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quash

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Everything posted by quash

  1. quash

    U-Boot-Test

    Du hast die Erfahrung von 14k Matches und erwartest allen Ernstes das WG ein zweites Random macht? Das halte ich für völlig ausgeschlossen, haben sie für Träger doch auch nicht gemacht und die Forderung nach nem Modus ohne Träger gibt's schon seit Ewigkeiten. WG möchte möglichst wenig unterschiedliche Modi, WG legt enormen Wert auf kurze Wartezeiten beim MM und das geht nur mit möglichst wenig Modi. Ich denke das sich spätestens nach der Anfangsphase in einem alternativen U-Boot-Random eher die Bots tummeln würden, wahrscheinlich sogar deutlich früher. Oder würdest du wenn du irgendwas außer einem U-Boot pickst im Modus mit U-Booten fahren? Wohl kaum. Ich auch nicht
  2. quash

    Marceau Tier 10

    Sehe ich jetzt nicht unbedingt so, ich hab ihn z.B. auf den CA. Geht auch, da hat man schon hier und da was von. Cunningham ist schon am besten auf den Trägern aufgehoben, aber bis auf die CL finde ich ihn eigentlich auf allen Klassen ok. Da ist eher die Frage ob man die überzogenen 175k Kohlen reindrücken will. Das wird sich aber mit dem Captain-Revamp mit 1.11 ändern, ab da kann man ihn ja auf jedem Premiumschiff mit passender Klassenskillung einsetzen wodurch die Spezialkapitäne im Zusammenspiel mit Premiumschiffen enorm aufgewertet werden. Wenn dir die Franzosen nicht liegen dürfte die Marceau keine gute Investition sein. Ich mag die, aber ich trotzdem nicht ganz sicher weil die Marceau eben nochmal ne andere Ballistik hat. Ich weiß nicht ob das für mich so richtig gut passt mit dem üblichen französischen DD-Eigenschaften und dazu die US-127mm-Pissbögen die ich inzwischen sehr ungern benutze Die 139er der Franzosen haben halt schon ein für mich angenehmeres Handling. Im Direktbeschuss isses relativ egal, aber auf längere Distanzen finde ich diese Orbitalflugbahnen schon einigermaßen nervig.
  3. Rückstoßfreie Geschütze sind keine neue Sache, Zeppeline haben bei uns ihre große Zeit. Das wäre - sinnvoll oder nicht^^ - die Kombination von zwei bekannten Komponenten. Das einzige was man da konstruieren muss ist ne Vorrichtung um das Geschütz abzusenken und mit ihm zu zielen. Komplettes Neuland, sowohl beim Hubschauber selber - Steuerung etc - als auch bei der Motorenentwicklung sehr anspruchsvoll. Einfach nicht 1:1 vergleichbar?
  4. quash

    U-Boot-Test

    Ich denke das das der beste Weg wäre. U-Boot Szenarios in denen man z.B. in U-Booten Konvois angreift oder sich in Häfen reinschleicht die von spielergesteuerten Zerstörern (wobei eigentlich diese typischen 20-Knoten-Eskortfregatten besser wären, da müsste man dann auch nicht so viel an den Werten der U-Boote drehen) verteidigt werden. Da könnte man einiges draus machen. Ich erwarte aber nicht das WG das machen wird, die werden die U-Boote erfahrungsgermäß auf Gedeih und Verderb in die Randoms reinquetschen.
  5. Die Idee ein 14"-Geschütz unter ein Flugzeug zu hängen ist in meinen Augen auch völlig beknackt. Das auf ein Zeppelin umzudenken ist jetzt aber keine reine Trollerei, bei einem Zeppelin hat man garantiert weniger Probleme weil der lahmer ist, man sich also z.B. nicht groß um die Aerodynamik kümmern muss, und man auch viel besser eine Aufhängung installieren kann mit der man die Kanone vorm Abschuss auf Sicherheitsabstand zum Zeppelin bringt. Selbst wenn die nur alle 5 Minuten ballern hast du die Möglichkeit aus der Luft direkten Beschuss mit 14" HE einzusetzen - bei Nacht, mit 5-6 schwarzen Zeppelinen deren erste Salve erstmal Flak-Scheinwerfer rauskloppt und dann über die Feuer am Boden eine 1a Zielbeleuchtung hat. Wir reden ja nicht über eine Flugabwehr wie 1944 über London.
  6. quash

