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Fichtenmoped

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  1. Die Deutschland- und die Königsberg-Klasse sind unter den Bedingungen des Versailler Vertrages entstanden. Da hat man extrem auf Gewichtseinsparungen geachtet und mehr als genug faule Kompromisse geschlossen. Speziell die Königsberg-Klasse war nur 10 Jahre nach Indienststellung schon veraltet. Bei einem Friedensschluss 1917 hast Du aber zwangsweise das Problem, dass Du die L20e- bzw. Ersatz Yorck unter den Tisch fallen lässt. Der Vertrag von Washington erlaubte den Briten zwar den Neubau der Nelsols, aber was da an Kompromissen gemacht wurde… Der Nelson-Klasse ging hauptsächlich auf die Diskrepanz im Vertrag zurück, nach der ein paar schon begonnene Schiffe (Colorado-Klasse) als Gegengewicht zur Nagato-Klasse fertig gestellt werden durften, aber das UK zu diesem Zeitpunkt kein entsprechendes Schiff im Bau hatte. Wenn der Vertrag wie tatsächlich geschlossen wurde, dann wird sich Deutschland auf die Fertigstellung der L20e oder Ersatz Yorks (bzw. eine Weiterentwicklung derer) stützen, anstatt eine ganz neue Schiffsklasse (mit vielen Kompromissen) zu entwickeln. Bedeutend interessanter wäre dann der erlaubte Neubau zehn Jahre nach Vertragsschluss. Nur zur Erinnerung, um welchen Vertrag es hier geht: http://www.ibiblio.org/pha/pre-war/1922/nav_lim.html
  2. Das Beste was er bei den Vorgaben bekommen kann ist ein Scharnhorst-Verschnitt mit 3 Türmen mit je 2x 38cm-Geschützen.
  3. Nee, es ist eben NICHT irrelevant. Am Ende kommst Du ohne ersten Weltkrieg im Jahre 1922 bei genau zwei Schiffstypen im Bau raus, die Du von vornherein ausschließt. Die Entwicklung der L20e wurde bereits vor Ausbruch des 1.Weltkrieges begonnen. Die Ersatz Yorck ist eine Variation der Mackensen-Klasse. Gut, ohne die Erfahrungen der ersten Kriegstage (Verlust der Yorck, Scharnhorst und Gneisenau) ist kein Ersatzbau der Yorck notwendig und damit wird die Mackensen wie geplant weiter gebaut. In Deiner Zeitline würde damit wohl zwei L20e-Bauten wie die Nagato fertig gestellt und zwei Einheiten der Mackensen-Klasse bzw. dessen Nachfolger im Bau werden als Flugzeugträger fertig gestellt. Durch den dann folgenden Baustopp wird dann im Jahre 1932 ein Schiff mit ca. 230m Länge, 30m Breite und 9m Tiefgang geplant werden. Weitere Eckdaten: Gürtel bis zu 350mm, Geschwindigkeit 30kn und 3Türme mit je 2x 38cm-Kanonen.
  4. Ohne ersten Weltkrieg kein Flottenabkommen… Zumindest nicht in der bekannten Form. Wenn, dann müsstest Du das Flottenabkommen in die Zeit nach der Junikrise einordnen. Das wäre eine Gelegenheit gewesen um den ersten Weltkrieg zu verhindern. Ansonsten hätte man weiter gewurschtelt bis entweder ein Krieg ausgebrochen wäre oder man das Äquivalent zum Wettrüsten im kalten Krieg gehabt. Allerdings ohne Atomwaffen als Joker, was den Krieg dann irgendwann heiß gemacht hätte - womit wir wieder beim ersten Weltkrieg wären. Also sollte der Zeitpunkt des Flottenabkommens eher 1915-1916 sein. 1922 ist in Deiner Zeitlinie eher nicht zu halten. Nachtrag: Das Problem ist, dass das Washingtoner Flottenabkommen eine Reaktion der Briten auf die aufstrebenden Mächte Japan und USA war, die aufgrund des ersten Weltkrieges aufgeholt hatten. Zusätzlich sehe ich die 1,75 für Russland als zu gering. Russland hatte ursprünglich mit 16(!) Großkampfschiffen bis 1920 allein in der Ostsee geplant. Und dann kommt noch die Pazifikflotte. Russland wird bei dem geplanten Verhältnis (auch in Hinblick auf die möglichen Gegner Japan und Deutschland) eher auf 3 bestehen, evtl. je 1,5 für die Baltische und die Pazifik-Flotte. Ohne ersten Weltkrieg wäre ein Verhältnis von 10(GB):8(USA):6(Japan):6(Deutschland):6(Russland):4(Frankreich):4(Italien):3(KuK) realistischer. (Einwurf: Russland wird ziemlich schwierig einzubinden sein. Selbst bei Parität mit einem möglichen Gegner, Deutschland oder Japan, wäre die Flotte nur halb so stark wegen der strategischen Lage und der Unmöglichkeit einer schnellen Verlegung.) Von den Vertragsgrenzen ist es auch schwierig. Ob man ohne 1.WK die Grenzen so gelegt hätte? Der erste Weltkrieg und dessen Erfahrungen haben auch den Vertrag mit gestaltet. Schwierig, weil sich da die Katze in den Schwanz beißt. Auch fließen Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg mit in die Gestaltung der Schiffe nach den Regeln des Washingtoner Vertrages mit rein. Ich sag nur das britische Konzept, dass Geschwindigkeit die beste Panzerung sei. Ohne die Skagerakschlacht hätte sich dieses Konzept wohl länger halten können. Meiner Meinung nach ist der 1. Weltkrieg eigentlich Voraussetzung für das Washingtoner Abkommen. Eine Welt, in der Deutschland zwar verloren hat - aber die Hochseeflotte sich nicht in Scapa Flow selbst versenkt hat und es keinen Vertrag von Versailles gibt. Da würde man Deutschland zwischen 1,75 und 2 zugestehen mit einem Bausptop. Oder Variante B: die Hochseeflotte versenkt sich, es gibt keinen Vertrag von Versailles und Deutschland müsste seine Hochseeflotte von Grund auf aufbauen.
  5. Hmm… Als erstes: was wäre der zu erwartende Gegner für die deutsche Marine? Wie würde ein deutsches Reich nach dem verlorenen ersten Weltkrieg aussehen und wie würden Frankreich und Großbritannien das sehen? Der Vertrag von Versailles dürfte so nicht geschlossen werden, weniger Reparationen zu zahlen usw. - nehmen wir mal an, dass UK und Frankreich Deutschland auch als Speerspitze gegen den Bolschewismus in Russland brauche. Also eher so eine Zusammenarbeit wie nach 1945 inkl. Handelsabkommen und Deutschland eher als Partner statt als Gegner?
  6. Fichtenmoped

