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Mantelman

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Everything posted by Mantelman

  1. In der Kriegsmarine war die "Division" teils im Sprachgebrauch sogar losgelöst vom Schiff für die Einteilung der jeweiligen Fachausbildung der Seeleute im Gebrauch. So wurde Maschinenpersonal, Waffenpersonal etc. nach "Divisionen" auch auf einer einzelnen Einheit getrennt. Ich fände für WoWS auch "Verband" eine gute Übersetzung.
  2. Finde ich alle cool, am besten gefällt mir die "Chesster"
  3. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    Naja, die US-Rüstungsindustrie war am Anfang des Krieges nicht sonderlich stark, wuchs aber durch die Anforderungen des L&L und die absehbare Kriegsgefahr bis 1941 schnell an. 1939 wäre das ganze sicher noch schwerer für die USA geworden.
  4. Mantelman

    Bismarck-Schluss mit den Hates!

    Das Maschinenpersonal blieb bis 1946 an Bord (1. Mai um genau zu sein) und das vor allem deswegen, weil die Maschinen so störanfällig waren.
  5. Mantelman

    Bismarck-Schluss mit den Hates!

    Die Nelson war nicht vor Ort.
  6. Mantelman

    Bismarck-Schluss mit den Hates!

    Ob nun die Briten sie mit Torpedos versenkt haben (den unteren Teil des Rumpfes kann man ja nicht betauchen und an den Seiten sind große Teile der Torpedowülste/Expansionsräume abgesprengt) oder die eigene Besatzung die Flutventile öffnete/ansprengte, macht ja im Grunde auch nix her. Nach nicht mal einer Stunde Kampf, bei der nicht ein Treffer mit der Hauptartillerie gelandet werden konnte, war die Bismarck ein brennender Haufen Metallschrot mit hunderten Toten an Bord.
  7. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    Japan hat schon im Februar 1945 die alliierten Bedingungen abgelehnt und dies im Mai noch einmal bekräftigt. Die Militärführung wollte nicht aufgeben, sondern einen Status Quo auf dem was sie noch hatten, ohne Entwaffnung und Verfolgung von Kriegs- und Völkerrechtsverbrechern. Es war klar, dass die Alliierten das ablehnen mussten, wollten sie zu ihrer eigenen Politik stehen.
  8. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    In der UdSSR noch eher. Man muss halt realistisch bleiben, die deutschen Soldaten vor Moskau waren abgekämpft und schon vor dem Befehl zum letzten Angriff auf die Stadt waren die Ausfallzahlen, so wohl von Menschen als auch Material, sehr hoch.
  9. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    Weil Stalin auch sicher noch da gewesen wäre, wenn die halb erfrorenen Landser ihre letzten fünf Panzer in die Stadt geschoben hätten...
  10. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    Kann sein, der hat ja (leider) viel dazu veröffentlicht und damit viel zur Glorifizierung der Wehrmacht und SS beigetragen...
  11. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    Man darf auch nicht vergessen, die Truppen, die vor Moskau die Wehrmacht aufgehalten haben, waren nicht die sibirischen (bzw. die fernöstlichen, da Japan keine Grenze zum "echten" Sibirien hatte), sondern die zwischen Juli und August aufgestellten Divisionen aus der Gegend westlich des Ural, bzw. dem eigentlichen Sibieren. Die Zahl der wirklich verlegten Divisionen war nicht sonderlich groß (etwa 14 insgesamt an alle Frontabschnitte von Kriegsbeginn an) http://www.operationbarbarossa.net/the-siberian-divisions-and-the-battle-for-moscow-in-1941-42/
  12. Mantelman

    Omaha

    Ich mag die Anzahl der Geschütze zusammen mit den Torpedos. Man kann zwischen Inseln manövrierend auch den dicken Pötten nahe kommen und sie wie einen Zerstörer spielen. He-Spam hilft dabei natürlich. Andere Kreuzer der selben Stufe werden mit AP und Torpedos auch effektiv bekämpft. € sagt: Gestern mit ner Isokaze zusammen (vll. war da auch Unterstützung durch ein BB dabei, aber nicht durchgehend) zusammen ne Phönix und ne Omaha rausgenommen, in der gegnerischen Cap ne schwer angeschlagene Clevland versenkt und im Gefecht mit ner New Mexiko (full HP) diese so schwer beschädigt, dass sie nach unserer Versenkung unterging.
  13. Mantelman

    Die Schlacht um Midway 1942

    Entscheidungsschlachten sind etwas, dass wir gerne hätten, dass aber eben, wie schon geschrieben wurde, seit dem 19.Jhd. nicht mehr existiert. Selbst "Schlachten" sind ja im 2.WK eine Seltenheit geworden. Ab wann ist denn ein "Gefecht" eine Schlacht und wann ist es so groß, dass es eine Operation ist? Die sowjetische Sommeroffensive 1944 könnte man, wenn man Stalingrad als Schlacht bezeichnen will, ebenso nennen. Oder man ist realistisch und sagt "Schlacht um ..." und fasst dann damit alle lokalen Kampfhandlungen zeitlich unabhängig zusammen, wie es bei Stalingrad immer gern getan wird. Midway war sicher ein entscheidender Sieg, aber nicht der entscheidende, dass waren eher die letzten Inselsschlachten des Krieges auf Iwo Jima und Co. Stalingrad und Midway würde ich vll. auch einfach als "Wende" bezeichnen, weil die Initiative danach wechselte. Die Schlacht von Kursk (bzw. die Kursker Operationen) war ja, auch wenn manch Deutscher das gerne anders sehen würde, eigentlich eine sowjetische Offensive, nur, dass man vorher die Wehrmacht noch einmal auflaufen lies.
  14. Der Plan der deutschen Regierung für einen schnellen Sieg über Frankreich (Septemberprogramm) hätte Versailles wie einen feuchten Händedruck unter Freunden aussehen lassen. Man beachte, dass die Pläne auf Staaten erweitert wurden, die noch nicht einmal offiziell eine Kriegserklärung erhalten hatten (was ja überhaupt der Grund für das englische Eingreifen war) und sogar neutrale Staaten schon eine Rolle in dem neuen deutschen Hegemonialsystem inne haben sollten... €: Im Spoiler mal der Volltext des Programms mit Markierungen meinerseits:
  15. Mantelman