    Kansas (Split Tier VIII)

    Also meine Kansas läuft bisher ganz gut, bestes T8-BB im Stall bei jedem einzelnen Wert - PR, WR, Schaden, Kills, Flieger, überall top! Nach wahnsinnig aussagekräftigen 5 Matches natürlich, aber immerhin. Der Plan das Ding mit Fahnen und Lack vollzukloppen und schnell hinter mich zu bringen klappt so jedenfalls hervorragend Wenn du keine BBs fährst eher nicht, aber die hat schon ihre Argumente. 16" auf T6 bieten afaik nur WV41 und Mutsu, und da ist die WV41 die lahmere Variante, aber auch die stabilere mit besserer AA. Und wenn die 16"er sitzen stanzt du T6ern halt ganz böse Löcher.
  7. quash

    U-Boot-Test

    Moin. ja. In da Setting "Seeschlachten mit Beteiligung von Schlachtschiffen, Kreuzern und Zerstörern" gehören U-Boote vom historischen Standpunkt aus nicht rein, denn das war nicht ihr Einsatzgebiet. U-Boote haben Tonnage- bzw Handelskrieg geführt, U-Boote waren teils enorm erfolgreich dabei Aufmarschwege zu Seeschlachten zu überwachen (siehe z.B. japanische Kreuzer aufm Weg nach Leyte), aber die waren nicht an den Seeschlachten selber beteiligt - mir ist zumindest kein einziges Beispiel bekannt. Wäre auch nicht gegangen, allein wegen der Gefahr des Friendly Fires, und natürlich weil U-Boote schlicht zu lahm waren. Träger waren spätestens ab dem 2. WK nicht mehr aus der Seekriegsführung wegzudenken und fast an jeder größeren Seeschlacht direkt oder indirekt beteiligt. Ja, aber mit einem völlig anderen Einsatzgebiet. Tonnagekrieg, Krieg gegen die Handelsschiffahrt, Angriffe auf Konvois. Ich hab auch schon ne Menge U-Boot Sims gespielt. Die haben ihren Reiz aus dem taktischen Anschleichen gezogen, aus dem Duell mit Zerstörern, daraus bei Schleichfahrt den Wabos zu entgehen. Dazu hatten die alle Zeitraffer weil man teils lange warten musste für günstige Gelegenheiten - der gesamte Ansatz ist halt taktisch, mit Geduld. Dieses U-Boot-Feeling in einem Arcade-Action-Spiel wie WoWs einzufangen halte ich für mindestens sehr ambitioniert. Ich bin kein Kartenrandcamper, aber ich glaube diese Vorstellung wird im Spiel so nicht unbedingt klappen. U-Boote werden zwar schon schneller als in der Realität, aber um zum gegnerischen Kartenrand zu kommen werden sie dann trotzdem ne Weile brauchen. Dazu wird's 100% den Effekt geben das viele U-Boote sich so verhalten wie die guten Egotrip-Torpedoninjas - schön außenrum fahren um den CV wegzukloppen und dabei 10+ Minuten nutzlos zu sein. Wenn die Subs in deinem Team das machen - Kartenrandcamper und CVs aufmischen gehen - und die Subs im Gegnerteam sich derweil um Objectives kümmern wird das fast sicher ne Niederlage weil dein Team diese 10+ Minuten in Unterzahl kämpfen muss. Mal gucken wie es umgesetzt wird, meine Befürchtung ist aber viel mehr das der Druck nicht auf Kartenrandcamper ausgeübt werden wird sondern auf DDs, und die sind eh schon die anspruchsvollste Klasse auf der am meisten Druck lastet wenn man mehr verlangt als 3-Minuten-Yolo. Und da kommt dann ne Klasse dazu die die DDs locker aussspotten kann während die DDs die Hauptkonterklasse sind. Viel Spaß bei der U-Boot-Bekämpfung während das U-Boot dich für die gesamte Rote Flotte offen hält. Ich bin gespannt, aber nicht optimistisch.
  8. Hat eventuell noch jemand ne Ahnung was es mit den Vorläufern von diesem Schnuckelchen ( https://en.wikipedia.org/wiki/Sondergerät_SG104_"Münchhausen" ) im ersten Weltkrieg auf sich hat? Rückstoßfreie 14" Latzen unter 3-4 Begleit -Zeppelinen die mit direktem HE-Beschuss Flakstellungen, Scheinwerfer, Zerstörer und son Kram abräumen würde das ganze irgendwie abrunden Scapa Flow müsste dann umbenannt werden in Scapa drown aber das läuft, die Briten sind ja pragmatisch
  9. Ha! Und das sind meine Verbündeten! Produzier misch auch ned!
  10. quash

