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Das "Warships-wahr/falsch-Quiz"
Takemikazuchi_1121 replied to Zenthon02's topic in Die Messe (Offtopic)
PS: Habe erst nach meiner Antwort bei Walther gespickt. -
Zwei Gefechte bisher, das erste war spitze (aber vermutlich nur, weil es das erste Gefecht war). Das zweite war die reinste Katastrophe. Nur Overpens oder Abpraller (meist beides zusammen mit einer Salve). Aber wehe, der Gegner hat zuzückgeschossen! In jeder Feindsalve, die mich getroffen hat (sogar angewingelt) BUMM!, Zitadelle. Und ich wünschte, das wäre übertrieben... Werde sie natürlich weiterspielen (waren ja nur zwei Gefechte), aber gerade das zweite Gefecht war schon hart an der Grenze... PS: Aber Walther hat Recht, warum die Mutsu derart "beschneiden"? Hätte überhaupt nichts dagegen gehabt, wenn sie "nur" ein Copy-Paste-Schiff der Tier VII-Nagato gewesen wäre. Aber mal schauen, vielleicht gibt es ja irgendwann mal die Tosa auf Tier VIII oder sogar die B-64/65.
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Deutscher Baum , Schlachtkreuzer
Takemikazuchi_1121 replied to General524's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wenn man sich mal die ganzen Entwürfe so ansieht, gibt es da viele interessante Kandidaten. L2 mit zehn 38ern in fünf Zwillingen (quasi eine deutsche Amagi) wäre zum Beispiel auch ganz nett. EDIT: Sieh an, den GK 4941 gibt es gar nicht in meinem Buch, nur den GK 4931. -
Hab' grad ein richtig geiles Bild gefunden.
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Die Tegetthoff Klasse - Österreichs einzige Dreadnoughts
Takemikazuchi_1121 replied to x_Hasso_von_Manteuffel_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Passt dann aber halbwegs mit den Kapitänsnamen. Oder willst du einen "Michiel van der Stijn" als Kapitän für ein schwedisches Schiff, oder einen "Petros Saloniki" auf einem türkischen Schiff? -
Die Tegetthoff Klasse - Österreichs einzige Dreadnoughts
Takemikazuchi_1121 replied to x_Hasso_von_Manteuffel_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Möglich, aber ich hätte lieber einzelne Nationenbäume (evtl. kann man ja die skandinavischen Länder - Schweden, Finnland, Norwegen - zusammenlegen. -
Die Tegetthoff Klasse - Österreichs einzige Dreadnoughts
Takemikazuchi_1121 replied to x_Hasso_von_Manteuffel_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Merkwürdig, hast ja meinen Vorschlag oben sogar verlinkt..... ^^ Jetzt sag' mir mal, was daran nicht möglich sein sollte. Ich habe nie etwas von einem kompletten (Tier I bis X) Baum geschrieben, das hast du da hinzufantasiert. ^^ -
Die Tegetthoff Klasse - Österreichs einzige Dreadnoughts
Takemikazuchi_1121 replied to x_Hasso_von_Manteuffel_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Genauso wie ein Commonwealth-Baum.....oh warte, den gibt es ja! -
Die Tegetthoff Klasse - Österreichs einzige Dreadnoughts
Takemikazuchi_1121 replied to x_Hasso_von_Manteuffel_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Oder einen reinen K.u.K.-Baum. -
Nervt endlich diese verkackte MA der Bismarck!
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Deutscher Baum , Schlachtkreuzer
Takemikazuchi_1121 replied to General524's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Habe auch erst mit der L20 geliebäugelt (irgendwo hier im Thread sogar), aber irgendwie im Nachhinein? Die L20 wäre irgendwie der Bayern in sehr vielen Dingen gleichgestellt bzw. überlegen, Die O hätte dagegen viele Schwächen, die ihre Stärken durchaus ausgleichen können. EDIT: Hab' mal ein wenig rumgerechnet/überlegt. Die O wäre wirklich sehr gut geeignet. Die Fla-Werte passen sehr gut auf Tier VI, ebenso die MA. Den Geschützen kann man die Stock-Reichweite der Gneisenau geben. Da die Panzerung von sehr vielen durchschlagenw werden kann, lebt das Schiff halt von seiner Geschwindigkeit. -
Deutscher Baum , Schlachtkreuzer
Takemikazuchi_1121 replied to General524's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Sagt mal, da ja gerade die Mutsu erschienen ist, habe ich mal über den besten Kandidaten für ein Tier VI Prem-Schlachtschiff der deutschen nachgegrübelt. Die L20 finde ich (trotz mangelnder Fla) schon etwas zu stark, aber wäre die O-Klasse (die ja eh weniger dem deutschen Großen Kreuzer sondern mehr dem britischen Äquivalent ähnelt) nicht schon beinahe ideal? Ich meine, in einem "Großen-Kreuzer-Zweig" sehe ich sie wegen dem unterschiedlichen Konzept eher weniger. Sie hat zwar die selben Hauptgeschütze wie die Gneisenau, aber sie hat (wenn man strikt nach dem Entwurf geht) weniger MA, weniger Flak und weniger Panzerung. Lediglich die Geschwindigkeit ist höher. -
Weiß eigentlich jemand, ob die Venatoren in imperialen Diensten auch umgebaut/umgerüstet wurden? Habe gerade mal bei Jedi- und Wookiepedia etwas durchgestöbert, aber da steht nur, dass sie lediglich weiterverwendet wurden. Man hätte sie ja prima zu TIE-(Begleit) Trägern umbauen können. Da würde ja ein Vielfaches von der Kapazität einer Imperial-Klasse reinpassen.
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Das war ein Schläfer der Rebellen, der hat da alles sabotiert!
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Die Tegetthoff Klasse - Österreichs einzige Dreadnoughts
Takemikazuchi_1121 replied to x_Hasso_von_Manteuffel_x's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Würde ich mir sofort zulegen! Sie wäre definitiv das schönste Schlachtschiff auf Tier IV. -
Fehlt eigentlich nur noch ein Harry Giese von der "Rebellenschau" im Hintergrund: "An der Scarif-Front. Admiral Raddus und seine Flotte greifen eine überlegene, voll einsatzbereite imperiale Streitmacht an. Hier sehen sie eine unserer mächtigen Hammerhai-Korvetten, wie sie unter größtem Heldenmut zwei Sternenzerstörer vernichtet. Der Besatzung wurde anschließend der Phönix-Orden erster Klasse verliehen."
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Der traurigste Augenblick im ganzen Film...die armen Schiffe (und Besatzungen). PS: Und wieder ein Beweis mehr für die Brutalität und Blutgier der Terrororganisation "die Rebellenallianz"!
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Nur was für ein Buff? Ich hatte auch mal den Gedanken, wie es wohl wäre, Träger bereits auf Tier III einzuführen. Allerdings mit schwachen WK1-Fliegern und hauptsächlich Jäger und Bomber. Zum Beispiel die ursprüngliche Hosho, die noch eine Insel hatte. Mit dieser "Grundlage" könnte man dann die ersten Schritte, wie Ziele bombardieren und besonders den Luftkampf vermitteln. Die Bomber würden auch nicht alles "wegrotzen" können, Robbenkloppen auf Tier III wäre also äußerst schwierig. Auf Tier IV könnte man dann bereits Träger mit einer etwas höheren Reserve einführen, wo der Fokus dann schon Richtung Torpedobomber geht. Hier lernt man dann halt, mit diesen umzugehen. Zusätzlich kämen dann hier auch die ersten "Fla-Burgen" ins Spiel. Aber wie gesagt, war nur so ein Gedankengang. EDIT: Die können doch nur in Tier V Gefechte, oder?
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In die Richtung habe ich auch schon überlegt. Auch im Lowtier gibt es noch so einige Schiffe, die richtig böse für Träger wären. Diese könnten dann mal den Trägern teilweise Parolie bieten und den Träger-Spielern bereits im Lowtier zeigen, dass es auch Schiffe gibt, die man besser umfliegt. Dafür sollten sie dann aber ihre manuellen Attacken behalten.
