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Don71

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Everything posted by Don71

  1. Salve, es gibt eine ganze Menge Indizien, die gegen die logistischen Hintergründe sprechen, sondern eher, dass man nicht Zig Millionen Reichsmark versenken wollte, dabei aber scheiterte. Schauen wir uns mal die verschiedenen 3,7cm Flaks, ihr Design und Erscheinungsdatum und ihre verschiedenen Leistungen an. 3,7cm/L83 C30 (handgeladen), gibt es nur als Marineversion. http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_37mm-83_skc30.htm Diese Flak die im Mittelpunkt der Kritik steht, wurde von der Marine 1930 bestellt und 1934 eingeführt. Der Zeitpunkt deutet darauf hin, dass man bei der KM noch keine Vorstellungen von den späteren Geschwindigkeiten von Torpedo- und Sturzkampf-Bombern hatte und somit auch noch keine wirkliche Ahnung von der Wichtigkeit von Kadenz bei solchen Waffen. Charakterisieren kann man diese Flak, als Flak der Extreme. Ballistik und Wirkung am Ziel. Die 3,7cm/L83 C30 ist ballistisch unbestritten die Beste "midrange" ( 3-6cm) Flak, die im WWII zum Einsatz kam. Mit 1000m/s Mündungsgeschwindigkeit war sie ballistisch äußerst effektiv umd mit ihrer Munition, mit 0,365 kg Nitropenta Sprengstoff, erreichte sie ungefähr die 5-6 fache Wirkung am Ziel gegenüber der 4cm Bofors (0,067kg TNT). M.M. nach war die Munition der 3,7cm L83 C30 ähnlich des Minengeschosses für das MG 151/20 der Luftwaffe. Desweiteren hatte die Munition der 3,7cm/L83 C30, nicht wirklich etwas mit der 3,7cm Pak 36 oder der 3,7cm Flak 18/36/43 des Heeres zu tun. Die Patrone maß 37 x 516,5mm im Gegensatz zur 3,7cm Pak und Flak des Heeres sowie der späteren 3,7cm M42U mit 37 x 263mm. Hier kann man sehen, dass die 3,7cm/L83 C30 eben keine Brot und Butter Flak war, die sich an der Munition andere Waffen dieses Kaliber orientierte, sondern eine extrem hochgezüchtete Flak mit ihrer völlig eigenen Munition. So extrem die ballistische Leistung war, so schlecht war die Kadenz mit 30-50 Schuss die Minute, da die Flak handgeladen werden musste, was ich auf die extreme Länger der geschossenen Patrone zurückführe. http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=143896#p1504116 Insoweit gehe ich auch davon aus, dass diese Flak extrem teuer war, im Vergleich zur Flak 18/36 des Heeres oder der Bofors 4cm, durch ihre hochgezüchtete Leistung und Munition. Jemand hat diese Flak mal als Flak Sniper bezeichnet, womit ich übereinstimme, allerdings ist klar zu sagen, dass die gute Ballistik und Wirkung am Ziel, nie die mangelnde Kadenz gegen schnell fliegende Flugzeuge kompensieren konnte. Bereits 1936 gab es eine Denkschrift der Praxis Erprobung der KM, in der die unzureichende Kadenz der 3,7cm/L83 C30 auf das heftigste kritisiert wurde und als völlig unzureichend empfunden wurde. Passiert ist darauf hin nichts. Der eigentliche Kritikpunkt an die KM ist, warum wurde diese Flak überhaupt entwickelt, da die Bofors 4cm als leistungfähige Flak bereits seit 1928 existierte und auch im Zugriff von Krupp lag, darüber hinaus hätte auch immer noch die 3,7cm Flak 18/36/43 mit Ladestreifen zur Verfügung gestanden. Warum wurde mit extrem hohen finanziellen Aufwand dieser Sonderweg beschritten, der letztendlich in eine Sackgasse führte? Bofoes 4cm http://www.navweaps.com/Weapons/WNUS_4cm-56_mk12.htm Ihre Leistung im WWII und Verwendung in fast allen Marinen spricht für sich selbst. 3,7cm Flak 18/36/43 http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_37mm-57_mk43.htm https://de.wikipedia.org/wiki/3,7-cm-FlaK_43 https://en.wikipedia.org/wiki/3.7_cm_Flak_18/36/37/43 Diese Flak ist die Marineversion der Heeresflak, die erst 1943 (Marine Adaptierung) entwickelt wure, obwohl sie von Anfang an mit Ladestreifen als Vollautomat, Anfang der 30er Jahre zur Verfügung stand. Das was vielleicht gegen diese Flak als Marineflak der 30er Jahre spricht ist, ihre nur "mittelmäßige" ballistische Leistung, die sie aber mit ihrer Kadenz und Preis/Leistungsverhältniss völlig ausgeglichen hätte. 3,7cm M42U http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_37mm-69_mk42.htm http://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php/Thread/40682-3-7-cm-Flak-M-42-L-69/ Wenn man sich die 3,7cm M42U anschaut, ist es praktisch eine deutsche 3,7cm "Bofors", die die normale 3,7cm Brot und Butter Granate verschiessen konnte. Sie wurde erst 1942 entwickelt und kam erst 1944 zun Einsatz. Ihre ballistische Leistung war ein Stück besser als die 3,7cm Flak 18/36/43. Man kann bezweifeln ob sich dieser Aufwand für das bischen Mehrleistung gegenüber der 3,7cm Flak 18/36/43 wirklich gelohnt hat. Objektiv war die Leistung dieser Flak ansprechend, kam aber wesentlich zu spät. Fakt ist, dass mit der Bofors 4cm und 3,7cm Flak 18/36/43 eigentlich die richtigen Alternativen von Anfang an zur Verfügung standen, warum man diesen Sonderweg mit der extrem hochgezüchteten und teuren, aber handgeladenen 3,7cm/L83 C30 aus Sicht der KM gegenagen ist, wissen die Geier, sowohl ex-ante als auch ex-post betrachtet ein völliger Irrweg. Auch sonst glaube ich kann man über das Kaliber 3,7cm wenig positives sagen, da die 3,7cm Pak 36 bereits bei ihrer Einführung schon an ihrer Leistungsgrenze war, auch darüber gab es Denkschriften beim Heer schon 1936 und bereit beim Frankreichfeldzug, wuder der 3,7cm PaK ihre Leistungsgrenze deutlich aufgezeigt.
  2. Don71