    Schönste Schiffe

    Wenn ich ein Schiff bzw. eine Klasse nennen müsste wärs wohl die Hipper-Klasse. Davon ausgehend finde ich natürlich auch Scharnhorst und Bismarck optisch gelungen. Ich finde aber auch die Yamato ansprechend - vor allem der Kontrast zwischen dem bis auf die Hauptartillerie recht leeren Deck außerhalb der Aufbauten, und in der Mitte hat es diese waffenstarrende Stahlfestung
  11. quash

    Ist das bei der Roosevelt richtig balanced ?

    Das ist ein echt schöner Anflug, kann man nix sagen. Außer evtl WTFLOL!? Meine 2cent hab ich schon im FDR-Thread gezahlt - das Ding zeigt halt schon sehr schön wie abgerundet und poliert der aktuelle Status des Rework und auch die Interaktion Flieger / AA ist. Nicht. Abwechslung hin oder her, aber die Bandbreite fliegendes Meißner Porzellan vs. fliegende Panzer ist mir zu groß, und wenn die Panzer dann auch noch solche Manöver fliegen können wird's unschön, 25 Sekunden CD hin oder her. Oder gibt's andere Träger bei denen der Spread nach soner Wende nicht Richtung 180° gehen würde? Die Frage ist ernst gemeint, ich bin momentan nicht grad viel am CV spielen.
  12. Das ist schlicht nicht von der Hand zu weisen. Bei einer ausreichend hohen Anzahl von Spielen gleichen sich bei allen Spielern alle Faktoren an, der einzige Unterschied ist das eigene Spiel. Und man auch den negativen Einfluss mit sehr wenig Aufwand nachweisen - guck dir einfach mal die nächsten Matches lang die WR der BBs an die direkt zu Rundenbeginn den Flankenwechsel auf der Grundlinie hinlegen und so effektiv ihr Team schwächen. Würde mich überraschen wen der Durchschnitt dieser Spieler dann groß über 46% WR liegt. Und es liegt daran das diese Spieler als Konstante immer sonen Grundlinienflankenwechsler dabei haben - sich selber.
  13. Was in nem PvP-Spiel auch nicht wirklich überraschend ist
  14. Dann leb doch einfach ohne Winrate. Deine Stats sind zu, keiner wird dich wegen deiner Winrate anranzen. Du wirst andere auch nicht anranzen und wenn dich übertrieben statsfixierte Spieler nerven ignorier sie. Geht ganz gut nach meiner Erfahrung, ist wie mit nem Tinitus. Wenn man sich drauf konzentriert macht der einem das Leben zur Hölle, wenn es gelingt ihn zu ignorieren kann ist er nahezu egal. Womit du einen gewaltigen Fehler machst ist aber von der "Wahrheit" zu sprechen bei einem dermassen subjektiven Thema. Vielen sind Stats wichtig, und denen deine Meinung aufpropfen zu wollen ist genauso falsch wie deren Versuch andere mit ihrem Statsgebashe vollzumüllen. Mir persönlich geht diese teilweise völlig überzogene Fixierung auf Stats schon seit Jahren auf die Nüsse und man konnte z.B. in WoT und auch in WoWs sehr schön beobachten wie die Stimmung zumindest punktuell toxischer wurde mit Verfügbarkeit von Statstools. Trotzdem sehe ich natürlich auch das diese Tools nützlich sind - auch für mich selber um zu gucken ob z.B. ich die Krücke bin oder mein neues Schiff. Der Umgang mit diesen Informationen ist aber teilweise echt unter aller Kanone. Daran wird man nur nix ändern können, insofern -> ignorieren.
  15. Der Kanal war eine Frage der Luftherrschaft, die Briten haben nichtmal zur Deckung der Evakuierung von Dünkirchen schwere Einheiten rangezogen und da ging es um die Wurst. Ohne die Berufsarmee, ohne Offizierskorps, ohne Ausbilder für Rekruten braucht man nicht mehr so viel für die Invasion, da kannst du schon mit Görings Fallschirmjägern richtig was bewegen -.z.B mal nen Hafen freirocken an dem die Armee dann mit schwerem Gerät anlandet. Das eine Invasion keine Kleinigkeit gewesen wäre sehe ich genau so, aber ein Frieden zu Hitlers Bedingungen wäre fast sicher machbar gewesen