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Die USS Utah - Vom Schlachtschiff zum Ziel- und Schulschiff
Takemikazuchi_1121 replied to Takemikazuchi_1121's topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann wurde die Utah nur als Zielschiff für Flugzeuge verwendet, nicht zum Artillerie-Zielschießen. Die Flugzeuge haben einfach Übungstorpedos und -bomben auf das Schiff abgeworfen. Dafür wurde die Utah extra mit zusätzlichen Holzdielen und Metallkäfigen für die 127mm-Geschütze ausgestattet, damit die Bomben das Deck nicht "verbeulen" und die 127mm-Geschütze nicht beschädigen. -
Die USS Utah - Vom Schlachtschiff zum Ziel- und Schulschiff
Takemikazuchi_1121 posted a topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ahoi, liebe Mitspielerinnen und Mitspieler. Lange Zeit ist es her, seit meinem letzten Thread (oder auch nicht? ), deshalb heute ein Neuer! Diesmal geht es um ein US-amerikanisches Schlachtschiff, welches im Laufe seiner Dienstzeit so einige Umbaumaßnahmen erhalten hat, die USS Utah. Geschichte Planung und Bau Die Schiffe der Florida-Klasse waren eine verbesserte Version ihrer Vorgänger, der Delaware-Klasse. Die Kiellegung der USS Utah, dem zweiten Schiff der Florida-Klasse, erfolgte am 9. März 1909, der Stapellauf am 23. Dezember 1909 und die Indienststellung am 31. August 1911. Benannt war das Schiff - als einziges in der United States Navy überhaupt - nach dem Bundesstaat Utah. Bewaffnung Die Hauptbewaffnung der Utah bestand aus zehn 305mm-Geschützen in fünf Zwillingstürmen. Zwei befanden sich am Bug und drei am Heck, wobei der vierte Turm bugwärts ausgerichtet war. Die Sekundärartillerie bestand aus sechzehn 127mm-Geschützen in Kasemattaufstellung, acht auf jeder Breitseite. Vier 57mm und zwei 37mm-Geschütze dienten als Salutgeschütze. Wie viele andere Schlachtschiffe ihrer Zeit trug auch die Utah eine Torpedobewaffnung, bestehend aus zwei 533mm-Rohren, eines auf jeder Breitseite. Nach dem Londoner Flottenabkommen von 1930 wurde die Utah 1931 zu einem funkgesteuerten Zielschiff umgebaut und ihre gesamte schwere als auch Mittelartillerie wurden entfernt. Die Türme blieben allerdings erhalten. Im Juni 1935 wurde sie schließlich zu einem Schulschiff für Flugabwehrmannschaften umgerüstet, dafür erhielt sie mehrere 127mm-Mehrzweckgeschütze und sonstige moderne kleinkalibrige Flugabwehrwaffen. Diese Bewaffnung wurde Mitte 1941 noch einmal modernisiert. Panzerung Das Panzerungslayout entsprach großteils dem der vorangegangenen Delaware-Klasse. Der Gürtelpanzer hatte eine Stärke von 229 bis 279mm. Die Kasemattgeschütze im Rumpf waren mit 203 bis 254mm dicken Stahlplatten gepanzert. Die Geschütze an Deck waren lediglich durch 127mm starke Panzerplatten geschützt. Die Barbetten der Hauptgeschütze wiesen eine Dicke von 102 bis 254mm auf, die Geschütztürme selber wiesen eine Dicke von 305mm auf. Den Brückenturm schützten Panzerplatten mit einer Stärke von 292mm. Das Panzerdeck war allerdings gegenüber der Delaware-Klasse, welche ein 51mm dickes Deck aufwies, auf 38mm reduziert. Antrieb und allgemeine Daten Die Florida-Klasse war die erste Klasse amerikanischer Schlachtschiffe, welche mit Turbinen anstatt Dampfmaschinen ausgerüstet waren. Zwölf Dampfkessel versorgten vier Parsons-Turbinen und übertrugen rund 28.000 PS auf vier Schrauben. Dies sorgte für eine Höchstgeschwindigkeit von 21 Knoten. Die Dimensionen des Schiffes waren wie folgt: Länge über alles: 159,0 Meter Breite: 26,9 Meter Tiefgang: 8,6 Meter Verdrängung maximal: 23.400 Tonnen Die Besatzung umfasste 1001 Mann. Einsatzgeschichte Nach der Indienststellung der Utah am 31. August 1911 erfolgte eine Erprobungsfahrt über Hampton Roads, Santa Rosa Island, Pensacola, Galveston, Kingston (Jamaika) und Guantanamo Bay (Kuba). Im März 1912 wurde sie der Atlantik-Flotte zugeteilt, wo sie verschiedene Waffenübungen durführte und anschließend in der New York Naval Shipyard überholt wurde. Am 1. Juni verließ die Utah New York, und nahm Kurs auf Annapolis, wo sie am 6. Juni ankam. Dort nahm sie eine Crew aus Kadetten der US-Marineakademie an Bord, welche auf ihr einen Fähnrichslehrgang absolvierten, der bis zum 25. August dauerte. Für die nächsten zwei Jahre verrichtete die Utah ähnliche Dienste als Schulschiff für Kadetten und vollführte mehrere Übungsfahrten durch den Atlantik. Vom 8. bis zum 30. November 1913 unternahm die Utah einen Freundschaftsbesuch in europäischen Gewässern, u.a. in Villefranche-sur-Mer am Mittelmeer. Im Frühjahr 1914, entschieden die vereinigten Staaten von Amerika in die Kämpfe der mexikanischen Revolution einzugreifen. Während der Reise nach Mexiko wurde der Utah am 16. April befohlen, das unter deutscher Flagge fahrende Schiff SS Ypiranga abzufangen, welches Waffen geladen hatte, welche für den mexikanischen Diktator Victoriano Huerta bestimmt waren. Die Ankunft der Ypiranga in Veracruz führte zur Besetzung der Stadt durch amerikanische Truppen. Die Utah und ihre Schwester Florida waren die ersten Schiffe, die dort ankamen und anschließend am 21. April mehrere tausend Marines und Seeleute anlandeten. Während der nächsten drei Tage lieferten sich die Marines schwere Kämpfe mit den mexikanischen Rebellen. Dabei verloren sie 94 Mann, während die Verluste der Mexikaner in die hunderte ging. Zwei Monate lag die Utah vor Veracruz vor Anker, bevor sie dann nach New York zurückkehrte, um dort bis zum Juni überholt zu werden. Die nächsten drei monate verbrachte sie wieder mit Übungen bei der Atlantik-Flotte. Am 6. April 1917 traten die vereinigten Staaten in den ersten Weltkrieg ein und erklärten Deutschland den Krieg. Die Utah war zu dieser Zeit in der Chesapeake Bay stationiert, wo Maschinenpersonal und Kanoniere ausgebildet wurden. Am 30. August verließ sie dann Bantry Bay in Richtung Irland. Mit an Bord war Vizeadmiral Henry T. Mayo an Bord, Oberkommandierender der Atlantik-Flotte. Nach der Ankunft in Irland wurde die Utah das Flaggschiff der Schlachtschiff Division 6 (BatDiv 6), kommandiert von Konteradmiral Thomas S. Rodgers. BatDiv 6 wurde augetragen, in der Nähe der Westansteuerung Konvois vor möglichen deutschen Handelsstörern zu beschützen. Neben der Utah bestand die BatDiv 6 noch aus der Nevada und der Oklahoma. Während des Kriegsendes 1918 besuchte die Utah die Isle of Portland in Großbritannien und eskortierte im Dezember den Ozeanliner George Washington, welcher Präsident Woodrow Wilson für die Friedensgespräche in Versailles nach Brest brachte. Dieses verließ die Utah am 14. Dezember und erreichte am 25. des selben Monats New York. Dort verblieb sie bis zum Januar 1919 und verrichtete im Anschluss erneut ihren Routine-Dienst. Am 9. Juli 1921 