    Yamato vs Iowa vs Bismarck vs King George V

    Salve, Ich bitte dich wirklich solche offensichtlichen Falschbehauptungen sein zu lassen, oder sie mit Quellen zu untermauern.
  3. Salve, Man kann ja über die deutsche Flak geteilter Meinung sein, auch ich halte die handgeladene 3,7cm C30 für einen schweren Fehler, da die Bofors 4cm zu jeder Zeit zur Verfügung stand (Krupp war seit 1928 Eigentümer der Firma Bofors), aber die japanische Flak ist so ziemlich das Schlechteste was es im WWII gab und Meilen hinter der deutschen Flak. Die japanische 12,7cm, http://www.navweaps.com/Weapons/WNJAP_5-40_t89.htm, ist eher ein Witz mit 700-725 Mündungsgeschwindigkeit, als eine potente Flak, Das einzige was einigermassen taugte war die 25mm, http://www.navweaps.com/Weapons/WNJAP_25mm-60_mg.htm, nur ist es ziemlich schlecht, wenn die kleinste Flak für sehr kurze Reichweiten die Potenteste ist, man aber dazwischen bis zur 12,7cm für den mittleren Bereich nun garnichts mehr hat und die große "Flak", eher ein Rohrkrepierer ist. Wie kommt man auf solch einen Dünnpfiff? Die Bunkerkapazität der SH/GN war 6300t, die BS hatte 7900t Sprit an Board, bei mehr oder minder gleicher Maschinenanlage. Die Reichweite der BS war je nach Verbrauch bis zu 2000sm höher, als die von SH/GN. Nur der Treffer im Bug senkte die Geschwindigkeit, (sie hatte 2000t Wasser im Bug und somit stimmte die Trimminug nicht mehr), der Ausfall des E-Werk 2 hatte überhaupt keine Konsequenzen. Das ist schon wieder Dünpfiff hoch 100, die vorderen Türme wurden durch einen oder mehrere direkte Treffer von Rodney außer Gefecht gesetzt, auf einer Entfernung von unter 15km, als BS durch den Torpedo bereits steuerlos war und gerade mal 8-9 kn gegen den Wind steuern konnte. Das sagt nun einmal gar nichts über die Panzerung aus. Tja man sollte bei den historischen Fakten aus primär Quellen bleiben und nicht fantasieren, als Fakten verkaufen, dann hätte man eine Diskussionsgrundlage. Der Tonnage Unterschied ist gewaltig und soviel besser ist die Iowa nun auch nicht.
  4. Don71