weil die Invasionsdrohung ohne Berufsarmee einfach extrem real und massiv gewesen wäre. Die wurden einfach nicht verteidigt. Laut Frieser haben sich die Franzosen und die Belgier nicht koordiniert, vor allem weil die Belgier wohl gehofft haben neutral zu bleiben und nicht mit reingezogen zu werden. Aufgrund der fehlenden Koordination haben die Belgier sich dann eben aus den Ardennen nach norden zurückgezogen und die Franzosen an die Maas mit dem Ergebnis das es auf dem Weg durch die Ardennen zu einem Gefecht kam wenn ich mich richtig erinnere, und da haben ein paar wenige Belgier den kompletten Troß für 3 Stunden aufgehalten. Unfassbar. Man muss sich nur mal vorstellen was mit den deutschen Panzern passiert wäre wenn die in einem zig Kilometer langen Stau aufgereiht auf der Straße mal unter heftige Luftangriffe gekommen wären. Das komplette Unternehmen wäre nicht nur verpufft, das hatte das Potential zur Vollkatastrophe. Manstein ist mit seinem Plan dermaßen All-in gegangen das wohl nur ein Knaller wie der GröFaz dem zustimmen konnte. Einer vernünftigen Risikoabwägung hätte die Nummer niemals standgehalten. Exakt, das eine hat das andere bedingt, z.b. keine funktionierende Docks in Pearl keine Möglichkeit die Yorktown für Midway zusammenzulöten. Das ist aber auch generell so bei den Japanern im Pazifikkrieg, da kam immer nochmal eins zum anderen und hat sich multipliziert. Siehe Korallenmeer und die Doktrin Flieger und Träger als Einheit zu betrachten. Die Doktrin hatte natürlich zur Folge das die japanischen Einheiten irre effektiv waren, aber wenn ein Träger beschädigt wird und der andere seine Flieger verliert hat die Navy die Flieger vom kaputten träger auf den einsatzfähigen umgesetzt und hatte zumindest einen im Spiel, bei den Japanern sind beide ausgefallen. Insofern: 3. Welle Pearl und flexiblere Doktrin der Japaner = 1 japanischer Flottenträger mehr bei Midway, ein amerikanischer weniger. Mindestens. Und ohne das Midway-Fiasko kein Truthahnschießen-Fiasko bei den Marianen (zumindest nicht in dieser Form), ohne das Truthahnschießen kein Fiasko im Golf von Leyte. Ist halt die Frage ob eine amerikanische Niederlage bei Midway und ein danach anderer Verlauf die Amis wirklich aus dem Krieg hätte schießen können wie die Japaner gehofft haben, wenn nicht hätten die US die Japaner ja trotz allem über kurz oder lang totgerüstet. Yeah! Kabbelpanzer mit Spinnenbeinen! Steampunk ahoi!
  16. Das ist beeindruckend für die Zeit, aber bei Panzern ist halt im Gelände entscheidend, und die Geländegängigkeit wirkt auf mich jetzt noch nicht ganz optimal - das Teil kommt mit der Bodenfreiheit nichtmal über etwas größere Felsbrocken drüber. Aber das ist auch ein Prototyp oder? Bei der Serienversion wäre dieses Detail wohl noch geändert worden^^ Jop. Ist halt einerseits brotlos weils einfach rein spekulativ ist, andererseits aber auch sauspannend weil die Geschichte voller Kipp-Punkte ist bei denen nicht das erwartbare passiert ist sondern irgendein zufälliger und unwahrscheinlicher Unsinn, und das dann natürlich auch gleich mit extrem tiefgreifenden Folgen. Deswegen finde ich unser Szenario auch so spannend. Die Ausgangslage ist schon wild, aber auch nicht wilder als vieles das wirklich passiert ist und wir versuchen ja aus der Zeit raus zu handeln und ganz bewußt auch dämliche, aber aus der damaligen Perspektive schlicht unvermeidliche Fehler zu machen. Diesen Artikel finde ich dazu ganz gut: https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrafaktische_Geschichte