verließ die Utah die vereinigten Staaten und setzte Kurs auf Europa, wo sie Zwischenstops in Lissabon und Cherbourg einlegte. Sie wurde zum Flaggschiff der amerikansichen Kriegsschiffe in Europa und trug diese Rolle, bis zur Ablösung durch den geschützten Kreuzer USS Pittsburgh im Oktober 1922. Am 21. Oktober kehrte die Utah daraufhin in die USA zurück, wo sie ihren alten Posten als Flaggschiff der BatDiv 6 zurückerhielt. Im Frühjahr 1924 nahm die Utah an den sogenannten "Fleet Prblem III"-Manövern teil, wo sie und ihre Schwester Florida als Doubles für die Schiffe der neuen Colorado-Klasse dienten. Im Laufe des Jahres wurde die Utah ausgewählt, um US-Diplomaten zur Hundertjahrs-Feier der Schlacht bei Ayacucho zu bringen und besuchte weiterhin viele Länder in Südamerika. Nachdem auf ihr bis zum Sommer 1925 weitere Fähnrichskurse stattfanden wurde sie am 31. Oktober 1925 in der Boston Naval Yard außer Dienstgestellt, um umfassend modernisiert zu werden. Unter anderem wurden die kohlebefeuerten Kessel durch ölbefeuerte ersetzt und der achtere Käfigmast gegen einen Röhrenmast getauscht. Zudem erhielt sie ein Katapult samt Bordflieger auf Turm No. 3. Am 1. Dezember kehrte die Utah schließlich in den aktiven Dienst zurück, wo sie in der Aufklärungsflotte diente. Sie verließ am 21. November 1928 Hampton Roads, um auf eine weitere Südamerika-reise zu gehen. Diesmal nahm sie in Montevideo Herbert C. Hoover und sein Gefolge als Gast an Bord. Nach einem Besuch in Rio de Janeiro im Dezember kehrte sie am 6. Januar 1929 nach Hampton Roads zurück. Nach den Vereinbarungen des Londoner Flottenabkommens von 1930 wurde die Utah zu einem funkgesteuerten Zielschiff umgebaut, welches die ältere North Dakota ersetzen sollte. Am 1. Juli 1931 wurde die Bezeichnung der Utah offiziell von BB-31 in AG-16 geändert. Ihre gesamte Bewaffnung wurde demontiert, lediglich die nun leeren Geschütztürme blieben erhalten. Auch die FLugzeugausrüstung und die Torpedowüölste, welche erst 1925 installiert wurden, wurden entfernt. Die Umbaumaßnahmen waren am 1. April 1932 abgeschlossen und sie wurde wieder in Dienst gestellt. Am 7. April verließ die Utah Norfolk, um auf Erprobungsfahrt zu gehen und ihre Maschinenmannschaften auszubilden und die Fernsteuerung zu testen. Diese war so gut, dass die Utah auch ferngelenkt alle Manöver ausführen konnte, welches ein Schlachtschiff auch im Gefecht ausführen konnte/musste. Sie bestand alle Tests und verbrachte die nächsten neun Jahre als ferngelenktes Zielschiff. Im Juni 1935 wurde das Schiff zusätzlich als Ausbildungsschiff für Flugabwehr-Kanoniere umgebaut. Dafür wurde sie mit mehreren 127mm-Geschützen und neuen 28mm-Maschinenkanonen ausgerüstet. Am 31. Mai 1941 wurde die Utah erneut überholt. Unter anderem bekam sie moderne 127mm-Geschütze, um iher Rolle als Fla-Schulschiff zu verbessern. Anfang Dezember 1941 kehrte sie nach Pearl Harbor zurück und machte am Liegeplatz F-11 vor Ford Island fest. Am Morgen des 7. Dezember waren der Kapitän und der Erste Offizier (Executive Officer, XO) auf Landgang, verantwortlicher Offizier war Lieutenant Commander Solomon S. Isquith, der Leitende Ingenieur. Kurz vor acht Uhr morgens bemerkten Männer an Deck des Schiffes drei Flugzeuge, die von der Hafeneinfahrt aus in nördlicher Richtung flogen. Die Männer hielten die Flugzeuge jedoch für amerikanische Flugzeuge in einem Manöver - ein Irrtum. Am südlichen Ende von Ford Island gingen die Maschinen in den Tiefflug über und begannen, Bomben abzuwerfen. Der Angriff dauerte knapp zwei Stunden, die Utah wurde bereits zu Beginn, um 8:01 Uhr von zwei japanischen Torpedos getroffen und begann eine Schlagseite nach Backbord zu entwickeln. Das Schiff nahm immer mehr Wasser auf und kenterte zehn Minuten später. 58 Seeleute und sechs Offiziere starben. Für ihre Dienste im Zweiten Weltkrieg erhielt die Utah einen Service Star. Chief Watertender Petar Tomich blieb während des Angriffes in Pearl Harbor auf seinem Posten im Maschinenraum und kam dabei ums Leben. Er wurde postum mit der Medal of Honor ausgezeichnet. Auf Drängen der Veteranen der Utah wurde 1971 eine Gedenkstätte für das Wrack auf Ford Island eingerichtet, das einen Überblick auf die über dem Wasser liegenden Schiffsteile bietet. Am 5. Mai 1989 wurde die Utah in das National Register of Historic Places aufgenommen. Das Wrack zählt als Soldatenfriedhof. Anbei ein paar Bilder des Schiffes: Mögliche Implementierung im Spiel So, wer bis jetzt gedacht hat, ich würde die USS Utah gerne als "echtes" Schlachtschiff im Spiel sehen, den muss ich leider enttäuschen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich auf Exoten stehe. Mein Vorschlag für eine Implementierung bezieht sich deshalb auf die Utah in ihrem Zusatand als Flugabwehr-Schulschiff im Jahre 1941. Die Einstufung würde auf Tier IV erfolgen, am besten als Premium- oder als Belohnungsschiff. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, die Wyoming in ihrer Form als Artillerie-Schulschiff zu bringen, aber bei ihr wurde beim Umbau der gesamte Panzergürtel entfernt...was schlecht ist. Aber zurück zur Utah. Die Utah wäre als Schulschiff sicher eines der merkwürdigsten Schiffe in WoWs, sie wäre ein Schlachtschiff mit Zerstörergeschützen. Wie das funktionieren soll, versuche ich nun zu erklären: Zuerst die Eckdaten: Die HP würden ungefähr auf dem Niveau der Arkansas/Wyoming liegen und ungefähr 41.000 HP betragen. Da die Torpedowülste entfernt wurden, würde ich den Torpedoschutz ebenfalls an den der Arkansas/Wyoming festlegen, also 16%. Die Geschwindigkeit beträgt 21 Knoten. Wendekreis, Ruderstellzeit und Tarnwert wären ebenfalls an die beiden Schiffe angepasst. Kommen wir nun zu den Geschützen: Als "Hauptbewaffnung" hatte die Utah bei ihrer Versenkung vier 127mmL/25-Geschütze (zwei vorne, zwei seitlich an Steuerbord) und vier 127mmL/38-Geschütze (zwei am Heck, zwei seitlich an der Backbordseite; die hinteren in Türmen). Da die Spielmechanik es aber bisher nicht zulässt, Geschütze verschiedener Kaliber (bzw. Kaliberlängen) gleichzeitig einzusetzen, würde ich mir bei diesem Schiff die künstlerische Freiheit nehmen, die L25-Geschütze durch L/38-Geschütze zu ersetzen, so das man insgesamt acht 127mmL/38-Geschütze zur Vergügung hat. Optisch würde sich eigentlich nur die Rohlänge etwas ändern. Hier möchte ich kurz anmerken, dass WG schon selber diesen Schritt gemacht hat. Die Kawachi hatte in der Realität auch Geschütze mit verschiedenen Kaluiberlängen, welche im Spiel angepasst wurden. Die Geschützdaten wären identisch mit denen der bisher im Spiel befindlichen (z.B. Benson, Fletcher, etc.). Auch wenn es "nur" 127mm-Geschütze sind, welche man auf diesem "Schlachtschiff" führt, so sollte man diese aber nicht unterschätzen. Gegen Zerstörer und gegen kleine/leichte Kreuzer richten auch diese hohen Schaden (Stichwort HEAP) an und Schlachtschiffe kann man dank der Feuerchance ordentlich "einheizen". Zudem sollte man bedenken, dass man mit AFT auf eine höhere Reichweite als vier der fünf bisher im Spiel vorhandenen Tier IV-Schlachtschiffe kommt. Zur Flugabwehr (Stand Versenkung) stehen folgende Waffen/Werte zur Verfügung: 8 x 1 127mm = 86 DpS auf 5,0 Km 2 x 4 28mm = 14 DpS auf 3,1 Km 4 x 1 20mm = 14 DpS auf 2,0 Km 8 x 1 12,7mm = 30 DpS auf 1,2 Km Mit diesen Werten (besonders bei der Langstrecken-Fla) wäre die Utah eines der Fla-stärksten Schiffe auf ihrer Stufe (ich meine...Fla-Schulschiff.....). Andererseits mal eine nette Abwechslung zur Imperator und zur Arkansas... Als Verbrauchsgüter würde ich die BB-Klassiker nehmen: Reperatur und Heilung. Ich hatte zwar mit dem Gedanken gespielt, der Utah evtl. das Def. Flakfeuer zu geben, aber das war mit dann doch zu sehr Overkill........deswegen scheidet das in meinen Augen aus. Ich denke, dieses Schiff wäre durchaus interessant zu spielen und wäre wahrscheinlich gar nicht mal so schwach, wie es auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag. Ich hoffe, euch hat diese kleine Vorstellung bzw. der Vorschlag gefallen. Für Feedback bin ich immer offen. MfG, der Take- 20 replies
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Die (HSK 8) Kormoran - Hilfskreuzer der Kriegsmarine
Takemikazuchi_1121 posted a topic in Vom Einbaum zum Supertanker: Schiffe
Ahoi, liebe Mitspielerinnen und Mitspieler. Zwar hatte ich mir schon seit recht langer Zeit vorgenommen,über diese Art der Kriegsschiffe zu schreiben, allerdings kamen immer einige Dinge dazwischen. Da aber letztens noch ein Vorschlag zu den Hilfskreuzern gemacht wurde, habe ich mich noch mal etwas damit beschäftigt. Viele Hilfskreuzer scheiden einfach wegen einer zu geringen Geschwindigkeit und/oder schwachen Bewaffnung aus, aber gerade die durchaus berühmte Kormoran wäre sogar durchaus möglich. Deshalb hier eine kleine Vorstellung. Geschichte Planung und Bau Die Kormoran wurde ursprünglich unter dem Namen Steiermark für die Hamburg-Amerika-Linie HAPAG im Jahr 1938 auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 15. September 1938. Nach Kriegsausbruch wurde beschlossen, die Steiermark in einen Hilfskreuzer umzubauen, die Umbaumaßnahmen waren 1940 abgeschlossen und das nun Kormoran genannte Schiff wurde am 9. Oktober 1940 offiziel in den Dienst der Kriegsmarine gestellt. Bewaffnung Die Artillerie-Bewaffnung der Kormoran bestand in sechs 15cm-Geschützen, zwei 37mm-PaKs und fünf 2cm-Geschützen. Zusätzlich war sie mit sechs Torpedorohren ausgestattet, vier in Zwillingswerfern über Wasser, zwei Einzelrohre unter Wasser. Desweiteren konnten bis zu 360 Minen mitgeführt werden. Die 15cm-Geschütze waren älteren Datums und dienten bereits mehreren kleinen Kreuzern im ersten Weltkrieg als Hauptbewaffnung bzw. einigen Linienschiffen als Mittelartillerie. Zudem verfügte die Kormoran über ein Schnellboot vom Typ LS-3 und zwei Bordflugzeuge des Typs Arado Ar 196. Diese mussten allerdings per Kran aufs Wasser gesetzt werden, um von dort aus zu starten. Ein Katapult - obwohl eine Installation möglich gewesen wäre und der Kommandant der Kormoran, Korvettenkapitän Theodor Detmers, sich dafür ausgesprochen hatte - wurde aus dem einfachen Grund, dass dies jedwede Tarnung als ziviles Handelschiff ruinieren würde, nicht installiert. Antrieb und allgemeine Daten Vier 9-Zylinderdiesel trieben zwei Elektromotoren an und übertrugen rund 16.000 PS auf eine Schraube. Dies sorgte für eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten. Die Dimensionen des Schiffes waren wie folgt: Länge über alles: 164,0 Meter Breite: 20,2 Meter Tiefgang: 8,5 Meter Verdrängung maximal: 19.900 Tonnen Die Besatzung umfasste 401 Mann. Einsatzgeschichte Als Steiermark fuhr das Schiff einige Zeit lang auf der Route nach Ostasien. Nach ihrer Indienststellung als Hilfskreuzer Ende 1940 fuhr die Kormoran von Hamburg (wo sie umgebaut wurde) nach Kiel. Dort nahm sie Proviant und Ausrüstung für eine zwölfmonatige Reise an Bord. Anschließen ging es weiter nach Gotenhafen, wo das Schiff mehrere Übungen durchführte und die Geschütze, die Minenlegevorrichtungen und die Bordflugzeuge testete. Trotz einer Reihe von Problemen und defekten beschloss Detmers, anstatt das Schiff zurück ins Dock zu bringen, die Probleme auf See zu beheben, um ihre Mission nicht zu verschieben. Am 3. Dezember begann sie iher Mission und verließ am 10. Dezember deutsche Gewässer. Dort tarnte sie sich als sowjetischer Frachter Vyacheslav Molotov. Die britische Royal Navy hatte zu Beginn des Krieges eine Blockade um die deutschen Gewässer errichtet. DIese Blockade musste die Kormoran nun durchbrechen, um ihr erstes Operationsgebiet zu erreichen. Es wurde vorgeschlagen, entweder durch den Ärmelkanal zu brechen, unterstützt von eroberten französischen Küstenbatterien sowie mit Hilfe der Luftwaffe, oder aber über die Färöer-Inseln. Detmers entschied sich, nördlich von Island über die Dänemarkstraße die Blockade zu durchbrechen und anschließend einen südlichen Kurs einzuschlagen. Diese längere Route wurde gewählt, da sie die größte Entfernung zu den britischen Marine- und Luftwaffenstützpunkte bot und am wenigstens bewacht wurde. Die Kormoran erreichte die Dänemarkstraße am 12. Dezember, ein schwerer Sturm bot ihr ausreichend Deckung, und gelang so ohne Feindkontakt in den Atlantik. Der nächste Einsatzbefehl der Kormoran bestand darin, den atlantischen Ozean nach Gelegenheitszielen abzusuchen, dann aber Kurs auf den indischen Ozean zu nehmen. Dort sollte sie neben dem Versenken von alliierten Handelsschiffen an verschiedenen alliierten Häfen Minen legen. Eine weitere Aufgabe der Kormoran bestand darin, bei bedarf deutsche U-Boote zu versorgen. Dafür führte sie mehrere Torpedos und Ersatzteile mit sich. Das erste Operationsgebiet im Atlantik befand sich unter dem 40. Grad nördlicher Breite, welches die Kormoran in der Nacht vom 19. bis zum 20. Dezember erreichte. Dort patrouillierte sie außerhalb der Pan-Amerikanischen Sicherheitszone. Während der ersten zwei Wochen waren die einzigen gesichteten Schiffe Amerikanische. Diese durften aber auf Befehl nicht angegriffen werden, da Amerika zu dieser Zeit noch neutral war. Am 6. Januar 1941 beschloss Detmers, sich westlich des Mittelmeers neu zu positionieren, um dort auf lohnendere Ziele zu warten. Allerdings wurde am Abend desselben Tages der griechische 3.700-Tonnen Frachter Antonis gesichtet. Der Hilfskreuzer befahl dem griechischen Frachter