waren Dünger, etc. eingelagert, um deutlich über 100Kg Sprengstoff herstellen zu können. Gehen wir davon aus, dass in den Nachbarländern gen Osten vielleicht nicht so deutlich auf Düngemittelbestellungen geschaut wird, weil der Anteil der Agrarwirtschaft etwas höher ist, dann haben wir vielleicht schon eine Erklärung. Aber ich bin aktuell auch noch eher vorsichtig mit Spekulationen. Die Nummer passt einfach viel zu vielen Leuten in den Kram, seien es ideologische oder wirtschaftliche Beweggründe. Doch obwohl ein offensichtliches Alibi die Amerikaner haben dürften, glaube ich dennoch nicht daran, dass das US-gesteuert war. Hier möchte ich einfach die Frage in den Raum werfen- warum sollten die USA gezielt die gesamteuropäische Wirtschaft, vor allem die Deutsche, schwächen, wenn sie uns als Handelspartner und Militärbasis dringender denn je brauchen. Sie können es sich aktuell nicht leisten sich zu verzetteln, wenn ihr Hauptaugenmerk auf Taiwan liegt. Und hier dürfte Geopolitik ganz klar Geowirtschaft schlagen. Das Bisschen Frackinggas, das sie dann an Europa verkaufen könnten, reißt das militärische Mehrengagement in Deutschland und Osteuropa doch nicht auf. Ob das den Russen in den Kram passt, kann ich nicht 100% beziffern. Weil jetzt stehen wir bei 0% Gaslieferungen, ob gewollt oder nicht- das nimmt den ganzen Kritikern der Sanktionen, Sparmaßnahmen und diese ganzen Vollwerwirrten vom linken und rechten Rand, die auf Diplomatie (gegen die Wand) setzen, schon mal den Wind aus den Segeln. Russland fördert Tag für Tag weiter Gas, das nur über NS1+2 aus dem Land kann. Nicht mal via Schiff! Jetzt haben sie 2 Möglichkeiten- entweder Gas, so wie es gefördert ist, einfach verbrennen. Oder Gasquellen versiegeln. Erste Variante verbrennt bares Geld (das mit Investitionen vielleicht doch noch irgendwie umgeleitet werden könnte, was aber wegen der Sanktionen aktuell nicht geht) und schadet der Umwelt (was den Russen shiceegal ist). Und die zweite Variante bedeutet, dass bei einer Wideröffnung dieser Quellen es zu starken Einbußen der Fördermenge kommen wird- ich habe gelesen um die 50% weniger Fördermenge! Also auf Lange Sicht sind beide Varianten für Russland sehr "unlukrativ". Und ich halte unseren Putins Vladi immer noch berechnend genug, dass er die Folgen einer solchen Aktion ganz klar beziffern kann, vor allem im Bereich Informationskrieg, mit denen er versucht den Westen zu destabiliseren. Dem gegenüber stehen ein paar Hardliner, denen NS1+2 schon lange ein Dorn im Auge waren- Polen, Baltikum, selbst den Ukrainern traue ich es aus strategischen Langzeit-Gründen zu (die haben ja noch ihre Gaspipeline nach Europa). Auf alle Fälle stinkt das Thema zum Himmel! Und voll auf Kosten der Umwelt- das sehe ich mal vorrangig gerade. Ob wir kein Gas haben, weil nicht geliefert wird, oder weil die Pipelines sabotiert wurden, ist mir ehrlich gesagt wayne und kommt unterm Strich aufs Gleiche hinaus. Wir müssen so oder so sparen und hohe Preise zahlen. Und so lange die Russen die Pipeline nicht abstellen, strömt jeden Tag mehr und mehr Gas in die Ostsee und dann an die Luft. Ich bin echt gespannt, was da rauskommen wird. Ich bin froh, dass den Schweden und Dänen das scheinbar als erstes aufgefallen ist und ich davon ausgehe, dass die eben auch ermitteln. D.h. irgendwo wird es Unterlagen geben, die außerhalb der unmittelbaren Einflusssphäre westlicher oder russischer Geheimdienste sind. Irgendwann wird eine Kopie dieser Berichte auftauchen und dann wissen wir Bescheid- und sei es nur, dass ein Wistleblower an die Öffentlichkeit geht.
  9. Walther_K_Nehring