  17. Möglicherweise hätte es einen weiteren Rüstungs- bzw. Entwicklungswettlauf früher gestartet. Die Entwicklung der Flugzeuge verlief im 1. WK ja fast im Zeitraffer was sich dann im 2. WK bei Flugzeugen, Panzern, FlaK, PaK usw. wiederholt hat. Mit den Teilen in Produktion ab 1911 wären Ende des ersten WK vielleicht schon die 2. oder sogar 3. Generation Panzer unterwegs gewesen, wie auch immer die dann ausgesehen hätten. Spannend ist auch die Frage wo und wie das Ding eingesetzt worden wäre, ein Schwerpunkteinsatz mit erfolgreichem Frontdurchbruch inklusive anschließendem Einbruch der Moral wie bei Amiens hätte bei einer der Isonzo-Schlachten angesichts der niedrigen Moral der italienischen Armee z.B. ein richtiger Game-Changer sein können. Und das mit der Moral ist ja keine Quatschgeschichte, die italiener haben in guter alter römischer Tradition ihre eigenen Truppen dezimiert, das kann man sich heute auch nicht mehr vorstellen und es ist grad mal n bissl über 100 Jahre her. Aber das ist auch wieder eine Betrachtung aus heutiger Sicht - ob die Ösis damals das Potential erkannt hätten und dazu noch einen erfolgreichen Durchbruch inklusive Nachsetzen und Einkesseln hinbekommen hätten ist auch hochspekulativ. Wahrscheinlich wäre ja schon ein Geländegewinn von ein paar Kilometern als gigantischer Sieg gesehen worden, und das aus der damaligen Perspektive auch zurecht. Um da mehr draus zu machen muss man sich erstmal vorstellen können das das überhaupt möglich ist. Das ist dann wieder eine dieser Unwahrscheinlichkeiten im Westfeldzug 1940 - da waren mit planerisch mit Manstein und in der Ausführung mit Guderian und natürlich Rommelrommel 3 Offiziere am Start die es sich vorstellen konnten und dann teils Befehle ignorierend, teils verweigernd einfach durchgezogen haben. Ohne solche Leute in solchen Positionen passiert sowas nicht. Man muss sich nur mal vorstellen das der Oberbefehlshaber in Pearl Habor und Midway nicht der übervorsichtige Nagumo gewesen wäre sondern ein japanischer Guderian, dann wärs evtl nichtmal zu Midway gekommen weil Guderian garantiert die dritte Welle in Pearl Habor hätte fliegen lassen. Wäre der dann ein Erfolg geworden: Adios Ölvorrräte, adios Logistik, adios Werftkapazität - adios Schlacht von Midway, hallo US-Flotte an der Westküste und nicht in Pearl, hallo japanische Invasionsdrohung auf Hawaii. Spannend finde ich bei dem Ding das es durch den Drehturm viel zukunftsweisender wirkt als die ersten britischen Tanks. Vielversprechend auf jeden Fall, aber auch knuffig. Das mag aber auch an der Ente liegen
  18. Das wird in dem Buch beeindruckend ausgerollt, und Frieser ist halt Historiker - der hat sein wissenschaftliches Handwerk beisammen, Zugriff auf die Quellen und hat sauber recherchiert. Das Buch ist ansich furztrocken aber trotzdem irre spannend zu lesen. Da sind Sachen gelaufen bzw nicht gelaufen... Überrascht wurden "wir" nicht. "Wir" hatten Aufklärungsflugzeuge die das beobachtet und darüber berichtet haben. "Wir" haben denen nur nicht geglaubt weil nicht sein kann was nicht sein darf. Die Ardennen sind mit Panzern nicht zu durchqueren, also sind da auch keine, die Aufklärer sind panisch und sehen Gespenster! Einer dieser Klopper halt, und solche Dinge ziehen sich in einer wahnsinnigen Dichte durch. Bei der Verteidigung der Ardennen sind die Belgier nach norden abgerückt, die Franzosen nach Westen und haben die paar Straßen die für Panzer passierbar waren einfach offen gelassen. Der komplette Vorstoß durch die Ardennen hätte an diversen Kleinigkeiten scheitern oder zumindest wirksam aufgehalten werden können, da hätten schon ein paar energisch verteidigte Straßenblockaden gereicht. Teils hatte die Wehrmacht reines Glück - teils natürlich erzwungenes Glück, die haben da schon unglaubliches geleistet - teils hats die französische Generalität derbst vergeigt und die Politik hat auch noch einen draufgesetzt durch den Austausch von Gamelin mit Weygand zum dämlichst möglichen Zeitpunkt überhaupt. Da hat einfach nichts funktioniert. Der Westfeldzug ist auch wieder so eine Sache die man in einem was-wäre-wenn-Szenario nicht bringen könnte weil es zu weit hergeholt und völlig unrealistisch erscheinen würde. Der irrationale Haltebefehl vor Dünkirchen hat so gesehen auch schon wieder reingepasst, die Chance zu verpassen nebenbei quasi die komplette britische Armee zu kassieren war ja genau so ein grotesker Fehler. Den nicht zu machen hätte die Geschichte wahrscheinlich grundlegend verändert, ohne die Truppen wären die Briten wohl gezwungen gewesen das nächstbeste "großzügige" deutsche Friedensangebot anzunehmen, die heutige Welt würde wohl komplett anders aussehen. Jo, man hat einfach generell zu wenig Zeit In Europa nicht, ne, bzw wenn dann in der 2. oder 3. Reihe. In den Kolonien geht mit den Dingern was, wenn keiner was panzerbrechendes hat sind die einfach tödlich. Und aufgrund der Modellmasse muss es wohl eine ähnliche Motivation wie bei unseren britischen Freunden gegeben haben die zu bauen. Das der S-35 so eine Sollbruchstelle hatte war mir nicht mehr bewußt, grade nochmal gelesen. Die haben die Dinger zusammengeschraubt
  19. Mon Dieu! Wir sind führend in der Panzerentwicklung! Waren wir auch 1940! Der S-35, allgemein anerkannt als bester Panzer überhaupt! (Was evtl sogar gestimmt hat mit der unbedeutenden und klitzekleinen Ausnahme T-34...) Die Einsatztaktiken waren zugegeben wirklich nicht ganz so auf der Höhe Ein französischer General hat dazu sinngemäß gemeint das 3 mal tausend Panzer irgendwie mehr Durchschlag haben als tausend mal 3 Panzer. Bei der Luftwaffe war das auch sone Sache, ich hab die Zahlen grad nicht im Kopf aber während die Franzosen nach britischen Flugzeugen geschrien haben stand eine wahnsinnig hohe Zahl an französischen Fliegern irgendwo in der Reserve rum weil der Krieg ja wie 1914 lange dauern würde und man nicht alles direkt verheizen kann. Die Marine Nationale.. naja, lassen wir das. Friesers "Blitzkrieg-Legende" kann ich dazu nur empfehlen, ist ne spannende Lektüre - aber ich schätze die meisten hier kennen das eh. Wenn nicht - lohnt sich allein schon wegen der Darstellung der teilweise haarsträubenden gesicherten Ereignisse und Begebenheiten auch wenn man z.B. seiner Deutung des Haltebefehls und anderer Dinge wie der Entwicklung des Sichelschnitts evtl nicht folgen mag. Ich halte seine Interpretationen jeweils für mindestens plausibel. Ich glaube da gabs in Frankreich Parallelen, da gabs auch überraschend viele Linien leichter Panzer die in ziemlich großen Zahlen gebaut wurden.
  20. Das ist halt der Punkt - all das Gewicht am Jagdpanther hat keinen besonderen Wert. Ich finde das Design grundsätzlich großartig, das ist ein Beispiel für das schöne Wort Ingenieurskunst. Grade wenn man es mit der komischen verwinkelten Front des StuGIII vergleicht. Letztlich hätte man aber einen etwas geringeren Kampfwert auch deutlich billiger haben können. Wie relativ der Schutz ist sieht man am Jagdpanther in Munster auch - da sind ein paar schöne Abpraller zu sehen bei denen die Panzerung gewirkt hat, aber eben auch das kleine Loch in der Blende das ihn ausgeknockt hat. Der Jagdtiger war halt auch nicht unzerstörbar nur weil seine Panzerung frontal nie dokumentiert geknackt wurde. Frankreich baut bei Panzern wie in der Historie, da sehe ich keinen Grund für einen Bruch - d.h. wir haben grad die CharB-Produktion aufgenommen. Das ist das Maß aller Dinge meine Herren!
  21. quash