    Schlachtschiff Scharnhorst

    Hallo Preswurst, deine Analyse zu Bayern und und den QEs stimmt, ist aber auf die Kohlefeurung (Bayern Klasse) und der vollständigen Ölfeurung der QEs zurückzuführen und nicht auf die Größe der Bunker. Deine Analyse zu den Schlachtkreuzern teile ich so nicht. 1. Geschwindigkeit war oberstes Ziel, aber als taktische Überlegenheit, gefordert von Jacky Fisher (Speed is the best protection)! Stellte sich als fataler Fehler heraus. 2 Deine Aussagen zu den Reichweiten zwischen den deutschen und englischen "Schlachtkreuzern" ist schlichtweg falsch! Alle deutschen Grossen Kreuzer hatten eine "deutlich" höhere Reichweite, als ihre englischen Pendants. 3. Ja die Invincibles und die Nachfolgerklasse wurden zu deinem analysierten Zweck gebaut, trotz weniger Reichweite gegenüber den deutschen Grossen Kreuzern, ab der Lion Klasse habe ich hier Schwierigkeiten das zu Glauben, da Lion als direkter Widerpart zu v.d.T. und und der Moltke Klasse nach britischen Quellen geplant wurde und ab dieser Klasse wurden die Schlachtkreuzer fester Bestandteil der Einsatzplanungen der Grand Fleet. Hier reagierte GB auf Deutschland und nicht umgekehrt. Natürlich hast du recht, dass zuerst Deutschland auf Dreadnought und Invicible reagierte.
  5. Don71

    Schlachtschiff Scharnhorst

    Salve, entschuldige bitte, aber welcher ernsthafte Historiker behauptet, die Engländer wären führend im Schlachtkreuzerbau gewesen? Ex post betrachtet, werden sie in der Regel völlig zerissen, was mit dem "Run to the South" seinen Anfang nahm und im Untergang der Hood sein Ende fand. Auch kann ich deine nebulösen Nachteile der deutschen Großen Kreuzer nicht richtig einordnen! Die prozentual höhere Kohlefeuerung (Kessel mit Kohlefeuerung), war dem Umstand geschuldet, dass Deutschland Kohle hatte, aber kein Öl. Eine technische Umrüstung war möglich und ohne viel Aufwand. Falls du auf die völlig übertriebene Kritik der Haptik und Wohnlichkeit durch englischer Beobachter abstellst, weise ich auf die Weltreise v.d.Ts hin und das Scharnhorst und Gneisenau, Monate im Pazifik kreuzten und die Besatzungen bei Coronel absolut einsatzbereit und motiviert waren. Insoweit mag es stimmen, dass sich Japaner und die USA an GB orientiert haben, objektiv und sachlich kann man aber nicht behaupten sie wären führend im Schlachtkreuzerbau gewesen, eher das Gegenteil, hier wurden sie objektiv bereits mit v.d.T von Deutschland überholt.
  6. Don71