beizudrehen und jegliche Funkübertragung zu vermeiden. Anschließend wurde ein Prisenkommando ausgesandt. Die Antonis war mit drei britischen Maschingewehren bewaffnet und war mit 4.800 Tonnen walisischer Kohle beladen. Obwohl Deutschland zu dieser Zeit sich nicht im Krieg mit Griechenland befand, erlaubten die Anwesenheit von alliierten Waffen und Fracht Detmers, das Schiff entweder zu verseknen oder als Priese zu nehmen. Da die Kohle für die Kriegsmarine von geringem Nutzen war, wurden die Waffen, die Munition und die 29-köpfige Besatzung an Bord der Kormoran genommen und die Antonis von dem Prisenkommando durch öffnen der Seeventile versenkt. Die Mitteilungen der britische Admiralität über deutsche Handelsstörer gaben für diese Aktion ein falsches Datum und eine falsche Position an, zudem wurde erst angenommen, der deutschen Handelsstörer Thor sei dafür verantwortlich. Die Kormoran nahm daraufhin Kurs Richtung Südost, die alliierten Konvoirouten vermeidend, um Jagd auf Alleinfahrer zu machen. Am Nachmittag des 18. Januars wurde Rauch am Horizont gesichtet und die Kormoran ging auf einen Abfangkurs. Die Quelle der Rauchspur war ein Tanker, der keine Flagge führte, keine Positionslichter gesetzt hatte und einen Zick-Zack-Kurs fuhr, um U-Boot-Angriffen auszuweichen. Dies verlanlasste Detmers, von einem alliierten Schiff auszugehen. Kurz vor Sonnenuntergang, als dem Tanker keine Fluchtmöglichkeit mehr blieb, eröffnete die Kormoran auf 6.400 Meter das Feuer. Als der Tanker mit der dritten Salve getroffen wurde, sendete er einen Notruf, welcher das Schiff als British Union identifzierte. Nach ein paar weiteren Salven richtete die British Union einen Scheinwerfer auf die Kormoran, was für ein Zeichen der Kapitulation gehalten wurde. Als die Kormoran allerdings bis auf 3.700 Meter aufgeschlossen hatte, eröffnete die British Union ihrerseits das Feuer. Alle vier Schüsse gingen daneben, worauf die Kormoran mit schwerem Beschuss antwortete. Die British Union wurde erneut getroffen und es brach ein Feuer aus, was die Besatzung veranlasste, das Schiff zu verlassen. Daraufhin wurde die Entscheidung gefällt, den 7.000 Tonnen-Tanker mit einem Torpedo zu versenken. Letztenendes waren jedoch zwei Torpedos und mehrere Granaten notwendig, um das Schiff zu versenken. Ein dritter Toprdedo detonierte bereits kurz nach dem Abschuss. Detmers stellte später fest, dass die verbrauchte Munition für so ein Ziel unverhältnismäßig hoch war. Der Kapitän des Tankers, 27 Seeleute und ein Bordaffe wurden anschließend von den Rettungsbooten aus an Bord genommen. Der Notruf und der Feuerschein, der von der British Union ausging, alarmierten den britischen Hilfskreuzer HMS Arawa, welcher die Untergangsstelle der British Union um Mitternacht erreichte, die Kormoran aber nicht mehr lokalisieren konnte. Am nächsten Morgen konnte die Arawa jedoch noch ein drittes Rettungsboot mit sieben Überlebenden aufnehmen. Diese Überlebenden gaben an, dass die Kormoran auf die anderen beiden rettungsboote gefeuert hätte. Die Allierten gingen erst davon aus, dass das deutsche Panzerschiff Admiral Scheer für die Versenkung der British Union verantwortlich gewesen wäre, aber nach den Aussagen der Überlebenden konnten sie die Identität des Schiffes nicht bestimmen. Kurz nach 13:00 Uhr am 29. Januar traf die Kormoran auf ein großes Handelsschiff, welches bei Sichtkontakt sofort abdrehte. Nachdem die Kormoran aber keine Kursänderungen vornahm, kehrte das Handelsschiff auf seinen alten Kurs zurück. Detmers wartete erst, bis sich die Distanz zwischen den beiden Schiffen reduzierte, bevor er einen Abfangkurs einschlug, die Tarnung fallen ließ und dem Handelsschiff befahl, sofort zu stoppen. Das Schiff ignorierte sowohl den Befehl, als auch den darauf folgenden Warnschuss. Da das Schiff nicht stoppte, feuerte die Kormoran nun auf das Schiff. Es wurde versucht, ein Notsignal zu übermitteln, aber das Signal wurde von der Kormoran gestört. Nach einem weiteren, erfolglosen Fluchtversuch vor dem schnelleren deutschen Schiff, stoppte das Handelsschiff und stellte auch weitere Funkübertragungen ein. Der Besatzung wurde befohlen, das Schiff zu verlassen. Erst nach einem weiteren Warnschuss (nachdem beobachtet wurde, dass die Besatzung das Heckgeschütz bemannen wollte) kam die Besatzung dem Befehl nach. Ein Prisenkommando identifizierte das Schiff als das 11.900 Tonnen schwere Kühlschiff African Star, welches Fleisch und Butter nach England bringen sollte. Wegen den Schäden, die das Schiff allerdings während des Feuergefechts erlitten hatte, schied es als Prise aus. Daraufhin wurden alle Codebücher, andere wichtige Dokumente und 76 Menschen (darunter zwei Frauen) auf die Kormoran gebracht und die African Star zur Selbstversenkung vorbereitet. Da das Schiff aber nicht sinken wollte, musste die Kormoran erneut einen Torpedo abfeuern. Später an diesem Tag sichtete der Ausguck der Kormoran ein weiteres Schiff. Der Hilskreuzer setzte einen Abfangkurs und eröffnete das Feuer. Die erste Salve verfehlte das Ziel, aber schon kurz darauf wurde das andere Schiff schwer getroffen und setze es in Flammen. Das Schiff setzte einen Notruf ab, den die Kormoran nicht komplett blockieren konnte, jedoch verließ die Besatzung kurz darauf das Schiff. Die Kormoran stellte zuerst das Feuer ein, aber fuhr damit fort, als eine weitere Übertragung gesendet wurde. Die abgefangenen Übertragungen konnten dank der Codebücher der African Star entschlüsselt werden und gaben so die Identität des feindlichen Schiffes preis; es handelte sich um den 5.300 Tonnen-Frachter Eurolychus, welcher einige Bomber für die Goldküste an Bord hatte. Die Übertragungen ließen auch erkennen, dass das britische Luftfahrtministerium sich dem Angriff bewusst waren. Dies veranlasste Detmers dazu, die Eurolychus zu torpedieren. Ein einzelner Torpedo wurde abgefeuert und versenkte das britische Schiff und seine Ladung nur dreieinhalb Stunden nach der African Star. 39 chinesische und vier britische Seeleute wurden von den Deutschen gerettet, bevor die Kormoran die Untergangsstelle verließ, da die britischen schweren Kreuzer HMS Norfolk und HMS Devonshire auf dem Weg waren, die Kormoran abzufangen. Weitere 28 Überlebende wurden später von einem spansichen Frachter aufgelesen, 10 Besatzungsmitglieder starben bei dem Gefecht. Der Kapitän der Eurolychus befand sich unter den von den Briten geretteten Seeleuten und gab an, dass sein Schiff von zwei feindlichen Schiffen angegriffen wurde. Eines davon sollte eine Bewaffnung von 280mm-Geschützen getragen haben. Dies ließ den britischen Nachrichtendienst davon ausgehen, dass die verantwortlichen Schiffe die Thor (bzw. ein anderer, unbekannter