    U-Boot-Test

    Midway natürlich, die Yorktown wurde nur ganz geringfügig von den japanischen Trägerfliegern manövrierunfähig gemacht und dann kam der große Auftritt von I-168 das sie quasi im Alleingang versenkt hat
  22. quash

    Kansas (Split Tier VIII)

    Nixda, ist doch ein Masochistenschiff: EU-DD mit Torpedospeedskill, schön langsam totquälen ohne Chance zu entkommen
  23. Aber trotzdem noch mit 37 oder 56er Knarren drauf, Multiknarrenkisten! Das ist ja fast zwingend wenn von Kasemattpanzern ausgehst, der Unterschied ist das sie bei dir wohl im Lauf der Zeit vernünftigerweise von Steampunkmonstern ausgehend auf sinnvolle Maße runtergeschrumpft werden und die Trennung Sturmgeschütz/SFL recht zügig notwendig wird während in der Realität Winzlinge zu Steampunkmonstern wie Jagd- und Sturmtiger wurden Könnte gut sein das bei dieser Entwicklung der größte Vorteil wirklich früh verfügbare SFL sind, und die haben halt auch einen hohen Kampfwert. Nebenbei, so groß und hoch wie z.B. der Jagdpanther geht in meinen Augen schon Richtung Fehldesign - ich hab mir den in Munster mal genauer angeguckt und wenn man davor steht sieht man erst was das für ein Riesenkoffer ist. Den kann man kaum übersehen und auch schwer verfehlen, das sind Scheunentormaße.
  24. Die gefällt mir nicht. Sie ist wohl die logische Wahl weil die 15cm zu groß sind und es die 12,8er scheints noch nicht gibt, aber L45? Ich fände da einen großkalibrigen 15cm-Stummel evtl. besser, grade weil das Ding nicht als PaK vorgesehen ist. Mit nem 15er Stummel macht man an Bunkern zwar nimmer viel, aber die üblichen Spatenfeldbefestigungen und sowas wie MG-Nester würden bei direktem Beschuss schon locker weggeräumt werden. Dazu hab ich grade Steampunk-Kasemattpanzer-Kopfkino und da gehören gigantische Kaliber einfach dazu... ne Entwicklung von 8,8 auf 7,5 ist da die falsche Richtung Wäre die naheliegendste Lehre aus der Nummer nicht eher das Überraschungsangriffe und geeignete Küstenabschnitte besser sind als Wochen vorher anzukündigen das man gedenkt an einer Steilküste zu landen? Frankreich war da ja auch beteiligt und "mein" Frankreich zieht da erstmal planerische und organisatorische Lehren (und ist von einem gewissen Winston C., seines Zeichens damals Oberster Seelord und verantwortlich für den Schlamassel, nach wie vor nicht allzu begeistert )