    Schlachtschiff Scharnhorst

    Salve, die deutschen Großen Kreuzer sind nach Mehrheitsmeinung internationaler Marinehistoriker, die Prototypen des schnellen Schlachtschifffes. Viele sehen in der Derfflinger Klasse, dass erste wirlich realisierte schnelle Schlachtschiff. Zu behaupten die Engläünder hätten es erfunden ist schlichtweg historisch falsch, die internationalen See Mächte bauten noch Schlachtkreuzer GB (Renown, Repulse, Glorious und Admiral Klasse), USA (Lexington Klasse, Japan (Amagi Klasse), als sich in Deutschland der Einheitstyp mit Ersatz York und L20 längst herausgebildet hat und mit Ersatz York auf Kiel gelegt wurde. Nach der Bayern Klasse war mit dem herkömmlichen Linienschiff/Schlachtschiff, bei der Kaiserlichen Marine schluss.
  7. Don71

    Nicht Spielbar

    Salve, es ist völlig wurscht ob AMD (hier aber noch kritischer) oder Intel, eine 2 GHZ CPU reicht für das Spiel einfach nicht. Ich würde tippen, dass selbst der alte Intel Quadcore 2,4 GHZ (unübertacktet), an seine Grenzen stößt. Insoweit hilft hier nur ein neuer Rechner, da wohl aufrüsten eher nicht möglich ist. Es sollte mind. ein Intel mit 3 GHZ und bei AMD, 3,5-4,0GHZ der "neuen" Prozessorgeneration sein und mit einer einigermaßen anständigen Grafikkarte (Rohleistung) Es ist eher ein Mythos, dass Spiele auf AMD Radeon Grafikkarten schlechter laufen als auf Nvidia, es kommt dabei sehr auf das Spiel an, jede Marke hat ihre Schokoladenspiele, und AMD Radeon Karten sind absolut konkurrenzfähig.
  8. Salve, nochmal zur Klarheit für den Auslöser und meines herumreitens darauf! Gegen diese Behauptungen habe ich argumentiert, da sie historisch falsch sind und habe gesagt, dass die Deutschland Klasse nicht primär als Handelsstörer geplant war, sondern auch andere Design Anforderungen hatte, Nord Ostssee Zugänge verteidigen und das sie auch als politisches Schiff geplant wurde, die Washington Kreuzer "auszuhebeln". Die Atlantikverwendung/Kreuzerkrieg habe ich immer mit angeführt, nur darauf hingewiesen, dass nicht danach primär entworfen wurde. Und natürlich ist sie ein vollwertiges Kriegsschiff, dass in vielen Situationen einem Washington Kreuzer überlegen ist, was Sinn, Zweck und Ziell ihres Designs war. Deine Ausührungen sind korrekt, haben aber nicht so viel mit meiner Kritik und Diskussion zu tun..
  9. Don71

    German BB tree - place your bets!