Hilfskreuzer) und die Admiral Scheer waren. Nachdem die Kormoran ihren Häschern entkommen war, setzte sie Kurs auf Kap Verde. Dort traf sie sich am 7. Februar mit dem deutschen Versorger Nordmark. Während der drei Tage dauernden Versorgung übergab die Kormaran die an Bord befindlichen Ersatzteile für U-Boote sowie 170 der 174 Gefangenen. Vier der chinesischen Seeleute wurden als Wäscher an Bord behalten und die Besatzung der British Union ließ aus Dank für die gute Behandlung ihren Bordaffen auf der Kormoran. Ebenso wurde von der Nordmark ein Piano übernommen. Detmers allerdings ließ verlauten, sollte das Piano zu irgendwelchen Problemen innerhalb der Mannschaften führen, würde es sofort über Bord geworfen. Am 10. Februar verließ die Kormoran den Rendezvouspunkt in Richtung Süden. Während der Reise bekam Detmers eine Nachricht aus Deutschland, die besagte, dass seiner Besatzung zwei Eiserne Kreuze erster Klasse, sowie 50 Eiserne Kreuze zweiter Klasse zustehen würde, die er selbst nach belieben verteilen könne. Am 15. März traf die Kormoran das deutsche U-Boot U-124, um das Boot mit Torpedos und Proviant zu versorgen. Ein kranker Seemann von U-124 wurde von der Kormoran übernommen. Am Morgen des 22. März traf die Kormoran auf der Freetown-Südamerika-Route auf einen Tanker, der sich als britische Agnita identifizierte. Ihr wurde befohlen, zu stoppen, doch brach die Agnita aus und versuchte ein Notsignal zu senden. Nach zwei Salven, die die Kormoran auf die Agnita schoss, stoppte und kapitulierte sie. 12 britische und 25 chinesische Seeleute wurden gefangen genommen und das Schiff zur Selbstversenkung vorbereitet. Da aber auch die Agnita nicht sank, musste die Kormoran erneut einen Torpedo verschwenden. Drei Tage später sichtete die Kormoran ein weiteres Schiff, den in Deutschland gebauten kanadischen 11.300 Tonnen-Tanker Canadolite. Das Schiff wurde nach einem Warnschuss als Prise genommen und nach Deutschland überführt. Die Vier Offiziere verblieben als Gefangene auf der Kormoran. Als die Canadolite die Kormoran verlassen hatte, fiel auf, dass keine Warnung an die Luftwaffe ausgegeben worden war, das Schiff nicht zu attackieren. Daraufhin änderte die Kormoran ihren Kurs, um den Tanker wieder einzuholen. Kurz darauf, am 27. April, traf sie wieder mit dem Versorger Nordmark zusammen. Zwei U-Boote wurden zur Versorgung erwartet. Detmers entschied, U-105 (welches auch für die Kormoran wichtigen Nachschub an Bord hatte) zu versorgen, während sich die Nordmark um U-106 kümmern sollte. Der Kommandant von U-106 war zudem bereit, eine Nachricht an Deutschland zu schicken und es von der Canadolite zu unterichten, sobald er den Rendezvouspunkt verlassen hatte. Allerdings erfolgte diese Nachricht erst sechs Tage später, da die Versorgung länger dauerte als zuerst angenommen wurde. Die Canadolite erreichte am 13. April Deutschland, wurde in Sudetenland umbenannt und im Jahr 1944 von der Royal Air Force versenkt. Am 4. April war die Kormoran auf dem Weg zu einem Rendezvouspunkt mit dem Tanker Rudolf Albrecht und hatte deshalb keine Gelegenheit, nach weiteren Zielen ausschau zu halten. Die 41 Gefangenen, die die Kormoran an Bord hatte, wurden der Albrecht übergeben, aber da sie ein ziviles Schiff war, wurde ihr Kapitän von Detmers als Marineoffizier vereidigt, sowie eine bewaffente Wache an Bord gebracht. Außerdem Ordnete Detmers an, dass vier weitere Wachen von der Nordmark übernommen werden sollten. Von der Albrecht wurden später Nahrung, Post und Zeitungen übernommen. Es wurde in Erfahrung gebracht, dass die Besatzung der Kormoran mit drei weiteren Eisernen Kreuzern erster Klasse und 50 zweiter Klasse ausgezeichnet wurde. Nachdem die Kormoran wieder in die Gewässer um Freetown zurückgekehrt war, traf sie am 9. April auf ein weiteres Handelsschiff. Als sich das Schiff hinter der Kormoran befand, reduzierte sie ihre Geschwindigkeit, bis das andere Schiff bis auf eine Entfernung von 4.600 Metern an der Backbordseite herangekommen war. Anschließend setzte die Kormoran die Kriegsflagge und befahl dem Schiff zu stoppen, ansonsten würde das Feuer eröffnet werden. Als Antwort versuchte das Handelsschiff ein Notruf abzusetzen und seine Steuerbordgeschütze zu bemannen. Daraufhin eröffnete die Kormoran das Feuer. Der Frachter erlitt schwere Schäden. Jedes Mal, wenn Detmers befahl, dass Schiff stoppen zu lassen, versuchte es stattdessen, zu fliehen und weitere Notrufe abzusetzen. Kurze Zeit später verließen 46 Seeleute (5 waren während des beschusses umgekommen) das Schiff, welches nun von einem Prisenkommando betreten wurde. Das Schiff wurde als britischer 8.000 Tonnen-Frachter Craftsman identifiziert, welches als Fracht U-Boot-Netze für Singapur führte. Nachdem auch bei diesem Schiff der Versuch, es per Öffnen der Seeventile zu versenken, scheiterte, wurde erneut ein Torpedo eingesetzt. Am 12. April sichtete die Kormoran erneut auf ein Handelsschiff. Nachdem sie sich über drei Stunden hinweg langsam näherte, gab die Kormoran ihre tarnung auf und feuerte mehrere Warnschüsse ab. Das Handelsschiff drehte ab und sendeten einen Notruf. Allerdings war dieser Notruf ein SOS-Signal und kein spezifischeres QQQ oder RRR-Signal, wie es bei Angriffen von Handelsstörern verwendet wurde. udem gab das Schiff in seinem Notruf falsche Koordinaten an. Darauf hin schoss die Kormoran gezielt, aber erst, als die Brücke getroffen wurde, verließen 35 Seeleute das Schiff. Ein Prisenkommando identifizierte das Schiff als griechischen 5.500 Tonnen-Frachter Nicholas D.L., welcher kanadisches Bauholz führte. Auf Grund der schwimmenden Ladung scheiterten die Versenkungsversuche und Detmers entschied, das Schiff langsam sinken zu lassen und die Untergangsstelle zu verlassen. Am 17. April sichtete die Kormoran ein Passagierschiff, konnte aber zu dem Schiff nicht aufschließen, bevor es bei schlechtem Wetter aus der Sicht verschwand. Zwei Tage später traf sie sich mit dem Hilfskreuzer Atlantis und dem Bolckadebrecher Dresden. Weitere Versorgungsschiffe erreichten den Rendezvouspunkt innerhalb der nächsten Tage und transferierten Proviant, Munition und Treibstoff auf die Kormoran. Die Gefangenen wurden auf verschiedenen Schiffe aufgeteilt. Am 22. April verließ die Kormoran die anderen Schiffe und verbrachte die nächsten zwei Tage damit, ihr Erscheinungsbild in das des japanischen Frachters Sakito Maru zu ändern und nahm anschließend Kurs auf den indischen Ozean. Nach ihrer Ankunft im indischen Ozean wurde die Kormoran sofort umgeleitet, um den Walfänger Adjutant und den Versorger Alstertor mit Treibstoff zu versorgen; dies war am 17. Mai abgeschlossen. Obwohl das Einsatzgebiet vorerst recht klein