    Schiffskatastrophen aktuell

    AMERIGAUNERISCHES FRACKINGAS!!!!!!!!!!11111111111elf edit: Normal gehört gleich der zweite Strang von NS2 auch noch gekappt, dann ist man dieses ganze Affentheater los! BTW- wurde Ende letzte Woche nicht ein Druckabfall in den Pipelines gemeldet? Würde das die Explosionen erklären, bzw. den Zeitpunkt der Tat eingrenzen?
  10. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Dann hau du mal eine Nummer raus. Gerne können wir ja auch mal an einem topographischen Beispiel so was kalkulieren (im Rahmen unserer Möglichkeiten). Ansonsten bin ich mit einer Berechnungsgrundlage irgendwo am Ende meines Lateins. Ich hätte sonst gesagt, schauen, dass Abwehr- und Angriffsschwerpunkte sehr gut gesichert sind (nach dem grundsatz Klotzen nicht kleckern- also auch mit 3-4 Layern alleine bei den Raketen), dass kriegswichtige Einrichttungen und Industriezentren ebenfalls gut abgesichert sind und dass dann immer noch Reserven vorhanden sind, die verlegbar sind, um Ausfälle zu kompensieren, bzw. einen Schwerpunkt flexibel verschieben zu können. (Und mein Absatz oben sollte ja nur das Äquivalent darstellen- ich hatte ja die "Grenzlinientaktik" ja schon revidiert, aber so hingestellt, dass der Gegner damit rechnen müssen sollte, damit man ihn unter Druck setzt)
  11. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Also im Grunde das was linkum sagt. Ergänzt um die potenzielle, nennen wir es mal, Verteidigungslinie. Da der Gegner ja in etwa weiß, was man hat, muss er im grunde damit rechnen, dass er überall auf eine gleichstarke grundverteidigung trifft, die dann schwerpunktmäßig verstärkt werden kann, bzw. in sicht fluktuieren kann. Er muss damit immer mit dem Schlimmsten rechnen. Und ich sage jetzt mal so- potenziell 96 Patriots + mindestens genausoviele IRIS-T SLM (wenn man sich für diese entscheidet) auf eine Breite von 320Km, jeweils mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von in den hohen 90%, ist zwar nicht megadicht, aber es setzt den Gegner schon mal vor die Herausforderung mehr Flugzeuge zu schicken als FlaRa vorhanden sind und zudem noch starke ECR/ECCR + SEAD/DEAD-Kräfte mitzunehmen, um dann sich auf ein Punktziel zu fokussieren. Die NATO und sicherlich auch die Chinesen (wobei ich die nicht als potenziellen Gegner sehe) könnten sich das MAL leisten, die Russen zum Beispeil wiederum nicht. Damit büßen sie einen Grundstock mäßig ausgebildeter Piloten ein. Wenn sie das wissen, degradiert sie das automatisch zum Nebendarsteller. Und wenn sie davon ausgehen müssen, dass noch Reserven in der Hinterhand sind, bzw. die eigenen Batterien hochmobil und flexibel sind und somit hochreaktionär einen Schwerpunkt bilden können, dann müssen sie damit rechnen alles zu verlieren, wenn sie alles auf eine Karte setzen. Und diesen Luxus haben sie nicht. Ich würde zumindest die Longrange-AA (Patriot + Aster-30) so aufstellen, dass sie die Außengrenzen abdecken + ein paar Reserveeinheiten. Und die Midrange-AA (Aster-15, IRIS-T SLM, Hawk) da einsetzen, wo man Dichte benötigt- also in eigenen Aufmarschgebieten, bzw. Abwehrschwerpunkten und als Punktverteidigung, wobei ich hier fast sogar den Schutz vor Cruise Missiles als wichtiger empfinde, als den Schutz vor dem klassischen Bomber oder Jagdbomber.
  12. Walther_K_Nehring