    Salve, I think there is a possibilty to fully integrate a BC tree and BB tree oposite to the RN. Hochseeflotte Tier 3: v.d.T Tier 4 : Moltke or Seydlitz Tier5: Derfflinger Tier6: Mackensen Tier7: Ersatz York RN: Tier3: Invincible Tier4: Indefatigable Tier5: Lion or Tiger Tier6: Renown Tier7: Hood
  10. Salve, Lese dir Post 17 und 18 in diesem Thread durch, das beantwortet die Frage, warum das hier diskutiert wurde. Die Deutschland Klasse ist schlichtweg ein Kreuzer, der schwerer bewaffnet war als ein Washington Kreuzer, aber auch langsamer. Das liegt ausschließlich an den damals vorhandenen Vertragswerken, Versailler Vertrag für Deutschland mit 10000ts und keiner Kaliber Begrenzung und dem Washingtoner Vertrag (Deutschland war kein Vertragsteilnehmer), der Kreuzer auf 10000ts und das Kaliber 20,3cm begrenzte. Diese von den Alliierten übersehene Lücke machte sich die Weimarer Republik zu nutze, um ein Kreuzer Schiff, eher defensiver Ausrichtung zu bauen (Geschwindigkeit), dass aber wesentlich stärker bewaffnet war als der "gleich große" Washington Kreuzer und dank des Diesel Antriebes eine große Ausdauer mit hoher Marschgeschwindigkeit hatte. Die Deutschland Klasse brachte die Weimarer Republik Anfang der 30er Jahre wieder zurück an den internationalen Verhandlungstisch, bei Maritimer Rüstung. Es ist auch eher ein Mythos, das die Deutschland Klasse für einen Kreuzer schlecht geschützt war! Im internationalen Vergleich zur damaligen Zeit wr der 80mm geneigte Gürtel standard, der 100mm geneigte Gürtel von Graf Spee eher überdurchschnittlich. Die Barbetten hatten 125mm und die Turmfront 145mm, plus 40mm -70mm (über den Magazinen) Deckspanzerung. Das war Anfang der 30er ein sehr gut geschützter Kreuzer im internationalen Vergleich. Die Deutschland Klasse ist auch durchweg bei allen Parametern (Gürtel, Barbetten, Türme und Decks-Panzerung) besser geschützt als die Hipper Klasse. Die Türme aller japanischen CA's im WWII waren nur mit 25mm Splitterschutz geschützt und hatten Barbetten von maximal 80mm, mal als Vergleich. Balancen würde ich das Schiff als Kreuzer auf Tier VI mit 3-3,5 Schuss die Minute und mind. 18km Reichweite.
  11. Salve, das hat etwas mit Systematik zu tun. Da fälschlicherweise in einer menge Sekundärliteratur, fast allen großen KM Einheiten nachgesagt wird, sie wären als Handelsstörer entworfen worden, auch SH/GN, und BS/TP. Das ist schlichtweg falsch! Sie wurden als solche eingesetzt aber nicht entworfen.
  12. Salve, ich würde euch echt mal empfehlen Quellen durchzulesen und nicht bloß Sekundärliteratur. Die Möglichkeit der Atlantik Verwendung, beinhaltet den Kreuzerkrieg, dass war eine von mehreren Design Vorderungen. Das die Deutschland Klasse primär oder ausschließlich als Handelsstörer entworfen wurde, ist nach Primärquellen schlicht falsch! Sie war ein politisches Schiff und war direkt gegen den Washington Kreuzer gerichtet, um diesen "auszuhebeln", steht so in Quellen des Marineamtes, da hilft auch kein Minus vergeben! Klar die Marineleute zwischen 1925-1928, dachten schon damals an einen Krieg mit GB. Ich frage mich nur mit was und von welchem Geld damals, aber jeder kann ja seine eigene Geschichte auslegen.
  13. Salve, Das hat nun rein gar nichts mit Handelskrieg zu tun,, sondern mit Kampfkraft und Geschwindigkeit.und ein taktisches Ziel das man mit der Deutschland Klasse erreichen wollte. Die ganze Konzeption war darauf ausgelegt, des technisch machbare aus 10000ts herauszuholen und verschiedenen Anforderungsprofilen gerecht zu werden. Ein Anforderungsprofil war eine Atlantik Verwendung, eine andere, die heimischen Gewässer zu schützen. Der Schiffstyp Deutschland Klasse, richttete sich gegen den Washingto Kreuzer und sollte spürbar kampfkräftiger (überlegen) sein als dieser. Die Diesel Motoren gehen auf Wilhelm Laudahn zurück, der Chef der Antriebsabteilung, des Marinebauamtes war. Dies ist eine Beschreibung des Schiffes und wie es dann im WWII am Besten verwendet wurde, allerdings wurde das Schiff zwischen 1925-1928 entworfen, da hat kein Mensch an einen Handelskrieg, gegen britische Zufuhrwege gedacht!