gehalten wurde, vergrößerte es sich später auf den gesamten indischen Ozean. Die Identität des Schiffes wurde am 5. Juni erneut geändert, diesmal in die des japansichen Frachters Kinka Maru, da die Reederei der Sakito Maru nur im westlichen indischen Ozean operierte. Nachdem sie erolglos um die Malediven operierte, nahm die Kormoran Kurs in Richtung der Bucht von Bengal, mit dem Vorhaben, dort und vor Madras und Kalkutta Minen zu legen. Am 15. Juni wurde ein Schiff gesichtet, doch da der Rauchgenerator der Kormoran eine Fehlfunktion hatte und dicken, schwarzen Rauch produzierte, drehte das gesichtete Schiff sofort ab. Während sie am 24. Juni Madras erreichte, wurde sie von einem anderen Schiff, welches die Besatzung für einen britischen Hilfskreuzer hielt, verfolgt. Das verdächtige Schiff kehrte zwar später auf seinen ursprünglichen Kurs zurück, doch Detmers entschied sich, das Minenlegevorhaben zu verschieben und das Gebiet zu verlassen. Am frühen Morgen des 26. Juni wurde ein abgedunkeltes Handelsschiff gesichtet. Als das Schiff nicht auf Nachrichten der Kormoran antwortete, setzte sie einen Warnschuss vor den Bug. Als das Schiff auch darauf nicht reagierte, schoss die Kormoran gezielt und verursachte schwere Schäden. Neun Seeleute, die angeben, vom jugoslawischen 4.100 Tonnen-Frachter Velebit zu stammen, wurden aus einem Rettungsboot gerettet. Die mangelnden Reaktionen des Schiffes waren auf eine unerfahrene, indische Besatzung zurückzuführen, die in Bombai an Bord kam. Das Schiff wurde zum sinken zurückgelassen, doch acht weitere Seeleute waren noch an Bord und hielten die Velebit schwimmfähig, bis sie bei den Riffen um die Andamanen auf Grund lief. Am selben Abend wurde Rauch am Horizont gesichtet. Zuerst hielt die Kormoran einen Kurs, der von dem unbekannten Schiff weg führte, doch änderte sie ihn sofort, als eine Regenfront die Sicht nahm und hielt direkt auf das Schiff zu. Bis auf 550 Meter konnte sich die Kormoran dem Schiff nähern, und sich so in eine gute Feuerposition bringen und das Schiff identifizieren. Als die Befehle, das Schiff zu stoppen, ignoriert wurden, eröffnete die Kormoran das Feuer. Innerhalb von 30 Sekunden zerstörten Granaten der Kormoran den Funkraum und das Vorschiff und beschädigten den Maschinenraum. Mehrere Feuer brachen aus. 48 Seeleute des australischen 3.500 Tonnen-Frachters Mareeba wurden gerettet. Ein Prisenkommando versuchte noch, das Schiff zu retten um es als Minenleger zu verwenden, aber die Schäden waren zu schwer und die Mareeba wurde versenkt. Nachdem die Kormoran wieder offene Gewässer erreicht hatte, wurden ihre Maschinen einer 15-Tagesüberholung unterzogen. Während den Arbeiten an einem der Bordflugzeuge starb ein Seemann an einem elektrischen Schlag. Erneut wurde die Identität des Schiffes geändert, diesmal tarnte sie sich als niederländischer Frachter Straat Malakka, und erneut bekam sie die Nachricht, dass der Besatzung weitere fünf Eiserne Kreuze erster Klasse und 100 Eiserne Kreuze zweiter Klasse verliehen wurden. Nach der Überholung der Maschinen nahm die Kormoran Kurs auf die Bucht von Bengal, um dort ein zweites Minenfeld zu legen. Dieses Vorhaben musste aber aufgegeben werden, als Detmers erfuhr, dass der britische Träger HMS Hermes in diesem Gebiet operierte. Daraufhin patouillierte die Kormoran auf den Seewegen von Fremantle nach Colombo bzw. Lombok. Ein Handelsschiff wurde am 13. August gesichtet, doch die Aktionen des Schiffes (es nahm direkt Kurs auf die Kormoran und sendete eine Handelsstörerwarnung aus) ließen Detmers annehmen, dass es sich um einen britischen Hilfskreuzer handelte und zog sich zurück. Weitere Suchen nach potentiellen Zielen blieb vorerst erfolglos. Die Kormoran nahm Kurs auf die Gewässer um Ceylon und am Mittag des 1. Septembers wurde ein großes Schiff gesichtet, welches Detmers für einen Truppentransporter hielt. Es wurde geplant, das Schiff in der Nacht anzugreifen, doch es verschwand vorher am Horizont und konnte nicht mehr aufgespürt werden. Zwei Tage später wurde Detmers informiert, dass die Kormoran Ende Dezember von der Thor abgelöst werden würde und das er das Versorgungsschiff Kulmerland versorgen sollte. Spät am 23. September wurden Positionslichter eines anderen Schiffes gesichtet. Es folgte eine Anfrage, um welches Schiff und welche Nationalität es sich handelt. Es handelte sich um den griechischen 4.000 Tonnen-Frachter Stamatios G. Embiricus. Die Kormoran richtete sofort Suchlichter auf sie und forderte sie auf zu stoppen und ein Prisenkommando zu erwarten. Die Besatzung der Stamatios ging davon aus, dass sie von einem britischen Kriegsschiff auf Grund der nicht beachteten Abdunklungsvorschriften angehalten wurden. Erst als das Kommando an Bord kam, waren sie sich der Herkunft des "Kriegsschiffes" bewusst. Obwohl die Stamatios G. Embiricus intakt übernommen wurde, konnte das kohlebefeuerte Schiff keinen Hafen der Achsenmächte erreichen und wurde deshalb durch Öffnen der Seeventile versenkt. Die 30 Mann umfassende Besatzung wurde an Bord der Kormoran gebracht. Einige Tage später fingen die Funker der Kormoran zwischen dem norwegischen Tanker Thelma und einer Küstenstation ab - zuerst in einem neuen Code, dann aber in einem älteren, was der Kormoran erlaubte, die Position des Tankers zu lokalisieren. Allerdings standen der Thelma mehrere Routen zu ihrem Zielhafen zur Verfügung, und die Kormoran konnte sie trotz einer viertägigen Suche nicht aufspüren. Daraufhin nahm sie Kurs Richtung Süden, um sich am 16. Oktober mit dem Versorger Kulmerland zu treffen. Dort nahm sie neuen Proviant an Bord, während die Gefangenen auf die Kulmerland gebracht wurden, zusammen mit den bisher erbeuteten Dokumenten und fünf erkrankten deutschen Seemänner. Am 24. Oktober war die Versorgung abgeschlossen. Es war geplant, Kurs auf die Westküste Australiens zu nehmen, ürsprünglich, um dort in der Nähe von Kap Leeuwin und Fremantle Minen zu legen, aber ein Funksignal wurde von dem australsichen schweren Kreuzer HMAS Canberra abgefangen, welche einen Konvoi eskortierte. Daraufhin entschloss sich Deutmers, nach Norden zu fahren und Shark Bay zu verminen und anschließend Kurs auf Ostindien zu nehmen. Am 19. November 1941 kam es vor der Westküste Australiens zum Gefecht mit dem australischen Leichten Kreuzer HMAS Sydney. Die Kormoran versuchte, der ihr an Kampfkraft weit überlegenen Sydney mit Höchstgeschwindigkeit auszuweichen, wurde aber von dem schnelleren Schiff eingeholt. Auf die Anfragen nach Identität und Fahrtziel des vermeintlichen Frachtschiffes antworteten die Deutschen langsam und umständlich, um die Entfernung zu dem sich schnell nähernden Kreuzer möglichst klein werden zu