    Modellbau

    2. Quartal 2023 Alleine die 20 Epoxyschichten nehmen ja dann grob 40 Tage in Anspruch. Dann bist du schon entspannt im Dezember.
  13. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Also da denke ich Baterie wäre besser, weil es bei der Artillerie auch die kleinste eigenständig, operierende Einheit ist und ich glaube wir bewegen uns da auch im Bereich der Manpower in einem Äquivalent. Und bei der Anzahl der Effektoren würde ich es an der Anzahl der Raketen fest machen. Ich denke mal bei Patriot werden 8 Effektoren genutzt, weil die halt eben "nur" 4 FK/Effektor nutzen. Bei einer IRIS-T SL sind es mal eben 8/Effektor, sprich warum hier nicht auf 4 Effektoren/Batterie zurückgreifen, zumal die auch sehr flexibel und mobil sind und schnell beim Nachladen. Bei Aster etc. habe ich mich kaum richtig eingelesen, aber da wird es ähnlich sein.
  14. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Auf keinen Fall! Also ich persönlich würde es wirklich nur für für Flugplätze, Depots, die großen Radargeräte und Kommandozentralen verwenden. Da es halt auch als CRAM fungiert, ist es recht vielseitig. Und wie gesagt, ich würde das zusammen mit einem SHORAD-LFK in das System Skyguard von Rheinmetall integrieren- dafür wurde das System auch ursprünglich mal angedacht. Und wenn wir irgendwann gescheite Lasereffektoren bekommen, kann man mit denen auch noch was anstellen. ABM ist ja alles recht und schön, aber sie gefährdet halt auch Bereiche und da sollte man es nicht mit übertreiben. Also, um mal einen Gesamtbedarf an Longrange-SAM zu berechnen- wir haben grob 3500Km potenzielle Frontlinie von Norwegen, über Finnland, Baltikum, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, bis ans Schwarze Meer. Ich setze voraus, dass eine SAM-Staffel weiterhin über 8 Startgeräte verfügt (kann ja auch sein, dass du Batterie mit Staffel gleichgesetzt hast) und die kleinste in sich betreibbare Feuereinheit ist (eigenes Radar, Fire Control, Generatoren, etc.). Ich nehme jetzt mal 160Km Reichweite der Patriot MIM-104 PAC-2 an und die 10Km Entfernung zwischen den Startgeräten und den Fire Control Einheiten. Dazu lasse ich die Feuerbereiche 10Km überlappen (das hebt dann die 2x 10Km des Abstandes Effektor-FC auf). Und wie gesagt, ich setze in alle Schnittstellen nochmal eine Staffel um Tiefe zu erzielen. Entfernung in die Tiefe spielt hier jetzt mal keine Rolle- ich würde das so im Bereich 50-100Km ansiedeln, je nachdem wie dicht man vorne den Schirm machen will und Verteidigungstiefe haben möchte) Somit kämen wir auf 21 Staffeln SAM- nur für den unmittelbaren Grenzverlauf. Dieser erstreckt sich über mindestens 3 Bereiche der Luftflotten (Süd, Ost, Nord)- ergo diese 3 Luftflotten müssten bereits grob 7 Staffeln abgeben. Jetzt habe ich aber die PAC-2 angenommen, wobei für die modernere PAC-3 MSE keine Reichweitendaten bekannt sind. Wenn die geringer wären (was sein kann, weil die PAC-3 mal ursprünglich gegen CM und ICBMs gedacht war und lediglich Höhe benötigte), müsste man etwas enger fahren (das kann man für jede SAM so berechnen). Nur grob- wenn wir jetzt mit einer IRIS-T SLM rechnen, die mit 40Km angegeben wird, dann brauchen wir schon die 4-fache Menge, sprich 84 Staffeln (wobei die wiederum anders aufgebaut sind und bereits 3 Effektoren die kleinste betreibbare Feuereinheit darstellen- das kann man sicherlich etwas einkürzen). Die Frage ist, was nehmen wir jetzt noch an Reserve für die Tiefe und Hochwertziele (Hauptstädte, Industriezentren, HQs, Häfen, Flugplätzedie- die dann anteiliger mit PAC-3 bestückt werden) und einfach mal noch ein paar Staffeln im Niemandsland, die rochieren und damit Blinde Korridore versperren (wobei man hier auch mit Midrange-SAM arbeiten kann). Das läppert sich zusammen. Man kann jetzt natürlich sagen, dass Luftflotte Zentrum/Mitte sich eher um sowas kümmert und West auch an die östliche Hemisphäre verschiebt, ohne dabei den wirklichen Westen zu entblößen, um dann Staffeln sparen zu können, aber da muss man auch aufpassen, dass man nicht am falschen Ende spart. Also wie gesagt, vielleicht lag es auch an der Definition "Batterie" evtl = "Staffel", dann war es mal passabel geschätzt für die Longrange, aber für die Midrange lag es daneben.
  15. Walther_K_Nehring

    Was wäre wenn…? Bedingt abwehrbereit

    Davon halte ich erstmal nix. Aber ARROW-3 wäre bei mir gesetzt. Wird ja ohnehin von uns beschafft und damit wäre ein Grundstock errichtet. Später kämen ja noch die F127-Fregatten dazu, die die exoatmosphärische ICBM-Abwehr verstärken sollen. Ich wäre auch für mehr MANTIS, bzw. diese gekoppelt an Rheinmetalls Skyguard-Systeme. Da packen wir noch eine saftige SHORAD-missile dazu (vlt. sogar IRIS-T SLS) und entsprechend MANTIS, bzw 35mm ABM-MKs gleicher Güte. Das liest sich irgendwie hemdsärmelig wenig. Zu Mantis s.o. Bei den Batterien weiß ich nicht- früher hatte die geteilte BRD (wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe) 24 HAWK-Batterien und 12 Nike-Batterien. Die wurden dann ursprünglich mit 16 Patriot-Batterien ersetzt, wovon noch 8 oder so übrig sind. Nur für die Gesamt-BRD. Ich würde es räumlich einfach so einteilen, dass wir die komplette Nord-Süd-Achse des Luftflottenraumes mit den Wirkradien der entsprechenden Systeme abgedeckt kriegen und in den Schnittstellen der Batterien noch einmal mit einer zusätzlichen Batterie in die Tiefe gehen. Dann haben wir den gesamten Raum, tief gestaffelt abgedeckt. So war zumindest früher Hawk + Nike eingeteilt. Hinter den Batterien der Hawk-Stellungen standen dann noch die Nike in den Schnittstellen (so grob übertragen).
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