  25. quash

    Kansas (Split Tier VIII)

    Das stimmt am Rohrende, in der Wirkung im Ziel aber nur bedingt weil es auch an Sigma/Streuung hängt. Ab einer gewissen Distanz zum Ziel hat man durchs Sigma auf der Kansas automatisch die gleiche Anzahl an Treffern pro Salve oder weniger wie z.B. mit der Norca, und dann bleibt dann nur der lahme Reload. Bei der Wohlfühldistanz 10 bis 15km - grober Schätzwert - mit BBs als Ziel dürfte der Vorteil der zusätzlichen Rohre noch gegeben sein, drüber werden die Salven zu sehr verweht. Dazu sinkt mit höherem Sigma aber auch die Chance auf Mehrfachzitas. Letzteres unterscheidet die Kansas z.B. komplett von den Russen die dank der Eigenschaften ihrer Knarren fast automatisch nicht nur mit einer Mumpel in die Zita treffen. Ein Vorteil des Reloads ist natürlich das man 20 Sekunden zu ist zwischen den Salven wenn man nicht aktiv gespottet wird, so hat man eingebaute Regenerationspausen. Wahrscheinlich ists auch das Beste zu versuchen auf Distanzen zu kämpfen wo beides gegeben ist, also Artillerie-Performance noch im vernünftigen Bereich und gleichzeitig ungesehen zu sein. Das ist auch mein Eindruck, die bounced schon gut was weg, frisst dann aber auch gut Fullpens. Damit kann man zwar halbwegs umgehen, aber bei zu viel Fullpens die man pro salve frisst wird das dann trotzdem alles auch mal zügig bitter. Mal gucken ob sich das bestätigt. So wie ich das sehe nur bis zum Patch, Kansas und... der 9er halt.. wird afaik erforschbar, nur die Vermont wird noch zurückgehalten. Aber durch diese Stufen-Pre-Releases von WG blick ich auch nimmer durch Ich knall da fast alles drauf was ich hab. Es ist ein BB, es ist lahm, d.h. man wird nicht als erster platzen können selbst wenn mans drauf anlegt und sonst kann man garantiert seine paar Salven drücken, d.h. ein paar XP werden so oder so immer reinkommen. Und auch so ein Schiff ist im Random-Chaos doch immer mal für nette Runden gut, ich hatte in meiner zweiten als Lowtier schöne 2,2k base XP. FreeXP haue ich da nicht rein, da robbe ich mich lieber heimlich still und leise an die Smaland ran
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