lassen, sollte die Tarnung durchschaut und ein Gefecht unvermeidlich werden. Als Schiffsname wurde der des holländischen Frachters Straat Malakka und als Zielhafen Jakarta angegeben. Die Anforderung des geheimen Erkennungscodes konnte Kapitän Detmers nicht beantworten und befahl deshalb um etwa 17.30 Uhr, das Feuer zu eröffnen. Die Sydney war zu diesem Zeitpunkt auf weniger als 1.000 Meter herangekommen. Innerhalb von fünf Minuten wurden auf der Sydney etwa 50 Treffer mit den 15-cm-Geschützen und zahlreiche weitere mit den 2-cm- und 3,7-cm-PaKs erzielt. Die Brücke des Kreuzers und der Feuerleitstand wurden schon mit den ersten Treffern zerstört, und die Granaten der Hauptgeschütze durchschlugen die Panzerung und explodierten im Schiffsinneren. Das Bordflugzeug wurde getroffen und sein auslaufendes Benzin führte zu einem großen Feuer mittschiffs. Bereits nach der ersten Antwortsalve des Kreuzers fielen auch die vorderen beiden 6-Zoll-Geschütztürme der Sydney aus und nach drei Salven, die allerdings nicht trafen, auch Turm Y, der hinterste Geschützturm. Zusätzlich traf mindestens einer von zwei Torpedos der Kormoran den Kreuzer am Bug. Der letzte noch einsatzbereite Geschützturm X der Sydney traf unter anderem den Schornstein und den Maschinenraum der Kormoran, was dort verheerende Brände auslöste. In weiterer Folge drehte der australische Kreuzer auf die Kormoran zu und ging auf Gegenkurs, um seine Steuerbordtorpedos einzusetzen. Die vier Torpedos liefen jedoch knapp hinter dem Heck des Hilfskreuzers vorbei. Zur gleichen Zeit brachen die Maschinen der Kormoran zusammen und das Schiff wurde manövrierunfähig. Die hinteren Geschütze schossen noch bis 18.30 Uhr auf die sich nach Süden zurückziehende Sydney und erzielten mehrere Treffer, dann befahl der Kommandant der Kormoran die Einstellung des Feuers. Dies ist der einzige bekannte Erfolg eines Hilfskreuzers gegen ein reguläres Kriegsschiff. Da der Brand an Bord der Kormoran aber die Maschinenanlage irreparabel samt der Feuerlöschanlage zerstört hatte und das Feuer auf die Munitionsmagazine und Minenlager überzugreifen drohte, befahl Detmers das Verlassen des Schiffs. Zwei der Rettungsboote der Kormoran mit 57 bzw. 46 Mann erreichten unabhängig voneinander und ohne fremde Hilfe die australische Küste nördlich von Carnarvon. Die übrigen überlebenden deutschen Seeleute wurden durch fünf Schiffe (RMS Aquitania, Centaur, Koolinda, Trocas und Yandra) gerettet und kamen ebenfalls in australische Kriegsgefangenschaft, aus der fast alle erst 1947 entlassen wurden. Von der Besatzung überlebten 316 der 397 Mann sowie drei Chinesen, die als Wäscherei-Hilfsarbeiter an Bord waren. Die Überlebenden der Kormoran konnten die stark brennende Sydney noch bis 22 Uhr abends im Süden sehen und noch weitere zwei Stunden lang ab und zu einen Lichtschein über den Horizont beobachten. Danach wurde sie nicht mehr gesehen. Keiner der 645 australischen Seeleute des Kreuzers überlebte den unbeobachteten Untergang. Anbei ein paar Bilder des Schiffes: Und noch ein animiertes Video über das Gefecht mit der Sydney. Mögliche Implementierung im Spiel Die Kormoran wäre als Hilfskreuzer natürlich eine Besonderheit und würde in keinen regulären Zweig passen. Bliebe nur die Verwendung als Premium- bzw. Belohnungsschiff. Als Tierstufe käme für mich sowohl Tier II als auch Tier III in Betracht, wobei ich persönlich sogar eher zu Tier III tendieren würde. Die Spielweise würde ich an die der Katori anlehnen. Auch die Katori ist langsam, schlecht gepanzert und verfügt nur über wenige Geschütze, kann aber in den richtigen Händen eine ernst zu nehmender Gegner sein. Kommen wir aber nun erst einmal zu den Eckdaten des Schiffes: Die Kormoran wäre auf Tier III der größte Kreuzer mit der größten Verdrängung. Dies würde sich natürlich in ihrem HP-Pool wiederspiegeln. Nimmt man z.B. die Katori, welche ziemlich genau über ein Drittel der Verdrängung der Kormoran verfügt, käme man so auf einen HP-Pool von ~66.000 HP (was mehr als die HP einer Des Moines wären). Da dies schon etwas...heftig wäre, würde ich mich eher an den Schlachtschiffen orientieren. Die Nassau mit einer Verdrängung von knapp 20.000 Tonnen kommt auf knapp 35.000 HP. Diesen HP-Wert würde ich für die Kormoran übernehmen. Als Hilfskreuzer verfügt die Kormoran zwar über keine Panzerung, aber auch dafür habe ich Lösungsansätze vorzuschlagen. Zum einen könnte man den Zitadellenbereich äußerst klein halten, lediglich auf den Maschinenraum unter der Brücke. Viele andere Bereiche waren meist umgebaute Lagerräume. Eine weitere Möglichkeit wäre, der Kormoran einen "Zerstörer-Bonus" zu geben und komplett auf die Zitadelle zu verzichten. Dafür frisst sie auch so ordentlich Schaden. Die Hauptbewaffnung besteht aus sechs 15cm-Geschützen, wie wir sie von der Karlsruhe schon kennen. Pro Breitseite kann die Kormoran vier 15cm-Geschütze zum Einsatz bringen. Die meisten Geschützdaten wie RoF, Schaden und Brandchance kann man deshalb 1 zu 1 übernehmen. Lediglich die Reichweite würde ich ein wenig erhöhen, von 11,7 Km auf ca. 13 Km. Als Vergleich, auch die Katori verfügt über eine höhere Reichweite als die Yubari, bei gleichen Geschützen. Als Torpedos kämen entweder die "Standart-6Km-Kreuzertorps" der Deutschen oder aber die 8Km-Torpedos der Graf Spee in Frage. Für die Flugabwehr stehen fünf einzelne 2cm-Geschütze zur Verfügung, was einem Schaden von 15 DpS auf 2 Kilometern entspricht. Bei den Verbrauchsmaterialien kommen mehrere Möglichkeiten in betracht. Sei es der Heal oder aber der Smoke (dem aufmerksamen Leser wird vermutlich oben im Text der erwähnte Rauchgenerator aufgefallen sein). Dies könnte der Kormoran so etwas ihre Beschussempfindlichkeit ausgleichen. Sonar oder Def. Feuer sehe ich auf dem Schiff eher als sinnlos an. Ich hoffe, euch hat diese kleine verdammt riesige, nicht enden wollende ( ) Vorstellung bzw. der Vorschlag gefallen. Für Feedback bin ich immer offen. MfG, der Take -
Wenn sie denn mal endlich kämen....
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Irgendeine Fan-Theorie besagt, dass Palpatine dank der Macht in die Zukunft sehen konnte und so die Yuuzhan-Vong-Invasion vorhergesehen hat. Daraufhin hat er es sich zum Ziel gemacht, Imperator zu werden, um so die Invasion aufzuhalten (da die Republik ein "korruptes aufgeblasenes nicht mehr Handlungsfähiges Monstrum" war). Aus diesem Grund hat er auch den Todesstern bauen lassen, da dieser problemlos die Vong-Weltschiffe zerstören konnte. Finde die Theorie eigentlich gar nicht mal soooo schlecht.
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Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Republik zerstört werden muss!