  14. Salve, die Fernblockade wurde duch englische Kreuzer aufrechterhalten und du denkst ernsthaft ohne die GrandFleet hätten die einen Schlagabtausch mit deutschen Großen Kreuzern auf Dauer überlebt. Die Grand Fleet war der Garant für die Fernblockade, ohne Grand Fleet keine Fernblockade, steht in jeder Fachliteratur!
  15. Salve, so so, also die Fernblockade der Engländer im WWI hätte ohne die Grand Fleet aufrecht erhalten werden können? Wem willst du das eigentlich erzählen und verkaufen? Die Blockade war der Ausschlaggebene Punkt für die Hungerkatastrophen ab 1917 und schließlich die militärische Niederlage Deutschlands. Ohne die Grand Fleet keine Fernblockade. Soviel Abstraktionsvermögen sollte man beim Seekrieg schon haben.
  16. Salve, Hiermit bin ich nicht ganz einverstanden. Letztendlich waren die Großen Kreuzer der Kaiserlichen Marine, die Prototypen des schnellen Schlachtschiffes, dass sich in den 30er Jahren durchsetzte. Es gibt Marine Historiker die bezeichnen v.d.T aber meistens Derfflinger als erstes schnelles Schlachtschiff. Die englische Variante des Schlachtkreuzers war ein Kreuzerkiller und dort taugte er auch, allerdings nicht in der Schlachtlinie oder gegen andere BBs, eingebremst wurde er historisch durch die Washingtoner Konferenz, die "künstlich", den 10000ts CA/CL schuf, die es m.M. nach ohne diese Konferenz so nie gegeben hätte, zumindestens den CA nicht. Mit der technischen Weiterentwicklung in den 20er und 30er Jahren, konnte man dann ohne technische Probleme ein schnelles Schlachtschiff bauen.
  17. Salve, WG wird sich mit der Zeit etwas einfallen lassen! Sichtsystem oder Tarnung wird verändert, Reichweiten gesteigert oder verkürzt, mehr CVs im Hightier etc. Man sollte mal den Anfang von WoT betrachten, da war es nur im T54 wirklich spaßig T10 und 9 zu fahren, im Panther II und Patton war man eher Opfer, wenn das Teamplay nicht stimmte. Gleiches gilt für die Lights zu Heute und Chaffe und T50-2 Zeiten. Das Spiel wird sich verändern und angepasst werden, Clan Gefechte kann ich mir bei WoWs auch gut vorstellen, allerdings geht das alles nicht sofort und man sollte schon ein wenig Geduld haben, es ist immer noch Beta, also praktisch WoT vor 4 1/2 Jahren.
  18. Hallo, ich könnte mir hier durchaus Anleihen von WG aus WoT und seinem Sichtsystem vorstellen und das die CA/CL einen kräftigen Tarnungs Buff bekommen, dann wird das Zusammenspiel des Teams noch wichtiger.
  19. Hallo, neben der Deutschland Diskussion und den einzelnen Argumenten, stelle ich mir auch die Einfügung/Balancing der Schlachtkreuzer relativ schwierig vor, gerade im Hinblick auf CA /CL Fahrer, für die wird es dann etwas enger. Realistisch betrachtet dürften Hood und Ersatz York maximal Tier VII sein mit Modifikationen, Tier VI Renown und Mackensen, Tier V Derfflinger und Lion als Gegenpart zur Kongo, Tier IV Moltke und Indefatigable usw. Hier dürften dann die CA/CL Fahrer weniger das Spiel dominieren, wie sie es bis jetzt bis Stufe VI-(VII) tun, danach sind sie eher im Moment von den Zahlen und Kampfkraft schmückendes Beiwerk und es gibt ja auch dazu jede Menge Heulthreads (CAs in high Tier). Bin gespannt wie sich das dann entwickelt..