    Admiral Graf Spee

    Wobei man "Jahrzehnte Erfahrung in echten Kriegen" nun auch sehr falsch verstehen kann. Er war im Ersten Weltkrieg auf einigen Großkampfschiffen in unteren Offiziersrängen tätig und danach Kommandant von Minensuchern. Dann in der Zwischenkriegszeit bei Torpedobooten und mit der Graf Spee hatte er sein erstes Kommando einer schwereren Überwassereinheit. Aber du hast natürlich Recht, hinterher urteilen ist immer leichter.
  16. Mantelman

    Omaha

    Trotz Dauerfeuer einer Kongo eben schön aufgeräumt, bis auf die Feuerleitung war noch alles stock:
  17. Mantelman

    Was habt ihr heute geschafft?

    Eben DIE Runde mit der (bis auf die Feuerleitung) Stock-Omaha gefahren:
  18. Mantelman

    Admiral Graf Spee

    Vll. wollte er ja auch, in der Annahme der schwächeren Gegner, auf eine Distanz heran, auf der er mit der MA effektiv wirken konnte.
  19. Mantelman

    Admiral Graf Spee

    Das Problem war, dass die Graf Spee zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr einsatzfähig war. Die Dieselfilter, Frischwasserfilter und die Krankenstation waren bereits zerstört, ebenso hatte die Feuerlöschanlage schwere Schäden erhalten. Langsdorf musste sich zurückziehen, wenn die Graf Spee auch nur eine Chance auf ein Weiterführung ihres Auftrags haben sollte. Kriegsschiffe bestehen eben, anders als im Spiel nicht nur aus Stahl, sondern auch aus Fleisch und Blut und ohne Frischwasser und ärztliche Versorgung ist so ein Schiff eben nicht mehr hochseetauglich.
  20. Die Panzerungsschemata sind halt auch für die Kesselräume. Hat jemand eine für den Turm/Magazin-Bereich?
  21. Das Problem ist doch der Unterschied zwischen beiden Schiffstypen. Die britischen Modelle waren eben nur schwer bewaffnete schwere Kreuzer, die deutschen dagegen eher Schlachtschiffe. Daher sind sie im Vergleich natürlich schwächer, aber es sollten ja auch nie gleichwertige Schiffe sein. Und wäre das Gefecht nicht vor der Haustür ausgetragen worden, wären auch Seydlitz kaum noch in den Hafen gekommen. Auf eben dieser Seydlitz kam es übrigens im Gefecht auf der Doggerbank ebenfalls zu einem Durchschlag im Geschützturm, der ähnlich wie bei der Lion im Skagerrak nur durch schnelles Fluten der Magazine verhindert werden konnte. Auch die deutschen schweren Kreuzer waren vor solchen Treffern eben nicht gefeit.
  22. "Unzuereichend" ist halt auch relativ. Sie waren ja für eben solche Gefechte eigentlich nicht gebaut. Dass die Lion bei 14 Treffern deutscher schwerer Kaliber eben nur diesen einen wirklich schweren Schaden erlitt (98 der 99 Toten und 2 der etwa 50 Verwundeten durch diesen Treffer). Auch auf der Doggerbank hat die Lion ja einiges eingesteckt (etwa gleich viele schwere Treffer, einige kleinere), ganz so schwach im Nehmen waren die Schiffe ja nun nicht.
  23. Ne, nicht nur, es waren wohl auch die Türme, die durchschlagen wurden. Durch die offenen Brandschotten (wegen erhöhter Feuergeschwindigkeit) konnte die Explosion der dortigen dann jeweils in die Treibladungslager (teils standen die Ladungen wohl auch außerhalb um schneller erreicht werden zu können) wirken. Hier mal so ein Treffer auf der Lion, die nicht explodierte: Bei der Hood war es dann aber wohl ein direkter Treffer, wobei es auch möglich sein könnte, dass hier die mitgeführten Torpedos getroffen wurden oder ein beobachteter Treffer der Prinz Eugen, der nach Augenzeugenberichten ein Feuer im Bereich der MA-Munition verursachte, entfalltete erst zu diesem Zeitpunkt (nach etwa 5min) seine fatale Wirkung.
  24. Da waren schon genügend Idioten drin, vor allem weil viele Möchtegernhistoriker ja gern gutes Geld für alles aus der Zeit ausgeben. Nicht umsonst werden in ganz Europa Soldatengräber geschändet, damit sich hier Leute mit echten Eisernen Kreuzen etc. schmücken können... In Munster liegt auch noch ne Menge Giftgas im Boden vergraben und auf dem heutigen Truppenübungsplatz Altmark hat die Wehrmacht etwa 80.000l Benzin irgendwo verbuddelt....
  25. http://www.amazon.de/Hilfskreuzer-Kormoran-Theodor-Detmers/dp/3782201108 Ist über die ganze Fahrt. Sonst hab ich auch nur nen Abschnitt über das Sanitätswesen an Bord hier.
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