    Die Rückkehr der Missouri ! - ein no go?

    Ich erhöhe auf 6 Schiffe und werfe die Kentucky und die Illinois ins Rennen. Gerade die beiden genannten BB könnte WG mit ihrem berühmten „was wäre, wenn“-Upgrade ins Rennen werfen.
  7. Fichtenmoped

    Wie findet Ihr WOWs?

    Auf dem D-Laufwerk.
  8. Fichtenmoped

    Die neuen deutschen BB Schlachtkreuzer dingens

    Die gesamte Fuso-Klasse würde Dir den letzten Satz gewaltig um die Ohren hauen…
  9. Fichtenmoped

    Suche vergleichbare Schiffe wie Atlanta.

    Ich werfe mal die Krasny Krim in die Runde. Die müsste eigentlich schon jeder aus einem Supercontainer gezogen haben. Die feuert auch recht schnell und hat eine Menge Geschütze auf beiden Seiten.
  10. Fichtenmoped

    Vorschlag: Tagessieg zu Tagesbonus

    Bei WoT gab es das früher: der Tagesbonus für das erste gespielte Match. War schon lustig - man fährt in Position, im Gegnerteam die Arty schießt blind und killt Dich mit einem Schuss. Danke für einmal Nix.
  11. Fichtenmoped

    Matchmaking in der Kritik

    Es geht weniger darum, dass Du erwartest was der Gegner macht. Inzwischen muss man beim eigenem Team mit dem schlimmsten Rechnen. Da ist der MMX nützlicher - er senkt die Erwartungen an das eigene Team, da wird man nicht mehr so schlimm überrascht.
  12. Fichtenmoped

    Matchmaking in der Kritik

    Du meinst bestimmt Minderleister oder Suboptimale? Quereinsteiger muss nicht per se schlecht sein.
  13. Fichtenmoped

    Snowflake-Regeln im IngameChat / Chat-Ban wegen?

    Jetzt wäre mal ein Offizieller gefragt, oder? @Sehales
  14. Fichtenmoped

    Das ist meine Schuld?

    So viele Premiumschiffe - und kaum Siege. Ich glaube, der Matchmaker ist kaputt.
  15. Fichtenmoped

    Auktion: USA – Independence Day

    Das wird Blizzard aber gar nicht gefallen…
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