  20. Hallo, die einzig sinnvolle Verbindung zwischen Nürnberg und der Hipperklasse, sind die original Pläne zu Lützow und Seydlitz, eine Hipper Klasse mit 4 x 3 x 15cm. Die M- Klasse ist viel zu klein, schwach bewaffnet und schwach gepanzert für ein Tier VII. Ich begreife nicht wie man ernsthaft annehmen kann, mit 4 x 2 x 15cm (M-Klasse), gegen eine Myoko oder Pepsi Cola antreten zu wollen Die O-Klasse ist ein völliger Witz, nach den original Plänen hatte sie 200mm Gürtelpanzer, da ist jede Gneisenau mit 28cm oder 38cm wesentlich besser geeignet als Tier VII Schlachtschiff, Was willst du mit einem 35kn riesen Schiff, dass von jedem BB Zitadellentreffer am Band bekommt? Tier VI dürfte klar eine Bayern Klasse mit Modifikationen werden werden, siehe Warspite auf Tier VI. Die deutschen Großen Kreuzer/Schlachtkreuzer sehe ich genauso wie die englischen in einem eigenen Baum, bis hin zur Ersatz York als Gegenspieler zur Hood/Admiral Klasse.
  21. Hallo, WoWs erreicht ohne Release bis jetzt + 40000 Leute auf dem europäischen Server, dass ist nach meinen Information mehr als das 3-4 fache, was WoPs je erreichte. Insoweit hat das Spiel jetzt schon eine wesentlich größere Spielerbasis ohne Release, als WoPs jemals hatte. Insoweit kann ich den Befürchtungen nicht zustimmen und sehe WoWs weiter auf dem Wachstumskurs, gerade nach dem Release und dem einführen neuer Bäume.
  22. Hallo, hier war die Rede von Panzerschiff gegen CA, was du selber aufgebracht hast, von einem BB war nie die Rede, also halte dich doch mal an deine eigenen Behauptungen. Hipper schoss mit 6,6% in einer polaren Nacht mit Radargelenktem Feuer Ende 1942 auf Schiffe in Zerstörergröße. Klar, wenn einem die Ergebnisse nicht passen muss man es "statistisch" in den Dreck ziehen, nur haben alle 5 deutschen "Kreuzer" weit über dem Schnitt der anderen Marinen geschossen! Admiral Scheer lief 1941 bei ihrer Rückkehr von der Südatlantik Mission, 28kn im Skagerak, geplottet von den begleitenden Zerstörern. Ist in den verschiedenen KTBs nachzulesen, wobei du natürlich recht hast, dass 26kn die zulässige Dauerhöchstgeschwindigkeit waren.
  23. Hallo, Es gibt dafür keine offizielle Quelle, sondern mehrere Leute (Forum Marine Archiv) haben Primär Quellen aller Länder zu allen Seeschlachten mit Kreuzern im WWII ausgewertet und querverglichen. Desweiteren läuft ein Gefecht zwischen einem Panzerschiff und einem Dampfturbinen getriebenen Kreuzer völlig anders ab, als du es beschrieben hast, alleine aus physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Bei einer überraschenden Begegnung (auch La Plata), ist jedes Schiff mit seiner "cruising" Geschwindigkeit unterwegs (in der Regel im WWII 18-20kn). Bei Sichtung muss der Dampfturbinen getriebenen Kreuzer alle seine Kessel anheizen um auf Max Speed zu kommen, was je nach Kesseltyp eine halbe Stunde und länger dauert (Harwoods Geschwader brauchte eine halbe Stunde). Ein Panzerschiff mit Dieselmotoren, kann innehalb von 5 bis 10 min, dank des Motorenantriebs auf Max Geschwindigkeit beschleunigen, d.h. in der Zeit kann er die Entfernung sogar vergrößern. Kein normaler Mensch setzt einen Kurs in entgegengesetzte Richtung, sondern so, dass er seine volle SA zum Tragen bringen kann, trotzdem hat das Panzerschiff 20-30min wo es seine ballistische Geschützüberlegenheit voll ausspielen kann. Bei 30 min und nur einer Salve pro Minute sind das 180 Schuss und Statistisch 5-6 28cm Treffer, die jeden WWII Kreuzer ernsthaft gefährden eher zu Klump machen. Übrigens hat kein japanischer oder italienischer Kreuzer jemals seine Höchstgeschwindigkeit auch nur annähernd im wirklichen Kriegseinsatz mit Vollbeladung geschafft. Sie lagen in der Regel 1,5.2kn unter ihren Meilenfahrten.
  24. Hallo, nach Anforderungsprofil sollten sie beides können. Der Diesel Antrieb geht als technische Innovation maßgeblich auf Wilhelm Laudahn zurück, der diese in seiner Stellung forcierte und protegierte und nicht, weil ein Admiral der Weimarer Republik davon träumte ím Südatlantik und Mittelatlantik Krieg zu führen. Edit: Das Tier VII Papier Design dürften Seydlitz und Lützow in ihrer original geplanten Konfiguration sein. Eine Hipper Klasse mit 4 x 3 x 15cm.
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